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Über die Entwicklungen unserer Aktionen und allgemeine Neuigkeiten informieren wir Sie auf dieser Seite.

Einen Überblick über unsere aktuellen Aktionen erhalten Sie unter: Home



TV-Programm-Hinweis - ProSieben MAXX lässt die Meeresriesen los: "Big Ocean Day" mit BBC EARTH-Reportagen und der Kino-Doku "Blackfish" am 1. Januar 2015 - http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-12/32392554-prosieben-maxx-laesst-die-meeresriesen-los-big-ocean-day-mit-bbc-earth-reportagen-und-der-kino-doku-blackfish-am-1-januar-2015-007.htm








31.12.2014

Die einzige Konstante auf unserer Erde ist der Wandel!

Ein sehr erfolgreiches Jahr geht zu Ende

Wir danken allen, die uns dieses Jahr bei unseren Vorort-Aktionen in Japan, Färöer-Inseln, Island, Ukraine und in anderen Ländern zum Schutz der Tiere aktiv oder finanziell mit Spenden unterstützt haben. Ohne diese Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen!

Ein Riesendankeschön geht auch an unsere Team-Mitglieder, die im Hintergrund enorm viel geleistet haben, um Aktionen vorzubereiten, damit diese dann auch erfolgreich und sicher umgesetzt und durchgeführt werden konnten.

Auch in 2015 werden wir weiterhin vieles zum Schutz der Tiere unternehmen und noch verstärkter gegen das Unrecht kämpfen, dass Delfine, die bereits seit Millionen von Jahren in allen Meeren dieser Erde beheimatet sind, von skrupellosen und gierigen Geschäftemachern ihrer Freiheit beraubt, versklavt und bis zu ihrem Tod für rein kommerzielle Ziele ausgebeutet werden.

Vieles konnte in diesem Jahr erreicht werden und auch vieles steht noch an, um einen Wandel zu unterstützen, den unser Planet mit all seinen Bewohnern so dringend und baldigst braucht!

Wir wünschen allen Freunden, Unterstützern und Mitstreitern einen guten Rutsch und einen tollen Start in ein hoffentlich erfolgreiches Tierschutzjahr 2015!

Euer

Andreas Morlok

CEO ProWal





31.12.14 - Nürnberger Tiergarten – Illegale Delfinhaltung!

Samstag, 27.12.2014

Weltweit wohl einmalig!

Delfin-Show bei starkem Schneegestöber und eisigem Wind bei -5° C!

Während der Show-Präsentation (15.00 Uhr) waren alle Schleusen der Außenbecken der sogenannten „Delfin-Lagune“ zum Innenbereich (Becken mit Tragluftzelt und überdachtes Gebäude des alten Delfinariums) geschlossen! Die Delfine wurden in die Außenbecken ausgesperrt und mussten bei diesen widrigen Wetterverhältnissen an der Show teilnehmen!

Mehrmals rutschte Schnee vom Dach des Tragluftzeltes und die Delfine erschraken sich dabei sehr.

Nach der Show schwammen alle Delfine eiligst durch die dann geöffnete Schwimmschleuse in die beiden Außen-Becken, über denen das Tragluftzelt installiert ist. Kein Delfin wollte oder konnte mehr in die nicht überdachten Becken hinaus. Auch die Seelöwen wollten in die Becken mit dem Tragluftzelt, konnten dies aber nicht, weil die Schleusen verriegelt waren. Sie blieben draußen.

Auch nachts halten sich die Delfine, laut Aussage des Delfintrainers, in den Innenbereichen (Zwei Außenbecken der "Delfin-Lagune" mit Tragluftzelt und Becken des alten Delfinariums) auf.

Die Delfinhaltung im Nürnberger Delfinarium ist damit illegal!

Wir wiesen schon im August 2014 während einer Demonstration vor dem Tiergarten und mit einem ausführlichen Schreiben an die zuständigen Behörden und auch Bürgermeister, Parteien und allen Stadträten auf diesen nun eingetretenen Umstand hin, dass im Winter nicht allen Delfinen den vorgeschriebenen Platz (Wasserfläche und Wasservolumen) zur Verfügung gestellt wird!

Die Unterbringung aller Delfine in den zwei Außen-Becken mit Tragluftzelt und Becken des alten Delfinariums verstößt gegen die Mindestanforderungen zur Haltung von Säugetieren, zu deren Einhaltung der Tiergarten in Nürnberg verpflichtet ist!

Auch können derzeit nicht alle Delfine im Innenbereich alle Beckenbereiche nutzen! Auch dies ist klar vorgeschrieben!

Die Delfine werden in den kleinen Becken im Innenbereich gar noch separiert, was hieraus hervorgeht:

„Weil die Zusammenführung mit Senior Moby so gut geklappt hat, kamen nach und nach auch Anke, Jenny, Dolly und Donna zu Besuch. „Sie haben das Kalb ganz ruhig angesehen und ihre Runden gedreht“, sagt Fritz.“

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/delfinkalb-nami-kann-ab-silvester-besucht-werden-1.4101757

Die Delfine „Noah“, „Kai“ und „Arnie“ haben also überhaupt keinen Zugang zu allen inneren Beckenbereichen!

Die Wasserfläche der Becken, welche die Delfinmutter „Sunny“ und ihr Kalb „Nami“ seit zwei Monaten nutzen können, beträgt gerade einmal 352,9 m2! Zum Vergleich: Ein Schwimmbad hat 1.250 m2!

Alles ist auf die Besucher ausgerichtet!

Völlig realitätsfern erschien gestern eine Mitteilung des Presse- und Informationsamtes der Stadt Nürnberg, in der es u.a. heißt:

„Mit dem Bau der Lagune ist es jetzt endlich auch für Besucher möglich, die Aufzucht eines Delphins miterleben zu können. Bei den bisher im Tiergarten geborenen und herangewachsenen Delphinen war dies aus räumlichen Gründen nicht möglich.“

http://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_41167.html

Damit ist gemeint, dass mit dem Bau der Lagune alle anderen Delfine ausgesperrt werden können, ohne Rücksicht auf die Belange der Delfine und der Witterungsverhälnisse nehmen zu müssen!

Ab heute können die Zoo-Besucher das erst zwei Monate alte Delfinkalb zweimal täglich in der Vorführhalle des alten Delfinariums „erleben“!

„Zoo öffnet abgeschotteten Beckenbereich

Besucher können „Nami“ erstmals am Silvestertag erleben. Künftig öffne der Zoo dazu einen bislang von der Öffentlichkeit abgeschotteten Beckenbereich zweimal täglich jeweils für eine halbe Stunde, informierte Zoo-Chef Dag Encke. Wann „Nami“ in den derzeit mit einer Plane angedeckten Außenbereich des Delfinariums dürfe, hänge von den Außentemperaturen ab. Derzeit sei es dazu zu kalt.“

http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/tiergarten-nuernberg-delfin-kalb-nami-geht-praechtig-meta-4591209.html

Außer der Delfinmutter „Sunny“ und ihr Kalb „Nami“ müssen alle 8 Delfine gar das für das Kalb „zu kalte“ Tragluftzelt verlassen und im Schneegestöber bei Frosttemperaturen die Zoobesucher in den Außen-Becken der „Delfin-Lagune“ unterhalten!

„Moby“ und „Jenny“ sind nierenkrank! Die beiden im Mai aus Duisburg nach Nürnberg transferierten Delfine „Dolly“ und „Donna“ waren im Duisburger Delfinarium immer in einer geschlossenen Anlage. Solche Temperaturen und Witterungsverhältnisse sind die Tiere nicht gewohnt.

ProWal wird sich erneut an die zuständigen Behörden wenden und den Entzug der Betriebsgenehmigung für das Delfinarium des Nürnberger Tiergartens einsetzen!



30.12.14 - Nürnberger Tiergarten - Tierschützer laufen Sturm: Psychodroge für Delfin - http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nuernberger-tiergarten-tierschuetzer-laufen-sturm-psychodroge-fuer-delfin.0cd1f6f3-537a-48b0-a6d3-cba3dc7e075e.html


26.12.14 - Färöer-Inseln - Über Weihnachten wurde im Hestfjørð mehrmals der Blas von unbekannten Großwalen gesichtet. Färinger berichten, dass sich die Wale in Richtung Süden bewegten! Nur wenige Kilometer von dort entfernt befindet sich die Schlachtbucht von Torshavn, der Hauptstadt der Färöer-Inseln! Eine Treibjagd oder eine Schlachtung wurde bisher nicht vermeldet! Die Färinger haben keine Skrupel, neben Grindwalen und Großen Tümmlern, auch geschützte Walarten zu töten. Am 28. August wurden 5 geschützte Schnabelwale in der Schlachtbucht in Hvalba getötet. Angeblich waren die vom Aussterben bedrohten Tiere dort gestrandet und die Tiere mussten getötet werden. Dies war natürlich nur ein Vorwand, denn in den vergangengen Jahren wurden genau auf der gleichen Insel schon mehrmals Wale dieser Art getötet - illegal! In anderen Ländern wird versucht, gestrandete Tiere wieder ins Meer zurückzubringen. Auf den Färöer-Inseln gab es solche Versuche erst gar nicht! In der Hauptstadt Torshavn, in der die Hälfte aller Färinger leben, gab es nun drei Jahre hintereinander keinen Grindwalfang.



23.12.14 - Was für ein Kampf!

Auch heute fanden die Delfinkiller von Taiji eine Gruppe von Delfinen – jedoch etwa 16 Kilometer vor der Küste entfernt. Die Treibjagdflotte konnte die Delfine nicht an die Küste treiben und alle Delfine entkamen!

Normalerweise gibt es zwischen Weihnachten und dem 6. Januar eine Treibjagdpause in Taiji. So war es in den letzten Jahren. Bisher gibt es allerdings keine Anzeichen dafür, dass dies in dieser Treibjagdsaison auch so sein wird!

Die bisherigen 114 Tage der Treibjagdsaison verliefen für die Delfinkiller in Taiji nicht zufriedenstellend. Sie töteten weniger Tiere, als in den letzten Jahren. Der Erlös durch den Fleischverkauf der getöteten Tiere beträgt bisher insgesamt etwa 100.000 €! Das ergibt einen Betrag von 73 € am Tag für jedes der 12 Treibjagdboote - ein völlig unlukratives und auch sinnloses Geschäft bisher!

Der Verkauf eines einzigen abgerichteten Großen Tümmlers an die Delfinarien-Industrie würde mehr einbringen, als der Verkauf des Fleisches von bisher allen 366 getöteten Tieren!

Bisher wurden während der gesamten Treibjagdsaison 9 Große Tümmler in Gefangenschaft genommen. Vier von ihnen wurden bereits an ein Delfinarium verkauft - untrainiert und deshalb brachte dieser Verkauf auch nur eine geringe Summe ein. Die 5 anderen gefangenen Großen Tümmler würden nach ihrer Abrichtung in ein bis zwei Jahren und dem Verkauf an die Delfinarien-Industrie einen Verkaufserlös von etwa 150.000 € pro Tier einbringen!

In der letzten Saison (2013/2014) wurden im gleichen Zeitraum bisher schon 58 Große Tümmler gefangen. In der Saison 2012/2013 gar 132 Tiere. Der Verkauf dieser Tiere an die weltweite Delfinarien-Industrie brachte in den letzten Jahren zweistellige Millionenbeträge ein! Davon sind die Delfinkiller und Händler in dieser Saison weit entfernt!

Bisher wurden in dieser Saison in Taiji 16 Tiere in Gefangenschaft genommen. Neben den 9 Großen Tümmlern, sind es 5 Rundkopf-Delfine und 2 Grindwale, die für die Delfinarien-Industrie uninteressant sind und deshalb in den Meerwassergehegen des Wal-Museums in Taiji für kommerzielle Angebote ausgebeutet werden.
Im gleichen Zeitraum wurden in der letzten Saison (2013/2014) bisher insgesamt 73 Meeressäuger in Gefangenschaft genommen. In der Saison (2012/2013) davor gar 145 Tiere!

Die Delfintreibjagdsaison 2014/2015 endet normalerweise Ende Februar 2015. Möglicherweise beantragt die „Fischereigenossenschaft“ eine Verlängerung der Treibjagdsaison bis Ende März, denn die weltweite Delfinarien-Industrie verlangt nach weiteren Großen Tümmlern. Bisher kauften 106 Delfinarien wildgefangene Delfine in Taiji.



22.12.14 - Rückschlag für den größten ukrainischen Delfinarienbetreiber "Nemo" in Thailand. Die Neueröffnung eines Delfinariums in der thailändischen Ferienstadt Phuket steht nicht unmittelbar bevor. In der jetzigen Form hat die Anlage keine Chance, eine Betriebsgenehmigung zu bekommen. Das Wasser ist zu warm für die 6 Delfine, die aus der Ukraine nach Thailand gebracht werden würden. Die pH-Werte des Wasser sind auch zu niedrig. Zudem fehle ein Rückzugspool, in dem sich kranke Delfine aufhalten könnten. Auch das Publikum hätte keinen ausreichenden Sonnenschutz. "Nemo" hat angekündigt, Verbesserungen vorzunehmen und erhofft, dann die Betriebsgenehmigung zu erhalten. http://phuketwan.com/tourism/setback-phuket-dolphinarium-venue-ruled-warm-dolphins-audience-21582/

"Nemo" ist der größte Importeur von wildgefangenen Delfinen aus Taiji/Japan in Europa und sucht sich seit der Krise in der Ukraine neue Standorte im Ausland, um weiterhin Delfinarien betreiben zu können.



20.12.14 - Tsunami im Tiergarten Nürnberg – Delfinmutter mit Psychopharmaka „zugepumpt“ - http://02elf.net/allgemein/tsunami-im-tiergarten-nuernberg-delfinmutter-mit-psychopharmaka-zugepumpt-879364


20.12.14 - Kind erschießt Delfin mit Pfeil und Bogen - http://www.focus.de/panorama/welt/24-000-dollar-belohnung-kind-toetet-delfin-mit-pfeil-und-bogen_id_4360490.html


17.12.14 - Warum gönnt man der Delfinmutter „Sunny“ und ihrem erst sechs Wochen alten Baby im Nürnberger Delfinarium keine Ruhe bei ihrer Aufzucht?

„Wenn sich das Delfinkalb so gut weiterentwickelt, können die Tiergarten-Besucher es auf jeden Fall in diesem Jahr noch sehen.“

„Besondere Vorsicht war wegen des labilen Immunsystems erforderlich: Nach der Geburt besitzt der Tümmler so gut wie keinen Schutz. Erst nach drei bis vier Monaten hat sich die Widerstandskraft weitgehend ausgebildet.“

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/bald-fur-tiergarten-besucher-zu-sehen-delfinbaby-nami-1.4075608


17.12.14 - Stürmische Wasser - Delfinarium Duisburg - http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/590554/Stuermische-Wasser


16.12.14 - Norwegen streicht Subventionen: Robbenjagd steht vor dem Aus - http://tierschutznews.ch/kategorien/tier/147-politik/5539-norwegen-streicht-subventionen-robbenjagd-steht-vor-dem-aus.html

Zeit, auch die Subventionen für den Walfang in Norwegen zu streichen!


15.12.14 - "Ozongas-Austritt": ProWal kritisiert Tiergarten erneut - http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/ozongas-austritt-prowal-kritisiert-tiergarten-erneut-1.4072352 - Siehe auch "Offener Brief" unter: http://walschutzaktionen.de/155501/2550301.html


15.12.14 - Unwiderbringlich verloren! - Der "Baiji-Flussdelfin" in China gilt als ausgestorben! Erneut eine Art, die von Menschenhand ausgerottet wurde! - http://news.mongabay.com/2006/1213-baiji.html - Infos zum Baiji unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesischer_Flussdelfin






14.12.14 - Grindwalfang-Saison 2014 auf den Färöer-Inseln bald historisch!

Noch wollen wir uns nicht zu früh freuen, denn obwohl nun der Winter auf den Färöer-Inseln Einzug gehalten hat, ist die diesjährige Grindwalfang-Saison dort noch nicht vorbei!

In der Vergangenheit gab es auf der atlantischen Inselgruppe noch im Dezember Treibjagden und grausamste Abschlachtungen von Grindwalen.

Bliebe es jedoch bis zum Jahresende bei der bisherigen Anzahl von 48 getöteten Grindwalen, bei zwei Treibjagden, dann wäre diese geringe Zahl historisch. Bis auf die Jahre 1770, 1892 und 1929 gab es in keinem Grindwalfangjahr seit mehr als 300 Jahren eine so geringe Anzahl von getöteten Grindwalen wie in 2014!

Im Durchschnitt wurden in den Grindwalfangjahren der letzten 100 Jahre mehr als 1.300 Tiere getötet!

Unsere im Frühjahr vor vielen Schlachtbuchten und strategisch wichtigen Orten platzierten Vergrämergeräte (Pinger) arbeiten noch ein paar Wochen, bevor sie ihre Akkuleistung verlieren und keine Geräusche zur Vertreibung der Grindwale mehr aussenden.

Wir danken an dieser Stelle allen Spendern, ohne deren Unterstützung wir diese Kampagne nicht hätten durchführen können. Auch ein großer Dank geht an unsere Team-Mitglieder für ihren nicht ungefährlichen und engagierten Einsatz!

Ob ProWal auch in 2015 eine Vergrämeraktion zum Schutz der Grindwale durchführen wird, steht heute noch nicht fest.

Wintereinzug in der zweitgrößten Stadt der Färöer-Inseln Klaksvik -
http://www.in.fo/news-detail/news/ras2-er-i-jolahyri-i-klaksvik/



14.12.14 - USA - Ostküste - Morbilvirus tötet mehr als 1.560 Delfine seit Juli 2013 - http://www.wtsp.com/story/news/local/2014/12/13/virus-killing-dolphins-keys/20353153/ 


14.12.14 - Bangladesch - Nach der Havarie eines Tankers läuft Öl in den größten Mangrovenwald der Welt und gefährdet zwei ohnehin schon gefährdete Delfinarten. Nun wurde der erste tote Delfin nach der Havarie entdeckt - http://www.dhakatribune.com/bangladesh/2014/dec/14/first-dead-dolphin-spotted


14.12.14 - Nürnberger Zoo - Parteien-Zoff um den Tiergarten: Brehm kritisiert "die nächste Vogel-Nummer“ - http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-brehm-kritisiert-die-nachste-vogel-nummer-1.4069691


13.12.14 - Unverantwortliche Delfinzucht in Nürnberg

„Sunny“ und ihr Baby – Eingesperrt in Betonbecken einer maroden jahrzehntealten Anlage, deren Wasserreinigung nicht zuverlässig funktioniert!




Im folgenden Online-Artikel ist zu lesen:

„Auch jetzt kommt es laut Haack noch bis zu viermal im Jahr vor, dass die komplette Anlage durch einen Störfall stillsteht.

In den Katakomben der Lagune lief anfangs vieles nicht rund. Immer wieder tauchten andere Schwierigkeiten auf, für die man rasch Lösungen finden musste. Die Tiergarten-Leitung räumt dies ein und betont gleichzeitig, dass sich mittlerweile das komplexe System der Wasserreinigung eingespielt hat.“

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/trotz-pannen-tiergarten-vertraut-auf-wassertechnik-der-lagune-1.4057867

Was der Zoo-Direktor, Dag Encke, mit einer eingespielten Wasserreinigung genau meint, geht aus den eigenen Tagesberichten hervor:

„17.01.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

18.01.14 - …Anke durchbricht beim Umsperren Netzschieber – Großes Sicherheitsproblem!

21.01.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

24.01.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

28.01.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

11.02.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

23.02.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

28.02.14 – Chlordosierungsanlage D1/Ruhebecken funktioniert nicht richtig

20.04.14 – Wasserwerte in Lagune und Manatihaus außer der Norm

21.04.14 – Wasserwerte in Lagune und Manatihaus außer der Norm

28.04.14 – Wasserwerte außerhalb der Norm

06.06. – 09.06.2014 – Nach Arbeiten an Lüftungsanlage von Rundbecken hat Chloranlage keinen Strom mehr - …Handchlorierung im Rundbecken, da Anlage defekt

25. – 27.07.2014 – An Zulauf Becken 4 (Manatihauseingang) starker Ozongeruch

07.09.2014 – Viele tote Buntbarsche im Rotationssieb – Fische fressen nicht – Morgens Ozonalarm im Rotationsklärer

04.11.14 – Chloranlage von Rundbecken läuft immer noch nicht zuverlässig – zieht weiterhin Luft – daher z. T. zu wenig freies Chlor im Becken

11.11.14 – In Rohr zum Rundbecken immer noch Luft – Regelung der Chlormenge schwer möglich“

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Ende Oktober kam das Kalb von „Sunny“ in diesem Rundbecken auf die Welt. Obwohl jedem Zoo-Verantwortlichen die Probleme bei der Wasserreinigung bekannt war und zudem jedem noch bewusst war, dass Delfinbabys kein ausgeprägtes Immunsystem besitzen und Keime gar zum Tod führen können, setzt die Zoo-Leitung ihre Delfin-Zuchtbemühungen bis heute fort!

In Kürze soll das Delfinbaby zahlenden Besuchern in der Vorführhalle vorgestellt werden, in der es schon zu unkontrollierten Ozon-Gas-Austritten kam!

Ozon wird zur Entkeimung bei der Wasseraufbereitung eingesetzt.

Bei Wikipedia ist zu lesen:

„Ozon in der Atemluft

Eine langanhaltende Erhöhung der Ozonkonzentration in der Atemluft führt zu einem erhöhten Risiko, an Atemwegserkrankungen zu sterben.“


http://de.wikipedia.org/wiki/Ozon

ProWal hat die zuständigen Behörden aufgefordert, endlich zu reagieren und diesen Bereich für Besucher zu sperren. Ebenfalls den Bereich des Blauen Salons, in dem es ebenfallls zu unkontrollierten Ozon-Gas-Austritten gekommen war und mehrere Menschen Verletzungen davontrugen!

Im Blauen Salon veranstaltet der Zoo gar Kindergruppenübernachtungen!

Der nächste Termin ist am:
Freitag bis Samstag, 19. bis 20. Dezember 2014!

Allerhöchste Zeit, dass dieses Delfinarium geschlossen wird!



12.12.14 - Nürnberger Delfinarium - Nürnberg sucht Geld für sinnlose Zoo-Projekte! - Aus Fehlern nichts gelernt! - "Und mit der millionenschweren Übernahme der Lagune-Kosten hatte der Stadtrat ohnehin eine Zusage gebrochen: Ursprünglich sollte der Tiergarten die Kredite allein abbezahlen." - http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/burgermeister-vogel-freistaat-soll-fur-tiergarten-zahlen-1.4067651?rssPage=bm9yZGJheWVybi5kZQ%3D%3D



12.12.14 - Fiasko bei den Delfintreibjagden in Taiji!

Ein großer Dank an unsere Unterstützer!

Je länger die Delfintreibjagdsaison in Taiji andauert, umso deutlicher wird, wie effektiv unsere bisher vor der Küste Taijis platzierten Vergrämergeräte (Pinger) zur Vertreibung der Delfine arbeiten!

Die Treibjagdflotte fuhr auch heute wieder weit aufs Meer hinaus, um Delfine zu suchen, denn die Tiere halten sich seit unserer Pingerplatzierung nicht mehr, wie vorher, in der Nähe der Küste auf. Die Delfinkiller hatten heute Glück und sie fanden eine Delfinfamilie - weit vor der Küste.
Die Treibjagdflotte fuhr in Formation, zuerst mit 6, dann 10 bis 11 Boote, um in einer Art Reihe, die Delfine vor sich herzutreiben, was anfangs auch gelang. Je näher die Delfine allerdings Richtung Küste getrieben wurden, umso mehr kämpften sie und zerstreuten sich dann. Die Delfinkiller konnten den Pod nicht zusammenhalten und alle Delfine konnten entkommen! Nach 5 Stunden kehrte die Treibjagdflotte erfolglos in den Hafen von Taiji zurück!

Die mit unseren mit Pingern errichtete „Schallwand“ vor der Küste Taijis ist die effektivste Methode, um die Delfine von der Schlachtbucht fernzuhalten, die es je dort gab!

Die bisher geringen Fänge von Delfinen werden Folgen für die weltweite Delfinarien-Industrie haben!

Seit Beginn der Treibjagdsaison, Anfang September, fingen die Delfinkiller z. B. gerade einmal 5 Große Tümmler! Vier davon wurden bereits untrainiert an Delfinarien verkauft - weit unter Wert.
Für Große Tümmler, die in Taiji ein bis zwei Jahre für Delfin-Shows abgerichtet wurden, bezahlt die weltweite Delfinarien-Industrie Summen von bis zu 150.000 € je Tier.
In der Fangsaison 2013/2014 wurden in dem gleichen Zeitraum, wie in dieser Saison, bereits 57 Große Tümmler für den Verkauf an die Delfinarien-Industrie gefangen! In der Saison davor gar 132 Tiere!

Ein wirtschaftliches Desaster für alle Beteiligten bahnt sich an, denn der Erlös aus dem Fleischverkauf der bisher getöteten Tiere deckt noch nicht einmal die Betriebskosten der Treibjagdflotte!

103 Tage der Delfinfangsaison 2014/2015 sind vorbei. 64 Tage stehen noch an.

Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung für unsere Kampagne „Blue Cove/Blaue Bucht“ zum Schutz der Delfine in Taiji. Ohne diese Unterstützung wäre die bisher seit Jahren geringste Fangzahl von Delfinen für die weltweite Delfinarien-Industrie nicht erreicht worden!

Je nach Unterstützung werden wir diese Vergrämeraktionen auch im nächsten Jahr fortsetzen.

Andreas Morlok

CEO ProWal




ProWal-Foto: Pinger-Platzierung bei Taiji/Japan






12.12.14 - ProWal - Delfinarium Tiergarten Nürnberg - Offener Brief

An das Ordnungsamt Nürnberg (Untere Aufsichtsbehörde)
An die Regierung von Mittelfranken in Ansbach (Obere Aufsichtsbehörde)
An den Bürgermeister Herrn Christian Vogel

Zur Kenntnisnahme in Kopie an:

Stadträte Nürnberg
Parteien Nürnberg
Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn
Medien

Delfinarium Tiergarten Nürnberg
Gefährdung von Besucher und Tieren durch Ozon-Einsatz
Unwahre Aussagen des Zoo-Direktors Dag Encke

Forderungen:

Besucherverbot im Blauen Salon
Veranstaltungsverbot im Blauen Salon
Besucherverbot in der Vorführhalle des alten Delfinariums
Mittelfristige Schließung des Delfinariums!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben wenden wir uns an Sie persönlich mit der Bitte, sich ein weiteres Bild von den skandalösen Zuständen im Nürnberger Delfinarium zu machen und sich dann auch für die aufgeführten Forderungen einzusetzen, damit in Zukunft weder Tiere, noch Besucher oder Mitarbeiter des Tiergartens oder Mitarbeiter von Fremdfirmen zu Schaden kommen können.

Wie Sie sicherlich schon erfahren haben, setzt der Nürnberger Tiergarten zur Entkeimung des Wassers in dem Manati-Becken und in den Becken des Delfinariums Ozon ein.

Laut eigenen Aussagen des Tiergartens ist Ozon ein gefährliches Gas, dessen unkontrollierter Austritt ein hohes Gefahrenpotential darstellt. Der Tiergarten hatte damit, wie er selbst einräumt, schon mit massivsten Problemen zu kämpfen, die ohne große Tierverluste behoben werden konnten.

http://tiergarten.nuernberg.de/presse/detail/news/2014-11-26-presseauskunftsersuchen-nach-dem-landespressegesetz-bayern-zu-vorkommnissen-im-tiergarten.html

Bei Wikipedia können Sie über Ozon folgendes erfahren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ozon

Zusammengefasst:

„Ozon ist bei Zimmertemperatur und normalem Luftdruck gasförmig. Aufgrund seiner oxidierenden Wirkung reizt es bei Menschen und Tieren die Atemwege. Es vermag sogar Silber bei Raumtemperatur zu oxidieren. Bei Ozonaufnahme treten beim Betroffenen häufig heftige Schläfenkopfschmerzen auf.

Spuren von Ozon-Gas in der Luft zerfallen unter Normalbedingungen innerhalb einiger Tage zu dimerem Sauerstoff. Es ist ein starkes Oxidationsmittel, wodurch es bei Menschen und Tieren zu Reizungen der Atemwege führen kann.

Aufgrund seiner Instabilität kann Ozon nicht über längere Zeit gelagert oder wie andere industriell verwendete Gase in Druckflaschen gekauft werden. Vor seiner Anwendung (chemische Synthese, Wasseraufbereitung, als Bleichmittel etc.) muss es an Ort und Stelle erzeugt werden.

Ozon tötet durch sein hohes Oxidationspotential sowohl Keime wie auch Algen weitgehend ab.

Ein Nachteil der Ozonierung ist die Entstehung von unbekannten und möglicherweise giftigen Produkten, wenn Ozon mit Schadstoffen im Wasser reagiert. So wird die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen vermutet.

Ozon in der Atemluft

Eine langanhaltende Erhöhung der Ozonkonzentration in der Atemluft führt zu einem erhöhten Risiko, an Atemwegserkrankungen zu sterben.“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Verwendung von Ozon ist für die Besucher des Tiergartens, den Mitarbeitern und für die Tiere sehr gefährlich, da die eingesetzte Technik weder ausgereift, noch zuverlässig arbeitet, wie wir es Ihnen nun chronologisch darlegen möchten.

Der erste bekannte Vorfall eines Ozongas-Austrittes ereignete sich bereits während dem Bau der Delfin-Lagune im Blauen Salon.

„Auch trat beim Bau der Lagune Ozongas aus und strömte in den Blauen Salon. Ein Bauarbeiter wurde verletzt, er musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Regeltechnik an den Apparaturen wird als störungsanfällig beschrieben: So sank einmal, offenbar wegen eines Programmierungsfehlers, die Temperatur im Becken der Seekühe drastisch: Für kurze Zeit drohte den Tieren der "Kälteschocktod".“

„Wegen Problemen mit der Wassertechnik wurden in der Lagune erhöhte Keimzahlen und pathogene Pilze festgestellt - die Delfine mussten akut behandelt werden.“

http://www.sueddeutsche.de/bayern/tiergarten-nuernberg-die-angstliste-des-zoodirektors-1.2241103

Wir möchten hierbei festhalten, dass nie ausgeschlossen werden kann, dass es solche Vorfälle auch in der Lagune geben kann und die Delfine, welche sich gar jetzt noch im Dezember in den Außenbecken aufgehalten haben, bei Frosttemperaturen in der Luft und nicht beheizbarem Wasser sterben könnten!

Wie aus den eigenen Akteneinträgen des Tiergartens zu entnehmen ist, ereignete sich noch ein weiterer Ozon-Vorfall im Blauen Salon, der wie folgt beschrieben ist:

„12.2.2012

Nachmittags Ozongeruch im Blauen Salon; Salon geräumt, gesperrt, gelüftet; keine Störung oder Alarm festzustellen; später 1 Mitarbeiter des dort anwesenden Sicherheitsdienstes mit Verdacht auf Ozonvergiftung von Rettungsdienst ins KH gebracht.“

Aus diesem Bericht geht hervor, dass „ein Mitarbeiter schwer verletzt wurde. Überdies erkrankten Delphine und Seelöwen, weil das Wasser in der Lagune mit Keimen belastet war.“

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/pannen-und-unfalle-tiergarten-nurnberg-unter-druck-1.4036157

Festzuhalten ist hierbei, dass es bei diesem Ozon-Austritt keine Alarm-Meldung gegeben hatte, was völlig inakzeptabel ist! Auch Besucher hätten hier eine Vergiftung davontragen und schwer verletzt werden können!

Was für uns auch nicht akzeptabel und nachvollziehbar ist, dass der Tiergarten über solche gravierende Vorfälle falsche Behauptungen aufstellt!

In der Pressemitteilung 17/2014 vom 26. November 2014 „Presseauskunftsersuchen nach dem Landespressegesetz Bayern zu Vorkommnissen im Tiergarten Nürnberg“ wurden unter anderem folgende Fragen und Antworten veröffentlicht:

„2. Frage: Trifft es zu, dass im Bereich Blaue Lagune ein ganz erheblicher Ozon-Gas-Austritt erfolgte mit gesundheitlichen Folgen für Menschen?

Es trifft zu, dass es im Blauen Salon zu einem durch einen - sofort nach dem Vorfall behobenen - Baumangel verursachten Ozon-Austritt kam. Besucher kamen nicht zu Schaden. Bei einem Mitarbeiter einer Firma tauchten während der Gefahrenbehebung Symptome einer Ozon-Intoxikation auf, die sofort behandelt wurden.“

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier wird von „EINEM“ Vorfall gesprochen. Tatsache ist, dass dies unwahr ist, denn es gab, wie bereits erwähnt, mehrere solcher Vorfälle im Blauen Salon!

Bei der nächsten Antwort wird der Ozon-Austritt am 12.2.2012 im Blauen Salon überhaupt nicht erwähnt, denn es liegt sehr nahe, dass dies mit diesen folgenden Vorfällen im Zusammenhang steht!

„4. Frage: Trifft es zu, dass durch eine unzulässige Ozonanreicherung im Wasser mehrere Fische u. a. durch Verätzungen gestorben sind? Wenn ja, um wie viele gestorbene Tiere handelte es sich?

Am 12.02.2012 wurden bei einigen Pacus und Welsen im Manatibecken starke weißliche Läsionen im Schleimhautbereich beobachtet. Am 13.02.2012 verendeten vier Buntbarsche. Pacus und Welse haben am 13.02.2012 zwar noch nicht gefressen, zeigten aber geringere Schuppenläsionen. Am 14.02.2012 normalisierte sich die Haut bei zwei Dornwelsen und drei Pacus zusehends und sie nahmen wieder Futter auf. Am 15.02.2012 wurde ein Dornwels eingeschläfert, dessen Zustand nicht therapierbar war.
Befund: großflächige Hautveränderungen, teils mit Pilzbefall, deren Ursache nicht ermittelt werden konnte. Am 17.02.2012 hatten sich alle anderen Fische sichtbar erholt.
Da eine Ozonsonde zu der fraglichen Zeit ausgefallen war, bestand der Verdacht einer Ozonanreicherung im Wasser und daraus resultierende Ozonschäden bei den Tieren. Letztendlich konnte aber kein freies Ozon im Wasser gemessen werden, so dass dies eine nicht zu validierende Vermutung blieb.“

Sehr geehrte Damen und Herren,

festzuhalten ist, dass es bereits mehrere solcher Vorfälle eines Ozon-Austrittes im Blauen Salon gab und mehrere Personen zu Schaden gekommen sind!

Wir möchten Ihnen von weiteren Vorfällen berichten.

„Ab dem 14. Oktober 2013 beobachteten Tierpfleger sich schnell vermehrende Hautveränderungen bei Luna. Daraufhin wurden Hautproben entnommen, die aber keinen eindeutigen Befund zuließen. Wenige Tage später verschlechterte sich das Befinden der Seekuh, sodass sie am 22. Oktober im medizinischen Becken des Manatihauses für weitere Untersuchungen und zur Behandlung separiert wurde. Luna wurde antibiotisch behandelt. Die Ultraschalluntersuchungen ergaben keinen Hinweis auf eine Trächtigkeit. Die Blutbefunde zeigten lediglich eine leichte Anämie.“

Aus den eigenen Eintragungen des Tiergartens geht u. a. hervor:

„16.10.13: Seekuh Luna - liegt viel - schwimmt kaum, selbst wenn Taucher in der Nähe ist, schlechte FA

17.10.13: Seekuh Luna - liegt heute Morgen im Flachwasserbereich mit Nase in den Steinen und rührt sich nicht, von Tierpflegerin gestupst bewegt sie sich → angebotenes Futter wird angenommen

18.10.13: Seekuh Luna - drängt sich bei Fangaktion durch die Gitterschieber, Haut unverändert schlecht, lt. Tierpfleger im Scheidenbereich wunde Stelle

19.10.13: Seekuh Luna - unverändert, untertags keine FA - abends in Flachwasserzone gekommen, gefressen

20.10.13: Seekuh Luna - schwimmt nur im tiefen Bereich, keine FA beobachtet, fällt langsam ein

22.10.13: Seekuh Luna - im Medical-Pool zur Behandlung Wasser abgelassen, Haut schuppt sich extrem, Ultraschall und geröntgt

23.10.13: Seekuh Luna - wirkt morgens ruhig, keine FA

24.10.13: Seekuh Luna - wirkt lt. Tierpfleger etwas unruhiger als gestern, bewegt sich viel mehr Hautveränderungen noch deutlich sichtbarer geworden

25.10.13: Seekuh Luna - heute Morgen verendet aufgefunden, Hautveränderungen haben sich extrem verschlimmert“

Seekuh Luna ist gestorben

http://tiergarten.nuernberg.de/entdecken/aenderungen-im-tierbestand/detail/news/2013-10-29-seekuh-luna-ist-gestorben.html

Auch bei den anderen Seekühen wurde dies festgestellt:

„26.10.13: Seekuh Zorro - Hautveränderungen im Kopfbereich, wirkt sehr nervös, legt sich vermehrt ab

27.10.13: Seekuh Zorro - FA heute besser, veränderte Hautstellen haben sich nicht ausgebreitet 2,1 Seekühe - wirkten alle nervös

28.10.13: Seekuh Zorro - dunkle Hautstellen am Kopf und Rückenbereich, Haut darunter scheint aber normal zu sein, wirkt sehr nervös“

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie aus dem folgendem Zeitungsbericht vom 30.10.2013 zu entnehmen ist, sagt auch hier der Tiergarten-Direktor, Dag Encke, die Unwahrheit!

http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/n%C3%BCrnberg/tiergarten-war-seekuh-luna-ansteckend-oder-nicht-1.3248751

„Zoodirektor Encke: Keine Auffälligkeiten bei anderen Manatis“

Laut Zoodirektor Dag Encke gibt es bei den Manatis Zorro, Mara und Herbert derzeit keine Auffälligkeit: „Sie wirken gesund und sehen putzmunter aus.“

Wie Sie aus den eigenen Tiergarten-Einträgen ersehen können, war dem eben nicht so!

Kurz danach:

Am 02.11.2013 gab es um 8.50 Uhr einen Ozonalarm im Manatihof!

6.11.13: Seekuh Herbert - 2 runde Corneatrübungen am re Auge zu sehen, AB und FA gut

9.11.13: Seekuh Herbert - hat heute Flecken am ganzen Körper - Seekuh Mara - hat kleine runde weiße Flecken am Kopf

12.11.13: 2,1 Seekühe - keine Hautveränderungen mehr sichtbar

17.11.13: Seekuh Herbert - liegt heute viel, geht nicht zur Hand- und Gemüsefütterung, keine FA tagsüber beobachtet

20.11.13 Seekuh Mara und Zorro - Labor/Kotprobe o.b.B.

21.11.13: Seekuh Mara - veränderte Hautstellen am Kopf

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie aus den eigenen Unterlagen des Tiergartens hervorgeht, gab es auch mindestens einen unkontrollierten Ozon-Gas-Austritt im alten Delfinarium!

Am 24. Mai 2012 wurde „starker Ozongeruch in Vorführ- und Rundbecken“ wahrgenommen!

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass sich in diesen Beckenbereichen des alten Delfinariums im Moment die Delfinmutter „Sunny“ und ihr Ende Oktober geborenes Kalb aufhalten. Die Tiergartenleitung hat angekündigt, dass sie noch vor Weihnachten die beiden Delfine den Besuchern vorzustellen möchte! Eben genau in diesem Bereich, in dem bereits starker Ozon-Geruch in der Vergangenheit festgestellt wurde!

Folgende Zeilen sind ein Offenbarungseid!

In folgendem Artikel ist unter anderem zu lesen:

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/trotz-pannen-tiergarten-vertraut-auf-wassertechnik-der-lagune-1.4057867

„Wie wir Menschen gesunde Luft zum Atmen benötigen, so brauchen Meeressäuger und auch Süßwasser-Bewohner sauberes, klares Wasser zum Überleben. Doch die Technik bereitete 2012 und 2013 etliche Schwierigkeiten — in den zwei voneinander komplett getrennten Systemen, denn Seekühe schwimmen im Süßwasser, Tümmler in Salzwasser.

Ursprünglich sollte niemand in dem Betonbunker der Technik arbeiten, in dessen Räume zahlreiche Rohrleitungen, Kessel, Maschinen und Pumpen untergebracht sind. „Geplant war, alles mit Fernwartung zu überwachen“, erklärt Tiergarten-Direktor Dag Encke, „doch es wurde rasch deutlich, dass das nicht funktioniert.“ Die Fachleute müssen vor Ort sein, um auftretende Schwierigkeiten zu beheben. „Wir haben die riesige Anlage nicht von der Stange gekauft, es sind Spezialanfertigungen“, betont Abwassermeister Peter Haack, der sich seit 2010 mit den Abläufen befasst und die Eigenheiten gut kennt.

Eine Fehlprogrammierung führte zum Temperatursturz im 26 Grad Celsius warmen Wasser der Seekühe, so dass kurzfristig die Gefahr eines Kälteschocktods für die Manatis bestand.

Das Wasser wird in mehreren Stufen gefiltert. Doch ganz ohne Chlor geht es derzeit nicht:

Um das junge Delfinkalb zu schützen, dessen Immunsystem sich erst allmählich entwickelt, vertraut man auf einen Mix aus 90 Prozent Ozon und zehn Prozent Chlor.

Auch jetzt kommt es laut Haack noch bis zu viermal im Jahr vor, dass die komplette Anlage durch einen Störfall stillsteht.“

In diesem Bericht ist zu lesen:

http://tiergarten.nuernberg.de/presse/detail/news/2014-11-26-presseauskunftsersuchen-nach-dem-landespressegesetz-bayern-zu-vorkommnissen-im-tiergarten.html

„Es trifft zu, dass in Folge eines technischen Problems die Rotationsklärer des Manatibeckens übergelaufen sind, die Überflutungsmelder keinen Alarm abgesetzt haben und es in weiterer Folge zu einem Rückstau ungefilterten Wassers ins Manatibecken gekommen ist.“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die technischen Probleme im Delfinarium, mit denen der Tiergarten zu kämpfen hat, sind keine Einzelfälle, sondern ziehen sich ohne Unterbrechung bis heute fort!

Wir geben Ihnen noch weitere Beispiele, die aus den eigenen Einträgen des Tiergartens hervorgehen:

„Tagesberichte

17.01.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

18.01.14 - …Anke durchbricht beim Umsperren Netzschieber – Großes Sicherheitsproblem!

21.01.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

24.01.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

28.01.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

11.02.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

23.02.14 - Wasserwerte außerhalb der Norm

28.02.14 – Chlordosierungsanlage D1/Ruhebecken funktioniert nicht richtig

20.04.14 – Wasserwerte in Lagune und Manatihaus außer der Norm

21.04.14 – Wasserwerte in Lagune und Manatihaus außer der Norm

28.04.14 – Wasserwerte außerhalb der Norm

06.06. – 09.06.2014 – Nach Arbeiten an Lüftungsanlage von Rundbecken hat Chloranlage keinen Strom mehr - …Handchlorierung im Rundbecken, da Anlage defekt

25. – 27.07.2014 – An Zulauf Becken 4 (Manatihauseingang) starker Ozongeruch

07.09.2014 – Viele tote Buntbarsche im Rotationssieb – Fische fressen nicht – Morgens Ozonalarm im Rotationsklärer

04.11.14 – Chloranlage von Rundbecken läuft immer noch nicht zuverlässig – zieht weiterhin Luft – daher z. T. zu wenig freies Chlor im Becken

11.11.14 – In Rohr zum Rundbecken immer noch Luft – Regelung der Chlormenge schwer möglich“

(Anmerkung: Seit Ende Oktober 2014 befinden sich in diesem Becken die Delfin-Mutter „Sunny“ und ihr Kalb!)

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wie lange soll dies so noch weitergehen? Wann wird endlich die Notbremse gezogen und endlich eingeschritten? Müssen weitere Tiere verletzt werden und sterben? Sollen weiterhin die Mitarbeiter und auch die Besucher fahrlässig gefährdet werden?

Wie Sie nun selbst nachlesen konnten, gab es bereits mehre Vorfälle und Unfälle. Zudem konnten Sie nachlesen, dass Herr Encke Unwahrheiten verbreitet!

Der Tiergarten Nürnberg hält sich auch nicht an alle Vorgaben, die ihm das Umweltamt schriftlich für die Betriebsgenehmigung für das Delfinarium auferlegt hatte!

Hier ein Beispiel:

Auf dieser Seite wird ein Besuch einer Kindergruppe beschrieben, die am 04. Januar 2014 im Blauen Salon übernachtete.

http://www.tgfn.de/index.php?id=92

Unter anderem ist in diesem Bericht nachzulesen:

„Wir gingen zu einer Tür hinten am Delphinarium und durften zu den Delphinen in ihre Traglufthalle. Wir fanden das sehr spannend, da das nicht jedermann darf. Ich und meine Freunde wurden etwas feucht, da einer der munteren Delphine sprang und uns mit Wasser bespritzte. Danach durften wir noch ein paar Fragen an den Pfleger stellen.“

Laut Vorgabe eines Bescheides vom 27.07.2011 des Umweltamtes heißt es:

"Es befindet sich lediglich Tiergartenpersonal in der Traglufthalle."

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund all dieser Vorfälle muss es Konsequenzen geben! Wir stellen folgende Forderungen und möchten Sie bitten, dass Sie sich dafür einsetzen, dass diese zum Schutz der Tiere, Besucher und Mitarbeiter des Tiergartens auch umgesetzt werden.

An folgenden Wochenenden finden im Blauen Salon weitere Übernachtungen von Kindergruppen statt:

Freitag bis Samstag, 19. bis 20. Dezember 2014
Freitag bis Samstag, 02. bis 03. Januar 2015
Freitag bis Samstag, 23. bis 24. Januar 2015
Freitag bis Samstag, 13. bis 14. Februar 2015
Freitag bis Samstag, 27. bis 28. Februar 2015
Freitag bis Samstag, 13. bis 14. März 2015
Freitag bis Samstag, 27. bis 28. März 2015


Es wäre unverantwortlich und mehr als fahrlässig, dass weiterhin Kinder in diesem Raum übernachten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es dort nicht erneut zu einem giftigen Ozon-Gas-Austritt kommen kann! Bei einem erneuten Ausfall einer Ozonsonde und fehlendem Alarm möchten wir uns gar nicht vorstellen, was dort alles passieren könnte! Wir fordern, dass diese Übernachtungs-Veranstaltungen in diesem Raum umgehend untersagt werden!

Aus diesem Grund heraus sollten auch keine Besucher mehr den Blauen Salon betreten dürfen!

Ebenso fordern wir, dass die Veranstaltungen „Exklusiv Feiern im Blauen Salon“ untersagt werden!

https://tiergarten.nuernberg.de/services/angebote/vermietung-blauer-salon.html

Da es bereits auch in der Vorführhalle des alten Delfinariums zu mindestens einem unkontrollierten Ozon-Gas-Austritt kam, muss auch dort ein umgehendes Besucherverbot auferlegt werden!

Die mittelfristige Schließung des Delfinariums wäre die einzig vernünftige und richtige Entscheidung!

In Erwartung Ihres baldigen Handelns verbleiben wir mit besorgten Grüßen

Andreas Morlok

CEO ProWal

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ProWal

Projekt Walschutzaktionen (ProWal)
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11.12.14 - Hochrechnung: In den Meeren schwimmen 5.250.000.000.000 Plastikteilchen - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/umweltverschmutzung-viel-plastik-schwimmt-im-meer-a-1007803.html


10.12.14 - Tag 101 der Delfintreibjagdsaison in Taiji

Mehr als vier Stunden lang suchte heute die Treibjagdflotte nach Delfinen. Sie fand keine und kehrte nicht nur mit leeren Händen, sondern auch mit leeren Tanks der 12 Treibjagdboote zurück - wie schon so oft in den letzten Monaten!

Weitere für Delfinarien abgerichtete Delfine aus früheren Jagdsaisons wurden verkauft und verließen heute Taiji, um in Gefangenschaft für skrupellose Tierausbeuter dereb Kassen zu füllen.

Die Gehege in Taiji leeren sich und die gewaltige Nachfrage nach weiteren Show-Delfinen könnte schon bald nicht mehr gedeckt werden, wenn der Nachschub an neuen Wildfängen so gering bleibt wie bisher in dieser Fangsaison.

In dieser Saison wurden bisher nur etwa 8 % (5) an Großen Tümmlern gefangen, wie in der letzten Saison im gleichen Zeitraum (57)!

Vor den Weihnachtsferien werden die Delfinkiller jedoch alles versuchen, um "lukrative" Delfine zu finden und zu fangen. Als wir Ende 2010 zum ersten Mal die Delfintreibjagden in Taiji dokumentierten, haben die Delfinkiller allein in dem Zeitraum vom 27. November bis 08. Dezember 186 Große Tümmler getötet und 11 "schöne" Tiere für die Delfinarien in Gefangenschaft genommen! Am 12. Dezember 2012 wurden an diesem einzigen Tag 25 Große Tümmler getötet und 101 Tiere dieser von der Delfinarien-Industrie meist nachgefragten Delfinart in Gefangenschaft genommen.

Die Delfinkiller dürfen in dieser Saison gar noch 493 Große Tümmler töten oder fangen!

Die Gesamtfangquote von 1.938 Meeressäuger von 7 verschiedenen Arten wurde bisher zu knapp 14 % erfüllt.

Die Fangsaison 2014/2015 dauert noch 66 Tage!

"BLUE COVE" 2014/2015

 


10.12.14 - Bedrohte Meeressäuger: 450 Schweinswale leben in der Ostsee - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/meeressaeuger-450-schweinswale-in-der-ostsee-gezaehlt-a-1007686.html


10.12.14 - Video - Es gibt Alternativen zu einer Welt aus Plastik - Nutzen wir sie! - http://vimeo.com/34705734


08.12.14 - «Höchster Bestand der Welt» - Walfieber in Nordnorwegen - http://www.nzz.ch/panorama/walfieber-in-nordnorwegen-1.18435512


08.12.14 - Australien - 10 Pottwale gestrandet und verendet - http://www.focus.de/wissen/videos/trauriges-video-hier-verenden-mehrere-pottwale-am-strand-in-australien_id_4329411.html


08.12.14 - Ermittlungen in Nürnberg - Zoo droht weitere Durchsuchung - http://www.sueddeutsche.de/bayern/ermittlungen-in-nuernberg-zoo-droht-weitere-durchsuchung-1.2257211


08.12.14 - Färöer-Inseln – 99 Tage ohne Grindwalfang und mit 22 blauen Schlachtbuchten ist für die Färinger einfach nicht erträglich – Fast 4.000 Hasen wurden in den letzten Wochen völlig sinnlos erschossen - http://www.in.fo/news-detail/news/friggjadagurin-royndist-bestur/

Der Winter hat auf den Färöer-Inseln noch nicht Einzug gehalten und deshalb ist die diesjährige Grindwalfangsaison noch nicht vorbei.


03.12.14 - Delfin-Lagune Nürnberg: Delfinqualstätten gehören geschlossen – Das Experteninterview - http://www.peta50plus.de/delfin-lagune-nuernberg-delfinqualstaetten-gehoeren-geschlossen-das-experteninterview/


03.12.14 - Zwischenstand ProWal-Aktion "BLUE COVE" 2014/2015 zum Schutz der Delfine in Taiji

ProWal-Pinger-Aktion in Taiji bewahrt viele Delfine vor Gefangenschaft und Tod!

Heutiger Titel der Online-Zeitung „Der Standard“

„Manche Arten in Taiji verschwunden“

Die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd, welche die Delfin-Treibjagden vor Ort dokumentiert, äußerte sich heute dazu:

„Sehgal betont, dass die Fänge in diesem Jahr ungewöhnlich sein. Zum einen freut es uns, dass anscheinend andere bedrohte Arten nicht dabei sind. Es kann aber auch bedeuten, dass etwa Grindwale oder der Schlankdelfin in dieser Bucht bereits ausgestorben sind."


http://derstandard.at/2000008913737/Japan-jagt-weiter-seltene-Albino-Delfine

Seitdem wir zu Beginn der Treibjagdsaison im September Pinger zur Vergrämung von Delfinen eingesetzt haben, sind die meisten der sieben Arten, die normalerweise von den Delfinkillern gejagt werden, vor den Gewässern Taijis verschwunden!

Noch im Sommer, also kurz vor dem Start unserer Pinger-Aktion, waren dort noch alle Arten zahlreich vertreten, was wir von einem japanischen Whale-Watching-Unternehmen bestätigt bekommen haben!

Die Anzahl getöteter und in Gefangenschaft genommener Tiere ist in dieser Treibjagsaison bisher die geringste seit vielen Jahren!

Die in dieser Treibjagdsaison in Gefangenschaft genommenen Tiere beträgt bisher insgesamt 12. Letzte Saison waren es zum gleichen Zeitpunkt 68 und in der Saison davor 43 Tiere.

Die von der weltweiten Delfinarien-Industrie am meisten nachgefragten Delfinart, den Großen Tümmlern, wurden bisher 5 in Gefangenschaft genommen. Zum gleichen Zeitpunkt waren es in der letzten Saison 57 Große Tümmler!

Das „System Taiji“ hat bisher einen heftigen Rückschlag erlitten hat und ist, seit Beginn der Delfinfänge für die Delfinarien-Industrie vor etwa 40 Jahren, ein noch nie dagewesenes Desaster!

Von der genehmigten Fangquote (1.938 Delfine und Kleinwale) für die Treibjagdsaison 2014/2015 sind die Delfinkiller weit entfernt, diese zu erfüllen!

Bisher wurden 15 Kurzflossen-Grindwale, 11 Große Tümmler und 183 Rundkopf-Delfine getötet und zwei Kurzflossen-Grindwale, fünf Große Tümmler und 5 Rundkopf-Delfine in Gefangenschaft genommen.

1.493 für hohe Summen an die weltweite Delfinarien-Industrie verkaufbare Große Tümmler, Blau-Weiße-Delfine, Schlankdelfine/Fleckendelfine und Pazifische Weißstreifendelfine könnten die Delfinjäger laut der ihnen genehmigten Quote in dieser Saison fangen. Von diesen „lukrativen Arten“ wurden bisher lediglich 11 Große Tümmler getötet und 5 in Gefangenschaft genommen. Von den anderen Arten gab es bisher weder Tötungen noch Gefangenschaftsnahmen!

Die Nachfrage nach Großen Tümmlern der weltweiten Delfinarien-Industrie ist sehr groß. 106 Delfinarien haben bereits Delfine aus Taiji gekauft. Vier der fünf bisher gefangenen Großen Tümmler wurden bereits untrainiert verkauft. Weit unter Wert, denn die Tiere wären in 1 bis 2 Jahren, nach ihrer Abrichtung, für viel mehr Geld zu verkaufen gewesen.

Der Erlös durch den Verkauf des Fleisches der bisher getöteten Tiere deckt noch nicht einmal die Betriebskosten der Treibjagdflotte!

Mit den beiden weißen Rundkopfdelfinen, die vor kurzem gefangen wurden, können die Delfinhändler kaum etwas anfangen. Sie sind für ein Leben in Betonbecken kaum geeignet und sind deshalb auch kaum verkäuflich. Selbst den Albino-Delfin ("Angel"), der bei der letzten Delfin-Treibjagdsaison gefangen wurde, ist ein Großer Tümmler und konnte nicht verkauft werden. Alle drei Delfine mit diesem Gen-Defekt werden wohl für Zuchtzwecke und als "Ausstellungstiere" im Wal-Museum missbraucht werden. Es gab früher schon einmal solche Zuchtversuche mit Delfinen, die einen Gen-Defekt aufwiesen. Diese Versuche scheiterten jedoch alle.

Die Nachfrage der weltweiten Delfinarien-Industrie nach trainierten Delfinen kann momentan nur noch aus Fängen früherer Treibjagd-Saisons gedeckt werden. Der Nachschub an weiteren Delfinen gerät jetzt allerdings ins Stocken, denn die Delfinjäger konnten ihn seit Anfang September bis heute nicht decken!

Die Delfinjäger fahren nun auch immer weiter aufs offene Meer hinaus, gar bis zu 30 Kilometer vor die Küste, um Delfine zu suchen. Dies ist sehr erfreulich, denn wenn ein Pod von Delfinen so weit vor der Küste gefunden wird, hat dieser eine große Chance zu entkommen, bevor sie die Treibjagdflotte in die Schlachtbucht von Taiji treiben kann!

93 Tage der Treibjagdsaison sind vorbei. 76 Tage stehen noch an, wenn die Delfinkiller, wie in den letzten Jahren auch, ihre Jagd zwischen Weihnachten und dem 6. Januar, einstellen.

ProWal wird diese bisher sehr erfolgreiche Vertreibungsaktion zum Schutz der Delfine mit dem Einsatz von Pingern, auch im nächsten Jahr, fortsetzen.

Es ist die einzige Möglichkeit, die Meeressäuger vor Gefangenschaft und Tod zu bewahren!

Bitte unterstützen sie unsere weltweit einmalige Aktion „Blue Cove/Blaue Bucht 2014/2015“ mit einer für Sie möglichen Spende, damit wir vor den Gewässern Taijis weitere Vergrämergeräte platzieren können!

Andreas Morlok

CEO ProWal



03.12.14 - Bewaffnete Meeressäuger - Russische Kriegsmarine testet Kampf-Delfine vor Krim - http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/bewaffnete-meeressaeuger-russische-kriegsmarine-testet-kampf-delfine-vor-krim_id_4319406.html


02.12.14 - Nürnberger Delfin-Lagune: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tiergarten - http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/delfin-lagune-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-tiergarten-1.4046816


01.12.14 - Duisburger Delfinarium erwartet Nachwuchs - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-delfinarium-erwartet-nachwuchs-id10099265.html


01.12.14 - Das Leck im Tiergarten - http://blog.nz-online.de/vipraum/2014/12/01/tiergarten/#comments


28.11.14 - Tiergarten Nürnberg: ÖDP fordert mehr Ehrlichkeit und Transparenz - http://www.oedp-nuernberg.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/tiergarten-nuernberg-oedp-fordert-mehr-ehrlichkei/


Nürnberger Skandal-Zoo


28.11.14 - Die Angstliste des Zoodirektors - http://www.sueddeutsche.de/bayern/tiergarten-nuernberg-die-angstliste-des-zoodirektors-1.2241103


27.11.14 - Pannen und Unfälle: Tiergarten Nürnberg unter Druck - http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/pannen-und-unfalle-tiergarten-nurnberg-unter-druck-1.4036157

26.11.14 - Zahlreiche Mängel im Nürnberger Tiergarten - http://www.sat1bayern.de/news/20141126/zahlreiche-maengel-im-nuernberger-tiergarten/
Presseauskunftsersuchen nach dem Landespressegesetz Bayern zu Vorkommnissen im Tiergarten Nürnberg - http://tiergarten.nuernberg.de/uploads/tx_news/17_Presseauskunftsersuchen.pdf

Tierschützer drohen mit Enthüllungen: Tiergarten Nürnberg wehrt sich - http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Tierschuetzer-drohen-mit-Enthuellungen-Tiergarten-Nuernberg-wehrt-sich;art88523,877507


28.11.14 -  Danke TUI! - Jedoch sollten Sie endlich nun auch noch Seaworld aus Ihrem Programm nehmen! Das wäre konsequent und würde ihre Glaubwürdigkeit Ihrer Firmenphilosophie untermauern, wenn Ihre Perspektive schon lautet: "Alle Angebote sollen aus dem Programm, bei denen Tiere gequält werden." - http://www.abendblatt.de/reise/article134801693/TUI-nimmt-das-Elefantenreiten-aus-dem-Programm.html


28.11.14 - Plastikmüll tötet Wale - http://www.abc.net.au/news/2014-11-28/autopsy-finds-plastic-bag-in-dolphin-stomach/5926650


26.11.14 - Das Delfinarium in Rimini/Italien erhält keine Lizenz mehr und bleibt geschlossen! - https://www.thedodo.com/victory-abusive-italian-dolphi-559707199.html?xrs=RebelMouse_fb


26.11.14 - Nahrhaftes Fett: Jagdfieber der Kegelrobben bedroht Schweinswale - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/kegelrobben-jagd-auf-schweinswale-bedroht-deren-bestand-a-1005011.html


23.11.14 - Halbzeit der Delfintreibjagd-Saison in Taiji – Wirtschaftliches Desaster für die Delfinkiller und Händler setzt sich fort!

83 Tage der Treibjagd-Saison sind vorüber. 84 Tage stehen noch bevor, falls die Delfinkiller ihren Urlaub von Weihnachten bis zum 6. Januar, wie in den vergangenen Jahren auch, in Anspruch nehmen. Die Delfintreibjagdsaison endet gewöhnlich Ende Februar.

Was sich schon vor Wochen anbahnte, setzte sich nun bis heute fort. In Taiji wurden bisher fast keine Delfine gefangen, die für die weltweite Delfinarien-Industrie interessant wären!

Stand: 23.11.2014

Von diesen vier Arten wurden bisher noch überhaupt keine Tiere getötet oder für die Delfinarien-Industrie in Gefangenschaft genommen:

Blau-Weiße-Delfine (Fangquote: 450)

Schlankdelfine/Fleckendelfine (Fangquote: 400)

Pazifische Weißstreifendelfine (Fangquote: 134)

Kleine Schwertwale (Fangquote: 70)

Von der weltweiten Delfinarien-Industrie hauptsächlich bevorzugten Großen Tümmlern (Fangquote: 509) wurden bisher 11 Tiere getötet und 5 in Gefangenschaft genommen.

Kurzflossen-Grindwale (Fangquote: 114) wurden bisher 15 getötet und 2 in Gefangenschaft genommen.

Rundkopfdelfine (Fangquote: 261) wurden bisher 172 getötet und 4 in Gefangenschaft genommen.

Insgesamt wurden bisher 198 Tiere getötet und 11 in Gefangenschaft genommen.

Die Anzahl der getöteten und in Gefangenschaft genommenen Tiere ist in dieser Saison bisher meistens geringer als in den letzten Jahren zum gleichen Zeitpunkt.

2013/2014: 179 Tiere getötet und 50 in Gefangenschaft – 2012/2013: 218 Tiere getötet und 34 in Gefangenschaft – 2011/2012: 209 Tiere getötet und 6 in Gefangenschaft – 2010/2011: etwa 500 Tiere getötet und mindestens 42 in Gefangenschaft

In der gesamten Saison 2013/2014 (Fangquote: 2.013) wurden 834 Meeressäuger getötet und 158 in Gefangenschaft genommen.

In der gesamten Saison 2012/2013 (Fangquote: 2.089) wurden 899 Meeressäuger getötet und 247 in Gefangenschaft genommen.

Für die Delfinjäger und auch für Delfinarien-Industrie ist der bisherige Verlauf der Treibjagdsaison ein Desaster!

Für das Fleisch von einem getöteten erwachsenen Delfin erhalten die Fischer um die 300,- €. Bei 198 bisher getöteten Tieren (Erwachsene und Baby-Delfine) ergibt das ein Verkaufserlös von etwa 60.000 €. Das deckt bei weitem nicht einmal die bisherigen Betriebskosten für die 12 Treibjagdboote! Erlös pro Boot bei 83 Tagen: etwa 60 € am Tag!

Die zwei in Gefangenschaft genommen Kurzflossengrindwale und vier Rundkopf-Delfine bringen den Delfinjägern kaum etwas ein, denn sie sind für die Delfinarien-Industrie uninteressant, da sie in Delfinarien kaum eine Überlebenschance haben. Auch der heute gefangene Albino-Rundkopf-Delfin ist ebenso kaum verkäuflich, wie ein zweiter Albino („Angel“), gar ein Großer Tümmler, der im Januar in Taiji gefangen wurde.
Die sechs Tiere werden wohl den Rest ihres Lebens in Meerwassergehegen des Wal-Museums in Taiji verbringen und für kommerzielle Angebote für die Besucher herhalten müssen.

Informationen darüber auf der ProWal-Webseite unter:

http://walschutzaktionen.de/2209201/2321222.html

Am lukrativsten sind für die Delfinjäger und für die Delfin-Händler hauptsächlich der Fang, die Abrichtung und der Verkauf von Großen Tümmlern, denn für einen dressierten Delfin wurden von der Delfinarien-Industrie bisher Summen von bis zu 150.000,- € bezahlt.

Weltweit gibt es 106 Delfinarien, die bisher abgerichtete Delfine aus Taiji gekauft haben und der Bedarf an weiteren Tieren ist so groß, dass diese Woche gar vier von fünf untrainierte Große Tümmler verkauft wurden, die am 2 November gefangen wurden. Die Nachfrage für diese weltweite Delfinarien-Industrie kann momentan nur noch durch den Verkauf von Fängen aus früheren Treibjagdsaisons abgedeckt werden!

Der Verkauf der vier untrainierten Delfine brachte den Delfinjägern und der Fischerei-Genossenschaft nun auch nicht die Summen ein, die sie zufriedenstellen dürften.

1.493 für hohe Summen verkaufbare Große Tümmler, Blau-Weiße-Delfine, Schlankdelfine/Fleckendelfine und Pazifische Weißstreifendelfine könnten die Delfinjäger laut ihnen genehmigter Quote in dieser Saison fangen. Wie erwähnt wurden davon bisher lediglich 11 Große Tümmler getötet und 5 in Gefangenschaft genommen. Das entspricht gerade einmal eine erfüllte Fangquote von 1,07 %!

Die bisherige Delfintreibjagdsaison hat sich für alle Beteiligten in Taiji wirtschaftlich nicht gelohnt! Von früheren Millionenerträgen durch den Verkauf von trainierten Delfinen sind sie in dieser Saison bisher weit entfernt!

Wenn sich der bisherige Trend der geringen Gefangenschaftsnahmen „lukrativer Delfine“ fortsetzt, werden die Preise für abgerichtete Delfine schon sehr bald astronomische Höhen erreichen, welche viele Delfinarien nicht mehr bezahlen könnten, was eine erfreuliche Folge wäre!

Taiji könnte von der weltweiten Delfinarien-Industrie schon sehr bald als unzuverlässiger Delfin-Lieferant betrachtet werden!

Andere wittern ihre Chance!

Es gibt aktuelle Hinweise darauf, dass der Fischerort Futo, der ebenso wie Taiji, eine Lizenz für den Küsten-Delfinfang besitzt, nächstes Jahr seinen Delfinfang in größerem Umfang wieder aufnehmen könnte!

Seit einigen Jahren wurden dort zwar wenige Große Tümmler, vorwiegend für die japanische Delfinarien-Industrie gefangen, aber keine Delfine mehr getötet. Eine Treibjagdflotte von 10 Booten liegt einsatzbereit im Hafen von Futo!
In einem kleinen Meerwassergehege im Hafen der benachbarten Stadt Ito werden die gefangenen Delfine abgerichtet und von dort aus an Delfinarien verkauft. Ein Ausbau von größeren Gehegen ist in diesem Hafen durchaus möglich, um viele Delfine einzusperren, wovon wir uns vor Ort überzeugt haben.

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ProWal-Aktion „Blue-Cove 2014/2015“ zum Schutz der Meeressäuger in Taiji

Es ist jetzt schon erkennbar, dass unsere bereits 50 platzierten Pinger die Rundkopf-Delfine nicht abschrecken. Dies liegt wohl daran, dass die Zahnwalarten unterschiedliche Hörfrequenzen besitzen und die von den Geräten ausgesendeten Geräusche die Rundkopf-Delfine nicht wahrnehmen, was sehr bedauerlich ist.

Leider gibt es auf dem Markt kein einziger Anbieter, der spezielle Pinger zur Vertreibung von Rundkopf-Delfinen im Angebot hat. Dies hat wohl damit zu tun, dass obwohl auch Rundkopf-Delfine als ungewollter Beifang in Fischernetzen sterben, dies für die Fischerei-Industrie kein großes Problem darstellt und es deshalb keine Nachfrage nach solchen Geräten gibt.
Die Hersteller würden von sich aus auch nicht solche speziellen Pinger entwickeln, wenn es keine Nachfrage danach gibt, denn die Entwicklungszeit würde mehrere Jahre dauern und sechsstellige Summen kosten.

Um unsere begonnene Vergrämeraktion in Taiji fortsetzen zu können, benötigen wir weitere Pinger, damit wir ein noch größeres Gebiet vor der Küste dieses Horror-Ortes abdecken und weiterhin auch die für die Delfinkiller und Händler "lukrativen Delfin-Arten" von der Treibjagdflotte fernhalten können.

Mittlerweile fahren die Delfinkiller mit ihren Treibjagdbooten bis zu 20 Kilometer vor die Küste, um überhaupt noch Delfine zu finden!

Je weiter draußen dies geschieht, umso besser, denn dann haben die Delfine eine große Chance, ihren Häschern noch rechtzeitig zu entkommen, bevor sie in die Schlachtbucht getrieben werden können!

Helfen Sie bitte mit, dass auch die 2. Halbzeit der Delfintreibjagdsaison in Taiji nicht nur ein wirtschaftliches Desaster für die Delfinkiller und Händler sein wird, sondern damit auch vielen Delfinarien ihren dringend benötigten Nachschub an abgerichteten Delfinen von ihrem wichtigsten Lieferanten abgechnitten wird!

Mehr Informationen und Unterstützungsmöglichkeit über diese einzigartige Rettungsaktion zum Schutz der Delfine erhalten Sie unter:

"BLUE COVE" 2014/2015

Wir danken allen bisherigen Spendern und Unterstützern!

Für die Delfine!

Andreas Morlok

CEO ProWal



21.11.14 - Danke Ecuador! - Galápagos-Inseln verbannen Plastik - http://www.feelgreen.de/plastikmuell-galapagos-inseln-verbannen-plastik/id_71870218/index


21.11.14 - Fisch mit Antibiotika verseucht - http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fisch-aquakulturen-antibiotika-ia.html


20.11.14 - Vorwurf der Tierquälerei - Seaworld und die Qual mit den Walen - http://boerse.ard.de/aktien/aktie-des-tages/seaworld-und-die-qual-mit-den-walen100.html


20.11.14 - Fuerteventura / 48 Stunden nach Start der Ölbohrungen toter Pygmäen Pottwal am Strand - http://www.kanarenmarkt.de/2014/11/fuerteventura-48-stunden-nach-start-der-oelbohrungen-toter-pygmaeen-pottwal-strand/8086


19.11.14 - Taiji - Panik bei den Delfinhändlern und Delfinarienbetreiber?

Wie SSCS heute berichtet, waren gestern potenzielle Delfinkäufer und Delfin-Abrichter des Wal-Museums im Hafen von Taiji unterwegs und begutachteten dort in Meerwassergehegen die Großen Tümmler, die am 2. November in der Bucht gefangen wurden. Die Großen Tümmler könnten schon bald in eines der 106 Delfinarien gebracht werden, die in der Vergangenheit Delfine in Taiji gekauft haben.

Diese fünf Großen Tümmler sind die einzigen Delfine, die seit Beginn der Delfin-Treibjagdsaison (1. September 2014) bis heute gefangen wurden und für die weltweite Delfinarien-Industrie interessant sind.

In der Treibjagdsaison 2013/2014 wurden im gleichen Zeitraum wie in diesem Jahr bereits 30 Große Tümmler gefangen und in der Saison 2012/2013 waren 23 Delfine geeignet für den Verkauf an die Delfinarien-Industrie.

Das Interesse der Delfinkäufer an diesen fünf Delfinen ist sehr ungewöhnlich, denn die Großen Tümmler sind für die Shows in Delfinarien noch nicht abgerichtet worden und können dafür noch nicht eingesetzt werden. Die Abrichtungszeit von wildgefangenen Delfinen beträgt normalerweise 1 – 2 Jahre.

Es gibt nun zwei Erklärungen:

1.) Die Delfinarienbetreiber merken, dass der bisher in den letzten Jahren reibungslose Nachschub an wildgefangenen Delfinen in Taiji nun unsicher geworden ist und befürchten, dass dadurch die Preise für trainierte Delfine so hoch ansteigen könnten, dass sie diese nicht mehr bezahlen könnten. Einzelne trainierte Delfine wurden bisher für Summen von bis zu 150.000 € verkauft. Weil die Treibjagdsaison in Taiji schon fast zur Hälfte vorbei ist und bisher keine weiteren Delfine für die Delfinarien-Industrie gefangen wurden, gibt es im Moment nur die Delfine, die in den letzten Treibjagdsaisons gefangen und abgerichtet wurden. Diese Tiere können jedoch die zukünftige Nachfrage der weltweiten Delfinarien-Industrie nicht decken. Die Delfinarien-Betreiber sind dadurch heute schon bereit dazu, untrainierte Delfine zu erwerben, obwohl sie gar nicht wissen, ob man diese abrichten kann und ob sie die schwere Zeit der Abrichtung überhaupt überleben. Die untrainierten Delfine sind jetzt sicherlich noch zu einem günstigeren Preis zu erwerben.

2.) Ein Grund für die Delfinjäger und Händler die untrainierten Delfine jetzt schon zu verkaufen, als später, wenn sie viel mehr wert sind, ist der für sie bisherige katastrophale Verlauf der Delfintreibjagdsaison. Für das Fleisch der bisher 178 getöteten Delfine erhalten die Delfinjäger eine Summe von insgesamt etwa 50.000 €. Das ergibt für jedes der 12 Treibjagdboote mit Besatzung ein Betrag von etwa 4.200 € oder auf den Tag der bisher 80 Tage andauernden Treibjagsaison umgerechnet etwa 50 €. Das reicht nicht einmal dafür aus, um die Betriebskosten für die Boote zu decken.

Wirtschaftlich ist die bisherige Delfin-Treibjagdsaison für alle Beteiligten ein Desaster und ein Minusgeschäft. Obwohl die Händler wissen, dass ihre bisher fünf gefangene Großen Tümmler in 1 – 2 Jahren viel mehr wert sind, wären sie schon heute bereit dazu, diese Delfine für einen viel geringeren Preis zu verkaufen, um ihre bisherigen Verluste wenigstens etwas ausgleichen zu können.

Die Delfinfangsaison 2014/2015 endet Ende Februar 2015.

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ProWal-Aktion „Blue-Cove 2014/2015“ zum Schutz der Meeressäuger in Taiji

Je nach Unterstützung wird ProWal seine im September begonnene Vergrämeraktion in Taiji fortsetzen und weitere Pinger vor den Küstengewässern Taijis platzieren.

Es ist die einzige Möglichkeit, die Meeressäuger von der Schlachtbucht in Taiji fernzuhalten und zu schützen!

Informationen dazu unter:

"BLUE COVE" 2014/2015

Wir danken allen bisherigen Spendern und Unterstützern dieser einzigarten Rettungsaktion zum Schutz der Delfine in Taiji!

Andreas Morlok

CEO ProWal



18.11.14 - Japan beantragt Walfangerlaubnis für die Antarktis - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/trotz-verbot-japan-will-wieder-wale-in-antarktis-jagen-a-1003527.html


18.11.14 - Plastikmüll - Diese Weltkarte teilt die Ozeane ganz neu ein - http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article134417406/Diese-Weltkarte-teilt-die-Ozeane-ganz-neu-ein.html

Zu wenig - Ein Verbot wäre effektiver! - http://www.welt.de/wirtschaft/article134462454/EU-will-die-Zahl-der-Plastiktueten-halbieren.html



18.11.14 - Aktueller Stand zum Projekt "Dolphin Care - Rescue Center Red Sea"

Wir haben nun einen aktuellen Spendeneingang von insgesamt 860 €.

Die reinen Selbstkosten für den ersten Schritt, die Recherche-Reise in Israel, betragen etwa 3.000,- €. Diese Reise ist eine der wesentlichen Grundlagen für unser geplantes Projekt „Dolphin Care“.

In der Anlage in Israel wurden in der Vergangenheit bereits Delfine ausgewildert und diese Erfahrungen sind für unser Projekt von großer Wichtigkeit und Nutzen.

Das einzige uns in diesem Jahr noch zur Verfügung gestandene Zeitfenster, Ende November, um nach Israel zu reisen, kann nun leider nicht genutzt werden.

Wir werden die Recherche-Reise in Israel nun in 2015 durchführen, um dann eine wissenschaftlich fundierte Projektplanung erstellen zu können, die dann der ägyptischen Regierung vorgelegt werden soll.

Wir danken allen bisherigen Spendern und hoffen auf die weitere Unterstützung, damit die ersten Schritte für dieses einzigartige Projekt umgesetzt werden können!

Für die Delfine!

Andreas Morlok

CEO ProWal

&

Jürgen Ortmüller

CEO WDSF

Projekt "Dolphin Care - Rescue Center Red Sea"



16.11.14 - In Taiji wird gerätselt! - Wo sind die Delfine? – Wirtschaftliches Desaster für die Delfinjäger und Delfinarien-Industrie bahnt sich an!

In Taiji sind bereits 10 der insgesamt 26 Wochen andauernden Delfinfang-Saison vorbei.

Bei den Delfinjägern und der Fischereigenossenschaft wird gerätselt, denn seit Anfang September befindet sich fast ausschließlich nur eine Delfinart, die Rundkopfdelfine, vor den Gewässern Taijis.
Es wird darüber spekuliert, ob sich das Wetter verändert und dies Auswirkungen auf die Meeresströmungen oder die Wassertemperaturen haben könnte oder ob es andere Gründe dafür gibt, warum es wenige oder gar keine der anderen sechs Arten vor der Küste gibt, die in den letzten Jahren bejagt wurden!

http://www.sankei.com/west/news/140917/wst1409170013-n1.html

Stand: 16.11.2014

Von diesen vier Arten wurden bisher noch überhaupt keine Tiere getötet oder für die Delfinarien-Industrie in Gefangenschaft genommen:

Blau-Weiße-Delfine (Fangquote: 450)

Schlankdelfine/Fleckendelfine (Fangquote: 400)

Pazifische Weißstreifendelfine (Fangquote: 134)

Kleine Schwertwale (Fangquote: 70)

Von der weltweiten Delfinarien-Industrie bevorzugten Großen Tümmlern (Fangquote: 509) wurden bisher 11 Tiere getötet und 5 in Gefangenschaft genommen.

Kurzflossen-Grindwale (Fangquote: 114) wurden bisher 15 getötet und 2 in Gefangenschaft genommen.

Rundkopfdelfine (Fangquote: 261) wurden bisher 146 getötet und 2 in Gefangenschaft genommen.

Heute wurden gar Babys von Rundkopfdelfinen getötet, obwohl diese in der Vergangenheit oftmals verschont wurden. Der Grund, warum man die Babys ins Meer zurückgeführt hatte, ist kein humaner, sondern ein rein ganz wirtschaftlicher Aspekt. Jedes Tier, ob erwachsen oder klein, zählt bei der vorgegebenen Fangquote. Die Delfinjäger befürchten nun, dass sie nicht einmal die erlaubte Quote von 261 Tieren in dieser Fangsaison erreichen werden und töten gar die Babys. Für den Verkauf des Fleisches von Delfinbabys erhalten die Delfinjäger gerade einmal ein paar wenige Euros.

Insgesamt wurden in der bisherigen Fangsaison 172Tiere getötet und 9 Tiere in Gefangenschaft genommen. Die Gesamtfangquote aller sieben Arten, die bejagt werden dürfen, beträgt: 1.938 Meeressäuger.

Für die Delfinjäger und auch für Delfinarien-Industrie bahnt sich schon jetzt ein Desaster an!

Selbst um Rundkopfdelfine zu finden, müssen die Delfinjäger 15 bis 20 Kilometer weit auf das Meer hinausfahren und die Treibjagden gestalten sich aus so einer großen Entfernung zur Schlachtbucht als äußert schwierig. Die Delfine haben dadurch größere Chancen ihren Häschern zu entkommen!

Für das Fleisch von einem getöteten erwachsenen Delfin erhalten die Fischer um die 300,- €. Bei 172 bisher getöteten Tieren (Erwachsene und Baby-Delfine) ergibt das ein Verkaufserlös von etwa 50.000 €. Das deckt bei weitem nicht einmal die bisherigen Betriebskosten für die 12 Treibjagdboote in der bisher 77 Tage andauernden Treibjagdsaison!

Lukrativ sind für die Delfinjäger und für die Delfin-Händler hauptsächlich der Fang, die Abrichtung und der Verkauf von Großen Tümmlern, denn für einen dressierten Delfin werden von der Delfinarien-Industrie Summen von bis zu 150.000,- € bezahlt.

Die vier in Gefangenschaft genommen Kurzflossengrindwale und Rundkopfdelfine sind für die Delfinarien-Industrie uninteressant. Sie werden wohl den Rest ihres Lebens im Wal-Museum in Taiji verbringen und für kommerzielle Angebote für die Besucher herhalten müssen.

Die bisher fünf in Gefangenschaft genommenen Großen Tümmler sind bislang noch ohne großen Wert, denn sie müssen erst abgerichtet werden, was bis zu zwei Jahre dauern kann. Falls sie diese grausame Prozedur überhaupt überleben, können sie für hohe Summen verkauft werden.

In den letzten vier Treibjagdsaisons wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt im Durchschnitt fünfmal so viele Große Tümmler in Gefangenschaft genommen, als in dieser Saison!

Die bisherige Delfintreibjagdsaison hat sich für alle Beteiligten in Taiji wirtschaftlich nicht gelohnt!

Es gibt 106 Delfinarien weltweit, die bisher abgerichtete Delfine aus Taiji gekauft haben. Den Bedarf an weiteren dressierten Tieren für diese weltweite Delfinarien-Industrie kann momentan nur durch den Verkauf von früheren Fängen abgedeckt werden.

Wenn sich der bisherige Trend der geringen Gefangenschaftsnahmen fortsetzt, werden die Meerwassergehege und die Abrichtungs-Becken im Taiji-Walmuseum wohl bald ziemlich leer sein und die Preise für abgerichtete Delfine könnten astronomische Summen erreichen, welche viele Delfinarien nicht mehr bezahlen könnten!

Die Delfinfangsaison 2014/2015 endet Ende Februar 2015.

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ProWal-Aktion „Blue-Cove 2014/2015“ zum Schutz der Meeressäuger in Taiji

Je nach Unterstützung wird ProWal seine im September begonnene Vergrämeraktion in Taiji fortsetzen und weitere Pinger vor den Küstengewässern Taijis platzieren.

Es ist die einzige Möglichkeit, die Meeressäuger von der Schlachtbucht in Taiji fernzuhalten und zu schützen!

Informationen dazu unter:

"BLUE COVE" 2014/2015

Wir danken allen bisherigen Spendern und Unterstützern dieser einzigarten Rettungsaktion zum Schutz der Delfine in Taiji!

Andreas Morlok

CEO ProWal




15.11.14 - Färöer-Inseln – Delfin-Sichtungen in den letzten Tagen und ein Auszug unserer Strategie, um Grindwale und Delfine mit Pingern und Beschallungsgeräte zu retten

Vor zwei Tagen wurde vor der Hauptstadt Torshavn eine Gruppe von fünf Orcas gesichtet. Sie ist eine von mehreren Gruppen, welche die Färöer-Inseln regelmäßig besuchen. Die Orca-Gruppen sind leider nicht ortsansässig und halten sich gewöhnlich nur wenige Tage dort auf. Die Gruppen wandern regelmäßig auf der Route Island – Färöer-Inseln – Shetland-Inseln hin- und her.

Weil Delfine Orcas fürchten, denn sie stehen auch auf ihrem Speiseplan, wollten wir diesen Umstand auch in unsere Aktionen miteinbeziehen.

Da wir schon seit längerer Zeit Kenntnisse von den Orca-Aufenthalten haben und auch ihre Wanderrouten kennen, platzierten wir schon letztes Jahr auf den Färöer-Inseln bei strategisch wichtigen Orten, neben anderen Pingertypen, auch selbstentwickelte Land- und Wasserbeschallungsgeräte, die permanent unterschiedliche Orca-Laute abspielten, mit der Hoffnung dass die Beschallungen die Orcas hören, anlocken und sie zu einem längeren Aufenthalt bewegen könnten.

Letztes Jahr hatten wir Glück und unsere Strategie ging voll auf! Wir konnten die Orcas durch mehrere Hundert von uns platzierten Beschallungsgeräte für viele Wochen an den Küsten der Färöer-Inseln halten. Die Tiere suchten wohl ihre Artgenossen, die sie natürlich nicht fanden, denn die Orcalaute kamen ja aus Lautsprechern.
In den Zeiten, in denen sich Orcas vor den Küsten der Färöer-Inseln aufhielten, wurden dort keine Grindwale oder andere Delfine gesehen und kein einziges Tier musste in einer Schlachtbucht sterben!
Die Akku-Leistung dieser von uns entwickelten Beschallungsgeräte hatten jedoch nur eine begrenzte Laufzeit von wenigen Wochen (unsere heutigen Entwicklungen laufen mehrere Monate).

Wir platzierten mehrere Male solche Geräte und die Anwesenheit der Orcas über eine so lange Zeit, löste großes Erstaunen bei den Färingern selbst aus. In der Hauptstadt Torshavn wurde gar ein Orca-Informations-Center eingerichtet und selbst Orca-Forscher aus Schottland reisten mit einem Team und einem Boot auf die Färöer-Inseln, um sich über die ungewöhnlich lange Aufenthaltsdauer der Orcas zu informieren.

Unter anderem auch mit dieser Strategie gelang es uns 2013, dass auf den Färöer-Inseln die Grindwalfangsaison so spät begann (Ende Juli), wie kaum in einem anderen Jahr in den letzten 80 Jahren zuvor!

Färöer-Inseln – Orca-Sichtungen 2013:

24.05.13 – 7 Orcas – Fugloy
05.06.13 – 3 Orcas - Barmur – Bordoy
15.06.13 – 2 – 3 Orcas – Norden Färöer-Inseln - Eiði
17.06.13 – 2 – 3 Orcas – Norden Färöer-Inseln – Tjørnuvik
29.06.13 – Orca-Sichtung im Osten der Färöer-Inseln

Shetland-Inseln – Orca-Sichtungen 2013:

14.05.13 – Orcas
08.06.13 – Orcas
08.07.13 – Orcas
26.07.13 – Orcas
27.07.13 – 5 Orcas
28.07.13 – Orcas
31.07.13 – Orcas
07.08.13 – 4 Orcas

In den Zeiten, in denen Orcas bei den Shetland-Inseln gesichtet wurden, gab es dort ebenfalls keine Grindwalsichtungen!

Obwohl es Hinweise darauf gibt, dass die Orcas heute immer noch von den Färingern bejagt werden, gibt es keine Beweise dafür, denn das Töten der größten Delfinart wäre heute auch illegal. Die Jagd auf Orcas ist auf den Färöer-Inseln schon seit vielen Jahren verboten. Die letzten offiziellen Orca-Tötungen gab es 1978 in Klaksvik (31 getötete Orcas) und 1983 in Hvalba (10 getötete Orcas).

Vor einer Woche wurde im Norden der Färöer-Inseln eine Schule von 20 – 30 Großen Tümmlern gesehen. Es stand zu befürchten, dass sich die Tiere einer von zwei in der Nähe befindlichen lizensierten Schlachtbuchten nähern könnten, denn neben Grindwale töten die Färinger auch diese Art.
Die Großen Tümmler kamen jedoch mit dem Leben davon, weil wir im Frühjahr von einem Schiff aus, Pinger mit einer Laufzeit von einem Jahr vor genau diesem Fjordeingang platziert hatten (siehe Foto).

Dieses Jahr wurden bisher bei zwei Grindwalschlachtungen am 18.05. und am 30.08. insgesamt 48 Grindwale getötet. Auch fünf strenggeschützte Entenwale wurden in Hvalba getötet, nachdem die Tiere dort gestrandet waren.

Seit 1930 wurden von Januar bis zum heutigen Zeitpunkt in den Grindwalfangjahren im Durchschnitt etwa 1.300 Tiere getötet. Dieses Jahr könnte als das unblutigste Jahr in die Geschichte des Grindwalfangs auf den Färöer-Inseln eingehen!

Vor einem Jahr wurde die Grindwalfangsaison am 14. November beendet.

Wir hoffen, dass der Winter sehr bald auf den Färöer-Inseln einzieht und damit die Grindwalfangsaison für dieses Jahr beendet ist.

Wir danken an dieser Stelle allen Spendern. Ohne diese Unterstützung wären die Aktionen nicht finanzierbar gewesen.
Ein großes Schulterklopfen und ein dickes Dankeschön gilt allen Teammitgliedern, die eine immens schwere und nicht immer ungefährliche Arbeit zum Schutz der Tiere mit Bravour verrichteten.

Ob ProWal auch in 2015 Vergrämeraktionen zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln durchführen wird, steht bislang noch nicht fest.

Andreas Morlok

CEO ProWal





Färöer-Aktion 2014




14.11.14 - Rollstühle für Handicap-Hunde in die Ukraine unterwegs

Sieben Mal bereisten wir in den letzten drei Jahren die Ukraine, um uns dort für die Schließung der Delfinarien (eine gelang uns bereits) und auch für ein Importverbot von Meeressäugetiere in die ehemalige Sowjetrepublik einzusetzen. Die Ukraine war vor der Krise einer der großen Importeure für wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan und Beluga-Wale aus Russland.

In der Industriestadt Mykolayiv wurden wir Mitte 2012 zur Hilfe gerufen, als es dort in einem Fluss zu einem Massensterben von Delfinen und Hafenschweinswalen gekommen war. Niemand wollte helfen oder war in der Lage dazu, die ungewöhnlichen Wanderungen der Tiere vom Schwarzen Meer her in diesen Fluss und das Sterben zu stoppen. Bei mehreren Vergrämeraktionen mit sogenannten Pingern, gelang es uns, die Delfine und kleinen Wale von der Flussmündung fernzuhalten. Das Massensterben hatte ein Ende und seit nunmehr 2,5 Jahren wurde in diesem Fluss kein einziger Meeressäuger mehr gesehen.

Da der Satzungszweck von ProWal die Förderung des Tierschutzes vorsieht, sind wir natürlich nicht nur für den Delfin- und Walschutz unterwegs, sondern setzen uns bei jeder uns bietenden Möglichkeit auch für andere Tiere ein.
Schon bei unserem ersten Besuch in der Ukraine forderten wir bei einem persönlichen Besuch bei der Regierung in Kiew die sofortige Beendigung des Tötens von Straßenhunden vor der Fussball-EM 2012. Auch unterstützten wir Tierheime in Donezk und in Kiew.

In Mykolayiv unterstützen wir schon seit längerem mehrere Tierschützer und helfen beim Ausbau von Tierheimen mit, um für mehr und bessere Unterbringungsmöglichkeiten für Straßenhunde zu sorgen.

Viele verletzte oder kranke Straßenhunde, die es besonders schwer auf der Straße hatten und ohne Hilfe gestorben wären, konnten dadurch aufgenommen, behandelt und nach ihrer Genesung an Privatpersonen vermittelt werden.

Allerdings gibt es auch gerettete Hunde, die aufgrund eines Handicaps, meistens verursacht durch Autounfälle, teilweise gelähmt sind und fast keine Chance haben, vermittelt zu werden, obwohl sie lebensfroh sind, aber ihre Agilität nicht ausleben können. Auch diesen Hunden wollen wir helfen, um vielleicht doch noch einen tollen Platz für sie zu finden.

Da es in der Ukraine nur Rollis russischer Bauart gibt und diese weder praktikabel, noch für irgendjemanden erschwinglich sind, haben wir vor ein paar Wochen einen Aufruf gestartet, um nicht mehr gebrauchte, aber funktionstüchtige Rollis für die Handicap-Hunde in Mykolayiv zu spenden. Solch ein Hunderollwagen kostet neu 250, bis 500,- €, je nach Größe des Hundes.

Zwei Rollis bekamen wir von Privatpersonen in Deutschland, deren Lieblinge verstorben waren und diese für diesen guten Zweck spendeten. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

Für einen mittelgroßen und leichten Handicap-Hund, gab es leider keinen passenden Rolli. Dank einer großzügigen Spende einer Tierfreundin, konnten wir in Holland einen maßgeschneiderten Rollwagen für diesen Hund anfertigen lassen. Vielen Dank an dieser Stelle Lydia!

Die drei Rollis und noch so einiges an Hundezubehör, wie Leinen, Maulkörbe, usw. machten sich nun per versicherten Postversand auf die Reise in die Ukraine. Die Rollis werden dann von einem Tierarzt in Mykolayiv genau justiert und den Hunden angepasst.

Wir hoffen, dass das Paket gut in der Ukraine ankommt und die Hunde schon bald ein leichteres und bewegteres Leben führen können. Wir werden darüber berichten.

Vielen Dank noch einmal allen, besonders den Spendern und den Helfern Jacqueline, Inga und Evgeniy, die mitgeholfen haben, damit diese tolle Unterstützung für die Handicap-Hunde in Mykolayiv nun möglich wurde!

Andreas Morlok

CEO ProWal







14.11.14 - Delfinarienbefürworter "argumentieren" gerne: "Es sind doch nur einzelne Tiere, warum regt ihr euch so auf? - Ganz einfach, weil es nicht stimmt! Tausende Delfine müssen heute ihr Leben in Gefangenschaft verbringen. Zehntausende Meeressäuger starben bereits für die Delfinarien-Industrie, die dazu beiträgt, wildlebende Populationen zu gefährden! - http://www.ceta-base.com/library/mmir/mmir-complete-09Jul2013.pdf


14.11.14 - Nürnberger Delfinarium - Delfinmutter "Sunny" verletzt angeblich eigenes Baby - Behandlung mit Antibiotika - Bilder werden vorenthalten - http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/delfin-geburt-nuernberg-102.html


13.11.14 - Zu überflüssigen Delfinarien gibt es Alternativen - https://www.thedodo.com/community/HeatherMurphy/ocean-walls-captivating-people-795662375.html


11.11.14 - Färöer-Inseln – Lust und Spaß am Töten – 1.893 Hasen abgeknallt - Grindwalfangsaison könnte dieses Jahr historisch werden!

Weil dieses Jahr vielen Färingern der Spaß und die Lust am Töten durch die geringe Anzahl von Grindwalfängen verwehrt wurden, forcieren manche von ihnen nun die Jagd auf Hasen.

1.893 Tiere mussten für diese Jagdlust sterben.

Wie uns ein Mitarbeiter eines Museums in der Hauptstadt Torshavn im Rahmen einer ProWal/WDSF-Recherche anvertraute, werden die meisten Hasen rein zum Spaß erschossen. Die von vielen bei der Jagd eingesetzten Schrotflinten dursieben die Tiere durch die Streuwirkung der vielen Projektile. Das Fleisch der Hasen ist dadurch nicht mehr für den Verzehr geeignet.

http://aktuelt.fo/1893+harur+skotnar.html

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Anmerkung zur diesjährigen Grindwalfangsaison, die wohl historisch werden könnte:

Auf den Färöer-Inseln wurden dieses Jahr bisher bei zwei Jagden insgesamt 48 Grindwale getötet. Der letzte Grindwalfang fand am 30.08.2014 statt.

Im jährlichen Durchschnitt wurden in den letzten 80 Jahren von Jahresbeginn bis zum heutigen Datum etwa 1.400 Grindwale getötet.

Die diesjährige Fangsaison dauert aufgrund des milden Klimas noch an und könnte erst im Dezember beendet sein, wenn der Winter dort Einzug gehalten hat.

Seit etwa sechs Wochen befinden sich keine Tierschutzorganisationen mehr auf den Färöer-Inseln.

ProWal platzierte im Frühjahr an den wichtigsten strategischen Orten und vor den meisten der 22 lizensierten Schlachtbuchten Vergrämergeräte (Pinger). Diese Geräte versenden akustische Signale und halten die Grindwalschulen von den Schlachtbuchen fern.

Ein Sieg für die Grindwale, dank der Technik, gegenüber den jagdlüsternen Einwohnern der Färöer-Inseln!



10.11.14 - Klage gegen US Navy - Sonare töten Wale - http://www.nzz.ch/international/sonare-toeten-wale-1.18422140


10.11.14 - Bonner Konvention verabschiedet bahnbrechende Entscheidungen für Wale und Delfine - http://www.lifepr.de/pressemitteilung/wdc-whale-and-dolphin-conservation-ggmbh/Bonner-Konvention-verabschiedet-bahnbrechende-Entscheidungen-fuer-Wale-und-Delfine/boxid/520252

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/un-konferenz-cms-groesserer-schutz-fuer-wandernde-tierarten-a-1001970.html


09.11.14 - Fukushima: 100 Tonnen tote Sardinen an der Küste von Hokkaido angeschwemmt - http://netzfrauen.org/2014/11/09/fukushima-100-tonnen-tote-sardinen-an-der-kueste-von-hokkaido-angeschwemmt-massive-of-dead-sardines/

Japan: Zwei Atomkraftwerke dürfen wieder eingeschaltet werden - http://www.spiegel.de/politik/ausland/atomkraft-japan-genehmigt-wiederanfahren-von-zwei-reaktioren-a-1001546.html


08.11.14 - Erfolgreiche Flyer-Verteilungs-Aktion zur Aufklärung der Zoo-Besucher in Nürnberg wird fortgesetzt und benötigt Unterstützung!

Seit dem Frühjahr werden von ehrenamtlichen Tierfreunden an jedem Wochenende vor dem Zoo-Eingang Informationsflyer („DIE WAHRHEIT!“) verteilt, um die Besucher über die katastrophale Haltung von Delfinen in Gefangenschaft zu informieren.

Die Informationen, die wir bereithalten, nehmen viele Besucher dankbar an, denn diese werden vom Zoo selbst verschwiegen. Oftmals bekamen wir als Reaktion zu hören, dass Besucher den Zoo in Nürnberg künftig meiden werden, so lange dort noch Delfine in Betonbecken eingesperrt sind!

Die Flyerverteilung soll auch über die Wintermonate fortgesetzt werden, denn es sollen so viele Besucher wie nur möglich informiert werden!

Bisher wurden 20.000 klimaneutrale Flyer gedruckt, die uns 933,54 € gekostet haben.


SPENDENAUFRUF:

ProWal ist keine Mitglieder-Organisationen und finanziert sich ausschließlich über Spenden.

Wir möchten Sie bitten, unsere wichtige Flyer-Aufklärung der Zoo-Besucher mit einer für Sie möglichen Spende zu unterstützen, damit wir diese Aktion fortsetzen können.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe und Unterstützung!

Andreas Morlok

CEO ProWal



SPENDE-MÖGLICHKEITEN:


Bankverbindung für steuerlich abzugsfähige Spenden:


ProWal

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Verwendungszweck: „Flyer”







08.11.14 - Freiheit für Flüssiggas – Gefahren und Gefangenschaft für Delfine

Um unabhängiger von russischen Rohstoffen zu werden, wird im Hafen der litauische Stadt Klaipeda ein schwimmender Umschlagterminal für Flüssiggas errichtet. Brisant dabei ist, dass zum Schutz des Hafens Delfine als Wachtiere eingesetzt werden sollen!

http://www.bayernkurier.de/zeitung/artikel/ansicht/14681-freiheit-dank-flussiggas.html

Delfine mit dubioser Herkunft und Ausbau des Delfinariums in Klaipeda mit EU-Steuergeldern!

Bei einer ProWal/WDSF-Recherche im Frühjahr 2014 wollten wir feststellen, ob sich wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan in der EU befinden und baten die Betreiber des Delfinariums um die Übersendung von DNA-Analysedaten ihrer in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen. Eine Antwort blieb bis heute aus, was ein Skandal ist, denn wie wir herausgefunden haben, wurde der Ausbau des dortigen Delfinariums mit Kosten von 11,5 Millionen € zum größten Teil durch einen EU-Strukturfond, also mit Steuergelder der EU-Bürger, finanziert!

http://www.muziejus.lt/en/inside.php?id=delfinai  

In Litauen, seit 2004 EU-Mitglied, befinden sich auch wildgefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer. Die Entnahmen von Delfinen aus dem Schwarzen Meer (Sewastopol/Ukraine – annektiert 2014 von Russland) sind durch ein Fang-Moratorium verboten, für dessen Umsetzung und fortlaufender Verlängerung wir uns bei der Regierung in Kiew eingesetzt haben! Es gibt auch Hinweise dafür, dass Delfine mit unbekanntem Ursprung aus Russland nach Litauen gebracht wurden. Russland importiert auch wildgefangene Delfine aus Taiji!

Wir haben Stefan Bernhard Eck, Abgeordneter im Europäischen Parlament und den Bundesvorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, gebeten, in Brüssel herauszufinden, wer für diesen Strukturfond dort zuständig ist. Diese skandalöse Unterstützung mit Steuergeldern für den Ausbau eines intransparenten Delfinariums muss rückgängig und auch der Einsatz von Delfinen zum Schutz eines Hafens müssen beendet werden!








ProWal-Fotos: Wildgefangene „Kampf-Delfine“ in einem Militärstützpunkt in Sewastopol/Krim



06.11.14 - Wal-Sterben vor Neuseeland - Grindwale sind erneut gestrandet - http://www.tagesschau.de/ausland/gestrandete-wale-103.html


06.11.14 - Die Delfinarien-Industrie hält ihr Schein-Argument "Bildung, Wissenschaft, Arterhaltung" immer noch hoch - Die Menschen lassen sich aber nicht mehr für dumm verkaufen! - http://www.ecorazzi.com/2014/02/10/sam-simon-says-kshamenk-is-most-abused-orca-in-the-world/


05.11.14 – Neuseeland - Gestrandete Wale ins Meer zurückgeleitet - http://www.nzz.ch/panorama/alltagsgeschichten/gestrandete-wale-ins-meer-zurueckgeleitet-1.18418670



05.11.14 – Nürnberger „Delfin-Lagune“ gefloppt - Ein Millionengrab mit Ansage! Schuldenerlass und Griff in die Trickkiste! – Wo bleiben die Konsequenzen?

Während vor ein paar Tagen noch dutzende Zeitungen über die Geburt eines Delfinbabys im Nürnberger Delfinarium berichteten und die Zoomitarbeiter dieses Ereignis als bilderbuchmäßig bezeichneten und feierten, kommt nun durch eine einzige Nürnberger Zeitung ans Tageslicht, worüber man bei der Stadtverwaltung oder im Zoo selbst lieber schweigt. Der Zoo ist nicht in der Lage, seine für den Bau der sogenannten „Delfin-Lagune“ aufgenommenen Kredite zurückzubezahlen! Ohne Zuschuss von Steuergeldern wäre der Tiergarten Nürnberg pleite! 

„Die Stadt greift dem verschuldeten Tiergarten unter die Arme und entlastet ihn um mehrere Millionen Euro. Das saftige Minus in der Bilanz des Tiergartens schlägt sich wegen des Baus der Delfinlagune nieder. Die Stadt greift allerdings tief in die Trickkiste, um dem Tiergarten die Schulden zu erlassen.“


http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/teure-lagune-stadt-greift-dem-tiergarten-unter-die-arme-1.3986692 

 
Tierschützer und Kritiker bemängelten schon vor Jahren die Pläne für den Ausbau des Delfinariums im Nürnberger Zoo.

ProWal schrieb bereits am 20.11.2008 auf seiner Webseite: „Hier schaufelt sich der Tiergarten Nürnberg sein eigenes Millionengrab. Auch die verantwortlichen Politiker, die diesem zukunftslosen Projekt zugestimmt haben, werden in diesen Betonlöchern baden gehen! Die Besucher werden fern bleiben, denn kaum jemand möchte sich heute noch an der traurigen Delfingefangenschaft mehr ergötzen und erst recht nicht unterstützen!“

Jede Warnung, alle Interventionen, negative Gutachten, negative  Meinungsumfragen und alle kritischen Stimmen wurden von Seiten der Verantwortlichen der Stadt Nürnberg selbstgefällig ignoriert. Die Gegner des Delfinariums wurden damals gar als dumm bezeichnet, die keine Ahnung von der Realität hätten! 

Selbst die Empfehlungen eines 50.000 € teuren Wirtschaftlichkeits-Gutachtens wurden nicht vollständig übernommen und behauptet nun in dem oben genannten Bericht der Nürnberger Zeitung einfach lapidar: „Heute weiß man, dass die (Besucher-)Prognosen einer Beratungsfirma für den Bau der Lagune nicht aufgehen.“


12.10.2010 - „Der Verein «Menschen für Tierrechte» hat den Steuerberater Jürgen Ortmüller aus Hagen damit beauftragt, das vom Tiergarten veranlasste Wirtschaftlichkeits-Gutachten zur Lagune noch einmal zu überprüfen. Schon jetzt kann laut Ortmüller festgestellt werden, dass die Zinsen für die hohe Neuverschuldung, die die Stadt Nürnberg durch den Bau der Lagune eingeht, für den Tiergarten zum Problem werden dürften.“


http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/2.192/gutachten-soll-auf-den-prufstand-1.885639/kommentare-7.639104  

 
Am 25.05.2010 hieß es vom stellvertretenden Zoo-Direktor Helmut Mägdefrau: „Auch das Geld-Argument zieht für ihn nicht, da der Lagunenbau über Kredite finanziert werde, den Stadtsäckel nicht belaste.“


http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/artgerechte-delfin-haltung-ist-nicht-moglich-1.782566 

 
Völlige Fehleinschätzung


Bei den angekündigten Kosten von 24 Millionen € für die zusätzlichen kleinen Außenbecken des Delfinariums, der sogenannten „Delfin-Lagune“, blieb es nicht. 

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1002887&kat=11&man=3 

 
Schon nach der Eröffnung der „Delfin-Lagune“ in 2011 explodierten die Baukosten auf ca. 31 Millionen Euro.

http://www.tierrechte-nuernberg.de/index.php/themen/tiergaerten/delfinlagune  

 
Ob die in dem ganz oben genannten Artikel von der Stadt angegeben Kosten von 30 Millionen € tatsächlich stimmen, lässt sich nicht überprüfen! Das ist schon ein Skandal für sich, denn der Zoo ist eine öffentliche Einrichtung, der sich nicht selbst trägt und deshalb schon seit vielen Jahren auf Steuergelder angewiesen ist und dennoch jegliche Transparenz vermissen lässt.

Nun ist der Nürnberger Zoo und die Stadt in der Realität angekommen!

Entgegen allen Beteuerungen der Lokalpolitik und der  Tiergartenleitung muss nun der Steuerzahler bluten!

Mit dem nun veröffentlichten Bericht in der Nürnberger Zeitung werden jetzt die Bürger der Stadt scheibchenweise darauf vorbereitet, dass die Kosten für den Bau der „Delfin-Lagune“ nun eben doch von Steuergeldern zu bezahlen sind!

„Von sieben Millionen Euro Mehrbelastungen beim Bau der Lagune, die dem Tiergarten nicht anzulasten seien, übernimmt die Stadt mit 3,5 Millionen Euro schon einmal die Hälfte. Darüber hinaus wird die restliche Rückzahlung so gestreckt, dass der Tiergarten jährlich nur noch 900.000 Euro zurückzahlen muss, weniger als bisher.“

Diese Aussage sagt alles!

 
Der Tiergarten baut und die Kosten, die nie realistisch geplant waren, sind dem Tiergarten nicht anzulasten?

Auch die jährliche Rückzahlungsrate für den Kredit von 900.000,- € ist völlig utopisch!

 
Am 22.06.2010 veröffentlichte ProWal auf seiner Webseite:

„Seit Jahren erwirtschaftet der Tiergarten keine Gewinne (jährlicher Verlust ca. 3 Millionen €). Selbst im „Flockejahr 2008“ gab es ein dickes Minus. Wie der Tiergarten den von der Stadt erhaltenen Kredit in den nächsten 20 Jahren zurückbezahlen soll, steht in den Sternen. Die angenommenen Besucherzahlen werden sicherlich nur anfangs erreicht werden.

Das Projekt „Lagune“ ist schon vor dem Bau zum Scheitern verurteilt gewesen. Ein Millionengrab sinnlos vergeudeten Millionenbeträge, für die letzten endlich der Steuerzahler aufkommen muss.“

Die Delfin-Lagune, als Alleinstellungsmerkmal, sollte die Besucher in Massen in die Metropol-Region Franken locken!

Die vom Zoo und der Stadt angenommenen und notwendigen Besucher von jährlich 1,18 Millionen blieben aus, was schon vor Jahren absehbar war! 


Die Besucher-Entwicklung:

Jahr / Besucher

2005: 1.130.453
2006: 1.101.716
2007: 1.062.000
2008: 1.281.286 (Flocke-Jahr)
2009: 1.039.115
2010: 933.107
2011: 1.223.304 (Eröffnung „Delfin-Lagune“)
2012: 1.095.481
2013: 997.474
2014: Aufgelaufener Stand Ende August zu 2013: + 63.261. Insgesamt voraussichtlich: 1.060.000


27.08.14 - „Zum dritten Mal in Folge dürfte der Tiergarten das selbst gesetzte Ziel von 1,18 Millionen Besuchern im Jahr nicht erreichen. Direktor Dag Encke zieht die Konsequenz und richtet die wirtschaftlichen Kalkulationen auf bis zu 1,1 Millionen Gäste aus.“


http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-raumt-zu-optimistische-prognose-bei-lagune-ein-1.3850891 

Schon im Jahr 2005 und 2006 kamen mehr Besucher in den Zoo, als vorletztes, letztes und voraussichtlich in diesem Jahr, also nach dem Bau dieses so hoch angepriesenen und angeblichen „Besuchermagneten Delfin-Lagune“. 

Wie soll der Tiergarten, der auf dem Besucher-Niveau vor dem Bau der „Delfin-Lagune“ angekommen ist und jährliche Verluste erwirtschaftet, 900.000 € im Jahr zurückbezahlen? Ein Investitionsstau für weitere Aus- und Umbaumaßnahmen der anderen Tiergehege ist absehbar. 

Es ist allerhöchste Zeit, dass das Delfinarium in Nürnberg mittelfristig geschlossen wird und alle Verantwortlichen für dieses finanzielle Desaster zur Rechenschaft gezogen werden!

 

07.11.14 - Finanzspritze für Tiergarten: ÖDP übt scharfe Kritik - http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/finanzspritze-fur-tiergarten-odp-ubt-scharfe-kritik-1.3995095 

 
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Das Foto zeigt das 1989 erbaute Rundgebäude des alten Delfinariums während dem Bau der „Delfin-Lagune“ im April 2010, in dem sich momentan die Delfinmutter „Sunny“ mit ihrem Kalb aufhält. Die Wasserfläche des Minibeckens beträgt gerade einmal 113 m2!

Es ist auch endlich einmal angebracht, dass die Nürnberger Zeitung und auch der Tiergarten wahrheitsgemäßer mit ihrer Berichterstattung umgehen sollten! Die Leser und die Besucher sollte man nicht für dumm halten!

Auf dem Foto ist auch zu erkennen, dass große Mengen an Beton beim Bau von Gebäuden und der „Delfin-Lagune“ verwendet wurden!

Dennoch ist heute noch auf der Internetseite des Tiergartens zu lesen:

„Aber auch für die Besucher entstand mit der Lagune eine ganz neue Zoolandschaft ohne Beton und Gebäuden.“

http://tiergarten.nuernberg.de/.../del.../delphinlagune.html

Auch auf der Seite der Nürnberger Zeitung steht immer noch bei einer Kurzbeschreibung über den Zoo:

„In einem weitläufigen Gelände mit Wald, Wiesen, Weihern und Sandsteinfelsen liegt der Nürnberger Tiergarten. Er gilt als einer der schönsten deutschen Landschaftszoos.

Die 2011 fertiggestellte Delfinlagune sorgt für höhere Besucherzahlen aber auch für Kritik.“

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/aufatmen-unter-vorbehalt-im-nurnberger-delfinarium-1.3984825

Die Aussage über die höheren Besucherzahlen ist nachweislich nicht richtig. Kein Wunder auch, dass die Kritik über diesen Zoo, der jährlich Skandalschlagzeilen produziert, bleibt!






03.11.14 - Delfinbaby in Nürnberg zur Hölle verurteilt – Kritik von Tierschutzorganisationen - http://02elf.net/allgemein/delfinbaby-nuernberg-hoelle-verurteilt-kritik-tierschutzorganisationen-850100.html


03.11.14 - Wale zieht es Richtung Deutschland - http://www.sueddeutsche.de/wissen/biologie-wale-zieht-es-richtung-deutschland-1.2200776


03.11.14 - Uno-Konferenz: Extra Schutz für Eisbären, Haie und Löwen geplant - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/quito-uno-konferenz-cms-plant-schutz-von-21-wild-tierarten-a-1000710.html


02.11.14 - Tiergarten Nürnberg - Kritische Tage für das Delfin-Baby - http://www.sueddeutsche.de/bayern/tiergarten-nuernberg-kritische-tage-fuer-das-delfin-baby-1.2200774


02.11.14 - ProWal-Video-Serie (Video 7) - Taiji/Japan 2014

Treibjagden, Folter-Abrichtungen für Delfinarien und Tötungen der Delfine 


7.) Taiji – Dolphin-Resort – Abrichtung ausgehungerter Delfine, die ihre letzte Chance auf ein Leben in Freiheit im Meer nicht nutzen!

Was können wir und Sie dagegen tun?

https://www.youtube.com/watch?v=0d4BnPYKiVk&feature=em-upload_owner

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Einen ausführlichen Bericht über die Delfin-Treibjagden in Taiji/Japan und die Zusammenhänge mit der Delfinarien-Industrie erhalten Sie auf der ProWal-Webseite unter Taiji 2014

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DAS KÖNNEN SIE TUN:


Kaufen Sie bitte keine Eintrittskarten für Delfinarien!

Setzen Sie sich für die Schließungen von Anlagen ein, in denen Meeressäuger in Gefangenschaft gehalten werden!

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Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne "Blue Cove/Blaue Bucht 2014/2015"!

ProWal schreitet aktiv zum Schutz der Delfine vor Ort ein!

HELFEN SIE JETZT MIT!

Informationen dazu auf der ProWal-Webseite unter:

„Blue Cove/Blaue Bucht 2014/2015“

"BLUE COVE" 2014/2015



01.11.14 - In Taiji findet heute das alljährliche Wal-Festival statt. Bei diesem Fest wird auch ohne Hemmungen Delfin- und Walfleisch angeboten, welches mit Umweltgiften hoch angereichert ist und selbst die eigenen Grenzwerte weit überschreitet. http://www.japantimes.co.jp/life/2007/08/01/environment/taiji-officials-dolphin-meat-toxic-waste/#.VFVVWcneiSr - Wie soll in Japan jemals eine Generation entstehen, die sich für den Schutz der Meeressäuger einsetzt, wenn man als Kind schon lernt, dass es völlig normal sei, diese Tiere abzuschlachten und zu konsumieren?






31.10.14 - Ungereimtes aus Nürnberg

Laut Aussagen des Zoos in Nürnberg ist in der letzten Nacht im dortigen Delfinarium ein gesundes Delfin-Baby zur Welt gekommen. 

Ein Bild von der Geburt oder vom Nachwuchs gibt es bisher keines, was verwundert.

Auf der Tiergarten-Seite ist zu lesen:

„Die frühe Lebensphase der ersten zwei Wochen eines Delphins ist die kritischste Phase in der Delphinaufzucht. Daher kann der Tiergarten vorerst keinen Zutritt zum Becken von Mutter und Kalb gewähren, um unnötige Störungen der Mutter zu vermeiden. Deshalb konnte der Tiergarten noch kein Foto von dem Kalb machen.“

Warum sollte das Fotografieren eine Störung sein, wenn die Mutter mit ihrem Kalb laufend vom Personal betreut wird? In den letzten Wochen wurde die trächtige „Sunny“ oft fotografiert und Bilder von ihr veröffentlicht.


Noch merkwürdiger ist diese Behauptung des Zoo-Direktors, die den Tatsachen nicht entsprechen: „Zoo-Chef Encke ist der Überzeugung, dass dieses Mal alles getan wurde, damit das Junge überlebt. So habe man beim Bau der Delfinlagune auch eine Rundhalle mit zwölf Metern Durchmesser errichtet, deren Boden für die medizinische Untersuchung des Delfinnachwuchs angehoben werden kann.“

http://www.oberpfalznetz.de/nachrichten/4366355-510-delfin-kalb-geboren,1,0.html


Fakt ist, dass dieses Rundbecken bereits vor 25 Jahren (1989) gebaut wurde und völlig marode ist!

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/das-nurnberger-delfinarium-gestern-und-heute-1.1366104?offset=4#ancTitle

Die Hebebühne wurde 2012, also ein Jahr nach der Fertigstellung der Delfin-Lagune, in das alte Rundbecken eingebaut und hat mit der Delfin-Lagune überhaupt nichts zu tun, da das Becken in dem alten Delfinarium integriert ist.

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/aufzug-fur-die-tummler-neue-hebebuhne-im-delfinarium-1.2284518


31.10.14 - Wale können auch durch nichtletale Methoden erforscht werden - http://www.20min.ch/community/viral/story/So-schoen-sieht-es-aus--wenn-Wale-atmen-23204762


30.10.14 - Ungeheuerlich! – Betreiber behauptet, der an Hautkrebs erkrankte Delfin, sei bei guter Gesundheit – Die Bilder beweisen das Gegenteil! - http://news.asiaone.com/news/singapore/pink-dolphin-skin-cancer-generally-good-health-underwater-world-spokesman


30.10.14 - Die Geburt eines Delfinkalbes in Nürnberg steht kurz bevor - Keine guten Vorzeichen - Zoo bereitet seine Besucher bereits auf das Schlimmste vor

Laut Unterlagen des Nürnberger Tiergartens deckte „Noah“ das Delfinweibchen „Sunny“ am 16.10.2013. Die Tragzeit beträgt im Normalfall 12 Monate, die nun leicht überschritten ist.

„Noah“ ist am 16.11.1993 in Nürnberg geboren. Es ist der einzige Delfin im Bestand des Nürnberger Delfinariums, der dort geboren wurde. Seine Eltern „Eva“ (gestorben am 22.07.09 in Nürnberg) und „Moby“ sind Wildfänge.

„Sunny“ wurde am 16.05.1999 im Delfinarium in Soltau geboren und kam am 11.09.2005 nach Nürnberg. Ihre Eltern „Daisy“ (gestorben am 19.06.2006 in Soltau) und „Fritz“ (gestorben am 21.04.2008 in Soltau) waren ebenfalls Wildfänge.

„Fritz“ wurde in Soltau als Zuchtbulle missbraucht und sorgte dort für zehn Nachzuchten. Die Gründe für seine Einschläferung kurz vor der Schließung des Delfinariums werden bis heute unter Verschluss gehalten! -
http://www.openpr.de/news/255907.html

Die nun trächtige „Sunny“ verlor bereits in 2007 ein Baby.

Der letzte Zuchterfolg von Delfinen gelang in Nürnberg 1998 mit „Naomi“.

http://www.n-tv.de/wissen/Delfin-Baby-ist-tot-article343877.html

Im Zoo selbst hängt momentan ein Aushang mit folgendem Textauszug zur Überlebensfähigkeit eines Jungtieres:

„Natürliche, biologisch begründbare Todesursachen sind möglich und dann zu akzeptieren.“

ProWal forderte im Sommer 2014 die zuständigen Behörden auf, dem Tiergarten Nürnberg die Zuchtbemühungen von Delfinen zu untersagen, weil dort die meisten Kälber (16) in den ersten Monaten nach ihrer Geburt starben und die Zucht seit dem Bestehen des Delfinariums (1971) bis heute nicht nachhaltig ist. Auch kann den Delfinen in Nürnberg kein tier- und artgerechter Lebensraum geboten werden.



Delfinarium Duisburg

 
30.10.14 - „Delfine werden weiter gequält“

Zum gescheiterten Verbotsantrag von Delfinarien in NRW der Piratenfraktion


http://www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=47878&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=e2c628ddab

Anmerkung: 12 Anlagen, in denen Delfine in Deutschland in Gefangenschaft gehalten wurden, sind bereits geschlossen worden. Die Politik hat davon kein einziges dichtgemacht und es zeichnet sich auch ab, dass dies so bleibt.
Verantwortlich für die Schließungen dieser Betongefängnisse waren engagierte Tierschützer und empathische Menschen, die keine Eintrittskarten mehr für Delfin-Shows gekauft haben.

Die letzten beiden Delfinarien in den Zoos Duisburg und Nürnberg werden keine Ausnahme darstellen!


 29.10.14 - Delfinhaltung im Duisburger Zoo wird nicht verboten - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/delfinhaltung-im-duisburger-zoo-wird-nicht-verboten-id9983408.html  

Debatte um Tierschutz: Delfine bleiben im Zoo - http://www1.wdr.de/themen/politik/delfinariumduisburg102.html

 http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videowaswirdausdemdelfinarium100.html


28.10.14 - Was nützen Strafzahlungen und Schadenersatzzahlungen diesen 14 Tierarten? - "In einer früheren Untersuchung hatte die National Wildlife Federation 14 Tierarten aufgelistet, die durch das Öl maßgeblich in ihrem Bestand gefährdet wurden. Dazu zählen Delfine, Seeschildkröten, Thunfische und diverse Seevögel." - http://www.dw.de/meeresboden-noch-immer-ölverseucht/a-18024560


26.10.14 - Erfassung seltener Australischer Stupsfinnendelfine ergab geringen Bestand – Schutzgebiet erforderlich - http://www.perthnow.com.au/news/western-australia/snubfin-dolphins-identified-in-roebuck-bay-but-pressure-on-the-population-prompts-calls-for-marine-sanctuary/story-fnhocxo3-1227102712002?nk=31f652a696fc0fb2c7b02ec312550e67


24.10.14 - Interessante Leseprobe - Karsten Brensing - Persönlichkeitsrechte für Tiere - http://books.google.de/books?id=yPXmAgAAQBAJ&pg=PT81&lpg=PT81&dq=erstgebärende+delfine&source=bl&ots=YXBRvN49at&sig=0tVp1lRI_NmiSrHZqnuP09zokfA&hl=de&sa=X&ei=RN2SU-TCKefm4QSsjoD4BA&ved=0CDwQ6AEwAw#v=onepage&q=erstgebärende%20delfine&f=false 


24.10.14 - Nürnberger Delfinarium – Falsche Behauptungen eines Nürnberger Bürgermeisters! 

 
In diesem Online-Artikel ist zu lesen:

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/lagune-sor-stadion-das-denkt-burgermeister-vogel-1.3968395 

 
„Obwohl es viele kritische Stimmen zur Delfinhaltung im Tiergarten gibt, hält Vogel die Entscheidung für den Bau der Lagune noch immer für richtig: "Sie ist eine wichtige Attraktion für den Tiergarten. Sie zieht viele Menschen an, leider nicht so viele, wie die Gutachter vorhergesagt haben." Aus damaliger Sicht sei der Beschluss, die Lagune zu bauen, richtig gewesen. Er wisse nicht, wie die Entscheidung heute ausgehen würde. Der Bürgermeister hofft darauf, dass das Delfinbaby, das bald zur Welt kommen wird, den Besucherzahlen einen neuen Schwung verleiht.

Den Dauer-Kritikern des Tiergartens hält Vogel entgegen, dass die Einrichtung nicht nur der Erholung diene: "Der Tiergarten ist die größte Bildungseinrichtung in der Region." Die Tiere verfügten im Vergleich zu anderen Anlagen über extrem viel Fläche. "Weit über die Vorgaben zur Tierhaltung hinaus."


 
Anmerkung ProWal: 

Entweder beschäftigt sich Herr Vogel nicht mit den Vorgaben zur Tierhaltung oder er verbreitet bewusst die Unwahrheit!

Über die Delfinhaltung in Nürnberg gibt es folgende Fakten:

Nach der Abgabe von „Rocco“ vor wenigen Tagen in ein Delfinarium nach Spanien, beträgt der aktuelle Tierbesatz im Delfinarium derzeit 9 Delfine.

In den Wintermonaten sind die Delfine in dem alten Delfinarium I und in den zwei Außenbecken (1 und 6) der Delfin-Lagune, über die eine aufblasbare Traglufthalle installiert ist, untergebracht.

Siehe Beckenplan unter: http://walschutzaktionen.de/155501/2527601.html 

Das Nürnberger Delfinarium darf bei diesen beschränkten Platzverhältnissen keine 10 Delfine in Gefangenschaft halten. Er würde gegen die Bestimmungen des Säugetiergutachtens (Mindestanforderungen für Säugetiere) verstoßen, zu dessen Einhaltung die Nürnberger Behörde (Umweltamt) den Tiergarten 2011 schriftlich verpflichtet hatte. 

Das ist der Grund, warum „Rocco“ vor ein paar Tagen nach Spanien abgeschoben wurde, nicht weil er, wie die gleiche Zeitung behauptete, dass der Delfin aggressives Verhalten gezeigt hatte, was der Tiergarten schnell wieder revidierte.

Das Delfinarium bietet in den Wintermonaten 10 Delfinen weder genügend Wasserfläche, noch ausreichend Wasservolumen!

Da der männliche Delfin „Kai“ mit seinen knappen vier Jahren als „Jungtier“ nicht zu den erwachsenen Tieren zählen soll, muss der Tiergarten ihm auch keinen „zählerischen“ Platz zur Verfügung stellen! (Dies ist ein weiterer Skandal, auf den wir noch reagieren werden!)

Weil „Kai“, der eben auch schon ausgewachsen ist und genauso viel Platz wie seine Artgenossen benötigt und zählerisch nicht mitgerechnet wird, befinden sich anstatt 9 tatsächliche eben nur 8 rechnerische Delfine im Nürnberger Delfinarium!

Selbst mit dieser Schönrechnerei hält sich der Nürnberger Zoo jedoch auch nur teilweise an die Vorgaben des Säugetiergutachtens, was den für die Delfine zur Verfügung zu stellenden Platz betrifft!

Zur Verdeutlichung folgende Zahlen:

Für 8 Delfine müssen folgende Wasserflächen und Wasservolumen mindestens zur Verfügung gestellt werden:

Vorgeschrieben ist eine Wasserfläche von mindestens: 825 m2 – Tatsächlich vorhanden: 828,4 m2 – Dies wird erfüllt.

Vorgeschrieben ist ein Wasservolumen von mindestens: 3.100 m3 – Tatsächlich vorhanden: 2.958,2 m3 – Dies wird nicht erfüllt!

Es fehlen exakt 141,8 m3 Wasser, was bedeutsam ist, denn durch die, laut Aussage des Zoos bald anstehende Delfingeburt des Delfinweibchens „Sunny“ wird es noch beengter für die Tiere dort sein. Durch Beckenabtrennungen werden dann nicht alle Delfine Zugang zu allen Beckenbereichen haben und keinem Delfin wird dann der mindestens vorgeschriebene Platz zur Verfügung gestellt werden können!

Infolgedessen muss das Nürnberger Delfinarium noch mindestens einen weiteren Delfin abgeben, bevor die Traglufthalle in den nächsten Wochen aufgebaut wird. Der Betrieb wäre ansonsten illegal!

Würde man gar allen 9 vorhandenen Delfinen den Mindestplatz zugestehen, dann müssten mindestens gar zwei Delfine abgegeben werden, wenn gewährleistet wäre, dass sie alle Zugang zu allen Becken hätten, was wegen der Abschottung der trächtigen „Sunny“ eh nicht der Fall wäre!

Die Behauptung des für den Tiergarten Nürnberg zuständigen Bürgermeisters Herrn Vogel: "Die Tiere verfügten im Vergleich zu anderen Anlagen über extrem viel Fläche. Weit über die Vorgaben zur Tierhaltung hinaus." ist nicht nur absurd, sondern entspricht auch nicht der Wahrheit!



24.10.14 - 'Every whale and dolphin has the right to be free' - http://www.theecologist.org/campaigning/2606308/san_francisco_declares_every_whale_and_dolphin_has_the_right_to_be_free.html


23.10.14 - Ein weiterer Veterinärbesuch bei SeaWorld bestätigt katastrophale Tierhaltung - http://www.seaworldofhurt.com/features/veterinarian-visits-seaworld/?utm_campaign=1014+Exposed+A+Veterinarian+Visits+SeaWorld+Post&utm_source=PETA+Facebook&utm_medium=Promo


21.10.14 – Nürnberger Delfinarium –

Gäbe es diese Bilanz in der Natur, die Delfine wären längst ausgestorben! - http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/delfin-aufzuchten-im-tiergarten-erfolge-und-negativserie-1.3854385 

Tiergarten Nürnberg: Hoffen auf ein gesundes Delfinbaby - http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-nurnberg-hoffen-auf-ein-gesundes-delfinbaby-1.3899555 

 
20.10.14 - Delfin-Verbot für Duisburger Zoo ohne Chance - http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/delfin-verbot-fuer-duisburger-zoo-ohne-chance-aid-1.4606033 


20.10.14 - Tierärzte finden Ursache des rätselhaften Seehundsterbens - http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/tieraerzte-finden-ursache-des-raetselhaften-seehundsterbens-41207-51ca-62-2087504.html 

 
20.10.14 - Delfinstrandung - Was tun? Auf jeden Fall die Kamera beiseitelegen und helfen! - https://www.facebook.com/video.php?v=10151838587417813&fref=nf


17./18.10.14 – Delfinarium Duisburg

Klage gegen Duisburger Zoo: Für Flippers Krankenakte vor Gericht - http://www1.wdr.de/themen/panorama/delfine-duisburger-zoo100.html 

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videodelfinschuetzerforderntiermedizinischeberichte100_size-L.html?autostart=true#banner

http://waz.m.derwesten.de/dw/staedte/duisburg/zoo-duisburg-muss-weitere-daten-zur-delfinhaltung-veroeffentlichen-id9942633.html?service=mobile

16.10.14 - Zoo Duisburg spielt „Katz und Maus“ mit Tierschützern - Gerichtstermin am Freitag - http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/zoo-duisburg-spielt-katz-und-maus-mit-tierschutzern-gerichtstermin-am-freitag-1069467 
 
16.10.14 - Tierschützer bombardieren Abgeordnete wegen Delfinhaltung mit Protest-Mails - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/tierschuetzer-bombardieren-abgeordnete-wegen-delfinhaltung-mit-protest-mails-id9937182.html


17.10.14 - Tampere/Finnland - Erneut stirbt ein Delfin-Baby in einem Delfinarium - http://www.finlandtimes.fi/national/2014/10/17/10901/Srknniemisbabydolphinpasses


17.10.14 - Färöer-Inseln

Thema im Schulunterricht – Wie zerlegt man ein Schaf und weidet es aus?

Bilderserie:

http://www.in.fo/gallery-single/yag/gallery_home/ItemList/submitFilter/gallery-1/fletting-i-fritidarskulanum-i-badmintonhoellini-i-havn


Auf den Färöer-Inseln werden auch Grindwale bei öffentlichen Veranstaltungen zerlegt, bei denen Kinder anwesend sind. Den Kindern soll damit vermittelt werden, dass das Töten und das Essen der Tiere völlig normal sind.

Wie soll sich dort jemals eine Generation mit einem Bewusstsein entwickeln, dass der Grindwalfang nicht normal, unnötig und falsch ist?

Es ist wichtig, dass Druck von außen aufgebaut, aufgeklärt und sich eingemischt wird, denn sonst wird sich auf den Färöer-Inseln erst etwas ändern, wenn es dort keine Meeressäuger mehr gibt!



16.10.14 - Dramatischer Rettungsversuch eines Wal-Babys, das sich in einem "Haiabwehrnetz" zum Schutz der Badegäste verfangen hatte - Nach vier Stunden gelang die Rettung - https://au.news.yahoo.com/qld/a/25272289/whale-trapped-off-sunshine-coast/


16.10.14 – Nürnberger Delfinarium - “Rocco” - Ein Delfin, den niemand haben will

Abschiebung von “Rocco” aus Nürnberg in ein Delfinarium im südspanischen Málaga in dieser Woche

Wie in diesem Bericht der stadthörigen Nürnberger Zeitung zu entnehmen ist, soll „Rocco“ damit begonnen haben, ein verstärkt aggressives Sozialverhalten an den Tag gelegt zu haben und hätte deshalb auch die Gruppe verlassen müssen.

Reißerisch titelt die Zeitung gestern:

„Tiergarten: Aggressiver Delfin Rocco zieht nach Malaga um“

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/tiergarten-aggressiver-delfin-rocco-zieht-nach-malaga-um-1.3951119

Diese Überschrift verwundert, denn der Tiergarten Nürnberg vermittelte (fast) immer den Eindruck, in seinem Delfinarium lebe eine „harmonische Gruppe“. Fast deshalb, weil dies doch nicht immer der Fall war, was der Zoo-Direktor Dag Encke im Frühjahr 2014 zugab, dass manche Tiere eben doch getrennt werden mussten, weil es Rangkämpfe gab!

Auf seiner FB-Seite relativiert der Tiergarten Nürnberg heute die reißerische Aussage des Berichtes der Zeitung von gestern: „Rocco war trotz anderer Behauptungen nicht aggressiv.“

In dem Zeitungsbericht von gestern hieß es weiter: „Das Europäische Arterhaltungsprogramm (EEP) habe den Großen Tümmler nicht für die Zucht empfohlen, da seine Blutlinie im Zuchtprogramm bereits "überrepräsentiert" sei.“

Das heißt nichts anderes, dass der private Zusammenschluss der Delfinarien und Aquarien des EEP „Rocco“ überhaupt nicht mehr für sein Zuchtprogramm gebrauchen kann und erneut auf ein Abstellgleis abgeschoben wird!

Es gibt noch einen hauptsächlichen Grund, warum „Rocco“ abgeschoben wurde und der Nürnberger Zoo verschweigt. Im Nürnberger Delfinarium gibt es schon bald keinen Platz mehr für die dort momentan 10 in Gefangenschaft gehaltenen Delfine!

„Rocco“ wurde 2005 im Delfinarium in Harderwijk in Holland geboren. Seine Eltern sollen laut einer gestrigen Pressemitteilung der Stadt Nürnberg Nachzuchten aus England und den USA sein! Das ist auch verwunderlich, denn das EEP behauptet ja immer, sie bräuchten schon lange keine Delfine mehr aus dem Ausland, denn ihre Zucht scheint ja (angeblich) so gut zu funktionieren!

http://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_40378.html

„Roccos“ Pech ist, dass er ein männlicher Delfin ist. Männchen sind in dieser Zuchtgemeinschaft nicht so beliebt, wie Weibchen. Infolgedessen wurde „Rocco“ in das Delfinarium Münster abgeschoben. Das Delfinarium Münster züchtete in seinen letzten Jahren nicht und war ein reines Abstellgleis für ungewollte männliche Delfine der Zuchtgemeinschaft der Delfinarien Münster, Harderwijk und Nürnberg.

Nach der Schließung des Delfinariums Münster kehrte „Rocco“ nach Holland zurück und wurde dann letztes Jahr nach Nürnberg abgeschoben.

Aber auch dort stand er den Betreibern nun im Weg, denn der Betrieb des Nürnberger Delfinariums wäre in wenigen Wochen, wenn über die Wintermonate eine Traglufthalle über zwei Außenbecken der Delfin-Lagune aufgebaut wird, illegal gewesen! Die anderen Becken der Delfin-Lagune stehen den Delfinen in den Wintermonaten nicht zur Verfügung.

Das Nürnberger Delfinarium darf bei diesen beschränkten Platzverhältnissen keine 10 Delfine in Gefangenschaft halten und hätte gegen die Bestimmungen des Säugetiergutachtens (Mindestanforderungen für Säugetiere) verstoßen, zu dessen Einhaltung die Nürnberger Behörde (Umweltamt) den Tiergarten 2011 schriftlich verpflichtet hat. Das Delfinarium hätte den 10 Delfinen in den Wintermonaten weder genügend Wasserfläche, noch ausreichend Wasservolumen zur Verfügung stellen können!

Da der männliche Delfin „Kai“ mit seinen knappen vier Jahren als „Jungtier“ nicht zu den erwachsenen Tieren zählt, muss der Tiergarten ihm auch keinen „zählerischen“ Platz zur Verfügung stellen! (Dies ist ein weiterer Skandal, auf den wir noch reagieren werden!)

Weil der Delfin „Kai“, der eben auch schon ausgewachsen ist und genauso viel Platz wie seine Artgenossen benötigt und zählerisch nicht mitgerechnet wird, befinden sich anstatt 9 tatsächliche eben nur 8 rechnerische Delfine im Nürnberger Delfinarium!

Selbst mit dieser Schönrechnerei hält sich der Nürnberger Zoo jedoch auch nur teilweise an die Vorgaben des Säugetiergutachtens, was den für die Delfine zur Verfügung zu stellender Platz betrifft!

Zur Verdeutlichung folgende Zahlen:

Für 8 Delfine müssen folgende Wasserflächen und Wasservolumen mindestens zur Verfügung gestellt werden:

Vorgeschrieben ist eine Wasserfläche von mindestens: 825 m2 – Tatsächlich vorhanden: 828,4 m2 – Dies wird erfüllt.

Vorgeschrieben ist ein Wasservolumen von mindestens: 3.100 m3 – Tatsächlich vorhanden: 2.958,2 m3 – Dies wird nicht erfüllt!

Es fehlen exakt 141,8 m3 Wasser, was bedeutsam ist, denn durch die, laut Aussage des Zoos, in drei Wochen anstehende Delfingeburt des Delfinweibchens „Sunny“ wird es noch beengter für die Tiere dort sein. Durch Abtrennungen werden dann nicht alle Delfine Zugang zu allen Beckenbereichen haben und keinem Delfin wird dann der mindestens vorgeschriebene Platz zur Verfügung gestellt werden können!

Infolgedessen muss das Nürnberger Delfinarium noch mindestens einen weiteren Delfin abgeben, bevor die Traglufthalle in den nächsten Wochen aufgebaut wird. Der Betrieb wäre ansonsten illegal! Wir sind gespannt darauf, welche Ausflüchte der Nürnberger Zoo nun sucht, um einen Grund zu haben, einen weiteren Delfin abzuschieben, um ja nicht zugeben zu müssen, dass die über 30 Millionen € teure "Delfin-Lagune" völliger Murcks und eine Fehlinvestition ist!

Das Nürnberger Delfinarium steht nach dem Bau der „Delfin-Lagune“ in 2011, was ja nur kleine Außen-Wasserbecken sind, immens unter Druck. Die erhofften Besuchermassen bleiben aus und es steht in den Sternen, wie der Zoo seinen für den Bau der Delfin-Lagune aufgenommenen Kredit zurückbezahlen soll. Zudem gab es seit 16 Jahren in Nürnberg keinen Zuchterfolg mehr, was die Verantwortlichen nun mit der Brechstange ändern wollen.

Es ist völlig unverantwortlich, dass das EEP, der Duisburger Zoo und der Nürnberger Tiergarten dem Transport von zwei weiblichen Delfinen zu Zuchtzwecken aus dem Delfinarium Duisburg nach Nürnberg im Mai 2014 zugestimmt hatten. Es war schon damals absehbar, dass im Nürnberger Delfinarium im Winter kein Platz für alle Tiere zur Verfügung stehen wird!

Jeder Transport birgt ein hohes Risiko für die Delfine und es bedeutet jedes Mal, dass zwei vorhandene Sozialstrukturen zerrissen und gestört werden.

Der Transport von „Rocco“ in den Süden Spaniens ist dubios, denn der Zoo in Nürnberg verheimlicht darüber Details.

Entweder wurde „Rocco“ per LKW nach Spanien gebracht.

Dann musste der Delfin 2.429 Kilometer in einer kleinen Wanne verbringen. Die Fahrtzeit mit einem PKW dauert für diese lange Strecke 22,5 Stunden. Mit einem LKW sicherlich noch länger.

Oder „Rocco“ wurde per Flugzeug nach Spanien verfrachtet. Dann lag der Delfin über mehrere Stunden in einer Hängematte. Dabei können sich Delfine schlimm verletzen, wie das Foto zeigt.

Das Delfinarium in Malaga ist ebenfalls ein reines Abstellgleis für unbeliebte männliche Delfine des EEP. Dort werden ein 23 jähriger männlicher Wildfang und sieben männliche Nachzuchten in Gefangenschaft gehalten und für kommerzielle Schwimmprogramme und Shows missbraucht. „Rocco“ wird wohl niemals mehr eine Damenbekanntschaft mehr in seinem Leben machen, denn für die Zucht wird er nicht mehr gebraucht!

„Rocco“ ist wohl ein Beispiel dafür, was der Nürnberger Zoo mit „wissenschaftlich geführt“ versteht.

ProWal ruft aus Tierschutzgründen dazu auf, keine Einrichtungen zu besuchen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!




ProWal-Foto:

Verletzter Delfin nach einem langen Transport im Delfinarium in Skadovsk in der Ukraine.

Wir legten dieses Foto zum Meinungsaustauch auch Ric O`Barry vor, der sich folgendermaßen darüber äußerte:

„The wound was caused during the long and hard transport. This is known as a "stretcher burn." It's quite common and very painful, I imagine. The dolphin is inside a transport box hanging in a stretcher for many, many hours. Most captive dolphins that were involved in long transports have this problem. This is one of the worst cases I have seen.”



14.10.14 - Ein Beispiel für die Nachfrage von wildgefangenen Delfinen aus Taiji/Japan

Das ominöseste „Delfinarium“ Europas

 
Unter einem Vorwand gelang uns erstmals der Zutritt in das ominöseste „Delfinarium“, das es in Europa gibt.

In einem Sanatorium der Kurstadt Khmelnik in der West-Ukraine werden in einem kleinen Schwimmbad aus Sowjetzeiten fünf Delfine in Gefangenschaft gehalten, die entweder illegal im Schwarzen Meer gefangen oder aus Taiji/Japan importiert wurden.

Das Schwimmbad hat eine Länge von 25 m und eine Breite von etwa 11 m – Die Tiefe beträgt 1,2 m im flachen Wasser und 3,5 m an seiner tiefsten Stelle.

Große Versprechungen von Heilungen, die nicht erfüllt werden!

Ein dubioser sogenannter „Dr. Delfin“ und eine „Delfintrainerin“ bieten in diesem Sanatorium die sinnlose Delfin-Therapie mit großen Versprechungen an.

In 10 Tagen kann ein „Patient“ ein paar Mal mit den Delfinen im Wasser schwimmen. Das Paket, welches 1.000,- Dollar kostet, beinhaltet zudem noch ein paar Massagen in einer heruntergekommenen Besenkammer! 1.000,- Dollar sind in der Ukraine ein Vermögen und entspricht ungefähr dem Halbjahresgehalt einer Krankenschwester.

Die versprochenen wundersamen Heilungen behinderter Menschen durch die Delfin-Therapie bleiben natürlich aus und die zumeist ausgenutzten und verzweifelten Eltern von behinderten Kindern bleiben auf einem Schuldenberg sitzen. Beschwerden sind sinnlos, denn die Anlage ist gut bewacht und ohne einen Termin gibt es keinen Zutritt.

Der ominöse „Dr. Delfin“ scheint mit seinen Versprechungen ein Vermögen zu scheffeln. Er plant bereits die Errichtung eines öffentlichen Delfinariums mit Delfin-Show in Khmelnik.

Da das von der ukrainischen Regierung beschlossene Fangmoratorium für wildgefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer immer noch greift und weil es kaum Nachzuchten in den ukrainischen Delfinarien gibt, können die Delfine für die zweite Anlage in Khmelnik nur aus Japan importiert werden!

Mittlerweile befinden sich in 106 Delfinarien weltweit wildgefangene Delfine aus Taiji!




Übrigens:

Das Becken dieses kleinen Schwimmbades in der Ukraine ist noch größer als die beiden Mini-Becken des Nürnberger Delfinariums II (Für Forschung und Aufzucht), in denen von Ende 2008 bis zum Frühjahr 2012 die Delfine „Arnie“ und „Joker“ illegal eingesperrt waren!

ProWal ruft aus Tierschutzgründen dazu auf, keine Einrichtungen zu besuchen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!



14.10.14 - Geplantes Delfinarium in Phuket/Thailand - Studenten bevorzugen wilde Delfine - Protest-Adressen - http://www.thephuketnews.com/students-prefer-dolphins-in-the-wild-49075.php


13.10.14 - Färöer-Inseln – Entwarnung – Alle Grindwale sicher - Kein Grindwalfang heute – Alle Buchten blau!

Heute Morgen gab es einen Grindwalalarm auf den Färöer-Inseln. Eine Schule von etwa 50 Grindwalen wurde im Nordosten der Inselgruppe gesichtet.

Es gibt drei Orte in der Nähe, die eine Lizenz zum Grindwalschlachten besitzen. Klaksvik, Hvannasund und die Schlachtbucht in Vidvik.

Von den Behörden gab es grünes Licht für eine Grindwaljagd. Mehrere Boote versuchten heute Vormittag die Grindwale in Richtung einer Schlachtbucht zu treiben. Vergeblich! Die gesamte Grindwalfamilie konnte entkommen!

Die Grindwalfang-Saison auf den Färöer-Inseln kann über das ganze Jahr hinweg stattfinden, endet jedoch in Regel Ende November.

In diesem Jahr wurden auf den Färöer-Inseln bisher 48 Grindwale und 5 Schnabelwale getötet.

Mehr Informationen zum Grindwalfang auf den Färöer-Inseln auf der ProWal-Webseite unter:

Delfinfang Färöer


Informationen zur ProWal-Kampagne "Operation Whale-Guard 2014" zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln unter:

Färöer-Aktion 2014




Foto: ProWal - Frühjahr 2014

Gebiet der heutigen Grindwalsichtung – Blick von einer Fähre, die zwischen den Färöer-Inseln und Island verkehrt. Von dieser Fähre aus platzierten ProWal-Aktivisten im Frühjahr 2014 Vergrämergeräte (Pinger) im Meer, um die Grindwale davon abzuhalten, sich den Schlachtbuchten zu nähern.


12.10.14 - Faszinierendes Video - So schlafen Buckelwale - http://www.n24.de/n24/Nachrichten/n24-netzreporter/d/5542134/so-schlafen-buckelwale.html


12.10.14 - Färöer-Inseln – Die Mär um die Notwendigkeit des Grindwalfangs

Immer wieder betonen die Einwohner und gar Politiker der Färöer-Inseln, dass ihr Land auf das Fleisch der Grindwale als Nahrungsmittel für die Bevölkerung angewiesen ist.

Wer noch nie die Färöer-Inseln besucht hat, könnte bei solchen Aussagen den Eindruck gewinnen, dass dies wirklich so ist.

Dem ist natürlich nicht so und es ist schlichtweg die Unwahrheit. Es ist ein billiger Versuch und ein Vorwand, um den Grindwalfang rechtfertigen und fortzusetzen zu können!

Die Färöer-Inseln weisen eines der größten ProKopf-Einkommen der Welt auf. Dieses liegt gar höher als das der Saudis. Nicht nur der Fischfang haben die Färöer-Inseln reich gemacht, sondern auch die jährlichen Subventionen, die das halbautonome Land von seinem Mutterland Dänemark erhält.
Die knapp 50.000 Einwohner haben alles, was sie zum Leben brauchen und noch viel mehr, was sie gar nicht bräuchten, denn es wird von der Erdbeere über die gerade modigste Handtasche oder dem trendigsten Handy bis hin zur Stretch-Limousine alles auf die vor den Toren Europas im Atlantik liegenden Inseln importiert.

Jeder Ort besitzt ein Lebensmittelgeschäft. Die SMS-Shopping-Mall in der Hauptstadt Torshavn bietet über mehrere Etagen, neben einem riesigen Supermarkt, viele Geschäfte, in denen auch der letzte Modeschrei aus aller Welt angeboten wird.

Es gibt Fähren und auch hochmoderne Unterseetunnel, um die entlegensten Orte mit dem Auto erreichen zu können. Selbst für ein Dorf mit wenigen Häusern wurden für ihre Erreichbarkeit Tunnels gebaut.
Mit einem subventionierten Helikopterservice fliegen die Bewohner mal schnell zum Shoppen oder zu einem Bekannten, um mal einen Kaffee zu trinken. Die Preise dafür sind gar noch niedriger als eine Taxifahrt. Helikopterlandeplätze gibt es sogar dort, wo nur ein einziges Haus steht.
In vielen Häfen liegen nicht nur Fischerboote, sondern auch Sportboote und gar Yachten. Yetskis und Speedboote sorgen für Spaß für die Einwohner und Touristen.

Obwohl es einen modernen Flughafen auf der Inselgruppe gibt, planen die Färinger nun den Neubau eines noch größeren Flughafens, der im Meer liegt. Die Baukosten sind auf etwa 720 Millionen Euro veranschlagt. Die Landebahn soll mit 3.300 Meter so lang werden, dass gar ein Airbus A380, also ein vierstrahliges Großraumflugzeug mit zwei durchgängigen Passagierdecks, dort landen kann. An den Piers des neuen Flughafens im Meer sollen auch große Kreuzfahrtschiffe anlegen können und ein weiterer Container-Terminal, an dem große Transportschiffe anlegen können, soll für den steigenden Umschlag der im- und exportierten Waren für mehr Wirtschaftlichkeit sorgen.

Link:

Planung und Bilderserie des neuen Flughafens im Meer:

http://www.in.fo/news-detail/news/flogoyggin-kostar-54-milliardir/

Video-Animation und Bilderserie:

http://www.in.fo/news-detail/news/airport-19-filmurin-og-myndir-fra-framloeguni/?L=0&cHash=8dd7ac18f1663cd2e5b17eed26bf0d5a

http://www.youtube.com/watch?v=dt3pm_BoviI#t=205

ENDE DER LÜGEN!

Die Färinger sollten wirklich nicht mehr behaupten, dass sie auf das Fleisch der Grindwale zur Nahrungsmittelbeschaffung angewiesen sind!

Spaß und besonderer Kick!

Lachende Gesichter und Spaß bei einer Grindwaljagd im August 2013 -
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.627398827341376.1073741829.627337410680851&type=1

Die Grindwalfang-Saison auf den Färöer-Inseln kann über das ganze Jahr hinweg andauern, beginnt jedoch in der Regel im Frühjahr und endet Ende November.

In diesem Jahr wurden auf den Färöer-Inseln bisher 48 Grindwale und 5 Schnabelwale getötet.

Mehr Informationen zum Grindwalfang und Aktionen zum Schutz der Meererssäuger auf den ProWal & WDSF-Webseiten unter:

http://walschutzaktionen.de/226301/home.html

http://www.wdsf.eu/index.php/faeroer-walfang




Foto:

ProWal & WDSF – Moderne Autofähre und Touristenspeedboot vor der Grindwal-Schlachtbucht in der Hauptstadt Torshavn



10.10.14 – 138 dokumentierte Zwischenfälle zwischen Menschen und in Gefangenschaft gehaltenen Orcas - Allerhöchste Zeit, dass diese tierunwürdigen Anlagen endlich geschlossen werden! - http://www.orcahome.de/incidents.htm


09.10.14 – "Wir werden Druck auf Japan und Island machen" -

„Die internationale Walfangkommission hat strengere Kriterien erlassen, um den wissenschaftlichen Walfang vor Japan strikter zu regeln. Dies ist eines der Themen, das ihren neuen Präsidenten, den Schweizer Biologen Bruno Mainini, beschäftigen wird.“ - http://www.swissinfo.ch/ger/-wir-werden-druck-auf-japan-und-island-machen-/40879308


08.10.14 - Erfreuliches Ergebnis einer Touristen-Umfrage in Thailand!

98 % sprechen sich gegen ein neues Delfinarium des ukrainischen Konsortiums „Nemo“ in Phuket aus!

„Nemo“, mit Sitz in Odessa, betreibt mehrere Delfinarien in der Ukraine, Russland und Weißrussland und ist auf Expansionskurs. Im Mai 2013 kaufte „Nemo“ 20 Delfine in Taiji und importierte diese in die Ukraine.

Sechs Delfine sollen in das neugebaute Delfinarium, welches noch keine Betriebsgenehmigung in Thailand besitzt, nach Phuket gebracht werden.

In den nächsten Tagen soll über die Betriebsgenehmigung entschieden werden.

http://www.phuketgazette.net/phuket-news/Poll-98-tourists-against-Phuket-dolphinarium-video/37120#ad-image-0



Interessante Zahlen!

Stand: 08.10.2014 - Fünf Wochen dauert bereits die Delfintreibjagd-Saison in Taiji/Japan – Bisher fielen nur zwei von sieben Arten den Delfinmördern zum Opfer – Geringste Gefangenschaftsnahmen für die Delfinarien-Industrie seit Jahren!

Statistiken Delfintreibjagd-Saison 1. September 2014 bis Ende Februar 2015 Taiji/Japan - Fangquoten – Chronologie – Tötungen/Gefangenschaftsnahmen –

FANGQUOTEN:

Catch quotas for the 2014/2015 drive hunt season in Wakayama.

A total of 1,938 animals from seven species are allowed for the season. They are:

114 Short-finned pilot whales

450 Striped dolphins

509 Bottlenose dolphins

261 Risso's dolphins

400 Pantropical spotted dolphins

70 False killer whales

134 Pacific white-sided dolphins

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CHRONOLOGIE:

16.09.14 - 12 Rundkopf-Delfine (Risso`s dolphins) getötet

17.07.14 - 4 Rundkopf-Delfine getötet

18.09.14 - 12 Rundkopf-Delfine getötet

20.09.14 - 11 Rundkopf-Delfine getötet - 1 in Gefangenschaft

26.09.14 - 15 Kurzflossen-Grindwale getötet - 2 in Gefangenschaft

03.10.14 - 5 Rundkopf-Delfine getötet - 1 in Gefangenschaft

Gesamt:

44 Rundkopf-Delfine getötet
15 Kurzflossen-Grindwale getötet
2 Rundkopf-Delfine in Gefangenschaft genommen
2 Kurzflossen-Grindwale in Gefangenschaft genommen

========================

ALLE ARTEN:

Short-finned pilot whales 15 getötet / 2 in Gefangenschaft

Striped dolphins 0 / 0

509 Bottlenose dolphins 0 / 0

261 Risso's dolphins 44 getötet / 2 in Gefangenschaft

400 Pantropical spotted dolphins 0 / 0

70 False killer whales 0 / 0

134 Pacific white-sided dolphins 0 / 0

========================

Quelle:

http://www.ceta-base.com/drivefisheries.html

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UNTERSTÜTZUNGSAUFRUF:

für die ProWal-Kampagne „Blue Cove – Blaue Bucht 2014/2015“ zum Schutz der Delfine

ProWal versucht mit Vergrämergeräten (Pinger), die vor der Küste Taijis zum Einsatz kommen, die Delfine von der Schlachtbucht fernzuhalten und die Anzahl der Delfintreibjagden zu verringern.

Bisher konnten durch die Unterstützung von Spenden 50 Pinger platziert werden. Ziel ist es, mindestens 150 solcher Geräte dort einzusetzen.

Mehr Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten unter:
"BLUE COVE" 2014/2015



07.10.14 - Gift gelangt in Nahrungskette - Viel mehr Quecksilber in den Meeren - Bilderserie - Schutz ist die einzige Lösung - Der Ozean lebt - bis er stirbt - http://www.n-tv.de/wissen/Viel-mehr-Quecksilber-in-den-Meeren-article13373131.html


07.10.14 - Andreas Morlok: Taiji - Etwas von einem bleibt dort

Vor 15 Jahren begann ich meine Aktionen zum Schutz der Meeressäuger und ich konnte damals nicht ahnen, was dabei auf mich zukommen wird. Ich wollte und ich musste Verantwortung übernehmen und die Welt sollte dann, wenn ich sie am Ende meiner Zeit wieder verlasse, eine bessere sein, als zu dem Moment, als ich sie bei meiner Geburt betrat.

Als aktiver Delfin- und Walschützer bleibt es nicht aus, dass man auch die Orte besucht, in denen unvorstellbare Gräueltaten an wehrlosen Tieren geschehen. Ich reiste in die Walfangländer Island, Norwegen, Färöer-Inseln und Japan und setzte mich dort und in weiteren 30 Ländern für den Schutz der Delfine und Wale ein. Jede Reise und jede Aktion ist für mich immer sehr beeindruckend und wenn sie dann noch von Erfolg gekrönt wird, verspürt man nicht nur eine Art Genugtuung, sondern hat auch das Gefühl, dass man eine Ungerechtigkeit beseitigt und ja gar das Böse besiegt hat und die Welt ein bisschen besser geworden ist.

Ich sah und erlebte in den letzten 15 Jahren vieles, was mich erschütterte und nie stumpfte ich dabei ab und niemals gewöhnte ich mich daran, auch wenn man für sich selbst eine Art Schutzschild für sein eigenes Seelenheil aufbaute.

Was mir jedoch nirgendwo sonst widerfuhr, passierte mir bei meinem ersten Besuch in dem kleinen Fischerort Taiji in Japan im Jahr 2010. Als ich diesen Ort des Grauens verließ, war alles anders als sonst. Schon bei der Heimreise damals, als ich im Zug oder im Flugzeug saß, hatte ich das Gefühl, ein Teil von mir wäre immer noch in Taiji. Ein Gefühl, welches ich von mir bisher nicht kannte.

Ich erlebte dort viel Grausames, Treibjagden, bei denen die Delfine um ihre Leben kämpften und diesen verzweifelten Kampf meistens verloren. Ich sah emotionslose Killer, die Spaß dabei hatten und lachend ein Delfin-Baby vor den Kameras der Medien und vor Ort anwesenden Tierschützern ertränkten. Ich begegnete in Taiji über einhundert gefangene und eingesperrte Delfine und manche waren mir so nah, dass ich ihnen in die Augen sehen konnte und ich mich nicht nur fragte, warum ist dies alles überhaupt nur möglich und warum tut keiner wirklich etwas Effektives dagegen?

In den Jahren danach, als ich mich für die Schließungen von Delfinarien in der Türkei und in der Ukraine einsetzte und dort auf wildgefangene Delfine aus Taiji traf, die elendig in kleinen Betonbecken litten, stellte ich mir immer wieder erneut diese Fragen.

Auch noch drei Jahre nach meiner ersten Reise nach Japan hatte ich den Eindruck, dass dieser Höllenort Taiji ein Teil von mir vereinnahmt hatte.

Ric O´Barry hatte vor fünf Jahren vollkommen recht, als er in der Doku „DIE BUCHT“ sagte: „Wenn wir das nicht beenden können, wenn wir das nicht schaffen, dann kriegen wir gar nichts hin!“

Taiji ist ein Ort, der mit dem Abschlachten von Delfinen und Kleinwalen dazu beiträgt, sieben Arten von Meeressäugern an den Rand ihrer baldigen Ausrottung zu bringen, was bereits an anderen Orten in Japan geschehen ist. Auch ist Taiji ein Ort, der bisher tausenden Delfinen ihre Freiheit gekostet hat und für die Versklavung dieser freiheitsliebenden Tiere für Delfinarien verantwortlich ist.

Als ich Anfang dieses Jahres erneut nach Taiji reiste, um Möglichkeiten auszuloten, wie man den Treibjagden begegnen kann, wurde mir erneut klar, dass ich diesen Ort wohl erst dann wirklich verlassen kann, wenn dort keine Delfine und Kleinwale mehr getötet oder für die Delfinarien-Industrie gefangen werden.

Ich habe größten Respekt vor Menschen, die sich in Taiji und auch anderswo mit ihren Möglichkeiten genau dafür einsetzen und möchte mich an dieser Stelle auch bei denen bedanken, die unsere in diesem Jahr ins Leben gerufene Kampagne „Blue Cove / Blaue Bucht 2014/2015“ unterstützen!

Andreas Morlok

CEO ProWal

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Link-Tipps:


Die oscarpämierte Doku: „DIE BUCHT“ in Deutsch – Die Zusammenhänge der Delfintreibjagden in Japan und der weltweiten Delfinarien-Industrie.

https://www.youtube.com/watch?v=BjqhQyGi0_8

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Informationen zur ProWal-Kampagne „Blue Cove / Blaue Bucht 2014/2015“ bei Facebook unter:

"BLUE COVE" 2014/2015






07.10.14 - Sixty-two bottlenose dolphins dead in 10 years at SeaWorld parks - http://elizabethbatt.com/2014/10/sixty-two-bottlenose-dolphins-dead-in-10-years-at-seaworld-parks/


05.10.14 - Unappetitliche Details über die Walschlachtungen auf den Färöer-Inseln - http://integralzeitung.lu/blog/2014/10/04/tierrechte-unappetitliche-details-uber-die-walschlachtungen-auf-den-faroer-inseln


03.10.14 - Teure "Therapie": Delfine sind keine Wunderheiler - http://www.krone.at/Tierecke/Teure_Therapie_Delfine_sind_keine_Wunderheiler-Alternative_Pferd-Story-421790


03.10.14 - Ein gigantischer Taifun („Neneng“ / „Phanfone“) befindet sich derzeit im Pazifik und bewegt sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometer in Richtung Japan. Laut Vorhersagen soll der Taifun am Sonntag auch auf die Region um Taiji in der Präfektur Wakayama treffen.

Ein solcher Sturm bringt meistens hohe Wellen mit sich und gefährdet die gefangenen Delfine, die sich in Taiji in Meeresgehegen befinden.

Vor wenigen Jahren traf schon einmal ein solcher Supersturm auf diese Region und die Delfinjäger in Taiji kümmerten sich nur um ihre Boote und ließen die Delfine in diesen kleinen Gehegen im Stich. Einige Delfine starben damals.

Auch jetzt ist nicht zu erwarten, dass die Delfine freigelassen werden!




ProWal-Foto: 2014 - Meeresgehege im Hafen von Taiji



03.10.14 - Die Vernichtung der marinen Lebensräume – Müllberge auf den Malediven - http://www.dailymail.co.uk/news/article-2774725/Incredible-photos-mountains-plastic-bottles-washed-idyllic-honeymoon-islands-Maldives.html


02.10.14 - Kritik an Suche nach Ölvorkommen vor den Balearen - http://www.moneycab.com/mcc/2014/10/02/schweizer-reise-verband-kritisiert-plaene-zur-suche-nach-oelvorkommen-vor-den-balearen/


02.10.14 – Delfinarium Duisburg

Tierschützer vermuten Medikamentenmissbrauch im Delfinarium Duisburg - http://www.presseportal.de/pm/43450/2844510/ 

Streit um Krankenakten - Wie gesund sind die Duisburger Delfine? -http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/vermischtes/aktuelles_berichte/Streit-um-Krankenakten-Wie-gesund-sind-die-Duisburger-Delfine;art29854,2499283 

Zoo Duisburg verspricht Transparenz zu Delfinhaltung - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/zoo-duisburg-verspricht-transparenz-zu-delfinhaltung-id9884623.html


01.10.14 – Vorbildlich -  Umweltschutz: Kalifornien verbietet Plastiktüten - http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/kalifornien-verbietet-plastiktueten-als-erster-us-bundesstaat-a-994724.html


01.10.14 - Superpod mit mehr als 1.000 Delfinen vor der Küste Wales gesichtet - http://www.bbc.com/news/uk-wales-south-west-wales-29418014

 

01.10.14 - German Wildlife Conservationists on a Mission to Halt Japanese Dolphin Hunting – http://newsblaze.com/story/20141001052233zzzz.nb/topstory.html


30.09.14 - Pinger gegen die Delfin-Jagd - Tierschützer wollen japanische Delfintreibjagden mit Fischerei-Technik beenden - http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18064-2014-09-30.html


27.09.14 – ProWal-Pressemitteilung


Deutsche Tierschützer wollen japanische Delfintreibjagden mit Fischerei-Technik beenden

Nach dem Oscar-prämierten Dokumentarfilm „Die Bucht“ über die blutigen Delfintreibjagden in dem kleinen japanischen Fischerort Taiji war die Empörung weltweit sehr groß. Die Hoffnungen, dass nach dem Film die Fänge für Delfinarien und die Delfin-Massaker gestoppt werden könnten, erfüllten sich jedoch nicht. Die Jagd nach Delfinen wird bis heute fortgesetzt und die Anzahl der Delfinarien, in denen sich wildgefangene Delfine aus Taiji befinden, stieg auf weltweit 106.

Der deutsche Tierschutzaktivist und Geschäftsführer der Tierschutzorganisation ProWal, Andreas Morlok, reiste bereits im Jahr 2010 nach Japan, um die Geschehnisse vor Ort zu dokumentieren.

Andreas Morlok: „Ich war geschockt, was ich dort sah. Die Realität war noch viel schlimmer, als das, was man den Zuschauern der Doku „Die Bucht“ zumutete. Ich war selbst Augenzeuge, wie nach einer Treibjagd eine große Familie von Großen Tümmlern, also die Art, die man am häufigsten in Delfinarien sehen kann, in dieser Bucht eingesperrt wurde. Schöne Tiere, hauptsächlich junge Weibchen, die keine Kratzer von Hai-Attacken aufwiesen, wurden aussortiert und in nahegelegene Meerwassergehege gesperrt. Diese Tiere werden durch Futterentzug, Isolation und Reizarmut abgerichtet und dann für sechsstellige Dollarsummen an Delfinarien in aller Welt verkauft. Die restlichen Familienmitglieder wurden nach und nach in der kleinen Bucht getötet. In dem blutrot gefärbten Wasser schwamm am Ende des Massakers nur noch ein Baby neben seiner toten Mutter und stupste diese immer wieder. Die Delfinkiller wollten es sich bis zum Schluss aufheben, weil sie wussten, dass sie von Tierschützern beobachtet und gleichzeitig von der Polizei geschützt wurden. Sie haben das Baby nicht wie alle anderen Delfine abgestochen, sondern haben es ertränkt. Immer wieder setzten sie sich auf das Baby, ritten lachend auf dem hilflosen Tier und drückten es unter Wasser, bis es sich nicht mehr regte. Die Schreie dieses Delfin-Babys verfolgen mich bis heute.

Das Fleisch der getöteten Delfine ist in Japan kaum noch verkäuflich, denn inzwischen wissen auch die meisten Japaner, dass es mit Umweltgiften wie PCB‘s und Quecksilber hochgradig belastet ist. Bei Meeresfrüchten liegt der empfohlene Höchstwert an Quecksilber bei 0,4 ppm. In Delfinfleisch wurden jedoch schon 2.000 ppm festgestellt. Die Delfinfänger töten trotzdem die Tiere, denn als Fischfresser werden sie als Konkurrenz für die Fischerei betrachtet. Im Norden Japans wurden bereits beinahe alle Küstenpopulationen von Delfinen ausgerottet. Dies droht nun auch in der weiter südlich gelegenen Region um Taiji.“

Laut ProWal genehmigten die Behörden für die diesjährige Treibjagd-Saison in Taiji, die jetzt am 1. September begann und Ende Februar 2015 endet, den Fang und die Tötung von 1.938 Meeressäugern.

Die Tierschützer von ProWal wollen nun mit einer einzigartigen Aktion einschreiten, um so viele Delfine wie möglich zu retten.

Andreas Morlok: „Seit einigen Jahren sammeln wir positive Erfahrungen mit dem Einsatz von sogenannten Vergrämergeräten (Pinger). Diese Geräte werden üblicherweise von Fischfangunternehmen verwendet, um Delfin-Beifänge zu vermeiden. Wir konnten mit dem Einsatz dieser Geräte vor zwei Jahren ein Massensterben von verirrten Delfinen und Hafenschweinswalen in dem Fluss Bug in der Ukraine beenden. Auch trugen seit diesem Frühjahr vor den Schlachtbuchten der Färöer-Inseln platzierte Geräte dazu bei, dass dort bisher fast keine Grindwal-Schlachtungen stattfanden. Seit 1930 wurden auf den Färöer-Inseln noch nie weniger Grindwale getötet, als in diesem Jahr (Ausnahme: 2008 fand kein Grindwalfang auf den Färöer-Inseln statt).“

Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des deutschen Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF), und Andreas Morlok (ProWal) sprechen nach einem weiteren Färöer-Aufenthalt im Juli dieses Jahres von einem Meilenstein beim Delfinschutz und wollen ihren Erfolgsfeldzug zum Schutz der Meeressäuger nun auch in Japan fortsetzen.

Mit der Unterstützung des WDSF reiste ein Team von ProWal-Tierschützern vor wenigen Wochen nach Japan und installierte eine erste Charge von Pingern weiträumig im Meeresbereich von Taiji. Weitere Aktionen sollen folgen, damit die Chancen steigen, die Anzahl der Delfintreibjagden zu reduzieren.



German wildlife conservationists want to stop Japanese dolphin hunting with industrial fishing technology

Radolfzell/Tokyo - After the documentary film “The Cove”, which won an Oscar, about the bloody dolphin hunts in the small Japanese fishing town of Taiji, there was a considerable amount of disgust worldwide. However, the hope that catching dolphins for dolphinariums and the dolphin massacres could be stopped has not been realised. Dolphin hunts have continued to the present day and the number of dolphinariums which contain dolphins caught in the wild from Taiji has increased to 106 worldwide.

The German wildlife conservationist activist and manager of the animal protection organisation Pro Wal, Andreas Morlok, travelled to Japan as early as 2010 to document what is happening on the site.

Andreas Morlok: “I was shocked what I saw there. The reality was much worse than was suggested to readers of the documentary film “Die Bucht”. I was myself an eye witness to how, after a hunt, a large family of Atlantic bottlenose dolphins, the species which can be seen most often in dolphinariums, was penned in in this bay. Beautiful animals, mainly young female dolphins which showed no scratches from shark attacks, were sorted and enclosed in nearby seawater pens. These animals are trained by food deprivation, isolation and lack of stimulation and then sold for six-figure dollar sums to dolphinariums throughout the world. The remaining members of the family were eventually killed in the small bay. At the end of the massacre only one baby was left swimming beside its dead mother, constantly nudging her, in the blood red water. The dolphin killers wanted to bring this to an end because they knew that they were being observed by the wildlife conservationists and were at the same time protected by the police. They did not stab the baby, like they did all the other dolphins, but drowned it. They attacked the baby again and again, they straddled the helpless animal, laughing, and held it under the water until it no longer moved. The shrieking from this poor baby dolphin still haunts me to this day.

The meat from these slaughtered dolphins is hardly sold anywhere in Japan because most Japanese also know that it is largely contaminated with environmental poisons such as PCBs and mercury. In seafood the maximum recommended mercury value is 0.4 ppm. However, as much as 2,000 ppm has been measured in dolphin meat. Nevertheless the dolphin catchers still kill these animals as fish eaters they are still considered as competition in the fishing industry. In the north of Japan almost all the coastal dolphin populations have already been wiped out. This is also now the thread in the region around Taiji which likes further south”.

According to Pro Wal the authorities approved the catching and killing of 1,938 marine mammals for this year’s hunting season in Taiji, which began on 1 September and will end in February 2015.

The wildlife conservationists from Pro Wal now want to intervene with a unique campaign with the aim of rescuing as many dolphins as possible.

Andreas Morlok: “For many years we have gained positive experience using the so-called starting devices (pingers). These devices are normally used by fishing companies to avoid dolphin by-catches. Two years ago we were able to stop the mass death of confused dolphins and porpoises in the River Bug in the Ukraine using these devices. Devices placed just off the slaughter bays of the Faroe Islands since this spring have also contributed to ensuring that almost no pilot whale slaughtering has so far taken place there. The smallest number of pilot whales has been killed this year on the Faroe Islands since 1930 (Exception: 2008, no pilot whales slaughter).

Jürgen Ortmüller, manager ht the German Whale and Dolphin Protection Forum (WDSF), and Andreas Morlok (ProWal) speak of a milestone in dolphin protection after a further trip to the Faroes in July of this year and now want to continue their successful campaign to protect the marine mammals in Japan.

With the support of the WDSF a team of ProWal wildlife conservationists travelled to Japan a few weeks ago and installed a first charge of pingers over a wide area in the sea around Taiji. Further campaigns will follow to increase the chance of reducing the number of dolphin hunts.

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ProWal
Projekt Walschutzaktionen (charitable)
Nonprofit Marine Mammals Company gUG
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Andreas Morlok
Haydnstraße 1
D-78315 Radolfzell
Tel: 0049 (0)7732 14324
E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de
Internet: www.walschutzaktionen.de

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Grupos defensores de los animales de Alemania quieren acabar con las batidas de delfines japonesas con técnicas de pesca

Radolfzell/Tokyo - El oscarizado documental “The Cove” sobre las sangrientas batidas de delfines en la pequeña ciudad pesquera japonesa de Taiji suscitó una gran indignación en el mundo entero. Sin embargo, no se cumplió la esperanza de que, tras la película, se pudieran detener las capturas para delfinarios y las matanzas indiscriminadas de delfines. La caza de delfines continúa en la actualidad y el número de delfinarios que poseen delfines procedentes de la captura salvaje en Taiji aumentó a 106 en el mundo entero.

El activista alemán defensor de los animales y gerente de la organización animalista ProWal, Andreas Morlok, viajó a Japón ya en el año 2010 para documentar los sucesos in situ.

Andreas Morlok: «Me conmocionó lo que vi allí. La realidad fue mucho peor que lo que tuvieron que soportar los espectadores del documental “The Cove”. Yo mismo fui testigo de cómo, después de una batida, se aprisionó en esta ensenada a una gran familia de delfines mulares, es decir, la especie que se puede ver con mayor frecuencia en delfinarios. Se seleccionó y encerró en recintos cercanos de agua de mar a los animales más bellos, principalmente hembras jóvenes, que no mostraban arañazos causados por ataques de tiburones. Estos animales son adiestrados mediante la privación de alimentos, el aislamiento y la supresión de estímulos, y posteriormente se venden por cientos de dólares a delfinarios en todo el mundo. Los miembros restantes de la familia fueron asesinados uno tras otro en la pequeña ensenada. Al final de la masacre, en el agua teñida de rojo con la sangre de los animales solo quedaba una cría que nadaba junto a su madre muerta y no paraba de darle empujoncitos con la nariz. Los responsables de la matanza querían dejarlo hasta el final porque se sabían observados por defensores de los animales y protegidos, al mismo tiempo, por la policía. No mataron a la cría a cuchilladas como a todos los demás delfines, sino que la ahogaron. Una y otra vez se sentaron encima de la cría, montando entre risas al animal indefenso y apretándolo debajo del agua hasta que dejó de moverse. Los gritos de esta cría de delfín me persiguen hasta hoy.

La carne de los delfines asesinados ya casi no se puede vender en Japón porque, entre tanto, la mayoría de los japoneses ya saben que está altamente contaminada con PCB y mercurio. En los mariscos, el valor máximo recomendado de mercurio es de 0,4 ppm. Sin embargo, en la carne de delfín se han llegado a detectar 2000 ppm. Aun así, los cazadores de delfines matan a los animales porque al ser piscívoros se les considera competencia para la industria pesquera. En el norte del Japón prácticamente se han extinguido todas las poblaciones costeras de delfines. Ahora amenaza con ocurrir lo mismo en la zona más meridional, alrededor de Taiji.»

Según ProWal, para la temporada de caza de este año en Taiji, que empezó este 1 de septiembre y terminará a finales de febrero de 2015, las autoridades han aprobado la captura y matanza de 1938 mamíferos marinos.

Los defensores de los animales de ProWal quieren intervenir con una acción única para salvar el mayor número de delfines posible.

Andreas Morlok: «Hace varios años que acumulamos experiencias positivas con el uso de los denominados dispositivos de disuasión (pingers). Normalmente, las empresas pesqueras utilizan estos aparatos para evitar la captura accidental de delfines. El uso de estos dispositivos nos permitió acabar, hace dos años, con la muerte masiva de delfines y marsopas de Dall, extraviados en el río Bug de Ucrania. Además, los aparatos posicionados desde esta primavera delante de las ensenadas de las Islas Feroe han contribuido hasta la fecha a evitar una gran parte de las matanzas de calderones. Desde 1930, no se ha matado en las Islas Feroe un número de calderones menor que este año (Excepto en 2008: No matanzas calderones).»

Después de una nueva estancia en las Islas Feroe en julio de este año, Jürgen Ortmüller, gerente del Fórum alemán para la Protección de Ballenas y Delfines (WDSF), y Andreas Morlok (ProWal), hablan de un hito en la protección de los delfines y pretenden continuar ahora en Japón su exitosa cruzada para la protección de los mamíferos marinos.

Hace unas pocas semanas, con la ayuda del WDSF, un equipo de defensores de los animales de ProWal viajó a Japón e instaló un primer lote de pingers en una extensa zona marina frente a Taiji. Seguirán otras acciones para aumentar las posibilidades de reducir el número de batidas de delfines.

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"BLUE COVE" 2014/2015



25.09.14 -  Umwelt-Memorandum: Obama erweitert Meeresschutzgebiet - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/obama-weitet-meeresschutzgebiete-im-pazifik-aus-a-993673.html


24.09.14 - Weitere Gründe, warum man Delfinarien meiden sollte - http://www.seaworldofhurt.com/features/disturbing-videos-caught-tape-seaworlds-visitors/


23.09.14 - Ausplünderung der Meere bis zum letzten Fisch - http://www.dailymail.co.uk/news/article-2762395/Out-lunch-Extraordinary-moment-thousands-Chinese-trawlers-head-sea-three-month-ban-fishing-lifted.html?ito=social-twitter_mailonline#ixzz3DlrcJi9X






22.09.14 - Infos zur ProWal-Delfin-Rettungsaktion „BLUE COVE/BLAUE BUCHT“ in Taiji/Japan - Erste Charge Pinger platziert!

Am 1. September 2014 begann in Taiji die Delfin-Fangsaison.

Hunderte Delfine werden in diesem kleinen Fischerort in den nächsten Monaten für die weltweite Delfinarien-Industrie gefangen und annähernd zweitausend Meeressäuger getötet.

Ganze Delfin-Familien werden nicht nur wegen der Fleischbeschaffung massakriert und ausgelöscht, sondern auch wegen dem Hintergrund, dass die Meeressäuger als Konkurrenz für die dortige Fischerei-Industrie gesehen werden. In acht Präfekturen Japans wurden in der Fangsaison 2012/2013 insgesamt 17.216 Delfine getötet. Im Norden Japans gibt es fast überhaupt keine küstennahen Delfin-Populationen mehr. Die Ausrottung der Delfine ist in japanischen Küstengewässern in vollem Gange!

ProWal hat mit einer weltweit einzigartigen Vergrämer-Aktion damit begonnen, den grausamen Delfintreibjagden in Japan zu begegnen und versucht die Anzahl der Treibjagden zu reduzieren.

ProWal wird während der Delfin-Treibjagdsaison, die Ende Februar 2015 endet, sogenannte Pinger zur Vertreibung von Delfinen vor der japanischen Küste einsetzen. Diese Vergrämergeräte werden weltweit auch in der Fischerei-Industrie eingesetzt, um ungewollte Beifänge von Delfinen und kleinen Walen zu verhindern. Die Pinger senden ein Jahr lang akustische Laute aus und wurden speziell dafür konzipiert, Meeressäuger von den Fischernetzen fernzuhalten, um ungewollte Beifänge zu vermeiden.

Das Problem dieser Pinger ist, dass sie nicht alle Arten gleich ansprechen, die in Taiji gefangen werden. Die meisten Arten nehmen sie wahr, wenige Arten leider nicht, was wissenschaftliche Untersuchungen ergab. Das hat den Grund, weil manche Arten nicht als beifanggefährdet angesehen werden und deshalb bei der Entwicklung dieser Geräte keine Berücksichtigung fanden. Diese Geräte können jedoch zur Vertreibung der meisten der sieben Arten, die in Taiji gefangen werden, vor der Küste eingesetzt werden.

Die erste Charge von 50 Pinger befindet sich bereits in Japan und ist im Einsatz!

Wünschenswert und notwendig wäre es, wenn wir über die Treibjagdsaison mehrere Hundert Pinger zum Einsatz bringen könnten, denn das Einsatzgebiet ist groß und die Einsatzmöglichkeiten auch vielseitig. Je mehr Geräte wir platzieren können, umso mehr kann etwas für den Schutz der Delfine erreicht werden!

Je nach Unterstützung und Spendenbereitschaft werden wir diese einzigartige Kampagne fortsetzen.

Mehr Informationen dazu bei Facebook unter:

"BLUE COVE 2014/2015

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen bisherigen Unterstützern und Spendern.

Ganz persönlich bedanke ich mich an dieser Stelle auch bei unseren Team-Mitgliedern, die eine gewaltige und verantwortungsvolle Aufgabe übernommen haben und in einem schwierigen Umfeld dort planmäßig umsetzen!

Andreas Morlok

CEO ProWal

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Aktuelle Statistik: Gefangen/Getötet

16.09.14 - 12 Rundkopf-Delfine getötet

17.07.14 - 4 Rundkopf-Delfine getötet

18.09.14 - 12 Rundkopf-Delfine getötet

20.09.14 - 11 Rundkopf-Delfine getötet - 1 in Gefangenschaft

Quelle:
http://www.ceta-base.com/drivefisheries.html

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Fangquote 2014/2015:

A total of 1,938 animals from seven species are allowed for the season. They are:

114 short-finned pilot whales

450 striped dolphins

509 bottlenose dolphins

261 Risso's dolphins

400 Pantropical spotted dolphins

70 false killer whales

134 Pacific white-sided dolphins




20.09.14 – Video - Wunderschöne Bilder – Setzen wir uns gemeinsam weiterhin dafür ein, dass das Meer geschützt wird und seine Bewohner in Freiheit leben können! - https://www.youtube.com/watch?v=aI3yNckfSvU&feature=youtu.be


20.09.14 - Kinderwissen: Hilfe für bedrohte Wale - http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kinderwissen-hilfe-fuer-bedrohte-wale.4bfc4f19-e285-4ccc-8efb-5b7ac043554e.html


20.09.14 - Debatte in Nürnberg und Duisburg - Delfinhaltung in Zoos auf der Kippe - http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/delfinhaltung-in-zoos-auf-der-kippe-aid-1.4540914


20.09.14 - Touristen oder Wale? - Island am Scheideweg - Tote Wale behindern den Export - http://www.n-tv.de/wirtschaft/Island-am-Scheideweg-article13645246.html


19.09.14 - 7 gute Gründe, keinen Wal zu essen - http://scienceblogs.de/meertext/2014/09/19/7-gute-gruende-keinen-wal-zu-essen/


19.09.14 - Armer Flipper - "Obwohl im Oktober 2012 das Delfinarium in Münster geschlossen wurde, werden in Deutschland immer noch im Zoo Duisburg und im Tierpark Nürnberg Delfine gehalten. Sie sind gezwungen, täglich bis zu fünf Mal aufzutreten. Die Tierschutzorganisation Peta hält das für Tierquälerei. Auch Wissenschaftler kommen zunehmend zu dem Schluss, dass die intelligenten Meeressäuger in winzigen Schwimmbecken nichts verloren haben. In den kleinen Betonpools werden die Sonar-Wellen vielfach reflektiert, was die empfindlichen Säuger völlig reizüberflutet. In Gefangenschaft sterben mehr als ein Drittel der Tiere innerhalb der ersten fünf Jahre. Delfinschützer O’Barry bezeichnet den Zoo Duisburg als den „größten Delfin-Friedhof der Welt“. Statistiken des Umweltbundesamtes belegen, dass in den vergangenen 20 Jahren hier 15 Delfine umgekommen sind. „Wüssten die Menschen die Wahrheit, würden sie für die Shows keine Eintrittskarten mehr kaufen“, sagt O’Barry." - http://www.weser-kurier.de/freizeit/tv9/tv92_artikel,-Armer-Flipper-_arid,946170.html


18.09.14 – Schlupfloch für Walfänger wird kleiner - http://www.dw.de/schlupfloch-f%C3%BCr-walf%C3%A4nger-wird-kleiner/a-17932892


18.09.14 – Japan will Schiffe in Antarktis schicken - aber keine Wale jagen - http://www.tt.com/home/8991110-91/japan-will-schiffe-in-antarktis-schicken---aber-keine-wale-jagen.csp


18.09.14 - Delfinarien-Industrie – Mauern, lügen und vertuschen 

 
Wo die Delfine „Olli“ und „Blecky“, die aus Japan nach Deutschland kamen, verblieben sind, ist bis heute nicht bekannt!





Laut diesem Zeitungsbericht

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/Als-Flipper-hoch-drei-fuer-Stimmung-sorgte;art2800,5243249   

wurden 1979 drei Delfine („Olli“, „Blecky“ und „Taiji“) in das Delfinarium in den Neunkircher Zoo gebracht. Sie wurden damals für jeweils 60.000 Mark inklusive Transport aus Japan gekauft. 
 

http://www.sol.de/titelseite/topnews/Delfinarium-Zoo-Neunkirchen-Als-es-im-Neunkircher-Zoo-ein-Delfinarium-gab;art26205,4318087


Die Delfinarien-Industrie in Deutschland hat mit dem Kauf der Delfine die grausamen Delfin-Treibjagden in Japan aktiv unterstützt!

Das Delfinarium im Neunkircher Zoo wurde 1979 geschlossen und das Delfinweibchen „Taiji“ kam in das Delfinarium in den Freizeitpark HolidayPark nach Haßloch.

„Taiji“ starb am 14. Mai 1990 durch Nierenversagen in diesem Delfinarium, welches 1994 geschlossen wurde. Ob „Taiji“ zuvor noch in einem anderen Delfinarium untergebracht war, ist bis heute unbekannt. Auch ob „Taiji“ Nachwuchs hatte, der heute noch leben könnte, ist nicht bekannt.

Der Verbleib der beiden Delfine „Olli“ und „Blecky“ ist ebenfalls nicht bekannt! Leben die beiden Tiere noch und falls ja, wo?

Da Delfine in Gefangenschaft durchaus ein Alter von 50 Jahren erreichen können, wie „Moby“ im Nürnberger Delfinarium, ist es durchaus möglich, dass die beiden Delfine aus Japan heute noch am Leben sind!

Viele Fragen sind offen und die damaligen und heutigen Delfinarien-Betreiber in Deutschland und auch in der EU sind nicht dazu bereit, Antworten zu liefern! Es wird gemauert und gelogen, was den Eindruck erweckt, dass hier etwas verborgen werden und niemals an die Öffentlichkeit geraten soll!

Fakten:

- Der Freizeitpark in Haßloch hat angeblich keine Unterlagen mehr über seine Delfin-Haltung in seinem Archiv.

- Die letzten beiden Delfinarien in Deutschland (Zoos in Nürnberg und Duisburg) sind weiterhin nicht dazu bereit, DNA-Analyse-Daten ihrer in Gefangenschaft gehaltenen Delfine bereitzustellen. Duisburg verweigert weiterhin die öffentliche Einsicht in seine Zuchtbücher, um zu vermeiden, dass aus diesen Unterlagen, laut Zooleitung, die „falschen Schlüsse“ gezogen werden könnten!

- Alle 30 Delfinarien in der EU verweigern die Herausgabe von DNA-Analyse-Daten, was tief blicken lässt!

- Das dubiose Europäische Arterhaltungszucht-Programm (EEP) für Delfine, ein freiwilliger Zusammenschluss von Zoos und Delfinarien, ist völlig intransparent und jede Forderung nach Offenlegung oder Einsichtnahme der Zuchtbücher wird ebenfalls verweigert.

Obwohl Delfine aus Japan nach Deutschland kamen, wird von den hiesigen Delfinarien-Betreibern genau das Gegenteil behauptet!

„Delfintreibjagden sind inhuman und werden von den deutschen Delfinarien auf das Schärfste verurteilt.“ Das betonen die deutschen Zoos mit Delfinarien in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Öko-Thriller „Die Bucht“, der unter anderem grausame Bilder der jährlich in Taiji/Japan stattfindenden Delfintreibjagden zeigt.

Dabei, so das Papier, stamme kein einziges Tier in den Delfinarien der Europäischen Union aus Japan oder aus anderen vergleichbaren Delfintreibjagden.“

http://www.wn.de/Archiv/2009/10/Papierkorb-Fuer-Treibjagden-nicht-verantwortlich    


Die Intransparenz und das Verbreiten von Unwahrheiten der Betreiber von Delfinarien sind nicht akzeptabel!

Bitte boykottieren Sie aus Tierschutzgründen alle Einrichtungen in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden und setzen Sie sich aktiv für die Schließungen aller Delfinarien ein!

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Doku: „DIE BUCHT“ in Deutsch – Ric O´Barry: „Wenn wir das nicht beenden können, wenn wir das nicht schaffen, dann kriegen wir gar nichts hin!“ - https://www.youtube.com/watch?v=BjqhQyGi0_8




17.09.14 – Walfänger töten im vergangenen Jahr mehr als 1600 Tiere - http://www.welt.de/newsticker/news2/article132358423/Walfaenger-toeten-im-vergangenen-Jahr-mehr-als-1600-Tiere.html


16.09.14 - Delfinarium in Nürnberg - Hoffen auf ein gesundes Kalb - http://www.sueddeutsche.de/bayern/delfinarium-in-nuernberg-hoffen-auf-ein-gesundes-kalb-1.2130122


16.09.14 - ProWal-Kampagne „Blue-Cove/Blaue Bucht 2014/2015“ zum Schutz der Delfine in Japan

Diese Kampagne ist die einzige Möglichkeit, die Anzahl der Delfintreibjagden in Taiji zu reduzieren!

Sehr erfreulich ist, dass die erste Pinger-Charge nun erworben werden konnte. Herzlichen Dank dafür an alle Spender und Unterstützer! 

Für die Anschaffung weiterer Vergrämergeräte und zur  Durchführung der Aktionen in Japan benötigen wir Ihre weitere Unterstützung!

Bitte helfen Sie jetzt mit und unterstützen Sie diese Kampagne zum Schutz der Delfine!

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

"BLUE COVE" 2014/2015






16.09.14 - Taiji/Japan – Nach 15 erfolglosen Treibjagdtagen wurde heute am 16. Tag nach Beginn der Delfinfang-Saison eine Schule mit 8 – 9 Rundkopf-Delfinen, darunter ein Jungtier, in DIE BUCHT in Taiji getrieben und getötet. 

Mehrmals schien es, dass die Meeressäuger den Delfinkillern doch noch entkommen könnten, wie schon zwei andere Delfin-Familien in den letzten Tagen auch. Die Delfin-Familie kämpfte heute drei Stunden um ihr Leben. Letztendlich vergeblich. 

Die getöteten Delfine wurden ins Schlachthaus in Taiji gebracht. Das Fleisch der Tiere wird an lokale Händler verkauft.


15.09.14 – Delfintötungen in Taiji – Tradition? Ric O`Barry: „Alles gelogen!“ – Video (engl.) - http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000305570#


15.09.14 - Never give up!

Weitere Flyer wurden heute von der Druckerei abgeholt.

Die Informationsflyer „Die Wahrheit, die Sie in Delfinarien nie erfahren würden“ werden seit April an jedem Samstag und Sonntag vor dem Eingang des Nürnberger Zoos an die Besucher verteilt.

Wir nähern uns der 20.000er-Marke an verteilten Flyern seit April und werden die Verteilung bis zur Schließung des Delfin-Gefängnisses in Nürnberg fortsetzen!

Ein dickes Dankeschön an die unermüdlichen Verteiler!




Mehr Infos



15.09.14 - Küste Australiens: Fast die Hälfte der Vögel hat Plastik im Magen

"Weltweit sei davon auszugehen, dass jede dritte Schildkröte Plastik im Magen habe. Auch Wale, Delfine, Seekühe, Fische, Krokodile und Krustentiere seien gefährdet.

Auch in deutschen Gewässern sieht es nicht gut aus. In der Nordsee wird der Plastikanteil am Meeresmüll ebenfalls auf 75 Prozent (drei Viertel) geschätzt. Auch deshalb wurde hierzulande im Jahr 2013 intensiv über eine Zwangsabgabe auf Plastiktüten diskutiert - durchgesetzt hat sich dieser Ansatz bisher aber nicht."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/plastik-im-ozean-voegel-an-australiens-kuesten-haben-oft-muell-im-magen-a-991721.html


14.09.14 - Immer mehr Sea-World-"Delfintrainer" stehen nicht mehr hinter ihrem Arbeitgeber und wenden sich von dem Unternehmen ab. Sie haben auch die Lügen satt! – 

Another knock-out blow to SlaveWorld!

Branden James Paul Loetz, an animal trainer at SeaWorld quits the park!

Brandon shares:

"After 11 years working for SeaWorld as an animal trainer the last few days have been my absolute breaking point. I can no longer stand behind or support this company so I submitted my immediate resignation."

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10154661365720226&set=a.10150649898570226.698894.852210225&type=1&theater


14.09.14 - Färöer-Inseln - Respekt und Verehrung der Färinger gegenüber Orcas? – Ein Fischer verriet Brisantes - Video Orca-Tötung

Ein junger Fischer, kaum 30 Jahre alt, erzählte uns in der zweitgrößten Stadt der Färöer-Inseln (5.000 Einwohner), dass seine Landsleute die Orcas verehren. Sie seien sehr kraftvolle und intelligente Tiere und man würde sie auch respektieren und achten.

Fakt ist jedoch, dass auf den Färöer-Inseln in der Vergangenheit auch Orcas bejagt und getötet wurden! Seitdem die Jagd auf die Orcas vor Jahren verboten wurde, erscheint in keiner offiziellen Statistik mehr eine Fangquote über getötete Orcas, was wohl den Anschein erwecken soll, dass die Färinger kein Tier dieser Delfinart mehr jagen würden!

Laut dieser Statistik wurde am 18.06.1978 der letzte Orca in Klaksvik auf den Färöer-Inseln getötet.

http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=104

(Ein Skelett eines Orcas befindet sich im Naturkundemuseum in Torshavn.)

Der junge Fischer in Klaksvik plauderte auch gerne über die Grindwaljagd und erwähnte, dass Orcas zwar offiziell nicht mehr bejagt werden dürfen, aber es doch schon mal vorkomme, dass sich Orcas ganz „ungewollt“ in Fischernetzen verfangen würden. „Das Meer sei groß und es gibt dort draußen eben auch eigene Gesetze“, so die Einstellung des Fischers über das geltende Recht auf den Färöer-Inseln, welches scheinbar wohl als ein wertloses Papier erscheint, auf dem es geschrieben steht und niemand willig ist, dieses Verbot auch behördlich zu kontrollieren.

Wir haben keinen Zweifel daran, dass heute immer noch Orcas von färöischen Fischern gefangen und getötet werden, denn der Fischer erzählte uns ganz offen davon, dass ihm das Fleisch der Orcas auch viel besser als das der Grindwale schmecken würde. Auch sei das Orca-Fleisch nicht so hoch verseucht, wie das der Grindwale, denn immer mehr seiner Landsleute nehmen die Kontaminierung der Grindwale und den damit verbundenen Gesundheitsgefahren doch ernst.

Der Fischer in Klaksvik, dem das Orcafleisch schmeckt, war kaum 30 Jahre alt. Die letzte offizielle Tötung von Orcas auf den Färöer-Inseln war vor 36 Jahren!

Die Wörter Respekt und Verehrung gegenüber Tieren sollten die Färinger nicht mehr gebrauchen!

Video einer früheren Orca-Tötung auf den Färöer-Inseln:

https://www.youtube.com/watch?v=lLyiJf9G9iA






ProWal-Foto:

Hafen von Klaksvik

In der bisherigen Grindwal-Schlachtbucht (die neue liegt nur ein paar Meter davon entfernt) rotten auch alte Walfangschiffe vor sich hin. Auf dem hintersten Fischerboot, welches an der rechten Seite der Mole liegt, arbeitet der oben erwähnte junge Fischer.

Im Vordergrund ein Blauwalknochen.

Die Färöer-Inseln halten sich, nach eigenen Angaben, offiziell an das 1986 beschlossene Moratorium des Walfang-Verbotes für Großwale. Merkwürdig nur, dass sich im Hafen von Klaksvik ein Schiff ohne Registratur-Kennzeichnung befindet, welches einsatzbereit scheint und einen Ausguck besitzt, der auf Walfangschiffen üblich ist. Auch hat das Schiff eine Halterung für eine Harpune am Bug!
Anfang August baten ProWal und das WDSF die Polizei in der Hauptstadt Torshavn Erkundigungen über dieses Schiff einzuholen, welches vermutlich ein illegales Piraten-Walfangschiff ist!



13.09.14 - Dramatische Wal-Rettung in Italien - http://www.kronehit.at/news/dramatische-wal-retung-in-italien


10.09.14 - Färinger Politikerin sorgt sich um das Image ihres Landes!

Die Politikerin Frau Rigmor Dam von der Partei Javnaðarflokkinum macht sich Sorgen um das Image ihres Landes.

Frau Dam ärgert sich darüber, dass die Färöer-Inseln so viel negative Publicity in der letzten Zeit abbekommen hätte!

Aufgrund, weil auch so viele Lügen über den Grindwalfang verbreitet werden, würde das Ansehen der Bewohner und der Ruf der Färöer-Inseln darunter erheblich leiden.

Die Politikerin fragt sich, ob die Regierenden auf die Situation reagieren werden und ob ein Statement oder gar Konsequenzen folgen sollen?


http://aktuelt.fo/rigmor+nu+er+nog+mikid+vid+lygnunum.html



Frau Rigmor Dam,

schauen Sie sich bitte dieses Video an. Sie sehen hier die Abschlachtung einer kompletten Grindwalfamilie mit 51 Tieren, die am 27. August 2013 in Hvalvik stattfand:


https://www.youtube.com/watch?v=9uQgTyhEdRM#t=72


Können Sie sich vorstellen, Frau Dam, warum Ihr Land ein so miserables Image besitzt?

Wahrscheinlich nicht!


Vielleicht fangen Sie damit an, keine Lügen mehr zu verbreiten!


Wir geben Ihnen einige Beispiele:



1. Lüge


Der Grindwalfang hat keine kommerziellen Hintergründe!

Wie das WDSF und ProWal aufgedeckt haben, werden das Fleisch und der Speck nicht nur kostenlos an die Bewohner verteilt - es wird auch verkauft! Nicht nur offiziell und über einen illegalen Schwarzmarkt auf den Färöer-Inseln, sondern auch illegal auf der Fähre MS „Norrona“, die sogar Häfen in der EU ansteuerte. Diesen illegalen Verkauf in EU-Gewässern konnten wir durch eine Anzeige bei den Behörden stoppen! Zudem wurde das Fleisch und der Speck der Grindwale auch in den sogenannten Heimathäusern der Färinger in dem EU-Land Dänemark verkauft! Frau Dam, Sie brauchten nur den Codenamen „Großer Schwarzer Fisch“ nennen und jedermann bekam diese angebliche Delikatesse in Esberg und in Kopenhagen serviert!



2. Lüge


Das Töten der Grindwale ist human!

Schauen Sie sich bitte das genannte Video an und dann informieren Sie sich einmal, was nicht Sie, sondern die Weltgemeinschaft unter „human“ versteht!




3. Lüge


Die Färinger sind auf das Fleisch der Grindwale als Lebensmittel angewiesen!

Der Lebensstandard der Färinger ist einer der höchsten weltweit! Sie haben alles auf Ihren Inseln zum Essen. Schauen Sie sich einmal die Regale des Supermarktes in der SMS-Shopping-Mal in Torshavn an. Frau Dam, Sie kennen diese bestimmt und dann sagen Sie bitte nicht noch einmal, dass Ihre Bevölkerung auf Grindwale als Lebensmittel angewiesen ist!

Erzählen Sie doch mal der Weltbevölkerung von dem irrsinnigen und blutigen Wettbewerb, der auf Ihren Inseln seit Jahren herrscht. Falls Sie sich das nicht trauen, hier sind die Fakten!

Frau Dam, Sie wissen ja sicherlich, dass sich die Einwohner im Norden der Inseln und die im Süden nicht verstehen Der Norden gilt als modern und fortschrittlich und der Süden eher als Provinz, in der schon lange die Zeit stehen geblieben ist.

Wie uns einige Ihrer Landsleute anvertrauten, herrscht schon seit Jahren ein interner Wettbewerb, wer mehr Delfine tötet, der Süden oder der Norden!

Ob das Fleisch und der Speck der Grindwale oder anderer Delfinarten genutzt werden kann oder auch nicht, ist bei vielen Ihrer Landsleute nicht so wichtig. Findet ein Grindwalfang statt, dann wird das noch gelagerte Fleisch einfach im Meer entsorgt und die Vorratsdepots mit neuem Fleisch ersetzt. Es gab schon Grindwaljagden, bei denen die Grindwale getötet, das Fleisch der Tiere aber nicht genutzt wurde, wie z.B. am 10. November 2010 in Vidvik! 62 Grindwale wurden getötet, aber ihr Fleisch konnte wohl niemand gebrauchen. Am 11. November 2010 wurden die Kadaver der toten Tiere einfach im Meer versenkt!

Dieser Wahnsinn beginnt im Frühjahr und findet so lange statt, bis der einsetzende Winter das sinnlose Morden an diesen wehrlosen Meeressäugern beendet.


Endstände an Delfin-Schlachtungen für diesen irrsinnigen Wettbewerb:

2010: 10 Norden – 6 Süden

2011: 7 Norden – 2 Süden

2012: 6 Norden – 6 Süden

2013: 10 Norden – 2 Süden


Es geht vielen Ihrer Landsleute einfach nur darum, wer gewinnt diesen jährlichen Wettbewerb, Frau Dam! Der Süden oder der Norden! Der Grindwalfang hat für Ihre Landsleute eben auch einen Spaßcharakter, wie der Haifischfang-Wettbewerb, der jedes Jahr auf Ihren Inseln stattfindet, bei dem gar bedrohte Arten getötet werden dürfen und dafür noch ein Preisgeld von 5.000 € zu gewinnen ist.



4. Lüge

Es gibt doch genügend Grindwale!

Ihr Land behauptet, es gibt über 800.000 Grindwale und der Fang von jährlich etwa 1.000 Tieren würde die Populationen nicht gefährden. Die Zahl von 800.000 Tieren ist bei den Haaren herbeigezogen und Sie können diese nicht belegen, Frau Dam! Sicherlich haben Sie schon einmal davon gehört, dass die Grindwalbestände enorm durch verklappte Gifte, wie Quecksilber und PCBs belastet sind und darunter leiden. Von Geisternetzen haben Sie und die Fischer der Färöer-Inseln, die sich gerne selbst als die besten Seemänner der Welt bezeichnen, noch nie etwas gehört. Sicherlich auch nicht von den vielen weiteren Gefahren, welche die Grindwalbestände bedrohen.

Frau Dam, haben Sie sich schon einmal gefragt, warum in den letzten Jahrzehnten eigentlich keine großen Grindwalschulen mehr gefangen wurden?

Die Antwort ist ganz einfach. Ihr Land trägt dazu bei, diese Art auszurotten!


Wir geben Ihnen auch hierzu die Fakten:


Tötungen von Grindwalen bei einer einzigen Schlachtung:

Jahr: 1940 – Sandur: 1.200 Grindwale

Jahr: 1879 – Vestmanna: 900 Grindwale

Jahr: 1872 – Klaksvík: 856 Grindwale

Jahr: 1938 – Hvalba: 854 Grindwale

Jahr: 1852 – Klaksvík: 852 Grindwale

Jahr: 1931 – Klaksvík: 820 Grindwale

Jahr: 1939 – Klaksvík: 800 Grindwale


Solch große Grindwalschulen gibt es heute wohl keine mehr, denn Schlachtungen von mehreren Hundert Grindwalen waren in den vergangenen Jahren auf ihren Inseln selten!

In 2013 wurden bei 11 Grindwalfängen insgesamt 1.104 Tiere getötet.

In 2012 wurden bei 12 Grindwalfängen insgesamt 716 Tiere getötet.

In 2011 wurden bei neun Grindwalfängen insgesamt 726 Tiere getötet.

Das sind im ganzen Jahr zusammengenommen meistens insgesamt weniger getötete Grindwale, als bei einer einzigen früheren Schlachtung!

Da Ihr Land immer alle Grindwale einer Familie tötet, ist zu beobachten, dass seit 80 Jahren die Größen der Grindwalschulen kontinuierlich kleiner geworden sind!

Dies ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass Ihr Land dazu beiträgt, dass sich die Grindwalbestände durch ihre über fünfhundertjährige Bejagung nicht mehr erholen können! Bei jeder Schlachtung geht ein einzigartiger Genpool für immer verloren und dafür sind Sie und Ihr Land verantwortlich!


Frau Dahm, selbst wenn es Millionen von Grindwalen geben würde, was glauben Sie eigentlich, wem diese Tiere gehören?


Frau Dam, wir stimmen Ihnen zu, dass Ihre Regierung endlich Konsequenzen ziehen muss!

Setzen Sie sich für die Beendigung des Grindwalfangs auf Ihren Färöer-Inseln ein und verurteilen Sie nicht empathische Menschen, denen das Schicksal der Meeressäuger nicht egal ist und die sich für ihren Erhalt und ihrem Schutz einsetzen!

Lassen Sie es nicht mehr länger zu, dass Ihre eigene Regierung wohlwissentlich eine schleichende Vergiftung ihrer eigenen Bevölkerung in Kauf nimmt, was nicht nur verwerflich, sondern auch höchst kriminell ist!

Sie sind sicherlich darüber informiert, dass durch natürliche Bedingungen vom Menschen erzeugte Gifte, wie PCB und Methyl-Quecksilber, über die Flüsse in die Meere gelangen. Am Ende der Nahrungskette stehen die Meeressäuger, wie die Delfine und Wale, die diese Umweltgifte über die Nahrung aufnehmen. Diese toxischen Stoffe bauen die Meeressäuger nicht mehr ab, sondern reichern sie im Fleisch und Speck an.


Eine wissenschaftliche Studie von 2012 beweist:


Aufgrund der Kontaminierung des Fleisches und des Specks der Grindwale mit Umweltgiften, wie Quecksilber, PCB und anderen Giften kamen die renommierten Wissenschaftler zu diesem eindeutigen Gesamtergebnis.

Grindwalfleisch und Grindwalspeck sind nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet!

Diese eindringliche Empfehlung können Sie gerne hier nachlesen, Frau Dam:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3417701/


Die wissenschaftlichen Studien auf den Färöer Inseln ergaben auch, dass Kinder eine erhebliche Lernentwicklungsverzögerung sowie Störungen ihrer Motorik und des zentralen Nervensystems aufwiesen. Kleinkinder nehmen die Gifte über die Muttermilch auf, die überhaupt die höchste toxische Belastung weltweit aufweist. Auf den Färöer Inseln leiden doppelt so viele Menschen an Parkinson, wie z.B. auf dem dänischen Festland.

Es ist wissenschaftlich bestätigt, dass die Samenqualität durch Methyl-Quecksilber und PCB stark beeinträchtigt wird. Aber auch diese drohende Gefahr weisen die Färinger Männer weit von sich. Fischer erzählten uns, dass ihrer Meinung nach, das Essen von Grindwalfleisch potent mache – möglicherweise ein großer und folgenschwerer Irrtum.

Verantwortungslos ist es auch, dass nirgendwo auf die gesundheitlichen Gefahren durch den Konsum von Grindwal-Produkten hingewiesen wird, Frau Dam!

Das ist eine wohlwissende und in Kauf genommene Vergiftung der eigenen Bevölkerung und Gefährdung von unwissenden Touristen, denen Grindwal-Produkte, wie zum Beispiel im Restaurant „Marco Polo“ in Torshavn angeboten werden!

Das Fleisch und der Speck der Grindwale müsste nach EU-Kriterien als Sondermüll entsorgt werden, Frau Dam!

Ihre Regierung spricht von einer „Wertschöpfung“ von drei Millionen € jährlich durch den Grindwalfang. Die Verluste durch das völlig ramponierte Image Ihres Landes sollten Sie auch einmal erfassen und dann abwägen, ob die brutalen und sinnlosen Massaker an den Grindwalen wirklich eine Wertschöpfung sein soll!

Das Restaurant im „Hafnia-Hotel“ hat die Zeichen der Zeit erkannt. Dort wird seit diesem Jahr kein Fleisch und Speck der Grindwale mehr angeboten und verkauft! Das Hotelmanagement reagierte nicht nur auf die weltweiten Proteste, die letztes Jahr auf die Verantwortlichen hereinprasselten, sondern auch aus Angst, dass die Reisevermittler das Hotel aus ihren Angebotskatalogen streichen werden. Erkennen Sie aus dieser vernünftigen und weitsichtigen Konsequenz etwas, Frau Dam?

Vielleicht wäre es auch mal ein guter Anfang, die Menschen nicht mehr für dumm zu verkaufen und zu belügen, Frau Dam!

Sie wissen auch, dass die Grindwale zur Familie der Delfine gehören und diese eben lang nicht so einen großen Schutzstatus genießen, wie ihre großen Brüder und Schwestern der Großwale.

Dass Ihr kleines Land mit fast 50.000 Einwohnern jedoch mit dem gleichen Atemzug der großen Walfangnationen, wie Island, Norwegen und Japan zu nennen sein wird, haben Sie sich selbst zuzuschreiben, Frau Dam!

Am 28. August 2014 gab es angeblich eine Strandung von fünf Schnabelwalen in dem Ort Hvalba. Sie erinnern sich noch an das Video obenstehend mit der „humanen“ Grindwalschlachtung? Es ist der gleiche Ort!

Überall auf der Welt würden die Bewohner zum Strand eilen und versuchen, die in Not geratenen Tiere zu retten und sie wieder ins Meer zurückzubringen! Da kann man gerne von „Humanität“ sprechen, Frau Dam!

Doch was haben Ihre Landsleute vor wenigen Tagen getan? Sie rannten mit Messern in den Händen zum Strand, mit der einzigen Absicht, diese Tiere umzubringen und ihr Fleisch essen zu wollen!

Ob die Tiere wirklich gestrandet waren, ist zweifelhaft und ob eine Tötung notwendig war, ist eher unglaubwürdig, denn es war nicht die erste Schlachtung von diesen unter strengem Schutz stehenden und vom Aussterben bedrohten Tieren!

Sie wissen ganz genau, Frau Dam, dass jedes Jahr zur gleichen Zeit (Mitte August – Mitte September) kleine Schulen dieser zu der Familie der Schnabelwale gehörenden Meeressäuger Ihre Inseln besuchen.

Aufgrund der übermäßigen Bejagung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Art im Jahr 1977 endlich vollständig unter Schutz gestellt, da diese Spezies schon fast ausgerottet war. Nur langsam erholen sich heutzutage die Bestände.

Diesen Schutzstatus dieser Wale interessiert weder Sie, noch ihre Landsleute und sie beteiligen sich weiterhin an der Ausrottung dieser Art, Frau Dam!

Im Jahr 2007 wurden drei dieser Tiere in Sandvik, einem Nachbarort von Hvalba, getötet. In 2008 wurden sieben Schnabelwale in Sandvik und Hvalba und in 2009 zwei dieser Wale in Hvalba umgebracht. Zufall, Frau Dam?

Frau Dam, schon jetzt weisen wir Sie daraufhin, dass das Image Ihres Landes, neben Ihrem barbarischen Grindwalfang, noch viel mehr leiden wird, denn nicht alles, was Sie auf Ihren angeblich „schönsten Inseln der Welt“ so alles betreiben und unterstützen, ist der Weltöffentlichkeit bisher bekannt!

Seien Sie gespannt darauf, was das WDSF und ProWal bei ihren Recherchen im Juli/August diesen Jahres noch so alles an Skandalen auf Ihren Inseln festgestellt und dokumentiert haben und worüber Sie sich dann nicht beklagen brauchen, warum Ihr Land und Ihre Landsleute ein so miserables Image besitzen und wenn Ihre Regierung keine Konsequenzen daraus zieht, auch behalten wird!

Andreas Morlok

CEO ProWal

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Foto: ProWal & WDSF – Naturkunde-Museum Torshavn/Färöer-Inseln

Grindwal-Model mit Satellitensender

An die Rückenflossen von Leittieren werden von färöischen Wissenschaftlern Peilsender angeschraubt, um die Wanderwege von Grindwalschulen über Satelliten zu verfolgen. Eine Vorschrift besagt, dass solche markierten Grindwalfamilien weder bejagt, noch getötet werden dürfen, wenn sie sich in der Nähe der Färöer-Inseln befinden. Dass diese Vorschrift nicht das Papier wert ist, auf dem sie steht, bewiesen die Färinger erst letztes Jahr. Nachdem eine Grindwalschule in eine Bucht getrieben und ein Leittier mit einem Peilsender markiert wurde, kam es zur Katastrophe. Das Leittier war durch das Anschrauben des Senders an seine Rückenflosse und dem Festhalten durch die Wissenschaftler so geschockt, dass es sich kaum noch bewegen konnte. Das Leittier konnte nicht mehr dazu bewegt werden, die Bucht zu verlassen, um seine Familie ins offene Meer zurückzuführen. Alle Tiere wurden daraufhin abgeschlachtet!



10.09.14 - Taiji/Japan - «Wenn die Treibjagden weitergehen», sagt Sakae Henmi, «fürchte ich, sind die Delfine hier bald ausgerottet.» - http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Eine-blutige-Tradition-die-keine-ist-/story/15231499


09.09.14 - Walblut an deutschen Fischprodukten: Deutsche See ''finanziert'' isländischen Walfang - http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/vermischtes/47222434-greenpeace-schutz-der-finnwale


08.09.14 - Vergiftete Delfine vor Kanarischen Inseln - http://www.spanien-reisemagazin.de/aktuell/news/08-vergiftete-delfine-vor-kanarischen-inseln-2014.html


08.09.14 - Vom 15. bis 18. September 2014 tagt in Portoroz, Slowenien, die 65. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) - http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2014/09/08/schonzeit-fuer-europas-walfaenger/


07.09.14 – Video - Beeindruckende Jagdtechnik von Delfinen - http://videozop.com/video/538/what-this-dolphin-is-doing-is-about-to-blow-your-mind/


05.09.14 - Blauwale erholen sich, aber nur lokal - http://www.spektrum.de/news/blauwale-erholen-sich-aber-nur-lokal/1307512


05.09.14 – In 106 Delfinarien weltweit befinden sich mittlerweile wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan – (engl.) - https://www.thedodo.com/the-list-of-marine-parks-that--706566903.html


02.09.14 - Schweinswale auf Stippvisite in der Kieler Förde - http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Schweinswale-auf-Stippvisite-in-der-Kieler-Foerde,schweinswale134.html


01.09.14 - ProWal-Video-Serie (Video 6) - Taiji/Japan 2014

Treibjagden, Folter-Abrichtungen für Delfinarien und Tötungen der Delfine

6.) Taiji – Dolphin-Resort – Ausgehungerte Delfine versuchen Müll für Futter einzutauschen

Was können wir und Sie dagegen tun?

https://www.youtube.com/watch?v=Exck00QDAIg&feature=youtu.be


01.09.14 - In Japan beginnt die Delfinjagd-Saison - http://www.stern.de/panorama/walfangort-taiji-in-japan-beginnt-die-delfinjagd-saison-2134873.html?fb_action_ids=705754806161410&fb_action_types=og.likes


31.08.14 – Grindwalfang auf den Färöer-Inseln - Man riss ihr das Kind einfach aus dem Leib. Bei diesen Bildern hinzuschauen, ist fast unmöglich. - http://heftig.co/grindadrap-walschlachtung/


30.08.14 - Heute fand die 2. Grindwalschlachtung auf den Färöer-Inseln in diesem Jahr statt. 35 Grindwale wurden in der Schlachtbucht in Sandur auf der Insel Sandoy getötet. Damit erhöht sich die Zahl der geschlachteten Grindwale in 2014 auf insgesamt 48 Tiere.

Dänemarks Justiz unterstützt aktiv den Grindwalfang!

Um die Grindwalmörder zu schützen, wurde auch die auf den Färöer-Inseln seit Monaten stationierte dänische Polizei aktiv, um Mitglieder der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd daran zu hindern, bei diesem grausamen Massaker einzuschreiten.

Eigene Verbote und Gesetze scheinen die Färinger wenig zu interessieren.

Entgegen allen Vorschriften, waren auch Kinder in der Schlachtbucht, als die Tiere getötet wurden!

Videos:

http://kvf.fo/netvarp/sv/2014/08/30/grindarokasandi

http://kvf.fo/netvarp/sv/2014/08/31/140831dvgrindsandurmagnuswang


Bilderserie - http://www.in.fo/news-detail/news/grindin-var-um-35-hval/?L=0&cHash=0b6445b609bb654e9452c5e214a125e4



29.08.14 - Grindwalfang auf den Färöer-Inseln – 2014 ist bisher das unblutigste Jahr seit über 80 Jahren!




In den jährlichen Zeiträumen vom 1. Januar bis zum 29. August gab es dieses Jahr die wenigsten Grindwaljagden mit den wenigsten getöteten Tieren seit 1930!

Im Durchschnitt wurden seit 1930 in den Zeiträumen vom 1. Januar bis zum 29. August jährlich etwa 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln getötet. Dieses Jahr waren es bisher 13 Grindwale!

Technik rettet das Leben der Grindwale!

Warum sich dieses Jahr bisher kaum Grindwalschulen vor den insgesamt 22 lizensierten Schlachtbuchten aufgehalten haben, führen wir hauptsächlich auf die von uns im Frühjahr vor den Färöer-Inseln platzierten Vergrämergeräte (Pinger) zurück. Diese akustischen Geräte sind in der Lage, die Grindwale auf Distanz zu halten.
Erfreulicherweise wurden vor den Küsten der Färöer-Inseln bisher einige Grindwalfamilien gesichtet, die aber außer Gefahr waren, weil sie dort nicht bejagt werden dürfen. Die Tiere können also auch in den Gewässern um die Färöer-Inseln ungefährdet fressen und ihren Nachwuchs aufziehen.

Die Grindwalfangsaison 2014 dauert noch bis Mitte November.

Wir hoffen, dass die Akkuleistung der von uns eingesetzten verschiedenartigen Vergrämergeräte, die seit dem Frühjahr permanent in Betrieb sind, noch einige Wochen anhält.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Unterstützern, die uns diese Kampagne zum Schutz der Grindwale erst ermöglicht haben!

Informationen über die ProWal-Kampagne "Operation Whale-Guard 2014" erhalten Sie auf unserer Webseite unter:
Färöer-Aktion 2014


Wir danken auch dem WDSF und SSCS für ihr diesjähriges Engagement zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln!

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Erhebungszeitraum: Jährlich vom 01.01. bis 29.08.

Jahr/Anzahl der Grindwaljagden:

1930 – 2

1931 – 5

1932 – 2

1933 – 4

1934 – 3

1935 – 2

1936 – 7

1937 – 2

1938 – 8

1939 – 9

1940 – 6

1941 – 19

1942 – 7

1943 – 8

1944 – 9

1945 – 6

1946 – 4

1947 – 6

1948 – 4

1949 – 5

1950 – 5

1951 – 10

1952 – 6

1953 – 13

1954 – 11

1955 – 5

1956 – 10

1957 – 11

1958 - 8

1959 – 10

1960 – 15

1961 – 11

1962 – 9

1963 – 8

1964 – 6

1965 – 9

1966 - 10

1967 – 10

1968 – 10

1969 – 11

1970 – 2

1971 – 3

1972 – 2

1973 – 3

1974 – 2

1975 – 6

1976 – 4

1977 – 2

1978 – 4

1979 – 8

1980 – 5

1981 – 14

1982 – 9

1983 – 8

1984 – 18

1985 – 15

1986 – 7

1987 – 15

1988 - 12

1989 – 7

1990 - 7

1991 – 7

1992 – 10

1993 – 4

1994 – 6

1995 – 1

1996 - 10

1997 - 5

1998 - 6

1999 - 5

2000 – 5

2001 - 9

2002 - 5

2003 - 2

2004 - 6

2005 - 5

2006 - 8

2007 - 8

2008 – 0 (fand kein Grindwalfang statt)

2009 - 3

2010 - 8

2011 - 3

2012 - 7

2013 – 6

2014 – 1
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Quelle:
http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=400



28.08.14 - Färöer-Inseln – Heute wurden in Hvalba 5 strenggeschützte Schnabelwale getötet!

Anscheinend strandeten die Tiere in der Nacht zuvor. Niemand unternahm einen Rettungsversuch, um die Tiere wieder ins Meer zurückzubringen. Alle fünf in Not geratenen Tiere wurden von den Einheimischen getötet. Das Fleisch der seltenen Tiere wird auf den Färöer-Inseln gegessen. 

http://aktuelt.fo/fimm+doglingar+svumu+seg+a+land+i+hvalba.html 

 
Hintergründe:

Jagd auf geschützte und vom Aussterben bedrohte Nördliche Entenwale!
 
Die Färöer-Inseln jagen nicht nur Grindwale, die zu der Familie der Delfine zählen, sondern auch Wale!
 
Jedes Jahr zur gleichen Zeit (Mitte August – Mitte September) besuchen kleine Schulen dieser zu der Familie der Schnabelwale gehörenden Meeressäuger die Färöer-Inseln.
 

Aufgrund übermäßiger Bejagung seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Art im Jahr 1977 vollständig unter Schutz gestellt, da diese Spezies schon fast ausgerottet war. Nur langsam erholen sich heutzutage die Bestände.

Die Färinger interessiert den strengen Schutzstatus dieser Wale nicht und beteiligen sich weiterhin an der Ausrottung dieser Art!
 
In 2007 wurden drei dieser Tiere in Sandvik getötet (Sandvik besitzt nicht einmal eine Lizenz für die Grindwaljagd)!

In 2008 wurden sieben Wale in Sandvik und Hvalba getötet.
 
In 2009 fand die bisher letzte Jagd in Hvalba statt, bei der zwei Wale getötet wurden.
 
In 2013 wurde Mitte August 2013 in Vestmanna eine Schule dieser Walart gesichtet. Es gab zum Glück keine Treibjagd und Tötungen.



28.08.14 – Seltene Bilder – Ein Albino-Delfin in der Adria - http://www.dailymail.co.uk/news/article-2736042/Albino-dolphin-spotted-Mediterranean-one-just-20-world-say-researchers.html


27.08.14 - TUI zum Thema Delfinarien - Vorbildlich!

ProWal bedankt sich bei TUI Deutschland, Österreich, Schweiz und beim WDSF!

Der Stopp für Delfin- und Orca-Shows gilt für das weltweite Angebot in allen Katalogen, im Internet und vor Ort für die Reiseleiter. TUI verzichtet nach eigenen Angaben mit dieser lobenswerten Aktion auf 7-stellige Provisionen:


http://www.sat1regional.de/politikvideo/article/reiseveranstalter-tui-stoppt-ausfluege-zu-delfin-shows-136809.html


27.08.14 - Neun Delfinarien halten Orcas in Gefangenschaft - https://www.thedodo.com/seaworld-isnt-the-only-guilty--672456788.html?utm_source=opsFB


27.08.14 - Ein Eingeständnis, welches noch einige Konsequenzen nach sich ziehen wird!

Die "Delfin-Lagune" in Nürnberg ist kein Publikumsmagnet"!

„Zum dritten Mal in Folge dürfte der Tiergarten das selbst gesetzte Ziel von 1,18 Millionen Besuchern im Jahr nicht erreichen. Direktor Dag Encke zieht die Konsequenz und richtet die wirtschaftlichen Kalkulationen auf bis zu 1,1 Millionen Gäste aus.“

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-raumt-zu-optimistische-prognose-bei-lagune-ein-1.3850891


Die Besucher-Entwicklung:


Jahr / Besucher


2005: 1.130.453

2006: 1.101.716

2007: 1.062.000

2008: 1.281.286 (Flocke-Jahr)

2009: 1.039.115

2010: 933.107

2011: 1.223.304 (Eröffnung Delfin-Lagune)

2012: 1.095.481

2013: 997.474



Die Delfin-Lagune, als Alleinstellungsmerkmal, sollte die Besucher in Massen in die Metropol-Region Franken locken! Alle Bedenken, Gutachten und Proteste wurden schon vor dem Bau dieser 31 € Millionen teuren Fehlinvestition ignorant beiseite gekehrt.

Ein Irrtum, der Konsequenzen nach sich ziehen muss!



24.08.14- ProWal-Kundgebung gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft in Nürnberg – Zoo-Besucher empört – Zoo-Direktor verliert jeglichen Sinn für die Realität





Heute nahmen 30 Tierschutzaktivisten und Delfinfreunde aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an der ProWal-Kundgebung vor dem Tiergarten in Nürnberg teil, um die Besucher des Zoos mit Transparenten, Informationsflyer und der aktuellen ProWal-Pressemitteilung auf die desaströse Delfinhaltung und umfangreichen Forderungen an die Behörden hinzuweisen.

1.600 Informationsflyer und ein paar Hundert Pressemitteilungen wurden an die Zoo-Besucher verteilt. Bei einigen Gesprächen stellten wir erneut fest, dass viele Besucher die Delfinhaltung in Gefangenschaft ebenfalls ablehnen und nicht mehr wieder nach Nürnberg kommen wollen, weil sie auch gezwungen werden, den Eintritt für den Zoo und das Delfinarium zusammen zu bezahlen. Früher hatten die Besucher noch die Wahl und konnten noch selbst entscheiden, ob sie für das Delfinarium noch extra eine Eintrittskarte kaufen wollten oder eben nicht. Diese Wahl haben sie nicht mehr. Viele Zoo-Besucher trugen sich deshalb auch in Unterschriftenlisten ein, um gegen die Delfinhaltung in Nürnberg zu protestieren.

Einige Besucher ließen bei uns am Informations-Pavillon auch ganz schön Dampf ab und beschwerten sich darüber, wie unfreundlich die Mitarbeiter des Zoos gewesen seien. Scheinbar scheint die Stimmung der Mitarbeiter auf einem Tiefpunkt angekommen zu sein.

Es machte gestern auch die Runde, dass der Zoo-Direktor, aufgrund der schlechten Besucherzahlen von 2013, sich um einen neuen Job im In- und Ausland beworben hätte. Ob das wirklich so ist, wissen wir nicht, könnten es uns aber sehr gut vorstellen, dass er das sinkende Schiff verlassen möchte. Die Delfin-Lagune ist, entgegen den Hoffnungen der Verantwortlichen, kein Besuchermagnet für die Stadt, sondern ein Makel und eine völlige Fehlinvestition, für die der Zoo-Direktor eine direkte Verantwortung trägt.

Der Zoo-Direktor, Dag Encke, spottet heute in einem gedruckten Zeitungs-Bericht der Nürnberger Nachrichten darüber, dass wir u.a. zum Schutz der Tiere und Besucher ein Sonnen- und Wetterschutzdach über einen Teil der Außenbecken der Delfin-Lagune fordern, da die Tiere und auch die Besucher jeder Witterung schutzlos ausgesetzt sind. Wir konnten letztes Jahr dokumentieren, wie Delfine bei einem Gewitter und einschlagenden Blitzen in der Nähe des Zoos in den Außenbecken eingesperrt waren und nicht in die alte Delfinhalle flüchten konnten, die für alle damaligen acht Tiere ohnehin viel zu klein gewesen wäre. Im Meer könnten Delfine einem Gewitter ausweichen oder tief tauchen. Das können Delfine in flachen und kleinen Betonbecken eben nicht!

Herr Encke: „Ich frage mich, wie die armen Tiere im Meer überleben konnten – so ganz Überdachung!“

Herr Encke hat den Sinn für die Realität wohl längst verloren, wenn er das offene Meer mit den kleinen Betonpfützen in seinem Zoo vergleicht!

Auf die Forderung, auch die Besucherplätze z.T. zu überdachen, weil in der Delfin-Lagune schon Besucher in der Hitze kollabiert sind, geht Herr Encke überhaupt nicht ein. Verantwortung für die Besucher würden wir anders definieren! Nicht einmal in den schlimmsten Delfinarien in der Türkei oder in der Ukraine wird den Besuchern solche Tribünenüberdachungen verweigert!

Herr Encke beschwert sich heute zudem, dass wir dem Tiergarten vorwerfen, dass sie illegal arbeiten und erwidert, dass dies eine Frechheit sei, dies zu behaupten.

Ja, wir behaupten es, auch weiterhin, weil es eben stimmt!

Im Nürnberger Tiergarten wurden von Ende 2008 bis zum Frühjahr 2012 zwei Delfine in einem nicht öffentlichen Gebäude in zwei Mini-Becken in Gefangenschaft gehalten, die den Mindest-Vorgaben des Säugetiergutachtens nicht entsprachen. Das Umweltamt hatte dem Tiergarten Nürnberg gar schriftlich auferlegt, dass er sich an die Vorgaben des Säugetiergutachtens zu halten habe!



Hier noch einmal zur Verdeutlichung:

In dem Gebäude des Delfinariums II (für Zucht und Forschung) gibt es zwei kleine Becken, welche jeweils nur eine Wassertiefe von 3,65 Meter aufweisen:

Das Becken I:

verfügt über eine Wasserfläche von 176,6 m2 und ein Wasservolumen von 626,9 m3.


Das Becken II:

verfügt über eine Wasserfläche von 78,5 m2 und ein Wasservolumen von 278,7 m3.


Insgesamt verfügen beide Becken über:

eine Wasserfläche von 255,1 m2

und ein Wasservolumen von 905,6 m3

Quellen:

http://animal-public.de/wp-content/uploads/2008/08/delphinarium-tiergarten.pdf

In dieser Pressemitteilung der Stadt Nürnberg vom 28.07.2011 wird das Wasservolumen des Delfinariums II mit 937 Kubikmeter angegeben -
http://www.tiergarten-nürnberg.de/v04/fileadmin/neu/pdf/Presse/Lagune/Delfinlagune_Details.pdf

Laut dem alten Säugetiergutachten von 1996, welches auch für den Nürnberger Tiergarten verbindlich war, galten für die Haltung von bis zu fünf Delfinen bisher diese Mindestanforderungen:

Eine Wasserfläche von: 400 m2

Ein Wasservolumen von: 1.500 m3

Beides wurde in den beiden Becken des Delfinariums II den Delfinen nicht geboten und deshalb war die Haltung der beiden Tiere über einen Zeitraum von etwa 3,5 Jahr dort illegal, Herr Encke! Eine Frechheit ist, dass Sie das überhaupt zugelassen haben!



Wir danken allen aktiven Teilnehmern für die z.T. doch sehr weiten Anreisen und dem tollen und vorbildlichen Engagement gestern!

ProWal wird weiterhin alles daran setzen, dass das Delfinarium im Nürnberger Zoo mittelfristig geschlossen wird!










22.08.2014 - ProWal-Pressemitteilung


Betrieb des Nürnberger Delfinariums bald illegal? Tierschützer schalten Behörden ein

In einem zwanzig Seiten umfassenden Brief fordert die Tierschutzorganisation ProWal die zuständigen Behörden auf, konkrete Maßnahmen zu beschließen, damit der Nürnberger Tiergarten den gesetzlichen Bestimmungen für die Delfinhaltung nachkommt. Die Tierschützer fordern, neben der endgültigen Stilllegung eines kleinen nicht öffentlichen Delfinariums, auch die Abgabe von zwei Delfinen, ein Verbot der Delfinzucht und Verbesserungen für die Meeressäuger und für die Besucher.

ProWal-Geschäftsführer Andreas Morlok wird konkret: „Nachdem seit Mai die auch für das Nürnberger Delfinarium verbindlichen Vorgaben des Säugetiergutachtens gelten, werden in einem für die Besucher nicht zugänglichen Neben-Delfinarium die Mindestanforderungen für die Delfinhaltung nicht mehr erfüllt. Die beiden kleinen Becken weisen zusammen nicht einmal die Hälfte der mindestens geforderten Wasserfläche und des Wasservolumens auf! Wir fordern die endgültige Stilllegung, weil die Delfinhaltung in diesem Gebäude, in dem in den Jahren 2008 bis 2012 gar zwei Delfine eingesperrt waren, illegal ist.“

ProWal fordert die Abgabe von mindestens zwei Delfinen oder Installation einer weiteren Traglufthalle. Ist ein weiteres totes Delfinbaby vorprogrammiert?

Andreas Morlok: „Schon in wenigen Wochen, wenn über die Wintermonate eine aufblasbare Traglufthalle über zwei Außenbecken der Delfin-Lagune installiert wird, kommt der Betrieb der Anlage mit zehn Delfinen den neuen Vorgaben nicht nach! Entweder installiert der Zoo eine weitere Traglufthalle über das große Außenbecken oder er muss zwei seiner Delfine abgeben und auch die Delfinzucht einstellen, deren Verbot wir ebenfalls fordern. Es gibt schon heute Hinweise darauf, dass sich die seit 1998 erfolglosen Zuchtbemühungen fortsetzen und das nächste Delfinbaby fast keine Überlebenschance hat! In der freien Wildbahn sucht sich eine trächtige Delfinkuh eine Hebamme, die bereits Geburtserfahrungen gesammelt hat, um bei eventuell auftretenden Problemen hilfreich eingreifen zu können. Die weiblichen Delfine „Anke“, „Jenny“ und „Sunny“ hatten Totgeburten und haben kaum oder gar keine Erfahrungen und die beiden Delfine aus Duisburg „Dolly“ und „Donna“ haben noch nie eine Geburt eines anderen Delfins miterlebt.“

Gefordert wird von der Tierschutzorganisation auch eine teilweise Überdachung der Delfin-Lagune, um die Delfine und auch die Besucher vor allen Wetterbedingungen zu schützen. Ebenso sollen Musik-Konzerte im gesamten Zoo verboten werden.

ProWal wird am kommenden Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr vor dem Nürnberger Tiergarten eine öffentliche Demonstration veranstalten und auf seine umfangreichen Forderungen aufmerksam machen, die auch auf der Webseite der Tierschutzorganisation veröffentlicht wurden.


http://walschutzaktionen.de/2471301.html


23.08.14 - Färöer-Inseln – Zum Feiertag „"Der Seemannstag" wurde ein Grindwal zerlegt. Er wurde als „zufälliger Beifang“ vor ein paar Tagen vor der isländischen Küste von einem Fischer gefangen.

http://www.nordlysid.fo/sjomannadagurin+soknast+eftir+grindahvali.html

Die Färinger toben, weil es keine Grindwaljagden gibt. Vor lauter Verzweiflung melden sie, laut diesem Bericht, fortlaufend Grindwalsichtungen, die sich jedoch als Fehlalarme entpuppen.

http://aktuelt.fo/falskur+alarmur+halda+seg+siggja+grind.html

Auf den Färöer-Inseln wurden vom 1. Januar bis heute im jährlichen Durchschnitt etwa 800 Grindwale getötet. Dieses Jahr waren es bisher 13 Tiere. Dies ist die geringste Fangquote seit 1930!



20.08.14 - Fangquote Taiji/Japan –

Catch quotas for the 2014/2015 drive hunt season in Wakayama.


A total of 1,938 animals from seven species are allowed for the season. They are:

114 short-finned pilot whales


450 striped dolphins

509 bottlenose dolphins

261 Risso's dolphins

400 Pantropical spotted dolphins

70 false killer whales

134 Pacific white-sided dolphins


19.08.14 - Der Freizeitparkbetreiber Seaworld kämpft nach lautstarken Protesten von Tierschützern mit rückläufigen Besucherzahlen und hat die Börse mit schlechten Ergebnissen geschockt. Ein Investitionsprogramm soll die Wende bringen. - http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fruehaufsteher/ein-herz-fuer-wale-13103641.html


18.08.14 - Die Wahrheit über SeaWorld - http://www.huffingtonpost.de/2014/08/20/nation-brands-index-deutschland-beliebt_n_5691032.html


18.08.14 - CDU verteidigt Delfin-Haltung im Duisburger Zoo - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/cdu-verteidigt-delfin-haltung-im-duisburger-zoo-id9710636.html


August 2014 - Heike M. Meyer zum Konzert "Serenade im Reich der Delphine - Wohlklänge für den Artenschutz" im Tiergarten Nürnberg, 18. Juli 2014 mit Martina Eisenreich & Quartett


Der Tiergarten Nürnberg hat meine Kommentare zum Konzert auf seiner Facebook-Seite gelöscht bzw. ich wurde inzwischen komplett blockiert. Somit kann man meine zahlreichen Kommentare zu diesem Konzert nicht mehr sehen. Lediglich eine Erklärung von Martina Eisenreich nach dem Konzert im Juli 2014 ist auf der Seite des Tiergarten Nürnbergs zu finden. Dort beschwert sie sich, dass sie von Seiten der Tierschützer bedrängt wurde. Dies veranlasst mich „meine Sicht der Dinge“ noch einmal aufzuschreiben. Zumal meine Videos auf YouTube wegen Nutzungsrecht auf die Musik untersagt bzw. gelöscht wurden.

Die Delfine konnten zu Beginn des Konzertes nicht alle Bereiche des Delphinariums nutzen. Mindestens 8 der großen Tümmler waren die meiste Zeit des Konzertes in den 2 sehr kleinen Becken im hinteren Bereich der sogenannten Lagune untergebracht. Die Tiere konnten einerseits nicht in das alte Delfinarium (sprich Innenbereich) und auch nicht ins große Becken der Lagune ausweichen. Das wurde ihnen durch ein Eisengitter jeweils verwehrt.

Welche Instrumente kamen bei dem Konzert zum Einsatz: Geige (mit Verstärker), Kontrabass, Schlagzeug, Harfe, E-Gitarre, Triangel, ein großes Tamburin. Die Bühne war mitten in der Lagune aufgebaut. Das Podest auf der die Gruppe stand wurde teilweise ein Stück erweitert, damit alle Instrumente Platz fanden.

Zur Lautstärke des Konzerts möchte ich anmerken, dass die Musik bis in den Außenbereich des Tiergartens zu hören war. Ich stand direkt gegenüber dem Quartett und der Betonboden vibrierte bei einigen Stücken. Besonders wenn die E-Gitarre oder das Schlagzeug zum Einsatz kamen. Von einer Serenade kann auch nicht die Rede sein, sondern die Stücke erinnerten teilweise an argentinische Tangoklänge. Freunde des Tiergarten Nürnbergs werfen mir nun vor, dass ich mich bewusst neben die Lautsprecheranlage gestellt hätte. Das stimmt aber nicht, ich stand genau dem Quartett gegenüber auf einem Betonboden. Die Lautsprecher waren in den Zuschauerrängen hinter mir angebracht.

Sowohl Delfine wie auch Seelöwen waren sichtlich erregt, als das Konzert anfing. Dies alles kann aber damit zusammenhängen, dass die Tierpfleger in Sichtweite waren und anfangs nur die Seelöwen Zugang zum großen Becken hatten, wo sie einige wenige Kunststücke vorführten. Dass das Hauptaugenmerk die Delfine sein sollten, war deutlich zu spüren. So traten die Seelöwen auch sehr schnell „von der Bühne“.

Nach ungefähr 40 Minuten des Konzertes öffnete der Cheftierpfleger das große Gitter zum Becken (Blauer Salon) und die Delfine kamen auf Kommando in das Becken geschwommen. Alle Tierpfleger hatten Eimer mit toten Fischen in den Händen und rannten am Beckenrand entlang. Die Tiere wurden nun aufgefordert Saltos, Formationssprünge und andere Kunststücke aufzuführen. Auffällig dabei war vor allem, dass die Sprünge in Formation (damit ist der Sprung gemeint, bei dem mehrere Tiere gleichzeitig und nebeneinander aus dem Wasser springen) sehr nahe an den Beckenrand heran gingen. Ein Delfin musste zudem mehrfach von einem Tierpfleger aufgefordert werden ein Kunststück zu absolvieren. Deutlich war auf einem Video von mir zu sehen, wie der Tierpfleger das Tier immer und immer wieder mit Handzeichen auffordert. Das Ganze fand zu schmissigen Klängen statt. Dann schwammen alle Delfine wieder in die kleinen Becken zurück. Das Gatter wurde wieder heruntergelassen. Den Delfinen wurden Bälle und Plastikbojen zugeworfen.

Eine etwa 20 minütige Pause folgte, in der sich die Besucher von einer Cateringfirma kulinarisch verwöhnen lassen konnten (nicht im Eintrittspreis inbegriffen). 3 Tierpfleger standen um das kleine Becken im hinteren Bereich der Lagune herum und die Besucher konnten Fragen stellen. Ein Delfin wollte in das große Becken und MOBY in den Innenbereich schwimmen. Dies blieb den beiden Tieren versagt. In der Pause wurde zudem nicht mit Ständen auf die Situation der Tiere in den Meeren aufmerksam gemacht. Vielmehr wurde ein Stand aufgebaut bei dem man diverse CD`s der Künstlerin kaufen konnte. Auch in den Gesprächen mit den Tierpflegern zeigte sich, dass man eigentlich recht wenig Ahnung über den Artenschutz der Tiere hatte. Einige Besucher traten an das Becken heran und meinten, dass man ja sehe dass es den Tieren hervorragend ginge. Dabei stieß einer der Delfine einen Plastikball immer ein paar Zentimeter vor sich hin. Alle Delfine schwammen im Kreis. Die Tierpfleger führten als Grund dass es den Tieren gut ginge, das lange Leben des Delfins MOBY an. Kein einziges Wort wurde darüber verloren, wie viele Tiere schon ihr Leben lassen mussten. Bei der Nachfrage zum ausbleibenden Nachwuchs wurden die Zuchterfolge in anderen Delfinarien aufgeführt.

Nach der Pause spielte das Quartett um Frau Eisenreich noch einige Stücke und dann entgleiste das ganze Konzert völlig.

Ein in einem Neoprenanzug bekleideter Mann stieg aus dem Wasser empor. Angetrieben von einem Delfin. Angestrahlt von mehreren Scheinwerfern fasste dieser das Tier immer wieder an beide Flipper. Ganz so wie bei einem Paartanz zwischen Menschen. Das Tier blies Wasser durch sein Atemloch empor. Der Delfin trieb teilweise auf dem Rücken durchs Wasser. Das Tier sprang über den Mann hinweg, der im Wasser trieb. Wenn das Tier die Kunststücke richtig ausführte, erklang am Ende ein Pfiff aus einer Pfeife. Am Schluss dieser Darbietung machten alle an dem Abend anwesende 8 Delfine noch einmal mit. Auch sie sprangen aus dem dunklen Wasser auf Die Zuschauerränge waren im Dunklen. Die Tiere konnten sich bei den Sprüngen also nicht einmal richtig orientieren.

Den absoluten Höhepunkt des Konzertes bildete am Ende eine völlig perfide Vorstellung, bei dem der älteste Delfin des Delfinariums Nürnberg zum Einsatz kam. Der einseitig blinde Delfin MOBY schwamm zu Frau Eisenreich ans Podium, hob sein Haupt aus dem Wasser und Frau Eisenreich sah ihm „tief in die Augen“. Nach Aussagen von Frau Eisenreich war das der emotionalste Moment des Konzertes.

Ich behaupte nun, dass alle Kunststücke mit den Delfinen schon sehr viel länger und auch nachts geprobt wurden und nicht etwa tagsüber. Nur so kann ich mir erklären, dass die Tiere auch nach Einsetzen der Dunkelheit und dem Scheinwerferlicht das Ende der Becken einschätzen lernten. Die Künstlerin und auch Besucher des Konzertes sprechen davon, dass die Delfine freiwillig bei „dieser Show“ mitmachten. Warum dann die Absperrungen in Form von Gittern? Bei allen Darbietungen wurden die Tiere mit Nahrung aus blauen Plastikeimern belohnt, die die Tierpfleger bei sich hatten.

Das Ganze fand auch noch unter dem Motto Artenschutz statt. Für mich grenzte das Alles an grobe Fahrlässigkeit den Tieren gegenüber. Nicht die Tiere standen im Vordergrund oder der Artenschutz, sondern allein das Prestige der Künstler. Im Blauen Salon spielten an dem Abend zudem unbeaufsichtigt Kinder. Sie lärmten und rannten herum ohne dem Beisein eines Erwachsenen, die vermutlich den Klängen in der Lagune lauschten. An die Tiere im Wasser dachte an diesem Abend kein Mensch und schon gar nicht an die, die in der Natur ums (Über)-Leben kämpfen. Hier standen einzig allein der Mensch und seine Belustigung im Vordergrund.

Viele Besucher schienen sichtlich erschrocken über die Veranstaltung. Aus welchen Gründen viele Gäste die Veranstaltung verließen ist mir nicht bekannt. Auch den Künstlern war durchaus bewusst, dass sich die Tiere nicht wohl fühlten. Vor allem an den Seelöwen in unmittelbarer Nähe des Podiums bemerkte man dies. Sie schwammen sehr aufgeregt herum, sprangen aus dem Wasser und wurden teils von den Tierpflegern beruhigt. Frau Eisenreich überspielte das gekonnt mit einer Geste und erntete dafür von den Konzertbesuchern auch noch einen Lacher.

Martina Eisenreich hat bereits angekündigt, auch im nächsten Jahr wieder in der Lagune des Tiergarten Nürnbergs aufzutreten. Ihre abschließende Erklärung kann noch immer auf der Facebook-Seite des Tiergarten Nürnbergs nachgelesen werden.






16.08.14 - Die Färinger lechzen nach mit Umweltgiften kontaminiertem Grindwalfleisch und haben damit begonnen die Tiere auf dem Meer zu fangen und zu töten!

Die Färinger haben dieses Jahr bisher 13 Tiere bei einer Grindwaljagd getötet. Bis zum heutigen Tag ist das die geringste Fangquote seit über 80 Jahren, was sehr erfreulich ist!

Durchschnittlich wurden seit 1930 vom 1. Januar bis zum 16. August jährlich etwa 750 Grindwale auf den Färöer-Inseln abgeschlachtet.

Die Gründe, warum dieses Jahr die Anzahl der getöteten Grindwale bisher so gering ausgefallen ist, führen wir auf die neue Rechtsgrundlage für den Grindwalfang zurück, auf die von uns platzierten Vergrämergeräte (Pinger), welche die Grindwale von den Schlachtbuchten fernhalten und auf die diesjährige "Operation Grindstop 2014" von Sea Shepherd, die seit Mitte Juni bis Ende September läuft.

Da dieses Jahr bisher kaum Grindwale an den Küsten der Färöer-Inseln gesehen wurden, gehen die Färinger nun dazu über, Grindwale auf dem offenen Meer mit sogenannten „Trolids“ einzufangen! Das sind Fischfang-Geräte, die normalerweise zum Fangen von Kleinfischen eingesetzt werden.

Die Fischer deklarieren dies als ungeplanter Fang. Die Grindwale schwammen angeblich versehentlich in diese Fanggeräte. Warum die Fischer die Grindwale dann nicht mehr freiließen und getötet haben, liegt auf der Hand.

In diesem aktuellen Online-Bericht wird davon berichtet, dass vier Grindwale auf dem offenen Meer mit den sogenannten „Trolids“ gefangen und anschließend getötet wurden.

Das „Íslandsrygginum“ ist ein Meeresgebiet zwischen Island und den Färöer-Inseln.


http://www.in.fo/news-detail/news/grindabod-a-islandsrygginum/

In diesem Bericht gibt es ein Foto eines solchen „Trolids“:

http://www.visir.is/sildveidiskipin-aftur-komin-i-islensku-logsoguna/article/2008654216754


15.08.14 - Traditionelle Jagd in Indonesien: Im Dorf der Walfänger -
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/walfang-pottwal-jagd-ernaehrt-fischerdorf-in-indonesien-lembata-a-983475.html

15.08.14 - Proteste gegen Delfinarium auf Ferieninsel Phuket - http://www.sz-online.de/nachrichten/proteste-gegen-delfinarium-auf-ferieninsel-phuket-2905787.html


14.08.14 - Zahlreiche neue Meeresschutzgebiete in Europa - http://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/meeresschutz/meeres-schutzgebiete/neue-meeresschutzgebiete-in-europa/?utm_source=infonewsletter


14.08.14


+++ Aktuell - WDSF und ProWal: Grindwaljagd durch neue Rechtsgrundlagen erschwert +++

 
(Zur Beachtung: Entgegen mancher Behauptungen wurde diese Verordnung erst im Jahr 2014 verabschiedet, nachdem sie 2013 vorgelegt wurde.)


Der dänische Polizeichef, Vize-Polizeiinspektor Sten Bro Sörensen, übergab in einem persönlichen Gespräch Jürgen Ortmüller (WDSF) und Andreas Morlok (ProWal) bei ihrem Aufenthalt auf den Färöer-Inseln am 28.07.2014 eine neue erschwerende Rechtsgrundlagen zur Grindwaljagd.

Nach verschiedenen Strafanzeigen des WDSF und ProWal bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Dänemark gegen unsachgemäße Grindwaljagden auf den Färöer-Inseln in Klaksvik und Husavik im Jahr 2010 wurden die Rechtsgrundlagen für die Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln nun vor wenigen Wochen verschärft. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Beendigung der seit Jahrhunderten währenden blutigen und unzeitgemäßen Massaker.

Diese neue Rechts-Verordnung war bereits im Jahr 2013 im Parlament eingebracht und erst vor wenigen Wochen im Jahr 2014 mit einer Mehrheit verabschiedet worden, so der Polizeichef gegenüber den Tierschützern. Sie beruht auf der bisherigen Gesetzesgrundlage "EXECUTIVE ORDER ON THE PILOT WHALE DRIVE" vom 05. Juli 2013 (http://www.whaling.fo/Default.aspx?ID=6768) und dient als neue Durchführungs-Verordnung dieses Gesetzes.

Den Grund, warum dieses Jahr die Anzahl der getöteten Grindwale bisher so gering ausgefallen ist (bisher 13 Grindwale im Mai statt 1.534 Meeressäuger im gesamten letzten Jahr), führen WDSF und ProWal auf die neue Rechtsgrundlage zurück, auf platzierte Pinger, welche die Grindwale von den Fjorden fernhalten, ihre jahrelangen Färöer-Aktivitäten und -Besuche und auf die diesjährige "Operation Grindstop 2014" von Sea Shepherd, die seit Mitte Juni bis Ende September läuft.

Für die bei den Treibjagden bisher teilnehmenden und anwesenden, teilweise zu Hunderten, Färöer-Bewohner mit Kindern und Schaulustigen ("unauthorisierte Personen") wurde eine Bannmeile eingerichtet, die auf See etwa 1,8 Kilometer sowie im Luftraum 500 Meter beträgt. In den Schlachtbuchten werden an Land Streifenbänder von der Polizei gespannt, um Schaulustige incl. Färinger abzuhalten.

Medien sei es weiterhin erlaubt, das grausame Töten der Grindwale und Delfine zu dokumentieren, sicherte der Polizeichef zu. Dies gilt dementsprechend u.E. auch für Tierschützer, die für Medien berichten, was ProWal und WDSF bei ihrer Anwesenheit regelmäßig praktizieren, um eine breite Öffentlichkeit auf die Massaker aufmerksam zu machen. Da Tierschutzaktivisten von ProWal und WDSF bereits im Frühjahr diesen Jahres bei verdeckten Besuchen in mehreren offiziellen Schlachtbuchten Überwachungskameras installiert haben, können eventuelle Jagden und Abschlachtungen auch in abgelegenen Schlachtbuchten weiterhin überwacht werden.

Das seit Jahrhunderten praktizierte Männlichkeitsritual „Erst wenn Du einen Grindwal getötet hast, bist Du ein richtiger Mann“ wird es bei den jugendlichen Färinger so nicht mehr geben. Bisher veröffentlichte Fotos von Kindern, die traditionell auf den getöteten Walen sitzen, werden wohl auch der Vergangenheit angehören. Die nun fehlende Volksfeststimmung nach einer Waljagd wird die Grindwaljagd wohl eher unlukrativ machen. Gleichwohl ist es erlaubt, dass das mit Schwermetallen belastete Fleisch weiterhin kostenlos an Färinger Haushalte verteilt wird. Die Regierung spricht von einer jährlichen Wertschöpfung von rund drei Millionen Euro.

Darüber hinaus ist es ab 1. Mai 2015 nur noch linzensierten Walfängern erlaubt, an der Jagd teilzunehmen.

WDSF/ProWal-Aktionsbericht mit Fotos:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152316058843736.1073741838.215061988735&type=1

Siehe auch unter: Färöer-Aktion 2014



13.08.14 - Duisburger Zoodirektor - "Unseren Delfinen geht es gut"

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-zoodirektor-unseren-delfinen-geht-es-gut-id9695264.html


ProWal-Anmerkung:

Warum das Delfinarium in Duisburg zwei seiner Delfine abgeben musste.

Der Umzug der beiden Delfine „Dolly“ und „Donna“, die am 05.05.2014 vom Duisburger in das Nürnberger Delfinarium gebracht wurden, geschah nicht allein wegen Zuchtbemühungen, so wie es beide Zoos gerne dargestellt haben möchten, sondern noch aus einem ganz anderen Grund!

Im seit Mai 2014 geltenden Säugetiergutachten über die Mindestanforderungen werden unter anderem die Wasser-Fläche und das Wasser-Volumen vorgeschrieben, welche die Delfin-Becken von Delfinarien haben müssen.

Es gilt:

„Für eine sozial intakte Gruppe von bis zu 5 erwachsenen Großen Tümmlern gelten folgende Mindestmaße: Die frei zugängliche und von den Tieren voll nutzbare Gesamtfläche des Mehrbeckensystems muss mindestens 600 m2 mit einem Wasservolumen von mindestens 2.200 m3 betragen. Für jedes weitere Tier ist zusätzlich eine Wasserfläche von 75 m2 mit einem Wasservolumen von 300 m3 erforderlich.“

Das heißt: Bei der Haltung von 9 Delfinen ist mindestens vorgeschrieben:

Eine Wasser-Fläche: 600 m2 und 4 x 75 m2 = 900 m2

Ein Wasser-Volumen: 2.200 m3 und 4 x 300 m3 = 3.400 m3

Die tatsächliche Wasser-Fläche des Duisburger Delfinariums beträgt 960 m2 und das Wasser-Volumen 3.100 m3.

Die Wasser-Fläche hätte bei 9 Delfinen gerade mal so die neuen Mindestanforderungen des neuen Säugetiergutachtens erfüllt - Jedoch nicht das Wasser-Volumen! Hier fehlten 300 m3 = 300.000 Liter Wasser!

Es musste also mindestens ein Delfin das Delfinarium Duisburg verlassen, um die Mindest-Vorgaben einzuhalten! Dabei hätten aber auch sofort die Zuchtbemühungen eingestellt werden müssen, denn bei einem Zuwachs wären die Mindest-Vorgaben erneut nicht einzuhalten gewesen! Damit hätte sich der Zoo nicht mehr am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Delfine beteiligen können und dürfen!

Es mussten also zwei Delfine ihre Familie in Duisburg verlassen, um, die Vorgaben zu erfüllen und um die Zucht von Delfinen fortsetzen zu können!

Beim derzeitigen Delfin-Bestand (7 Tiere) sind eine Wasser-Fläche von 750 m2 und ein Wasser-Volumen von 2.800 m3 vorgeschrieben.

Im Duisburger Delfinarium darf also nur noch ein Delfin gezüchtet oder dazu genommen werden! Jedes weitere Tier würde die Mindest-Anforderungen für die Haltung von Delfinen nicht mehr erfüllen!



13.08.14 -  Weniger Besucher kommen in die Parks - Enttäuschte Anleger: Seaworld-Aktie bricht um 26 Prozent ein - http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/enttaeuschte-anleger-seaworld-aktie-bricht-um-26-prozent-ein_H318051829_69462/


 13.08.14 - Knallapparate stören die Kommunikation der Wale - http://jeversches-wochenblatt.de/nachrichten.aspx?ArtikelNr=18979&ReturnTab=104


13.08.14 - Delfine sind keine Kuscheltiere! - Großbritannien: Nach Delfin-Angriff auf einen Schwimmer wurde eine Warnung ausgegeben - http://www.shortnews.de/id/1102338/grossbritannien-nach-delfin-angriff-auf-einen-schwimmer-wurde-eine-warnung-ausgegeben


12.08.14 - NRW-Umweltminister will Delfine im Zoo verbieten - http://www1.wdr.de/themen/infokompakt/nachrichten/nrwkompakt/nrwkompakt30814.html

Abel: Bundesregierung muss Säugetiergutachten für Delfine überarbeiten - http://gruene-fraktion-nrw.de/presse/service/pressemitteilungen/pmdetail/nachricht/abel-bundesregierung-muss-saeugetiergutachten-fuer-delfine-ueberarbeiten.html


12.08.14 - Aufregung, dann Entwarnung auf den Färöer-Inseln – Kein Grindwalfang

Heute Nachmittag wurde eine Grindwalfamilie Nahe dem Ort Frodba im Süden der Insel Sudoroy gesichtet. Die Tiere sollten in die Schlachtbucht des Ortes Hvalba im Norden Sudoroys getrieben werden. Die ganze Schule ließ sich jedoch nicht zusammenhalten und schlecht vor den Booten her treiben. Die Grindwale schwammen in alle Richtungen und die Boote haben die Tiere letztendlich verloren. Weitere Versuche zum Einfangen der Grindwale wurden nicht mehr unternommen.

http://aktuelt.fo/grindin+slapp.html

Foto ProWal: Hvalba/Sudoroy - ProWal installierte im Frühjahr vor der Schlachtbucht Vergrämergeräte (Pinger)






12.08.14 – Video - Seltene Fischfangtechnik von Delfinen dokumentiert - http://www.reshareworthy.com/clever-dolphins-do-something-no-other-dolphins-do/#H5HrZdrTGqvMQYoh.01


11.08.14 - Fischzug gegen Plastikmüll: Drei Ostsee-Häfen machen mit - http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Fischzug-gegen-Plastikmuell-Drei-Ostsee-Haefen-machen-mit


10.08.14 - Färöer-Inseln – Neue Gesetze, Tierschutzorganisationen und Vergrämergeräte (Pinger) halten Grindwale von den Schlachtbuchten fern! Bisher geringste Schlachtzahl seit 1930!


Zwischenstand 10.08.2014

Der 10.08.2014 geht bei uns in die Geschichte des Grindwalfangs auf den Färöer-Inseln ein. Seit 1930 gab es kein Jahr, in dem bis zum 10. August so wenige Grindwale getötet wurden, wie in diesem Jahr!

Seit 1930 wurden in den jährlichen Zeiträumen vom 01. Januar – 10. August insgesamt 60.813 Grindwale auf den Färöer-Inseln abgeschlachtet. Das ergibt einen traurigen Jahres-Durchschnitt von 726 getöteten Tieren.

2014 wurden bis heute 13 Grindwale bei einer Treibjagd getötet! Also mehr als 700 Tiere weniger als der jährliche Durchschnitt!

Wir führen dies unter anderem auf die von uns im Frühjahr an vielen wichtigen Stellen platzierten Vergrämergeräte (Pinger) zurück, welche verhindern sollen, dass sich Grindwale oder andere Delfinarten den Schlachtbuchten nähern. Pinger werden normalerweise von Fischern verwendet, um zu verhindern, dass sich Delfine oder kleine Wale in ihren Netzen verfangen und als ungewollter Beifang sterben. Diese akustischen Geräte erweisen sich auf den Färöer-Inseln als große Hilfe, um Grindwale vor ihrer Abschlachtung zu bewahren.

Wie uns die Polizei vor ein paar Tagen in der Hauptstadt Torshavn mitteilte, gab es in den letzten Wochen Grindwalsichtungen auf den Färöer-Inseln, was uns deshalb freut, weil die Grindwale eben um diese Inseln auch ihre Nahrung zu sich nehmen und ihre Jungen aufziehen. Solange sich die Grindwale nicht den 22 lizensierten Schlachtorten nähern, sind sie außer Gefahr.

Ein weiterer Grund, warum dieses Jahr die Anzahl der getöteten Grindwale bisher so gering ausgefallen ist, führen wir auch auf die seit wenigen Wochen geltende neue Gesetzgebung zum Grindwalfang zurück, die im letzten Jahr im dänischen Parlament eingebracht und dieses Jahr auch mit einer Mehrheit verabschiedet wurde.

Demnach dürfen keine unerfahrenen Personen, also auch keine Kinder, Jugendliche, Touristen und auch Färinger selbst, mehr an diesen bisher volksfestähnlichen Abschlachtungen teilnehmen.

Um teilweise bis zu mehrere Hundert Tiere zu töten, fehlt es im Moment offenbar auch an genügend erfahrenen Grindwalfängern.

Ein weiteres Gesetz schreibt vor, dass die gesamte Grindwaljagd (Treibjagd, Schlachtung, Zerlegung, Reinigung und Desinfektion) innerhalb von 24 Stunden geschehen muss. ProWal und WDSF konnten bei Recherchen auf den Färöer-Inseln in 2010 aufdecken, dass diese Vorschrift nicht immer eingehalten wurde. Unter anderem wurden die nicht getöteten Grindwale mit Seilen an Booten über Nacht angebunden und erst am nächsten Tag abgeschlachtet, weil es zu wenige Teilnehmer an dieser Grindwaljagd gegeben hatte.

Auch wurden in der nichtbewohnten Schlachtbucht Vidvik über 60 Grindwale völlig sinnlos getötet. Aufgrund von zu wenigen Teilnehmern wurden die Grindwale nicht mehr in einen Hafen abtransportiert und dort zerlegt. Am nächsten Tag waren die Grindwale in der Bucht von Vidvik bereits nicht mehr für den Verzehr geeignet und die Tierkadaver wurden vor der Bucht im Meer versenkt. Auch eine Schlachtung in Klaksvik endete in einem völligen Desaster, weil die über 200 Tiere einer großen Grindwalschule nur nach und nach in einer kleinen Bucht getötet und abtransportiert werden konnten. Die gesamte Schlachtung und Zerlegung der Tiere zog sich über zwei Tage hinweg. Es gibt heute noch Stimmen auf den Färöer-Inseln, die den Entzug der Grindwaljagd-Lizenz für die zweitgrößte Stadt der Färöer-Inseln Klaksvik (knapp 5.000 Einwohner) fordern, weil eben auch durch diesen Vorfall die Insel-Gruppe international ein katastrophales Image erhielt.

Nach verschiedenen Strafanzeigen des WDSF und ProWal bei den zuständigen Behörden in Dänemark wurde die Gesetzgebung für die Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln nun vor wenigen Wochen verschärft, was ein wichtiger Schritt zur Beendigung der seit Jahrhunderten währenden Massaker bedeutet.

Von Juni bis September beobachten dieses Jahr Aktivisten von Sea Shepherd vor Ort das Geschehen. Angekündigte Einschreitungen gegenüber dem Grindwalfang hat es seitens SSCS bisher noch nicht gegeben, da es von Juni bis heute noch keine Genehmigung von den zuständigen Verantwortlichen für eine Grindwaljagd gegeben hat.

Die Grindwalfang-Saison 2014 endet wohl, wie letztes Jahr, im November.

Erfreulich ist auch, dass sich nun immer mehr Färinger trauen, an die Öffentlichkeit zu treten und sich gegen den Grindwalfang in ihrem Land aussprechen!

Marna Olson fordert das Ende des Grindwalfangs und warnt vor dem Kollaps der Balance des Meeres. Sie prangert auch den übermäßigen Fischfang ihres Landes an. Sie hat dafür gar eine Webseite ins Netz gestellt und obwohl ihre Seite relativ neu ist, erhält sie schon jetzt einigen Zuspruch von ihren Landsleuten:



Ihre Webseite:

http://grindabod.fo/


Interviews vom 09.08.14:


http://aktuelt.fo/marna+olsen+vit+gloyma+hvalin+i+grindakjakinum.html

http://aktuelt.fo/grindabod+eigur+at+fara+i+soguna.html


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Anbei unsere Statistik-Erhebung über die Anzahl von getöteten Grindwalen auf den Färöer-Inseln für den Zeitraum von 1930 – 2014


Erhebung jährlich: vom 01. Januar – bis zum 10. August


Jahr/Anzahl der getöteten Grindwale


1930 - 153

1931 – 1.564

1932 - 675

1933 - 958

1934 - 147

1935 - 328

1936 – 1.498

1937 - 62

1938 – 526

1939 – 1.775

1940 - 775

1941 – 1.452

1942 – 1.124

1943 - 827

1944 - 805

1945 – 1.058

1946 - 443

1947 – 1.245

1948 - 545

1949 - 748

1950 - 373

1951 – 2.103

1952 - 497

1953 – 1.841

1954 - 820

1955 - 730

1956 – 1.261

1957 – 1.174

1958 - 1.204

1959 – 1.096

1960 – 1.282

1961 – 1.254

1962 – 848

1963 - 917

1964 - 391

1965 – 606

1966 - 706

1967 – 1.014

1968 – 1.057

1969 - 790

1970 - 389

1971 – 71

1972 – 264

1973 – 1.004

1974 - 149

1975 - 569

1976 - 190

1977 - 74

1978 - 273

1979 – 135

1980 - 906

1981 – 1.105

1982 - 926

1983 – 559

1984 – 1.795

1985 – 1.614

1986 – 527

1987 – 1.201

1988 - 897

1989 - 505

1990 - 675

1991 - 427

1992 – 1.252

1993 - 62

1994 – 1.116

1995 – 15

1996 - 914

1997 - 31

1998 - 652

1999 - 512

2000 – 36

2001 - 861

2002 - 122

2003 - 305

2004 - 664

2005 - 226

2006 - 387

2007 - 400

2008 – 0 (fand kein Grindwalfang statt)

2009 - 310

2010 - 747

2011 - 303

2012 - 459

2013 – 499

2014 – 13



Quelle: http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=400


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Wir bedanken uns bei allen, die unsere bisherigen Aktionen zur Beendigung des Grindwalfangs auf den Färöer-Inseln unterstützt haben.

Auch danken wir allen anderen Organisationen und Initiativen für ihr Engagement, um das blutigste Massaker an Meeressäugern in Europa zu stoppen.

Andreas Morlok

CEO ProWal

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Foto: ProWal – Ort einer Pingerplatzierung vor dem Fjord Kalsoyarfjordur. Durch diesen Fjord müssten die Grindwale getrieben werden, damit sie in der Schlachtbucht in Klaksvik getötet werden können. Bisher konnte dies verhindert werden.




Mehr Informationen zur Kampagne unter: Färöer-Aktion 2014



10.08.14 - Lizenz des einzigen finnischen Delfinariums in Frage gestellt – Das Delfinarium in dem Zoo in der Stadt Tampere gleicht eher einem Zirkus oder einer Tier-Show und hat dafür keine spezielle Genehmigung - http://www.helsinkitimes.fi/finland/finland-news/domestic/11326-license-of-saerkaenniemi-dolphinarium-questionable-a-retirement-home-on-the-cards-for-dolphins.html


09.08.14 – Schweinswale: Ein neuer Pinger für die Wale - http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/ein-neuer-pinger-fuer-die-wale-id7361166.html


08.08.14 – Plastikfischer – Marine Müllabfuhr jagt Abfall anstatt Makrelen - http://green.wiwo.de/plastikfischer-reinigen-meere/


08.08.14 - Vor Mallorca wurde heimlich nach Erdöl gesucht - Gefährdung von Meeressäugern billigend in Kauf genommen - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/mallorca-heimliche-erkundungen-zur-erdoelsuche-im-meer-a-985163.html


08.08.14 - Walfleisch Tour Norwegen und Grönland - http://www.pottwale.de/magazin/reisebericht/walfleisch-tour-norwegen-und-groenland/


07.08.14 - Ukraine – Ausbau der Unterkünfte für gerettete Straßenhunde schreitet voran.

Aktuelle Bilder vom Ausbau des kleinen Tierheimes von Ludmilla in der Nähe von Mykolayiv.

Maurer- und Schweißerarbeiten von wetterfesten Steinunterkünften für die geretteten Straßenhunde.

http://walschutzaktionen.de/2384901/2384501.html






07.08.14 - Swimming With Dolphins: Time To Kick It Off The Bucket List? - http://www.projects-abroad.co.uk/blog/?content=2014%2Fswimming-with-dolphins%2F


06.08.14 - Donezk/Ukraine:

Die Delfine aus dem Nemo-Delfinarium in Donezk wurden erst jetzt wegen den schon seit Wochen anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen in andere Delfinarien verbracht:

http://www.rferl.org/media/video/ukraine-donetsk-dolphins/25480117.html 

Über das im Mai in Donezk geborene Delfinbaby „Peace“ wird nicht mehr berichtet – wir befürchten das Schlimmste!

http://www.dailymail.co.uk/wires/ap/article-2621686/Dolphin-named-Peace-born-ailing-Ukraine-city.html


05.08.14 - Ölbohrungen vor den Kanaren - Schlechte Zeiten für Wale und Delfine - http://www.taz.de/Oelbohrungen-vor-den-Kanaren/!143640/


04.08.14 - WDSF/ProWal Aktionsbericht Färöer-Inseln 2014

Ende Juli bis Anfang August 2014 waren die ehrenamtlichen Geschäftsführer Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok für ihre gemeinnützigen Tierschutzorganisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und ProWal knapp eine Woche auf den Färöer-Inseln. Alljährlich werden dort rund Tausend Grindwale und andere Delfinarten grausam und blutig an den Stränden der autonomen Inselgruppe im Nordatlantik abgeschlachtet.

Nach seinem letzten Besuch im Jahr 2010 hatte der hauptberufliche Steuerjurist/Steuerberater Jürgen Ortmüller sich intensiv mit den Rechtsgrundlagen der Färöer-Inseln für den Walfang befasst. Die Färöer-Inseln gehören nicht zur Europäischen Union und haben ihre eigene Gesetzgebung. Das ehemalige Mutterland Dänemark ist nur noch für die Bereiche der Verteidigung und Justiz zuständig. Ortmüller und Morlok konnten etliche Gesetzesverstöße bei der Waljagd aufdecken und eine Grindwalschule vor der Abschlachtung retten.

Die beiden Tierschutzorganisationen hatten anlässlich ihres jetzigen Aufenthaltes zur ersten offiziellen Demonstration in der Geschichte der Färöer-Inseln gegen das Abschlachten der Grindwale am Färöer-Nationalfeiertag St. Olav am 29. Juli aufgerufen. Über 90 Personen aus Deutschland hatten sich in einem Internetportal dafür angemeldet. Nach intensiven verbalen Drohungen in einem sozialen Netzwerk durch Walfangunterstützer beschlossen WDSF und ProWal, dass aufgrund des Sicherheitsrisikos nur Repräsentanten ihrer beiden Organisationen vor Ort sein werden. Die dänische Polizei hatte für die Observierung der Kundgebung und den Schutz der Tierschützer den Polizeichef Sten Bro Sörensen abgestellt, dem die gesamte Färinger Polizei während ihres Aufenthalts unterstellt wurde.

Aus Respekt vor den Feierlichkeiten an dem Feiertag vereinbarten Ortmüller und Morlok in Kooperation mit der Polizei die Demonstration außerhalb des Innenstadtbereichs der Inselhauptstadt Tórshaven durchzuführen. Erst nach der friedlich verlaufenden Demonstration kam es am Abend im Festbereich der Innenstadt zu einer Pöbelei durch betrunkene Färinger, die aber glimpflich verlief, wie Ortmüller berichtete.

Die ARD hatte anlässlich der WDSF und ProWal-Aktion ein Filmteam geschickt. Der Sendetermin für die ARD-Sendung Brisant soll im September sein. Ebenso führte der amerikanischen TV-Sender Vice Media umfangreiche Interviews mit den beiden Tierschützern bei der Demonstration. Auf großen Bannern kritisierten die beiden Tierschutzorganisationen die grausame und unzeitgemäße Grindwaljagd, die Anlandung von deutschen Kreuzfahrtschiffen und den Lachsimport von den Färöer-Inseln für die deutsche Lebensmittelkette LIDL.

Ein Fischer hatte den beiden Tierschützern berichtet, dass die mit Umweltgiften kontaminierten Innereien der getöteten Meeressäuger nur etwa 200 Meter vor den Küsten in Fjordbereichen in rund 40 Meter Tiefe auch in unmittelbarer Nähe von Aquakulturen mit Lachsbeständen entsorgt würden. Es dauere ungefähr ein bis zwei Jahre bis sich alle Innereien zersetzen und Fleischrückstände der abgeschlachteten Grindwale im Wasser von den Knochen gelöst hätten. Die Zuchtlachse könnten durch die Nahrungsaufnahme der verseuchten Rückstände ebenfalls mit Giften belastet werden. Die Netzbereiche der Lachskulturen haben jeweils eine Tiefe von 25 bis 30 Metern. In einem einzigen Aquakultur-Rundbecken werden rund 70.000 Lachse gehalten. In einem LIDL-Werbefilm wird eine Lachszucht im Walfangort Hvannasund beschrieben (http://www.youtube.com/watch?v=Mv3viyHFLbk). Ausdrücklich wird dort erläutert, dass das Wasser im Fjordbereich der Aquakulturen in ständiger Bewegung ist. Die Lachse würden dort 16 bis 18 Monate bis zur Schlachtung gehalten.

WDSF und ProWal wollen nun bei LIDL intervenieren, den Lachsimport unverzüglich zu stoppen. Die Lebensmittelkette würde sich mittelbar auch an der Tierquälerei von Seemöwen beteiligen, die sich in den Schutznetzen über den Aquakulturen verfangen und dort elendig sterben. Die Tierschützer haben dies mit Filmaufnahmen dokumentiert, so Ortmüller.

Ortmüller hatte mit zwei Strafanzeigen in den Vorjahren beanstandet, dass Walschlachtungen in den Färöer-Orten Klaksvik und Husavik teilweise bis tief in die Nacht stattgefunden hatten und die noch lebenden Meeressäuger mit Seilen an Booten im Hafenbereich festgebunden worden waren, um sie erst am Folgetag zu töten. Die Leiden der Tiere seien unermesslich gewesen, so Ortmüller. Aufgrund einer weiteren Strafanzeige Ortmüller‘s im letzten Jahr musste die Jagd auf eine Delfinschule mit etwa 50 Tieren gestoppt werden. Der örtliche Färöer-Polizeichef, der bereits eine andere Jagd erlaubt hatte, erklärte sich in dem eingeleiteten Ermittlungserfahren gegenüber der Generalstaatsanwaltschaft in Dänemark für befangen. Die Delfinschule konnte den Waljägern unbehelligt entkommen, weil es sich um ein schwebendes Verfahren handelte, währenddessen keine Jagd erlaubt war. Aufgrund der juristischen Intervention der Tierschützer gab es im gesamten Inselbereich intensive Kritik an den durch Filmaufnahmen aufgedeckten unsachgemäßen Grindwalschlachtungen in Klaksvik und Husavik. In Tórshavn werden Stimmen laut, den Grindwalfang in diesen beiden Orten gänzlich zu verbieten.

Die Tierschützer hatten aufgedeckt, dass das Grindwalfleisch entgegen gesetzlicher Regelungen in Restaurants und auf Fischmärkten auf der Inselgruppe kommerziell verkauft und auch auf der Norrona-Fähre der färöischen Gesellschaft Smyrill angeboten wurde. Ohne ausdrückliche Genehmigung der örtlichen Gesundheitsbehörde ist dies nun nicht mehr möglich. Fleisch und Speck der Grindwale sind gesundheitsgefährdend mit Quecksilber und PCB belastet. Der wissenschaftliche Leiter des Hauptstadt-Krankenhauses in Tórshavn, Pál Weihe, hat davor gewarnt, dass die Walprodukte nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Die meisten Restaurants und Märkte verzichten aufgrund des Drucks der Tierschützer inzwischen auf ein Angebot des Grindwalfleischs, wie Ortmüller und Morlok bei einer Inspektion feststellen konnten. Lediglich im Restaurant Marco Polo in der Inselhauptstadt findet sich das Angebot für 45 Euro ohne Gesundheitshinweise noch auf der Speisekarte. In dem größten Lebensmittelladen SMS in Tórshavn fanden die Tierschützer importiertes Minkwalfleisch aus Norwegen. Wie ein deutsches Nachrichtenmagazin erst kürzlich berichtete, hat Norwegen alleine in diesem Jahr bereits 682 Zwergwale getötet.

Ortmüller befürchtet, dass deutsche Kreuzfahrt-Touristen von AIDA, TUI und HapagLloyd bei ihren mehrfach jährlichen Färöer-Anlandungen unwissentlich das kontaminierte und nicht deklarierte Fleisch bei Restaurantbesuchen zu sich nehmen. Ebenso beanstandet er, dass Gäste mit ihren Kindern nicht nur Augenzeugen der blutigen Walgemetzel werden könnten, sondern sich auch in Listen eintragen könnten, um kostenlos Walfleisch zu erhalten. Ortmüller: „Kinder können lebenslänglich traumatisiert werden, wenn sie solch eine blutige und grausame Abschlachtung direkt im Hafen oder Strandbereich sehen. In einem Gespräch mit Polizeichef Sörensen wurde uns mitgeteilt, dass aufgrund der mehrfachen Strafanzeigen des WDSF gegen unlautere Walfangaktionen neue gesetzliche Regelungen beschlossen worden seien.“

Polizeichef Sörensen übergab den Tierschützern die neuen Rechtsgrundlagen und wies auch darauf hin, dass entgegen anders lautender Meldungen nicht das dänisches Militär die Inselüberwachung übernommen hätte, sondern die dänische Polizei, die sich Navy-Schiffe angemietet hätte, weil Dänemark nicht über eine eigene Küstenschutzpolizei verfügt. Nach der neuen Regelung dürfen künftig nur noch erfahrene Walfänger an den Treibjagden teilnehmen. Für Touristen und auch für Färöer-Bewohner wurde bei Waljagden eine Bannmeile eingerichtet, die auf See etwa 1,8 Kilometer beträgt und in den Walfangbuchten und im Luftraum 500 Meter.

Medien sei es erlaubt, das grausame Töten der Grindwale und Delfine zu dokumentieren. Da Tierschutzaktivisten von ProWal bereits im Frühjahr dieses Jahres bei einem verdeckten Besuch in vielen Schlachtbuchten Überwachungskameras installiert haben, können eventuelle Waljagden weiterhin überwacht werden. Das seit Jahrhunderten praktizierte Männlichkeitsritual „Erst wenn Du einen Grindwal getötet hast, bist Du ein richtiger Mann“ wird es bei den jugendlichen Färinger so nicht mehr geben. Bisher veröffentlichte Fotos von Kindern, die traditionell auf den getöteten Walen sitzen, werden wohl auch der Vergangenheit angehören. Die nun fehlende Volksfeststimmung nach einer Waljagd wird die Grindwaljagd wohl eher unlukrativ machen, meinen die beiden Tierschützer. Gleichwohl ist es erlaubt, dass das mit Schwermetallen belastete Fleisch weiterhin kostenlos an Färinger Haushalte verteilt wird. Die Regierung spricht von einer jährlichen Wertschöpfung von rund drei Millionen Euro. Im letzten Jahr wurden 1.534 Meeressäuger bei den Treibjagden an den Stränden und in Buchten abgeschlachtet.

Einen Tag nach ihrer Demonstration erhielten die beiden Tierschützer den Hinweis, dass eine Grindwalschule mit etwa 80 Tieren gesichtet worden war und sich in dem Inselfjord von Haraldssundi verirrt hatte. Die Walfänger hatten aufgrund schlechter Wetterverhältnisse mit der Jagd noch nicht begonnen. Sie wollten die Grindwale ursprünglich in einen anderen Fjord zur Stadt Hvannasund mit einer Walfanglizenz treiben, wo LIDL u.a. mit seinem Kooperationsunternehmen Royal Greenland eine Lachszucht betreibt.

Ortmüller und Morlok planten einen Helikopter zu chartern, um die Grindwale zurück ins Meer zu geleiten. Aufgrund der guten Ortskenntnisse stellten die Tierschützer fest, dass dieser Bereich nicht zu einem der 22 gesetzlich genehmigten Walfangorte gehört. Nach entsprechendem Hinweis gegenüber dem dänischen Polizeichef Sörensen und auch aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse wurde die bereits vorbereite Waljagd dort sofort gestoppt.

Die von den Tierschützern beabsichtigte Charterung eines Helikopters hatte sich damit erledigt und es wurde ein Linienflug über zwei andere Schlachtbuchten gebucht.

Die beiden Organisationen sprechen von historischen Erfolgen ihres Einsatzes und werten nun ihre Erkenntnisse vom Inselbesuch aus. Mit einem angemieteten Auto und einem Boot inspizierten sie noch die Schlachtbuchten in Tórshavn, Midvagur, Sandavagur, Hvannasund, Klaksvik, Funningsfjordur, Sydrugota, Nordragota, Hvalvik und Leynar.

In Klaksvik fanden die Tierschützer ein nicht deklariertes Walfangschiff, dass sie der Polizei meldeten. Polizeichef Sörensen sagte zu, den Eigner zu verhaften, falls er sich illegal an einer Waljagd beteiligen würde.

Ein Färinger lud die beiden Tierschützer zu sich nach Hause ein und zeigte ihnen seine Walfleisch- und Speckbestände. Er berichtete, dass die meisten Färinger zu viel davon in ihren Kühltruhen aus Fängen der Vorjahre lagern würden. Bei der nächsten Jagd würden die Altbestände einfach im Müll entsorgt. Das Grindwalfleisch würde sich nicht als Hauptmahlzeit eignen, sondern eher als Snack, weil es für die Verdauungsorgane in größeren Mengen nicht verträglich sei.

WDSF und ProWal wollen nun auch die dänische Regierung mit dem Ziel unter Druck setzen, dass Abschlachtungen der Grindwale und anderer Delfinarten auf den Färöer-Inseln endgültig gesetzlich verboten werden. --


31.07.14 - Jagd auf Meeressäuger: Norwegen meldet Walfang-Rekord - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/norwegen-meldet-walfang-rekord-a-983861.html


29.07.14 - Bannmeile und Einschränkungen bei Grindwaljagd auf Färöer-Inseln - Erfolg für Tierschutz

Anlässlich der ersten offiziellen Demonstration am 29. Juli 2014 in Tórshavn-Hoyvik (Färöer-Inseln) durch die Tierschutzorganisationen ProWal & Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) gegen die alljährliche teilweise tausendfache Abschlachtung von Grindwalen und anderen Delfinarten hatten sich auf der Facebook-Demo-Seite über 90 Personen angemeldet. Nach etlichen verbalen Attacken im Vorfeld der Demonstration in Internetforen wurde von den Veranstaltern aus Sicherheitsgründen beschlossen, dass lediglich die Geschäftsführer Andreas Morlok (ProWal) und Jürgen Ortmüller (Wal- und Delfinschutz-Forum) die Demonstration durchführen. Hunderte Tierschützer begleiteten die Aktion auf Facebook mit ermutigenden Statements.

Die Kundgebung fand am höchsten Nationalfeiertag der Färinger statt. Aus Respekt vor den umfangreichen Feierlichkeiten wurde durch die beiden Organisationen in Kooperation mit der Polizei vereinbart, dass die Veranstaltung außerhalb des Zentrums der Inselhauptstadt an einer Hauptstraße stattfand. Dadurch konnten viele Autofahrer auf die Aktion aufmerksam gemacht werden. Auf mehreren großen Bannern wurde die blutige und grausame Grindwaljagd und in diesem Zusammenhang die Anlandungen deutscher Kreuzfahrtschiffe von AIDA, TUI und Hapag Lloyd scharf kritisiert. Jedoch war kein Färinger trotz vieler Kritik im Vorfeld der Demonstration bereit, sich einem Gespräch mit Morlok und Ortmüller zu stellen.

Die ARD (TV-Sendung Brisant) und die amerikanische Mediengesellschaft Vice Media mit ihren weltweit 30 angeschlossenen Redaktionen hatten jeweils ein Fernsehteam bei der Demonstration vor Ort. In umfangreichen Interviews konnten die beiden Tierschützer auf die Hintergründe der Veranstaltung hinweisen. Die Färöer-Medien hatten bereits im Vorfeld mehrfach über die Forderungen der Tierschützer nach dem Stopp des Grindwalfangs berichtet. Bei den TV-Interviews hatten Ortmüller und Morlok erneut die Gelegenheit, auf die grausamen Schlachtungen und die Gesundheitsgefahren des Walfleischverzehrs gegenüber einer breiten Öffentlichkeit hinzuweisen.

Die dänische Polizei hatte in der Vorwoche anlässlich der Demonstration einen leitenden Polizeiinspektor, dem die gesamte Färöische Polizei unterstellt wurde, abgestellt, um den Schutz bei der Demonstration zu gewährleisten. In einem konstruktiven Gespräch am Vortag der Demo mit den beiden Geschäftsführern der Tierschutzorganisationen teilte der dänische Polizeichef mit, dass nach den jahrelangen Interventionen und Strafanzeigen von WDSF und ProWal vor wenigen Wochen eine gesetzliche Richtlinie für die Färöer-Inseln verabschiedet wurde, die festlegt, dass im Umfeld einer Seemeile nur noch färöische Walfänger mit entsprechender Erfahrung an der Waljagd teilnehmen dürfen. Auch im Ortsbereich einer Walschlachtung sind ab sofort Einheimische und auch ihre Kinder sowie Touristen ausgeschlossen. Die Bereiche werden zukünftig weiträumig abgesperrt. Medien dürfen weiterhin über die Abschlachtungen berichten. Die beiden Tierschützer werten die neuen einschränkenden Regelungen der Grindwaljagd als weiteren Erfolg ihrer jahrelangen Interventionen.

Da die allgemeine Öffentlichkeit zukünftig keine Teilnahmemöglichkeit mehr zu einer Schlachtung haben wird, wurden bereits im Frühjahr durch hilfreiche Aktivisten der beiden Organisationen in mehreren Walfangbuchten Überwachungskameras installiert, um eventuell stattfindende Abschlachtungen der Grindwale zu dokumentieren. Bisher konnten sich Einheimische und Touristen in Listen eintragen, um an einer Walschlachtung partizipieren zu können. Kinderfotos mit abgeschlachteten Grindwalen werden zukünftig der Vergangenheit angehören. ProWal und WDSF hatten immer wieder die Teilnahme von Kindern an den grausamen Abschlachtungen kritisiert und werten die gesetzliche Grundlage als weiteren Erfolg.

Nachdem im letzten Jahr dank einer Facebook-Aktion durch viele Teilnehmer gegenüber dem 4-Sterne-Hotel Hafnia in Tórshavn erreicht werden konnte, dass das Hotel-Management zugesagt hatte, das bisherige Grindfleisch-Angebot im Hotel-Restaurant zu stoppen, überprüften Morlok und Ortmüller jetzt die bisherige Zusage des Hotels. Dabei wurde festgestellt, dass das Hotel seine Zusage eingehalten hat und definitiv kein Grindwalfleisch mehr im Angebot hat. Auch bei den Feierlichkeiten anlässlich des Nationalfeiertages erbrachte eine Überprüfung, dass im gesamten Stadtbereich kein Grindwalfleisch an den Verkaufsständen angeboten wurde. Ebenso wurde das bisherige Angebot auf den Fischmarktständen im Hafenbereich gestoppt. Nur noch im Restaurant Marco Polo in Tórshavn steht das Grindwalfleisch ohne jegliche Warnhinweise auf die Kontaminierung auf der Speisekarte zu einem Preis von umgerechnet etwa 45 Euro.

Der renommierte Färöer-Wissenschaftler Pál Weihe und der Färöer-Chefarzt Hogni Joensen hatten im Juli 2012 veröffentlicht, dass Grindwale aufgrund der hohen Kontaminierung mit Umweltgiften, wie Quecksilber und PCB, nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Frühere Empfehlungen beschränkten sich lediglich auf die Reduzierung des Walfleischkonsums durch Schwangere und Kinder. In mehreren persönlichen Gesprächen mit Färingern konnten sich Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok davon überzeugen, dass die Warnung offenbar durchaus ernst genommen wird.

Auf politischer Ebene werden die beiden Organisationen zukünftig die dänischen Regierungsbehörden noch intensiver einbeziehen, um die Delfintreibjagden gänzlich verbieten zu lassen. Nach Aussage des dänischen Polizeichefs gegenüber Morlok und Ortmüller hätte die dänische Regierung die rechtliche Handhabe zur Beendigung des Grindwalfangs.


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(English) - WDSF/ProWal - Faeroe Islands


No-go zone and restrictions on pilot whale hunting off the Faroe Islands – a triumph for animal protection

Over 90 people logged into the Facebook demo page during the first official demonstration on 29 July 2014 in Tórshavn-Hoyvik (Faroe Islands) by the animal protection organisations ProWal (Pro Whale) and the Whale and Dolphin Protection Forum (WDSF) against the fact that every year thousands of pilot whales and other species of dolphins are slaughtered. After one or two verbal attacks ahead of the demonstration in Internet forums the organisers decided, for safety reasons, that only the managers Andreas Morlok (ProWal) and Jürgen Ortmüller (Whale and Dolphin Protection Forum) would carry out the demonstration. Hundreds of wildlife conservationists followed the action on Facebook, with encouraging statements.

The demonstration took place on the most important national holiday of the Faroese. Out of respect for the huge celebrations it was agreed by both organisations, in cooperation with the police, that the event would be held outside the centre of the island capital on a main street. This enabled many car drivers to be made aware of the action. The bloody, cruel pilot whale hunting and, in this connection, the landings of German cruise ships of AIDA, TUI and Hapag Lloyd, were sharply criticised on several large banners. However, despite much criticism ahead of the demonstration no Faroese were prepared to have a conversation with Morlok and Ortmüller.

The ARD (“Brisant” TV programme) and the American media company Vice Media, with their 30 networked editorial departments around the world, each had a television team on the spot at the demonstration. In lengthy interviews the two wildlife conservationists were able to outline the background to the event. The Faroese media had already reported many times on the demands of the wildlife conservationists for pilot whale hunting to stop ahead of the demonstration. During the TV interviews Ortmüller and Morlok again had the opportunity to point out the cruelty of the slaughter and the health risks in eating whale meat to a wide audience.

The week before the demonstration the Danish police had assigned a leading police inspector, who supervised the entire Faroese police force, to guarantee protection during the demonstration. In a constructive discussion the day before the demo with the managers of the animal welfare organisations, the Danish police chief informed them that after many years of interventions and criminal complaints against the WDSF and ProWal a few weeks ago a legal guideline was laid down for the Faroe Islands which provides that within an area of one nautical mile only Faroese whale hunters with sufficient experience would be allowed to participate in whale hunting. With immediate effect local people, including their children, and tourists will also be banned from the immediate area of a whale slaughter. In future the areas will be blocked off over a wide area. Both wildlife conservationists view the new restrictions on pilot whale hunting as a further success following their years of interventions.

Since in future the general public will no longer be able to see or participate in a slaughter, monitoring cameras have been installed by helpful activists from both organisations in several whale catching bays to document any pilot whale slaughters that take place.

Previously local people and tourists could be put on lists to be able to participate in a whale slaughter. In future photographs of children with slaughtered pilot whales will be a thing of the past. Prowal and WDSF had repeatedly criticised the participation of children in the cruel slaughters and view the legal regulation as a further success.

After the hotel management of the 4-star Hotel Hafnia in Tórshavn, promised to stop offering pilot whale meat on the menu in the hotel restaurant last year, thanks to a Facebook campaign by many participants opposite the hotel, Morlok and Ortmüller now checked to see if the hotel’s promises had been kept. It was established that the hotel had done so and has permanently stopped offering pilot whale meat on the menu. Even during the festivities of the national holiday a check made found that no pilot whale meat was being offered on the sales stands anywhere in the city area. Moreover, the previous supply on the fish market stands in the harbour area had also stopped. The only place where pilot whale meat is still offered on the menu is in the Marco Polo restaurant in Tórshavn, without any warnings about the contamination, at a price, when converted, of around 45 Euros.

The prominent Faroese scientist Pál Weihe and the Faroese chief physician Hogni Joensen had published, in July 2012, that pilot whale was no longer suitable for human consumption because of the high level of contamination with environmental poisons such as mercury and PCBs. Earlier recommendations were only limited to the reduction in whale meat consumption by pregnant women and children. In several personal discussions with the Faroese, Jürgen Ortmüller and Andreas Morlok were convinced that the warning is being taken very seriously by the public.

On a political level both organisations will lobby the Danish government authorities more intensively to have dolphin drive hunting banned altogether. According to a statement by the Danish police chief to Morlok and Ortmüller the Danish government would have the legal authority to end pilot whale hunting.





ProWal/WDSF-Photo: Interview with ARD ("Brisant" - German TV)



25.07.14 - Buckelwal-Kuh mit Kalb in der Ostsee entdeckt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/buckelwal-sensation-ostsee-kuh-und-kalb-im-binnenmeer-a-982868.html


25.07.14 - ProWal-Video-Serie (Video 5) - Taiji/Japan 2014

Treibjagden, Folter-Abrichtungen für Delfinarien und Tötungen der Delfine


5.) Wal-Museum – Delfin-Show – Abgerichtete wildgefangene Delfine vor dem Verkauf an Delfinarien


Was können wir und Sie dagegen tun?

https://www.youtube.com/watch?v=wd3RQIsGnLc&feature=youtu.be


Einen ausführlichen Text-Bild-Bericht über die Delfin-Treibjagden in Taiji/Japan und die Zusammenhänge mit der Delfinarien-Industrie erhalten Sie auf der ProWal-Webseite unter Taiji 2014



23.07.14 - ProWal/WDSF - Pressrelease - English


German Whale and Dolphin conservationists will demonstrate against the "Grind", Pilot Whale and Dolphin Hunt in the Faroe Islands

Every year more than 1,000 pilot whales and various dolphins are driven to beaches and brutally slaughtered on the European Faroe Islands. These islands have a population of about 48,000 inhabitants, and are located in the North Atlantic. The managing directors of the animal welfare organizations, Whale and Dolphin Conservation Forum "WDSF" (Jürgen Ortmüller), and "ProWal" (Andreas Morlok), have announced the first official historic demonstrations will be conducted against the slaughter in the capital city of Torshavn and are scheduled for next Tuesday. 

The activities of the conservationists has been greeted in various Faroese Internet forums with violent verbal abuse and even death threats, e.g., "Nazis Go Home", "Bullshit", among other examples of their repertoire. 

Four years ago, the two animal rights activists were undercover, disguised as fishermen on the Faroe Islands and repeatedly documented instances of misadministration during the "Grind" that were reported to the police by the WDSF at the Danish Attorney General's office in Copenhagen, Denmark. The archipelago is indeed autonomous but the areas of defense and justice are the responsibility of the mother country of Denmark.  As a result of these reports a law was passed which requires, beginning in 2015, that allows only persons with a proper license to participate in the hunts. Currently, all of the island's inhabitants including children 14 years and older and tourists are allowed to participate in this bloody carnage. Since the reports, restaurants and markets must display a permit from the health authority in order to commercially sell whale meat. The whale meat is however contaminated with environmental toxins and is also offered to tourists for consumption. 

The Faroese rely on their autonomous and non-EU participant status to allow them to conduct the annual "Grind". This event is known locally as the "Grindadrap" and usually culminates in a virtual carnival-like atmosphere. All those who have registered on lists, free of charge, are assigned quotas for the meat and blubber of the pilot whales. The total amount of meat and blubber from the 1,104 pilot whales killed during the period from July 21 through November 14 was 315,000 kg and about 280,000 kg respectively.  In addition to this was the meat of 430 white-sided dolphins which were also slaughtered. 

Andreas Morlok (ProWal) stated: "The consumption of whale meat from the "Grind" contaminated with mercury, PCB's and other toxins contributes to the slow poisoning of the population. The head of the local health authority, Pal Weihe after a study conducted by several renowned scientists in 2012 came to the conclusion that whale meat and blubber are no longer suitable for human consumption. The most important thing is that the Faroese government can no longer afford to not protect its inhabitants and foreign guests sufficiently. We have invited the World Health Organization (WHO), to interact with the Faroese government in order that the pilot whale hunt is totally prohibited. This rich country has enough food. In 2008 there were no pilot whale hunt and no one had to suffer from hunger. We have also asked the Washington convention (CITES), to intervene against the pilot whale hunt. We have evidence that the whales can no longer recover from the brink of extinction after the unnecessary centuries of the killing of more than 266,000 animals as a result of the Grind."

The two animal rights activists have asked the authorities in Torshavn for police protection in view of the massive threats and have also informed the Foreign Office in Berlin. More than 90 people have applied to join the Faroe demonstration via an online event page account. For security reasons have now asked them to refrain from participating in the demonstration. The two managers want to make the challenge alone.

Jürgen Ortmüller (WDSF) stated: "The police have informed us that we are welcome even though our demonstration falls on the highest national holiday, the Olavsoka. The Faroese have never liked to continue their outmoded tradition in light of public criticism. Regardless, we want to peacefully bring attention to the barbaric drive hunt of pilot whales which is universally condemned. We are again asking the German cruise company AIDA and TUI cruises to not accept the risk of their guests to be eye-witness to a bloody hunt. Children could be traumatized."

AIDA cancelled two planned Faroe landings last year after intense pressure from the WDSF and asked the Prime Minister of the Faroe Islands, Kaj Leo Holm Johannesen, in a letter to end the outdated pilot whale hunt.

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ProWal

Projekt Walschutzaktionen (charitable)

Nonprofit Marine Mammals Company gUG

(limited liability)

General Managing Director

Andreas Morlok

Haydnstraße 1

D-78315 Radolfzell

Tel: 0049 (0)7732 14324

E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de

Internet: www.walschutzaktionen.de

 

and

 

WDSF

Whale and Protection Forum (charitable)

Nonprofit Marine Mammals Company gUG

(limited liability)

General Managing Director

Jürgen Ortmüller*

Möllerstr. 19

D-58119 Hagen

0049/(0)2334/919022 tel

0049/(0)2334/919019 fax

*mobil: 0049/(0)1512 4030 952

E-mail: wds-forum@t-online.de

Internet: www.wdsf.de

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Wal-_und_Delfinschutz-Forum

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Medien-Bericht in einer Färöer-Zeitung - http://aktuelt.fo/motmaela+grindadrapi+olavsokudag.html



22.07.14 - Wal- und Delfinschützer demonstrieren auf den Färöer-Inseln gegen die Grindwaljagd - http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/vermischtes/47222223-grindwaljagd-walschlachten-auf-den-f%C3%A4r%C3%B6rer-inseln


22.07.14 - Sieg für die Delfine! (engl.) - Victory in the Bahamas! No Wild Dolphins to be Imported - http://www.onegreenplanet.org/news/victory-in-the-bahamas-no-wild-dolphins-to-be-imported/


19.07.14 - Färöer-Medium in.fo berichtet über die anstehende Demonstration des WDSF (und ProWal!) auf den Färöer-Inseln. Übersetzung:

Hilfe von Außen soll den Grindwalfang verbannen

Faroese politicians is without any doubt delighted that we are demonstrating against the killing of pilot whales. It says Jürgen Ortmüller, from the German community WDSF.

WDSF is one community that comes to the Faroe Islands for the holiday to demonstrate and comforter think he makes the Faroese authorities a service.
The second community is PRO-Wal and Jürgen Ortmüller reaffirms here today that they come to the Faroe Islands as planned.

They are also aware that they have an area in Hoyvík on Karlamagnusarbreyt to demonstrate on and they have accepted.

Jürgen Ortmuller doubt like to the authorities in the Faroe Islands only looking for an excuse to ban whale killing, without getting resistance from voters and therefore makes the authorities a favour to demonstrate.

Our government is undoubtedly happy for any opportunity to reduce the whale killing as prohibiting the very end without losing face and without going to the voters for close to.

And he thinks the press outside can be the country controlled have been waiting for.

We continue our demonstration against whale in the world, also in the Faroe Islands.

They expect no thanks in return, even though they show the entire nation that they get better reputation by stopping the killing pilot.

Spokesman for WSDF show to the Faroese have the opportunity to eat all they want, they have religion and personal freedom.

But dear Faroese, as your ancestors, the Vikings, you can not continue to eat people and soon you can not kill the whale, because these creatures are worth preserving.

He is referring too, although it is legal, it is not sure it is right to do it and who hold fast by uncultured and crude behavior can be judged by the international community. No slaughterhouse invited people to look at, but Faroese invited tourists.

He says today, we know how smart whales are and no Faroese yesterday and are hungry because they do not kill grind.

There are twice as many sheep in the Faroe Islands, as there are people and stores have a large selection of food and therefore no whale die to satiate Faroese, says Jürgen Ortmüller.


http://www.in.fo/news-detail/news/hjalpa-landsstyrinum-at-banna-grindadrapi/?sword_list%5B0%5D=WDSF&no_cache=1


19.07.14 - Warum ist die Fischküche in Delfinarien für die Delfine nicht einsehbar?

In dem Buch „Delphine …wie sie wirklich sind“ beschreibt der ehemalige Delfintrainer des Nürnberger Delfinariums, Siegbert Stümpke, wie intelligent die Delfine sind und auf Tabletten, die im Futter-Fisch versteckt waren, reagierten.


„Das Füllen der Fische mit den Tabletten muß aber hinter verschlossenen Türen stattfinden. Marina darf es auf keinen Fall sehen. Wir versuchten einmal einen Fisch neben ihrem Becken zu präparieren, doch als sie ihn erhielt, warf sie ihn sofort wieder vor unsere Füße. Ein andermal mußte sie trotz aller Vorkehrungen etwas mitbekommen haben, denn als wir ihr den Fisch zuwarfen, spuckte sie ihn wieder aus, paßte dabei aber höllisch auf, daß keiner ihrer Gefährten die Beute wegschnappte. Da Delphine ja die Fische mit dem Kopf voran schlucken, drehte sie den Fisch um und packte ihn am Schwanz. Dann schüttelte sie ihn so lange, bis sämtliche Tabletten herausgefallen waren und langsam auf den Grund des Beckens sanken. Nun hatte sie ihr Ziel erreicht und schluckte den Fisch mit sichtlichem Behagen hinunter.“


Anmerkung:

Das Delfinweibchen „Marina“ wurde im Meer vor der Küste Florida gefangen. Sie kam über Spanien ins Nürnberger Delfinarium und starb dort 1986 im Alter von etwa 22 Jahren. (Bronchopneunomie, Sepsis mit Streptococcuspneunomiae A - menschlichen Ursprungs)



Eine Praktikantin, die vor wenigen Jahren im Nürnberger Delfinarium gearbeitet hat, berichtete uns:


„Die Delfine haben die Fischpräparation nie gesehen, das wurde alles in der Fischküche und immer nur von Pflegern gemacht. Als ich dort arbeitete, habe ich nie einen Tierarzt bei der Futterpräparation gesehen. Eine medizinische Ausbildung habe ich nicht. Man drückte mir einfach Tabletten in die Hände. In die linke Hand die für Jenny und in die rechte Hand die für Noah. Ich durfte nichts falsch machen, denn das waren etwa 4 – 5 Tabletten für jeden Delfin. Nur Vitamintabletten waren das nicht, weil jeder Delfin etwas anderes bekommen hatte. Es wäre ja sonst egal gewesen, wer was bekommt. Die Tabletten musste ich dann hinter die Kiemen der toten Fische stecken.

In die Futterfische wurde auch ein Verhütungsmittel gespritzt, aber das durfte nur mit Handschuhen und von männlichem Personal gemacht werden. Das ist wohl für Frauen nicht ganz ungefährlich, denn falls man sich aus Versehen mit der Spritze piksen würde, wäre das nicht gut, falls mal eine Schwangerschaft eintreten sollte. Einmal hat es ein Mann ohne Handschuhe gemacht, da hat er ganz schön einen Anschiss kassiert.

Die Medikamente und Spritzen waren in einem großen Kühlschrank im Aufenthaltsraum.“



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Foto: Fischküche im Nürnberger Delfinarium






17.07.14 - Unter den Therapien mit Hilfe von Tieren sieht der Experte die «Delfin-Therapie» für behinderte Kinder kritisch. Hier fehle der Nachweis der nachhaltigen Wirksamkeit, meinte Kotrschal. - http://www.weser-kurier.de/ratgeber/wissenschaft_artikel,-Tiere-bessern-soziales-Klima-in-Schule-und-Gefaengnis-_arid,900812.html


16.07.14 - Urlaubszeit: Artenschutz auch beim Reisen beachten! - . "Auch Einrichtungen nicht zu besuchen, die Wale und Delfine zur Schau stellen und ihnen aufgrund der Haltung großes Leid zufügen, kann zum Arten-und Tierschutz beitragen. Die Menschen wissen oft nicht, wie solche Tiere gehalten werden und welches Leid ihnen zugefügt wird", erklärt Dr.in Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22. Die preisgekrönte Dokumentation "Blackfish" informiert über die Umstände, unter denen Wale in Freizeitparks leben müssen. Sie soll verdeutlichen, dass der Mensch keine Macht über diese Meeressäuger hat und diese auch durch deren Gefangennahme nicht erzwingen sollte." - http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140716_OTS0008/urlaubszeit-artenschutz-auch-beim-reisen-beachten


15.07.14 - Buckelwal lebt offenbar schon länger in der Ostsee - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/buckelwal-aus-flensburger-foerde-lebt-schon-laenger-in-der-ostsee-a-981201.html


14.07.14 - Platzprobleme in den letzten beiden Delfinarien in Deutschland!

Der Umzug der beiden Delfine „Dolly“ und „Donna“, die am 05.05.2014 vom Duisburger in das Nürnberger Delfinarium gebracht wurden, geschah nicht allein wegen Zuchtbemühungen, so wie es beide Zoos gerne dargestellt haben möchten, sondern noch aus einem ganz anderen Grund!

http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/tiergarten-nuernberg-delfine-zuwachs-100.html

Nur zwei Tage nach dem Umzug der beiden Delfine nach Nürnberg trat das neue Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren in Kraft (07.05.2014).

http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/Tier/Tierschutz/GutachtenLeitlinien/HaltungSaeugetiere.pdf?__blob=publicationFile

Im neuen Säugetiergutachten werden unter anderem die Wasser-Fläche und das Wasser-Volumen vorgeschrieben, welche die Delfin-Becken von Delfinarien haben müssen.

Es gilt:

„Für eine sozial intakte Gruppe von bis zu 5 erwachsenen Großen Tümmlern gelten folgende Mindestmaße: Die frei zugängliche und von den Tieren voll nutzbare Gesamtfläche des Mehrbeckensystems muss mindestens 600 m2 mit einem Wasservolumen von mindestens 2.200 m3 betragen. Für jedes weitere Tier ist zusätzlich eine Wasserfläche von 75 m2 mit einem Wasservolumen von 300 m3 erforderlich.“

Das heißt, dass bei der Haltung von 9 Delfinen ist mindestens vorgeschrieben:

Eine Wasser-Fläche: 600 m2 und 4 x 75 m2 = 900 m2

Ein Wasser-Volumen: 2.200 m3 und 4 x 300 m3 = 3.400 m3

Die tatsächliche Wasser-Fläche des Duisburger Delfinariums beträgt 960 m2 und das Wasser-Volumen 3.100 m3.

Die Wasser-Fläche hätte bei 9 Delfinen gerade mal so die neuen Mindestanforderungen erfüllt - Jedoch nicht das Wasser-Volumen! Hier fehlten 300 m3!

Es musste also mindestens ein Delfin das Delfinarium Duisburg verlassen, um die Vorgaben einzuhalten! Dabei hätten aber auch sofort die Zuchtbemühungen eingestellt werden müssen, denn bei einem Zuwachs wären die Mindest-Vorgaben erneut nicht einzuhalten gewesen! Damit hätte sich der Zoo nicht mehr am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Delfine beteiligen können und dürfen!

Es mussten also zwei Delfine ihre Familie in Duisburg verlassen, um, die Vorgaben zu erfüllen und um die Zucht von Delfinen fortsetzen zu können!

Beim derzeitigen Delfin-Bestand (7 Tiere) sind eine Wasser-Fläche von 750 m2 und ein Wasser-Volumen von 2.800 m3 vorgeschrieben.

Im Duisburger Delfinarium darf also nur noch ein Delfin gezüchtet oder dazu genommen werden! Jedes weitere Tier würde die Mindest-Anforderungen für die Haltung von Delfinen nicht mehr erfüllen!

Die Probleme mit der Zucht und mit der Haltung von Delfinen in Gefangenschaft existiert für beide Delfinarien in Duisburg und Nürnberg. Die Aufnahme der beiden weiblichen Delfine im Nürnberger Delfinarium wird dort sehr bald für neue Probleme sorgen!

Es gibt Fakten, die belegen, dass die nächste Nachzucht, wie alle anderen Nachzuchtversuche seit 1998 auch, im Nürnberger Delfinarium scheitern wird und das Delfinbaby fast keine Überlebenschance hat!

Im kommenden Winter kommt der Betrieb der Anlage mit aktuellem Delfinbestand und bisherigem kleinen Tragluftzelt über nur zwei Außenbecken nicht den Vorschriften nach! Den Delfinen steht nicht einmal den mindestens vorgeschriebenen Platz zur Verfügung!

ProWal wird am 24. August 2014 eine Demonstration vor dem Nürnberger Tiergarten veranstalten.

Mehr dazu in Kürze!
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Foto: Delfinarium Duisburg






14.07.14 - Vergrämertechnik rettet Grindwale!

Anbei eine Statistik-Erhebung über die Anzahl von getöteten Grindwalen auf den Färöer-Inseln für den Zeitraum von 1931 – 2014

Erhebung jährlich: vom 01. Januar – 13. Juli

ProWal-Vergrämeraktionen mit Pinger:

2013

2014

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Jahr/Anzahl der getöteten Grindwale bis zum 13. Juli eines jeden Jahres

1931 – 1.564

1932 - 675

1933 - 452

1934 - 15

1935 - 328

1936 - 143

1937 - 62

1938 – 346

1939 – 1.287

1940 - 398

1941 - 632

1942 – 1.124

1943 - 601

1944 - 632

1945 - 544

1946 - 172

1947 - 272

1948 - 545

1949 - 626

1950 - 287

1951 – 1.914

1952 - 242

1953 – 1.375

1954 - 820

1955 - 225

1956 - 541

1957 - 826

1958 - 1.037

1959 – 767

1960 - 864

1961 - 717

1962 – 225

1963 - 426

1964 - 354

1965 – 8

1966 - 141

1967 - 827

1968 - 258

1969 - 758

1970 - 198

1971 – 0 (Beginn Grindwalfang: 05.08.)

1972 – 0 (Beginn Grindwalfang: 31.07.)

1973 – 1.004

1974 - 149

1975 - 461

1976 - 51

1977 - 74

1978 - 174

1979 – 0 (Beginn Grindwalfang: 10.08.)

1980 - 353

1981 - 777

1982 - 226

1983 – 231

1984 – 1.564

1985 – 1.237

1986 – 473

1987 - 804

1988 - 866

1989 - 329

1990 - 576

1991 - 357

1992 - 595

1993 - 62

1994 – 1.083

1995 – 15

1996 - 738

1997 - 31

1998 - 0 (Beginn Grindwalfang: 15.07.)

1999 - 132

2000 - 0 (Beginn Grindwalfang: 18.07.)

2001 - 726

2002 - 122

2003 - 0 (Beginn Grindwalfang: 03.08.)

2004 - 634

2005 - 226

2006 - 256

2007 - 361

2008 – 0 (Kein Grindwalfang)

2009 - 287

2010 - 338

2011 - 303

2012 - 231

2013 – 0 – (ProWal-Vergrämeraktion) – (Beginn Grindwalfang: 21.07.)

2014 – 13 – (ProWal-Vergrämeraktion)

Quelle:
http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=400

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Erhebung jährlich:

In den letzten 84 Jahren wurden in den jährlichen Zeiträumen vom 01. Januar – 13. Juli insgesamt 39.087 Grindwale auf den Färöer-Inseln getötet. Das ergibt einen traurigen Jahres-Durchschnitt von 465 getöteten Tieren.

ProWal-Vergrämeraktionen 2013 / 2014 - Getötete Grindwale insgesamt: 13 Tiere

Bis auf den Zeitraum der Jahre 1971/1972 gab es seit über 80 Jahren nicht so wenige Tötungen an Grindwalen auf den Färöer-Inseln wie in der Zeit vom 1. Januar bis zum 13. Juli 2013 / 2014!

Der Einsatz von elektroakustischen Pingern ist momentan die einzige Möglichkeit die Grindwale von den insgesamt 22 Schlachtbuchten fernzuhalten.

Es gibt jedoch noch viele Stellen, an denen dieses Jahr noch Pinger platziert werden müssen, um das Netz von Vergrämergeräten um die 18 bewohnten Inseln enger zu ziehen. Es gibt leider noch zu viele Lücken!

SPENDENAUFRUF:

Die Grindwalfang-Saison dauert noch bis in den November. Ab Mai 2015 treten neue Gesetze zum Grindwalfang in Kraft. Dann sind Lizenzen für die Grindwalfänger erforderlich. Der Grindwalfang wird also ziemlich erschwert und nicht jeder kann sich dann daran mehr beteiligen. Bisher durfte jeder Bewohner, gar Jugendliche ab 14 Jahren oder Touristen an den grausamen Gemetzeln teilnehmen. Es ist zu befürchten, dass es dieses Jahr noch zu einigen Grindwalschlachtungen kommen wird, weil sich die Färinger ihre Kühlhäuser mit dem Speck und Fleisch der Grindwale füllen wollen.

Wir möchten Sie bitten unsere Vergrämeraktionen zum Schutz der Grindwale mit einer ihnen möglichen Spende zu unterstützen, damit wir noch mehr Pinger auf den Färöer-Inseln platzieren können.

Informationen dazu erhalten Sie auf der ProWal-Webseite unter:

Färöer-Aktion 2014

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir kämpfen an vielen Fronten gleichzeitig, um das barbarische Abschlachten der Grindwale zu beenden.

Wir konnten durch Interventionen und Anzeigen erfolgreich den Verkauf von Grindwalfleisch und Speck in dem Vier-Sterne-Hotel „Hafnia“ in der Hauptstadt Torshavn und auf der Fähre „Norrona“ stoppen.
Auch intervenieren wir bei der WHO und CITES, damit sich endlich auch die zuständigen Behörden mit dem Konsum des mit Umweltgiften kontaminierten Specks und Fleisch der Grindwale auseinandersetzen und illegale kommerzielle Importe und Verkäufe in das EU-Land Dänemark unterbunden werden.

Am 29. Juli, dem höchsten Feiertag der Insulaner (St. Olavstag), werden wir zusammen mit Vertretern des WDSF, trotz massiver Bedrohungen und Beleidigungen, die erste öffentliche Demonstration gegen den Grindwalfang auf den Färöer-Inseln durchführen.

Es muss alles unternommen werden, um den völlig unnötigen alljährlichen Massenmord wehrloser Tiere zu stoppen, damit diese Art nicht auch noch an den Rand der völligen Ausrottung gebracht wird!

Andreas Morlok
CEO ProWal




Das 1. Delfinschutz Radio in Deutschland - http://crazy-heartbeat-radio.de/index.php






13.07.14 – TV-Tipp

Der ehemalige Delfintrainer des Nürnberger Delfinariums, Siegbert Stümpke, behauptete einmal in dem Buch „Delphine …wie sie wirklich sind“ folgendes:

„Der Schwertwal wird ebenfalls in Delphinarien gehalten. Er ist auch unter dem Namen Killer- oder Mörderwal bekannt. Dieser Name ist allerdings unsinnig, er greift genauso wenig einen Menschen an, wie sein Vetter der Tümmler oder irgendein anderer Delphin oder Wal.“

„Obwohl in freier Natur ein gefräßiger und angriffslustiger Bursche, greift er den Menschen, wie schon erwähnt, nicht an." 

 
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Heute - 9:50 Uhr – Arte

 
„Der Killerwal“ (83 Min.) - http://www.arte.tv/guide/de/050327-000/der-killerwal


"Der Killerwal" erzählt die Geschichte von Tilikum, einem der bei SeaWorld gehaltenen Orcas, der in Gefangenschaft mehrere Menschen getötet hat.

 
Wiederholungen:

So, 13.07. um 9:50 Uhr

Di, 22.07. um 2:40 Uhr

Mi, 30.07. um 9:00 Uhr



13.07.14

ProWal-Video-Serie (Video 4)

Taiji/Japan 2014

Treibjagden, Folter-Abrichtungen für Delfinarien und Tötungen der Delfine


4.) Wal-Museum - Wildgefangene Meeressäuger in Quarantäne-Becken, „Angel“ & Wal-Show

Was können Sie und wir dagegen tun?

https://www.youtube.com/watch?v=kZUQQCOYC3Y&feature=youtu.be


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Einen ausführlichen Text-Bild-Bericht über die Delfin-Treibjagden in Taiji/Japan und die Zusammenhänge mit der Delfinarien-Industrie erhalten Sie unter „Taiji 2014“

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DAS KÖNNEN SIE TUN:

Kaufen Sie bitte keine Eintrittskarten für Delfinarien!

Setzen Sie sich für die Schließungen von Anlagen ein, in denen Meeressäuger in Gefangenschaft gehalten werden!

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Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne "Blue Cove/Blaue Bucht 2014/2015"!


ProWal schreitet aktiv zum Schutz der Delfine vor Ort ein!

HELFEN SIE JETZT MIT!

Informationen dazu unter: 

„Blue Cove/Blaue Bucht 2014/2015“



11.07.14 - +++ aktuell +++ aktuell +++ aktuell

Die Polizeibehörde hat dem WDSF und ProWal die geplante Demonstration am 29. Juli 2014, dem höchsten Feiertag auf den Färöer-Inseln, zwar bestätigt, aber uns einen Platz in einem Randgebiet der Hauptstadt Tórshavn zugewiesen. Im Hinblick auf die massiven verbalen Angriffe durch einige Färinger in verschiedenen Foren im Vorfeld der angekündigten Demo können wir die Sicherheit der Teilnehmer nicht garantieren. Es muss aufgrund der drastischen Beschimpfungen (Nazis, etc.) durch Färinger davon ausgegangen werden, dass körperliche Angriffe nicht ausgeschlossen sind.

ProWal und WDSF haben daher zum Schutz der zugesagten Teilnehmer beschlossen, dass lediglich Repräsentanten dieser beiden Organisationen an der Demo teilnehmen werden. Wir werden die Medien weltweit über die Repressalien durch Färöer-Bewohner im Vorfeld der ordnungsgemäß angemeldeten Demo informieren und ausdrücklich das Auswärtige Amt in Deutschland einschalten, damit ein polizeilicher Schutz auf den zu Europa gehörenden Färöer-Inseln für die verbeibenden Demo-Teilnehmer gesichert wird. Ein deutscher TV-Sender hat bereits angekündigt, über unsere Aktion berichten zu wollen.

Auch das Abschieben durch die Polizei in Tórshavn in ein Randgebiet werden wir thematisieren - selbst wenn die Polzei mitgeteilt hat, dass wir willkommen seien.

ProWal und WDSF bedanken sich bei allen Unterstützern und zugesagten Teilnehmern für die Solidarisierung der weltweit ersten offiziellen Demonstration gegen das grausame und blutige Abschlachten von Meeressäugern auf den Färöer-Inseln.

Weitere Infos folgen.

Färöer-Demo 29.07.14



11.07.14 - Beeindruckende Aufnahmen von einer Gruppe mit tausenden Rochen - http://blog.therainforestsite.com/untamed-americas-gigantic-school-of-rays/?utm_source=social&utm_medium=trsfan&utm_campaign=untamed-americas-gigantic-school-of-rays&utm_term=20140709#XcD6MHFVWT378itS.01


09.07.14 - Ministerpräsident Abe bestätigt erneut - Trotz Verbot kehrt die japanische Walfangflotte 2015 zurück ins Südpolarmeer, um Wale für "wissenschaftliche Zwecke" zu töten - http://www.tierwelt.ch/?rub=4495&id=39112


08.07.14 - Hongkongs neue Flughafenlandebahn gefährdet Delfine - http://german.china.org.cn/environment/txt/2014-07/08/content_32884602.htm


06.07.14 - Schützt die Haie! - http://www.tagesspiegel.de/wissen/kolumne-was-wissen-schafft-schuetzt-die-haie/10135722.html


06.07.14 - Besucher-Aufklärungs-Kampagne über das Nürnberger Delfinarium setzt sich über die ganze Saison fort!

Weitere 5.000 Flyer wurden heute von der Druckerei abgeholt.

Die Flyer werden regelmäßig von engagierten Tierfreunden vor dem Eingang des Nürnberger Zoos an die Besucher verteilt.

(Ein herzliches Dankeschön für das tolle Engagement der fleißigen Helfer auf dem Weg zur Schließung des Nürnberger Delfinariums an dieser Stelle!)

Wir informieren die Zoo-Besucher über die „Wahrheit“ der Nürnberger Delfinhaltung, die sie in dem Delfinarium natürlich nie erfahren würden.

Wer sich ebenfalls für die Schließung des Delfinariums in Nürnberg einsetzen möchte, der kann sich gerne dem Flyer-Team anschließen und beim Verteilen mithelfen.

Informationen dazu unter:

Flyer - Nürnberg 2014

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Anbei eine Info, wie der stellvertretende Zoo-Direktor das neue Säugetiergutachten über die Mindestanforderungen für die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft gerne sehen möchte:

"Es ist ein Gutachten und kein Gesetz"

Helmut Mägdefrau sieht die Sache momentan vor allem von der praktischen Warte aus: „Es ist ein Gutachten und kein Gesetz.“ Aus diesem Grund sehe der Nürnberger Tiergarten im Moment auch keinen unmittelbaren Handlungsbedarf. Das Gutachten könne allenfalls eine Richtschnur darstellen, im konkreten Einzelfall sei aber weiterhin der örtliche Amtstierarzt in der Pflicht.

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-vize-zum-zootier-gutachten-kein-handlungsbedarf-1.3626206

Was der Vize-Zoodirektor hier wohlwissentlich verschweigt!

Laut einem Schreiben der bisher zuständigen Behörde (Umweltamt Nürnberg) vom 27.07.2011 wird vom Tiergarten Nürnberg klipp und klar gefordert:

I. 3.: „Die Vorgaben des geltenden Gutachtens über die Haltung von Säugetieren sind einzuhalten.“






06.07.14 - Ukraine Delfinarien – aktuell

Obwohl in zwei bis drei Monaten der Staatsbankrott und der die Zahlungsunfähigkeit droht, gibt es wohlhabende Leute in der Ukraine, die nichts anderes zu tun haben, als neue Delfinarien zu bauen - mit der Hoffnung, das schnelle Geld zu machen. Nachdem erst vor ein paar Tagen in Koblevo (Nähe Odessa – wir berichteten) ein neues Delfinarium eröffnet wurde, welches zurzeit eine Auslastung von 30 % hat, entstand nun noch eine weitere neue Anlage am Asowschen Meer. 

Es gibt nun eine offizielle Anfrage an Russland, die annektierten Militär-Delfine von Sevastopol/Krim an die Ukraine zurückzugeben, um diese dann in diese neue Anlage zu verfrachten. Dort soll die wirkungslose und von der Wissenschaft nicht anerkannte Delfin-Therapie angeboten und verzweifelten Eltern behinderter Kinder skrupellos das Geld aus der Tasche gezogen werden.  

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/ukraine/10937604/Ukraine-demands-the-return-of-its-military-dolphins.html 

Nach unseren mehrmaligen Besuchen beim Umweltministerium in Kiew veranlasste dieses letztes Jahr, dass alle ukrainische Delfinarien die Herkunft ihrer Delfine nachweisen mussten. Viele konnten das nicht, weil die Delfine illegal aus Japan importiert oder verbotenerweise aus dem Schwarzen Meer gefangen wurden. Die Annexion der Krim durch Russland nutzten manche Delfinarienbetreiber und verfrachteten über Nacht Delfine aus mehreren Anlagen auf die Krim, um den behördlichen Auflagen aus Kiew aus dem Weg zu gehen. Auf der Krim hat das Umweltamt in Kiew keinen Einfluss mehr. Acht Delfine mit unbekannter Herkunft wurden in den letzten Wochen in eine kleine Anlage (unter Zelten) auf die Krim gebracht und von dort aus werden die Tiere gerade an die Touristen-Delfinarien auf der Halbinsel im Schwarzen Meer verteilt.

Es scheint nun wieder Bedarf an neuen Delfinen in der Ukraine zu geben und befürchten neue Importe aus Taiji/Japan. Im Mai 2013 importierte die Ukraine 20 wildgefangene Delfine aus Taiji.

Im September werden wir erneut nach Kiew reisen und das Umwelt-Ministerium erneut auffordern, sich für Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot von Delfinen und Beluga-Walen einzusetzen. Auch ein Treffen mit dem neuen Bürgermeister Kiews, Vitali Klitschko, ist geplant.

Eine Annäherung an die EU und weitere Unterstützung für das fast bankrotte Land darf es nicht umsonst geben!


04.07.14 - Delfinarium Brügge/Belgien - Ein nach dem belgischen WM-Torschützen Divock Origi benanntes Delfinbaby ist tot. Das teilte der Boudewijn Seapark am Freitag auf Anfrage in Brügge mit. Demnach war Origi bereits am Dienstag aus noch unbekannten Gründen gestorben. Das Delfinbaby kam erst Ende Juni zur Welt - http://www.sudinfo.be/1048091/article/2014-07-04/origi-le-bebe-dauphin-du-boudewijn-seapark-ne-le-23-juin-est-decede


04.07.14 - Psychiatriepatienten schwimmen mit Zirkus-Seelöwen - http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-west/schwerpunktartikel/psychiatriepatienten-schwimmen-mit-zirkus-seelöwen


04.07.14 - Gier und Versagen vernichten Meerfische - http://www.srf.ch/konsum/themen/umwelt-und-verkehr/gier-und-versagen-vernichten-meerfische


03.07.14 - Eine Liste des Grauens!

Meeressäuger in Gefangenschaft

Botschafter ihrer Art, Bildung, Wissenschaft und Arterhaltung?

Nein!

Gefährdung freilebender Populationen, Ausbeutung, Tierquälerei und Leid bis zum Tod!

Kommerzielle Interessen stehen im Vordergrund - Auf Kosten der Freiheit und Leben der Tiere!

Glauben Sie nicht mehr den Lügen der Delfinarien-Industrie!

Es sind nicht einzelne Tiere!

Hunderte freilebende Delfine werden jedes Jahr dem Meer entrissen!

Tausende Wale und Delfine befinden sich in Gefangenschaft!

Tausende Wale und Delfine starben bereits in Gefangenschaft!

Diese Aufstellung ist nur ein Auszug:

http://www.ceta-base.com/library/mmir/mmir-complete-09Jul2013.pdf

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Foto: ProWal

Mai 2014 – Odessa/Ukraine – „Nemo-Beach-Club“

Ein wildgefangener Delfin schien seinen Lebenswillen verloren zu haben. Immer wieder sackte das lethargisch wirkende Tier in dem kleinen Pool ab und machte keine Anstalten mehr, um wieder an die Wasseroberfläche zu schwimmen und dort zu atmen.

Ein Beluga-Wal tauchte unter den Delfin und schob ihn immer wieder an die Wasseroberfläche, was dem Delfin wohl sein Leben rettete.

Bitte besuchen Sie aus Tierschutzgründen keine Einrichtungen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!






02.07.14 - Tierarzt der Connyland-Delfine freigesprochen - http://www.srf.ch/news/regional/ostschweiz/tierarzt-der-connyland-delfine-freigesprochen


01.07.14 - Hannes Jaenicke: „Ich finde, es ist ein Skandal, dass es in Deutschland noch Delfinarien gibt. Das ist eine absolute Tierquälerei, weil die Tiere total abgerichtet werden, nur um ein unglaubliches Geld mit diesen Shows zu machen." Gleiches gelte für Elefanten im Zirkus. "Zoo- und Zirkushaltung von Wildtieren macht mich immer wieder wütend", gibt er zu. Da seien wir beim Tierschutz in Deutschland weit hinterher.“ - http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.tierisch-wild-im-zdf-hannes-jaenicke-traeumt-von-delfinen-und-tigern.25d3a7d5-4dbf-495b-8b66-977ad51e19bd.html



01.07.14- ProWal-Video-Serie (Video 3)

Taiji/Japan 2014

Treibjagden, Folter-Abrichtungen für Delfinarien und Tötungen der Delfine

3.) Abrichtung wildgefangener Delfine im Wal-Museum
 
https://www.youtube.com/watch?v=jGU2tnq9zf4&feature=youtu.be 

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Einen ausführlichen Text-Bild-Bericht über die Delfin-Treibjagden in Taiji/Japan und die Zusammenhänge mit der Delfinarien-Industrie erhalten Sie auf der ProWal-Webseite unter Taiji 2014

DAS KÖNNEN SIE TUN:


Kaufen Sie bitte keine Eintrittskarten für Delfinarien!

Setzen Sie sich für die Schließungen von Anlagen ein, in denen Meeressäuger in Gefangenschaft gehalten werden!

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Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne  "Blue Cove/Blaue Bucht 2014/2015"!

ProWal schreitet aktiv zum Schutz der Delfine vor Ort ein!
 

HELFEN SIE JETZT MIT!

Informationen dazu auf der ProWal-Webseite unter:

"BLUE COVE" 2014/2015



30.06.14 - Sie hätten nicht gedacht, dass sie an diesem Tag ein Leben retten würden - http://www.tierherz.com/sie-haetten-nicht-gedacht-dass-sie-an-diesem-tag-ein-leben-retten-wuerden/


29.06.14 - 400 Demonstranten fordern in Brüssel die Schließung aller Delfinarien in Europa - http://deredactie.be/cm/vrtnieuws/binnenland/belga_20140628_Protest_Dolfinaria


27.06.14 - Zwischen-Bilanz-Statistik – Grindwalfänge auf den Färöer-Inseln zum 26.06.2014





Zeitraum: 1931 – 2014


Jährlich: zum Stichtag 26.06.

 

ProWal-Vergrämeraktionen mit Pinger:

2013

2014

 

Bis auf den Zeitraum 1971/1972 gab es seit 1931 nicht so wenige Tötungen an Grindwalen auf den Färöer-Inseln wie in dem Zeitraum 2013/2014, in dem ProWal Vergrämergeräte (Pinger) zur Vertreibung der Grindwale von den Schlachtbuchten eingesetzt hatte.

 
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Jahr/Anzahl der getöteten Grindwale bis zum 26. Juni


1931 – 1.564

1932 - 675

1933 - 452

1934 - 15

1935 - 328

1936 - 143

1937 - 62

1938 - 31

1939 - 78

1940 - 398

1941 - 607

1942 - 57

1943 - 601

1944 - 286

1945 - 474

1946 - 172

1947 - 272

1948 - 377

1949 - 626

1950 - 140  

1951 - 530

1952 - 119

1953 – 1.227

1954 - 820

1955 - 207

1956 - 541

1957 - 467

1958 - 614

1959 - 605

1960 - 455

1961 - 564

1962 - 149

1963 - 426

1964 - 354

1965 – 8

1966 - 141

1967 - 347

1968 - 258

1969 - 708

1970 - 198

1971 – 0 (Beginn Grindwalfang: 05.08.)

1972 – 0 (Beginn Grindwalfang: 31.07.)

1973 – 1.004

1974 - 149

1975 - 212

1976 - 51

1977 - 74

1978 - 174

1979 – 0 (Beginn Grindwalfang: 10.08.)

1980 - 157

1981 - 218

1982 - 50

1983 – 0 (Beginn Grindwalfang: 28.06.)

1984 – 1.361

1985 - 499

1986 - 299

1987 - 804

1988 - 809

1989 - 298

1990 - 144

1991 - 357

1992 - 169

1993 - 62

1994 - 298

1995 – 0 (Beginn Grindwalfang: 13.07.)

1996 - 435

1997 - 31

1998 - 0 (Beginn Grindwalfang: 15.07.)

1999 - 132

2000 - 0 (Beginn Grindwalfang: 18.07.)

2001 - 114

2002 - 86

2003 - 0 (Beginn Grindwalfang: 03.08.)

2004 - 446

2005 - 170

2006 - 256

2007 - 163

2008 – 0 (Kein Grindwalfang)

2009 - 287

2010 - 128

2011 - 303

2012 - 188

2013 – 0 – (ProWal-Vergrämeraktion) – (Beginn Grindwalfang: 21.07.)

2014 – 13 – (ProWal-Vergrämeraktion)

 
Quelle: http://www.heimabeiti.fo/


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SPENDENAUFRUF:

 
Um den grausamen Grindwal-Massakern jedoch weiterhin zu begegnen, benötigen wir noch eine große Anzahl an weiteren Pingern.

Die Vergrämeraktionen sind momentan die einzige effektive Möglichkeit, die Tiere von den insgesamt 22 Schlachtbuchten fernzuhalten und vor ihrem Tod zu bewahren. 

Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne zum Schutz der Grindwale mit einer für Sie möglichen Spende!

Herzlichen Dank!



Weitere Informationen erhalten Sie unter:

http://walschutzaktionen.de/2132801.html



27.06.14 - ProWal-Video - Taiji/Japan - „Angel“ – Ein wildgefangener Albino-Delfin erlebt Tierquälerei - https://www.youtube.com/watch?v=-7tJtoFTNuY&feature=youtu.be


24.06.14 - ProWal-Video - Taiji/Japan - Ausgehungerter Delfin im Wal-Museum protestiert gegen sein Futter.

https://www.youtube.com/watch?v=jQtmH77OYpA&feature=youtu.be



21.06.2014 - ProWal-Schreiben an die zuständige Behörde - Umweltamt Nürnberg 


Nürnberger Neben-Delfinarium ungeeignet für Delfinhaltung 

 
Sehr geehrte Damen und Herren,

In dem 1989 errichteten Gebäude des Nürnberger Tiergartens (Delfinarium II – für Forschung und Zucht) wurden von 2008 bis zum Juni 2013 jahrelang zwei Delfine („Arnie“ und „Joker“) unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus dem Heidepark Soltau gehalten. Das Delfinarium II befindet sich in einem separaten Gebäude. Es ist nicht mit dem Delfinarium I (1971 erbaut) und der Delfin-Lagune (zusätzliche Außenbecken zum alten Delfinarium I - eröffnet Juni 2011) verbunden und befindet sich in einem abgeschotteten Bereich des Zoos.

Obwohl der Eigentümer der beiden Delfine („Arnie“ und „Joker“), das Vergnügungspark-Konsortium Merlin Entertainment, den Tierschutz-Organisationen ProWal und WDSF nach Protesten bestätigte, dass "Delfine nicht artgerecht in Gefangenschaft gehalten werden können", gab es die beiden Delfine 2008 an das Nürnberger Delfinarium als Leihgabe ab.

Die beiden Delfin-Brüder wurden im Juni 2013 getrennt, obwohl sie schon seit 13 Jahren zusammenlebten. „Joker“ wurde für Zuchtbemühungen in ein holländisches Delfinarium nach Harderwijk verbracht. Da es in Deutschland verboten ist, einen Delfin über einen längeren Zeitraum allein in Gefangenschaft zu halten, musste "Arnie" in das Delfinarium I (altes Delfinarium und Delfin-Lagune) umziehen und in die vorhandene Delfin-Gruppe integriert werden, was nicht einfach erschien, denn es kamen zum Zeitpunkt des Abgangs von "Joker" noch zwei Delfinbullen („Rocco“ und „Kai“) aus Holland in das Nürnberger Delfinarium. Rangkämpfe waren zu diesem Zeitpunkt schon vorprogrammiert!

Das Delfinarium II wurde im Sommer 2013 vorrübergehend stillgelegt, da sich keine Delfine mehr in diesem Gebäude befanden.

Mit der Übernahme von zwei Delfinen aus dem Delfinarium Duisburg am 5. Mai 2014 für Zuchtbemühungen, ist es absehbar, dass die Anlage in dem alten Gebäude (Delfinarium II) wieder seinen Betrieb aufnehmen könnte.


Wir fordern die endgültige Stilllegung dieses Gebäudes, da es den Tieren keinen ausreichenden Platz bietet!

 
Es gibt zwei kleine Becken in diesem Gebäude, welche jeweils nur 3,65 Meter tief sind:

 
Das Becken I:

hat eine Wasserfläche von 176,6 m2 und ein Wasservolumen von: 626,9 m3.

 

Das Becken II: 

hat eine Wasserfläche von 78,5 m2 und ein Wasservolumen von:  278,7 m3.

 

Insgesamt haben beide Becken:

eine Wasserfläche von: 255,1 m2

und ein Wasservolumen von:  905,6 m3

 

Quellen:


http://animal-public.de/wp-content/uploads/2008/08/delphinarium-tiergarten.pdf


In dieser Pressemitteilung der Stadt Nürnberg vom 28.07.2011 wird das Wasservolumen des Delfinariums II mit 937 Kubikmeter angegeben - http://www.tiergarten-nürnberg.de/v04/fileadmin/neu/pdf/Presse/Lagune/Delfinlagune_Details.pdf

 

Laut dem alten Säugetiergutachten von 1996 galten für die Haltung von bis zu fünf Delfinen bisher diese Mindestanforderungen:

 
Wasserfläche: 400 m2

Wasservolumen: 1.500 m3


Beides wurde in den kleinen Becken des Delfinariums II nicht geboten!

 

Laut dem neuen Säugetiergutachten vom 7. Mai 2014, welches auch von dem Präsident des Verbandes Deutscher Zoodirektoren unterzeichnet und damit als Mitglied dieses Verbandes auch für den Nürnberger Tiergarten gilt, wurden für die Haltung von Delfinen unter anderem diese Mindestanforderungen festgelegt:

"Für eine sozial intakte Gruppe von bis zu 5 erwachsenen Großen Tümmlern gelten folgende Mindestmaße: Die frei zugängliche und von den Tieren voll nutzbare Gesamtfläche des Mehrbeckensystems muss mindestens 600 m2 mit einem Wasservolumen von mindestens 2.200 m3 betragen."

Quelle

http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/Tier/Tierschutz/GutachtenLeitlinien/HaltungSaeugetiere.pdf?__blob=publicationFile 

 
Die beiden Mini-Becken des Delfinariums II weisen zusammen nicht einmal die Hälfte der mindestens geforderten Wasserfläche und des Wasservolumens auf!


Eine vorrübergehende Unterbringung von Delfinen zu Zucht oder anderen Zwecken kann in diesem Gebäude nicht hingenommen werden. Wir erinnern an die beiden Delfinbrüder „Arnie“ und „Joker“, die über Jahre in diesen winzigen Becken in Gefangenschaft gehalten wurden. Bei einem Zeitraum von über vier Jahren kann auch nicht von einer vorrübergehenden Unterbringung die Rede sein.

Laut Ihrem Schreiben/Bescheid vom 27.07.2011 an den Tiergarten Nürnberg bescheiden Sie in I. 3.: „Die Vorgaben des geltenden Gutachtens über die Haltung von Säugetieren sind einzuhalten.“


Wir möchten Sie als zuständige Behörden darum bitten, Maßnahmen in die Wege zu leiten, in dem Delfinarium II keine zukünftigen Delfinhaltungen mehr zuzulassen.

In Erwartung Ihrer baldigen Rückmeldung verbleiben wir 

mit freundlichen Grüßen

Andreas Morlok

Geschäftsführer ProWal


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ProWal 

Projekt Walschutzaktionen (ProWal)

Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft

gUG (haftungsbeschränkt) –

St-Nr.: 18158/02431

Amtsgericht Freiburg HR B 704171

Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok

Haydnstraße 1

D-78315 Radolfzell

Tel: 0049 (0)7732 14324

E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de

Internet: www.walschutzaktionen.de

 

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Ausführliche Informationen mit einem Bild-Text-Bericht über die einzelnen Delfin-Becken/Gebäude im Nürnberger Tiergarten auf der ProWal-Webseite unter:

http://walschutzaktionen.de/2265801.html






21.06.14 - Tierheimausbau/Hilfe zur Selbsthilfe für Straßentiere in Mykolayiv/Ukraine

Es gibt nicht mehr viele ausländische Tierschutzorganisationen, die sich in der Ukraine für die Straßenhunde und Katzen einsetzen.

Obwohl die Lage in der Ukraine nicht gerade ungefährlich und sehr chaotisch war, reisten wir im Mai in die Ukraine. Neben unseren Aktivitäten zur Schließung der ukrainischen Delfinarien (die Ukraine ist einer der größten Delfin-Importeure von Delfinen aus Taiji/Japan), unterstützen wir auch den Ausbau eines kleinen privaten Tierheimes bei Mykolayiv. Im Moment werden bei Ludmilla neue Unterkünfte aus Stein mit einem großen Freigehege gebaut, damit die Tiere, die in alten kleinen Bretterverschlägen untergebracht waren, viel mehr und einen besseren Platz haben. Ludmilla nimmt verletzte oder kranke Tiere von der Straße auf, sterilisiert und impft diese und vermittelt sie über ein gut organisiertes Online-Tiernetzwerk an Tierfreunde, welche die Tiere bei sich Zuhause aufnehmen.

Dank Spenden, können nun nicht nur neue Unterkünfte bei Ludmilla gebaut und viel mehr Aufnahmekapazitäten geschaffen werden, sondern auch viel mehr Hunde und Katzen sterilisiert, geimpft und vermittelt werden. Neben einem ukrainischen Vier Pfoten-Team, das für wenige Wochen im Jahr, in Mykolayiv Straßentiere kastriert, war bisher niemand in der Lage, Sterilisationsprogramme durchzuführen. Das hat sich nun geändert!

Wir werden im September zum achten Mal in die Ukraine reisen. Auf dem Programm steht dann auch wieder ein Besuch in Mykolayiv, um den Ausbau von Ludmillas Tierheim fortzusetzen. Der Bau weiterer Steinhäuser ist in Planung. Auch sollen alle Unterkünfte winterfest gemacht werden. Wir werden dann auch wieder das eingerichtete Futter- und Medikamenten-Depot auffüllen und das Guthabenkonto bei einem örtlichen Tierarzt aufstocken, damit Ludmilla weiterhin ihr nun begonnenes Sterilisationsprogramm fortsetzen kann.

Wir danken allen Spendern, die es ermöglicht haben, dass den Tieren, die es jetzt durch die Krise in der Ukraine besonders schwer haben, zumindest in Mykolayiv geholfen werden kann.

Weitere Informationen auf der ProWal-Webseite unter:

http://walschutzaktionen.de/2384901/2384501.html


Fotos: Geretteter Straßenhund – Sterilisation beim Tierarzt in Mykolayiv








20.06.14 -  Den Giganten der Meere ganz nah - http://www.tt.com/lebensart/8522667-91/den-giganten-der-meere-ganz-nah.csp

20.06.14 - TV-Programm-Hinweis – Der Killerwal - Sonntag, 29. Juni um 20:15 Uhr – Arte - http://www.arte.tv/guide/de/050327-000/der-killerwal


17.06.14 - Vorbildliche Delfinhaltung in Duisburg?

ProWal:

Arzneimittel-Anwendungen in den letzten fünf Jahren!


http://www.zoo-duisburg.de/images/stories/pdfs/2014_03_17_bericht_delfinarium_du-name_weg.pdf

Was soll daran vorbildlich sein?

Vorbildlich wäre es zu erkennen, dass Delfine in Gefangenschaft weder tier- noch artgerecht gehalten werden können und das Delfinarium geschlossen wird!

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Dazu dieser Online-Bericht:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/land-bescheinigt-zoo-duisburg-vorbildliche-delfinhaltung-id9477193.html

WDSF:

Zweifelhafter Bericht zur "vorbildlichen Delfinhaltung in Duisburg"

„Die Untersuchung der tiermedizinischen Berichte im Delfinarium des Zoo Duisburg im Auftrag des Umweltministeriums NRW auf Anregung des WDSF beschränkte sich nur auf die letzten fünf Jahre. Bis Anfang 2008 (dem nicht untersuchten Zeitraum) war der inzwischen wegen mehrfacher fahrlässiger Tierquälerei mit einem Strafbefehl belegte Tierarzt Manuel Garcia Hartmann 13 Jahre im Duisburger Delfinarium beschäftigt. "In Hartmann's Amtszeit fällt auch der Verlust von drei jungen Delfinen, die nach ihrer Geburt durch eine Viruserkrankung dahingeraffte wurden", so die Neue Ruhr-Zeitung/Neue Rhein-Zeitung. Darüber hinaus starb in seiner Amtszeit ein erwachsener Großer Tümmler und ein Flussdelfin. Inzwischen arbeitet Hartmann seit 2008 für das Marineland Delfinarium in Antibes/Frankreich. Dort starben seit 2009 drei Delfine lt. Ceta-Base.“


13.06.14 - "Für wissenschaftliche Zwecke" - Japan tötete in den letzten Wochen 30 Minkwale im Nordwest-Pazifik - http://www.nwzonline.de/panorama/japan-toetet-wieder-wale_a_15,0,1381176675.html

11.06.14 - Nach Fukushima – Deutliche Zunahme von Krebstumoren bei Haien im Pazifik festgestellt (Text franz.) - http://www.caledonianpost.com/alerte-fukushima-augmentation-importante-tumeurs-cancereuses-chez-les-requins-du-pacifique


10.06.14




Mehr Informationen unter: "Hunde-Rollis gesucht"



09.06.14 - Trotz Verbots: Japan will in der Antarktis wieder Wale jagen - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/japan-will-wieder-in-der-antarktis-wale-jagen-a-974142.html


07.06.14

Geschafft! Die Delfine sind sicher!


ProWal beendet Massensterben von Delfinen und Hafenschweinswalen in einem Fluss in der Ukraine!

Die ProWal-Aktion zur Beendigung eines Massensterbens von Delfinen und kleinen Walen in dem Fluss Bug in der Ukraine wurde nun erfolgreich abgeschlossen!

Mit großer Freude vernahmen wir bei Erkundungen vor ein paar Tagen in Mykolayiv und Umgebung, dass seit fast zwei Jahren keine Delfine und Hafenschweinswale in dem Fluss Bug mehr gesehen wurden oder starben!

Vor gut zwei Jahren erhielten wir einen Hilferuf von örtlichen Tierschützern, dass seit Wochen Dutzende Delfine und kleine Wale, vom Schwarzen Meer herkommend, in den Fluss Bug schwammen und dort starben.

Die Ursache für diese bis dahin nie zuvor geschehene Massenwanderung der Meeressäuger ist bis heute unbekannt. Möglicherweise fanden an der ukrainischen Küste militärische Übungen mit Sonareinsatz statt.

Alle Delfine und Hafenschweinswale, die in den Fluss schwammen, starben. Sie fanden dort entweder nichts zum Fressen oder wurden von Fischern erschossen, weil diese fürchteten, dass die Tiere die Fischernetze zerstören könnten.

Obwohl die Medien landesweit über diese tragischen Vorfälle berichteten, es weltweit in Tierschutznetzwerken Hilferufe gab, sah sich niemand in der Lage dazu, die anhaltenden Massenwanderungen der Delfine und Wale und Ihr Sterben zu beenden.

Als wir von dem Drama in 2012 erfuhren, packten wir verschiedenartige Vergrämergeräte (Pinger) in unsere Koffer und reisten in die Ukraine, um zu versuchen, das Massensterben zu beenden. Zusammen mit mehreren ukrainischen Tierschützern, darunter auch ein renommierter Professor, ein Spezialist für Meeressäuger von der Universität Simferopol, errichteten wir im Juli 2012 zwei Schallwände an der Fluss-Mündung. Wir setzten spezielle Vergrämergeräte ein, um weitere  Tiere daran zu hindern, in diesen Fluss zu schwimmen. Ein Teil dieser Geräte wird auch von der Fischerei-Industrie eingesetzt, um zu verhindern, dass Delfine als ungewollter Beifang in den Netzen gefangen werden und sterben. 

Da die Akkulaufzeiten dieser Geräte auf ein Jahr beschränkt sind und wir kein Risiko eingehen wollten, wiederholten wir mit einem Deutsch-Schweizer-Team diese Aktion im April 2013.

Vor ein paar Tagen erkundigten wir uns bei Anwohnern, Tierschützern, Tauchern und Fischern, ob sie in der Vergangenheit Delfine oder kleine Wale in dem Fluss gesehen hätten. Einstimmig kam von jedem die Antwort: NEIN!

Die von uns eingesetzte Technik verhinderte weitere Wanderungen von Delfinen und Hafenschweinswalen und beendete damit auch das Massensterben dieser Tiere!

Wir haben bei unserem jetzigen Besuch in der Ukraine keine weiteren Geräte mehr in dem Fluss installiert. Wir stehen jedoch mit örtlichen Tierschützern laufend in Kontakt und falls es erneut Wanderungen von Meeressäugern in dem Fluss Bug geben sollte, dann würden wir umgehend Nachricht erhalten und sofort in die Ukraine reisen und erneut Vergrämergeräte installieren.

Wir danken allen Spendern und Unterstützern, die dazu beigetragen haben, damit wir diese Rettungsaktion erfolgreich umsetzen konnten.

Weitere Informationen dazu unter:

Ukraine Delfinrettung






06.06.14

Walfang in Island – Fangquote für 2014 erhöht - EU und Regierungen versagen bei Transitbestimmungen für Walfleisch - ProWal – Aufklärungs-Kampagne in Island

Die EU und die Regierungen handeln nicht entschieden dagegen, wenn in europäischen Häfen für den Export bestimmtes Walfleisch aus Island umgeladen wird.

Obwohl die Einfuhr und die Vermarktung von Walfleisch in den EU-Mitgliedstaaten verboten ist, scheint die Durchfuhr unter bestimmten Voraussetzungen jedoch zulässig zu sein. Das ist keine klare Regelung und macht es den isländischen Walfängern einfach, ihr Walfleisch nach Japan zu exportieren. Die Europäische Kommission muss ein Transitverbot für Walfleisch in der gesamten EU beschließen, wenn sie Glaubwürdigkeit in Sachen Walschutz unter Beweis stellen will.


Ein aktueller Artikel dazu:


http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/Kein-Transitverbot-fuer-Walfleisch_article1402057552.html


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In Island werden offiziell zwei Walarten gefangen:



Zwergwale:

Mink- oder auch Zwergwale genannt, werden vor der isländischen Küste ausschließlich für den heimischen Markt gefangen. Das Fleisch wird in Supermärkten und Restaurants in Island verkauft und wird nicht exportiert. An Zwergwalfleisch aus Island sind die Japaner wegen der hohen Kontamination mit Umweltgiften nicht interessiert. Die Zwergwaljagd in Island wird hauptsächlich durch die beiden Unternehmen „Hrefnuveiðimenn ehf“ und „Útgerðarfélagið Fjörður ehf“ betrieben.



Finnwale:

Das Fleisch der Finnwale wird in Island selbst nicht verkauft, weil es dafür keine Nachfrage mehr gibt. Die als bedroht eingestuften Finnwale werden nur für den Export des Fleisches nach Japan im Nord-Ost-Atlantik vom letzten verbliebenen isländischen Walfänger, dem Kristian Loftson (Neben einer Fischverarbeitungsfirma gehört dem Millionär die Walfanggesellschaft „Hvalur hf.“), gefangen. In Japan, welches selbst auf einem Berg von etwa 6.000 Tonnen ungenutztem Walfleisch sitzt, gibt es ebenfalls kaum eine Nachfrage nach dem Finnwalfleisch aus Island. Das Fleisch der Finnwale aus Island wird in Japan zum größten Teil als Hundefutter verkauft.

ProWal stellte 2012 bei Recherchen in Island fest, dass dort auch inoffiziell Delfine, auch Orcas, „aus Versehen“ gefangen werden. Das Fleisch wird auf einem Schwarzmarkt vertrieben. Selbst dem Fischereiministerium ist diese illegale Jagd bekannt und bei einer dortigen Nachfrage erhielten wir diese Antwort: „Natürlich ist das nicht legal, aber wissen Sie, wir Isländer sind doch alle eine große Familie und wenn man mir Delfinfleisch anbieten würde, ich würde nicht zögern und dieses dann auch zu kaufen. Mein Vater war auch Fischer und Delfinfleisch schmeckt ja schließlich vorzüglich.“


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Island hat seine Fangquote 2014 für Zwergwale erhöht!


Fangquoten 2013/2014:


Zwergwale: 2013: 216 Tiere / 2014: 229 Tiere

Finnwale: 2013/2014: 154 Tiere



In 2013 wurden die Fangquoten jedoch nicht ausgeschöpft. Die isländischen Walfänger töteten 134 Finnwale und 38 Zwergwale.


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Wie ProWal in 2012 bei mehreren Recherchen in Island auch festgestellt hatte, ist die Nachfrage nach Zwerg-Walfleisch der Isländer mittlerweile sehr gering. Das Interesse der Touristen, einmal Walfleisch zu probieren, ist dafür verantwortlich, dass es den Zwerg-Walfang in Island überhaupt noch gibt!


ProWal-Presse-Mitteilung 2012 -
http://www.leine-blick.de/leineblick_nifredi/index.php?navi=artikel&artikel_id=7001


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ProWal setzt auf Aufklärung der Touristen:

Neben Presse-Kampagnen verteilen wir auch Informationsmaterial in Island und bitten die Besucher auf den Konsum von Walfleisch zu verzichten. Verringert sich die Nachfrage nach dieser von Umweltgiften verseuchten „Delikatesse“, dann gehört der Zwergwalfang in Island der Vergangenheit an!

Den meisten Touristen ist gar nicht bekannt, welchen Giftcocktail sie eigentlich mit dem Essen von Walfleisch zu sich nehmen. Die Wale sammeln im Laufe ihres Lebens in ihren Geweben hohe Konzentrationen an Quecksilber, PCB (Polychlorierte Biphenyle), Kadmium, Pestizide, wie Dieldrin und andere Chemikalien an. Das Walfleisch ist hundertmal höher belastet, als die meisten Fischarten. Die Folgen von Walfleischkonsum können beträchtlich sein. Erhebliche Lernentwicklungsverzögerung, Gedächtnisstörungen, Immunschwächen, Störungen der Motorik und des zentralen Nervensystems, erhöhtes Parkinson-Risiko, Arteriosklerose, Bluthochdruck, erhöhtes Risiko für Insulinmangel und Altersdiabetes. Zudem wird die Samenqualität bei Männern durch Methyl-Quecksilber und PCB stark beeinträchtigt. Polychlorierte Biphenyle (PCBs) und DDTs (Dichloro-Diphenyl-Trichlorethan-Verbindungen) gelten zudem auch als krebserregend.

Falls Sie Island einmal besuchen, dann nehmen Sie bitte auch einmal an einer Whale-Whatching-Tour dort teil. Alle WW-Unternehmen haben sich in Island zu einer „Anti-Walfang-Koalition“ zusammengeschlossen und bilden mittlerweile eine starke Lobby, um gegen den Walfang im eigenen Land vorzugehen. Sie haben jegliche Unterstützung verdient!


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Weitere Informationen zum kommerziellen Walfang in Island unter:


http://walschutzaktionen.de/26252/1633101.html

http://walschutzaktionen.de/26252/1798101.html


Mai 2014


Zwergwallfleisch-Verkauf in Seydisfjördur/Island







Ausgelegtes ProWal-Informations- und Aufklärungs-Material in der Tourist-Information in Seydisfjördur/Island







Der isländische Finnwalfänger Kristian Loftson fotografiert die grausamen Auswirkungen von Sprengharpunen (2006).







05.06.14

Hilfe für die Straßen-Hunde/Katzen in Mykolayiv/Ukraine – Text-Bild-Berichte nun auf unserer Webseite online:

Ludmilla (1) – Tierheimbesuch / Unterstützung für den Tierheim-Ausbau /
http://walschutzaktionen.de/2384901/2384501.html

Ludmilla (2) – Tierheimbesuch – Mykolayiv - http://walschutzaktionen.de/2384901/2384522.html

Tierheim-Zukunfts-Projekt in Mykolayiv - http://walschutzaktionen.de/2384901/2384564.html

Bericht über die Friedhofshunde von Mykolayiv und Rettung von zwei Hunde-Mütter mit ihren sieben Welpen - http://walschutzaktionen.de/2384901/2384543.html

Recht herzlich bedanken wir uns bei allen allen Spendern und Unterstützern, die es überhaupt ermöglichen, dass wir den Tieren in der Ukraine direkt und vor Ort helfen können!



04.06.14 - Nur in Freiheit haben Delfine Lebensfreude und ihren Spaß - http://entertainment.ie/wtf/Watch-Dolphin-befriends-man-on-jet-ski-resulting-in-amazing-video/264834.htm


04.06.14 - "Unverfrorene Tierausbeutung" - Nach dem Tod des vierten Delfins innerhalb von 18 Monaten fordert die Gesellschaft zur Verhinderung von Tierquälerei (SPCA) in Singapur die Freilassung der 23 verbliebenen Delfine des Delfinariums Resorts World Sentosa (RWS). Die Delfine wurden bei den Salomon-Inseln gefangen, bevor sie nach Singapur verkauft wurden - http://www.channelnewsasia.com/news/singapore/spca-calls-on-rws-to/1135892.html


03.06.14 - In Kasachstan wird ein neues Delfinarium gebaut - Die Wasserfläche beträgt gerade einmal 1.000 m2 - Die Herkunft der Delfine ist unbekannt - http://en.tengrinews.kz/industry_infrastructure/Dolphinarium-and-ice-arena-to-be-constructed-in-Almatys-Central-Park-253899/


02.06.14 - Deutschland auf dem Weg zu einem delfinfreien Land!

Von ehemals 14 Delfinarien wurden bereits 12 dieser Anlagen geschlossen!

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Delfinarien in Betrieb (2):

- Zoo Duisburg: Seit 1965

- Zoo Nürnberg: Seit 1971

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Delfinarien geschlossen (12): 

 
- Berlin Zoologischer Garten - 1970 - 1973

- Gelsenkirchen (Zoom Erlebniswelt) - 1972 - 1973

- Groß Gerau/Wallerstädten - Safariland - 1973 - 1983 (geschlossen 1985)

- Landau Zoo - 1977 - 1978

- Neunkircher Zoo - 1978 – 1980

Anmerkung: Im Neunkircher Zoo befanden sich drei Delfine „Olli“, „Blecky“ und „Taiji“) aus japanischer Delfin-Treibjagd!

- Brühl - Phantasialand - 1968 - Geschlossen: 1991

- Rust Europapark – 1976 - Geschlossen: 1993

- Sierksdorf – Hansapark – 1978 - Geschlossen: 1994

- Haßloch - HolidayPark - 1971 – Geschlossen: 1994

- Hamburg - Tierpark Hagenbeck: 1971 - Geschlossen: 1995

- Soltau - Heidepark: 1979  - Geschlossen 2008- Münster - Zoo: 1974 - 1990 und 1996 - 2013 - Geschlossen 2013



31.05.14 - Was hat sich im Delfinarium Nürnberg ereignet?

In einem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Bereich des Nürnberger Delfinariums steht dieses zerstörte Schleusen-Gitter. Warum hat das Netz ein Loch? Hängt dies mit den dreiwöchigen Bauarbeiten an den Außenbecken der sogenannten „Delfin-Lagune“ im März 2014 zusammen, als nicht alle Delfine in den geschützten Innenbereich der alten Anlage gebracht wurden und die Delfine in Panik die Flucht ergreifen wollten, aber nicht konnten?

ProWal-Video: Skandal-Zoo Nürnberg - Delfine suchen vergeblich Schutz


http://www.youtube.com/watch?v=WtqTpP_9Yn8

Der Tiergarten selbst macht keine Angaben dazu. Auch wegen mangelnder Transparenz dieser städtischen Einrichtung muss das Delfinarium im Nürnberger Zoo geschlossen werden!





28.05.2014 - ProWal-Aktion „Operation Whale-Guard 2014“ zum Schutz der Grindwale begonnen – Unterstützung erforderlich





Auf den Färöer-Inseln starteten wir die „Operation Whale-Guard 2014“ zum Schutz der Grindwale. 

Ein Teil der Kampagne zur Beendigung des größten Delfin-Massakers in Europa beinhaltet die Platzierung von Vergrämergeräten (Pinger), um die Grindwale von den insgesamt 22 Schlachtbuchten fernzuhalten. 

Wir platzierten nun die erste Charge Pinger an verschiedenen Stellen auf dieser Inselgruppe im Atlantik.

Um den grausamen Massakern zu begegnen, benötigen wir jedoch noch eine große Anzahl an weiteren Vergrämergeräten und bitten um Unterstützung für diese Kampagne. Es ist momentan die einzige effektive Möglichkeit, die Tiere vor ihrem Tod zu bewahren. Niemand sonst war dieses Jahr bisher auf den Färöer-Inseln zum Schutz der Grindwale aktiv!

Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln, damit wir weiterhin den grausamen Massakern an diesen Tieren begegnen können.

Vielen Dank!

Informationen zur Kampagne und Unterstützungsmöglichkeit erhalten Sie in dieser Facebook-Veranstaltung:

Färöer-Aktion 2014

Weitere aktuelle Infos:

Erfreulicherweise wird, nach unseren Interventionen und Anzeigen im letzten Jahr, auf dem Fährschiff „Norrona“ und im Vier-Sterne-Hotel „Hafnia“ momentan kein Grindwalfleisch oder Speck angeboten. 

Auch im zweiten Vier-Sterne-Hotel "Føroyar" der Hauptstadt Tórshavn wird im Restaurant "Koks" gegenwärtig kein Grindwalfleisch verkauft.

Nur das Restaurant „Marco Polo“ in Torshavn bietet im Moment Grindwalfleisch an. 

Den Auswüchsen einer stetig steigenden Kommerzialisierung von Grindwalfleisch und Grindwalspeck konnten wir bisher also erfolgreich begegnen!

Im SMS-Supermarkt in Torshavn wird weiterhin importiertes Minkwalfleisch aus Norwegen angeboten. Es liegt in den Tiefkühltruhen direkt neben Känguru-Fleisch.




27.05.14 - Erschreckende aktuelle Zahlen über in Gefangenschaft gehaltene Delfine & Wale: 




Weltweit werden in 63 Ländern in 343 Einrichtungen mehr als 2.000 Delfine, 227 Beluga-Wale, 52 Orcas, 17 Schwertwale (Kleine Schwertwale) und 37 Schweinswale in Gefangenschaft gehalten.

http://www.independent.co.uk/voices/comment/nature-studies-stay-away-from-the-dolphins-kept-in-tanks-the-only-ones-to-see-live-wild-9435614.html

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Es sind keine einzelnen Tiere – Zehntausende Meeressäuger starben bereits durch die weltweite Delfinarien-Industrie!

Bitte besuchen Sie keine Einrichtungen, in denen Delfine und Wale in Gefangenschaft gehalten werden! 

DON´T BUY A TICKET – EMPTY THE TANKS!

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ProWal-Foto - Mai 2014: Ein Beluga-Wal (aus Russland) und drei Große Tümmler (aus Taiji/Japan) vegetieren in einem winzigen Hotelpool in Odessa/Ukraine


24.05.2014 – Weltweite Proteste gegen Delfinarien - Empty the tanks worldwide!


Rund um den Globus stehen die Menschen mit Verstand und Empathie auf und setzen sich für ein Ende der Gefangenschaftshaltung von Delfinen ein. 

Die Lobby für die Delfine wächst weltweit. Diese Bewegung ist nicht mehr aufzuhalten und sie wird sich so lange dafür einsetzen, bis das letzte Beton-Becken trockengelegt und die letzte Barriere zum Meer abgerissen wurde!

 

Liste der teilnehmenden Länder und Locations, die daran teilgenommen haben. 


SeaWorld San Diego, CA

Six Flags Discovery Kingdom, CA

SeaWorld San Antonio, TX

Mirage Hotel in Las Vegas, NV

SeaWorld Orlando, FL

Shedd Aquarium, Chicago, IL

Miami SeaQuarium, FL

Cocoa Beach, FL

Atlanta, GA

National Aquarium, Baltimore, MD

Indianapolis Zoo, Indianapolis, IN

Seattle, WA

Boise, ID

Salt Lake City, UT

Malibu, CA

Brookfield Zoo, IL

College of the Atlantic, Maine

Sea Life Park, Hawai

Toronto, Canada

Edmonton, Alberta

Calgary, Alberta

Marineland Canada

Vancouver Aquarium, BC, Canada

Saskatchewan, Canada

Mexico City, Mexico

Durango, Mexico

Playa DEL Carmen, Mexico

Rio de Janeiro, Brazil

Mar del Plata Aquarium, Argentina

Dolphin Marine Magic, Coffs Harbour, Australia

Sea World Gold Coast, Australia

Fremantle Esplanade, Perth, Australia

Aqualand Tenerife

L'Oceanogràfic de València, Spain

Barcelona, Spain

Loro Parque, Tenerife

Mendomar, Benidorm

Zoo de Madrid, Spain

Hong Kong, China

Tokyo, Japan

Marmaris Dolphin Park, Turkey

Nuremberg Tiergarten, Germany

Duisburg Zoo, Germany

Parc Asterix, France

Otremare- Riccione, Italy

Margitsziget in Budapest, Hungary

Dolfinarium Harderwijk, Holland

Dolfinarium Brugge, Belgium

London, UK

Jersey, UK

Dublin, Ireland

Dubai Dolphinarium, Dubai

Bahamas

Lima, Peru




Medien-Berichte:


Tierschützer protestieren gegen Delfinlagune in Nürnberg
 
http://www.sueddeutsche.de/bayern/tiergarten-nuernberg-tierschuetzer-protestieren-gegen-delfinlagune-1.1974836 

 
Dauerstreit Delfinarien

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Dauerstreit-um-Delfinarien-id29948502.html



18.05.14 - Grindwalfansaison auf den Färöer-Inseln eröffnet - 13 Grindwale wurde in Fuglafjørður getötet.


14.05.14 -  Trotz katastrophaler Sicherheitslage reisen wir, wie angekündigt, in Kürze in die Ukraine.

Unter anderem steht auf unserem Arbeits-Programm: Suche nach Alternative für Tierheimbau in der südukrainischen Stadt Mykokaliv (Unterbringungsmöglichkeit für verletzte und kranke Hunde und Katzen, die nach ihrer Genesung und ärztlicher Versorgung an Privatpersonen vermittelt werden), Versorgung von Straßentieren in Mykolayiv, Delfinarien und Erkundigungen über unsere bereits seit zwei Jahren erfolgreiche Vergrämeraktionen in dem Fluss Bug zur Rettung von verirrten Delfinen und Hafenschweinswalen.

Wir danken allen Unterstützern und werden nach unserer Reise ausführlich darüber berichten!


13.05.14


Willkürliche Hausverbote bei Dokumentation über Haltungsmängel bei der Delfinhaltung im Nürnberger Zoo – Gerne kann kommentiert werden -


http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-direktor-erteilt-prowal-mitgliedern-hausverbot-1.3638821#commentsField-2209927



Anmerkung:


1.) Der Bericht enthält, trotz unserer an die Redaktion zugesandter Pressemitteilung von gestern, falsche Aussagen.

Um die besagten Personen, denen ihre Jahreskarten ohne Entschädigung eingezogen und ein Hausverbot verteilt wurde, handelt es sich nicht um Mitglieder von ProWal, sondern um Privatpersonen!

Siehe Pressemitteilung von gestern:


2.) Diese Aussage ist ebenfalls falsch!

„Von morgens bis abends hätten, so Direktor Encke, Mitglieder der Tierschutzorganisation „ProWal“ rund um die Delfin-Lagune fotografiert und gefilmt.“

Erstens sind diese Personen keine Mitglieder von ProWal und zweitens hat niemand, weder diese besagten Privatpersonen, noch ehrenamtliche Mitarbeiter von ProWal, von morgens bis abends rund um die Delfin-Lagune fotografiert und gefilmt!

Tatsächlich aber werden die Besucher und Mitarbeiter in der Delfin-Lagune vom Zoo selbst mittels Video-Kamera fotografiert oder gefilmt! – Ebenso am Eingang des Zoos.



3.) Auch diese Aussage ist falsch:

„Doch aus Sicht von Zoo-Direktor Encke hat der Verein den Bogen jüngst überspannt.“

ProWal ist kein Verein!



4.) Von „Psychoterror“ zu sprechen, ist absurd. Wenn uns besorgte Privatpersonen schon seit Monaten davon berichten, dass sie dokumentiert haben, dass Delfine in viel zu kleinen Becken eingesperrt werden und gegen die Vorgaben von Haltungsbedingungen verstoßen wird, dann sollte sich der Zoo-Direktor besser einmal Gedanken dazu machen, wie er diese Haltungsmängel beseitigt, anstatt unliebsame Besucher mit willkürlichen Methoden auszusperren!

Den Bogen haben nicht besorgte Zoo-Besucher oder wir überspannt, sondern der Nürnberger Zoo selbst!

Im Übrigen gibt es kein Fotografier- oder Filmverbot in dieser öffentlichen Einrichtung.


5.) Richtig ist, dass ich als Geschäftsführer von ProWal an Ostern für ein paar Stunden von Encke ein Hausverbot auferlegt bekommen habe. Begründung: Ich hätte, trotz seiner Bitte dies zu unterlassen, Zoo-Mitarbeiter fotografiert! – Belegen konnte der Zoo-Direktor dies nicht und selbst wenn ich das getan hätte, wäre es laut eigener Haussatzung nicht verboten. Jeder Besucher hat die Möglichkeit, in dem Nürnberger Zoo zu fotografieren oder zu filmen. Die Foto- und Filmaufnahmen, welche ich selbst mache, dienen als Beweismittel über die Missstände, die in diesem Zoo herrschen. Meine Jahreskarte wurde nicht eingezogen, was ich mir sicherlich auch nicht gefallen lassen würde! Eine schriftliche Begründung für das für ein paar Stunden geltende Hausverbot habe ich bis heute nicht erhalten. Eine Beschwerde über diese Willkür bei den Verantwortlichen der Stadt Nürnberg blieb bis heute unbeantwortet.

Andreas Morlok

Geschäftsführer ProWal




12.05.14 - Presse-Mitteilung ProWal

Behinderung von Tierschutzarbeit - Nürnberger Zoo-Direktor zieht willkürlich Eintrittskarten unliebsamer Besucher ein und erteilt Hausverbote


Nürnberg, 12.05.2014 – Seit Wochen häufen sich die Beschwerden bei der Stadt und bei den Behörden über das willkürliche Verhalten des Nürnberger Zoo-Direktors Dag Encke. Laut Aussage der Tierschutzorganisation ProWal sammelt der Zoo-Chef mit einer abstrusen Begründung Eintrittskarten von unbequemen Privatpersonen und Tierschützern ein und spricht vorrübergehende und dauerhafte Hausverbote aus.

ProWal-Geschäftsführer Andreas Morlok: „Mit der Begründung, man würde Zoo-Mitarbeiter fotografieren, versucht der Zoo-Direktor unsere Dokumentationsarbeit über die vielen von uns aufgedeckten Missstände der Delfinhaltung im Nürnberger Tiergarten zu behindern. An Ostern bekam auch ich ein vorrübergehendes Hausverbot für ein paar Stunden auferlegt, obwohl ich eine gültige Eintrittskarte besaß. Am letzten Sonntag wurden gar von zwei Privatpersonen die Jahreseintrittskarten mit der Begründung eingezogen, dass es eine Belastung für die Lagunen-Mitarbeiter sei, wenn sie jemand fotografieren würde.

Diese beiden Privatpersonen sind dem Zoo ein Dorn im Auge, denn sie informierten uns ständig darüber, dass in den letzten Monaten die Delfine zeitweise in viel zu kleinen Becken gehalten werden. Am letzten Samstag waren oftmals gar drei Delfine in einem einzigen kleinen Becken eingesperrt, welches gerade einmal nur 200,7 m2 Wasserfläche und 486,8 m3 Wasservolumen aufweist. Laut Anforderungen des neuen Säugetiergutachtens stehen den Tieren jedoch mindestens 600 m2 Wasserfläche und 2.200 m3 Wasservolumen zu. Auch sollten die Tiere Zugang zu mindestens einem zweiten Becken haben. Es ist nachvollziehbar, dass die Zoo-Mitarbeiter, die sich an so etwas beteiligen, lieber im Hintergrund halten und in keiner Dokumentation erscheinen möchten. Im Moment befinden sich auch Delfin-Trainer aus Duisburg in der Nürnberger Delfin-Lagune, die sich an der Eingewöhnung von zwei Delfinen aus dem Duisburger Delfinarium beteiligen.

Die Missstände in der Nürnberger Delfin-Lagune können nicht damit beseitigt werden, indem willkürliche Hausverbote erteilt werden!

Das Einziehen der Jahreseintrittskarten, für die es bisher keine Entschädigung gab und die Begründung für ein dauerhaftes Hausverbot sind nicht nachvollziehbar. Encke legte keine Belege vor, dass Zoo-Mitarbeiter fotografiert wurden und selbst wenn dies geschah, wäre dies weder verwerflich, noch verboten, denn es gibt kein Fotografier-Verbot für Privatpersonen oder für nichtgewerbliche Zwecke im Nürnberger Tiergarten.

Der Zoo-Direktor überschreitet seine Kompetenzen erheblich und es ist nicht hinnehmbar, dass jedem Besucher, der ein Fotoapparat in den Zoo mitnimmt, seine bezahlte Eintrittskarte entzogen werden kann und ein Hausverbot ausgesprochen wird.“

Die Tierschutzorganisation ProWal hatte sich bereits vor drei Wochen beim Oberbürgermeister Herrn Maly und bei den zuständigen Behörden über die Willkür des Nürnberger Zoo-Direktors beschwert. Eine Antwort blieb bis heute jedoch aus. Die Beschwerden werden sich nun wohl häufen!

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Weiterer Bericht:

14.05.14 - http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/tiergarten-nuernberg-delfine-zuwachs-100.html


13.05.14 - Schwierige Partnerwahl: 600 Schweinswale leben in der zentralen Ostsee - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wale-schweinswale-in-der-ostsee-mit-detektoren-gezaehlt-a-969099.html


12.05.14 - Lärm im Meer - Die Gesänge der Wale gehen im Getöse unter - http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/laerm-im-meer-die-gesaenge-der-wale-gehen-im-getoese-unter-12924811.html


08.05.14 - Wie viel Wasser braucht ein Delfin im Zoo? - http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2014-05/zootiere-saeugetierabkommen-tierschutz-streit


07.05.14 - "Hier wird klar, dass die Tiere leiden"

Die Delfine im Nürnberger Zoo erhielten fast täglich, oft in immensen Dosen das Beruhigungsmittel Diazepam. Dazu Antibiotika, Antimykotika, Hormone, Immunstimulantia, Präparate gegen Magen-/Darmgeschwüre, Schmerzmittel. Bewiesen hat das alles die International Whale and Dolphin Conservation Society, die auf die Herausgabe von Dokumenten geklagt hatte. "Hier wird klar, dass die Tiere leiden. Dass sie unter Bedingungen leben, die nicht ihren biologischen Bedürfnissen entsprechen", heißt es beim Tierschutzbund. -

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article127612535/Die-Tiere-in-deutschen-Zoos-stehen-unter-Drogen.html


07.05.14 - Wale unter Dauerbeschallung - http://www.faz.net/aktuell/wissen/heute-in-der-zeitung-wale-unter-dauerbeschallung-12925639.html


05.05.14 - Obwohl in den letzten Monaten die Mindestanforderungen für die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft in vielen Fällen oftmals nicht eingehalten wurden und es Rangkämpfe bei den Tieren gab, wurden heute zwei weibliche Delfine aus Duisburg zu Zuchtzwecken in das Nürnberger Delfinarium verbracht.

http://www.lokalkompass.de/duisburg/natur/delfine-dolly-und-donna-wechseln-in-den-tiergarten-nuernberg-d430828.html

http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/n%C3%BCrnberg/ist-der-tiergarten-noch-attraktiv-genug-1.3618479


04.05.14 - "Hier wird klar, dass die Tiere leiden"

Die Delfine im Nürnberger Zoo erhielten fast täglich, oft in immensen Dosen das Beruhigungsmittel Diazepam. Dazu Antibiotika, Antimykotika, Hormone, Immunstimulantia, Präparate gegen Magen-/Darmgeschwüre, Schmerzmittel. Bewiesen hat das alles die International Whale and Dolphin Conservation Society, die auf die Herausgabe von Dokumenten geklagt hatte. "Hier wird klar, dass die Tiere leiden. Dass sie unter Bedingungen leben, die nicht ihren biologischen Bedürfnissen entsprechen", heißt es beim Tierschutzbund. -

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article127612535/Die-Tiere-in-deutschen-Zoos-stehen-unter-Drogen.html


01.05.14  - SUCHAUFRUF






Wo sind die Delfine „Olli“ und „Blecky“, die von Taiji nach Deutschland kamen?

Laut diesem Zeitungsbericht

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/Als-Flipper-hoch-drei-fuer-Stimmung-sorgte;art2800,5243249

wurden 1979 drei Delfine („Olli“, „Blecky“ und „Taiji“) in das Delfinarium in den Neunkircher Zoo gebracht. Sie wurden damals für jeweils 60.000 Mark inklusive Transport aus Japan gekauft. Das Delfinarium im Neunkircher Zoo wurde 1979 geschlossen.

Nach unseren Recherchen kam später das Delfinweibchen „Taiji“ in das Delfinarium in den Freizeitpark HolidayPark nach Haßloch. „Taiji“ starb am 14. Mai 1990 durch Nierenversagen in diesem Delfinarium, welches 1994 geschlossen wurde. Ob „Taiji“ zuvor noch in einem anderen Delfinarium untergebracht war, ist unbekannt. Auch ob „Taiji“ Nachwuchs hatte, der heute noch leben könnte, ist nicht bekannt.

Der Verbleib der anderen beiden Delfine „Olli“ und „Blecky“ ist ebenfalls unklar! Leben sie noch und falls ja, wo?

Da Delfine in Gefangenschaft durchaus ein Alter von 50 Jahren erreichen können, wie „Moby“ im Nürnberger Delfinarium, ist es möglich, dass die beiden Delfine aus Japan heute noch am Leben sind!
Hatten die beiden wildgefangenen Delfine möglicherweise auch Nachwuchs?

Viele Fragen sind offen und die damaligen und heutigen Delfinarien-Betreiber in Deutschland und auch in der EU sind nicht bereit dazu, Antworten zu liefern! Es wird gemauert, was den Eindruck erweckt, dass hier etwas verborgen werden soll!

Fakten:

- Der Freizeitpark in Haßloch hat angeblich keine Unterlagen mehr über seine Delfin-Haltung in seinem Archiv.

- Die letzten beiden Delfinarien, von ehemals elf Delfinarien in Deutschland, in den Zoos in Nürnberg und Duisburg sind nicht dazu bereit, DNA-Analyse-Daten ihre in Gefangenschaft gehaltenen Delfine bereitzustellen. Duisburg verweigert die öffentliche Einsicht in seine Zuchtbücher, um zu vermeiden, dass aus diesen Unterlagen die „falschen Schlüsse“ gezogen werden könnten!

- Alle 30 Delfinarien in der EU verweigern die Herausgabe von DNA-Analyse-Daten!

- Auch das dubiose Europäische Arterhaltungszucht-Programm (EEP)  für Delfine ist nicht öffentlich und jede Forderung nach Offenlegung oder Einsichtnahme der Zuchtbücher wird verweigert!

Völlig unglaubwürdig stellen sich auch die Delfinarien-Betreiber in Deutschland in diesem Bericht dar!

„Dabei, so das Papier, stamme kein einziges Tier in den Delfinarien der Europäischen Union aus Japan oder aus anderen vergleichbaren Delfintreibjagden.“

http://www.wn.de/Archiv/2009/10/Papierkorb-Fuer-Treibjagden-nicht-verantwortlich  

Die Intransparenz der Betreiber von Delfinarien in Deutschland und in Europa ist nicht akzeptabel!

Es ist allerhöchste Zeit, dass diese Anlagen alle geschlossen werden!

SUCHAUFRUF!

Wer Hinweise darauf hat, wo die beiden aus Japan nach Deutschland gebrachten Delfine „Olli“ und „Blecky“ verblieben sind, den bitten wir, sich an uns zu wenden! Gerne behandeln wir die Informationen und die Quellen auch vertraulich.


01.05.14 - Studie vor Europas Küsten: Sogar die Tiefsee ist vermüllt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/muell-im-meer-plastik-abfall-sogar-in-der-tiefsee-a-967013.html


29.04.14 - BREAKING NEWS – DELFINE AUS JAPAN WAREN DOCH IN DEUTSCHLAND!

Das Lügenhaus der Delfinarien-Industrie bricht in sich zusammen! – Heute noch wird von der Delfinarien-Industrie behauptet: In Deutschland und in der EU gab es nie Delfine aus Japan!

Hier die Wahrheit:

„Die ersten drei „Neunkircher“ Delfine starben durch Infektionen, Besitzer Frank kaufte drei neue – Olli, Taiji und Blecky. Stolze 3,10 Meter war der größte, soll, so Backes, angeblich der größte Delfin in der der Bundesrepublik gewesen sein. Jedes der Tiere, die aus Japan kamen, kostete inklusive Transport damals 60 000 Mark.“

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/Als-Flipper-hoch-drei-fuer-Stimmung-sorgte;art2800,5243249
http://www.sol.de/titelseite/topnews/Delfinarium-Zoo-Neunkirchen-Als-es-im-Neunkircher-Zoo-ein-Delfinarium-gab;art26205,4318087  

Nach unseren Recherchen kam das Delfinweibchen „Taiji“ in das Delfinarium HolidayPark/Haßloch, welches 1994 geschlossen wurde. „Taiji“ starb am 14. Mai 1990 durch Nierenversagen. Der Verbleib von „Olli“ und „Blecky“ ist uns nicht bekannt.

Die Delfinarien-Industrie in Deutschland hat mit dem Kauf der Delfine aus Japan die grausamen Delfin-Treibjagden in Taiji aktiv unterstützt!

Es ist nicht verwunderlich, dass alle 30 Delfinarien in der EU die Abgabe von DNA-Analyse-Daten über die in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen verweigern!

Der Zoo in Duisburg verweigert bis heute die Einsichtnahme in seine Unterlagen! Der Zoo fürchtet, dass die Offenlegung der Daten falsch interpretiert werden könnten!

Auch das dubiose Europäische Arterhaltungszucht-Programm (EEP)  für Delfine ist nicht öffentlich und jede Forderung nach Offenlegung oder Einsichtnahme der Zuchtbücher wird verweigert, was tief blicken lässt!

Bitte boykottieren Sie aus Tierschutzgründen alle Einrichtungen in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden und setzen Sie sich aktiv für die Schließungen aller Delfinarien ein!

Aktions-Hinweis: Die nächste Demo für die Schließung des Delfinariums in Nürnberg im Rahmen weltweiter Events „Empty the tanks“:

Samstag, 24. Mai 2014 - 11:00 - 15:00 Uhr



29.04.14 - Verdrehung der Realität – „Expertin: Gefangene Delfine sind verspielter“ – 

"Bei den Tieren, die bei uns gehalten werden, ist das Spielverhalten viel ausgeprägter als in der freien Wildbahn", sagte Katrin Baumgartner vom Nürnberger Zoo. Grund dafür sei, dass die Tiere nicht so viel Energie für die Nahrungssuche verwenden müssten.“

http://www.rp-online.de/panorama/wissen/expertin-gefangene-delfine-sind-verspielter-aid-1.4204694

Andreas Morlok (ProWal): „Es gibt noch einen anderen Grund, warum Delfine in Gefangenschaft „gerne spielen“! Wir haben zwei Tage lang das brutale Abrichten von wildgefangenen Delfinen im Wal-Museum in Taiji beobachtet und dokumentiert. Um den ausgeprägten Willen von wildgefangenen Delfinen zu brechen und sie dabei für die Delfinarien-Industrie abzurichten, wenden die Abrichter drei Methoden an. Futterentzug, Isolation und Reizarmut, also das Versagen von Beschäftigung! Die Delfine „freuen“ sich nach einer isolierten Phase, in der sie alleine oder mit wenigen Artgenossen ausgehungert werden, auf die Show. Für die Delfine gibt es dann endlich wieder Kontakte mit anderen Tieren, Futter-Belohnungen und Beschäftigung und auch Spielsachen, wie Ringe und Bälle! Die Delfine würden jedes noch so alberne Kunststück vorführen, auch wenn es gegen ihre Natur ist, um an der Show teilnehmen zu können. Nach der Show dümpeln die Delfine wieder hungrig, isoliert und ohne Spielsachen in ihren kleinen Becken vor sich hin und können es  kaum erwarten, bis die nächste Show stattfindet. 

In Delfinarien wird dann behauptet, die Tiere nehmen gerne an den Shows teil und es geht ihnen gut, was man daran sieht, dass sie gerne mit irgendwelchen Sachen spielen.  

In vielen Delfinarien ist zu beobachten, wann den Delfinen Spielzeug vorenthalten wird. Auch gibt es kein Futter vor jeder Show und es ist zu beobachten, dass vor der Show nicht immer alle Delfine zusammen sind! Es ist kein Wunder, dass die Delfine dann „gerne“ an der Show teilnehmen, bei der sie was zum Fressen bekommen, beschäftigt werden und meistens dann auch andere Artgenossen treffen, von denen sie ansonsten die meiste Zeit getrennt werden! 
 
Die Abrichtung von wildgefangenen Delfinen für die Delfinarien-Industrie ist brutalste Tierquälerei! In wenigen Wochen werden wir das gesamte Material über die Delfin-Abrichtung in Japan veröffentlichten.“



28.04.14 -Nürnberger Delfinarium - Beschwerde über Tiergarten-Direktor Herrn Dr. Dag Encke

An:

OB Dr. Maly

Prof. Dr. Julia Lehner


Zur Kenntnisnahme in Kopie an:

Christian Vogel/SPD

Sebastian Brehm/CSU

Achim Mletzko/Bündnis 90/Die Grünen

Prof. Hartmut Beck u. Jürgen Dörfler/Freie Wähler

Dr. Christiane Alberternst/FDP

Thomas Schrollinger/ÖDP

Michael Bengl/Piraten

Marion Padua/Linke Liste

Stephan-Grosse-Grollmann/Die Guten

 

Beschwerde über Nürnberger Tiergarten-Direktor Herrn Dr. Dag Encke

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich eine Beschwerde über den Tiergarten-Direktor Dr. Dag Encke einreichen.

Immer wieder berichteten mir Mitstreiter meiner Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft ProWal in den vergangenen Wochen von eklatanten Verstößen gegenüber dem Säugetiergutachten über die Haltung von Delfinen in der Delfin-Lagune, die sie dort in den letzten Wochen festgestellt hatten. 

An Ostern reiste ich selbst nach Nürnberg, um mir erneut ein eigenes Bild von der Delfin-Lagune und der Delfin-Haltung im Tiergarten in Nürnberg zu verschaffen. Da ich die Absicht hatte, den Tiergarten in Zukunft öfters zu besuchen, kaufte ich mir am Sonntag, 20.04.2014, eine Jahreskarte für 65 Euro.

Der Zoo-Direktor, Herr Dr. Dag Encke, bat mich bei meinem Besuch im Zoo am Sonntag, dass ich oder meine Mitstreiter keine Bilder mehr machen sollen, auf denen Zoo-Mitarbeiter zu sehen seien! Ich nahm diese Bitte zur Kenntnis.

Laut Satzung der Stadt Nürnberg über die Benutzung des Tiergartens (TiergartenS-TiergS) vom 22. August 2001

http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/fileadmin/neu/pdf/Seiteninhalte/Informationen/download/Satzung.pdf 

gibt es kein Fotografier-Verbot und jeder Besucher kann und darf fotografieren, wenn die Aufnahmen keinen gewerblichen Zwecken dienen.

Warum nur wir nicht, aber alle anderen Zoo-Besucher immer und alles fotografieren dürfen, wurde uns nicht mitgeteilt.

Seit letztem Samstag treten die Delfin-Trainer in der Delfin-Lagune in neuen Neoprenanzügen ohne Aufschrift oder einem Hinweis darauf auf, dass sie für den Zoo arbeiten. Diese Personen sind nicht als Mitarbeiter des Zoos erkennbar. Ebenfalls am letzten Samstag waren Personen in der Delfin-Lagune anwesend, die sich mit den Delfinen beschäftigten und auch ihnen war äußerlich nicht anzusehen, ob diese Personen Mitarbeiter des Zoos oder Besucher waren. 

Am Ostermontag, 21.04.2014, besuchten wir erneut den Tiergarten und dokumentierten die Delfin-Haltung mit Fotos und Filmen. Danach nahmen meine Mitstreiter und ich an einer von dem Verein Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. angemeldeten Kundgebung vor dem Zoo teil. Um 14.10 Uhr kam Herr Dr. Dag Encke zu mir und teilte mir mündlich mit,  dass ich für den restlichen Tag Hausverbot hätte. Das Hausverbot gelte für den restlichen Tag und ich dürfte den Zoo am Ostermontag nicht mehr betreten. Diese Woche könnte ich den Zoo wieder besuchen, aber eben an diesem Tag nicht mehr. Begründet hat Herr Encke das mündlich ausgesprochene Hausverbot damit, dass ich seiner Bitte vom Vortrag nicht nachgekommen sei und Fotos von der Delfin-Lagune und von den Mitarbeitern gemacht hätte, was er jedoch nicht belegen konnte! Vermutlich haben Herr Encke oder ein oder mehrere Zoo-Mitarbeiter gesehen, dass ich eine Foto-Kamera in der Hand gehalten hatte, was ihm wohl ausreichte, mir einen weiteren Zoo-Eintritt zu verwehren. Ob Herr Encke allen anderen Zoo-Besuchern ebenfalls ein Hausverbot erteilte, die auch eine Foto-Kamera mit in den Zoo brachten, ist mir nicht bekannt.

Für meine Gruppe wurde das Hausverbot nur mir gegenüber für den restlichen Tag ausgesprochen. Meine Mitstreiter durften am Ostermontag weiterhin den Zoo betreten. 

Am Zoo-Eingang wurde mir am Nachmittag tatsächlich der Eintritt verwehrt, obwohl ich eine gültige und bezahlte Eintrittskarte besaß. Eine Beschwerde bei der Zoo-Verwaltung wies man einfach damit zurück, dass der Zoo-Direktor oder eine verantwortliche Person in Vertretung nicht zu sprechen sei. Eine schriftliche Begründung für das Hausverbot über ein paar Stunden wurde mir auch verwehrt. Mit Herrn Encke könnte man erst nächsten Tag reden, hieß es lapidar von einer Verwaltungssprecherin. Der Zoo-Direktor war jedoch im Zoo anwesend, was unsere Mitstreiter später feststellten.

Das Verhalten des Zoo-Direktors Dr. Dag Encke mir gegenüber ist reine Willkür und Überschreitung seiner Kompetenz. Ich selbst habe weder gegen die Hausordnung oder sonst gegen irgendeine Vorschrift, die im Zoo für jeden Besucher gilt, verstoßen! Auch wurden am Wochenende keine Foto-Aufnahmen von mir veröffentlicht! Ich empfinde es als Nötigung, wenn ich einer Bitte nicht nachkomme, die zudem völlig ungerechtfertigt ist und die dann mit einem zeitweiligen Hausverbot geahndet wird!

Es verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz, dass Besucher zuerst Eintrittskarten kaufen, diesen dann aber mit abstrusen Begründungen den Einlass verwehrt wird, wenn sie den eigenen Vorstellungen von Herrn Encke nicht entsprechen. Jedem Besucher müsste schon vor dem Zoo-Eintritt mitgeteilt werden, was fotografiert werden darf und was nicht, was weder aus der Tiergartensatzung noch aus einer anderen Vorschrift hervorgeht. Einer einzelnen Person ein vorübergehendes Hausverbot zu erteilen, ist deshalb eine reine Willkür und eine Diskriminierung, die nicht akzeptabel ist!

Bei den Delfin-Shows lässt es sich überhaupt nicht vermeiden, dass die Delfin-Trainer mit auf den Fotos sind, denn sie befinden sich ja dann gerade bei den Tieren. Ebenso bei den offiziellen Fütterungen, wie z. B. bei den Pinguinen oder Eisbären, die von Zoo-Mitarbeitern durchgeführt werden.

Vor ein paar Wochen veröffentlichten wir Zahlen über die Größe der Becken, in denen die Delfine gehalten werden. Das sind Zahlen über die Wasserfläche und das Wasservolumen, die der Tiergarten selbst veröffentlicht hatte. Herr Encke wetterte auch damals und bot an, dass wir mit einem Maßband vorbeikommen und selbst die Becken ausmessen sollten! Zu diesem Angebot steht der Zoo-Direktor wohl nicht mehr, wenn er mir schon rein willkürlich ein Hausverbot erteilt.

In den letzten Wochen stellten wir oftmals fest, dass den Delfinen zeitweise viel zu wenig Platz geboten wird! Oftmals werden vier Delfine vor der Show in das Außenbecken 1 gesperrt. Dieses Becken hat ein Wasservolumen von 1.078,4 m3 und eine Wasserfläche von 274,8 m2. Alle vier Schieber rings um dieses Becken waren geschlossen.

Für in Gefangenschaft gehaltene Delfine gilt laut Säugetiergutachten als MINDESTANFORDERUNG:

http://www.wdsf.eu/images/_wdsf_download/haltung_saeugetiere_auszug.pdf 

 
„Die Haltung muß mindestens in einem Zwei-Becken-System erfolgen.“ Es gibt zwar mehrere Becken, aber diese standen den Delfinen nicht zur Verfügung!

Weiter ist vorgeschrieben und das gilt für bis zu fünf Delfine:

„Oberfläche und Wassermenge:

Die Mindestoberfläche des gesamten Beckenkomplexes muß 400 m2 betragen.

Gesamtwasservolumen: 1.500 m3“

Der gesamte Beckenkomplex erfüllt zwar diese Vorgaben, aber das nützt den Delfinen nichts, wenn sie in einem einzigen Becken eingesperrt sind und in andere Becken nicht gelangen können! Das Außenbecken 1 der Delfin-Lagune bietet weder die vorgeschriebene Wasserfläche, noch das vorgeschriebene Wasservolumen!

Diese und viele weitere Missstände in der Delfin-Lagune können nicht damit beseitigt werden, indem man mir verbieten möchte, diese zu dokumentieren und für ein paar Stunden ein Hausverbot erteilt!

In Erwartung einer schriftlichen Stellungnahme verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Andreas Morlok

Gesellschafter und Geschäftsführer ProWal



26.04.14 - Japan macht wieder Jagd auf Wale - http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2014-04/walfang-japan-umwelt-kuestennaehe


25.04.14 - Entscheidung zu Delfin-Haltung in Duisburg kommt wohl erst im Herbst - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/entscheidung-zu-delfin-haltung-in-duisburg-kommt-wohl-erst-im-herbst-id9274344.html


23.04.14 - Pipelines kontra Wale - http://www.fr-online.de/panorama/tierschutz-pipelines-kontra-wale,1472782,26919364.html


23.04.14 - Was clevere Delfine von der Mutter lernen - http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Was-clevere-Delfine-von-der-Mutter-lernen/story/15646613






22.04.14 - Nürnberger Delfinarium - Erfolgreiche Informations-Kampagne - Zoo-Direktor überschreitet Kompetenzen - Hausverbot für ein paar Stunden! 

Über die Osterfeiertage reiste ich nach Nürnberg, um mit Mitstreitern zusammen erneut die Missstände über die Delfin-Haltung in diesem Zoo zu dokumentieren und die Besucher darüber aufzuklären. Mehrere Kartons unserer neuen ProWal-Flyer über die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft und über das Nürnberger Delfinarium wurden am Samstag, Sonntag und am Montag vor dem Zoo-Eingang an die Besucher verteilt.

Am gestrigen Montag veranstaltete der Verein Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. zudem auch eine weitere Kundgebung vor dem Zoo, um über die Fakten des Nürnberger Delfinariums und weiteren Tierhaltungen zu informieren, welche die Besucher im Zoo natürlich nicht erhalten. 

https://www.facebook.com/TiergartenNuernbergNeinDanke?notif_t=page_invite_accepted#!/media/set/?set=a.650590878309402.1073741865.329239403777886&type=1

Viele Besucher empörten sich über das Delfinarium und sie waren mächtig sauer darüber, dass sie nicht mehr selbst entscheiden können, ob sie das Delfinarium besuchen oder nicht. Es gibt keine getrennten Eintrittspreise mehr und jeder Besucher wird durch das erhöhte Eintrittsgeld dazu gezwungen, die immensen Kosten für den Ausbau des Delfinariums (31 Mio. Euro bisher) mitzufinanzieren. Vor dem Lagunenbau kostete der Zoo-Eintritt für einen Erwachsenen 7,50 Euro (+ Delfinarium 4,50 Euro, wer die Delfin-Show sehen wollte) – heute bezahlt jeder Erwachsene 13,50 Euro, auch wenn er die Delfin-Show nicht sehen möchte.
Bei unseren Gesprächen stellten wir fest, dass sich viele Besucher sehr wohl überlegen werden, ob sie den Zoo erneut besuchen werden oder nicht. Still und leise wurde vor ein paar Tagen auch der Preis für eine Jahreskarte um fast 10 % (jetzt 65 Euro) erhöht.
Die Nürnberger Bürger selbst fürchten nun immer mehr, weil die Besuchermassen ausbleiben und der Tiergarten wohl weiterhin nicht in der Lage sein wird, seine für den Bau der Delfin-Lagune aufgenommenen Kredite zu tilgen, dass sie nun selbst die Zeche über steigende kommunale Abgaben zu bezahlen haben. Es rumort mächtig in Nürnberg!

Obwohl an fast allen Tagen das Wetter über Ostern mitspielte, gab es keinen Besucheransturm in diesen Zoo. Am Ostermontag kamen noch die meisten Besucher. Wie uns ein Beobachter mitteilte, der dort beinahe jedes Wochenende gegen die Delfinhaltung aufmerksam macht, kamen so viele Besucher wie an einem durchschnittlichen Sonntag bei gutem Wetter. Am Ostersonntag hatten wir den Eindruck, dass gerade die Hälfte an Besucher kam, wie noch gestern am besten Besuchertag. Die Verantwortlichen des Nürnberger Tiergartens rechtfertigen die seit Jahren rückläufigen Besucherzahlen mit andauernd vorherrschendem schlechtem Wetter. Dies ist natürlich völliger Blödsinn und ein Vorwand, denn an Ostern war das Wetter schön und dennoch strömten keine Besuchermassen in den Zoo!

Die in 2011 fertiggestellte „Delfin-Lagune“ ist kein Magnet für den Zoo, sondern ein Manko, welches die Besucher enorm abschreckt! Die Zoo-Verantwortlichen selbst haben dies wohl auch schon erkannt, denn auf den Fahnen vor dem Zoo-Eingang wehen nicht mehr Bilder von Delfinen, sondern von Zebras! Die großen Werbetafeln mit Bildern von Delfinen wurden ebenfalls entfernt!

Der Zoo-Direktor, Dag Encke, bat mich am Sonntag, dass wir keine Bilder mehr machen sollen, auf denen Zoo-Mitarbeiter in der Delfin-Lagune zu sehen seien! Wir nahmen diese Bitte zur Kenntnis. Es gibt kein Fotografier-Verbot im Zoo und jeder Besucher kann und darf Fotos von der Delfin-Lagune, den Tieren und den Shows machen! Warum nur wir nicht, aber alle anderen Besucher schon, fotografieren dürfen, wurde uns nicht mitgeteilt. Der Zoo-Direktor sprach davon, dass sich die Mitarbeiter beschwerten, dass sie fotografiert werden. Scheinbar trauen sich die Mitarbeiter, die im Delfinarium arbeiten, auch nicht mehr das T-Shirt mit dem Logo und Aufschrift des Zoos anzuziehen und treten seit Samstag in neuen Neoprenanzügen ohne Aufschrift oder einem Hinweis darauf auf, dass sie für den Zoo arbeiten. Diese Personen sind nicht als Mitarbeiter des Zoos zu erkennen. Am Samstag waren Personen an den Becken, die sich mit den Delfinen beschäftigten und auch ihnen war nicht anzusehen, ob diese Personen Mitarbeiter des Zoos oder Besucher waren.

Wir dokumentierten am gestrigen Montagmorgen in einem Becken, dass sich ein Delfin fast in einem Schlauch verheddert hatte, der im Wasser lag. Ein Mitarbeiter reinigte mit diesem Wasserschlauch die Becken und zog diesen durch das Delfin-Becken, obwohl er die Möglichkeit gehabt hätte, diesen außerhalb des Beckens hinzulegen. Hätte sich der Delfin in dem Schlauch verfangen, er hätte ertrinken können!

Während unserer Flyerverteilung vor dem Zoo-Eingang in den Mittagsstunden teilte der Zoo-Direktor Dag Encke dann mir mündlich mit,  dass ich für den restlichen Tag Hausverbot hätte. Heute dürfe ich nicht mehr in den Zoo. Diese Woche dann aber schon wieder. Begründet hat Herr Encke dies damit, dass ich seiner Bitte vom Vortrag nicht nachgekommen sei und Fotos von der Delfin-Lagune gemacht hätte - womöglich und vermutlich auch von den Mitarbeitern! Das Hausverbot wurde nur mir gegenüber für den restlichen Tag ausgesprochen. Unsere Mitstreiter durften weiterhin den Zoo betreten.
Der Zoo-Direktor überschreitet damit weit seine Kompetenzen. Dass er es viel lieber hätte, dass wir die ganzen Missstände nicht dokumentieren und bei Verstößen gegen Gesetze auch zur Anzeige bringen, ist klar. Aber sein Verhalten mir gegenüber, ist reine Willkür. Sichtlich scheint Herr Encke davon genervt zu sein, dass schon seit Wochen Informations-Flyer an die Besucher verteilt werden. Gestern waren gar 15 Tierschützer vor dem Zoo unterwegs und verteilten die Aufklärungsflyer an die Besucher.

Ich selbst habe weder gegen die Hausordnung oder sonst gegen irgendeine Vorschrift, die im Zoo für jeden Besucher gilt, verstoßen! Am Zoo-Eingang wurde mir am Nachmittag tatsächlich der Eintritt verwehrt, obwohl ich eine gültige und bezahlte Eintrittskarte besaß. Eine Beschwerde bei der Verwaltung wies man einfach damit zurück, dass der Zoo-Direktor oder eine verantwortliche Person in Vertretung nicht zu sprechen sei. Eine schriftliche Begründung für das Hausverbot über ein paar Stunden wurde mir auch verwehrt. Alles könne man ja am nächsten Tag machen, hieß es lapidar von einer Verwaltungssprecherin. Der Zoo-Direktor war jedoch anwesend, was unsere Mitstreiter später feststellten.

Es ist ein Unding und verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz, dass Besucher zuerst Eintrittskarten kaufen, diesen dann aber mit abstrusen Begründungen den Einlass verwehrt werden. Jedem Besucher müsste mitgeteilt werden, dass er keine Fotos im Zoo machen darf und nicht willkürlich bei einzelnen Personen, deren Nase dem Zoo-Direktor gerade mal nicht gefällt oder seinen persönlichen Bitten nicht nachkommt! Dies ist eine Diskriminierung, die nicht akzeptabel ist!
Bei den Delfin-Shows lässt es sich überhaupt nicht vermeiden, dass die Delfin-Trainer mit auf den Fotos sind, denn sie befinden sich ja dann gerade bei den Tieren. Ebenso bei den offiziellen Fütterungen, wie z. B. bei den Pinguinen oder Eisbären, die von Zoo-Mitarbeiter durchgeführt werden.

Ich habe den Eindruck, die Zoo-Mitarbeiter im Delfinarium würden sich am liebsten nur noch mit Strumpfmasken der Öffentlichkeit dort präsentieren wollen! Dass die Delfin-Haltung in Deutschland auf große Ablehnung stößt, kommt jetzt wohl auch direkt bei den Personen um die Delfin-Becken an! Der Zoo-Direktor sprach davon, dass die Delfin-Trainer schon bei ihrem Einkauf in einem Laden auf ihre Tätigkeit angesprochen werden! Das ist für uns nichts Neues, denn das erlebten wir auch schon vor Schließungen von anderen Delfinarien im In- und Ausland. Die meisten Delfin-Trainer holten sich rechtzeitig vor einer Schließung ihre Arbeitspapiere ab und fanden auch leicht wieder Arbeit in einem anderen Delfinarium, welches noch nicht in den Fokus von Tierschützern geraten war! 

Vor ein paar Wochen veröffentlichten wir Zahlen über die Größe der Becken in denen die Delfine gehalten werden. Zahlen über die Wasserfläche und dem Wasservolumen, die der Tiergarten selbst veröffentlicht hatte. Herr Encke wetterte auch damals und bot an, dass wir mit einem Maßband vorbeikommen und selbst die Becken ausmessen sollten! Zu diesem Angebot steht der Zoo-Direktor wohl nicht mehr, wenn er schon rein willkürlich ein Hausverbot erteilt.

In den letzten Wochen stellten wir oftmals fest, dass den Delfinen zeitweise viel zu wenig Platz geboten wird! Oftmals werden vier Delfine vor der Show in das Außenbecken 1 gesperrt. Dieses Becken hat ein Wasservolumen von 1.078,4 m3 und eine Wasserfläche von 274,8 m2. Alle vier Schieber rings um dieses Becken waren geschlossen.

Für in Gefangenschaft gehaltene Delfine gilt laut Säugetiergutachten als MINDESTANFORDERUNG:

http://www.wdsf.eu/images/_wdsf_download/haltung_saeugetiere_auszug.pdf  

„Die Haltung muß mindestens in einem Zwei-Becken-System erfolgen.“ Es gibt zwar mehrere Becken, aber diese standen den Delfinen nicht zur Verfügung!

Weiter ist vorgeschrieben und das gilt für bis zu fünf Delfine:

„Oberfläche und Wassermenge:

Die Mindestoberfläche des gesamten Beckenkomplexes muß 400 m2 betragen.
Gesamtwasservolumen: 1.500 m3“

Der gesamte Beckenkomplex erfüllt zwar diese Vorgaben, aber das nützt den Delfinen nichts, wenn sie in einem einzigen Becken eingesperrt sind und in andere Becken nicht gelangen können! Das Außenbecken 1 der Delfin-Lagune bietet weder die vorgeschriebene Wasserfläche, noch das vorgeschriebene Wasservolumen!

Wir werden diese Missstände weiterhin dokumentieren und werden uns auch von einem Herrn Encke nicht davon abbringen lassen, diese anzuprangern!

Den Zuständigen der Stadt Nürnberg können wir nur empfehlen, sich von einem Zoo-Direktor zu verabschieden, der noch nicht einmal in der Lage ist, sich darum zu kümmern, Stolperfallen zu entfernen, über die am letzten  Sonntag ein Kind gefallen ist und sich verletzt hatte. Auch für ein Messer, welches vor einem Tiergehege und direkt neben Kindern lag oder für ein Stromkabel, welches sich nur wenige Zentimeter neben den Delfinbecken befindet und nur mit einer dünnen Plastiktüte isoliert war, hatte dieser Zoo-Direktor keinen Blick übrig.

Nur die Absetzung dieses Zoo-Direktors und die mittelfristige Schließung des Delfinariums kann dem Zoo in Nürnberg wieder ein besseres Image und Solidität verschaffen!

Andreas Morlok

CEO ProWal


18.04.14 - Japan will im Pazifik weiter Wale jagen - http://web.de/magazine/wissen/tiere/18834230-japan-pazifik-wale-jagen.html#.A1000145


15.04.14

JA zu Besuchen bei freilebenden Delfinen!

Seltene Aufnahme!

Eine Unterstützerin schickte uns heute Urlaubs-Aufnahmen von freilebenden Delfinen aus Namibia. Vor der Küste der „Walvis Bay“ unternahm sie eine Bootstour und traf auf eine kleine Gruppe von sogenannten Heaviside-Delfinen, die von den Einheimischen auch Benguela-Delfine genannt werden. Die Delfine hatten ihren Spaß, als sie auf der Bugwelle eines Schiffes surften und die Boots-Touristen hatten zugleich auch ihre Freude daran.

http://de.wikipedia.org/wiki/Heaviside-Delfin








NEIN zu Delfinarien!

Die freiheitsliebenden und sozialen Tiere haben in kleinen Betonbecken sicherlich keinen Spaß!

Bitte beachten Sie, dass Sie auch jetzt in der beginnenden Ferienzeit keine Einrichtungen in Deutschland und auch im Ausland besuchen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten und für rein kommerzielle Ziele bis zu ihrem Tod ausgebeutet werden!
Damit leisten Sie auch direkt einen Beitrag, um freilebende Delfin-Populationen zu schützen!



12.04.14 - Erschreckende Zahlen über in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen! - More than 2,100 dolphins and whales are being held in captivity at 343 facilities in 63 countries around the world, with the highest numbers of dolphinariums located in Japan (57), China (44), the United States (34), Russia (24), and Mexico (24), according to the Born Free Foundation. - http://www.takepart.com/article/2014/04/10/all-states-countries-and-cities-ban-orcas-captivity


10.04.14 - Ein Bürgermeister mit Verstand! - (engl.) http://www.straight.com/news/623906/mayor-gregor-robertson-calls-end-whale-and-dolphin-captivity-vancouver-aquarium


09.04.14 - Delfinarien - REWE-Touristikgruppe "uneinsichtig" - http://www.eturbonews.de/3891/rewe-touristikgruppe-uneinsichtig


09.04.14 - Nach Jagdverbot: Japan schlachtet in Antarktis 251 Zwergwale - http://www.abendblatt.de/vermischtes/article126750436/Nach-Jagdverbot-Japan-schlachtet-in-Antarktis-251-Zwergwale.html


09.04.14 - Drei Gründe, Delfine nicht in Gefangschaft zu halten - (engl.) - http://newswatch.nationalgeographic.com/2014/04/08/debunking-captivity-3-reasons-not-to-keep-dolphins-in-a-tank/


08.04.14 - Erschreckende Verharmlosung einer Gefahr für Besucher, Mitarbeiter, Tiere und Umwelt des Nürnberger Tiergartens

In den letzten Tagen haben wir schon öfters darüber berichtet, dass am Samstag und Sonntag ein Tank mit Chlorbleichlauge direkt neben dem Pinguin-Becken und dem Besucherweg im Nürnberger Zoo gestanden hatte. Wie der Tiergarten heute auf seiner Webseite veröffentlichte, stand der Tank mit der gefährlichen Chemikalie wahrscheinlich schon seit Donnerstag dort, als die Reinigungsarbeiten des Pinguin-Beckens stattfanden.


http://tiergarten.nuernberg.de/v04/Detailsnews.248.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1245&tx_ttnews%5BbackPid%5D=44&cHash=8c658baff5

Eine Sprecherin des Nürnberger Tiergartens bestätigte dem Bayerischen Rundfunk den Einsatz von Chlorbleiche zum Reinigen des Pinguin-Beckens. Es wurde wie jedes Jahr abgelassen und von Algen befreit. Mitarbeiter hätten dann versäumt, den Tank nach der Reinigung wieder in den dafür vorgesehenen Lagerraum zu bringen. Der halbleere Tank sei aber für Mensch und Tier außer Reichweite und somit keine Gefahr gewesen, so die Sprecherin weiter.

http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/chlor-tank-tiergarten-nuernberg-100.html

Dieses Versäumnis einzugestehen, was schon Seltenheitswert dieses Zoo mit seinen vielen Missständen hat, ist löblich. Allerdings ist die Aussage, dass der Tank für Mensch und Tier außer Reichweite stand und er damit keine Gefahr darstellte, falsch! Der Tank stand direkt bei dem Pinguin-Becken und an einem Weg, an dem sich die Zoobesucher aufhielten. Siehe Bilder unter: http://walschutzaktionen.de/2287201.html (weiter runterscrollen).

Laut Hersteller-Angaben muss dieser Tank kühl bei einer Temperatur von + 2° C bis + 8° C. gelagert werden. Am Samstag und Sonntag maß das Thermometer in Nürnberg + 17° C und 18° C und am Sonntag schien die Sonne direkt auf diesen Behälter. Der Tank ist laut Hersteller-Angaben gegen Sonneneinstrahlung zu schützen! Hitzeeinwirkung auf den Behälter führt zu Druckanstieg mit Berstgefahr und nachfolgender Explosion!

Wie der Tiergarten Nürnberg heute mitteilte, wird die Chemikalie in einem Sicherheitsbehälter mit einem vorgeschriebenem Überdruckventil aufbewahrt. Falls sich der Behälter erwärmen sollte, etwa durch Sonneneinstrahlung, dann würde das entstehende Gas einfach entweichen!

Das ist nicht nur fahrlässig und verantwortungslos, sondern ganz klar ein Handhabungsverstoß gegen die fachgerechte und sichere Lagerung dieser Chemikalie. Laut Hersteller-Angaben darf entweichendes Gas nicht eingeatmet werden!

Die Hersteller empfehlen bei Kontakt mit dieser Chemikalie:

Bei Exposition oder Unwohlsein: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen:

Brennen und Schmerzen der Augen, der Nasen- und Rachenschleimhäute sowie der Haut. Blasenbildung auf der Haut. Husten, Atemnot, Erstickungsanfälle.
Gefahren: Bildung eines Lungenödems (auch mit Verzögerung von einigen Tagen).

Schon durch Erwärmung oder Sonnenlicht kann es zum Zerfall von Natriumhypochlorit kommen, bei dem unter anderem Chlor und Chlorwasserstoff freigesetzt werden.

Chlor wirkt als Gas vorwiegend auf die Atemwege. Bei der Inhalation reagiert es mit der Feuchtigkeit der Schleimhäute unter Bildung von Hypochloriger Säure und Salzsäure. Dadurch kommt es zu einer starken Reizung der Schleimhäute, bei längerer Einwirkung auch zu Bluthusten und Atemnot, sowie Erstickungserscheinungen. Bei höheren Konzentrationen kommt es zur Bildung von Lungenödemen und starken Lungenschäden. Ein Gehalt von 0,5–1 % Chlor in der Atemluft wirkt tödlich durch Atemstillstand.

Chlorwasserstoff ist ätzend und in hohen Konzentrationen giftig. Einatmen können Reizungen der Schleimhäute und der Atemwege auftreten, die zu einer akuten Bronchitis oder Lungenentzündung führen können.


http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhypochlorit

Zoo-Besucher, Mitarbeiter (Pinguin-Fütterung) und die Tiere wurden durch das Versäumnis, den Tank nicht an einem sicheren Platz zu lagern, einer völlig unnötigen Gefahr ausgesetzt!

Warum der Tiergarten keine Alternativen zu dieser gefährlichen Chemikalie einsetzt, wie z. B. Ozon in den Delfin-Becken, ist wohl eine Kostenfrage und warum Tierpfleger den jährlichen Gesundheitscheck der Pinguine durchführen und nicht ein Tierarzt, bleibt wohl ein Geheimnis des Zoos. Ebenso wohl die Ursache für die Hautverletzung mindestens eines Pinguins.






08.04.14 - Japanische Walfänger kehren mit Bruchteil der erhofften Beute heim - Dennoch mehr als doppelt so viele Exemplare wie in der letzten Saison erlegt - http://derstandard.at/1395364622291/Japanische-Walfaenger-kehren-mit-Bruchteil-der-erhofften-Beute-heim


07.04.14 - Kritik am Nürnberger Tiergarten Chlor-Tank neben Pinguin-Becken

Ein im Nürnberger Tiergarten stehengelassener Chlor-Tank hat Tierschützer auf den Plan gerufen. Der Tank neben dem Pinguin-Becken hätte explodieren können, so die Organisation "ProWal". Der Tiergarten spricht von einem Versehen.


Durch die direkte Sonneneinstrahlung hätte der Druck im Tank zu einer Explosion führen können, teilte der Geschäftsführer der Tierschutzorganisation "ProWal", Andreas Morlok, mit. Laut Hersteller-Angaben müsse das Gemisch kühl gelagert werden. Wegen der offenbar unsachgemäßen Lagerung verständigten die Tierschützer die Polizei. Die Mitarbeiter des Tiergartens entfernten den Tank daraufhin.

Außer Reichweite für Mensch und Tier


Eine Sprecherin des Nürnberger Tiergartens bestätigte dem Bayerischen Rundfunk den Einsatz von Chlorbleiche zum Reinigen des Pinguin-Beckens. Es wurde wie jedes Jahr abgelassen und von Algen befreit. Mitarbeiter hätten dann versäumt, den Tank nach der Reinigung wieder in den dafür vorgesehenen Lagerraum zu bringen. Der halbleere Tank sei aber für Mensch und Tier außer Reichweite und somit keine Gefahr gewesen, so die Sprecherin weiter.

http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/chlor-tank-tiergarten-nuernberg-100.html

 
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Anmerkung ProWal:

„Der halbleere Tank sei aber für Mensch und Tier außer Reichweite und somit keine Gefahr gewesen, so die Sprecherin weiter.“

Diese Aussage ist falsch und ein Herunterspielen der Tatsachen: Tiere und Menschen waren nur wenige Meter von diesem Tank entfernt und damit akut gefährdet! Siehe Bilder unter: http://walschutzaktionen.de/2287201.html (weiter runterscrollen).



07.04.14 - Kommerzieller Walfang Norwegen

Trotz sinkender Nachfrage nach Walfleisch - Norwegen legt morgen seine Walfangquote für 2014 fest – 1.286 Minkwale sollen getötet werden – Gleiche Fangquote wie 2013 (Tatsächlicher Fang: 594 Wale) -

http://www.tnp.no/norway/panorama/4433-norway-keeps-whaling-quota-environmentalists-react



06.04.14 - Tiergarten Nürnberg – Gefährlicher Chlor-Tank – Polizei eingeschaltet - Explosionsgefahr gebannt

Ergänzung zum Bericht von gestern:


https://www.facebook.com/media/set/?set=a.688226974568290.1073741835.120565088001151&type=1

Auch heute stand der Chlor-Tank neben den Wasserbecken der Pinguine. Nur wenige Meter entfernt standen die Besucher und sahen bei der Fütterung der Tiere zu. Der Chlor-Tank muss kühl gelagert werden. Er darf nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, weil er bersten und dann explodieren könnte.

Die Sonne schien heute direkt auf den Tank und es bestand Gefahr in Verzug für die Zoo-Besucher, Mitarbeiter, Tiere und der Umwelt. Die Chemikalie darf nur zwischen 2° C und 8° C gelagert werden. Der Thermometer zeigte bereits 18° C an!

Wir informierten die Nürnberger Polizei, die daraufhin den Tiergarten Nürnberg aufforderte die Gefahrenquelle zu beseitigen. Drei Mitarbeiter des Zoos transportierten den Tank daraufhin weg.

Die Zoo-Mitarbeiter drohten uns mit einer Anzeige, falls wir ihre Gesichter auf den Fotos nicht unkenntlich machen würden. Diese Nötigung ist ungeheuerlich, denn es gibt kein Fotografierverbot im Zoo und keine Hinweise (an zahlende Besucher) darauf, dass ihre privaten Fotos nicht veröffentlicht werden dürfen. Wir kommen dem dennoch nach, denn uns geht es nicht um die Mitarbeiter, die hier mehr als fahrlässig gehandelt und unnötigerweise die Besucher, sich selbst, die Tiere und die Umwelt in Gefahr gebracht haben, sondern darum, dass es nicht zu einem Unglück mit katastrophalen Folgen gekommen ist.

Das WDSF hat heute die zuständige Behörde in Nürnberg eingeschaltet und beantragt, den Vorfall strafrechtlich überprüfen zu lassen, sowie entsprechende staatsanwaltschaftliche Ermittlungen bezüglich der Besuchergefährdung durch den unsachgemäßen Standort des Gefahrenbehälters einzuleiten!





Mehr Informationen und Bilder unter: Nürnberg-Report 2 - 2014



05.04.2014 - „Tiergarten Nürnberg" – Einsatz von „ätzendem Chlor“ nun nachgewiesen! Fahrlässiger Umgang - Gefahr für Besucher, Tiere und Umwelt!

Der Zoo-Vize, Helmut Mägdefrau, äußerte sich vor kurzem auf unseren Vorwurf, dass im Delfinarium immer noch „ätzendes Chlor“ eingesetzt würde, folgendermaßen:

„Von ätzendem Chlor könne keine Rede sein. Überwiegend wird mit Ozon gereinigt, nur in Ausnahmefällen setze man kurzzeitig Chlor ein. Eine Schädigung bei den Säugern sei nicht feststellbar.“

Auf die Nachfrage auf der Facebook-Seite des Tiergartens, was für eine Art von Chlor im Tiergarten Nürnberg denn eingesetzt würde, gab es natürlich keine Antwort.

Wir fanden es selbst heraus!

Direkt bei der Humboldt-Pinguin-Anlage steht ein großer Tank-Kanister auf einer Palette mit der Aufschrift UN 1791!

Das ist flüssiges ätzendes Chlor!

Die Bezeichnung kommt uns bekannt vor! Es ist genau die gleiche Chemikalie, die im Delfinarium ConnyLand in der Schweiz eingesetzt wurde!

HYPOCHLORITLÖSUNG - UN 1791 - Gefahrnr. 80 - ERICard-Nr. 8-06 - UN1791

Natronbleichlauge, Chlorbleichlauge – Ätzend – wasser- und umweltgefährdend

Unter anderem ist darüber zu erfahren:

Lagerkategorie:

Lagern bei +2°C bis +8°C.

Kühl lagern! Gegen Sonneneinstrahlung schützen!

Hitzeeinwirkung auf Behälter führt zu Druckanstieg mit Berstgefahr und nachfolgender Explosion.

(Der Kanister-Tank stand gestern ohne Schutz vor Sonneneinstrahlung bei + 17°C direkt neben der Pinguin-Anlage. Nur ein paar Meter entfernt standen die Besucher!)

Eigenschaften/Gefahrenhinweise:

Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

Entwickelt mit Säuren oder Oxidationsmittel giftiges Chlorgas.

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.

Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Nicht in die Kanalisation/Oberflächenwasser/Grundwasser gelangen lassen.

Entwickelt bei Berührung mit Säure giftige Gase. Verursacht Verätzungen.

Sehr giftig für Wasserorganismen!

Entwickelt ätzende und reizende Dämpfe, auch im Brandfall.

Kann Metalle angreifen, hierbei Wasserstoffgas entwickeln und mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch bilden.

Die Dämpfe können unsichtbar sein und sind schwerer als Luft. Sie breiten sich am Boden aus und können in Kanalisation und Kellerräume eindringen.


Persönlicher Schutz:

Chemikalienbeständige Kleidung (z.B. Spritzschutz-, Säureschutzkleidung)

Umluftunabhängiger Atemschutz

Chemikalienschutzanzug bei Arbeiten im Wirkbereich des Stoffes oder der Dämpfe

Allgemeine Maßnahmen:

BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Mit reichlich Wasser und Seife waschen.

Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen). Nicht mischen mit Säuren. Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

Bei Exposition oder Unwohlsein: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen
Brennen und Schmerzen der Augen, der Nasen- und Rachenschleimhäute sowie der Haut. Blasenbildung auf der Haut. Husten, Atemnot, Erstickungsanfälle.
Gefahren: Bildung eines Lungenödems (auch mit Verzögerung von einigen Tagen).

Mit dem Wind vorgehen. Schutzausrüstung bereits vor dem Betreten des Gefahrenbereichs anlegen.

Maßnahmen bei Stoffaustritt:

Lecks wenn möglich schließen.

Ausgetretenes Produkt mit allen verfügbaren Mitteln auffangen.

Flüssigkeit mit Sand, Erde oder anderen geeigneten Materialien aufnehmen.

Falls der Stoff in offenes Gewässer oder Kanalisation gelangt, zuständige Behörde informieren.

Aus Umweltschutzgründen Löschmittel zurückhalten.

Erste Hilfe:

Falls der Stoff in die Augen gelangt ist, mindestens 15 Minuten mit Wasser spülen und Personen sofort medizinischer Behandlung zuführen.

Kontaminierte Kleidung sofort entfernen und betroffene Haut mit viel Wasser spülen.

Personen, die mit dem Stoff in Berührung gekommen sind oder Dämpfe eingeatmet haben, sofort medizinischer Behandlung zuführen. Dabei alle verfügbaren Stoffinformationen mitgeben.

Mund-zu-Mund-Beatmung vermeiden. Beatmungsgeräte anwenden.

Vorsichtsmaßnahmen nach dem Hilfeleistung-Einsatz:

Ablegen der Schutzkleidung.

Vor dem Ablegen von Maske und Schutzanzug kontaminierten Anzug und Atemschutzgerät mit Wasser abspülen.

Beim Entkleiden von kontaminierten Einsatzkräften oder bei der Handhabung von kontaminiertem Gerät chemikalienbeständige Kleidung und umluftunabhängigen Atemschutz tragen.

Kontaminierte Reinigungsflüssigkeit zurückhalten.


http://www.merckmillipore.de/germany/chemicals/natriumhypochloritloesung/MDA_CHEM-105614/p_Lzmb.s1LHyQAAAEWEOEfVhTl

http://sync.einsatzleiterwiki.de/doku.php?id=gefaehrliche_stoffe_gueter%3Aericards%3Aklasse_8%3A17910987

https://www.fischar.de/tpl/download/Natronbleichlauge.pdf

http://www.hoefer-chemie.de/wp-content/uploads/2013/07/Chlor-fluessig.pdf

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Anmerkung ProWal:

Herr Mägdefrau, warum behaupten Sie, dass von ätzendem Chlor keine Rede sein kann, wenn es eben doch so ist?

Warum bestreitete der Tiergarten Nürnberg noch vor kurzem, dass im Delfinarium Chlor eingesetzt wird und revidierte die Behauptung, als ein Mitarbeiter den Einsatz uns gegenüber doch zugegeben hatte?

Warum steht ein Schild bei der Delfin-Lagune: „Chlorfrei! Auf Chlor wird in den Salzwasser-Becken der Delfin-Lagune ganz verzichtet“, obwohl durch den Wasseraustausch der Schwimm-Schleusen des Delfinariums I und den Außenbecken doch Chlor in die Delfin-Lagune dringen kann?

Warum sichert die Zooleitung den Chlor-Tank-Kanister bei der Pinguin-Anlage nicht vor direkter Sonneneinstrahlung? Warum wird der Kanister nicht, wie vorgeschrieben, kühl gelagert, obwohl ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass eine Hitzeeinwirkung auf den Behälter zu Druckanstieg mit Berstgefahr und nachfolgender Explosion führen kann, was erhebliche Auswirkungen auf die Besucher, Tiere und Umwelt haben kann?

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Woher die Hautverletzungen des Pinguins in dieser Fotoserie stammen, ist uns nicht bekannt!

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Chlor wird zum Abtöten von Bakterien im Wasser verwendet. Es gibt Alternativen, aber diese werden wegen hohen Kosten kaum angewendet.

„Wegen der hohen Chloranteile in ihrem Wasser waren Delfine im Clearwater Marine Aquarium unfähig, ihre Augen zu öffnen und ihre Haut fing an, sich zu schälen.“

http://www.peta.de/delfinarien-hintergrundwissenMehr anzeigen


Mehr Informationen und Bilder unter: Nürnberg-Report 2 - 2014



04.04.14 - Japan - Internetversand ohne Meeressäuger - Wale raus aus dem Warenkorb - http://www.taz.de/Internetversand-ohne-Meeressaeuger/!136198/


04.04.14 - Taiji – Die Hölle für Delfine - Kommerzielle Ausbeutung bis zum Tod

Für 100,- € bietet eine Firma nun die Möglichkeit an, um im „Wal-Museum“ in Taiji mit den gefangenen Delfinen zu tauchen und sie zu fotografieren.

Wohlwissend, dass alle Familien-Mitglieder dieser Tiere in der nahegelegenen TODES-BUCHT abgeschlachtet wurden!

Gedanke der Tauchfirma zum Angebot:

"Ich möchte mit Delfinen schwimmen, um geheilt zu werden!"

http://www.kmcscuba.com/pg238.html


02.04.14 - ENDLICH! - Obama macht ernst - "Island bedroht das Überleben der Wale" - Falls Island seinen Finnwalfang fortsetzt, drohen einseitige US-Sanktionen!

Zeit, dass sich die EU und auch andere Länder anschließen!

Bedauerlich ist, dass der Zwergwalfang Islands bei den Sankstionsandrohungen (noch) keine Berücksichtigung findet!

http://voiceofrussia.com/news/2014_04_02/US-imposes-sanctions-against-Iceland-in-connection-with-continuation-of-whaling-9500/

Ausführliche Informationen zum isländischen Finn- und Zwergwalfang auf der ProWal-Webseite unter:

http://walschutzaktionen.de/26252/1633101.html

http://walschutzaktionen.de/26252/1798101.html


01.04.14 - Ankündigung - Demo gegen den Grindwalfang auf den Färöer-Inseln am 29.07.2014 - Infos unter: Färöer-Demo 29.07.14


01.04.14 - Taiji - Unbearbeitetes Film-Material - Doku "Die Bucht" - https://www.thedodo.com/exclusive-from-the-cove-raw-un-491773387.html?xrs=RebelMouse_fb#exclusive-from-the-cove-raw-un-491773387.html 


30.03.14 - Vorbildlich - Färinger hilft einer kleinen Familie von Weißseiten-Delfinen, die sich in seichtes Wasser verirrte - http://jn.fo/springaraflokkur+a+kollafirdi.html


30.03.14 - Ein wichtiger Schritt zur Beendigung des japanischen Walfangs - http://www.focus.de/panorama/welt/den-haag-un-gericht-verbietet-japan-walfang-in-der-antarktis_id_3732238.html

Walfang-Verbot in der Antarktis: Japan könnte weiter töten - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/walfang-verbot-in-der-antarktis-japan-koennte-weiter-toeten-a-961759.html


30.03.14 - Verhöhnung von Delfinen mit dubioser Herkunft – Die EU fördert Ausbau eines Delfinariums in Rumänien mit Steuergeldern!

900.000 Euro Steuergelder gibt die EU über einen Strukturfond für den Ausbau des Delfinariums in der rumänischen Stadt Constanta aus!

Alle Delfine starben, bevor das rumänische Delfinarium im Sommer drei Delfine aus dem Zoo in Peking gekauft hatte. Angeblich seien die Delfine auch China Nachzuchten in 2. Generation! Im Zoo-Delfinarium in Peking sind Nachzuchten sehr selten und es gibt keine Berichte darüber, dass dort überhaupt jemals eine Zucht in 2. Generation gelang! Wir vermuten, dass die Dokumente allesamt gefälscht sind! Der Zoo in Peking gilt als einer der größten Aufkäufer von wildgefangenen Delfinen, die aus den berüchtigten Treibjagden in Taiji stammen!

Einer der drei jungen Delfine in Constanta starb angeblich letztes Jahr. Eine von ProWal/WDSF geforderte DNA-Analyse, um die Herkunft der noch zwei vorhandenen gekauften Delfine aus China, zweifelsfrei bestimmen zu können, lehnen der Betreiber und das zuständige Umweltministerium in Bukarest ab, was sehr tief blicken lässt.

Die Delfinarium-Leitung in Constanta hat angekündigt, bald einen wildgefangenen Delfin aus dem Indischen Ozean nach Rumänien zu importieren. Der Delfin-Import für ein reines Show-Delfinarium in ein EU-Land ist illegal!

http://www.libertatea.ro/detalii/articol/pregatite-show-nini-chen-chen-exercitii-vizitatori-delfinariu-487188.html

Mehr Informationen über das Delfinarium in Constanta unter:

http://walschutzaktionen.de/514601/2184001.html


30.03.14 - Japan sitzt mittlerweile auf einem Berg von knapp 5.000 Tonnen eingefrorenem Walfleisch, für das es keine Abnehmer gibt. 2.300 Wale starben einen sinnlosen Tod! - Montag, 10.00 Uhr - Urteilsentscheidung durch den Internationalen Gerichtshof in Den Haag über den japanischen Walfang in der Antarktis - Australien und Japan haben angekündigt, das Urteil anzuerkennen - http://www.20min.ch/panorama/news/story/Wird-Japans-Walfang-bald-verboten--14168627


29.03.14 – Skandal-Delfinarium im Zoo Nürnberg

Besucher des Delfinariums füttern Delfine mit Obst (hier ein Apfel), welches die Meeressäuger nicht fressen dürfen!

Obwohl es für die Besucher des Nürnberger Zoos verboten ist, die Delfine zu füttern, geschieht dies doch immer wieder!

Auch gelangt immer wieder Müll, selbst Kindertrinkflaschen, in die Becken, in denen sich die Delfine aufhalten. Die Meeressäuger können an verschluckten Gegenständen sterben!

Die Schutzmaßnahmen für die Delfine sind an den Delfinbecken der sogenannten „Delfin-Lagune“ völlig unzureichend. Schon in 2013 bemängelten wir diesen untragbaren Zustand und wandten uns an die zuständige Behörde!

15.05.13 – Auszug aus unserem Schreiben an die zuständige Behörde - Regierung von Mittelfranken:

Unzureichender Maschendrahtzaun

„Der Maschendrahtzaun um die Delfin-Becken ist viel zu grobmaschig und reicht nicht bis auf den Boden. Zudem ist er nicht hoch genug, um zu verhindern, dass manche Besucher die Delfine mit Essensresten füttern. Hier gilt es, Schilder anzubringen, dass das Füttern der Tiere in den Becken verboten ist. Der Zaun ist nicht in der Lage, den liegengelassenen Müll, der zum Teil auch durch den Wind ins Wasser gelangen kann, aufzufangen. Dieser Maschendrahtzaun müsste durch etwas Effektiveres ersetzt werden. Anbieten würde sich als Alternative eine hohe Plexiglaswand, die rings um die Delfin-Becken bis zum Boden installiert wird.“

10.06.13 – Die lapidare Antwort der Regierung von Mittelfranken:

„Im gesamten Tiergarten besteht Fütterungsverbot, es ist deshalb nicht notwendig, im Bereich der Lagune nochmals darauf hinzuweisen. Der angesprochene Maschenzaun ist ausreichend dimensioniert.“

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Es gibt viele Regionen, z.B. in den USA oder den Kanarischen Inseln, da ist es gar verboten, freilebende Delfine zu füttern. Es drohen hohe Geldstrafen bei Missachtung!






30.03.14 - Krim – Ein Versteck für illegale Show-Delfine in der Ukraine?

In den letzten Jahren drängten wir mehrmals beim Umweltministerium in Kiew darauf, dass alle Delfinarienbetreiber in der Ukraine die Herkunft ihrer in Gefangenschaft gehaltenen Delfine nachweisen müssen. Dieser Forderung kam das Umweltministerium auch nach, weil wir in dem ehemaligen Vize-Umweltminister Vidman, wir er selbst sagte, „größten Fan der Delfine in der Ukraine“ gefunden und davon überzeugt hatten, dass es viele Ungereimtheiten und gar illegal gefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer in den Delfinarien seines Landes gibt.

Alle Delfinarien mussten daraufhin Herkunftsnachweise ihrer Delfine und Betriebsgenehmigungen vorlegen, was nicht alle konnten, denn sie besaßen entweder nur gefälschte oder überhaupt keine Dokumente. Infolgedessen wurde gleich das kurz zuvor eröffnete Delfinarium in Sudak auf der Halbinsel Krim geschlossen. Die dortigen Delfine wurden von der Stadtverwaltung beschlagnahmt. In einer Nacht- und Nebelaktion wurden vom Eigentümer „Nemo“ illegal Delfine aus dieser Anlage in das Delfinarium nach Kiew gebracht.

Der größte Betreiber ukrainischer Delfinarien „Nemo“, welcher letztes Jahr 20 wildgefangene Delfine aus dem japanischen Taiji gekauft hatte, versucht nun die politischen Unruhen in der Ukraine zu nutzen, um die Herkunft mancher seiner Delfine zu verschleiern. „Nemo“ befürchtet weitere Beschlagnahmungen durch die ukrainischen Behörden und hat nun acht Delfine von seinen ukrainischen Delfinarien aus Kiew, Charkow und Odessa in ein winziges Delfinarium nach Olenevka (Atlesh, Tarkhankut) auf die Krim gebracht. Auf der von Russland übernommenen Halbinsel kann sich „Nemo“ nun sicher sein, dass die gesetzlichen Auflagen des Umweltministeriums in Kiew nicht mehr greifen. Die acht Delfine sollen in Kürze, noch vor der nächsten Urlaubssaison, in Delfinarien auf der Krim in Sudak!, Yalta und Feodossija, gebracht werden.

Letztes Jahr gab es Versuche, Delfine aus der Ukraine in das EU-Land Tschechien (Zirkus Kaiser) zu importieren, was durch unsere Interventionen in Kiew und durch PETA-Interventionen in Prag verhindert werden konnte.

Alle 30 Delfinarien in der EU lehnen nach einer ProWal/WDSF – Aufforderung die Vorlage von DNA-Analysen ihrer in Gefangenschaft gehaltenen Delfine ab.

http://www.delfinariy.info/2014/03/nerum-pryachet-nelegalnykh-delfinov.html



29.03.14 - Färöer-Inseln - Die grausame Anleitung zum Grindwalschlachten - http://www.heimabeiti.fo/upload/mønustingari%2021-01-2014.pdf


27.03.14 - Peru - 2010 wurde ein Show-Delfinarium geschlossen. Was mit den beiden Delfinen geschehen sollte, welche bisher die Attraktionen der Anlage waren, wusste niemand. Sie wurden vor vier Jahren in zwei kleinen Pools in einer verlassenen Gegend gesperrt. Die Becken haben gerade mal einen Durchmesser von 7 Meter! Der Staat hat kein Geld, um die Tiere auszuwildern. Tierschützer kümmern sich zwar um die Tiere, aber sie können nicht mehr tun, weil die Eigentumsverhältnisse der beiden Tiere nicht geklärt sind. DON´T BUY A TICKET! - http://www.peruthisweek.com/news-animal-rights-groups-protest-living-conditions-of-dolphins-in-captivity-peru-san-isidro-chorrillos-102606


26.03.14 - Schnabelwal stellt Tauchrekord auf - Wal taucht drei Kilometer tief und zwei Stunden lang - http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/tauchrekord-in-der-tierwelt-cuvier-schnabelwal-taucht-drei-kilometer-tief-zwei-stunden-lang_id_3722133.html


26.03.14 - Delfinarium Nürnberg - ProWal kritisiert Äußerungen des Zoo-Direktors

Stellungnahme von Andreas Morlok, Geschäftsführer der Delfin- und Walschutz-Organisation ProWal, zu einen heute im Donaukurier erschienenen Artikel:

Nürnberger Tiergarten-Direktor hat Anschuldigungen der Tierschützer satt -
http://www.donaukurier.de/lokales/hilpoltstein/Nuernberg-Langfristig-geht-es-um-Imageschaedigung;art596,2894680#plx1810145296


Nürnberger Zoo-Direktor Dag Encke behauptet:

„Die Delfine waren und sind während der Pflasterarbeiten, um die es geht, mit sich selbst beschäftigt. Denn die Gruppe zeigt ein ausgesprochen aktives Sozialleben, seit Rocco und Kai, die zwei neuen Tiere aus Harderwijk, hinzugekommen sind“

Andreas Morlok:

Das ist eine reine Schutzbehauptung des Zoo-Direktors, die nicht stimmt. Die Delfine waren nicht mit sich selbst beschäftigt, sondern sie wollten sich vor dem Baulärm in Sicherheit bringen und flüchten, was sie nicht konnten. Es wurden direkt an den Delfin-Becken Baumaschinen eingesetzt, die dem Lärmpegel eines Helikopters gleichkommt. Wir konnten dokumentieren, dass Delfine gegen eine Beckenwand sprangen und vergeblich versuchten, mit ihren Schnauzen die Trennschieber zwischen den Becken hochzuschieben, um flüchten zu können. Der Nürnberger Zoo-Direktor lenkt gerne vom hauptsächlichen Problem ab, für das er selbst mitverantwortlich ist. Die Delfin-Lagune entpuppt sich nämlich als reine Fehl-Konstruktion, die den meisten vorgeschriebenen Mindestanforderungen (Säugetiergutachten) für die Haltung von Delfinen nicht entspricht.

In einem Schreiben an eine Tierschützerin vom 21.03.2014 schreibt Herr Encke über unseren veröffentlichen Film u. a.: „Das Verhalten im Film war eine Auseinandersetzung zwischen drei Bullen, die ihre Rangordnung sortiert haben.“

Genau hier liegt das Problem bei der Konstruktion der Delfin-Lagune. Die Tiere wurden in einzelnen Außenbecken voneinander separiert, was auch nicht zulässig ist, denn jedem Tier müsse wenigstens der Zugang zu einem Zwei-Becken-System ermöglicht werden. Auch die vorgeschriebene Wasserfläche und das Wasservolumen werden den Tieren damit nicht geboten. Da es aber Rangordnungs-Auseinandersetzungen gibt, die gar tödlich enden können, mussten die Tiere voneinander getrennt werden. Das ist der wahre Grund, warum nicht alle acht Delfine in die Halle des alten Delfinariums gebracht werden konnten, um sie wenigstens dort besser vor dem Baulärm schützen zu können. Im alten Delfinarium können nicht alle acht Delfine, aufgeteilt in mehreren Gruppen, gehalten werden, denn es gibt dort keinen Platz dafür.

Die Bauarbeiten hätten während den Rangordnungskämpfen überhaupt nicht stattfinden dürfen und verschoben werden müssen! Da diese Baumaßnahmen aber sicherlich schon länger feststanden, konnte oder wollte der Zoo diese nicht absagen oder verschieben, weil das natürlich zusätzlich Geld gekostet hätte. Aus rein finanziellen Gründen hatte der Zoo alle Seelöwen und die meisten Delfine direkt dem Baulärm ausgesetzt, weil er nicht in der Lage war, die Tiere während den Rangordnungskämpfen bei den Delfinbullen woanders unterzubringen! Die anstehenden Baumaßnahmen und die Rangordnungskämpfe waren dem Zoo schon vor Wochen bekannt und es ist völlig verantwortungslos, dass das Tragluftzelt über zwei Außenbecken der Delfin-Lagune auch schon vor Wochen abgebaut wurde. Die Delfine hätten sich darin und in der alten Delfinhalle besser vor dem Baulärm schützen lassen.

Der Nürnberger Zoo-Direktor weiter:

Encke verweist auf die dreijährigen Bauarbeiten an der neuen Delfinlagune. „Mit Bauarbeiten kennen sich die Tiere inzwischen aus“, sagt Encke mit unverhohlener Ironie.

Andreas Morlok:

Die Hälfte der jetzt acht im Delfinarium untergebrachten Delfine war zum Zeitpunkt des Lagunen-Baus dort überhaupt nicht anwesend! Der in 2008 aus Soltau übernommene „Arnie“ war mit „Joker“, ebenfalls aus Soltau übernommen, im Delfinarium II, also in einem anderen Gebäude des Nürnberger Zoos, untergebracht. „Anke“ kam am 19. März 2012, also fast nach einem Jahr nach der Eröffnung der Lagune (Juni 2011) aus dem holländischen Delfinarium Harderwijk nach Nürnberg zurück. „Rocco“ und „Kai“ waren Geschenke vom holländischen Delfinarium und kamen erst am 13. Juni 2013 nach Nürnberg. Alle vier Delfine kennen sich mit den Bauarbeiten eben nicht aus, wie Herr Encke wohlwissentlich falsch behauptet!

Encke weiter:

„Die Tatsache, dass bisher alle Anzeigen bei Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaften als gegenstandslos abgewiesen wurden, spielt dann leider keine Rolle mehr.“ In vielen Fällen würden auch Anzeigen nur öffentlich angekündigt, dann aber gar nicht erst gestellt, weil das Ziel der öffentlichen Resonanz ja erreicht wurde.

Andreas Morlok:

Wir selbst haben noch nie Anzeige gegen den Zoo in Nürnberg wegen seiner Delfinhaltung erstattet.
Wir bereiten nun aber eine Anzeige wegen Tierquälerei vor und werden auch die zuständigen Behörden auffordern, dem Zoo seine Betriebsgenehmigung für das Delfinarium zu entziehen.

Das für 31 Millionen € erweiterte Delfinarium eignet sich nicht für die Haltung von Delfinen und muss mittelfristig geschlossen werden, denn es erfüllt die wenigsten der vorgegebenen Mindestanforderungen des Säugetiergutachtens, also ein Minimum von all dem, was den Delfinen für ihre Haltung in Gefangenschaft zusteht.
Wohin bringt der Zoo die Delfine und Seelöwen, wenn einmal die Warmwasseraufbereitung für die Außenbecken ausfallen würde? Heute Nacht gab es Minustemperaturen in Nürnberg. Erst vor kurzem geschah genau dies in einem neuen Delfinarium in der Ukraine. Die Delfine konnten nur kurz, bevor das Wasser zufror, vor ihrem sicheren Tod gerettet werden.
Die Zuchtbemühungen im Nürnberger Zoo sollten umgehend verboten und die beiden jungen männlichen Bullen, die im letzten Sommer aus Holland kamen und seitdem für Unruhe und Streit in der Delfin-Gruppe sorgen, umgehend wieder dorthin zurückgebracht werden. Den verbliebenen Delfinen und Moby, der Platzhirsch unter den Delfinbullen, der seine hohe Rangstellung nie kampflos aufgeben würde, muss in seinem hohen Alter Ruhe geboten und keinem Dauerstress mehr ausgesetzt werden!

Für das schlechte Image des Zoos in Nürnberg sorgt dieser schon selbst, was die jährlichen massiven Besucherrückgänge ja auch bestätigen.



26.03.14 - Stellungnahme von Andreas Morlok, Geschäftsführer der Delfin- und Walschutz-Organisation ProWal, zu einem heute auf nordbayern.de erschienenen Artikel:

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/larm-im-delfinarium-experte-halt-belastung-fur-moglich-1.3532929

Online-Bericht:

„Ebenso richtig hält er aber die Aussage von Tiergarten-Direktor Dag Encke, wonach die Tiere sich an den Baulärm gewöhnt hätten.“

Andreas Morlok:

Dem ist eben nicht so, denn die Hälfte der jetzt acht im Delfinarium untergebrachten Delfine war zum Zeitpunkt des Lagunen-Baus dort überhaupt nicht anwesend! Der in 2008 aus Soltau übernommene „Arnie“ war mit „Joker“, ebenfalls aus Soltau übernommen, im Delfinarium II, also in einem anderen Gebäude des Nürnberger Zoos, untergebracht. „Anke“ kam am 19. März 2012, also fast nach einem Jahr nach der Eröffnung der Lagune (Juni 2011) aus dem holländischen Delfinarium Harderwijk nach Nürnberg zurück. „Rocco“ und „Kai“ waren Geschenke vom holländischen Delfinarium und kamen erst am 13. Juni 2013 nach Nürnberg. Alle vier Delfine kannten bis jetzt keinen solchen Lärm!

Online-Bericht:

„Dr. Nicola Mögel, die Pressesprecherin vom Tiergarten Nürnberg, versichert aber auf Nachfrage der Online-Redaktion: Bislang gebe es keinerlei Hinweise, dass die Tiere durch die Bauarbeiten zusätzlichem Stress ausgesetzt seien. Es liege deshalb auch keinen Grund vor, die Delfine im Innenbecken einzusperren.“

Andreas Morlok:

Wir konnten dokumentieren, dass Delfine gegen eine Beckenwand sprangen und vergeblich versuchten, mit ihren Schnauzen die Trennschieber zwischen den Becken hochzuschieben, um flüchten zu können. Es gab also sicherlich Gründe, die Delfine in die Innenbecken zu bringen. Frau Mögel unterschlägt hierbei etwas, was die Delfin-Lagune nämlich als reine Fehl-Konstruktion entlarvt! Die Delfine konnten während den Bauarbeiten nicht alle in die Innenbecken gebracht werden!

In einem Schreiben an eine Tierschützerin vom 21.03.2014, welches uns übermittelt wurde, schreibt der Zoo-Direktor Herr Encke über unseren veröffentlichen Video-Film u. a.: „Das Verhalten im Film war eine Auseinandersetzung zwischen drei Bullen, die ihre Rangordnung sortiert haben.“

Genau hier liegt das Problem bei der Konstruktion der Delfin-Lagune. Die Tiere wurden in einzelnen Außenbecken voneinander separiert, was auch nicht zulässig ist, denn jedem Tier müsse wenigstens der Zugang zu einem Zwei-Becken-System ermöglicht werden. Auch die im Säugetiergutachten vorgeschriebene Wasserfläche und das Wasservolumen werden den Tieren damit nicht geboten. Da es aber Rangordnungs-Auseinandersetzungen gibt, die gar tödlich enden können, mussten die Tiere voneinander getrennt werden. Das ist der wahre Grund, warum nicht alle acht Delfine in die Halle des alten Delfinariums gebracht werden konnten, um sie wenigstens dort besser vor dem Baulärm schützen zu können. Im alten Delfinarium können nicht alle acht Delfine, aufgeteilt in mehreren Gruppen, gehalten werden, denn es gibt dort keinen Platz dafür.

Die Bauarbeiten hätten während den Rangordnungskämpfen überhaupt nicht stattfinden dürfen und verschoben werden müssen! Da diese Baumaßnahmen aber sicherlich schon länger feststanden, konnte oder wollte der Zoo diese nicht absagen oder verschieben, weil das natürlich zusätzlich Geld gekostet hätte. Aus rein finanziellen Gründen hatte der Zoo alle Seelöwen und die meisten Delfine direkt dem Baulärm ausgesetzt, weil er nicht in der Lage war, die Tiere während den Rangordnungskämpfen bei den Delfinbullen woanders unterzubringen! Die anstehenden Baumaßnahmen und die Rangordnungskämpfe waren dem Zoo schon vor Wochen bekannt und es ist völlig verantwortungslos, dass das Tragluftzelt über zwei Außenbecken der Delfin-Lagune auch schon vor Wochen abgebaut wurde. Die Delfine hätten sich darin und in der alten Delfinhalle besser vor dem Baulärm schützen lassen.

Online-Bericht:

„Laut Pressesprecherin bedürfe es "keines von außen kommenden Aufrufs, die Tiere besser zu beobachten." Die Delfine seien von besonderem Forschungsinteresse für den Tiergarten und stünden schon seit den 1990er Jahren" unter ständiger Beobachtung" durch Fachleute.“

Andreas Morlok:

Das ist erheblich zu bezweifeln. Vor kurzem gab es auf der Facebook-Seite des Nürnberger Tiergartens eine Anfrage, ob eine Bilder- oder Video-Übertragung von allen Delfinbecken mit sogenannten Webcams möglich sei. Die Antwort kam prompt:

„Eine komplette Web-Cam-Ausrüstung allein in der Delphinlagune übersteigt weit den Etat des Tiergarten Nürnberg, zumal das Geld dann für die Tiere fehlen würde. Da haben wir eindeutig eine Priorität: Das Wohlergehen unserer Tiere.“

Bei einer Investition von bisher mindestens 31 Millionen Euro, soll die Anschaffung von einer Web-Cam-Ausrüstung, die nur wenige Tausend Euro kosten würde, um die Tiere ständig beobachten zu können, nicht möglich sein? Diese Intransparenz hat andere Gründe! Würde alle Welt sehen, was sich in den Delfinbecken am Tag und in der Nacht ereignet und wie die Delfine dort gehalten werden, das Delfinarium wäre schon morgen geschlossen! Auch ohne ständige Kamera-Überwachung ist feststellbar, dass die Delfin-Haltung in Nürnberg den meisten Vorgaben über die Mindestanforderungen zur Haltung von Säugetieren (Säugetiergutachten) nicht nachkommt. Der Entzug der Betriebsgenehmigung für das Delfinarium ist überfällig!


26.03.14 - "Beim Schweinswal in der Nordsee steht die Ampel in der Nordsee auf Gelb, in der Ostsee auf Rot", - http://www.feelgreen.de/natur-zustand-der-natur-in-deutschland-ist-verheerender-als-angenommen/id_68691252/index


26.03.14 - Auch wir standen auf dem Maidan und wollten die Freiheit … für die Delfine - Herber Rückschlag für die gefangenen Kampf-Delfine auf der Krim!

Vor einem Jahr standen wir auf dem Maidan und forderten dort und schon zuvor beim Umweltministerium in Kiew u. a. die Schließung des „Ausbildungs-Zentrums für Kampf-Delfine“ in Sevastopol auf der Halbinsel Krim in der Ukraine, in dem wir 2012 unter einem Vorwand recherchiert haben.

Was zunächst nach einem großartigen Erfolg für die Delfine aussah, wurde nun mit einem Schlag zunichte gemacht.

Das ukrainische Verteidigungs-Ministerium hatte vor ein paar Wochen beschlossen, diese Anlage auf einem Militärstützpunkt in der Kosakenbucht zu schließen. 50 Jahre lang wurden dort wildgefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer für militärische Zwecke ausgebildet. Unter anderem auch zum Aufspüren von Minen, Töten von feindlichen Tauchern oder als lebende Torpedos. Den Delfinen wurden Sprengladungen auf ihren Köpfen montiert, mit denen sie feindliche Schiffe hätten angreifen müssen.

Im April wäre es soweit gewesen und die Delfine wären entweder an Delfinarien verkauft oder höchstwahrscheinlich freigelassen worden, weil in Kiew nun das dortige Delfinarium geschlossen und abgerissen wird und es deshalb momentan so viele Delfine in der Ukraine gibt, dass die Betreiber nicht wissen, wo sie diese noch unterbringen sollen. Ein wichtiger Erfolg, um die Nachfrage nach weiteren Delfinen aus Taiji/Japan zu senken!

Infolge einer Schließung der Anlage auf dem Militärstützpunkt wäre auch das schlimmste Delfinarium in der Ukraine in Karadag geschlossen worden, welches mit der Anlage in Sevastopol zusammenhängt. Von Karadag aus, wurden bereits illegal wildgefangene Delfine in Delfinarien in der Türkei verkauft – ProWal-Video des Delfinariums in Karadag -
http://www.youtube.com/watch?v=MxDOiKvivsM

Die Annexion der Halbinsel Krim durch Russland hat nun alle Hoffnungen auf eine Freilassung für Dutzende Delfine innerhalb weniger Tage zerstört. Russland hat jetzt das Ausbildungs-Zentrum für die Kampf-Delfine übernommen und wird die Anlage nicht schließen, sondern gar noch ausbauen!

Link:

Russische Kriegsmarine übernimmt Krim-Kampfdelfine

http://de.ria.ru/security_and_military/20140326/268117840.html

 


23.03.14

Skandale um das Delfinarium in Constanta weiten sich aus!

Nach ProWal/WDSF-Recherchen schalten sich nun auch die rumänischen Medien ein und fordern Aufklärung – EU finanziert Ausbau des Delfinariums in Constanta – Wildgefangene Delfine aus dem Indischen Ozean sollen folgen!

Nach unseren Recherchen im einzigen Delfinarium im EU-Mitgliedsland Rumänien stellten wir fest, dass die uns von den Behörden in Bukarest und des Betreibers der Anlage in Constanta am Schwarzen Meer übermittelten Dokumente über die Herkunft der in 2010 aus China erworbenen drei Delfine unstimmig sind.

Die drei Delfine wurden für 500.000 Euro aus dem Zoo in Peking gekauft und sollen laut Angaben des Betreibers in Constanta gar Nachzuchten in 2. Generation sein, was unmöglich der Fall sein kann! Delfingeburten im Pekinger Delfinarium sind sehr selten und kaum ein Kalb hat dort überlebt. Der Zoo in Peking ist daher einer der größten Aufkäufer von Delfinen aus dem japanischen Taiji!

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Papiere für die drei nach Rumänien verkauften Delfine in China gefälscht wurden! Der Zoo in Peking investierte seine aus Rumänien erhaltenen 500.000 Euro sofort und kaufte sechs weitere wildgefangene Delfine in Taiji!

Eine von uns geforderte DNA-Analyse verweigert der Betreiber des Delfinariums in Constanta! Auch das Umweltministerium in Bukarest blockt. Sie werden Gründe dafür haben! Einer der drei Delfine soll im Juni 2013 verstorben sein. Ob das stimmt oder der junge Delfin an ein anderes Delfinarium in der EU abgegeben wurde, ist unklar.

Bilder und Infos unserer Recherche im Delfinarium Constanta:



http://walschutzaktionen.de/514601/2184001.html


Aktuelle Medien-Berichte in Rumänien:

http://www.ziuaconstanta.ro/english/latest/dolphins-illegally-in-constanta-dolphinarium-owners-refusing-dna-analyses-488453.html

http://www.digi24.ro/Stiri/Digi24/Actualitate/Stiri/Scandal+la+Constanta+Cat+de+legala+a+fost+cumpararea+delfinilor+


http://www.digi24.ro/Stiri/Regional/Digi24+Constanta/Stiri/Delfinii+din+Constanta+ar+fi+fost+capturati+ilegal


Skandalös: Steuergelder von der EU!

Völlig inakzeptabel ist, dass die EU nun über einen Strukturfond den Ausbau des Delfinariums in Constanta fördert und den größten Teil der Kosten von 11,5 Mio. Euro übernimmt!

Das Delfinarium, welches sich in der Touristenhochburg Mamaia befindet, erweitert damit die Plätze für die Show-Besucher von derzeit 600 auf zukünftige 1.200 Plätze.

Da die Todesrate in diesem Delfinarium enorm hoch ist und die Anlage zeitweise überhaupt keine Delfine mehr hatte, gibt es nun Planungen, weitere Delfine anzuschaffen, die im Indischen Ozean gefangen werden sollen!

http://ro.stiri.yahoo.com/cas%C4%83-nou%C4%83-pentru-un-alt-delfin-mamiferul-va-162106501.html

In die EU dürfen keine Delfine importiert werden, die für überwiegend kommerzielle Zwecke genutzt werden!



19.03.14 - Delfine illegal in der EU? Delfinarien-Betreiber verweigern DNA-Analysen - http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/28a914ca8681118


19.03.14

Presse-Mitteilung

Baulärm löst Panik bei Delfinen aus - Tierschützer wollen Nürnberger Zoo wegen Tierquälerei anzeigen

Radolfzell - Erneut gerät der Tiergarten in Nürnberg wegen seiner umstrittenen Delfin-Haltung in den Fokus von Tierschützern. Ein nun veröffentlichtes Video zeigt, wie Delfine vergeblich versuchen, sich vor dem Baulärm in Sicherheit zu bringen.

Andreas Morlok, Geschäftsführer der Delfinschutz-Organisation ProWal: Weltweit haben wir für Recherche-Arbeiten bereits in etwa 50 Delfinarien Inspektionen vorgenommen. Was jedoch Anfang dieser Woche im Nürnberger Delfinarium geschah, das haben wir noch nicht einmal in der schlimmsten Anlage erlebt! Bei einer Baustelle an der sogenannten „Delfin-Lagune“ befanden sich in unmittelbarer Nähe die Kalifornischen Seelöwen und Delfine. Bei den Bauarbeiten wurden Gerätschaften eingesetzt, die einen Lärmpegel von bis 110 Dezibel erzeugen. Bereits ab 80 db müssen Bauarbeiter Ohrenschützer tragen. Steht man nur 100 Meter von einem startenden Düsenjet entfernt, dann verursacht dies einen Lärm von 125 db!

Es ist unverantwortlich, dass die Tiere während den Bauarbeiten in die Außenbecken gesperrt und nicht in das Innengebäude gebracht wurden. Die Seelöwen waren direkt neben der Baustelle und sie brüllten herzzerreißend. Die hörsensiblen Delfine zeigten, durch die Baumaschinen verursachten Vibrationen und dem Lärm,  Stressverhalten und drückten sich vor lauter Angst an die Beckenwände. Einige Delfine versuchten mit ihren Schnauzen und aller Kraft die Trennschieber zwischen den Becken hochzuschieben, um flüchten zu können - jedoch ohne Erfolg. Ein verängstigter Delfin sprang in Panik herum und knallte an den Beckenrand. Am liebsten wäre man ins Wasser gesprungen, um den Delfinen zu helfen, aber Aufseher verhindern jegliches Eingreifen.“

ProWal kündigte nun an, den Tiergarten Nürnberg wegen Tierquälerei anzuzeigen.

ProWal weiter: „Der Zoo behauptet, dass die Seelöwen und Delfine vergesellschaftet seien und auch alle Becken benutzen könnten. Die Beckentrennschieber werden angeblich nur dann heruntergelassen, um mit einzelnen Tieren zu trainieren. Dies ist unwahr, denn die Seelöwen und Delfine waren in unterschiedlichen Becken eingesperrt und der Schwimm-Schleusenzugang zu der Delfinhalle war verschlossen. Laut Vorgaben des Säugetiergutachtens muss jedem Delfin ein Zwei-Becken-System zur Verfügung stehen, was nicht der Fall war. Den Meeressäugern steht in diesen einzelnen winzigen Becken noch nicht einmal der vorgeschriebene Platz zur Verfügung. Wir werden nun Strafanzeige wegen Tierquälerei stellen und die zuständigen Behörden auffordern, dass dem Zoo seine Betriebserlaubnis für das Delfinarium entzogen wird. Die Delfine bleiben sonst den illegalen Machenschaften der Betreiber völlig hilflos ausgeliefert.“

Video bei YouTube:
http://www.youtube.com/watch?v=WtqTpP_9Yn8 

Pressebericht: http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/vermischtes/47220312-delfinarium-n%C3%BCrnberg-baul%C3%A4rm-l%C3%B6ste-panik-bei-delfinen-aus



19.03.14





19.03.2014


Gibt es bereits Delfine aus Japan in der EU? Europäische Delfinarien blocken

Im Herbst 2013 erreichte eine dubiose E-Mail eines Finanzinvestors aus Rumänien die deutsche Delfin- und Walschutz-Organisation ProWal. Die Anfrage, in der um Mithilfe für den Bau eines neuen Delfinariums in Rumänien gebeten wurde, weckte zuerst das Interesse der Delfinschützer und sorgte dann nach eigenen Recherchen für Empörung.

Andreas Morlok, ProWal-Geschäftsführer: „Der Absender der E-Mail, ein gewisser Herr Popescu aus der rumänischen Stadt Suceava, war sich wohl nicht bewusst, dass wir auf der Delfinschutzseite stehen, die sich für die Schließungen von Delfinarien weltweit einsetzen. Zum Schein gingen wir auf die Anfrage ein und fragten nach, was denn genau geplant sei und woher die Delfine für das neue Delfinarium kommen sollen? Eine Investorengruppe, die viel Geld hätte, würde zuerst einen privaten Pool bauen, damit es einfacher sei, Delfine aus der Ukraine, Russland oder China zu besorgen. Der Delfin-Verkäufer würde alle notwendigen Dokumente beschaffen. Später solle das Delfinarium dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, so die Antwort. Wir waren bestürzt, denn alle drei Länder sind für Zuchterfolge von Delfinen nicht gerade bekannt. Alle diese Länder importieren Delfine aus dem japanischen Fischerort Taiji, das nach der oscarprämierten Dokumentation „Die Bucht“ für seine blutigen Delfin-Treibjagden weltweit bekannt wurde. Da es in Rumänien, das seit 2007 Mitgliedsland der EU ist, bereits schon in 2010 zu dubiosen Delfin-Importen aus Asien kam, begannen wir zusammen mit dem deutschen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) umfangreiche Recherchen.“

ProWal reiste im September 2013 nach Constanta am Schwarzen Meer und recherchierte im bisher einzigen rumänischen Delfinarium. Auch wurden die Behörden in Bukarest eingeschaltet.

Andreas Morlok: „In dem winzigen Delfinarium in Constanta lebten nur noch zwei der drei Delfine, die für 500.000,- € von dem Zoo in Peking gekauft wurden. Ein Delfin starb angeblich. Das schon seit 1972 existierende Delfinarium hatte zeitweise überhaupt keine Delfine mehr, denn alle Tiere, allesamt Wildfänge, starben frühzeitig. Laut Aussage des rumänischen Delfinarium-Betreibers seien die drei aus China erworbenen Delfine gar Nachzuchten aus zweiter Generation. In Peking gab es allerdings den ersten Zuchterfolg in 2003. Das Kalb starb. Die Zuchterfolge sind spärlich und es gibt keine Berichte darüber, dass überhaupt eine Zucht in zweiter Generation gelang. Das Zoo-Delfinarium in Peking zählt aufgrund seiner erfolglosen Zuchtbemühungen und großem Bedarf an weiteren Tieren zu den größten Einkäufern für wildgefangene Delfine aus Japan - ebenso die Delfinarien in der Ukraine und in Russland. Auf unsere Forderung von DNA-Analyse-Daten, um die Herkunft der Delfine nachzuweisen, ging weder das Umwelt-Ministerium in Bukarest, noch der Betreiber des Delfinariums in Constanta ein. Wir werden die uns zur Verfügung gestellten Dokumente prüfen lassen, denn die Mutter eines Delfins (Chen-Chen) war ein Wildfang. Es ist davon auszugehen, dass diese Dokumente allesamt gefälscht sind, was bereits auch bei Delfin-Importen aus Japan über die Ukraine nach Ägypten schon einmal der Fall war.“

2013 wurde, laut Angaben von ProWal und dem WDSF, schon einmal versucht, Delfine aus Japan über die Ukraine in die EU nach Tschechien einzuführen, was durch Interventionen verhindert werden konnte.

Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des WDSF: „Importe von Delfinen in die EU für eine überwiegend kommerzielle Nutzung sind verboten. Da die Delfine täglich an den Shows in den Delfinarien teilnehmen, dürften überhaupt keine Importe mehr in die EU zugelassen werden!“

Alle Delfinarien in der EU blockieren

Um den Verdacht auszuräumen, dass sich bereits wildgefangene Delfine aus Japan in der EU befinden, wurden alle 30 Delfinarien von den Delfinschutzorganisationen gebeten, Dokumente und DNA-Untersuchungsberichte für ihre in Gefangenschaft gehaltenen Delfine zur Verfügung zu stellen.

Andreas Morlok: „Nur wenige Delfinarien waren für eine Kooperation überhaupt bereit und stellten uns kaum aussagekräftige Dokumente zur Verfügung. DNA-Analyse-Daten übermittelte keiner, was natürlich tief blicken lässt! Auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Delfine ist ominös und völlig intransparent. Dieser Zusammenschluss von europäischen Delfinarien stellt überhaupt keine Daten zur Verfügung und arbeitet im Verborgenen. Laut Aussage der Deutschen Bundesregierung von 2010 gibt es gar Delfinarien außerhalb der EU, die diesem EEP angehören. Für Zuchtbemühungen werden andauernd Delfine und auch Fortpflanzungsmaterial zwischen den teilnehmenden Delfinarien hin- und her getauscht.“

ProWal und das WDSF stellten bei ihren Recherchen auch fest, dass die EU über einen Strukturfond den Ausbau des Delfinariums im rumänischen Constanta mit 900.000,- € und den größten Teil der Kosten von 11,5 Millionen € für den Ausbau des Delfinariums in der litauischen Stadt Kleipeda finanziert.

Andreas Morlok: „Diese Unterstützung der EU mit Steuergeldern ist ein Skandal und muss sofort rückgängig gemacht werden. Beide Delfinarien verweigern die zur Verfügungstellung von DNA-Material über ihre in Gefangenschaft gehaltenen Tiere. In Litauen, seit 2004 EU-Mitglied, befinden sich auch wildgefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer, die aus dem ukrainischen Sevastopol gekauft wurden. Die Entnahmen von Delfinen aus dem Schwarzen Meer sind durch ein Fang-Moratorium verboten. Es gibt auch Hinweise dafür, dass Delfine mit unbekanntem Ursprung aus Russland nach Litauen gebracht wurden.“

Blamage für deutschen Zoo

In Deutschland gibt es nach acht Schließungen noch zwei Delfinarien in den Zoos der Städte Duisburg und Nürnberg. Duisburg stellte den beiden Tierschutz-Organisationen ProWal und WDSF überhaupt keine Unterlagen zur Verfügung. Beide Delfinarien verweigern auch die Herausgabe von Gen-Analyse-Daten.

Mit einer gewagten Aussage äußerte sich der Zoo in Nürnberg:

„Der Tiergarten Nürnberg, so wie alle anderen europäischen Delfinarien verurteilen das Abschlachten der Delfine und niemals werden Tiere aus Taiji in unsere Delfinarien kommen.“

Jürgen Ortmüller wiederspricht: „Diese Aussage ist falsch, denn es befinden sich bereits Delfine aus Taiji in europäischen Delfinarien. Unter anderem in Russland und in der Ukraine. Anstatt falsche Behauptungen aufzustellen, wäre es der Sache dienlicher, dass alle Delfinarien in der EU mehr Transparenz zeigen würden. Die Zoos in Duisburg und in Nürnberg sind übrigens Mitglieder des Weltzooverbandes WAZA, in der auch der Japanische Zoo-Verband JAZA Mitglied ist. Viele Mitglieder der JAZA, wie unter anderem das Wal-Museum in Taiji, sind aktiv an den grausamen und blutigen Delfin-Treibjagden beteiligt.

ProWal und das WDSF fordern die EU-Kommission auf, ihre Unterstützung für den Ausbau der Delfinarien in Rumänien und in Litauen unverzüglich zu beenden. Zudem müsse ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine in die EU beschlossen werden, da weder die Zucht nachhaltig ist, noch Delfine ausgewildert werden und es überhaupt keine Transparenz über die Tiere in den vorhandenen Delfinarien gibt. Die Abschaffung des EEP für Delfine ist ebenso erforderlich, wie ein Zuchtverbot, da dieser Zusammenschluss nur für die Verfolgung kommerzieller Interessen der Delfinarien-Betreiber dient und nicht zum Artenschutz freilebender Delfin-Populationen beiträgt.

DNA-Tests - EU

Link: Delfinarium in Constanta/Rumänien - http://walschutzaktionen.de/514601/2184001.html


19.03.14 – Delfinarium Nürnberg – Kein Schutz der Delfine vor Baustellen-Lärm – ProWal erstattet Anzeige wegen Tierquälerei!    

 http://www.youtube.com/watch?v=WtqTpP_9Yn8&feature=youtu.be

18.03.14 - Japan - Ehemaliger Delfin-Jäger - "Delfinjagd ist keine jahrhundertealte Tradition Japans" - http://www.japantimes.co.jp/news/2014/03/17/national/japanese-ex-dolphin-hunter-says-slaughter-is-not-centuries-old-tradition/

18.03.14 - Studie: Beifang gefährdet Meeres-Ökosystem - http://www.ad-hoc-news.de/studie-beifang-gefaehrdet-meeres-oekosystem--/de/News/35888915

17.03.14 -  Dutzende Delfine verendeten im Eis vor Neufundland - http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Chronik/Dutzende-Delfine-verendeten-im-Eis-vor-Neufundland

15.03.14 - Japanische Walfänger auf dem Rückzug - Brutale Saison beendet - http://www.taz.de/Japanische-Walfaenger-auf-dem-Rueckzug/!134868/

14.03.14 - Bei den Connyland-Delfinen in der Karibik - http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/Bei-den-Connyland-Delfinen-in-der-Karibik-26116223


12.03.2014


Harsche Zoo-Kritik – Report über Nürnberger Delfinarium schlägt hohe Wellen

Radolfzell – 11.03.2014 – Ein von der Tierschutzorganisation ProWal veröffentlichter Report über die Tierhaltung im Nürnberger Zoo sorgt für Empörung. 

Laut ProWal werden nicht einmal die minimalsten Anforderungen des seit 1996 geltenden Gutachtens für die Haltung von Säugetieren im Nürnberger Delfinarium erfüllt.

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal, äußert sich empört: „Die 2011 für bisher 31 Millionen € errichtete „Delfin-Lagune“ sollte den Delfinen mehr Platz und natürlichere Bedingungen bieten, was der Realität jedoch nicht entspricht. Die Delfine haben im Winter gar weniger Platz als früher. Sie sahen in den letzten drei Monaten noch nicht einmal die Sonne. Im 1971 erbauten Delfinarium wird noch immer ätzendes Chlor zur Abtötung von Bakterien im Wasser eingesetzt, welches durch Schleusen auch in die „Delfin-Lagune“ gelangt. Während der Show-Vorführungen im sanierungsbedürftigen alten Delfinarium, bei denen die Delfine wie abgerichtete Clowns wirken, ist nichts auf die vorgegebenen natürlichen Verhaltensweisen aufgebaut. Skandalös ist, dass nierenkranke Delfine auf Betonboden springen müssen, um widernatürliche Kunststücke vorzuführen. Bei den seit 1998 erfolglosen Zuchtbemühungen besteht Inzuchtgefahr, da manche Delfine verwandt sind. Weil den Delfinen in Nürnberg keine tiergerechte Umgebung geboten wird, muss die Zucht eingestellt und das Delfinarium mittelfristig geschlossen werden.“

Laut ProWal wird das bisherige Säugetiergutachten gerade überarbeitet und bei einer Vorgabenverschärfung müsste dem Zoo spätestens dann die Betriebsgenehmigung für das Delfinarium entzogen werden.

Viele Missstände im Nürnberger Zoo gefährden die Besucher und auch die Tiere.


Andreas Morlok: „Steinbrocken lösen sich von den Hängen der Delfin-Lagune und gefährden die Besucher. Das gesamte Zoo-Gelände erscheint uns wie eine Müllhalde, denn in fast allen Tiergehegen befand sich Müll, den manche Tiere fraßen. Eine über einen ganzen Tag an einem Geländer hängende gebrauchte Männerunterhose sorgte bei Besuchern für viel Kopfschütteln. Die Zooleitung ist aufgerufen, die in unserem Report dokumentierten Missstände umgehend zu beseitigen!"

Link ProWal-Report:
 
                                                                                                 

Nürnberg-Report 1 - 2014

 

Entwicklungen:

 

11.03.2014:


http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/vermischtes/47220174-report-%C3%BCber-n%C3%BCrnberger-delfinarium-schl%C3%A4gt-hohe-wellen

 

12.03.2014:


Tiergarten kontert ProWal-Kritik: Kampagne eines Einzelnen



http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-kontert-prowal-kritik-kampagne-eines-einzelnen-1.3510906

 

Anmerkung Andreas Morlok, alleiniger Geschäftsführer der Tierschutz-Organisation ProWal:

Der Zoodirektor scheint sich jeder Realität zu verweigern. Mehrere Personen waren bei der Erstellung und den Recherchen vor Ort beteiligt.

Auf Anfrage und nochmaliger Nachfrage unter Zeugen bestätigte eine Zoo-Mitarbeiterin den fortlaufenden Chlor-Einsatz im alten Delfinarium!

Die Angaben über die Fläche und des Volumens der Wasserbecken sind nicht unsere Erfindung, sondern stammen vom Zoo in Nürnberg selbst! Das Säugetiergutachten über die Mindestanforderungen für die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft stammt vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Diese Vorgaben werden in den meisten Punkten im Nürnberger Delfinarium nicht erfüllt! Das Leugnen der Tatsachen, dass sich in fast jedem Tiergehege, welches wir inspizierten, Müll herum lag und es viele Gefahrenherde für die Besucher und den Tieren gibt, bezeugt entweder Betriebsblindheit oder Realitätsverweigerung. Uns als Lügner zu bezeichnen, obwohl unser Report eindeutig die Fakten aufzeigt, ist ein Armutszeugnis eines verantwortungslosen Zoodirektors, dem man nur seine Absetzung empfehlen kann!



10.03.2014 - ProWal-Report - Nürnberger Tiergarten - Delfinarium und Zoo-Gelände





Nürnberg-Report 1 - 2014




08.03.14 - Gute Nachrichten und vorbildlich - Kalifornien ist auf dem Weg zu einem gesetzlichen Verbot für die Haltung von Orcas in Gefangenschaft! -  http://edition.cnn.com/2014/03/07/us/california-bill-orca-killer-whale-seaworld/


04.03.14 - Video von "Angel" - Taiji- Walmuseum/Japan - Angel ist immer noch in dem Glas-Beton-Bau. Es gibt wenigstens ein Zeltdach über dieser Anlage, damit sie vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt wird. Das offene Meer ist nur ein paar Schritte von diesem Gebäude entfernt. Angel wurde im Januar, zusammen mit ihrer Familie, in die Schlachtbucht von Taiji getrieben. Das junge Albino-Weibchen wurde in Gefangenschaft genommen. Die Mutter starb - https://www.youtube.com/watch?v=DQaE8xtghzw&feature=youtu.be Mehr Infos unter: Taiji 2014


04.03.14 - Ein Bericht über die Hintergründe der Delfinjagd auf den Salomon-Inseln - http://www.aljazeera.com/programmes/101east/2014/03/dolphin-hunters-20143373330171263.html


01.03.14 - Danke Chile! – Nach Uruguay im letzten Jahr, richtet nun auch Chile ein weiteres Schutzgebiet für Wale in Südamerika ein - http://derstandard.at/1392686631662/Neues-Refugium-fuer-das-groesste-Tier-aller-Zeiten


01.03.14 - Die geheimnisvolle Welt der Wale - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wale-ikonen-fuer-den-erhalt-des-lebensraums-meer-a-955923.html


28.02.14 - Ehemaliger "Delfin-Trainer" berichtet über die Schrecken der Gefangenschaft von Delfinen - http://www.huffingtonpost.com/candace-calloway-whiting/adfasdf_b_4851026.html 


27.02.2014 - Die Delfin-Treibjagdsaison in Taiji ist beendet - http://www.takepart.com/article/2014/02/26/thats-wrap-dolphin-killing-season-ends-taiji

Statistik:

2013/2014 QUOTA: 2,013 total animals from seven species

Since the start of the season on September 1st, 2013 a total of 1,450 dolphins from six species have been driven into the cove in Taiji, Japan.
Of this total 834 were slaughtered, 158 were live-capture and 457 were released.

There were well short of the quota's which you would think will make them look at how they work them out
They still had 292 bottlenose left in quota
70 false killer whales - caught none
284 Pantropical spotted dolphins
126 Pacific white sided dolphins - only caught 8
67 Risso's dolphins
75 Short finned pilot whales
107 Striped dolphins

The quota was 1021 dolphins short, they caught under half the quota given!!!

Bottlenose : 566 caught · 144 killed · 121 live-capture · 300 released · 265 total take · quota = 557 · 292 more allowed

False Killer Whale : 000 caught · 000 killed · 000 live-capture · 000 released · 000 total take · quota = 070 · 070 more allowed

Pantropical Spotted : 116 caught · 101 killed · 015 live-capture · 000 released · 116 total take · quota = 400 · 284 more allowed

Pacific White-sided : 008 caught · 000 killed · 008 live-capture · 000 released · 008 total take · quota = 134 · 126 more allowed

Risso's : 233 caught · 186 killed · 012 live-capture · 035 released · 198 total take · quota = 265 · 067 more allowed

Short-finned Pilot : 149 caught · 061 killed · 001 live-capture · 087 released · 062 total take · quota = 137 · 075 more allowed

Striped : 378 caught · 342 killed · 001 live-capture · 035 released · 343 total take · quota = 450 · 107 more allowed



23.02.14 - Ukraine - Ausbildungsstation für Kampf-Delfine in Sevastopol wird zum 31. März geschlossen

50 Jahre lang wurden wildgefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer für militärische Zwecke in der Kosakenbucht in Sevastopol auf der Krim ausgebildet. Unter anderem auch zum Aufspüren von Minen, Töten von feindlichen Tauchern oder als lebende Torpedos. Den Delfinen wurden Sprengladungen auf ihren Köpfen montiert, mit denen sie feindliche Schiffe hätten angreifen müssen.

Aus Geldmangel wurde ein kleiner Teil des strengbewachten Militär-Areals zugänglich gemacht, um zivilen Personen das "Schwimmen mit Delfinen" und die sinnlose "Delfin-Therapie" anzubieten.

Unter einem Vorwand gelang uns der Zutritt zu dieser bisher geheimgehaltenen und gesperrten Anlage. Was wir sahen, verschlug uns den Atem. Eine Familie ließ ihr kleines Kind für 50,- € (die Hälfte eines Monatslohns) mit zwei Delfinen schwimmen. Das Kind hatte Angst und schrie. Ein Betreuer stand am Rand und half dem Kind nicht. Die Mutter stieß es gar ins Wasser zurück, als es herausklettern wollte. Wir konnten dem Kind nicht helfen, denn es standen bewaffnete Soldaten in der Nähe.

Auf diesem Areal wollte ein Verein aus Deutschland ebenfalls die Delfin-Therapie anbieten und verzweifelten Eltern kranker Kinder das Geld aus der Tasche ziehen.
Wir intervenierten mehrmals beim Umweltministerium in Kiew, dass diese katastrophale Anlage, in denen in zwei Meerwassergehegen 16 Delfine eingesperrt waren, zu schließen. Ende März ist es nun soweit.

Offen ist noch, ob die Delfine in die Freiheit entlassen werden oder an andere Delfinarien in der Ukraine verkauft werden. Bei dem ganzen Chaos, welches momentan in der Ukraine herrscht, ist beides möglich. Erfreulich ist, dass ab nun keine weiteren Delfine mehr im Schwarzen Meer gefangen werden, was durch das Abkommen ACCOBAMS und dem Fangmoratorium durch die Ukraine selbst eigentlich verboten war. Das Militär hatte wohl Ausnahmegenehmigungen.

Ein aktuelles Video - http://www.youtube.com/watch?v=87dQRWqCq4E#t=356





21.02.14 - Islands Regierung will endgültig auf EU-Beitritt verzichten - Islands Walfang wird fortgesetzt - http://orf.at/stories/2219402/


20.02.14 - Laos : Staudamm bedroht Fluss-Delfin - http://www.n-tv.de/wissen/Staudamm-bedroht-Fluss-Delfin-article12318001.html


19.02.14 - Video - Taiji/Japan - Martyn Stewart, der aus Japan ausgewiesen wurde, weil er die Wahrheit veröffentlichte - http://vimeo.com/87063729


19.02.14 - Delfinarium Duisburg - Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat keine Zeit für Tierschützer – Streit im Landtag - http://www.02elf.net/politik/ministerpraesidentin-hannelore-kraft-hat-keine-zeit-fuer-tierschuetzer-streit-im-landtag-380338

Beitrag, Andreas Morlok, auf der FB-Seite der SPD - https://www.facebook.com/spdfraktionnrw/posts/660158900699754#!/spdfraktionnrw


Verehrte SPD

Über die ablehnende Haltung von Delfinarien haben Sie nun ja von den meisten Kommentatoren hier Kenntnis genommen. Auch ich lehne die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ab, denn es hat ja schließlich auch Gründe dafür.

Mir ist schon klar, dass es für Sie nicht einfach ist, die Interessen der Partei und die der Bürger mit einer klaren Haltung zu vereinbaren. Noch komplizierter wird es, wenn SPD-Mitglieder gar noch im Aufsichtsrat des Duisburger Zoos einen verantwortungsvollen Posten besetzen.

Vielleicht sollte man diese Interessen einfach mal etwas zurücksetzen und sich einmal überlegen, wie und wo Delfine eigentlich leben und das schon zu Zeiten, wo wir noch in Höhlen gehaust haben. Jahrtausende kam der Mensch nicht auf den Gedanken, solche Tiere in kleine Becken einzusperren, denn dazu gab es keine nachvollziehbaren Gründe. 

In Duisburg werden nun seit 1965 Delfine in Gefangenschaft gehalten. Stolz darüber, das erste Delfinarium in Europa zu besitzen, ist natürlich keiner mehr, zumindest würde es niemand mehr öffentlich sagen. Natürlich wurde das Delfinarium nicht mit dem Hintergrund errichtet, den Delfinen etwas Gutes zu tun, denn das hat man in den letzten fast 50 Jahren nie getan. Es stecken ganz einfach kommerzielle Ambitionen dahinter.

Mit Floskeln, wie Wissenschaft, Arterhaltung und Bildung, braucht man heute keinem mehr etwas vormachen, denn das sind keine Rechtfertigungsgründe, um Delfine in Gefangenschaft zu halten. Kein Mensch hat das Recht dazu, solche Tiere für kommerzielle Zwecke auszubeuten! Ich denke, das wissen Sie sehr wohl selbst.

Heute sagt man, früher hat man viele Fehler gemacht, es hat sich ja alles verbessert. In 20 Jahren sagt man es dann genau wieder so. Für die Tiere hat sich auch in 20 Jahren nichts verbessert! Betonbecken bleibt Betonbecken - Meer bleibt Meer. 

Viele denkende und nicht empathielose Menschen haben die Zeichen der Zeit erkannt und wissen heute, dass Delfinarien Relikte einer vergangenen Gaffer-Mentalität angehören. Heute kann man sich über Delfine anders und viel besser informieren, sie gar in Freiheit sehen, in ihrem natürlichen Lebensraum. Wissenschaftliche Ergebnisse, die den Tieren zunutze gemacht werden können, sind nur im Freiland zu erzielen und mit Artenschutz haben Delfinarien nun wirklich nichts gemein.

Die Besucherzahlen der letzten beiden Zoos in Deutschland, die Delfine in Gefangenschaft halten, gingen in den letzten Jahren massiv zurück und das wird sich auch in Zukunft so fortsetzen. Die Verantwortlichen schieben diesen kontinuierlichen Besucherrückgang natürlich auf das schlechte Wetter, welches wohl jedes Jahr noch schlechter sein wird, als das Vorjahr. Sie wollen bis heute nicht wahrhaben, dass Delfinarien keine Alleinstellungsmerkmale mehr sind, die Massen von Besuchern anlocken. Die Realität ist, dass Delfinarien Massen von Besuchern abschrecken. Acht Delfinarien wurden in der Vergangenheit in Deutschland geschlossen. Meistens waren dies Privatunternehmen, die noch rechtzeitig die Reißleine gezogen haben. Würden die Zoos in Duisburg und in Nürnberg keine Steuergelder verbrauchen, wären diese Betriebe längst in Konkurs gegangen.

Werte SPD

Ich war vor ein paar Tagen in Taiji in Japan und erkundigte mich dort erneut über die Delfin-Treibjagden. Ich erlebte Grauenhaftes, was Sie sich persönlich wohl nie anschauen würden!

Die Delfine, die getötet werden, sind nicht schön, zu jung, zu alt oder Männchen. Nicht interessant für die Delfinarien-Industrie und deshalb nicht geeignet. Ihr Fleisch ist kaum verkäuflich, aber es bringt dennoch ein paar lumpige Yen ein. Die jungen Weibchen, auf diese hat es die Delfinarien-Industrie abgesehen. Sie sind schön und können auch zur Zucht verwendet werden. Sie sind wertvoll, aber erst dann, wenn sie verkäuflich sind.

Das sind die Delfine nach ihrem Fang nicht. Sie sind verstört, denn sie haben gerade ihre Familie, ihren sozialen Zusammenhalt, verloren. Die Delfine mussten gar zusehen, wie ihre Brüder und Schwestern und ihre Eltern auf eine unglaublich brutale Art und Weise getötet wurden. Sie sind traumatisiert. Die Delfine kommen in eine Umgebung, die sie nicht kennen und sind verzweifelt. Die Tiere werden zu anderen Artgenossen gesperrt, die sie nicht kennen. Menschen begaffen sie. Aus Lautsprechern tönt Musik. Das Wasser ist chlorhaltig. Es gibt keine Familie mehr. Kein Meer, kein Platz zum Schwimmen und zum Tauchen. Nichts als Öde. Nicht einmal ein Ball oder irgendetwas zum Spielen. Die natürlichen Verhaltensweisen der Delfine sind nicht erwünscht. Man braucht Sklaven, abgerichtete Wesen, die keinen Willen mehr besitzen. Menschen fassen die jungen Tiere an, während sie fotografiert werden. Sie müssen Ringe durch die Luft wirbeln, hoch springen oder durch das kleine Becken flitzen, während die Besucher klatschen und aus Lautsprechern laute Musik schallt.

Das wird von ihnen verlangt und die Tiere machen all das nicht freiwillig! Sie durchlaufen einen Prozess. Durch Futterentzug werden die Delfine gefügig gemacht. 
 
Ich habe vor ein paar Tagen diese Delfine gesehen. Sie unternehmen alles, um an Futter zu gelangen. Lebendigen Fisch bekommen sie nicht mehr. Nur noch tote Fische, die sie im Meer als Aas betrachten und nicht fressen würden. Die Delfine bekommen nur etwas zum Fressen, wenn sie zuvor, bei der Show, auch ihre Kunststücke vorgeführt haben. Falls sie das nicht tun, dann bekommen sie nichts zum Fressen.

Ich sah einen Delfin, der sprang auf einen Betonboden und winselte um Futter. Er lag in der prallen Sonne. Niemand war da, der ihm etwas gab. Ein anderer Delfin kam zu mir an den Beckenrand geschwommen. Er hatte einen Fischhappen im Maul. Er versuchte ihn herunterzuwürgen, aber er konnte es nicht, obwohl er Hunger hatte. Der Fisch war mit Medikamenten versehen. Der Delfin schaute mich an. Er schrie, würgte und schleuderte den Fischhappen aus seinem Maul. Er protestierte und wollte mir zeigen, was er nicht fressen wollte. Ein paar Tage später besuchte ich diesen Delfin erneut. Ein Abrichter stand bei ihm und beobachtete das Tier. Er hatte wohl die gleiche Sorge wie ich, dass der Delfin verhungern wird, denn er verweigerte immer noch die Nahrungsaufnahme. Ich konnte dem Tier nicht helfen und allen anderen Meeressäugern in dieser Anlage auch nicht, denn sonst würde ich jetzt noch in einem japanischen Gefängnis sitzen, anstatt ich Ihnen hier nun diese Zeilen zu schreiben. 

Den Delfinen bricht man ihren Willen und das auf brutalste Art und Weise. Niemand sollte mehr sagen, wenn die Tiere Sprünge machen oder alberne Kunststücke vorführen, dass sie es gerne machen würden. Sie tun es nicht! Dort ist es die einzige Mahlzeit, die sie sich verdienen müssen. Bricht man diesen Delfinen ihren Willen und sie tun alles, was ihre Abrichter von ihnen verlangen, dann sind sie wertvoll und können für Unsummen an Delfinarien verkauft werden.

Natürlich werden Sie sagen, in Duisburg haben wir doch gar keine Delfine aus Japan und die Tiere bekommen doch immer ausreichend zum Fressen. Seien Sie sich sicher, wenn die Delfine satt wären, sie würden kein Böötchen mit einem Geburtstagskind darin durch das kleine Becken ziehen und alberne Clown-Kunststücke vorführen. Wenn die Delfine wählen könnten, sie wären nicht dort. 

Ob in Duisburg wirklich nie Delfine aus Japan gelebt haben, können weder Sie, noch ich belegen. Ich schrieb vor ein paar Wochen die Zooleitung an und bat um Unterlagen ihrer in Gefangenschaft gehaltenen Delfine. Auch bat ich um DNA-Proben. Ich bekam bis heute keine Antwort aus Duisburg. Auch verweigert die Zooleitung schon seit Jahren die Einsicht in seine Zuchtbücher. Ein Zoo, der von Steuergeldern überhaupt noch existiert, sollte mehr Transparenz an den Tag legen! 

Der Duisburger Zoo ist Mitglied des EEP für Delfine. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter? Wer beteiligt sich an diesem Europäischen Zuchtprogramm? Wissen Sie das? Ich gehe davon aus, dass Sie es nicht wissen. Niemand, außer den Mitgliedern dieser ominösen im Untergrund arbeitenden Gemeinschaft, weiß das. 230 Delfine halten die Mitglieder des EEP für Delfine in Gefangenschaft. Sie tauschen Delfine und auch Fortpflanzungsmaterial für künstliche Befruchtungen untereinander aus. Wissen Sie, dass im EEP auch Delfinarien angeschlossen sind, die nicht in der EU sind? Wissen Sie, wo sich diese Delfinarien befinden? Es gibt nicht viele Delfinarien in Europa, außerhalb der EU! Die meisten von ihnen importieren Delfine aus Japan, wie z.B. Russland und die Ukraine! Das EEP für Delfine ist nicht einsehbar. Es wird unter Verschluss gehalten. Haben Sie sich mal gefragt, warum das so ist? Was gibt es da zu verbergen? Der Duisburger Zoo zeigt hier erneut eine Intransparenz, die nicht zu akzeptieren ist.

Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass der Duisburger Zoo Mitglied der EAZA ist - also dem Europäischen Zooverband. Wissen Sie auch, dass die EAZA als Mitglied der WAZA, also dem Weltzooverband angehört? Falls ja, dann ist Ihnen sicherlich auch bekannt, dass auch die JAZA, also, der Japanische Zooverband, Mitglied der WAZA ist. Ich mache es etwas deutlicher.


Auf der Facebook-Seite des Nürnberger Zoos war vor kurzem zu lesen:

„Zur nochmaligen Klarstellung: Der Weltzooverband WAZA spricht sich seit vielen Jahren gegen die japanischen Treibjagden aus und nimmt keine Institution, die daran beteiligt ist, in den Verband auf.“

Das Wal-Museum in Taiji, welches sich direkt an den Treibjagden beteiligt, ist Mitglied der JAZA! Damit ist der Zoo in Duisburg Mitglied über die EAZA im gleichen Verband (WAZA) wie diejenigen Mitglieder, die die Delfine abschlachten oder an die Delfinarien-Industrie verkaufen!

Werte SPD

Wie man in Nürnberg sieht, hat der Ausbau des Delfinariums weder den Tieren, noch etwas dem Zoo gebracht. Einen aufgenommen Kredit wird der Zoo bei Fortsetzung der Besucherflaute in Bedrängnis bringen. Der Ausbau des Duisburger Delfinariums hätte die gleichen Folgen. Es sollte wirklich über den Ausstieg nachgedacht werden, denn eine rosige Zukunft wird ein Zoo mit einem Delfinarium in Deutschland nie mehr erleben. 

Es ist ja jedem klar, dass die Delfine im Duisburger Zoo nicht mehr ausgewildert werden können. Das Ziel kann deshalb ja nur eine mittelfristige Lösung sein, die für alle Beteiligten auch umsetzbar und auch akzeptabel wäre. 

Wenn Sie dem Antrag der Piraten nicht zustimmen können, weil er so für Sie nicht umsetzbar ist, dann formulieren Sie doch selbst einen Antrag für einen Gesetzesentwurf, der für Sie umsetzbar erscheint. Z.B. erlegen Sie dem Duisburger Zoo ein Zuchtverbot auf und beschließen ein Im- und Export-Verbot für Delfine und Genmaterial von Cetaceen für Ihr Land NRW. Mehr brauchen Sie auch gar nicht zu tun.

Dies hätte die Folgen, dass das Delfinarium langsam „ausläuft“, keine weiteren Delfine mehr geboren werden, mit denen man ohne Showvorführungen, die keiner mehr sehen möchte, ohnehin nichts anzufangen wüsste und der Zoo damit genügend Zeit bliebe, sich auf die Schließung vorzubereiten. Genauso handhabt es der Zoo mit seinem letzten Amazonas-Delfin heute schon. Nicht freiwillig, sondern weil die Behörden keine weiteren Aufnahmen solcher Tiere mehr zugelassen haben.

Eine Fortsetzung des Delfinariumbetriebes in Duisburg hätte nur den völligen Absturz für den Zoo und seine Mitarbeiter zur Folge. Die mittelfristige Schließung des Delfinariums hingegen, würde viele vorhandene und wohl noch kommende Probleme für den Zoo beseitigen und zukünftigen Delfin-Generationen ein tristes Leben, ohne Aussicht auf Freiheit, ersparen.

Tragen Sie dazu bei, dass das letzte Delfinarium in NRW mittelfristig geschlossen wird. In 20 Jahren wird man noch sagen, dass Sie damals damit keinen Fehler gemacht haben! 

In Erwartung einer „sozialen und demokratischen“ Entscheidung Ihrerseits verbleibe ich 

mit tierfreundlichen Grüßen

Andreas Morlok

CEO ProWal



19.02.14 - Die Delfine am Golf von Mexiko sind schwer krank - http://www.20min.ch/panorama/news/story/24734228


18.02.14 - Wal-Drama an dänischer Küste - http://www.easyvoyage.de/aktuell/wal-drama-an-daenischer-kueste-13521


16.02.14 - NEU – ProWal über boost unterstützen - Infos und Teilnahme unter: BOOST


14.02.14 - Antrag der Piraten - Schließung des Delfinariums in Duisburg - 19.03.14 - Öffentliche Anhörung im Landtag - http://www.piratenpartei-nrw.de/2014/02/14/freiheit-fuer-delfine/


14.02.14 - Sturm der Entrüstung gegenüber NRW-SPD nach ablehnender Haltung zur Delfinarienschließung - http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-02/29422247-sturm-der-entruestung-gegenueber-nrw-spd-nach-ablehnender-haltung-zur-delfinarienschliessung-007.htm


14.02.14 - Schockierende Tümmler-Fotos - Tierschützer machen Jagd auf Delfin-Abfüller - http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4280230/tierschuetzer-machen-jagd-auf-delfin-abfueller.html


14.02.14 - Müll gefährdet auch die Delfine im Nürnberger Delfinarium! - http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/wenn-die-gefahr-auf-einmal-im-tiergehege-liegt-1.3457512 


14.02.14 - 18 Monate SAVE!

ProWal-Pinger-Aktion in der Ukraine weiterhin ein großer Erfolg!

Seit Ende Juli 2012 verrichten unsere im Fluss Bug im Süden der Ukraine eingesetzten Vergrämergeräte eine tolle Arbeit.

Die Pinger verhinderten, dass weitere Delfine und kleine Wale, die vom Schwarzen Meer herkamen, in diesen Fluss schwammen und starben. Vor dem Einsatz dieser Geräte gab es ein Massensterben von Meeressäugern und niemand konnte oder wollte dies stoppen.

Wir stehen laufend in Kontakt mit Tierschützern in der Ukraine und diese fragen regelmäßig bei Fischern, Tauchern und Einwohnern nach. Seit eineinhalb Jahren fanden sie keine toten Meeressäuger mehr in diesem Fluss!

Das Massensterben hat, Dank dieser Technik zur Vertreibung von Meeressäugern, ein Ende gefunden!

Foto ProWal: In Zusammenarbeit mit ukrainischen Tierschützern und einem renommierten Wissenschaftler und seiner Assistentin von der Universität Simferopol.

Mehr Infos dazu unter:

http://www.youtube.com/watch?v=b79hFVJcetE&feature=youtu.be

Ukraine Delfinrettung


13.02.14 - "Das ist unsere Tradition" - Japan weist Kritik an Delfinjagd zurück - http://www.n-tv.de/wissen/Japan-weist-Kritik-an-Delfinjagd-zurueck-article12265746.html


12.02.14 - Bilder-Serie - Säugetiere unter WasserWale - die bedrohten Giganten der Meere - http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/wissen/Wale-die-bedrohten-Giganten-der-Meere-article10954026.html


12.02.14 - Delfinarien: Piraten stellen Verbotsantrag:Wie fühlt sich Flipper in Gefangenschaft? - http://www1.wdr.de/themen/politik/haltungsverbotdelfine100.html


11.02.14 - Delfinarien rechtfertigen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft mit Wissenschaft, Arterhaltung und Bildung - Wie das in der Realtität aussieht, sieht man hier - http://www.ecorazzi.com/2014/02/10/sam-simon-says-kshamenk-is-most-abused-orca-in-the-world/


11.02.14 - Delfinschützer Ric O’Barry: „Das Ende des Gemetzels möchte ich noch erleben“ - http://www.focus.de/kultur/vermischtes/ric-obarry-delfinschuetzer-ric-obarry-das-ende-des-gemetzels-moechte-ich-noch-erleben_id_3607669.html


10.02.14 - Streit zwischen Japan und Neuseeland - Ein Walfänger auf Abwegen - http://www.taz.de/!132717/


08.02.14 - Delfin- und Walschutz-Organisation ProWal feiert sensationellen Erfolg für den Schutz von Delfinen in der Ukraine! Militär gibt nach ProWal-Interventionen fünfzigjähriges „Kampf-Delfin-Programm“ in Sevastopol auf der Halbinsel Krim auf!

Im April wird das wissenschaftliche militärische Programm zur Ausbildung von Kampf-Delfinen in der Ukraine eingestellt. Entschieden ist noch nicht, ob die Delfine ausgewildert oder an Delfinarien verkauft werden sollen.

http://en.ria.ru/military_news/20140207/187301598/Ukraine-Folds-Combat-Dolphin-Training-Program.html

Die Ausbildung von Delfinen für die sowjetische Marine in Sewastopol begann in den 1960er-Jahren. Die Tiere wurden geschult, um Minen aufzuspüren und auch um Taucher anzugreifen. Später wurden die Delfine für Anti-Sabotage- und Rettungsmaßnahmen ausgebildet.

Die militärische Anlage in Sevastopol war lange Zeit geheim. Erst als die militärischen Ausgaben in der Ukraine gekürzt wurden, öffnete das Militär die Schranken und suchte nach weiteren Einnahme-Möglichkeiten und bot die umstrittene Delfin-Therapie an. Ein deutscher Verein war bereits in Verhandlungen mit der Militär-Basis getreten, um dort ebenfalls mit der Delfin-Therapie Geld zu verdienen und ahnungslosen Eltern von behinderten Kindern in die Schuldenfalle zu locken.

Die Anlage in Sevastopol hatte einen Freibrief und fing für sein jahrzehntelanges militärisches Programm Hunderte Delfine aus dem Schwarzen Meer.

ProWal schritt in 2012 ein und recherchierte als erste Tierschutz-Organisation auf dem Militärgelände in Sevastopol, auf dem sich 16 wildgefangene Delfine in Meerwasser-Gehegen in der sogenannten Kosakenbucht befanden.

Mehrfach intervenierte ProWal bei persönlichen Besuchen bei der Ukrainischen Regierung in Kiew für die Aufgabe dieses Militär-Programms und die Schließung dieser und anderen Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden.

Die militärische Anlage in Sevastopol hat zudem noch eine Kooperation mit einem Delfinarium in Karadag, in dem früher ebenfalls Kampf-Delfine für das Militär ausgebildet wurden. Heute dient diese völlig heruntergekommene Anlage in Karadag als öffentliches Delfinarium, in dem Touristen Delfin-Shows angeboten werden und immer noch wildgefangene Delfine für Shows abgerichtet und auch ins Ausland, unter anderem in die Türkei, verkauft werden.

ProWal-Video (3 Minuten) - Unter "wissenschaftlicher Leitung" - Tierunwürdige Zustände im Delfinarium in Karadag - Ukraine - August 2012 -
http://www.youtube.com/watch?v=MxDOiKvivsM

Die Schließung der Delfin-Anlagen auf dem Militär-Gelände in Sevastopol wird nun auch den benötigten Delfin-Nachschub für Verkäufe von Delfinen durch das Delfinarium in Karadag ins Ausland versiegen lassen. Ein riesiger Erfolg zum Schutz der Delfine, die allesamt Wildfänge waren.

Auch wird der deutsche Verein, der die sinnlose Delfin-Therapie auf dem Militär-Gelände in Sevastopol anbieten wollte, seine Pläne dafür begraben müssen. Viele Eltern, die in der Delfin-Therapie einen letzten Strohhalm für ihre behinderten Kinder sehen, können nun von einer Überschuldung und falschen Versprechungen durch die angebliche Heilung von Krankheiten durch die Delfine-Therapie bewahrt werden! Keine Krankenkasse in Deutschland würde diese Kosten übernehmen, da es keine wissenschaftliche Anerkennung der Delfin-Therapie gibt.

Es bleibt nun die Hoffnung, dass nachdem die Ukraine angekündigt hat, sein militärisches Programm mit Delfinen aufzugeben, dies nun auch die USA tun werden, die ebenfalls noch Delfine für militärische Aufgaben in Gefangenschaft halten.

ProWal wird sich nach der erfolgreichen Schließung eines Delfinariums in einem Hotel in Yalta und diesem tollen Erfolg weiterhin für die Schließung aller nun bald 18 Delfinarien in der Ukraine einsetzen und weiterhin ein Gesetz für ein Importverbot für wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan fordern. ProWal erhielt von der Ukrainischen Regierung die Zusicherung, ein gesetzlich festgelegtes Fang-Moratorium für Delfine aus dem Schwarzen Meer fortzusetzen.

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ProWal-Meldung vom 11.10.12

ProWal deckt Skandal in einem Militärstützpunkt in der Ukraine auf - Geld von Delfin-Therapie finanziert Programm für Kampf-Delfine!

Unter einem Vorwand gelang es ProWal, als erste Organisation überhaupt, in einem Militärstützpunkt in der Ukraine zu recherchieren, in dem Delfine in Gefangenschaft gehalten werden.

In dem Militärgelände in Sevastopol gibt es zwei Anlagen, in denen wildgefangene Delfine eingesperrt sind. In einer Anlage werden die sinnlose Delfin-Therapie und das Schwimmen mit Delfinen angeboten. Sechs Tiere sind in kleinen Gehegen untergebracht. Vier von ihnen sind gar separiert. Das Schwimmen mit Delfinen kostet für 10 Minuten 50,- €. Für die Ukrainer ein Vermögen, wenn man das Durchschnittseinkommen von etwa 150,- € im Monat betrachtet. Für die Delfin-Therapie verschulden sich viele Familien, weil man ihnen vorgaukelt, dass Delfine Krankheiten heilen könnten. Im Moment gibt es gar konkrete Pläne, dass ein deutscher Verein, der die Delfintherapie in der Türkei anbietet, auch in dieser Anlage in der Ukraine tätig werden möchte.

Die Gewinne aus dieser kommerziellen Ausbeutung von Delfinen fließen in eine zweite Anlage, in der sich zehn weitere Delfine befinden. Diese Tiere werden für die ukrainische Marine als Kampf-Delfine ausgebildet.


08.02.14 - Der Zoo in Duisburg mit seinem Delfinarium benötigt immer mehr Steuergelder! - "Gerade auch das Delfinarium des Duisburger Zoos ist für viele Menschen, denen das Wohl ihrer Mitgeschöpfe am Herzen liegt, ein Stein des Anstoßes. Die intelligenten und fühlenden Meeressäuger zu Kunststückchen zu drillen, mag vielleicht gerade noch für Kleinkinder ein Spaß sein.
Wollen wir uns dieses fragwürdige Vergnügen auch noch Millionen an Steuergeldern kosten lassen?" - http://www.lokalkompass.de/duisburg/politik/zoo-in-duisburg-wird-zum-schwarzen-loch-fuer-den-staedtischen-haushalt-d395659.html


06.02.14 - Sotschi verzichtet auf Delfin-Shows - http://www.20min.ch/panorama/news/story/24342216


05.02.2014


ProWal-Recherchen zum Schutz der Delfin in Taiji/Japan


Unser Taiji–Besuch liegt hinter uns – Die Fänge und das Schlachten von Delfinen gehen weiter - Was kann man tun?

Wie wir ja schon berichtet haben, verließen wir Taiji am Montag und gestern nun auch Japan. Jetzt können wir auch etwas offener schreiben, was uns in Japan nicht möglich war, um unsere notwendigen Recherchen dort nicht zu gefährden.

Am Anfang unseres Aufenthaltes konnten wir uns relativ frei bewegen. In DER BUCHT und Umgebung von Taiji ist mittlerweile eine starke Polizei-Präsenz vertreten. Jeder der sich dort aufhält, wird von der Polizei gebeten, sich auszuweisen. Man wird darüber ausgefragt, warum man hier ist, was man tun möchte, welches Fahrzeug man hat, wie oft man schon hier war, wo man genau und von wann bis wann übernachtet, wie lange man hier sein möchte, usf. Alles wird akribisch notiert. Man wird darüber belehrt, dass es verboten sei, die Absperrungen zu übertreten und dass es nicht erlaubt sei, Gesichter von Menschen zu fotografieren. Nunja, damit konnte man rechnen.

Wir hatten so einiges vor, um Informationen zu erhalten, ob es nicht doch möglich ist, die Delfine von der Küste fernzuhalten. Die Recherchen stellten sich jedoch als sehr schwierige Aufgaben heraus. Bei unserem Besuch Ende 2010 war alles viel einfacher. Auf der anderen Straßenseite von der Bucht gibt es einen Parkplatz, der nun gesperrt wurde. Eine Polizeistation ist dort. Überall stehen Polizeiautos und ist man mit einem Fahrzeug unterwegs, dann wird man zumeist von der Polizei überall dorthin begleitet, wo man auch ist. Die Polizei ist sehr freundlich, manchmal gar sehr auskunftsfreudig und hilfsbereit. Um dieser ständigen Begleitung auszuweichen, mussten wir uns immer wieder etwas einfallen lassen. Nachts gingen wir um die Häuser, um sicher zu sein, dass man nicht verfolgt wird, nahmen dann ein Taxi, um an Orte zu kommen, die uns wichtig waren oder nutzen auch ein Boot. Je öfters wir in Taiji unterwegs waren, umso schlimmer wurde es. Am letzten Tag hatten wir gar auf Schritt und Tritt Begleitung, was uns aber egal war, denn unsere Informationen, die wir brauchten, hatten wir bereits gesammelt. Die Polizeipräsenz ließ nur dann nach, wenn das Wetter schlecht war und es keine Treibjagd gab. Ganz allein konnten wir uns dann gar in der Bucht und in der Umgebung bewegen.

Vor drei Jahren konnten auch die Vorgänge bei den Schlachtungen besser dokumentiert werden. Es sind jetzt noch viel mehr Sichtschutzplanen in der Bucht angebracht, als früher. Die Delfinmörder verstehen es die Bilder der Tierschutzaktivisten zu analysieren und gewisse Lücken, die es bisher noch gab, zu schließen. Auch werden die Tiere, die lebend oder tot von der Bucht weggebracht werden, unter den Sichtschutz-Planen auf die Boote geladen und dann selbst mit Planen abgedeckt. Eine Schlacht-Barkasse, die es hier früher noch gab, sahen wir nicht mehr. Alles wird versucht, um zu vermeiden, dass weitere grausame Bilder in die Welt hinausgetragen werden. Es ist nun auch sehr schwer geworden, immer eine genaue Anzahl gefangener oder getöteter Tiere zu erhalten.

Auf dem Berg, von wo aus die Treibjagden auf dem Meer und dann die Selektierungen und Schlachtungen in der Bucht dokumentiert werden können, befanden sich an solche Tagen nun etwa zehn Polizisten. Manche davon scheinen von einer Spezialeinheit zu sein, die sich aber im Hintergrund bewegte. Es gibt nun auch Beobachter von der Stadt Taiji selbst. Einwohner, wie Fischer, etc. sind dort nicht mehr anzutreffen, was in Ordnung ist, denn früher gab es dort noch heftige Provokationen – auf beiden Seiten.

Es ist unserer Meinung nach schon wichtig, dass hier ständig Präsenz gezeigt wird, aber eine große Anzahl von Leuten ist zum Dokumentieren dieser Vorgänge sicherlich nicht notwendig. Es gibt kaum freie Sichtmöglichkeiten auf die Bucht von dort oben aus. Wenn jede Orga, die das dokumentieren möchte, eine oder zwei Personen dort hoch schickt, dann reicht das unserer Meinung vollkommen aus. So hält es auch Ric O`Barry mit seinem Projekt und seinen Volontären. Ein Journalist einer großen japanischen Zeitung, der uns interviewte, fragte uns auf dem Berg, warum denn so viele Aktivisten hier oben herumstehen würden. Wir fragten uns das auch und antworten, dass er sie doch besser mal selbst fragen sollte. Der Aufwand der Polizei ist dort sehr groß und wir fürchten, dass der Zugang auf diesen Berg auch eines Tages gesperrt wird. Warum das bisher nicht geschah, liegt wohl daran, dass dieser Hügel für die Einwohner als Rückzugsort im Falle eines Tsunamis ausgewiesen wurde.

Vor drei Jahren traf man in der Bucht und Umgebung auch Vertreter der Mafia, die auch lautstark, gar mit Lautsprecherwagen hier die Aktivisten bedrohten, da sie selbst in dem Geschäft des Delfinhandels involviert sind. Diese Leute sind nun offensichtlich nicht mehr anwesend, was uns auch die Polizei bestätigte. So lange niemand etwas gegen die Delfinfänge unternimmt, rollt der Yen ja weiter.

Leider gab es nur ausländische Tierschutz-Aktivisten in der Zeit in der wir in Taiji waren. Eine Zusammenarbeit von allen Gruppen gibt es dort leider nicht mehr, so wie es vor drei Jahren noch der Fall war, was der Sache, wie auch dem Informationsaustausch sicherlich nicht dienlich ist.

Wir wollten uns mit einer japanischen Tierschutz-Aktivistin treffen, die sich in Japan gegen die Delfintreibjagd engagiert. Es kam leider kein Treffen zustande.

Wir gewannen verstärkt den Eindruck, dass es gar besser wäre, die Vertreter ausländischer Orgas verlassen zeitweise allesamt Taiji und überlassen das Beobachten der Vorgänge in und um Taiji komplett den japanischen Tierschutzaktivisten. Es gibt sicherlich genügend von ihnen, die das übernehmen könnten und auch machen würden. Die ständige Polizeipräsenz schreckt japanische Aktivisten eher ab und normale Bürger kommen nicht nach Taiji, um gegen die Delfinjagd zu protestieren. Eine zeitweilige Aufteilung der Aktivitäten ist durchaus machbar. Leider gibt es keine Koordination und Absprachen dafür.

Argumente, je mehr Aktivisten dort sind, umso mehr kosten die Polizeiaktivitäten und würden die Kosten der Delfinjagd hochtreiben und unattraktiver machen, können wir nicht nachvollziehen. Die Kosten übernehmen ja nicht die Delfinjäger, sondern die Steuerzahler, die ohnehin nicht wissen, wofür ihr Geld genau ausgegeben wird. Wir hatten den Eindruck, je mehr Aktivisten dort sind, umso mehr freut sich die Polizei darüber. Sie haben mindestens eine neue Station, viele moderne Autos, neue Ausrüstung und auch neue Jobs. Uns fiel ein alter Polizist auf, der bestimmt schon im Ruhestand war und sich darüber freute, dass er reaktiviert wurde und wieder seine Uniform anziehen durfte. Auch zwei ältere Einwohner von Taiji fanden einen neuen Job, in dem sie für die Gemeinde die Vorgänge beobachten und ganz stolz mit ihrer Armbinde, die sie als Vertreter der Stadt auswiesen, unterwegs sein durften.

Es gibt mehrere Anlagen in Taiji, in denen sich Delfine befinden, die nach ihrem Fang eingesperrt und auf ihr Dasein in Delfinarien vorbereitet werden. In allen Anlagen leiden die Tiere unter grausamsten Bedingungen. Die Delfine werden unter Futterentzug gehalten, um ihren Willen zu brechen und sie gefügig zu machen.

Eine Anlage befindet sich im Hafen in Taiji. Man kommt nicht in die Nähe, um festzustellen, wie viele Tiere sich dort genau aufhalten. Nur von einem Platz gegenüber im Hafen kann man die Gehege aus nächster Entfernung sehen. Die Delfine werden hier oft über Monate in kleinsten Gehegen gehalten.

Die Meerwasser-Gehege im Dolphin-Resort-Hotel sind näher am Ufer, aber das Fotografieren wurde dort nun eingeschränkt. Es hängen Schilder an den Wänden, dass Personen nicht fotografiert werden dürfen. In der Hotel-Anlage befinden sich auch mehrere Pools, die von einer hohen Mauer umgeben sind. Die Delfine werden mit einem Kran von den Meerwasser-Gehegen in die Chlor-Pools gebracht. Was dort mit den Delfinen geschieht, wie groß die Pools sind und wie viele Delfine dort eingesperrt sind, war leider von außen nicht zu ermitteln. Wahrscheinlich kann man das nur verfolgen, wenn man in dem Hotel als Gast eincheckt, was wir nicht machen konnten, weil wir dort bereits bekannt waren. Im Sommer bietet das Hotel seinen Gästen und auch Touristen das Schwimmen mit den eingesperrten Delfinen an. Auch kann man dort mit einem Kajak herumpaddeln. Die antrainierten Delfine werden von hier aus an Delfinarien verkauft.

Die dritte Anlage, in denen die wildgefangenen Delfine untergebracht werden, ist das sogenannte Wal-Museum in Taiji, in dem auch das Albino-Jungtier eingesperrt ist. Das Taiji Whale-Museum (TWM) ist ein Museum, in der dem die Geschichte des japanischen Walfangs dargestellt wird. Es gibt Meerwassergehege, Gebäude und Chlorwasser-Becken in denen

kleine Schwertwale und weitere verschiedene Delfin-Arten eingesperrt wurden. Manche Tiere bleiben immer hier in Gefangenschaft. Es gibt kommerzielle Programme wie, Delfin-Trainer für eine Stunde, Paddeln mit Delfinen, Fütterungen, usf. für das alles extra bezahlt werden muss. Im TWM werden die meisten wildgefangenen Delfine unter brutalem Drill auf ihr späteres Dasein in Delfinarien abgerichtet. Das TWM ist der größte Delfinhändler der Welt. Delfinarien-Betreiber kommen hier hier und bezahlen Unsummen für einen trainierten Delfin.

Westlich aussehende Personen haben hier keinen Zugang mehr, was wir als völlig rassistisch betrachten. Das liegt wohl daran, dass das TWM in den letzten Wochen mit Massenprotestmails, gerade aus dem Westen, zugedeckt wurde und hinter jedem Westler, der in die Anlage möchte, ein Tierschutz-Aktivist vermutet wird, der mit seiner Berichterstattung dem TWM nur schaden könnte. Zäune, die noch einen Blick in die Anlage von außerhalb ermöglichten, wurden vor ein paar Tagen mit Sichtschutzplanen zugehängt.

Uns gelang glücklicherweise zweimal der Zutritt in das TWM und wir konnten dort Tierquälerei übelsten Ausmaßes dokumentieren. Berichte dazu folgen noch.

Der Ausschluss von Beobachtern wiegt natürlich sehr schwer. Vor kurzem zählten wir in einem Glasbecken noch sieben Delfine. Drei Tage später waren es nur noch fünf. Ob die Tiere starben oder verkauft und weggebracht wurden, kann niemand sagen. Transparenz gibt es hier natürlich nicht.

In keiner der Anlagen, in denen Delfine eingesperrt sind, können diese befreit werden, was sich ja so mancher wünschen würde. Alle Anlagen werden mit Mitarbeitern und auch Kameras sehr gut überwacht. Man kann sicherlich Delfine aufkaufen, sie auf ihre Auswilderung vorbereiten und sie dann wieder freilassen, was aber sinnlos wäre. Die nächsten Delfinfänge wären damit ja wieder finanziert und der ewige Kreislauf wäre damit nicht zu unterbrechen und zu stoppen.

Immer wieder tauchen Ideen auf, man könnte doch auch Delfine befreien, wenn sie über Nacht in der Bucht eingesperrt und am nächsten Tag geschlachtet werden. Das wurde vor vielen Jahren bereits gemacht und war wohl eher ein symbolischer Akt, um auf die Delfin-Treibjagden in Taiji aufmerksam zu machen. Das Befreien von Delfinen ist natürlich illegal und unserer Meinung heute überhaupt nicht mehr möglich. Mittlerweile gibt es gar Polizeiboote dort und wer sich mit dem sozialen Wesen der Delfine beschäftigt, der weiß, dass es nichts bringen wird, ein Loch in ein Netz zu schneiden, damit die Delfine abhauen könnten. Delfine schwimmen erstens ungern durch enge Löcher und zweitens würde kein Tier allein seine Gruppe verlassen. Schwimmt nur ein Delfin nicht mit in die Freiheit, bleiben alle anderen auch dort. Im Prinzip geht dies nur, wenn alle Netze komplett entfernt werden, damit alle Tiere diesen Ort verlassen könnten. Wir raten von solchen Aktionen ab, denn sie werden nichts bewirken und die Polizeipräsenz vor Ort wahrscheinlich noch verstärken.

Welche Wege gibt es, um die Treibjagden in Taiji zu beenden?

Diese Frage stellt sich wohl jeder. Es gibt Antworten darauf, wenn man bedenkt, warum das alles möglich ist und überhaupt stattfindet. Es geht im Prinzip ums große Geld, welches sich wenige skrupellose Leute verdienen und damit einen ganzen Apparat am Laufen halten. Das Fleisch von getöteten Delfinen ist kaum abzusetzen, da es dafür kaum einen Markt gibt. Es gibt Interessenten, meistens Touristen, in Taiji und in der nahen Region, die einmal Delfinfleisch probieren möchten. Würde es nicht auch als „gesundes und proteinreiches“ Walfleisch deklariert, dann würden sich für Delfinfleisch auch in Japan kaum Abnehmer dafür finden. Wir fragten viele Japaner und keiner konnte sich vorstellen einmal Delfinfleisch zu essen. Nur vom Delfinfleischverkauf wäre das Töten der Delfine in Taiji also unlukrativ und würde nicht stattfinden. Das große Geschäft machen die Delfinjäger und wenige Verkäufer mit dem Handel trainierter Delfine an die Delfinarien-Industrie!

Mittlerweile gibt es über 100 Delfinarien weltweit, die Delfine aus Taiji in Gefangenschaft halten! Vor drei Jahren fanden wir in dem Ort Ito, in der Nähe von Tokyo, noch eine Anlage im Hafen dieser Stadt, in denen wildgefangene Delfine trainiert und dann an japanische Delfinarien verkauft werden. Zehn Delfine wurden in 2010 dafür gefangen. Uns liegen keine Zahlen und Dokumentationen von Delfinfängen in den Folgejahren vor. Die meisten Delfinfänge für die japanische und weltweite Delfinarien-Industrie finden also in Taiji statt. Im Prinzip ist es ganz einfach zu sagen, die Umsetzung dafür ist natürlich viel schwerer.

Gibt es keine Delfinarien mehr, dann gibt es in Taiji auch keine Delfinfänge mehr!

Die Schließungen aller Delfinarien kann nur die oberste Priorität für diejenigen haben, die sich auch das Ziel der Beendigung der Delfintreibjagden in Taiji auf ihre Fahne geschrieben haben. Das ist der Schlüssel dafür!

Wenn man mal die Aspekte des Tierschutzes und die natürlichen Bedürfnisse der Delfine außer acht lässt, und weiß dass in West-Europa die Delfine getauscht, im Geheimen von einer Anlage in die andere hin- und hergekarrt werden, Dokumente über die Tiere nur sehr schwer zu erhalten und einsehbar sind, sich bisher keines der 30 europäischen Delfinarien dazu bereit erklärte, DNA-Proben über die von ihnen in Gefangenschaft gehaltenen Delfine zur Verfügung zu stellen, es über das Europäische Arterhaltungszuchtprogramm für Delfine (EEP) keine Transparenz, also auch keine Kontrollen gibt und sich gar Delfine aus Asien bereits in der EU befinden, dann muss auch in West-Europa das Ziel nur die Schließungen aller Delfinarien sein!

Es wird dauern, aber wenn sich noch mehr effektive Beteiligung an der Zielsetzung zur Schließung von allen Delfinarien findet, dann kann dieses Ziel schon in den nächsten zehn Jahren erreicht werden! Hierbei kann jeder mitwirken. Entweder man unternimmt selbst etwas oder man unterstützt oder beteiligt sich an effektiven Aktionen anderer Gruppen oder Organisationen.

Was kann man nun in Taiji direkt unternehmen, um zu versuchen, die Delfine von der Küste fernzuhalten? Wir haben dazu eine zunächst theoretische, aber konkrete Vorstellung.

Wie den meisten von euch ja bekannt ist, setzen wir schon seit geraumer Zeit sehr erfolgreich in der Ukraine und auf den Färöer-Inseln sogenannte Pinger zur Vertreibung von Delfinen und kleinen Walen ein. Das sind spezielle Vergrämergeräte, die Impulse oder Geräusche aussenden und speziell in der Fischerei eingesetzt werden. Diese Geräte, die normalerweise an Netzen angebracht werden, sollen den ungewollten Beifang von Delfinen und kleinen Walen verhindern. Die Meeressäuger nehmen die Impulse und Geräusche, die diese Geräte aussenden, wahr und nähern sich deshalb nicht den Netzen.

Solche Geräte werden weltweit und zu Tausenden bereits erfolgreich eingesetzt.

Außerhalb von Taiji gibt es viele Fischer, die es hauptsächlich auf den Fang von Thunfischen abgesehen haben. Am Fang von Delfinen sind diese Fischer nicht interessiert. Sie stehen dem Abschlachten von Delfinen in Taiji eher skeptisch gegenüber und sehen das gar als imageschädigend an, denn ihr Thunfisch wird in der Region als Spezialität angepriesen, wegen dem speziell Touristen in Massen anreisen. Die Thunfischfischer fürchten sich immens davor, wenn keine Touristen mehr kommen würden, denn dann bricht auch ihr Absatzmarkt zusammen.

Wenn man Fischer „mit ins Boot“ holen könnte und sie solche Vergrämergeräte an ihren Fangvorrichtungen anbringen würden, dann wäre schon vieles erreicht.

Das Problem dieser Pinger ist, dass sie nicht alle Arten gleich ansprechen, die in Taiji gefangen werden. Die meisten Arten nehmen sie wahr, wenige Arten leider nicht, was wissenschaftliche Untersuchungen ergab. Das hat den Grund, weil manche Arten nicht als beifanggefährdet angesehen und deshalb bei der Entwicklung dieser Geräte keine Berücksichtigung fanden. Diese Geräte könnten also zur Vertreibung der meisten Arten, die in Taiji gefangen werden, vor der Küste zum Einsatz kommen und das Meer beschallen. Die Betriebslaufzeit dieser Art von Pinger beträgt bis zu vier Jahre. Sie schalten sich automatisch ein, wenn sie sich im Wasser befinden und dann wieder aus, wenn sie nicht mehr im Wasser sind.

Wie wir jetzt herausgefunden haben, gibt es noch weitere Möglichkeiten, Vergrämergeräte vor der Küste von Taiji einzusetzen.

Das klingt nach sehr viel Theorie und das ist es auch. Die Voraussetzungen für die Umsetzung dafür sind immens groß. Die Logistik, eine große Anzahl von Aktivisten und eine Art Geheimhaltung sind eine Sache, die Finanzierung dafür eine ganz andere Herausforderung und sicherlich die größte Hürde.

Wir werden nun alles intern analysieren und besprechen und dann entscheiden, ob eine solche Aktion stattfinden kann und wird oder nicht.

Wir danken allen Unterstützern für diese Aktion und freuen uns darüber, dass wir sie durchführen konnten!

Das meiste an offenen Fragen konnten wir nun vor Ort klären.

Es war eine sehr anstrengende und auch niederschmetternde Zeit in Japan, wenn man alles selbst vor Ort miterlebt und weiß, dass man sofort und direkt nichts gegen so viel Unrecht unternehmen kann.

Nichts war umsonst. Wir haben sehr viel Dokumentations-Material erstellt, welches wir für unser Engagement zur Schließung der Delfinarien, für die Aufklärungskampagnen über die Geschehnisse in Taiji und zur Analyse für eine eventuelle Umsetzung einer direkten Aktion in Taiji nutzen werden.

Für unsere gemeinsamen Freunde im Meer!

Andreas Morlok

CEO ProWal

Mehr Informationen unter: Taiji 2014



05.02.14 - TUI streicht weltweit Ausflüge zu Delfin- und Orca-Shows - http://www.welt.de/reise/article124546108/TUI-streicht-Ausfluege-zu-Delfin-und-Orca-Shows.html


05.02.14 - Peru - Hunderte tote Delfine angeschwemmt - http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_67757908/delfine-an-kueste-von-peru-angeschwemmt-400-tote-tiere-im-januar-.html


31.01.14 - Der Zoo in Duisburg mit seinem Delfinarium benötigt immer mehr Steuergelder! - "Gerade auch das Delfinarium des Duisburger Zoos ist für viele Menschen, denen das Wohl ihrer Mitgeschöpfe am Herzen liegt, ein Stein des Anstoßes. Die intelligenten und fühlenden Meeressäuger zu Kunststückchen zu drillen, mag vielleicht gerade noch für Kleinkinder ein Spaß sein.Wollen wir uns dieses fragwürdige Vergnügen auch noch Millionen an Steuergeldern kosten lassen? - http://www.lokalkompass.de/duisburg/politik/zoo-in-duisburg-wird-zum-schwarzen-loch-fuer-den-staedtischen-haushalt-d395659.html


25.01.14  - Japan - Abe verteidigt Treibjagd auf Delfine - http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/japan-abe-verteidigt-treibjagd-auf-delfine-12768960.html


25.01.14 - Biologen finden neue Delfinart - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/brasilien-forscher-entdecken-neue-delfinart-a-945430.html


24.01.14 - About 25 pilot whales found dead off Florida - http://tvnz.co.nz/world-news/25-pilot-whales-found-dead-off-florida-5807288


23.01.14 - Grüne Woche in Berlin - Strafanzeige gegen Walfleisch-Verkäufer - http://www.bz-berlin.de/thema/gruene-woche/strafanzeige-gegen-walfleisch-verkaeufer-article1793091.html

http://www.bz-berlin.de/thema/gruene-woche/strafanzeige-gegen-walfleisch-verkaeufer-article1793091.html 


23.01.14 - New river dolphin species discovered in Amazon for first time in 100 years - http://www.independent.co.uk/environment/nature/new-river-dolphin-species-discovered-in-amazon-for-first-time-in-100-years-9079508.html


23.01.14 - Video – Albino-Delfin im Schwarzen Meer

Zusammen mit ukrainischen Wissenschaftlern führten wir in 2012 eine Bestandsaufnahme von Delfinen vor der ukrainischen Küste durch. Was wir zuerst gar nicht glauben konnten, war dennoch wahr. Wir trafen einen seltenen Albino-Delfin und einen weiteren Delfin mit einem Gendefekt inmitten einer großen Delfin-Schule. Bisher wurden weltweit nur drei solcher Albino-Delfine im offenen Meer dokumentiert. Wir setzten uns massiv und erfolgreich beim Umweltministerium in Kiew für die Fortsetzung des Fang-Moratoriums für freilebende Delfine im Schwarzen Meer in der Ukraine ein.

Dieser Albino-Delfin wird mit Sicherheit nicht in einem Delfinarium enden, wie jetzt wahrscheinlich das Albino-Baby in Taiji, welches vor ein paar Tagen gefangen, von seiner Mutter getrennt und beim größten Delfinhändler der Welt in ein mit Chlor versetztes kleines Beton-Becken im Wal-Museum eingesperrt wurde.

Kurz-Video über den Albino-Delfin im Schwarzen Meer -

http://www.youtube.com/watch?v=HyZTY2tV3l0&feature=youtu.be


Video über freilebende Delfine im Schwarzen Meer -

http://www.youtube.com/watch?v=XdmhSjpTHVc


22.01.14 - Am 21.01.2014 schreibt der Zoo in Nürnberg auf seiner Facebook-Seite in einem Kommentar nach einem kritischen Bericht über dessen Delfinarium:

https://www.facebook.com/Tiergarten.Nuernberg?fref=ts

„Der Tiergarten Nürnberg, so wie alle anderen europäischen Delfinarien verurteilen das Abschlachten der Delfine und niemals werden Tiere aus Taiji in unsere Delfinarien kommen.“


Diese Behauptung ist falsch!

ProWal beweist das Gegenteil:

Entgegen der Behauptung des Nürnberger Zoos gibt es sehr wohl Delfine aus Taiji/Japan in europäischen Delfinarien!

ProWal hat in 2013 in mehreren Delfinarien, z.B. in Kiew und in Odessa in der Ukraine, das Vorhandensein von Delfinen aus Japan in Europa dokumentiert und damit nachgewiesen.

Zur Geografie der Ukraine:

Der größte Teil der Ukraine (ca. 95 %) liegt auf dem Gebiet der Osteuropäischen Ebene. Deshalb wird sie fast ausschließlich zu Osteuropa gezählt. Die restlichen 5 % zählen zu Mitteleuropa (die Karpaten und Lemberg) und Südosteuropa (Odessa und die Halbinsel Krim).

http://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine#Geographie

Es wurden schon mehrmals Delfine aus Japan in die Ukraine importiert.

Der letzte Kauf von wildgefangenen Delfinen aus Japan war im Mai 2013. Für die Gesamtsumme von 20.517.000 YEN (etwa 145.510,- €) wurden 20 Delfine von Japan an einen Betreiber von mehreren Delfinarien in der Ukraine verkauft.

Quelle: Japanisches Finanzministerium:

http://www.customs.go.jp/toukei/srch/indexe.htm?M=01&P=1%2C1%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C1%2C0%2C2013%2C0%2C5%2C0%2C2%2C01%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C1%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C%2C20

Wir fragen uns, warum der Zoo in Nürnberg Behauptungen in die Welt setzt, die mit der Realität nichts zu tun haben?

ProWal und das WDSF haben recherchiert, dass es gar bereits Delfine aus Asien in der EU gibt! Wir werden im Februar ausführlich darüber berichten!



22.01.14 - Lärm im Meer: Firmen sollen Ölsuche dem Leben der Wale anpassen - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/firmen-sollen-oelsuche-dem-leben-der-wale-anpassen-a-944934.html


22.01.14 - Auf der "Grünen Woche" wurde illegal Walfleisch aus Norwegen verkauft - http://www.bz-berlin.de/bezirk/charlottenburg/gruene-woche-b-z-deckt-wal-skandal-auf-article1792633.html


21.01.14 - Vor kurzem bekamen wir im Rahmen unserer Anfragen an alle Delfinarien in Europa vom Zoo-Safari-Park im italienischen Fasano die Antwort, dass sie ihre vier in Gefangenschaft gehaltenen Delfine vor wenigen Wochen abgegeben haben. Die vier Großen Tümmler waren eine Leihgabe vom Delfinarium Oltremare aus Riccione/Italien.

Aus der Antwort ging allerdings nicht hervor, ob der Freizeitpark in Fassano sich nun andere Delfine von woanders besorgen wird. Wir hakten nach und bekamen heute die Antwort, dass die Geschäftsleitung beschlossen hatte, keine Delfine mehr in Gefangenschaft zu halten!

Damit schlossen in 2013 drei der sechs italienischen Delfinarien (Gardaland, Rimini und Fasano)!

Von mehr als 80 Delfinarien in Europa gibt es heute noch 30 Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden.

Aufstellung aller Delfinarien in Europa unter: Delfinarien in EUROPA


21.01.14 - Taiji-Bucht: Japanische Fischer töten Dutzende Delfine - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/taiji-bucht-japanische-fischer-toeten-dutzende-delfine-a-944672.html


20.01.14 - Delfinjagd in Japan - Gemetzel in der Bucht von Taiji - http://www.sueddeutsche.de/panorama/delfinjagd-in-japan-gemetzel-in-der-bucht-von-taiji-1.1866978


18.01.14 - Neuseeland - Mehr als 100 Grindwale gestrandet - http://voiceofrussia.com/news/2014_01_18/Over-100-pilot-whales-wash-ashore-dying-near-New-Zealand-2370/


17.01.14 - Zoo Nürnberg - Besucherschwund im Tiergarten wirft Fragen auf - http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/besucherschwund-im-tiergarten-wirft-fragen-auf-1.3392689


17.01.14 - Wieder ein Delfinarium weniger in Europa!

Im Rahmen der ProWal/WDSF-Kampagne „Delfine aus Taiji/Japan in der EU? - DNA-Test-Forderung!“

DNA-Tests - EU

schrieben wir alle 31 Delfinarien in der EU an und baten um verschiedene Auskünfte über die von den Betreibern in Gefangenschaft gehaltenen Delfine.

Heute erhielten wir eine Antwort vom Zoo-Safari-Park in Fasano/Italien.


http://www.zoosafari.it/tour/delfinario/

Die vier Großen Tümmler, die vom Delfinarium Oltremare in Riccione/Italien ausgeliehen wurden, sind vor wenigen Wochen nach Riccione zurückgebracht worden. Der Vertrag über die Leihgabe wurde gekündigt.

http://www.oltremare.org/eng/#4

Damit schlossen in 2013 drei der sechs italienischen Delfinarien (Gardaland, Rimini und Fasano)!



17.01.14 - Dem einzigen Delfinarium in Griechenland, im Attica-Zoo bei Athen, droht die Schließung durch ein neues Gesetz des griechischen Parlaments, welches inhumane Shows mit Tieren verbietet - Der Betreiber versucht mit dem absurden Argument "Bildung" Einfluss auf den Gesetzgeber auszuüben - bisher ohne Erfolg - http://dolphinproject.org/blog/post/greece-keeps-ban-on-dolphin-performances 


16.01.14 - Video - Öl- und Gasförderpläne in Kroatien gefährden die letzten Adria-Delfine - http://www.cicero.de/videos/video-oel-bedroht-delfine-und-wale


14.01.14 - Kein Wal-Bier in Island – Gesundheits-Ministerium stoppt Pläne einer isländischen Brauerei, ein Bier mit Walmehl (Knochen, Därme und andere Innereien), herzustellen. Begründung: Die Anforderungen der Lebensmittelgesetze werden nicht erfüllt.

http://www.newsoficeland.com/culture/daily-life/item/253-an-icelandic-whale-beer-banned-by-health-autorities

In Island gibt es nur noch einen Walfänger, der Jagd auf Finnwale betreibt. Das Fleisch dieser bedrohten Art wird in Island sel...bst nicht verkauft und konsumiert. Der Eigentümer der Walfang-Firma Hvalur, Kristjan Loftsson, versucht verzweifelt, über eine kleine Firma in Japan, das Finnwalfleisch zu verkaufen. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Das meiste Fleisch wird in Japan als Hundefutter angeboten.

Obwohl es kaum eine Nachfrage für Finnwalfleisch gibt, hat das isländische Fischerei-Ministerium das Töten von 154 Finnwalen in diesem Jahr genehmigt. 2013 wurde die gleiche Fangquote nicht ausgeschöpft und es wurden 134 Finnwale getötet.

Ein anderes isländisches Walfang-Unternehmen betreibt die Jagd auf Zwergwale. Das Zwergwalfleisch wird wegen seiner hohen Belastung von Umweltgiften nicht exportiert und in Island Supermärkten und Restaurants angeboten. Obwohl es auch dafür kaum einen Absatzmarkt gibt, wurden im letzten Jahr 38 Zwergwale getötet. Das isländische Fischerei-Ministerium erhöhte gar die Fangquote für 2014 auf 229 Tiere. 2013 betrug die Fangquote 216 Zwergwale.

Die wenigsten Isländer essen überhaupt noch regelmäßig Walfleisch. Der Zwergwalfang existiert heute nur noch deshalb, weil Touristen für eine gewisse Nachfrage sorgen.

Mehr dazu unter:

http://walschutzaktionen.de/26252/1633101.html

und

http://walschutzaktionen.de/26252/1798101.html


14.01.14 - Grauwale vor der kalifornischen Pazifikküste - So viele graue Riesen wie lange nicht - http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/wale-so-viele-graue-riesen-wie-lange-nicht-12750010.html


14.01.14 - Neuseeland: Rettung gestrandeter Wale gescheitert - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/grundwale-rettung-gestrandeter-wale-in-neuseeland-scheitert-a-943516.html


14.01.14 - Taiwan - Über 7 Tonnen Delfin-Fleisch beschlagnahmt - 150 Tiere illegal getötet? - Engl. - http://www.channelnewsasia.com/news/asiapacific/taiwan-seizes-seven/953952.html 


12.01.14 - WDR - Video - Delfinarien in der Kritik - http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/tiere_suchen_ein_zuhause/videodelfinarieninderkritik100.html


10.01.14 - "Wissenschaflicher Walfang ist eine Farce!" - http://www.dw.de/wissenschaflicher-walfang-ist-eine-farce/a-17351699


10.01.14 - Gefährdung von Walen und Delfinen Tödlicher Schall in der Tiefe - http://www.sueddeutsche.de/wissen/gefaehrdung-von-walen-und-delfinen-toedlicher-schall-in-der-tiefe-1.1859726


09.01.14 - Tiergarten Nürnberg: Besuchermangel lässt Rücklagen schmelzen

http://www.focus.de/regional/nuernberg/kommunen-tiergarten-nuernberg-besuchermangel-laesst-ruecklagen-schmelzen_id_3527374.html

Jedes Jahr scheint das Wetter schlechter zu werd...en, wenn man der Rechtfertigung des verantwortlichen Zoo-Direktors für die massiven Besucherrückgänge Glauben schenken mag.

Wir glauben es nicht, denn die hauptsächlichen Gründe für das Fernbleiben der Besucher sind der teure Ausbau des Delfinariums mit Kosten von mehr als 30 Millionen Euro, die über den teuren Eintrittspreis wieder eingespielt werden sollen und die große Ablehnung der Besucher über Delfine, die in winzigen Betonbecken in Gefangenschaft gehalten werden.

1,2 Millionen Besucher benötigt der Zoo im Jahr, um einen Kredit von 24 Millionen €, den er bei der Stadt Nürnberg für den Bau der „Delfin-Lagune“ aufgenommen hatte, innerhalb von 20 Jahren zurückzubezahlen.

Mit dem Bau der „Delfin-Lagune“, in Wahrheit sind es sechs kleine Betonbecken, wollten die Stadtverantwortlichen Besuchermassen nach Nürnberg locken, die nach dem Zoobesuch shoppen gehen und die Übernachtungszahlen steigern sollten. Ein Leuchtturm-Projekt für die ganze Region Franken sollte entstehen.

Die Realität sieht ganz anders aus. Seit der Eröffnung der „Delfin-Lagune“ verlor der Zoo jedes Jahr massiv an Besucher. Das hat nichts mit dem schlechten Wetter zu tun, wie folgende Statistik aufweist.


Jahr / Besucher

2005: 1.130.453
2006: 1.101.716
2007: 1.062.000
2008: 1.281.286 (Flocke-Jahr)
2009: 1.039.115
2010: 933.107
2011: 1.223.304 (Eröffnung Delfin-Lagune)
2012: 1.095.481
2013: 997.474

Von jährlich 1,2 Millionen Besucher können die Zoo-Verantwortlichen nur träumen. Wer die immensen Schulden für diese völlige Fehl-Investition aufbringen wird, ist jetzt schon klar. Der Steuerzahler wird dafür bluten müssen!

Mit den neuen Becken des Delfinariums sollte dann auch wieder die Zucht von Delfinen funktionieren. Auch hier Fehlanzeige. Seit nunmehr 15 Jahren gab es in Nürnberg keinen Delfin-Nachwuchs mehr. Ohne Wildfänge und ohne Zugänge von geschlossenen Delfinarien oder Zugängen von anderen Anlagen, gäbe es in Nürnberg nur noch einen Delfin („Noah“) zu sehen, der dort geboren wurde.



09.01.14 - Wir haben nun alle 31 Delfinarien, die sich in 14 EU-Länder befinden, angeschrieben.

Wir fordern die Betreiber auf, uns umfangreiche Informationen über die in Gefangenschaft gehaltenen Meeressäuger zur Verfügung zu stellen. Unter anderem sollen sie uns
die Herkunft ihrer Delfine nachweisen und diese auch mit DNA-Analysen belegen.

Wir wissen, dass sich bereits Delfine aus Asien in der EU befinden und haben Belege dafür, dass es Pläne dafür gibt, gar Delfine aus Taiji/Japan in die EU zu schleusen.

Bei unseren Recherchen fanden wir heraus, dass die EU den Ausbau von zwei Delfinarien mit Steuergelder finanzieren wird!

Mehr unter: DNA-Tests - EU


09.01.14 - Isländische Brauerei braut Bier aus Finnwalen - http://diveinside.de/aktuell_Islaendische_Brauerei_braut_Bier_aus_Finnwalen_5298.html


08.01.14 - Wissenschaftliche Studie beweist - Fisch-Zuchtanlagen, sogenannte Aquakulturen, gefährden freilebende Delfin-Populationen - http://www.stuff.co.nz/marlborough-express/news/9586891/Decline-in-dusky-dolphin-population


06.01.14 - Japan beginnt Walfang in der Antarktis - http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4079026/tierschuetzer-kreisen-japanische-walfaenger-ein.html


06.01.14 - Gestrandete Meeressäuger: Grindwale an Neuseelands Küste eingeschläfert - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/behoerden-schlaefern-gestrandete-grindwale-an-neuseelands-kueste-ein-a-941935.html


31.12.2013 - ProWal-Bericht 2013 über den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln und zur Kampagne „Good-Bye 2013“ - Färöer-Aktion 2013