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Wir setzen uns für die Schließung der Delfinarien in Deutschland und Europa ein.

Wir zeigen Verantwortung und sprechen für die Tiere, die sich gegen ihre Ausbeutung nicht wehren können. Die Würde der Tiere ist unantastbar!



ein engagierter Delfin- und Walschützer, der es sich zum Lebensinhalt gemacht hat, sich weltweit für ausreichende Schutzmaßnahmen aller Meeressäuger einzusetzen.

Dem Aktivisten ist es schon durch viele spektakuläre Aktionen gelungen, auf die vielen durch Menschenhand verursachten Gefahren, welche die Populationen aller noch verbliebenen Delfin- und Walarten bedrohen, hinzuweisen. 

Andreas Morlok: „Als ich im März 2007 das Delfinarium in Nürnberg besucht habe, um mich über die Missstände dort persönlich zu erkundigen, war ich nicht nur von der Haltung der Delfine, sondern auch von dem Umgang des ´Tiertrainers` mit den Großen Tümmlern höchst schockiert. Als ein Delfin dem ´Trainer` auf seine Anweisungen hin nicht folgte, Zirkus-Kunststücke zu machen, schlug dieser mit seiner flachen Hand ein paar mal auf den Kopf des Tieres. Der Delfin bettelte um ein Stück toten Fisch, den er in Freiheit nie anrühren würde, und bekam ihn nicht. Die oft mit Nahrungsentzug verbundenen Trainingsmethoden sind Vorfälle, die man gar während der Shows gezeigt bekommt. Sehr oft musste ich noch lange nach diesem Vorfall davon träumen. 

Die Stadtverwaltung propagiert das Delfinarium als Hauptattraktion ihres Tiergartens. Doch in Wahrheit ist es ein Betonsarg für die Meeressäuger und ein Schandfleck für die Stadt und für ganz Deutschland. Bei vielen Gesprächen während meiner vergangenen Aktionen stellte ich fest, dass Nürnberg nicht nur wegen den vielen Todesfällen in dessen Delfinarium einen katastrophalen Ruf überall in Deutschland hat. Keine Stadt würde sich so ein Image wünschen und sich zudem noch mit so einer „Attraktion“ rühmen. Die Wasser-Zirkusse halten nicht das, was deren Betreiber versprechen. Die Besucher werden meist zu einseitig im Interesse der Delfinarienbetreiber informiert und erhalten so nur einen falschen Eindruck.
 
Klar, wer noch nie in seinem Leben Delfine gesehen hat, der freut sich auf so einen Besuch in einem Delfinarium. Allerdings wird niemand mehr, nach so einem Besuch, begeistert sein. Eher deprimiert, wenn er mit ansehen muss, was für ein kärgliches, würdeloses und unnatürliches Leben die Delfine dort fristen müssen. Es wird einem sogar das Gefühl beschleichen, dass man mit dem Eintrittsgeld das Leid dieser gebrochenen Kreaturen unterstützt. Man sollte sich das gleich ersparen und Delfinarien überhaupt nicht mehr besuchen. Solche Einrichtungen, egal ob sie modernisiert oder vergrößert werden, sind längst nicht mehr zeitgemäß und können die natürliche Umgebung niemals gleichwertig ersetzen. Die Delfinarien machen sich mit ihrem großen Tierverbrauch an der Ausplünderung der Natur schuldig. Diese Art der Zurschaustellung allein für die Unterhaltung des Menschen ist Tierquälerei und kann und darf nirgendwo mehr in der Welt eine Legitimation finden. Es gibt mittlerweile 500 Orte in der Welt, an denen man Wale und Delfine von Land oder von einem Schiff aus, in Freiheit, also in ihrem natürlichen Lebensraum, beobachten kann. Dort springen die Delfine ohne Zwang und brauchen nicht auf die Gnade des Menschen zu hoffen. 


Zum letzten Todesfall im Nürnberger Delfinarium am 25.06.07:

Wann werden die Verantwortlichen in Nürnberg endlich einsehen, dass Delfine ins Meer gehören und sie nicht zur kommerziellen Ausbeutung geeignet sind?

Das Zuchtprogramm und die teure Delfintherapie, welche von keiner Kranken-Kasse bezahlt wird, sind eine Farce. Kranke Kinder und deren Eltern werden hier lediglich für eine Werbekampagne missbraucht, um die drohende Schließung dieser Einrichtung abzuwenden. Für mich sind die Delfinariums-Betreiber keine Wohltäter und Experten, sondern gewissenlose Ausbeuter wehrloser Tiere. Warum der Ausbau des Delfinariums geplant wird, ist nicht nachvollziehbar. Ein etwas größerer Delfinknast wird die Bedingungen für die Meeressäuger (sie heißen nicht umsonst so) nicht entscheidend verbessern. Nur die Schließung der Anlage zeugt von einem verantwortungs- und respektvollen Umgang mit den Tieren und der Natur!"


Ich werde mich fortan für die Schließung der Delfinarien einsetzen. Weitere Maßnahmen, wie z. B. die Ausrufung von Boykotten gegenüber allen städtischen Einrichtungen in Nürnberg oder eine noch breitere Informations-Kampagne für die Nürnberger Bevölkerung betreffend der nächsten Bürgermeister- und Stadtratswahl am 02.03.08 und noch so manches mehr, behalte ich mir vor."


500 Kilometer Barfuß-Marsch als Solidarität für die eingesperrten Delfine

In den Sommer-Monaten werde ich einen mehrwöchigen Barfuß-Marsch gegen die kommerzielle Ausbeutung von Delfinen unternehmen. Mit einem Delfin-Knast-Sarg-Anhänger marschiere ich von meiner Heimatstadt Radolfzell am Bodensee bis nach Nürnberg - und das ohne Schuhwerk! Ich möchte ein Zeichen setzen und auf die Probleme der skandalösen Delfinhaltung aufmerksam machen.




Kontakt-Daten:
Internet: www.walschutzaktionen.de  - E-Mail: walfahrt@t-online.de

Andreas Morlok - Haydnstrasse 1 - 78315 Radolfzell



Im Januar 1998 ereignete sich im Nürnberger Zoo ein tragischer Unfall. Ein neugeborenes Delfinbaby sprang hinter eine Absperrung am Beckenrand und klemmte sich zwischen der Wand und dem Beckenrand so ein, dass es nicht mehr auftauchen konnte um Luft zu holen. So musste der kleine Delfin qualvoll ersticken. Dessen Mutter Emy, ein Wildfang aus Kuba, sprang in Panik hinterher und starb an Herzversagen.

Nach diesem Vorfall formierte sich die Tierrechtsinitiative Die Delfinbefreier, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Schließung des Delfinariums zu erreichen. Seitdem finden in Nürnberg immer wieder Demonstrationen, Aktionen und unzählige Infostände statt. Bei unserer bisher größten Demonstration fanden sich ca. 200 Leute in der Nürnberger Innenstadt ein, um für die Schließung des Delfinariums einzutreten. Eine andere spektakuläre Aktion war die Übergabe einer Petition zum Schutz der Delfine, der sich europaweit mehr als 100 Natur- und Tierschutzorganisationen angeschlossen haben. Diese Urkunden wurden dem Oberbürgermeister übergeben, die zuständigen Stadträte erhielten eine Abschrift und wurden somit aufgefordert, für die Schließung des Delfinariums einzutreten. Bei einer weiteren Veranstaltung vor dem Rathaus sprach sich der Träger des Bundesverdienstkreuzes und Vorstand der Aktionsgemeinschaft Artenschutz Günther Peter gegen die Delfinhaltung aus. Mittlerweile dürfte wohl jeder Einwohner Nürnbergs und auch darüber hinaus über die Problematik der Delfinhaltung informiert sein.



Unser Infostand am Eingang des Nürnberger Delfinariums.




weitere Infos unter: www.die-delfinbefreier.de


Kontakt-Daten:
Die Delfinbefreier - Tierrechtsinitiative, Postfach 1239, 90702 Fürth

Telefon/Fax: 0911 / 73 609 73

e-mail:
info@die-delfinbefreier.de



Unser Verein wurde 1983 als Bürgerinitiative gegründet. Von Anfang an war es unser Anliegen, das unvorstellbare Leid der Tiere in der Massentierhaltung, den Versuchslabors und anderen Stätten der Ausbeutung zu lindern und zu verringern – mit dem letztendlichen Ziel, die Quälerei endgültig abzuschaffen. Wir sind als gemeinnützig anerkannt und gehören dem Dachverband  „Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner“ an.
 



Wir fördern:

  • die gesundheitsbewusste, genussvolle vegetarische Ernährung
  • die tierversuchsfreie Forschung
  • den Tierschutzgedanken bei Kindern und Jugendlichen

 Wir bekämpfen:

  • die quälerische Massentierhaltung
  • die grausamen Tiertransporte
  • die Pelztierzucht


  • Protestaktionen zu aktuellen Ereignissen, wie z. B. Hubertusmessen vor Ort
  • Mahnwachen und Aktionen an ständigen Orten der Tierausbeutung, wie Legebatterien, Pelztierfarmen oder Versuchslabors
  • Druck auf Politiker, z. B. in Form von Brief- und Unterschriften-Aktionen
  • Öffentlichkeitsarbeit in Form von Informationsständen – vor allem in der Nürnberger Innenstadt



- Das Delfinarium im Nürnberger Tiergarten -

 
Als ortsansässiger Verein legen wir Wert darauf, uns vor allem um die Probleme „vor der eigenen Haustür“ zu kümmern. In Nürnberg befindet sich eines der vier Delfinarien Deutschlands. Es wurde im Jahre 1971 eröffnet. Seitdem starben mindestens 32 Delfine (Große Tümmler und die vom Aussterben bedrohten Guayana-Delfine, welche vor Jahren von Nürnberg ins Delfinarium Münster verbracht wurden). 4 Tümmler starben allein im Jahr 2006. Seit 1971 konnten von 21 Geburten (Große Tümmler) nur 5 Tiere aufgezogen werden. Von diesen spärlichen 5 starb das Delfinweibchen Neike im Oktober 1999 im Alter von nicht einmal 6 Jahren an Herz-Kreislaufversagen. Nur 4 Nachzuchten haben überlebt (2 davon leben im Delfinarium  Münster). Alle 4 sind vollständige Geschwister und bieten keine Zukunftsperspektiven für eine selbst erhaltende Zucht. Im Herbst soll mit dem Bau einer 900 qm großen Lagune für Delfine, Seelöwen und Seekühe begonnen werden. Die Erweiterung der dann immer noch lächerlich kleinen Anlage und die Vermarktung einer äußerst umstrittenen Delfintherapie mit behinderten Kindern soll die Einrichtung festigen. Seit über 20 Jahren betreiben wir intensiv Öffentlichkeitsarbeit, um der Bevölkerung die Fakten hinter den Hochglanzbroschüren des Tiergartens und der „Hofberichterstattung“ der örtlichen Presse auf zu zeigen. Z.B. veranstalten wir aufwändige Aktionstage mit Bayern weiter Unterstützung durch befreundete Vereine. Unser Ziel ist (langfristig) die Schließung des Delfinariums. Wir arbeiten sowohl mit aufgeschlossenen Lokalpolitikern als auch mit internationalen Verbänden wie der Whale an Dolphin Conservation Society und Einzelkämpfern wie Andreas Morlok zusammen.



Eine unserer Aufklärungs- und Protestkampagne in der Nürnberger Innenstadt



Kontakt-Daten:

Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.
Westtorgraben 19
90429 Nürnberg
Tel.: 0911/41 74 19
Mail: info@tierrechte-nuernberg.de
Web:  www.tierrechte-nuernberg.de






Wal- und Delfinschutz-Forum WDSF
Vorsitzender Jürgen Ortmüller
www.wdsf.de   
E-Mail: ortmueller@t-online.de  



Es engagieren sich viele weitere Einzelpersonen, Schulen, Organisationen, Vereine, Politiker, Parteien aus dem In- und Ausland für die Schließung der Delfinarien in Deutschland.


Mittlerweile sprechen sich die Parteien BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE, Die Tierschutzpartei und die Partei DIE FRAUEN, Vereine und Organistionen mit mehr als 1 Million Mitglieder gegen die Haltung von Delfinen in Delfinarien aus.

200 Tierschutzorganisationen unterstützen unsere Forderung nach einem ausnahmslosen Importvorbot für Wale und Delfine nach Deutschland!

Die größte Anti-Delfinarien-Bewegung, die es je in Deutschland gegeben hat, kann nun die Schließung des Delfinariums im Heidepark in Soltau im November 2008 vermelden!