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In 2015 wurden insgesamt 501 Grindwale und zwei Schnabelwale getötet.


30.11.15 - Auf den Färöer-Inseln sind heute in Fuglafjørður 11 Grindwale ermordet worden.

In diesem Jahr wurden bisher bei sieben Grindwalfängen insgesamt 501 Grindwale abgeschlachtet. Zudem wurden auf der halbautonomen zu Dänemark gehörenden Inselgruppe im Atlantik zwei strenggeschützte Nördliche Entenwale (Hyperoodon ampullatus) getötet. - http://portal.fo/alop+a+portalin+beint+eftir+grindadrapid.html


24.08.15 - Weitere Lüge der Grindwal-Mörder auf den Färöer-Inseln!

Auf den Färöer-Inseln wurde heute erneut eine Grindwal-Familie in eine Bucht getrieben.

Zum Glück wurden die Delfine nicht abgeschlachtet! Zweck dieser Treibjagd ist ein angebliches wissenschaftliches Projekt.

http://portal.fo/grindabod+grind+ut+fyri+leirvik.html

An die Rückenflossen, meistens von Leittieren, werden von färöischen Wissenschaftlern Peilsender angeschraubt, um die Wanderwege von Grindwalschulen über Satelliten verfolgen zu können. Dabei werden mit Akku-Schrauber Löcher in die Finnen gebohrt, um die Peilsender anschrauben zu können. Für die Tiere ist das kein schmerzfreier Vorgang, denn es werden dabei Nervenstränge durchtrennt.

Eine Vorschrift schreibt vor, dass solche markierten Grindwalfamilien weder bejagt noch getötet werden dürfen, wenn sie sich in der Nähe der Färöer-Inseln befinden. Großmundig loben die Färinger ihr wissenschaftliches Projekt und verkünden gar, es diene dem Schutz der Grindwale!

Dass diese Vorschrift nicht das Papier wert ist, auf dem sie steht, bewiesen die Färinger im Jahr 2013.

Nachdem eine Grindwalschule in eine Bucht getrieben und ein Leittier mit einem Peilsender markiert wurde, kam es zur Katastrophe. Das Leittier war durch das Anschrauben des Senders an seiner Rückenflosse und dem Festhalten durch die Wissenschaftler so geschockt, dass es sich kaum noch bewegen konnte. Das Leittier konnte nicht mehr dazu bewegt werden, die Bucht zu verlassen, um seine Familie ins offene Meer zurückzuführen. Alle Tiere wurden daraufhin abgeschlachtet!




Foto: ProWal/WDSF – Peilsender – Naturkunde-Museum Torshavn/Färöer-Inseln




22.08.15 - Färöer-Inseln - Der nächsten Generation wird anschaulich gezeigt, wie man einen Grindwal zerlegt - Immer noch gibt es realitätsfremde Träumer, die behaupten, die Insulaner würden den Grindwalfang von selbst beenden, wenn nicht andauernd "Druck" von außen aufgebaut würde. Im Prinzip meinen sie, der Grindwalfang wäre vorbei, wenn sich keiner mehr dagegen engagieren würde! Es gab solche Jahre in der letzten Zeit, wo sich überhaupt niemand auf den Färöer-Inseln gegen diesen brutalen und unnötigen Massenmord an Meeressäugern engagiert hatte. Und wurde er dann beendet? Die Antwort kennen wir alle! - http://www.in.fo/news-detail/news/skera-grindahval-upp-i-klaksvik/



13.08.15 - Grindwalfang auf den Färöer-Inseln – Es wird noch blutiger!

In der Grindwalfang-Saison 2015 wurden bisher bei fünf Treibjagden insgesamt 490 Grindwale getötet.

06.06.15 - Midvagur - 154 Grindwale

29.06.15 - Hvannasund - 22 Grindwale

23.07.15 - Bøur - 111 Grindwale

23.07.15 - Tórshavn - 142 Grindwale

12.08.15 – Sandavagur – 61 Grindwale

Alle fünf Schlachtorte liegen im Norden der Insel-Gruppe.
Das Grindwalfleisch wird immer in festgelegten Distrikten verteilt - das heißt in der Umgebung der Schlachtorte.

Da es auf den Inseln im Süden in diesem Jahr noch zu überhaupt keinem Grindwalfang kam und die Bewohner sicherlich nicht auf das kostenlose Fleisch und den Speck dieser Delfinart verzichten möchten, ist es absehbar, dass nun im Süden alle Anstrengungen unternommen werden, dass in der nächsten Zeit auch dort Grindwale abgeschlachtet werden!

In den letzten 100 Grindwalfang-Jahren (ohne 2015) wurden insgesamt 124.587 Grindwale auf den Färöer-Inseln getötet.

Das ergibt einen Durchschnitt von 1.245 abgeschlachteten Grindwalen pro Jahr.

Quelle:
http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=97

Die Grindwalfang-Saison endet in der Regel im November.

Andreas Morlok
CEO Prowal



12.08.15 - Auf den Färöer-Inseln wurden heute in Sandavagur 80 - 100 Grindwale getötet - Bilderserie - http://portal.fo/myndir+grind+i+sandavagi.html



Kommentar ProWal - Grindwalfang auf den Färöer-Inseln – Es wird noch blutiger!

In der Grindwalfang-Saison 2015 wurden bisher bei fünf Treibjagden insgesamt 490 Grindwale getötet.

06.06.15 - Midvagur - 154 Grindwale

29.06.15 - Hvannasund - 22 Grindwale

23.07.15 - Bøur - 111 Grindwale

23.07.15 - Tórshavn - 142 Grindwale

12.08.15 – Sandavagur – 61 Grindwale

Alle fünf Schlachtorte liegen im Norden der Insel-Gruppe.
Das Grindwalfleisch wird immer in festgelegten Distrikten verteilt - das heißt in der Umgebung der Schlachtorte.

Da es auf den Inseln im Süden in diesem Jahr noch zu überhaupt keinem Grindwalfang kam und die Bewohner sicherlich nicht auf das kostenlose Fleisch und den Speck dieser Delfinart verzichten möchten, ist es absehbar, dass nun im Süden alle Anstrengungen unternommen werden, dass in der nächsten Zeit auch dort Grindwale abgeschlachtet werden!

In den letzten 100 Grindwalfang-Jahren (ohne 2015) wurden insgesamt 124.587 Grindwale auf den Färöer-Inseln getötet.

Das ergibt einen Durchschnitt von 1.245 abgeschlachteten Grindwalen pro Jahr.

Quelle:
http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=97

Die Grindwalfang-Saison endet in der Regel im November.

Andreas Morlok
CEO Prowal



10.08.15 - Keine Kreuzfahrten wegen blutigem Walfang | AIDA und Hapag-Lloyd
boykottieren Färöer-Inseln -
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/kreuzfahrt/wollen-faeroer-inseln-nicht-mehr-ansteuern-42133260.bild.html



10.08.15 - Färöer-Inseln – Gestern wurden in Sandvik zwei seltene Schnabelwale (Hyperoodon ampullatus) getötet.

http://www.vp.fo/triggir-doglingar-logdu-beinini-i-sandvik/

Angeblich strandeten die Tiere zuvor und mussten getötet werden. Ob dies wirklich so war, können wir nicht beurteilen. Auffallend ist jedoch, dass immer an den gleichen Stellen diese Tiere rein zufällig stranden! Dies war auch schon letztes Jahr so der Fall!

Unsere Veröffentlichung aus dem Jahr 2014 zum Thema:


Die Färinger jagen nicht nur Grindwale, die zu der Familie der Delfine zählen, sondern neben Weißseiten-Delfinen, Rundkopf-Delfinen, Großen Tümmlern auch geschützte Wale, wie Schnabelwale (Nördlicher Entenwal) um das Fleisch der getöteten Tiere zu verzehren.

Jedes Jahr zur gleichen Zeit (Mitte August – Mitte September) besuchen kleine Schulen dieser zu der Familie der Schnabelwale gehörenden Meeressäuger die Färöer-Inseln.

Aufgrund übermäßiger Bejagung seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Art im Jahr 1977 vollständig unter Schutz gestellt, da diese Spezies schon fast ausgerottet war. Nur langsam erholen sich heutzutage die Bestände und die Einhaltung des Schutzstatus für diese Walart ist dringender denn je.


Die Färinger interessiert dies jedoch wenig und sie haben keine Skrupel sich weiterhin an der Ausrottung dieser Art zu beteiligen!

In 2007 wurden drei dieser Tiere in Sandvik getötet.

In 2008 wurden sieben Wale in Sandvik und Hvalba getötet.

In 2009 fand die letzte Jagd in Hvalba statt, bei der zwei Wale getötet wurden.

In 2013 wurde Mitte August 2013 in Vestmanna eine Schule dieser Walart gesichtet. Es gab zum Glück keine Treibjagd.

Am 28.08.2014 wurden in der Schlachtbucht in Hvalba 5 Schnabelwale getötet. Angeblich waren die Meeressäuger zuvor „zufällig“ in der Schlachtbucht gestrandet und die Tiere mussten getötet werden.

Andreas Morlok

CEO ProWal



09.08.15 - AIDA und HapagLoyd stoppen wegen Walfang Anlandungen auf Färöer-Inseln - WDSF ruft gegenüber TUI Cruises zum Boykott auf - http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/aida-und-hapagloyd-stoppen-wegen-walfang-anlandungen-auf-faeroeer-inseln-wdsf-ruft-gegenuber-tui-cruises-zum-boykott-auf-1200448


23.07.15 - Auf den Färöer-Inseln wurde soeben in Bøur eine ganze Grindwal-Familie mit 111 Tieren abgeschlachtet - http://www.in.fo/news-detail/news/grindin-loegd-beinini/


https://m.youtube.com/watch?v=YsGI5zQ3Lr8


http://www.vp.fo/myndir-fra-grindini-i-bo/



Die heutige Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln, bei der 111 Grindwale getötet wurden, bestürzt uns sehr.

Zum dritten Mal wurde in diesem Jahr völlig sinnlos eine ganze Grindwal-Familie ausgelöscht.

Die halbautonomen Färöer-Inseln zählen zu den wohlhabendsten Ländern in Europa und als Nahrungsmittel ist das Fleisch der Delfine völlig unnötig, denn es gibt dort alles zu kaufen, von der Erdbeere bis hin zum Känguru-Fleisch, da alles aus aller Welt importiert wird.
Die Grindwaljagd ist für die Einwohner eine abwechslungsreiche Spaßveranstaltung, bei der eine jahrhundertelange Tradition nur vorgeschoben wird. Das Fleisch wird kostenlos an die Bewohner verteilt, die es zum Teil legal und aber auch illegal verkaufen, wie wir und das WDSF bereits nachgewiesen haben.


Insgesamt wurden in diesem Jahr bereits 287 Grindwale getötet und die grausamsten Schlachtmonate August, September, Oktober und November stehen noch bevor!
Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2014 wurden bei zwei Grindwaljagden insgesamt 48 Grindwale getötet.


Wir befürchteten bereits im Frühjahr, dass in diesem Jahr mindestens 1.000 Grindwale abgeschlachtet werden könnten, da aufgrund der wenigen Fänge im letzten Jahr die Kühlhäuser der Färinger beinahe leer waren und wir nach unserer Pingeraktion in 2014 in diesem Jahr keine Vergrämeraktionen zur Vertreibung der Grindwale von den Schlachtbuchten durchführen konnten.

Am 13.05.2014 fuhr ein ProWal-Team mit einem Boot von Sorvag nach Mykines und platzierte Pinger genau an der Stelle, an denen heute die Grindwal-Familie gesichtet wurde. 500 € kostete uns diese Aktion an diesem Tag und über das gesamte Jahr 2014 wurden dort keine Grindwale mehr gesichtet.

In 2004 wurden in diesem Dorf Bøur 445 Grindwale abgeschlachtet. Dies ergab damals ein Berg von mehr als 250 Tonnen Walfleisch und Walspeck! Das Dorf zählt gerade einmal 71 Einwohner! Das Fleisch und der Speck der Grindwale werden im gesamten District verteilt.

Video der heutigen Grindwalschlachtung:

https://www.youtube.com/watch?v=YsGI5zQ3Lr8




23.07.15 - In der Hauptstadt der Färöer-Inseln Torshavn wurden soeben 142 Grindwale getötet. -

http://www.vp.fo/fyrra-grindin-deyd-ein-bolkur-gongur-eftir/



http://www.in.fo/news-detail/news/grindaformadur-drapid-gekk-rimiliga-vael/





Färöer-Inseln - Die nächste Generation wird keine Ehrfurcht vor dem Leben und auch keine Skrupel haben, es ihren Eltern gleichzutun! - Wer immer noch behauptet, der Grindwalfang kann nicht von außen gestoppt, sondern wird von dem Widerstand der eigenen Bevölkerung beendet werden, verschließt seine Augen vor der Realität! - Bilderserie - https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10207197213872415&set=pcb.10207197220672585&type=1&theater





24.07.15 - Färöer-Inseln - Als wäre nichts gewesen - Am Vorabend wurden an diesem Strand in der Hauptstadt Torshavn 142 Grindwale erbarmungslos ermordet - Eine ganze Familie mitsamt seinem wichtigen Genpool wurde für immer ausgelöscht. Am nächsten Morgen weist nichts mehr an diesem Strand auf diesen Massenmord hin - die Färinger baden! -  
http://www.in.fo/itrottur/sport-detail/news/strandarhondboltur-a-sandagerdi-i-morgin/




27.07.15 - Obwohl Grindwalfleisch die Einhundertfache Menge an Quecksilber gegenüber Kabeljau aufweist und eigene Wissenschaftler vor dem Konsum durch die hohe Giftkonzentration warnen, glauben manche Färinger noch immer, dass der Verzehr von Grindwal-Produkten gesund sei! - http://mobil.n-tv.de/mediathek/sendungen/auslandsreport/Faeroeer-machen-blutige-Jagd-auf-Grindwale-article15532541.html?utm_source=RUN_rtl&utm_medium=video&utm_campaign=veeseo_RUN





Anmerkungen ProWal:




Färöer-Inseln – Die Mär um die Notwendigkeit des Grindwalfangs

Immer noch betonen die Einwohner und gar Politiker der Färöer-Inseln, dass ihr Land auf das Fleisch der Grindwale als Nahrungsmittel für die Bevölkerung angewiesen ist.

Wer noch nie die Färöer-Inseln besucht hat, könnte bei solchen Aussagen den Eindruck gewinnen, dass dies wirklich so ist.

Dem ist natürlich nicht so und es ist schlichtweg die Unwahrheit! Es ist ein billiger Versuch und ein Vorwand, um den Grindwalfang heute überhaupt noch rechtzufertigen und fortzusetzen zu können!

Die Färöer-Inseln weisen eines der größten ProKopf-Einkommen der Welt auf. Dieses liegt gar höher als das der Bewohner Saudi-Arabiens!

Nicht nur der Fischfang haben die Färöer-Inseln reich gemacht, sondern auch die jährlichen Subventionen, die das halbautonome Land von seinem Mutterland Dänemark erhält.

Die knapp 50.000 Einwohner verfügen über alles, was sie zum Leben brauchen und noch viel mehr, was sie gar nicht bräuchten, denn es wird von der Erdbeere über die gerade modigste Handtasche oder dem trendigsten Handy bis hin zur Stretch-Limousine alles auf die vor den Toren Europas im Atlantik liegenden Inseln importiert.

Jeder Ort besitzt ein Lebensmittelgeschäft. Die SMS-Shopping-Mall in der Hauptstadt Torshavn bietet über mehrere Etagen, neben einem riesigen Supermarkt, viele Geschäfte, in denen auch der letzte Modeschrei aus aller Welt angeboten wird.

Es gibt Fähren und auch hochmoderne Unterseetunnel, um die entlegensten Orte mit dem Auto erreichen zu können. Selbst für ein Dorf mit wenigen Häusern wurden für ihre Erreichbarkeit Tunnels gebaut.
Mit einem subventionierten Helikopterservice fliegen die Bewohner mal schnell zum Shoppen oder zu einem Bekannten, um mal einen Kaffee zu trinken. Die Preise dafür sind gar noch niedriger als eine Taxifahrt. Helikopterlandeplätze gibt es sogar dort, wo nur eine einzige Familie wohnt.


In vielen Häfen liegen nicht nur Fischerboote, sondern auch Sportboote und gar Yachten.

Obwohl es einen modernen Flughafen auf der Inselgruppe gibt, planen die Färinger nun den Neubau eines noch größeren Flughafens, der auf einer künstlich geschaffenen Insel im Meer liegen soll. Die Baukosten sind auf etwa 720 Millionen Euro veranschlagt. Die Landebahn soll mit 3.300 Meter so lang werden, dass gar ein Airbus A380, also ein vierstrahliges Großraumflugzeug mit zwei durchgängigen Passagierdecks, dort landen kann. An den Piers des neuen Flughafens im Meer sollen auch große Kreuzfahrtschiffe anlegen können und ein weiterer Container-Terminal, an dem große Transportschiffe anlegen können, soll für den steigenden Umschlag der im- und exportierten Waren für mehr Wirtschaftlichkeit sorgen.

Ende der Lügen!

Die Färinger sollten wirklich nicht mehr behaupten, dass sie auf das Fleisch der Grindwale zur Nahrungsmittelbeschaffung angewiesen sind! In 2008 fand auf den Färöer-Inseln kein Grindwalfang statt und niemand musste dort wegen dem an Hunger leiden!

Ob das Fleisch und der Speck der Grindwale oder anderer Delfinarten nun wirklich gebraucht oder genutzt werden kann oder auch nicht, ist vielen Färingern gar nicht so wichtig.

Findet ein Grindwalfang statt, dann wird das noch gelagerte Fleisch einfach im Meer entsorgt und die Vorratsdepots mit neuem Fleisch ersetzt.

Der Grindwalfang ist für die Färinger heutzutage nichts anderes wie ein Spaß und ein besonderer Kick, der für ein paar Mal im Jahr für Abwechslung sorgt!



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Wohlwissende und schleichende Vergiftung der Bevölkerung!

Verzehr von kontaminiertem Fleisch und Speck der Grindwale

Obwohl die Regierung der Färöer-Inseln über die gefährliche Kontamination Bescheid weiß, werden die Jagd auf die Grindwale und der Verkauf an Restaurantbesucher und auch die kostenlose Verteilung von Grindwal-Produkten an die eigene Bevölkerung fortgesetzt. Verantwortungslos, ja gar kriminell ist es auch, dass nirgendwo auf die gesundheitlichen Gefahren durch den Konsum von Grindwal-Produkten hingewiesen wird!

Durch natürliche Bedingungen gelangen vom Menschen erzeugte Gifte, wie PCB und Methyl-Quecksilber, über die Flüsse in die Meere. Am Ende der Nahrungskette stehen Wale, die diese Umweltgifte über die Nahrung aufnehmen. Diese toxischen Stoffe bauen die Meeressäuger nicht mehr ab, sondern reichern sie im Fleisch und Speck an.

Das Fleisch und der Speck der Grindwale müsste nach EU-Kriterien als Sondermüll entsorgt werden!

Eine wissenschaftliche Studie von 2012 beweist:

Der renommierte Färöer-Wissenschaftler Pál Weihe und der Färöer-Chefarzt Hogni Joensen hatten im Juli 2012 veröffentlicht, dass der Speck und das Fleisch der Grindwale aufgrund der hohen Kontaminierung mit Umweltgiften, wie Quecksilber und PCB, nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Frühere Empfehlungen beschränkten sich lediglich auf die Reduzierung des Walfleischkonsums durch Schwangere und Kinder.

Reportage - Die Färöer, der Walfänger und das Gift (43 Minuten) - http://www.arte.tv/guide/de/048188-000/die-faeroeer-der-walfaenger-und-das-gift?vid=048188-000_PLUS7-D

Selbst die Gesundheits-Behörden auf den Färöer-Inseln warnen vor dem Verzehr von Speck und Fleisch der Grindwale!

Dietary recommendations regarding pilot whale meat and blubber in the Faroe Islands -http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3417701/

Gesundheitsgefahren durch den Konsum von Grindwalfleisch

"Dänische Forscher entdeckten bei den Bewohnern der Faröer-Inseln, dass diejenigen, die das meiste belastete Walfleisch aßen, auch das höchste Parkinson-Risiko hatten." - Von Chopsuey zu Parkinson - http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article11263535/Von-Chopsuey-zu-Parkinson.html

Die wissenschaftlichen Studien auf den Färöer Inseln ergaben auch, dass Kinder eine erhebliche Lernentwicklungsverzögerung sowie Störungen ihrer Motorik und des zentralen Nervensystems aufweisen. Kleinkinder nehmen die Gifte über die Muttermilch auf, die überhaupt die höchste toxische Belastung weltweit aufweist. Auf den Färöer Inseln leiden doppelt so viele Menschen an Parkinson, wie z.B. auf dem dänischen Festland.

Es ist wissenschaftlich bestätigt, dass die Samenqualität durch Methyl-Quecksilber und PCB stark beeinträchtigt wird. Aber auch diese drohende Gefahr weisen die Färinger Männer weit von sich. Fischer erzählten uns, dass ihrer Meinung nach, das Essen von Walfleisch potent mache – möglicherweise ein großer und folgenschwerer Irrtum.



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Die Färöer-Inseln tragen aktiv zur Ausrottung der Grindwale bei!

Grindwal-Bestände können sich nicht mehr erholen!

Die Regierung der Färöer-Inseln behauptet, dass es im Nordost-Atlantik mehr als 800.000 Grindwale gibt und der Fang von jährlich etwa 1.000 Tiere würde die Populationen nicht gefährden.

Die Zahl von 800.000 Tieren ist eine reine Schätzung und kann durch nichts belegt werden! Die Grindwal-Bestände sind durch verklappte Gifte im Meer, wie Quecksilber und PCBs belastet und leiden enorm darunter. Von Fischern verlorene Geisternetze und weitere Gefahren bedrohen die Bestände dieser Delfinart zusätzlich.

Die großen Grindwalschulen früherer Zeiten gibt es heute nicht mehr!

Fakten:

Tötungen von Grindwalen bei einer einzigen Schlachtung:

Jahr: 1940 – Sandur: 1.200 Grindwale

Jahr: 1879 – Vestmanna: 900 Grindwale

Jahr: 1872 – Klaksvík: 856 Grindwale

Jahr: 1938 – Hvalba: 854 Grindwale

Jahr: 1852 – Klaksvík: 852 Grindwale

Jahr: 1931 – Klaksvík: 820 Grindwale

Jahr: 1939 – Klaksvík: 800 Grindwale

Solch große Grindwalschulen gibt es heute wohl keine mehr, denn Schlachtungen von mehreren Hundert Grindwalen waren in den vergangenen Jahren auf den Färöer-Inseln sehr selten!

In 2013 wurden bei 11 Grindwalfängen insgesamt 1.104 Tiere getötet.

In 2012 wurden bei 12 Grindwalfängen insgesamt 716 Tiere getötet.

In 2011 wurden bei 9 Grindwalfängen insgesamt 726 Tiere getötet.


Das sind im ganzen Jahr zusammengenommen meistens insgesamt weniger getötete Grindwale, als bei einer einzigen früheren Schlachtung!


Da die Färinger immer alle Grindwale einer Familie töten, ist zu beobachten, dass seit 80 Jahren die Größen der Grindwalschulen kontinuierlich kleiner geworden sind!

Dies ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass die Färöer-Inseln dazu beitragen, dass sich die Grindwal-Bestände durch die über fünfhundertjährige Bejagung und durch das Hinzukommen neuer Gefahren nicht mehr erholen können!

Bei jeder Schlachtung geht ein einzigartiger Genpool für immer verloren und dafür sind die Färöer-Inseln direkt verantwortlich!



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Färöer-Inseln – Beweise einer Lüge!

Immer noch behaupten die Regierungen der Färöer-Inseln und Dänemarks gebetsmühlenartig, dass der Grindwalfang ausschließlich der Versorgung der färöischen Bevölkerung diene und absolut keinen kommerziellen Charakter aufweisen würde!

Dass dies eine glatte Lüge ist, beweist unter anderem auch dieser Video-Film!

Verkauf von Fleisch und Speck getöteter Grindwale (Am Anfang und am Ende des Video-Films ersichtlich) an einem Verkaufsstand im Hafen der Hauptstadt Torshavn:

https://www.youtube.com/watch?t=27&v=JzEWglnfu9E

Da das Fleisch und der Speck der getöteten Grindwale kostenlos an die Bewohner verteilt wird, befürworten natürlich die meisten Färinger den Grindwalfang, denn viele legale und illegale Händler profitieren vom Verkauf von Grindwal-Produkten!

Schon in 2010 konnten wir bei einer gemeinsamen Aktion mit dem WDSF einen legalen (Fischmarkt und Restaurants) und illegalen Absatzmarkt (Hotel-Restaurant und Privatverkäufer) für Grindwal-Produkte auf den Färöer-Inseln dokumentieren und nachweisen!

Auch sind die Färinger schon seit Jahren auf der Suche nach der Erschließung von weiteren Absatzmärkten für Grindwal-Produkte, denn so viel Fleisch und Speck von getöteten Grindwalen können die Insulaner gar nicht selbst konsumieren!

Auch in 2013 konnten wir den kommerziellen Handel von Grindwal-Produkten belegen!

Grindwalfleisch wurde zum Verkauf in Kleinanzeigen einer örtlichen Zeitung angeboten.

Zudem boten auch Hotels (Hafnia), Restaurants (Marc O`Polo) und Fischverkäufer in Torshavn Grindwal-Produkte an, deren Verkauf die Behörden genehmigten!

Die Fischhändler-Firma Eldborg Fisk Sp/F verkaufte ganz offiziell Grindwal-Produkte an einem Verkaufsstand in der Fußgängerzone in der Hauptstadt Torshavn, was wir am 12.07.2013 vor Ort dokumentiert haben.

Weiterhin gab es auch einen Schwarzmarkt für Grindwal-Produkte. Für Bezahlung konnte jeder interessierte Käufer das Fleisch und den Speck getöteter Grindwale von Privatpersonen erwerben.

Wie wir 2013 dokumentieren konnten, bot die Fähre Norrona der Fähr-Gesellschaft Smyril-Line in einem seiner Restaurants Grindwalspeck an.

Der Grindwalspeck wurde im Restaurant der Fähre nicht als solcher deklariert und namentlich erwähnt. Den Gästen erschloss sich also nicht, was ihnen hierbei genau angeboten wurde. Ein Koch gab auf Anfrage die mündliche Bestätigung, dass das Grindwalspeck war, was uns ein Wissenschaftler von den Färöer-Inseln auch bestätigt hatte.
Das Fährschiff der färöischen Reederei pendelte regelmäßig zwischen der dänischen Hafenstadt Hirtshals und der färöischen Hauptstadt Torshavn.
Hirtshals und die Gewässer davor befinden sich im Hoheitsgebiet von Dänemark, welches ein EU-Mitgliedsstaat ist. Der Import und der kommerzielle Handel von Delfin- und Walprodukten sind in der EU strengstens verboten!


Nach unseren Interventionen durch eine Online-Aktion, Anzeigen bei den dänischen Behörden und der Einschaltung der EU-Kommission in Brüssel hatte die Fährgesellschaft den Verkauf von Grindwalspeck auf der Fähre einstellen müssen. Bei einer weiteren von uns durchgeführten Vorort-Recherche auf dieser Fähre fanden wir erfreulicherweise keine Grindwal-Produkte mehr.

Das 4-Sterne-Hotel „Hafnia“ in Torshavn bot noch in 2013 Grindwalfleisch und Speck in seinem Restaurant an, was wir selbst überprüft haben. Dieser Verkauf wurde von den örtlichen Behörden genehmigt!

Nach einer Online-Protest-Aktion und der Einschaltung aller internationalen relevanten Hotel-Vermittler hatte sich das Hotel-Management uns gegenüber bereit erklärt, kein Grindwalfleisch mehr in seinem Hotel-Restaurant anzubieten! Bei einer gemeinsamen Recherche mit dem WDSF nach Grindwal-Produkten auf den Färöer-Inseln 2014 konnten wir den Verkaufsstopp feststellen!

Die Fährlinie und auch das Hotel zählten in 2013 zu den größten kommerziellen Verkäufern von Grindwalspeck und Grindwalfleisch der Färöer-Inseln!

In 2013 gab es noch einen weiteren Versuch, neue Absatzmärkte für Grindwal-Produkte zu erschließen. Das Fleisch und der Speck der Grindwale tauchte in der EU auf, welche in Dänemark in Restaurants von sogenannten „Heimathäuser für Exil-Färinger“ angeboten wurde. Etwa 20.000 Färinger haben ihre Heimat auf den Färöer-Inseln verlassen und leben im Mutterland Dänemark.

Manche dieser sogenannten Heimat-Häuser waren illegale Umschlagplätze für Grindwal-Produkte von den Färöer-Inseln!

Jedermann konnte in diese Heimat-Häuser zum Essen gehen, was wir 2013 selbst in Kopenhagen versucht hatten. In Kopenhagen hätten wir ohne Probleme unter dem Decknamen „Großer Schwarzer Fisch“ Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln bestellen können. Die Betreiber waren zwar sehr vorsichtig und misstrauisch gegenüber Fremden, aber wir kamen ohne Probleme in diese Heimat-Häuser, in denen diese dubiosen Restaurants angeschlossen sind.

Wir konnten belegen, dass nicht nur in der dänischen Hauptstadt, sondern auch in anderen Städten, wie in Esbjerg in Dänemark, Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln angeboten und verkauft wurde!

Laut einer CITES-Sondererlaubnis ist es den Färingern erlaubt, wenige Kilogramm Grindwalfleisch oder Speck für den eigenen Privatverbrauch nach Dänemark, also in die EU, einzuführen. Strengstens verboten war jedoch der Verkauf, was die Betreiber von manchen Heimat-Häusern in Dänemark nicht besonders beeindruckte. Diese skandalträchtige Sondererlaubnis der CITES, also des Washingtoner Artenschutzabkommens, öffnet bis heute skrupellosen Händlern von Walfleisch-Produkten das Tor in die EU!

Wir stellten schon oftmals fest, dass es keinerlei Zollkontrollen bei der Einreise nach Dänemark gab, wenn man von den Färöer-Inseln nach Dänemark anreiste!

Wir hatten Strafanzeige bei den zuständigen Behörden in Dänemark gestellt und die EU-Kommission darüber informiert, damit dieses völlig unkontrollierte Import-Schlupfloch für Grindwal-Produkte in die EU geschlossen wird.

Die Beendigung der kommerziellen Angebote von Walfleisch-Produkten durch legale und illegale Absatzmärkte ist ein enorm wichtiger Beitrag, um den Grindwal-Schlachtungen auf den Färöer-Inseln zu begegnen!

Dass die dänische und färöische Regierung immer noch behaupten, dass der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln keinerlei kommerziellen Charakter aufweist, ist ein Skandal für sich, denn die färöischen Behörden erlauben ja wissentlich manchen Händlern den Verkauf!

Dass aber beide Regierungen es in Kauf nehmen, dass trotz Warnungen färöischer Wissenschaftler, überhaupt keine Grindwal-Produkte mehr zu konsumieren, unwissentliche Touristen durch den Verzehr von mit Umweltgiften kontaminierten Grindwal-Produkten gefährdet werden und die eigene Bevölkerung schleichend vergiftet wird, das ist ein von der Weltgemeinschaft nicht mehr hinzunehmendes Verbrechen!



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429:0 für den Norden - Irrsinniger Wettbewerb auf den Färöer-Inseln kostet vielen Meeressäugern ihre Leben!

Gestern Nacht fand in Torshavn die vierte Grindwaljagd in diesem Jahr auf den Färöer-Inseln statt, bei der 142 Tiere ermordet wurden. Insgesamt töteten die Färinger damit bisher 429 Grindwale.

Alle vier bisherigen Schlachtorte (Midvagur, Hvannasund, Bour und Torshavn) liegen im Norden der Färöer-Inseln und es steht für die Färinger 429:0.

Was hat es damit auf sich?

Der Grindwalfang ist für die Färinger schon lange kein Mittel mehr zur Nahrungsbeschaffung alleine mehr und hat mit der Fortsetzung einer alten Tradition überhaupt nichts zu tun.
Zu Essen haben die Inselbewohner alle genug. In 2008 gab es auf den Färöer-Inseln keinen Grindwalfang und niemand musste deshalb an Hunger leiden. Es geht um noch etwas ganz anderes, was viel perfider ist!


Der Norden der Färöer-Inseln gilt als modern und fortschrittlich und der Süden eher als Provinz, in der schon lange die Zeit stehen geblieben ist. Beide Seiten verstehen sich nicht besonders und es gibt ständig Reibereien untereinander.

Wie uns Einheimische anvertrauten, herrscht deshalb schon seit vielen Jahren ein interner Wettbewerb auf den insgesamt 18 bewohnten Inseln. Es geht darum, wer tötet mehr Delfine - Der Norden oder der Süden?

Ob das Fleisch und der Speck der Grindwale oder anderer getöteter Delfinarten genutzt wird oder eben auch nicht, ist vielen Färingern nicht so wichtig. Es gab schon Grindwaljagden, bei denen die Tiere getötet, das Fleisch aber nicht genutzt wurde und die Kadaver der Tiere einfach wieder im Meer versenkt wurden! Vielen Färingern geht es nur darum, wer diesen jährlichen Wettbewerb gewinnt! Der Süden oder der Norden?

Der Norden hat nun vorgelegt und es steht nun 429:0. Die Bewohner der südlichen Inseln fühlen sich nun herausgefordert und sie werden alles dafür tun, damit dies nicht so bleibt!

Die Grindwalfang-Saison kann bis zum Beginn des Winters im November andauern.



03.07.15 - Blutrünstige Tradition: Die Färöer machen wieder Jagd auf Wale - http://www.rtl.de/cms/blutruenstige-tradition-die-faeroeer-machen-wieder-jagd-auf-wale-2366136.html


29.07.2015 - Auf den Färöer-Inseln fand soeben die 2. Grindwalschlachtung in diesem Jahr statt. 22 Grindwale wurden ermordet - http://www.nordlysid.fo/raksturin+av+grindini+og+drapid+gingu+otruliga+skjott.html


23.06.15 - Mehr als 2.200 Färinger erhielten bisher eine Lizenz, um an den künftigen Grindwaljagden teilzunehmen zu können. Die Propaganda mancher Färinger, dass das Interesse der heimischen Bevölkerung an der Grindwaljagd nur noch sehr gering sei, entpuppt sich nun als reines Märchen und Wunschvorstellung! Auch wenige ausländische Akteure fielen auf diese Propaganda herein und riefen ebenfalls dazu auf, dass sich alle Tierschutz-Organisationen und Ausländer aus dem Grindwalfang heraushalten sollten, denn die Färinger würden das schon selbst lösen und auch beenden.
Wir waren schon immer der Meinung, dass nur der Druck und auch die Aktionen von außen den Grindwalfang auf den Färöer-Inseln beenden kann!
Auf den 18 bewohnten Inseln leben insgesamt 48.000 Einwohner. Seit dem Frühjahr gibt es ein Gesetz welches vorschreibt, dass nur noch Färinger an der Grindwaljagd teilnehmen dürfen, die eine Lizenz dafür besitzen. Bisher konnte das jeder, auch Touristen! Schon letztes Jahr wurde die Umsetzung einer neu eingeführten Bannzone eingeführt. Findet eine Grindwaljagd statt, dann dürfen sich keine nichtlizensierte Personen mehr in dieser Zone befinden. Die Bannzone gilt an Land, im Wasser und in der Luft. Wer diese Bestimmung verletzt, muss mit der Verhaftung, kurzem Gewahrsamsaufenthalt bei der Polizei oder im Gefängnis, Zahlung einer Geldstrafe rechnen oder kann gar ausgewiesen und mit einem Einreiseverbot belegt werden - http://www.faroeislands.fo/Default.aspx?ID=13709&Action=1&NewsId=5951&PID=31221


10.06.15 - Tradition oder sinnloses Abschlachten? - Blutiger Walfang auf den Färöer-Inseln - http://www.natur.de/de/20/Blutiger-Walfang-auf-den-Faeroeer-Inseln,1,,1666.html


06.06.15 - Auf den Färöer-Inseln wurden heute in dem Dorf Midvagur 154 Grindwale getötet. Es war die erste Grindwaljagd in diesem Jahr und leider verloren mehr als dreimal so viele Tiere dieser Delfinart ihre Leben, wie im gesamten Jahr 2014. Wir bedauern es sehr, dass wir dieses Jahr keine Vergrämeraktion mit Pingern auf diesen Inseln durchführen können. - http://www.vp.fo/grein-um-grind-skapti-mikid-kjak/



Februar 2015

Abschluss-Bericht über den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln und zur ProWal-Kampagne „Operation Whale-Guard 2014“ - Abschluss-Bericht




Weitere Informationen unter: Färöer-Aktion 2014


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Keine ProWal-Pinger-Vergrämeraktion in 2015

Da wir uns bereits seit September 2014 auch mit einer Pingeraktion zum Schutz der Delfine in Taiji/Japan engagieren und diese auch in 2015 fortsetzen wollen, werden wir leider keine weitere Vergrämeraktion noch zusätzlich in diesem Jahr auf den Färöer-Inseln finanzieren und durchführen können.

Um die Grindwale von den 22 Schlachtbuchten fernzuhalten, müssten wir mindestens etwa 100 Pinger an strategisch wichtig gelegenen Orte auf den Färöer-Inseln platzieren. Die Kosten allein hierfür würden sich auf etwa 20.000 € belaufen. In der Vergangenheit platzierten wir gar noch mehr Pingertypen, um effektiv etwas zu erreichen, was ein Spendenbetrag von etwa 30.000 € voraussetzen würde.

Wir bedauern dies sehr, denn ohne den Einsatz der Pinger wird niemand das Abschlachten von Hunderten Grindwalen in 2015 verhindern können!