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In diesem „Superwahljahr“ (Kommunalwahlen, Landtagswahlen, Europawahl und Bundestagswahl) möchten wir Sie darüber informieren, wie sich die Politiker und Parteien zu den Themen:

– Delfinarien in Deutschland, Haltung von Delfinen in Gefangenschaft, Ausnahmsloses Importverbot für Delfine nach Deutschland und Schließung der Delfinarien äußern.

Ebenfalls möchten wir auf dieser Seite das Engagement der Parteien erwähnen, die sich für den Schutz der Delfine aktiv einsetzen. 

Wir hoffen, Ihnen hiermit eine Hilfe für Ihr Kreuzchen auf Ihrem Wahlzettel geben zu können.

Zu jeder Wahl geben wir natürlich noch unsere Empfehlung ab, ob man überhaupt wählen soll und falls ja, welche Partei.

Zudem werden wir vor der Kommunalwahl in NRW und zur Bundestagswahl eine Million Info-Flyer mit unserer Wahlempfehlung in Deutschland verteilen. Infos dazu siehe ganz untenstehend.



zur Delfinhaltung und Ausbau des Delfinariums in Nürnberg

Minister Dr. Söder hat sich als Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit unqualifiziert und wenig informiert über die Situation der Delfine in der künftigen „Delfinlagune Nürnberg“ geäußert.


http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/100128


Tierschützer kritisieren Söder
http://www.tvaktuell.com/default.aspx?ID=4745&showNews=409824 

Die Linke: Delfinhaltung: «Söder hat keine Ahnung»
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1002812&kat=10 

Söder verteidigt die Lagune und korrigiert sich
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1002887&kat=11&man=3

Tierschützer gegen Söder: Neuer Zoff um Delfin-Lagune!
http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/99881

Die Nürnberger CSU steht ebenfalls hinter dem umstrittenen Bauvorhaben:

CSU-Pressedienst vom 09.10.07:Ein Ende der Delphinhaltung kommt für die CSU schon deswegen nicht in Frage, weil durch den Wegfall des stärksten Besuchermagneten so große Einnahmeausfälle zu erwarten sind, dass auch keine Mittel für Investitionen in andere Bereiche finanzierbar wären.“

Und...

Vom 07.12.07 - http://www.csu-stadtratsfraktion.nuernberg.de/content/presse/2007/12/P7120505.pdf


Eine Schließung des Delphinariums würde demzufolge massive Einnahmeverluste verursachen, die den städtischen Haushalt dauerhaft belasten. Der gemeinsame Bau von Lagune und Manatihaus wird dagegen die wirtschaftliche Stabilität des Tiergartens positiv beeinflussen“ so Stadträtin Ulrike Hölldobler-Schäfer und der finanzpolitische Sprecher der CSU, Stadtrat Sebastian Brehm.
Wie sich andere Zoos im Wettbewerb um Touristen und heimische Besucher aufstellen, zeigt das Beispiel von Eisbär Knut, der dem Berliner Zoo aktuell 3 Millionen Besucher und ein sattes Mehr an Einnahmen bescherte. „Aus Sicht der CSU ist daher auch der mit dem Beschluss zur Lagune eingeschlagene Weg richtig, um die Attraktivität des Tiergartens als Besuchermagnet zu steigern und Zootouristen aus der Bundesrepublik und den Nachbarstaaten in die Stadt zu ziehen.“

09.05.09 - CSU fürchtet um Unterstützung - http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,623859,00.html



13.05.09 - Todesstoß für Deutschlands Delfine? Koalition weiterhin für die Gefangenhaltung von Delfinen - http://www.pr-inside.com/de/koalition-weiterhin-f-r-die-gef-r1249915.htm


14.05.09 - Kein Importverbot für Delfine nach Deutschland – Tierschützer von Regierungs-Koalition enttäuscht - http://www.prcenter.de/Kein-Importverbot-fuer-Delfine-nach-Deutschland-Tierschuetzer-von-Regierungs-Koalition-enttaeuscht.54417.html


15.05.09 - Kein Importverbot für Delfine nach Deutschland - PRESSEMITTEILUNG Bündnis/DieGrünen: 14. Mai 2009

Grüne Forderung nach mehr Tierschutz scheitert an großer Koalition

Anlässlich der Schlussberatungen in den federführenden Ausschüssen für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt Undine Kurth, Parlamentarische Geschäftsführerin und tierschutzpolitische Sprecherin:

Es ist zutiefst enttäuschend, dass die Große Koalition von CDU/CSU und SPD sich noch immer dagegen sträubt, auf dem Gebiet des Tierschutzes aktiv zu werden. Unter Schwarz-Rot ist der Tierschutz kraft- und mutlos geworden, die Bilanz in Sachen Tierschutz ist mehr als enttäuschend.

Wir haben mit drei bündnisgrünen Anträgen konkrete Verbesserungen eingefordert – für die Haltungsbedingungen von Mastkaninchen, Zirkustieren und Delfinen in Gefangenschaft.

Bei der Kaninchenhaltung gibt es bislang weder innerhalb der Europäischen Union noch in Deutschland verbindliche Mindestanforderungen. Angesichts der katastrophalen Bedingungen unter denen Mastkaninchen derzeit gehalten werden, sind diese jedoch dringend erforderlich. Auch Kaninchen müssen art- und bedürfnisgerecht gehalten werden.

Im Bereich der Zirkustiere fordern wir, dass nur noch solche Tiere in Zirkussen gehalten werden dürfen, die dort art- und verhaltensgerecht ernährt, gepflegt und untergebracht werden können. Das Halten aller anderen Tiere in Zirkussen muss – mit entsprechenden Übergangsregelungen – untersagt werden. Bereits 2003 hat der Bundesrat eine vergleichbare Forderung beschlossen, die nun endlich umgesetzt werden muss.

Delfinen ist ein Leben in Gefangenschaft nicht zumutbar. Deshalb fordern wir, diese Haltungen zu beenden und Importe zu verbieten. Für die noch in Delfinarien lebenden Tiere fordern wir eine deutliche Verbesserung der Haltung.

Alle drei Anträge wurden von der Großen Koalition abgelehnt, mit fadenscheinigen Begründungen oder Vertröstungen auf die nächste Legislaturperiode. Tierleid muss aber so schnell wie möglich beendet werden. Immerhin wurde mit der heutigen Abstimmung klar, dass bei der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag auch über mehr oder weniger Tierschutz abgestimmt wird.

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Christina Söhner
Wissenschaftliche Mitarbeiterin - Tierschutzpolitik
Büro der Parlamentarischen Geschäftsführerin Undine Kurth MdB
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dorotheenstr. 101
10117 Berlin
Tel.: 030.227-75225
Fax.: 030.227-76506
undine.kurth.ma02@bundestag.de
www.undine-kurth.de


17.07.09 - DIE LINKE. Münster begrüßt den Protest gegen das Delfinarium in Münster - http://www.dielinke-nrw.de/1103.98.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=10216&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1103

DIE LINKE. Münster begrüßt den Protest gegen das Delfinarium in Münster

Der Protest von Tierschützerinnen und Tierschützern gegen die nicht
artgerechte Haltung von Delfinen wird von der Partei DIE LINKE. Münster
unterstützt. "Eine artgerechte Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ist
nicht möglich", erklärt Ralf Henrichs, umweltpolitischer Sprecher von DIE LINKE.
Münster.  "In der freien Natur erreichen Delfine eine Geschwindigkeit von
bis zu 55 km/h und tauchen bis zu 300 Meter tief auf der Suche nach Nahrung.
Beides ist in den engen Becken nicht möglich. Erlaubt ist dies nur aufgrund
eines 13 Jahre alten Säugetiergutachtens, das dringend auf den neuesten
wissenschaftlichen Standard gebracht werden muss." Als problematisch
betrachtet DIE LINKE außerdem, dass eine nachhaltige Nachzucht in
Gefangenschaft bisher nicht gelungen ist. Deshalb werden immer wieder
Delfine gefangen und an die Zoos verkauft.

"Zumindest muss das privatwirtschaftlich geführte Delfinarium in einem
ersten Schritt vom übrigen Zoo getrennt werden. Dies würde dazu führen, dass
die Eintrittspreise im übrigen Zoo deutlich sinken und sich auch
Geringverdiener hin und wieder einen Zoobesuch leisten können", weist
Raimund Köhn, Spitzenkandidat von DIE LINKE. Münster auf den hohen
Kostenfaktor des Delfinariums hin. Zum Vergleich: In Nürnberg kostete bis
zur Zusammenlegung der Eintrittspreise wie im Allwetterzoo Münster der
Eintritt für das Delfinarium 4,50 Euro und für den restlichen Tiergarten 7
Euro. Ähnlich dürfte dies in Münster der Fall sein.


Positionspapier zum Wal- und Delfinschutz, DIE LINKE

Jährlich werden 85 Millionen Tonnen Fisch gefangen. Ungewollt gehen dabei mehr als 30 Millionen Tonnen Meerestiere, Jungfische, Seesterne, Muscheln, Krebse, Haie und 60.000 Wale mit in die Netze. Es handelt sich dabei um sogenannten Beifang. Zu diesen Beifang gehören auch Riesen wie der Grauwal. Das Meer stellt inzwischen einen der gefährdetsten Lebensräume der Erde dar. Ein Lebensraum, der in Wirklichkeit ein hochkomplexes Ökosystem darstellt, von dem wir Menschen abhängen, der aber in der Politik immer nur eine Rolle als unerschöpfliche Lebensmittelressource spielt.

Inzwischen stehen viele ehemals fischreiche Gewässer kurz vor dem Kollaps. Studien gehen davon aus, dass 75 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände bereits überfischt sind.

Wale und Delfine sind in vielerlei Hinsicht bedroht. Zum einen durch den direkten Walfang, der insbesondere von Japan und einigen skandinavischen Ländern betrieben wird. Zum anderen durch die Überfischung, den Unterwasserlärm, die Wasserverschmutzung und die Zerstörung der Nahrungsgrundlagen (z.B. den Krill). Nicht nur in den Meeren, auch in den Flüssen sind die meisten Delfine inzwischen gefährdet. So zum Beispiel der Amazonas-Delfin oder der kurz vor er Ausrottung stehende Irawadi-Delfin.

Zwar besteht seit 1982 ein internationales Walfangmoratorium, das aber immer wieder Anlass zu Diskussionen gibt. Einige Länder möchten es gern aufgelockert oder gar abgeschafft sehen. Die Treib- und Grundschleppnetzfischerei und die Umweltverschmutzung stellen nach wie vor die größten Gefahren für Fisch- und Säugetierbestände der Weltmeere dar.

Schiffsverkehr, Erdbohrungen , Feldforschungen mit Sonar, militärische Übungen und Sprengungen führen zu immensem Unterwasserlärm. Der führt einerseits zur Desorientierung von Walen und Delfinen, andererseits kann er auch physische Schäden, wie die Zerstörung des sensiblen Hörapparates führen. Die Spitze des Eisberges sind gestrandete Tiere, die an den Küsten verenden. Die weniger sichtbaren Folgen sind Erkrankungen der Tiere, Verhaltensänderungen und z.T massive Rückgänge bei der Fortpflanzung.

DIE LINKE fordert einen weltweiten und umfassenden Schutz von Walen und Delfinen. Hierzulande ist die Regierung in der Pflicht, nicht nur die unsägliche Schleppnetzfischerei in der Ostsee zu verbieten, sondern neben einer nachhaltigen Fischereipolitik auch alles daran zu setzen, dass beispielsweise die Schweinswalpopulation geschützt wird. Daraus ergibt sich ein umfangreicher Forderungskatalog, in dem unter anderem auch die Errichtung großflächiger Meeresschutzgebete angemahnt wird.

DIE LINKEfordert ein sofortiges Verbot des kommerziellen und des als wissenschaftlich getarnten Walfangs.

 befürwortet nur den Walfang zur Deckung des Eigenbedarfs (Subsistenzwalfang-Quote), z.B. für Inuit-Gemeinde in Alaska und Russland.

 lehnt sowohl das „Revised Management Scheme“, als auch das Small-Type-Costal-Whaling als Zugeständnisse an die Wahlfangbefürworter ab.

 fordert die Aufrechterhaltung des Walfangmoratoriums.

 fordert selektive Fischfangmethoden, die Beifänge verhindern.

 fordert ein Verbot der Grundschleppnetz-, der Hochsee-Treibnetz-, der Ringwadennetz-, (Purse-Seine-Technik), und der Langleinen-Fischerei.

 fordert, dass weder Fischereirechte, noch Meeresgebiete privatisiert werden dürfen.

 fordert die Einrichtung von Meeres- und Walschutzgebieten.

 fordert ein Verbot von Delfinarien.

 fordert ein Verbot des Wildfanges von Delfinen für Delfinarien oder andere Zwecke.

 fordert ein Verbot des Einsatzes von militärischem Sonar.

 fordert ein Verbot der Sonar- und Explosionsortung von Energiequellen wie Erdöl und Erdgas in Meeren.

 fordert Maßnahmen gegen den Nährstoffeintrag aus der Landwirtschaft in die Meere.

 fordert Maßnahmen gegen den zunehmenden Schiffsverkehr.

 fordert Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Meere mit Treibstoffen und Öl.



13.08.09 - Forderung: Importverbot für Delfine nach Deutschland - WDSF wendet sich vor den Wahlen mit einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel - http://www.wdsf.eu/politik

...weitere Infos unter: IMPORTVERBOT Delfine

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Fragen an die Parteien zum Tierschutz allgemein: http://www.tierrechte.de/p200090001002.html

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Wählbare Parteien in Münster

Liebe Freunde des Delfinschutzes (mit Kopie an die politischen Parteien),

das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) die Wal- und Delfinschutz-Organisation ProWal mit Andreas Morlok veranstalten bereits seit letztem Jahr eine bundesweite Aufklärungskampagne über die Gefangenhaltung der Delfine in den deutschen Delfinarien im Duisburger Zoo, im Allwetterzoo Münster und Tiergarten Nürnberg. Das Delfinarium im Heide-Park Soltau wurde auch auf unseren Druck und aufgrund unserer Boykott-Aufrufe im letzten Jahr geschlossen – damit wurde der Betrieb von insgesamt sechs von ursprünglich neun Delfinarien in Deutschland wieder eingestellt. 

Wir stellen fest, dass die Regierungsparteien von CDU/CSU und SPD und die Bundes-FDP sich nicht für eine Schließung der tierquälerischen Delfinarien einsetzen und auch kein von uns gefordertes Importverbot politisch durchsetzen wollen. Dagegen unterstützt die Bundestagsfraktion von Bündni90/Die Grünen und die Linken in Berlin unsere Forderungen mit aktiven Beiträgen, wie z.B. dem Bundestags-Antrag der Grünen „Die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich beenden“. Aus der Bevölkerung der Delfinstädte erhielten wir ausschließlich großes Verständnis und Zustimmung für unsere Forderung nach Schließung der Delfinarien. Die aufgeklärten Besucher des Zoos wollen das Delfinarium nach eigener Aussage nicht mehr besuchen.

Wir werden zusammen mit anderen Organisationen weitere Aufklärungsaktionen durchführen und auch bei den Aufsichtsbehörden intervenieren.

Die Delfine können nicht ausgewildert werden – das wäre zu aufwändig und nicht ungefährlich für die Tiere. Allerdings können die noch im September letzten Jahres aus Harderwijk/Holland importierten drei Jungbullen genauso gut wieder zurück transferiert werden. Da ein bisher vorhandener Großer Tümmler ebenfalls im September in das Freiluftgehege nach Harderwijk abgegeben wurde, ist es also durchaus möglich, den anderen in Münster noch verbliebenen gleichaltrigen Großen Tümmler ebenfalls in das relativ große Freiluftgehege nach Holland zu transferieren. Damit verbleibt dann nur noch der Sotalia-Delfin, der entgegen der gesetzlichen Grundlagen lediglich aus „pragmatischen Gründen“ mit Genehmigung der von uns eingeschalteten Fachaufsichtsbehörde, dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV),  in Münster zusammen mit den sechs kalifornischen Seelöwen gehalten werden darf (getrennt von den vorhandenen Großen Tümmlern).

Wir fordern daher im Gegensatz zur ödp-Münster nicht „das Bestehenbleiben“ des Delfinariums mit den jetzigen Tieren, sondern ein Bestehenbleiben bis zum Ableben des Sotalias, einen sofortigen (Rück-)transfer der vorhandenen Großen Tümmler und anschließend die Nutzung der Anlage ggf. für die vorhandenen sechs kal. Seelöwen – deren Haltung dann auch auslaufen sollte – eine durchaus praktikabele Lösung, zumal das Delfinarium in Münster auch technisch bei weitem nicht auf dem aktuellen Stand ist (Vergleich z.B. mit Duisburg – wo wir die Delfinhaltung allerdings auch nicht tolerieren). Auch sollte der Eintrittspreis des Delfinariums umgehend vom Eintrittspreis des Allwetterzoos abgekoppelt werden.

Ein Wirtschaftlichkeits-Gutachten hat ergeben, dass der Allwetterzoo in Münster höhere Gewinne bzw. geringere Verluste erzielen würde, wenn das „private“ Delfinarium, dass sich in holländischer Hand befindet, geschlossen würde – selbst bei einem von Zoodirektor Jörg Adler prognostiziertem Zuschauerrückgang von 150.000 Besuchern bei Schließung des Delfinariums – das dann durchaus als Seelöwengehege bis zum Auslaufen verwendet werden könnte. Dieses Gutachten kann auf Wunsch beim WDSF angefordert werden.

In der Delfinstadt Münster haben sich nun auch auf kommunaler Ebene die Linke und die ödp kritisch zur Delfinhaltung geäußert: (http://www.die-linke-muenster.de/nc/presse/detail/zurueck/aktuell/artikel/die-linke-muenster-begruesst-den-protest-gegen-das-delfinarium-in-muenster/ und http://www.oepf-nrw.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=17&Itemid=32.

Die bisherige interne Stellungnahme der ödpMünster stimmt nicht in allen Punkten mit den Forderungen des WDSF überein. Wir haben der ödpMünster die Gelegenheit zu einer öffentlichen Stellungnahme gegeben, die wir dann gerne veröffentlichen werden.

Bezüglich der Aktionen am vergangenen Wochenende gab es nachfolgende Presse-Berichterstattung:

Münster:

http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster;art993,616029


http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1092825_Tierschuetzer_fordern_Schliessung_des_Zoo_Delfinariums.html

http://www.echo-muenster.de/node/53191


Duisburg:


http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/7/19/news-126292645/detail.html (mit Video)

Bisherige Presse-Berichterstattung 2008/09 Münster:
 
 http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/hohenlimburg/2008/10/3/news-81073488/detail.html

 http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster;art993,287736

 http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster;art993,336450

 http://www.echo-muenster.de/node/46341

 http://www.echo-muenster.de/node/34264

 http://www.openpr.de/news/317795/Datenschutzbeauftragte-ruegt-Stadt-Muenster-wegen-Delfinariumsauskunft.html

 http://www.openpr.de/news/306938/Versicherungskonzern-LVM-gegen-Delfinhaltung-WDSF-Forderung-erfolgreich.html


Darüberhinaus berichtete Radio58 in einer 2-stündigen Sendung und wiederholt das WDR-Fernsehen.

Da sich trotz mehrfacher Anfragen die Parteien in Münster von CDU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen/GAL nicht zu dem wichtigen Thema der Delfinhaltung in Münster und zu unseren Forderungen gegenüber dem WDSF geäußert haben, werden wir bei unseren weiteren Aktionen und über unseren umfangreichen e-mail Verteiler sowie auf den Internetseiten des WDSF und ProWal für die Kommunalwahl und die Bundestagswahl von der Wahl dieser genannten Parteien ausdrücklich abraten und die Parteien, wie die Linke/Münster, hervorheben, die sich eindeutig für eine (ggf. mittelfristige) Schließung des Delfinariums einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Ortmüller


25.08.09 - Kommunalwahl NRW - CDU und FDP ignorieren Tierschutzforderungen – Wahlvorschlag für DIE LINKE in NRW - http://www.prcenter.de/CDU-und-FDP-ignorieren-Tierschutzforderungen-Wahlvorschlag-fuer-DIE-LINKE-in-NRW.73222.html

27.08.09 - Akt. PM WDSF -  „Münsteraner CDU-Bürgermeisterin in Sachen Delfinschutz handlungsunfähig – Kommunalpolitiker sitzen mit ihren Hintern auf ihren Händen“ - http://www.prcenter.de/-Muensteraner-CDU-Buergermeisterin-in-Sachen-Delfinschutz-handlungsunfaehig-Kommunalpolitiker-sitzen-mit-ihren-Hintern-auf-ihren-Haenden-.73737.html










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24.09.09 - Staatsministerin reagiert auf Bundestagswahl-Boykottaufruf gegenüber der SPD durch Wal- und Delfinschützer vom WDSF und ProWal - http://www.prcenter.de/Staatsministerin-reagiert-auf-Bundestagswahl-Boykottaufruf-gegenueber-der-SPD-durch-Wal-und-Delfinschuetzer-vom-WDSF-und-ProWal.80002.html











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...weitere Infos unter: ANTI-DELFINARIEN