Tierschützer bezeichnen Nürnberger „Delfin-Lagune“ als gefährliche Müllhalde
Radolfzell/Nürnberg, 08.05.2013 – Erneut gerät der Nürnberger Tiergarten wegen seiner Delfinhaltung in den Fokus von Tierschützern. Die Delfin- und Walschutzorganisation „ProWal“ bezeichnet nach einer eigenen Recherche die mittlerweile 31 Millionen Euro teure „Delfin-Lagune“ als Müllhalde, in der die nächsten Todesfälle schon jetzt vorprogrammiert seien.
Andreas Morlok, ProWal-Geschäftsführer: „Schon während unserer Demonstration, die wir am letzten Sonntag mit dem Verein „Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.“ vor dem Eingang des Zoos durchführten, kündigte „ProWal“ einem Mitarbeiter des Zoos einen Besuch in der sogenannten „Delfin-Lagune“ an. Umso überraschter waren wir über die Zustände, die wir dort vorfanden. Rings um die kleinen Außenbecken, in denen sich fünf Delfine und Seehunde aufhielten, lag Müll in großer Menge herum. Niemand kümmerte sich um die von den Besuchern liegengelassenen Essensreste, Prospekte, Plastiktüten und Verpackungen, eitrigen Pflaster, Glasflaschen und - trotz herrschenden Rauchverbotes - überall herumliegenden Zigarettenkippen. Erst als das uns ständig begleitende Sicherheitspersonal unsere Empörung über die starke Verschmutzung mitbekam, machte sich ein Zoo-Mitarbeiter mit einem Eimer auf den Weg, um den Müll einzusammeln. Viel zu spät, denn der Wind hatte bereits Plastikmüll in die Becken geweht. Der Zaun um die Becken ist nicht engmaschig genug, um zu verhindern, dass Müll in die Becken gelangt. Für uns ist das völlig unverständlich und fahrlässig und wäre vermeidbar. Schon in der Vergangenheit starben Delfine im Nürnberger Delfinarium durch das Verschlucken von Gegenständen. Verschlucktes Plastik oder anderer Müll stellen für die Meeressäuger eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung dar und können zur tödlichen Gefahr für die Delfine werden.“
Die Tierschützer kündigten an, dass sie die zuständigen Behörden auffordern werden, dem Tiergarten umgehend strengere Auflagen zur Beseitigung des Mülls aufzuerlegen. Sie fordern die sofortige Entfernung des lückenhaften Maschendrahtzauns und die Installation einer hohen Plexiglaswand um das gesamte Beckenareal.
Andreas Morlok: „Die Delfin-Lagune ist eine völlige Fehlkonstruktion. Die Becken sind für die Tiere viel zu klein und während unserer Recherche konnten nicht alle sieben Delfine diese Außenanlage in allen Bereichen und auch gleichzeitig benutzen. Darüber hinaus haben die Delfine in den Außenbecken keine Ruhebereiche. Ständig waren sie von Besuchern umgeben und konnten nicht in den nicht-öffentlich zugänglichen Bereich des alten Delfinariums, um dem ganzen Trubel zu entgehen. Der angeblich 53 Jahre alte Delfin „Moby“ lag nach der Delfin-Show lethargisch an der Wasseroberfläche und hatte keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Die Besucher würden sich wohl beschweren, wenn sie keine Delfine sehen könnten.
Neben einem besseren Schutz der Meeressäuger vor Müll, fordern wir von den verantwortlichen Behörden die Installation eines Sonnenschutzes im Außenbereich. Während des täglichen Trainings und während der Präsentationen werden die Tiere dazu animiert, sich deutlich mehr an der Wasseroberfläche aufzuhalten, als sie es in der freien Wildbahn tun würden. Somit sind sie verstärkt schädlicher UV-Strahlung und der Gefahr von Sonnenbränden ausgesetzt. Auch Delfine können einen Sonnenbrand bekommen, was den Zooverantwortlichen bekannt ist.
Im Blauen Salon, in dem die Besucher durch eine große Scheibe Delfine, Seehunde und Manatis unter Wasser betrachten können, gibt es ein Blitzlichtverbot für Kameras. Dennoch hielten sich viele Besucher nicht daran. Die Tiere waren ständig dem Blitzlicht ausgesetzt und mieden den tiefsten Bereich des Beckens, was ihre Bewegungsfreiheit in den ohnehin kleinen Becken weiter einschränkte.
Seit 15 Jahren verbucht der Zoo keine Erfolge in der Delfinzucht mehr, was uns nicht verwundert. Wir fordern die Einstellung der Zuchtversuche und die mittelfristige Schließung des Delfinariums. Unsere nächste Recherche werden wir nicht ankündigen und, falls es kurzfristig keine Verbesserungen für den Schutz der Tiere gibt, Anzeige erstatten.“
27.04.13
TV-Berichte in den ukrainischen Medien - Demo in Kiew - Forderung nach einem Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine und Wale in die Ukraine:
Illegaler Walfleischverkauf in der EU empört Tierschützer
Radolfzell, 16.04.2013 – In den letzten Wochen wurden, laut Aussage der Delfin- und Walschutzorganisation ProWal, auf dem Fährschiff „Norröna“ der Reederei Smyril-Line regelmäßig Grindwalspeck angeboten, welcher ursprünglich von den Färöer-Inseln stammt.
Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal, ist empört: „Der Grindwalspeck wird im Restaurant der Fähre nicht deklariert und namentlich erwähnt. Den Gästen erschließt sich nicht, was ihnen hierbei genau angeboten wird. Ein Koch gibt auf Anfrage nur die mündliche Bestätigung, dass dies Grindwalspeck sei, was uns ein Wissenschaftler von den Färöer-Inseln auch bestätigt hat. Ebenso fehlt in der Auslage des Buffets ein Warnhinweis, dass der Grindwalspeck mit Umweltgiften, wie PCB und Methyl-Quecksilber angereichert ist, welche für die menschliche Gesundheit sehr gefährlich sein können. Wissenschaftliche Studien weisen nach, dass Kinder auf den Färöer-Inseln unter einer erheblichen Lernentwicklungsverzögerung, sowie Störungen ihrer Motorik und des zentralen Nervensystems leiden. Schon als Kleinkind nehmen sie die Gifte über die Muttermilch auf, die weltweit die höchste toxische Belastung aufweist. Im Durchschnitt leiden auf den Färöer- Inseln doppelt so viele Menschen an der Nervenkrankheit Parkinson, wie auf dem dänischen Festland und die männliche Samenqualität wird durch diese Gifte stark beeinträchtigt. Es ist daher kaum verwunderlich, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Verzehr von Walprodukten dringend abrät. In der EU gelten diese Produkte als Sondermüll.“
Das Fährschiff der färöischen Reederei pendelt regelmäßig zwischen der dänischen Hafenstadt Hirtshals und Thorshaven, der Hauptstadt der Färöer-Inseln. Hirtshals und die Gewässer davor befinden sich im Hoheitsgebiet von Dänemark, welches ein EU-Mitgliedsstaat ist. Der Import und der kommerzielle Handel von Delfin- und Walprodukten sind in der EU jedoch strengstens verboten.
ProWal hat die Fährgesellschaft Smyril-Line bei den zuständigen Behörden in Dänemark angezeigt. Außerdem wurden die Behörden aufgefordert, vorhandenes Fleisch oder Speck der Grindwale bei der nächsten Ankunft der Fähre in Hirtshals zu beschlagnahmen und die Fährgesellschaft wegen Verstoßes gegen europäische Gesetze anzuzeigen und ein Strafverfahren einzuleiten. Zudem haben die Tierschützer auch die dänische Lebensmittelüberwachung und die EU-Kommission informiert und diese gebeten, tätig zu werden, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Grindwalfang auf den im Atlantik liegenden Färöer-Inseln dient nicht allein der Eigenversorgung der Bewohner, sondern hat laut ProWal einen eindeutigen kommerziellen Charakter, was die Regierungen der Färöer-Inseln und Dänemarks bisher bestritten hatten.
Andreas Morlok: „Die zum Reichsgebiet Dänemarks gehörenden Färöer-Inseln sind halbautonom und gehören nicht zur EU, was ihnen die Jagd auf Grindwale überhaupt noch ermöglicht. Die Inselgruppe ist mit Walfleisch regelrecht überschwemmt. Die Färinger töten mehr Grindwale, als sie selbst konsumieren können, und weil sie das Fleisch und den Speck kostenlos erhalten, erschließen sie sich immer mehr Absatzmärkte, um rein kommerzielle Ziele zu verfolgen. Auf den Färöer-Inseln werden das Fleisch und der Speck der Grindwale auch in Restaurants, Lebensmittelgeschäften und auf Fischmärkten angeboten. Natürlich fehlen auch hier sämtliche warnende Kontaminationshinweise. Bei unseren Recherchen über den Verkauf von Grindwalfleisch der Färöer-Inseln in der EU, stießen wir immer wieder auf die so genannten Heimat-Häuser der Exil-Färinger. Etwa 20.000 Färinger haben ihrer Heimat den Rücken gekehrt und leben in Dänemark. Diese Heimat-Häuser sind unserer Meinung nach reine Tarnung und ein illegaler Umschlagplatz für Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln. Jedermann kann in diesen Heimat-Häusern zum Essen gehen, was wir letzte Woche selbst in Kopenhagen getestet hatten. Wir haben Beweise dafür, dass nicht nur in der dänischen Hauptstadt, sondern auch in anderen Städten, wie in Esbjerg in Dänemark Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln angeboten und verkauft wird. Auch hierüber haben wir die Behörden informiert.
Die Färöer-Inseln besitzen den höchsten Lebensstandard in Europa und es gibt dort alles zum Essen. Eine Regierung, die es dennoch zulässt, Wale zu töten und akzeptiert, dass die eigene Bevölkerung die mit Quecksilber und anderen Giften angereicherten Walprodukte selbst konsumiert und skrupellose Händler diesen auch ahnungslosen Konsumenten illegal verkauft, verhält sich unserer Ansicht nach höchst kriminell.“
Dem blutigen und äußerst brutalen Grindwalfang auf den Färöer-Inseln fielen laut ProWal seit 1584 bis heute 264.793 Grindwale zum Opfer. Die Tierschützer sehen für den heutigen Walfang jedoch keine Notwendigkeit mehr und betrachten diesen, neben den kommerziellen Aspekten, auch als reine Freude und Spaß am Jagen.
Andreas Morlok: „Der Grindwalfang ist auch eine Art Männlichkeitsritual, denn schon Jugendliche ab 14 Jahren dürfen sich am Abschlachten dieser sehr sozialen Tiere beteiligen. Da die Färinger den Grindwalfang nicht von selbst beenden werden, muss man sich dort einmischen und selbst etwas aktiv gegen das größte Delfin-Massaker in Europa unternehmen. Wir sind deshalb schon seit mehreren Wochen auf den Färöer- Inseln unterwegs und platzieren dort akustische Vergrämergeräte, um die Grindwale von den insgesamt 23 Schlachtbuchten fernzuhalten. Letztes Jahr wurden auf den Färöer-Inseln 716 Grindwale auf äußert brutale Art und Weise getötet. Selbst Muttertiere mit ihrem Nachwuchs wurden nicht verschont.
Obwohl vor kurzem auch mal geschossen wurde, ließ sich kein Aktivist davon abbringen, seine wichtige Arbeit dort zum Schutz dieser wunderbaren Tiere fortzusetzen. Wir werden das ganze Jahr über auf diesen Inseln tätig sein und so viele Vergrämergeräte wie nur möglich platzieren, um die Anzahl der Schlachtungen zu reduzieren. In diesem Jahr gab es noch keinen Grindwalfang, obwohl die Färinger in der Vergangenheit schon mehrere Grindwalschulen zu dieser Jahreszeit getötet hatten.“
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Animal rights activists are upset about illegal sale of whale meat in the EU.
During the last weeks pilot whale blubber, coming from the Faroe Islands, was regularly offered on the ferryboat "Norrona", owned by the steamship company Smyril-Line, as per reports from the dolphin and whale protection organization ProWal.
Andreas Morlok, CEO of ProWal is disgusted: "The pilot whale blubber is not labeled as such in the restaurant of the ferry. The guest has no idea what exactly is being offered to him. the chef only gives information by word when asked, that the dish the guest is consuming is actually pilot whale blubber, which was proven to be such by a scientist from the Faroe Islands. Furthermore, missing is a warning at the display of the buffet that the pilot whale blubber is highly contaminated with environmental poisons as PCBs and methyl-mercury, which can be rather dangerous to human health. Scientific studies prove that children from the Faroe Islands have high amounts of learning deficiencies and have as well disorders in the development of motor skills and the central nervous system. As an infant they already absorb these poisons through their mother's milk, which is showing the highest toxic saturation worldwide. The percentage of people afflicted with the nervous disorder Parkinsons disease is double than that on the Danish mainland and the quality of male semen is also heavily affected by these toxins. Therefore, it is hardly astonishing that the World Health Organization (WHO) is urgently trying to dissuade people from the consume of whale products. In the EU these products are regarded as "hazardous material".
The ferryboat of the Faroe shipping company is sailing regularly between the Danish harbor town Hirtshals and Thorshaven, the capital of the Faroe Islands. Hirtshals and the waters surrounding it are under the jurisdiction of Denmark, which is a member of the EU. The import and the commercial marketing of dolphin and whale products is strictly forbidden in the EU.
ProWal has denounced the ferry company Smyril-Line with the Danish authorities in charge. Furthermore, the Danish authorities were urged to confiscate any left-over pilot whale meat or blubber at the next arrival of the ferry in Hirtshals and to denounce the ferryboat company because of violations against the European laws and to start legal actions. Furthermore, the Danish animal rights organizations have informed the Danish FDA as well as the EU-Commission and urged them to get involved to make the responsible party accountable for their actions.
The pilot whale hunt in Faroe Islands, located in the Atlantic, does not only supply the inhabitants, but has a totally commercial character, as per ProWal, which fact has been denied by the Faroe Islands and Denmark up to now.
Andres Morlok: "The Faroe Islands, which are Danish territory, are partially autonomous, though, and do not belong to the EU, which fact is allowing them to still hunt pilot whales. The group of islands is totally swamped with whale meat. The Faroe people kill more pilot whales than they can consume, and because they get the meat and blubber for practically nothing, more and more places to market the meat for simple commercial gain have to be opened up. On the Faroe Islands pilot whale meat and blubber is being offered in restaurants, grocery stores and fish markets. Of course, also here the omission of any warning labels, that the meat is highly contaminated, is noted. Researching the sale of pilot whale meat originating in the Faroe Islands in the EU, we were always led to the so-called "homes" of exile Faroese. Around 20.000 Faroese have turned their back on their motherland and are now living in Denmark. These "homes", are in our opinion only there for camouflage and are an illegal market place for pilot whale meat from the Faroe Islands. Anybody can go and eat out at these "homes", which we tried ourselves last week in Copenhagen. We have proof that not only in the Danish capital, but also in other towns, as for instance Esbjerg, pilot whale meat is being offered and sold in Denmark. This fact was also conveyed to the pertinent authorities.
The Faroe Islands enjoy the highest of living standards in Europe and you can enjoy there any food you like. A government that nevertheless allows it that whales are being killed and is accepting that their own population is consuming whale products that are highly contaminated with mercury and other poisons and allows it that merchants without scruples are illegally selling this to clueless consumers, is, in our opinion, acting with criminal intent.
Since 1584 up to today 264.793 pilot whales were slaughtered in a brutal manner on the Faroe Islands, as per ProWal. The animal rights organization thinks the whale hunt has outlived its necessity and that the hunt is now looked at as a commercial enterprise and is, furthermore, performed just for the fun of it.
Andreas Morlok: "The pilot whale hunt is a sort of ritual to prove the manliness of the hunter, because young boys at the age of 14 are allowed to participate in the slaughter of these highly social animals. Since the Faroese will never stop the pilot whale hunt on their own, we have to get involved and start an initiative ourselves against the most extensive dolphin massacre in Europe. Therefore, we have been traveling on the Faroe Islands for a couple of weeks now and are placing acoustical devices, that will emit sounds to deter the pilot whales, in the 23 bays, where the pilot whales are being slaughtered, to keep the animals away. Last year 716 pilot whales were slaughtered in the most cruel and brutal way on the Faroe Islands. Even mother animals and their babies were no exception.
Although recently shots were fired, not one of the activists stood down to complete his or her work for the protection of these wonderful animals. We will be active on these islands all year long and try to place as many of these deterrent-devices as possible to reduce the amount of these slaughters. This year up to now no hunt has been started, although in the past the Faroese would have slaughtered several pilot whale pods by this time."
15.11.12 - ProWal-Presse-Mitteilung an die türkischen Medien
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Geldstrafe für Delfin-Park in Kas - Werden bald alle Delfinarien in der Türkei geschlossen?
Radolfzell/Kas/Ankara - 15.11.2012 - Erneut sorgt der Delfin-Park in Kas für Schlagzeilen und für Empörung bei Tierschützern. Nach einer Vorort-Inspektion deckte die Deutsche Delfin- und Walschutz-Organisation ProWal am letzten Montag in Kas auf, dass der dortige Delfin-Park noch immer für das Fotografieren und Schwimmen mit den Delfinen zahlende Besucher in seine Anlage lässt. Obwohl der Betreiber keine Genehmigung für eine kommerzielle Nutzung besitzt und die Anlage im Frühjahr von den Behörden geschlossen und gar versiegelt wurde, gehen die illegalen Geschäfte mit der Ausbeutung der Delfine weiter.
Lisa Demirgil war vor Ort: “Ich war völlig entsetzt, was eine Bekannte und ich am letzten Montag dort erlebten. Eigentlich sollte der Delfin-Park für Besucher geschlossen sein und obwohl wir die Anlage nur von außen inspizieren wollten, um den Gesundheitszustand der Delfine in dem kleinen Gehege zu überprüfen, wurden wir von den Mitarbeitern des Delfin-Parks ziemlich aufdringlich darum gebeten, in die Anlage hineinzugehen, obwohl der Eingang mit einer Kette verschlossen war. Die zwei Mitarbeiter waren schon morgens um 11.00 Uhr ziemlich angetrunken und rochen nach Alkohol. In einer Ecke standen etwa 20 leere Bierflaschen. Es wurde uns sehr energisch angeboten, dass wir für 30 TL die Delfine fotografieren und für 50 TL auch mit ihnen schwimmen könnten. Wir konnten es erst nicht glauben, dass sie dies immer noch anbieten und gingen auf das Angebot mit dem Fotografieren ein. Mit einem Eimer, in dem nur wenige tote und kleine Fische waren, wurden die Delfine angelockt, um alberne Kunststücke mit einem Ball vorzuführen. Die Tiere wirkten sehr lethargisch und hatten keine große Lust, den Anweisungen der betrunkenen Mitarbeiter zu folgen. Uns kamen die Tränen, als wir sahen, in welch einem verschmutzten und kleinen Drahtgehege die Delfine eingesperrt waren. Als ein weiterer Besucher kam, der gar mit den Delfinen geschwommen ist, verließen wir die Anlage. Wir informierten den Vize-Bürgermeister Birol Engin und zeigten ihm unsere Fotos. Er informierte gleich den Leiter des Ordnungsamtes, Mustafa a Tilgan, welcher nun eine Geldstrafe gegenüber dem Besitzer des Delfin-Parks, der auch noch eine zweite Delfin-Anlage in Bodrum betreibt, verhängen wird.”
Tierschützer setzen nun große Hoffnung auf die türkische Regierung.
Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: “Wir beobachten schon seit längerer Zeit, dass die Behörden in den Städten, in denen es Delfin-Parks gibt, mit der Situation dieser Anlagen völlig überfordert sind. Obwohl sich viele Bürgermeister sehr delfinfreundlich zeigen und diese Anlagen am liebsten geschlossen sehen würden, fehlt es ihnen an geeigneten Mitteln, um etwas für eine Schließung zu unternehmen, da die meisten Delfin-Parks eine Genehmigung für einen kommerziellen Betrieb besitzen und den momentanen geltenden Gesetzen nachkommen. Dieses Dilemma kann mittelfristig nur die Regierung lösen, indem sie ein Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine und Wale beschließt. Da die Zucht in fast allen türkischen Delfinarien nicht funktioniert, würde ein solches Gesetz dazu führen, dass mittelfristig alle Delfin-Parks geschlossen werden müssten. Wir werden am 14. Januar 2013 das zuständige Ministerium in Ankara mit der Bitte besuchen, endlich für den Schutz der Tiere und freilebenden Delfinpopulationen tätig zu werden. Die Türkei hat durch die zehn Delfin-Parks in Istanbul (2), Kusadasi, Bodrum, Marmaris, Kas, Kemer, Antalya, Belek und Alanya sowie durch die Importe von Belugawalen und wildgefangenen Delfinen aus dem Schwarzen Meer und aus Japan zudem noch ein großes Imageproblem, das der Tourismus-Branche schon seit geraumer Zeit enorm schadet. Alle großen Reiseveranstalter haben ihre Tagestour-Angebote zu den Delfin-Parks in der Türkei aus ihrem Programm genommen, weil auch international die Ablehnung gegenüber Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden, massiv zugenommen hat.”
ProWal hat angekündigt, im Januar in einem Kino in Ankara mehrere Dokumentationen über freilebende Delfine im Schwarzen Meer und über die Delfin-Parks in der Türkei vorzuführen. Auch soll der oscarprämierte Film “Die Bucht” gezeigt werden, welcher die grausamen Delfin-Treibjagden in Japan und der weltweiten Delfinarien-Industrie dokumentiert. Ric O`Barry, Initiator dieser Dokumentation, wird während einer Live-Telefon-Konferenz darüber berichten, wie auch die Delfinarien-Industrie in der Türkei für diese grausamen Massaker an Delfinen in Japan mitverantwortlich ist.
ProWal lädt alle Abgeordnete in Ankara zu dieser Kino-Vorstellung ein und hofft, dass sich die Regierung, wie bereits die Mehrheit der türkischen Bevölkerung, delfinfreundlich zeigt und endlich für den Schutz der Meeressäuger und auch im Sinne der heimischen Tourismus-Branche handelt.
Some important information is contained in this Press Release which has come from the ProWal dolphin and whale protection organisation in Radolfzell, Germany.
Worldwide Press Release
Animal welfare personnel announce a public outcry because of the Dolphinarium in Kaş
Kaş – 1 April 2012 - Once again the keeping of dolphins in distressing circumstances has caused a great anger within animal friends. Four bottlenose dolphins were moved, in December 2011, by the operator of the dolphinarium near Bodrum, to a tiny sea pen in Kaş to be exploited for degrading commercial dolphin shows and to provide the controversial dolphin therapy.
Now foreign and Turkish animal friends announce a public outcry to close the dolphinarium again, as fast as possible. The German dolphin and whale protection organisation ProWal leads the protest and it names and shames the facility in Kaş as the "worst dolphinarium in the world."
Andreas Morlok, CEO of ProWal: "In a personal conversation one year ago, the Mayor of Kaşassured us of that the dolphinarium that was closed in 2010 would never be reopened in his town. Sea mammals would never again be imprisoned and exploited in Kaş for commercial purposes. This promise was broken, four dolphins were transported in a vegetable truck from a small dolphinarium in Bodrum to Kaş,in a cloak-and-dagger operation. The dolphinarium in Kaşis a small and rusty wire cage that is installed in a bay near the isthmus of the Çukurbağ Yarımadasi. Before the facility was closed for the first time, dolphins and even Beluga whales were penned up there and were used for commercial shows and for exploiting despairing parents by offering the bogus dolphin therapy. It is not surprising that, already, some of these freedom-loving animals have died in this tiny cage. I know many dolphinaria, but the one in Kaşis the worst which exists in the world anywhere. In co-operation with Turkish animal welfare carers and, hopefully, also with the responsible authorities we will make every effort to close this dolphin prison forever."
Once again ProWal will get into conversation with the mayor of the town at Friday, 20th of April. A public discussion is planned at the Belediye at 15.00. ProWal has announced several protest actions on the following day, Saturday 21st of April, to add weight to the demand for the closure of the dolphinarium. Protest actions are planned on land, in the air, on and under the water. Turkish welfare organizations and individuals have already confirmed their participation in the protests.
Andreas Morlok: "We invite all animal friends and animal welfare organisations to come to Kaşon Saturday 21 August 2012 to show solidarity with the dolphins and protest with us for the immediate closing of the dolphinarium. I have seen dolphins several times personally in Bodrum and in a small sea pen of the hotel of "Kefaluka" near Bodrum. After years of captivity they become pitiful creatures who probably will never be able to spend their lives in freedom because they have lost their natural behaviors, like hunting for fish. To keep the dolphins in this narrow tiny facility and hand them over to unscrupulous animal exploiters is a crime of which you should not make yourself guilty by apathy."
The governor of Antalya recently sent a team of experts to Kas, when he had learned from the announced protests of animal welfarists. The experts confirmed the bad disposition of the dolphins. Some animals are injured on the snout, because they try to escape from the sea pen over and over again.
Andreas Morlok announces a powerful offensive to close the dolphinarium: "We hope very much that the Authorities will not have any objections and that there is an agreement to finish this animal cruelty in Kaş immediately and to revoke all operating licenses for the dolphinarium. We are hoping that it will not be necessary to declare a massive boycott of tourism in the town of Kaş, with the participation of all big tour operators.
ProWal point out that dolphins from the Ukraine were brought to the empty dolphinarium near Bodrum. ProWal know that these dolphins were caught in the wild and originate from the Black Sea and maybe also from the Japanese fishing village of Taiji, which achieved a worldwide notoriety because of its blood-letting dolphin hunting. ProWal relies on the fact that Kaş citizens would not like to be associated with these disgraceful and distressing pictures.
Tell Kaşlocals to make their feelings known to merchants, restaurants, bars, travel agents, hotels and diving establishments and the local Authorities. Ask them to display a prominent sign that they do not support the captivity of dolphins. Anti-dolphinarium-logos for such signs can be obtained from:
Get pro-active; make a leaflet using these and hand them out to restaurants, bars and other Kaş establishments.
Email addresses for the Local Authorities in Kaş are the Belediye: info@kas.bel.tr and the Mayor: baskan@kas.bel.tr let them know your views.
The campaign to rehabilitate the dolphins is supported by the Freedom For Dolphins Platform - FFDP (Yunuslara Özgürlük Platformu) and Ric O'Barry , the star of the 2010 Oscar winner documentary The Cove , activist and marine biologist. For updates on this see:
Please publish the press release and help us to remove Kaş from the annals of international shame by eliminating this facility. Please send a reporter to Kaş on , Saturday 21st of April.
03.11.11 -Etliche große Zeitungen berichten über die WDSF/ProWal-Klage gegen den Zoo der Stadt Duisburg wg. der Delfinhaltungsbedingungen. Die Stellungnahmen des Zoos zeigen ihre Hilflosigkeit. Wir werden die Klage gewinnen und nach Münster auch die beiden letzten Delfinarien in Duisburg und Nürnberg schließen:
01.11.11 - WDSF und ProWal haben dem zuständigen Bundesministerium, das mit der Überarbeitung des sog. Säugetiergutachtens (Haltungsregeln für Säugetiere) befasst ist, eine wissenschaftliche Stellungnahme von Dr. Christian Schulze (Ruhr-Universität Bochum) vorgelegt, die eine erforderliche Bahnenlänge von 850-900 m bei Delfinarien vorsieht. Jetzt wehrt sich der Verband Deutscher Zoodirektoren vehement gegen diese Forderung, welche das Aus für Delfinarien bedeuten würde. - http://www.schwaebische.de/journal/vermischtes/aus-aller-welt_artikel,-Zoodirektoren-treten-Tierschuetzern-entgegen-_arid,5155767.html
Anmerkung Andreas Morlok: Die Aussagen der Stadt Nürnberg zum Todesfall des Delfins Eva sind unseriös und nicht nachvollziehbar.
Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die belegt, dass Große Tümmler in der freien Wildbahn eine mittlere Lebenserwartung von 25 Jahren haben. Es ist ebenso unrichtig zu behaupten, dass Delfine in menschlicher Obhut über 50 Jahre alt werden. In Nürnberg erreichte noch nie ein Delfin ein solches Alter. Siehe folgende Statistik: http://walschutzaktionen.de/233164.html
Aufgrund der erhöhten Kortisolwerte (Stresshormone) der Delfine, hätte man den Bau der Delfin-Lagune vorübergehend einstellen müssen. Seit Monaten zeigte das Delfinweibchen Auffälligkeiten und seit Monaten intervenierten das WDSF und wir bei den zuständigen Behörden, die nichts unternahmen.
Die vielen Todesfälle (35), die große Jungsterblichkeit und die seit 11 Jahren erfolglose Zucht wird wohlwissentlich verschwiegen.
Zum bevorstehenden Spatenstich der sogenannten Delfinlagune erklärt Eva Bulling-Schröter, Tierschutzbeauftragte DER LINKEN im Bundestag und Betreuungsabgeordnete für Nürnberg:
“In Nürnberg ist der Mehrheit im Stadtrat der Neubau der sogenannten, höchst fragwürdigen Delfinlagune mehr wert als eine ausreichende Finanzierung der Kinderbetreuung. Mit 33 Millionen Euro wird ein Prestigeobjekt finanziert, das weder notwendig noch artgerecht ist. Das Delfinsterben in der Vergangenheit spricht Bände und stellt immer wieder unter Beweis, dass diese Tiere nicht in der Gefangenschaft artgerecht zu halten sind. Schließlich halten wir auch keine Elefanten in einer zwei Zimmer Wohnung.“
Harald Weinberg, Stadtrat in Nürnberg schildert die örtliche Situation: „Wir brauchen das Geld an anderer Stelle notwendigst. Das Jugendamt kann momentan nicht rechtzeitig die Zuschüsse für die Kindergartenbeiträge von vielen Familien leisten, weil angeblich kein Geld da ist. Das ist ein Skandal!
Im Übrigen galoppieren offensichtlich die Kostenschätzungen für die Lagune davon: von 7 Millionen auf zwischenzeitlich 24 Millionen bis jetzt zu 33 Millionen Euro. Woher die hoch verschuldete Stadt Nürnberg dieses Geld nehmen soll, ist völlig schleierhaft. Verantwortungsvolle Finanzpolitik sieht anders aus.„
DIE LINKE unterstützt Tierschutzinitiativen in ihrem Veto gegen die Lagune und fordert ein Umdenken der Verantwortlichen. Gerade die Summe von Fehlgeburten und toten Delfinbabys zeigt, dass Delfinhaltung im Zoo nicht möglich ist. Auch die Delfintherapie, die immer als Alibi herhalten muss, ist wissenschaftlich in ihrer Wirkung nicht belegt. Vergleichbare Therapien können mit anderen Tieren sehr viel besser und billiger durchgeführt werden.
Wegen der unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen im Münsteraner Delfinarium, die beinah zum Verhängnis für ein Kleinkind wurden (s. Zeitungsmeldung u.) , hat das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) aus Hagen Strafanzeige gegen die Delphinarium Münster GmbH bei der Staatsanwaltschaft Münster gestellt und das Umweltamt Münster informiert. Das WDSF fordert, das Delfinarium bis auf weiteres zu schließen und den bisher ungesicherten Zugang zum Becken zu verhindern, damit es nicht zu schweren Unfällen kommt.
Anmerkung des WDSF: Als Nachtrag übermitteln wir Ihnen bezüglich der Kritik des Münsteraner Delfin-Trainers Feldhoff, dass der ehemalige Fernsehtrainer von Flipper in den USA zivilrechtlich (und nicht strafrechtlich!) verurteilt wurde, einen entsprechenden Bericht. Die zivilrechtliche Verurteilung erfolgte nicht wegen Tierquälerei, wie Feldhoff meint, sondern wegen der Befreiung von Delfinen, die der US-Navy gehörten.
Sugarloaf
Richard O’Barry war in den 60’er Jahren der bestbezahlte und gefragteste Delfintrainer der Welt. Nachdem der Flipper-Delfin Kathy 1970 in seinen Armen gestorben war, war ihm bewusst geworden, dass er „seine eigenen Lügen“ hinsichtlich der tierquälerischen Behandlung durch die TV-Serie und die in der Folge entstandenen Delfinarien nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. O’Barry konvertierte daraufhin zum inzwischen bekanntesten und erfolgreichsten Delfinschützer der Welt – und er weiß wovon er spricht. Seither hat O’Barry über 30 Delfine aus Delfinarien weltweit erfolgreich ausgewildert.
Die US-Navy verwendete u.a. im Vietnam-Krieg Delfine als „fortschrittliche biologische Waffensysteme“. Anfang der 90’er Jahre entschied die US-Navy einige ihrer gut 100 Delfine „zu entlassen“. In Zusammenarbeit mit der Human Society USA wurden O’Barry drei dieser Delfine durch die US-Navy zur Vorbereitung auf die Auswilderung zugewiesen (Jake, Luther und Buck). Diese Delfine waren, genauso wie viele andere in den Navy-Delfin-Experimenten, jahrelang in Käfigen gehalten worden, die gerade mal 7,30 m groß waren. Viele der Experimentier-Delfine starben bereits beim Einfangen durch Ertrinken, Kiefernbruch, toxische Schocks und während der Tests.
Nicht nur in den USA ist das Gefangenhalten von Delfinen ein Millionen schweres Geschäft und der Widerstand der Delfin-Industrie gegen die Freilassung der drei Navy-Delfine war enorm, weil man die Öffentlichkeit nicht wissen lassen wollte, dass gefangene Delfine rehabilitiert in ihr natürliches Umfeld ausgewildert werden können. Der Druck auf die Navy nahm zu. Nachdem die drei Delfine 1 1/2 Jahre von O’Barry und der Crew erfolgreich auf die Freilassung in Sugarloaf vorbereitet worden waren und einige 100.000 Dollar auch durch eigene Spenden in das Projekt geflossen waren, machte die Navy aufgrund des erheblichen Drucks der Delfin-Industrie einen Rückzieher und forderte für die bevorstehende Auswilderung ein wissenschaftliches Gutachten. O’Barry hatte nie behauptet ein Wissenschaftler zu sein. Es gab zu dem Zeitpunkt kein Institut, welches ein Gutachten bezüglich einer Delfin-Auswilderung hätte erstellen können – und das wusste die Navy. O’Barry hatte bis dahin bereits mehrfach erfolgreich Delfine durch das Entwöhnen vom Menschen und durch das erneute Erlernen der Tiere zur selbstständigen Nahrungsaufnahme auswildern können.
O’Barry und ein Teil seiner Crew musste eine sehr kurzfristige Entscheidung treffen, zumal die drei Delfine nach 1 ½ Jahren mühevoller Arbeit für eine Auswilderung bereit waren. Er wollte nicht, dass die Delfine wieder in ihre kleinen Käfige in der verschmutzen San Diego Bucht von der Navy zurück gebracht werden. O’Barry entschied die beiden fähigsten Auswilderungskandidaten frei zu lassen, damit ihnen eine lebenslange Gefangenschaft und Leiden erspart blieben. Die Navy fing jedoch die freigelassenen Delfine wieder ein und nach wenigen Jahren starben beide in Gefangenschaft. Die Delfine starben nicht durch den kurzen Genuss der Freiheit!
Richard O’Barry wurde durch ein Zivilgericht für seine Entscheidung zur Befreiung der Delfine nach einer fünftägigen Anhörung zu einer Geldbuße von 40.000 Dollar verurteilt und ein weiteres Crew-Mitglied zu 19.000 Dollar. O’Barry ist ein Tierschützer und ein Aktivist. Der Einsatz für Wahrheit und Gerechtigkeit bedingt ein persönliches Risiko. O’Barry wurde 1991 von den Vereinten Nationen mit dem „United Nations Environmental Achievement Award“ für seine vorbildlichen Einsatz bei der Auswilderung von Delfinen ausgezeichnet. –
06.04.08 - Ausbau des Nürnberger Delfinariums - Zustimmung in der Bevölkerung schwindet immer mehr! Delfin- «Lagune» im Tiergarten: 56,7 Prozent (293) können sich diese geplante Einrichtung gut vorstellen, 40,2 Prozent (208) nicht.http://www.sonntagsblitz.de/artikel.asp?art=796462&kat=236&man=3
09.11.07 - Vor den Haushaltsberatungen am 22.11. spricht sich Stadtrat Herr Grosse-Grollmann (Die Guten) gegen den Bau der Lagune aus: "Ja zur Stadtbahn, Nein zur Delfin-Lagune"http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=725346&kat=11&man=3
Anzumerken gilt, dass nicht der gesamte Stadtrat dies gestern beschlossen hat. Diese Entscheidung trafen die Stadträte des Kulturausschusses. Am 22./23. November wird der gesamte Nürnberger Stadtrat bei den Haushaltsberatungen für 2008 diese gestrige Entscheidung noch einmal beraten und dann zur Abstimmung bringen. Bleibt zu hoffen, dass der gesamte Stadtrat vernünftiger mit der Zukunft der Delfine, den Finanzen und dem Image der Stadt Nürnberg umgeht und den Ausbau des Delfinariums noch verhindert.
12.10.07 -Streit um die Lagune - Gutachten soll auf den Prüfstand
Gegner der Delfinhaltung wollen jetzt mit einem eigenen Gutachten beweisen, dass die Zahlen, die beim geplanten Bau der Lagune genannt wurden, falsch sind.
10.07.07 –Zeichen erkannt! Wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Grünen im Nürnberger Stadtrat sprechen sich nun gegen den Bau der Lagune aus.
Rolle rückwärts bei der Lagune Fraktion Bündnis 90/Grüne nimmt ihre Zustimmung zurück
13.06.07 - in einem Bericht in der Süddeutschen Zeitung wird berichtet: "Dramatisch beschrieb Zoo-Chef Encke die langfristigen Konsequenzen von Zucht-Misserfolgen in europäischen Delphinarien. "Wenn wir das Problem nicht in den Griff bekommen, wird es irgendwann in keinem europäischen Zoo mehr ein Delphinarium geben", sagte er."