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VERTEILER GESUCHT: 1 Million Flyer zur Schließung der Delfinarien - Aktion 1 Million Flyer

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Flyer zum Ausdrucken und Verteilen unter: FLYER - zum Ausdrucken

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27.07.09 - Rücktritt des Nürnberger Zoodirektors gefordert - http://www.openpr.de/news/333600/Ruecktritt-des-Nuernberger-Zoodirektors-gefordert.html

24.07.09 - Tierrechtler attackieren Delfinhaltung im Zoo - http://www.roth-hilpoltsteiner-volkszeitung.de/artikel.asp?art=1057238&kat=10&man=15

23.07.09 - Delfin im Tiergarten Nürnberg starb an Gehirnentzündung - http://www2.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_24405.html

Anmerkung Andreas Morlok: Die Aussagen der Stadt Nürnberg zum Todesfall des Delfins Eva sind unseriös und nicht nachvollziehbar.

Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die belegt, dass Große Tümmler in der freien Wildbahn eine mittlere Lebenserwartung von 25 Jahren haben. Es ist ebenso unrichtig zu behaupten, dass Delfine in menschlicher Obhut über 50 Jahre alt werden. In Nürnberg erreichte noch nie ein Delfin ein solches Alter. Siehe folgende Statistik: http://walschutzaktionen.de/233164.html  

Aufgrund der erhöhten Kortisolwerte (Stresshormone) der Delfine, hätte man den Bau der Delfin-Lagune vorübergehend einstellen müssen. Seit Monaten zeigte das Delfinweibchen Auffälligkeiten und seit Monaten intervenierten das WDSF und wir bei den zuständigen Behörden, die nichts unternahmen.

Die vielen Todesfälle (35), die große Jungsterblichkeit und die seit 11 Jahren erfolglose Zucht wird wohlwissentlich verschwiegen.

23.07.09 - WDSF und ProWal fordern nach Todesfällen im Tiergarten Nürnberg Rücktritte der Verantwortlichen - http://www.openpr.de/news/326657/WDSF-und-ProWal-fordern-nach-Todesfaellen-im-Tiergarten-Nuernberg-Ruecktritte-der-Verantwortlichen.html

22.07.09 - Delfin-Dame Eva stirbt im Tiergarten Nürnberg - http://www.hilpoltsteiner-zeitung.de/artikel.asp?art=1056506&kat=10&man=16

21.07.09 - Todesgefahr für Duisburger Delfine durch Zoo-Luftballon - Demonstrationen in Münster u. Duisburg - http://www.openpr.de/news/325980/Todesgefahr-fuer-Duisburger-Delfine-durch-Zoo-Luftballon-Demonstrationen-in-Muenster-u-Duisburg.html

19.07.09 - Protest gegen Delfinhaltung im Zoo Duisburg - mit Video - http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/7/19/news-126292645/detail.html

18.07.09 - Münster - Protest vor dem Rathaus - Tierschützer fordern Aus für Delfinarium - http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster;art993,616029

Tierschützer fordern Schließung des Zoo-Delfinariums - http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/muenster/nachrichten/1092825_Tierschuetzer_fordern_Schliessung_des_Zoo_Delfinariums.html

17.07.09 - DIE LINKE. Münster begrüßt den Protest gegen das Delfinarium in Münster - http://www.dielinke-nrw.de/1103.98.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=10216&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1103

16.07.09 - Zoodirektor Duisburg: Den Delfinen geht es guthttp://www.rp-online.de/public/article/duisburg/732574/Delfinen-geht-es-gut.html

15.07.09 - Delfinarium Münster - Tierschützer lassen nicht locker - http://www.echo-muenster.de/node/53191

14.07.09 - Datenschutzbeauftragte rügt Münster und Duisburg - WDSF-Demonstrationen gegen Delfinarien - http://www.prcenter.de/Datenschutzbeauftragte-ruegt-Muenster-und-Duisburg-WDSF-Demonstrationen-gegen-Delfinarien.65239.html

- 13.07.09 - Delfinarium und Stadt Duisburg in der Kritik der Datenschutzbeauftragten und des WDSF/Sonntag Demonstration - http://www.prcenter.de/Delfinarium-und-Stadt-Duisburg-in-der-Kritik-der-Datenschutzbeauftragten-und-des-WDSF-Sonntag-Demonstration.64988.html

16.06.09 - Datenschutzbeauftragte rügt Stadt Münster wegen Delfinariumsauskunft - http://www.openpr.de/news/317795/Datenschutzbeauftragte-ruegt-Stadt-Muenster-wegen-Delfinariumsauskunft.html

16.06.09 - Bundestag beschließt etwas Delfinschutz - http://www.prcenter.de/WDSF-Proteste-zum-Delfinschutz-im-Bundestag-umgesetzt.59669.html

18.05.09 - Landesdatenschutz-Beauftragte rügt Stadt Duisburg – Polizei verbietet WDSF-Demo vor dem Zoo bei Jubiläum - http://www.openpr.de/news/310754/Landesdatenschutz-Beauftragte-ruegt-Stadt-Duisburg-Polizei-verbietet-WDSF-Demo-vor-dem-Zoo-bei-Jubilaeum.html

14.05.09 - Kein Importverbot für Delfine nach Deutschland – Tierschützer von Regierungs-Koalition enttäuscht - http://www.prcenter.de/Kein-Importverbot-fuer-Delfine-nach-Deutschland-Tierschuetzer-von-Regierungs-Koalition-enttaeuscht.54417.html

13.05.09 - Todesstoß für Deutschlands Delfine? Koalition weiterhin für die Gefangenhaltung von Delfinen - http://www.pr-inside.com/de/koalition-weiterhin-f-r-die-gef-r1249915.htm siehe auch WAHLEN 2009

12.05.09 - Konzert im Duisburger Delfinarium - Ergänzungen zur Meldung von gestern:

- Geburtstagsfeierlichkeiten im Duisburger Zoo-Delfinarium in der Kritik des WDSF - http://www.prcenter.de/Geburtstagsfeierlichkeiten-im-Duisburger-Zoo-Delfinarium-in-der-Kritik-des-WDSF.53866.html

- Tierschützer: Mozart ist Lärm - http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1016404&kat=64

- Protest gegen Klassik-Konzert im Duisburger Delfinarium - http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2009/05/11/mozart_angeblich_delfin-belaestigung.jhtml

- Unverständnis auch in Ungarn: http://bulvar.ma.hu/tart/cikk/d/0/45418/1/bulvar/Tiltakozas_a_delfinariumba_tervezett_koncert_ellen

 

11.05.09 - Pressemitteilung - Heftige Empörung um Geburtstagsständchen im Duisburger Delfinarium – Tierschützer schalten Behörden ein

 http://www.prcenter.de/Heftige-Empoerung-um-Geburtstagsstaendchen-im-Duisburger-Delfinarium-Tierschuetzer-schalten-Behoerden-ein.53688.html

08.05.09 - Einfuhrverbote für Delfine sollen besser kontrolliert werden - Antrag der großen Koalition - http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_135/03.html

 Anmerkung Andreas Morlok: Wenn die Bundesregierung den Schutz für die Delfine wirklich glaubwürdig umsetzen möchte, dann muss sie auch dem Antrag der Grünen - die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich beenden -, der am 13.05.09 ebenfalls eingebracht wird, zustimmen. Alles andere wäre ein Skandal. Diese Tierquälerei wird die Bevölkerung im Land nicht mehr länger hinnehmen.

07.05.09 - Stadt Nürnberg gibt Gelder für umstrittenen Ausbau des Delfinariums frei - http://mittelfranken.business-on.de/stadt-nuernberg-beschliesst-auftraege-ueber-rund-neun-millionen-euro_id3918.html

06.05.09 - Delfinschützer contra Allwetterzoo Münster - http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/top/Topnews;art17120,554068

04.05.09 - Delfinarium Münster - LVM-Versicherungszentrale Münster stimmt Delfinschützern zu und entfernt Allwetterzoo Logo - http://www.prcenter.de/LVM-Versicherungszentrale-Muenster-stimmt-Delfinschuetzern-zu-und-entfernt-Allwetterzoo-Logo.52407.html

20.04.09 - Delfinarium Duisburg - Heftige Kritik zum 75. Zoo-Geburtstag - (siehe Kommentare) http://www.derwesten.de/nachrichten/tierisches/2009/3/21/news-114992324/detail.html  - siehe  auch: Delfinarium Duisburg

18.04.09 - Radikale Tierschützer greifen Zoo-Chef an - http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/top/Topnews;art17120,538341

17.04.09 - Pressemitteilung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)


Eklat in Berlin - Münsteraner Zoodirektor lässt Bundestagsfraktionsgespräch mit WDSF-Chef platzen

(Berlin/Hagen-Westf.) Anlässlich eines bereits im letzten Jahr vorbereiteten Antrags der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen an den Bundestag „Die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich beenden“ hatte die parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Undine Kurth, den Zoodirektor des Allwetterzoos Münster, Jörg Adler, Mitglieder der Münsteraner Grünen und den Geschäftsführer des Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF) aus Hagen-Hohenlimburg, Jürgen Ortmüller, am Donnerstag (16.4.09) zu einem gemeinsamen Gespräch nach Berlin eingeladen.

Kurz vor der geplanten Aussprache weigerte sich Zoodirektor Jörg Adler an dem Gespräch teilzunehmen, solange der WDSF-Chef dabei sei. Das WDSF kritisiert seit längerem die Delfinhaltung in den engen Betonbecken im Allwetter Zoo und bemüht sich mit Unterstützung der Grünen-Bundestagsfraktion, die drei verbliebenen Delfinarien in Münster, Duisburg und Nürnberg zu schließen, nachdem bereits sechs Delfinarien bundesweit die Haltung der intelligenten Meeressäuger aus Artenschutzgründen aufgegeben haben. Erst im vergangenen Jahr hatte der Heide-Park Soltau seine Delfinhaltung auf Druck der Tierschützer eingestellt und mitteilen lassen, dass der Vergnügungspark-Betreiber die Positionen des WDSF dahingehend mitträgt, dass Delfine sich nicht den biologischen Bedürfnissen entsprechend in Gefangenschaft halten lassen.

Der Zoodirektor aus Münster ließ sich auch nicht von der Grünen-Geschäftsführerin überreden, das für die Entwicklung des Zoos wichtige Gespräch mit allen Beteiligten gemeinsam zu führen. So kam es zu einer getrennten Aussprache mit den eigeladenen Gästen, die Undine Kurth anschließend dahingehend kommentierte, dass sie die Position des Zoo-Chefs nicht nachvollziehen könne. Auch inhaltlich kam es nicht zu einer Übereinstimmung der gemeinsamen Forderung von WDSF und Grünen, das Delfinarium in Münster mittelfristig auslaufen zu lassen, falls die Tiere nicht sofort ein größeres Freiluftgehege transferiert werden könnten, da eine Auswilderung aufgrund der langen Gefangenschaft und der Nachzuchten ausscheide.

Der Münsteraner Zoo-Chef Adler stellte auf Stur und verglich die Delfinhaltung mit anderen Tieren, die sich auf engstem Raum auch wohl fühlen würden. Ortmüller dazu: „Wenn der Zoodirektor Delfine mit Legehennen vergleichen möchte, liegt er falsch. Die Ignoranz, sich einem gemeinsamen Gespräch auf sachlicher Ebene zu stellen, deutet auf Angst und mangelnde Fachkompetenz hin. Adler sollte seinen verantwortungsvollen Posten als Zoo-Direktor in Münster aufgeben, wenn er den Artenschutz zugunsten von Eintrittspreisen vernachlässigt.“

Aufgrund eines vorgelegten Steuerberater-Gutachtens für das Fraktionsgespräch in Berlin hatte das WDSF auf der Basis der Wirtschaftsprüfer-Bilanz für den Allwetter Zoo festgestellt, dass der Zoo alljährlich rund 80.000 Euro sparen könnte, wenn die Delfinhaltung eingestellt würde, da der Zoo im Jahr 2007 per Saldo 742.800 Euro an das eigenständige Delfinarium abgeführt hat und bei einer Schließung Einnahmeausfälle von lediglich 663.000 Euro bei einem Durchschnittserlös pro Besucher von 4,42 Euro (lt. Bilanzangabe 2007) und rund 150.000 Besuchern des Delfinariums (lt. Angabe des Zoos) zu erwarten seien.

Der Allwetter Zoo hat in den vergangene Jahren jeweils Zuschüsse der Stadt Münster zwischen 3,2 Mio. und über 4 Mio. Euro erhalten, um die jährliche Verlustsituation abzudecken. Durch die Konzentration der Zoo-Konkurrenz in Nordrhein-Westfalen gerät der Allwetter-Zoo immer weiter in die roten Zahlen. Weitere Einnahmeausfälle sind zu befürchten, zumal das WDSF nach dem Eklat in Berlin zu einem Boykott des Delfinariums in Münster aus moralisch-ethischen Gründen des Artenschutzes aufruft.

Die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen in Berlin kündigte an, den Antrag nun unverändert mit dem Ziel der Schließung der Delfinarien und dem Verbot eines Imports der Meeressäuger noch im Mai in den Bundestag einzubringen. --


Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)*
Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt) - gemeinnützig
Möllerstr. 19, 58119 Hagen
Tel.: 0049/(0)2334/9190-22
Fax:  0049/(0)2334/9190-19
mobil: 0172/876 2002
e-mail: wds-forum@t-online.de 
http://www.wdsf.de 
 *Jürgen Ortmüller
   Gesellschafter-Geschäftsführer u. Gründer WDSF
-  HR B 8068 - Amtsgericht Hagen
-  Bankverbindung für steuerlich abzugsfähige Spenden für Forschung
   und WDSF-Aktionen zum Schutz der Wale und Delfine:
   Dresdner Bank Hagen, Kto.: 09 123 54400, BLZ: 450 800 60

 

Bundespartei Bündnis90/Die Grünen - Für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine nach Deutschland und für die Schließung der Delfinarien.




Bild: von links: Christina Söhner (wiss. Mitarbeiterin Büro Undine Kurth), MdB Undine Kurth (parl. Geschäftsführerin Bündnis 90/Die Grünen), Jürgen Ortmüller (Geschäftsführer Wal- und Delfinschutz-Forum)



17.04.09 - Die Linke: Delfinhaltung: «Söder hat keine Ahnung» http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1002812&kat=10

Umweltminister Söder (CSU) bekennt sich zur umstrittenen Delfin-Lagune in Nürnberg - http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/100128


http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Tiere-Soeder-verteidigt-Nuernberger-Delfin-Haltung;art591,2081716 

Söder verteidigt die Lagune und korrigiert sich

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1002887&kat=11&man=3

16.04.09 - Tierschützer gegen Söder: Neuer Zoff um Delfin-Lagune! - http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/99881

15.04.09 - Tierschützer kritisieren Söder - http://www.tvaktuell.com/default.aspx?ID=4745&showNews=409824 und http://www.pr-inside.com/de/delfinsch-tzer-kritisieren-umwe-r1183517.htm


07.04.09 – Delfinarium Nürnberg – Umfrage in der Abendzeitung – Delfin-Lagune: Fortschritt oder Folter?

http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/92032

Start der Umfrage: 10.03.09

Zwischenstand: 07.04.09


Lagune: Sinnvoller Artenschutz: 20,9%

Delfinarien sind immer Tierquälerei: 73,2%

Zucht ist wichtig – aber bitte ohne Kommerz und Wildfänge: 5,9%


14.03.09 - Protest gegen Delfinhaltung: Tierrechtler wollen Boykott! - http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/92032

10.03.09 - Nürnberger Delfinarium - Skandalöses Äußerungen des Delfinariumleiters - http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/91246


27.01.09 - "The Cove" - Delfinarien-Industrie mitverantwortlich für Massaker an Delfinen in Japan - http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Dokumentarfilm+%E2%80%9EThe+Cove%E2%80%9C+ausgezeichnet,6,a11975.html


26.01.09 - Filmpreis für Delfinmord-Spielfilm an WDSF-Mitbegründer und Flipper-Trainer Richard O’Barry - http://www.prcenter.de/Filmpreis-fuer-Delfinmord-Spielfilm-an-WDSF-Mitbegruender-und-Flipper-Trainer-Richard-O-Barry.39689.html und http://www.pr-inside.com/de/filmpreis-fuer-delfinmord-spielfi-r1025344.htm siehe auch: Delfinfang Taiji/Japan




16.12.08 - DIE LINKE. NRW - Ökologische Plattform NRW für Schließung der Delfinarien - http://www.oepf-nrw.de/ - siehe auch: Delfinarium Münster und Delfinarium Duisburg


15.12.08 - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Antrag „Die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich beenden“ (BT-Drucksache 16/9102) wird in dieser Woche am Mittwoch, 17. Dezember 2008, in den Ausschüssen des deutschen Bundestages behandelt.

Federführend ist der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Außerdem wird der Antrag im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, im Ausschuss für Gesundheit, im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beraten.

Wir hoffen sehr, dass unser Antrag in den einzelnen Ausschüssen auf Zustimmung stößt.
Das Halten von Delfinen in Gefangenschaft, vor allem in Delfinarien sowie der Import von in freier Wildbahn gefangenen Delfinen nach Deutschland muss endlich beendet werden.

weitere Infos unter: IMPORTVERBOT Delfine


14.12.08 - Eisbären- und Delfinnachzucht nur Affentheater? - Erneutes Nürnberger Eisbärendrama in der Kritik des WDSF - http://www.pr-inside.com/de/erneutes-nuernberger-eisbaerendram-r966920.htm

20.11.08 - Hier schaufelt sich der Tiergarten Nürnberg sein eigenes Millionengrab. Auch die verantwortlichen Politiker, die diesem zukunftslosen Projekt zugestimmt haben, werden in diesen Betonlöchern baden gehen! Die Besucher werden fern bleiben, denn keiner möchte diese Art von Delfinquälerei mehr sehen und erst recht nicht unterstützen!









Schwere Baumaschinen im Einsatz. Frau Mögel, die Sprecherin des Tiergartens gab in einem Interview bei Stern-online bekannt, dass die meisten der sich in der Baustelle befindlichen Delfine, aufgrund des Baustellenlärms, vorübergehend die Nahrungsaufnahme verweigert haben!

Streit ums 24-Millionen-Delfinarium - http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Tiergarten-N%FCrnberg-Streit-24-Millionen-Delfinarium/645229.html


20.11.08 - Schwangere Eisbärin wird auf Forderung des WDSF videoüberwacht - http://www.pr-inside.com/de/schwangere-eisbaerin-wird-auf-for-r927932.htm

15.11.08 - Lagunen-Bau Nürnberg - Grüne: Kein Geld für «Prestigeprojekte» - http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=918983&kat=11&man=3

14.11.08 - WDSF reagiert auf verlängerte Betriebsgenehmigung des Delfinariums

http://www.echo-muenster.de/node/46341

14.11.08 - Delfinschutzorganisation WDSF erzielt Erfolge zur Zoo-Delfinhaltung – Landesumweltamt erteilt Münster Auflagen

http://www.prcenter.de/Delfinschutzorganisation-WDSF-erzielt-Erfolge-zur-Zoo-Delfinhaltung-Landesumweltamt-erteilt-Muenster-Auflagen.33965.html

13.11.08 – Delfinarium Münster – Genehmigung erteilt: http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,407976

Tierhaltung im Delfinarium erlaubt - http://www.echo-muenster.de/node/46306

13.11.08 - Bundestag berät über den Grünen-Antrag, "die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich zu beenden" - http://www.prcenter.de/Bundestag-beraet-ueber-den-Gruenen-Antrag-die-Gefangenschaft-von-Delfinen-unverzueglich-zu-beenden-.33834.html siehe auch Infos unter: IMPORTVERBOT Delfine und Delfinarium Münster

13.11.08 - Streit um Nürnberger Delfinarium geht weiter – Tierschützer fordern Baustopp - http://www.prcenter.de/Streit-um-Nuernberger-Delfinarium-geht-weiter-Tierschuetzer-fordern-Baustopp.33832.html

13.11.08 - Pressemitteilung Andreas Morlok

Streit um Nürnberger Delfinarium setzt sich fort - Tierschützer sorgen sich um die Gesundheit der Delfine und schalten Behörden ein 

Radolfzell - Nach dem Spatenstich der „Delfin-Lagune“, verschärft sich die Auseinandersetzung zwischen Tierschützern und der Stadt Nürnberg.

Der Delfin- und Walschutzaktivist Andreas Morlok (42) aus Radolfzell ist in großer Sorge um das Wohlbefinden der sich in der Baustelle befindlichen Delfine des Nürnberger Zoos. Nach Angaben des Tierschützers äußerte sich die Pressesprecherin des Tiergartens dahingehend, dass die meisten Delfine schon bei den ersten Erdarbeiten vorübergehend die Nahrungsaufnahme verweigerten. Morlok: „Ich befürchte, dass die Delfine ernsthaft erkranken und gar sterben könnten. Wenn die hochsensiblen Delfine schon beim Heranrücken der Bagger und leichten Erdarbeiten so verstört reagieren, ist es nicht zu verantworten, dass sie nun mehr als zwei Jahre lang dem Lärm der Bauarbeiten ausgesetzt werden. Ich habe deshalb die Genehmigungsbehörden der Stadt Nürnberg und die Regierung von Mittelfranken in Ansbach aufgefordert, sofortige Schutzmaßnahmen für die Delfine einzuleiten.“

Der beste Schutz für die Delfine wäre, so Morlok, wenn die Tiere während den Bauarbeiten dort überhaupt nicht anwesend wären. Er forderte deshalb auch den Europäischen Zooverband EAZA auf, die Delfine in einem anderen Delfinarium unterzubringen. Morlok: „Falls dies im Moment nicht möglich ist, dann muss, um für die Tiere weiteren unnötigen Stress zu vermeiden, das Delfinarium für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Dies wurde auch schon bei einem früheren Umbau zwischen 1988 und 1990 zum Schutz für die Delfine umgesetzt."

Morlok, der die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft als nicht artgerecht ansieht und deshalb ablehnt, wies die zuständigen Behörden darauf hin, dass bei eventuell eintretenden Krankheits- oder Todesfällen durch das Unterlassen jetzt noch durchführbarer Schutzmaßnahmen strafrechtliche Schritte eingeleitet werden. Das Wal- und Delfinschutzforum (WDSF) hat bereits eine Strafanzeige wegen den durchgeführten Delfintherapien des Nürnberger Tiergartens eingeleitet, welche aus Sicht des WDSF-Vorsitzenden, Jürgen Ortmüller, illegal waren.


11.11.08 - Streit ums 24-Millionen-Delfinarium - http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Tiergarten-N%FCrnberg-Streit-24-Millionen-Delfinarium/645229.html


11.11.08 - Pressemitteilung WDSF - Bundestag berät über den Grünen-Antrag, "die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich zu beenden" - Grüne in Münster anderer Meinung

Am Donnerstag, den 13.11.2008, findet im Deutschen Bundestag eine Beratung über den Antrag der Bundestagsfraktion der Grünen statt, „Die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich zu beenden“ (BT-Drs 16/9102 - s.a. Tagesordnungspunkt 47 g Deutscher Bundestag: http://www.bundestag.de/parlament/plenargeschehen/to/015a_1311.html). Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) bittet die Stadtratsfraktionen und insbesondere die Grünen in Münster, sich ein Beispiel an dieser Bundestagsfraktions-Initiative zu nehmen.

Jörn Möltgen, Mitglied im Aufsichtsrat des Allwetterzoos Münster für die grüne Ratsfraktion Münster teilte in einer Pressemitteilung für die Stadtratsfraktion mit: „Insgesamt sei es jedoch wünschenswert, dass das Delfinarium seine Aufklärungsarbeit rund um den Artenschutz intensiviert. Insbesondere eine kindsgerechte Aufbereitung der Problematik von Delfinfang ist dringend erforderlich, um durch entsprechende Aufklärung Unterstützung für den weltweiten Delfinschutz zu bekommen. Dies könne aber nicht durch die vom WDSF geforderte sofortige Schließung des Delfinariums erreicht werden.“ (http://www.gruenemuenster.de/index.php/articles/Gr%C3%BCne_zu_Pressemitteilungen_des_WDSF_zum_Delfinarium_im_Allwetterzoo_M%C3%BCnster).

Ein krasser Gegensatz zum Bundestagsantrag der Grünen, findet Jürgen Ortmüller, Vorsitzender und Gründer des internationalen Wal- und Delfinschutz-Forum mit Sitz im westfälischen Hagen und in den USA/Florida.

Das WDSF hatte der grünen Ratsfraktion ebenso wie allen anderen Fraktionen in Münster mehrfach vergeblich eine sachliche Gesprächsbereitschaft angeboten und den Fraktionen die fachlichen Kriterien für die Schließung des Delfinariums schriftlich übermittelt. Wiederholt hat das WDSF darauf hingewiesen, dass die Hunderten von e-mails an die Stadträte von Tierschützern aus ganz Deutschland keine Initiative des WDSF waren, gleichwohl bei sachlichem Inhalt seine Zustimmung finden. Das WDSF wird sich allerdings dafür einsetzen, dass die e-mail-Flut eingedämmt wird, soweit sich die jeweiligen Parteien in Münster mit dem Thema ernsthaft befassen und Kommunikationsbereitschaft erkennen lassen, so wie es der demokratische Anspruch von Tierschutzorganisationen und Bürgern an Politiker formuliert.

WDSF-Vorsitzender Ortmüller: „Wir bedauern es außerordentlich, dass sich bisher nur die ödp-Münster und die Linke in NRW für eine umgehende Schließung der Delfinarien eingesetzt haben. SPD und Grüne in Münster äußerten sich lediglich dahingehend, dass sie den Artenschutz berücksichtigen wollen – von einer kritischen Einstellung zur Gefangenschaft der Delfine ist keine Rede. Damit wird der erforderliche Artenschutz einer bedrohten Spezies völlig ignoriert. CDU und FDP in Münster haben auf unsere mehrfachen Anfragen gar nicht geantwortet und schweigen das Thema tot. Wir hoffen jedoch im Rahmen des Kommunalwahlkampfs auf eine breitere Unterstützung aus den Reihen der Politiker für ein Thema, das ganz Deutschland bewegt.

Auf den beiden Demonstrationen des WDSF zusammen mit dem Wal- und Delfinschützer und Buchautor Andreas Morlok und der Tierschutzorganisation migaloo in Münster im August und im Oktober diesen Jahres haben wir aus der Bevölkerung sehr großen Zuspruch für unsere Forderungen erfahren, das Delfinarium in Münster auslaufen zu lassen und den Tieren das Gnadenbrot zu geben. Für die Seelöwen wäre der Beckenkomplex mit entsprechenden Außenbereichen durchaus geeignet; für die sensiblen Delfine mit ihrem ausgeprägten Sozialverhalten und ihrem eigenen Kommunikationsverhalten sind die Betonbecken jedoch die Hölle.

Das Landesamt für Natur und Umweltschutz (LANUV) hat jetzt aufgrund einer Eingabe des WDSF wegen diverser Verstöße gegen das Säugetiergutachten des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft dem Delfinarium die Auflage erteilt, dass das gesamte Dach in Halle 2 des Delfinariums erneuert werden muss. Die beträchtlichen Abriss- und Neubaukosten könnte sich das Delfinarium sparen, wenn statt dem Import immer neuer Delfine, die Delfinhaltung ganz aufgegeben würde. Flipper würde es dem Allwetterzoo danken.

Das WDSF wird sich nun auf Empfehlung des LANUV wegen weiterer beanstandeter Mängel an das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wenden, um die artenschutzrechtliche Überprüfung der Delfinhaltung in Münster und in Duisburg vorzunehmen zu lassen.—

Jürgen Ortmüller
Vorsitzender
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.: 0049/(0)2334/9190-22
Fax:  0049/(0)2334/9190-19
mobil: 0172/876 2002
e-mail: wds-forum@t-online.de 

www.wdsf.de

http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/14898.php


Weiteres zum Ausbau des Nürnberger Delfinariums:


- Umfrage von Franken TV: Die Delfinlagune sei «finanziell und sozial höchst fragwürdig» - so Kritiker des Projekts. . Stimmen sie diesem zu?

http://www.franken-tv.de/default.aspx?ID=5708&showUmfrage=687

- Stadt Nürnberg: http://www2.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_21183.html 
 
Die rot-weiße Lagune - http://www.sueddeutsche.de/254383/293/2627422/Die-rot-weisse-Lagune.html

http://www.br-online.de/bayern1/mittags-in-franken/delfinlagune-tiergarten-nuernberg-audio-ID1226333263652.xml

http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-22105586&Ressort=bay&Ausgabe=a&RessLang=&BNR=0

Vorzeigeprojekt der Metropolregion - http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=916043&kat=11&man=3


11.11.08 - Pressemitteilung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)

Landesumweltamt bestätigt: Delfinarium in Münster verstößt gegen Auflagen – Mythos „Flipper“ beenden

(Münster/Hagen) Nach einer Auflage des Umweltamtes Nürnberg, das Platzangebot und die Lichtverhältnisse für das Delfinarium im Nürnberger Tiergarten zu verbessern, erfolgte am heutigen Montag sozusagen zwangsweise der Spatenstich für die rund 24 Millionen Euro teure Delfin-Lagune. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bemängelte jetzt ebenfalls die Haltungsanlage des Delfinariums im Allwetterzoo Münster.

In einem Antwortschreiben vom 04.11.2008 bestätigt das LANUV als Aufsichtsbehörde für das Umweltamt Münster dem Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), dass eine beabsichtigte Erlaubnis für den weiteren Betrieb des Delfinariums mit der Auflage einer Anpassung der Dachkonstruktion aufgrund mangelhafter „Lichtsituation und dem Luftaustausch“ versehen wird. Gleichzeitig bestätigt das LANUV, dass während der Baumaßnahmen, „die Tiere natürlich geschützt werden müssen“.

Nach Einschätzung des WDSF bedeutet dies die Schließung des Delfinariums zumindest während der Bauphase entsprechend der durchgeführten Schließung des Delfinariums in Nürnberg in den Jahren 1987 bis 1990 aufgrund der Sanierungsarbeiten.

Weiterhin bestätigt das LANUV dem WDSF, „dass die Haltung der beiden Delfinarten in Münster nicht dem Idealfall entspricht“ und somit gegen die gesetzliche Grundlage des Säugetiergutachten verstoßen wird. Gleichwohl soll der Sotalia-Delfin aufgrund seines hohen Alters in Münster verbleiben.

„Delfine zeigen als soziale Säuger natürlich temporär aggressives Verhalten, was eine kurzfristige Separierung der Tiere erforderlich macht“, teilt das LANUV mit. Das WDSF besteht jedoch auf der Einhaltung des Säugetiergutachtens und fordert, dem Altdelfin (Sotalia) das Gnadenbrot in Münster zu geben und die drei neuen Delfine, die erst im September aus der Anlage in Harderwijk/Holland importiert wurden, zusammen mit dem anderen Großen Tümmler umgehend in das große Gehege zurückzuführen und das Delfinarium mittelfristig zu schließen.

Das WDSF weist auf nicht nur auf die hohen Kosten hin, die durch die Auflage für den Abriss des alten Daches und den Neubau auf das Delfinarium zukommen und die Eintrittspreise weiter in die Höhe treiben. WDSF-Vorsitzender Ortmüller: „Eine neue Dachkonstruktion ändert nichts an den nicht artgerechten Haltungsbedingungen der Delfine in den kleinen Betonbecken. Delfine schwimmen in Freiheit täglich bis zu 150 Kilometer und können bei der Futtersuche bis zu 300 Meter tief tauchen. Dem illusorischen Mythos „Flipper“ muss endlich ein Ende gesetzt werden. Die Tiere brauchen die Freiheit und sollten erst gar nicht in Gefangenschaft gehalten werden.“--

Jürgen Ortmüller
Vorsitzender
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
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11.11.08 - Pressemitteilung WDSF

Wal- und Delfinschutz-Forum stellt Strafanzeige gegen Nürnberger Delfinarium und fordert Baustopp

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) stellte Strafanzeige wegen der im Delfinarium des Nürnberger Tiergarten durchgeführten Delfintherapie, weil dort Große Tümmler aus ursprünglichen Wildfängen verwendet werden, die nach EU-Vorschriften vor einer kommerziellen Nutzung geschützt sind und keiner Vermarktung zugeführt werden dürfen.

Gegenüber dem zuständigen Kriminalfachdezernat Nürnberg äußerte Herr Link vom Umweltamt Münster im Rahmen der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, dass die Delfine nicht unter Anhang A des Washingtoner Artenschutzabkommens fallen würden, sondern unter Anhang B und dort nicht für eine kommerzielle Verwendung geschützt seien.

Das WDSF verweist jedoch auf eine bestehende EU-Verordnung (338/97) demnach die Delfine aus Wildfängen nicht für die kommerziellen Zwecke der Delfintherapie verwendet werden dürfen. Selbst eine Einstufung unter Anhang B der EU-Verordnung schließt diese Verwendung aus. Dies bestätigte die Bundesregierung und das Bundesumweltministerium mehrfach - ebenso wie die für Wale und Delfine zuständige Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert gegenüber dem WDSF (s. Anlage). Nachzuchten, über die Nürnberg jedoch nicht ausschließlich verfügt,  dürfen dagegen auch für die Vermarktung verwendet werden. Bürgermeister Förther bestätigte jedoch ebenfalls die Verwendung der ursprünglichen Wildfänge für die Delfintherapie aufgrund einer Anfrage von Herrn Schrollinger von der ödp Nürnberg.

Das WDSF setzt daher sein strafrechtliches Verfahren gegen den Tiergarten und gegen das Umweltamt fort und fordert den sofortigen Stopp der im Rahmen eines Forschungsprogramms angebotenen Delfintherapie im Nürnberger Tiergarten und ebenso einen Baustopp für die unsinnige und teure Delfinlagune die auch zum Zwecke der Therapie gebaut wird.

Das Presseamt der Stadt Nürnberg teilte dementsprechend heute mit, dass die 24 Millionen teure Delfinlagune zum Zweck der Freiraumerweiterung und der Delfintherapie gebaut wird. Das WDSF kritisiert nicht nur die unter den Verhältnissen der Delfinlagune nicht artgerechte Haltung der Delfine, die in Freiheit täglich bis zu 150 Kilometer zurücklegen und rund 300 Meter tief tauchen, sondern auch den Missbrauch der Tiere für Therapiezwecke. Die Bundesregierung sieht dies offenbar ähnlich und will im nächsten Jahr das Säugetiergutachten für die Haltung der Delfine wesentlich ändern.—

Jürgen Ortmüller
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11.11.08

- Die Lagune in Zahlen - http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=916041&kat=11&man=3

- Lagune bleibt ein Zankapfel - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=915682&kat=10&man=3

- Bagger räumen Erdreich für Delfinlagune ab - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=915688&kat=10&man=3

(Anmerkung Andreas Morlok:Zitat: „Bayerns Umweltminister Markus Söder sieht darin einen konkreten Beitrag zum Natur- und Artenschutz: «Denn jeden Tag verschwinden Tierarten.“ – Herr Söder sollte sich mit dem Thema einmal genauer beschäftigen, bevor er so einen Unsinn erzählt. Gerade solche Projekte tragen zum Verschwinden von Arten bei, denn wie der Zooleiter Dag Encke bestätigte, ist jeder 2. Delfin in europäischen Delfinarien ein Wildfang! Jetzt lässt der Tiergarten eine weitere Katze aus dem Sack. Die bewiesenermaßen sinnlose und teure Delfin-Therapie soll nun doch in Nürnberg angeboten werden. Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um diesen Betrug an behinderten Menschen zu verhindern! Siehe auch obenstehende Pressemitteilung des WDSF.)


10.11.08 -  Delfine aus Soltau sind in Nürnberg angekommen - http://www2.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_21156.html

10.11.08 - Baubeginn für Delfinlagune in Nürnberg - http://www.mittelbayerische.de/top_themen/artikel/baubeginn_fuer_delfinlagune_in/317074/baubeginn_fuer_delfinlagune_in.html

http://www.welt.de/muenchen/article2701536/Baubeginn-fuer-umstrittene-Delfinlagune.html

http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/delfinlagune-spatenstich-2008-kw46-ID1225722258338.xml

Nürnberg: Riesiger Ärger um Delfine - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=915472&kat=10&man=3

Die einen feiern, die andern protestieren - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=915561&kat=10&man=3


10.11.08 - Pressemitteilung WDSF

Nürnberger Tiergarten schaufelt sich mit Spatenstich zur „Delfin-Lagune“ das eigene Grab

http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_politik/14892.php

Nachdem der Zeitplan für den ersten offiziellen Spatenstich der 24-Millionen-Euro teuren Delfin-Lagune vom Frühjahr auf den 10. November 2008 wegen „Koalitionsverwirrungen“ (Zitat Büro Förther in NN 8.5.08) verschoben werden musste und nun bereits 10 Prozent höhere Kosten veranschlagt werden (s.o. NN 8.5.2008), wird sich der Nürnberger Tiergarten sein eigenes Kosten-Grab schaufeln.

Von 2005 bis 2007 hat das Delfinarium Nürnberg lt. Jahresbericht bereits 21.792 Zuschauer verloren. Als das Delfinarium in den Jahren 1987 bis 1990 wegen einer Delfingeburt und aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen war, stiegen die Besucherzahlen des Zoos im gleichen Zeitraum um 118.353 von 760.188 (1986) auf 878.541 (1990). Der Neubau der Delfin-Lagune ist kein Garant für höhere Besucherzahlen, wie es sich Tiergarten-Direktor Dag Encke erhofft, zumal bei steigenden Energiepreisen erheblich höhere Betriebskosten als bisher kalkuliert anfallen werden. Die beabsichtigte Erhöhung der Zoo-Eintrittspreise wird Besucher eher abhalten.

Historisch gesehen ist der Neubau der Delfin-Lagune auf ein Schreiben des Umweltamtes Nürnberg vom 22. März 2001 zurückzuführen, nach dem für das Delfinarium entsprechend tierschutzrechtlicher Erkenntnisse die Auflage erteilt wurde, eine „Freiluftanlage vor dem Hintergrund des erhöhten Platzangebots für die Delfine und der natürlichen Sonneneinstrahlung“ zu errichten. Ein alternatives Freiluftdach wäre nach Schätzung des WDSF lediglich mit Kosten von ca. 500.000 Euro verbunden gewesen. Die Delfin-Lagune wird trotz eines erhöhten Platzangebots zu weiterem Stress für die Tiere führen. Die Geräuschkulisse von der geplanten Tribüne wird sich erhöhen und die Nähe und Menge der Zuschauer wird die Tiere irritieren.

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wird zum Schutz der Meeressäuger darauf bestehen, dass während der Bauphase bis 2011 aufgrund des Baulärms das Delfinarium ebenso wie in den Jahren 1987 bis 1990 geschlossen bleibt. Mittelfristig sollte das Delfinarium auslaufen und den Delfinen in Nürnberg das Gnadenbrot erteilt werden zumal eine Auswilderung ausscheidet.

Unverständlich ist, dass der Nürnberger Tiergarten nach dem Transfer der drei Delfinweibchen an das Delfinarium Harderwijk/Holland im September nun aufgrund der Schließung des Delfinariums im Heide-Park Soltau weitere zwei Delfine von dort aufnimmt. Im September begründete das Presseamt der Stadt Nürnberg den Transfer nach Holland noch mit „dem Bau der Delphinlagune und dem damit verbundenen Umbau des Delphinariums“.

Das WDSF sieht in dem Transfer eher die Befürchtung des Zoos vor weiteren Rückschlägen in der Aufzucht, nachdem in den letzten acht Jahren sieben verstorbene Delfinbabys zu beklagen waren. Der anstehende Baulärm stört die beiden neuen Soltau-Delfine ebenso wie die fünf Delfine, die in Nürnberg verblieben sind.

Nachdem die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert für die SPD/CDU-CSU Koalition im nächsten Jahr eine Überarbeitung des Säugetiergutachtens „mit der Verunmöglichung von Delfinarien“ (wie in einer TV-Sendung geäußert wurde) in Berlin angekündigt hat, fordert das WDSF zur Vermeidung unnötiger Baukosten und zur Schonung der Tiere den sofortigen Stopp des Baus der Delfin-Lagune.

Der Deutsche Bundestag befasst sich am kommenden Mittwoch mit einem Antrag der Bundestagsfraktion der Grünen, „die Gefangenschaft von Delfinen zügig zu beenden“. Die Linke hat angekündigt, diesem Antrag zuzustimmen. Sollte dem Antrag in den Ausschüssen ebenfalls zugestimmt werden, bedeutet dies das endgültige Aus für die verbliebenen drei von ursprünglich neun Delfinarien in Deutschland.—

Jürgen Ortmüller
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(Anmerkung Andres Morlok: Der heutige Spatenstich der "Lagune" ist der Anfang vom Untergang aller Delfinarien in Europa!)


08.11.08 - «Spatenstich für Millionengrab« - Baubeginn der Lagune im Tiergarten löst heftige Proteste aus - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=914145&kat=10&man=3

08.11.08 - Das Deutschlandradio Kultur bringt heute ab 15.05 Uhr eine Sendung zum Allwetterzoo Münster mit einem Interview vom 04.10.08 unserer Demo in Münster:

 http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/deutschlandrundfahrt/842182/

Infos dazu auch unter: Delfinarium Münster


Pressemitteilung Eva Bulling-Schröter BdB

Nürnberg, den 7.11.2008

Delfinlagune mehr wert als Kinderbetreuung?

Zum bevorstehenden Spatenstich der sogenannten Delfinlagune erklärt Eva Bulling-Schröter, Tierschutzbeauftragte DER LINKEN im Bundestag und Betreuungsabgeordnete für Nürnberg:

“In Nürnberg ist der Mehrheit im Stadtrat der Neubau der sogenannten, höchst fragwürdigen Delfinlagune mehr wert als eine ausreichende Finanzierung der Kinderbetreuung. Mit 33 Millionen Euro wird ein Prestigeobjekt finanziert, das weder notwendig noch artgerecht ist. Das Delfinsterben in der Vergangenheit spricht Bände und stellt immer wieder unter Beweis, dass diese Tiere nicht in der Gefangenschaft artgerecht zu halten sind. Schließlich halten  wir auch keine Elefanten in einer zwei Zimmer Wohnung.“

Harald Weinberg, Stadtrat in Nürnberg schildert die örtliche Situation: „Wir brauchen das Geld an anderer Stelle notwendigst. Das Jugendamt kann momentan nicht rechtzeitig die Zuschüsse für die Kindergartenbeiträge von vielen Familien leisten, weil angeblich kein Geld da ist. Das ist ein Skandal!

Im Übrigen galoppieren offensichtlich die Kostenschätzungen für die Lagune davon: von 7 Millionen auf zwischenzeitlich 24 Millionen bis jetzt zu 33 Millionen Euro. Woher die hoch verschuldete Stadt Nürnberg dieses Geld nehmen soll, ist völlig schleierhaft. Verantwortungsvolle Finanzpolitik sieht anders aus.„

DIE LINKE unterstützt Tierschutzinitiativen in ihrem Veto gegen die Lagune und fordert ein Umdenken der Verantwortlichen.  Gerade die Summe von Fehlgeburten und toten Delfinbabys zeigt, dass Delfinhaltung im Zoo nicht möglich ist. Auch die Delfintherapie, die immer als Alibi herhalten muss, ist wissenschaftlich in ihrer Wirkung nicht belegt. Vergleichbare Therapien können mit anderen Tieren sehr viel besser und billiger durchgeführt werden.

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07.11.08 - Pressemitteilung: Delfinarium Nürnberg - Spatenstich „Lagune“ am Montag, 10.11.08

Menschen für Tier§Rechte Nürnberg E.V.

Sowie 12 weitere Unterzeichner (in alphabetischer Reihenfolge der Parteien und Gruppen)

Thomas Stadlinger, Diplom Kaufmann

Akut / Dekanatsbeauftragter für Umwelt-, Natur- und Tierschutz

Angelika Zech-Stadlinger, Oberstudienrätin

Akut /Kirchenkreis- und Dekanatsbeauftragte für Umwelt-, Natur- und Tierschutz

Dr. Claus Petersen, Pfarrer

Dekanatsbeauftragter für Umwelt-, Natur- und Tierschutz

Jürgen Wolff, Stadtrat Bündnis 90/Die Grünen

Monika Krannich-Pöhler, Dipl-Ing. Architektin, Fachjournalistin, Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen

Nikolaus Struck, OB-Kandidat Die Guten

Prof. Dr. Hartmut Beck, Stadtrat der Nürnberger Bürgerliste - Freie Wähler e.V.

Harald Weinberg, Eylem Gün, Hans-Joachim Patzelt, Stadträte Linke Liste Nürnberg

Eva Bulling-Schröter MdB Die Linke

Thomas Schrollinger, Stadtrat der Ökologisch-Demokratischen-Partei (ÖDP)

 
Mahnwache am 10.11.2008 am Tiergarten von 12.00 bis 15.00 Uhr

Anlass: Spatenstich zur sogenannten „Delfinlagune“

Nun wird sie gebaut, die „Lagune“. Kritik von Tier- und Artenschutzorganisationen (weit über Nürnberg hinaus), mehreren Parteien und aus breiten Kreisen der Bevölkerung haben es nicht verhindern können. Verloren haben jedoch nicht die Kritiker, sondern die Tiere.

Die hohe Sterberate auch bei erwachsenen Tieren, die Erfolglosigkeit bei der Nachzucht im Nürnberger Delfinarium, der europaweite Trend zur Schließung von Delfinarien führten bei den Verantwortlichen leider nicht zu einem Umdenken. Derzeit wird das Delfinarium im Heidepark Soltau als sechstes von ehemals neun Delfinarien in Deutschland geschlossen.

Mit dem beginnenden Bau des Außenbeckens setzt nun neben der Beeinträchtigung der stark akustisch orientieren Meeressäuger durch Lärm und Erschütterungen auch noch eine Verschiebepraxis ein, die keine Rücksicht auf ihre sozialen Beziehungen nimmt: Während drei weibliche Delfine zu Zuchtzwecken wegen des Baulärms von Nürnberg nach Harderwijk verbracht wurden, werden trotz des Baulärms zwei männliche Delfine aus Soltau in Nürnberg aufgenommen.

Die Entscheidung für den Bau der “Lagune“ ist kurzsichtig und wird sich langfristig als Fehlinvestition  erweisen. Dass ein zusätzliches, schick dekoriertes Betonbecken die Nachzucht erfolgreicher machen wird, ist ebenso unwahrscheinlich wie die Annahme, dass ausreichend Besucher das teure Kombiticket kaufen werden. Hinzu kommen intensive Bestrebungen auf Bundes- und auf Europa-Ebene, die gesetzlichen Vorgaben für die Delfinhaltung deutlich zu verschärfen mit dem Ziel diese Tierhaltung zu beenden.

Die Verantwortlichen in Nürnberg scheinen nach der Devise zu handeln „Augen zu und durch“. Dies geht letztlich zu Lasten der Steuerzahler und zu Lasten der Tiere. Deshalb werden wir vor Ort sein.

Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.

E-Mail: info@tierrechte-nuernberg.de

Internet: www.tierrechte-nuernberg.de



04.11.08 -  Pressemitteilung Wal- und Delfinschutz-Forum

Jürgen Ortmüller - Vorsitzender
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MERLIN Entertainments befördert Delfine in das nächste Betonloch 

Weltweiter Boykott geplant

(Soltau/Nürnberg/Hagen) Das WDSF hat gegen den vom Nürnberger Tiergarten bestätigten  Transfer der beiden überlebenden Delfine aus dem Heide-Park Soltau bei dem englischen Betreiber, Merlin Entertainment (ME Presseabteilung Mrs. Penny Roberts), auf das Schärfste protestiert. 

Das WDSF und der Delfinschützer Andreas Morlok aus Radolfzell, mit denen sich bereits bei der Maikundgebung für den Delfinschutz in Berlin über 200 Tierschutz-Organisationen für den Delfinschutz solidarisierten, haben einen Boykottaufruf des Nürnberger Tiergartens und der umfangreichen Freizeiteinrichtung von ME aus ethischen und moralischen Gründen angekündigt. ME stellt in seinem Sea Life-Konzept gerade die ethischen Bedenken gegen die Delfinhaltung in Gefangenschaft in den Vordergrund und hat aus diesem Grund das Delfinarium im Heide-Park Soltau geschlossen. Im Gardaland-Park in Italien, der ebenfalls von ME betrieben wird, verstarb am Wochenende ein dreijähriger Delfin. Das Image von ME ist in Sachen Delfinhaltung und Artenschutz sehr beschädigt. In Cuxhaven wurde jetzt vorzeitig das nur wenige Monate bestehende SEA LIFE Aquarium offenbar wegen mangelndem Publikumsinteresse wieder geschlossen.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Delfine aus Soltau ausgerechnet jetzt im November  in das nächste Betonloch in Nürnberg transferiert werden sollen. Zoodirektor Dag Encke hatte am 28.9.2008 noch veranlasst, dass drei Nürnberger Delfine (Anke, Nynke und Eva) mit der Argumentation der beginnenden Bautätigkeit für die 24-Million-Euro teure Lagune und dem damit verbundenen Baulärm nach Harderwijk/Holland verfrachtet wurden.

Hier widerspricht sich der Zoodirektor in seiner Argumentation mit der geplanten Neuaufnahme aus Soltau erheblich. Tatsächlich ist zu vermuten, dass die drei weiblichen Delfine aus Nürnberg in Holland für Nachwuchs sorgen sollen und bei einem Scheitern dann nicht mehr der Nürnberger Tiergarten in der massiven Kritik wie bisher stehen soll. Encke freut sich jetzt auf "starke, große Delfinbullen aus Soltau".

Das WDSF fordert den Transfer der Soltau-Delfine ebenfalls in das bedeutend größere Freiluftgehege nach Harderwijk, um ihnen dort das Gnadenbrot zu erteilen, da sie nicht mehr ausgewildert werden können. Die übrigen Delfine in Nürnberg könnten ihren Lebensabend ebenfalls dort verbringen.

Mit dem Spatenstich für die Lagune begibt sich der Nürnberger Zoo auf ein äußerst unsicheres Terrain. Der Deutsche Bundestag erörtert am 13.11.2008 einen Antrag der Bundestagsfraktion der Grünen, „die Gefangenschaft von Delfinen zügig zu beenden“. Die SPD (MdB Mechthild Rawert) hat zusammen mit der CDU/CSU für das kommende Jahr eine Initiative zur Abänderung des Säugetiergutachten für Delfine angekündigt, „um die Delfinhaltung in Deutschland zu verunmöglichen“. Die geplante Delfin-Lagune in Nürnberg droht zu einem finanziellen Fiasko zu werden, weil bei einem Verbot der Delfinhaltung voraussichtlich 24 Millionen Euro in den Sand gesetzt werden.--

Merlin Entertainments Vergnügungsangebot:

LEGOLAND, Madame Tussauds, British Airways London Eye, SEA LIFE, Gardaland und Dungeons, als auch nationale Handelsmarken wie z. B. Alton Towers, Thorpe Park, Warwick Castle, Heide Park und Chessington World of Adventures.


04.11.08 -  Pressemitteilung des WDSF

Das WDSF hat gegen den beabsichtigten Transfer der beiden überlebenden Delfine aus dem Heide-Park Soltau bei dem englischen Betreiber, Merlin Entertainment (ME Presseabteilung Mrs. Penny Roberts), auf das Schärfste protestiert.

Das WDSF und der Delfinschützer Andreas Morlok aus Radolfzell, mit denen sich bereits bei der Maikundgebung für den Delfinschutz in Berlin über 200 Tierschutz-Organisationen für den Delfinschutz solidarisierten, haben einen Boykottaufruf des Nürnberger Tiergartens und der umfangreichen Freizeiteinrichtung von ME aus ethischen und moralischen Gründen angekündigt. ME stellt in seinem Sea Life-Konzept gerade die ethischen Bedenken gegen die Delfinhaltung in Gefangenschaft in den Vordergrund und hat aus diesem Grund das Delfinarium im Heide-Park Soltau geschlossen. Im Gardaland-Park in Italien, der ebenfalls von ME betrieben wird, verstarb am Wochenende ein dreijähriger Delfin. Das Image von ME ist in Sachen Delfinhaltung z.Zt. sehr beschädigt.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Delfine aus Soltau ausgerechnet jetzt im November  in das nächste Betonloch in Nürnberg transferiert werden sollen. Zoodirektor Dag Encke hatte am 28.9.2008 noch veranlasst, dass drei Nürnberger Delfine (Anke, Nynke und Eva) aufgrund der beginnenden Bautätigkeit für die Lagune nach Harderwijk/Holland verfrachtet wurden. Hier widerspricht sich der Zoodirektor in seiner Argumentation mit der geplanten Neuaufnahme aus Soltau erheblich. Tatsächlich ist zu vermuten, dass die drei weiblichen Delfine aus Nürnberg in Holland für Nachwuchs sorgen sollen und bei einem Scheitern dann nicht mehr der Nürnberger Tiergarten in der massiven Kritik steht.

Das WDSF fordert den Transfer der Soltau-Delfine ebenfalls in das bedeutend größere Freiluftgehege nach Harderwijk, um ihnen dort das Gnadenbrot zu erteilen, da sie nicht mehr ausgewildert werden können. Die übrigen Delfine in Nürnberg könnten ihren Lebensabend ebenfalls dort verbringen.

Mit dem Spatenstich für die Lagune begibt sich der Nürnberger Zoo auf ein äußerst unsicheres Terrain. Der Deutsche Bundestag erörtert am 13.11.2008 einen Antrag der Bundestagsfraktion der Grünen, „die Gefangenschaft von Delfinen zügig zu beenden“. Die SPD (MdB Mechthild Rawert) hat zusammen mit der CDU/CSU für das kommende Jahr eine Initiative zur Abänderung des Säugetiergutachten für Delfine angekündigt, „um die Delfinhaltung in Deutschland zu verunmöglichen“. Die geplante Delfin-Lagune in Nürnberg droht zu einem finanziellen Fiasko zu werden, weil bei einem Verbot der Delfinhaltung voraussichtlich 24 Millionen Euro in den Sand gesetzt werden.

Das WDSF hat bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Verfahren gegen den Nürnberger Tiergarten wegen der verbotenen kommerziellen Delfintherapie eingeleitet. Das Umweltamt Nürnberg, Herr Link, widersprach der Unzulässigkeit, weil die Delfine aus Wildfängen in Nürnberg, die auch für die kostenpflichtige Probephase der Delfintherapie herangezogen werden, angeblich nicht nach Anhang A der entsprechenden EG-Verordnung (338/97) geschützt seien. Allerdings hat die Bundesregierung bestätigt, dass eine kommerzielle Nutzung der Delfintherapie verboten ist und der Große Tümmler in Anhang A der EG-Verordnung geschützt ist.--

Jürgen Ortmüller
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04.11.08 - Protest gegen Delfin-Aufnahme - Tierschützer gegen «Asyl« für Meeressäuger aus Heidepark - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=911607&kat=10

04.11.08 - Tiergarten Nürnberg nimmt zwei Delfine aus Soltau auf - http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=911993&kat=11

03.11.08 -  Spatenstich für umstrittene Delfinlagune im Nürnberger Tiergarten - http://www.ad-hoc-news.de/Spatenstich-fr-umstrittene-Delfinlagune-im-Nrnberger--/de/Politik/19812739


01.11.08 - Pressemitteilung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)  

Heide-Park Soltau schläfert Delfin ein – Verbleibende Delfine sollen „in Betonloch“ nach Nürnberg

(Protestaufruf des WDSF und Andreas Morlok)

 

(Soltau/Nürnberg/Hagen) Nachdem der Vergnügungspark-Betreiber Merlin Entertainments (ME) die Schließung des Delfinariums im Heide-Park Soltau im April angekündigt hatte, wurde drei Tage später der Delfin „Fritz“ aus angeblichen Altergründen eingeschläfert. Nun schließt der Park am Sonntag, den 2. November, saisonbedingt seine Pforten und die beiden verbleibenden Delfine kommen nach Angaben von ME „ sobald wie möglich“ in das umstrittene Delfinarium des Tiergartens Nürnberg.

Ric O’Barry, Ex-Fernsehtrainer von „Flipper“ und Mitbegründer des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), vermutete bereits nach dem Tod des Delfins „Fritz“, dass das Schicksal der beiden verbliebenen Meeressäuger in weiterer Gefangenschaft enden wird. Der Vorsitzende des WDSF in Deutschland, Jürgen Ortmüller, hatte über Monate versucht, den Tod des Delfins „Fritz“ aufzuklären. Weder die Pressestelle des Heide-Parks noch der Landkreis Soltau-Fallingbostel fühlten sich jedoch zuständig. Auch von Merlin Entertainments in England war bis heute keine Stellungnahme zu erhalten.

Ein Antrag des WDSF an den Niedersächsischen Landesbetrieb in Hannover (NLWKN) als Aufsichtsbehörde für den Landkreis Soltau auf Herausgabe der artenschutzrechtlichen Beweisdokumente der Einschläferung und des Tierbestandes wurde mit der Begründung abgeschmettert, dass „die begehrten Informationen keine Umweltinformationen darstellen“.

WDSF-Vorsitzender Ortmüller: „Hier wird offenbar etwas verschleiert, was nicht an die Öffentlichkeit gelangen soll. Merlin Entertainments als Großeigner etlicher Vergnügungsparks, wie auch Sea Life und Lego-Land, stellt nach außen hin den angeblichen Artenschutz in den Vordergrund, tatsächlich werden aber offensichtlich Tiere wie Delfine, mit denen Millionen verdient wurde, heimlich entsorgt. Dass die beiden überlebenden Delfine nun in das nächste Betonloch nach Nürnberg gebracht werden sollen, stellt die Fortführung der Tierquälerei dar.“

In Nürnberg soll nach Auflagen des Umweltamtes bis spätestens 2011 eine 24-Millionen-Delfinlagune entstehen. Zoo-Direktor Dag Encke hatte kürzlich noch erklärt, dass aufgrund der Bauarbeiten drei Delfine aus dem Nürnberger Delfinarium nach Holland verbracht wurden. Der Tiergarten hat seit 10 Jahren keine Delfin-Zuchterfolge vorzuweisen. Sieben tote Delfinkälber und 34 verstorbene Delfine insgesamt sind die traurige Bilanz des Zoos.

Das WDSF kündigte zusammen mit dem Wal- und Delfinschützer und Buchautor Andreas Morlok rechtliche Schritte und umfangreiche Proteste gegen die „Delfinverschiebung“ an und fordert alle Tierschützer in Deutschland auf, dem Management von Merlin Entertainments in London ihren Protest zu übermitteln

Par@thefirmcomms.com

Auch bei dem Zoo-Direktor Dag Encke im Nürnberger Tiergarten sollte interveniert werden

tiergarten@stadt.nuernberg.de


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31.10.08 - Heide-Park Soltau schläfert Delfin ein - Verbleibende Delfine sollen in Betonloch nach Nürnberg - http://www.presseportal.de/pm/43450/1293037/journal_society_gmbh

22.10.08 - Tagesschau schockiert Millionen - Delfinschlachten in Japan - http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/14816.php

22.10.08 -  Partei DIE LINKE in Münster spricht sich ebenfalls für die Schließung des Delfinariums in Münster aus! Siehe unter: Delfinarium Münster

19.10.08 -  Walschützer kämpft auch mit der Bibel in der Hand gegen den Genozid an 20.000 Delfinen in Japan -  http://www.hochrhein-zeitung.de/energie_und_umwelt/walschuetzer_kaempft_auch_mit_der_bibel_in_der_hand_gegen_den_genozid_an_20.000_delfinen_in_japan.html

14.10.08 - Ist der Nürnberger Zoo für das Delfinmassaker in Japan mitverantwortlich? -  http://www.dailynet.de/HilfeHelfen/27450.php

13.10.08 - Japan mordet erneut Tausende Delfine - WDSF: Verbannung für Politiker und Boykott der deutschen Delfinstädte - http://prcenter.de/Japan-mordet-erneut-Tausende-Delfine-WDSF-Verbannung-fuer-Politiker-und-Boykott-der-deutschen-Delfinstaedte.30950.html

13.10.08 - Delfine in Gefangenschaft - Video auf You tube von PETA - http://www.youtube.com/watch?v=-aCiFxiEkIo

08.10.08 - TV-Sendung: Flipper als Spassfaktor - Deutschland und der Delfinimport -  http://www.tier.tv/videos/diskutier/deutschland-und-der-delfinimport/

05.10.08 - "Artgerecht ist nur das Meer" - Tierschützer-Aktion - http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/709720_Artgerecht_ist_nur_das_Meer.html

04.10.08 - WDR berichtet über Protestaktion Delfinarium Münster - (Bericht ab 7:40 Minuten) http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/aks.xml?datum=2008-10-04

03.10.08 - Kampf für Delfine vor laufender Kamera - http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/hohenlimburg/2008/10/3/news-81073488/detail.html

01.10.08 - Tierschützer greifen Allwetterzoo Münster an - http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2008/10/1/news-80447930/detail.html

30.09.08 - Delfinarium Nürnberg: Drei der sechs weiblichen Tümmler wurden nach Holland gebracht - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=891533&kat=10&man=3

30.09.08 -  Unfassbar: Delfinimporte in Münster - http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/14725.php weitere Infos unter: Delfinarium Münster

29.09.08 - Weitere Delfinimporte nach Deutschland! http://www.ivz-online.de/lokales/muenster/nachrichten/702885_Zuwachs_fuer_das_Tuemmler_Team.html weitere Infos unter: Delfinarium Münster

16.09.08 - Nürnberger Delfinarium - Baubeginn der "Delfin-Lagune" - http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=883871&kat=11&man=3

12.09.08 - Delfinarium Münster - Vorfall ohne Folgen - http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,356254 - weitere Infos unter: Delfinarium Münster

06.09.08 - Therapie mit Flipper - Delfine sollen behinderten Kindern helfen. Neue Delfinarien sind geplant. Doch die Erfolge sind zweifelhaft -http://www.welt.de/welt_print/article2403646/Therapie-mit-Flipper.html

20.08.08 - Tierschützer in Sorge um Zoo-Besucher - http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2008/8/19/news-70456640/detail.html

19.08.08 - Unfall im Delfinarium verhindert - http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,336014

Anmerkung:

Wegen der unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen im Münsteraner Delfinarium, die beinah zum Verhängnis für ein Kleinkind wurden (s. Zeitungsmeldung u.) , hat das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) aus Hagen Strafanzeige gegen die Delphinarium Münster GmbH bei der Staatsanwaltschaft Münster gestellt und das Umweltamt Münster informiert. Das WDSF fordert, das Delfinarium bis auf weiteres zu schließen und den bisher ungesicherten Zugang zum Becken zu verhindern, damit es nicht zu schweren Unfällen kommt.

18.08.08 -Becken im Delfinarium zu klein für drei Tiere? - http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/muenster/nachrichten/628004_Becken_im_Delfinarium_zu_klein_fuer_drei_Tiere.html

18.08.08 - Beinah-Unfall im Münsteraner Delfinarium mit Kleinkindhttp://prcenter.de/Beinah-Unfall-im-Muensteraner-Delfinarium-mit-Kleinkind.26224.html

30.07.08 - Finanzierung Ausbau Nürnberger Delfinarium ("Lagune") - Grüne: «Da hat Bürgermeister Horst Förther in der Vergangenheit nicht die Wahrheit gesagt», http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=858278&kat=11&man=3

24.07.08 - Vorankündigung - Demo Delfinarium Münster am 17.08.08 - Infos unter: Delfinarium Münster

16.07.08 - Delfinarium Münster - 1. Partei spricht sich für die Schließung aus!

Sehr geehrte Tierschützer

Wir haben mit Aufmerksamkeit und Interesse ihre e-mail an uns gelesen und teilen Ihre Besorgnis um das Wohl der Delfine in Delfinarien und Delfinfanggebieten. Wir freuen uns sehr über Ihr Engagement für diese intelligenten und sozialen Tiere und stimmen Ihrer Forderung zu, die letzten verbliebenen Delfinarien in Deutschland, darunter auch das im Allwetterzoo Münster, zu schließen. Allerdings halten wir die Aufklärung der Bevölkerung sowie der Politiker für sinnvoller als Boykottaufrufe. Wir wenden uns in dieser Sache an die örtliche Presse.
Allgemein fordern wir ein Verbandsklagerecht für die anerkannten Tierschutzvereine, um geltendes Recht stärker durchsetzen und gegebenenfalls auf dessen Verbesserung hinarbeiten zu können.
Unser Vertreter im Rat der Stadt Münster, Gerd Kersting, wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für eine Schließung des Delfinariums im Münsteraner Allwetterzoo einsetzen.


Mit freundlichem Gruß
 ödp - KV Münster-Steinfurt-Warendorf
Norbert Johannpötter

12.07.08 - Ratsbegehren abgelehnt - Startschuss für Delfin-Lagune in Nürnberg - http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=848773&kat=11&man=3

30.06.08 - Journal Society GmbH - Mediengesellschaft/Presseagentur

(Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/43450/journal_society_gmbh/ )

 

"Delfinschutz im Kommunalwahlkampf? - Proteste sollen ausgeweitet werden"

(Münster/Hagen - jsg) Anfang Juni hatte das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) aus dem westfälischen Hagen die Stadtoberhäupter und den Zoo-Direktor Adler in Münster vorgewarnt. Es werde eine Protest-Lawine sondergleichen durch Tierschützer in Deutschland gegen die tierquälerische Delfinhaltung im Delfinarium im Allwetterzoo geben, so der WDSF-Vorsitzende Jürgen Ortmüller. Gleichzeitig hatte das WDSF im Vorfeld Gesprächsbereitschaft angeboten, um die Proteste auf einer "kommunikativen Ebene" zu begleiten.

Das Umweltamt Münster verwies in einer Antwort an das WDSF auf die gegebene Einhaltung der vorgeschriebenen Haltungsbedingungen und äußerte gleichzeitig Verständnis für die Delfinschützer bezüglich der umstrittenen Delfinhaltung.

Der 'Stern' bezeichnete die Delfinhaltung in seiner aktuellen Zoo-Bewertung für den Allwetterzoo als "umstritten". Gleichwohl landete der Zoo auf einem guten Platz im vorderen Drittel. Zoo-Direktor Adler ließ aufgrund der Protestankündigung offenbar Nervosität im Vorfeld der für ihn wichtigen Einstufung des 'Stern' erkennen und beschimpfte den WDSF-Chef in einem Zeitungsbericht als jemanden, der "eine Menge Quatsch" erzählen würde. Außerdem bezeichnete er das WDSF "als wenig schlagkräftig". Immerhin hatte das WDSF nach eigenen Angaben mit dazu beigetragen, dass die Delfin-Show im Heide-Park Soltau in diesem Jahr noch geschlossen wird. Im Mai mobilisierten die Wal- und Delfinschützer in Berlin vor dem Brandenburger Tor eine Veranstaltung für ein Importverbot für Delfine nach Deutschland auf der Bundestagsabgeordnete für die Regierungskoalition, den Grünen und der Partei Die Linke ihre Reden hielten. Übereinstimmend unterstützten die Abgeordneten die Forderung des WDSF nach einem Verbot der Delfintherapie, wobei Bündnis90/Die Grünen einen Delfin-Importverbotsantrag in den Deutschen Bundestag einbrachten und Die Linke sich für ein ausnahmsloses Importverbot aussprach. Undine Kurth, parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion der Grünen, bekannte sich in einer Pressemitteilung der Fraktion als Mitglied und Unterstützerin des WDSF.

Mit Staranwalt Rolf Bossi brachte sich das WDSF wegen einer Strafanzeige gegen den Nürnberger Tiergarten aufgrund vorgetragener Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gegenüber dem Eisbären-Baby Flocke in die Schlagzeilen.

Ortmüller, in seinem Hauptberuf Steuerberater und Steuerstrafverteidiger, nahm die Äußerungen des Zoo-Chefs Jörg Adler als gelassen hin und verwies auf die demokratischen Spielregeln. Gleichzeitig betonte der WDSF-Vorsitzende, dass Adler mit dem Delfinarium eigentlich nichts zu tun habe, weil es sich bei der Delphinarium GmbH um eine private Institution innerhalb des Zoos handele, die lediglich vom Allwetterzoo mit jährlich 700.000 Euro subventioniert würde. Das bewiesen die veröffentlichten Bilanzen des Münsteraner Zoos.

Dass Adler im Stadtmagazin Echo-Münster jetzt zu Millionenspenden aus Erbschaften für den Allwetterzoo aufrief, findet Ortmüller allerdings äußerst geschmacklos: "Selbst wenn der Oberbürgermeister Tillmann das Delfinarium trotz der hohen Verluste als "konzeptionell" bezeichnet, grenzt es doch an Erbschleicherei und Wegelagerei, wenn der Zoodirektor Adler nun verlauten lässt, dass die Sterbenden beim "Vererben ihrer Millionen" doch einmal an ihn denken sollen. (Anm.: Stadtmagazin Echo-Münster 29.6.08: http://www.echo-muenster.de/node/35273 ). Adler sollte sich mit seinen Aufgaben als Zoo-Direktor um eine artgerechte Unterbringung der Tiere bemühen und nicht verbal um sich schlagen, wenn es um berechtigte Kritik geht."

Das WDSF bedauerte die bisherige Ablehnung einer Gesprächsbereitschaft der Verantwortlichen für das Delfinarium und kündigte weitere Proteste an. In den beiden vergangenen Wochen beklagten sich Münsteraner Stadträte über Tausende von Protest-Mails, die sie von Tierschützern aus ganz Deutschland wegen der Delfinhaltung erhalten hatten. Regelmäßige Demonstrationen vor dem Zoo-Eingang sollen in den kommenden Monaten für Aufklärung der Besucher sorgen, die immerhin den vollen Eintritt für den Zoo bezahlen müssen, ob sie das Delfinarium besuchen wollen oder nicht. Das WDSF will den Delfinschutz in Münster für die Kommunalwahlen im kommenden Jahr thematisieren. Erste Kontakte mit den örtlichen Parteien seien bereits hergestellt, berichtet Ortmüller.

Ortmüller:"Wir haben durchaus Verständnis für die Interessen der Zoos und der Besucher, aber bei der Delfinhaltung handelt es sich definitiv nicht um eine artgerechte Haltung von Meeressäugern. Die Delfinbecken sind viel zu klein, völlig veralgt und die Delfin-Shows stressen die sensiblen Tiere. Wir werden alles daran setzen, die verbleibenden drei von ursprünglich neun Delfinarien in Deutschland zu schließen. Deutschland kann nicht international gegen den Delfin- und Walfang protestieren und gleichzeitig selbst diese Tiere auf engstem Raum einsperren."--

 

Pressekontakte:

Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Vorsitzender
Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.: 02334/9190-0
Fax: 02334/9190-19

wds-forum@t-online.de www.wdsf.de

28.06.08 - Stadt Münster hält am umstritenen Delfinarium fest - http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,296262

20.06.08 - Der Tierschutzstreit um Delfinarien schlägt Wellen bis in den Bundestag – jetzt schließt das erste - http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/;art1117,2554902

18.06.08 - Streit um Delfinarium - http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/Streit_um_Delfinarium_Adler_ueber_Stadt_veraergert.html

18.06.08. - Tierschützer wollen Zoo-Delfine befreien - http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/Tierschuetzer_wollen_Zoo_Delfine_befreien.html

18.06.08 - Delfinarium im Visier - http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,287736

17.06.08 - Delfintherapie in Delfinarien verboten - http://prcenter.de/Delfintherapie-in-Delfinarien-verboten.21966.html

17.06.08 - Forderung: Schließung des Delfinariums in Münster -  http://www.echo-muenster.de/node/34264

Anmerkung des WDSF: Als Nachtrag übermitteln wir Ihnen bezüglich der Kritik des Münsteraner Delfin-Trainers Feldhoff, dass der ehemalige Fernsehtrainer von Flipper in den USA zivilrechtlich (und nicht strafrechtlich!) verurteilt wurde, einen entsprechenden Bericht. Die zivilrechtliche Verurteilung erfolgte nicht wegen Tierquälerei, wie Feldhoff meint, sondern wegen der Befreiung von Delfinen, die der US-Navy gehörten.

Sugarloaf

Richard O’Barry war in den 60’er Jahren der bestbezahlte und gefragteste Delfintrainer der Welt. Nachdem der Flipper-Delfin Kathy 1970 in seinen Armen gestorben war, war ihm bewusst geworden, dass er „seine eigenen Lügen“ hinsichtlich der tierquälerischen Behandlung durch die TV-Serie und die in der Folge entstandenen Delfinarien nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. O’Barry konvertierte daraufhin zum inzwischen bekanntesten und erfolgreichsten Delfinschützer der Welt – und er weiß wovon er spricht. Seither hat O’Barry über 30 Delfine aus Delfinarien weltweit erfolgreich ausgewildert.

Die US-Navy verwendete u.a. im Vietnam-Krieg Delfine als „fortschrittliche biologische Waffensysteme“. Anfang der 90’er Jahre entschied die US-Navy einige ihrer gut 100 Delfine „zu entlassen“. In Zusammenarbeit mit der Human Society USA wurden O’Barry drei dieser Delfine durch die US-Navy zur Vorbereitung auf die Auswilderung zugewiesen (Jake, Luther und Buck). Diese Delfine waren, genauso wie viele andere in den Navy-Delfin-Experimenten, jahrelang in Käfigen gehalten worden, die gerade mal 7,30 m groß waren. Viele der Experimentier-Delfine starben bereits beim Einfangen durch Ertrinken, Kiefernbruch, toxische Schocks und während der Tests.

Nicht nur in den USA ist das Gefangenhalten von Delfinen ein Millionen schweres Geschäft und der Widerstand der Delfin-Industrie gegen die Freilassung der drei Navy-Delfine war enorm, weil man die Öffentlichkeit nicht wissen lassen wollte, dass gefangene Delfine rehabilitiert in ihr natürliches Umfeld ausgewildert werden können. Der Druck auf die Navy nahm zu. Nachdem die drei Delfine 1 1/2 Jahre von O’Barry und der Crew erfolgreich auf die Freilassung in Sugarloaf vorbereitet worden waren und einige 100.000 Dollar auch durch eigene Spenden in das Projekt geflossen waren, machte die Navy aufgrund des erheblichen Drucks der Delfin-Industrie einen Rückzieher und forderte für die bevorstehende Auswilderung ein wissenschaftliches Gutachten. O’Barry hatte nie behauptet ein Wissenschaftler zu sein. Es gab zu dem Zeitpunkt kein Institut, welches ein Gutachten bezüglich einer Delfin-Auswilderung hätte erstellen können – und das wusste die Navy. O’Barry hatte bis dahin bereits mehrfach erfolgreich Delfine durch das Entwöhnen vom Menschen und durch das erneute Erlernen der Tiere zur selbstständigen Nahrungsaufnahme auswildern können.

O’Barry und ein Teil seiner Crew musste eine sehr kurzfristige Entscheidung treffen, zumal die drei Delfine nach 1 ½ Jahren mühevoller Arbeit für eine Auswilderung bereit waren. Er wollte nicht, dass die Delfine wieder in ihre kleinen Käfige in der verschmutzen San Diego Bucht von der Navy zurück gebracht werden. O’Barry entschied die beiden fähigsten Auswilderungskandidaten frei zu lassen, damit ihnen eine lebenslange Gefangenschaft und Leiden erspart blieben. Die Navy fing jedoch die freigelassenen Delfine wieder ein und nach wenigen Jahren starben beide in Gefangenschaft. Die Delfine starben nicht durch den kurzen Genuss der Freiheit!

Richard O’Barry wurde durch ein Zivilgericht für seine Entscheidung zur Befreiung der Delfine nach einer fünftägigen Anhörung zu einer Geldbuße von 40.000 Dollar verurteilt und ein weiteres Crew-Mitglied zu 19.000 Dollar. O’Barry ist ein Tierschützer und ein Aktivist. Der Einsatz für Wahrheit und Gerechtigkeit bedingt ein persönliches Risiko. O’Barry wurde 1991 von den Vereinten Nationen mit dem „United Nations Environmental Achievement Award“ für seine vorbildlichen Einsatz bei der Auswilderung von Delfinen ausgezeichnet. –

16.06.08- Nürnberger Delfinarium - ÖDP will Ratsbegehren - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=833764&kat=10&man=3

04.06.08 - Ausbau des Nürnberger Delfinariums - "Lagune" wird gebaut - http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=827005&kat=11&man=3

12.05.08 - erste Bilder von der Kundgebung in Berlin unter: http://blog.migaloo.de/2008/05/10/bilderbericht-zur-demo-vom-9-mai-2008/#comment-2713

10.05.08 - «Wichtigtuerei» der CSU bei Lagune - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=814818&kat=10&man=3

08.05.08 - Delfin-Lagune im Tiergarten kommt später - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=813477&kat=10&man=3

02.05.08 - FDP will Wale schützen, aber Delfine zu Forschungszwecken importieren - Rücktritt der FDP-Naturschutz-Expertin Brunkhorst gefordert - http://prcenter.de/FDP-will-Wale-schuetzen-aber-Delfine-zu-Forschungszwecken-importieren-Ruecktritt-der-FDP-Naturschutz-Expertin-Brunkhorst-gefordert.18717.html

30.04.08 - Skandalöse FDP - Rücktritt von Frau Brunkhorst (Naturschutzsprecherin der FDP) gefordert - http://www.openpr.de/news/208039.html

30.04.08 - PM - WDSF

Jürgen Ortmüller
Vorsitzender WDSF
Wal- und Delfinschutz-Forum     
wds-forum@t-online.de
www.wdsf.de


 

WDSF-Pressekonferenz: Delfinimport-Demonstration gegen Bundesregierung /

Ex-TV Flipper-Trainer Richard O’Barry in Unna und Berlin / Delfinarium schließt

Parteiübergreifend wollte die Bundesregierung im letzten Jahr den „Schutz der Wale sicherstellen“ und hatte, ebenso wie die USA und EU, den „wissenschaftlichen“ japanischen Walfang scharf verurteilt. Tatsächlich ist es in Deutschland aber immer noch erlaubt und wird von der Bundesregierung und der FDP befürwortet, Delfine für sog. Bildungs- und Forschungsarbeit in Delfinarien zu importieren. Dort werden die Delfine für mehrere Millionen Euro Eintrittsgelder in Shows vermarktet.

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und der Wal- und Delfinschützer Andreas Morlok nehmen diesen Widerspruch zum Anlass, am 9.5.08 ab 11:30 in Berlin (Brandenburger Tor/Pariser Platz) zu einer Demonstration „Ausnahmsloses Importverbot für Wale & Delfine nach Deutschland“ aufzurufen. Rund 200 Tierschutz-Organisationen unterstützen diesen Aufruf (s. Solidaritätsliste www.walschutzaktionen.de ).

Dem WDSF liegen Informationen vor, dass in Japan Delfinmanager 14 Delfine für einen Deutschland-Import angefragt haben. Von den ursprünglich neun Delfinarien in Deutschland sind Nürnberg, Duisburg, Münster und Soltau verblieben. Nürnberg hat für die neue 24-Millionen-Euro „Delfin-Lagune“ ebenso wie das geplante Delfinarium auf Rügen einen Importbedarf. „Eine der Delfin-Shows wird auch auf Druck des WDSF in diesem Jahr noch geschlossen“, so Jürgen Ortmüller, WDSF-Vorsitzender.

Der Ex-TV-Trainer von „Flipper“, Richard O’Barry, Mitbegründer des WDSF, wird auf der Kundgebung sprechen und bereits am Donnerstag, den 8. Mai ab 12:00 Uhr auf einer Pressekonferenz im Hotel Excelsior, Hardenbergstr. 14 in Berlin für die Medien zur Verfügung stehen. Am 7. Mai spricht O’Barry ab 11.15 Uhr vor Schülern in der Aula des Ernst-Barlach-Gymnasium in Unna (Iserlohner Str. 14).

Für die Demonstration in Berlin haben sich Bundestags-Sprecher von Bündnis90/Die Grünen, Die Linke, SPD sowie Die Tierschutzpartei angesagt. Die FDP befürwortet ausdrücklich den Import von Delfinen zu Forschungszwecken. CDU und SPD beraten noch über eine Aussage.

14.04.08 - Auch die TIERSCHUTZPARTEI unterstützt unsere Forderung nach einem ausnahmslosen Importverbot für Wale & Delfine nach Deutschland - Infos unter: ..EINFUHRSTOPP Delfine

14.04.08 - Tierschützer besetzen Nürnberger Delfinarium - siehe unter: Besetzung-Delfinarium

08.04.08 - VORBILDLICH! Bundestagsfraktion "DIE LINKE" spricht sich als 1. Partei für ein ausnahmsloses Importverbot für Wale & Delfine nach Deutschland aus! Infos siehe unter: ..EINFUHRSTOPP Delfine

06.04.08 - Ausbau des Nürnberger Delfinariums - Zustimmung in der Bevölkerung schwindet immer mehr!  Delfin- «Lagune» im Tiergarten: 56,7 Prozent (293) können sich diese geplante Einrichtung gut vorstellen, 40,2 Prozent (208) nicht. http://www.sonntagsblitz.de/artikel.asp?art=796462&kat=236&man=3

01.04.08 - neue Dokumentation enthüllt grausamste Delfinfänge in Japan. Siehe unter: Grausamste Delfinfänge

25.03.08 - Erst Millionen-Sponsoring für Zoo und Delfinarium - nun Preiserhöhung -  'Jetzt reicht's mit RWE' - RWE oberer Preistreiber bei Gas und Strom - http://www.pr-inside.com/de/rwe-oberer-preistreiber-bei-gas-und-strom-r501474.htm

14.03.08 - Nürnberger Delfinarium - so werden im Zoo die Flipper gequält -  http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/03/14/tierschuetzer/enthuellt-wie-flipper-gequaelt-werden,geo=4019602.html

06.03.08 - RWE-Energieunternehmen nicht nur im Visier des Kartellamtes - Unterstützt RWE "Delfin-Todestrakte"? http://openpr.de/news/194208/RWE-Energieunternehmen-nicht-nur-im-Visier-des-Kartellamtes-Unterstuetzt-RWE-Delfin-Todestrakte.html

29.02.08 - Flipper-Trainer kritisiert Nürnberger "Todestraktpolitik" von CSU, SPD und FDP vor Kommunalwahl - http://prcenter.de/Flipper-Trainer-kritisiert-Nuernberger-Todestraktpolitik-von-CSU-SPD-und-FDP-vor-Kommunalwahl.14626.html

28.02.08 - Nürnberg: Lagune-Gutachten ist mangelhaft - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=777839&kat=10&man=3

26.02.08 - ÖDP: Alles spricht gegen die Lagune - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=776705&kat=10&man=3

15.02.08 - Bürgerbegehren soll Delfin-Lagune verhindern http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=771430&kat=10&man=3  

10.02.08 - Tierschützer kritisieren deutsche Bundesregierung - siehe: PRESSE - TEXT

09.02.08 - Nürnberger CSU fordert Tempo bei der Vermarktung von Flocke, um das Projekt Delfin-Lagune anzuschieben - http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=767980&kat=10&man=3

23.01.08 -  Delfin-Eisbärhaltung in Nürnberg: CSU-Stadtrat legt sich mit Tierschützern an und erntet Ärger http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=760151&kat=10&man=3

23.01.08 - Nürnberger Zoo - Unzumutbare Affenhaltung - Bauausschuss billigt Lagune  http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=759723&kat=10&man=3

21.01.08 – Bündnis 90/Die Grünen gegen Delfinarien

1.) Kreisverband Nürnberg-Stadt in ihrem Programm zur Kommunalwahl 2008

Tierschutz in Nürnberg

Delfine können in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden. Deswegen
lehnen wir den Bau der Lagune ab und wollen das Delfinarium mittelfristig schließen.“

http://downloads.gruene-nbg.de/Kommunalwahlprogramm2008.pdf

Weitere Infos unter: ..Wahlen/Nürnberg 2008
 

2.)  Neben der Bundespartei DIE LINKE lehnt auch die Bundespartei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft strikt ab.  

Weitere Infos unter: ..EINFUHRSTOPP Delfine

20.01.08 - Immer mehr Parteien sprechen sich in Nürnberg gegen den Ausbau des Delfinariums aus! Die LINKE, Bündnis90/DieGrünen, Freie Wähler und die ÖDP sprechen sich gegen und SPD, CSU und FDP für den Bau der Lagune aus. http://www.sonntagsblitz.de/artikel.asp?art=758427&kat=236&man=3

07.01.08 - Nürnberger Eisbären-Babys aufgefressen / Rücktritt der Tiergarten-Leitung gefordert http://www.openpr.de/news/180321.html und http://www.presseportal.de/pm/43450/1113785/journal_society_gmbh

(Anmerkung: Einmal mehr gibt die Leitung des Nürnberger Tiergartens ein diletantisches, inkompetentes und herzloses Bild ab. Müssten diese Herren nicht mit allen Mitteln versuchen, diese Tiere, dessen Art vom Aussterben bedroht sind, am Leben zu erhalten? Es darf einen nicht verwundern, dass dieser Zoo schon 34 tote Delfine vorzuweisen hat. Im Juni 2007 ist dort auch ein Delfinbaby verhungert! Anstatt die Anlage zu schließen, wird sie noch weiter ausgebaut. Eisbären und Delfine sind nicht dafür geeignet, sie in zoologischen Anlagen zu halten. Mit Rücktritt allein dürfen die Zooleiter Herr Encke und Herr Mägdefrau, der nach Informationen von AKT gar Hobbyjäger ist, nicht davon kommen. Ein Fall für die Staatsanwaltschaft.)

01.01.08 - Start der bundesweiten Aktion: Kids für freie Delfine und der ...Solidaritätsliste - Ein Aufruf an die Bundesregierung ein ausnahmsloses Einfuhrverbot für Delfine zu beschließen.

27.12.07 - Rügen - Streit um geplantes Delfinarium http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/ruegen_aid_230721.html

Anmerkung: Bitte beteiligen Sie sich an der Aktion: "Einfuhrstopp Delfine"

21.12.07 - DIE LINKE spricht sich klar gegen den Import wilder Delphine nach Deutschland und in die EU aus. Auch ist sie strikt gegen die Haltung und Züchtung von Delphinen in Gefangenschaft zu kommerziellen Zwecken. Infos siehe bei: "Einfuhrstopp Delfine"

13.12.07 - Nürnberger Bürger sammeln Gelder für eine 29 000 Euro teure Ampelanlage, weil die Stadt nicht ausreichend Geld für die Bezahlung der gesamten Ampelanlage hat! Im Gegenzug werden Millionen von der Stadt für den Ausbau des Delfinariums vergeudet. Es wird echt Zeit für Wahlen in Nürnberg http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=742136&kat=10&man=3

11.12.07 - Die wahren Gründe der Nürnberger CSU für den Ausbau des Delfinariums: CSU-Pressedienst vom 07.12.07 - http://www.csu-stadtratsfraktion.nuernberg.de/content/presse/2007/12/P7120505.pdf

10.12.07 - Bessere Chancen für Bürgerbegehren gegen Delfin-Lagune im Tiergarten http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=740994&kat=10&man=3

10.12.07 - 1,5 Millionen Euro für Delfin-Lagune von Bayerischer Landesstiftung http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=1769&showNews=157669

http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/14595215/Landesstiftung-f&oumluerdert-Nuernberger-Delfinarium-mit

(Anmerkung: Es ist skandalös, dass die Bayerische Landesstiftung Tierquälerei und den Raubbau an der Natur fördert! Herr Beckstein: Sie fördern damit den Raubbau an der Natur!)

10.12.07 - Lagune: Nürnberg, was ist aus dir geworden? http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=740868&kat=10

(Anmerkung: Sehr geehrte Frau Kraus, Sie sollten sich besser informieren. Jemand der sich gegen die tierquälerische Haltung von Delfinen in Betongefängnissen engagiert, ist kein "Delfingegner", sondern ein Freund der Meeressäuger, der es vermeiden möchte, dass noch mehr Delfine in Nürnberg sterben müssen (bisher 34 tote Delfine allein in Nürnberg!). Sie wissen wohl auch nicht, dass 2/3 Ihrer "Million Tiergarten-Besucher" überhaupt nicht in das Delfinarium gehen! Sie boykottieren nämlich diese kommerzielle Ausbeutung und machen einen großen Bogen um dieses Betongefängnis. Übrigens, zu den "Armen" in Ihrer Stadt gehören nun mal die Delfine. Sie können sich nicht gegen ihre skrupellose Ausbeutung wehren. Deshalb gibt es zum Glück engagierte Menschen, die sich für diese wehrlosen und geschundenen Tiere einsetzen. Außerdem wäre es doch besser, mal eine "Schlappe" einzustecken, als sich an dem Raubbau an der Natur zu beteiligen - oder?)

08.12.07 - Nürnberger Delfinarium: Bündnis will die Lagune stoppen - CSU mißtraut der SPD -   http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=739748&kat=10&man=3

06.12.07 - Delfin-Einfuhrverbot für Deutschland? Aktionsbündnis "Nein zur Lagune" in Nürnberg gegründet  http://openpr.de/news/175688/Delfin-Einfuhrverbot-fuer-Deutschland-Aktionsbuendnis-Nein-zur-Lagune-in-Nuernberg-gegruendet.html siehe auch unter: EINFUHRSTOPP Delfine

Weiterer Beluga stirbt in Gefangenschaft  http://www.wdcs-de.org/news.php?select=200

04.12.07 - Aus Kuba exportierter Delfin stirbt. Er hat nur zwei Wochen in einem Delfinarium überlebt.

http://www.wdcs-de.org/news.php?select=197

(Auch in das Nürnberger Delfinarium wurden schon Delfine aus Kuba importiert. Derzeit befinden sich dort acht große Tümmler. Fünf von ihnen sind ebenfalls Wildfänge, da die Nachzucht völlig gescheitert ist (Seit zehn Jahren gibt es in Nürnberg keinen Nachwuchs mehr). Wir fordern die Regierung der Bundesrepublik Deutschland auf, endlich ein Importverbot für Delfine zu beschließen, damit keine weiteren Delfine mehr direkt oder über Umwege in unser Land verschleppt werden können. Deutschland darf sich nicht weiter an dieser Ausplünderung der Natur beteiligen. AURUF: Bitte beteiligen Sie sich an unserer Aktion und fordern Sie die entscheidenden Politiker und die Bundesregierung auf, ein ausnahmsloses Einfuhrverbot von Delfinen nach Deutschland zu beschließen. Brief und Adressen unter:EINFUHRSTOPP Delfine)

03.12.07 - Tierschützer fordern Politiker und die Bundesregierung dazu auf, ein Importverbot von Delfinen nach Deutschland zu beschließen. Infos siehe bei: EINFUHRSTOPP Delfine

01.12.07 - Streit um Delfine im Nürnberger Zoo http://www.welt.de/muenchen/article1417935/Streit_um_Delfine_im_Nrnberger_Zoo.html

(Anmerkung: Die Zeitung schreibt, dass "Die Delfinbefreier" schon mal Hiebe austeilen würden. Das ist völliger Unsinn. Die Zeitung wird von den Leitern der Initiative Kerstin Flagge und Michael Scharf um eine Richtigstellung gebeten. Ich persönlich kenne die beiden und weitere engagierte Mitstreiter, durch mehrere gemeinsam in diesem Jahr durchgeführte Aktionen und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die beiden sehr friedliche und liebenswerte Aktivisten sind, die sich für eine notwendige Sache engagieren. Da mir persönlich die friedliche und gewaltfreie Umsetzungen von Aktionen sehr wichtig sind, lege ich bei Gemeinschaftsaktionen mit anderen Gruppen auch einen sehr großen Wert auf diese Prinzipien. Selbstverständlich werde ich mit den Delfinbefreiern aus Fürth auch in Zukunft zusammenarbeiten und sie bei den Aktionen für die Schließung des Nürnberger Delfinariums unterstützen).

24.11.07 - Zuspruch reicht noch nicht - Delfinariums-Gegner brauchen noch weitere Unterschriften
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=732626&kat=10

(die fehlenden Unterschriften werden noch gesammelt und nachgereicht)

- Lagune braucht kein Mensch und kein Tier – Nürnberger Bürger kritisieren die Entscheidung des Stadtrates
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=732644&kat=10&man=3 



Die Nürnberger Bevölkerung hat die Möglichkeit, am 2. März bei der nächsten Bürgermeister- und Stadtratswahl diese falsche Entscheidung wieder zu korrigieren. Wir werden die delfinfreundlichen Parteien bei ihrem Wahlkampf tatkräftig unterstützen! Siehe auch bei Menüpunkt: "Wahlen/Nürnberg 2008"



23.11.07 - Stadtrat beschließt den Bau der «Delfin-Lagune»
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=732028&kat=10&man=3

- Lagune: „Leuchtturmprojekt“ - um gegenüber anderen Zoos attraktiv zu bleiben
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=732426&kat=11&man=3

- Haushaltsberatungen 2008 – Streitfreie Stunden im Stadtrat
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=732428&kat=11&man=3

Schlagabtausch im Rathaus: «Die Stadt wird an der Spitze nicht regiert»
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=732045&kat=10&man=3

Die Delfinbefreier haben sich verzählt
http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/14318592/Die-Delfinbefreier-haben-sich-verz&aumluehlt 


22.11.07 - Delfinbefreier» wollen Ausbau des Delfinariums in Nürnberg stoppen
http://www.ad-hoc-news.de/Aktuelle-Nachrichten/de/14295379/(ddp-Interview)-Delfinbefreier-wollen-Ausbau

- Proteste gegen Ausbau des Nürnberger Delfinariums
http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/14305372/Proteste-gegen-Ausbau-des-Nuernberger-Delfinariums



Großes Interesse der Medien....


und auch bei Passanten, die sich in die Unterschriftenlisten des Bürgerbegehrens eintrugen. Die Bevölkerung ist über das skrupellose Verhalten der Bürgermeister und des Stadtrates mehr als empört. Rechts im Bild ist das Rathaus, in dem in diesen Stunden über den Ausbau des Delfinariums beraten und wohl auch entschieden wird.


34 tote Delfine im Nürnberger Delfinarium sind den Verantwortlichen (Stadträte und Bürgermeister der SPD und der CSU) völlig egal. Unsere Kinder und Enkelkinder werden diese skrupellose Plünderer der Meere verfluchen, denn sie sind mitverantwortlich an der Ausbeutung der Natur und der Zerstörung des marinen Ökosystem, dessen intakte Existenz für die Zukunft der Menschheit überlebenswichtig ist!

- Trauerzug» gegen Delfinarium in Nürnberg
http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/14301685/Trauerzug-gegen-Delfinarium-in-Nuernberg



Unsere klare Botschaft an die Nürnberger Bevölkerung und den Vertretern der Stadt Nürnberg. Im Vordergrund ein "toter" Delfin, den wir auf einer Bahre durch die gesamte Innenstadt bis vor das Rathaus trugen.


21.11.07 - Tümmler im Wahlkampf? «Delfinbefreier» nehmen Hürde für ein Bürgerbegehren http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=730946&kat=10&man=3

Weitere Infos siehe auch unter: "Presse-Text"

20.11.07 - Pressemitteilung von:

Journal Society GmbH
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St.Nr.: 321/5712/1085
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Fax:  02334/9190-19
mobil: 0172/876 2002
e-mail:journal-society@t-online.de  

Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=43450  


Stadt Nürnberg schweigt Gutachten tot

Hoch schlagen die Wellen in Nürnberg wegen des geplanten und vom
Kulturausschuss genehmigten Ausbaus der Delfin-Lagune. Nur noch die
Stadtratskoalition von CSU und SPD steht für das 24 Million-Euro-Projekt.
Alle Oppositionsparteien, wie die Grünen, die Freien Wähler, die Guten, die
ÖDP und die Linken, sprechen sich dagegen aus.

Wesentliche Grundlage bei der Verabschiedung des Gesamthaushaltes der Stadt Nürnberg am kommenden Donnerstag zugunsten des teuren Delfin-Centers scheint ein Wirtschaftsprüfer-Gutachten zu sein, das die Oppositionsparteien bis heute allerdings nicht übermittelt bekommen haben. Selbst Presseanfragen auf Einsichtnahme in das Gutachten ließ Bürgermeister Förther unbeantwortet. Der Verein Menschen für Tierrechte Nürnberg hatte den Hagener Steuerberater Jürgen Ortmüller beauftragt, das Gutachten fachlich zu überprüfen. Ebenfalls Fehlanzeige, denn auch der Steuerfachmann hat das Gutachten von Bürgermeister Förther nicht bekommen.

Bei einem 1,8 Milliarden-Euro-Haushaltsloch kommt es den politisch
Verantwortlichen von CSU uns SPD offenbar auf weitere 24 Million nicht so
sehr an. Eine fachkompetente Überprüfung der neuen Million-Verschuldung
könnte die Koalition in mögliche Schwierigkeit bringen, also wird offenbar
lieber gemauert.

Die Delfin-Lagune ist in der Öffentlichkeit über die Grenzen Nürnbergs
hinaus sehr umstritten. Die geplante Delfin-Therapie und die Delfinhaltung
in der relativ kleinen Anlage wird von Fachleuten wie Dr. Karsten Brensing
von der WDCS Wal- und Delfinschutzorganisation, dem WDSF (Wal- und
Delfinschutz-Forum mit dem Ex-TV-Flipper-Trainer Richard O’Barry), dem
Deutschen Tierschutzbund und fast allen Tierrechtsorganisationen abgelehnt.
Auch die Bundestagsfraktion der Grünen und der Linken hatte sich in die
Nürnberger Debatte eingeschaltet und einen Ausstieg aus der „tierquälenden
Delfinhaltung“ gefordert.

Die Nürnberger Fraktionsvorsitzenden der CSU, Michael Frieser und Gebhard
Schönfelder von der SPD mit Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) und
Bürgermeister Horst Förther (CSU) sind sich im Aussitzen der vehementen
Kritik offenbar einig. Die Nürnberger Bürger sehen die weit verbreitete
Bezeichnung ihrer Stadt als „Stadt des Tierleids“ mit gemischten Gefühlen.
Richard O’Barry sprach bei seinem Besuch im Juni gar von dem „Todestrakt des Delfinariums“ in Nürnberg.

Zuchterfolge bei den Delfinen blieben in den letzten Jahren aus. Sieben tote
Delfin-Babies waren innerhalb der letzten drei Jahre zu verzeichnen und
damit insgesamt 34 tote Delfine seit Bestehen des Show-Delfinariums im
Tiergarten.

Viele Nürnberger Bürger glauben inzwischen, dass das zu finanzierende Geld
für das höchst umstrittene Projekt anderweitig sinnvoller angelegt wäre oder
am besten erst gar keine Neuverschuldung eingegangen werden sollte, wie
viele Politiker und Wirtschaftsexperten es den mündigen Bürgern und Parteien
selbst oftmals empfehlen. Die Bayerische Landesstiftung hat sich nach
eigener Aussage mit dem Förderantrag der Stadt Nürnberg für die
Delfin-Lagune bis heute nicht befasst. Da die Landesstiftung allerdings laut ihrer Satzung „keine Pflichtaufgaben der Kommune fördert“ und das Vorhaben
„gleichzeitig gemeinnützig oder mildtätig“ sein muss, wird es wohl für die
Stadt Nürnberg schwierig werden, aus diesen Töpfen noch Mittel zu
erhalten.

20.11.07 - Die deutsche Weltklasse-Schwimmerin Antje Buschschulte appelliert in einem Brief an die Nürnberger Stadträte, am 22. November 2007 mit „NEIN“ zu stimmen und den geplanten Ausbau abzulehnen. http://www.peta.de/sonstiges/antje_buschschulte_+_julian_lennon.1322.html

13.11.07 - Politischer Widerstand formiert sich. Auch die Freien Wähler beteiligen sich an dem überparteilichen Bündnis eines Bürgerbegehrens gegen den Bau der Lagune! http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=726780&kat=10&man=3


http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=725449&kat=10&man=3

Anmerkung: Das Bürgerbegehren ist sehr begrüßenswert und notwendig, denn die Mehrheit der Nürnberger Bevölkerung lehnt den Ausbau des Delfinariums ab. Die Sorgen und Bedenken der Bürger wurden seitens der Stadtverwaltung (Bürgermeister und Stadträte von CSU und SPD) einfach ignoriert und übergangen! Wir werden das Bürgerbegehren der ÖDP unterstützen und wir sind uns sicher, dass sich viele daran beteiligen werden.

Infos dazu sind erhältlich bei: ÖDP, Postfach 51 02 52, 90 216 Nürnberg oder via Internet unter www.oedp-nuernberg.de

Weitere Meinungen der ÖDP zum Thema Delfinarium: (bitte hier klicken) 

Schon im Sommer forderten Mitglieder der Tierrechts-Initiative Die Delfinbefreier aus Fürth:

"JA ZUM BÜRGERBEGEHREN - NEIN ZUM DELFINARIUM" 


 

09.11.07 - Vor den Haushaltsberatungen am 22.11. spricht sich Stadtrat Herr Grosse-Grollmann (Die Guten) gegen den Bau der Lagune aus: "Ja zur Stadtbahn, Nein zur Delfin-Lagune" http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=725346&kat=11&man=3

03.11.07 - Deutscher Tierschutzbund verurteilt Ausbau der Nürnberger "Delphin-Lagune" http://www.mvregio.de/nachrichten_d/62329.html

02.11.07 - Delfin-Massaker in Japan - http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/10291050

Anmerkung: Das Fleisch der Tiere wird in Schulkantinen verteilt und als Hundefutter verkauft. Auch wirft man es als Dünger auf die Felder. Robuste Tiere, zumeist junge Bullen, lässt man am Leben und werden an Delfinarien in aller Welt für 50 000 - 100 000 USS-Dollar verkauft! Laut Ex-Trainer von Flipper Ric O`Barry gab es auch schon Versuche, solche Tiere nach Deutschland zu verkaufen! Wenn es keine Delfinarien mehr gäbe, dann würden diese grausamste Schlachtereien auch ein Ende haben, denn der Fang wäre sonst nicht mehr lukrativ genug. Boykottieren Sie bitte alle Delfinarien. Schließen Sie sich unserer Kampagne zur Schließung dieser Anlagen an!

30.10.07 - WDSF jetzt mit eigener Homepage - www.wdsf.de - siehe auch unter: "WDSF gegründet"  

Lagune wird fast 30 Millionen kosten http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=720564&kat=10&man=3

Verbot gefordert: Delfine in der Autismus-Therapie "reinste Tierquälerei" http://www.oe24.at/zeitung/wissen/article152207.ece

29.10.07 - Tierschützer nennt die Entscheidung einen Skandal, der Folgen für die Verantwortlichen haben wird http://www.hochrhein-zeitung.de/energie_und_umwelt/ausbau_des_delfinariums_in_n_rnberg.html

29.10.07 - Volksbegehren wegen der Delfin-Lagune? http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=720020&kat=11&man=3

Wir begrüßen das Vorhaben der ÖDP außerordentlich. Es wird Zeit, dass nun die Nürnberger Bevölkerung, welche mehrheitlich gegen den Ausbau des Delfinariums ist, zu Wort kommt! 

29.10.07 - ÖDP will Lagune stoppen http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=719609&kat=10

27.10.07 - Stadträte billigen teure Pläne - Gegner protestieren http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=718920&kat=10&man=3

Anzumerken gilt, dass nicht der gesamte Stadtrat dies gestern beschlossen hat. Diese Entscheidung trafen die Stadträte des Kulturausschusses. Am 22. November wird der gesamte Nürnberger Stadtrat diese gestrige Entscheidung noch einmal beraten und dann zur Abstimmung bringen. Bleibt zu hoffen, dass der gesamte Stadtrat vernünftiger mit der Zukunft der Delfine, den Finanzen und dem Image der Stadt Nürnberg umgeht und den Ausbau des Delfinariums noch verhindert.

Grünes Licht für Lagune und Manati-Haus http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=719442&kat=11&man=3

Proteste der Tierschützer http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/suedwestumschau/3189375/artikel.php?SWAID=6d1c97dd913c29e49ab3854f394be72b

26.10.07 - Skandalös - Nürnberg beschließt Ausbau des Delfinariums! Infos siehe: "Presse-Text"

Weitere Meldungen:

Stadt hält an Bau von Delfin-Lagune fest http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=1769&showNews=139687

Nürnberg, die Stadt des Tierleids http://openpr.de/news/167094/Nuernberg-die-Stadt-des-Tierleids-Ausbau-der-tierquaelerische-Gefangenschaft-von-Delfinen-beschlossen.html

Ja zu Delfinlagune und Manatihaus http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=718763&kat=11&man=3

Ja zur Delfin-Lagune  http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=718756&kat=10&man=3

26.10.07 - Pressemitteilung Undine Kurth zur heutigen Entscheidung:

Parlamentarische Geschäftsführerin

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Sprecherin für Tourismus, Natur- und Tierschutz

Mitglied der Enquete „Kultur in Deutschland“
 

Undine Kurth

Mitglied des Deutschen Bundestages

Undine Kurth, MdB · Platz der Republik 1 · 11011 Berlin

Bundestagsbüro

Dr. Torsten Ehrke

Büroleiter K (030) 227 – 75 224

Ariane Marietta Meier

Referentin K (030) 227 – 75 225

Eike Weiss

Sachbearbeitung K (030) 227 – 75 223

Wahlkreisbüro: Uwe Arnold, Otto-von-Guericke-Str. 42a, 39104 Magdeburg

K (0391) 401 61 91, M (0391) 402 06 70, x undine.kurth@wk.bundestag.de
 

Nürnberg verbaut 18 Millionen Euro für Tierquälerei

Zu der heutigen Entscheidung des Kulturausschusses der Stadt Nürnberg für den Bau einer neuen Delfinanlage erklärt die parlamentarische Geschäftsführerin und natur- und tierschutzpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Undine Kurth:

Es ist nicht zu begreifen, dass angesichts der vielfältig gegen diesen Bau vorgetragen Argumente der Stadtrat für den Bau der Delfinlagune 18 Millionen Euro Steuergelder ausgibt. Damit wird in ein Vorhaben investiert, das mit Sicherheit nicht zukunftsfähig ist. Erfreulicherweise setzt sich nämlich doch  zunehmend die Einsicht durch, dass man Wildtiere nur dann in Gefangenschaft halten und zeigen darf,

wenn man ihnen auch artgerechte Lebensbedingungen schaffen kann. Delfine können in Gefangenschaft nun einmal nicht artgerecht gehalten werden und erfolgreiche Nachzuchten gelingen nicht, das dokumentiert ja gerade die sehr hohe Sterberate bei den Nürnberger Delfinkälbern. So ist das Ende auch für diese Delfinhaltung abzusehen und das in die Lagune investierte Geld hätte besser an

anderer stelle im Tiergarten ausgegeben werden sollen.Heute ist ein schlechter Tag für den Tier- und Artenschutz in Nürnberg und in Deutschland. BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN setzen sich weiterhin dafür ein, dass in Deutschland keine weiteren Delfinarien genehmigt werden und die Haltungsbedingungen für die in bestehenden Delfinarien lebenden Tiere deutlich verbessert werden. Die Einfuhr von Wildfängen sollte nicht mehr genehmigt werden.


Dazu auch die heutige P R E S S E - I N F O R M A T I O N von: 

Simone Alberti/ Vorstand, Menschen für Tier§Rechte Nürnberg e.V.

-        34 tote Delfine im Nürnberger Delfinarium!

 

-        die Nachzucht ist keineswegs erfolgreich- wie seitens des Tiergartens behauptet wird (von 21 Geburten überlebten nur fünf Tiere, also weniger als ein Viertel)!

 

-        die Kosten für den geplanten Lagunenbau explodierten von 10.3 Mio.Euro auf die Wahnsinnssumme von 16,9 Mio.Euro!

 

-        62% der Besucher verzichten derzeit auf den Besuch des Delfinariums!- Es ist davon auszugehen, dass ihnen die zusätzlichen Eintrittskosten zu hoch sind, sie kein Interesse haben oder sie die Gefangenschaftshaltung von Delfinen bewusst ablehen. Der Prozentsatz ist eine klare Aussage!

Es gibt folglich kein einziges tragendes Argument für den sündhaft teueren Bau der Delfin-Lagune. Mit den o.g. Argumenten entbehrt die Durchführung des Großprojektes einer soliden Grundlage und jeglicher Logik!

Wie die Tiergartenleitung und Bürgermeister Förther die Rechnung auch drehen und wenden: sie geht nicht auf. Und dazu muss man kein Mathematiker sein:

Plan des Tiergartens ist es, jedes Jahr 1.625.000 € zu erwirtschaften und diese Summe an die Stadt zurückzuzahlen. Dies ist illusorisch, da das Delfinarium 2006 ein Defizit von 398.000 € zu verzeichnen hat und somit ein Minusgeschäft ist.

Zudem ist es äußerst fraglich, ob die Besucherzahlen bei Einführung des Kombitickets und somit erhöhten Eintrittspreisen stabil bleiben.

CSU-Fraktionschef Michael Frieser und SPD-Fraktionsvorsitzender Gebhard Schönfelder versicherten im Juli 2007, dass sie an dem Lagunenbau festhalten, wenn es eine Kostensicherheit gibt. Diese existiert mit den aktuellen Daten definitiv nicht. Die beiden Politiker halten ihr Versprechen nicht, sind aus vermeintlichen Prestigegründen für die vorhandenen Fakten nicht zugänglich.

Unser Verein geht davon aus, dass die Kosten von 16,9 Mio.€  für die Delfin-Lagune während der Bauphase auf mind. 25 Mio.€ ansteigen würden, wie es bei Großprojekten generell üblich ist. Davor darf niemand die Augen verschließen, zumal der Finanzreferent Wolfgang Köhler seine Bedenken bereits mehrfach ausgesprochen hat.

Im Interesse von Mensch, Tier und Umwelt sollten Gelder in die maroden Gehege (und da gibt es etliche an der Zahl!) von den Tieren gesteckt werden, die sich zur Haltung als Zootiere besser eignen wie Delfine.

Die natürliche Lebenswelt der Meeressäuger ist zu weitläufig, um sie simulieren zu können.

Unser Verein fordert, dass die Stadt Nürnberg einen Fokus auf dringend notwendige, förderungswürdige Projekte wie Kindergärten, Schulen,Altenheime u. Umweltprojekte richtet und in diese Bereiche, von denen die Allgemeinheit profitiert, investiert.
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Hier auch noch eine kurze Stellungnahme zur heutigen Kulturauschusssitzung:

Unser Verein ist empört, dass der heutige Beschluss zum Bau der DelfinLagune auf keinerlei handfester Grundlage basiert. Unverständlich ist uns, dass den Stadträten nach der erneuten Kostenexplosion das neue Gutachten von "Rödl und Partner" nicht wie angekündigt vorgelegt wurde- mit der Begründung es sei zu lang und zu kompliziert. Wir sind mehr als verwundert, dass die Politiker sich das gefallen lassen und sogar verantworten. Es grenzt an Fahrlässigkeit, einer beachtlichen Millionensumme zuzustimmen ohne sich tatsächlich mit der Rentabilität des Großprojektes zu befassen und gesicherte Zahlen vorliegen zu haben. Erschreckend war für uns wie dreist in der Sitzung gelogen wurde. So behauptet Tiergartenleiter Herr Dr. Encke, dass der Tiergarten Nürnberg in der Manati-Haltung führend sei. Wer sich persönlich ein Bild von den dortigen Seekühen, die eingepfercht in engem Becken, vor sich hinvegetieren, gemacht hat, würde in den Sitzungen aufhören, nur noch ergeben mit dem Kopf zu nicken. Es gibt vorbildliche Projekte im Nürnberger Tiergarten wie z.B. das der Przewalskipferde, aber es gibt auch Missstände wie marode Gehege, Tiere die keine Rückzugsmöglichkeiten und keinen Bewegungsfreiraum haben oder gar in Einzelhaft gehalten werden, obwohl es Herdentiere sind (Elefanten, auch zwei Tiere, sind keine Herde!). Das müsste die Tiergartenleitung, die sich gerne wissenschaftlich fundiert und kompetent gibt, doch eigentlich wissen. Das Projekt Delfin-Lagune wird beschönigt, wo es nur geht, es werden clevere Strategien entwickelt, um sich künftiges Kopfnicken zu sichern und kaum ein Politiker wagt sich, die Rieseninvestition in Frage zu stellen.

Wir sind und bleiben gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft und den Bau der geplanten Delfin-Lagune und werden dies auch weiterhin öffentlich vertreten.

Mit freundlichen Grüssen

Simone Alberti


Vorstand, Menschen für Tier§Rechte Nürnberg e.V.

26.10.07 - Heute entscheidet Stadtrat über neue Delfinanlage - Protest vor den Rathaustüren    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=718277&kat=10&man=3



PETA fordert den Kulturausschuss im Nürnberger Rathaus auf, die "Lagune" nicht zu genehmigen.



25.10.07 - In der SPD werde Zweifel bei einer Mitgliederversammlung laut:

"Um das brisante Thema Delphinarium war es dabei gegangen und um die Frage, ob eine Investition von 24 Millionen Euro für die neue Tiergarten-Lagune politisch zu rechtfertigen sei."

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=717705&kat=3&man=3

25.10.07 - Klageweg wird geprüft!

Pressemitteilung 25. Oktober 2007 von:

WDSF
Wal- und Delfinschutz-Forum
Möllerstr. 19, 58119 Hagen
Tel.: 02334/9190-12 · Fax: 02334/9190-19
Vorsitzender: Jürgen Ortmüller
  

Genehmigung der Delfin-„Lagune“ im Tiergarten Nürnberg Gegenstand einer Klage

Der Kulturausschuss der Stadt Nürnberg wird am Freitag, den 26. Oktober 2007 mit der Mehrheit der CSU- und SPD-Stadtratsfraktionen für den Ausbau des Delfinariums im Nürnberger Tiergarten stimmen. Gleichzeitig wird in der Sachverhaltsdarstellung der Tagesordnung zur Kulturausschuss-Sitzung darauf hingewiesen, dass die nach der im Bayerischen Naturschutzgesetz verankerten EU-Zoo-Richtlinie erforderliche Nachhaltigkeit in der Aufzucht bisher nicht erfüllt ist.

Das WDSF bezweifelt daher die Zulässigkeit einer Genehmigung für den Ausbau der Delfin-Lagune. Die Betreiberpflicht nach Art. 3 Richtlinie 1999-22-EG des Rates der Europäischen Kommission über die Haltung von Wildtieren in Zoos ist nach Einschätzung des WDSF nicht erfüllt.

Art. 3 Abs. 3 besagt: „Sie halten ihre Tiere unter Bedingungen, mit denen den biologischen und den Erhaltungsbedürfnissen der jeweiligen Art Rechnung getragen werden soll…“

Da der Nürnberger Tiergarten und die Stadt Nürnberg die „materielle Beweislast“ tragen, müssen sie unwiderlegbare Beweise vorweisen, dass der Ausbau der Delfin-Lagune die Erhaltungsvoraussetzungen erbringt. Dies ist nach Ansicht des WDSF allerdings aufgrund der außerordentlich hohen Todesrate in dem Delfinarium nicht erfüllt. Es gibt keine bewiesenen Anhaltspunkte, dass sich die Aufzucht-Hoffnungen durch einen Ausbau des Delfinariums erfüllen.

Das Umweltamt, Herr Dr. Link, hat in einer Stellungnahme vom 10.10.2007 geäußert, dass „das bestehende Delfinarium entsprechend der im „Säugetiergutachten“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten enthaltenen Vorgaben in soweit eine Delfinhaltung (überwiegend erwachsener Tiere) ermöglicht“. Dem widerspricht das WDSF, da die EU-Richtlinien, die in Bayern Gesetzesbestandteil sind, nicht erfüllt werden.

Lt. der Stellungnahme des Umweltamtes hat bisher nur eine Begutachtung des Tiergartens „durch Fachleute des Umweltamtes, des Veterinäramtes und durch die Bayerische Tierschutzbeauftragte“ stattgefunden. Dabei sollen die aktuellen Pläne zum weiteren Ausbau des Delfinariums und der Freianlage diskutiert und ausdrücklich begrüßt worden sein. Dies löst noch keine Genehmigung des Ausbaus des Delfinariums aus. „Sollte eine behördliche Genehmigung zum Ausbau erteilt werden, werden wir den Klageweg prüfen, da die zoorechtlichen Voraussetzungen der EU-Richtlinie eindeutig nicht erfüllt sind“, so der Vorsitzende des WDSF Jürgen Ortmüller.
Ein Vergleich mit dem „sehr erfolgreichen Delfinarium Herderwijk in Holland“ hinkt völlig, da die Anlage in Herwijk bis zu sieben mal größer und weiträumiger ist und im Gegensatz zur Planung in Nürnberg nicht über enge Schwimmbuchten für die Delfine verfügt. Diese Engen werden von den maritimen Meeressäugern nicht angenommen, da Delfine Hindernisse und Unübersichtlichkeiten im Wasser strikt meiden. Weitere Importgenehmigungen von Delfinen wird Nürnberg ebenfalls nicht erhalten, weil ein Angebot der Delfintherapie geplant ist und die Bundesregierung ausdrücklich darauf hinweist, dass dieser Sachverhalt unter „kommerzielle Zwecke“ einzuordnen ist und diesbezüglich ein Importverbot für Delfine gilt.--Ende

Jürgen Ortmüller
Vorsitzender und Gründer
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Möllerstr. 19
58119 Hagen/Westf.
Germany/Europe
Tel.: +49/(0)2334/9190-12
Fax.: +49/(0)2334/9190-19
Mobil: +49/(0)172/876 2002
e-mail: ortmueller@t-online.de

Link dazu: http://www.pr-inside.com/de/walschutzorganisation-wdsf-erwaeg-r265951.htm

25.07.07 – Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. – Referat Haushalt- und Kommunalpolitik hat Bedenken gegen die Lagune!

Aus einem mir vorliegenden Schreiben erfahre ich, dass sich der BdST/München zur Lagune wie folgt äußert:

„Auch der Bund der Steuerzahler steht der neuen Delfinlagune kritisch gegenüber. Wir sehen bei diesem Projekt der Stadt Nürnberg ebenso große Bedenken im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.  .... Wir werden die Sache weiterhin beobachten.“

Ob „beobachten“ alleine ausreicht? Intervenieren wäre doch sicher effektiver...

Unverständnis bei der Bevölkerung
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=717765&kat=10&man=3

Grüne: Bau der Lagune ist unseriös
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=717748&kat=10&man=3

Tierschützer: OB soll Bau der Lagune verhindern
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=718099&kat=11&man=3

24.10.07 -

Gemeinsame Pressemitteilung
Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. und
Deutscher Tierschutzbund e.V.


Delfinarium in Nürnberg:
Oberbürgermeister Maly muss die politische Reißleine ziehen



Der Kulturausschuss der Stadt Nürnberg berät am Freitag erneut über
den geplanten Ausbau der Delphinanlage des Nürnberger Zoos zur
sogenannten "Delfin Lagune". Der Deutsche Tierschutzbund e.V. und
der Bundesverband Menschen für Tierrechte e.V. haben sich heute
gemeinsam in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister Dr. Maly
gewandt. Die Botschaft der Tierschützer ist klar: Kein Ausbau
der Delfinanlage. Die Gefangenschaftshaltung von Delfinen muss
schnellstmöglich beendet werden. Allein der Deutsche Tierschutzbund
vertritt insgesamt 800.000 organisierte Tierschützerinnen und
Tierschützer in Deutschland. Dem Bundesverband Menschen für
Tierrechte sind 100.000 Mitglieder angeschlossen.

Der Brief an den Oberbürgermeister im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Deutsche Tierschutzbund und der Bundesverband Menschen für
Tierrechte verfolgen mit großer Sorge die jüngsten öffentlichen
Verlautbarungen von Stadtratmitgliedern und des Direktors des
Tiergarten Nürnberg, die den Eindruck erwecken, als sei der
Ausbau der Delfinhaltung in Nürnberg bereits "beschlossene Sache".
Am 26.10. trifft sich der Kulturausschuss des Stadtrates, um
abschließend über den Ausbau der "Lagune" zu entscheiden.

Wir nehmen dies zum Anlass und appellieren nochmals eindringlich
an Sie, jetzt die "politische Reißleine" zu ziehen und dem Ausbau
der Delfinanlage eine klare Absage zu erteilen.

Die seit mehr als drei Jahrzehnten andauernde Haltung von Delfinen
in Nürnberg, die nach wie vor geprägt ist von hohen Tierverlusten
und gescheiterten Nachzuchten, zeigt überdeutlich, dass diese
Form der Wildtierhaltung in Gefangenschaft grundsätzlich nicht
verantwortbar ist.

Im Rahmen eines Fachgespräches zur Delfinhaltung und Delfintherapie
im Juni dieses Jahres in Berlin, an der u.a. Fachwissenschaftler,
Tierschutz- und Patientenorganisationen teilnahmen, wurde diese
Einschätzung einhellig erneut bestätigt.

Den Ausbau der Delfinanlage in Nürnberg mit der Schaffung von
Räumlichkeiten für eine Delfintherapie zu begründen, ist unseres
Erachtens nur ein "Feigenblatt", um der Delfinhaltung ein positiveres
Image zu verleihen. Die Delfintherapie ist keine sozialrechtlich
anerkannte Therapie. Zudem gibt es bis heute keinen wissenschaftlich
belastbaren Beweis dafür, dass eine Delfintherapie effizienter
wäre als andere tiergestützte Therapien, z.B. mit Pferden oder Hunden.
Gleichwohl kann die Delfintherapie aufgrund ihrer teils horrenden
Kosten für die Patienten nur einen geringen Teil der tatsächlichen
Nachfrage befriedigen und ist im Vergleich zu anderen tiergestützten
Therapien im Kosten-Nutzen-Verhältnis deutlich ungünstiger zu
bewerten.

Auch vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Stadtverschuldung von
rund 1,8 Mrd. Euro wäre die Finanzierung dieses kostenintensiven
und letztlich tierschutzwidrigen Projektes gegenüber den Bürgern
und Steuerzahlern inakzeptabel.

Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes und des Bundesverbandes
Menschen für Tierrechte ist es an der Zeit, die Gefangenschaftshaltung
von Delfinen schnellstmöglich zu beenden, um weiteres Tierleid zu
verhindern.

In der Hoffnung, dass Sie unser Anliegen im Stadtrat politisch
unterstützen und einen möglichen Beschluss für den Ausbau verhindern,
verbleiben wir

in Erwartung Ihrer Antwort

mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Apel                           
Präsident                               
Deutschen Tierschutzbundes e.V.   


Dr. Kurt Simons
1. Vorsitzender
Bundesverband
Menschen für Tierrechte e.V.



Dazu auch folgende Presse-Links:

Tierschützer fordern Verzicht auf Delfin-Lagune

http://www.franken-tv.de/default.aspx?ID=458&showNews=138440

Proteste gegen Ausbau des Delfinariums:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/artikel/801/139510/

«Artgerecht ist nur das Meer» http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/13863449/Artgerecht-ist-nur-das-Meer

- 22.10.07 - Ausbau des Nürnberger Delfinariums - In Nürnberg wächst der Unmut der Bevölkerung

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=716462&kat=10&man=3  

Ich kann Herrn Hoffmann nur beipflichten. "WAHLTAG IST ZAHLTAG!"


22.10.07 - SPD-Stadtratsbewerber beschimpft Tierschützer und andere Politiker als "Heuchler"  http://prcenter.de/SPD-Stadtratsbewerber-beschimpft-Tierschuetzer-und-andere-Politiker-als-Heuchler-.8126.html


Wie passt es zusammen, dass ein Stadtratskandidat, der politische Verantwortung für die Stadt Nürnberg übernehmen möchte, seine Kollegen als "Heuchler" bezeichnet? Wohl gar nicht! Herr Vietz, ich denke, sie haben sich durch Ihre Äußerungen, selbst disqualifiziert. Ihr Wahlkampf für diesen bedeutenden und verantwortungsvollen Sitz im Stadtrat wird beendet sein, bevor er überhaupt begonnen hat.

- 17.10.07 - ÖDP wendet sich an den Bund der Steuerzahler:
"Ausbau des Delfinariums wäre Verschwendung von Steuergeldern!"
"Gipfel  purer Ignoranz"


NÜRNBERG / Die Nürnberger Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat sich im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Nürnberger Delfinariums an den Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. gewandt.
Nachdem die Bayerische Landesstiftung seitens der Verantwortlichen im Nürnberger Rathaus als Mitträger mit einem Förderbeitrag von  2 Mio. EUR genannt wird, bat der Kreisvorsitzende Thomas Schrollinger in seinem Schreiben darum, den Finanzierungsbedarf und die damit einhergehenden Verwendung von Steuergeldern für dieses Projekt zu überprüfen. "Dieser Ausbau wird voraussichtlich ca. 18 Mio. EUR verschlingen. Bei einem derart desolaten Haushalt der Stadt Nürnberg mit einem aktuellen Schuldenstand von ca. 1.8 Mrd. EUR wäre dies unverantwortlich gegenüber den Steuerzahlern und Bürgern der Stadt Nürnberg", so Schrollinger. Der Haushalt der Stadt wäre nach den Angaben von Herrn Förther bei einer jährlichen Tilgung von 3 % des erforderlichen Kredits mindestens 33 Jahre belastet. Allein dass dadurch das von Finanzreferent Wolfgang Köhler vorgegebene Ziel einer Einsparung von 38,8 Mio. € und eines ausgeglichenen Haushalts in zwei Jahren obsolet wäre, hält Schrollinger für eine unerträgliche Zumutung für die Bürger der Stadt. "Es ist mittlerweile rational nicht mehr nachvollziehbar, mit welchen grenzwertigen Mitteln und Argumenten am nachgewiesenen Irrsinn dieses als `Lagune`  verkauften Außenbeckens festgehalten wird. Allein die ausgesprochen hohe Todesrate von Delfinen im Tiergarten Nürnberg wird in Euros schwer zu bemessen sein. Aber eine Erweiterung des Delfinariums trotz einer nachweisbar misslungenen Delfinaufzucht wäre der Gipfel purer Ignoranz." Schrollinger appelliert eindringlich an die Vernunft der Nürnberger Stadträte. 

http://www.oedp-nuernberg.de/

 

- 16.10.07 - Zum Thema:  Delfintransport nach Dubai verärgert Tierschützer http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,511781,00.html  


Das ist ein Skandal - Neues Delfinarium in Dubai, welches noch dieses Jahr eröffnet werden soll! Es werden Delfine aus ihren Familienverbänden in freier Natur entrissen und an Geschäftemachern, die nur kommerzielle Ziele verfolgen, verkauft. Es wird gar in Kauf genommen, dass die Tiere während des Transportes sterben. Jeder, der Delfinarien unterstützt oder sie gar besucht, beteiligt sich an dem Leid und dem Tod dieser Tiere. In Deutschland und auch in ganz Europa ist die Nachzucht nicht selbsterhaltend. Jeder 2. Delfin ist ein Wildfang! Nur durch die Aufklärung der Bevölkerung und durch ein totaler Besucher-Boykott wird zum Schließen dieser nicht tier- und artgerechten Anlagen führen, denn wenn niemand mehr die kommerziellen Machenschaften der Betreiber unterstützt, dann werden die Delfinarien zwangsläufig geschlossen werden.

- 15.10.07 - Offener Brief von Menschen für TIER§RECHTE e.V. Nürnberg


Westtorgraben 19 . 90429 Nürnberg . Tel.: 0911-417419

www.tierrechte.de/nuernberg/

nuernberg@tierrechte.de

Herrn Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly
Rathaus
Rathausplatz 2

90403 Nürnberg

 
Betr.: Geplanter Bau der Delfin-Lagune der Stadt Nürnberg

 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Maly,

wir wenden uns an Sie anlässlich der Beratungen über den geplanten Bau einer Delfin-Lagune in Nürnberg.

Herr Finanzreferent Wolfgang Köhler führte zu den Eckpunkten zum Haushalt '08 der Stadt Nürnberg am 17.08.07 unter anderem folgendes aus:

Wie die Gesamtverschuldung, die geplante Nettoneuverschuldung und das bisher formulierte Finanzziel eines Haushalts ohne Nettoneuverschuldung im Jahr 2010 zeigt, bedarf es für den Stopp des bisherigen Verschuldungskurses weiterer nachhaltiger Sparanstrengungen. Innerhalb von zwei Jahren muss ein Mindestsparprogramm/Einnahmeerhöhungen von 38,8 Mio. € beraten, verabschiedet und umgesetzt werden. Für den allseits in der Stadtverwaltung zu spürenden Aufbruch zu neuen Geldausgaben gibt es keinerlei Basis. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass für neue Einrichtungen noch kein belastbares Finanzfundament vorhanden ist. Trotz vieler Sparrunden gilt es, sich endgültig an eine echte Aufgabenkritik heranzutasten. Im Sinne der Generationengerechtigkeit gibt es dazu keine Alternative.“

Wir stimmen der durch Herrn Köhler vorgenommenen Bewertung der finanziellen Situation uneingeschränkt zu. Besonders für den geplanten Lagunen-Bau gilt, dass kein belastbares Finanzfundament vorhanden ist, und zwar aus folgenden Gründen:

1. Bereits nach der bisherigen Planung (Gesamtkosten 10,3 Mio. €) ging das Gutachten des Kulturausschusses vom 21.10.05 davon aus, dass der zum Bau erforderliche Kredit erst in 20 Jahren durch Einnahmen des Tiergartens getilgt werden könnte. Nach der Kostenexplosion auf 17 Mio. € (nach dem überarbeiteten Gutachten von Rödl & Partner vom Okt. 07 sogar 18 Mio. €) sprach Herr Bürgermeister Förther auf einer öffentlichen Veranstaltung von jährlichen Tilgungsraten von etwa 3 %. Der Kredit, den die Stadt Nürnberg aufnehmen muss, könnte somit frühestens nach 33 Jahren durch Einnahmen getilgt werden.

Der Haushalt der Stadt wäre also mindestens 33 Jahre durch den Kredit belastet, wobei jedem klar sein muss, dass die Kosten nach Baubeginn weiter steigen werden – die Unterhalts- und Reparaturkosten gar nicht berücksichtigt. Die Verschuldung der Stadt würde sich durch die Maßnahme über Jahrzehnte erhöhen.

Mit der Vorgabe, Einsparungen von 38,8 Mio. € und einen ausgeglichenen Haushalt in zwei Jahren zu erreichen, ist die jahrzehntelange Verschuldung für das Delfinarium jedenfalls nicht vereinbar.

2. Das Delfinarium kann seine Ausgaben auch mit der geplanten Erhöhung der durchschnittlichen Eintrittspreise nicht durch eigene Einnahmen erwirtschaften, sondern ist zur Deckung auf Haushaltsmittel der Stadt angewiesen. Es ist somit falsch, wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt wird, das Delfinarium trage zu einer Verringerung des Defizits des Tiergartens bei.

Völlig unseriös ist unseres Erachtens, dass die Investition durch Kürzung der Haushaltsmittel für den Tiergarten (Nr. 4 des Gutachtens) finanziert werden soll. Damit erhöht sich automatisch das Defizit an anderer Stelle: ein Loch (Delfinarium) wird gestopft, indem an anderer Stelle (übrige Bereiche des Tiergartens) neue Löcher aufgerissen werden.

Wir verwahren uns in diesem Zusammenhang auch gegen Darstellungen, dass der Bau des Delfinariums durch eine „Bürgschaft“ der Stadt Nürnberg abgesichert sei oder durch einen „Kredit“ der Stadt an den Tiergarten finanziert werden soll, denn es ist Tatsache, dass der Tiergarten eine öffentliche Einrichtung der Stadt Nürnberg ist. Welchen Sinn soll es haben, dass die Stadt sich für sich selbst verbürgt oder sich selbst einen Kredit gewährt? Der Kredit muss selbstverständlich vom Kapitalmarkt aufgenommen werden und belastet den Haushalt und damit die Steuerzahler!

Dass im Zusammenhang mit einer Baumaßnahme der Stadt Nürnberg, für die sie sich zusätzlich verschulden muss, von einer Gewährung eines Kredits durch die Stadt oder von einer Bürgschaft an eine unselbständige Einrichtung gesprochen wird, halten wir für eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit.

Der Tiergarten kann sich weder rechtlich zu etwas verpflichten, noch kann er zu etwas verpflichtet werden. Das Vorbringen, durch Erhöhung des Kostendeckungsbeitrags zur Finanzierung beitragen zu wollen, ist eine reine Absichtserklärung ohne Außenwirkung.

Werden Einnahmen nicht in erhoffter Höhe erzielt, wird eben das Loch im Haushalt größer.

3. Der entscheidende Punkt, weshalb eine Finanzierung nicht gelingen kann, liegt in der gescheiterten Delfin-Nachzucht des Tiergartens selbst begründet. Eine Aufzucht findet seit 9 Jahren nicht mehr statt; sämtliche Neugeborene sind nach kurzer Zeit verstorben, zuletzt drei Jungtiere im Jahr '06, zusammen mit einer Mutter, und zwei im Jahr '07.

Dass sich der Bau eines etwas größeren Betonbeckens positiv auf die in 9 Jahren gescheiterte Nachzucht auswirken soll, ist reines Wunschdenken, das keine Grundlage für eine seriöse Planung sein kann.

Mit diesem Schreiben wenden wir uns dagegen, dass Haushaltsmittel der Stadt Nürnberg und der Bayerischen Landesstiftung für ein mit großer Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteiltes Projekt verschleudert werden.

Im Sinne der vom Finanzreferenten Herrn Köhler angesprochenen Generationengerechtigkeit bitten wir Sie, die Delfinhaltung auslaufen zu lassen und öffentliche Gelder nur für wirklich wichtige und dringende Zwecke auszugeben. Das Errichten einer Lagunen-Ruine für eine in Nürnberg nachweisbar misslungene Delfinaufzucht gehört mit Sicherheit nicht dazu.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.-Ing. Wolfgang Bauer,

Mitglied im Vorstand Menschen für Tierrechte, Nürnberg e.V.

 

Offener Brief an:

Herrn Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly
Herrn Bürgermeister Horst Förther
Herrn Bürgermeister Umwelt Dr. Klemens Gsell
Herrn Fraktionsvorsitzenden der CSU Michael Frieser
Herrn Fraktionsvorsitzenden der SPD Gebhard Schönfelder
Frau Fraktionsvorsitzende „Die Grünen“ Brigitte Wellhöfer
Herrn Fraktionsvorsitzenden „Die Guten“ Stephan Grosse-Grollmann
Herrn Fraktionsvorsitzenden der FDP Utz W. Ulrich
die Mitglieder des Kulturausschusses der Stadt Nürnberg:
Frau Britta Bungartz,
Herrn Utz. W. Ulrich,
Frau Kerstin Böhm,
Frau Ulrike Hölldobler-Schäfer,
Herrn Dr. Jürgen Helmbrecht,
Frau Barbara Regitz,
Herrn Theodoros Agathagalidis,
Herrn Jürgen Fischer,
Frau Dr. Anja Prölß-Kammerer,
Herrn Richard Würffel,
Frau Ruth Zadek,
Frau Gerlind Zerweck und
Herrn Jürgen Wolff

Rathaus
Rathausplatz 2
90403 Nürnberg

und

den Vorstand der Bayerischen Landesstiftung
Herrn Staatsminister a. D. Hans Maurer
Alter Hof 2
80331 München
 

Zur Kenntnis an:

Herrn Finanzreferenten Wolfgang Köhler
Rathaus
Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
den Vorstand Bund der Steuerzahler in Bayern e. V.
Herrn Dipl.-Kaufmann Rolf Baron von Hohenhau
Nymphenburger Strasse 118
80636 München

die Regierung von Mittelfranken – Sachgebiet Kommunalaufsicht
Herrn Regierungspräsidenten Karl Inhofer
Promenade 27
91522 Ansbach

den Bayer. Kommunalen Prüfungsverband
Herrn geschäftsführenden Direktor Helmut Stanglmayr
Renatastraße 73
80639 München

den Präsidenten des Bayer. Obersten Rechnungshofes
Dr. Fischer-Heidlberger
Kaulbachstr. 9
80539 München

und

die Medien

- 12.10.07 - Pressemeldung der ÖDP-Nürnberg

ÖDP zur Lagune:"Interessen der Bürger werden nicht ernstgenommen!"

"Kombi-Ticket nimmt Entscheidungsfreiheit und ist familienfeindlich"



NÜRNBERG / Aufdie jüngsten Überlegungen zum Bau einer Lagune im NürnbergerTiergarten und dessen Finanzierung reagiert die Nürnberger Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) mit heftiger Verärgerung: Das sture Festhalten an den Plänen ohne Rücksicht auf die große Zahl der Bedenkenträger in der Bevölkerung ist ein Offenbarungseid selbstherrlicher Elfenbeinturm-Politik, die nur den Euro im Sinn hat", so die ÖDP-Spitzenkandidatin Katharina Jäger. Kommunalpolitiker haben schließlich die Pflicht, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und im Parlament zu vertreten. Ein derart ignorantes Verhalten schadet der demokratischen Kultur in unserer Stadt und fördert die Politikverdrossenheit. Die ÖDP hatte sich in der Vergangenheit mehrfach gegen den Bau einer Lagune ausgesprochen, da das geplante Außenbecken in keiner Weise dem Anspruch einer artgerechten und naturnahen Haltung gerecht werden könne. Im Blick auf die zahlreichen Todesfälle im Delfinarium sei generell eine Haltung der Meeressäuger in einem städtischen Zoo nicht mehr zu verantworten.

Dass nun zur Finanzierung einKombi-Ticket geplant ist, das den Besuch des Delfinariums mit einschließt ist für die ÖDP der Gipfel aller Dreistigkeit, so Kreisvorsitzender Thomas Schrollinger. Die große Mehrheit der Tiergartenbesucher (über 60 %) wollen offensichtlich nicht ins Delfinarium. Die Ideengeber des Kombi-Tickets gehen darüber kaltschnäuzig hinweg und nehmen den Besuchern die eigene Entscheidungsfreiheit. Die deutlich höheren Eintrittspreise sind zudem alles andere als familienfreundlich. Die Besucherzahl würde bei dieser Variante sicherlich drastisch abnehmen.

Sinnvoller wäre es, in den Ausbau bestehender Gehege zu investieren und den Tiergarten gerade mit familienfreundlichen Eintrittspreisen attraktiv zu halten.


- 12.10.07 - Streit um die Lagune - Gutachten soll auf den Prüfstand
  
Gegner der Delfinhaltung wollen jetzt mit einem eigenen Gutachten beweisen, dass die Zahlen, die beim geplanten Bau der Lagune genannt wurden, falsch sind. http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=711516&kat=11&man=3  


- 11.10.07 - Auch die Linken sind gegen die Lagune
Für Familien unbezahlbar
  
Auch die Bundestagsabgeordnete der Linken, Eva Bulling-Schröter, hat sich jetzt zum Thema Delfin-Lagune zu Wort gemeldet.

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=710875&kat=11&man=3  

Frau Bulling-Schröter setzt nun auf den Wähler: «Die Quittung für diese arrogante Politik werden SPD und CSU im März bei den Stadtratswahlen bekommen.»


Ich teile diese Einschätzung. Die Menschen, die ich während meinen Aktionen um und in Nürnberg traf sind mehr als wütend über diese Stadtverwaltung. Ich hörte Äußerungen, die kann ich hier gar nicht zitieren. Das Delfinarium wird ein Politikum werden, denn eine Stadtverwaltung, die nicht die Interessen der Bürger, sondern ihre eigenen vertreten, muss abgewählt werden. Ich bin sehr froh darüber, dass es Politiker gibt, die einen gesunden Menschenverstand aufweisen.  



- 11.10.07 - Delfinariums-Gegner blitzen ab
Grüne ernten im Umweltausschuss heftige Kritik


http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=710510&kat=10&man=3  


"Die Tatsache, dass etwa ein Drittel der Besucher wegen der Meeressäuger in den Tiergarten kommt, nannte Raschke eine Abstimmung mit den Füßen. Das Delfinarium sei ein «Image-Faktor» für die Metropolregion und erfülle einen großartigen Bildungsauftrag"
Der Stadtrat sollte sich auch einmal fragen, warum denn zwei Drittel der Besucher, nicht wegen den Delfinen kommt. Sie lehnen nämlich das Delfinarium ab! Es ist kein "Image-Faktor", sondern ein peinlicher Schandfleck - nicht nur für Nürnberg, sondern für ganz Deutschland. Kann es ein gutes Image bringen, wenn man Delfine aus ihren Familienverbänden reißt, es in Kauf nimmt, dass sie während dem Fang und des Transportes sterben könnten, sie gar über Umwege (aus der Schweiz) nach Nürnberg bringt, weil die Einfuhr nach Deutschland sonst verboten wäre, die Delifne niemals in Betonschüsseln ein tier- und artgerechtes Leben führen können, den Menschen vormacht, dass die Nachzucht gut funktioniere, obwohl man seit neun Jahren keine eigene Nachzucht vorzuweisen hat?

Was der SPD-Stadtrat Raschke mit einem "großartigen Bildungsauftrag" versteht, ist für mich nicht nachvollziehbar. Sollen die Menschen lernen, dass man mit eingesperrten Delfinen Geld verdienen kann? Oder meint er, dass man den Kindern vorgaukelt, dass es den Delfinen gut geht, weil sie immer lächeln? Fakt ist, dass das Delfinarium während den Shows viel zu einseitig informiert. Niemand öffentliche Fragen stellen kann. Ein Aufpasser dafür sorgt, dass niemand, außer den Mitarbeitern des Delfinariums, die Besucher über diesen "großartigen Bildungsauftrag" viel zu einseitig informieren.

Dieser Stadtrat verkennt völlig die Tatsachen oder verschweigt und beschönigt sie bewusst. Wohl auch ein Stadtrat, über den die Wähler Bescheid wissen und im März 2008 abwählen sollten!  

Zudem gibt es gute Lehrbücher und Filme, um das Leben der Delfine den Menschen zu vermitteln. Man muss die Tiere deshalb nicht bis zu ihrem Tod einsperren! Delfine gehören ins Meer, sie heißen nicht umsonst Meeressäuger. Dort leben die Delfine in Freiheit, in großen Familienverbänden. Dort werden sie nicht mit Medikamenten vollgepumpt. Brauchen keine toten Fische essen und müssen keine unfreiwilligen Zirkuskunststücke vorführen. Dort können sie schwimmen soweit sie möchten. Tauchen wohin sie wollen. Können sich auch über ihr Echolot unterhalten, welches nicht von einer Betonwand als unerträglich lautes Echo zurückprallt. Und wenn sie wollen, dann kommen sie freiwillig zum Menschen und begrüßen sie neugierig.  

Außerdem fordere ich ein Verbot, dass Kinder während der Kindergarten- und Schulzeit in ein Delfinarium verschleppt werden. Dies geschieht auch oft gegen den Willen der Eltern, weil ein gewisser Gruppenzwang herrscht. Viele Eltern, die ich traf, beschwerten sich über diese skandalöse Praxis. Städtische Schulen und Kindergärten schicken Kinder in eine städtische Einrichtung, wie das Delfinarium. Das hat mit freier Entscheidungsfindung und Freiwilligkeit überhaupt nichts mehr zu tun! Wenn diese Besuche in der Freizeit geschehen, dann ist das eine freie Wahl der Eltern. Übrigens Herr Raschke - Wenn Sie schon den Bildungsauftrag so hoch loben wollen: Kinder wollen auch Indianer und Eskimos sehen. Wollen Sie die auch einsperren, um ihrem "großartigen Bildungsauftrag" nachzukommen?
 


Pressemitteilung vom 11. Oktober 2007

Steuerberater: Delfin-Lagune bedeutet finanzielles Risiko für die Stadt Nürnberg


Der Verein Menschen für Tier§Rechte Nürnberg e.V. hat den renommierten
Steuerberater Jürgen Ortmüller aus Hagen/Westf. beauftragt, das vom
Tiergarten beantragte Wirtschaftsprüfer-Gutachten über die Kosten des
Neubaus der Delfin-Lagune zu überprüfen. Der Hagener Steuerberater war wegen Unterstützung in Steuerfragen auch bereits bei der CDU-Fraktionsspitze in Berlin beratend vorstellig geworden, wofür sich Angela Merkel bei dem Hagener ausdrücklich bedankte. Ortmüller, der zusammen mit dem ehemaligen TV-Delfin-Trainer von Flipper, Richard O’Barry, auch Vorsitzender des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist: „Entsprechend der Neutralität des Berufsbildes des Steuerberaters werde ich nach Vorlage des Gutachtens der Wirtschaftsprüfer Rödl & Partner über die Kosten der beabsichtigten Delfin-Lagune unter berufsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekten auftragsgemäß Stellung beziehen. Die voraussichtlichen Zinsen für die hohe Neuverschuldung über die Stadt Nürnberg werden möglicherweise ein Problem für den Tiergarten.“

Darüber hinaus macht der Vorsitzende des WDSF keinen Hehl aus seiner
Meinung, dass die Delfinhaltung in Nürnberg unter tierschutzrechtlichen
Aspekten keinesfalls als artgerecht bezeichnet werden könne. Auch die neu geplante Betonanlage erfülle nicht die in der Natur gegebenen
Voraussetzungen. Sieben tote Delfinbabys innerhalb von drei Jahren würden für sich sprechen.--Ende

Journal Society GmbH
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Fax:  02334/9190-19
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e-mail: journal-society@t-online.de   

Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=43450  

- 11.10.07 - Delfinhaltung in Nürnberg - Die Gegner sind unversöhnlich

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=710873&kat=11&man=3  


"Schließlich sagte Seer, dass sie weder in der jetzigen Haltung noch in der zukünftigen Lagune, noch in einem womöglich größeren Wasserbecken Delfinhaltung akzeptieren werde."

Bravo Frau Seer! Ein Grund mehr, Sie bei der nächsten Nürnberger Bürgermeisterwahl am 02. März 2008 zu unterstützen!

Umweltbürgermeisterl Klemens Gesell: «Das Für und Wider der Delfinhaltung ist eine Grundsatzentscheidung, die in Nürnberg bereits entschieden worden ist»

Ohne die Belange der Mehrheit der Nürnberger Bevölkerung und die der Tiere zu berücksichtigen. Ein Grund mehr, diesem Bürgermeister bei der nächsten Wahl im März 2008 keine Stimmen mehr zu geben!


- 10.10.07 - Streit um Lagunen-Bau
Stadtrat Hartmut Beck lehnt Projekt entschieden ab


http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=710021&kat=10&man=3  


10.10.07 - Streit um 24-Millionen-Projekt
CSU steht zur Lagune

  
Der Streit um den Bau der Lagune und des Manatihauses entwickelt sich immer mehr zum Wahlkampfthema.

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=710355&kat=11&man=3

Am 26.10.07 soll im Kulturausschuss der Bau (und damit auch der Tod weiterer Delfine!) beschlossen werden! 


- 09.10.07 - Stadt Nürnberg zeigt sich uneinsichtig und hält am Bau der geplanten Lagune fest. Kosten 16,9 Mio €

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=709446&kat=10&man=3

- 24.08.07 - Nr. 216 (fwd) 

Im Bundestag notiert: Einrichtung von Delfintherapiezentren



Ernährung und Landwirtschaft/Antwort

Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung plant nicht, eine Einrichtung von
Delfintherapiezentren in Deutschland zu unterstützen. Ferner liegen ihr
weder Hinweise darauf vor, wie viele solcher Zentren in der EU und in
Deutschland zu kommerziellen Zwecken geplant sind, noch, wie viele
Einrichtungen eine solche Therapie bereits zu wissenschaftlichen und
kommerziellen Zwecken anbieten. Das geht aus ihrer Antwort (16/6146
http://dip.bundestag.de/btd/16/061/1606146.pdf>) auf eine Kleine Anfrage der Grünen  (16/5589 <http://dip.bundestag.de/btd/16/055/1605589.pdf>)
hervor. Die Bundesregierung betont außerdem, dass eine Bewertung des
Nutzens medizinischer Behandlungsmaßnahmen nicht in ihrem
Zuständigkeitsbereich liege, sondern Sache der medizinischen Fachwelt
sei. Bisher gebe es keinen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses
zur Delfintherapie, weshalb sie sozialrechtlich auch nicht als anerkannte
Heilmethode gelte, schreibt die Regierung. Eine Finanzierung durch die
Gesetzliche Krankenversicherung (GVK) komme daher nicht in Betracht. Die
Bundesregierung plane auch nicht, die Teilnahme an einer Delfintherapie
finanziell zu bezuschussen.

Herausgeber: Deutscher Bundestag
PuK 2 - Parlamentskorrespondenz
Dorotheenstraße 100
11011 Berlin
Telefon: 030/2 27-3 56 42
Telefax: 030/2 27-3 61 91
E-Mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de   <mailto: vorzimmer.puk2@bundestag.de   

Verantwortlich: Uta Martensen
 Redaktionsmitglieder: Dr. Bernard Bode, Dr. Susanne Kailitz, Michael
Klein, Dr. Volker Müller, Monika Pilath, Günter Pursch, Annette Sach,
Bernadette Schweda, Sabrina Sperlich, Alexander Weinlein, Siegfried F.
Wolf



- 10.07.07 – Zeichen erkannt! Wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Grünen im Nürnberger Stadtrat sprechen sich nun gegen den Bau der Lagune aus.


Rolle rückwärts bei der Lagune
Fraktion Bündnis 90/Grüne nimmt ihre Zustimmung zurück


http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=668699&kat=10   

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=669183&kat=10   

http://www.pr-inside.com/de/gruenen-fraktion-nimmt-zustimmung-r169575.htm   

 - 08.07.07 - Mehrheit der Nürnberger Bevölkerung gegen den Ausbau des Nürnberger Delfinariums!

Die Nürnberger Zeitung (NZ) hatte in der vergangenen Woche ein Online-Voting zur Frage: "Delphinsterben - Soll die Lagune noch gebaut werden?" durchgeführt.
Am Sonntag, 08.07. endete die Umfrage mit folgendem Ergebnis:

mit Ja stimmten:   46,2%/ 12981     
mit Nein stimmten: 53,8%/ 15087
insgesamt 28068 Teilnehmer

Das parallel zum Online stattfindende Telefon-Voting ist sogar noch deutlicher ausgefallen: 62,3% gegen und 37,7%& für die Lagune.




- 07.07.07 «Der Delfin als Bankbürgschaft»

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=667247&kat=10  

Zeitplan für die Delfin-Lagune verschiebt sich:

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=667231&kat=10

 

- 27.06.07 - erneuter Todesfall im Nürnberger Delfinarium!
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Delfinbaby;art1117,2329104

 

- 15.06.07 - Lagune in Nürnberg soll viel teurer werden:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=657675&kat=10   
 

- 27.06.2007 - Pressemitteilung der ÖDP-Nürnberg

Geht Nürnberg über Delfin-Leichen?
ÖDP: „Voreilige Option für die Lagune entbehrt jeglicher Sachlichkeit!


Wirtschaftliche Interessen im Tarnkleid des Tierschutzes

NÜRNBERG / Nach dem Tod des achten jungen Delfins in Nürnberg innerhalb von neun Jahren zeigt sich der Kreisvorsitzende der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) in Nürnberg, Thomas Schrollinger, empört über die Reaktion der Verantwortlichen:
“Welchen Wert haben alle nun in Auftrag gegebenen Untersuchungen und Analysen, wenn die Konsequenz schon vorweg genommen wird? Der Bau der Lagune ist nicht mehr als ein Wintergarten für eine Gefängniszelle! Wenn Tiergartendirektor Dag Encke und Bürgermeister Horst Förther nun voreilig die Option für dieses Bauvorhaben treffen, entbehrt dies jeglicher Sachlichkeit. Würde es hier um den Schutz der Tiere ginge, müsste zumindest die Analyse der gehäuften Todesfälle abgewartet werden. Förther gibt sich hier wie Don Quijote im offensichtlich aussichtslosen Kampf gegen die Natur der Meeres-Säuger. Das krampfhafte Festhalten am Bau der Lagune von `Sancho Panza´ Encke entpuppt sich mehr und mehr als Verfolgen von  wirtschaftlichen Interessen im Tarnkleid des Tierschutzes.“
Der geplante Bau einer Lagune sei keine Lösung für die Problematik der Haltung von Delfinen in Gefangenschaft. „Wenn man bedenkt, dass solche Tiere 60-100 Kilometer am Tag schwimmen und bis zu 500 Meter tief tauchen können, ist selbst die Lagune draußen, nicht wirklich eine Alternative. Solche kleinen Tümpel, können die Ozeane nicht ersetzen,“ so Schrollinger.
Das mindeste, was von einem gesunden Menschenverstand der Verantwortungsträger zu erwarten wäre, sei, den geplanten Bau der Lagune zunächst auf Eis zu legen. „Wir brauchen jetzt ein Moratorium, um die Würde und den Schutz dieser Tiere wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Sonst wird der Tiergarten noch zu einem ständigen Mortuarium für Delfine,“ so Kreisvorsitzender Thomas Schrollinger.

„Auch wenn der von mehreren Wissenschaftlern mittlerweile bezweifelte Erfolg der Delfintherapie für viele wünschenswert wäre dürfen wir diese Tiere nicht für unsere einseitigen Interessen missbrauchen. Die Delfine verlangen wie alle Tiere unseren Respekt als Mitgeschöpfe. Ihnen gebührt Achtung nicht Ausbeutung.“
Notwendig sei jetzt vor allem eine sachliche Auseinandersetzung, die auf dem Boden der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu ehrlichen und verantwortbaren – wenn nötig auch schmerzlichen Schritten in der weiteren Planung in Sachen Delfinarium führe.

Der geplante Bau einer Lagune sei daher keine Lösung für die Problematik der Haltung von Delfinen in Gefangenschaft.

Weitere Infos unter www.oedp-nuernberg.de   

- 14.06.07 - ÖDP fordert grundlegenden Kurswechsel im Nürnberger Delfinarium. Sachliche Auseinandersetzung dringend notwendig!


Moratorium für die geplante Lagune
„Grüner Protest kommt zu spät!“


NÜRNBERG / Nach dem Tod des vier Tage alten Delfinbabys fordert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) einen grundlegenden Kurswechsel im Nürnberger Delfinarium.

„Das mindeste, was wir vom gesunden Menschenverstand der Verantwortungsträger erwarten können, ist den geplanten Bau der Lagune zunächst auf Eis zu legen. Wir brauchen jetzt ein Moratorium, um die Würde und den Schutz dieser Tiere wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Sonst wird der Tiergarten noch zu einem ständigen Moratorium für Delfine,“ so Kreisvorsitzender Thomas Schrollinger.

„Auch wenn der von mehreren Wissenschaftlern mittlerweile bezweifelte Erfolg der Delfintherapie für viele wünschenswert wäre dürfen wir diese Tiere nicht für unsere einseitigen Interessen missbrauchen. Die Delfine verlangen wie alle Tiere unseren Respekt als Mitgeschöpfe. Ihnen gebührt Achtung nicht Ausbeutung.“
Notwendig sei jetzt vor allem eine sachliche Auseinandersetzung, die auf dem Boden der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu ehrlichen und verantwortbaren – wen nötig auch schmerzlichen Schritten in der weiteren Planung in Sachen Delfinarium führe.

Der Delfin hat ein hochstehendes soziales Verhalten unter den Säugetieren, einen immensen Bewegungs- und Jagddrang, dem kein Bassin von der Größe her gerecht wird. Delfine sind unglaublich lernfähig und brauchen kreative Spielräume, die idealerweise nur im Meer zu finden sind. Der geplante Bau einer Lagune sei daher keine Lösung für die Problematik der Haltung von Delfinen in Gefangenschaft.

„Wenn man bedenkt, dass solche Tiere 60-100 Kilometer am Tag schwimmen und bis zu 500 Meter tief tauchen können, ist selbst die "Lagune" draußen, nicht wirklich eine Alternative. Solche kleinen Tümpel, können die Ozeane nicht ersetzen,“ so Schrollinger. 

Dass sich nun Bündnis90/Die Grünen „höchst kritisch“ zeigen, sei ein Akt der verspäteten Einsicht. Schließlich sei der Bau der Lagune damals auch mit den Stimmen der Grünen beschlossen worden, so Schrollinger.

Sollte es wider aller Bedenken und Einsichten beim bisherigen Kurs in der Delfinhaltung bleiben, empfiehlt Schrollinger, das Delfinarium zu boykottieren.

Weitere Infos unter www.oedp-nuernberg.de   

- 11.06.07 - Ein weiteres Delfinbaby ist nur drei Tage nach seiner Geburt in Nürnberg gestorben! Somit starben in nur einem Jahr fünf Delfine in dem Delfinarium in Nürnberg!