Home
Inhalte dieser HP
Über Andreas Morlok
BÜCHER Andreas Morlok
BUCHBESTELLUNG
Aktionen anno...
News - Dies & Das
Walfang + Gefahren
Walfang Island
Boykott Island
Delfine & Wale
ANTI-DELFINARIEN
Hintergrund
Was Sie wissen sollten
Sinnlose Delfintherapie
Zucht gescheitert
Delfinfang Taiji/Japan
Interview Ric O`Barry
Delfinarien in EUROPA
Delfine in Deutschland
Stellungnahmen
Ein Delfin klagt an
Delfinarium NÜRNBERG
Todesfälle in Nürnberg
Parteien-Nürnberg
Protest-Adr. Nürnberg
Boykott/Nürnberg
Boykott-Adr. Nürnberg
Delfinarium Münster 08
Delfinarium Münster 09
Protest-Adr. Münster
Delfinarium DUISBURG
Delfinarium RÜGEN?
Protest-Adr. Rügen
Protest-Adr. Merlin E.
Wer engagiert sich?
WDSF gegründet
Unsere Ziele
Aufruf an die Betreiber
Aktionen & mehr
Ric O`Barry kommt...
Barfußmarsch
Besetzung-Delfinarium
Aktion 1 Million Flyer
FLYER - zum Ausdrucken
IMPORTVERBOT Delfine
...Solidaritätsliste
Kids für freie Delfine
Protest-Adr. Bundestag
WAHLEN 2009
Importverbot EU/Europa
Protest-Adressen EU
Medien-Archiv
DAS KÖNNEN SIE TUN
ERFOLG Soltau
- ENTWICKLUNGEN
* Projekt IMPACABA *
...meine Forderungen
...Ruderboot-Atlantik
...das Boot
...die Route
...der Zeitplan
...WIR SIND DABEI!
...ich werde Pate
...Patenliste
...ich werde Sponsor
...Sponsorpartner
...Wissenschaft
...Anrainerstaaten
...Entwicklungen
Jugend-Ecke
Links
PRESSE
Termine
HELFEN SIE MIT
ONLINE-AKTIONS-LETTER
Impressum - Kontakt



www.wdsf.de


Internationales Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) durch Jürgen Ortmüller (Hagen/Westf./Bild links) und Richard O'Barry (Miami/Florida/Bild rechts) in Berlin gegründet



Das internationale Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist eine nonprofit-Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Wissenschaftler, Aktivisten, Politiker und Interessenten zum Thema des Wal- und Delfinschutzes zu einer gemeinsamen Debatte anzuregen, um gemeinsam Ziele zu erarbeiten und diese jeweils aktiv umzusetzen.

Die Gründung des WDSF wurde von Jürgen Ortmüller (Wal- und Delfinschützer aus Hagen/Westfalen, Gründer) und Richard O’Barry (Ex-TV-Trainer von „Flipper“, Coconut Grove/Florida, Mitbegründer) im Juli 2007 in Berlin beschlossen, nachdem die beiden sich bereits 1999 kennengelernt hatten und langjährig für den Delfin- und Walschutz kämpfen.

Nachdem Richard O’Barry fast 10 Jahre die fünf Delfine der Fernseh-Serie „Flipper“ trainiert hatte, konvertierte er 1970 zum engagierten weltweit bekanntesten Delfinschützer, nachdem der Fernseh-Delfin Kathy in seinen Armen gestorben war. Sämtliche fünf Flipper-Delfine (alle weiblich) starben in relativ kurzer Zeit nach Abschluss der Dreharbeiten. Ric O’Barry wurde 1991 mit dem Umweltschutzpreis der Vereinten Nationen für seine unermüdlichen Bemühungen der Re-Naturisierung von Delfinen ausgezeichnet.

Jürgen Ortmüller, hauptberuflicher Steuerjurist, verursachte Schlagzeilen durch Rettungsaktionen von ölverseuchten Seevögeln mit seinen Söhnen nach der Havarie des Tankerschiffs „Erika“ vor der französischen Atlantikküste. Durch seine Aktionen auf den dänischen Färöer-Inseln im Nordatlantik machte er auf das alljährliche tausendfache Walmorden der Inselbewohner aufmerksam. Zusammen mit dem ehemaligen Greenpeace-Mitbegründer, Paul Watson, Präsident der Sea Shepherd Conservation Society, führte er 2000 eine spektakuläre Aktion auf den Inseln zum Schutz der Wale durch, bei der er mit seinem damals 18-jährigen Sohn unter ständiger Polizeibeobachtung stand und mehrere Mitglieder von Sea Shepherd vorübergehend festgenommen wurden. Während ihres Aufenthalts auf der Inselgruppe wurde jedoch kein einziger Wal getötet.

Das WDSF setzt sich dafür ein, dass die Show-Delfinarien in den Zoos und Vergnügungsparks geschlossen werden und dass das weltweite Verbot des Walfangs der Internationalen Walfang Kommission (IWC) befolgt wird. Das WDSF interveniert dafür auch bei den Parteien in Berlin, zumal die Bundesregierung trotz ihrer eigenen massiven Kritik am „wissenschaftlichen“ Walfang der Japaner immer noch den Import für die „Forschung und Bildung“ an den Meeressäugern in Deutschland zulässt – dafür zeichnet neben der CDU/CSU-SPD-Koalition auch die Bundes-FDP. Die Bundestagsfraktionen von Bündis90/Die Grünen und Die Linke haben sich gegen die Gefangenschaft und den Import der Meeressäuger ausgesprochen.


----------------------------------


03.07.2007 | 14:05 Uhr, Journal Society GmbH

   Hagen (ots) - Richard O'Barry, TV-Trainer der Fernsehsendung
Flipper und heutiger Delfinschützer, war auf Einladung von Jürgen
Ortmüller letzte Woche in Deutschland, um auf die Problematik der
Delfine in Gefangenschaft aufmerksam zu machen. Am 28. Juli 2007 fand
auf Anregung des Hagener Tierschützers ein öffentliches Fachgespräch ...
Originaltext:   Journal Society GmbH
Digitale Pressemappe:   http://presseportal.de/story.htx?firmaid=43450  
Pressemappe via RSS:   feed://presseportal.de/rss/pm_43450.rss2   


Den vollständigen Artikel lesen Sie im Presseportal unter:
http://www.presseportal.de/meldung/1011041

 

Pressebericht 03. Juli 2007/Jürgen Ortmüller

Erfolgreicher Einsatz für Delfine in Berlin und Nürnberg

Wal- und Delfinschützer Jürgen Ortmüller aus Hagen/Westf. gründet mit TV-Trainer von Flipper, Richard O’Barry das internationale „Wal- und Delfinschutz – Forum (WDF)“

Richard O’Barry, TV-Trainer der erfolgreichen Fernsehsendung Flipper und heutiger Delfinschützer, war auf Einladung Ortmüller’s eine Woche lang in Deutschland, um auf die Problematik der Delfine in Gefangenschaft aufmerksam zu machen. Die beiden Tierschützer hatten sich schon 1999 auf einem Fachkongress in Lindau kennen gelernt. Am Donnerstag vergangener Woche fand auf Anregung des Hohenlimburger Tierschützers ein Fachgespräch „Delfintherapie“ (DAT) der Bundestagsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN unter der Leitung der parlamentarischen Geschäftsführerin Undine Kurth, MdB, in Berlin statt. Ortmüller hatte ursprünglich sämtliche Bundestagsfraktionen eingeladen, um zusammen mit Richard O’Barry über den Wal- und Delfinschutz zu diskutieren. Ortmüller: „Obwohl alle Bundestagsparteien sich wiederholt für den Wal- und Delfinschutz ausgesprochen haben, zeigten nur die Grünen und die Linken ernsthaftes Interesse an dieser Diskussionsrunde.“ An dem Fachgespräch in Berlin nahmen Tierschutzorganisationen und Sachverständige aus ganz Deutschland und wissenschaftliche Befürworter und Gegner der Delfinarien und der Delfintherapie (DAT) teil.

Die Bundesvorsitzende des Vereins „autismus Deutschland e.V“, Maria Kaminski kritisierte in ihrem Vortrag die Delfintherapie: „Es gibt preiswertere Lösungen als die Delfintherapie für die betroffenen Kinder wie z.B. die Hippotherapie (mit Pferden) oder die Therapie mit ausgebildeten Hunden. Die Delfine werden missbraucht, um damit Geld zu verdienen“. Eine Delfintherapie verursacht meist mehr als 10.000 Euro Kosten und wird von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nicht bezuschusst. Darauf wies auch Dr. Dietrich Sonntag als Referent für den Gemeinsamen Bundesausschuss hin.

Dr. Karsten Brensing von der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS referierte in Berlin über das Spannungsfeld Delfintherapie und Tierschutz und kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Delfintherapie aufgrund der nicht artgerechten Haltung der Tiere in den Delfinarien keine praktikable Lösung sei.

Die Präsidentin der Therapie-Organisation „Dolphin Aid“, Frau Kirsten Kuhnert, lehnte eine Delfintherapie in Delfinarien und die Delfinshows ab.

Richard O’Barry wies als Hauptredner in der Bundestagsfraktions-Debatte darauf hin, dass DAT die Nachfrage nach Wildfängen fördere. „Wir Menschen fragen immer nur, was die Delfine für uns tun können. Jeder sollte einmal sehen, unter welch grausamen Umständen die Delfine für die Tiergärten gefangen werden. Nur wenige überleben diese Prozedur.“ Die Delfinarien in Nürnberg, Duisburg, Münster und Soltau bezeichnete er als Todestrakte. Erst in der letzten Woche war innerhalb von 2 Wochen ein zweites Delfinbaby unmittelbar nach der Geburt in Nürnberg gestorben. Damit erhöhte sich die Todesrate auf 33 Delfine seit Bestehen des Nürnberger Zoos mit 7 toten Delfinbabys. „Eine erfolgreiche Nachzucht dieser intelligenten Meerssäuger ist unmöglich. Wären 33 Gorillas oder Elefanten in dieser Zeit gestorben, hätte man diese Gehege längst geschlossen – aber es geht um viel Geld“, so der Flipper-Trainer.

Der engagierte Hohenlimburger Wal- und Delfinschützer Ortmüller wies in Berlin darauf hin, dass wissenschaftliche Forschung und ein angeblicher Bildungsauftrag in den Delfinarien vorgeschoben würden, um in Belustigungs-Shows die gelehrigen Tiere zu missbrauchen. „Jeder Delfin in Freiheit schwimmt täglich ca. 50 Kilometer und hat seine natürliche Umgebung in den Ozeanen so nötig wie wir die Luft zum atmen. Wir sperren unsere Kinder auch nicht in Besenkammern. Jährlich werden in Deutschland pro Delfinarium mehrere Millionen Euro eingenommen. Es ist ein mörderisches Geschäft auf Kosten einer intelligenten Spezies, die mittelfristig vom Aussterben bedroht ist.“

Die Bundestagsfraktion der Grünen kommt nach der Fachtagung in Berlin zu dem Ergebnis, dass Bund und Länder Alternativen zur Delfintherapie fördern müssen und dass der Neu- und Ausbau von Delfinarien und die Einfuhr von Delfinen untersagt werden muss, bis erwiesen ist, dass keine andere Therapie die Delfintherapie ersetzen kann.

O’Barry und Ortmüller nahmen nach der Debatte in Berlin am Freitag noch an einem kontroversen Gespräch mit dem Stadtrat in Nürnberg teil. Nürnberg plant trotz der sieben toten Delfinbabys eine 17 Million teure „Lagune“. O’Barry: „Eine Lagune hat einen Zugang zum offenen Meer. Der Tiergarten in Nürnberg betreibt Augenwischerei. Es handelt sich um nichts anderes als um die Erweiterung eines Betonbeckens. Die Delfine leiden unter dem verchlorten Wasser und unter den Shows, die sie nur mitmachen, weil sie für jedes Kunststück gefüttert werden. Delfine sind Wildtiere und gehören nicht in Gefangenschaft.“

Jürgen Ortmüller und Richard O’Barry haben in Berlin das internationale „Wal- und Delfinschutz – Forum“ (WDF) gegründet. Die Idee der beiden bekannten Aktivisten ist, nicht eine weitere Tierschutz-Organisation zu gründen, sondern ein Forum mit geplanter Internet-Präsenz zu bieten, in dem Aktivisten, Wissenschaftler, Tierrechtler und Politiker Fragen zum Thema beantworten und auch miteinander öffentlich kommunizieren. Ortmüller, der hauptberuflich Steuerberater und Steuerstrafverteidiger ist: „Es geht um Zusammenarbeit, nicht um Konkurrenz. O’Barry und ich wollen keine neue Geldsammelorganisation, davon gibt es schon genug. Wir beide wollen einen internationalen Austausch von Erfahrungen zum Thema Wal- und Delfinschutz fördern, um aus diesen Ergebnissen eine Zielsetzung zu erarbeiten, die dann von Teilnehmern erfüllt wird. Dabei wollen wir uns nicht nur auf die Debatte und die erforderliche Änderung von bestehenden Gesetzen beschränken sondern auch aktiv einschreiten, wenn es dies erfordert. Ich denke dabei nicht nur an die erforderliche Schließung der Delfinarien sondern auch ganz konkret an den alljährlichen Walmord auf den europäischen Färöer-Inseln. Richard O’Barry und ich haben vereinbart, im nächsten Jahr auf die Inseln fliegen, um vor Ort gegen das barbarische Walmorden zu protestieren, auch wenn dies erfahrungsgemäß nicht ganz ungefährlich ist, weil die Bewohner ihr grausames Geheimnis nicht gerne in der Öffentlichkeit sehen und Beobachtern oft die Kameraausrüstung zerstört wird, bis hin zu anderen Gewalttätigkeiten.“





Protest und Gespräch in der japanischen Botschaft durch WDSF anlässlich des Japan Dolphin Day, der in über 40 Städten von über 80 Tier- und Umweltorganisationen durchgeführt wurde.


http://www.openpr.de/news/160575.html

Jürgen Ortmüller

Vorsitzender und Gründer
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Möllerstr. 19
58119 Hagen/Westf.
Germany/Europe
Tel.: +49/(0)2334/9190-12
Fax.: +49/(0)2334/9190-19
Mobil: +49/(0)172/876 2002
e-mail: ortmueller@t-online.de


Bilder zur Aktion:









09.10.2007 - Beinah tödlicher Unfall bei Orca Training

WDSF bezeichnet Trainings-Unfall mit Killerwal als vorprogrammiert

http://www.pr-inside.com/de/wdsf-bezeichnet-trainings-unfall-mit-killerwal-als-vorprogrammiert-r237960.htm   


10.10.07 -  Killerwale sollen nach beinah tödlichem Unfall aus Loro-Park in Teneriffa verbannt werden

http://www.openpr.de/news/163368.html


Pressemitteilung vom 11. Oktober 2007


Steuerberater: Delfin-Lagune bedeutet finanzielles Risiko für die Stadt
Nürnberg

Der Verein Menschen für Tier§Rechte Nürnberg e.V. hat den renommierten
Steuerberater Jürgen Ortmüller aus Hagen/Westf. beauftragt, das vom
Tiergarten beantragte Wirtschaftsprüfer-Gutachten über die Kosten des
Neubaus der Delfin-Lagune zu überprüfen. Der Hagener Steuerberater war wegen Unterstützung in Steuerfragen auch bereits bei der CDU-Fraktionsspitze in Berlin beratend vorstellig geworden, wofür sich Angela Merkel bei dem Hagener ausdrücklich bedankte. Ortmüller, der zusammen mit dem ehemaligen TV-Delfin-Trainer von Flipper, Richard O’Barry, auch Vorsitzender des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist: „Entsprechend der Neutralität des Berufsbildes des Steuerberaters werde ich nach Vorlage des Gutachtens der Wirtschaftsprüfer Rödl & Partner über die Kosten der beabsichtigten Delfin-Lagune unter berufsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekten auftragsgemäß Stellung beziehen. Die voraussichtlichen Zinsen für die hohe Neuverschuldung über die Stadt Nürnberg werden möglicherweise ein Problem für den Tiergarten.“

Darüber hinaus macht der Vorsitzende des WDSF keinen Hehl aus seiner
Meinung, dass die Delfinhaltung in Nürnberg unter tierschutzrechtlichen
Aspekten keinesfalls als artgerecht bezeichnet werden könne. Auch die neu geplante Betonanlage erfülle nicht die in der Natur gegebenen
Voraussetzungen. Sieben tote Delfinbabys innerhalb von drei Jahren würden für sich sprechen.--Ende

12.10.07 - Streit um die Lagune - Gutachten soll auf den Prüfstand
  
Gegner der Delfinhaltung wollen jetzt mit einem eigenen Gutachten beweisen, dass die Zahlen, die beim geplanten Bau der Lagune genannt wurden, falsch sind. http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=711516&kat=11&man=3

12.10.07 - Unfall mit Killerwal auf Teneriffa - Orca-Trainerin im Loro-Park auf Teneriffa schwerer verletzt als erwartet? http://www.pr-inside.com/de/orca-trainerin-im-loro-park-auf-r243725.htm  


15.10.07 -

Radio Megawelle

Avenida Tenbel 42

38639 Las Chafiras

Tenerife

 www.megawell.com

 

Liebe Interessenten des WDSF,

in der Anlage übersenden wir Ihnen einen Mitschnitt eines Interviews des größten deutschsprachigen Radiosenders auf den Kanarischen Inseln "Radio Megawelle" mit dem WDSF vom letzten Freitag anlässlich des schweren Unfalls mit einem Orca im Loro-Park/Teneriffa.

Ein Orca-Wal, die größte Art aus der Familie der Delfine, hatte während der Show-Vorbereitung einen heftigen Zusammenstoß mit der Deutsch-Thailänderin Claudia Vollhardt (29) aus Weinheim, die im Loro-Park auf Teneriffa als Orca-Trainerin beschäftigt ist. Der Killerwal hatte die diplomierte Meeresbiologin nach der Kollision auf den 12 Meter tiefen Beckenboden gezogen. Nur der sofortigen Hilfe zweier Trainerkollegen war es zu verdanken, dass die Trainerin den Unfall mit einer Lungenquetschung und einem komplizierten Armbruch überlebte (s.a. http://www.pr-inside.com/de/orca-trainerin-im-loro-park-auf-teneriffa-schwerer-verletzt-als-erwartet-r243725.htm ).

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) nimmt diesen schweren Unfall nochmals zum Anlass, an Politiker und an die Tiergarten-Leitungen der deutschen Delfinarien (Nürnberg, Duisburg, Münster, Soltau) zu appellieren, die Show-Haltung der Delfine zu überdenken und sofort zu stoppen, da eine Gefährdung von Menschen durch diese intelligenten Wildtiere niemals ausgeschlossen ist. Das empfindliche Sonar dieser Meeressäuger wird in der Beton-Beckenhaltung permanent gestört und führt zu Irritationen im Verhalten dieser Tiere. Selbst Vergrößerungen der Betonbecken mit relativ engen, der Natur nachempfundenen, Schwimmwegen und Ausbuchtungen beeinträchtigt das lebenswichtige Organ der Delfine. Die Delfin-Shows erfüllen keinen Bildungsauftrag, sondern dienen der Belustigung des Publikums und sind für die Tiergärten aufgrund der jährlichen Millioneneinnahmen attraktiv.

Dag Encke (Dag.Encke@stadt.nuernberg.de ) von der Tiergartenleitung Nürnberg: "Da zur Zeit ca. 50 % der Population noch Wildfänge sind, bedeutet jeder zweite Transfer automatisch den Transfer eines Wildfangs", wenn auch nicht jeder zweite Delfin aus der freien Wildbahn stammt, sondern über Transferumwege zwischen den Tiergärten getauscht wird.


22.10.07 - SPD-Stadtratsbewerber beschimpft Tierschützer und andere Politiker als "Heuchler" http://prcenter.de/SPD-Stadtratsbewerber-beschimpft-Tierschuetzer-und-andere-Politiker-als-Heuchler-.8126.html


Pressemitteilung 25. Oktober 2007

Genehmigung der Delfin-„Lagune“ im Tiergarten Nürnberg Gegenstand einer Klage

Der Kulturausschuss der Stadt Nürnberg wird am Freitag, den 26. Oktober 2007 mit der Mehrheit der CSU- und SPD-Stadtratsfraktionen für den Ausbau des Delfinariums im Nürnberger Tiergarten stimmen. Gleichzeitig wird in der Sachverhaltsdarstellung der Tagesordnung zur Kulturausschuss-Sitzung darauf hingewiesen, dass die nach der im Bayerischen Naturschutzgesetz verankerten EU-Zoo-Richtlinie erforderliche Nachhaltigkeit in der Aufzucht bisher nicht erfüllt ist.

Das WDSF bezweifelt daher die Zulässigkeit einer Genehmigung für den Ausbau der Delfin-Lagune. Die Betreiberpflicht nach Art. 3 Richtlinie 1999-22-EG des Rates der Europäischen Kommission über die Haltung von Wildtieren in Zoos ist nach Einschätzung des WDSF nicht erfüllt.

Art. 3 Abs. 3 besagt: „Sie halten ihre Tiere unter Bedingungen, mit denen den biologischen und den Erhaltungsbedürfnissen der jeweiligen Art Rechnung getragen werden soll…“

Da der Nürnberger Tiergarten und die Stadt Nürnberg die „materielle Beweislast“ tragen, müssen sie unwiderlegbare Beweise vorweisen, dass der Ausbau der Delfin-Lagune die Erhaltungsvoraussetzungen erbringt. Dies ist nach Ansicht des WDSF allerdings aufgrund der außerordentlich hohen Todesrate in dem Delfinarium nicht erfüllt. Es gibt keine bewiesenen Anhaltspunkte, dass sich die Aufzucht-Hoffnungen durch einen Ausbau des Delfinariums erfüllen.

Das Umweltamt, Herr Dr. Link, hat in einer Stellungnahme vom 10.10.2007 geäußert, dass „das bestehende Delfinarium entsprechend der im „Säugetiergutachten“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten enthaltenen Vorgaben in soweit eine Delfinhaltung (überwiegend erwachsener Tiere) ermöglicht“. Dem widerspricht das WDSF, da die EU-Richtlinien, die in Bayern Gesetzesbestandteil sind, nicht erfüllt werden.

Lt. der Stellungnahme des Umweltamtes hat bisher nur eine Begutachtung des Tiergartens „durch Fachleute des Umweltamtes, des Veterinäramtes und durch die Bayerische Tierschutzbeauftragte“ stattgefunden. Dabei sollen die aktuellen Pläne zum weiteren Ausbau des Delfinariums und der Freianlage diskutiert und ausdrücklich begrüßt worden sein. Dies löst noch keine Genehmigung des Ausbaus des Delfinariums aus. „Sollte eine behördliche Genehmigung zum Ausbau erteilt werden, werden wir den Klageweg prüfen, da die zoorechtlichen Voraussetzungen der EU-Richtlinie eindeutig nicht erfüllt sind“, so der Vorsitzende des WDSF Jürgen Ortmüller.

Ein Vergleich mit dem „sehr erfolgreichen Delfinarium Herderwijk in Holland“ hinkt völlig, da die Anlage in Herwijk bis zu sieben mal größer und weiträumiger ist und im Gegensatz zur Planung in Nürnberg nicht über enge Schwimmbuchten für die Delfine verfügt. Diese Engen werden von den maritimen Meeressäugern nicht angenommen, da Delfine Hindernisse und Unübersichtlichkeiten im Wasser strikt meiden. Weitere Importgenehmigungen von Delfinen wird Nürnberg ebenfalls nicht erhalten, weil ein Angebot der Delfintherapie geplant ist und die Bundesregierung ausdrücklich darauf hinweist, dass dieser Sachverhalt unter „kommerzielle Zwecke“ einzuordnen ist und diesbezüglich ein Importverbot für Delfine gilt.--Ende


Jürgen Ortmüller
Vorsitzender und Gründer
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Möllerstr. 19
58119 Hagen/Westf.
Germany/Europe
Tel.: +49/(0)2334/9190-12
Fax.: +49/(0)2334/9190-19
Mobil: +49/(0)172/876 2002
e-mail: ortmueller@t-online.de

http://www.pr-inside.com/de/walschutzorganisation-wdsf-erwaeg-r265951.htm


30.10.2007 -


Unter www.wdsf.de  oder www.wdsf.eu  ist das Wal- und Delfinschutz-Forum ab sofort auch mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten, die fortlaufend weiter entwickelt wird. 

Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Homepage. Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg und ausdauernde Kraft für Euer Engagement zum Schutz unserer gemeinsamen Freunde!


16.12.08 - WDSF-Erfolgsbilanz 2008 zum Schutz der Meeressäuger - Wal- und Delfinschutz-Forum jetzt gemeinnützig - http://www.pr-inside.com/de/wal-und-delfinschutz-forum-jetz-r970116.htm


Wal- und Delfinschutz-Forum jetzt gemeinnützig

(Hagen/Westf.) Mehr als 10 Jahre befasst sich der Hohenlimburger Steuerberater Jürgen Ortmüller schon mit Wal- und Delfinschutz. Offenbar mit Erfolg. So wurde auf Protest seiner Organisation (Wal- und Delfinschutz-Forum – WDSF) mit der Unterstützung des Wal- und Delfinschützers Andreas Morlok und vieler anderer deutscher Tierschützer zum Ende dieser Saison die Delfinhaltung im Heide-Park Soltau aufgegeben. Das Heide-Park-Management bestätigte dem WDSF, dass sich Delfine als intelligente Meeressäuger nicht für eine Gefangenschaft eignen.

Im Mai organisierte das WDSF mit Andreas Morlok (Buchautor) in Berlin vor dem Brandenburger Tor eine Kundgebung mit der Forderung eines ausnahmslosen Importverbots für Wale und Delfine und wurde dabei von mehr als 200 Organisationen, Vereinen und Politikern unterstützt. Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert versprach auf der Veranstaltung für die SPD/CDU-Koalition eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen. Undine Kurth, MdB, stellte als WDSF-Mitglied für die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im Deutschen Bundestag einen Antrag, „Die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich zu beenden“, über den die Bundestags-Ausschüsse am Mittwoch, den 17.12.2008 beraten.

Ortmüller stellte eine aktive Zusammenarbeit mit dem Ex-Fernsehtrainer von „Flipper“, Richard O’Barry aus Florida her. Im Frühjahr besuchte O’Barry das WDSF-Büro in Hagen/Westf. und hielt mit Ortmüller einen Delfinschutz-Vortrag an einem Gymnasium, an dem auch der wissenschaftliche Mitarbeiter des WDSF, Dr. Christian Schulze aus Wiblingwerde, unterrichtet, der ebenfalls an der Ruhr-Universität als Biologe doziert. O'Barry beteiligte sich ebenfalls an der Protestkundgebung in Berlin.

Im September wurde Ortmüller für das WDSF in der japanischen Botschaft in Berlin empfangen, um den Protest gegen das alljährliche Abschlachten von rund 20.000 Delfinen vor japanischen Küsten zu erläutern. Staatssekretär Takuyo Mikami sagte nach dem 1 1/2 stündigen Gespräch eine Intervention in Tokio zu.

Im Oktober berichtete der WDR in der Aktuellen Stunde über den aktiven Einsatz von Jürgen Ortmüller für das WDSF und seine Bemühungen „der Tierquälerei in den Delfinarien ein Ende zu setzen“.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erteilte dem Delfinarium im Allwetter-Zoo in Münster auf Antrag des WDSF im November die Auflage, ein neues Hallendach aufgrund der mangelhaften Lichtverhältnisse zu bauen. Das WDSF legte gegen eine weitere Betriebserlaubnis für das Delfinarium in Münster Beschwerde ein.

Gegen die Vermarktung des Eisbären Flocke im Nürnberger Tiergarten stellte das WDSF Anfang des Jahres aus Tierschutzgründen Strafanzeige mit dem Staranwalt Rolf Bossi. Gleichzeitig strengte das WDSF ein Verfahren gegen den Missbrauch bei der kommerziellen Delfintherapie an, um auch Eltern autistischer Kinder vor den unverhältnismäßig hohen Kosten schützen.

Alle Aktivitäten des WDSF im Jahr 2008 sind auch im Internet unter http://www.prcenter.de/firma-Journal+Society+GmbH.html zu finden.

Jetzt kurz vor Weihnachten erteilte das Finanzamt Hagen dem Wal- und Delfinschutz-Forum den Status der Gemeinnützigkeit (FA Hagen St.Nr. 321/5807/1765). Ab sofort sind sämtliche Spenden an das WDSF steuerlich abzugsfähig. Ortmüller: „Ich freue mich sehr über die amtliche Anerkennung. Das WDSF in Hohenlimburg ist inzwischen weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Das verdanke wir auch Ric O’Barry und dem Ex-Greenpeace-Mitbegründer Paul Watson, die jetzt beide im Kuratorium des WDSF zusammen mit dem Wissenschaftler Dr. Schulze von der Ruhr-Universität-Bochum vertreten sind und unsere Tätigkeit aktiv unterstützen. Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich ohne jegliche Bezüge. Da das WDSF in meinem beruflichen Büro untergebracht ist, entstehen auch keine Verwaltungskosten. Sämtliche Spendengelder fließen also direkt in Forschungsvorhaben und Aktivitäten des WDSF. Nicht nur Meeresbewohner wie Delfine und Wale bedürfen unseres Schutzes, sondern auch die marine Umwelt, deren Aufrechterhaltung auch der Gesundheit und der Ernährung der Menschen dient. Gemeinsam sind wir stark!“

Das WDSF hat jetzt ein Spendenkonto eingerichtet und erhofft sich vor Weihnachten noch Zuschüsse für die geplanten Aktivitäten im neuen Jahr, die nur mit Unterstützung zu stemmen sind. Forschungsgutachten über die Tierqälerei in den Delfinarien sind ebenso wie Interventionen gegen den Walfang der Japaner, Norweger, Isländer und der Färöer vorgesehen. Politiker müssen mit wissenschatlichen Expertisen auf den Weg der Vernunft und damit gesetztlicher Änderungen gebracht werden. Sämtliche Delfinarien müssen über die Änderungen der Gesetze in der Europäischen Gemeinschaft geschlossen werden. Die Meere sind nicht nur die Lebensgrundlage ihrer Bewohner sondern auch von uns Menschen. Tiere können nicht anklagen - das müssen mutige Vertreter mit der Unterstützung aus der ganzen Bevölkerung vollziehen. Helfen Sie uns bitte dabei!


WDSF

Dresdner Bank Hagen

Kto.: 09 123 544 00

BLZ: 450 800 60



Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)*

gemeinnützige Umweltgesellschaft

gUG (haftungsbeschränkt)

Möllerstr. 19

58119 Hagen

Tel.: 02334/9190-22 (oder 9190-0)

Fax: 02334/9190-19

wds-forum@t-online.de

www.wdsf.de




*Gesellschafter-Geschäftsführer

Jürgen Ortmüller

Steuerbefreit durch Finanzamt Hagen (St.Nr. 321/5807/1765)

Die Körperschaft ist berechtigt, für Spenden, die ihr zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke des Tierschutzes zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§ 50 Abs. 1 EStDV) auszustellen.