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Einen Überblick über unsere aktuellen Aktionen erhalten Sie unter: Home






Über die Entwicklungen unserer Aktionen und allgemeine Neuigkeiten informieren wir Sie hier.




31.12.2013 - ProWal-Bericht 2013 über den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln und zur Kampagne „Good-Bye 2013“ - Färöer-Aktion 2013


31.12.13 - Zoo Duisburg - Besucherschwund setzt sich auch in 2013 fort - ProWal ruft aus Tierschutzgründen weiterhin zum Besucher-Boykott des Duisburger Zoos auf, so lange dort Delfine in Gefangenschaft gehalten werden - http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/zoo-bleibt-unter-der-millionen-grenze-aid-1.3913186


31.12.13 - Ölbohr-Pläne: Wenn das die Wale hören - http://www.mallorcazeitung.es/lokales/2013/12/31/olbohr-plane-wale-horen/29850.html


30.12.13 - Geo-Engineering: Kommerzielle Düngung der Meere endlich verboten - http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/f9e014b071e04f9


30.12.13 - Delfine kauen Kugelfisch, um sich zu berauschen - http://www.shortnews.de/id/1068628/delfine-kauen-kugelfisch-um-sich-zu-berauschen


30.12.13 - YouTube-Video – ProWal - Erfolgreiche Delfin- und Walrettungs-Aktion in der Ukraine

Mit Vergrämergeräten (Pinger) gelang es ProWal ein Massensterben von Delfinen und Hafenschweinswalen in dem Fluss Bug im Süden der Ukraine zu beenden.

http://www.youtube.com/watch?v=b79hFVJcetE&feature=youtu.be


28.12.13 - Bewegende Aufnahmen: Urlauber filmen Delfin-Trauerzug - http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/jahresrueckblick_2013/bewegende-aufnahmen-urlauber-filmen-delfin-trauerzug-2b167-c10f-14-1458201.html


26.12.13

70 Hunde von Larisa in der Ukraine sind in Sicherheit und haben ein winterfestes Domizil

Ein langer Kampf für die sichere Unterbringung der Hunde von Larisa, welcher auch mehrere Menschenleben gekostet hatte, ist zu Ende.

Seit zwei Jahren begleiteten wir das Schicksal von Larisa, einer unermüdlichen Tierschützerin in Kiew. Larisa rettete Hunde und Katzen von der Straße, die ohne ihre Hilfe nicht überlebt hätten. Notdürftig konnte sie die Tiere bei einem befreundeten älteren Ehepaar auf einem Grundstück in einem Wohngebiet in Kiew unterbringen.

Es mangelte lange an allem für die Tiere. Brennholz zum Heizen und der Futterzubereitung, ordentliche Lagerung des Futters und tiergerechte Unterkünfte für die Tiere. Knapp war die Kasse auch immer für Futter und der medizinischen Versorgung. Immer wenn wir im Rahmen unserer Delfinschutzaktionen in der ukrainischen Hauptstadt zu tun hatten, besuchten wir Larisa und Dank vielen Spendern, konnten wir Larisa unterstützen und allen Tieren helfen.

Liebevoll kümmerten sich das ältere Ehepaar, Volontäre und Freunde um die Hunde und Katzen. Larisa war tagtäglich bei ihren Tieren und gab ihr Bestes, um die Tiere zu versorgen. Schon lange plante Larisa, außerhalb der Stadt, ein neues Tierheim zu bauen. Wir unterstützten sie auch hierbei und es fehlte noch ein einziges Dokument, damit Larisa ihr neues Tierheim hätte bauen können. Das Grundstück hatte sie bereits und die finanzielle Beteiligung der Gemeinde war ihr sicher.

Der Umzug in das neue Tierheim war dringend erforderlich, denn Grundstückspekulanten waren scharf auf das Gelände des älteren Ehepaars, um dort ein neues Wohn- und Geschäftshaus zu errichten. Die Tierfreunde dachten aber überhaupt nicht an den Verkauf. Sie wollten den Tieren eine Unterkunft bieten, zumindest bis das neue Tierheim von Larisa fertiggestellt war. Die Beschaffung des letzten fehlenden Dokumentes verzögerte sich, weil ein korrupter Angestellter „Geschenke“ forderte.

Im Frühjahr eskalierte die Situation und es geschah das Unfassbare. Der alte Herr, der sich weigerte, sein Grundstück an die Spekulanten zu verkaufen, wurde vergiftet und starb. Im Sommer rückte ein Schlägertrupp an und verwüstete das Gelände. Sie schlugen alles kurz und klein und verstreuten überall Gift. Mehrere Hunde starben daran. Ein Hund flüchtete vor lauter Panik und rannte in ein Auto und starb ebenfalls. Die Ehefrau des alten Herrn ist seit diesem Vorfall verschwunden - bis heute. Es ist davon auszugehen, dass auch sie ermordet wurde.

Larisa stand unter Schock und es war sehr schwer für sie, dies alles zu verkraften. Sie musste unverzüglich das Gelände räumen und ihre Tiere woanders unterbringen, denn der Schlägertrupp kündigte seine Rückkehr an. Eine befreundete Tierschützerin bot Larisa an, ihre Hunde vorrübergehend in ihrem Tierheim in Teterev, ca. 100 Kilometer von Kiew entfernt, unterzubringen, bis sie ihr neues Tierheim bezugsfertig ist.
Allerdings gab es nur eine Wiese und keine freien Gehege, denn das Tierheim in Teterev war selbst schon mit Hunden überbelegt. Alles was noch irgendwie aus der zerstörten Notunterkunft für den Transport der Tiere gebraucht werden konnte und auch Holz oder Türen, die für den Bau der vorrübergehenden Unterkunft der Hunde dienen konnten, wurden von Kiew nach Teterev transportiert. Eiligst wurden Gehege errichtet. Wir unterstützten Larisa mit Benzin für die Fahrzeuge und neuen Holzbrettern und Pfählen, die sie von einem Schreiner besorgen konnte und übernahmen Tierarztrechnungen für die Tiere, die Vergiftungserscheinungen aufwiesen. Alle Katzen konnten bei Privatpersonen untergebracht werden. Die 70 Hunde konnten zwar alle nach Teterev gebracht werden, aber sie hatten keine winterfeste Unterkünfte.

Anfang Oktober besuchten wir Larisa und fuhren zusammen nach Teterev. Wir beauftragten einen Schreiner, der zu allererst ein wetterfestes Dach für alle Gehege errichten musste, damit wenigstens die Gehege trocken bleiben und weder Schnee noch Wasser in die Gehege eindringen konnten. Neue Hütten für alle Hunde sollten dann danach in die Gehege kommen.

Larisa war erleichtert und überglücklich über diese Hilfe. Nun konnten alle Hunde über den Winter gebracht werden und sie hatte Zeit, sich um ihr letztes Dokument für ihr neues Tierheim zu kümmern.

Für die unermüdliche Larisa war dennoch alles zu viel. Nur wenige Wochen nach unserem Besuch bei ihr starb sie im Oktober an einer angeblichen Blutvergiftung.

Das Dach für alle Gehege wurde errichtet und mit einer speziellen Plane abgedichtet. Die Hundehütten wurden nach und nach gebaut und alle Hunde haben eine trockene Unterkunft, wie uns heute Valentina, die Tierheimleiterin, mitteilte. Alle Tiere sind in Sicherheit!

Der Ehemann von Larisa und auch die Tierheimbetreiber haben das Ziel, alle Hunde an Privatpersonen zu vermitteln.

Das Tierheim in Teterev trägt nun Larisas Namen.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Spendern, die es uns ermöglicht haben, Larisa und ihre Tiere zu unterstützen. Nur durch diese Hilfe war es möglich, die Hunde in Sicherheit zu bringen und ihnen eine winterfeste Unterkunft zu errichten.
Drücken wir die Daumen, dass alle Hunde von Larisa liebevolle Menschen finden, die ihnen über die Zeit ihrer Trauer und das schmerzliche Fehlen ihrer Retterin hinweghelfen werden.




Wir werden das Ehepaar Mackaritch und Larisa für ihre vorbildliche und aufopfernde Bereitschaft, Tieren in Not zu helfen, nie vergessen!


Mehr Informationen unter: Larisa 2013



23.12.13 - Nordostatlantik - Mehr Schutz für Schildkröten, Wale und Co. - http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article123231309/Mehr-Schutz-fuer-Schildkroeten-Wale-und-Co.html


23.12.13 - Ein weiterer Erfolg und Schlag gegen kommerzielle Delfin-Ausbeuter!

Es werden nun definitiv keine Delfine aus der Ukraine nach Prag kommen!

http://www.literarky.cz/blogy/komentae/16510-delfini-vyhrali

Das Zirkusunternehmen Kaiser wollte Anfang des Jahres in Prag unter einem Zirkuszelt das erste Delfinarium der Tschechischen Republik errichten. Für Angebote, wie Delfin-Shows, Schwimmen mit Delfinen und der uneffektiven Delfin-Therapie wurden vom Veranstalter bereits tausende Tickets verkauft.

http://delfinivpraze.cz/home

Die Delfine und auch ein Walross, sollten nach Angaben des Veranstalters, aus der Türkei in die tschechische Hauptstadt gebracht werden. Dies stellte sich jedoch als Finte und Ablenkungsmanöver heraus, wie wir bei einem persönlichen Besuch beim Umweltministerium in Ankara im Januar 2013 herausfanden. Dem Ministerium lag kein Antrag für einen Export solcher Tiere vor!

Es stellte sich bald heraus, dass Kaiser heimlich versuchte, die Delfine aus der Ukraine zu beschaffen. Wie wir herausfanden, hatte das Umweltministerium in Kiew bereits Papiere für den Export erstellt. Im April 2013 intervenierten wir persönlich beim Ministerium in Kiew gegen diesen Export, da die Herkunft der Tiere zweifelhaft war. Da es kaum Zuchterfolge in den 20 ukrainischen Delfinarien gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Tiere illegale Fänge aus dem Schwarzen Meer waren oder gar aus Taiji/Japan stammten, deren Import in die EU verboten ist. Das Ministerium in Kiew zog seine Export-Erlaubnis daraufhin zurück.

Zirkus Kaiser wird wohl seine Pläne aufgeben, ein Delfinarium zu errichten, da er nun kaum noch Möglichkeiten hat, sich Delfine zu beschaffen. Wir freuen uns sehr darüber, dass Tschechien delfinfrei bleibt und dort keine Delfine für rein kommerzielle Interessen ausgebeutet werden und danken der ukrainischen Regierung für ihre gute und konsequente Kooperation.

Bedanken möchten wir uns auch bei PETA in Deutschland, die sich sehr engagiert bei den Behörden in Prag gegen diese geplanten Importe eingesetzt hatte und zu diesem tollen Erfolg beigetragen hat!

Unsere Interventionen beim Umweltministerium in Kiew haben dazu geführt, dass in diesem Jahr alle Delfinarienbetreiber Dokumente über die Herkunft ihrer Tiere vorlegen müssen. Viele können dies nicht! Inspektoren prüfen nicht nur diese, sondern auch Genehmigungen zur Errichtung der Delfinarien, die oftmals unter zweifelhaften Umständen erteilt wurden. In dem Ferienort Sudak auf der Krim wurde ein erst im Juli eröffnetes Delfinarium wieder geschlossen, weil der Betreiber keine Statik-Prüfung des Bauamtes vorlegen und auch keinen Nachweis über die Herkunft der Delfine vorweisen konnte. Die Meeressäuger wurden zwar von den Behörden beschlagnahmt, dennoch transportierte der Betreiber vor ein paar Wochen illegal einen Delfin aus dieser Gruppe in ein anderes von ihm betriebenes Delfinarium nach Kiew. Dies werden sich die Behörden nicht gefallen lassen und forcieren nun auch dort einen Rechtsstreit für die Schließung dieser Anlage, die ebenfalls illegal errichtet wurde. Der Betreiber dieser Anlagen importierte im Mai 2013 zwanzig wildgefangene Delfine aus Taiji.


22.12.13 - Südpolarmeer: Australien will Japans Walfänger per Flugzeug überwachen - http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/walfang-australien-will-japans-schiffe-per-flugzeug-ueberwachen-a-940547.html


20.12.13 - Allerhöchste Zeit, dass TUI und auch alle anderen Reiseveranstalter alle Delfinarien-Ausflugsangebote aus ihren Programmen nehmen - FTI hats vorgemacht - Vorbildlich! - http://www.delphinschutz.org/delfine/delfinarien/nachrichten-uebersicht/696-wichtiger-erfolg-tui-nimmt-delfinarium-auf-kuba-aus-dem-programm


19.12.13 - Volkszählung der Schweinswale abgeschlossen - http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/schweinswal169.html


18.12.13 - Fischer sollen freiwillig Wale schützen - https://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/fischer-sollen-freiwillig-wale-schuetzen-id5224026.html


18.12.13 - Tierquälerei - Wie der Film Blackfish Mitleid mit Killerwal Tilikum erzeugt - http://www.derwesten.de/panorama/wie-der-film-blackfish-mitleid-mit-killerwal-tilikum-erzeugt-id8786869.html


18.12.13 - Island plant Walfang für weitere fünf Jahre - http://derstandard.at/1385171357629/Island-plant-Walfang-fuer-weitere-fuenf-Jahre


17.12.13 - Skandalös und illegal! In Italien wurden Ermittlungen aufgenommen, weil in Restaurants getrocknetes Fleisch von Delfinen verkauft wurde - http://orf.at/stories/2210753/2210744/

http://www.rawstory.com/rs/2013/12/16/italian-prosecutors-investigate-claims-of-restaurants-serving-dolphin/

http://derstandard.at/1385171510844/Ermittlungen-wegen-Delfinfleischs-in-italienischen-Restaurants 


17.12.13 - Greenpeace fordert Schutz für Wale im Südpolarmeer - Kurzvideo - http://www.welt.de/videos/article122996029/Greenpeace-fordert-Schutz-fuer-Wale-im-Suedpolarmeer.html 


16.12.13 - Umfrage zeigt: Nur drei Prozent der Isländer essen Walfleisch - http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/12/16/umfrage-zeigt-nur-drei-prozent-der-islaender-essen-walfleisch/


15.12.13 - Neuseelands Regierung unternimmt zu wenig - Experte: Die Maui-Delfine sind vom Aussterben nicht mehr zu bewahren. http://tvnz.co.nz/national-news/too-late-save-maui-s-dolphin-experts-5778889


14.12.13 - Trotz internationaler Kritik - Island erhöht Fangquote für Wale - http://www.n24.de/n24/Wissen/Mensch-Natur/d/3989498/island-erhoeht-fangquote-fuer-wale.html


13.12.13 - Piraten fordern Haltungsverbot für Delfine im Zoo - http://www.focus.de/regional/duesseldorf/landtag-piraten-fordern-haltungsverbot-fuer-delfine-im-zoo_id_3479976.html


13.12.13 - ProWal reist 2014 nach Taiji/Japan - Färöer-Aktion 2014


13.12.13 – ConnyLand - Strafanzeige von Tierschützern gegen Delfinarien-Betreiber erfolgreich - http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-12/28888443-strafanzeige-von-tierschuetzern-gegen-delfinarien-betreiber-erfolgreich-007.htm

Üble Nachrede: Busse für Connyland-Geschäftsführer - http://www.toponline.ch/thurgau/detail/art/ueble-nachrede-busse-fuer-connyland-geschaeftsfuehrer-001659305/


13.12.13 - "Free Willy"-Star Keiko - Der Wal, der nicht frei sein wollte - http://einestages.spiegel.de/s/tb/29799/free-willy-killerwal-keiko-tod-eines-tierischen-filmstars-2003.html


12.12.13 - Blackfish - Orcas in Gefangenschaft - «Ein bisschen psychotisch» - http://www.derbund.ch/kultur/kino/Ein-bisschen-psychotisch/story/25310930


11.12.13 - Blackfish stürzt SeaWorld in die Krise!

Immer mehr Künstler wenden SeaWorld den Rücken zu und beenden die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, weil sie die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ablehnen.

http://www.theguardian.com/film/2013/dec/11/blackfish-seaworld-backlash-killer-whales

20 Millionen Menschen sahen die Doku Blackfish bei CNN, in der auch der Orca Tilikum gezeigt wird, der bei drei Todesfällen von Menschen involviert war.

Aktienkurs-Entwicklung bei SeaWorld:

http://www.finanzen.net/chart/SeaWorld_Entertainment


10.12.13 - Australien erwägt Einsatz eines Zollschiffs zur Beobachtung des japanischen Walfang ins der Antarktis - http://mobile.abc.net.au/news/2013-12-10/an-australian-government-to-honour-promise-on-whaling-monitoring/5147070


09.12.13 - The Cove - Die Bucht - bei YouTube - http://www.youtube.com/watch?v=dT6X-LkIFKA


09.12.13 - Delfinarium - Bilderserie von einem Beluga-Wal-Transport - http://www.thestar.com/news/canada/2012/10/18/photos_marineland_animals.html


09.12.13 - Japanische Steuerzahler kommen für unrentablen Walfang auf - http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/japanische_steuerzahler_kommen_fuer_unrentablen_walfang_auf/


08.12.13 - Die Japanische Walfangflotte hat sich auf dem Weg in die Antarktis gemacht. 985 Wale sollen zu "wissenschaftlichen Zwecken" getötet werden - http://www.n-tv.de/ticker/Japanische-Walfaenger-steuern-auf-Antarktis-zu-article11871356.html





07.12.13 - ProWal-Akton "Good-Bye 2013" zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln - Pinger-Sponsoring für 2013 beendet


ProWal startete im Frühjahr 2013 eine Vergrämer-Aktion und hat an vielen Stellen auf den Inseln sogenannte Pinger installiert. Diese Geräte sind in der Lage, Grindwale zu vertreiben.

MIT DEM EINSATZ VON PINGERN IST ES ProWal 2013 GELUNGEN, DASS DIE GRINDWALFANG-SAISON AUF DEN FÄRÖER-INSELN SO SPÄT BEGANN, WIE KAUM IN EINEM ANDEREN JAHR IN DEN LETZTEN 80 JAHREN ZUVOR!

IN VIELEN BUCHTEN, IN DENEN SONST GANZE FAMILIEN UMGEBRACHT WERDEN, GAB ES 2013 KEINE SCHLACHTUNGEN!

Leider gab es dennoch Treibjagden, die nicht verhindert werden konnten: diese fanden zumeist an Orten statt, wo keine Pinger installiert waren. ProWal hätte noch mehr Unterstützung für die Anschaffung weiterer Geräte gebraucht.

ProWal begegnete auch dem kommerziellen Absatzmarkt für Grindwal-Produkte, indem es 2013 den Verkauf von Grindwalfleisch sowohl in einem Vier-Sterne-Hotel in der Hauptstadt Torshavn, als auch auf einer Fähre stoppte.

ProWal HAT SICH 2013 ALS EINZIGE DELFIN- UND WALSCHUTZ-ORGANISATION VOR ORT FÜR DEN SCHUTZ DER MEERESSÄUGER EINGESETZT.

Ein ausführlicher Bericht zur ProWal-Aktion „Good-Bye 2013“ folgt demnächst.

ProWal wird seine Kampagnen zum Schutz der Grindwale mit der "Operation Whale-Guard 2014" fortsetzen.


Färöer-Aktion 2014


ES IST ERFREULICH, DASS SEA SHEPHEARD FÜR 2014 EBENFALLS AKTIONEN ZUM SCHUTZ DER GRINDWALE AUF DEN FÄRÖER-INSELN ANGEKÜNDIGT HAT!

Vielen Dank an dieser Stelle allen Unterstützern und Spendern!

Auch ein großes Dankeschön an die Teams, die dieses Jahr Unglaubliches geleistet haben und mit ihren selbstlosen und nicht ungefährlichen Einsätzen auf den Färöer-Inseln viele Grindwal-Schlachtungen verhindern konnten! 

Andreas Morlok

CEO ProWal




06.12.13 - Gute Nachricht aus Florida - http://www.theindependent.com/news/national/officials-pilot-whales-moving-in-deeper-water/article_878eb830-1083-5d30-aa80-3191a40556d9.html

05.12.13 - Hoffnung für gestrandete Wale vor Florida schwindet - http://www.stern.de/news2/aktuell/hoffnung-fuer-gestrandete-wale-vor-florida-schwindet-2075671.html


03.12.13 - Nürnberger Delfin-Lagune – Erfreulich: Immer weniger Besucher

Was wurden noch vor dem Bau der sogenannten „Delfin-Lagune“ für Erwartungen geschürt? Was hat es für Träume der Verantwortlichen gegeben?

Die neue Delfin-Lagune, die im Sommer 2011 für über 31 Millionen Euro im Nürnberger Zoo eröffnet wurde, sollte ein „Leuchtturmprojekt für die Metropol-Region“ werden. Das Delfinarium sollte massenweise Touristen nach Nürnberg locken, die in der Stadt übernachten und nach dem Zoobesuch shoppen gehen.

Von allen Seiten tönte es, dass durch den Umbau die Delfinhaltung verbessert und sich die Zuchterfolge wieder einstellen würden.

Alles stellt sich nun als heiße Luft heraus. Inzwischen ist Ernüchterung in Nürnberg eingekehrt.

Der Nürnberger Zoo rechnet dieses Jahr mit dem zweitschlechtesten Besucherergebnis in den letzten zehn Jahren! Wie schon im letzten Jahr (Minus 127.823 Besucher zu 2011) ist auch dieses Jahr ein weiterer Rückgang um etwa 100.000 Besucher zum Vorjahr 2012 zu erwarten. Angeblich liege das zum größten Teil am schlechten Wetter.

http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nürnberg/nurnberger-tiergarten-verzeichnet-ruckgang-der-besucherzahlen-1.3317092


Jahr / Besucher

2005: 1.130.453
2006: 1.101.716
2007: 1.062.000
2008: 1.281.286 (Flocke-Jahr)
2009: 1.039.115
2010: 933.107
2011: 1.223.304 (Eröffnung Delfin-Lagune)
2012: 1.095.481
2013: Erwartung des Zoos: Unter 1.000.000


Was wohl viele Nürnberger Geschäftsleute, die als Sponsoren für den Umbau des Delfinariums gewonnen wurden, inzwischen denken mögen?

Der Nürnberger Zoo nahm für den größten Teil der Kosten für den „Lagunen-Bau“, einen Kredit bei der Stadt Nürnberg auf. Um den Kredit innerhalb der nächsten 20 Jahre tilgen zu können, kalkulierten die Verantwortlichen eine jährliche Besucherzahl von fast 1.200.000 Besuchern. Auf die warnenden Stimmen vor dem Bau, wie utopisch diese Kalkulation sei, wollte damals niemand hören. Wie will der Zoo, der jetzt gar noch weniger Besucher hat, als vor dieser Fehlinvestition und schon damals ein Minus von etwa drei Millionen Euro jährlich erwirtschaftete, diesen Kredit zurückbezahlen? Wird der Steuerzahler für diese städtische Einrichtung die Zeche bezahlen müssen?

Gescheiterte Delfinzucht im Nürnberger Delfinarium

Obwohl schon letztes Jahr bei einigen weiblichen Delfinen die Pille abgesetzt wurde, stellten sich auch dieses Jahr keine Zuchterfolge ein.

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/tiergarten-plant-wieder-delfin-nachwuchs-1.2576444


Im Nürnberger Delfinarium lebt nur ein Delfin, der dort geboren wurde. Letzter Zuchterfolg: 1998!

Ignoranz pur!

Schon seit Jahren wettern Delfinschützer gegen Delfinarien und rufen zu Besucher-Boykotten gegenüber Einrichtungen auf, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden. Der Trend zur Schließung von Delfinarien in Westeuropa wird bei den Verantwortlichen in Nürnberg schlichtweg ignoriert. In 2013 schlossen Delfinarien in Münster, das ConnyLand in der Schweiz, das Gardaland und ein Delfinarium in Rimini in Italien. In der Schweiz wurde gar die Einfuhr von Delfinen gesetzlich verboten.

Im Allwetter-Zoo Münster fürchteten die Verantwortlichen, dass nach der Schließung des Delfinariums, die Besucher wegbleiben würden, da sie in der Delfinhaltung ein Zuschauermagnet sahen. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Die Besucherzahlen stiegen.

In Nürnberg wird das Delfinarium geschlossen, wenn sich der Besucherrückgang noch weiter fortsetzt.

ProWal wird ab Ende März 2014 vor dem Zoo in Nürnberg seine Aufklärungsarbeit über die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft fortsetzen und Informationsflyer an die Besucher verteilen.

Flyer - Nürnberg 2014


SAY NO TO CAPTIVE DOLPHINS! - DON´T BUY A TICKET!




Foto: ProWal – Trostlose Betonbecken im Juni 2013, die keine Besucher anlockt.



02.12.13 - Rätselhafter Tod eines Tiefsee-Delfins: Starb er wegen Fukushima? - http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/01/raetselhafter-tod-eines-tiefsee-delfins-starb-er-wegen-fukushima/


01.12.13 - Von Jana V Taqana:

Liebe Leser,

ich heiße Jana, bin 16 Jahre alt und möchte mit meinem Schreiben auf das unsägliche Leid der Delfine in Delfinarien aufmerksam machen. Delfine sind Säugetiere und Schnellschwimmer, die im Ozean große Distanzen zurücklegen und dabei bis zu 50 km/h erreichen können. Hinter der glänzenden Fassade der Delfinarien verbirgt sich jedoch großes Elend.

Hast du schon einmal in das vermeintlich lachende Gesicht eines Meeressäugers in Gefangenschaft ges...ehen? Was siehst du? Einen glücklichen, motivierten und entspannten "Flipper"? Wohl eher siehst du in die Augen eines Säugetieres, das längst resigniert hat, gedemütigt ist und in keinerlei Weise seinen natürlichen Verhaltensweisen nachkommen kann.

Auch gibt es ethische Bedenken gegen die Delfinhaltung. Wissenschaftler sprechen Delfinen - ähnlich wie sonst nur Primaten - die Fähigkeit zu, sich selbst im Spiegel zu erkennen. Hirnforscher vergleichen die Intelligenz der Meeressäuger mit der der Menschen.

Da in einem Becken nie die Gegebenheiten des Meeres nachempfunden werden können und die Haltung ein natürliches Sozial- und Jagdverhalten verhindert, ist die Gefangenschaft von Delfinen ethisch nicht vertretbar. Das Trainieren der Delfine erfolgt außerdem nicht selten mit Druck und Gewalt. Häufig tritt die sogenannte Stereotypie auf, die sich in Form von Verhaltensanomalien äußert, sodass die Tiere ein qualvolles Dasein fristen.

Ich bitte euch von ganzem Herzen, euch öffentlich und offensiv zur Wehr zu setzen, indem ihr boykottiert, informiert und demonstriert. Des Weiteren appelliere ich an alle Eltern, Pädagogen und Lehrer, Kindern das unvorstellbare Leid der Delfine - kindgerecht - vor Augen zu führen, ihre Sensibilität zu schulen und den Besuch in Delfinarien, generell in zoologischen Einrichtungen, zu vermeiden. Über die fehlende Nachfrage werden die Delfinarien langfristig gezwungen sein, zu schließen. Die Kinder lernen so, alle Lebewesen zu achten und deren natürliche Bedürfnisse und Lebensweisen zu respektieren.

Eine Stunde Vergnügen für dich bedeutet für die Tiere ein ganzes Leben, gekennzeichnet durch Monotonie und Tortur - eingesperrt in einem engen Betongefängnis. Du kannst helfen, indem du den Besuch einer Delfinshow künftig ablehnst und Mitmenschen informierst.

Wir fordern die Schließung aller verbliebenen Delfinarien in Deutschland!


27.11.13 - Unerwartete Bedrohung - Wie Katzen Delfine töten - http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Katzen-Delfine-toeten-article11788006.html


25.11.13 - Sommerkatalog - FTI rät von Delfinshows ab - http://www.fnp.de/ratgeber/reise/FTI-raet-von-Delfinshows-ab;art319,692059

Reiseveranstalter sagt Shows den Kampf an - http://www.bunte.de/meldungen/delfinshows-reiseveranstalter-sagt-shows-den-kampf-60754.html


25.11.13 - ConnyLand-Delfine in der Karibik - http://www.blick.ch/news/ausland/so-gluecklich-sind-die-connyland-delfine-in-der-karibik-id2546256.html


23.11.13 - Karte von Ländern, die Delfine für Show-Delfinarien aus Taiji/Japan importiert haben - Die Aufstellung zeigt jedoch keine Delfinarien an, welche die Herkunft der Delfine aus Japan nicht bestätigt haben. Zudem fehlen ebenfalls die Angaben über Delfinarien, die importierte Delfine aus Japan wiederum in andere Länder exportiert haben - https://maps.google.com/maps/ms?msid=212982647441941106197.0004b3def27ed36e9df02&msa=0


22.11.13 - FTI: Keine Werbung mehr für Delfin- und Walshows - http://www.reisenews-online.de/2013/11/22/fti-keine-werbung-mehr-fuer-delfin-und-walshows/


22.11.13 - Verschmutzte Meere: Fische erleiden Leberschäden durch Plastikmüll - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fische-erleiden-leberschaeden-a-935060.html


20.11.13 - PETA fordert Tiergarten Nürnberg auf, Delfinlagune bereits im Winter „sommerfest“ zu machen - http://www.peta.de/web/peta_fordert.7991.html


20.11.13 - Neukaledonien: Seltene Wale an den Strand gespült - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/neukaledonien-gruppe-sehr-seltener-wale-an-strand-angespuelt-a-934387.html


17.11.13 - Eine Ex-Delfin-Trainerin berichtet über die dunkle Seite der Haltung von Orcas in Gefangenschaft - http://www.mirror.co.uk/news/world-news/seaworld-killer-whales-captivity-film-2801009


16.11.13 - ProWal-Video (3 Minuten) - Unter "wissenschaftlicher Leitung" - Tierunwürdige Zustände im Delfinarium in Karadag - Ukraine - http://www.youtube.com/watch?v=MxDOiKvivsM


15.11.13 - Whale Watching - App zur Artbestimmung - http://www.welt.de/print/welt_kompakt/webwelt/article121917442/Whale-Watching.html


14.11.12 - Färöer-Inseln - In Vestmanna auf Streymoy wurden heute 34 Grindwale getötet.


14.11.13 - Warum wehren sich Delfine nicht? - Englisch - http://www.theecologist.org/blogs_and_comments/commentators/other_comments/2049801/why_dont_dolphins_fight_back_when_their_survival_is_threatened.html


13.11.13 - Edeka verweigert Hilfe: Bereits 100 tote Wale in diesem Sommer - http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/13/edeka-lenkt-nicht-ein-bereits-100-tote-wale-in-diesem-sommer/


13.11.13 - Traurige Statistik!

Seit 2008 starben neun Delfine in dem Schweizer Freizeitpark ConnyLand!

1.)

Magic (männlich), die Mutter war Chicky, der Vater unbekannt, geboren am 09. September 2001, gestorben am 09.05.2008. Todesursache: Bakterielle Infektion.

2.)

Chicky's Kalb (ohne Namen, weiblich), Vater unbekannt, geboren am 19. Juni 2008, gestorben 29. Juni 2008. Todesursache: Nicht eindeutig. Vermutlich Ertrinken.


3.)

Silver (männlich), die Mutter war Cheespa, Vater unbekannt, geboren am 30. Juni 2008, gestorben 07. August 2008. Todesursache: Nicht eindeutig. Vermutlich Lungenentzündung.


4.)

Cheespa (weiblich), ein Wildfang, gefangen um den 20. Januar 1986, (Herkunft unbekannt) - Gestorben am 24. Juli 2009. Todesursache: Tödliche Injektion.


5.)

Secret (männlich), die Mutter war Chicky, der Vater unbekannt, geboren 27. August 2009, gestorben 13. September 2009. Todesursache unbekannt.


6.)

Barchus (männlich), Wildfang, gefangen um den 09. Dezember 1985. (Herkunft unbekannt). Gestorben 22.05.2011. Todesursache: Nierenversagen.


7.)

Shadow (männlich) - Nachzucht. Er wurde am 24. September 2003 geboren. Seine Mutter war Cheespa. Vater ist unbekannt. Gestorben: 08.11.2011. Todesursache: Gehirnschädigung durch Antibiotika-Einsatz.


8.)

Chelmers (männlich) ist ein Wildfang. Er kam am 12. Dezember 1985 ins ConnyLand, Herkunft unbekannt. Gestorben: 13.11.2011. Todesursache: Gehirnschädigung durch Antibiotika-Einsatz.


9.)

Angel (männlich) - Nachzucht. Er ist das Kind von Chicky und wurde am 22.05.2005 geboren. Vater ist unbekannt. Gestorben: 03.11.2013. Todesursache: unbekannt.


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Fehlende Transparenz:

Wie viele Delfine im ConnyLand während seiner vierzigjährigen Delfinhaltung gestorben sind, verschweigt der Betreiber bis heute!

Endlich reagiert der Gesetzgeber:

Der National- und Ständerat beschloss 2012 ein Importverbot für Delfine in die Schweiz!

Am 03.11.2013 wurden die letzten beiden ConnyLand-Delfine Chicky (Weiblich - Wildfang - Kam am 01.01.1990 ins ConnyLand) und Secret (Nachzucht – Sohn von Chicky – geboren: 17.05.2011) in ein kommerzielles Meeres-Delfinarium nach Jamaica verbracht.

Das letzte Schweizer Delfinarium wurde am 03.11.2013 geschlossen!



11.11.13 - Connyland-Delfin vor Transport verstorben - "Profitgier bis zur letzten Minute" - http://www.presseportal.de/pm/43450/2596012/connyland-delfin-vor-transport-verstorben-profitgier-bis-zur-letzten-minute
.
http://www.blick.ch/news/weiterer-delfin-im-conny-land-gestorben-id2529752.html


11.11.13 - Wale sind keine Engel - http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article121747109/Wale-sind-keine-Engel.html

11.11.13 - Virusinfektion - Delfin-Seuche vor der US-Küste - http://www.sueddeutsche.de/wissen/virusinfektion-delfin-seuche-vor-der-us-kueste-1.1815452

10.11.13 - Färöer-Inseln

Eine Gruppe Weißseiten-Delfine mit etwa 50 – 60 Tieren wurde heute bei Sundalagið (Streymnes) gesichtet. Ein paar Boote nahmen die Verfolgung auf. Der örtliche verantwortliche Polizeichef entschied, dass es keine Tötung dieser Tiere geben soll.

Geplant war dennoch die Gruppe in eine Bucht zu treiben, damit das „Naturhistorische Museum“ an mehreren Tieren einen Peilsender anbringen kann. Mit diesen Peilsendern können die Färinger die Wanderrouten der Tiere über einen Satelliten verfolgen.

In der Vergangenheit gab es die Zusage, dass solch markierte Gruppen nicht getötet werden sollen. Diese Zusage wurde jedoch nicht eingehalten. Letztes Jahr gab es eine solche Markierungsaktion bei einer Grindwalfamilie. Die Grindwale wollten, nachdem man einigen Tieren einen Peilsender an den Rückenflossen angebracht hatte, die Bucht nicht mehr verlassen. Die Tiere waren von der vorherigen Treibjagd in die Bucht und der Markierungsaktion traumatisiert. Anstatt sich mit mehr Personen und Booten zu bemühen, die Grindwale wieder ins offene Meer zu treiben, wurde die ganze Familie abgeschlachtet.

Zu einer Markierungsaktion ist es heute nicht gekommen. Alle Delfine wandten sich nach Süden und schwammen schnell ins offene Meer hinaus.

http://www.vp.fo/pages/posts/springarar-fingu-frid-35699.php




Foto: ProWal



10.11.13 - Zwei Delfine aus Conny-Land umgesiedelt

http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/zwei-delfine-aus-conny-land-umgesiedelt

Delfine bekommen neues Zuhause in Jamaika

http://www.happytimes.ch/news/news-schweiz/8741-happyend-connyland-delfine-koennen-lebensabend-in-karibischer-meeresbucht-geniessen.html


10.11.13 - Kinofinder - Welches Kino zeigt momentan die Doku "Blackfish"? - http://kinofinder.kino-zeit.de/programmsuche/blackfish


10.11.13 - WWF: Belugas und Narwale leiden unter Industrialisierung der Arktis - Orcas sind in der Arktis u.a. die Feinde von Narwalen, Belugas und Grönlandwalen - http://www.presseportal.de/pm/6638/2594967/wwf_world_wide_fund_for_nature/mail


09.11.13 - Plastik tötet Wale - http://segelreporter.com/panorama/plastik-in-den-ozeanen-wale-robben-schildkroeten-und-seevoegel-verenden-qualvoll/

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/11/493718/zu-viele-plastik-abfaelle-geschluckt-wal-stirbt-vor-kueste/


09.11.13 - Stundenlange RettungsaktionAlaska-Fischer befreien Orca - http://www.n24.de/n24/Nachrichten/n24-netzreporter/d/3803146/alaska-fischer-befreien-orca.html


08.11.13 - Kinostart am 7. November - Das Leid der Wale, die in Gefangenschaft leben - http://www.mopo.de/kino/kinostart-am-7--november-das-leid-der-wale--die-in-gefangenschaft-leben,21679020,24917628.html


07.11.13 - LKW billiger als Flugzeug - Die Delfinarien-Industrie hat keine Skrupel

Zwei Beluga-Wale sollten mit einem LKW von Wladiwostok in das russische Delfinarium nach Voronezh transportiert werden. Distanz 10.000 Kilometer – Fahrtzeit etwa 10 Tage!

Unterwegs gab es nun Probleme. Die Beluga-Wale lagen in dem Transportbehälter in einer Lache aus Urin und Kot, welches die Feuerwehr abpumpen musste. Die Wale atmeten kaum noch, als frisches Wasser in den Behälter gepumpt wurde. Ob die Weißwale das russische Delfinarium in der Nähe der ukrainischen Grenze erreichen und ob sie diese Strapazen überleben, ist ungewiss.

http://www.delfinariy.info/2013/11/perevozka-belukh-v-rossii.html


06.11.13 - Auswilderung von Show-Delfinen geglückt!

Nachdem drei wildlebende Delfine illegal gefangen und jahrelang in Delfinarien in Südkorea kommerziell ausgebeutet wurden, entschied der Oberste Gerichtshof und der Bürgermeister von Seoul, dass die Delfine wieder in Freiheit leben und ins Meer zurückgebracht werden müssen.

Mit Unterstützung von Ric O´Barry begann ein langer Auswilderungsprozess.

Mit Erfolg!

Den Delfinen Sampal, Chunsam und Jedol geht es jetzt wieder prächtig. Zwei von ihnen fanden gar ihre Familien wieder, von denen sie vor Jahren gewaltsam getrennt und ihrer Freiheit beraubt wurden!

Danke Ric für deine vorbildliche Arbeit!


http://www.huffingtonpost.com/2013/07/30/jedol-chunsam-sampal-dolp_n_3672648.html


03.11.13 - Kurzfilm über die Dokumentation "Blackfish" - http://www.welt.de/kultur/kino/article121411239/Blackfish-zeigt-die-Rache-der-Natur.html


01.11.13 - Wir trauern um Larisa 






Larisa, die unermüdliche Kämpferin für die Tiere in Kiew, ist tot. Sie starb nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt. Die Beerdigung fand diese Woche statt. 

Wir sind geschockt und können erst jetzt Worte für einen Nachruf finden. 

Viele, die unsere Aktionen über die Jahre begleitet haben, kennen Larisa. Wir lernten Larisa vor knapp zwei Jahren in Kiew kennen, als wir unsere Aktivitäten zur Schließung der Delfinarien in der Ukraine begannen. Larisa nahm sich der Straßentiere in Kiew an. Sie konnte nicht mit ansehen, wie die Hunde und Katzen im Winter erfroren oder von Verrückten verletzt oder gar getötet wurden.

Larisa hatte einen Traum. Sie wollte unbedingt ein eigenes Tierheim errichten, denn sie konnte die von der Straße aufgenommen Hunde nicht in ihrer Appartementwohnung aufnehmen oder in andere Tierheime bringen, weil sie befürchtete, dass sie dort getötet werden.

Sie kannte ein älteres Ehepaar, die sehr tierfreundlich waren. Die Familie Makaritch hatte ein Gelände in Kiew, auf dem sie selbst wohnte. Es gab mehrere Gebäude auf dem eingezäunten Grundstück, die zwar alle sehr alt waren, aber dennoch für die Unterbringung der Tiere genutzt werden konnten. Larisa konnte dort ihre etwa 80 Hunde und 20 Katzen vorrübergehend unterbringen. Obwohl die finanzielle Situation sehr angespannt war, konnte Larisa alle Tiere sterilisieren und tierärztlich behandeln lassen. Es sprach sich jedoch schnell herum, dass sich Larisa um die Tiere kümmert. Ihre Kapazitäten waren jedoch vom Platz und von den finanziellen Möglichkeiten her erschöpft. Es kam oft vor, dass Leute nun in der Nacht einfach Tiere über den Zaun des Geländes warfen - oftmals Welpen oder verletzte Tiere. Die Situation eskalierte und Larisa und auch die älteren Eheleute waren nun völlig überfordert. Larisa erhielt kaum Unterstützung, weder von der Stadt, noch von der Bevölkerung selbst.

Wir erfuhren von dem sich abzeichnenden Drama in Kiew, bevor wir uns auf die erste Reise in die Ukraine machten und sammelten schon im Vorfeld Geld, um die Tiere von Larisa in Kiew zu unterstützen.

Ohne diese Unterstützung wären die Hunde erfroren und wohl auch verhungert! 


Einen Bild-Text-Bericht unter: 2. Teil:
 

http://walschutzaktionen.de/2148001/1556501.html


Wir unterstützten Larisa bei jedem unserer Besuche in Kiew. Auch in ihren Bemühungen, damit sie endlich ihr eigenes Tierheim bekommt. Ein Grundstück wurde ihr schon zugewiesen und von einer Gemeinde in der Nähe von Kiew erhielt sie bereits erste Unterstützungsgelder. Es fehlte nur noch ein Stempel eines korrupten Beamten, der „Geschenke“ für sich haben wollte, damit das letzte fehlende Dokument zügiger bearbeitet werden konnte!

Larisa stand unter mächtigem Druck. Immobilienspekulanten waren an dem Grundstück des älteren Ehepaars der Makaritchs interessiert. Sie wollten dort ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Sie stachelten die Nachbarn auf und überzogen Larisa mit Anzeigen. Auch erhielt Larisa Morddrohungen! Deutliche Signale für eine Eskalation waren Einbrüche. Gestohlen oder beschädigt wurde jedoch nichts.

Herr Makaritch starb vor einigen Monaten. Sein Lieblingshund „Sporty“ verkraftete den Tod des älteren Tierfreundes nicht und starb noch am selben Tag. Larisa erzählte uns vor ein paar Wochen, dass Herr Makaritch vergiftet wurde!

Im August 2013 passierte dann das Unfassbare. Ein Schlägertrupp drang nachts in das Gelände ein. Die beauftragten Vandalen zerstörten alles und verstreuten überall Gift. Vier Hunde starben, andere hatten Vergiftungserscheinungen – sie konnten aber gerettet werden. Ein Hund lief vor lauter Panik auf die Straße und wurde von einem Auto überfahren.

Seit ein paar Wochen ist Frau Makaritch spurlos verschwunden – bis heute. Larisa vermutete, dass sie auch ermordet wurde.

Das Tierasyl war völlig zerstört und niemand war dort mehr sicher, denn der Schlägertrupp hatte seine Rückkehr angekündigt.

Die Tiere mussten so schnell wie möglich weg. Larisa hatte eine Freundin, die in Teterev (100 Kilometer von Kiew entfernt) auch ein Tierheim betreibt. Platz war vorhanden, aber es gab dort für ihre 70 Hunde keine Gehege. Für Baumaterial, Hundeboxen, Transport, etc. fehlte das Geld.

Wir richteten vor ein paar Wochen eine Sammelgruppe bei Facebook ein und baten um Unterstützung. Wir konnten somit per Western Union Geld in die Ukraine schicken. Larisa, Freunde und einige Helfer, die durch Medienberichte auf diesen Vorfall aufmerksam geworden sind, halfen kräftig mit. Innerhalb kurzer Zeit konnten durch das alte Material des zerstörten Tierasyls und durch neues Baumaterial Gehege für alle 70 Hunde gebaut werden.

Wir besuchten vor ein paar Wochen Larisa und machten uns selbst ein Bild von der Situation. Die Ermittlungen der Polizei sind spärlich. Sie kümmert sich weder um die untergetauchte Schlägertruppe, die inmitten eines Wohngebietes scheinbar niemand wahrnahm, noch um die mysteriösen Umstände des älteren Ehepaars Makaritch. Menschenleben zählen nicht viel in der Ukraine.

Auf dem Gelände des zerstörten Tierasyls in Kiew rennen mittlerweile die Ratten herum. Das Grundstück wurde bereits verkauft. Zwei Hunde waren noch dort, um die sich Larisa gekümmert hatte. Sie sollten in den nächsten Tagen, wenn sie sterilisiert sind, auch in das andere Tierheim kommen. Auch wenn es dort in den letzten Wochen alles drunter und drüber ging, so waren wir dennoch verwundert, dass Larisa immer noch das zerstörte Gelände genutzt hatte, denn es war nicht ungefährlich für sie und die Tiere dort. Alle Katzen konnten bei Privatpersonen untergebracht werden.

Wir besuchten im Oktober auch das Tierheim in Teterev, in dem Larisa ihre Hunde unterbringen konnte. Da es uns unmöglich erschien, dass Larisa noch vor dem Winter ein neues Tierheim bauen konnte, konzentrierten wir uns nicht auf den fehlenden Stempel für ihre Dokumente, sondern auf die Gehege für ihre Tiere. Wir beauftragten einen Schreiner, der die Gehege winterfest machen sollte. Wasserdichte Dächer und speziell isolierte Hundehütten für alle Tiere sollten gebaut werden. Die Arbeiten sind im Gange, aber noch nicht abgeschlossen.

Bericht dazu unter:

http://walschutzaktionen.de/2148001/2148401.html

 
Larisa hatte das alles sehr mitgenommen und sie stand vor ein paar Wochen noch vor einem Zusammenbruch. Sie war vor kurzem noch so dankbar darüber, dass wir ihren Tieren geholfen haben und diese nun in einem bewachten Tierheim sicher untergebracht sind. Es gab ihr Kraft und sie schöpfte neuen Mut, um nun in den nächsten Monaten alles dafür zu tun, damit im nächsten Frühjahr ihr neues Tierheim errichtet werden konnte, in dem sie alle ihre Tiere hätte unterbringen können. 

Die Nachricht, dass Larisa nun gestorben ist, trifft uns sehr. Angeblich ist Larisa an einer Blutvergiftung gestorben. Wir glauben dieser Diagnose nicht, denn Larisa hatte oftmals Wunden von ihrer schweren Arbeit und war sicherlich auch geimpft. Ob in der Ukraine eine Obduktion stattfindet, um die wahre Todesursache herauszufinden, wissen wir nicht.

Im Moment erhalten wir kaum Informationen aus Kiew. Wir wissen nicht, ob der Ehemann von Larisa seine Unterstützung für die 70 Hunde fortsetzen wird. Der Leiter des Tierheims in Teterev sicherte uns vor ein paar Tagen telefonsich zu, dass alle 150 Hunde gut versorgt sind.

Wir kommen uns vor, wie in einem falschen Film – aber alles ist Realität. In der Ukraine gibt es keine Achtung gegenüber einem Lebewesen. Wir sind schockiert darüber, dass ein Menschenleben in der Ukraine nicht viel zählt und kommerzielle Anliegen einen viel höheren Stellenwert haben. Bei dieser Respektlosigkeit gegenüber einem Menschenleben wundert es nicht, dass Tiere in der Ukraine einen noch viel geringeren Stellenwert in der Gesellschaft haben. 

Die Tiere in Kiew haben einen ihrer größten Beschützer verloren!

Larisa kannte sich in Kiew aus, wie kein anderer. Letztes Jahr besuchten wir mit ihr zusammen fast alle Stellen, an denen sich Straßenhunde befanden. Es gab viele von ihnen! Sie kannte und unterstützte auch die Leute, die die Straßenhunde fütterten. Tag und Nacht war Larisa für die Tiere unterwegs. Im April überraschte sie uns mit ihrer Anwesenheit, obwohl sie sicherlich keine Zeit dafür hatte, bei unserer Demo für die Schließungen der Delfinarien in der Ukraine und marschierte mit uns lautstark durch Kiews Innenstadt.

Wir trauern um Larisa, einem Menschen, dem sein eigenes Leben keinen so hohen Stellenwert hatte, wie das der Tiere. Wir werden sie und ihr Engagement immer in Erinnerung behalten.

Wir sind in Gedanken bei ihren 70 Hunden, die es sicherlich nicht verstehen, dass sie jetzt an einem anderen Ort sind und Larisa sie nicht mehr besuchen kommt, um sie zu versorgen.

Wir trauen ebenfalls um das ältere Ehepaar Makaritch, das nur den Tieren helfen wollte.


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Anmerkung:

Wir sehen Larisas Tod auch als Warnung.

Larisa hatte Gegner und sie wurde auf vielen Ebenen bekämpft, um eigene Ziele zu verfolgen und sie zu erreichen. Sie fürchtete sich nicht und sie ließ sich erst recht nicht einschüchtern – von niemandem. Sie kämpfte und war immer für die Tiere da, auch wenn sie es mit massiven Anfeindungen und gar Morddrohungen zu tun hatte.

Zum Schluss möchten wir anmerken, dass viele Tierschützer und auch Tierschutzorganisationen Anfeindungen ausgesetzt sind. Es ist nicht verwunderlich, denn wer sich für den Schutz der Tiere einsetzt, tritt dabei ja auch irgendeinem auf den Fuß.

Da wir uns auch in vielen Ländern zum Schutz der Tiere einsetzen, stehen auch wir so manchen Anfeindungen gegenüber. Auf den Färöer-Inseln droht man uns mit Anzeigen, weil wir uns dort für den Schutz der Grindwale einsetzen. In der Türkei wurden wir tätlich angegriffen, weil wir uns für die Schließungen der Delfinarien einsetzen. Mit Glück konnten wir bei einer Aktion einer Schlägerei mit gewalttätigen Isländern entgehen. In Japan wurden wir gar mit dem Tode bedroht. Es gibt viele solcher Drohungen und Anfeindungen uns gegenüber.

In letzter Zeit attackieren uns gar Delfinarien-Befürworter in Deutschland. Sie fürchten uns, denn mit dem WDSF zusammen gibt es wohl kaum eine Tierschutzorganisation, die an so vielen Delfinarienschließungen beteiligt war, wie wir. Um uns zu diskreditieren, wirft man uns von Seiten der Delfinarienbefürworter gar vor, dass wir den Hunden in der Ukraine helfen und dafür Gelder zweckentfremdet hätten. Das ist völlig absurd, denn warum sollten wir als Tierschutzorganisationen nicht den Tieren helfen dürfen? Tierschutz kennt keine Grenzen. Alle Gelder, die wir für die Hilfe von Hunden gesammelt haben, sind nicht von irgendetwas oder anderen Aktionen zweckentfremdet, sondern speziell für diese Aktionen gesammelt worden. Wir veröffentlichen diese Einnahmen und Ausgaben nach jeder Aktion auch auf unserer Webseite.

Wir wissen, dass wir uns auf gefährlichem Terrain bewegen und gewisse Risiken eingehen, wenn wir uns für den Schutz der Tiere einsetzen. Wir lassen uns jedoch, wie Larisa in Kiew, nicht einschüchtern und gehen unseren Weg. Wir haben für den Fall, dass auch uns mal etwas passieren sollte, Vorkehrungen getroffen. Unter anderem gibt es eine Liste von Personen, die uns nicht freundlich gesonnen sind und sich darüber sicherlich freuen würden, wenn wir unsere Tierschutzarbeit nicht mehr fortsetzen könnten. Diese Namensliste wird bei Eintreffen gewisser Fälle an verschiedene Behörden übergeben, die dann auch gespeicherte Kommunikationen dieser Personen überprüfen wird.

Wir wünschten, Larisa hätte dies auch so gemacht!

Wir werden uns natürlich weiterhin für den winterfesten Ausbau der Unterkünfte für die Hunde von Larisa in Teterev einsetzen. Über Entwicklungen werden wir selbstverständlich auch berichten.

Andreas Morlok

CEO Prowal



01.11.13 - Antarktis: Staaten verpassen erneut Chance zum Meeresschutz - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antarktis-staaten-verpassen-erneut-chance-zum-meeresschutz-a-931305.html


01.11.13 - Färöer-Inseln - In Hvannasund wurden heute 86 Grindwale abgeschlachtet - http://aktuelt.fo/grein/grindabod_ein_alibatur_liggur_hj_grindini


01.11.13 - Paul Watson wieder an Land - http://www.taz.de/Sea-Shepheard-Gruender-in-USA/!126676/


31.10.13 - Forscher entdecken neue Delfin-Art - http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-entdecken-neue-Delfin-Art-article11643706.html


31.10.13 - Waljagd in Japan - Bestände sind gefährdet - http://www.taz.de/Waljagd-in-Japan/!126563/


30.10.13 - Empörung in Peru: Fischer posiert mit getötetem Delfin - http://latina-press.com/news/165648-empoerung-in-peru-fischer-posiert-mit-getoetetem-delfin/


29.10.13 - Es wird eng für die kommerziellen Delfin-Ausbeuter in der Ukraine!

Staatliche Inspekteure stellten nun bei einer Untersuchung des erst in diesem Sommer eröffneten Delfinariums der Unternehmergruppe "Nemo" in Alushta/Yalta Unregelmäßigkeiten fest. Der Betreiber konnte keine Dokumente über den Erwerb der Tiere vorlegen. Auch hat er keine Genehmigung dafür, um Tiere in Gefangenschaft zu halten. Der Direktor der Anlage wurde zu einer Geldstrafe von 30,- € verurteilt. Das zuständige Gericht beschlagnahmte vier Delfine, zwei Robben und einen Seelöwen. Die Tiere gingen in das Eigentum des Staates über. Ob dieses Delfinarium auf der Halbinsel Krim nun endgültig geschlossen wird und wohin die konfiszierten Tiere gebracht werden sollen, ist noch unklar.

http://www.delfinariy.info/2013/10/u-delfinariya-nemo-konfiskovali-delfinov.html

Es ist sehr erfreulich, dass das Umweltministerium in Kiew seine uns im April zugesagte Ankündigung umsetzt, alle Delfinarien in der Ukraine genauestens auf die Einhaltung der nationalen Gesetze und der lokalen Vorschriften hin zu überprüfen und bei Verstößen hart durchzugreifen. Erst vor wenigen Wochen wurde ein neueröffnetes „Nemo“-Delfinarium in Sudak/Krim geschlossen, weil keine ausreichenden Genehmigungen für den Betrieb vorlagen. Es fehlte u. a. die Freigabe der Behörden betreffend der Statik des Gebäudes. In Kiew räumte „Nemo“ vor ein paar Tagen ein, dass sie ihr Delfinarium auf einem illegal erworbenen Gelände errichtet hätten. Ein Gerichtsprozess zieht sich diesbezüglich schon seit Jahren hin. Der Abriss des Delfinariums wird durch die Einlegung weiterer Rechtsmittel und Aufstockung von vier auf sechs Delfine, die scheinbar nicht woanders untergebracht werden können, erschwert.

Die Schließungen des Wanderzirkus „Kobzov“, der Delfine in der Ukraine herumkarrte und sie in einem winzigen Pool zur Schau stellte und auch unsere Schließung eines Hotel-Pool-Delfinariums in Yalta im letzten Jahr und nun auch das strikte Vorgehen der Behörden, welches ebenfalls zu Schließungen von Delfinarien führt, geben uns nun zum ersten Mal Grund zur Hoffnung, dass die Nachfrage nach weiteren Delfinen für die 19 Delfinarien in der Ukraine abebben wird! Die Ukraine war bisher einer der größten Abnehmer von wildgefangenen Delfinen aus Taiji/Japan. Erst im Mai importierte die „Nemo-Gruppe“ 20 Delfine aus Taiji.

Wir beobachten schon seit geraumer Zeit, dass sich die Ministerien in der Ukraine in vielen Belangen sehr anstrengen. Sicherlich wollen sie auch ihr Image aufpolieren und ihren Willen zu Reformen unter Beweis stellen. Im November soll ein Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU unterzeichnet werden. Es ist die Grundlage für mögliche Beitrittsverhandlungen mit der EU und einem Freihandelsvertrag.

Als EU-Mitgliedsstaat dürfte die Ukraine keine wildgefangenen Delfine aus Japan mehr importieren.

Große Hoffnung setzen wir auch auf unsere Dokumentation über fast alle ukrainischen Delfinarien, die wir im Winter Regierungsvertretern und den Medien in einem Kino in Kiew vorstellen werden. Auch möchten wir dort die Doku „Die Bucht“ zeigen, die in der Ukraine völlig unbekannt ist. Die Ukrainer sind über die Zusammenhänge der heimischen Delfinarien-Industrie und den grausamen Delfintreibjagden in Japan noch nicht informiert. Das soll und wird sich ändern! Wir sind uns sicher, dass es ein Umdenken in der Ukraine geben und es noch zu viel mehr Schließungen von Delfinarien kommen wird.


25.10.13 - Delfin schwimmt mit der olympischen Fackel - http://www.blick.ch/sport/olympia/sochi2014/delfin-schwimmt-mit-der-olympischen-fackel-id2487930.html


24.10.13 - Doku über die grausame Haltung von Orcas in Gefangenschaft - Ab 07.11.13 in den Kinos - "Blackfish" - Filmkritik: Prädikat: wertvoll! - http://www.moviejones.de/kritiken/kritik-blackfish_2985.html#comments - Kurzfilm: - http://www.youtube.com/watch?v=QWI3G4hStvw


24.10.13 - Orcas locken keine Grindwale an die Küsten der Färöer-Inseln oder Shetland-Inseln an!

Die folgenden nachprüfbaren Statistiken widerlegen die Behauptung, dass die Anwesenheit oder die Kommunikation von Orcas (Killerwale) untereinander, gezielt Grindwale (Pilotwale) anlocken würden.


Färöer-Inseln – Orca-Sichtungen 2013:

24.05.13 – 7 Orcas – Fugloy
05.06.13 – 3 Orcas - Barmur – Bordoy
15.06.13 – 2 – 3 Orcas – Norden Färöer-Inseln - Eiði
17.06.13 – 2 – 3 Orcas – Norden Färöer-Inseln – Tjørnuvik
29.06.13 – Orca-Sichtung Osten der Färöer-Inseln - https://www.facebook.com/photo.php?v=10201165360834672&set=o.349719701776888&type=2&theater
01.08.13 - 2 Orcas - Borðoy


Quelle: Eine Meldeseite bei Facebook, bei der alle Färinger aufgerufen werden, Sichtungen von Orcas und andere Delfin- und Walarten zu melden.

https://www.facebook.com/FaroeIslandsWhaleWatch


An den Tagen, an denen Orcas bei den Färöer-Inseln gesichtet wurden, gab es keine Grindwalschlachtungen! Die Grindwalfangsaison in 2013 begann erst dann, nachdem die Orcas die Färöer-Inseln verließen.


Grindwalschlachtungen 2013

21-07-2013 Viðvík
30-07-2013 Fuglafjørður
08-08-2013 Sandavágur
11-08-2013 Leynar
13-08-2013 Húsavík
27-08-2013 Hvalvík
06-09-2013 Sandavágur
22-09-2013 Hvalvík
10-10-2013 Sandavágur

Quelle:

http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=400


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Ein weiteres Beispiel:

Shetland-Inseln – Orca-Sichtungen 2013:

14.05.13 – Orcas - Fotobeweis
08.06.13 – Orcas - Fotobeweis
08.07.13 – Orcas - Fotobeweis
26.07.13 – Orcas - Fotobeweis
27.07.13 – 5 Orcas - https://www.facebook.com/shetlandwildlife
28.07.13 – Orcas - http://vimeo.com/71172225
31.07.13 – Orcas
07.08.13 – 4 Orcas

Quelle:

https://www.facebook.com/shetlandwildlife

In den Zeiten, in denen Orcas bei den Shetland-Inseln gesichtet wurden, gab es dort ebenfalls keine Grindwalsichtungen!


Fazit:

Die Behauptung, die Anwesenheit von Orcas oder die Kommunikation unter ihnen, würden Grindwale an die Küsten der Färöer-Inseln und der Shetland-Inseln anlocken, ist damit nachweislich und faktisch falsch!

Andreas Morlok
CEO ProWal



24.10.13 - Ende des Conny-Land-Delphinariums - Delphintod wird Gerichtsfall - http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/delphintod-wird-gerichtsfall-1.18172581

24.10.13 - Liste verstorbener Orcas in Gefangenschaft - http://de.scribd.com/doc/52363017/Killer-Whales-Orcas-that-Died-in-Captivity-by-Name

24.10.13 - Russische Schnapsidee - Delfin schwimmt mit der olympischen Fackel - http://www.blick.ch/sport/olympia/sochi2014/delfin-schwimmt-mit-der-olympischen-fackel-id2487930.html


21.10.13 - Anti-Delfinarien-Protestaktion heute in der Ukraine

Auch in der Ukraine engagieren sich immer mehr Tierschützer für die Schließung der Delfinarien in ihrem Land. Heute fand eine Protestveranstaltung in der ukrainischen Hauptstadt Kiew statt.

Das Delfinarium der Unternehmergruppe „Nemo“ wurde in Kiew illegal auf einem beschlagnahmten Grundstück errichtet. Eine sich in der Nähe befindliche U-Bahn-Linie verursacht zudem laufende Erschütterungen des Bodens, was die Delfine als ständiges Erdbeben wahrnehmen. Tierschützer fordern nun den Abriss des Gebäudes, in dem sich sechs wildgefangene Delfine aus Japan befinden. Klagen und Anzeigen unterstützen dieses Vorhaben.

http://society.lb.ua/life/2013/10/21/234870_kievskiy_delfinariy_prodolzhaet.html

http://www.youtube.com/watch?v=A_39U8tnAwY&feature=youtu.be

ProWal forderte im April bei einer gemeinsamen Demo mit Tierschützern in Kiew, dieses und alle weiteren 19 Delfinarien in der Ukraine zu schließen und ein Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Meeressäugetiere zu beschließen.

http://walschutzaktionen.de/1532401/2010901.html

Das Unternehmen „Nemo“ betreibt mehrere Delfinarien in der Ukraine und im Ausland. „Nemo“ importierte im Mai 2013 zwanzig wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan. 14 Delfine wurden in den Anlagen in der Ukraine verteilt. Zwei Delfine kamen in das „Nemo“-Delfinarium nach Minsk/Weißrussland – Vier Delfine wurden nach Russland verkauft - Laut Informationen ukrainischer Tierschützer in das russische Delfinarium der Olympiastadt Sotchi am Schwarzen Meer.
Es ist davon auszugehen, dass ein wildgefangener Delfin aus Japan am Olympischen Fackellauf in Sotchi teilnehmen wird!

http://german.ruvr.ru/news/2013_10_10/Delfin-nimmt-am-olympischen-Fackellauf-in-Sotschi-teil-8716/

Nachdem sich ProWal beim Umweltministerium in Kiew mehrmals für den Schutz der Delfine eingesetzt hatte, wurde dieses Ministerium auch tätig. Alle Anlagen müssen nun Dokumente über ihre Lizenz und ihren in Gefangenschaft gehaltenen Delfine nachweisen. Viele können dies nicht. In der Folge wurde das im Sommer 2013 in Sudak eröffnete „Nemo“-Delfinarium wieder geschlossen. Weitere Schließungen werden erwartet.

ProWal bereitet in den nächsten Wochen eine ausführliche Dokumentation über die Delfinarien in der Ukraine vor. Auch sollen die Zusammenhänge der ukrainischen Delfinarien-Industrie mit den grausamen Delfin-Treibjagden in Taiji/Japan dargestellt werden. Die Doku soll nach seiner Fertigstellung Regierungsvertretern und den Medien in einem Kino in Kiew gezeigt werden – ebenfalls auch die Doku „Die Bucht“. Das gesamte Material soll dann auch den ukrainischen Medien zur Verfügung gestellt werden.

Die heutige Demo in Kiew war nicht die letzte Kundgebung in der Ukraine!


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ProWal-Videos – „Nemo“-Delfinarium in Kiew:


Februar 2012

ProWal - Video Ukraine 1 - Wildgefangene Delfine aus Japan durchleben die Hölle bei einer "Romantik-Show" im Delfinarium in Kiew/Ukraine.

ProWal - Video Ukraine 1 - Dolphins caught in the wild in Japan are living in hell during a “Romantic Show” in the dolphinarium in Kiev/Ukraine.

http://www.youtube.com/watch?v=cjf1Py2PbHM

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ProWal - Video Ukraine 2 - Skandalöse Show mit Seehunden bei lauter Disco-Musik im Delfinarium in Kiew/Ukraine.

ProWal-video 2 - Scandalous Show featuring Seals accompanied by loud disco music in the dolphinarium in Kiev/Ukraine.

http://www.youtube.com/watch?v=ZSvTToCvsMk

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ProWal - Video Ukraine 3 - Unfassbares Spektakel bei einer Abendshow im Delfinarium in Kiew/Ukraine.

ProWal Video 3 - Unbelievable spectacle at an evening show in the dolphinarium in Kiev/Ukraine.

http://www.youtube.com/watch?v=j9WSKKtaESE

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ProWal - Video Ukraine 4 - Wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan im Delfinarium in Kiew zu Clowns degradiert -

http://www.youtube.com/watch?v=mtyBO7Sqp-U





Foto: ProWal - Kiew – Oktober 2013



21.10.13 - Keine Delphinshows mehr in der Schweiz

http://www.landbote.ch/index.php?id=18&tx_vsarticle_pi1%5Barticle%5D=249879

http://soaktuell.ch/index.php?page=%2FNews%2FKeine-Delphinshows-mehr-in-der-Schweiz_14971


20.10.13 - Färöer-Inseln

Direkt neben der Schlachtbucht der zweitgrößten Stadt der Färöer-Inseln Klaksvik (5.000 Einwohner), wurde nun ein Gebäude gebaut, in dem nun erkrankte Färinger in Wohnungen und in ein Pflegeheim einziehen können. Auch sollen dort medizinische und ärztliche Einrichtungen untergebracht werden.

http://www.nordlysid.fo/vit+vona+at+kunna+taka+fyrstu+bufolkini+inn+um+halvan+november.html

Viele Färinger sind krank, obwohl sie, wie sie selbst behaupten, in einer Umwelt mit der saubersten Luft und dem saubersten Wasser der Welt leben.

Die Färinger werden krank durch den regelmäßigen Konsum von kontaminiertem Grindwalfleisch. Zum Beispiel erkranken auf den Färöer-Inseln doppelt so viele Menschen an Parkinson, wie auf dem dänischen Festland.

Siehe Bericht dazu unter:

Impotenz und Todesfälle auf den europäischen Färöer-Inseln durch kontaminiertes Walfleisch?

http://www.openpr.de/news/461848/Impotenz-und-Todesfaelle-auf-den-europaeischen-Faeroeer-Inseln-durch-kontaminiertes-Walfleisch.html

Noch in 2010 wurde von färöischen Wissenschaftlern die Reduzierung des Walfleischkonsums empfohlen. In 2012 gab es weitere Untersuchungen und die Wissenschaftler fordern nun in einem Gutachten, auf den Konsum von Walfleisch ganz zu verzichten.

Ihre Empfehlung: Grindwalfleisch und Grindwalspeck ist nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet!

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3417701/

Die färöische Regierung ignoriert diese Empfehlung und Warnung und lässt den Grindwalfang und auch den Konsum von Fleisch und Speck der Delfine weiterhin zu. In der EU würden diese Produkte als Sondermüll angesehen und als solcher entsorgt werden müssen. Auf den Färöer-Inseln werden nicht einmal die Touristen auf mögliche Gesundheitsgefahren durch den Konsum von Walfleisch hingewiesen.

Es wäre wünschenswert, dass die Färöer-Regierung endlich Verantwortung gegenüber seinen Bürgern übernimmt und anstatt immer mehr Einrichtungen für erkrankte Insulaner errichtet, den Grindwalfang endlich ganz verbietet!

Wir wünschen den erkrankten Färingern gute Besserung und hoffen, dass die Kontamination der Meeressäuger eine eindringliche Warnung verstanden wird, dem Ökosystem Meer nun auch endlich mehr Schutzmaßnahmen zu seinem Erhalt zukommen zu lassen!

„Stirbt das Meer, stirbt der Mensch!“

Andreas Morlok

CEO ProWal





Foto: ProWal

Klaksivk - Die kleine Bucht, in denen in den letzten Jahren Grindwale abgeschlachtet wurden. Links das neue Pflegeheim – Im Vordergrund ein illegales Walfangschiff.

Video – Grindwalschlachtung im Juli 2010

http://www.youtube.com/watch?v=-Pn2Z4Bia1A



19.10.13 - ProWal inspiziert Delfin-Kerker in der Ukraine

Endlich gelang uns unter einem Vorwand den Zutritt in das ominöse, aber noch nie von einer Tierschutzorganisation vor Ort inspizierte „Delfinarium“ in Khmelnik in der West-Ukraine.

Das „Delfinarium“ ist ein Schwimmbad aus Sowjetzeiten. Es hat eine Länge von 25 m und eine Breite von etwa 11 m – Die Tiefe beträgt 1,2 m im flachen Wasser und 3,5 Meter an seiner tiefsten Stelle.

In diesem Schwimmbad befinden sich fünf Delfine, die entweder illegal im Schwarzen Meer gefangen oder aus Taiji/Japan importiert wurden.

Die Anlage befindet sich in einem Kur-Sanatorium. Ein dubioser „Dr. Delfin“ und eine „Delfintrainerin“ bieten dort die nichtsbringende Delfin-Therapie an.

In 10 Tagen kann ein „Patient“ ein paar Mal mit den Delfinen im Wasser schwimmen. Das Paket, welches 1.000,- Dollar kostet, beinhaltet zudem noch ein paar Massagen in einer heruntergekommenen Besenkammer! 1.000,- Dollar entspricht ungefähr dem Halbjahresgehalt einer ukrainischen Krankenschwester.

Die kleine Stadt Khmelnik ist im In- und Ausland wegen seiner Radon-Therapien bekannt, die dort in acht Sanatorien angeboten werden.

ProWal bereitet eine Online-Aktion und eine internationale Medien-Kampagne mit der Forderung der Schließung dieses „Delfin-Kerkers“ vor.
Die Betreiber planen bereits die Errichtung eines öffentlichen Delfinariums mit Delfin-Show in Khmelnik.
Da das von der ukrainischen Regierung beschlossene Fangmoratorium für wildgefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer greift und es kaum Nachzuchten in den ukrainischen Delfinarien gibt, können die Delfine für die zweite Anlage in Khmelnik nur aus Japan importiert werden!







18.10.13 - Peru - Trotz Verbot töten Fischer etwa 10.000 - 15.000 Delfine jährlich, um das Fleisch der Meeressäuger als Haifischköder zu nutzen - http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_66050312/tierschuetzer-peruanische-fischer-toeten-15-000-delfine-pro-jahr.html

http://www.itv.com/news/2013-10-17/dolphins-butchered-for-shark-bait-in-illegal-hunt-off-the-coast-of-peru/


17.10.13 - ProWal hilft bei der Rettung von 70 Hunden und 20 Katzen in Kiew, die nach einem Anschlag auf ein Tierasyl obdachlos geworden sind.

Einen ausführlichen Text-Bild-Bericht über diese Rettungsaktion unter:
Larisa 2013


16.10.13 - Wie dieser Wal zum Killer wurde - http://www.merkur-online.de/freizeit/tiere/aktuell/dieser-killer-wurde-3167933.html

11.10.13 - Bald ist auch die Schweiz delfinfrei! - http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/Delphine-gehen-auf-die-Reise;art123841,3566464

11.10.13 - Färöer-Inseln - Einen Überblick über die Anzahl der Grindwal-Schlachtungen in den letzten Jahren bis zum 11. Oktober eines jeden Jahres:


2000: 9 Schlachtungen

2001: 11 Schlachtungen

2002: 10 Schlachtungen

2003: 3 Schlachtungen

2004: 9 Schlachtungen

2005: 6 Schlachtungen

2006: 11 Schlachtungen

2007: 8 Schlachtungen

2008: fand kein Grindwalfang statt

2009: 3 Schlachtungen

2010: 12 Schlachtungen

2011: 5 Schlachtungen

2012: 10 Schlachtungen

2013: 9 Schlachtungen


Einen Überblick über die Anzahl aller Schlachtungen von Delfinen und Walen (Grindwale, Weißseiten-Delfine, Rundkopf-Delfine und Schnabelwale) in den letzten Jahren bis zum 11. Oktober eines jeden Jahres:

2000: 14 Schlachtungen

2001: 21 Schlachtungen

2002: 23 Schlachtungen

2003: 8 Schlachtungen

2004: 14 Schlachtungen

2005: 11 Schlachtungen

2006: 21 Schlachtungen

2007: 9 Schlachtungen

2008: 3 Schlachtungen

2009: 6 Schlachtungen

2010: 14 Schlachtungen

2011: 5 Schlachtungen

2012: 10 Schlachtungen

2013: 10 Schlachtungen


10.10.13 - Heute fand in Sandavagur (Färöer-Inseln) die dritte Grinddwalschlachtung in diesem Ort in diesem Jahr statt - 108 Grindwale wurden ermordet - http://aktuelt.fo/grein/grindabod_vestan_fyri_presttanga

10.10.13 - Delfin nimmt am olympischen Fackellauf in Sotschi teil - http://german.ruvr.ru/news/2013_10_10/Delfin-nimmt-am-olympischen-Fackellauf-in-Sotschi-teil-8716/

10.10.13 - Wir waren in der Ukraine und haben die Namen der beiden untergetauchten Delfin-Mörder herausgefunden! Wir setzen alles daran, sie zu finden und sie den Behörden zu übergeben. Mehr Infos unter: Delfin-Mörder-Suche

09.10.13 - Konferenz und Abkommen - Neue Quecksilber-Konvention könnte auch Delfinen und Walen helfen - http://www.tagesschau.de/ausland/quecksilber106.html

08.10.13 - Aktion Delfin - Politik ist langweilig, findet eine sechste Klasse. Bis sie selbst welche macht. Sie kämpft für einen besseren Tierschutz: Delfinarien sollen größer werden. - http://www.sueddeutsche.de/verlag/sz-fuer-kinder-aktion-delfin-1.1789568

07.10.13 - Japan schlachtet Delfine neben Delfinpark - http://www.n-tv.de/panorama/Japan-schlachtet-Delfine-neben-Delfinpark-article11498791.html

02.10.13 - Delfine und Wale jagen gemeinsam - Erstmals Jagdgemeinschaften von Tümmlern und Kleinen Schwertwalen beobachtet - http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16721-2013-10-02.html

30.09.13 - ProWal in Rumänien - Es gibt sie noch, auch wenn man sie suchen muss. Straßenhunde in Constanta an der rumänischen Schwarzmeerküste.




Einige Bewohner befürworten, dass die Straßenhunde getötet werden sollen. Sie machen sich Sorgen um ihre Kinder. Andere lehnen die Tötungen als völlig überzogen ab, füttern die Straßenhunde und nehmen sie auch bei sich zuhause auf.

Die Medien hetzen und berichten nur negativ über die Straßenhunde. Die Rumänen werden von den heimischen Medien einseitig informiert, um zu versuchen sie zu manipulieren. Zum Glück glauben viele Rumänen schon lange nicht mehr alles, was die Medien in ihrem Land berichten. Sie haben auch Internet und andere Informationsquellen.

In Constanta wurde nun von der Stadtverwaltung ein Fütterungsverbot für die Straßenhunde beschlossen. Wer die Hunde füttert, macht sich strafbar! Wir trafen Menschen, die dieses Verbot ignorieren und weiterhin Straßenhunde füttern. Wir hatten den Eindruck, sie tun das auch, weil sie von der korrupten Regierung und Behörden schon seit langem enttäuscht sind und sich nichts mehr vorschreiben lassen wollen, was sie zu tun haben und was eben nicht.

50 Kilometer südlich von Constanta, kurz vor der bulgarischen Grenze, gibt es eine kleine Stadt mit 40.000 Einwohnern. Dort leben 4.000 Straßenhunde. Sie gehören schon lange zum Erscheinungsbild der Stadt und die Bewohner kommen mit ihnen ganz gut klar. Es ist kaum vorstellbar, dass die Einwohner es hinnehmen würden, käme es hier von Seiten der Behörden zu Hundefängen oder gar Tötungen.

Es brodelt mächtig in Rumänien, was uns Hoffnung macht, dass dieser von der rumänischen Regierung beschlossene und beauftragte Massenmord an so vielen Hunden baldigst gestoppt wird.


28.09.13 - Überfischung und unselektive Fangmethoden bedrohen die letzten Wal- und Delfinpopulationen im Mittelmeer. Vor der kroatischen Küste gibt es nur noch 220 Tiere. - http://www.taz.de/Delfine-im-Mittelmeer-sind-bedroht-/!124481/

27.09.13 - Unterwasserlärm treibt Delfine in den Tod - http://www.welt.de/wissenschaft/article120439892/Unterwasserlaerm-treibt-Delfine-in-den-Tod.html

24.09.13 - Kranker Delfin "ILYA" in Istanbul - Infos unter: http://walschutzaktionen.de/1194401/1948201.html

23.09.13 - Wal-Drama vor der Küste Brasiliens - 30 Pilotwale orientierungslos gestrandet - http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/3561560/30-pilotwale-orientierungslos-gestrandet.html

23.09.13 - Japans unbekanntes Delfin- und Walschlachten vor der eigenen Küste - http://www.takepart.com/article/2013/09/19/porpoise-iwate-japan-hunt-bigger-than-cove-taiji-japan?cmpid=tpanimals-eml-2013-09-21-porpoise

22.09.13 - Grindwalfang auf den Färöer-Inseln – Nachdem in dem Dorf Hvalvik schon am 27. August 51 Grindwale getötet wurden, fand dort heute die 2. Grindwalschlachtung statt. 120 Grindwale wurden getötet. - http://aktuelt.fo/grein/godir_100_hval_deyir_i_hvalvk



Einen Überblick über die Anzahl der Grindwal-Schlachtungen in den letzten Jahren bis zum 22. September eines jeden Jahres:


2000: 9 Schlachtungen

2001: 10 Schlachtungen

2002: 10 Schlachtungen

2003: 3 Schlachtungen

2004: 8 Schlachtungen

2005: 6 Schlachtungen

2006: 11 Schlachtungen

2007: 8 Schlachtungen

2008: fand kein Grindwalfang statt

2009: 3 Schlachtungen

2010: 11 Schlachtungen

2011: 5 Schlachtungen

2012: 9 Schlachtungen

2013: 8 Schlachtungen


Einen Überblick über die Anzahl aller Schlachtungen von Delfinen und Walen (Grindwale, Weißseiten-Delfine, Rundkopf-Delfine und Schnabelwale) in den letzten Jahren bis zum 22. September eines jeden Jahres:

2000: 14 Schlachtungen

2001: 20 Schlachtungen

2002: 19 Schlachtungen

2003: 8 Schlachtungen

2004: 13 Schlachtungen

2005: 11 Schlachtungen

2006: 20 Schlachtungen

2007: 9 Schlachtungen

2008: 3 Schlachtungen

2009: 6 Schlachtungen

2010: 13 Schlachtungen

2011: 5 Schlachtungen

2012: 9 Schlachtungen

2013: 9 Schlachtungen



22.09.13 - Die Färöer-Inseln tragen zur Ausrottung der Grindwale bei!

Früher gab es viel größere Grindwalschulen!


Tötungen von Grindwalen bei einer einzigen Schlachtung:

Jahr: 1940 – Sandur: 1.200 Grindwale

Jahr: 1879 – Vestmanna: 900 Grindwale

Jahr: 1872 – Klaksvík: 856 Grindwale

Jahr: 1938 – Hvalba: 854 Grindwale

Jahr: 1852 – Klaksvík: 852 Grindwale

Jahr: 1931 – Klaksvík: 820 Grindwale

Jahr: 1939 – Klaksvík: 800 Grindwale

 

Solch große Grindwalschulen gibt es heute wohl keine mehr.

In 2013 wurden bei sieben verschiedenen Grindwalfänge insgesamt 756 Tiere getötet.

In 2012 wurden bei 12 verschiedenen Grindwalfänge insgesamt 716 Tiere getötet.

In 2011 wurden bei neun verschiedenen Grindwalfänge insgesamt 726 Tiere getötet.

Das sind im Jahr zusammengenommen insgesamt weniger Tiere, als bei einer einzigen früheren Schlachtung!

Da die Färinger immer alle Grindwale einer Familie töten, ist zu beobachten, dass seit 80 Jahren die Größen der Grindwalschulen kontinuierlich kleiner werden. Die Tötungen von mehreren Hundert Grindwalen werden immer seltener!

Dies ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass die Färinger dazu beitragen, dass sich die Grindwalbestände durch ihre über fünfhundertjährige Bejagung nicht erholen können. Bei jeder Schlachtung geht ein einzigartiger Genpool für immer verloren!


21.09.13 - Schallkarten sollen die Wale vor Unterwasserlärm schützen - http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Schallkarten-sollen-die-Wale-vor-Unterwasserlaerm-schuetzen/story/29514000

21.09.13 - Grindwalstrandung: Schlachtfest am Strand - http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2013-09/walstrandung-island-schlachtung-3

19.09.13 - Taiwan - Polizei beschlagnahmt fast eine Tonne Delfin-Fleisch. Das Händler-Ehepaar verkaufte bereits das Fleisch vón illegal getöteten Delfinen an diverse Restaurants. Es drohen hohe Geldsttrafen oder Gefängnis für die Täter. Seit 1989 stehen Delfine und Wale in Taiwan unter Schutz, um zu verhindern, dass die Meeressäuger aussterben. In Taiwan wird der Bevölkerung vorgegaukelt, dass Delfinfleisch sehr gesund sei, um einen Absatzmarkt zu errichten. Die Behörden setzen seit Kurzem DNA-Analysen ein, um effektiv gegen diesen illegalen Handel vorzugehen. - http://www.foxnews.com/world/2013/09/19/taiwan-seizes-820-kilograms-dolphin-meat/

19.09.13 - In japanischem Zoo - Beluga-Wale malen Bilder - http://www.hna.de/nachrichten/panorama/belugas-kuenstler-wenn-wale-malen-zr-3118247.html

18.09.13 - Isländische Walfänger töteten in 2013 bisher 127 Finnwale - http://www.newsoficeland.com/home/business-economics/private-sector/item/2274-have-caught-128-fin-whales-during-this-season-in-iceland

17.09.13 - Wie viele Delfine aus Taiji/Japan gibt es bereits in Delfinarien in der EU? - Infos unter: DNA-Tests

15.09.13 - Zahl der Giganten verdoppeltDie Buckelwale kehren zurück - http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/tid-33453/zahl-der-giganten-verdoppelt-die-buckelwale-kehren-zurueck_aid_1097637.html

13.09.13 - Rimini/Italien - Delfinarium geschlossen - Zu wenige Bewegungsmöglichkeiten für die Tiere, kein Schutz vor Sonneneinstrahlung und der Öffentlichkeit und keine ausreichende Kühl- und Reinigungsanlage für das Wasser - Vier Delfine beschlagnahmt, die ins Delfinarium nach Genua gebracht wurden - Nach der Schließung des Delfinariums im Gardaland, ist das nun die 2. Schließung eines Delfinariums in Italien in diesem Jahr - http://www.agi.it/cronaca/notizie/201309131242-cro-rt10110-delfinario_rimini_sequestrati_4_delfini_per_maltrattamento

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=tDX7V3pKW0I

12.09.13 - Seltene Aufnahmen - Albino Buckelwal - http://io9.com/these-rare-photos-of-migaloo-the-albino-humpback-whale-1294249311


09.09.13 - Die Färöer-Inseln unterstützen den Walfang in Norwegen!

Obwohl die Färinger selbst Berge von Grindwalfleisch besitzen, importiert der kleine Insel-Staat vor den Toren Europas zu allem Überfluss noch Zwergwalfleisch aus Norwegen und trägt dazu bei, den längst nicht mehr lukrativen norwegischen Walfang am Leben zu halten.

Die Färöer-Inseln nutzen ein gesetzliches Schlupfloch des Internationalen Handelsverbotes von Walprodukten, welches durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) geregelt ist.

Die CITES (Washingtoner Artenschutzübereinkommen)-Vertragsstaaten Island, Norwegen und Japan haben gegen die Listung der Wale in Anhang I CITES einen Vorbehalt eingelegt und sehen sich somit nicht an dieses Abkommen gebunden. Danach ist der kommerzielle Handel unter diesen Staaten für die dort gefangenen Arten mit Nachweisdokumenten legal.

Dass Norwegen ausgerechnet die Färöer-Inseln mit Walfleisch von Großwalen beliefern kann, hat den Hintergrund, dass die Inselgruppe kein Mitgliedsstaat des zuständigen Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) ist. Zwar sind die Faröer-Inseln ein autonomes Außengebiet von Dänemark, das schon vor geraumer Zeit diesem UN-Abkommen beigetreten ist, doch Kopenhagen stellt sich auf den Standpunkt, dass die Färöer nicht an die Artenschutzbestimmungen gebunden seien. Die Begründung: Es fehle der rechtliche Rahmen, in dem solche Gesetze auch auf den Faröer-Inseln umgesetzt werden könnten.

Die Färöer-Inseln gehören als „gleichberechtigte Nation“ zum Königreich Dänemark. Allerdings hat Dänemark 2004 in einem ähnlichen Fall eine Erklärung unter CITES abgegeben, wonach sich der Beitritt Dänemarks zu CITES nicht auf die Färöer-Inseln erstrecke, solange auf den Färöer-Inseln die notwendige Gesetzgebung zur Umsetzung von CITES nicht verabschiedet wurde. Da dies (noch) nicht der Fall ist, sind die Färöer-Inseln nicht als CITES-Vertragsstaat anzusehen. Der Handel von Walfleischprodukten zwischen Norwegen und den Färöer-Inseln ist damit nach den CITES-Bestimmungen als legal anzusehen.

Es wird allerhöchste Zeit, dass diese Gesetzeslücke zum Schutz der Wale geschlossen wird.

ProWal wird sich dafür bei der CITES einsetzen!


09.09.13 - Taiwan - Trotz Fangverbot taucht immer wieder Walfleisch auf den Märkten in Taiwan auf - Die Behörden rüsten auf und gehen mit DNA-Schnelltests dagegen vor - http://blogs.wsj.com/chinarealtime/2013/09/09/taiwan-goes-high-tech-to-bust-poachers/

09.09.13 - Strandung von Grindwalen in Island – Bewohner freuen sich darüber und schlachten die Kadaver der Tiere aus – Bilder und Video -

http://aktuelt.fo/grein/sendiharri_i_grind_ongantd_fingi_so_storan_part

Island – Strandung von etwa 50 – 70 Grindwalen

Grindwalstrandungen sind in Island nicht selten. In der Regel helfen die Isländer den Grindwalen, um sie wieder ins offene Meer zurückzutreiben. Das scheint dieses Mal nicht der Fall zu sein.

Die Isländer haben angefangen, die gestrandeten Tiere zu zerlegen -
http://www.mbl.is/frettir/innlent/2013/09/07/grindhvalavada_i_hofninni_i_rifi//?fb_action_ids=10200797566406889&fb_action_types=og.recommends&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7B%2210200797566406889%22%3A612004095516432%7D&action_type_map=%7B%2210200797566406889%22%3A%22og.recommends%22%7D&action_ref_map=%5B%5D

08.09.13 - Taiji/Japan – Um die weltweiten Proteste gegen die Treibjagden, den Gefangenschaftsnahmen für Delfinarien und dem Töten der Delfine eine Beruhigungspille zu verpassen, hat der weltweite Verband der Zoos und Aquarien WAZA versichert, dass im September keine Großen Tümmler getötet werden.

“At this time it has been officially confirmed that during September dolphins will be collected for aquaria, the only species taken will be the Bottlenose dolphin, and the method employed will be ‘herding’. No dolphins will be taken for human consumption during September, and all surplus animals will be released.“

http://www.waza.org/files/webcontent/1.public_site/5.conservation/code_of_ethics_and_animal_welfare/General%20principles,%20reference%20to%20dolphins.pdf

Dieses Versprechen des Zoo-Weltverbandes ist nichts wert. Gestern wurde in Taiji nach einer Treibjagd ein Delfinbaby seiner Mutter entrissen und getötet!


07.09.13 - Delfinsterben in den USA – Experten rätseln - http://www.badische-zeitung.de/panorama/delfinsterben-in-den-usa-experten-raetseln--75012296.html


07.09.13 - „Sindbad“ – Ein Delfin, der in Deutschland Selbstmord beging!

Wie viele Delfine und Wale in Deutschland in Gefangenschaft gehalten wurden und starben, ist bis heute nicht bekannt. Die meisten ehemaligen und heutigen Delfinarienbetreiber mauern bei diesem Thema. Tote Delfine passen nicht in die „Heile-Welt-Darstellung“ der Betreiber.

Wir erinnern uns dennoch an „Sindbad“. Er war ein junger Delfin, der im Tierpark Hagenbeck in Hamburg geboren wurde. „Sindbad“ wurde noch in freier Wildbahn gezeugt, bevor seine Mutter in die Fänge der Delfinarien-Industrie geriet und damit in Gefangenschaft kam.

„Sindbad“ kam mit den Umständen, in Gefangenschaft leben zu müssen, nicht zurecht - er wollte lieber sterben, als in einem öden Betonbecken den Clown für das Publikum zu spielen!

Am 28. Mai 1992 ereignete sich das Drama. Vor den Augen des Publikums und des Zoopersonals versuchte sich das junge Delfin-Männchen selbst zu ertränken. Die Mutter und andere Delfine versuchten verzweifelt „Sindbad“ an die Wasseroberfläche zu drücken, doch der junge Delfin wehrte sich vehement dagegen. Hellste Aufregung herrschte bei den Delfinen, um „Sindbad“ doch noch an der Wasseroberfläche zu halten. „Sindbad“ war bereits bewegungslos und starb.

Der Vorfall wurde von einem Besucher gefilmt. Ric O`Barry sah sich das Video an und bewertete dies als Beweis für einen Selbstmord des Delfins. Ric O`Barry kannte damals bereits solche Fälle von Delfin-Suiziden: „Delfine atmen im Gegensatz zum Menschen nicht automatisch, sondern bewusst. Sie stellen einfach das Atmen ein."

Der Zoobetreiber sprach danach lapidar von Rangkämpfen, was zum Tod des jungen Delfins geführt hatte! Daraufhin hagelte es an Kritik.

Weil die Proteste und der Druck auf die Betreiber zunahmen, brachten diese die übrigen Delfine in einer Nacht- und Nebelaktion in Delfinarien nach Spanien. Das Delfinarium in Hagenbeck wurde geschlossen

Wir erinnern uns an „Sindbad“. Dieser junge Delfin darf in Deutschland nicht umsonst gestorben sein!

Aus Tierschutzgründen:

Bitte besuchen Sie keine Einrichtungen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!

CAPTIVITY KILLS! - SAY NO TO CAPTIVE DOLPHINS! - DON´T BUY A TICKET!


07.09.13 - Färöer-Inseln – Die kommerziellen Grindwalfleisch-Verkäufer auf den Färöer-Inseln werden weniger! Hotel „Hafnia“ verkauft kein Grindwalfleisch mehr! 

Nachdem wir durch eine Anzeige bei der EU-Kommission und Einschaltung der dänischen Behörden erreicht haben, dass auf dem Fährschiff „Norröna“ der Gesellschaft Smyril-Line kein Fleisch und Speck der Grindwale mehr verkauft wird, gibt es einen weiteren Fortschritt, um den kommerziellen Handel von Grindwalprodukten zu beenden.

Nach vielen Protesten und der Einschaltung aller relevanten Hotel-Vermittler hat sich nun das Vier-Sterne-Hotel „Hafnia“ in der färöischen Hauptstadt entschlossen, kein Grindwalfleisch mehr in seinem Hotel-Restaurant zu verkaufen! 

Beide Anbieter gehörten zu den größten kommerziellen Verkäufern von Grindwalspeck und Grindwalfleisch!

Anbei zwei Antworten von booking.com und von DER Touristik, bei denen wir uns für Ihr Engangement in dieser Sache recht herzlich bedanken! 

Vielen Dank auch allen, die sich an der Online-Aktion beteiligt haben!

Wir danken natürlich auch dem Management des Hotels „Hafnia“ für seine Entscheidung! Der Boykottaufruf gegenüber dem Hotel wird nun aufgehoben.

Andreas Morlok

CEO ProWal


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Sehr geehrter Herr Morlok,

vielen Dank für Ihre Nachricht an Booking.com.

Wir haben für Sie das Hotel kontaktiert und Frau Fia von der Rezeption hat versichert, dass kein Grindwalfleisch (Pilot Whale) mehr für die Gäste angeboten wird.

Wir hoffen, Ihnen in dieser Angelegenheit weitergeholfen zu haben.

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie diesbezüglich noch Fragen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Customer Service Team

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Sehr geehrter Herr Morlok,

Sie haben letzte Woche eine E-Mail an die DER Touristik bezüglich des Hotels „Hafnia“ geschickt, wofür ich mich hiermit bedanken möchte. Es wird Sie freuen zu erfahren, dass wir das Hotel bereits von unserer Webseite genommen haben.

Die DER Touristik hatte das Hotel nur für einen Event im Programm, wobei zugesichert wurde, dass während des Aufenthaltes unserer Gäste im Hotel kein Walfleisch angeboten würde. Da wir das Hotel nicht längerfristig im Programm haben, sind wir leider nicht in der Lage, weiteren Einfluss auf das Hotel zu nehmen.

Wie Sie uns empfohlen haben, nahmen wir mit dem Hotel Kontakt auf. Der leitende Manager des Hotels hat uns versichert, dass das Hotel dieses Fischbuffet nur im Sommer anbietet und dass es in diesem Jahr nicht mehr erscheinen wird.

DER Touristik bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit, da wir natürlich unter keinen Umständen unsere Gäste gefährden oder den Walfleischverzehr unterstützen wollen.

Mit freundlichen Grüßen,

Der Touristik Köln GmbH


06.09.13 - Auf den Färöer-Inseln wurden heute in Sandavagur 50 Grindwale abgeschlachtet - Dies ist nach dem 08.08.13 die 2. Grindwalschlachtung in diesem Ort - http://aktuelt.fo/grein/hava_sad_grind_sunnanfyri_vagar

06.09.13 - Rätsel um Walsterben vor der Küste Ghanas - http://www.rosenheim24.de/news/wissen/fuenf-tote-wale-binnen-weniger-tage-kueste-ghana-angeschwemmt-3096181.html?cmp=defrss

06.09.13 - Endlich Maßnahmen zum Schutz der Maui-Delfine - http://www.die-neuseelandreise.de/index.php/news-reader/items/endlich-massnahmen-zum-schutz-der-maui-delfine.html

05.09.13 - Erfolg für die Meeressäuger – Uruguay kommt ProWal-Forderung nach und beschließt Schutzzone für Wale und Delfine!

DANKE URUGUAY!

Bereits seit 2009 setzt sich ProWal mit seinem Projekt „IMPACABA“ bei allen Atlantik-Anrainer-Staaten dafür ein, Maßnahmen zum Schutz für Wale und Delfine zu beschließen.

Infos unter:

http://www.zeit.de/news/2013-09/04/uruguay-parlament-uruguays-beschliesst-schutzzone-fuer-wale-und-delfine-04224804



IMPACABA ist eine Abkürzung für dieses Projekt und steht für:

- International Marine Protected Area for Cetaceans And Biodiversity Atlantic

- Internationales marines Schutzgebiet für Meeressäugetiere und Biodiversität Atlantik

* Projekt IMPACABA *


04.09.13 - Gefährliches Schwimmen mit Delfinen, die in Gefangenschaft gehalten werden!

In einem Delfinarium in Yalta hat ein gequälter Delfin eine Besucherin gebissen, die mit dem Tier schwimmen wollte.

Es wurde beobachtet, dass der Delfin Kratzspuren auf seinem Rücken hatte. Nicht selten werden in der Ukraine Delfine neben einer Bestrafung durch Futterentzug auch geschlagen, um sie gefügig zu machen und um ihren Willen zu brechen.

Das Schwimmen mit Delfinen kostet in diesem Delfinarium für 5 Minuten etwa 50,- €. Das ist der Wochenlohn eines durchschnittlichen Arbeiters.

Delfinarien sind ein Millionengeschäft für die Betreiber. Erst vor wenigen Monaten importierte die ukrainische Delfinarien-Industrie 20 weitere Delfine aus Taiji/Japan!





Mehr Infos unter: http://www.delfinariy.info/2013/09/v-yaltinskom-delfinarii-ukusil-delfin.html



04.09.13 - Rätselhafte Todesserie: Mehr als 400 tote Delfine an US-Küste entdeckt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/delfinsterben-extrem-viele-tote-delphine-an-kueste-der-usa-a-920361.html

03.09.13 - Färöer-Inseln:

Es gibt Bemühungen, auf den Färöer-Inseln den Öko-Tourismus anzukurbeln. Dazu gibt es auch die Hoffnung, dass in Zukunft Whale-Watching-Touren angeboten werden sollen. Es gibt heute schon eine Melde-Seite von Meeressäuger-Sichtungen rund um die Färöer-Inseln.

https://www.facebook.com/FaroeIslandsWhaleWatch


Neidisch blicken die Färinger jedoch auf die etwa 330 Kilometer entfernten Shetland-Inseln, die zu Schottland gehören. Auf den Shetland-Inseln boomt sc...hon seit Jahren das Geschäft mit dem Öko-Tourismus.

https://www.facebook.com/shetlandwildlife


Grundsätzlich ist ein begrenzter Ökotourismus begrüßenswert. Bedenklich ist dieser aber sicherlich, wenn auf den Färöer-Inseln den Touristen Delfine und Wale in ihrem natürlichen Lebensraum gezeigt und diese dann am nächsten Tag abgeschlachtet werden. Das ist verwerflich und falsch. Das hat mit Nachhaltigkeit nichts zu tun, sondern ist scheinheilig!

Seit wir in 2012 angekündigt haben, dass wir in diesem Jahr beginnen werden, Vergrämergeräte (Pinger) um die Färöer-Inseln zu platzieren, um die Grindwale von den Schlachtbuchten fernzuhalten, gibt es massiven Widerstand gegen unsere Aktionen. Allen voran die Personen, die beabsichtigen, das Whale-Watching auf den Färöer-Inseln kommerziell anzubieten. Sie fürchten um ihre kommerziellen Absichten. Diese Personen zeigen gar militante Ausfallerscheinungen! Letztes Jahr kündigten sie an, dass „sie jede Art von Aktivisten bei der Polizei anzeigen werden, die nicht ihren Weg gehen.“

Mit dem Einsatz von Pingern ist es uns in 2013 gelungen, dass die Grindwalfangsaison auf den Färöer-Inseln so spät begonnen hat, wie kaum in einem anderen Jahr in den letzten 80 Jahren zuvor!

Je mehr Pinger wir um die Färöer-Inseln platzieren, umso weniger Sichtungen von Delfinen und Walen gibt es dort. Dafür nehmen die Sichtungen von Meeressäugern auf den benachbarten Shetland-Inseln zu. Dies gefällt den militanten Färingern natürlich überhaupt nicht. Im Hintergrund laufen Hetzkampagnen gegen unsere Aktionen. Es werden gar Lügen über uns verbreitet.

Seit wir vor ein paar Tagen ankündigten, dass wir unsere Vergrämeraktionen auf den Färöer-Inseln im nächsten Jahr fortsetzen werden, um die Anzahl der Grindwalschlachtungen noch weiter zu reduzieren, regen sich diese Personen noch mehr über uns auf. Anstatt dies zu tun, sollten sich diese Personen besser aktiv für die Beendigung des Grindwalfangs in ihrem eigenen Land engagieren! Dann steht die Tür für einen Ökotourismus auf diesen Inseln offen. Vorher sicher nicht!

So lange auf den Färöer-Inseln ganze Grindwalfamilien abgeschlachtet werden, so lange werden wir unsere Vorort-Aktionen und auch andere Interventionen zum Schutz der Meeressäuger fortsetzen.
Je nach Unterstützung werden wir in 2014 noch viel mehr Pinger um die Färöer-Inseln platzieren, als dieses Jahr. Nächstes Jahr wollen wir auch ein Schiff dort einsetzen, um dem Grindwalfang zu begegnen.

Erfreut sind wir darüber, dass gestern eine Grindwal-Familie mit mehr als 30 Tieren auf den schottischen Shetland-Inseln gesichtet wurde. Dort sind die Tiere sicher!

Andreas Morlok

CEO ProWal

…..

Foto ProWal – Schlachtbucht in der zweitgrößten Stadt der Färöer-Inseln Klaksvik (5.000 Einwohner) – Im Juli 2010 wurde in dieser winzigen Bucht eine ganze Grindwal-Familie mit 228 Tieren mitsamt ihrem Nachwuchs auf brutalste Art und Weise abgeschlachtet. VORSICHT! NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN! - YouTube-Video -
http://www.youtube.com/watch?v=-Pn2Z4Bia1AMehr anzeigen






02.09.13 - Färöer-Inseln – Obwohl bei den Färöer-Inseln seit Monaten große Fischvorkommen festgestellt wurden, befinden sich in letzter Zeit nur wenige Delfine und Wale rund um diese Inseln. Dieser Buckelwal wurde gestern gesichtet.

Grindwale wurden in den letzten drei Wochen nur einmal bei den Färöer-Inseln gesichtet, was sehr erfreulich ist. Der September und der November gehören noch zu den Hauptschlachtmonaten der Färinger für Grindwale -

http://www.dimma.fo/Default.aspx?ID=16&PID=16&NewsID=9633&M=NewsV2&Action=1


02.09.13 - Grindwalfang Färöer-Inseln – Immer wieder versuchen Färinger den Protesten gegenüber dem barbarischen Abschlachten der Grindwale den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sie reden davon, dass man die Tradition und das Land mit seinen Bewohnern mit Achtung begegnen solle. Im Prinzip erwarten sie, dass man auch die Walmörder und ihr grausames Tun respektieren solle!

Es stellt sich hierbei die Frage, warum respektieren die Färinger nicht, dass es Millionen Menschen rund um den Globus anwidert, dass ganze Delfin-Familien mitsamt ihrem einzigartigen genetischen Erbgut ausgelöscht werden? Wo ist die Achtung der Färinger gegenüber den vielen Menschen rund um den Globus, die ihre Ablehnung gegenüber diesen barbarischen und grausamen Abschlachtereien offen zum Ausdruck bringen? Ist das Ignorieren von Gesprächen mit Verantwortlichen, Protesten, Demonstrationen, Hunderten Petitionen mit Millionen von Unterschriften respektvoll?

Was die Färinger von anderen erwarten, ist absurd und entspricht keinem gesunden Menschenverstand. Auch die kollektive Massenabschlachtung von Meeressäugern, hat mit einem gesunden Menschenverstand nichts zu tun. Es ist krank und falsch! Ist ein geistig gesunder Mensch in der Lage, einem trächtigen Grindwal eine Lanze in sein Atemloch zu stechen und dem Tier mit einem Messer den halben Kopf abzuschneiden, während sich die anderen Mitglieder der Delfinfamilie das Abschlachten zum Teil über Stunden mitansehen müssen, bis auch diese getötet werden? Kein geistig gesunder Mensch kann einem Tier den Bauch aufschneiden und den ungeborenen Leib eines Babys in eine Mülltonne werfen und dabei noch „Gott für seine Geschenke der Natur“ danken!

Respekt und Achtung? Das sind Wörter, die die Färinger nicht gebrauchen sollten, denn ihr kollektives Handeln hat damit nichts zu tun - weder gegenüber der Natur, noch den Tieren, noch den Menschen, die diese sinnlosen Massenmorde verurteilen!

Völligen Unsinn verbreiten die Färinger auch mit der Behauptung, dass je mehr Menschen gegen den Grindwalfang protestieren, deshalb nur noch mehr Tiere getötet werden. Dass Gegenteil ist jedoch die Realität. Weder im Mittelalter, noch vor 50 Jahren gab es solch ausgedehnte Proteste, wie heute. Die Fangzahlen von Grindwalen sind in den letzten Jahrzehnten gesunken und nicht gestiegen!

ProWal wird seine Kampagnen zur Beendigung des Grindwalfangs auf den Färöer-Inseln fortsetzen. In 2014 droht eine Massenabschlachtung von Grindwalen, wie es seit langer Zeit nicht gegeben hat!

Wer kann, den bitten wir die ProWal-Aktion „Operation Whale-Guard“ finanziell zu unterstützen, damit dem Tod von mehreren tausend Meeressäugern begegnet werden kann.

Informationen dazu unter:

Färöer-Aktion 2014

Andreas Morlok

CEO ProWal


02.09.13 - Auch Wale praktizieren Sonnenschutz - http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16597-2013-09-02.html

02.09.13 - Kreuzfahrer protestieren gegen Walfang - http://www.themenportal.de/nachrichten/kreuzfahrer-protestieren-gegen-walfang-25549

02.09.13 - Hier kriegen Sie Wale zu Gesicht! - http://www.blick.ch/life/reisen/hier-kriegen-sie-wale-zu-gesicht-id2427429.html

01.09.13 - Nürnberger Zoo – Kaum Interesse an der „Delfin-Lagune“ - Besucherzahlen massiv rückläufig!

1. Quartal:
2013: 97 741
2012: 128 934
2011: 143 436

2. Quartal:
2013: 294 819
2012: 382 613
2011: 386 729

Im ersten Halbjahr besuchten 392 560 Menschen den Zoo. Das sind 118 987 weniger als im Vorjahr.

3. Quartal:
2012: 444 722
2011: 492 304

Die Zahl für das 3. Quartal 2013 erscheint im Oktober.

4. Quartal:
2012: 139 088
2011: 195 384

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ProWal ruft aus Tierschutzgründen weiterhin dazu auf, keine Anlagen zu besuchen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!

SAY NO TO CAPTIVE DOLPHINS! - DON´T BUY A TICKET!





31.08.13 - Färöer-Inseln – Was macht ein Dorf (400 Einwohnern) mit 20 Tonnen Walfleisch?

Am 27.08.13 wurde eine Grindwalfamilie in dem kleinen Ort Hvalvik abgeschlachtet. 51 Tiere wurden in einem wahren Blutrausch der Bewohner getötet.

Die Einwohner gewannen durch diese Schlachtung 10.754 Kilogramm Walfleisch und 9.622 Kilogramm Walspeck. Zusammen sind das 20.374 Kilogramm.

In dem Dorf Hvalvik leben etwa 400 Einwohner. Es gibt etwa 100 Haushalte. Jeder Haushalt müsste damit im Durchschnitt über 200 Kilogramm oder jeder Bewohner 50 Kilogramm Walfleisch und Walspeck bekommen. Geht man davon aus, dass nicht jeder Einwohner Walfleisch isst (gerade kleine Kinder), ist das eine gigantische Fleischmenge, die niemand bei sich zuhause lagern oder überhaupt konsumieren könnte.

Noch ungeheuerlicher wird es für das Jahr 2009. Damals wurden 188 Grindwale in diesem Dorf getötet. Das ergab ein Walfleischberg von über 121 Tonnen! Für jeden Haushalt wäre das im Durchschnitt über eine Tonne Fleisch und Speck! Niemand kann 1.000 Kilogramm Walfleisch bei sich zuhause aufbewahren. Selbst wenn es in Kühlhäuser gelagert wäre. Niemand könnte so viel konsumieren. Betrachtet man die Schlangen der Bewohner, die Walfleisch und Walspeck nach einer Schlachtung abholen, dann stehen diese mit Wannen oder Schüsseln an. Sie bräuchten alle einen Lieferwagen.

Es gibt noch Steigerungen. In 2004 wurden in dem Dorf Bour 445 Grindwale abgeschlachtet. Dies ergab ein Fleischberg von über 250 Tonnen! Das Dorf zählt gerade einmal 71 Bewohner! Hier brauchen wir nicht mehr weiterrechnen.

Da die umliegenden Dörfer alle selbst Lizenzen für eine Grindwaljagd besitzen, wird das Fleisch nur in begrenzten Maßen im Umland verteilt. Den kommerziellen Absatzmarkt ist, trotz gegenteiliger Behauptung der färöischen Regierung, nachgewiesen. Aber auch diese Menge könnte nicht verkauft werden.

Was geschieht mit dem vielen Fleisch und Speck der getöteten Grindwale? Warum behauptet die färöische Regierung heute noch, dass der Grindwalfang für die Versorgung der Bewohner notwendig ist, obwohl diese alles erwerben können, was es sonst in anderen westlichen Ländern auch gibt? Die Färinger haben das höchste Durchschnittseinkommen in Europa.

Welches Geheimnis steckt wirklich hinter dem Grindwalfang?

Wir wollen uns nicht in den Bereich der Spekulationen begeben, aber auffällig ist, dass in jedem Fjord gigantische Zuchtanlagen für Lachse bestehen. Der Lachs ist normalerweise in diesen Gewässern nicht heimisch. Der gezüchtete Lachs wird hauptsächlich in die USA exportiert, der dort scheinbar sehr beliebt ist, weil die Färinger behaupten, sie hätten die saubersten Gewässer der Welt, was wir anzweifeln. Um die Färöer-Inseln liegen die Kadaver und Knochen von über 250.000 getöteten Grindwalen! Über die Kontamination des Walfleischspecks haben wir berichtet. Aufgefallen ist uns bei Recherchen, dass die Färinger selbst kaum eigenen Zucht-Lachs konsumieren! In Supermärkten findet man hauptsächlich nur importierter Zuchtlachs aus Dänemark! Warum importieren die Färinger teuren Zucht-Lachs aus Dänemark, den sie doch selbst in Maßen züchten und exportieren? Das ist völlig widersprüchlich.

Die Aquakulturzucht benötigt eine Menge Futter.

Könnte es sein, dass der Grindwalfang mit der Zucht von Lachsen zusammenhängt?

Wir werden weiter recherchieren und Antworten suchen!

ProWal-Foto: Lachszuchtanlage – Was befindet sich für ein Futtergemisch in solchen Silos, die mit Schläuchen mit den Fisch-Bassins verbunden sind?


Bilder-Serie vom Grindwalfang am 27.08.2013 -
http://www.in.fo/index.php?id=12&tx_yag_pi1%5Bgallery_home%5D%5BgalleryUid%5D=1&tx_yag_pi1%5Bgallery_home%5D%5BalbumUid%5D=225&tx_yag_pi1%5Baction%5D=submitFilter&tx_yag_pi1%5Bcontroller%5D=ItemList&cHash=f75aaad42442ae577509b8a9841525ce


Link-Tipp: Bericht über die Aqua-Kultur - http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/massentierhaltung/aquakultur







31.08.13 - Fangquote Taiji/Japan - Catch quotas for the 2013/2014 drive hunt season in Wakayama have been released.

2,013 total cetaceans allowed from seven species.

Pacific white-sided dolphins (134), striped dolphins (450), bottlenose (557), Pantropical spotted dolphins (400), Risso's dolphins (265), short-finned pilot whales (137), false killer whales (70).



31.08.13 - Erfolg - Das erst Mitte Juli in dem ukrainischen Ferienort Sudak auf der Halbinsel Krim gelegene Delfinarium muss geschlossen werden. Der Bau des Delfinarien-Betreibers "Nemo" ist illegal. Peinlich für den Bürgermeister und seinen drei Stellvertretern, die noch im Juli ganz stolz die Anlage eröffneten, obwohl sie wussten, dass die Anlage weder statische noch andere bauliche Abnahmen und Genehmigungen für den Betrieb hatte. Nemo ist ein ukr.-russisches Konsortium, das mehrere Anlagen in der Ukraine und im benachbarten Ausland betreibt. Im Mai d. Jahres kamen 20 wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan in die Ukraine. Vorwiegend für die Nemo-Gruppe. In Kiew muss ebenfalls das Nemo-Delfinarium geschlossen werden. Es wurde auch illegal errichtet und muss abgerissen werden. Als Alternative möchte das Unternehmen in Kiew im Zoo eine neue Anlage errichten. Die Betreiber sind nicht zimperlich. Bei Demonstrationen werden die Teilnehmer áuch zusammengeschlagen. In den Anlagen sind die Security-Leute mit Knüppeln und gar Schusswaffen ausgestattet. In der Ukraine gibt es jetzt noch 19 Delfinarien. Auf unsere mehrfachen Interventionen beim Umweltministerium in Kiew reagierte dieses - es werden alle Anlagen überprüft. Die Betreiber müssen Dokumente über alle Genehmigungen und Nachweise für die Herkunft ihrer Tiere vorlegen. Viele können dies nicht! Die Ukraine ist einer der größten Importeure und Wiederverkäufer von wildgefangenen Delfinen aus Taiji/Japan. Im September reisen wir erneut in die Ukraine, um unseren großen Schlag gegen diese Anlagen im nächsten Winter vorzubereiten. - http://www.nr2.ru/crimea/457260.html



30.08.13 - Dokumentation - Peru - Delfine in Gefahr - http://www.cultureunplugged.com/play/6672 

28.08.13 - Färöer-Inseln – Eine Gruppe Weißseiten-Delfine wurde heute in Saltnes gesichtet. Es gab keine Schlachtung – alle Tiere entkamen!


28.08.13 - Färöer-Inseln – 2014 – Das Jahr der meisten Grindwal-Massaker?

Ab dem 1. Mai 2015 gilt auf den Färöer-Inseln ein neues Gesetz zum Grindwalfang. Es dürfen dann nur noch Personen an den Grindwaltötungen teilnehmen, die eine Lizenz dafür besitzen. Bisher konnte sich jeder daran beteiligen - gar Kinder ab 14 Jahren! Momentan gibt es kaum Interessenten für den Erwerb einer solchen Lizenz, für deren Erhalt es einige Schulungen voraussetzt. Würden zu wenige Personen, die eine Lizenz zum Töten der Tiere besitzen an einem der 22 Schlachtorte anwesend sein, dann darf kein Grindwalfang stattfinden.

Da die Färinger auf das kostenlose Fleisch und den Speck der Grindwale nicht verzichten wollen, steht zu befürchten, dass 2014 eines der blutigsten Walfangjahre in der Geschichte der Färöer-Inseln sein wird, bevor dann in 2015 das neue Grindwalgesetz in Kraft tritt! Die Färinger wollen ihre Kühlhäuser füllen und wir befürchten, dass es in 2014 mindestens 20 Schlachtungen und 3.000 tote Grindwale geben wird!

Wenn in 2014 nicht massiv Vorort eingeschritten wird, dann wird niemand die bevorstehenden Massaker verhindern!

Die ProWal-Aktion "Good Bye 2013" zum Schutz der Grindwale  wird mit der Aktion "Operation Whale-Guard 2014" fortgesetzt - Färöer-Aktion 2014


28.08.13 - Virus tötet an der US-Ostküste 330 Delfine - http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Virus-toetet-an-der-USOstkueste-330-Delfine/story/16895000

27.08.13 - Färöer-Inseln - 51 Grindwale in Hvalvik abgeschlachtet - http://aktuelt.fo/grein/grind_i_sundalagnum

27.08.13 - Färöer-Inseln – Grindwalalarm – Gestern Abend wurde eine Grindwalschule bei der Insel Suduroy im Süden der Färöer-Inseln gesichtet – Da es keine Meldungen über eine Schlachtung gab, konnten die Tiere offenbar entkommen! Letzte Woche gab es bereits eine Grindwalsichtung im Nord-Osten. Auch diese Familie näherte sich keiner Schlachtbucht und entkam! - http://www.nordlysid.fo/grindabod+ein+fj+uti+fyri+frodbidarnypu.html

26.08.13 - ProWal sucht die Delfin-Mörder von Sudak/Ukraine -




Weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeit unter: Delfin-Mörder-Suche


26.08.13 - Delfinarium Kemer/Türkei - Delfin gestorben. Obwohl ProWal und das WDSF schon in 2011 den Verantwortlichen in Kemer baten, die Anlage zu schließen, nahmen die Betreiber des Delfinariums im Frühjahr 2013 noch zwei zusätzliche Delfine auf, die aus dem geschlossenen Meeresgehege in Kas stammten. Im Frühjahr protestierten türkische Tierschützer gegen diesen Umzug und bemängelten die schlechte Wasserqualität und den schlechten gesundheitlichen Zustand der Delfine. Die Tiere hatten Zahnprobleme. Noch vor zwei Monaten bestätigte ein "Amstveterinär", dass die Tiere völlig gesund seien! Einer der vier Delfine ist nun gestoben. Um welches Tier es sich genau handelt, ist noch unklar - auch die Todesursache ist noch nicht bekannt. Türkische Delfinschützer fordern nun vehement von den Verantwortlichen, den Betreibern die Betriebserlaubnis zu entziehen und die drei verbliebenen Tiere woanders unterzubringen, da sie durch die schlechte Wasserqualiät befürchten, dass durch Infektionen noch weitere Delfine sterben werden. In Kemer werden neben Delfin-Shows auch die sinnlose Delfin-Therapie angeboten. In türkischen Delfinarien sterben immer mehr Tiere. Zuchterfolge sind sehr selten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wie in der Vergangenheit, erneut wildgefängene Delfine aus Taiji/Japan in die Türkei importiert werden. ProWal forderte im Januar 2013 beim zuständigen Ministerium in Ankara die türkische Regierung auf, ein Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Meeressäugetiere zu beschließen. Bisher zeigte die türkische Regierung kein Interesse an dieser Forderung. - http://birgun.net/haber/kemerde-gosteriye-zorlanan-yunus-olduruldu-2900.html


26.08.13 - Indien beschließt nach dem Verbot für Delfinarien auch ein Haltungsverbot für Wale, Robben und Walrosse! 

Auch das Abtrennen von Haifischflossen (Finning) wird zum Schutz der 40 – 60 in Indiens Gewässern beheimateten Haiarten verboten!  

ProWal meint: Ein großer Schritt für den Schutz und die Rechte der Tiere! Vorbildlich! DANKE INDIEN!

http://newindianexpress.com/nation/After-dolphinariums-ban-on-whales-seals-walrus-parks/2013/08/26/article1752365.ece

26.08.13 - Färöer-Inseln – Letzten Mittwoch gab es eine Sichtung von Grindwalen und Weißseiten-Delfine bei der nordöstlichen Insel Fugloy – Alle Tiere konnten entkommen! - http://www.nordlysid.fo/grind+at+siggja+nordur+ur+fugloynni.html

26.08.13 - Wale und Delfine in der Strasse von Gibraltar - http://www.themenportal.de/reise-europa/wale-und-delfine-in-der-strasse-von-gibraltar-34424

26.08.13 - USA - SeaWorld - Erneut ist ein Beluga-Wal in Gefangenschaft gestorben - http://www.ksat.com/news/beluga-whale-dies-at-sea-world/-/478452/21645210/-/n0a3eoz/-/index.html

24.08.13 - Kim Basinger an Kreml: "Herr Putin, retten Sie die Wale!" - http://de.ria.ru/society/20130824/266727744.html

22.08.13 - Greenpeace: Deutsche Fischfirmen enttäuschen beim Walschutz - http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/08/22/greenpeace-deutsche-fischfirmen-enttaeuschen-beim-walschutz/

21.08.13 - USA - Mysteriöses Massensterben der Delfine - http://www.welt.de/wissenschaft/article119248709/Mysterioeses-Massensterben-der-Delfine.html

21.08.13 - Die schönsten Plätze zur Walbeobachtung - http://www.nachrichten.at/reisen/Die-schoensten-Plaetze-zur-Walbeobachtung;art119,1175562

20.08.13 - Delfinarien Ukraine – Heute beginnt der Prozess gegen die Betreiber des „Nemo-Delfinariums“ in Kiew.

Ein Gericht beschäftigt sich ab heute mit einer eingereichten Klage für die Schließung des Delfinariums in der ukrainischen Hauptstadt.
Hauptanklagepunkte: Der Betreiber habe das Delfinariumsgebäude illegal auf einem illegal beschlagnahmten Grundstück errichtet. Tierschützer werfen dem Betreiber zudem Tierquälerei vor, da die in gechlortem Wasser gehaltenen Delfine (aus Taiji/Japan importiert!) nur einmal am Tag gefüttert werden.

http://ridna.ua/2013/08/kyjivskyj-delfinarij-hochut-znesty/


20.08.13 - Färöer-Inseln – VIDEO – Die öffentliche Zerlegung eines Grindwals – Auch Kinder nehmen daran teil! Die Hoffnung, dass zukünftige Generationen sensibler mit ihrer Umwelt umgehen und sich für den Schutz der Arten einsetzen werden, wird damit zerschlagen. Die nächste Generation der Färinger wird das Töten der Grindwale fortsetzen. Nur Interventionen und Druck von außen kann das größte Delfinmassaker Europas beenden!

http://www.nordlysid.fo/video+skera+upp+grind+a+sjomannadegnum.html


18.08.13 - Grindwalfang Färöer-Inseln

Bilder-Serie – Zerlegung eines Grindwals -
http://www.nordlysid.fo/grindahvalur+bleiv+skorin+upp.html

Zur Umsetzung eines neuen Gesetzes zum Grindwalfang, welches ab dem 1. Mai 2015 gilt, werden auf den Färöer-Inseln jetzt Schulungen angeboten, wie ein Grindwal zerlegt werden muss. Ab 2015 dürfen nur noch Personen an den Grindwalfängen teilnehmen, die eine Lizenz dafür besitzen. Das Töten der Tiere muss auch „trainiert“ werden. Die bisher benutzten speziellen Grindmesser dürfen in Zukunft nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Vorwiegend soll zum Töten der Grindwale eine spezielle Lanze zum Einsatz kommen, die in das Blasloch der Tiere getrieben wird, um das Rückgrat zu durchtrennen.

Da es für die interessierten Absolventen kaum Möglichkeiten gibt, das Töten der Grindwale zu „trainieren“, stellt sich uns die Frage, wann und wo das denn gemacht werden soll? Es gibt nicht für alle interessierte Teilnehmer der 22 Orte, die eine Genehmigung für einen Grindwalfang besitzen, ausreichend „Trainingsmöglichkeiten“! Sollen in den nächsten Monaten und hauptsächlich nächstes Jahr ab dem Frühjahr massenhaft Grindwale abgeschlachtet werden, damit die Absolventen, die eine Lizenz erwerben möchten, das Töten der Tiere trainieren können? Wird es wieder, wie in 2010, sinnlose Grindwaljagden geben, bei denen die Tiere zwar getötet, aber das Fleisch nicht genutzt wurde?

Werden sich Färinger an japanischen Delfinschlachtungen beteiligen?

Tatsache ist, dass die Färinger sehr enge Beziehungen zu japanischen Fischern pflegen. Es gibt Partnerschaften und ein reger Austausch der Delfin-Schlachtmethoden. Jeder möchte vom anderen lernen. Ab Anfang September beginnt die Delfin-Treibjagdsaison in Japan, die im Frühjahr 2014 endet. Viel regelmäßiger finden in Japan Treibjagden und Tötungen von Delfinen statt, als auf den Färöer-Inseln. Uns würde es nicht wundern, wenn sich Färinger Absolventen, die eine Lizenz erwerben wollen, sich daran beteiligen!


18.08.13 - ConnyLand-Delfine sollen im Oktober in ein anderes Delfinarium umgesiedelt werden - http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/20866790


18.08.13 - Färöer-Inseln – Vom Aussterben bedrohte Nördliche Entenwale gesichtet!

Wie jedes Jahr zur gleichen Zeit (Mitte August – Mitte September) besuchen kleine Schulen dieser zu der Familie der Schnabelwale gehörenden Meeressäuger die Färöer-Inseln.

Aufgrund übermäßiger Bejagung seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Art 1977 vollständig unter Schutz gestellt, da diese Spezies schon fast ausgerottet war. Nur langsam erholen sich die Bestände.

Die Färinger interessiert den Schutzstatus dieser Wale nicht und beteiligen sich weiterhin an der Ausrottung dieser Art!

In 2007 wurden drei dieser Tiere in Sandvik getötet.
In 2008 wurden sieben Wale in Sandvik und Hvalba getötet.
In 2009 fand die letzte Jagd in Hvalba statt, bei der zwei Wale getötet wurden.

Heute Abend wurde in Vestmanna eine Schule dieser vom Aussterben bedrohten Wale gesichtet.

Bisher gibt es noch keine Meldungen über eine Jagd oder Tötung dieser geschützten Tiere!


http://aktuelt.fo/grein/doglingar_i_vestmannasundi



16.08.13 - Färöer-Inseln – Großer Schlag gegen den kommerziellen Handel von Grindwalfleisch und Grindwalspeck!

Die Fährlinie-Smyril-Line, die mit ihrer Fähre „Norröna“ regelmäßig zwischen den Färöer-Inseln und Dänemark hin- und herpendelt, bot dieses Jahr in ihrem Bordrestaurant das Fleisch und den Speck von Grindwalen an. Jeglicher Hinweis auf die Kontamination mit Quecksilber und PCBs des Fleisches und des Specks und eine mögliche gesundheitliche Gefährdung für die Konsumenten fehlte. In der EU werden das Fleisch und der Speck als Sondermüll angesehen und müsste als solches auch vernichtet werden!

Weil die Fähre auch die Hoheitsgewässer der EU befährt und der Import von Meeressäugetierprodukten nach den Gesetzen der CITES und der EU ( No 338/97) in die Gemeinschaft illegal ist, zeigten wir daraufhin die Fährgesellschaft bei den dänischen Behörden an und informierten die zuständige Stelle der EU-Kommission, die tätig wurde.

Nach den vielen Protesten unserer Online-Aktion https://www.facebook.com/events/509962529038767/ und Protest Smyril-Line und Anzeigen hat die Fährgesellschaft den Verkauf von Grindwalprodukten eingestellt. Durch unsere eigenen Recherchen an Bord der Fähre können wir dies auch bestätigen.

Dieser Verkaufsstopp bedeutet einen herben Rückschlag für den kommerziellen Handel von Grindwalprodukten!

Gibt es keine kommerziellen Anbieter von Fleisch und Speck der Grindwale, dann wird die Nachfrage danach auch sinken. Es ist ein wichtiger Schritt und Beitrag zur Beendigung des Grindwalfangs auf den Färöer-Inseln!

Im Moment läuft eine weitere Online-Aktion gegen das Hotel „Hafnia“ in der färöischen Hauptstadt Torshavn, das ebenfalls ein kommerzieller Verkäufer von Grindwalprodukten ist - https://www.facebook.com/events/570366026336101/?context=create und Protest Hotel Hafnia
Wir haben die Hotel-Leitung des 4-Sterne Hotels um eine Stellungnahme gebeten, da eine Hotel-Angestellte behauptete, dass das Hotel kein Grindwalfleisch verkaufen würde. Unsere Recherchen vor Ort und weitere Berichte beweisen das Gegenteil. Wir haben der Hotel-Leitung Zeit für eine Stellungnahme bis Sonntag gegeben. Falls wir keine erhalten sollte und das Hotel wird den Verkauf fortsetzen, dann werden wir alle Hotel-Vermittler darum bitten, dieses Hotel aus ihren Angeboten zu streichen.

Weil die Färinger mehr Grindwale töten, als sie selbst konsumieren können, versuchen sie immer mehr kommerzielle Absatzmärkte zu erschließen. Wir konnten dieses Jahr gar in dem EU-Mitgliedsland Dänemark den illegalen Verkauf von Grindwalfleisch nachweisen.

Da wir die einzige Organisation sind, die dieses Jahr mit Vorortaktionen auf den Färöer-Inseln zum Schutz der Grindwale tätig ist und wir auch alle relevanten Institutionen, wie die EU-Kommission, die CITES, die IWC und die WHO in unsere Kampagne zur Beendigung des Grindwalfangs auf den Färöer-Inseln einbinden, weht uns ein heftiger Wind seitens der Färinger und Helfershelfer, die eigene Interessen verfolgen, entgegen. Es werden gar Lügen über uns verbreitet, um unsere Arbeit zum Schutz der Meeressäuger zu diskreditieren. Wir lassen uns jedoch nicht beirren und werden unseren Weg fortsetzen und alles uns Mögliche unternehmen, um das grausame Morden der Grindwale für alle Zeiten zu beenden.

Andreas Morlok

CEO ProWal



14.08.13 - Pinger-Einsätze von ProWal auf den Färöer-Inseln zum Schutz der Grindwale

Wie bekannt ist, platzieren wir seit dem Frühjahr dieses Jahres verschiedenartige Vergrämergeräte, sogenannte Pinger, auf den Färöer-Inseln, um zu versuchen, die Grindwale von den Schlachtbuchten fernzuhalten.

Es gibt 22 Orte die eine Lizenz zum Töten der Grindwale besitzen. Die Färöer-Inseln besitzen eine Küstenlinie von mehr als 1.000 Kilometer und es bedarf eine große Menge an Pinger, um alle wichtigen strategischen Orte mit diesen Vergrämergeräten abzudecken.

Es ist eine große Herausforderung, die Geräte auf die Färöer-Inseln zu bringen und diese dort auch zu platzieren. Noch nie zuvor ist das durchgeführt worden.

Es gibt Schlachtorte, wie die Bucht „Vidvik“, die sind von Land aus nicht zugänglich und es ist nicht möglich, dort Geräte zu platzieren. Auch gibt es Orte, die sind von Steilküsten umgeben. Auch dort können keine Vergrämergeräte platziert werden. Selten steht uns ein Schiff zur Verfügung, welches wir nutzen können, um Pinger weit vor den Schlachtbuchten zu platzieren.

Es gab dieses Jahr bisher fünf Grindwalfänge. In vier der fünf Orte, an denen es Schlachtungen gab, war es uns nicht möglich, Pinger zu platzieren.

Wir wissen, wo bisher Schlachtungen waren und wir kennen die örtlichen Gegebenheiten. Es ist kein Zufall, dass dort dieses Jahr Schlachtungen stattgefunden haben. In Orten, in denen Pinger in ausreichender Zahl platziert wurden und in denen in den letzten Jahren immer Grindwalfänge stattgefunden haben, gab es in diesem Jahr, mit der Ausnahme von einem Ort, noch keine Schlachtung.

Der Beginn des Grindwalfangs war in diesem Jahr sehr spät. In den letzten 60 Jahren begann er in 56 Jahren früher und in vier Jahren später. Ohne den Einsatz der Vergrämergeräte hätte der Grindwalfang in diesem Jahr viel früher begonnen und es wären bei viel mehr Schlachtungen viel mehr Tiere getötet worden!

Wir haben zusätzlich eine Technik eingesetzt, über die wir jetzt noch nicht öffentlich reden können, da sie immer noch im Einsatz ist und auch nächstes Jahr zum Einsatz kommen soll. Durch diese Aktion konnten wir über Monate hinweg die Grindwale von den Färöer-Inseln fernhalten.

Die Vergrämeraktionen kosten eine Menge Geld. Leider ist die Bereitschaft dazu, uns dabei zu unterstützen nicht sehr groß. Seit Monaten bitten wir darum, uns zu unterstützen, damit wir Pinger in ausreichender Zahl auf die Färöer-Inseln bringen und auch platzieren können. Es fehlen für dieses Jahr noch Einhundertfünfzig Pinger, um alle wichtigen Orte mit Vergrämergeräten abzudecken. Zusätzlich ein Schiff zu chartern, um auch die von Land aus unzugänglichen Buchten mit Vergrämergeräten weit draußen auf dem Meer abzudecken, ist finanziell auch kaum möglich.

Es ist sehr schade, dass uns hierbei die Unterstützung nicht ausreichend gegeben wird, obwohl wir in ausreichender Zahl an freiwilligen Aktivisten sind, die Logistik besitzen, die Geräte auf die Färöer-Inseln zu bringen und es auch die technischen Möglichkeiten für die Vergrämung von Meeressäugetieren gibt.

In der Ukraine konnten wir mit Vergrämergeräten ein Massensterben von Delfinen und kleinen Walen in einem Fluss stoppen. Seit über einem Jahr starb kein Meeressäuger mehr, weil wir dort ausreichend Vergrämergeräte platzieren konnten.

Ab 2015 gibt es ein neues Gesetz, welches vorschreibt, dass nicht mehr jeder Bewohner an den Schlachtungen teilnehmen darf. Es dürfen nur noch ausgebildete Färinger teilnehmen, die eine Lizenz besitzen. Bisher hat kaum jemand eine solche Lizenz beantragt. Wir befürchten deshalb, dass die Färinger dieses Jahr und ganz besonders in 2014 so viele Tiere töten werden, wie es ihnen nur möglich ist, um ihre Kühlhäuser mit Fleisch und Speck der Grindwale zu befüllen.

Je nach Unterstützung werden wir die Vergrämeraktionen auf den Färöer-Inseln fortsetzen und das Netz an Pinger immer enger ziehen. Wir werden auch alles dafür tun, um nächstes Jahr ein Schiff für längere Zeit dort im Einsatz zu haben. Als in 2011 SSCS mit zwei Schiffen auf den Färöer-Inseln war, gab es die Anweisung seitens der Regierung, dass in der Zeit, so lange sich SSCS in den färöischen Gewässern aufhält, es keinen Grindwalfang geben darf. Der Grindwalfang wurde erst wieder fortgesetzt, als SSCS nach zwei Monaten die Inseln wieder verließ.

Andreas Morlok

CEO ProWal



Delfin- und Walfang-Statistik Färöer-Inseln seit 2004

 

2004: insgesamt 14 Schlachtungen – 1.343 getötete Meeressäuger

01.01.– 13.08.2004 – 6 Schlachtungen – 664 getötete Meeressäuger

 

2005: insgesamt 10 Schlachtungen – 615 getötete Meeressäuger

01.01.– 13.08.2005 – 8 Schlachtungen – 539 getötete Meeressäuger

 

2006: insgesamt 20 Schlachtungen – 1.491 getötete Meeressäuger

01.01.– 13.08.2006 – 10 Schlachtungen – 738 getötete Meeressäuger

 

2007: insgesamt 9 Schlachtungen – 634 getötete Meeressäuger

01.01.– 13.08.2007 – 7 Schlachtungen – 400 getötete Meeressäuger

 

2009: insgesamt 6 Schlachtungen – 415 getötete Meeressäuger

01.01.– 13.08.2009 – 3 Schlachtungen – 310 getötete Meeressäuger

 

2010: insgesamt 16 Schlachtungen – 1.142 getötete Meeressäuger

01.01.– 13.08.2010 – 9 Schlachtungen – 768 getötete Meeressäuger

 

2011: insgesamt 11 Schlachtungen – 726 getötete Meeressäuger

01.01.-13.08.2011 – 3 Schlachtungen – 303 getötete Meeressäuger

 

2012: insgesamt 12 Schlachtungen – 716 getötete Meeressäuger

01.01.-13.08.2012 – 5 Schlachtungen – 459 getötete Meeressäuger

 

01.01.-13.08.2013 – 6 Schlachtungen – 1.085 getötete Meeressäuger

 

Quelle:
http://www.heimabeiti.fo/default.asp


13.08.2013 – Färöer-Inseln - 135 Grindwale in Husavik und 430 Weißseiten-Delfine in Hvalba abgeschlachtet –

http://aktuelt.fo/grein/136_hval_lagt_beinini_i_husavk  

http://in.fo/index.php?id=9&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1331&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5278d0311bda909d6800dce361a7d40e 

http://www.sandportal.fo/136-hval-logdu-beinini-i-husavik

Nach unseren Informationen wurden noch nie so viele Weißseiten-Delfine auf einmal auf den Färöer-Inseln getötet.


13.08.13 - Auf den Färöer-Inseln hat vor Jahren ein irrsinniger blutiger Wettbewerb begonnen!

Nachdem erst vor kurzem bekannt wurde, dass ab dem Jahr 2015 ein neues Gesetz zum Grindwalfang gilt, an dem nicht mehr alle, sondern nur noch ausgebildete und mit einer erworbenen Lizenz ausgestatteten Bewohner teilnehmen dürfen, herrscht nun die volle Panik unter den Einwohnern und kommerziellen Händlern.

Jeder Ort, der eine Lizenz zum Töten der Tiere besitzt, möchte vor 2015 so viele Grindwale töten, wie es nur möglich ist.
Zusätzlich kommt hinzu, dass sich die Einwohner im Norden der Inseln und die im Süden nicht grün sind. Der Norden gilt als modern und fortschrittlich und der Süden eher als Provinz, in der schon lange die Zeit stehen geblieben ist. Wie uns Einheimische anvertrauten, herrscht schon seit Jahren ein interner Wettbewerb, wer mehr Tiere tötet! Ob das Fleisch und der Speck der Grindwale genutzt werden kann oder auch nicht, ist bei vielen nicht so wichtig. Es gab schon Grindwaljagden, bei denen die Tiere getötet, das Fleisch aber nicht genutzt wurde. Es geht vielen darum, wer gewinnt dieses Jahr diesen Wettbewerb! Der Süden oder der Norden?

Vor drei Wochen fand der erste Grindwalfang in diesem Jahr statt. Das war im Nord-Osten der Inseln, wo auch der zweite Grind des Jahres stattfand. Die nächsten beiden Schlachtungen fanden im Westen des Landes statt. Beide ebanfalls im Norden der Inseln. Der Süden blieb bis heute außen vor. Im Süden der Inseln wurden heute in Husavik 136 Grindwale und in Hvalba 450 Weißseiten-Delfine abgeschlachtet!

Es steht zu befürchten, dass weder der Norden, noch der Süden diesen internen Wettbewerb beenden werden. Der Norden fühlt sich nun nach der Tötung von 586 getöteten Meeressäugern im Süden heute im Hintertreffen und setzt sich selbst unter Handlungsdruck.
Dieser Wahnsinn wird so weitergehen, bis der einsetzende Winter im November das sinnlose Morden an diesen wehrlosen Meeressäugern beenden wird.

Andreas Morlok CEO ProWal


13.08.13 - Färöer-Inseln – Ein Land, dessen Delfin- und Walfang scheinbar niemand kontrolliert!

In dem Zeitraum von 1584 bis heute wurden auf den Färöer-Inseln insgesamt 265.313 Grindwale und andere Delfine getötet, was die Färinger selbst dokumentiert haben! Früher waren die Anzahl der Schlachtungen und die Anzahl der getöteten Tiere viel höher, als heute. In Zeiten des 2. Weltkrieges gab es gar Schlachtun...gen bei denen 800 (Klaksvik 1939) oder gar 1.200 Tiere (Sandur 1940) getötet wurden. Solch große Schulen von Grindwalen gibt es heute wohl gar nicht mehr!

Obwohl es heute keine Engpässe bei der Nahrungsversorgung der rund 48.000 Bewohner der Inselgruppe im Atlantik mehr gibt, halten die Färinger am Grindwalfang fest und zeigen keine Bemühungen, diesen, trotz weltweiter Proteste, einzustellen.

Je mehr man sich mit dem Delfin- und Walfang auf diesen Inseln befasst, umso mehr gerät man in ein Dickicht an Ungereimtheiten. Man stellt gar fest, dass oftmals die Unwahrheit gesagt wird. Ein Mantel des Schweigens wird selten geöffnet, aber es kommen immer mehr Details ans Tageslicht.

1.) Die Regierungen der Färöer-Inseln und Dänemarks behaupten, der Grindwalfang sei notwendig für die Versorgung der Einwohner. Fakt ist: Die Färinger haben das höchste Pro-Kopf-Einkommen in Europa. Es gibt in dem Land alles an Lebensmittel zu kaufen, wie in anderen westlichen Ländern auch. In 2008 gab es keinen Grindwalfang auf den Färöer-Inseln. Niemand musste deswegen an Hunger leiden.

2.) Die Regierungen der Färöer-Inseln und Dänemarks behaupten, der Grindwalfang habe keinen kommerziellen Charakter. Fakt ist: Wir können das Gegenteil belegen. Das Fleisch und der Speck wird illegal in sogenannten „Heimathäusern“ in Dänemark (EU-Mitgliedsland!) verkauft. Auf den Färöer-Inseln bieten Grindwalprodukte Hotels, Restaurants und Fischverkäufer an. Auch wird es über einen Kleinanzeigenmarkt angeboten. Es gibt auch einen Schwarzmarkt. Für Geld kann fast jedermann Grindwalfleisch und Speck erwerben. Auf der Fähre „Norröna“ der Fährgesellschaft „Smyrill-Line“ wurde dieses Jahr Grindwalspeck verkauft. Das Schiff fährt gar in EU-Gewässer. Nach unserer Anzeige bei der EU-Kommission in Brüssel und bei dänischen Behörden, wurde der Verkauf auf der Fähre eingestellt. Die Färinger suchen sich weitere Absatzmärkte, denn es werden viel mehr Grindwale getötet, als die Einwohner selbst konsumieren können.

Beispiel:

Am 8. Juni 2004 wurden in dem 71 Einwohner zählenden Dorf Bøur die unglaubliche Anzahl von 445 Grindwalen abgeschlachtet!

Daraus gewannen die 71 Einwohner:

133.847 Kilogramm Fleisch und 119.758 Kilogramm Speck. Zusammen sind das über 253 Tonnen! Eine gigantische Menge, welche die wenigen Einwohner niemals in ihrem Leben hätten verzehren können. Verteilt wird das Fleisch nicht, denn benachbarten Gemeinden haben selbst Lizenzen für den Grindwalfang. Das Fleisch und der Speck, welches nicht selbst konsumiert wird, werden dem kommerziellen Handel zugeführt!

3.) Behauptung: Der Grindwalfang hat nichts mit Jagdgelüsten mordlustiger Bewohner zu tun.
Fakt ist: Am 10. November 2010 wurde ein Grindwalfang vom örtlichen Verantwortlichen genehmigt, der in dieser Form niemals hätte so stattfinden dürfen. Viel zu spät an diesem Tag wurde eine Grindwalfamilie in die Schlachtbucht „Vidvik“ getrieben und getötet.
Da zu wenige Personen anwesend waren, konnten die 62 Tiere nicht mehr zerlegt werden. Am nächsten Morgen war das Fleisch der Grindwale verdorben, da die Innereien der Tiere nicht mehr am Vortag herausgenommen wurden.
Die toten Grindwale wurden aufs Meer hinausgeschleppt und „entsorgt“. Eine ganze Grindwalfamilie mitsamt ihrem Nachwuchs wurde völlig sinnlos getötet.

4. Gibt es eine illegale Jagd auf Großwale auf den Färöer-Inseln?

Im Hafen von Klaksvik entdeckten wir ein kurioses Schiff. Laut Aussage eines Fischers, wird es für den Fang von Walen eingesetzt. Jeglicher solcher Aktivitäten wäre illegal, weil sich das Land dem Walfang-Moratorium von 1986 verpflichtet hatte, welches die Jagd auf Großwale verbietet.

An dem Schiff ist keine Registrierungs-Nummer angebracht, was die Vermutung zulässt, dass es sich um einen illegalen Piraten-Walfänger handelt.

In 2007, 2008 und in 2009 wurden auf den Färöer-Inseln insgesamt 12 Nördliche Entenwale getötet, obwohl diese Art bedroht und daher seit 1977 streng geschützt ist.

5. Illegale Jagd auf Orcas?

Orcas, die größte Delfinart, sind auf den Färöer-Inseln laut eigenem Gesetz streng geschützt. Die Färinger verehren die Orcas wegen ihrer Intelligenz, Schnelligkeit und ihrer Kraft. Wie uns ein Fischer in Klaksvik mitteilte, hielten sich die meisten auch an das Jagdverbot. Aber eben nicht alle. Es gibt Fälle, bei denen sich Orcas in Fischernetzen verfingen. Anstatt zu versuchen, sie zu befreien, wurden diese Tiere erschossen. Die Fischer fürchteten, dass die Orcas die Netze zerstören. Nebenbei wurde uns von diesem Fischer anvertraut, dass das Orcafleisch viel besser schmecke, als das der Grindwale!

6. Verzehr von kontaminiertem Fleisch und Speck der Grindwale - Kriminelles Verhalten der Regierungen und Händler!

Eine wissenschaftliche Studie von 2012 beweist:

Aufgrund der Kontaminierung des Fleisches und des Specks der Grindwale mit Umweltgiften, wie Quecksilber und PCBs kamen die renommierten Wissenschaftler zu einem eindeutigen Gesamtergebnis.

Ihre eindringliche Empfehlung: Grindwalfleisch und Grindwalspeck ist nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet!

Obwohl das die Regierung der Färöer-Inseln und auch die kommerziellen Händler wissen, wird die Jagd auf die Grindwale und der Verkauf von Grindwalprodukten fortgesetzt. Höchstkriminell ist es, dass nirgendwo auf die gesundheitlichen Gefahren durch den Konsum von Grindwalprodukten hingewiesen wird! Das ist eine wohlwissende und schleichende Vergiftung der eigenen Bevölkerung und Gefährdung von unwissenden Touristen!

7. Die Färinger behaupten, ihre Gewässer sind die saubersten der Welt. Fakt ist: In fast jeder Bucht gibt es Aquakulturen, in denen Lachse hauptsächlich für den US-amerikanischen Markt gezüchtet werden. Freilebende Lachse gibt es in diesen Gewässern nicht. Die Färinger verwenden nur das Fleisch und den Speck der Grindwale. Alles andere der Tiere wird vor den Buchten der Inseln im Meer versenkt. Sind die Gewässer wirklich die saubersten der Welt?

Wir kommen auf unsere Eingangsaussage zurück:

Färöer-Inseln – Ein Land, dessen Delfin- und Walfang scheinbar niemand kontrolliert!

Es ist offensichtlich, dass sich die Färöer-Inseln ihre eigenen Rechte herausnehmen und internationale und auch eigene Gesetze ignorieren. Warum ist das so?

Wo sind die internationalen Institutionen? Was tut die CITES gegen den illegalen Verkauf von Grindwalprodukten in dem EU-Mitgliedsland Dänemark? Was unternimmt die Internationale Walfang-Kommission (IWC) gegen den Fang der strenggeschützten Schnabelwale? Wer kontrolliert die Verwendung eines Walfangschiffes in Klaksvik, welches offensichtlich für die illegale Jagd auf Großwale eingesetzt wird? Wieso schreitet die Weltgesundheitsorganisation WHO nicht ein, wenn schon seit letztem Jahr bewiesen ist, dass das Fleisch und der Speck der Grindwale nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind? Wer kontrolliert die Gewässer der Färöer-Inseln auf Kontaminationen, wenn die Grindwalkadaver in der Nähe der Lachs-Aquakulturen entsorgt werden?

Fakt ist auch, dass sich die Politiker und auch die Parteien auf den Färöer-Inseln nicht trauen, sich gegen die Grindwalfang auszusprechen. Sie fürchten, dass sie bei der nächsten Wahl nicht mehr gewählt werden. Die Lobby für den Grindwalfang ist zu groß, denn das Fleisch und den Speck der Grindwale bekommen die Bewohner und auch die Händler umsonst.

Vieles zum Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln ist ungeklärt und auch unkontrolliert. Wir werden alle zuständigen Behörden und Institutionen einschalten, denn nur die Einmischung von außen wird den Grindwalfang verändern und auch beenden! Die wenigen Färinger, die sich gegen den Grindwalfang in ihrem eigenen Land aussprechen, sind dazu nicht in der Lage.

Andreas Morlok - CEO ProWal

Foto: ProWal – Alte Harpune für den Großwalfang vor einem Geschäft in Torshavn. Links im Hintergrund liegen hinter den Mülltonnen und Briefkästen Walknochen in einem Garten.


13.08.13 - Früherkennung für Wale - Neues Kamerasystem erkennt Meeressäuger am Blas und hilft so, sie vor Lärm zu schützen - http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16530-2013-08-13.html

13.08.13 - Delfinarien in Italien - Geldstrafe von 18.000,- € wegen Medikamentenmissbrauch, unzulängliche Betreuung bei schwangeren Delfine und Verstöße gegen verschiedene Gesetze - http://www.geapress.org/animali-in-cattivita-2/sanzionato-delfinario-italiano-forse-somministrati-tranquillanti-ai-delfini/46831

12.08.13 - Ostsee: Schweinswale in Seenot - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ostsee-schweinswale-in-seenot-a-915576.html

12.08.13 - Die Dokumentation "Blackfish" startet am 7. November 2013 in den deutschen Kinos -
http://www.filmstarts.de/nachrichten/18480005.html

11.08.13 - Färöer-Inseln - 21 Grindwale in Leynar getötet - http://in.fo/index.php?id=9&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1265&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6c584d5acba3b1550b2bbd248f4b8a58

10.08.13 - Undine Kurth, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, hält es für dringend notwendig, die Zoohaltung bestimmter Tierarten grundsätzlich zu überdenken.

Verbindliche Vorgaben für Haltung von Tieren

Auch Delfine könnten in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden, sagt Kurth. Die viel zu engen Becken seien Tierquälerei. Die Schließung der letzten beiden deutschen Delfinarien in Duisburg und Nürnberg sei die notwendige Konsequenz.
http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article118855990/Zweiter-Tiger-stirbt-im-Zoo-an-Organversagen.html


10.08.2013 - Färöer-Inseln - Was jetzt erst herauskam - Skandalöse Mordlust – Am 10. November 2010 wurde ein Grindwalfang vom örtlichen Verantwortlichen genehmigt, der in dieser Form niemals hätte so stattfinden dürfen. Viel zu spät an diesem Tag wurde eine Grindwalfamilie in die Schlachtbucht „Vidvik“ getrieben und getötet.
Da zu wenige Personen anwesend waren, konnten die 62 Tiere nicht mehr zerlegt werden. Am nächsten Morgen war das Fleisch der Grindwale verdorben, da die Innereien der Tiere nicht mehr am Vortag herausgenommen wurden.
Die toten Grindwale wurden aufs Meer hinausgeschleppt und „entsorgt“. Eine ganze Grindwalfamilie mitsamt ihrem Nachwuchs wurde völlig sinnlos ermordet.


09.08.13 - Nürnberger Delfin-Lagune gefährdet Tiere und Besucher - http://www.umweltjournal.de/AfA_sonstiges/20575.php


08.08.13 - Island will nach 60 Jahren wieder Buckelwale jagen - http://www.taz.de/Jagd-auf-Buckelwale/!121495/


08.08.2013 - Färöer-Inseln – 107 Grindwale in Sandavagur abgeschlachtet - Bilder-Serie: http://jn.fo/myndir+beint+omanfyri+100+hval+hava+lagt+beinini.html


08.08.13 - Alle ehemaligen in Gefangenschaft gehaltenen Delfine, die am 18. Juli in Südkorea ausgewildert wurden, sind zurück bei ihren Familien im Meer - in Freiheit! - THANK YOU RIC! - http://dolphinproject.org/blog/post/all-korean-dolphins-back-with-their-families#.UgO-UVCLcBI.twitter


07.08.13 - Pressemitteilung:

Nürnberger Delfin-Lagune gefährdet Tiere und Besucher – Tierschützer kritisieren Zooleitung und Behörden

Radolfzell, 07.08.2013 – Erneut kritisieren Tierschützer der Delfin- & Walschutzorganisation "ProWal" aus Radolfzell die Zustände in der vor zwei Jahren eröffneten Delfin-Lagune im Nürnberger Tiergarten.

Andreas Morlok, ProWal-Geschäftsführer, inspizierte selbst die Delfin-Lagune und äußert sich empört: „Am letzten Wochenende nahmen wir zum dritten Mal innerhalb von wenigen Wochen diese sogenannte Delfin-Lagune unter die Lupe. Bei jedem unserer Besuche haben wir gravierende Mängel in dieser Anlage festgestellt, welche die Delfine und auch die Besucher direkt gefährden.

Trotz des Verbotes und der Anwesenheit eines Aufsichtspersonals setzten Besucher ihre Kinder auf den viel zu niedrigen Zaun, der sich unmittelbar am Wasserbecken befindet. Ein Kleinkind ließ seine Plastik-Trinkflasche fallen, die bis an den Rand des Delfinbeckens rollte. Wäre diese ins Wasser gefallen und ein Delfin hätte sie verschluckt, das Tier wäre daran jämmerlich zugrunde gegangen, denn diese Gefahr wurde von keinem Zoomitarbeiter erkannt. Erst nach lautem Zurufen hob eine Mitarbeiterin die Flasche auf und übergab sie den Eltern mit den Worten: „Zum Glück ist sie nicht in das Wasser gefallen.“ Auf der Terrasse eines Restaurants setzten Eltern ihr Kind gar auf eine hohe Brüstung. Bei einem Sturz wäre das Kind mehrere Meter in die Tiefe gefallen.

Immer noch liegen rund um die Delfinbecken Müll, Essensreste und trotz Rauchverbotes auch Zigarettenkippen, die durch den Wind in die Delfin-Becken geweht werden können. All diese Gefahren für die Besucher und für die Tiere könnten problemlos mit der Errichtung einer ausreichend hohen Plexiglaswand direkt bei den Delfinbecken und auf der Restaurant-Terrasse beseitigt werden. Bei der Eisbärenanlage gibt es zum Teil solche Schutzwände. Warum diese bei den Delfinbecken nicht errichtet werden, bleibt uns schleierhaft. Wird hier auf Kosten der Sicherheit gespart? Wir haben mehr als den Eindruck. Als wir vor ein paar Wochen monierten, dass sich Steinbrocken von den Hängen lösten und diese beim Herunterstürzen die Besucher gefährden, wurde daraufhin nur eine kleine dünne Plakatwand installiert. Auch am letzten Sonntag lösten sich Steine und fielen auf die Besucherwege!“

Tote Fische, um die sich niemand kümmerte.

Andreas Morlok: „Beim Personaleingang zum Delfinarium lagen bei Temperaturen um die 30° C fünf tote Fische auf dem Boden. Wie hier das Personal mit der wichtigsten Nahrungsquelle für die Delfine umgeht, ist nicht nur dilettantisch, sondern auch völlig inakzeptabel. Beim Schließen des Tores hätte das bemerkt und korrigiert werden müssen. Dieses Fehlverhalten zeigt einmal mehr, dass das Personal nicht ausreichend geschult ist und nachlässig arbeitet. Delfine regeln ihren Flüssigkeitshaushalt normalerweise in freier Wildbahn über das Fressen von lebenden Fischen. Tote Fische betrachten sie eher als Aas und fressen diese nur in seltenen Fällen. Da das Füttern von lebenden Fischen in Deutschland verboten ist, werden die in Gefangenschaft gehaltenen Delfine mit toten Fischen gefüttert, was dazu führen kann, dass die Tiere nierenkrank werden. Einige Besucher schüttelten den Kopf, als sie sahen, wie einem Delfin einen Schlauch in seinen Rachen geschoben und ihm über einen Trichter Wasser eingeflößt wurde.“

ProWal kritisiert auch das Delfinarien-Personal, weil es bei einem aufziehenden Gewitter nichts unternahm, die Tiere und Besucher davor zu schützen.

Andreas Morlok: „Obwohl schon von weit hörbar ein Gewitter aufzog, beendeten die Zoo-Mitarbeiter nicht die Delfin-Show. Spätestens als der Regen einsetzte, hätte das Personal die Show beenden und alle Schieber in den Becken öffnen müssen, damit sich die Delfine von den Außenbecken in das überdachte alte Delfinarium hätten zurückziehen können. Im Meer könnten Delfine einem Gewitter ausweichen, in einem abgesperrten kleinen Beton-Becken eben nicht. Auch die Besucher wurden durch die Fortsetzung der Delfin-Show einem völlig unnötigen Risiko ausgesetzt. Nirgendwo an den Delfinbecken gibt es eine Unterstellmöglichkeit für die Besucher. Erst als in der Nähe des Zoos ein Blitz einschlug, merkten die Besucher überhaupt, in welch gefährdender Situation sie sich eigentlich befanden. Sie verließen rasch die Anlage, um sich woanders unterstellen zu können.

Seit Monaten fordern wir eine teilweise Überdachung der Delfinbecken und des Zuschauerbereiches, damit die Tiere und auch die Besucher besser vor allen Wettereinflüssen geschützt sind. Selbst in den miserabelsten Delfinarien in der Türkei gibt es solche Bedachungen und eben auch Plexiglaswände um die Delfinbecken. Weder die Verantwortlichen des Zoos, noch die Behörden reagieren auf unsere Kritik zum Schutz der Tiere und der Besucher und streben Verbesserungen an. Die zuständige Regierung von Mittelfranken in Ansbach schiebt unsere Kritik lieber an das Nürnberger Ordnungsamt ab. Was dabei herauskommt, wenn eine städtische Behörde eine andere städtische Einrichtung kontrollieren soll, war für uns absehbar. Das Regierungspräsidium geht auf unsere gesamten Kritikpunkte nicht ein schreibt uns lapidar unter anderem: „Der angesprochene Maschenzaun ist ausreichend dimensioniert. Die Darstellung der Stadt Nürnberg ist aus unserer Sicht plausibel. Seitens der Regierung ist deshalb nichts Weiteres veranlasst. Muss denn wirklich erst etwas Schlimmes passieren, bevor die Verantwortlichen endlich tätig werden?“

Bilder unter Nürnberg 04.08.2013


07.08.13 - Delfine - Die Gedächtniskünstler der Meere - http://derstandard.at/1375625880718/Die-Gedaechtniskuenstler-der-Meere

07.08.13 - Wegweisend! Keine wildgefangenen Beluga-Wale aus Russland für die amerikanische Delfinarien-Industrie.

Die amerikanische Behörde National Oceanic And Atmospheric Administration (NOAA) hat den Antrag des Georgia-Aquariums abgelehnt, 18 Bel...uga-Wale aus Russland importieren zu dürfen. Die in den Jahren 2006 – 2011 in Russland gefangenen Tiere sollten in Delfinarien in Atlanta, Chicago und Partner-Einrichtungen wie SeaWorld in Florida, Texas und Kalifornien gebracht werden, um sie bis zu ihrem Tod für rein kommerzielle Zwecke auszubeuten.


http://www.noaanews.noaa.gov/stories2013/20130806_georgiaaquarium.html

03.08.13 - Bericht über den Walfang in Grönland - http://www.salzburg.com/nachrichten/lifestyle/genuss-leben/sn/artikel/wal-mit-kokosnuss-die-globalisierung-des-essens-69203/

03.08.13 - Weltweit gibt es 327 Anlagen, in denen Meeressäuger in Gefangenschaft gehalten werden. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=624372120928336&set=a.624371984261683.1073741826.100000666603956&type=3&theater 

03.08.13 - Unwahre Behauptungenn eines großen Grindwalfleischverkäufers auf den Färöer-Inseln. Das 4-Sterne-Hotel Hafnia in der färöischen Hauptstadt bestreitet, jemals Grindwalfleisch verkauft zu haben! Das Gegenteil ist der Fall! - Mehr Infos unter: Protest Hotel Hafnia

03.08.13 - Über 120 tote Delfine an US-Küste! - http://www.spickmich.de/news/201308031700-ueber-120-tote-delfine-an-kueste

03.08.2013 - Taiji/Japan - Sommerinspektion - Ein Bericht von Ric O´Barry - http://dolphinproject.org/blog/post/back-to-taiji-japan-a-summer-inspection#.UfxgYLnCj90.facebook

01.08.13 - Greenpeace-Gutachten: Durchfuhrverbot von Walfleisch möglich - http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=101150&sektor=pm&detail=1&r=540644&sid&aktion=jour_pm&quelle=0


01.08.13 - Grindwalfang-Statistik auf den Färöer-Inseln seit 2004

Stand 01.01. - 01.08:

2004 – 6 Schlachtungen – 664 getötete Delfine
2005 – 5 Schlachtungen – 234 getötete Delfine
2006 – 7 Schlachtungen – 271 getötete Delfine
2007 – 6 Schlachtungen – 361 getötete Delfine
2009 – 3 Schlachtungen – 310 getötete Delfine
2010 – 8 Schlachtungen – 695 getötete Delfine
2011 – 3 Schlachtungen – 303 getötete Delfine
2012 – 3 Schlachtungen – 231 getötete Delfine
2013 – 2 Schlachtungen – 392 getötete Delfine

(In 2008 fand kein Grindwalfang statt – An drei Schlachttagen im August und im September wurden insgesamt acht Delfine und Wale getötet.)


01.08.13 - Islands unsinniger Walfang - Bereits 75 Finnwale getötet - Das Fleisch der Finnwale soll nach Japan exportiert werden, obwohl es dort kaum eine Nachfrage danach git. Zudem findet der letzte Großwalfänger Islands momentan keine Reederei, die sich dazu bereit erklärt, das Walfleisch nach Japan zu transportieren - http://www.icelandreview.com/icelandreview/daily_news/Seventy_Five_Fin_Whales_Caught_in_Iceland_0_401856.news.aspx

30.07.13 - Grindwalfang Färöer-Inseln - In Fuglafjørður fand der 2. Grind in diesem Jahr statt. 267 Grindwale wurden getötet.

30.07.13 - Links zum Grindwalfang in dem färöischen Ort Fuglafjørður, bei dem 267 Tiere getötet wurden:

Video der getöteten Tiere:

http://www.nordlysid.fo/video+sleipa+hvalirnir+fra+sandinum.html

Bilder-Serie: http://www.nordlysid.fo/grindin+i+fuglafirdi+myndir.html

Weitere Bilderserie über den Grindwalfang auf den Färöer-Inseln von gestern - Anwesend sind auch immer Kinder - Die Färinger wollen ihnen damit vermitteln, dass das blutrünstige Abschlachten der Tiere ganz normal ist. Ein schlechtes Gewissen werden die zukünftigen Generationen deshalb nicht haben. Sie erkennen das Unrecht und auch die Unnötigkeit nicht und sie würden es ihren Eltern und Großeltern gleich tun. Auf die nächsten Generationen kann man deshalb nicht hoffen, dass der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln von ihnen beendet wird. - http://netavisin.fo/index_article.php?ShowArticle=8989

Färöer-Inseln - Das Land mit dem höchsten ProKopf-Einkommen in Europa - Schlangestehen für kostenloses kontaminiertes Grindwalfleisch - http://www.vp.fo/pages/posts/gravgangur-eftir-grind-32359.php

http://www.vp.fo/pages/posts/grind-a-bryggjuni-i-saltangara-32337.php

http://www.nordlysid.fo/runavik+faer+grind.html

http://www.vp.fo/pages/posts/stor-grind-deyd-i-fuglafirdi-32310.php

http://aktuelt.fo/grein/250_300_hval_i_fuglafirdi

http://kvf.fo/Archive_Articles/2013/07/30/grind-i-fuglafirdi

Mehr Infos unter: Färöer-Aktion 2013


30.07.13 - Video – Ein in Gefangenschaft gehaltener Delfin liegt verletzt neben einem Becken:

http://www.youtube.com/watch?v=o7WLlHZQ_8U

http://deathatseaworld.com/?p=741

Bitte besuchen Sie auch jetzt in der Urlaubszeit keine Einrichtungen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!

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29.07.13 - Great Job Ric - Thanks! Drei ehemailige Show-Delfine wurden nun nach einjähriger Vorbereitungszeit in Süd-Korea ausgewildert. Endlich sind sie wieder frei! - http://dolphinproject.org/blog/post/captive-korean-dolphins-released-back-into-ocean#.UfZrengJk0M.facebook

29.07.13 - Video - Delfin auf dem Trockenen bringt Sea World Ärger - http://www.stern.de/panorama/besucher-macht-handyvideo-delfin-auf-dem-trockenen-bringt-sea-world-aerger-2044141.html

28.07.13 - Ein interessanter Artikel über die Delfinarien-Industrie in der Japan Times (engl.) - http://www.japantimes.co.jp/news/2013/07/26/national/japan-bucks-trend-captive-dolphin-biz-big/

28.07.13 - Moby Dick in echt: Die besten Reiseziele für Wal-Fans - http://www.spiegel.de/reise/fernweh/azoren-island-alaska-die-schoensten-spots-zur-walbeobachtung-a-913353.html

28.07.13 - Delfinhändler auf den Salomon-Inseln erhält Bestellung für 100 Delfine für die Delfinarien-Industrie in China - Der Delfinhändler erpresst seine Regierung und Tierschutzorgas und fordert Geld, das man ihm angeblich versprochen habe, wenn er keine Tiere mehr fängt und exportiert. Da er kein ihm versprochenes Geld erhalten habe, müsse er eben weiterhin Delfine fangen und verkaufen. Es sei sein Recht, denn Delfinfang ist ja schließlich eine Tradition seiner Familie. Bisher verkaufte der Delfinhändler etwa 60 Tiere vorwiegend an Delfinarienbetreiber in Mexiko, Dubai und China. Preis für einen Delfin etwa 120.000,- US-Dollar. - http://www.3news.co.nz/Outrage-over-live-dolphin-exports-from-the-Solomon-Islands/tabid/1160/articleID/306676/Default.aspx

27.07.13 - News zur Online-Protest-Aktion – Smyril-Line importiert und verkauft illegal Grindwalspeck von den Färöer-Inseln in der EU

Nach den vielen Protesten und unseren Anzeigen bei den dänischen Behörden und der Einschaltung der EU-Kommission in Brüssel scheint es so zu sein, dass die Fährgesellschaft den Verkauf von Grindwalspeck auf der Fähre "Norröna" eingestellt hat. Unsere erst vor kurzem durchgeführten Vorort-Recherchen bestätigen dies. Es gibt momentan kein Verkauf von Grindwalspeck mehr auf dieser Fähre!

Dies bedeutet ein herber Rückschlag für den kommerziellen Handel von Grindwalprodukten! Verschwinden die Absatzmärkte, dann sinkt auch automatisch die Nachfrage. Ein wichtiger Beitrag zur Beendigung des Grindwalfangs auf den Färöer-Inseln! 

Wir haben die Fährgesellschaft um Stellungnahme gebeten.

Herzlichen Dank allen, die sich an dieser Online-Aktion beteiligt haben!

Mehr Infos unter: Protest Smyril-Line


27.07.13 - Schweinswale in der Nordsee - Flippers Verwandte vor Sylt - http://www.shz.de/nachrichten/lokales/sylter-rundschau/artikeldetails/artikel/flippers-verwandte-vor-sylt.html

26.07.13 - Video – Skandal in der Ukraine – Ein Delfin strandet auf dem Strandabschnitt einer Pension auf der Krim. Viele Menschen wollen dem Tier helfen und ihn mit einem Boot ins Schwarze Meer zurückbringen. Zunächst gelang das Vorhaben, aber nach einer erneuten Strandung schreitet der Besitzer der Pension ein und erklärt, dass das Tier tot sei. Er fürchtet, dass an seinem Strandabschnitt keine Touristen mehr schwimmen würden. Er bindet das Tier mit einem Seil kurzerhand auf seinen Tr...aktor und fährt davon, um ihn in die Berge zu bringen. Die aufgebrachte Menschenmenge wies den Pensionsbetreiber darauf hin, dass der Delfin ja noch lebe, was den Pensionsbetreiber nicht interessierte und der die Leute gar beleidigte.

In der Ukraine ist es verboten, Delfine aus ihrer natürlichen Umgebung zu entnehmen. Der Ersteller des Videos hofft, dass der skrupellose Pensionsbetreiber nun hart bestraft wird.

http://www.youtube.com/watch?v=-S488ePvb2U&fb_source=message

Dolphin was beached at the village Veseloe near Sudak town, Crimea.
- Many people, who wanted to rescue him by taking out with boat at the open sea, gathered together, - wrote one young man, who has made a video of this incident, in the Internet. – the dolphin was taken to the sea, but he returned back and then was beached again. The director of boarding house “Marianida” called a local tractor with workers to get the dolphin away from the beach because tourists were swimming nearby. He told that the dolphin was already dead. But the video shows that it is still alive and moving.
They tied the dolphin to the trailer with rope and took away at the mountains. To the question: “Where are you going?” the answer was: "f..k away"
The author of the reel informs, that “all the people, who involved in this murder, appear at the video”. He hopes to find people who will punish those knackers according to the law.
- Tractor is local, without numbers and is owned by boarding house “Marianida”, - clarified the tourist.
Remind you, that in Ukraine the Order of the Ministry of nature, which prohibits taking cetacean out of their natural environment, is in force.

Ceta Base

- investigation into the treatment of a beached dolphin at Veselovka Bay in Sudak (Crimea). The common dolphin stranded but resort workers from Marianida (Марианида) tied the dolphin to a tractor and then dragged it off the beach (video at link)
(translated, Russian)
"Employees "Marianida" loaded dolphin on a tractor and taken to an unknown destination. The director says resorts - dolphin was dead, and he was taken for burial. But before the animal has twice cast ashore. Rescuers evacuated a dolphin in the sea, but soon he again threw himself on the rocks, crashed and died. At the amateur video from the event can be clearly seen that the dolphin was still alive when he was taken away. Dolphin fought on huge wheels of the tractor tail and head."
http://crimea.comments.ua/news/2013/07/26/124200.html


25.07.13 - Der erste Delfin, der auf den Philippinen in Gefangenschaft geboren wurde, starb nur wenige Tage nach seiner Geburt an einer Infektion - http://blogs.wsj.com/searealtime/2013/07/24/baby-dolphin-dies-in-the-philippines-did-it-have-a-chance/


25.07.13 - Dramatisches Video – Gestrandeter Grindwal in Gefangenschaft in Not. Hilfe wurde vom Personal mit der Begründung verweigert, dass alles in Ordnung sei und das Tier ja nur spielen möchte. Zuschauer empört.

http://www.youtube.com/watch?v=vLnGBK7O7KI

Mehr Infos unter:

http://www.takepart.com/article/2013/07/24/seaworld-shows-beached-whale-youtube

Besuchen Sie bitte keine Einrichtungen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden.

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22.07.13 - Delfinlagune bleibt umstritten - http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Nuernberg-Delfinlagune-bleibt-umstritten;art155371,2794639

22.07.13 - Irrfahrt: Walfleisch kehrt nach Island zurück - 130 Tonnen tiefgekühlte Ware wieder bei den Walfängern - Jagd dennoch fortgesetzt - http://derstandard.at/1373513345627/Irrfahrt-Walfleisch-kehrt-nach-Island-zurueck

21.07.13 - Grindwalfang auf den Färöer-Inseln - 125 Delfine getötet

19.07.13 - Seaworld geht gegen kritische Dokumentation vor - Themenpark-Betreiber wählt offensive PR-Strategie gegen "Blackfish" - http://www.pressetext.com/news/20130719015

12.07.13 - Rote Liste - Fast 21 000 Arten stehen vor dem Todesstoß – darunter viele Delphine - http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/tid-32263/rote-liste-fast-21-000-arten-stehen-auf-vor-dem-todesstoss-darunter-die-suesswasser-delphine_aid_1038192.html


12.07.13

Japan: Millionengeschäft mit wildgefangenen Delfinen 

Bis Mai 2013 verkaufte Japan insgesamt 56 wildgefangene Delfine an Delfinarien nach China (26), Südkorea (6), Russland (4) und Ukraine (20).

Gesamtverkaufspreis: 1.289.500,- € - Durchschnittspreis für einen Delfin: 23.000,- €

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Im Mai verkaufte Japan insgesamt 33 wildgefangene Delfine an Delfinarien nach China (9), Süd-Korea (4) und Ukraine (20).

Gesamtverkaufspreis: 602.500,- € - Durchschnittspreis für einen Delfin: 18.257,- €

Quelle: Finanzministerium Japan

11.07.13 - Die taiwanesische Transportfirma Evergreen Line habe angekündigt, sechs Container mit Finnwalfleisch zurück nach Island zu senden, teilte Greenpeace am Donnerstag in Hamburg mit. Auch die isländische Reederei Samskip wolle kein Walfleisch mehr transportieren. - http://www.ndr.de/regional/hamburg/walfleischtransport101.html

09.07.13 - Deutscher Zoll gibt Container mit Walfleisch aus Island zum Weitertransport nach Japan frei - http://www.abendblatt.de/hamburg/article117859472/Papiere-einwandfrei-Walfleisch-Container-freigegeben.html


Berichte über das Untersuchungsergebnis von zwei toten Delfinen im ConnyLand-Delfinarium:

 
08.07.13

Connyland-Chef vs. Staatsanwalt - Delfin-Drama wird zur Schlamm-Schlacht - http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/delfin-drama-wird-zur-schlamm-schlacht-id2365385.html 

Harsche Reaktion der Staatsanwaltschaft - http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/Harsche-Reaktion-der-Staatsanwaltschaft;art123841,3466043

 

06.07.13 

Swiss amusement park dolphins died of antibiotic overdose - http://www.examiner.com/article/swiss-amusement-park-dolphins-died-of-antibiotic-overdose

"Gift kann zweifelsfrei ausgeschlossen werden" - http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/Gift-kann-zweifelsfrei-ausgeschlossen-werden;art123841,3463774

 

05.07.13

4000 Franken Busse für Connyland-Tierarzt - http://bazonline.ch/schweiz/standard/Strafbefehl-gegen-ConnylandTierarzt-/story/19691397

Tierschützer haben Delfine nicht vergiftet - Strafbefehl gegen Tierarzt und Ermittlungen gegen Connyland-Geschäftsführer - http://www.themenportal.de/vermischtes/tierschuetzer-haben-delfine-nicht-vergiftet-18513

Delphine starben wegen Antibiotika - http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/Delphine-starben-wegen-Antibiotika;art123841,3463556 

Tote Delfine: Strafbefehl gegen Tierarzt - http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Tote-Delfine--Strafbefehl-gegen-Tierarzt-27139203

Getötete Connyland-Delfine erhielten zu viel Antibiotikum - http://www.toponline.ch/thurgau/detail/art/getoetete-connyland-delfine-erhielten-zu-viel-antibiotikum-001651309/ 
 
Delphine starben wegen Antibiotika - Strafbefehl wegen fahrlässiger Tierquälerei - http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/Delphine-starben-wegen-Antibiotika;art123841,3463556


05.07.13 - Bilder-Serie - Grindwalfang auf den Färöer-Inseln - Weiterhin sind dieses Jahr alle Buchten blau! - http://au.businessinsider.com/the-faroe-island-whale-hunt-2013-7?op=1#the-faroe-islands-are-located-in-the-middle-of-the-atlantic-ocean-about-halfway-between-scotland-and-iceland-it-consists-of-18-islands--17-that-are-inhabited-by-around-48000-people-1

04.07.13 - Lärm im Meer: Sonar von Kriegsschiffen stört Wale bei Nahrungssuche - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/sonar-von-kriegsschiffen-stoert-wale-bei-nahrungssuche-a-908981.html

01.07.13 - ProWal-Rettungsaktion für Delfine und Hafenschweinswale in der Ukraine weiterhin ein großer Erfolg!

Vor einem Jahr verließen Dutzende Delfine und Hafenschweinswale das Schwarze Meer und schwammen über ein Delta in den Fluss Bug. Die Gründe für die ungewöhnlichen Wanderungen der Meeressäuger in diesem von der Industrie stark mit Abwässern belasteten Fluss sind bis heute unklar. Alle Delfine und Wale starben.

Örtliche Fischer erschossen gar Delfine, die sich in ihren Netzen verfangen hatten!

Die Ufer waren übersät mit den Kadavern der Tiere und obwohl die Medien landesweit über dieses Drama berichteten, sahen sich weder die zuständigen Behörden der Stadt Mykolayiv, noch ukrainische Wissenschaftler in der Lage, das Massensterben der Meeressäuger zu stoppen.

Keine Organisation aus dem Ausland konnte oder wollte helfen, bis uns der verzweifelter Hilferuf von örtlichen Tierschützern erreichte. Wir sagten spontan unsere Unterstützung zu und machten uns im Juli 2012 mit Vergrämergeräten, sogenannten Pingern, im Gepäck auf den Weg in die Ukraine. Diese Pinger, die spezielle Geräusche aussenden, werden normalerweise an Fischernetzen angebracht, um zu verhindern, dass sich Delfine und auch kleine Wale den Netzen nähern und darin als ungewollter Beifang sterben. Wir setzten große Hoffnungen in diese Geräte, obwohl wir Vergrämeraktionen bisher nur im Meer und noch nie in einem Fluss durchgeführt hatten.

An seiner engsten Stelle ist der Fluss drei Kilometer breit und nur dort machte es Sinn, die Vergrämergeräte einzusetzen. Unser Vorhaben gelang und wir errichteten durch das Versenken der Pinger in gewissen Abständen zwei Schallwände in dem Fluss.

Da die Betriebslaufzeit der Pinger durch die eingebauten Akkus auf ein Jahr beschränkt ist, mussten wir die Aktion in diesem Jahr wiederholen. Im April 2013 versenkten wir doppelt so viele Vergrämergeräte als letztes Jahr.

Wir stehen laufend in Kontakt mit den örtlichen Tierschützern in Mykolayiv und erhielten bisher immer positive Resonanzen. Seit dem Start der Vergrämeraktionen vor elf Monaten wurde kein Tier mehr in diesem Fluss gesehen. Das Massensterben der Delfine und der kleinen Wale konnte durch den Einsatz dieser lebensrettenden Technik beendet werden.

Wir danken an dieser Stelle allen Spendern, die uns bei dieser Rettungsaktion für die Meeressäuger unterstützt haben!

Weitere Informationen dazu unter:

Ukraine Delfinrettung


01.07.13 - Protest-Demo gegen alle Delfinarien in Europa in Brüssel - http://dolphinproject.org/blog/post/eu-demo-a-big-success#.UdJkrxjmJhN.tumblr

01.07.13 - Video - Fischer und Delfine - http://www.youtube.com/watch?v=qh9fnJo1FkA

01.07.13 - Foto-Serie über den Fang von Orcas für die Delfinarien-Industrie in den USA - http://www.seaworldofhurt.com/orca-capture/ 

27.06.13 - Kleinste Delfin-Art der Welt stirbt aus - Neuseelands großes Versäumnis - http://www.n24.de/n24/Wissen/Mensch-Natur/d/3071090/neuseelands-grosses-versaeumnis.html

25.06.13 - Walfang für die Wissenschaft? Gericht klärt Jagd auf Meeressäuger - http://www.n24.de/n24/Wissen/Mensch-Natur/d/3056314/gericht-klaert-jagd-auf-meeressaeuger.html

25.06.13 - Islands Walfänger töten elf Finnwale in einer Woche - Diese Walart ist als bedroht eingestuft. In Island selbst wird das Fleisch der Finnwale nicht verkauft, da es dafür keinen Absatzmarkt gibt. Es soll nach Japan verkauft werden, obwohl es auch dort kaum eine Nachfrage danach gibt. - http://ruv.is/frett/hvalveidar-ganga-vel

Jagdsaison in Island: Elf Finnwale in einer Woche getötet - http://derstandard.at/1371170654342/Jagdsaison-in-Island-Elf-Finnwale-in-einer-Woche-getoetet

24.06.13 - Mehr Schutz für Wale und Vögel - Tod im Netz - http://www.taz.de/Mehr-Schutz-fuer-Wale-und-Voegel/!118685/

21.06.13 - Heute vor 20 Jahren wurde dieser Bericht veröffentlicht:

DELPHINE - Gequältes Lächeln - Naturschützer kämpfen gegen Flippershows in Delphinarien -
http://www.focus.de/wissen/natur/delphine-gequaeltes-laecheln_aid_143449.html

20.06.13 - Bei der Kollision mit einem Schiff verliert der Wal - http://www.tierwelt.ch/?rub=4495&id=36062

20.06.13 - Ein interessanter Artikel über die Sinnlosigkeit und Unwirksamkeit der Delfin-Therapie - http://www.aeonmagazine.com/nature-and-cosmos/lori-marino-dolphins-are-not-healers/

18.06.13 - China: Touristen missbrauchten sterbenden Delfin als Foto-Motiv - http://www.shortnews.de/id/1033473/china-touristen-missbrauchten-sterbenden-delfin-als-foto-motiv

17.06.13 - Island startet Walfangsaison - http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/06/17/island-startet-walfangsaison/

16.06.13 - Bericht über die Auswilderung von drei von der Delfinarien-Industrie illegal gefangenen Delfinen in Südkorea - http://dolphinproject.org/blog/post/korean-dolphins-returning-to-the-sea

15.06.13 - Video - Kampf um die seltensten Delfine der Welt - http://de.nachrichten.yahoo.com/video/kampf-um-die-seltensten-delfine-130420034.html

14.06.13 - EU-Einfuhr- und Handelsverbot von Robbenprodukten zeigt Wirkung - Die Anzahl der getöteten Robben ist in den letzten Jahren von ca. 350.000 jährlich auf ca. 40-70.000 jährlich zurückgegangen. - http://www.cornelia-behm.de/cms/default/dok/420/420951.eu_soll_am_einfuhr_und_handelsverbot_fue.html

14.06.13 - Zwei neue Delfine für den Tiergarten Nürnberg - http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/zwei-neue-delfine-fur-den-tiergarten-nurnberg-1.2970096

Anmerkung: Tiergarten Nürnberg trennt eine der beiden Delfingruppen und schafft zusätzliche Probleme!

Gestern ereignete sich ein weiteres trauriges Kapitel bei der schon seit Jahren umstrittenen Delfin-Haltung im Nürnberger Delfinarium.

Die beiden männlichen Delfine „Arnie“ und „Joker“, die der Nürnberger Zoo nach der Schließung des Delfinariums im Heide-Park in Soltau im Jahr 2008 übernahm, wurden getrennt.

Beide Delfine wurden in Soltau geboren und waren ihr ganzes Leben lang zusammen.

Nun wurde „Joker“ für Zuchtbemühungen in ein holländisches Delfinarium nach Harderwijk verbracht. Im Gegenzug kamen zwei weitere Delfin-Bullen nach Nürnberg.

„Arnie“ und „Joker“ bildeten bisher eine eigenständige Delfingruppe. Da „Joker“ nun weg ist und es in Deutschland verboten ist, einen Delfin allein zu halten, muss „Arnie“ nun in die Gruppe von „Moby“ mit vier weiteren Delfinen integriert werden. Da der über 50 Jahre alte „Moby“ der Platzhirsch in dieser Gruppe ist und er nicht duldet, dass weitere Delfin-Bullen in seiner Gruppe sind, wird es, wie schon in der Vergangenheit, zu Reibereien kommen. Dem alten Delfin wird nun zusätzlich zugemutet, dass er sich jetzt auch noch gegenüber zwei jungen Delfinbullen „Rocco“ (8 Jahre alt) und „Kai“ (3 Jahre alt) behaupten muss. Rangkämpfe sind da jetzt schon vorprogrammiert!

Zudem wurde auch die Delfin-Dame „Sunny“ in Soltau geboren. Hier bahnen sich nun Inzuchtprobleme mit der Zusammenführung von „Arnie“ an.

Warum die beiden Delfine „Arnie“ und „Joker“ nicht zusammen nach Holland umgesiedelt wurden, ist verwerflich. Unverantwortlich ist es hingegen, dass sich „Moby“ nun mit drei zusätzlichen Delfin-Bullen auseinanderzusetzen hat!

Es ist absehbar, dass sich alle acht Delfine niemals untereinander vertragen werden und eine gemeinsame harmonische Gruppe bilden. Die Tiere wird man erneut separieren müssen, was bedeutet, dass man auch die zweite Gruppe um „Moby“ auflösen muss. Die „Delfin-Lagune“ ist mit ihren verschiedenen Becken, die mit Schiebern abgeriegelt werden, genau darauf ausgerichtet. Trennung dieser sozialen Tiere, um nur ein Ziel zu verfolgen: Zuchterfolg!

Vor zwei Jahren wurde die sogenannte „Delfin-Lagune“, die ja nur zusätzliche Außenbecken zum alten Delfinarium bietet, für bisher 31 Millionen € gebaut - In der Hoffnung, die schon seit 15 Jahren erfolglose Delfin-Zucht wiederbeleben zu können. Ohne Rücksicht auf vorhandene und neue Sozialstrukturen soll dieses Ziel verfolgt werden. Die Verantwortlichen sind zum Erfolg verdammt. Ein Irrweg, den sie sich selbst geschaffen haben.

Aus Tierschutzgründen ruft ProWal zum Besucher-Boykott aller Einrichtungen auf, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!

Bisheriger Delfin-Bestand im Zoo Nürnberg:

Moby (M), Großer Tümmler - Wildfang
Geboren ca. 1960, Küstengewässer Florida
Am 09.07.1971 an den Zoo Duisburg
Seit 07.08.1971 in Nürnberg
Vater von Nemo, Nando, Noah, Naomi

Anke (F), Großer Tümmler - Wildfang
Geboren ca. 1983, Florida
Am 18.01.1985 nach Gulfport
Am 16.07.1987 nach Münster
Seit 28.12.1990 in Nürnberg
Am 28.09.2008 ins Delfinarium Harderwijk nach Holland gebracht!
Am 18.03.2012 nach zwei Totgeburten nach Nürnberg zurückgebracht.

Jenny (F), Großer Tümmler - Wildfang
Geboren ca. 1987, Kubanische Küste
Im Februar 1990 in die Schweiz, Connyland
Seit 11.03.1991 in Nürnberg

Noah (M), Großer Tümmler - Nachzucht
Geboren am 16.11.1993 in Nürnberg
Eltern Eva/Moby

Sunny (F), Großer Tümmler - Nachzucht
Geboren am 16.05.1999 in Soltau
Seit 11.09.2005 in Nürnberg
Eltern Daisy/Fritz

Joker (M) - Großer Tümmler - (Nachzucht) kam im November 2008 aus Soltau

Arni (M) - Großer Tümmler - (Nachzucht) kam im November 2008 aus Soltau

Links:

Medien-Berichte:

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/zwei-neue-delfine-fur-den-tiergarten-nurnberg-1.2970096


http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/delfine-neuzugaenge-nuernberg-100.html


ProWal-Webseite:

„Arnie“ und „Joker“ – Die einsamsten Delfine Deutschlands

http://walschutzaktionen.de/155501/1434401.html

12.06.13 - Wunderschöne Bilder von freilebenden Großen Tümmlern im Meer - http://www.dailymail.co.uk/news/article-2339628/Surfs-Pod-40-bottlenose-dolphins-ride-8ft-high-waves-South-African-coast.html

11.06.13 - Japan sitzt mittlerweile auf einem Berg von 7.000 Tonnen Walfleisch, für das es keinen Absatzmarkt gibt und setzt den Walfang dennoch fort - http://blog.greenpeace.de/blog/2013/06/07/japanische-walfanger-kehren-zuruck-34-minkwale-getoetet/

07.06.13 - "Delfin-Lagune" in Nürnberg - Gefahren für Delfine und Besucher - Bild/Text-Bericht nun online unter: Nürnberg-Müll - 2.6.13

05.06.13 - Ukraine - Das Massensterben von kleinen Walen und Delfinen in dem Fluss Bug konnte gestoppt werden - Wir freuen uns mächtig darüber und danken allen Unterstützern, die uns diese wichtige Arbeit zum Schutz der Meeressäuger überhaupt ermöglichen - http://www.gute-nachrichten.com.de/2013/06/umwelt/dutzende-delfine-und-wale-von-tierschuetzern-gerettet/

05.06.13 - Zoo Münster profitiert vom Weggang der Delfine - Besucherzahlen steigen - http://www.wn.de/Muenster/Neues-Seeloewen-Aquarium-im-Zoo-ein-Erfolg-Ansturm-auf-Robbenhaven

05.06.13 – Tierquälerei in deutschen Delfinarien geht weiter. Schwarz-Gelb lehnt Ende der Delfinhaltung ab - http://www.undine-kurth.de/presse/pressemitteilungen-bund/single-pm-bund/article/tierquaelerei_in_deutschen_delfinarien_geht_weiter_schwarz_gelb_lehnt_ende_der_delfinhaltung_ab/ 

Zoo Duisburg darf weiter Delfine halten – Bundestag lehnt Verbot ab - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/zoo-duisburg-darf-weiter-delfine-halten-bundestag-lehnt-verbot-ab-id8033219.html?ciuac=true

05.06.13 - Müllproblem in der Nürnberger Delfin-Lagune - http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Muellproblem-in-der-Delfin-Lagune-id25489411.html

Mehr Infos unter: Nürnberg-Müllsammelaktion - 02.06.2013


05.06.13 - Info zur ProWal-Aktion „Good Bye 2013“

Neben der Vertreibung der Grindwale von den Schlachtbuchten auf den Färöer-Inseln mit Vergrämergeräten (Pinger), fahren wir mehrere Schienen, um den Grindwalfang zu beenden.

Die Färinger erschließen sich immer mehr Absatzmärkte, um auch kommerzielle Interessen zu verfolgen. Unter anderem deckten wir auf, dass Grindwalfleisch/Speck in einem Bordrestaurant auf dem Schiff „Norröna“ der Fährgesellschaft Smyril-Line angeboten und verkauft ...wurde. Dieses Fährschiff fährt auch in EU-Hoheitsgewässer und legt auch in EU-Häfen an. Der Import von Walprodukte ist laut der EG-Verordnung Nr. 338/97 verboten.

Wir haben diese Verstöße der illegalen Einfuhr auch bei der Europäischen Kommission in Brüssel angezeigt, die uns nun mitteilte, dass sie sich darum kümmern werden. Das zuständige Referat der EU-Kommission hat bereits die dänischen Behörden konsultiert, um noch mehr Informationen darüber zu erhalten und welche Maßnahmen bereits eingeleitet wurden. Es kommt also was in die Gänge!

Eine weitere gute Nachricht: Alle 23 offizielle Schlachtbuchten sind weiterhin blau! Es gab dieses Jahr noch kein Grindwalfang auf den Färöer-Inseln!
Seit 2004 (Ausnahme 2008) begann der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln nicht so spät, wie in diesem Jahr!

Mehr Infos unter: Protest Smyril-Line







03.06.13 - Müllproblem in der Nürnberger Delfin-Lagune - Zoo lehnt Unterstützung ab

Eine Putzkolonne sorgte am gestrigen Sonntag vor dem Nürnberger Tiergarten für Aufsehen. Mit Warnwesten, Müllsäcken, Eimern und Besen ausgestattet, boten Tierschutzaktivisten der Delfin- und Walschutzorganisation ProWal der Zooleitung ihre Unterstützung beim Beseitigen von herumliegendem Müll im Bereich der Delfin-Lagune an.

Andreas Morlok, ProWal-Gescäftsführer: "Nachdem wir schon vor vier Wochen in der Delfin-Lagune überall Müll vorgefunden und auch die zuständigen Behörden darüber informiert hatten, bot sich bei unserer Recherche gestern kein anderes Bild. Nichts hatte sich verbessert. Um die Delfin-Becken lagen schon am frühen Morgen unter anderem Plastik- und Alu-Verpackungen, Essensreste und Getränkeflaschen und sogar ein Baseball-Cap. Trotz Verbotes rauchen Besucher in der Delfin-Lagune und entsorgen ihre Kippen auf dem Boden. Wie schon vor vier Wochen, trieb auch gestern Plastikmüll im Wasser. Auf dem Boden eines Beckens lag ein kaputter Ball. Plastik ist sehr gefährlich für Delfine, denn, falls die Tiere es verschluckten, gingen sie elend am von der Magensäure verklumpten Kunststoff zugrunde.
Schon einmal starb ein Delfin im Nürnberger Delfinarium an verschluckten Gegenständen."


Tierschützer abgeblitzt.

Obwohl der herumliegende Müll unübersehbar war, lehnte der Leiter des Sicherheitsdienstes die am Nachmittag von den Tierschutzaktivisten angebotene Unterstützung zur Beseitigung des Mülls ab. Man verständigte sich aber darauf, eine gemeinsame Ortsbegehung durchzuführen.

Andreas Morlok: "Als wir dem Leiter des Sicherheitsdienstes den schon am Morgen und nach Stunden immer noch herumliegenden Müll zeigten, wurde uns auch das Problem für die Beseitigung klar: Es gibt keine spezielle Putzkolonne für die Entfernung des Mülls. Einem Sicherheitsdienst, dessen Mitarbeiter keine Angestellten des Zoos, sondern einer eigenständigen Firma sind, wurde die Verantwortung für das Beseitigen des Mülls übertragen. Die für den Müll zuständigen Personen dürfen aber nur in einem bestimmten Bereich tätig sein! Für andere Bereiche und für den Müll im Wasser sind die Delfintrainer zuständig, die sich aber - bei jedem unserer Besuche klar ersichtlich - darum nicht kümmerten. Die Tiergartenleitung spart hier eindeutig am falschen Platz und setzt die Delfine unnötigen Risiken aus. Es fehlt eine Putzkolonne, die sich ständig im gesamten Areal um die Beseitigung des Mülls kümmert. Damit wäre der Sicherheitsdienst in der Lage, andere wichtige Aufgaben wahrzunehmen, wie das Überwachen des Blitzlichtverbotes im Blauen Salon oder das Rauchverbot im Lagunen-Bereich. Zudem hätten die Mitarbeiter dann auch die Zeit gehabt, zum Beispiel einen Gesteinsbrocken von einem Fussweg in Lagunennähe zu beseitigen, der dort gestern lag. Der Gesteinsbrocken hatte sich wohl von einem Hang gelöst und beim Herunterfallen zum Glück keine Besucher getroffen."

Die Tierschützer sehen auch die zuständigen Behörden in der Verantwortung für mehr Schutzmaßnahmen für Besucher und Tiere.

Andreas Morlok: "Mehr als unsere Hilfe können wir den Verantwortlichen nicht anbieten. Nun müssen endlich auch das Nürnberger Umweltamt und das Regierungspräsidium Mittelfranken handeln. Der durchlässige Maschendrahtzaun um die Delfin-Becken muss umgehend durch eine Plexiglaswand, die bis zum Boden reicht, ersetzt werden. Dadurch kann der Wind den herumliegenden Müll nicht mehr in die Becken wehen. Zudem muss ein Verzehrverbot im Lagunen-Bereich eingeführt werden, was in anderen Delfinarien, wie zum Beispiel im Schweizer ConnyLand, Usus ist. An die Restaurant-Terasse direkt am Delfinbecken gehört ebenfalls eine Plexiglaswand, damit auch von dort kein Müll mehr herunterfallen kann. Gestern turnte dort auf einer nassen Bierbank ein Kind herum, welches schnell ausrutschen und einige Meter in die Tiefe hätte fallen können. Warum man für die bisher ausgegebenen 31 Millionen Euro für die Delfin-Lagune nicht mehr für den Schutz der Tiere und auch für die Besucher verwendet hat, bleibt uns ein Rätsel. Viele Verantwortliche gehen mit der momentanen Situation ein großes Risiko ein und wir hoffen, dass sich schnell etwas zum Wohle der Tiere und auch für die Besucher ändert."

Mehr Infos unter: Nürnberger Delfin-Lagune: Müllsammelaktion am 02.06.2013



03.06.13 - AUS für Delfin-Zirkus in Prag? http://www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=36029&tx_ttnews%5BbackPid%5D=9&cHash=9c67c4ecd2


31.05.13 - Rache für Walfang: Anonymous droht japanischer Regierung - http://derstandard.at/1369362262494/Rache-fuer-Walfang-Anonymous-droht-japanischer-Regierung


Tierschützer stoppen Massensterben von Delfinen in der Ukraine

Radolfzell, 31.05.2013 - Bei der Deutschen Delfin- und Walschutzorganisation ProWal herrscht seit Wochen große Freude über eine gelungene Rettungsaktion von Meeressäugetieren in der Ukraine.

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal, über die Hintergründe: “Vor einem Jahr verließen Dutzende Delfine und Hafenschweinswale das Schwarze Meer und schwammen über ein Delta in den Fluss Bug. Die Gründe für die ungewöhnlichen Wanderungen der Meeressäuger in diesem von der Industrie stark mit Abwässern belasteten Fluss sind bis heute unklar. Alle Delfine und Wale starben. Die Ufer waren übersät mit den Kadavern der Tiere und obwohl die Medien landesweit über dieses Drama berichteten, sahen sich weder die Behörden der Stadt Mykolayiv, noch ukrainische Wissenschaftler in der Lage, das Massensterben der Meeressäuger zu stoppen.

Als uns dann ein verzweifelter Hilferuf von örtlichen Tierschützern erreichte, sagten wir spontan unsere Unterstützung zu und machten uns mit Vergrämergeräten, sogenannten Pingern, im Gepäck auf den Weg in die Ukraine. Diese Pinger, die spezielle Geräusche aussenden, werden normalerweise an Fischernetzen angebracht, um zu verhindern, dass sich Delfine und auch kleine Wale den Netzen nähern und darin als ungewollter Beifang sterben. Wir setzten große Hoffnungen in diese Geräte, obwohl wir Vergrämeraktionen bisher nur im Meer und noch nie in einem Fluss durchgeführt hatten.”

Die Platzierung der Geräte in dem Fluss der ehemaligen Sowjet-Republik war für die Tierschutzaktivisten von ProWal jedoch keine leichte Aufgabe.

Andreas Morlok: “An seiner engsten Stelle ist der Fluss drei Kilometer breit und nur dort machte es Sinn, die Vergrämergeräte einzusetzen. Es gab nur ein kleines Motor-Boot, welches wir zum Versenken der Pinger nutzen konnten. Nachdem man Benzin für den Motor mit einem Moped von einer 50 Kilometer entfernten Tankstelle besorgt hatte, suchten wir den Fluss nach weiteren Delfinen und kleinen Walen ab, um sicher zu sein, dass sich keine Meeressäuger mehr in dem Fluss befanden. Eine schwarze Schlange an Bord des Bootes bereitete uns lange nicht so viel Kopfzerbrechen, wie die Anwohner, die fluchtartig in ihre Häuser stürmten, als eine Aluminiumfabrik ihre giftigen Abgase in die Luft pustete. Dennoch gelang unser Vorhaben und wir errichteten durch das Versenken der Pinger in gewissen Abständen zwei Schallwände in dem Fluss.”

Nach 300 Tagen - Aktion erfolgreich - Das Massensterben der Meeressäuger ist gestoppt!

Andreas Morlok: “Da die Pinger durch den Akkubetrieb nur eine Laufzeit von einem Jahr besitzen, reisten wir mit einem Deutsch-Schweizer-Team vor ein paar Wochen erneut in die Ukraine und installierten dort weitere Geräte in dem Fluss. Das gleiche Motor-Boot, welches wir letztes Jahr benutzten, brachte uns dieses Mal in große Gefahr. Der Motor streikte und wir mussten uns mit zerbrochenen Rudern mächtig anstrengen, um aus der Schifffahrtslinie herauszukommen, in der große Containerschiffe und Tanker fuhren.

Seit der Platzierung der ersten Pinger vor zehn Monaten, wurde nur noch ein einziger Delfin in dem Fluss von einem Anwohner gesehen. Er drehte aber vor den Schallwänden ab und schwamm wieder ins Schwarze Meer zurück. Seit Beginn dieser Vergrämeraktion starb kein Delfin und Hafenschweinswal mehr in diesem Fluss, worüber wir sehr glücklich sind. Für ein weiteres Jahr sind die Tiere sicher, bevor wir im nächsten Frühjahr wohl wieder Hals und Kopf riskieren müssen, um dort noch einmal diese für die Tiere lebensrettende Technik einzusetzen.” 

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Projekt Walschutzaktionen (ProWal)
Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt) –
St-Nr.: 18158/02431
Amtsgericht Freiburg HR B 704171
Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok
Haydnstraße 1
D-78315 Radolfzell
Tel: 0049 (0)7732 14324
E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de
Internet: www.walschutzaktionen.de


Mehr Infos unter: Ukraine Delfinrettung



30.05.13 - Bericht über den Grindwalfang auf den Färöer-Inseln in einer russischen Zeitung - Erfreulich ist, dass es in diesem Jahr noch keinen Grindwalfang gab! - Alle Buchten sind weiterhin blau! - http://sgolub.ru/comment/9396

28.05.13 - Taiiji/Japan - 100 Polizisten und Offiziere der Küstenwache üben die Verhaftung von Aktivisten - "Wir verstehen, dass Menschen unterschiedliche Ansichten über die Delfinjagd in Taiji haben, aber wir müssen hart gegen Verbrechen, wie Belästigung, Verleumdung, Hausfriedensbruch und Vandalismus durchgreifen", teilte der Governeur von Wakayama Yoshinobu Nisaka in der vergangenen Woche mit. - http://www.huffingtonpost.com/2011/07/27/taiji-japan-dolphin-hunt_n_910629.html

28.05.13 - Drama in Belgien - Dutzende Schweinswale wandern in belgische Flüsse - Acht Tiere starben bereits - http://www.deredactie.be/cm/vrtnieuws.english/Life/1.1640843

26.05.13 - Skandalös – Isländischer Walfänger möchte ab Juni mit der Jagd auf die vom Aussterben bedrohten Finnwale beginnen.

Da es in Island keine Nachfrage nach Finnwalfleisch gibt und dort auch nicht verkauft wird, soll dies nach Japan exportiert werden. Weil aber auch in Japan kaum Interesse der Konsumenten dafür besteht, soll es nun als „Luxus-Hunde-Futter“ auf dem dortigen Markt angeboten werden!

Die isländische Regierung genehmigte für 2013 den Fang von 184 Finnwalen.

Wie uns ein Mitarbeiter der Walfangfirma letztes Jahr in Island mitteilten, fand in 2012 kein Finnwalfang statt, weil die bisherigen japanischen Abnehmer nach der Tsunami-Katastrophe kein Geld für den Kauf von Finnwalfleisch hatten.

Kristjan Loftsson, ein millionenschwerer Fischunternehmer, ist der letzte Finnwalfänger Islands und unterhält noch zwei alte Walfangschiffe aus den 50er und 60er Jahren, die im Hafen von Reykjavik vor sich hin rosten. Stur hält er an dem Finnwalfang fest und versucht mit einer kleinen Firma in Japan dort neue Absatzmärkte zu erschließen.

Nun ist die Internationale Walfang-Kommission (IWC) gefordert, diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Es gibt ein internationales Handelsverbot von Walprodukten, gegen welches die Isländer ein Veto eingelegt haben. ProWal wird die IWC auffordern, endlich einzuschreiten, damit sie überhaupt noch einen Grund für ihr Dasein rechtfertigen kann.

http://www.thesundaytimes.co.uk/sto/news/uk_news/Environment/article1265271.ece


Hunde-Snacks aus Walfleisch - Auch japanische Tierschützer sind empört –
http://www.rp-online.de/panorama/ausland/hunde-snacks-aus-walfleisch-1.3428786


Einen ausführlichen Bericht über den isländischen Walfang auf der ProWal-Seite unter: Island 2012





Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Jonas Fr. Thorsteinsson/Island – Zerlegung eines getöteten Finnwals auf dem Grundstück des isländischen Walfängers Kristjan Loftsson bei Reykjavik


24.05.13 - ConnyLand - Begrüßenswerte Alternative! - "Weg vom umstrittenen Delfinarium - hin zum ernstzunehmenden Freizeitpark" - http://www.happytimes.ch/news/news-schweiz/7887-coole-jungle-adventure-anlage-im-conny-land-wird-am-5-juni-eroeffnet.html

23.03.13 - Indiens Regierung ist von seinem Verständnis für die Natur schon viel weiter, als die Deutsche Regierung - Sie anerkennt Delfine als "nicht-menschliche Personen" und verweigert deshalb die Zustimmung, das diese Tiere in Gefangenschaft gehalten werden - http://economictimes.indiatimes.com/environment/flora-fauna/dolphins-cannot-be-kept-in-captivity-says-eco-ministry/articleshow/20219559.cms


23.05.13 - Zwergwalfang in Island – Kein Verbot, aber eine wichtige Einschränkung!

Islands Regierung macht es den einheimischen Walfängern immer schwerer, Zwergwale in seinem Hoheitsgebiet zu töten. Seit gestern ist eine Verordnung in Kraft getreten, die das Gebiet, in dem die Walfänger bisher hauptsächlich Zwergwale bejagten, deutlich für den Walfang einschränkt.

Im letzten Jahr forderten wir unter anderem auch diese Einschränkung im zuständigen Ministerium in der isländischen Hauptstadt, mit dem Hintergrundgedanke, die Fangquote für Zwergwale massiv zu reduzieren. Die einheimischen Whale-Watching-Betriebe in Reykjavik äußerten sich uns gegenüber, dass es für sie fatale wirtschaftlichen Folgen habe, wenn sie an einem Tag den Touristen die Wale in freier Wildbahn zeigen und die gleichen Tiere dann am nächsten Tag im fast gleichen Gebiet von den Walfängern abgeschlachtet werden.
Gunnar B. Jónsson, Sprecher der Zwergwal-Walfänger, ist über diese Einschränkung nicht glücklich. Die Wale, die Whale-Watch-Betriebe in Reykjavik und wir schon!

Bleibt die Hoffnung, dass die Fangquote von 218 Zwergwalen für dieses Jahr massiv unterschritten wird!

Online-Bericht:

http://www.grapevine.is/Home/ReadArticle/whaling-area-reduced

Ausführlicher Bericht über den isländischen Walfang unter:

Island 2012


23.03.13 - - 2013 Taiji Timeline has been updated to 16-May-2013.

Between the dates of 01 January 2013 and 16 May 2013 a total of 84 dolphins have been either exported or transferred domestically within Japan. For those dolphins exported a total of 53 animals were sent to three countries: China, South Korea and Russia.
- China received 43 dolphins: bottlenose (30), Pacific white-sided (7), Risso's (2) and... an unknown species (4).
- Russia received eight bottlenose dolphins
- South Korea has imported at least two bottlenose dolphins.

Domestic trade within Japan resulted in the transport of 31 dolphins: bottlenose (27), Pacific white-sided dolphins (2) and Pantropical spotted dolphins (2). There were also two belugas imported to the country from Russia.
http://www.ceta-base.com/taiji-2013.html

23.03.13 - Wunderschön - 500 Delfine in Freiheit - http://www.nzherald.co.nz/travel/news/video.cfm?c_id=1503083&gal_cid=1503083&gallery_id=132923

22.05.13 - Rückschlag für die Wale - Als EU-Mitgliedsland hätte Island den Walfang aufgeben müssen - http://www.spiegel.de/politik/ausland/island-wendet-sich-von-der-eu-ab-a-901309.html


22.05.13 - ProWal-Aktion „Good Bye 2013“

Erfolglose Suche der Walfänger nach Grindwalen auf den Färöer-Inseln!






Seit 2004 (Ausnahme 2008) begann der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln nicht so spät, wie in diesem Jahr!

Obwohl in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit schon mehrere Grindwalfänge auf den Färöer-Inseln stattgefunden haben, wurde in diesem Jahr bisher noch kein einziges Tier getötet!

Vor mehr als zwei Monaten starteten wir die Aktion “Good-Bye 2013” zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln. Mit verschiedenen Vergrämergeräten, sogenannten Pingern, versuchen wir die Grindwale von den insgesamt 23 offiziellen Schlachtbuchten der Färöer-Inseln fernzuhalten. Mehrere Teams haben bereits etliche Geräte dort platziert und es gibt leider noch viele Orte, an denen noch keine Pinger installiert worden sind.

Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung, damit wir weitere Vergrämergeräte auf den Färöer-Inseln zum Schutz der Grindwale platzieren können!

Jeder einzelne Pinger ist in der Lage, eine ganze Grindwalfamilie vor ihrem Tod zu bewahren!

Niemand sonst setzte sich bisher in diesem Jahr aktiv zum Schutz der Meeressäuger auf den Färöer-Inseln ein!

Bitte unterstützen Sie diese Aktionen zur Rettung der Grindwale mit der Übernahme einer unverbindlichen Pinger-Patenschaft oder einer Spende, damit die nächsten Teams schon bald weitere Vergrämergeräte auf den Färöer-Inseln platzieren können.


Der aktuelle Stand der bisher übernommen Pinger-Patenschaften:


PINGER 1 – (125,- €):

Benötigte Geräte: 100 Pinger

Bisher übernommene Patenschaften: 55

Noch freie Patenschaften: 45

Infos unter:

Pinger-Patenschaft 1


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PINGER 2 (40,- €):

Benötigte Geräte: 300 Pinger

Bisher übernommene Patenschaften: 149

Noch freie Patenschaften: 151

Infos unter:

Pinger-Patenschaft 2

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Weitere Spenden-Möglichkeit unter:

http://walschutzaktionen.de/1807501.html


Sind alle Patenschaften übernommen, können alle 23 Orte, die eine Genehmigung für die Tötung der Grindwale und anderen Delfinarten besitzen, mit Vergrämergeräten abgedeckt werden.

Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung zur Beendigung des größten Delfin-Massakers in Europa!

Danke auch für die Weiterleitung!

Andreas Morlok

CEO ProWal


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ProWal - Weil sie uns brauchen!

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Unabhängige Tierschutz-Arbeit braucht unabhängiges Geld!


Bankverbindung für steuerlich abzugsfähige Spenden:

ProWal
Sparkasse Singen-Radolfzell
Konto-Nr.: 4615472
BLZ: 692 500 35


Spenden über PayPal: Online-Spenden PayPal

Verwendungszweck: „Good-Bye 2013“


21.05.13 - Kanarische Inseln - Nach Sonar-Verbot keine Massenstrandung von Walen - http://www.tt.com/Freizeit/6609340-2/nach-sonar-verbot-keine-massenstrandung-von-walen.csp

21.05.13 - Zoos wollen Delfine halten - http://www.das-parlament.de/2013/21-23/WirtschaftFinanzen/44918186.html

20.05.13 - Grüne fordern Verbot der Delfinhaltung - http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/gruene-fordern-verbot-der-delfinhaltung-2eb81-51ca-10-1509565.html

20.05.13 - Bau eines neuen "Nemo"-Delfinariums in Alushta auf der ukrainischen Halbinsel Krim - http://alushtalive.com/photo/bochka-dlya-zasolki-delfinov-ili-mesto-dlya-buduschey-vysotki.html

19.05.13 - Indien lehnt den Bau von Delfinarien ab - "We thank minister (Environment and Forests) Jayanthi Natarajan for setting the benchmark in animal protection for the world, by recognising that dolphins and indeed all cetaceans be seen as non-human persons," http://economictimes.indiatimes.com/environment/flora-fauna/conservationists-hail-decision-to-ban-dolphineriums/articleshow/20123597.cms


17.05.13 - Bisher kein Grindwalfang auf den Färöer-Inseln!

Seit 2004 (Ausnahme 2008) begann der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln nicht so spät, wie in diesem Jahr!
Obwohl in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit schon mehrere Grindwalfänge auf ...den Färöer-Inseln stattgefunden haben, wurde in diesem Jahr bisher noch kein einziges Tier getötet!

Vor etwa zwei Monaten starteten wir die Aktion “Good-Bye 2013” zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln. Mit verschiedenen Vergrämergeräten, sogenannten Pingern, versuchen wir die Grindwale von den insgesamt 23 offiziellen Schlachtbuchten der Färöer-Inseln fernzuhalten. Mehrere Teams haben bereits etliche Geräte dort platziert und es gibt noch viele Orte, an denen noch keine Pinger platziert worden sind.

Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung, damit wir weitere Vergrämergeräte auf den Färöer-Inseln zum Schutz der Grindwale platzieren können.

Infos unter: Färöer-Aktion 2013


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Massenmord an Grindwalen auf den Färöer-Inseln – Von dieser Straße aus, werfen die Färinger die Überreste der zuvor abgeschlachteten Grindwale ins Meer. Nur das Fleisch und der Speck der Tiere sind für sie von Nutzen.
Die Küste der Färöer-Inseln ist der größte Delfinfriedhof der Welt. Die Tötung von 265.000 Delfinen haben die Färinger seit 1584 selbst dokumentiert.







16.05.13 - Gescheiterte Delfinzucht im Nürnberger Delfinarium

Im Nürnberger Delfinarium lebt nur ein Delfin, der dort geboren wurde. Auch nach dem Umbau der Anlage mit bisherigen bekannten Kosten von 31 Mio. €, stellen sich keine Zuchterfolge ein. Letzter Zuchterfolg: 1998!

Hätte es in Soltau keine Schließung des Delfinariums gegeben, Nürnberg hätte heute kaum noch Delfine und hätte keine Delfine in andere Anlagen zur Zucht, wie nach Holland, abgeben können.

Geburten der ausgelagerten Nürnberger Delfine in Harderwijk während der Umbauphase des Delfinariums in Nürnberg (Delfin-Lagune):

> 28.08.2010 Geburt von Kai/Mutter Nynke
> 30.04.2012 Geburt von King/Mutter Naomi

Todesfälle von Delfinkälbern in Harderwijk:

> 18.03.2010 Tod nach wenigen Minuten auf Grund von Missbildung der Luftröhre/erstickt - Mutter Anke

> 27.09.2010 Erstgeburt von Naomi, kümmerte sich nicht um Jungtier, Tod nach wenigen Stunden infolge Versagen der Atmung

> 15.10.2011 Totgeburt - Mutter Anke

Anke ist seit März 2012 wieder in Nürnberg

Beide überlebenden Delfinkälber (Kai und King) sind Bullen, die schwieriger bis gar nicht in andere Gruppen integrierbar sind und wohl nicht nach Nürnberg kommen werden.

Warum nicht noch mehr Delfine in der Vergangenheit nach Deutschland kamen, liegt nicht an einer erfolgreichen Zucht, sondern weil durch die Schließungen von Delfinarien, die Tiere an andere Anlagen abgegeben wurden.

Obwohl schon seit mehr als 40 Jahren in Europa versucht wird, Delfine zu züchten, gibt es nirgendwo Delfine in 3. Generation. Eine nachhaltige Zucht gibt es deshalb in Europa nicht.

Derzeitiger Delfin-Bestand in Nürnberg:

Moby, männlich, Wildfang
Jenny, weiblich, Wildfang
Anke, weiblich, Wildfang
Noah, männlich, Nachzucht (geb. in Nürnberg)
Sunny, weiblich Nachzucht (geb. in Soltau)
Joker, männlich (geb. in Soltau)
Arnie, männlich (geb. in Soltau)


16.05.13 - 28 wildgefangene Delfine sollen von den Salomon-Inseln in chinesische Delfinarien verbracht werden - http://www.solomonstarnews.com/news/national/17768-satu-plans-to-resume-hunt

15.05.13 - Streit im Bundestag: Zoo-Chef: 19 tote Delfine in Duisburg - http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/zoo-chef-19-tote-delfine-in-duisburg-1.3400837

15.05.13 - Zoodirektor nennt Bundestag Zahl der toten Tümmler in Duisburg - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/zoodirektor-nennt-bundestag-zahl-der-toten-tuemmler-in-duisburg-id7952871.html

Miese Stimmungsmache! - http://www.bild.de/politik/inland/tierhaltung/gruenen-antrag-muessen-vier-nuernberger-delfine-getoetet-werden-30394806.bild.html

14.05.13 - News vom Filmemacher "The Cove" Louie Psihoyos & the OPS Team -
Update from the Field -- We've been hard at work filming our next movie. -
http://www.youtube.com/watch?v=YE6EaymQWVk

14.05.13 - Das rätselhafte Sterben der Wale vor Argentinien - http://www.20min.ch/wissen/news/story/Das-raetselhafte-Sterben-der-Wale-vor-Argentinien-25563787

14.05.13 - Als das Meer für Wale ein Schlaraffenland war - http://www.welt.de/wissenschaft/article116170834/Als-das-Meer-fuer-Wale-ein-Schlaraffenland-war.html

12.05.13 - In Südkorea wird ein Delfin, der vier Jahre in einem Show-Delfinarium in Gefangenschaft gehalten wurde, auf seine Auswilderung vorbereitet - http://www.timeslive.co.za/scitech/2013/05/11/south-korea-to-release-dolphin-back-into-wild


11.05.13 - ProWal-Aktion “Good-Bye 2013” – ALLE BUCHTEN SIND BLAU!

Vor etwa zwei Monaten starteten wir die Aktion “Good-Bye 2013” zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln. Mit verschiedenen Vergrämergeräten, sogenannten Pingern, versuchen wir die Grindwale von den insgesamt 23 offiziellen Schlachtbuchten der Färöer-Inseln fernzuhalten. Mehrere Teams haben bereits etliche Geräte dort platziert und es gibt noch viele Orte, an denen noch keine Pinger platziert worden sind.

JETZT KOMMT ES DARAUF AN!

Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung, damit wir weitere Vergrämergeräte auf den Färöer-Inseln zum Schutz der Grindwale platzieren können.

Obwohl in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit schon mehrere Grindwalfänge auf den Färöer-Inseln stattgefunden haben, wurde in diesem Jahr bisher noch kein einziges Tier getötet!

HELFEN SIE JETZT MIT!

und unterstützen Sie diese Aktionen zur Rettung der Grindwale mit der Übernahme einer unverbindlichen Pinger-Patenschaft mit entweder 40,- oder 125,- € oder mit einer für Sie möglichen Spende. Jeder Beitrag ist wichtig und hilft, damit diese Aktion zum Schutz der Meeressäuger fortgesetzt werden kann.

Jeder einzelne Pinger ist in der Lage, eine ganze Grindwalfamilie vor ihrem Tod zu bewahren!


Der aktuelle Stand der bisher übernommen Pinger-Patenschaften:

PINGER 1 – (125,- €):

Benötigte Geräte: 100 Pinger

Bisher übernommene Patenschaften: 53
Noch freie Patenschaften: 47

Infos unter:


http://walschutzaktionen.de/1894101.html

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PINGER 2 (40,- €):

Benötigte Geräte: 300 Pinger

Bisher übernommene Patenschaften: 137
Noch freie Patenschaften: 163

Infos unter:


http://walschutzaktionen.de/1950201.html

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Spenden-Möglichkeit unter:


http://walschutzaktionen.de/1807501.html

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Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung zur Beendigung des größten Delfin-Massakers in Europa!


Ihr

Andreas Morlok

CEO ProWal


11.05.13 - Heute töteten die isländischen Walfänger den ersten Minkwal in dieser Saison. Die Fangquote beträgt dieses Jahr 218 Minkwale. Wie wir schon letztes Jahr in Island recherchiert haben, sind die Touristen dafür verantwortlich, dass es die Jagd auf Zwergwale überhaupt noch gibt.

Infos dazu unter
: Island 2012 und 2. Island-Vorort-Aktion






10.05.13 - Bild/Text-Bericht zur Kundgebung und Recherche im Nürnberger Tiergarten - "Delfin-Lagune verkommt zur Müllhalde unter Demo Nürnberg 2013





09.05.13 - Kaş Dolphin Facility Closes in Turkey - http://dolphinproject.org/blog/post/ka-dolphin-facility-closes-in-turkey siehe auch Infos unter Kas


08.05.13 - Trügerische Idylle!

Unsere Aktivitäten zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln werden das ganze Jahr über fortgesetzt. Bis heute gab es noch keinen Grindwalfang, obwohl in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit schon mehrere Grindwalfamilien abgeschlachtet wurden!





Mehr Infos unter: Färöer-Aktion 2013




08.05.13 - Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - 15.05.2013: Haltung von Delfinen beenden - http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a10/anhoerungen/2013_05_15_Delfinhaltung/index.html


08.05.13 - ProWal-Pressemitteilung

Tierschützer bezeichnen Nürnberger „Delfin-Lagune“ als gefährliche Müllhalde

Radolfzell/Nürnberg, 08.05.2013 – Erneut gerät der Nürnberger Tiergarten wegen seiner Delfinhaltung in den Fokus von Tierschützern. Die Delfin- und Walschutzorganisation „ProWal“ bezeichnet nach einer eigenen Recherche die mittlerweile 31 Millionen Euro teure „Delfin-Lagune“ als Müllhalde, in der die nächsten Todesfälle schon jetzt vorprogrammiert seien.

Andreas Morlok, ProWal-Geschäftsführer: „Schon während unserer Demonstration, die wir am letzten Sonntag mit dem Verein „Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.“ vor dem Eingang des Zoos durchführten, kündigte „ProWal“ einem Mitarbeiter des Zoos einen Besuch in der sogenannten „Delfin-Lagune“ an. Umso überraschter waren wir über die Zustände, die wir dort vorfanden. Rings um die kleinen Außenbecken, in denen sich fünf Delfine und Seehunde aufhielten, lag Müll in großer Menge herum. Niemand kümmerte sich um die von den Besuchern liegengelassenen Essensreste, Prospekte, Plastiktüten und Verpackungen, eitrigen Pflaster, Glasflaschen und - trotz herrschenden Rauchverbotes - überall herumliegenden Zigarettenkippen. Erst als das uns ständig begleitende Sicherheitspersonal unsere Empörung über die starke Verschmutzung mitbekam, machte sich ein Zoo-Mitarbeiter mit einem Eimer auf den Weg, um den Müll einzusammeln. Viel zu spät, denn der Wind hatte bereits Plastikmüll in die Becken geweht. Der Zaun um die Becken ist nicht engmaschig genug, um zu verhindern, dass Müll in die Becken gelangt. Für uns ist das völlig unverständlich und fahrlässig und wäre vermeidbar. Schon in der Vergangenheit starben Delfine im Nürnberger Delfinarium durch das Verschlucken von Gegenständen. Verschlucktes Plastik oder anderer Müll stellen für die Meeressäuger eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung dar und können zur tödlichen Gefahr für die Delfine werden.“

Die Tierschützer kündigten an, dass sie die zuständigen Behörden auffordern werden, dem Tiergarten umgehend strengere Auflagen zur Beseitigung des Mülls aufzuerlegen. Sie fordern die sofortige Entfernung des lückenhaften Maschendrahtzauns und die Installation einer hohen Plexiglaswand um das gesamte Beckenareal.

Andreas Morlok: „Die Delfin-Lagune ist eine völlige Fehlkonstruktion. Die Becken sind für die Tiere viel zu klein und während unserer Recherche konnten nicht alle sieben Delfine diese Außenanlage in allen Bereichen und auch gleichzeitig benutzen. Darüber hinaus haben die Delfine in den Außenbecken keine Ruhebereiche. Ständig waren sie von Besuchern umgeben und konnten nicht in den nicht-öffentlich zugänglichen Bereich des alten Delfinariums, um dem ganzen Trubel zu entgehen. Der angeblich 53 Jahre alte Delfin „Moby“ lag nach der Delfin-Show lethargisch an der Wasseroberfläche und hatte keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Die Besucher würden sich wohl beschweren, wenn sie keine Delfine sehen könnten.

Neben einem besseren Schutz der Meeressäuger vor Müll, fordern wir von den verantwortlichen Behörden die Installation eines Sonnenschutzes im Außenbereich. Während des täglichen Trainings und während der Präsentationen werden die Tiere dazu animiert, sich deutlich mehr an der Wasseroberfläche aufzuhalten, als sie es in der freien Wildbahn tun würden. Somit sind sie verstärkt schädlicher UV-Strahlung und der Gefahr von Sonnenbränden ausgesetzt. Auch Delfine können einen Sonnenbrand bekommen, was den Zooverantwortlichen bekannt ist.

Im Blauen Salon, in dem die Besucher durch eine große Scheibe Delfine, Seehunde und Manatis unter Wasser betrachten können, gibt es ein Blitzlichtverbot für Kameras. Dennoch hielten sich viele Besucher nicht daran. Die Tiere waren ständig dem Blitzlicht ausgesetzt und mieden den tiefsten Bereich des Beckens, was ihre Bewegungsfreiheit in den ohnehin kleinen Becken weiter einschränkte.

Seit 15 Jahren verbucht der Zoo keine Erfolge in der Delfinzucht mehr, was uns nicht verwundert.
Wir fordern die Einstellung der Zuchtversuche und die mittelfristige Schließung des Delfinariums.
Unsere nächste Recherche werden wir nicht ankündigen und, falls es kurzfristig keine Verbesserungen für den Schutz der Tiere gibt, Anzeige erstatten.“


07.05.13 - Wale und Delfine im Süden Kretas - http://radio-kreta.de/wale-und-delfine-im-suden-kretas/


07.05.13 - Delfinhaltung - Gegner der Delfinarien wohl vorerst gescheitert – Anhörung im Bundestag am 15. Mai - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gegner-der-delfinarien-wohl-vorerst-gescheitert-anhoerung-im-bundestag-am-15-mai-id7923649.html#comments


07.05.13 - Eine erfreuliche Nachricht bekamen wir gerade aus der Ukraine!

Nachtrag zum Autokauf für die Tierschützer in der ukrainischen Stadt Mykolayiv

Jeden Tag können die Tierschützer durch ihr neues Auto Hunde- und Katzenleben retten. Sie kommen nun nicht mehr zu spät, wenn sie Notrufe erhalten. Sie sind ganz happy und können ihr Glück durch diese Unterstützung immer noch nicht fassen.

Sie haben es geschafft!

Der Pitbull mit dem Loch im Kopf, den ein alkoholkranker Mann erschl...agen wollte und wir eiligst zum Tierarzt gebracht hatten, ist auf dem Weg der Besserung. Es ging um Stunden. Auch die acht Welpen, die mit ihrer Mutter zwischen zwei Mauern eingeklemmt waren, sind gerettet worden und gedeihen prächtig.

Mehr Infos dazu unter:

http://walschutzaktionen.de/1532401/1923601.html

http://walschutzaktionen.de/1532401/1978601.html


06.05.13 - Rosa Delfine stehen vor der Ausrottung - http://www.rp-online.de/wissen/leben/rosa-delfine-stehen-vor-der-ausrottung-1.3379889


04.05.13 - Zoo Duisburg hält an Delfinhaltung fest - http://www.mt-online.de/lokales/szene/8438410_Auch_Delfine_verzichten_gern_auf_Knast.html


03.05.13 - Aktualisierungen zu den letzten Aktionen in der Ukraine

Fortsetzung der weltweit erfolgreichsten Delfin-Rettungsaktion unter Ukraine Delfinrettung

Demo in Kiew - Importverbot für Delfine und Wale in die Ukraine

Besuch beim Umwelt-Ministerium Kiew

Besuch bei der Tierschützerin Larisa in Kiew (untenstehend)

Autokauf für Tierschützer in Mykolayiv

Unterstützung für privates Tierheim in Mykolayiv



02.05.2013 - Toller Erfolg in der Türkei - Delfinarium in Kas geschlossen!

Die 2. Schließung eines Delfinariums in der Türkei

Sieg für den Tierschutz: Delphinarium in Kaş geschlossen

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/05/474868/sieg-fuer-den-tierschutz-delphinarium-in-kas-geschlossen/

http://www.kadikoygazetesi.com/26999-yunus-parki-kapatilsin-diyenler-kazandi/

http://www.hurriyetdailynews.com/dolphin-park-closed-after-outcry.aspx?pageID=238&nID=46017&NewsCatID=378



Infos zum Delfinarium in Kas unter:


http://walschutzaktionen.de/1194401/1210364.html

und

http://walschutzaktionen.de/1194401/1679001.html


01.05.13 - Doku über Wale und Delfine - http://www.clipfish.de/special/mo-content/video/3951447/

30.04.13 - News aus der Türkei - Öger-Tours wurde vom Sealanya-Delfinarium in Alanya gebeten, wieder in das Sommerprogramm aufgenommen zu werden. Sealanya kaufte in der Vergangenheit Delfine aus Taiji! Öger-Tours lehnte dies ab und bietet weiterhin keine Tagestouren in dieses Delfinarium an. HERZLICHEN DANK AN ÖGER-TOURS! VORBILDLICH!

30.04.13 - Schutz für Wale: "Wir ignorieren die wissenschaftlichen Fakten" - http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/schutz-fuer-wale-wir-ignorieren-die-wissenschaftlichen-fakten-74827.html

30.04.13 - Vorbildlich! Der Färinger Ingi Sørensen spricht sich gegen den Grindwalfang aus. "The whaling has been there since hundreds of years, and maybe if there was no whaling, there would be no Faroe Islands. But today, we are in a new era and there is no reason for us to keep on doing whaling. We don't need the whales anymore."
Video: http://ilesferoces.canalblog.com/archives/2013/04/29/27037973.html

29.04.13 - Kommunikation im Tierreich: Wale zeigen sich Jagdtricks - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/buckelwale-auf-jagd-wale-lernen-fischfang-voneinander-a-897089.html

18.04.13 - Bundesregierung versagt beim Schutz von Zootieren

"Auch bei der Delfinhaltung wird der Entwurf den bestehenden Missständen in deutschen Delfinarien, die unter anderem in hoher Sterblichkeit und der Behandlung mit Psychopharmaka zur Verhaltenskontrolle resultieren, nicht gerecht. An der Haltung in den beiden verbliebenen Delfinarien in Deutschland wird sich mit dem Entwurf de facto nichts ändern."

http://www.themenportal.de/politik/bundesregierung-versagt-beim-schutz-von-zootieren-35790

18.04.13 - Tschechischer Zirkus Kaiser plant umstrittene Delfin-Show in Prag - http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/914b145bba58179

18.04.13 - Hafen bedroht die Wale - http://www.nordsee-zeitung.de/region/bremerhaven_artikel,-Hafen-bedroht-die-Wale-_arid,903036.html

17.04.13 - Taiji dolphin cull inhumane: study - http://www.japantimes.co.jp/news/2013/04/16/national/taiji-dolphin-cull-inhumane-study/

17.04.13 - Geplanter Delfin-Zirkus in Prag.

Auch in Prag ist ein Mini-Wasserbecken in einem Zirkus geplant, in dem die Delfine für kommerzielle Shows und der sinnlosen Delfin-Therapie missbraucht werden sollen.

Die Delfinbecken sind nicht stabil und können platzen, wie dieses hier im russischen Zirkus Saratov in 2007.

http://www.youtube.com/v/hmPt0V74NkM?version=3&autohide=1&autoplay=1&feature=autoshare

Die Delfine überlebten zum Glück!

Der Start der Delfin-Shows in einem Zirkus in Prag wurde auf Juni 2013 verschoben. Nach unseren Kenntnissen liegt dem Betreiber immer noch keine Genehmigung vor - Es ist völlig unklar, woher die Delfine kommen sollen. Wir bleiben dran, um diesen Delfin-Zirkus zu verhindern! - http://delfinivpraze.cz/home2


16.04.13 - ProWal auf der Spurensuche nach illegalem Walfleischverkauf in der EU

In diesem Geschäft in Kopenhagen/Dänemark wird illegal Zwergwalfleisch aus Grönland verkauft.

Neben den Färöer-Inseln verkauft auch das zweite dänische halbautonome Land Grönland, illegal Walfleisch in der EU!

Der Import und der Handel mit Delfin- und Walprodukten in der Europäischen Union sind verboten.

Auch die Eskimos töten mehr Wale, als sie zum Eigenverbrauch benötigen. Das ist kein Subsistenz-Walfang indigener Völker, sondern verbotener kommerzieller Walfang. Dänemark hat bei der letzten Tagung der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) höhere Fangquoten für die Grönländer beantragt, was aber von der IWC richtigerweise abgelehnt wurde.

ProWal wird die IWC auffordern, den Grönländern überhaupt keine Fangquote für Wale mehr zuzugestehen.





16.04.13

Heimat-Haus der Färinger in Kopenhagen/Dänemark

Illegaler Umschlagplatz für Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln

Diese Heimat-Häuser sind reine Tarnung und ein illegaler Umschlagplatz für Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln. Jedermann ...kann hier zum Essen gehen. Die Betreiber sind zwar sehr vorsichtig und misstrauisch, aber man kommt ohne Probleme in diese Häuser, in denen Restaurants angeschlossen sind.

Der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln hat kommerziellen Charakter, was die Regierung der Färöer und Dänemarks bis heute bestreiten.






16.04.13 - ProWal-Pressemitteilung:

Illegaler Walfleischverkauf in der EU empört Tierschützer


Radolfzell, 16.04.2013 – In den letzten Wochen wurden, laut Aussage der Delfin- und Walschutzorganisation ProWal, auf dem Fährschiff „Norröna“ der Reederei Smyril-Line regelmäßig Grindwalspeck angeboten, welcher ursprünglich von den Färöer-Inseln stammt. 

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal, ist empört: „Der Grindwalspeck wird im Restaurant der Fähre nicht deklariert und namentlich erwähnt. Den Gästen erschließt sich nicht, was ihnen hierbei genau angeboten wird. Ein Koch gibt auf Anfrage nur die mündliche Bestätigung, dass dies Grindwalspeck sei, was uns ein Wissenschaftler von den Färöer-Inseln auch bestätigt hat. Ebenso fehlt in der Auslage des Buffets ein Warnhinweis, dass der Grindwalspeck mit Umweltgiften, wie PCB und Methyl-Quecksilber angereichert ist, welche für die menschliche Gesundheit sehr gefährlich sein können. Wissenschaftliche Studien weisen nach, dass Kinder auf den Färöer-Inseln unter einer erheblichen Lernentwicklungsverzögerung, sowie Störungen ihrer Motorik und des zentralen Nervensystems leiden. Schon als Kleinkind nehmen sie die Gifte über die Muttermilch auf, die weltweit die höchste toxische Belastung aufweist. Im Durchschnitt leiden auf den Färöer- Inseln doppelt so viele Menschen an der Nervenkrankheit Parkinson, wie auf dem dänischen Festland und die männliche Samenqualität wird durch diese Gifte stark beeinträchtigt. Es ist daher kaum verwunderlich, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Verzehr von Walprodukten dringend abrät. In der EU gelten diese Produkte als Sondermüll.“

Das Fährschiff der färöischen Reederei pendelt regelmäßig zwischen der dänischen Hafenstadt Hirtshals und Thorshaven, der Hauptstadt der Färöer-Inseln. Hirtshals und die Gewässer davor befinden sich im Hoheitsgebiet von Dänemark, welches ein EU-Mitgliedsstaat ist. Der Import und der kommerzielle Handel von Delfin- und Walprodukten sind in der EU jedoch strengstens verboten.

ProWal hat die Fährgesellschaft Smyril-Line bei den zuständigen Behörden in Dänemark angezeigt. Außerdem wurden die Behörden aufgefordert, vorhandenes Fleisch oder Speck der Grindwale bei der nächsten Ankunft der Fähre in Hirtshals zu beschlagnahmen und die Fährgesellschaft wegen Verstoßes gegen europäische Gesetze anzuzeigen und ein Strafverfahren einzuleiten. Zudem haben die Tierschützer auch die dänische Lebensmittelüberwachung und die EU-Kommission informiert und diese gebeten, tätig zu werden, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Grindwalfang auf den im Atlantik liegenden Färöer-Inseln dient nicht allein der Eigenversorgung der Bewohner, sondern hat laut ProWal einen eindeutigen kommerziellen Charakter, was die Regierungen der Färöer-Inseln und Dänemarks bisher bestritten hatten.

Andreas Morlok: „Die zum Reichsgebiet Dänemarks gehörenden Färöer-Inseln sind halbautonom und gehören nicht zur EU, was ihnen die Jagd auf Grindwale überhaupt noch ermöglicht. Die Inselgruppe ist mit Walfleisch regelrecht überschwemmt. Die Färinger töten mehr Grindwale, als sie selbst konsumieren können, und weil sie das Fleisch und den Speck kostenlos erhalten, erschließen sie sich immer mehr Absatzmärkte, um rein kommerzielle Ziele zu verfolgen. Auf den Färöer-Inseln werden das Fleisch und der Speck der Grindwale auch in Restaurants, Lebensmittelgeschäften und auf Fischmärkten angeboten. Natürlich fehlen auch hier sämtliche warnende Kontaminationshinweise. Bei unseren Recherchen über den Verkauf von Grindwalfleisch der Färöer-Inseln in der EU, stießen wir immer wieder auf die so genannten Heimat-Häuser der Exil-Färinger. Etwa 20.000 Färinger haben ihrer Heimat den Rücken gekehrt und leben in Dänemark. Diese Heimat-Häuser sind unserer Meinung nach reine Tarnung und ein illegaler Umschlagplatz für Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln. Jedermann kann in diesen Heimat-Häusern zum Essen gehen, was wir letzte Woche selbst in Kopenhagen getestet hatten. Wir haben Beweise dafür, dass nicht nur in der dänischen Hauptstadt, sondern auch in anderen Städten, wie in Esbjerg in Dänemark Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln angeboten und verkauft wird. Auch hierüber haben wir die Behörden informiert.

Die Färöer-Inseln besitzen den höchsten Lebensstandard in Europa und es gibt dort alles zum Essen. Eine Regierung, die es dennoch zulässt, Wale zu töten und akzeptiert, dass die eigene Bevölkerung die mit Quecksilber und anderen Giften angereicherten Walprodukte selbst konsumiert und skrupellose Händler diesen auch ahnungslosen Konsumenten illegal verkauft, verhält sich unserer Ansicht nach höchst kriminell.“

Dem blutigen und äußerst brutalen Grindwalfang auf den Färöer-Inseln fielen laut ProWal seit 1584 bis heute 264.793 Grindwale zum Opfer. Die Tierschützer sehen für den heutigen Walfang jedoch keine Notwendigkeit mehr und betrachten diesen, neben den kommerziellen Aspekten, auch als reine Freude und Spaß am Jagen.

Andreas Morlok: „Der Grindwalfang ist auch eine Art Männlichkeitsritual, denn schon Jugendliche ab 14 Jahren dürfen sich am Abschlachten dieser sehr sozialen Tiere beteiligen. Da die Färinger den Grindwalfang nicht von selbst beenden werden, muss man sich dort einmischen und selbst etwas aktiv gegen das größte Delfin-Massaker in Europa unternehmen. Wir sind deshalb schon seit mehreren Wochen auf den Färöer- Inseln unterwegs und platzieren dort akustische Vergrämergeräte, um die Grindwale von den insgesamt 23 Schlachtbuchten fernzuhalten. Letztes Jahr wurden auf den Färöer-Inseln 716 Grindwale auf äußert brutale Art und Weise getötet. Selbst Muttertiere mit ihrem Nachwuchs wurden nicht verschont.

Obwohl vor kurzem auch mal geschossen wurde, ließ sich kein Aktivist davon abbringen, seine wichtige Arbeit dort zum Schutz dieser wunderbaren Tiere fortzusetzen. Wir werden das ganze Jahr über auf diesen Inseln tätig sein und so viele Vergrämergeräte wie nur möglich platzieren, um die Anzahl der Schlachtungen zu reduzieren. In diesem Jahr gab es noch keinen Grindwalfang, obwohl die Färinger in der Vergangenheit schon mehrere Grindwalschulen zu dieser Jahreszeit getötet hatten.“

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Animal rights activists are upset about illegal sale of whale meat in the EU.

During the last weeks pilot whale blubber, coming from the Faroe Islands, was regularly offered on the ferryboat "Norrona", owned by the steamship company Smyril-Line, as per reports from the dolphin and whale protection organization ProWal.

Andreas Morlok, CEO of ProWal is disgusted: "The pilot whale blubber is not labeled as such in the restaurant of the ferry. The guest has no idea what exactly is being offered to him. the chef only gives information by word when asked, that the dish the guest is consuming is actually pilot whale blubber, which was proven to be such by a scientist from the Faroe Islands. Furthermore, missing is a warning at the display of the buffet that the pilot whale blubber is highly contaminated with environmental poisons as PCBs and methyl-mercury, which can be rather dangerous to human health. Scientific studies prove that children from the Faroe Islands have high amounts of learning deficiencies and have as well disorders in the development of motor skills and the central nervous system. As an infant they already absorb these poisons through their mother's milk, which is showing the highest toxic saturation worldwide. The percentage of people afflicted with the nervous disorder Parkinsons disease is double than that on the Danish mainland and the quality of male semen is also heavily affected by these toxins. Therefore, it is hardly astonishing that the World Health Organization (WHO) is urgently trying to dissuade people from the consume of whale products. In the EU these products are regarded as "hazardous material".

The ferryboat of the Faroe shipping company is sailing regularly between the Danish harbor town Hirtshals and Thorshaven, the capital of the Faroe Islands. Hirtshals and the waters surrounding it are under the jurisdiction of Denmark, which is a member of the EU. The import and the commercial marketing of dolphin and whale products is strictly forbidden in the EU.

ProWal has denounced the ferry company Smyril-Line with the Danish authorities in charge. Furthermore, the Danish authorities were urged to confiscate any left-over pilot whale meat or blubber at the next arrival of the ferry in Hirtshals and to denounce the ferryboat company because of violations against the European laws and to start legal actions. Furthermore, the Danish animal rights organizations have informed the Danish FDA as well as the EU-Commission and urged them to get involved to make the responsible party accountable for their actions.

The pilot whale hunt in Faroe Islands, located in the Atlantic, does not only supply the inhabitants, but has a totally commercial character, as per ProWal, which fact has been denied by the Faroe Islands and Denmark up to now.

Andres Morlok: "The Faroe Islands, which are Danish territory, are partially autonomous, though, and do not belong to the EU, which fact is allowing them to still hunt pilot whales. The group of islands is totally swamped with whale meat. The Faroe people kill more pilot whales than they can consume, and because they get the meat and blubber for practically nothing, more and more places to market the meat for simple commercial gain have to be opened up. On the Faroe Islands pilot whale meat and blubber is being offered in restaurants, grocery stores and fish markets. Of course, also here the omission of any warning labels, that the meat is highly contaminated, is noted. Researching the sale of pilot whale meat originating in the Faroe Islands in the EU, we were always led to the so-called "homes" of exile Faroese. Around 20.000 Faroese have turned their back on their motherland and are now living in Denmark. These "homes", are in our opinion only there for camouflage and are an illegal market place for pilot whale meat from the Faroe Islands. Anybody can go and eat out at these "homes", which we tried ourselves last week in Copenhagen. We have proof that not only in the Danish capital, but also in other towns, as for instance Esbjerg, pilot whale meat is being offered and sold in Denmark. This fact was also conveyed to the pertinent authorities.

The Faroe Islands enjoy the highest of living standards in Europe and you can enjoy there any food you like. A government that nevertheless allows it that whales are being killed and is accepting that their own population is consuming whale products that are highly contaminated with mercury and other poisons and allows it that merchants without scruples are illegally selling this to clueless consumers, is, in our opinion, acting with criminal intent.

Since 1584 up to today 264.793 pilot whales were slaughtered in a brutal manner on the Faroe Islands, as per ProWal. The animal rights organization thinks the whale hunt has outlived its necessity and that the hunt is now looked at as a commercial enterprise and is, furthermore, performed just for the fun of it.

Andreas Morlok: "The pilot whale hunt is a sort of ritual to prove the manliness of the hunter, because young boys at the age of 14 are allowed to participate in the slaughter of these highly social animals. Since the Faroese will never stop the pilot whale hunt on their own, we have to get involved and start an initiative ourselves against the most extensive dolphin massacre in Europe. Therefore, we have been traveling on the Faroe Islands for a couple of weeks now and are placing acoustical devices, that will emit sounds to deter the pilot whales, in the 23 bays, where the pilot whales are being slaughtered, to keep the animals away. Last year 716 pilot whales were slaughtered in the most cruel and brutal way on the Faroe Islands. Even mother animals and their babies were no exception.

Although recently shots were fired, not one of the activists stood down to complete his or her work for the protection of these wonderful animals. We will be active on these islands all year long and try to place as many of these deterrent-devices as possible to reduce the amount of these slaughters. This year up to now no hunt has been started, although in the past the Faroese would have slaughtered several pilot whale pods by this time."


16.04.13 - Stress für unsere Walverwandtschaft - http://www.badische-zeitung.de/freiburg/stress-fuer-unsere-walverwandtschaft--70923110.html

15.04.13 - Toter Wal an den Elbstrand gespült - http://www.norddeutschland.blogspot.de/2013/04/toter-wal-den-elbstrand-gespult.html

12.04.13 - Internationaler Strafgerichtshof - Australien will japanische Walfang-Flotte stoppen - http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Australien-will-japanische-Walfang-Flotte-stoppen-id24797331.html

11.04.13 – Abstimmungs-Ergebnis Online-Umfrage:

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/

FRAGE DES TAGES:

Soll das Delfinarium im Duisburger Zoo geschlossen werden?

86% Ja – 14% Nein

11.04.13 - Video - „Brauchen wir wirklich Delfinarien? Wer Delfine in Freiheit gesehen hat, kennt die Antwort!“
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Q6GjBRnmJqc

11.04.13 - Müll-Ozeane: Wale stopfen sich mit Plastik voll - http://www.heute.at/news/welt/art23661,867144

09.04.13 - Grausame Tötungsmethode lässt Delfine innerlich verbluten - Wissenschaftliche Analyse belegt Grausamkeit japanischer Delfintötungsmethode - http://www.ptext.de/nachrichten/grausame-toetungsmethode-laesst-delfine-innerlich-verbluten-569816

09.04.13 - Auswilderung von ehemaligen Show-Delfinen - http://english.hani.co.kr/arti/english_edition/e_entertainment/581968.html?fb_comment_id=fbc_174880832669101_554809_174973872659797#f3ae6a7ef8d96c

07.04.13 - News zur ProWal-Aktion „Good Bye 2013“ zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln

Da wir nicht mit Pauken und Trompeten diese Aktionen beginnen konnten, um das Vergrämer-Material unbemerkt auf die Färöer-Inseln zu bringen, können wir heute aber schon diese News veröffentlichen.

Vorweg: Wir sind schon seit Wochen auf den Färöer-Inseln unterwegs. Das gesamte Pinger-Material, mit welchem wir die Grindwale von den insgesamt 23 Schlachtbuchten fernhalten wollen, konnte unbemerkt auf die Inseln gebracht werden. Mehrere Teams waren bisher Tausende Kilometer auf der kleinen Inselgruppe unterwegs, um verschiedenartige Vergrämergeräte zu platzieren, was keine leichte Aufgabe ist, denn man ist dort fast nie unbeobachtet. Obwohl auch mal geschossen wurde, ließ sich kein Aktivist davon abbringen, seine wichtige Arbeit zum Schutz dieser wunderbaren Tiere fortzusetzen.

Die Färöer-Inseln sind mit Walfleisch regelrecht überschwemmt. Es werden mehr Wale getötet, als die Einheimischen überhaupt konsumieren können. Es ist eine glatte Lüge, dass das Fleisch und der Speck nur für den Eigenbedarf verwendet werden. Überall wird das Fleisch der Wale angeboten und der Walfang hat einen kommerziellen Charakter. Wir stießen gar auch außerhalb der Inselgruppe auf den mit Umweltgiften hoch angereicherten Walspeck, welches jedermann konsumieren konnte. Gar in dem Hoheitsgebiet der EU, was völlig illegal ist! Da hier noch Anzeigen bei den Behörden folgen und die Ermittlungen darüber nicht gefährdet werden sollen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, folgen Infos dazu erst später.

Obwohl es massenweise Walfleisch auf den Färöern gibt, importiert das halbautonome und zum Reichsgebiet Dänemarks gehörende Land gar noch das Fleisch von Zwergwalen aus Norwegen, welches in einem großen Supermarkt, in dem es alles gibt, angeboten wird. 

Heutzutage Wale zu töten, in einem Land, welches den höchsten Lebensstandard in Europa hat und in dem es alles zu essen gibt und dieses mit Quecksilber und anderen Giften angereicherte Walfleisch und Walspeck selbst zu konsumieren und zudem mit ahnungslosen Konsumenten aus dem Ausland, ohne diese über die Gesundheitsgefährdungen aufzuklären, kommerzielle Ziele zu verfolgen, grenzt schon an Geisteskrankheit verbunden mit hoher krimineller Energie.

Da die Färinger das Abschlachten der Grindwale nicht von selbst beenden werden, muss man sich von außen einmischen, um diese Massenmorde zu beenden. Wir werden das ganze Jahr über auf den Inseln tätig sein und so viele Vergrämergeräte wie nur möglich platzieren, um die Anzahl der Grindwalschlachtungen zu reduzieren. In diesem Jahr gab es noch keinen Grindwalfang, obwohl die Färinger zu dieser Jahreszeit in der Vergangenheit schon mehrere Grindwalschulen getötet hatten. Um unser Ziel, die Fangquote auf 0 zu reduzieren auch zu erreichen, arbeiten wir mit Wissenschaftlern zusammen, um noch weitere unterschiedliche Vergrämergeräte zum Einsatz zu bringen.

Oftmals werden wir gefragt, ob wir durch die Vergrämeraktionen nicht auch andere Meeressäuger aus dieser Region vertreiben. Als klare Antwort dazu: Auch das ist unser Ziel! Auf den Färöer-Inseln werden, neben den Grindwalen, auch andere Delfin- und Walarten getötet und auch diese müssen geschützt werden. Selbst auf die Jagd auf die hochbedrohten und geschützten Entenwale, schrecken die Färinger nicht zurück. 

Ausblicke:

Wir gehen auf verschiedenen Ebenen massiv gegen das Abschlachten der Meeressäuger auf den Färöer-Inseln vor. Dazu gehört auch die Einbindung der Medien und den strafverfolgenden Behörden und Institutionen, wie die CITES, IWC und die EU-Kommission. Da wir wissen, dass die Mühlen dieser Institutionen nur langsam mahlen, müssen wir unsere Vergrämeraktionen als direkte Schutzmaßnahme jetzt und in den nächsten Monaten unbedingt fortsetzen und auch forcieren. 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen bisherigen Unterstützern, die es uns ermöglicht haben, diese Aktion zum Schutz der Grindwale zu beginnen.

Wir bitten darum, weiterhin unsere Kampagne zu unterstützen, damit das jährliche Abschlachten von Hunderten Walen vor den Toren Europas endlich gestoppt werden kann.

HELFEN SIE MIT!

und unterstützen Sie diese Aktionen zur Rettung der Grindwale mit der Übernahme einer unverbindlichen Pinger-Patenschaft mit entweder 40,- oder 125,- € oder mit einer für Sie möglichen Spende. Jeder Beitrag ist wichtig und hilft, damit diese Aktionen zum Schutz der Meeressäuger fortgesetzt werden können. 

Der aktuelle Stand der bisher übernommen Pinger-Patenschaften:


PINGER 1 – (125,- €):

Ziel: 100 Pinger

Bisher übernommene Patenschaften: 52

Noch freie Patenschaften: 48

Infos unter:

Pinger-Patenschaft 1
 

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PINGER 2 (40,- €):

Ziel: 300 Pinger

Bisher übernommene Patenschaften: 132

Noch freie Patenschaften: 168

Infos unter:

Pinger-Patenschaft 2


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Weitere Infos und Spenden-Möglichkeit unter:

 
Färöer-Aktion 2013

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Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung zum Schutz unserer gemeinsamen Freunde im Meer!

Ihr

Andreas Morlok

CEO ProWal


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ProWal - Weil sie uns brauchen!

Projekt Walschutzaktionen (ProWal)
Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt) –
St-Nr.: 18158/02431
Amtsgericht Freiburg HR B 704171
Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok
Haydnstraße 1
D-78315 Radolfzell
Tel: 0049 (0)7732 14324
E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de
Internet: www.walschutzaktionen.de

 

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05.04.13 - Antarktis - Japanische Walfänger töteten 103 Zwergwale - http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/22d71457bae73e0

05.04.13 - ProWal-Video: Delfinarium Nürnberg – Hinter den Kulissen
Das monotone Leben der Show-Delfine im Nürnberger Delfinarium.
Bitte boykottieren Sie alle Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!
DON´T BUY A TICKET!

http://www.youtube.com/watch?v=arPcryzR89w&feature=youtu.be

05.04.13 - Für das Conny-Land in Lipperswil fiel das vergangene Jahr „durchzogen“ aus, berichtet Geschäftsführer Erich Brandenberger. Etwa 10 Prozent büßte der schweizerische Freizeitpark gegenüber den Besucherzahlen 2011 ein, zählte im vergangenen Jahr knapp 300 000 Gäste. Die Delfine bilden nur noch in dieser Saison eine Attraktion, zum Jahresende will der Park die Tiere nach Streitigkeiten mit Tierschützern und gesunkener Akzeptanz in der Schweiz abgeben. - http://www.suedkurier.de/nachrichten/wirtschaft/aktuelles/wirtschaft/Freizeitparks-Mit-voller-Fahrt-ins-Fruehjahr;art410950,5981356

05.04.13

Wem gehören die Wale?

An und für sich ist es keine Frage, denn die Antwort ist klar. Sie gehören sich selbst, der Natur und niemand hat einen Besitzanspruch auf sie und erst recht nicht das Recht dazu, sie zu töten, ganze Arten auszurotten und dazu beizutragen, noch mehr Arten an den Rand der Ausrottung zu bringen.

Was erlauben sich einzelne Länder, Meeressäuger, die schon zu Zeiten diesen Planeten besiedelten, als es noch gar keine Menschen gab, zu bejagen und diese wundervollen Tiere zu töten? Es gibt keine Gründe, keine Rechtfertigungen, diese Tiere abzuschlachten.

Traditionen vorzuschieben sind ein Armutszeugnis und ein Eingeständnis, dass man rein gar nichts verstanden und dazugelernt hat und in Zeiten stehengeblieben ist, die mit der heutigen Realität nichts mehr gemeinsam hat. Die Habgier und die Profitsucht Einzelner, gar Spaß an der Jagd, sollte eine mit Vernunft und Weitsicht denkende Menschheit, die jetzt die Weichen für zukünftige Generationen stellen muss, nicht mehr tolerieren. Der Erhalt der Biodiversität muss über allem stehen. Selbst über Regeln, Vereinbarungen oder gar Gesetzen!

Niemand sollte mehr Ungerechtigkeiten in einer Welt, in der es auch um Generationsgerechtigkeit geht, mehr zulassen und sich durch das Wegschauen oder dem Nichthandeln indirekt daran beteiligen. Wie sollen zukünftige Generationen existieren, wenn wir ihnen eine kaputte Um-Welt an Land und im Wasser ohne Leben übergeben und hinterlassen?

Es ist allerhöchste Zeit zu Handeln! Keiner ist in der Lage, alle Probleme zu lösen, aber alle sind in der Lage, einzelne Probleme anzugehen und dazu beizutragen, dass künftige Generationen in einer (noch) einigermaßen intakten Welt leben und nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen.

Ich vertrete die Meinung, dass die Delfine und Wale nicht den Färingern gehören. Sie sind nicht Eigentum dieser Insulaner, wenn die Tiere bei ihren Wanderungen in die färöischen Hoheitsgewässer eindringen. Und selbst wenn die Tiere nicht durch irgendeine Institution rechtlich unter Schutz stehen, so hat dieses Inselvolk nicht das Recht dazu, diese Tiere als eigene Ressource zu betrachten und sie massenhaft zu töten. Die Grindwale sind Teil der zu bewahrenden Natur und sie sind nicht das Eigentum, zu welchem sie die Färinger selbst machen.

Ich persönlich möchte meinen Beitrag zur Bewahrung der Artenvielfalt ebenfalls leisten und habe mich dazu entschlossen, den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln zu beenden. Es wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber eines Tages werden diese blutigen Massen-Morde vorbei sein. Auch wenn es ein langer Weg ist, ich werde ihn gehen und wer mich kennt, der weiß, dass ich nie aufgebe, bis das Ziel erreicht ist.

Die ProWal-Kampagne „Good Bye 2013“ zum Schutz der Grindwale und anderen Delfin- und Walarten auf den Färöer-Inseln startet auf verschiedenen Ebenen in wenigen Tagen.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den Mitstreitern, die ebenfalls dieses Ziel verfolgen und so einiges auf sich nehmen, damit diese Kampagne am Ende erfolgreich sein wird. Ebenfalls bedanke ich mich bei den Spendern und Unterstützern, die uns bei dieser Kampagne beiseite stehen und unterstützen.

Weitere Neuigkeiten zu dieser Delfin- und Walschutzaktion folgen in Kürze.

Andreas Morlok

CEO ProWal


03.04.13 - Mysteriöses Delfinsterben in der Toskana - http://www.swp.de/ulm/nachrichten/vermischtes/Mysterioeses-Delfinsterben;art4304,1928448

02.04.13 - Delfin-Drama an der Küste von Can Picafort - http://www.mallorcainfos.com/mallorca-news/delfin-drama-an-der-kueste-von-can-picafort/

02.04.13 - Wenn Plastik tötet - http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/tid-30373/forschung-und-technik-medizin-wenn-plastik-toetet_aid_946382.html

02.04.13 - Surfen mit Delfinen – Menschen und Delfine teilen sich Wellen - http://www.ohwow.de/?p=3147

29.03.13 - Wissenschaftler nehmen 626 Stunden Wal-Gesänge auf - http://www.donaukurier.de/nachrichten/panorama/Australien-Antarktis-Umwelt-Tiere-Wissenschaftler-nehmen-626-Stunden-Wal-Gesaenge-auf;art154670,2735843

29.03.13 - Nicht nachvollziehbare Veröffentlichung vom Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. über die Lebenserwartung von in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen.

Um seriöse Zahlen in einer Studie zu verwenden, müssten alle Geburts- und Sterbezahlen von in Gefangenschaft gehaltenen Tieren berücksichtigt werden und solche Zahlen liegen nicht vor. Es gibt keine Bestanderhebungen von allen Delfinarien weltweit. Nicht einmal in Europa oder gar in Deutschland ist bekannt, wie viele Tiere seit Beginn in Gefangenschaft gehalten und wie alt diese Tiere wurden. Bei Wildfängen konnten nur Schätzungen über das Alter der Tiere gemacht werden. In Deutschland allein gibt es schon seit 40 Jahren Delfinarien und in dieser Erhebung werden nur Zahlen ab 1990 genannt. Bis heute gibt es allein in Deutschland keine nachvollziehbare Transparenz. Der Duisburger Zoo verheimlicht bis zum heutigen Tage die Zahlen über seine bisherigen Bestände von Meeressäugetieren, Alter und Todesfälle. Die Bestandserhebungen des EEP über Delfine sind nicht öffentlich, also ebenfalls nicht nachvollziehbar.

Selbst wenn es genaue Zahlen geben würde, dann müssten über den gleichen Zeitraum, also auch über 40 Jahre, Bestandserhebungen von freilebenden Delfinen gegenübergestellt werden. Nicht nur von einzelnen Regionen, sondern von viel mehr freilebenden Populationen und über den exakt gleichen Zeitraum. Solche Zahlen liegen ebenfalls nicht vor.

Nur Zahlen über einen sich ausgesuchten Zeitraum und über einzelne Delfinpopulationen zu veröffentlichen, sind wissenschaftlich wertlos und sollen wohl das katastrophale Image, welches Delfinarien besitzen, aufbessern. Zu mehr taugen sie nicht.

Die Zucht von Delfinen ist in Europa gescheitert. Nach über 40-jährigen Zuchtbemühungen gibt es keinen einzigen Delfin, der in 3. Generation lebt.

http://www.zoodirektoren.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=163%3Agrosser-tuemmler&Itemid=251

29.03.13 - Delfinarium Duisburg - Skandalös! Wenn keine Besucher in das Delfinarium dürfen, dann sollten dort auch keine Delfine sein - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/delfinarium-in-zoo-ueber-ostern-geschlossen-id7780234.html

29.03.13 - Bewegende Aufnahmen: Urlauber filmen Delfin-Trauerzug - http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/bewegende-aufnahmen-urlauber-filmen-delfin-trauerzug-2b167-51ca-29-1458201.html

28.03.13 - Die weltweit größten Delfin-Massaker finden nicht in Taiji/Japan oder auf den im Atlantik liegenden Färöer-Inseln im Norden Europas statt, sondern auf den Salomonen-Inseln im Pazifik, nordöstlich von Australien gelegen.

Zehntausende Delfine werden dort jedes Jahr getötet. In den letzten Jahren gab es nur kleine Unterbrechungen der grausamen Jagden.

Die Salomonen-Inseln sind zudem, neben Japan, der größte Exporteuer für wildgefangene Delfine für die Delfinarien-Industrie.

Auch hier gilt: Besuchen Sie keine Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden – DON`T BUY A TICKET!

Erschütterndes Video über den Delfin-Fang auf den Salomonen-Inseln -
http://vimeo.com/61461574

Villagers kill another 70 dolphins - http://www.solomonstarnews.com/news/national/17473-villagers-kill-another-70-dolphins

28.03.13 - Bewegende Aufnahmen: Urlauber filmen Delfin-Trauerzug - http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/bewegende-aufnahmen-urlauber-filmen-delfin-trauerzug-2b167-51ca-29-1458201.html

26.03.13 - Ozeane: Gift steigt nach Jahrzehnten wieder aus der Tiefsee - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ozeane-schadstoffe-und-gifte-steigen-nach-jahrzehnten-aus-tiefsee-a-890988.html

24.03.13 - In 10 Tagen startet die ProWal-Aktion „Good Bye 2013“ gegen das barbarische und unnötige Abschlachten von Hunderten Grindwalen auf den Färöer-Inseln.

In dieser Woche werden wir die CITES in Genf besuchen und die illegalen Verkäufe von Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln in dem EU-Land Dänemark zur Anzeige bringen. In Kopenhagen und in anderen Städten werden illegal das Fleisch und der Speck der Grindwale in Supermärkten und in Restaurants verkauft.

Anschließend werden wir diese Woche auch die EU-Kommission über diesen verbotenen Handel informieren und sie auffordern, diesen neuen Absatzmärkte für Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln einen Riegel vorzuschieben.

Mehr Infos unter - Färöer-Aktion 2013


24.03.13 - Drama in Südafrika - 19 Grindwale in Südafrika gestrandet - http://www.timeslive.co.za/scitech/2013/03/24/19-whales-beach-incape-town 

22.03.13 - Duisburg: SPD spricht sich für Erhalt des Delfinariums aus - http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/spd-spricht-sich-fuer-erhalt-des-delfinariums-aus-1.3274910

20.03.13 - Die Vorbereitungen für die nächste Ukraine-Aktion laufen bereits auf Hochtouren.

In etwa einem Monat reist ProWal erneut in die Ukraine. Themen sind u. a.:

- Einsatz für weitere Schließungen von Delfinarien. Treffen mit dem neuen Umweltminister in Kiew – Importverbot für Delfine und Wale in die Ukraine. Gen-Datenbank für alle in Gefangenschaft gehaltenen Meeressäuger. Pinger-Pflicht für alle ukrainische Fischer.

- Demo mit ukrainischen Tierschutzkollegen in Kiew gegen Neubau eines Delfinariums und Importverbot für Meeressäugetiere

- Fortsetzung der weltweit erfolgreichsten Delfinrettungsaktion. Erneuerung der Pinger in dem ukrainischen Fluss Bug, in dem letztes Jahr vor der Installierung der Vergrämergeräte an die 100 kleine Wale und Delfine starben. Seit der Installierung der Pinger starb bis heute kein einziger Meeressäuger mehr. Da die Betriebslaufzeit der Pinger auf ein Jahr beschränkt ist, müssen die Geräte rechtzeitig ersetzt werden, um ein weiteres Massensterben zu verhindern.

- Unterstützung für ein privates Tierheim in der Millionen-Metropole Mykolayiv. Es gibt kein städtisches Tierheim und die wenigen engagierten privaten Tierschützer haben kaum Mittel, um die Tiere zu versorgen. Zu allem Übel ist jetzt noch ihr altes Auto zusammengebrochen, mit dem sie in der Lage waren, Straßenhunde zu versorgen. Seit Wochen kann dies nun nicht mehr geschehen und die Situation für die Straßentiere ist dramatisch. Zudem wollen wir einen von den Behörden tolerierten Hundekiller hinter Gitter bringen, der jährlich 300 Straßenhunde tötet.

Weitere Infos folgen…


19.03.13 - Dom. Republik - Fischer töten wahllos Delfine und Seekühe - http://www.reise-preise.de/reisenews/karibik/dom-republik-fischer-toeten-wahllos-delfine-und-seekuwhe.html

16.03.13 - Zeitungsente! - Die Delfin-Soldaten im Schwarzen Meer - http://www.20min.ch/wissen/news/story/Die-Delfin-Soldaten-im-Schwarzen-Meer-15402737

15.03.13 - Orcas im Loro-Park - Erzwungene Inzucht und blutige Rivalen-Kämpfe - http://www.takepart.com/article/2013/03/14/activists-us-repatriate-seaworld-orcas-dysfunctional-spanish-tanks

15.03.13 - Gestrandete Wale nicht unbedingt verwandt - http://science.orf.at/stories/1714439/

15.03.13 - Delphin «Fungie» - http://www.beobachter.ch/natur/flora-fauna/lebensraeume/artikel/delphin-fungie_ein-star-mit-macken/

14.03.13 - Pressemitteilung von Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. und PETA Deutschland e.V.

Viel Aufwand für keinen guten Zweck! - Kritische Anmerkungen zum EAAM Symposium 15.-18.03.2013 in Nürnberg

Nürnberg, 14.03.2013 - An diesem Wochenende findet in Nürnberg eine wissenschaftliche Tagung der „European Association for Aquatic Mammals“ statt. Haupthemen des Symposiums sind verschiedene Aspekte der Haltung von Polarbären und Delfinen, Gastgeber ist der Tiergarten Nürnberg.

Damit stehen zwei Wildtierarten im Focus, deren Haltung in Gefangenschaft mehrheitlich von Tier- und Artenschutzorganisationen besonders stark kritisiert wird. Die Probleme des Tiergartens Nürnberg sind beispielhaft und belegen die Unmöglichkeit, Tieren, die sich im Laufe der Evolution an das Leben in den Weiten der Arktis und der Meere angepasst haben, ein auch nur annähernd naturnahes Lebensumfeld zu schaffen.

Auf der Homepage des Tiergartens wird zum Bewegungsverhalten von Eisbären ausgeführt, dass sie täglich über 70 km weit laufen, Sprints von mehr als 40km/h schaffen, 65 km am Stück schwimmen, Gebiete von 10.000 bis 600.000 qkm durchstreifen und dabei jährlich mehrere Tausend km zurücklegen. Wer mit diesen Informationen vor Augen die als groß geltende Nürnberger Eisbärenanlage betrachtet, erkennt, dass der Gegensatz nicht größer sein könnte.

Stereotypes Verhalten bei über 90% der in Zoos gehaltenen Eisbären, hohe Jungtiersterblichkeit, Probleme bei der Jungenaufzucht, permanenter Stress für die einzelgängerisch lebenden Tiere durch die große Nähe zu Artgenossen und anderen Tieren sind die Folgen der vollkommen unzureichenden Lebensbedingungen. Die einstigen Medienstars und Kassenschlager „Flocke“ und „Knut“ (im Zoo Berlin), beides Handaufzuchten, die schon als Jungtiere ausgeprägte Verhaltensstörungen aufwiesen, sind traurige Beispiele dafür.
Ein weiteres Problem stellt die Unterbringung der Jungbären dar. „Flocke“ und „Rasputin“ wurden 2011 nach „Marineland“ in Antibes/Südfrankreich abgegeben. Dort leben sie nach Besucherberichten in einem sehr kleinen Gehege in naher Nachbarschaft zum Delfinarium, in dem Delfine und Orcas mehrmals täglich in Shows mit dröhnend lauter Musik vorgeführt werden. Für „Gregor“ und „Aleut“ wurde bisher kein Platz in einem anderen Zoo gefunden, trotzdem wird bereits wieder neuer Eisbärennachwuchs geplant. Tierbabys locken Besucher an, werden aber schnell wieder vergessen, sobald sie dem Kindchenschema entwachsen sind.

Ähnliche Probleme weist auch die Delfinhaltung auf. Delfine verfügen ebenfalls über ein ausgeprägtes Bewegungsverhalten, legen im Meer weite Strecken zurück und tauchen mehrere Hundert Meter tief. Dies ist in den engen Becken der Delfinarien unmöglich. Auch die in 2011 eröffnete Außenanlage „Delfinlagune“ hat daran nichts geändert.

In der Natur leben Delfine in komplexen, sich lebensgeschichtlich verändernden Gruppenzusammensetzungen und -größen. In Delfinarien dagegen müssen die Tiere in unnatürlichen, von Menschenhand zusammengestellten Gruppen zurechtkommen. Ein natürliches Sozialleben und die Vermittlung von Wissen unter den Tieren z.B. für die Jungenaufzucht kann somit nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden. Die hohe Jungstiersterblichkeit in Delfinarien ist wesentlich darauf zurückzuführen.

In Kombination mit der räumlichen Enge und den fehlenden Ausweichmöglichkeiten kommt es immer wieder zu aggressivem Verhalten zwischen den Meeressäugern, die zu Verletzungen bis hin zu tödlichen Auseinandersetzungen führen können. Unruhige oder sich aggressiv verhaltende Tiere werden mittels Psychopharmaka - in teils bedenklich hoher Dosierung - oder hormonell wirkender Medikamente wie Diazepam, Clinofem oder Megestat ruhig gestellt oder separiert. Dies geht eindeutig aus den Unterlagen des Tiergartens hervor und dürfte angesichts vergleichbarer Haltungsbedingungen in anderen Delfinarien keine Ausnahme sein.

Den Bürgern/innen wird die „Delfinlagune“ als „Leuchtturmprojekt“ des Tiergartens angepriesen und wahrscheinlich auch bei der Fachtagung als wegweisend gelobt. Dabei hat sich die „Delfinlagune“ längst zum „Stuttgart 21“ von Nürnberg entwickelt, zu einem Projekt, dessen Sinnhaftigkeit zu recht bezweifelt wird und dessen Kosten aus dem Ruder gelaufen sind.

Der von den Zoos oftmals betonte Forschungsaspekt bleibt hinsichtlich seines Erkenntniswertes für die wildlebenden Tiere fragwürdig. Viele Tiere leiden in Gefangenschaft an einer Verarmung ihres Verhaltensrepertoires und ihrer Sinneswahrnehmungen, sodass die an ihnen gewonnenen Forschungsergebnisse nur begrenzte Aussagekraft haben oder sogar zu falschen Ergebnissen führen können. Auf Grund ihrer geistigen, genetischen und körperlichen Verarmung können viele der in Gefangenschaft geborenen Tiere, wie z.B. Eisbären nicht ausgewildert werden. Etliche Forschungsvorhaben beschäftigen sich daher vorrangig mit den Haltungsbedingungen selbst. Doch ein Käfig bleibt ein Käfig, auch wenn er vergoldet wird.

Im Eingangsreferat des Symposiums wird die Frage nach den Herausforderungen und Möglichkeiten aufgeworfen. Mit ihren begrenzten Möglichkeiten können Zoos und Delfinarien jedoch weder eine Haltung von Eisbären und Delfinen gewährleisten, die den Bedürfnissen der Tiere gerecht wird, noch können sie zum Schutz der natürlichen Populationen beitragen.

Wollte man einen wirklich konstruktiven Beitrag zum Arten- und Naturschutz leisten, würde man nicht Millionenbeträge in vollkommen unzureichende Anlagen investieren, sondern diese Gelder für den Schutz und die Erhaltung noch vorhandener Lebensräume sowie für umfassende Aufklärung über die Bedrohung von Umwelt und Wildtieren einsetzen - Herausforderungen, die wirklich sinnvoll und zukunftsweisend sind.


14.03.13 - Cites-Konferenz: Japan und China scheitern mit Vorstoß gegen Hai-Schutz - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/cites-konferenz-japan-und-china-scheitern-mit-angriff-auf-hai-schutz-a-888789.html

14.03.13 - Studienergebnisse über Massenstrandungen von Grindwalen - http://www.sciencedaily.com/releases/2013/03/130314124603.htm

13.03.13 - Walfleisch zum Buffet auf der "Color Fantasy" - http://schleswig-holstein.nabu.de/naturvorort/meeressaeuger/arten/15603.html

13.03.13 - Ukraine - Ausgebildete Militärdelfine abgehauen - http://www.hna.de/nachrichten/panorama/dressierte-delfine-sind-ukrainischer-kriegsmarine-entwischt-2798360.html

13.03.13 - Ernüchternde Bilanz der Delfinjagd in Taiji - http://www.diebucht.ch/Aktuelldetail/items/478.html

13.03.13 - Grüne wollen die Haltung von Delfinen verbieten - http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/vermischtes/47214280-gruene-wollen-die-haltung-von-delfinen-verbieten

13.03.13 - Hamburg - Schweinswale am Elbtunnel gesichtet - http://www.abendblatt.de/hamburg/article114403271/Schweinswale-am-Elbtunnel-gesichtet.html

11.03.13 - Armenia: Yerevan's Dolphinarium Closes Amidst Controversy - http://www.eurasianet.org/node/66669

11.03.13 - Handelsbeschränkungen: Fünf Haiarten sollen geschützt werden - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/cites-beschluss-bedrohte-hai-und-mataarten-sollen-geschuetzt-werden-a-888063.html

10.03.13 - Plastik, überall Plastik - Trailer zum Film - http://www.midwayfilm.com/index.html

10.03.13 - Glückwunsch und großer Dank an SSCS zu dieser erfolgreichen Walschutzaktion! - http://www.themercury.com.au/article/2013/03/10/374272_tasmania-news.html

09.03.13 - Angeschwemmter Pottwal: Vollgestopft mit Plastikmüll - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/pottwal-aus-dem-mittelmeer-verendet-an-plastikmuell-a-887845.html

06.03.13 - Aktuelle Entwicklung - Delfinarium Istanbul - ILYA in Not:

Die Behörden scheinen nun wirklich in Gang zu kommen und nehmen die Anlage genauer unter die Lupe. Die Haltung des Seelöwen verstößt gegen das Tierschutzgesetz § 5199. Die auferlegte Geldstrafe war ja ein Witz, aber es hat dennoch Folgen. Der Betreiber wurde von den Behörden aufgefordert, notwendige Dokumente über den Seelöwen vorzuweisen, was er in einer ihm gesetzten Frist nicht konnte! Dadurch wurden nun weitere Behörden aktiv! Das Fehlen der Dokumente für den Seelöwen ist ein weiterer Bestandteil eines Gerichtsverfahrens, welche eine große türkische Tierschutz-Orga vorantreibt.

Wir hoffen natürlich, dass auch der Seelöwe aus dieser Katastrophen-Anlage herauskommt. Wäre dies der Fall, wäre nur noch der Delfin als einziges Tier in diesem Delfinarium, was dem Betreiber sicherlich kaum noch Publikum bescheren dürfte. Wir bleiben dran, bis dieses Höllenloch geschlossen wird!

Mehr Infos unter - °ILYA° in Not - EILT°


06.03.13 - ALLES IST WEITERHIN RUHIG! KEINE DELFINE IM FLUSS!

So lautet die Antwort von unserem befreundeten ukrainischen Tierschützer Vova aus Mykolayiv, auf unsere heutige Nachfrage, ob nun wieder Delfine und Hafenschweinswale in dem Fluss Bug gesichtet wurden. Die Antwort ist sehr erfreulich!

Ende Juli 2012 versenkten wir dort Vergrämergeräte (Pinger), um zu verhindern, dass noch mehr Delfine und kleine Wale vom Schwarzen Meer über ein Delta diesen Fluss hinaufschwimmen und sterben werden. Zuvor gab es dort unzählige tote Meeressäuger. Viele Tiere konnten durch diese Aktion am Leben bleiben, worüber wir uns mächtig freuen!

Die Betriebslaufzeit dieser Pinger beträgt ein Jahr. Danach sind die Akkus leer und neue Geräte müssen installiert werden. Wir werden Mitte/Ende April erneut in die Ukraine reisen und neue Geräte mitnehmen. Zudem steht noch der Besuch bei Vova und seinen Freunden in Mykolayiv an, um die Tiere in dem total heruntergekommenen Tierheim zu unterstützen und einem Hundekiller, der 300 Tiere im Jahr vergiftet, sein barbarisches „Handwerk“ zu legen. Anschließend besuchen wir den nach der Parlamentswahl neu eingesetzten Umweltminister in Kiew, um weiterhin ein Gesetz für ein Importverbot für Delfine und Wale in die Ukraine zu erreichen. Obwohl wir letztes Jahr in Yalta ein Delfinarium schließen konnten, gibt es dort immer noch 16 Anlagen, in denen Delfine für rein kommerzielle Ziele ausgebeutet werden. Dieses Jahr sollen auf der Krim gar zwei weitere neue Delfin-Gefängnisse gebaut werden.

Zum geplanten Delfin-Zirkus in Prag. Aus Kiew erhielten wir von befreundeten Tierschützern heute die Nachricht, dass dem Umweltministerium in Kiew kein Antrag für eine Leihgabe von Delfinen nach Prag vorliegt. Woher die Delfine für den Zirkus, der im April seine Shows beginnen möchte, nun tatsächlich herkommen, ist immer noch unklar. Dem türkischen Ministerium in Ankara lag ebenfalls kein Exportantrag vor, weil der Zirkusbesitzer behauptete, die Delfine kämen aus der Türkei.

Info-Link zur erfolgreichen Wal- und Delfin-Rettungsaktion in der Ukraine - Ukraine Delfinrettung

05.03.13 - Japanischer Walfang hat laut eigenem Fischereiminister nichts mit Wissenschaft zu tun - Dies sollte doch aber auch die IWC einmal zur Kenntnis nehmen! - http://www.theage.com.au/opinion/editorial/japan-harpoons-its-claim-of-scientific-whaling-20130227-2f6bg.html#ixzz2MEwcqhvT

04.03.13 - Wo sind die zwei Delfine? Kurz bevor zwei Delfine aus einem Mini-Pool in einem Restaurant in Bali in ein Rehabilitations-Programm überführt werden sollten, wurden sie angeblich gestohlen. Zwei Delfine können nicht einfach gestohlen werden! Vermutlich hat sie der Eigentümer an einen Wanderzirkus verkauft - http://www.digitaljournal.com/article/344174#ixzz2Lv6yTCmF

02.03.13 - Die japanische Walfangflotte hat die Antarktis verlassen - Bisher wurden etwa 75 Wale getötet - http://www.zeit.de/news/2013-03/02/japan-tierschuetzer-sagen-rekordtief-bei-japanischem-walfang-voraus-02074605

01.03.13 - Artenschutz in Kambodscha - Fischerfamilien retten Mekong-Delfine - http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/breitengrad/flussdelfine-artenschutz-kambodscha100.html

28.02.13 - Kurzvideo - 100 Delfine im Hafen der australischen Hauptstadt Wellington - http://www.stern.de/panorama/spektakulaeres-schauspiel-hundert-delfine-tummeln-sich-im-hafen-1977548.html

27.02.13 - Bundestag: Grüne fordern Ende der Delfinhaltung in Deutschland - Pressemitteilung und Bundestagsantrag -  http://beate-walter-rosenheimer.de/bayern-pressemitteilungen/288-bundestag-gr%C3%BCne-fordern-ende-der-delfinhaltung-in-deutschland.html

26.02.13 - Japan gibt den Walfang laut Minister nicht auf - http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3255011/japan-gibt-den-walfang-laut-minister-nicht.story 

25.02.13 - Laute Windrad-Baustellen können Wale umbringen - http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2013-02/schallschutz-wale-offshore-windraeder

22.02.13 - Video - Ein ehemaliger Mitarbeiter deckt katastrophale Verhältnisse in einem Delfinarium auf - http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=b9qv8Iq9ETk

20.02.13 - Don`t buy a ticket! Danke Ulrike GebPreis für dieses beeindruckende Video! - http://www.youtube.com/watch?v=-c2xqlqD4T0&feature=youtu.be

20.02.13 - Walfangschiff kollidiert mit Aktivisten-Booten - http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/krawall-im-suedpolarmeer-walfangschiff-und-aktivisten-boot-kollidieren-a-884478.html

19.02.13 - Welttag der Wale - http://german.ruvr.ru/2013_02_19/Welttag-der-Wale/

18.02.13 - Video eines Naturspektakels 100'000 Delfine vor der Küste von San Diego - http://www.blick.ch/news/ausland/100000-delfine-vor-der-kueste-von-san-diego-id2208772.html

18.02.13 - Offener Brief an die Bürgermeister, Stadträte und Parteien in Duisburg
……


Dramatische Finanzsituation des Zoos in Duisburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie sie wissen, hat der Zoo im Jahr 2012 einen Bilanzverlust von etwa 3,2 Millionen € vorzuweisen. Der Zoo benötigt einen zusätzlichen Zuschuss von einer weiteren Million €, was bisher im Haushaltsplan nicht berücksichtigt war. 

Sicherlich sind Sie auch darüber informiert, dass der Zoo wegen seiner Haltung von Delfinen ein wachsendes Imageproblem hat. Die Besucherrückgänge der letzten Jahre sind nicht allein auf das schlechte Wetter zurückzuführen, sondern auch darauf, weil der überwiegende Teil der Bevölkerung in Deutschland und auch in den Nachbarländern die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ablehnt.

Die Boykottaufrufe aus Tierschutzgründen gegenüber dem Zoo Duisburg ziehen immer weitere Kreise und eine bessere Finanzsituation ist sicherlich nicht in Sicht. RWE hat sich aus dem Sponsoring zurückgezogen, weil der Konzern u. a. auch nicht mehr mit dem Delfinarium in Verbindung gebracht werden wollte. Der Energiekonzern war selbst dabei, sein Image und viele seiner Kunden wegen der Unterstützung des Zoos und auch dem Delfinarium zu verlieren. Der Wegfall des separaten Eintrittspreises für das Delfinarium und der nun bestehende Zwang, dass alle Besucher das Delfinarium im Zoo mitunterstützen sollen, war ein enormer Fehler und wird die Besucherzahlen auch in 2013 drücken.

Sehr geehrte Damen und Herren,

früher waren Delfinarien in Deutschland für die Vergnügungsparks und Zoos eine Attraktion und ein Besuchermagnet. Die Zeiten haben sich geändert. Heute sind diese Anlagen verpönt und niemand in Deutschland würde sich noch getrauen, ein neues Delfinarium zu errichten. Sieben von neun Delfinarien haben in Deutschland mittlerweile geschlossen und die beiden letzten Anlagen in Nürnberg und auch in Ihrer Stadt haben keine Perspektive auf eine rosige Zukunft. Sie sind der Hauptgrund für Besucherrückgänge und für Finanzlöcher, die kaum aus dem laufenden Haushalt Ihrer Stadt gedeckt werden können, ohne immer noch mehr Schulden zu machen. 

Ein "Immer Weiterso" und "Das Wetter wird schon mal wieder besser werden", wie aus Zookreisen immer wieder zu hören ist, kann man eher in den Bereich Wunschvorstellung ansiedeln und sollte keine Basis für ein seriöses tragfähiges wirtschaftliches Zukunftskonzept sein, für welches Sie als Vertreter Ihrer Stadt verantwortlich sind. 
 
Wir möchten Sie bitten, ziehen Sie neben den vielen Tierschutzgründen, auch aus wirtschaftlichen Aspekten die Notbremse und sprechen Sie sich bei der nächsten Stadtratssitzung im März für die Zuchteinstellung der Delfine und der mittelfristigen Schließung des Delfinariums aus. Sie würden damit dem zunehmenden Imageschaden für Ihren Zoo, Ihrer Stadt und weiteren wirtschaftlichen Verlusten entgegentreten.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Morlok

Geschäftsführer ProWal


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Projekt Walschutzaktionen (ProWal)

Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft

gUG (haftungsbeschränkt) –

St-Nr.: 18158/02431

Amtsgericht Freiburg HR B 704171

Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok

Haydnstraße 1

D-78315 Radolfzell

Tel: 0049 (0)7732 14324

E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de

Internet: www.walschutzaktionen.de

 

18.02.13 - Whale-Watching in Japan - http://travel.cnn.com/whale-watching-okinawa-038116

17.02.13 - "Auch Delfine könnten in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden, sagt Kurth. Die viel zu engen Becken seien Tierquälerei. Die Schließung der letzten beiden deutschen Delfinarien in Duisburg und Nürnberg sei die notwendige Konsequenz." - http://www.welt.de/politik/deutschland/article113692282/Eisbaeren-sollen-aus-deutschen-Zoos-verschwinden.html

16.02.13 - So viele Wale in der Elbe wie nie - Kleine Tümmler kommen auf Futtersuche bis nach Hamburg. Wissenschaftler starten Lauschangriff - http://www.abendblatt.de/region/article113678732/So-viele-Wale-in-der-Elbe-wie-nie.html

16.02.13 - Medikamenten-Cocktail für die gefangenen Delfine in Taiji - http://grantnash.co.za/day-3-its-the-weeeeeeeekend-baby-thanks-g-cliff/

15.02.13 - Japans Walfänger töten ersten Wal in der Antarktis - http://japandailypress.com/sea-shepherd-to-confront-japanese-vessels-after-first-whale-harpooned-1523483

Video:
http://www.stern.de/panorama/spektakulaere-aktion-sea-shepherd-bedraengt-japanische-walfaenger-1972380.html

14.02.13 - Kleinste Delfine der Welt vom Aussterben bedroht - http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Kleinste-Delfine-der-Welt-vom-Aussterben-bedroht;art17,1064556

14.02.13 - Genetic study pursues elusive goal: How many humpbacks existed before whaling? - http://www.eurekalert.org/pub_releases/2013-02/wcs-gsp021313.php

13.02.13 - 200 Tage keine toten Delfine und kleine Wale mehr in der Ukraine zu beklagen!

Ende Juli 2012 errichteten wir zwei Schallwände mit verschiedenen Pingern in dem Fluss Bug in der Ukraine, in dem zuvor unzählige Delfine und kleine Wale vom Schwarzen Meer her über ein Fluss-Delta hinaufschwammen und starben.

Die Vergrämeraktion war und ist ein voller Erfolg – bis heute! Kein Tier wurde in diesem von der Industrie verseuchten Fluss mehr gesehen und musste sterben!

Mehr Infos unter: Ukraine Delfinrettung

06.02.13 - Video: Eines von seiner Gruppe getrenntes Robben-Baby findet durch starke Strömungen nicht mehr den Weg ins offene Meer zurück und droht an einer Felsküste zu stranden und zu sterben - Eine Gruppe Delfine hilft dem Baby und weist ihm den richtigen Weg - http://www.digitaljournal.com/article/342927

06.02.13 - Delfin-Unterlagen müssen nicht in Münster bleiben - http://www.juraforum.de/recht-gesetz/delfin-unterlagen-muessen-nicht-in-muenster-bleiben-428142

Delfinarium in Münster geschlossen!

06.02.13 - Per Hängematte nach Holland - http://www.wn.de/Muenster/Per-Haengematte-nach-Holland-Delfine-aus-dem-Allwetterzoo-nach-Harderwijk-gebracht

05.02.13 – Allwetterzoo Münster trennt sich von Meeressäugern - http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?30175

Delfine aus Münster sind in den Niederlanden eingetroffen - http://www.wn.de/Muenster/Neue-Heimat-im-Dolfinarium-Harderwijk-Delfine-aus-Muenster-sind-in-den-Niederlanden-eingetroffen

05.02.13 - Walfang kostet Japans Steuerzahler sieben Millionen Euro - http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=157130

04.02.13 - ConnyLand-Delfine sollen nun erst in 2014 umgesiedelt werden! - http://www.connyland.ch/

03.02.13 - Australien Junger Delfin rettet bis zu 150 Artgenossen vor dem Stranden - http://www.zeit.de/news/2013-02/03/australien-junger-delfin-rettet-bis-zu-150-artgenossen-vor-dem-stranden-03081205

02.02.13 - Drama in Austrailien - Mehr als 100 Delfine gestrandet - http://www.watoday.com.au/wa-news/more-than-100-dolphins-stranded-in-cove-20130202-2drjp.html

31.01.13 - RWE sponsert nicht mehr den Zoo und damit auch nicht mehr das RWE-Delfinarium in Duisburg! - http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/zoo-benoetigt-geld-und-gutes-wetter-1.3154803

31.01.13 - Delfine vor Transport aus dem Zoo Münster - http://www1.wdr.de/themen/panorama/delphinariummuenster110.html

30.01.13 - Geplanter mobiler Delfin-Zirkus in der Tschechei - Große Ablehnung bei den Behörden in Prag - Betreiber wehren sich - Angeblich sollen die Delfine aus der Türkei stammen. Bei unserem Besuch bei der türkischen Regierung in Ankara vor zwei Wochen lagen jedoch keine Anträge für einen Transport von Delfinen von der Türkei in die Tschechei vor - Möglich, dass die Delfine aus der Ukraine stammen. Wir haben Kontakt zum Umweltministerium in Kiew aufgenommen - Infos folgen - http://praha.idnes.cz/praha-odmitlo-pronajmout-pozemky-pro-delfinarium-v-karline-pq7-/praha-zpravy.aspx?c=A130129_194316_praha-zpravy_brd

30.01.13 - Eindrucksvolle KundgebungWalfang-Protest: Tierschützer verschrotten Japan-Auto - http://www.wochenblatt.de/nachrichten/traunstein/ueberregionales/Walfang-Japan-japanischer-Delfin-und-Walfang-Protest;art5568,160017

29.01.13 - Erpressung - Ein Dorf auf den Solomon-Inseln möchte mit dem Abschlachten von Delfinen erzwingen, dass sie Geld bekommen, damit sie diese Tiere nicht mehr töten. 1.000 Delfine starben in nur einer Woche und sie drohen mit weiteren Tötungen -
http://www.radioaustralia.net.au/international/2013-01-29/dolphin-kill-to-continue-says-solomons-village/1080536

29.01.13 - Delfine bilden Floß für sterbenden Artgenossen - http://www.sueddeutsche.de/wissen/spektakulaerer-rettungsversuch-vor-suedkorea-delfine-bilden-floss-fuer-sterbenden-artgenossen-1.1586024

26.01.13 - Eindrucksvolle Aktion gegen den japanischen Delfin- und Walfang heute in Zürich

Bei frostigen Temperaturen fand heute die gemeinsame Kundgebung von ProWal und der Schweizer Tierschützerin Angie Neuhaus in der Zürcher Innenstadt statt, um auf den Start des weltweiten Boykottaufrufes gegen japanische Produkte aufmerksam zu machen.

Angie Neuhaus stellte ihr japanisches Auto für diese Aktion zur Verfügung, worauf die Passanten und Demonstrationsteilnehmer ihre Meinung über den japanischen Delfin- und Walfang schreiben konnten. Das Auto (Suzuki), welches zwar noch fahrbereit und TÜV-zugelassen ist, wird am nächsten Dienstag verschrottet, da es nicht mehr auf den Straßen fahren soll.

Viele Passanten, darunter auch einige Asiaten, staunten nicht schlecht über diese Aktion und die Zustimmung dazu war sehr groß, denn niemand hatte dafür Verständnis, dass heutzutage noch Meeressäuger abgeschlachtet werden oder Delfine gefangen und an die Delfinarien-Industrie verkauft werden.

Herzlichen Dank an Angie Neuhaus und allen anderen Teilnehmern, die an dieser Kundgebung teilgenommen und so fleißig mitgeholfen haben. Ihr ward klasse!

Großer Dank auch an die Zürcher Polizei, die so unkompliziert diese Demonstration genehmigt und begleitet hatte!

Pressemitteilung, ausführlicher Bericht über den Auftakt dieser Kampagne, Fortsetzung, usf. folgen unter
26.01.13 - Zürich-Demo


25.01.13 - Tiergarten Nürnberg - Delfin-Lagune - Die Leitung des Tiergartens in Nürnberg träumt weiter und verweigert sich der Realität!

In 2012 kamen 127823 Besucher weniger als in 2011 und die Zoo-Leitung zeigt sich zufrieden!

1,2 Millionen Besucher benötigt der Zoo, um seine Schulden für den Bau der „Delfin-Lagune“ zu bezahlen.

Eine utopische Vorstellung, wie die Besucherzahlen seit 2005 zeigen:

Jahr/Besucher

2005: 1.130.453
2006: 1.101.716
2007: 1.062.000
2008: 1.281.286 (Flocke-Jahr)
2009: 1.039.115
2010: 933.107
2011: 1.223.304 (Eröffnung Delfin-Lagune)
2012: 1.095.481

ProWal ruft aus Tierschutzgründen weiterhin dazu auf, alle Anlagen zu boykottieren, in denen Meeressäuger in Gefangenschaft gehalten werden!

http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Nuernberg-Durchwachsenes-Jubilaeumsjahr;art155371,2709487

25.01.13 - Solomon-Inseln - Erneut 300 Delfine abgeschlachtet - http://solomonstarnews.com/news/national/17011-300-more-dolphins-slaughtered

25.01.13 - Pinger - Lebensrettende Technik für Delfine und Wale

Ein halbes Jahr ist es nun her, als wir in der Ukraine in dem Fluss Bug sogenannte Pinger installiert haben, um zu verhindern, dass weitere Delfine und kleine Wale dort sterben.

Zuvor gab es ein Massensterben und niemand wollte oder konnte den Tieren helfen, bis wir von diesen Tragödien erfuhren und diese Vergrämer-Technik zum Schutz der Delfine und Wale dort einsetzten.

Mit Erfolg!

Bis heute arbeiten diese Wunder der Technik und kein einziger Delfin und Wal musste mehr in diesem Fluss sterben!

Mit Stolz können wir behaupten, dass diese Pinger für die weltweit erfolgreichste Delfin-Rettungsaktion im letzten halben Jahr verantwortlich sind!

Wir werden diese Technik auch auf den Färöer-Inseln einsetzen, um die Massenabschlachtungen von Grindwalen zu verhindern. Verläuft unsere Aktion dort auch so erfolgreich wie in der Ukraine, dann werden wir auch in Japan zum Schutz der Delfine aktiv werden.

Weitere Infos zu der Vergrämer-Aktion in der Ukraine unter:
Ukraine Delfinrettung


23.01.13 - Schönrederei des Zoos in Nürnberg, anstatt Desaster einzusehen – Die „Delfin-Lagune“, eröffnet im Juni 2011, ist in Wahrheit ein Flopp und kein Besuchermagnet für die Franken-Metropole, wie es die Verantwortlichen vor dem Bau der Delfin-Anlage prophezeit hatten und sich jetzt lieber nicht mehr dazu äußern möchten.

Die Besucherzahlen in 2012 fielen gar unter die mageren Besucherzahlen der Jahre 2005 und 2006!

Wie der Millionen-Kredit, den der Zoo für das Delfinbecken bei der Stadt aufgenommen hatte, getilgt werden soll, schweigt man lieber. Eine Tilgung ist nämlich gar nicht möglich, denn schon in 2005 machte der Zoo einen Verlust von 2.743.101 Euro und in 2006 einen Verlust von 2.200.067 Euro.

Es steht zu befürchten, dass nun der Steuerzahler die Zeche zu berappen hat!

Die erhofften Zuchterfolge bei den Delfinen nach dem Bau der Lagune blieben ebenfalls aus.

Es wird eng für die Verantwortlichen!

http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Detailsnews.248.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1151&tx_ttnews%5BbackPid%5D=44&cHash=b2b4676293

22.01.13 - Taucher befreien Delfin aus Angelschnur - http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article113049304/Taucher-befreien-Delfin-aus-Angelschnur.html

22.01.13 - Pottwale gewähren Unterkunft für behinderten Delphin - http://german.ruvr.ru/2013_01_21/Pottwale-gewahren-Unterkunft-fur-behinderten-Delphin/

22.01.13 - Weißer Wal in der Ostsee gesichtet - http://www.lifepr.de/pressemitteilung/wdc-whale-and-dolphin-conservation-ggmbh/Sensation-Weisser-Wal-in-der-Ostsee-gesichtet/boxid/381752

22.01.13 - Solomon-Inseln - Absichtserklärung, keine Delfine mehr zu töten, nach zwei Jahren aufgekündigt - 700 Delfine abgeschlachtet - Zähne und Fleisch der Delfine sollen vermarktet werden - http://solomonstarnews.com/news/national/16985-villagers-slaughter-700-dolphins-in-retaliation

http://www.stuff.co.nz/world/south-pacific/8218747/Row-leads-to-dolphin-slaughter 

22.01.13 - ÖDP zum Besucherrückgang im Nürnberger Tiergarten - http://www.oedp-nuernberg.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=316

21.01.13 - ProWal-Aktion – “Good Bye 2013” – zum Schutz der Grindwale vor den Färöer-Inseln

Am Wochenende fand nun ein weiteres Team-Treffen statt. Intensiv wurden die Einzelheiten für mehrere Aktionen, die ab Mitte April starten, besprochen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir eine Menge für den Schutz der Grindwale erreichen werden. 

Hoch erfreut sind wir nun darüber, dass die von uns selbst hergestellten Vergrämergeräte (Pinger) ihren Langzeittest bestanden haben! Diese Geräte werden ebenfalls im Meer vor der Küste der Färöer-Inseln installiert und sollen dazu beitragen, die Grindwale von den Schlachtbuchten fernzuhalten. Das Material für ein Gerät kostet 40,- €. Wir wollen 300 dieser Pinger einsetzen.

Wir werden diese 300 Geräte als Ergänzung zu den anderen Geräten einsetzen, von denen wir insgesamt 100 Stück benötigen. Für 38 dieser Geräte wurden bereits Spenden-Patenschaften übernommen.  

Wir werden viele und lange Wege gehen, um die grausamen Massaker vor Europas Haustüre endlich zu beenden!

Da es auf den Färöer-Inseln auch illegale Fänge von Walen gibt, werden wir die IWC einschalten, die dies unterbinden muss. Über die illegalen Importe von Fleisch und Speck von Grindwalen von den Färöer-Inseln in die EU haben wir nun ausreichend Beweismaterial gesammelt. Wir informieren darüber die CITES und die EU-Kommission, die diesen neuen und illegalen Absatzmärkten einen Riegel vorschieben muss.

Infos dazu unter: Färöer-Aktion 2013 - Pinger-Patenschaft 1 - Pinger-Patenschaft 2


20.01.13 - Gestrandete Delfine von Urlaubern gerettet - http://www.360grad-neuseeland.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1721%3Awildlife-hautnah-gestrandete-delfine-von-urlaubern-gerettet&catid=40%3Anews&Itemid=27

17.01.13 - Pressemitteilung an die türkischen Medien und Regierung

Keine Hilfe für Delfin in Todesgefahr im Aquaclub-Dolphinpark in Istanbul - Ministerium für Tiergesundheit prüft Situation aller Delfinarien in der Türkei - Importverbotsgesetz für Delfine und Wale nicht in Sicht - Schwarzer Tag für Tierschutz

Radolfzell, Ankara, Istanbul, 17.01.2013

Die Deutsche Tierschutzgesellschaft ProWal recherchierte am letzten Samstag im Aquaclub-Dolphinpark in Istanbul und deckte dort für einen in Gefangenschaft gehaltenen Delfin katastrophale Haltungsbedingungen auf. 

Andreas Morlok, CEO ProWal: "Wir sind erschüttert darüber, was wir dort zu sehen bekamen. Direkt bei den Zuschauerrängen standen Kanister mit ätzender Chlorlauge, die für Mensch und Tier schwerwiegende Gesundheitsgefahren darstellen. Ein einzelner Delfin vegetierte lethargisch in einem kleinen schmutzigen Glas-Beton-Becken, welches zu platzen drohte. Es gibt mehrere Risse in den Glasscheiben des Delfinbeckens und an einer Stelle verhindert nur noch eine Plastikfolie den Austritt des Wassers. Wenn die Scheibe platzt, dann liegt der Delfin inmitten von Glasscheiben auf dem Trockenen und kann sterben. Da es keine personelle Aufsicht in dieser Anlage gibt, kann der Delfin unter grausamen Umständen sterben. Die Mitarbeiter des Delfinariums, die erst zum Beginn der Show die Anlage betraten, taten unsere Bedenken damit ab, dass die Bruchstelle sicher noch eine Weile halten wird, was wir jedoch bezweifeln. Vor kurzem lebten in dieser Anlage noch zwei Delfine. Ob einer davon an den schlimmen hygienischen Bedingungen gestorben ist, wurde uns nicht mitgeteilt. Am Ende der Delfin-Show wurden wir aufgefordert, das Delfinarium sofort zu verlassen. Wir fordern die sofortige Schließung dieser Delfinhölle."

ProWal informierte am Montag das zuständige Ministerium für Tiergesundheit in Ankara dessen Generalmanager, Prof. Dr. Irfan Erol, jedoch aus Zeitgründen nicht gleich tätig werden wollte. Die Tierschutzgesellschaft versuchte bei den Behörden in Istanbul die sofortige Umsiedlung des Delfins in ein anders Delfinarium zu erreichen, damit dieses Tier dieser Todesgefahr nicht weiterhin ausgesetzt bleibt. Vier weitere Behörden in Istanbul und Ankara zeigten keine Zuständigkeit und es wurde letztendlich darauf verwiesen, dass die Tierschützer selbst den Betreiber des Delfinariums kontaktieren und nachfragen sollen, ob und wer für die Kontrolle dieser Anlage zuständig sei. 

Bei dem Gespräch im Ministerium für Tiergesundheit beanstandete ProWal auch die zögerliche Haltung der türkischen Regierung betreffend des internationalen Abkommens der Berner Konvention, welches den Schutz unter anderem auch für Delfine vorsieht. 

Die „Berner Konvention“ ist ein Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume aus dem Jahr 1979. Die Türkei hat am 2. Mai 1984 das Übereinkommen „Berner Konvention“ unterzeichnet.

Laut den Bestimmungen der "Berner Konvention" sind die Haltung und die Nutzung von Delfinen zu kommerziellen Zwecken verboten. Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen Verwaltungsmaßnahmen, um den besonderen Schutz der in Anhang II aufgeführten wildlebenden Tierarten sicherzustellen. Im Anhang II des Abkommens sind Delfine ausdrücklich aufgeführt.

Obwohl die Türkei zu den Unterzeichnern der "Berner Konvention" gehört, hat der Gesetzgeber bis heute nicht die gesetzlichen Bestimmungen geschaffen, zu denen sich das Land schon vor 29 Jahren verpflichtet hatte.

Andreas Morlok: "Auf die Frage an Herrn Prof. Dr. Irfan Erol, warum die Türkei bis heute ihrer Verpflichtung zur Umsetzung dieses Abkommens nicht nachgekommen sei, wollte er sich uns gegenüber nicht äußern. Die Türkei stellt damit ihre Unglaubwürdigkeit gegenüber internationalen Abkommenn unter Beweis. Wir kritisieren zudem die eigenen Widersprüche der türkischen Regierung. Obwohl das türkische Gesundheitsministerium durch wissenschaftliche Gutachten festgestellt hatte, dass die Delphin-Therapie nutzlos und nicht wirksam ist und sie im November 2010 die Empfehlung ausgesprochen hatte, solche Delphin-Therapien nicht mehr zu genehmigen, wird diese heute trotzdem noch in mindestens sechs Delfinarien angeboten. Wir sind auch enttäuscht darüber, dass der zuständige General Manager über die Delfinarien in seinem Land kaum informiert war. Unsere Forderung nach einem Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine und Wale in die Türkei und der damit verbundenen mittelfristigen Schließung von allen zehn Delfinarien ist in weite Ferne gerückt. Da die Zucht in keinem türkischen Delfinarium funktioniert, werden in Zukunft sicherlich weiterhin wildgefangene Delfine in die Türkei importiert werden, die in den Touristenhochburgen für rein kommerzielle Zwecke ausgebeutet werden. Da die Türkei auch Delfinimporte aus Japan zulässt, ist das Land mitverantwortlich für die dortigen grausamen und weltweit verurteilten Treibjagden und Tötungen von ganzen Delfinfamilien. Heute ist ein schwarzer Tag für die Delfine und dem Tierschutz. Die Regierung hat heute eine große Chance zur Verbesserung ihres bisher schon beschädigten Ansehens versäumt. Weltweite Proteste und sicherlich auch Tourismusboykottaufrufe werden auf die Türkei zukommen."  

Andreas Morlok
CEO – ProWal


ProWal
Nonprofit marine mammal environmental protection society
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Tax no. 18 158/02 431
Freiburg District Court HR B 704 171
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D-78315 Radolfzell
Tel: 0049 (0) 7732 14 324
E-mail: ProWal-Deutschland@t-online.de
Internet: www.walschutzaktionen.de

 


16.01.13 - Über den Wirbel um die Schließung des Delfinariums in Münster freut sich momentan nur der Betreiber - Besuchernachfrage gestiegen - Angeblich Show-Angebote bis zum März - http://www.noz.de/deutschland-und-welt/vermischtes/68955297/von-publikumslieblingen-zu-schwimmenden-imageproblemen-delfine-bringen-allwetterzoo-muenster-aerger-ein


16.01.13 - Endlich! Delfinarium im Gardaland/Italien wurde geschlossen!

Ein weiterer wichtiger Schritt zu weniger Delfinarien in Europa und der damit verbundenen geringeren Nachfrage nach weiteren Delfinen ist gelungen!

Eine kontroverse Diskussion über die Gefangenschaft von Delfinen begann in Italien bereits im Jahr 2000, als im Gardaland vier Delfine innerhalb von drei Jahren gestorben sind. Obwohl die Staatsanwaltschaft von Verona intensive Ermittlungen einleitete, konnte nie geklärt werden, woran die Tiere starben.

Am 6. Januar 2013 fand nun die letzte Delfin-Show im Gardaland statt. Nach unbestätigten Berichten zufolge, sollen die vier Delfine in das Delfinarium/Aquarium nach Genua umgesiedelt werden.

http://livesicilia.it/2013/01/15/gardaland-senza-delfini-in-pensione-i-mammiferi_244800/

http://www.viaggiandoineuropa.it/news/1894-gardaland-non-avra-pi-i-delfini-14012013.html

Obwohl uns der Eigentümer des Gardalands, das britische Konsortium Merlin Entertainment bereits in 2008 zusicherte, dass für die beiden Delfine aus dem geschlossenen Delfinarium im Heide-Park bei Soltau (Arni und Joker, die 2008 nach Nürnberg gebracht wurden) und für die Delfine aus dem Gardaland, die bestmöglichste Unterbringung gefunden werden solle, will man davon heute wohl nichts mehr wissen. Eine vorgeschlagene Einrichtung für eine von Menschen betreute Meeresbucht im Mittelmeer ist dem Eigentümer wohl zu teuer und eine Abschiebung an andere Delfinarien viel günstiger und wohl auch einfacher.

Zumindest vertritt Merlin Entertainment eine offizielle Meinung, die sicherlich noch Folgen für andere Delfinarien haben wird!

„Das Unternehmen vertritt weiterhin den Standpunkt, dass derartige Einrichtungen den Tieren keinesfalls gerecht werden. Meeressäuger und Walartige sind in Gefangenschaft nicht artgerecht zu halten.“

ProWal-Online-Protest wird nun eingestellt!

Wir stellen nun unseren schon seit Jahren laufenden Online-Protest und den damit verbundenen Besucher-Boykott-Aufruf gegenüber allen weiteren Anlagen des Eigentümers Merlin Entertainment ein.

(Alton Towers Resort, Chessington World of Adventures and Zoo, Dungeons, Earth Explorer, Gardaland, Heide–Park, LEGOLAND, LEGO LAND OF DISCOVERY CENTRE, London Eye, Madame Tussauds, SEA LIFE, THORPE PARK und Warwick Castle)

Vielen Dank an alle, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!

Online-Protest Delfinarium Gardaland

ProWal-Foto – Die Zukunft der beiden Delfine „Arni“ und „Joker“, die separiert von anderen Delfinen im Nürnberger Delfinarium untergebracht sind, ist ungewiss. Weder der Zoo, noch der Eigentümer Merlin Entertainment äußern sich dazu.






16.01.13 - Grönland will mehr Wale töten - Immer mehr internationale Abkommen werden ignoriert und mit Füssen getreten, um eigene Profite zu maximieren - http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Groenland-Wale_article1358246543.html 

15.01.13 - Geplante Delfin-Show/Schwimmen mit Delfinen in einem Mini-Pool in einem Zirkus im April/Mai in Prag

Bei unserem Besuch bei der türkischen Regierung fragten wir nach, ob diese Informationen darüber besitzt, dass Delfine aus einem türkischen Delfinarium an einen Zirkus in Prag ausgeliehen werden sollen. Dies wurde verneint.

Woher nun die Delfine kommen sollen, ist also weiterhin völlig unklar. Wir bleiben dran, um diesen Delfin-Zirkus in Prag zu verhindern! Tschechen muss delfinfrei bleiben!

10.01.13 - Besucherschwund im Duisburger Zoo - Aufklärungskampagnen und Boykottaufrufe zeigen Wirkung - Anmerkung: Bitte besuchen Sie weiterhin nicht den Duisburger Zoo, so lange dort Delfine in Gefangenschaft gehalten werden - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/2012-kamen-nur-900-000-besucher-in-den-zoo-duisburg-id7465555.html

10.01.13 - Kanada: Eisdecke gerissen - Orcas sind frei - http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/kanada-eisdecke-gerissen-orcas-sind-frei-2a87b-51ca-14-1378910.html

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/panorama/panorama-sda/Kanadisches-Dorf-bittet-um-Hilfe-fuer-Wale;art46441,229669 

10.01.13 - Besucherschwund im Duisburger Zoo - Aufklärungskampagnen und Boykottaufrufe zeigen Wirkung - Anmerkung: Bitte besuchen Sie weiterhin nicht den Duisburger Zoo, so lange dort Delfine in Gefangenschaft gehalten werden - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/2012-kamen-nur-900-000-besucher-in-den-zoo-duisburg-id7465555.html

09.01.13 - No permission for dolphinariums anywhere in India - http://timesofindia.indiatimes.com/life-style/people/No-permission-for-dolphinariums-anywhere-in-India/articleshow/17939026.cms

Delfinarium Münster:

08.01.13 

Was wird jetzt aus den Delfinen in Münster?


http://www.bild.de/news/inland/tierschutz/was-wird-jetzt-aus-den-delfinen-in-muenster-27995190.bild.html


PETA bietet Unterstützung zur Ansiedlung von Delfinen in Meeresbucht an

http://www.wn.de/Mobil-Home/Stellungnahme-von-Allwetterzoo-Muenster-zum-Angebot-PETA-bietet-Unterstuetzung-zur-Ansiedlung-von-Delfinen-in-Meeresbucht-an

http://www.derwesten.de/region/westfalen/peta-will-delfine-aus-dem-zoo-muenster-freilassen-id7461887.html

ZDF-Tivi - Delfinarium in Münster wird geschlossen -
 

http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/40346/index.html

07.01.13 - Die Letzten ihrer Art im Mekong - Kambodscha kämpft um Delfine - http://www.n-tv.de/wissen/Kambodscha-kaempft-um-Delfine-article9898666.html

http://www.welt.de/reise/Fern/article112465201/Tourismus-bedeutet-Hoffnung-fuer-Delfine-im-Mekong.html

07.01.13 - Taiji-Japan - 2012/2013 Drive Fisheries page has been updated

Since the start of the season on September 1st, 2012 a total of 832 dolphins from five species have been driven into the cove in Taiji, Japan. Of this total 396 were killed, 286 were released (two of these dependent juveniles Risso's dolphins not likely to survive) and 148 were live-capture. Species captured, sold & killed include: Bottlenose Dolphins (T. gilli), Pacific white-sided dolphins (L. obliquidens), Risso's Dolphins (G. griseus), Short-finned Pilot Whale (G. macrorhynchus) and Striped Dolphins (S. coeruleoalba).

http://www.ceta-base.com/drivefisheries.html

07.01.13 - Weil keiner weiß, wo die Flipper hin sollen - Münster Delfinarium weiter offen! - http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/zoo/muenster-delfinarium-weiter-offen-27981484.bild.html

Video 28.12.2012 - Delfinarium im Zoo Münster - http://www.youtube.com/watch?v=gjrL1dsUQsI


05.01.13 - Bald entscheidet sich die Zukunft von 10 Delfinarien in der Türkei!

In einem Mini-Gehege (15 x 15 Meter) des Luxus-Resort Hotels Kefaluka bei Bodrum wurden zwei verletzte Delfine eingepfercht und ausgebeutet. Für 70,- € konnten die Hotelgäste mit diesen Tieren für fünf Minuten ein paar Runden drehen. Durch E-Mail-Proteste und durch eine Vorort-Intervention konnten wir in 2011 diesen Delfinknast schließen.

http://walschutzaktionen.de/1194401/1355501.html

Die Delfine wurden in das Delfinarium nach Bodrum zurückgebracht und müssen dort in einem Mini-Gehege den Clown spielen. Die kommerzielle Ausbeutung dieser Tiere ging weiter, obwohl sie schon so vieles mitmachen mussten. Zuvor waren sie in einem Minipool in einem Kaufhaus in Bursa, welches zum Glück auch geschlossen wurde.
Vor einem Jahr importierte der Eigentümer der Anlage in Bodrum gar noch drei weitere Delfine, ein Walross und ein Seelöwe aus der Ukraine. Woher die Tiere ursprünglich stammten ist völlig unklar. Möglich, dass die Delfine aus Taiji/Japan kommen.

Es gibt in der Türkei keine Gendatenbank, um zu überprüfen, woher die Tiere eigentlich genau kommen. Klar ist jedoch, weil die Zucht in den türkischen Anlagen überhaupt nicht funktioniert, da die meisten Delfinarien als reine Show-Anlagen dienen, dass die meisten Tiere Wildfänge sind. Sie stammen aus dem Mittelmeer, Schwarzen Meer und aus Japan. Manche Delfine wurden illegal in der Ukraine gefangen und in die Türkei verkauft.

In der Türkei mangelt es an Transparenz. Die Tiere werden hin- und her verschoben und keine Behörde hat darüber einen Überblick.

Im April/Mai soll in einem Mini-Becken unter einem Zirkuszelt in Prag eine große Delfin-Show steigen. Die Delfine sollen angeblich aus der Türkei ausgeliehen werden. Es ist nun gut möglich, dass Delfine aus Taiji in die EU kommen könnten, obwohl diese Importe eigentlich verboten sind. Es herrscht ein Tohuwabohu, welches mit Absicht geschaffen wurde, um die Herkunft von wildgefangenen Delfinen zu verschleiern und die kommerzielle Ausbeutung dieser Tiere zu optimieren.

Diesem Chaos und der kommerziellen Ausbeutung der Meeressäuger wollen wir nun massiv entgegentreten. Unser Ziel ist es, dass die türkische Regierung ein Gesetz beschließt, welches den Import von Delfinen und Beluga-Walen in ihr Land verbietet.

In einer Woche reisen wir in die Türkei und werden alles daransetzen, dass ein solches Gesetz beschlossen wird.

Wird es verabschiedet, dann wäre es das mittelfristige Aus für alle zehn türkischen Delfinarien! Es wäre zudem ein schwerer Schlag gegen die Delfinhändler in der Ukraine und in Japan!

Drückt uns die Daumen, dass wir in einer Woche eine Menge für unsere Freunde im Wasser erreichen werden. Berichte folgen.

Andreas Morlok

CEO ProWal

04.01.13 - Video - Tausende Haifischflossen auf dem Dach eines Hochhauses in HongKong entdeckt - http://www.youtube.com/watch?v=eDt9uwZ57_U

04.01.2013 - Ankündigung - 26.01.2013 - Demo Zürich + Online-Aktion - Weltweite Protest-Aktion gegen den japanischen Delfin- und Walfang - WIR VERZICHTEN AUF JAPANISCHE PRODUKTE! Infos unter: 26.01.13 - Zürich-Demo

04.01.13 - Trotz Verbot will Grönland künftig mehr Wale töten - http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/01/04/trotz-verbot-will-groenland-kuenftig-mehr-wale-toeten/

03.01.13 - Boykottaufrufe wegen Delfinariumsunterstützung erfolgreich? RWE hat bisher keinen weiteren Sponsor-Vertrag für den Zoo Duisburg zugesagt. Besucherzahlen weiter rückläufig - http://www.radioduisburg.de/Lokalnachrichten.1381+M5c7e11dd2e8.0.html

02.01.13 - Erhöhter Eintritt - Wie in Nürnberg muss nun auch in Duisburg jeder Zoobesucher für die Delfinhaltung mitbezahlen - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/was-in-duisburg-in-2013-alles-teurer-wird-id7439370.html

02.01.13 - Ein fünf Jahre langer Kampf hat sich gelohnt – Zoo Münster gibt am kommenden Wochenende seine Delfinhaltung auf!

Ein weiteres Delfinarium gibt nun in Deutschland seine Haltung von Delfinen in Gefangenschaft auf. Fünf Jahre lang engagierten sich ProWal, das WDSF und viele weitere Tierfreunde, um dieses Ziel zu erreichen.

Da die drei noch verbliebenen Großen Tümmler (Nando, Rocco und Palawas) in Münster allesamt Nachzuchten sind, werden diese in ein anderes Delfinarium in Europa verbracht werden, in dem sie weiterhin ihre Show-Kunststücke vorführen und schlussendlich auch sterben werden. Diese Situation ist von den Delfinarienbetreibern selbst verursacht worden, denn obwohl sie Millionen mit der Ausbeutung der Tiere verdient haben, werden diese nicht mehr ausgewildert. Kommerzielle Ausbeutung bis zum Schluss ist ihre Devise.

In Münster starben viele Delfine. Neben den Großen Tümmlern gab es dort auch wildgefangene Sotalias, die ebenfalls nie mehr ausgewildert wurden und in Gefangenschaft starben. Nachhaltige Zuchterfolge gab es in Münster nicht, da durch die Zuchtgemeinschaft mit den Anlagen in Nürnberg und in Holland in den letzten Jahren dort nur männliche Tiere in Gefangenschaft gehalten wurden. Das Delfinarium in Münster diente sozusagen als „Abstellgleis“ und als „Genpool“ für die beiden anderen Anlagen, in denen heute noch versucht wird, Delfine zu züchten.

Die Aufgabe der Delfinhaltung in Münster hat den Vorteil, dass dort nie mehr Delfine in diesen winzigen Betonbecken (Hauptbecken 10 x 20 Meter) in Gefangenschaft leben müssen. Es wird keine Importe mehr nach Münster geben und die Abgabe der Tiere hat die Folge, dass die Nachfrage nach Delfinen in Europa reduziert wird.

Deutschland ist auf dem Weg zu einem delfinfreien Land. Nach ehemals neun Anlagen (Freizeitparks und Zoos), die Delfine gehalten und für kommerzielle Absichten ausgebeutet haben, gibt es nach der Schließung der Anlage in Münster noch die Delfinarien in den Zoos in Nürnberg und in Duisburg, deren Schließungen sicherlich nur noch eine Frage der Zeit ist. Durch die Schließung des Delfinariums in Münster reduziert sich die Anzahl der in Deutschland in Gefangenschaft gehaltenen Delfine auf 17 Tiere (16 Große Tümmler und ein wildgefangener Amazonas-Flussdelfin).

Wir bedanken uns bei allen Mitstreitern und bei den anderen Orgas und Initiativen, wie dem WDSF, Black-Fish, Migaloo-Aktivisten, Norbert Kochhan und seinen vielen Mitstreitern in den damaligen wkw-Gruppen und der Familie Hidalgo aus Kolumbien, die sich ebenfalls für die Schließung des Delfinariums in Münster engagiert haben. Die vielen Demos, Online-Aktionen, bishin zum massiven Boykottaufruf gegenüber der Stadt und auch die juristischen Interventionen haben sich gelohnt.

Wir danken auch dem Zoo-Direktor, Dipl. Ing. H. Jörg Adler und den Verantwortlichen der Stadt Münster für ihr Einsehen, dass Delfinarien eben nicht mehr zeitgemäß sind und die Tiere nicht ihrer Art entsprechend in Gefangenschaft gehalten werden können.

Ein besonderer Dank gilt Ralf Henrichs von der Partei Die Linke in Münster, der schon früh die Zeichen der Zeit erkannt hatte und sich ebenfalls für die Schließung des Delfinariums in seiner Stadt engagiert hatte.

Diese Zeilen stammten aus seiner Feder:


Der Freund

Meine Welt ist klein, zu klein. Dabei war sie es nicht immer. Doch, ich erinnere mich. Es war schön früher, wenn ich durch das Wasser schoss. Nach oben springend und nach unten tauchend. Tief tauchend. 500 Meter und doch stieß ich an keine Balken. Die Welt stand mir offen. Nicht, dass ich dies geschätzt hätte. Ich kannte es nicht anders, niemand kannte es anders. Wenn ich mich unterhielt mit meinen Eltern, meinen Geschwistern, meinen Kameraden war das nie Thema. Wie sollte es auch? „Grenzen“ - hierfür hatten wir nicht einmal ein Wort.

Oh, sie bemühen sich hier. Ich bin sicher, sie mögen mich sogar. Das Wasser ist ideal für mich. Kennt ihr das, wenn etwas ideal ist? Nein? Habt ihr noch nie etwas Ideales erlebt? Dann müsst ihr glücklich sein. Ideal ist fad, langweilig, immer gleich, ohne jegliche Überraschung. Wenn ich schwamm, durchaus 100 Kilometer am Tag, veränderte sich das Wasser, wurde salziger, kälter. Manchmal begegneten wir auch großen, hohen, majestätischen Tieren, mit einer Haut viel härter als der Beckenrand hier, die in gerader Linie unbeirrt ihre Bahnen zogen. Wir wollten mit ihnen spielen, aber sie reagierten nicht. Wahrscheinlich waren sie blind. Manchmal glitt hinten raus eine merkwürdige Flüssigkeit, die sicherlich nicht gesund war. Wie sehr vermisse ich diesen Geschmack! Wie ich etwas vermissen kann, was mir nicht gut tut? Ja, könnt ihr das nicht verstehen? Es war draußen! Es war in Freiheit! Es war dort, wo ich glücklich war! Es war ungesund und gefährlich und wir haben es alle gehasst und sind schnell davon weg geschwommen, aber es war der Geschmack vom Leben. Auch wenn er ungesund war. Hier ist nichts Ungesundes. Hier ist kein Leben.

Ob ich einsam bin? Ich weiß es nicht. Es ist nicht die Einsamkeit, die ich beklage. Um mich herum sind drei meiner Art. Manchmal höre ich auch von Ferne Geräusche, die von vielen Menschen zu kommen scheinen. Was sie wollen ist mir unklar. Aber ist das alles? Drei meiner Art und immer die gleichen drei. Eine Schicksalsgemeinschaft in der Gefangenschaft. Niemand von meinen Eltern, Geschwistern, Freunden. Und manchmal waren es unzählige, vielleicht 1.000. Und man traf immer wieder welche, von denen man glaubte, man hätte sie aus den Augen verloren. Dann kamen sie zurück und hatten – und hatten... Ich mag nicht darüber reden.

Aber ich will ehrlich sein. Ich will euch alles sagen und da gehört auch dies dazu. Sie hatten Kälber. Was für ein Erlebnis war es, wenn die Mutter mit ihrem ersten Pfiff ihre Erkennungsmelodie an ihr Junges weitergab! Wird jemals jemand meinem Pfiff so lauschen? Hier gab es noch kein Kalb in all den langen Jahren nicht. Ich werde nie ein Kalb gebären, werde nie fühlen, wenn sich Leben in mir regt. Kein Leben außerhalb von mir. Kein Leben in mir. Kein Leben. Nirgends.

Ob ich Kälber wollen würde? Wie sollte ich keine Kälber wollen? Wie sollte ich Kälber wollen? Kann ich ihnen diese sterile enge Welt antun? Ich würde wollen, dass sie glücklich sind. Aber wie könnten sie hier glücklich sein. Könnten sie es, wenn sie nichts als diese leblose Enge kennen würden? Wenn sie nichts von der Tiefe, den 1000 Artgenossen wissen würden? Man kann sich an alles gewöhnen. Und sie müssten sich noch nicht einmal an etwas gewöhnen.

Nein, aufgegeben habe ich mich nicht. Ich spiele weiter und die Menschen freut es. Es ist der einzige Spaß, den ich habe. Und sie ernähren mich ja auch gut. Ein immer gedeckter Tisch. Sorgen um die Nahrung brauche ich mir nicht zu machen. Aber mir fehlt auch die Jagd. Es ist herrlich, wenn die ganze Schule als einer Art Kooperative, einen Fischschwarm umkreist, wenn wir die Angst in deren Augen sehen, unsere Macht und Einheit feiern und dann endlich zupacken, um unseren Hunger zu stillen. Verachtet ihr mich jetzt? Wusstet ihr denn nicht, dass ich kein Spielzeug sondern ein Raubtier bin?

Habt ihr nicht eure Mythen, in denen ihr mich verehrt? Ist dies Becken, diese Zurschaustellung euer Zeichen von Ehrerbietung. Nun, auf diese Ehre kann ich gern verzichten.

Warum lasst ihr uns nicht einfach in Ruhe? Was wollt ihr eigentlich im Ozean? Das ist nicht eure Welt. Das ist unsere Heimat. Wir gehen ja auch nicht aufs Land. Wie würde das auch aussehen? Aber sieht es besser aus, wenn ihr euch im Schwimmen versucht? Gewiss nicht.

Ach so, ich habe mich gar nicht vorgestellt. Verzeiht mir, aber man verlernt hier so einiges. Ich bin's, Flipper! Euer bester Freund.

Was tut ihr eigentlich euren Feinden an?

02.01.13 - Tolle Unterstützung für die von Tierschützern von der Straße aufgenommenen Hunde und Katzen in Mykolayiv/Ukraine

Wir bedanken uns ganz recht herzlich bei dem Verein Tierhilfsnetzwerk Europa e. V. für die gelungene Charity-Aktion „Weihnachtsbaum-Schmücken 2012“ und bei allen Unterstützern, die sich bei dieser Aktion beteiligt haben.

http://www.tierhilfsnetzwerk-europa.de/

Durch diese Sammelaktion wurden für die ProWal-Aktion "HOPE - Wir sind die letzte Hoffnung! - Hilfe für Hunde und Katzen in der Ukraine“ 334,- € gespendet.

Wir werden im Februar in die Ukraine reisen und auch mit diesem Geld die Versorgung der Tiere vor Ort unterstützen. Ein ausführlicher Bericht darüber erfolgt dann nach der Aktion.

Weitere Infos unter: "HOPE" Ukraine 2013



01.01.13 - Unsere Freunde im Wasser sind in Sicherheit!

Vor 150 Tagen versenkten wir zum Schutz von Delfinen und kleinen Walen Pinger bei der ukrainischen Stadt Mykolayiv in dem Fluss Bug.

Zuvor wanderten unzählige Meeressäuger vom Schwarzen Meer über ein Delta diesen von der Industrie verschmutzten Fluss hinauf und starben. Die Ufer waren gesäumt von Kadavern und bis heute ist die Ursache für diese Tragödie nicht geklärt.

Seit unserer Vergrämeraktion im letzten Sommer wurde kein einziger Delfin und Hafenschweinswal mehr in diesem Fluss gesehen. Die versenkten Vergrämergeräte arbeiten immer noch. Kein Tier musste mehr sterben.

Wir freuen uns mächtig darüber, dass diese Rettungs-Aktion in der Ukraine so erfolgreich verlaufen ist und wir werden diese Vergrämer-Technik zum der Schutz der Meeressäuger nun verstärkt bei unseren zukünftigen Aktionen einsetzen. Zuerst in einer langangelegten Aktion auf den Färöer-Inseln und wenn diese ebenfalls erfolgreich verlaufen wird, dann auch in Japan.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Unterstützern und Helfern, die uns diese Arbeit für den Schutz unserer gemeinsamen Freunde im Wasser erst ermöglichen.


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Zum Jahresausklang 2012 sagen wir DANKE!

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Zeit für einen kleinen Rückblick und auch um Danke zu sagen!

Noch nie hatten wir so viele Projekte gleichzeitig am Laufen und wir freuen uns mächtig darüber, dass wir einige Erfolge für den Schutz der Meeressäuger erreichen konnten.

Anbei nun ein Auszug von unseren Aktionen in diesem Jahr:


UKRAINE

Anfang des Jahres waren wir in der Ukraine, um uns bei der Regierung für den Schutz der Delfine einzusetzen. Wir konnten erreichen, dass das Moratorium, ein Fangverbot für Delfine aus dem Schwarzen Meer, nun alle drei Jahre erneuert wird. Ein wichtiger Schritt, um die bisher völlig unkontrollierten Fänge für ukrainische Delfinarien zu begegnen. Zudem konnten wir dem Umweltministerium eine Zusage für ein Importverbot von Meeressäugetieren abringen. Voraussetzung für ein solches Gesetz war jedoch, dass wir die EU-Regelungen und die Bestimmungen der einzelnen Länder herausarbeiten, welche die Ukraine dann übernehmen würde. Mehr als 100 Seiten umfasst nun unser Dosier, welches wir Anfang 2013 der ukrainischen Regierung übergeben werden. Wird dieses Gesetz beschlossen, wäre es das mittelfristige Aus für die 16 ukrainischen Delfinarien und ein Verbot für Importe von wildgefangenen Delfinen aus Taiji/Japan.

In Yalta auf der Krim gelang uns im Februar ein unerwarteter Coup. Wir konnten das Management eines Hotels innerhalb einer Stunde davon „überzeugen“, dass sie ihr Delfinarium, welches immer in den Sommermonaten geöffnet hatte, für immer zu schließen. Überzeugung heißt natürlich mit dem Einsatz von gewissen Druckmitteln, wie eine Boykottandrohung, die über große Reiseveranstalter laufen kann. Bei einem Kontrollbesuch im August konnten wir uns davon überzeugen, dass anstatt ein Beluga-Wal und drei Delfine, nun Hotelgäste in dem Pool ihre Runden drehen.

Bei unseren drei Besuchen in der Ukraine halfen wir auch einer Tierschützerin (Larisa) in Kiew, ihre 100 von der Straße aufgenommenen Hunde und Katzen, nicht nur über den harten Winter zu bringen, sondern unter Einschaltung der Öffentlichkeit und der Medien auch bei den Behörden zu erreichen, dass Larisa ein Tierheim für ihre Schützlinge errichten kann. Es drohte die Beschlagnahmung und auch Tötung dieser Tiere. In Donezk konnten wir ein privates Tierheim mit den Dingen versorgen, die für die Tiere dort am dringendsten gebraucht wurden.

Im letzten Winter machte uns bei den Reisen durch das zweitgrößte Land Europas die Kälte (bis – 30°) zu schaffen. In einem Zug mussten wir gar nachts Kohle in einen Ofen schaufeln, damit nicht alles innerhalb des Waggons vereiste. Bei 40° C plus besuchten wir im Sommer die meisten Delfinarien in der Ukraine, um eine Gesamtdokumentation zu erstellen. Diese werden wir Anfang 2013 der ukrainischen Regierung und auch den Medien übergeben.

Zusammen mit ukrainischen Wissenschaftlern führten wir an vier Tagen eine Bestandserfassung von freilebenden Delfinpopulationen im Schwarzen Meer durch. Diese Arbeit, die an der Universität Simferopol ausgewertet wird, dient dem Bestandschutz und wird uns bei unserer Forderung behilflich sein, die Fischer zu verpflichten, Vergrämergeräte an ihre Netze anzubringen, um künftige ungewollte Beifänge von Delfinen und kleinen Walen zu verhindern.

Ein internationaler Hilferuf erreichte uns im Sommer aus der Ukraine. Viele Delfine und Hafenschweinswale schwammen vom Schwarzen Meer über ein Delta den Fluss Bug hinauf und starben. Die Ufer von diesem von der Industrie verschmutzen Fluss waren übersät mit toten Meeressäugern. Niemand wollte und konnte helfen, obwohl über dieses Drama landesweit in den Medien berichtet wurde. Unter Umgehung der oftmals sehr bürokratischen Behörden reisten wir vor fünf Monaten mit Vergrämergeräten (Pinger) dorthin und errichteten in dem Fluss zwei Schallwände, um weitere Tiere davon abzuhalten, in diese für sie tödliche Falle zu schwimmen. Viele Tiere konnten durch diese Aktion vor dem sicheren Tod gerettet werden. Bis heute wurde dort kein Delfin und auch kein Kleinwal mehr gesehen und kein Tier musste mehr sterben.



SCHWEIZ

Im Frühjahr beschloss die Schweizer Regierung ein Importverbotsgesetz für Delfine und Wale, welches wir u. a. zusammen mit Deutschen und Schweizer Tierschützern bei einer Hungerstreik-Demo an der Schweizer Grenze in Konstanz am Bodensee schon in 2011 gefordert hatten. Das Gesetz bedeutet das Aus für das letzte Delfinarium in der Schweiz, dessen Schließung der Betreiber für das Jahr 2013 angekündigt hat. Im ConnyLand starben zuvor acht Delfine in gut drei Jahren. Es war eine lange und heftige Auseinandersetzung. Auch eine kostspielige, denn ein Prozess, den der Betreiber gegen uns anstrengte, wird uns noch ein paar Tausend Euro an Anwalts- und Gerichtsgebühren kosten. Wir freuen uns dennoch über diesen tollen Erfolg, denn letztendlich wird nie mehr ein Wal oder ein Delfin in die Schweiz gebracht und für kommerzielle Zwecke ausgebeutet werden. Auch ein Schlupfloch für wildgefangene Delfine über die Schweiz in die EU konnte damit endlich geschlossen werden.


TÜRKEI

In der türkischen Stadt Kas spitzte sich die Situation um ein bereits geschlossenes Delfinarium Anfang des Jahres wieder zu. Während wir noch zusammen mit dem WDSF in 2011 bei einem persönlichen Gespräch im Rathaus die Zusage des Vize-Bürgermeisters erhielten, dass das geschlossene Delfinarium nicht mehr eröffnet wird, so mussten wir dieses Jahr feststellen, dass dies doch nicht der Fall war. Der Betreiber, dem auch das Delfinarium in Bodrum gehört, eröffnete ohne ausreichende Genehmigungen diese alte Anlage für einen kommerziellen Betrieb, in dem Delfine in einem winzigen Drahtkäfig eingesperrt wurden. Im April intervenierten wir erneut beim Bürgermeister in Kas und veranstalteten zusammen mit türkischen Tierschützern eine Demonstration mit mehreren Hundert Teilnehmern, über welche die türkischen Medien landesweit berichteten. Mit Erfolg. Die Anlage wurde versiegelt und kein Besucher durfte mehr in die Anlage. Vor wenigen Wochen ließ der Betreiber dennoch Gäste in das völlig heruntergekommene Delfinarium, die sich eine Show ansahen und mit Delfinen schwammen. Die örtlichen Behörden reagierten und kündigten eine Strafe gegenüber dem Betreiber an. Das Delfinarium soll weiterhin geschlossen bleiben und wird keine Genehmigung für einen kommerziellen Betrieb erhalten.

Mitte Januar 2013 werden wir die türkische Regierung in Ankara besuchen und diese auffordern, ein Importverbotsgesetz für Delfine und Wale zu beschließen. Wie in der Ukraine würde ein solches Gesetz auch in der Türkei dazu führen, dass die zehn Delfinarien mittelfristig schließen müssten, da es auch dort keine nachhaltigen Zuchterfolge gibt. Auch in die Türkei werden Delfine aus Japan und illegal gefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer für die dortige Delfinarien-Industrie importiert.


ISLAND

Zweimal besuchten wir dieses Jahr Island. Bei einem ersten Besuch recherchierten wir über den Fang von Finn- und Zwergwalen und stellten erstaunt fest, dass der Zwergwalfang überhaupt noch betrieben wird, weil Touristen das Fleisch dieser Tiere konsumieren. Es gibt kaum noch Isländer, die Walfleisch essen und nur durch die Nachfrage von Touristen kann der kommerzielle Walfang dort überhaupt noch lukrativ betrieben werden. Die Jagd auf Finnwale fand dieses Jahr nicht statt, weil die bisherigen japanischen Aufkäufer nach der Tsunami-Katastrophe kein Geld hatten, Finnwalfleisch aus Island aufzukaufen. Finnwalfleisch wird in Island nicht verkauft und nur nach Japan exportiert. Wir deckten zum ersten Mal überhaupt auf, dass in Island auch illegal Delfine gefangen werden und es einen Schwarzmarkt für Delfinfleisch existiert.

Bei unserem zweiten Besuch in Island klärten wir Touristen mit Flyern, Postkarten und anderem Material darüber auf, wie grausam der Walfang ist und welche Gesundheitsgefahren, die durch den Konsum von Walfleisch für den Menschen ausgehen können, bestehen. Außer dem IFAW, die eine ähnliche Aktion dieses Jahr in Island durchführte, gab es keine weitere Organisation, die diese wichtige Informationsarbeit vor Ort leistete. Auch wenn diese nicht ungefährlich für die Teilnehmer ist, da immer noch mehrere Hundert Personen in der Walfangbranche arbeiten, werden wir diese Aktion in 2013 in Island wiederholen.

DANK - WÜNSCHE - AUSBLICK

Wir möchten uns bei allen Unterstützern, Spendern und auch bei allen ehrenamtlichen Helfern für die tolle Mitarbeit und Unterstützung in diesem Jahr bedanken!

Ohne Eure Hilfe, Mitarbeit und Unterstützung wäre vieles zum Schutz der Meeressäuger und auch anderen Tieren nicht möglich gewesen!

Wir wünschen uns, dass Ihr uns die Treue haltet und uns weiterhin unterstützt, damit wir noch viel mehr für den Schutz unserer gemeinsamen Freunde im Wasser erreichen werden.

Für die Aktionen in 2013 laufen schon seit Wochen die Vorbereitungen. Nach unseren Besuchen bei den Regierungen im Januar in der Türkei und im Februar in der Ukraine werden wir ab dem Frühjahr unsere Kampagne „Good Bye 2013“ zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln beginnen. Hierbei wünschen wir uns noch eine kräftige Unterstützung, denn diese Aktionen sind sehr umfangreich und kostspielig. Wenn diese Aktion erfolgreich verläuft, dann werden wir eine ähnliche Aktion auch in Taiji/Japan durchführen, um die Delfine vor den grausamen Abschlachtungen und den Fängen für die weltweite Delfinarien-Industrie zu bewahren.

Wir wünschen Euch und Euren Familien eine friedvolle Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr 2013.

Euer

Andreas Morlok – CEO ProWal

ProWal - Weil sie uns brauchen!


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