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Grindwalfang auf den Färöer-Inseln 2012

Auf den Färöer-Inseln gab es dieses Jahr insgesamt 12 Grindwal-Schlachtungen, die in 10 verschiedenen Orten stattgefunden haben. Insgesamt gibt es 23 Orte, die eine Genehmigung besitzen, Grindwale zu töten.

In diesem Jahr wurden 716 Grindwale getötet.

Nur das Fleisch und der Speck der Tiere, welches mit Umweltgiften, wie PCBs und Quecksilber hoch angereichert ist, werden von den Insulanern überhaupt genutzt. Alles andere wird im Meer vor den Inseln versenkt. Betrachtet man, dass die Färinger selbst schon die ungeheure Zahl von 264.793 Tötungen von Grindwalen dokumentiert haben, müssen sich gigantische Berge von Wal-Skeletten vor ihrer eigenen Küste aufgetürmt haben. Die Färöer-Inseln ist wohl der größte Tierfriedhof der Welt!


Aus den 716 getöteten Grindwalen gewannen die Färinger dieses Jahr:


357.192 Kilogramm Walfleisch und Walspeck

Im Einzelnen sind das:

188.518 Kilogramm Walfleisch

und

186.674 Kilogramm Walspeck


Immer noch behauptet die Fäöische und Dänische Regierung, dass die Grindwaljagd ausschließlich für die Nahrungsversorgung der Färinger stattfindet. Diese Behauptung ist jedoch eine glatte Unwahrheit, denn der Grindwalfang hat eben auch einen kommerziellen Charakter!

Schon bei unserem Besuch in 2010 auf den Färöer-Inseln konnten wir einen von den Behörden genehmigten (Fischmarkt und Restaurants) und illegalen Markt (Verkauf von Privatpersonen) kommerziellen Absatzmarkt für das Fleisch und den Speck der Grindwale dokumentieren. Dieses Jahr gingen die Färinger auf der Suche nach neuen Absatzmärkten noch einige Schritte weiter. Das Walfleisch, welches die Einwohner umsonst bekommen, wird nun ganz öffentlich in Kleinanzeigen einer örtlichen Zeitung angeboten. Zum ersten Mal tauchten auch das Fleisch und der Speck der Grindwale in der EU auf, welches in Dänemark in Restaurants von sogenannten „Heimathäusern“ von Exil-Färinger angeboten wurde. Diese Heimathäuser sind allerdings für jeden zugänglich und jeder hat die Möglichkeit dort Menüs mit Grindwalfleisch und Speck zu konsumieren. Der Handel mit Delfin- und Walfleischprodukten ist in der EU strengstens verboten. Dennoch suchen und erschließen sich die Färinger weitere Absatzmärkte, denn so viel Fleisch und Speck der getöteten Grindwale können sie gar nicht selbst konsumieren.

Die Färinger haben keine Skrupel, die Grindwale an den Rand ihrer Ausrottung zu bringen. Sie haben auch keine Skrupel, bei einem jährlichen Wettbewerb, dessen Gewinner ein Preisgeld von 5.000,- € erhält, hochgefährdete Hai-Arten zu jagen. Alles was Geld einbringt, wird gemacht.

Ob die Welt die barbarischen Grindwal-Schlachtungen verurteilt oder nicht, das interessiert und kümmert die Insulaner nicht im Geringsten. Die Färinger erhalten jedes Jahr von ihrem Mutterland Dänemark eine Finanz-Subvention von 120 Millionen Euro. Der Lebensstandard der Färinger ist der höchste in Europa. Er übertrifft gar das Durchschnittseinkommen der Bewohner Saudi-Arabiens!

Notwendig ist die Grindwaljagd schon lange nicht mehr, denn die Lebensmittelversorgung ist durch die fast tägliche Container-Anlieferung dort sehr gut gesichert und es gibt dort alles zu kaufen.

Die Grindwaljagd ist heute, neben der Beschaffung von kostenlosem Fleisch und der anwachsenden Kommerzialisierung, auch als Spaß-Veranstaltung der Bewohner anzusehen. Genauso wie die Insulaner Spaß daran haben, Hasen mit Schrotflinten zu jagen, die nach ihrem Abschuss nicht mehr verzehrbar sind oder Seemöwen, die sich vollgefressen kaum noch bewegen und nicht mehr schnell genug flüchten können, mit Keschern einzufangen und ihnen den Hals umzudrehen.


29.11.12

Färöer-Inseln – Die dänische und die färöische Regierung behaupten, dass das Grindwalfleisch nur für den Eigenverbrauch der Insulaner verwendet wird. Dies ist eine glatte Lüge!

Kommerzielle Hintergründe und die Erschließung von immer mehr Absatzmärkten für das Grindwalfleisch wurden von uns dokumentiert!

Neben Restaurants, Supermärkten und illegalen Verkäufen auf einem Schwarzmarkt durch Privatpersonen und illegalen Exporten nach und Verkäufen in Dänemark, wird das Fleisch und der Speck der Grindwale auch ganz öffentlich im Kleinanzeigenmarkt einer Färinger Online-Zeitung angeboten - http://torg.fo/torg/136/2?page=0%2C0%2C0

tursalta spik/phupper kr 1500
spik/phupper kr 60
grind og lakasalta spik kr 2000
salta tvøst og spik kr 2500


08.10.12 - Illegaler Grindwalfleisch-Verkauf in Dänemark!

ProWal ist einem ungeheuren Skandal auf der Spur. In Dänemark, also in einem EU-Mitgliedsland, taucht immer mehr Fleisch und Speck von Grindwalen auf, die auf den Färöer-Inseln abgeschlachtet wurden.

Die Regierungen der Färöer-Inseln und Dänemarks beteuern immer wieder, dass der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln ausschließlich der eigenen Nahrungsversorgung der Färinger dient. Dies ist eine glatte Lüge!

In mehreren sogenannten „Privaten Heimathäusern“ in Dänemark, in denen sich ausgewanderte Färinger regelmäßig treffen, sind Restaurants angeschlossen, die das Grindwalfleisch anbieten und verkaufen. Durch eine gesetzliche Hintertüre wird versucht, immer mehr Fleisch und Speck nach Dänemark hineinzuschleusen. Windige Geschäftemacher nutzen ein undurchsichtiges Schlupfloch der CITES-Bestimmungen, welches es den Färingern (angeblich) erlaubt, für den Privatverbrauch auch Grindwalfleisch in andere Länder mitzunehmen. Nun wird dieses dafür ausgenutzt, die sogenannten „Heimathäuser“ in Dänemark als Privat-Clubs zu deklarieren, um in ihnen (scheinbar legal) an Mitglieder Grindwalfleisch anzubieten. Genehmigungen dafür wurden schon bei der dänischen Regierung beantragt.

Die „Heimathäuser“ bieten das Grindwalfleisch auch „Nichtmitgliedern“ an. Das heißt, jeder kann dort ein Menü mit Grindwalfleisch bestellen. Die Nachfrage scheint groß zu sein, denn in Dänemark leben etwa 20.000 ausgewanderte Färinger.

In diesem „Heimathaus“ in Esbjerg in Dänemark wird am 13.10.2012 Fleisch und Speck von Grindwalen, welches von den Färöer-Inseln stammt, verkauft. Mitglieder erhalten das Menü für umgerechnet 20,- €. Für Nichtmitglieder kostet es 26,- €.

http://www.foesbjerg.dk/home/step1.asp?Id=3

Das Fleisch und der Speck der Grindwale sind so hoch mit Umweltgiften verseucht, dass es normalerweise in der EU als Sondermüll entsorgt werden müsste.

ProWal hat letzte Woche in verschiedenen dänischen Städten mehrere Strafanzeige bei den Behörden gestellt.


12.11.10 - ProWal/WDSF-Vorortrecherchen über den kommerziellen Handel mit Walfleisch auf den Färöer Inseln bestätigt -  http://www.portal.fo/?lg=76224 Anmerkung: 30 DKR = 4,30 € kostet ein Kilogramm Grillwalfleisch auf dem Markt in Thorshavn. Die immer wieder von der Regierung der Färöer Inseln geäußerte Behauptung, dass das Walfleisch nur dem Eigenverbrauch dient, ist falsch und unwahr.



ProWal und WDSF decken einen offenen und verdeckten kommerziellen Handel mit Walfleisch auf den Färöer Inseln auf.


Pressemitteilung:

Walschützer recherchierten auf den Färöer-Inseln - Verbotener Walfleischhandel aufgedeckt - http://www.pr-inside.com/de/verbotener-walfleischhandel-aufgedeckt-r2112776.htm


Verbotener kommerzieller Handel mit Walfleisch auf Färöer-Inseln aufgedeckt

(Färöer/Deutschland – 15.09.2010) Zum ersten Mal haben Tierschützer nachgewiesen, dass es auf den Färöer-Inseln einen offenen und verdeckten Handel mit Walfleisch gibt. Die Tierschutzaktivisten Andreas Morlok (Projekt Walschutzaktionen - ProWal) und Jürgen Ortmüller (Wal- und Delfinschutz-Forum – WDSF) enthüllten vor Ort als Angler getarnt, dass der heutige Grindwalfang mit der vorgeschobenen uralten Tradition nichts mehr zu tun hat.

Morlok (ProWal): „Entgegen den Behauptungen der Regierungen Dänemarks und der Färöer-Inseln, konnten wir aufdecken, dass das Walfleisch nicht allein den Einheimischen kostenlos zur Verfügung steht. Es gibt einen offiziellen und schwunghaften Handel mit Grindwalfleisch (Pilot Whale), das in Restaurants wie dem „MarcoPolo“ und im 4-Sterne-Hotel „Hafnia“ sowie auf dem Fischmarkt der Hauptstadt Thórshavn öffentlich angeboten wird. Jeder kann dort Walsteaks erwerben und konsumieren und das zu einem üppigen Preis von 40,- bis 50,- € pro Mahlzeit.“

Durch Undercover-Aktionen deckten die Tierschützer nun auch auf, dass es einen zusätzlichen verbotenen Graumarkt für Walfleischprodukte gibt. WDSF-Geschäftsführer Ortmüller: „Da jeder Einwohner nach einer Waljagd ein Anrecht auf kostenloses Walfleisch hat, ist die Versuchung groß, das Fleisch der Meeressäuger zusätzlich an zahlende Konsumenten zu verkaufen.“ Im Restaurant des Hotels Sjòmansheim in Klaksvik, wurde den vermeintlichen Anglern Walfleisch offeriert, das die Küchenfrau besorgt hatte, denn die privaten Kühltruhen sind nach über 800 geschlachteten Walen in der Saison 2010 randvoll.

Ein Bootsvermieter verkaufte den Aktivisten ein halbes Kilo gepökeltes Walfleisch. In dem größten Lebensmittelladen der Inselhauptstadt Thórshavn, dem SMS-Útsola mit mehr als zehntausend Quadratmetern Verkaufsfläche, wird aus Norwegen importiertes Mink-Walfleisch als Delikatesse angeboten (2,5 Kg für € 43,00). Norwegen versicherte bisher, dass der Walfang nur für den Eigenbedarf und den Export an die Walfangländer Japan und Island betrieben wird. 

Als gefährlich empfinden die Tierschützer dabei die Tatsache, dass es bei dem kommerziellen Handel keinen Hinweis auf hochgradig mit Schadstoffen wie Quecksilber und PCB kontaminiertes Walfleisch gibt. Von der Färöer Regierung heißt es lapidar und allgemein, dass Kleinkinder und Schwangere besser kein Walfleisch essen sollten.

Morlok von ProWal bestreitet die heutige Notwendigkeit des Walfangs: „Mit einer früheren Tradition hat dies nichts mehr zu tun. Die Lebensmittelversorgung auf den Färöer ist sehr gut. Durch die täglichen Fähr- und Flugzeugverbindungen werden alle Bedarfsartikel zügig importiert. Der Lebensstandard ist überdurchschnittlich hoch. Jede Familie hat ein eigenes Haus und ist motorisiert. Sportboote, Yachten und Jet-Skis bestimmen das Bild in den vielen Häfen. Es gibt mehrere Kinos, Museen und drei Krankenhäuser für die insgesamt rund 48.650 Einwohner. Hochmoderne Unterseetunnel verbinden einzelne Inseln und es stehen Helikopter-Taxis zur Verfügung. Eine alljährliche Subventionsspritze von 125 Millionen Euro vom Mutterland Dänemark ermöglicht den Färingern zusätzlich ein sehr angenehmes Leben. Die Walschulen werden heutzutage gar mit aufwändigen Satelliten-Ortungssystemen aufgespürt. Die unregulierten Fangquoten sorgen für eine Überversorgung mit Walfleisch, sodass es in den offenen Handel gebracht wird. Mehr als ein gutes Taschengeld für die Färinger.“ 

Ortmüller vom WDSF sieht den heutigen Walfang der Färinger auch als traditionellen Freizeitspaß in Verbindung mit anderen Tierquälereien: „Hasen werden mit Blei-Schrot beschossen, obwohl sie dadurch ungenießbar werden. Das alljährliche Fangen und Kochen von jungen Sturmvögeln löst große Begeisterung aus. Die Vögel werden mit Keschern von Booten aus einfach eingesammelt, da die Jungtiere durch intensive Nahrungsaufnahme so viel Fett angesetzt haben, dass sie flugunfähig sind. Im November findet die behördlich genehmigte Jagd auf Heringshaie statt. Das ist eine reine Spaßveranstaltung, bei der es hohe Preisgelder gibt, wie uns der Leiter des örtlichen Naturkunde-Museums bestätigte. Es interessiert keinen der Jäger, dass der Heringshai gemäß der IUCN als gefährdet eingestuft ist und überhaupt nicht mehr bejagt werden sollte. Ich fragte einen Färinger provokativ, warum sie keine Hunde essen würden – Antwort: davon haben wir nicht genug.“

Das WDSF und ProWal kritisieren die Regierung der Färöer-Inseln in aller Schärfe und fordern einen endgültigen Walfangstopp. Die Organisationen äußerten: „Wir werden die IWC, die zuständigen Polizeistellen der Färöer und in Norwegen sowie die Regierung und die Aufsichtsbehörden des Mutterlandes Dänemark über diesen lebhaften kommerziellen Handel mit Walfleisch informieren.“ --

 

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Im Restaurant Marco Polo in Thorshavn erhält der Gast ein Menü mit Grindwalfleisch und Kartoffeln für umgerechnet € 40,-.












Auf dem Fischmarkt in Thorshavn.

Grindwalfleisch wird an den Ständen 1 - 5 angeboten.






Trotz riesiger eigener Bestände an Grindwalfleisch!

Der in einer riesigen Shopping-Mall liegende SMS-Supermarkt verkauft aus Norwegen importiertes Minkwalfleisch!




















Verdeckter Handel mit Grindwalfleisch



Gepökeltes Grindwalfleisch...







Übergabe von Walfleisch, das von den Tierschützern durch einen verdeckten Handel erworben wurde, an die Gesundheitsbehörde (siehe unter Kontamination). Das Grindwalfleisch wird im Labor auf Kontaminationen mit Umweltgiften untersucht.


© Alle Bilder unterliegen dem Copyright: WDSF/ProWal