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Über die Entwicklungen unserer Aktionen und allgemeine Neuigkeiten informieren wir Sie auf dieser Seite.


Einen Überblick über unsere aktuellen Aktionen erhalten Sie unter: Home 

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ProWal-Kampagne zur Schließung aller 30 Show-Delfinarien in der Europäischen Union!




Neben einer Online-Aktion, an der sich jeder beteiligen kann, führt ProWal im Mai/Juni 2016 auch eine 8.500 Kilometer lange Demonstrations-Tour durch mehrere Länder in Europa durch. Vor 20 Delfinarien in Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien und Holland wird ProWal öffentliche Demonstrationen durchführen und die Schließung fordern. Im spanischen Tarifa ist eine Whale-Watching-Tour geplant, um über eine begleitende Medien-Kampagne auf eine Alternative zu einem Delfinarien-Besuch hinzuweisen. Zum Ende der Tour findet am 4. Juni 2016 eine Abschluss-Demonstration vor dem Europäischen Parlament in Brüssel statt.

Mehr Informationen unter: EU-AKTION 2015/2016


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ProWal-Online-Kampagne zur Schließung eines Delfinariums in Japan




ProWal-Video: https://www.youtube.com/watch?v=Mg_LjQqdBKc&feature=em-upload_owner  

Weitere Informationen unter:

ESPON - Online-Aktion


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ProWal/WDSF-Kampagne zur Schließung aller sechs ASPRO-Delfinarien - Hintergründe & Online-Aktion unter: ASPRO - Online-Aktion


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28.12.15 - Neugeborene Delfine im Duisburger Zoo sind wohlauf - http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/weiterenachrichten/nordrheinwestfalen/Neugeborene-Delfine-im-Duisburger-Zoo-sind-wohlauf;art5192,2908006


15.12.15 - Wie schlafen eigentlich Delfine? - http://www.ndr.de/info/sendungen/mikado/mikado_am_morgen/Wie-schlafen-eigentlich-Delfine,mikadomachtschlau118.html


12.12.15 - Seltene Aufnahmen von Hector-Delfinen, die nur in den Gewässern um Neuseeland beheimatet sind - http://www.onegreenplanet.org/news/rare-footage-of-hectors-dolphin-and-baby/


11.12.15 - Plattfische können Wale töten - http://www.20min.ch/wissen/news/story/23264336


11.12.15 - Video - Rettungsaktion geglückt - Norwegische Küstenwache befreite einen Buckelwal, der sich in einem langen Seil verfangen hatte - http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/7748016/so-rettet-die-norwegische-kuestenwache-einen-wal.html


09.12.15 - Rosa Delfine in Hongkong vor dem Aussterben - http://www.pz-news.de/video-uebersicht/news-videos_video,-Rosa-Delfine-in-Hongkong-vor-dem-Aussterben-_ckvid,79804.html


07.12.15 - 33 Länder, darunter auch Deutschland, übergaben Japan eine Protestnote gegen die Wiederaufnahme des Walfangs im Südpolarmeer, welche im letzten Jahr gerichtlich verboten wurde. - http://www.scmp.com/news/asia/east-asia/article/1888085/33-countries-protest-japans-resumption-research-whaling-after-it


04.12.15 - Tierschutz-Fundis wollen Nürnberger Zoo lahmlegen - http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/kommunales/detailansicht-kommunales/artikel/tierschutz-fundis-wollen-nuernberger-zoo-lahmlegen.html


04.12.15 - Delfine in der Ostsee gesichtet - Überlebenschancen sind „gut“ - http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/vermischtes/ueberlebenschancen-sind-gut-article1778534.html


03.12.15 - Beeindruckende Filmaufnahmen von einer Drohne - Nord-Kanada - 2.000 Beluga-Wale in Freiheit - http://www.grindtv.com/wildlife/2000-beluga-whales-captured-in-rare-and-stunning-arctic-drone-video/#SX8vKil2TIppdTcQ.97


02.12.15 - 337 tote Wale schockieren Forscher - http://www.n-tv.de/wissen/337-tote-Wale-schockieren-Forscher-article16479296.html


Rätselhaftes Massensterben: Mehr als 300 Wale stranden im Süden Chiles - http://www.spiegel.de/panorama/patagonien-mehr-als-300-wale-stranden-im-sueden-chiles-a-1065590.html


30.11.15 - Auf den Färöer-Inseln sind heute in Fuglafjørður 11 Grindwale ermordet worden.

In diesem Jahr wurden bisher bei sieben Grindwalfängen insgesamt 501 Grindwale abgeschlachtet. Zudem wurden auf der halbautonomen zu Dänemark gehörenden Inselgruppe im Atlantik zwei strenggeschützte Nördliche Entenwale (Hyperoodon ampullatus) getötet. - http://portal.fo/alop+a+portalin+beint+eftir+grindadrapid.html


30.11.15 - Mexiko klagt gegen Delfin-Siegel für Thunfisch - http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/freihandel-mexiko-klagt-gegen-den-schutz-von-delfinen-1.2760779


30.11.15 - Trotz Verbot: Japans Flotte läuft zur Waljagd aus - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/walfang-japan-faengt-wieder-zwergwale-in-der-antarktis-a-1065184.html


23.11.15 - Die Ära der Orca-Shows geht dem Ende zu - http://www.welt.de/wirtschaft/article149166374/Die-Aera-der-Killerwal-Show-geht-dem-Ende-zu.html


20.11.15 - Anstehende Sanierung der „Delfin-Lagune“ in Nürnberg  

Wird während den geplanten mehrjährigen andauernden Sanierungsarbeiten des Nürnberger Delfinariums eigentlich weitergezüchtet oder wird die Zucht von weiteren Delfin-Sklaven über mehrere Jahre eingestellt?
 

Darüber schweigt sich der Nürnberger Tiergarten bisher aus!
 

Falls die Zucht über mehrere Jahre eingestellt wird, dann verstößt dies laut einem Beitrag des früheren Mitarbeiters des Delfinariums im ConnyLand/Schweiz Benjamin Schulz „im Grunde gegen alle § des TSchG! und wäre aus seiner Sicht „Tierquälerei“!  

„Denn eine Einstellung der Zucht ist nunmal nur zu erreichen, indem man die Tiere - entweder physisch oder chemisch - unfruchtbar macht oder eine Trennung der Geschlechter vornimmt bis das letzte Tier dann in 40 oder 50 Jahren einsam stirbt. Beide Optionen sind so gar nicht mit Tierschutz vereinbar. Sterilisieren führt bei allen Tieren zu enormen Wesens- und Verhaltensänderungen, und bei hochsozialen Tieren wie Delphinen wäre kein natürliches Gruppenleben mehr möglich, zudem haben chemische Mittel schwerste Nebenwirkungen, führen zu Entzündungen, Tumoren und anderen Erkrankungen bei langfristiger Verabreichung. Um es klar auszudrücken: das ist Tierquälerei und verstößt im Grunde gegen alle § des TSchG! Das gleiche gilt für die Geschlechtertrennung.“  

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=733824170031157&id=729987117081529&substory_index=1    

Falls der Tiergarten Nürnberg jetzt und während den Sanierungsarbeiten nun doch weiterzüchtet und es stellt sich ein Erfolg ein, dann müssten die Delfinmutter und ihr Kalb, wie zuletzt bei „Sunny“ und „Nami“, in das kleine und heruntergekommene über 40 Jahre alte Delfinarium I über mindestens ein halbes Jahr von den anderen Delfinen separiert und eingesperrt werden.
 

Wo zwei oder noch mehr trächtige Weibchen untergebracht werden könnten? Hoffentlich nicht in „Mobile Pools“, die vom Veterinäramt als Unterbringungs-Alternativen für ein „Worst Case“ für die Sanierung angedacht wurden!
 

Falls die anderen Delfine, die sich während den Sanierungsarbeiten in den winzigen Becken der Außenbecken („Delfin-Lagune“) aufhalten sollen, weil dort die Shows fortgesetzt werden sollen, den Baulärm nicht vertragen, wovon jetzt schon auszugehen ist, wenn die Bagger anrollen, die alle Becken nacheinander aufreißen, dann können diese Tiere nur noch in dem seit 2012 stillgelegte Delfinarium II als „Ausweichquartier“ untergebracht werden.
 

Bei der in dieser Woche für mindestens 1,2 Millionen € teuren beschlossenen Sanierung des 25 Jahre alten Delfinariums II empfiehlt das Veterinäramt der Stadt, zumindest die Einhaltung der Vorgaben des von 1996 – 2014 geltenden ALTEN und nicht mehr gültigen Säugetiergutachtes (SGTG), weil die leicht verschärften Vorgaben über die MINDESTANFORDERUNGEN des NEUEN SGTG (gültig für die Delfinhaltung seit 2014) ohnehin nicht erfüllt werden können!  

Dass selbst die meisten Vorgaben des ALTEN SGTG in diesem Mini-Delfinarium II nicht eingehalten werden können, nimmt die Behörde billigend in Kauf!  

Nachzulesen auf der Seite der Stadt Nürnberg unter:  

15:30 Uhr - Bau- und Vergabeausschuss
(direkt im Anschluss an den Werkausschuss SUN) Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal (öffentlich­er Teil)   1. Tagesordnungspunkt Tiergarten Nürnberg, Am Tiergarten 30, Sanierung Delfinarium II (Ausweichbecken) hier: Direkter Objektplan Referent: berufsm. Stadtrat Ulrich (Beilagen 1.0 bis 1.6) Beschluss (öffentlicher Teil)  

Gesamter öffentlicher TOP
PDF-Datei  

https://online-service2.nuernberg.de/Eris/MeetingPanel/proceed?meetingId=4072&action=selectAgendaItem&agendaItemId=54500    

(15-seitige PDF-Datei)
 

Zum Delfinarium II und über unsere ablehnende Haltung der Sanierungspläne haben wir im August 2015 bereits ausführlich auf unserer Webseite berichtet:
 

Delfinarium II:   http://walschutzaktionen.de/2864811.html  

Sanierung:   http://walschutzaktionen.de/2864832.html  

Von einer vorübergehenden Unterbringung der Delfine in dem Ausweich-Quartier Delfinarium II wird von Seiten der Verantwortlichen gesprochen. 
 

Dabei ist heute schon klar, dass manche Delfine, wie „Jenny“, dort über einen sehr langen Zeitraum eingesperrt werden, denn dass manche Delfine Baulärm nicht vertragen, ist den Verantwortlichen schon seit Jahren bekannt!
 

Aus einem Schreiben des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vom 02.12.2012 geht hervor:
 

„Die Delfine Jenny und Moby sind niereninsuffizient. Da Delfine ihren Trinkwasserbedarf aus der aufgenommenen Nahrung decken, ist es wichtig, dass niereninsuffiziente Tiere, die einen erhöhten Trinkwasserbedarf haben, immer ausreichend Futter aufnehmen. Um den erhöhten Wasserbedarf zu decken, wird den Delfinen zusätzlich Gelantine gefüttert und eingegeben. Dennoch besteht bei zu geringer Futteraufnahme die Gefahr, dass sich die Nierenwerte verschlechtern. Frau Dr. … gab an, dass der Delfin Jenny häufiger Diazepam verabreicht bekäme, um schwerwiegenden Problemen vorzubeugen, da Jenny bei Aufregung die Futteraufnahme einstellen würde.“    

Zudem ist schon seit Jahren bekannt, dass "Jenny" immer wieder das Schlauchtraining (ihr wird dabei ein Wasserschlauch in den Rachen geschoben) verweigert! Sie nimmt damit kein für sie notwendiges Wasser auf. Auch nimmt sie nicht immer die Gelantine!  

Es bleibt zu hoffen, dass den Delfinen während den Sanierungsarbeiten nicht noch zusätzlich Diazepam zur "Appetitanregung" gegeben wird, wie das laut Aussage des Zoo-Direktors Dag Encke in der Vergangenheit schon öfters der Fall war!  

Die Mini-Becken des Delfinariums II besitzen zusammen gerade einmal eine Wasserfläche von 255 m2! Bei der Unterbringung von den bisher vorhandenen 10 Delfinen stünde jedem Delfin eine Fläche von 5 x 5 Meter zur Verfügung! Die Tiefe der Becken beträgt 3,65 m, welche heutzutage für die eine Delfinhaltung ebenfalls nicht legal ist!
 

Wird die Zucht von Delfinen eingestellt, dann ist das nach der Aussage von Benjamin Schulz Tierquälerei!
 

Was ist es, wenn 10 Delfine in einem heruntergekommen 40 Jahre alten Gebäude (Delfinarium I), das nicht saniert wird und in den erst vier Jahre alten Außenbecken (Delfin-Lagune), die über mehrere Jahre saniert werden müssen und den Baulärm ertragen sollen, während dort die Shows fortgesetzt werden sollen, eingesperrt werden?
 

Oder 10 Delfine in einem Mini-Ausweichquartier (Delfinarium II) mit einer Wasserfläche von 1/5 eines normalen Schwimmbades eingesperrt werden?  

Ist dies keine Tierquälerei?
 

Der für den Tiergarten zuständige Bürgermeister Christian Vogel kanzelte diese Woche bei der Entscheidung für die Finanzierung der Sanierung des Delfinariums II die Stadträtin Monika Krannich (Bündnis90/Die Grünen) ab, die durchschaute, was da eigentlich beschlossen werden solle und diese Pläne für ihre Partei ablehnte!
 

Die Grünen stimmten gegen den Sanierungsbeschluss. Stadträtin Monika Krannich nannte es „erschreckend“, dass die Empfehlungen des Säugetiergutachtens in keiner Weise erfüllt seien. Statt 900 Quadratmetern habe die Tümmler-Gruppe lediglich 260 Quadratmeter Platz. Auch die Beckentiefe von weniger als vier Metern hält die Architektin keineswegs für ausreichend.  

Außerdem merkte Stadträtin Krannich an, dass die Versicherungssumme für die Lagune-Schäden auf 300 000 Euro begrenzt sei. Der Rest dürfte wohl an der Stadt hängenbleiben.
 

Auf diese Äußerungen reagierte Bürgermeister Vogel „extrem verwundert und fast entsetzt“. Diese „Mutmaßungen, Spekulationen und durch nichts belegten Meinungen“ weise er auf das Entschiedenste zurück.“


http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/nurnberg-streit-um-ausweichbecken-fur-delfinlagune-1.4793994?searched=true  

Andreas Morlok

CEO ProWal



20.11.15 – Wie bekommt man das Plastik wieder aus den Meeren? - http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article149081246/Wie-bekommt-man-das-Plastik-wieder-aus-den-Meeren.html


18.11.15 - Australien bestraft japanischen Wal-Schlächter - http://www.handelszeitung.ch/vermischtes/australien-bestraft-japanischen-wal-schlaechter-920086


16.11.15 – Video – Delfine - Eine fantastische Reise in die Welt der Delfine (Dokumentation) - https://www.youtube.com/watch?v=7godHX4GEEo


16.11.15 - Umfrage: Große Mehrheit für die Schließung des Delfinariums in Harderwijk/Holland! Nach einer Umfrage einer Online-Zeitung, befürworten 71 % der mehr als 3.200 Teilnehmer die Schließung des Delfinariums in Harderwijk! Tierschutzorganisationen fordern Politiker auf, nun ernsthaft über die Gefangenschaftshaltung von Delfinen zu beraten.  - http://www.piepvandaag.nl/driekwart-ondervraagden-sluiting-dolfinarium/


15.11.15 - 1000 Nadelstiche gegen den Tiergarten - Die Delphin-Lagune in Nürnberg kommt nicht aus den Schlagzeilen - http://www.mittelbayerische.de/region/nuernberg-nachrichten/1000-nadelstiche-gegen-den-tiergarten-21503-art1306635.html


13.11.15 - "Die Idee, dass ich mit den Delfinen im Meer gebären wolle, wurde von der Presse schlichtweg erfunden." - http://www.mopo.de/familie/berlinerin-auf-hawaii-wie-delfine-ihr-bei-der-geburt-halfen,27870658,32369874.html


11.11.15 -  Orca-Show-Einschränkung im Seaworld wird den "Niedergang des Unternehmens" kaum aufhalten - http://www.presseportal.de/pm/111206/3172336


11.11.15 – Marineland in Antibes - Nach der Überschwemmung des Freizeitparks und aller Betonbecken, in denen Meeressäuger eingesperrt sind, scheint die Wasseraufbereitungsanlage wieder zu funktionieren. Mindestens vier Delfine starben dieses Jahr in diesem Delfinarium. Zwei Große Tümmler, deren Tod die Parkleitung vertuschen wollte und zwei Ocras. Der Park plant seine Wiedereröffnung für den Publikumsverkehr im Frühjahr 2016. ProWal wird im Mai 2016 im Rahmen seiner Kampagne "EU - Dolphinarium Free" zusammen mit französischen Aktivisten die Schließung des Delfinariums in Antibes fordern - https://www.francebleu.fr/infos/climat-environnement/marineland-ouvre-ses-portes-un-mois-et-demi-apres-les-intemperies-1447195334


11.11.15 - Auch in Holland wird nun über den Unsinn von Delfinarien heftigst diskutiert.  

http://www.ad.nl/ad/nl/1012/Nederland/article/detail/4183433/2015/11/11/Moeten-we-vrezen-voor-ons-Dolfinarium.dhtml 

http://www.destentor.nl/regio/harderwijk/moeten-we-vrezen-voor-ons-dolfinarium-in-harderwijk-1.5428546  

TV Ab Minute 3:40
 

http://www.rtlxl.nl/#!/_editie-nl-216694/f84f43a9-3531-3558-9e1f-b9a0f31463e0


11.11.15 - Orca-Show-Einschränkung im Seaworld wird den "Niedergang des Unternehmens" kaum aufhalten - http://www.presseportal.de/pm/111206/3172336


09.11.15 - Fischereiverbände wollen Wale in der Ostsee schützen - http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article206553791/Fischereiverbaende-wollen-Wale-in-der-Ostsee-schuetzen.html


07.11.2015 - Sanierung der Delfinlagune: Muss der Steuerzahler einspringen? - http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/sanierung-der-delfinlagune-muss-der-steuerzahler-einspringen-1.4769968?searched=true


06.11.15 - Journalist deckt Finanzierungsskandal beim Delfinarium Nürnberg auf - "Refinanzierung buchungstechnischer Trick der Stadt" - http://www.focus.de/kultur/diverses/delfinarium-journalist-deckt-finanzierungsskandal-beim-delfinarium-nuernberg-auf-refinanzierung-buchungstechnischer-trick-der-stadt_id_5067284.html  


06.11.2015 - Säuger stranden in Neuseeland - Dutzende Grindwale verenden im Sand - http://www.n-tv.de/panorama/Dutzende-Grindwale-verenden-im-Sand-article16299101.html


04.11.15 - Wal-Baby in Australien nach spektakulärer Rettungsaktion gerettet - http://www.salzburg24.at/wal-baby-in-australien-nach-spektakulaerer-rettungsaktion-gerettet/4508416


04.11.15 - Kurz-Video - Ein Delfin hat das Recht auf Freiheit! - https://www.youtube.com/watch?v=5Ze9Osz99h4


03.11.15 - Dolphin Discovery, ein mexikanisches Unternehmen aus Cancun, welches der größte Betreiber von Delfinarien in Mexiko und Lateinamerikas ist, versucht nun auch mit der Übernahme des Delfinariums ZOOMARINE in Rom/Italien in Europa Fuß zu fassen. - http://cancunmio.com/0051309-dolphin-discovery-compra-parque-acuatico-zoomarine-de-roma-italia/


03.11.15 - Forscher filmen erstmals seltenen Omurawal - http://www.geo.de/GEO/natur/tierwelt/wale-forscher-filmen-erstmals-seltenen-omurawal-81823.html


03.11.15 - Gestrandete Wale - Trauriges Ende am Strand von Calais - http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/grindwale-am-strand-von-calais-in-frankreich-verendet-13889857.html


01.11.15 - Video - Freilebende Delfine - https://www.youtube.com/watch?v=KoVdcVnnikM&feature=share


30.10.15 - Nach dem Tod eines Tauchers im letzten Jahr und nach einem Gerichtsprozess und den Vorwürfen von Steuerverschwendung steht das Militär-Programm mit Kampf-Delfinen in San Diego (USA) auf dem Prüfstand. Es gibt Pläne, dass Teile des Projektes beendet werden und die Delfine in den "Ruhestand" versetzt werden sollen - http://www.760kfmb.com/story/30390208/cbs-news-8-exclusive-navy-contractor-fined-after-dolphin-trainer-death


30.10.15 - Warum arbeitet der Tiergarten Nürnberg mit einem Delfinarium zusammen, welches in der Vergangenheit Delfine aus Japan importiert hat?

Auf der Webseite des Nürnberger Tiergartens wird die Zusammenarbeit mit dem Delfinarium in Harderwijk in Holland bestätigt:

http://tiergarten.nuernberg.de/entdecken/aenderungen-im-tierbestand/detail/news/2012-03-19-delphin-anke-ist-aus-holland-zurueck.html

Der Nürnberger Tiergarten-Direktor, Dag Encke, lässt sich in diesem Artikel über die Haltung von Delfinen in anderen Ländern aus:

„Die haben in Taiji festgestellt, dass man mit lebenden Tieren ein Schweinegeld machen kann. Und es gibt Hunderte Einrichtungen, die sich Zoo nennen, aber keiner sind“, sagt Encke. „Da kauft sich auch irgendein türkisches Hotel ein Tier."

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article128351714/Wenn-irgendein-tuerkisches-Hotel-Delfine-kauft.html

Es stellt sich uns die Frage, warum arbeitet dann Herr Encke mit dem Delfinarium in Holland zusammen, das nachweislich in der Vergangenheit Delfine aus Japan importiert und damit den Handel, also auch den Fang von wildlebenden Delfinen, gefördert hat?

Hat der Nürnberger Zoo-Direktor noch nie etwas von den drei Delfinen „Bandar“, „Sivia“ und „Orban“ gehört? Alle drei Pseudorcas (Kleine Schwertwale) kamen 1987 von Japan nach Holland und starben dort in den Jahren 1992, 1993 und 1994.

Ist es nicht endlich an der Zeit, dass das Delfinarium in Holland aus dem intransparenten Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Delfine ausgeschlossen und der Nürnberger Tiergarten die Zusammenarbeit mit diesem Delfinarium beendet?

Anstatt sich über andere Delfinarien auszulassen, könnte sich der Nürnberger Zoo-Direktor an der Aufklärung beteiligen, wo die Delfine „Olli“ und „Blecky“ verblieben sind, die ebenfalls aus Japan in Delfinarien nach Deutschland kamen!

Andreas Morlok

CEO ProWal






30.10.15 - Einziges Delfinarium in Finnland schließt zum Frühjahr 2016 - http://www.parkerlebnis.de/saerkaenniemi-schliesst-delphinarium_17649.html


30.10.15 - Nach dem Tod eines Tauchers im letzten Jahr und nach einem Gerichtsprozess und den Vorwürfen von Steuerverschwendung steht das Militär-Programm mit Kampf-Delfinen in San Diego (USA) auf dem Prüfstand. Es gibt Pläne, dass Teile des Projektes beendet werden und die Delfine in den "Ruhestand" versetzt werden sollen - http://www.760kfmb.com/story/30390208/cbs-news-8-exclusive-navy-contractor-fined-after-dolphin-trainer-death


29.10.15 - ProWal-Video - Taiji / Japan - Warum müssen wildgefangene Delfine toten Fisch fressen? Die Antwort ist etwas ganz Perfides! - https://www.youtube.com/watch?v=RE-HUCGUl2A&feature=em-upload_owner


29.10.15 - Podemos gegen Delfinarium auf Lanzarote - http://www.kanarenexpress.com/1000003/1000009/0/46485/article_tf.html


28.10.15 - Kanada: Bootsunglück von Walbeobachtern durch Welle verursacht - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/bootsunglueck-von-walbeobachtern-in-kanada-durch-welle-verursacht-a-1059901.html


27.10.15 - Tiergarten Nürnberg - Psychopharmaka bei Delfinen - Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaft tatenlos - http://www.presseportal.de/pm/111206/3157868


26.10.15 - Mindestens fünf Tote bei Unglück von Walbeobachtungsboot vor Kanada - https://de.nachrichten.yahoo.com/mindestens-f%C3%BCnf-tote-bei-ungl%C3%BCck-von-walbeobachtungsboot-vor-kanada-071058964.html


24.10.15 - ProWal-Video - Abrichtung wildgefangener Delfine in Taiji/Japan - https://www.youtube.com/watch?v=fbPJmvqP9yI&feature=em-upload_owner


22.10.15 - Nürnberger Zoo - Nach STERN-Bericht - Tiergarten-Chef weist dauerhaften Arzneimittel-Einsatz zurück - http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/tiergarten-chef-weist-dauerhaften-arzneimittel-einsatz-zuruck-1.4736363

Anmerkung WDSF - http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien/delfinarium-nuernberg/psychopharmaka


19.10.15 - ProWal-Recherche vor Ort - Taiji – Auf der vergeblichen Suche nach zwei Beluga-Walen

Am 17. Februar 2013 wurden zwei etwa vier Jahre alte Beluga-Wale, die in Russland gefangen wurden, von Wladiwostok nach Taiji transportiert. Das Männchen und das Weibchen wurden damals gegen vier wildgefangene Delfine aus Taiji getauscht.

Die Belugas wurden in die Seegehege des Dolphin Base in Taiji gebracht und sollten eigentlich ein Highlight für Touristen werden.

http://rosedixon.net/2013/02/18/swapping-belugas-for-4-bottlenose-dolphins-18213-taiji-terror-tales/

Bei schönem Wetter fährt einmal am Tag ein Touristenboot von einem Nachbarort an das Seegehege und die Touristen an Bord klatschen und jubeln, wenn die hungrigen Delfine, die allesamt in der blutigen Bucht gefangen wurden, ihre Tricks vorführen müssen.

Wir begaben uns auf die Suche der beiden Beluga-Wale und konnten sie nirgendwo in Taiji finden. Sie befanden sich nicht mehr in dem Seegehege des Dolphin Base. Auch nicht in einem zweiten Gehege in dieser Bucht, welches dem Dolphin Base angehört und von der Öffentlichkeit völlig abgeschottet wird.

Die Beluga-Wale befanden sich natürlich auch nicht in den Seegehegen im Hafen von Taiji, denn dort befinden sich die Delfine, die in der Bucht gefangen und auch als Show-Delfine abgerichtet werden. Ein öffentlicher Publikumsverkehr gibt es dort nicht. Wir suchten auch alle Becken im Wal-Museum ab, da dieses ja besonderen Wert auf seltene Tiere legt, wie solche, die z. B. einen Gen-Defekt aufweisen. Nirgendwo fanden wir die zwei Belugas.

Erst bei einem Gespräch mit einen Cove-Monitor von Ric O`Barrys Dolphin Project brachte Klarheit. Die beiden Beluga-Wale kamen nicht, wie von uns zuletzt vermutet, in ein japanisches Delfinarium, sondern starben durch die große Hitze im Sommer in Taiji. Beide Belugas, die an arktische Temperaturen gewöhnt waren, müssen jämmerlich zugrunde gegangen sein.

Über den Verbleib der vier wildgefangenen Delfine, die von Taiji nach Russland kamen, konnten wir nichts mehr in Erfahrung bringen. Die Intransparenz der weltweiten Delfinarien-Industrie ist ja hinlänglich bekannt.

ProWal ruft aus Tierschutzgründen nicht nur dazu auf, alle Anlagen zu boykottieren, in denen Delfine und Wale in Gefangenschaft gehalten werden, sondern bittet auch darum, sich auch aktiv für die Schließung aller Delfinarien einzusetzen!

Andreas Morlok
CEO ProWal





Foto: ProWal - Dolphin Base - Oktober 2015



Medienberichte zum Unwetter in Antibes/Südfrankreich und dem Tod von einem Orca im Marineland:


16.10.15 - Chef muss gehen; Diesel im Orca-Becken entdeckt - Der Druck auf Marineland steigt - http://www.rczeitung.com/index.php/provence-cote-dazur-artikel/items/der-druck-auf-marineland-steigt-13084.html 

 
15.10.15 – Marineland-Direktor entlassen - http://www.examiner.com/article/france-director-of-marineland-fired-after-orca-dies 

 
13.10.15 - Die Beurteilung über die Geschehnisse und der aktuelle Stand im Marineland in Antibes fällt natürlich nicht leicht. Die widersprüchlichen Aussagen des Betreibers, den Delfinen geht es gut, einen Tag später verkündet man den Tod eines Orcas, tun ihr übriges dazu. Absehbar war jedoch, dass die Wassermassen, die in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober in das Marineland eindrangen und jede Menge Schlamm mit sich führten, es zu Problemen mit der Wasseraufbereitung führen musste! Es stellt sich die Frage, warum die Delfine nicht umgehend evakuiert wurden? Gab es keinen Notfallplan? War der Tod des Orcas vermeidbar? Sind die anderen Delfine gefährdet? Mehrere Tierschutzorganisationen fordern nun eine umgehende behördliche Untersuchung der Vorfälle. Das Marineland hat angekündigt, seine Anlage dieses Jahr nicht mehr für den Publikumsverkehr zu öffnen. Der Betreiber gibt sich trotzig: "Das Marineland gibt es bereits seit 45 Jahren und wird noch weitere 45 Jahre existieren." ProWal wird nächstes Jahr, im Rahmen der Kampagne "EU - DOLPHINARIUM FREE" eine Demonstration vor dem Marineland durchführen und sich für die Schließung dieser katastrophalen Anlage einsetzen! - http://www.bbc.co.uk/newsbeat/article/34515872/french-water-park-marineland-criticised-after-killer-whale-dies


12.10.15 - Orca im Marineland in Antibes gestorben! - "Auch das Marineland in Antibes wurde hart von den Fluten getroffen: Laut Nice Matin wurden etwa 90 Prozent des Tierparks verwüstet. Direktor Bernard Giampaolo zeigt sich trotz allem recht positiv: „Es gibt Marineland bereits seit 45 Jahren und es wird Marineland auch in den nächsten 45 Jahren noch geben.“ Zunächst hatten offenbar alle Tiere das Unwetter gut überstanden; heute Mittag wurde jedoch der Tod eines Orca-Wals bekanntgegeben. Mit einer Wiedereröffnung des Tierparks ist nicht vor Ende des Jahres zu rechnen." - http://www.rczeitung.com/index.php/provence-cote-dazur-artikel/items/suche-nach-normalitaet.html 

http://blog.seattlepi.com/candacewhiting/2015/10/12/killer-whale-dies-following-the-muddy-disaster-at-marineland/


05.10.15 - Durch das schwere Unwetter in Südfrankreich, wurden auch einige Einrichtungen im Freizeitpark in Antibes, in dem auch Meeressäuger in Gefangenschaft gehalten werden, stark beschädigt. Scheinbar funktionieren teilweise die Filteranlagen zur Reinigung des Wassers nicht mehr, was nun die Tiere gefährdet! - http://www.francetvinfo.fr/meteo/inondations/intemperies-dans-le-sud-est/video-intemperies-dans-le-sud-est-le-marineland-d-antibes-durement-touche_1112815.html 


16.10.15 - Delfin-Kalb von gefährlichen Plastikbändern befreit - http://www.baynews9.com/content/news/baynews9/news/article.html/content/news/articles/bn9/2015/10/16/dolphin_calf_freed_f.html


16.10.15 - 21 Delfine und elf Meeresschildkröten - Mysteriöses Tiersterben im Nordwesten von Mexiko - http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/7463252/mysterioeses-tiersterben-im-nordwesten-von-mexiko.html


15.10.15 - Pagoden und Delfine – Video – Delfinarium in Nord-Korea - http://www.rp-online.de/politik/pagoden-und-delfine-freizeitparks-in-nordkorea-vid-1.5474478


15.10.15 - Ein Video, deren Veröffentlichung SeaWorld gerne verhindert hätte. Es zeigt einen Orca in Gefangenschaft, der aus Frustration, Wut und Verzweiflung immer wieder seinen Kopf auf den Boden aufschlägt.
Der Betreiber behauptet, es sei ein Spiel des Delfins.
In freier Wildbahn wurde ein solches Verhalten jedoch noch nie beobachtet. - https://www.facebook.com/nonalacaptivite/videos/764260977001704/


14.10.15 - Was steckt dahinter? – Fragen an einen Biologen zur Delfinschwimm-Therapie - http://www.gesuendernet.de/gesundheit/experteninterviews/item/1216-was-steckt-dahinter-fragen-an-einen-biologen-zur-delfinschwimm-therapie.html


12.10.15 - SeaWorld darf keine Orcas mehr züchten - http://www.tierwelt.ch/?rub=4496&id=41675


12.10.15 – Empfindsame Meeressäuger - Grindwal-Familie trauert um totes Kalb - http://www.dailymail.co.uk/news/article-3266988/Whale-near-Hawaii-s-Big-Island-carries-calf-mouth-grieving.html


11.10.15 - Kurz-Video - Superpod von freilebenden Delfinen - http://www.theguardian.com/environment/video/2015/sep/24/thousands-leaping-dolphins-super-pod-costa-rica-video?CMP=fb_gu


10.10.15 - Ein kleines Jubiläum vor dem Zoo-Eingang in Nürnberg

Heute „feiert“ der Tierschutzaktivist Thomas Endres aus Nürnberg ein kleines Jubiläum. 

Zum einhundertsten Mal in diesem Jahr steht Thomas heute vor dem Eingang des Nürnberger Tiergartens und klärt über eine Flyer-Verteilung die  Besucher über die Haltung der Delfine in Gefangenschaft auf. 

Ein herzliches Dankeschön für deinen vorbildlichen Einsatz, Thomas! Natürlich bedanken wir uns an dieser Stelle auch bei den Mitstreitern, die Thomas vor Ort bei der Verteilung helfen!

Gerne unterstützen wir auch weiterhin das Team um Thomas mit der Zurverfügungstellung der Flyer, über welche die Besucher Hintergrund-Informationen über die Delfinhaltung erhalten, die im Zoo natürlich nicht erhältlich sind.

Die an fast jedem Wochenende stattfindende Flyer-Verteilung starteten wir im April 2014. Mehr als 50.000 Flyer wurden bis heute an die Besucher verteilt. Da den Zoo meist Familien besuchen, konnten wir über die Flyer-Verteilung schon eine beachtliche Menge von Besuchern erreichen. Auch über die vielen Gespräche, welche das Flyer-Team vor Ort mit den Besuchern bislang führte.

Thomas versicherte uns, dass er so lange weitermachen wird, bis das Delfinarium geschlossen wird.

Danke Thomas für Deinen aktiven Einsatz zum Schutz der Delfine. Ich bin sehr stolz auf Dich und Dein Team!

Nürnberg – Delfinfrei!

 
Andreas Morlok

CEO ProWal








09.10.15 - Das dubioseste Delfin-Karussell in Europa dreht sich weiter!

Auf dem Flughafen in der ukrainischen Stadt Odessa wurde ein gechartertes Frachtflugzeug entdeckt. Die Fracht brisant: Lebende Delfine!

An und für sich sollte dieser Transport geheim gehalten werden und es stellte sich heraus, dass das Transportflugzeug von dem ukrainischen Delfinarien-Betreiber, dem Konsortium „Nemo“ mit Hauptsitz in Odessa, für mehr als 100.000 Dollar gechartert wurde. Auf Nachfragen bei der Nemo-Geschäftsleitung zum Inhalt und Ziel der brisanten Fracht, äußerte sich diese nur mit einem Wort: „Geschäftsgeheimnis“.

Durchgesickert ist allerdings, dass sich das Transportflugzeug auf den Weg nach Asien machen sollte. Auch sollen Delfinarien im Iran und auch in der Türkei mit diesem Transport in Verbindung stehen.

Im thailändischen Phuket errichtete „Nemo“ in diesem Jahr ein neues Delfinarium, für das nun seit kurzem die Betriebsgenehmigung der thailändischen Behörden vorliegt. Auch wurde die Genehmigung erteilt, dass Delfine aus der Ukraine nach Thailand importiert werden dürfen, weil der Eigentümer scheinbar nachweisen konnte, dass die Delfine aus eigenen Nachzuchten stammten.

Wie wir bei mehreren Besuchen beim Umweltministerium in Kiew bestätigt bekamen, gab es in allen ukrainischen Delfinarien in den letzten zehn Jahren weniger als ein Dutzend Geburten und nicht alle Nachzuchten überlebten.

„Nemo“, welches mehrere Delfinarien im In- und Ausland betreibt war deshalb auf illegale Wildfänge im Schwarzen Meer und auf Importe von wildgefangenen Delfinen aus Taiji/Japan angewiesen. Es gab mehrere Käufe in Japan. Zuletzt wurden im Mai 2013 zwanzig untrainierte Delfine für 150.000 € aus Taiji erworben und nach Odessa gebracht. Die Abrichtung der Tiere für die Shows übernahm das Konsortium selbst. Es ist deshalb kaum möglich, dass das Unternehmen einen Überschuss von selbst gezüchteten Delfinen besitzt. Der Verdacht, dass nun erneut Dokumente gefälscht worden sind, liegt sehr nahe! Dies war in der Vergangenheit bei einem Delfin-Transport von der Ukraine nach Ägypten schon einmal der Fall.

Da bei dem jetzigen Transport auch Iran eine Rolle spielt, ist es sehr wahrscheinlich, dass „Nemo“ nun die aus Taiji bezogenen und selbst abgerichteten Delfine für teures Geld an ein iranisches Delfinarium verkauft hat. In der Türkei sollen sich von dem Konsortium verpachtete Delfine befinden, die bei diesem Transport auch eine Rolle spielen sollten. Die Hintergründe dafür bleiben wohl im Dunkeln.

„Nemo“ kam in den letzten Jahren in der Ukraine immer wieder in die Schlagzeilen. In Kiew „beschlagnahmte“ das Unternehmen einfach ein Grundstück und baute darauf ein Delfinarium. Der Bruder des Betreibers saß damals im Stadtrat und deckte diesen ungeheuerlichen Vorgang. Nach einem zweijährigen Gerichtsstreit verlor „Nemo“ den Prozess gegen den eigentlichen Grundstückseigentümer und wurde dazu verurteilt sein Delfinarium zu schließen und dieses auch wieder abzureißen. Es befindet sich gar in der Nähe einer U-Bahn-Linie und schon mehrfach senkte sich der Boden und hinterließ Risse. Bei unserem letzten Ukraine-Besuch in Kiew im Mai wiesen wir den Ex-Boxer Klitschko, der in Kiew Bürgermeister ist, auf diesen Prozess und die Schließung des Delfinariums hin, welches jedoch bis heute besteht und im Betrieb ist! In dem Delfinarium befinden sich sechs Delfine – allesamt stammend aus Taiji!

Nach unserer Forderung an das Umweltministerium alle Delfine in den ukrainischen Delfinarien zu registrieren, kam das Ministerium dem zwar nach, aber über Nacht wurden Delfine aus der Ukraine in Delfinarien auf die von Russland annektierte Krim transportiert und damit dem Zugriff der ukrainischen Behörden entzogen. Für acht Delfine konnte der Eigentümer keine Herkunftsnachweise erbringen! Von den Behörden beschlagnahmte Tiere in einem illegal errichteten Delfinarium in Sudak brachte der Eigentümer ebenfalls in einer Nacht- und Nebelaktion in „Sicherheit“ und entzog damit auch den Behörden den Zugriff.

Unüberschaubar und erst recht nicht kontrollierbar werden Delfine in und aus der Ukraine verschoben. Das dubioseste Delfin-Karussell in Europa dreht sich weiter und kann nur gestoppt werden, wenn die Besucher überall auf der Welt den Delfin-Shows fernbleiben!

http://dumskaya.net/news/odesskie-delfinovody-otpravili-samolet-s-morskim-051104/



Andreas Morlok

CEO ProWal

 

Nachtrag:


19.10.15 - Dolphins, seals arrive at Phuket's Nemo marine park -

http://www.thephuketnews.com/dolphins-seals-arrive-at-phuket-b100mn-nemo-marine-park-54597.php




09.10.15 - Ankündigung ProWal-Aktion gegen japanisches Delfinarium

Die Abnehmer für wildgefangene Delfine aus Taiji sind nicht die Delfinarien in aller Welt allein, sondern auch die Delfinarien-Industrie in Japan selbst.

Über 50 kommerzielle Anlagen gibt es in Japan, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten und für Shows missbraucht werden. Die Zuchterfolge sind nicht nachhaltig und der Bedarf an weiteren Tieren ist enorm. Viele Delfinarien waren bis vor wenigen Wochen in dem japanischen Zoo-Verband (JAZA) organsiert und verließen diesen, nachdem dieser beschlossen hat, dass seine Mitglieder keine Delfine mehr aus Taiji kaufen dürfen. Damit ist der Weg für die Delfinausbeuter frei, weiterhin Tiere aus Taiji zu beschaffen.

Niemand engagiert sich in Japan gezielt und intensiv für die Schließungen der dortigen Delfinarien! Das muss sich ändern, damit die Nachfrage nach wildgefangenen Delfinen verringert werden kann.
Eine gewaltige und langfristige Arbeit steht an, die wir in Kürze beginnen werden, verbunden mit der Hoffnung, dass sich viele engagierte Kräfte aus dem Ausland und in Japan selbst, ebenfalls mit dieser Zielsetzung einbringen werden.

Vor zwei Wochen recherchierten wir in Tokyo in einem Delfinarium und waren sehr entsetzt darüber, wo und wie die Delfine, aber auch ein Seehund, dort gehalten werden. Neben Großen Tümmlern, Weiß-Seiten-Delfinen gibt es in dieser Anlage auch wildgefangene Kleine Schwertwale (False-Killer-Whales), die kaum Platz haben. Die Wassertiefe in einem Beckenbereich ist so gering, dass die Tiere beim Tauchen gerade zur Hälfte im Wasser sind! In einem Mini-Pool außerhalb des Show-Beckens befindet sich ein Seehund in einem Käfig, indem er sich nicht einmal im Wasser umdrehen kann! Die Tiere liegen außerhalb der Showzeiten lethargisch im Wasser und haben überhaupt keine Beschäftigung.

Das Delfinarium befindet sich inmitten eines riesigen Hotel-Komplexes mit Shopping-Mall und mehr als 3.500 Zimmern.

Wir bereiten eine Online-Aktion vor und werden alles versuchen, dass dieses Delfinarium geschlossen wird. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung!

Für die Delfine!

Andreas Morlok
CEO ProWal








Berichte zu:

Mario Barth deckt im Nürnberger Tiergarten auf und fordert "Freiheit für Flipper" -
http://www.presseportal.de/pm/111206/3141961 

http://www.rtl.de/cms/mario-barth-deckt-auf-grosse-facebook-aktion-freiheit-fuer-flipper-delfine-endlich-artgerecht-halten-2479847.html 


Tiergarten Nürnberg: Mario Barth will "Millionen-Verschwendung" aufdecken - http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Tiergarten-Nuernberg-Mario-Barth-will-Millionen-Verschwendung-aufdecken;art88523,1279792 

 
Weitere Informationen auf der Webseite des WDSF - http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien/delfinarium-nuernberg/aktuell



08.10.15 - Schnabelwal soll allein ins Meer zurückfinden - https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Schnabelwal-soll-allein-ins-Meer-zurueckfinden,schnabelwal108.html


08.10.15 - Protestaktion gegen SeaWorld - Steve-O muss ins Gefängnis - http://mobil.n-tv.de/leute/Steve-O-muss-ins-Gefaengnis-article16097516.html


07.10.15 - Bericht über das Delfinarium im Palmitos Park auf Gran Canaria - http://www.dauphinlibre.be/palmitos-park-dauphins-de-montagne-sous-un-soleil-de-plomb/


06.10.15 - Laute sollen Schnabelwal aus Ostseebucht lotsen - http://www.svz.de/mv-uebersicht/mv-panorama/laute-sollen-schnabelwal-aus-ostseebucht-lotsen-id10888256.html


05.10.15 - Bilder aus dem Loro Parque Teneriffa: DAS macht die Gefangenschaft mit Orcas - http://www.veganblog.de/2015/10/bilder-aus-dem-loro-parque-teneriffa-das-macht-die-gefangenschaft-mit-orcas/


05.10.15 - Ergebnis einer Konferenz durch die Initiative von Barack Obama - Die USA und weitere Länder errichten mehrere Meeresschutzgebieten - Chile errichtet gar das drittgröße Meeresschutzgebiet der Welt! -  - New marine sanctuaries in U.S., Chile to be declared in 'Our Ocean' conference - http://latino.foxnews.com/latino/news/2015/10/05/new-marine-sanctuaries-in-us-chile-to-be-declared-in-our-ocean-conference/



05.10.15 - Tipp zur Wettervorhersage in Taiji/Japan

Nicht nur uns, sondern auch viele Delfinfreunde interessiert die aktuelle Wetter-Entwicklung in Japan während der Delfin-Treibjagdsaison.

Regnet oder stürmt es, dann fahren die Delfinkiller von Taiji nicht auf das Meer hinaus, um Delfine zu suchen. Schönes, windarmes und trockenes Wetter kann über die Gefangenschaftsnahme oder gar Leben und Tod von Delfinen entscheidend sein, falls sich solche Familien vor den Küstengewässern Taijis aufhalten.

Damit das tägliche und unerträgliche Warten, ob die Bucht nun Blau oder Rot sein könnte, etwas einfacher wird, empfehlen wir diese Wettervorhersageseite, die uns ziemlich zuverlässig erscheint. Sie enthält gar stündliche und minütliche Vorhersagen und auch einen Blick auf das Wetter-Radar. -
http://www.accuweather.com/en/jp/taiji-cho/226508/weather-forecast/226508






03.10.15 - Nach einem längeren Aufenthalt haben wir Japan nun wieder verlassen.

Zeitgleich unterstützten wir den Aufbau eines Tierheimes in Griechenland.

Informationen dazu folgen.




Foto: ProWal – Besuch bei „Angel“ im Wal-Museum in Taiji



02.10.15 - Mensch ist eine vielfältige Gefahr für Wale - http://www.vaterland.li/wirtschaft/international/Mensch-ist-eine-vielfaeltige-Gefahr-fuer-Wale;art105,158275


01.10.15 - Can You Teach a Captive Dolphin to Be a Wild Dolphin Again? Yes, You Can, According to National Geographic - http://www.thestranger.com/blogs/slog/2015/10/01/22949254/can-you-teach-a-captive-dolphin-to-be-a-wild-dolphin-again-yes-you-can-according-to-national-geographic


30.09.15 - Island beendet Walfang-Saison und degradiert sich zum schäbigen Handlanger Japans! - 155 (auf dem Papier geschützte) Finnwale und 29 Zwergwale wurden von Islands Walfänger getötet - Das Fleisch der Finnwale wird in Island nicht konsumiert und ist für den Verkauf nach Japan vorgesehen - http://www.ndtv.com/world-news/iceland-says-it-killed-184-whales-this-year-1224870


29.09.15 - Neuseeland richtet neues Meeresschutzgebiet ein - http://www.krone.at/Nachrichten/Neuseeland_richtet_neues_Meeresschutzgebiet_ein-Gross_wie_Frankreich-Story-474366


29.09.15 - Seltene Walart in der Ostsee entdeckt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ostsee-gestrandeter-wal-ist-seltene-art-a-1055182.html


28.09.15 - Sehr erfreulich! - Georgia-Delfinarium verliert Rechtsstreit und darf keine 18 wildgefangene Beluga-Wale aus Russland importieren! - http://jacksonville.com/news/georgia/2015-09-28/story/georgia-aquarium-loses-legal-battle-over-beluga-whales


27.09.2015 - Tierschutzaktivisten protestieren jeden Monat vor dem Delfinarium in Brügge und fordern die Schließung. Im einzigen Delfinknast Belgiens soll in Kürze ein Umbau stattfinden. Die Tierschützer sorgen sich um die Gesundheit der Delfine während der Umbauphase. Erst letztes Jahr starb dort ein Baby kurz nach der Geburt. - http://www.rtl.be/info/magazine/science-nature/l-association-bite-back-proteste-a-nouveau-contre-le-delphinarium-du-boudewijn-seapark-757820.aspx


25.09.15 - Video - Verzweiflung pur! - In Gefangenschaft gehaltene Delfine schlagen mit ihren Köpfen auf den Betonboden! - http://www.browardpalmbeach.com/news/peta-video-miami-seaquarium-dolphins-bang-heads-are-wounded-7281843


24.09.15 - Zu viel Wassersport vertreibt Delfine von Mallorcas Küste - http://www.mallorcazeitung.es/tiere/2015/09/20/viel-wassersport-vertreibt-delfine-mallorcas/38712.html


24.09.15 - Die Genehmigungen für ein neues Delfinarium in Thailand scheinen nur noch Formsache zu sein. Damit fasst das ukrainische Konsortium "Nemo", welches mehrere Show-Delfinarien in verschiedenen Ländern betreibt, nun auch Fuss in Asien. "Nemo" behauptet, die 5 - 6 Delfine, die aus der Ukraine nach Thailand gebracht werden sollen, seien alles eigene Nachzuchten, was unmöglich sein kann. Wie wir bei unseren mehrmaligen Gesprächen beim Umweltministerium in Kiew erfahren haben, gab es 11 Geburten in den letzten 10 Jahren in den ukrainischen Delfinarien, von denen heute einige nicht mehr leben. Dass die Zuchtbemühungen von "Nemo" nicht funktionieren untermauern die Importe von wildgefangenen Delfine aus Taiji/Japan in den letzten Jahren. Zuletzt wurden 20 Große Tümmler im Mai 2013 aus Japan in die Ukraine importiert. Gefälschte Formulare über die Herkunft der ukrainischen Delfinen tauchten in den letzten Jahren immer wieder auf. - http://www.thephuketnews.com/fisheries-dept-confirm-dolphins-to-be-imported-for-phuket-dolphinarium-54246.php


20.09.15 - Taiji/Japan – Die weltweite Delfinarien-Industrie lechzt nach Delfinen – Brutale und emotionslose „Fischer“ und Geschäftemacher liefern sie!

Laut Angaben von Ric O`Barrys Dolphin Project wurden in den letzten beiden Tagen in Taiji 46 Große Tümmler in Gefangenschaft genommen. Beobachter von Sea Shepherd berichten gar von 50 Delfinen. Die verbliebenen Delfine, etwa 1/3 des Familienverbandes, die für die Delfinarien-Industrie uninteressanten Tiere, wurden auf das offene Meer hinausgetrieben und nicht getötet. Damit scheint die bisher gültige Vereinbarung zwischen dem Welt-Zooverband WAZA und der Fischervereinigung weiterhin zu gelten, dass im September zwar Große Tümmler gefangen, aber nicht getötet werden dürfen.

Die von den japanischen Behörden genehmigte Fangquote beträgt für die Saison 2015/2016 insgesamt 462 Große Tümmler, die in Taiji gefangen oder getötet werden „dürfen“.

Die Gefangenschaftsnahme von so vielen Tieren ist keine Seltenheit. Vor gut zwei Jahren wurde gar ein Pod von 200 Großen Tümmlern in die Schlachtbucht getrieben. 101 Delfine wurden damals in Gefangenschaft genommen.

Der Fang von 46 oder 50 Großen Tümmlern an diesem Wochenende übersteigt die Anzahl von Großen Tümmlern, die während der gesamten letzten Saison 2014/2015 in Gefangenschaft genommen wurden (41 Tiere)!

Untrainierte Große Tümmler wurden in den letzten Jahren für etwa 8.000 €, abgerichtete Delfine für etwa 34.000 € an die Delfinarien-Industrie verkauft.

Der jetzige Fang hat für die Fischer und Händler einen „Marktpreis“ von etwa 368.000 – 400.000 €, falls die Delfine untrainiert verkauft werden würden oder einen Wert von 1.564.000 – 1.700.000 €, falls die Delfine vor dem Verkauf für die Show-Delfinarien in Taiji abgerichtet werden. Damit würden die Verluste, durch die geringen Fänge von Großen Tümmlern in der letzten Saison, fast wieder wettgemacht.

Schon vor dem Start der diesjährigen Fangsaison lagen in Taiji 155 Bestellungen von Großen Tümmlern der Delfinarien-Industrie vor und da die Saison erst am 1. März 2016 endet, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser Bedarf bis dahin auch gedeckt wird.

ProWal wird, je nach Spenden-Eingänge, weiterhin Vergrämergeräte (Pinger) zur Vertreibung von Delfinen vor der Küste in Taiji einsetzen. Wir bedauern allerdings, dass die Bereitschaft zum Spenden dieses Jahrs sehr viel geringer ist, als noch bei unserer letztjährigen Vergrämer-Aktion, bei der die Fänge der für die Delfinarien-Industrie lukrativen Großen Tümmler um 66 % zur Fangsaison 2013/2014 und zu 75 % zur Fangsaison 2012/2013 zurückging!

Weitere Infos unter: "BLUE COVE" 2015/2016


16.09.15 - Quecksilber im Thunfisch: EU erlaubt höhere Grenzwerte - Foodwatch liegt Arbeitspapier vor. Schwermetall für Menschen hochgiftig. - http://kurier.at/wirtschaft/marktplatz/quecksilber-im-thunfisch-eu-erlaubt-hoehere-grenzwerte/153.062.894


15.09.15 - Video  Brutale Jagd in Japan - Delphin will sich aus Angst an Land retten - http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/7299810/delphin-will-sich-aus-angst-an-land-retten.html


15.09.15 - Endlich ein großer Schritt für den Schutz der Wale! - U.S. Navy Restricts Use of ‘Dolphin- and Whale-Harming’ Sonar in the Pacific Ocean - http://time.com/4034309/explosives-trainings-navy-dolphins-whale-sonar-pacific/


11.09.15 - Bizarres Zeichen der MeeresverschmutzungSee-Elefanten häuten Quecksilber ins Wasser ab - http://www.natur.de/de/20/See-Elefanten-haeuten-Quecksilber-ins-Wasser-ab,1,,1737.html


11.09.15 - Nach Angaben von Sea Shepherd wurden heute in Taiji 10 Rundkopf-Delfine getötet. - Weitere Informationen auf der Live-Stream-Seite von Ric O`Barry - https://dolphinproject.net/media/live-stream/


10.09.15 - Video - Lebensfreude pur - So leben Delfine in Freiheit! - https://www.youtube.com/watch?t=4&v=U08-enQa5cI


10.09.15 - Tierrechtsaktivisten aus der Türkei und aus Russland stürmten mit Bannern mit der Aufschrift "Delfinarien sind Gefängnisse!" das Delfinarium in der Stadt Batumi in Georgien.
Sie forderten die sofortige Schließung des in 2011 reaktivierten Delfinariums und die Freilassung der Delfine, die illegal im Schwarzen Meer gefangen wurden und durch den hohen Chlor-Einsatz im Wasser drohen zu erblinden! - http://www.eurasianet.org/node/74951 


08.09.15 - Wale lernen Dialekt von ihren Freunden - http://science.orf.at/stories/1762728/


08.09.15 - Alles wie gehabt. Der Weltzooverband (WAZA) hat versagt. Der größte Delfinhändler in Taiji, das Wal-Museum, tritt aus dem japanischen Zoo-Verband aus, um die Vorgaben der WAZA, keine wildgefangene Delfine aus den brutalen Delfin-Treibjagden mehr zu erwerben, zu umgehen.
Im Wal-Museum werden die nach ihrem Fang und aus ihren Familien-Verbänden herausgerissenen traumatisierten Delfine unter brutalsten Methoden abgerichtet. Delfine, welche diese Tortur überleben, werden für mehrere zehntausend Dollar an die weltweite Delfinarien-Industrie verkauft - http://www3.nhk.or.jp/nhkworld/english/news/20150908_05.html 


08.09.15 - Seltene Delfin-Sichtung in den USA - http://wgno.com/2015/09/07/very-rare-pink-dolphin-spotted-again-and-she-may-be-pregnant/


07.09.15 - Walfang in Island - Umweltschützer blasen zur High-Tech-Jagd auf Walfänger - https://www.wired.de/collection/latest/tierschutzer-spuren-waljagern-mit-high-tech-nach


07.09.15 - Videos:


Warum man nicht in Delfinarien gehen sollte - https://www.youtube.com/watch?v=vyWrrPfKkRM



Es wurden Menschen von in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen verletzt und auch getötet! - https://www.youtube.com/watch?v=YQloiLMRimM



Orca-Drama in SeaWorld und Psychopharmaka im Delfinarium Nürnberg - https://www.youtube.com/watch?v=YVWPJDtPJGw



Protest-Aktion im Delfinarium des Zoos in Barcelona - https://www.facebook.com/juancarlos.vilarherrero/videos/704080499725112/



05.09.15






Inakzeptable Pläne für die Sanierung der Nürnberger „Delfin-Lagune“!

In den nächsten Tagen beraten die Stadt, der Tiergarten und die zuständigen Behörden den Ablauf der geplanten Sanierung der sogenannten „Delfin-Lagune“ im Nürnberger Delfinarium.

Ende Juli 2015 hieß es in einer Presse-Mitteilung der Stadt Nürnberg unter anderem:

Tiergartendirektor Dr. Dag Encke: „Das mit der Eröffnung der Lagune stillgelegte Delfinarium 2 wird nach tierschutzfachlichen Vorgaben des Ordnungsamts wieder in Betrieb genommen.“

Weiter hieß es:

„Dabei wird selbstverständlich auf die Bedürfnisse der Delfine geachtet.“

Die bisherigen Pläne sehen vor, dass ein Delfin, wahrscheinlich „Arnie“ das Delfinarium verlassen muss. Es verblieben dann noch neun Delfine. Falls die Delfine den Baulärm in der „Delfin-Lagune“ und im direkt nebenan angeschlossenen Alten Delfinarium I nicht vertragen sollten, dann ist vorgesehen, dass sie in dem Ausweichquartier „Delfinarium II“ untergebracht werden sollen.

Es ist davon auszugehen, dass die hörempfindlichen Delfine den Lärm von Presslufthämmer, Bagger, etc. nicht vertragen und dann alle in das Ausweichquartier im Betriebshof umziehen müssen.

Was der Zoodirektor unter tierschutzfachlichen Vorgaben und auf die Achtung von Bedürfnissen der Delfine versteht, haben wir in dieser Grafik deutlich gemacht.

NEUN DELFINE SOLLEN IN DIESEM FALL IN EIN BECKENKOMPLEX EINGESPERRT WERDEN, WELCHES GERADE EINMAL EINE WASSERFLÄCHE VON 255 m2 AUFWEIST!

Im Vergleich dazu die Wasserfläche von einem Schwimmbecken.

Die Sanierungsarbeiten könnten sich über mehrere Jahre hinziehen!
Von einer vorübergehenden Unterbringung kann dabei nicht die Rede sein.

Anmerkung zur Überwachung des Lärms:

Zur Überwachung des Lärms während den Sanierungsarbeiten hieß es von Seiten der Stadt Nürnberg:

„Während der Bauarbeiten werden die Lärmbelastung in der Lagune und die Reaktionen der Tiere darauf stetig überwacht.“

Diese Aussage ist zu bezweifeln!

Am 18.08.2015 fragte das WDSF bei der zuständigen Behörde (Ordnungsamt) in Nürnberg nach, ob wenigstens beim Auf- und Abbau der Traglufthalle (9.12.2014, 10.12.2014 und am 17.03.2015) Messungen des Geräuschpegels durchgeführt wurden. Wir konnten an diesen Tagen eine erhebliche Lärmbelastung in der „Delfin-Lagune“ dokumentieren!

Am 24.08.2015 hieß es in der Antwort des Ordnungsamtes:

„Uns liegen keine Kenntnisse darüber vor, ob während dem Auf- und Abbau der Traglufthalle Geräuschmessungen gemacht wurden.“

Die zuständige Behörde überwachte die Lärmbelastungen für die Delfine also dabei nicht und ob das zukünftig der Fall sein wird, ist deshalb auch zu bezweifeln!

Weitere Informationen zur geplanten Sanierung und warum wir diese Pläne ablehnen unter:

Ausweichquartier – Delfinarium II

http://walschutzaktionen.de/2864811.html

Sanierungspläne:

http://walschutzaktionen.de/2864832.html

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Daniela Antela Martinez (Initiative "Tiergarten Nürnberg? Nein Danke" - https://www.facebook.com/TiergartenNurembergNeinDanke?fref=ts )

Andreas Morlok (CEO ProWal)







04.09.15 - China hat sich zum größten Käufer von wildgefangenen Delfinen aus Taiji entwickelt. In diesen Neubau eines Delfinariums sollen nach seiner Fertigstellung sechs Delfine aus Taiji eingesperrt und für kommerzielle Shows missbraucht werden - http://365jia.cn/news/2015-08-13/942F8820F1D9E2FB.html


03.09.15 - Die Jagd auf Delfine im japanischen Taiji ist eröffnet - http://www.focus.de/panorama/welt/tiere-delfinjagd-saison-in-japan-beginnt_id_4920951.html


02.09.15 - Glatt gelogen!

Der größte Betreiber von Delfinarien in der Ukraine "Nemo" feiert die Geburt eines Delfins in seinem Delfinarium in der ostukrainischen Stadt Kharkow. Es wird behauptet, dass dies bereits die 20. Geburt in diesem Delfinariums sei. Belegen kann der Betreiber diese Behauptung natürlich nicht.

Bei unseren mehrfachen Besuchen beim Umwelt-Ministerium in Kiew wurde uns mitgeteilt, dass es in allen ukrainischen Delfinarien bisher zu 10 Geburten gekommen sei und nicht alle Nachzuchten die ersten Monate in ihrer Gefangenschaft überlebten.

Im Mai 2013 kaufte das Konsortium für seine „Nemo-Delfinarien“ zwanzig wildgefangene und untrainierte Große Tümmler zu einem „Schnäppchenpreis“ von insgesamt 153.000 € aus Taiji/Japan, die in der Fangsaison 2012/2013 dort gefangen wurden. Die Abrichtung der Delfine fand in verschiedenen „Nemo-Delfinarien“ in der Ukraine statt. - http://neskuchno-news.com/animals/v-kharkovskom-delfinarii-proizoshlo-malenkoe-chudo-video-100520.html


01.09.15 - Schweinswale zu Gast in der Kieler Förde - https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Schweinswale-zu-Gast-in-der-Kieler-Foerde-,schweinswal206.html


01.09.15 - Der Betreiber des Delfinariums in Finnland stellt Überlegungen an, seine Anlage zu schließen! - http://yle.fi/uutiset/tampere_dolphinarium_future_in_doubt_jobs_to_be_cut/8272190


31.08.15 - 1.816 Tonnen Finnwalfleisch aus Island sind in Japan angekommen. Diese Menge deckt etwa 40 % des Walfleischbedarfs der Japaner. Die Finnwale werden von dem Isländischen Fisch-Fabrikant Loftson bejagt. In Island selbst gibt es keine Nachfrage nach Finnwalfleisch und wird dort nicht konsumiert - http://en.dailypakistan.com.pk/world/tons-of-whale-meat-arrives-in-japan678/


25.08.15 - Pläne gestoppt - Polnischer Umweltminister verhindert Bau eines Delfinariums - http://www.n-tv.de/ticker/Polnischer-Umweltminister-verhindert-Bau-eines-Delfinariums-article15790761.html  

http://wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/1,114871,18623484,tok-fm-nie-bedzie-delfinarium-w-mszczonowie-nie-ma-zgody-ministerstwa.html


29.08.15 - Klasse Video - Surfer und Delfine reiten auf den Wellen und haben ihren Spaß dabei - https://vimeo.com/137529936


28.08.15 - "Zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Meer. Nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep) treiben insgesamt etwa 142 Millionen Tonnen Müll in den Ozeanen. Seevögel und Meeressäuger verenden, weil der Dreck ihre Mägen verstopft, Schadstoffe gelangen über Fische in die Nahrungskette. Und bis sich das Plastik zersetzt, dauert es Jahrzehnte bis Jahrhunderte." - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/nasa-simulation-so-gelangt-plastik-zu-den-muellkippen-der-meere-a-1049561.html


28.08.15 - Gestrandeter Delfin vor der Küste von Acre gerettet - http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/29004/Default.aspx


27.08.15 - Alaska: Behörden untersuchen rätselhaftes Walsterben - http://www.rtl.de/cms/alaska-behoerden-untersuchen-raetselhaftes-walsterben-2428814.html


Delfinarium Duisburg:


25.08.15 - Erste Ergebnisse der Obduktion: Delfinbaby starb wohl an einer Lungenentzündung - http://www1.wdr.de/themen/aktuell/totes-delfinbaby-duisburg-100.html


Pathologische Untersuchung soll Tod des Definbabys klären - http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburger-zoo-untersuchung-soll-tod-des-definbabys-klaeren-aid-1.5337715


24.08.15 - Piraten: Delfin-Tod im Duisburger Zoo – Wann hat das Leiden ein Ende? - http://www.xtranews.de/2015/08/24/piraten-delfin-tod-im-duisburger-zoo-wann-hat-das-leiden-ein-ende/


Delfinkalb stirbt nach nur einer Woche - WDSF kritisiert "Ferrari-Show" im Zoo - http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/delfinkalb-stirbt-nach-nur-einer-woche-wdsf-kritisiert-laustarke-ferrari-show-vor-delfinarium-1206300

Delfinbaby im Duisburger Zoo im Alter von einer Woche gestorben - http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/delfinbaby-im-duisburger-zoo-gestorben-id11020231.html



24.08.15 - Golf von Alaska - Mysteriöses Massensterben der Wale - Algen oder Fukushima als Auslöser? - http://www.mz-web.de/panorama/golf-von-alaska-mysterioeses-massensterben-der-wale-in-larson-bay,20642226,31580382.html



24.08.15 - Weitere Lüge der Grindwal-Mörder auf den Färöer-Inseln!

Auf den Färöer-Inseln wurde heute erneut eine Grindwal-Familie in eine Bucht getrieben.

Zum Glück wurden die Delfine nicht abgeschlachtet! Zweck dieser Treibjagd ist ein angebliches wissenschaftliches Projekt.


http://portal.fo/grindabod+grind+ut+fyri+leirvik.html

An die Rückenflossen, meistens von Leittieren, werden von färöischen Wissenschaftlern Peilsender angeschraubt, um die Wanderwege von Grindwalschulen über Satelliten verfolgen zu können. Dabei werden mit Akku-Schrauber Löcher in die Finnen gebohrt, um die Peilsender anschrauben zu können. Für die Tiere ist das kein schmerzfreier Vorgang, denn es werden dabei Nervenstränge durchtrennt.

Eine Vorschrift schreibt vor, dass solche markierten Grindwalfamilien weder bejagt noch getötet werden dürfen, wenn sie sich in der Nähe der Färöer-Inseln befinden. Großmundig loben die Färinger ihr wissenschaftliches Projekt und verkünden gar, es diene dem Schutz der Grindwale!

Dass diese Vorschrift nicht das Papier wert ist, auf dem sie steht, bewiesen die Färinger im Jahr 2013.

Nachdem eine Grindwalschule in eine Bucht getrieben und ein Leittier mit einem Peilsender markiert wurde, kam es zur Katastrophe. Das Leittier war durch das Anschrauben des Senders an seiner Rückenflosse und dem Festhalten durch die Wissenschaftler so geschockt, dass es sich kaum noch bewegen konnte. Das Leittier konnte nicht mehr dazu bewegt werden, die Bucht zu verlassen, um seine Familie ins offene Meer zurückzuführen. Alle Tiere wurden daraufhin abgeschlachtet!




Foto: ProWal/WDSF – Peilsender – Naturkunde-Museum Torshavn/Färöer-Inseln



22.08.15 - Färöer-Inseln - Der nächsten Generation wird anschaulich gezeigt, wie man einen Grindwal zerlegt - Immer noch gibt es realitätsfremde Träumer, die behaupten, die Insulaner würden den Grindwalfang von selbst beenden, wenn nicht andauernd "Druck" von außen aufgebaut würde. Im Prinzip meinen sie, der Grindwalfang wäre vorbei, wenn sich keiner mehr dagegen engagieren würde! Es gab solche Jahre in der letzten Zeit, wo sich überhaupt niemand auf den Färöer-Inseln gegen diesen brutalen und unnötigen Massenmord an Meeressäugern engagiert hatte. Und wurde er dann beendet? Die Antwort kennen wir alle! - http://www.in.fo/news-detail/news/skera-grindahval-upp-i-klaksvik/



21.08.15 - Nürnberger Tiergarten – Forderung nach Webcams zum Schutz der Delfine!

Nach unserer Forderung, dass zum Schutz der Delfine Webcams über den Delfin-Becken des Delfinariums in Nürnberg installiert werden sollten, äußerte sich der Tiergarten Nürnberg auf seiner Webseite, die verwundert:

„Die Forderung nach Webcams widerspräche klar der geltenden Rechtsprechung (Mitarbeiterüberwachung). Es reicht schon, dass die Aktivisten tagtäglich jeden Handgriff der Mitarbeiter im Außenbereich filmen und dies teils auch noch im Internet publizieren.“

http://tiergarten.nuernberg.de/entdecken/aktuell/detail/news/2015-07-21-stellungnahme-des-tiergartens-nuernberg-zur-pressemitteilung-von-prowal-vom-15072015.html

Verwunderlich an dieser Aussage ist, dass der Zoo seine Mitarbeiter durch eine Kamera bereits selbst überwacht! Sie befindet sich auf dem Dach des Alten Delfinariums I und ist auf die Außenbecken der „Delfin-Lagune“ und auch auf den Besucherbereich ausgerichtet. Widerspricht das nicht der geltenden Rechtsprechung (Mitarbeiterüberwachung)? Dass die Besucher gefilmt werden und ob diese darüber informiert sind, werden wir während unserer Flyerverteilung vor dem Zoo-Eingang einmal hinterfragen!

Technisch wäre die Einrichtung von Webcams ohne allzu großen Aufwand möglich, denn die Eisbär-Höhle wird bei Nachwuchs ja auch kameraüberwacht. Live-Kamera-Bilder sind in vielen Zoos längst Standard!


Es wäre ausreichend und möglich, dass nur die Delfinbecken gefilmt werden. Die Mitarbeiter des Zoos wären bei solchen Aufnahmen ja ausgenommen! Taucher, welche die Becken reinigen, wären sicherlich kein Problem, was die Rechtsfrage betrifft. Als ein sich selbstbezeichnenden „wissenschaftlich geführter Zoo“ sollte auch auf den Unfug verzichtet werden, dass sich Mitarbeiter an die Finne eines Delfins klammern und sich durch das Beton-Becken ziehen lassen oder den Delfin als Surfbrett missbrauchen und auf ihm herumbalancieren. Damit wären diese Mitarbeiter auch von Aufnahmen in den Delfin-Becken ausgenommen.

Webcams würden die zuständigen Behörden und auch die Öffentlichkeit darüber informieren, wie die Delfine in dieser Anlage gehalten werden. Sie dienen auch zum Schutz der Delfine, denn Streitereien und Beißattacken könnten von den Zoo-Mitarbeitern früher erkannt und Verletzungsfolgen für die Tiere vermieden werden. Auch von Besuchern in die Delfin-Becken geworfener Müll, Gegenstände und Lebensmittel, welche wir schon oft dokumentiert haben, könnten damit früher erkannt und entfernt werden.

Dass es ausreichend ist, dass wir tagtäglich jeden Handgriff der Mitarbeiter im Außenbereich filmen, ist erstens eine falsche Tatsachenbehauptung und zweitens reine Polemik! Zudem ist den Zoo-Besuchern nicht gestattet, alle Bereiche des Delfinariums zu betreten, wie zum Beispiel das Rundbecken oder das Ruhebecken im Alten Delfinarium I oder das Delfinarium II, welches nach seiner vorübergehenden Stilllegung in 2012 nun im Zuge der geplanten Sanierung wieder reaktiviert werden soll.

Wenn der Tiergarten Nürnberg nichts zu verbergen hat, dann richtet er zum Schutz der Delfine Webcams über alle Delfin-Becken ein. Dies sollte für eine von Steuerzahlern mitfinanzierte öffentliche Einrichtung eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein!

Andreas Morlok

CEO ProWal






21.08.15 - Kurz-Video: Warum ist die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft falsch? - https://www.facebook.com/RYOT/videos/1162816490398647/


21.08.15 - Mary Winters, eine ehemalige Mitarbeiterin von SeaWorld: "I looked into Dinah’s eyes and…it was horrible. I realized she would die in this bathtub. In that moment, I knew SeaWorld was wrong." - http://wearesonar.org/another-former-seaworld-employee-speaks-out/



21.08.15 - Fangquoten für die Delfin-Treibjagdsaison in Taiji/Japan - 01.09.2015 – 29.02.2016:

Weißseiten-Delfine (Pacific White-sided Dolphins: 134

Streifendelfine (Striped Dolphins): 450

Große Tümmler (Bottlenose Dolphins): 462

Schlankdelfine (Pantropical spotted Dolphins): 400

Rundkopfdelfine (Risso's Dolphins): 256

Grindwale (Long-finned pilot whales): 101

Kleine Schwertwale (False killer whales): 70

Gesamt: 1.873

(Fangquote 2014/2015: Gesamt: 1.938)

Quelle:


http://ika-net.jp/ja/ikan-activities/coastal-small-whales/309-dolphin-catch-quota-revision-2015


Weitere Informationen unter: "BLUE COVE" 2015/2016



21.08.15 – Balearen - Gestrandete Delfine und Wale: An Plastiktüten verreckt - http://www.mallorcazeitung.es/tiere/2015/08/20/plastiktuten-verreckt/38184.html


20.08.15 - Ein interessanter Bericht über die russischen Fänge von freilebenden Beluga-Walen und Orcas für die Delfinarien-Industrie.

Die Meeressäuger werden im Auftrag von Delfinarien in Russland, China, Korea, Japan, Thailand und sogar für private Anlagen arabischer Scheichs gefangen!

Die Anzahl der Fänge überschritten in den letzten Jahren jedoch die Nachfrage und so fielen die Preise für einen Beluga-Wal von 70.000 – 150.000 US-Dollar auf rund die Hälfte heute.
Der Marktpreis für einen Orca von wenigen bis zu 15 Millionen US-Dollar pro Tier wird heute auch nicht mehr erzielt.


Der Google-Übersetzer liefert eine einigermaßen verständliche Übersetzung - http://www.kp.ru/daily/26421/3294482/


18.08.15 - Taiji/Japan - Obwohl es nun Einschränkungen gibt, weil der japanischen Zoo-Verband JAZA sich gegenüber dem Welt-Zoo-Verband WAZA verpflichtet hatte, keine wildgefangenen Delfine mehr aus den blutigen Treibjagden in dem Fischerort Taiji mehr zu erwerben, hat dies kaum Auswirkungen auf die Fangpläne der Delfinjäger in der nächsten Treibjagd-Saison 2015/2016, die am 1. September beginnt.

Es liegen 150 Bestellungen für wildgefangene Delfine von der weltweiten Delfinarien-Industrie vor!

Bericht in der Japan-Times:

http://www.japantimes.co.jp/news/2015/08/11/national/taiji-moratorium-means-aquariums-may-reducing-dolphin-shows/#.VctDOKlW-1z.facebook



14.08.15 - Müssen tierische Urlaubsfotos sein?

"Den Besuch von Delfinshows dagegen würden auch weiterhin einige deutsche Reiseveranstalter bewerben. Sie förderten damit sowohl direkt die Gefangenschaftshaltung dieser Tiere als auch indirekt den Fang von frei lebenden Delfinen wie bei den blutigen Treibjagden im japanischen Taiji." - http://www.noz.de/deutschland-welt/basketball/artikel/606034/mussen-tierische-urlaubsfotos-sein#gallery&0&0&606034 

 
Nachhaltiger Tourismus „Würde nicht auf einem Elefanten reiten“
 
"Herr Zeiss, Kinder lieben all die schicken Tiershows in Delfinarien, wo scheinbar gutgelaunte Orcas durch die Luft springen und lustig quiekende Delphine Küsschen geben. Ist diese große Publikumsattraktion wirklich Spaß für beide Seiten?
Es ist nicht gut für Delfine, wenn man sie in kleinen Becken hält, sie lauter Musik aussetzt und Zuschauern erlaubt, die Tiere anzufassen. Tierschutzorganisationen laufen ja dagegen schon länger Sturm. Und in vielen Delfinarien ist die Situation schlecht für die Tiere: keine artgerechte Haltung, schlechte Hygiene, tödliche Unfälle, Tiere aus Treibjagden, die Bassins zu eng und keine richtige Ernährung.

Was kann man als Tourist dagegen tun?
Einfach nicht mehr hingehen. Aus mangelnder Nachfrage und nach Protesten wurden in Deutschland viele Show-Delfinarien geschlossen, in Großbritannien gibt es gar keine mehr. Und einige Reiseveranstalter wie Tui haben sich entschlossen, Ausflüge zu Delfin- und Orca-Spektakeln nicht mehr anzubieten, beispielsweise in der Türkei, auf den Bahamas oder in Italien". -
http://www.fr-online.de/panorama/nachhaltiger-tourismus--wuerde-nicht-auf-einem-elefanten-reiten-,1472782,31432040.html 

 


13.08.15 - Grindwalfang auf den Färöer-Inseln – Es wird noch blutiger!

In der Grindwalfang-Saison 2015 wurden bisher bei fünf Treibjagden insgesamt 490 Grindwale getötet.

06.06.15 - Midvagur - 154 Grindwale

29.06.15 - Hvannasund - 22 Grindwale

23.07.15 - Bøur - 111 Grindwale

23.07.15 - Tórshavn - 142 Grindwale

12.08.15 – Sandavagur – 61 Grindwale

Alle fünf Schlachtorte liegen im Norden der Insel-Gruppe.
Das Grindwalfleisch wird immer in festgelegten Distrikten verteilt - das heißt in der Umgebung der Schlachtorte.

Da es auf den Inseln im Süden in diesem Jahr noch zu überhaupt keinem Grindwalfang kam und die Bewohner sicherlich nicht auf das kostenlose Fleisch und den Speck dieser Delfinart verzichten möchten, ist es absehbar, dass nun im Süden alle Anstrengungen unternommen werden, dass in der nächsten Zeit auch dort Grindwale abgeschlachtet werden!

In den letzten 100 Grindwalfang-Jahren (ohne 2015) wurden insgesamt 124.587 Grindwale auf den Färöer-Inseln getötet.

Das ergibt einen Durchschnitt von 1.245 abgeschlachteten Grindwalen pro Jahr.

Quelle:
http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=97

Die Grindwalfang-Saison endet in der Regel im November.

Andreas Morlok
CEO Prowal




12.08.15 - Tierschützer gegen Sanierungsplan des Nürnberger Tiergartens wegen Delfingefährdung - Vermutete Kosten für Ausweich-Quartier 20 Millionen - http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/tierschutzer-gegen-sanierungsplan-des-nurnberger-tiergartens-wegen-delfingefaehrdung-vermutete-kosten-fur-ausweich-quartier-20-millionen-1201664

Siehe auch unter:

1.) Sanierung Nürnberg



12.08.15 - Auf den Färöer-Inseln wurden heute in Sandavagur 80 - 100 Grindwale getötet - Bilderserie - http://portal.fo/myndir+grind+i+sandavagi.html

 

Kommentar ProWal - Grindwalfang auf den Färöer-Inseln – Es wird noch blutiger!

In der Grindwalfang-Saison 2015 wurden bisher bei fünf Treibjagden insgesamt 490 Grindwale getötet.

06.06.15 - Midvagur - 154 Grindwale

29.06.15 - Hvannasund - 22 Grindwale

23.07.15 - Bøur - 111 Grindwale

23.07.15 - Tórshavn - 142 Grindwale

12.08.15 – Sandavagur – 61 Grindwale

Alle fünf Schlachtorte liegen im Norden der Insel-Gruppe.
Das Grindwalfleisch wird immer in festgelegten Distrikten verteilt - das heißt in der Umgebung der Schlachtorte.

Da es auf den Inseln im Süden in diesem Jahr noch zu überhaupt keinem Grindwalfang kam und die Bewohner sicherlich nicht auf das kostenlose Fleisch und den Speck dieser Delfinart verzichten möchten, ist es absehbar, dass nun im Süden alle Anstrengungen unternommen werden, dass in der nächsten Zeit auch dort Grindwale abgeschlachtet werden!

In den letzten 100 Grindwalfang-Jahren (ohne 2015) wurden insgesamt 124.587 Grindwale auf den Färöer-Inseln getötet.

Das ergibt einen Durchschnitt von 1.245 abgeschlachteten Grindwalen pro Jahr.

Quelle:
http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=97

Die Grindwalfang-Saison endet in der Regel im November.

Andreas Morlok
CEO Prowal



12.08.15 - Delfine im Olympia-Segelrevier von Rio schwer belastet - http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/sonstige-sportarten/Delfine-im-Olympia-Segelrevier-von-Rio-schwer-belastet-id35117632.html


11.08.15 - Australien - Seltener weißer Buckwal gesichtet - Bericht mit interessanter Info-Grafik - http://www.20min.ch/wissen/news/story/Weisser-Wal-vor-Australien-aufgetaucht-31705558  


10.08.15 - Keine Kreuzfahrten wegen blutigem Walfang | AIDA und Hapag-Lloyd
boykottieren Färöer-Inseln -
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/kreuzfahrt/wollen-faeroer-inseln-nicht-mehr-ansteuern-42133260.bild.html


10.08.15 - Färöer-Inseln – Gestern wurden in Sandvik zwei seltene Schnabelwale (Hyperoodon ampullatus) getötet.

http://www.vp.fo/triggir-doglingar-logdu-beinini-i-sandvik/

Angeblich strandeten die Tiere zuvor und mussten getötet werden. Ob dies wirklich so war, können wir nicht beurteilen. Auffallend ist jedoch, dass immer an den gleichen Stellen diese Tiere rein zufällig stranden! Dies war auch schon letztes Jahr so der Fall!

Unsere Veröffentlichung aus dem Jahr 2014 zum Thema:


Die Färinger jagen nicht nur Grindwale, die zu der Familie der Delfine zählen, sondern neben Weißseiten-Delfinen, Rundkopf-Delfinen, Großen Tümmlern auch geschützte Wale, wie Schnabelwale (Nördlicher Entenwal) um das Fleisch der getöteten Tiere zu verzehren.

Jedes Jahr zur gleichen Zeit (Mitte August – Mitte September) besuchen kleine Schulen dieser zu der Familie der Schnabelwale gehörenden Meeressäuger die Färöer-Inseln.

Aufgrund übermäßiger Bejagung seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Art im Jahr 1977 vollständig unter Schutz gestellt, da diese Spezies schon fast ausgerottet war. Nur langsam erholen sich heutzutage die Bestände und die Einhaltung des Schutzstatus für diese Walart ist dringender denn je.


Die Färinger interessiert dies jedoch wenig und sie haben keine Skrupel sich weiterhin an der Ausrottung dieser Art zu beteiligen!

In 2007 wurden drei dieser Tiere in Sandvik getötet.

In 2008 wurden sieben Wale in Sandvik und Hvalba getötet.

In 2009 fand die letzte Jagd in Hvalba statt, bei der zwei Wale getötet wurden.

In 2013 wurde Mitte August 2013 in Vestmanna eine Schule dieser Walart gesichtet. Es gab zum Glück keine Treibjagd.

Am 28.08.2014 wurden in der Schlachtbucht in Hvalba 5 Schnabelwale getötet. Angeblich waren die Meeressäuger zuvor „zufällig“ in der Schlachtbucht gestrandet und die Tiere mussten getötet werden.

Andreas Morlok

CEO ProWal



10.08.15 - Steve-O wegen SeaWorld Protest verhaftet! - http://www.promicabana.de/steve-o-wegen-seaworld-protest-verhaftet/  


09.08.15 - AIDA und HapagLoyd stoppen wegen Walfang Anlandungen auf Färöer-Inseln - WDSF ruft gegenüber TUI Cruises zum Boykott auf - http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/aida-und-hapagloyd-stoppen-wegen-walfang-anlandungen-auf-faeroeer-inseln-wdsf-ruft-gegenuber-tui-cruises-zum-boykott-auf-1200448


08.08.15 - Video - Eines der größten Delfin-Massaker auf diesem Planeten gerät fast in Vergessenheit - Es findet nicht in Taiji oder auf den Färöer-Inseln, sondern auf den Salomon-Inseln statt. Einige schöne Delfine werden am Leben gelassen und an Delfinarien ins Ausland verkauft - https://vimeo.com/63491279


05.08.15 - Ein interessanter Artikel über die Sinnlosigkeit der Delfin-Therapie (engl.)http://aeon.co/magazine/science/lori-marino-dolphins-are-not-healers/



05.08.15 - Preise für wildgefangene Delfine aus Taiji um 17 % gestiegen

China hat sich zum größten Abnehmer für wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan entwickelt.

Im Juni 2015 wurden, nach Angaben des Japanischen Finanz-Ministeriums, ein Delfin nach Bahrain und 20 Delfine für 820.626 USD nach China verkauft.

https://www.facebook.com/cetabase/photos/a.759710587406322.1073741826.381051485272236/1000206786690033/?type=1&theater

Der Preis für einen für die Delfinarien-Industrie abgerichteten Delfin ist in diesem Jahr gestiegen. Während die chinesischen Delfinarien-Betreiber in 2013 noch etwa 31.200 € für einen abgerichteten Delfin bezahlen mussten, so stieg der Preis für sie im Juni 2015 auf 36.500 €.

Wir führen diese Preissteigerung als direkte Folge der weniger gefangenen Delfine in der Treibjagdsaison 2014/2015 zurück.

Große Tümmler in Taiji für die Delfinarien-Industrie gefangen:

2014/2015: 41

2013/2014: 121

2012/2013: 156





04.08.15 - Mallorca - Mehr als 30 Wale und Delfine stranden jährlich an der Küste - http://www.mallorcazeitung.es/tiere/2015/08/02/mehr-30-wale-delfine-stranden/37844.html


03.08.15 - Buntes Wal-Festival in Madagaskar - Jahr für Jahr schwimmen die Buckelwale vor die Madagaskar-Insel Sainte Marie, um hier ihren Nachwuchs zu bekommen. Zum ersten Mal haben die Bewohner nun ein buntes Wal-Festival gefeiert, um die Meeressäuger zu begrüßen. - http://video.tagesspiegel.de/buntes-wal-festival-in-madagaskar.html



02.08.15 - ProWal-Video:

Abrichtung wildgefangener Delfine für die Delfinarien-Industrie

Gefangene Delfine in Taiji/Japan – Sie hungern und schreien! Brutale Methoden brechen ihren Willen!

Was geschieht mit den wildgefangenen Delfinen?

Im sogenannten Wal-Museum, im Dolphin-Resort und im Hafen von Taiji durchlaufen die Delfine einen genau festgelegten Prozess und der ist brutal!

Nach dem Fang werden die Delfine in den meisten Fällen in Meerwasser-Gehege gesperrt - oftmals über Monate. Die Tiere sind nach der Treibjagd und Trennung von ihrer Familie traumatisiert und fühlen sich in ihrer neuen Umgebung lange nicht zurecht. Manche Delfine überleben diesen Stress nicht.

Für die Delfin-Händler und für die Delfinarien-Industrie sind diese Tiere jetzt noch ohne großen Wert, denn sie können noch nicht für Shows eingesetzt und deshalb nicht verkauft werden.

Die Delfine haben einem starken Willen und sind es gewohnt, ihr Leben selbst zu bestimmen. Diese Eigenschaft ist für die Händler und Delfinarien-Betreiber jedoch nicht erwünscht.

Langeweile pur, Hunger und Isolation bei der Delfin-Abrichtung!

Wir haben das Abrichten von wildgefangenen Delfinen im Wal-Museum in Taiji in Japan beobachtet und dokumentiert.

Um den ausgeprägten Willen von wildgefangenen Delfinen zu brechen und sie dabei für die Delfinarien-Industrie abzurichten, wenden die Abrichter drei Methoden an.
Futterentzug, Isolation und Reizarmut, also das Versagen von Beschäftigung! Die Delfine „freuen“ sich nach einer isolierten Phase, in der sie alleine oder mit wenigen Artgenossen ausgehungert werden, auf die Show. Für die Delfine gibt es dann endlich wieder Kontakte mit anderen Artgenossen, etwas zum Fressen und Beschäftigung und auch Spielsachen, wie Ringe und Bälle! Die Delfine würden jedes noch so alberne Kunststück vorführen, auch wenn es gegen ihre Natur ist, um an der Show teilnehmen zu können. Nach der Show dümpeln die Delfine wieder hungrig, oftmals isoliert und ohne Beschäftigungsmöglichkeiten in ihren kleinen Becken vor sich hin und können es kaum erwarten, bis die nächste Show stattfindet.

In Delfinarien spricht man später lapidar von “Positiv-Training”. Die Tiere bekommen immer eine Belohnung für das Vorführen von Show-Einlagen, die sie angeblich gerne machen.

In den meisten Delfinarien ist zu beobachten, wann den Delfinen Spielzeug vorenthalten wird. Auch gibt es kein Futter vor jeder Show und es ist zu beobachten, dass vor der Show nicht immer alle Delfine zusammen sind! Es ist nicht verwunderlich, dass die Delfine dann „gerne“ an der Show teilnehmen, bei der sie dann etwas zum Fressen bekommen, beschäftigt werden und meistens dann auch andere Artgenossen treffen, von denen sie ansonsten die meiste Zeit getrennt werden!

Was die Delfine bei ihrer Abrichtung erlernen müssen, entspricht nicht ihren natürlichen Verhaltensweisen. Sie werden durch Futterentzug, Reizarmut und Isolation dazu gezwungen!

Setzen die Delfine ihre von den Abrichtern erhaltenen Kommandos nicht um, dann bekommen sie überhaupt nichts zum Fressen. Die Tiere leiden so lange an Hunger, bis sie das tun, was von ihnen verlangt wird! Die Abrichter sind gar bereit dazu, die Delfine verhungern zu lassen!

Delfin-Trainer von Delfinarien aus aller Welt und Händler kaufen in Japan die trainierten Delfine für ungeheure Summen, die sich in einem Delfinarium schnell wieder amortisieren.

Vom Fang in der Bucht in Taiji bis zum Verkauf der trainierten Delfine kann ein Jahr oder mehr vergehen.

In der Regel sind junge Delfinweibchen gefragt, die sich auch zur Zucht eignen.

Die Abrichtung von wildgefangenen Delfinen für die Delfinarien-Industrie ist nichts anderes als brutalste Tierquälerei!

Video: Dokumentation über die Abrichtung wildgefangener Delfine für die weltweite Delfinarien-Industrie:

https://www.youtube.com/watch?v=jGU2tnq9zf4&feature=youtu.be

Wildgefangene Delfine aus Japan auch in Deutschland!

Die Delfinarien-Industrie in Deutschland hat mit dem Kauf der Delfine die grausamen Delfin-Treibjagden in Japan aktiv unterstützt!

1979 wurden für jeweils 60.000 Mark die drei Delfine („Olli“, „Blecky“ und „Taiji“) in Japan gekauft und in das Delfinarium in den Neunkircher Zoo gebracht.

Das Delfinarium im Neunkircher Zoo wurde 1979 geschlossen und das Delfinweibchen „Taiji“ kam in das Delfinarium in den Freizeitpark HolidayPark nach Haßloch.

„Taiji“ starb am 14. Mai 1990 durch Nierenversagen in diesem Delfinarium, welches 1994 geschlossen wurde. Ob „Taiji“ zuvor noch in einem anderen Delfinarium untergebracht war, ist bis heute unbekannt. Auch ob „Taiji“ Nachwuchs hatte, der heute noch leben könnte, ist nicht bekannt.

Über den Verbleib der beiden Delfine „Olli“ und „Blecky“ wird ein Mantel des Schweigens gelegt!

Alle 30 Delfinarien in der EU verweigern nach einer ProWal/WDSF-Anfrage die Herausgabe von DNA-Analyse-Daten, was tief blicken lässt!

Auch das dubiose Europäische Arterhaltungszucht-Programm (EEP) für Delfine, ein freiwilliger Zusammenschluss von Zoos und Delfinarien, ist völlig intransparent und jegliche Forderung nach Offenlegung oder Einsichtnahme der Zuchtbücher wird ebenfalls bis heute verweigert!

Viele Fragen sind offen und die damaligen und heutigen Delfinarien-Betreiber in Deutschland und auch in der EU sind nicht dazu bereit, Antworten zu liefern! Es wird gemauert und gelogen, was ganz offensichtlich den Eindruck erweckt, dass hier etwas verborgen werden und niemals an die Öffentlichkeit geraten soll!

Wir rufen aus Tierschutzgründen dazu auf, keine Delfinarien mehr zu besuchen und sich für die Schließung solcher Einrichtungen einzusetzen!

Andreas Morlok

CEO ProWal



Foto: ProWal 2015 – Wildgefangener Delfin in einem Delfinarium in Japan







02.08.15 - Flyer-Verteilung vor dem Zoo in Nürnberg

Wir werden in den nächsten Wochen nun täglich vor dem Eingang des Nürnberger Zoos Informations-Flyer an die Besucher verteilen und diese über die katastrophalen Zustände des dortigen Delfinariums informieren.

Wir fordern die mittelfristige Schließung dieses Delfin-Gefängnisses!




Wer an einem oder auch an mehreren Tagen für ein paar Stunden bei der Flyer-Verteilung mithelfen möchte, der kann sich gerne bei uns melden.



31.07.15 - Tiergarten Nürnberg: Teures Leck im Delfin-Becken - http://www.mainpost.de/ueberregional/bayern/Delfine-Zoos-und-Tierparks;art16683,8851439



30.07.15 - Umfrage zur Delfinlagune - http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/umfrage-zur-delfinlagune-kein-geld-mehr-in-lagune-pumpen-1.4554541


30.07.15 - Südafrika: Urlaub mit Walblick - Die Mutter hüpft fürs Publikum - http://www.faz.net/aktuell/reise/eine-reise-zum-whalewatching-nach-suedafrika-13724047.html


29.07.15 - Delfinarium Duisburg - Video - Duisburgs umstrittene Delfin-Show - http://www.travelink.de/europa/mitteleuropa/deutschland/nordrhein-westfalen/duisburg/video-die-letzten-delfine-duisburgs-ums


28.07.15 – Delfinlagune Nürnberg: Schadensbilanz und Lösungskonzept - http://www.mein-mitteilungsblatt.de/nuernberg/lokales/delfinlagune-schadensbilanz-und-loesungskonzept-d54519.html  

Delfinlagune: einzigartig undicht - http://blog.nz-online.de/vipraum/2015/07/28/delfinlagune-einzigartig-undicht/ 

Delfin-Lagune: Leck wird zum Fass ohne Boden - http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nuernberger-tiergarten-delfin-lagune-leck-wird-zum-fass-ohne-boden.ea46c47d-7690-4dd9-8b06-09303e5416b1.html 

Delfin-Lagune wird im laufenden Betrieb saniert - http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/tiergarten-delfin-lagune-sanierung-100.html 

 
Skanal-Delfinarium Nürnberg - Für die marode und heruntergekommene im Jahr 1971 erbaute Halle des Delfinariums I, in der Delfine nicht nach den vorgeschriebenen Vorgaben untergebracht werden, soll kein einziger Cent in eine Sanierung investiert werden. - http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/frankenschau-aktuell/nuernberger-tiergarten-sanierung-der-delfinlagune-100.html#&time=

 


Kommentare ProWal:

 

Am 22.08.2014 titelte nordbayern.de

„ProWal, der Tiergarten - und zwei Becken ohne Wasser“

"Tatsächlich muss ich Herrn Morlok in diesem Fall Recht geben", erklärt Tiergarten-Chef Dag Encke. "Die Becken haben wirklich zu wenig Wasser für Delfine - nämlich gar keines." Seit dem 15. Mai 2012 liegen die Becken trocken, werden nicht mehr genutzt. Delfine schwimmen dort also seit Jahren nicht mehr. Encke kann die Tierschützer allerdings beruhigen: "Die Mindestanforderung für die Haltung heimischer Spinnen sind dort jedoch erfüllt."


http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/prowal-der-tiergarten-und-zwei-becken-ohne-wasser-1.3843593

Hintergrund:

Vor einem Jahr wandten wir uns an die zuständigen Behörden, veranstalteten eine Online-Aktion und führten eine Demonstration vor dem Nürnberger Zoo durch, um unter anderen auf unsere Forderung "Endgültige Stilllegung des Delfinariums II" aufmerksam zu machen! Mehrere Jahre (November 2008 bis zum Frühjahr 2012) wurden dort zwei Delfine (Arnie und Joker) unter Missachtung der Vorgaben für die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft eingesperrt!

http://walschutzaktionen.de/155501/2471301.html

Der Tiergarten-Direktor, Dag Encke, machte sich vor einem Jahr nur lustig über unsere Forderung, das Delfinarium II endgültig stillzulegen, weil schon damals absehbar war, dass dort erneut illegal Delfine eingesperrt werden sollen!


Nachdem seit Mai 2014 auch für das Nürnberger Delfinarium die neuen Vorgaben des Säugetiergutachtens zur Haltung von Delfinen in Gefangenschaft gelten, werden in dem für die Besucher nicht zugänglichen Neben-Delfinarium II (für „Zucht“ und „Forschung“) die Mindestanforderungen für die Delfinhaltung erneut nicht erfüllt. Die beiden kleinen Becken weisen zusammen nicht einmal die Hälfte der mindestens vorgeschriebenen Wasserfläche und des Wasservolumens auf!

Nur ein paar Auszüge der verbindlichen Vorgaben:

„Für eine sozial intakte Gruppe von bis zu 5 erwachsenen Großen Tümmlern gelten folgende Mindestmaße: Die frei zugängliche und von den Tieren voll nutzbare Gesamtfläche des Mehrbeckensystems muss mindestens 600 m2 mit einem Wasservolumen von mindestens 2.200 m3 betragen. Für jedes weitere Tier ist zusätzlich eine Wasserfläche von 75 m2 mit einem Wasservolumen von 300 m3 erforderlich.“

„Becken oder Beckenbereiche, die tierpflegerischen Maßnahmen dienen, können geringe Wassertiefen (< 3.5 m) aufweisen. Weitere Flachwasserbereiche (1,5 - 2 m Tiefe) können auch in den Hauptbecken zur Verfügung stehen. Umso wichtiger ist es, dass mindestens 50 % des Hauptbeckens eine Tiefe von über 4 m aufweisen.“

„Es müssen Innen- und Außengehege vorhanden sein.

Für das Wohlbefinden der Tiere ist es wichtig, dass sie regelmäßig dem Sonnenlicht bzw. dem freien Himmel (einschließlich Regen) ausgesetzt sind. Daher ist ihnen täglich so lange wie möglich Zugang zu einem Außengehege zu gewähren. Bei bestehenden Anlagen ohne Außengehege soll das Innengehege so gestaltet werden, dass es wichtige Umweltreize zulässt, z. B. indem das Dach geöffnet werden kann.“

Wasser-Fläche, Wasser-Volumen, Becken-Tiefen der beiden Becken im Delfinarium II:

Insgesamt verfügen beide Becken des Delfinariums II tatsächlich aber nur über eine Wasserfläche von 255,1 m2 und ein Wasservolumen von 905,6 m3! Wohl gemerkt: Es muss mindestens eine Wasser-Fläche von 600 m2 und ein Wasser-Volumen von 2.200 m3 bei bis zu fünf Delfinen vorhanden sein!

Beide Becken sind nur 3,65 Meter tief. Vorgeschrieben sind 4 m.

Innen- und Außenbecken gibt es dort nicht. Das Dach lässt sich ohnehin nicht öffnen.

Nach der heutigen Presse-Konferenz der Stadt Nürnberg, soll im Zuge der Sanierung der Außen-Becken der sogenannten „Delfin-Lagune“ dieses 1989 errichtete Delfinarium II reaktiviert und dort erneut, wohl über mehrere Jahre, Delfine illegal eingesperrt werden!


http://www.mein-mitteilungsblatt.de/nuernberg/lokales/delfinlagune-schadensbilanz-und-loesungskonzept-d54519.html

Sicherlich werden wir dies niemals hinnehmen!

Keine Sanierung und Verschwendung von Unsummen in eine nicht tiergerechte und zeitgemäße Anlage – Die mittelfristige Schließung ist alternativlos!

Andreas Morlok

CEO ProWal

 

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Herabspielung von zukünftigem Baulärm für die Delfine im Nürnberger Delfinarium

In diesem Artikel ist zu lesen:

„Lagune wird im laufenden Betrieb saniert

„Dass diese über Gebühr belastet werden beim Bau an ihren Becken, glaubt der Direktor nicht. "Die Tiere sind relativ cool geworden, die reagieren auf Baumaßnahmen gelassen", sagt Encke. Und ein Delfin-Bulle soll den Zoo vorher noch verlassen. Weniger Tiere sind dann doch besser beim Bau.“


http://www.sueddeutsche.de/bayern/vier-jahre-nach-eroeffnung-lagune-wird-im-laufenden-betrieb-saniert-1.2585211

 

Wie gelassen die Delfine auf Baulärm reagieren, konnten wir bei kleineren Bauarbeiten an der „Delfin-Lagune“ in 2014 dokumentieren:

https://www.youtube.com/watch?v=WtqTpP_9Yn8

Die Vorgabe für die Mindestanforderungen für Delfine schreibt vor:

„Besonderheiten: Die Tiere sind vor übermäßigem Lärm zu schützen. Die Haltungsbedingungen (technische Anlagen und akustische Programme) dürfen im Regelbetrieb keine Umgebungslautstärken verursachen, die im Wasser einen Geräuschpegel von 40 dB über der Hörschwelle (bei definierter Frequenz gemäß dem Audiogramm für Große Tümmler) überschreiten und länger als 1 Minute pro Tag andauern."

Die Bauarbeiten für die Sanierung der "Delfin-Lagune" sollen zwei Jahre andauern!

Andreas Morlok

CEO ProWal






28.07.15 - Video: Aggro-Delfin attackiert Badegäste - http://www.rosenheim24.de/news/deutschland-welt/galway-irland-delfin-greift-badende-frau-5297933.html


26.07.15 - Video - Zwei Delfine aus Taiji in einem Mini-Pool in einem Parkhaus in Tokyo - https://www.facebook.com/AusForDolphins/videos/857613857655188/


26.07.15 - Video - Ein in Gefangenschaft gehaltener Orca versucht mit einem toten Fisch als Köder einen Vogel anzulocken! - https://www.facebook.com/RoyReid.ca/videos/819162951466880/ 


26.07.15 - Deutscher rettet gestrandeten Orca - http://www.bild.de/news/ausland/orca/deutscher-rettet-gestrandeten-killerwal-41954876.bild.html


24.07.15 - Islands Diplomatie wegen Walfang zunehmend beeinträchtigt - http://www.tt.com/home/10305835-91/islands-diplomatie-wegen-walfang-zunehmend-beeintr%C3%A4chtigt.csp


24.07.15 - Tiere, unter anderem Delfine, könnten bald im Athener Zoo nichts mehr zum Fressen haben! Das Delfinarium hat keine Betriebsgenehmigung und wird seit 2011 illegal betrieben! - http://video.tagesspiegel.de/krise-bedroht-tiere-im-athener-zoo.html


23.07.15 - Auf den Färöer-Inseln wurde soeben in Bøur eine ganze Grindwal-Familie mit 111 Tieren abgeschlachtet - http://www.in.fo/news-detail/news/grindin-loegd-beinini/

 
https://m.youtube.com/watch?v=YsGI5zQ3Lr8

 
http://www.vp.fo/myndir-fra-grindini-i-bo/

 

Die heutige Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln, bei der 111 Grindwale getötet wurden, bestürzt uns sehr.

Zum dritten Mal wurde in diesem Jahr völlig sinnlos eine ganze Grindwal-Familie ausgelöscht.

Die halbautonomen Färöer-Inseln zählen zu den wohlhabendsten Ländern in Europa und als Nahrungsmittel ist das Fleisch der Delfine völlig unnötig, denn es gibt dort alles zu kaufen, von der Erdbeere bis hin zum Känguru-Fleisch, da alles aus aller Welt importiert wird.
Die Grindwaljagd ist für die Einwohner eine abwechslungsreiche Spaßveranstaltung, bei der eine jahrhundertelange Tradition nur vorgeschoben wird. Das Fleisch wird kostenlos an die Bewohner verteilt, die es zum Teil legal und aber auch illegal verkaufen, wie wir und das WDSF bereits nachgewiesen haben.


Insgesamt wurden in diesem Jahr bereits 287 Grindwale getötet und die grausamsten Schlachtmonate August, September, Oktober und November stehen noch bevor!
Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2014 wurden bei zwei Grindwaljagden insgesamt 48 Grindwale getötet.


Wir befürchteten bereits im Frühjahr, dass in diesem Jahr mindestens 1.000 Grindwale abgeschlachtet werden könnten, da aufgrund der wenigen Fänge im letzten Jahr die Kühlhäuser der Färinger beinahe leer waren und wir nach unserer Pingeraktion in 2014 in diesem Jahr keine Vergrämeraktionen zur Vertreibung der Grindwale von den Schlachtbuchten durchführen konnten.

Am 13.05.2014 fuhr ein ProWal-Team mit einem Boot von Sorvag nach Mykines und platzierte Pinger genau an der Stelle, an denen heute die Grindwal-Familie gesichtet wurde. 500 € kostete uns diese Aktion an diesem Tag und über das gesamte Jahr 2014 wurden dort keine Grindwale mehr gesichtet.

In 2004 wurden in diesem Dorf Bøur 445 Grindwale abgeschlachtet. Dies ergab damals ein Berg von mehr als 250 Tonnen Walfleisch und Walspeck! Das Dorf zählt gerade einmal 71 Einwohner! Das Fleisch und der Speck der Grindwale werden im gesamten District verteilt.

Video der heutigen Grindwalschlachtung:

https://www.youtube.com/watch?v=YsGI5zQ3Lr8 

 
 

23.07.15 - In der Hauptstadt der Färöer-Inseln Torshavn wurden soeben 142 Grindwale getötet. -

http://www.vp.fo/fyrra-grindin-deyd-ein-bolkur-gongur-eftir/

 

http://www.in.fo/news-detail/news/grindaformadur-drapid-gekk-rimiliga-vael/

 

 

Färöer-Inseln - Die nächste Generation wird keine Ehrfurcht vor dem Leben und auch keine Skrupel haben, es ihren Eltern gleichzutun! - Wer immer noch behauptet, der Grindwalfang kann nicht von außen gestoppt, sondern wird von dem Widerstand der eigenen Bevölkerung beendet werden, verschließt seine Augen vor der Realität! - Bilderserie - https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10207197213872415&set=pcb.10207197220672585&type=1&theater

 

 

24.07.15 - Färöer-Inseln - Als wäre nichts gewesen - Am Vorabend wurden an diesem Strand in der Hauptstadt Torshavn 142 Grindwale erbarmungslos ermordet - Eine ganze Familie mitsamt seinem wichtigen Genpool wurde für immer ausgelöscht. Am nächsten Morgen weist nichts mehr an diesem Strand auf diesen Massenmord hin - die Färinger baden! - http://www.in.fo/itrottur/sport-detail/news/strandarhondboltur-a-sandagerdi-i-morgin/

 

 

27.07.15 - Obwohl Grindwalfleisch die Einhundertfache Menge an Quecksilber gegenüber Kabeljau aufweist und eigene Wissenschaftler vor dem Konsum durch die hohe Giftkonzentration warnen, glauben manche Färinger noch immer, dass der Verzehr von Grindwal-Produkten gesund sei! - http://mobil.n-tv.de/mediathek/sendungen/auslandsreport/Faeroeer-machen-blutige-Jagd-auf-Grindwale-article15532541.html?utm_source=RUN_rtl&utm_medium=video&utm_campaign=veeseo_RUN

 

 
 

Anmerkungen ProWal:

 


Färöer-Inseln – Die Mär um die Notwendigkeit des Grindwalfangs

Immer noch betonen die Einwohner und gar Politiker der Färöer-Inseln, dass ihr Land auf das Fleisch der Grindwale als Nahrungsmittel für die Bevölkerung angewiesen ist.

Wer noch nie die Färöer-Inseln besucht hat, könnte bei solchen Aussagen den Eindruck gewinnen, dass dies wirklich so ist.

Dem ist natürlich nicht so und es ist schlichtweg die Unwahrheit! Es ist ein billiger Versuch und ein Vorwand, um den Grindwalfang heute überhaupt noch rechtzufertigen und fortzusetzen zu können!

Die Färöer-Inseln weisen eines der größten ProKopf-Einkommen der Welt auf. Dieses liegt gar höher als das der Bewohner Saudi-Arabiens!

Nicht nur der Fischfang haben die Färöer-Inseln reich gemacht, sondern auch die jährlichen Subventionen, die das halbautonome Land von seinem Mutterland Dänemark erhält.

Die knapp 50.000 Einwohner verfügen über alles, was sie zum Leben brauchen und noch viel mehr, was sie gar nicht bräuchten, denn es wird von der Erdbeere über die gerade modigste Handtasche oder dem trendigsten Handy bis hin zur Stretch-Limousine alles auf die vor den Toren Europas im Atlantik liegenden Inseln importiert.

Jeder Ort besitzt ein Lebensmittelgeschäft. Die SMS-Shopping-Mall in der Hauptstadt Torshavn bietet über mehrere Etagen, neben einem riesigen Supermarkt, viele Geschäfte, in denen auch der letzte Modeschrei aus aller Welt angeboten wird.

Es gibt Fähren und auch hochmoderne Unterseetunnel, um die entlegensten Orte mit dem Auto erreichen zu können. Selbst für ein Dorf mit wenigen Häusern wurden für ihre Erreichbarkeit Tunnels gebaut.
Mit einem subventionierten Helikopterservice fliegen die Bewohner mal schnell zum Shoppen oder zu einem Bekannten, um mal einen Kaffee zu trinken. Die Preise dafür sind gar noch niedriger als eine Taxifahrt. Helikopterlandeplätze gibt es sogar dort, wo nur eine einzige Familie wohnt.


In vielen Häfen liegen nicht nur Fischerboote, sondern auch Sportboote und gar Yachten.

Obwohl es einen modernen Flughafen auf der Inselgruppe gibt, planen die Färinger nun den Neubau eines noch größeren Flughafens, der auf einer künstlich geschaffenen Insel im Meer liegen soll. Die Baukosten sind auf etwa 720 Millionen Euro veranschlagt. Die Landebahn soll mit 3.300 Meter so lang werden, dass gar ein Airbus A380, also ein vierstrahliges Großraumflugzeug mit zwei durchgängigen Passagierdecks, dort landen kann. An den Piers des neuen Flughafens im Meer sollen auch große Kreuzfahrtschiffe anlegen können und ein weiterer Container-Terminal, an dem große Transportschiffe anlegen können, soll für den steigenden Umschlag der im- und exportierten Waren für mehr Wirtschaftlichkeit sorgen.

Ende der Lügen!

Die Färinger sollten wirklich nicht mehr behaupten, dass sie auf das Fleisch der Grindwale zur Nahrungsmittelbeschaffung angewiesen sind! In 2008 fand auf den Färöer-Inseln kein Grindwalfang statt und niemand musste dort wegen dem an Hunger leiden!

Ob das Fleisch und der Speck der Grindwale oder anderer Delfinarten nun wirklich gebraucht oder genutzt werden kann oder auch nicht, ist vielen Färingern gar nicht so wichtig.

Findet ein Grindwalfang statt, dann wird das noch gelagerte Fleisch einfach im Meer entsorgt und die Vorratsdepots mit neuem Fleisch ersetzt.

Der Grindwalfang ist für die Färinger heutzutage nichts anderes wie ein Spaß und ein besonderer Kick, der für ein paar Mal im Jahr für Abwechslung sorgt!

 

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Wohlwissende und schleichende Vergiftung der Bevölkerung!

Verzehr von kontaminiertem Fleisch und Speck der Grindwale

Obwohl die Regierung der Färöer-Inseln über die gefährliche Kontamination Bescheid weiß, werden die Jagd auf die Grindwale und der Verkauf an Restaurantbesucher und auch die kostenlose Verteilung von Grindwal-Produkten an die eigene Bevölkerung fortgesetzt. Verantwortungslos, ja gar kriminell ist es auch, dass nirgendwo auf die gesundheitlichen Gefahren durch den Konsum von Grindwal-Produkten hingewiesen wird!

Durch natürliche Bedingungen gelangen vom Menschen erzeugte Gifte, wie PCB und Methyl-Quecksilber, über die Flüsse in die Meere. Am Ende der Nahrungskette stehen Wale, die diese Umweltgifte über die Nahrung aufnehmen. Diese toxischen Stoffe bauen die Meeressäuger nicht mehr ab, sondern reichern sie im Fleisch und Speck an.

Das Fleisch und der Speck der Grindwale müsste nach EU-Kriterien als Sondermüll entsorgt werden!

Eine wissenschaftliche Studie von 2012 beweist:

Der renommierte Färöer-Wissenschaftler Pál Weihe und der Färöer-Chefarzt Hogni Joensen hatten im Juli 2012 veröffentlicht, dass der Speck und das Fleisch der Grindwale aufgrund der hohen Kontaminierung mit Umweltgiften, wie Quecksilber und PCB, nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Frühere Empfehlungen beschränkten sich lediglich auf die Reduzierung des Walfleischkonsums durch Schwangere und Kinder.

Reportage - Die Färöer, der Walfänger und das Gift (43 Minuten) - http://www.arte.tv/guide/de/048188-000/die-faeroeer-der-walfaenger-und-das-gift?vid=048188-000_PLUS7-D

Selbst die Gesundheits-Behörden auf den Färöer-Inseln warnen vor dem Verzehr von Speck und Fleisch der Grindwale!

Dietary recommendations regarding pilot whale meat and blubber in the Faroe Islands -http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3417701/

Gesundheitsgefahren durch den Konsum von Grindwalfleisch

"Dänische Forscher entdeckten bei den Bewohnern der Faröer-Inseln, dass diejenigen, die das meiste belastete Walfleisch aßen, auch das höchste Parkinson-Risiko hatten." - Von Chopsuey zu Parkinson - http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article11263535/Von-Chopsuey-zu-Parkinson.html

Die wissenschaftlichen Studien auf den Färöer Inseln ergaben auch, dass Kinder eine erhebliche Lernentwicklungsverzögerung sowie Störungen ihrer Motorik und des zentralen Nervensystems aufweisen. Kleinkinder nehmen die Gifte über die Muttermilch auf, die überhaupt die höchste toxische Belastung weltweit aufweist. Auf den Färöer Inseln leiden doppelt so viele Menschen an Parkinson, wie z.B. auf dem dänischen Festland.

Es ist wissenschaftlich bestätigt, dass die Samenqualität durch Methyl-Quecksilber und PCB stark beeinträchtigt wird. Aber auch diese drohende Gefahr weisen die Färinger Männer weit von sich. Fischer erzählten uns, dass ihrer Meinung nach, das Essen von Walfleisch potent mache – möglicherweise ein großer und folgenschwerer Irrtum.

 

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Die Färöer-Inseln tragen aktiv zur Ausrottung der Grindwale bei!

Grindwal-Bestände können sich nicht mehr erholen!

Die Regierung der Färöer-Inseln behauptet, dass es im Nordost-Atlantik mehr als 800.000 Grindwale gibt und der Fang von jährlich etwa 1.000 Tiere würde die Populationen nicht gefährden.

Die Zahl von 800.000 Tieren ist eine reine Schätzung und kann durch nichts belegt werden! Die Grindwal-Bestände sind durch verklappte Gifte im Meer, wie Quecksilber und PCBs belastet und leiden enorm darunter. Von Fischern verlorene Geisternetze und weitere Gefahren bedrohen die Bestände dieser Delfinart zusätzlich.

Die großen Grindwalschulen früherer Zeiten gibt es heute nicht mehr!

Fakten:

Tötungen von Grindwalen bei einer einzigen Schlachtung:

Jahr: 1940 – Sandur: 1.200 Grindwale

Jahr: 1879 – Vestmanna: 900 Grindwale

Jahr: 1872 – Klaksvík: 856 Grindwale

Jahr: 1938 – Hvalba: 854 Grindwale

Jahr: 1852 – Klaksvík: 852 Grindwale

Jahr: 1931 – Klaksvík: 820 Grindwale

Jahr: 1939 – Klaksvík: 800 Grindwale

Solch große Grindwalschulen gibt es heute wohl keine mehr, denn Schlachtungen von mehreren Hundert Grindwalen waren in den vergangenen Jahren auf den Färöer-Inseln sehr selten!

In 2013 wurden bei 11 Grindwalfängen insgesamt 1.104 Tiere getötet.

In 2012 wurden bei 12 Grindwalfängen insgesamt 716 Tiere getötet.

In 2011 wurden bei 9 Grindwalfängen insgesamt 726 Tiere getötet.


Das sind im ganzen Jahr zusammengenommen meistens insgesamt weniger getötete Grindwale, als bei einer einzigen früheren Schlachtung!


Da die Färinger immer alle Grindwale einer Familie töten, ist zu beobachten, dass seit 80 Jahren die Größen der Grindwalschulen kontinuierlich kleiner geworden sind!

Dies ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass die Färöer-Inseln dazu beitragen, dass sich die Grindwal-Bestände durch die über fünfhundertjährige Bejagung und durch das Hinzukommen neuer Gefahren nicht mehr erholen können!

Bei jeder Schlachtung geht ein einzigartiger Genpool für immer verloren und dafür sind die Färöer-Inseln direkt verantwortlich!

 

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Färöer-Inseln – Beweise einer Lüge!

Immer noch behaupten die Regierungen der Färöer-Inseln und Dänemarks gebetsmühlenartig, dass der Grindwalfang ausschließlich der Versorgung der färöischen Bevölkerung diene und absolut keinen kommerziellen Charakter aufweisen würde!

Dass dies eine glatte Lüge ist, beweist unter anderem auch dieser Video-Film!

Verkauf von Fleisch und Speck getöteter Grindwale (Am Anfang und am Ende des Video-Films ersichtlich) an einem Verkaufsstand im Hafen der Hauptstadt Torshavn:

https://www.youtube.com/watch?t=27&v=JzEWglnfu9E

Da das Fleisch und der Speck der getöteten Grindwale kostenlos an die Bewohner verteilt wird, befürworten natürlich die meisten Färinger den Grindwalfang, denn viele legale und illegale Händler profitieren vom Verkauf von Grindwal-Produkten!

Schon in 2010 konnten wir bei einer gemeinsamen Aktion mit dem WDSF einen legalen (Fischmarkt und Restaurants) und illegalen Absatzmarkt (Hotel-Restaurant und Privatverkäufer) für Grindwal-Produkte auf den Färöer-Inseln dokumentieren und nachweisen!

Auch sind die Färinger schon seit Jahren auf der Suche nach der Erschließung von weiteren Absatzmärkten für Grindwal-Produkte, denn so viel Fleisch und Speck von getöteten Grindwalen können die Insulaner gar nicht selbst konsumieren!

Auch in 2013 konnten wir den kommerziellen Handel von Grindwal-Produkten belegen!

Grindwalfleisch wurde zum Verkauf in Kleinanzeigen einer örtlichen Zeitung angeboten.

Zudem boten auch Hotels (Hafnia), Restaurants (Marc O`Polo) und Fischverkäufer in Torshavn Grindwal-Produkte an, deren Verkauf die Behörden genehmigten!

Die Fischhändler-Firma Eldborg Fisk Sp/F verkaufte ganz offiziell Grindwal-Produkte an einem Verkaufsstand in der Fußgängerzone in der Hauptstadt Torshavn, was wir am 12.07.2013 vor Ort dokumentiert haben.

Weiterhin gab es auch einen Schwarzmarkt für Grindwal-Produkte. Für Bezahlung konnte jeder interessierte Käufer das Fleisch und den Speck getöteter Grindwale von Privatpersonen erwerben.

Wie wir 2013 dokumentieren konnten, bot die Fähre Norrona der Fähr-Gesellschaft Smyril-Line in einem seiner Restaurants Grindwalspeck an.

Der Grindwalspeck wurde im Restaurant der Fähre nicht als solcher deklariert und namentlich erwähnt. Den Gästen erschloss sich also nicht, was ihnen hierbei genau angeboten wurde. Ein Koch gab auf Anfrage die mündliche Bestätigung, dass das Grindwalspeck war, was uns ein Wissenschaftler von den Färöer-Inseln auch bestätigt hatte.
Das Fährschiff der färöischen Reederei pendelte regelmäßig zwischen der dänischen Hafenstadt Hirtshals und der färöischen Hauptstadt Torshavn.
Hirtshals und die Gewässer davor befinden sich im Hoheitsgebiet von Dänemark, welches ein EU-Mitgliedsstaat ist. Der Import und der kommerzielle Handel von Delfin- und Walprodukten sind in der EU strengstens verboten!


Nach unseren Interventionen durch eine Online-Aktion, Anzeigen bei den dänischen Behörden und der Einschaltung der EU-Kommission in Brüssel hatte die Fährgesellschaft den Verkauf von Grindwalspeck auf der Fähre einstellen müssen. Bei einer weiteren von uns durchgeführten Vorort-Recherche auf dieser Fähre fanden wir erfreulicherweise keine Grindwal-Produkte mehr.

Das 4-Sterne-Hotel „Hafnia“ in Torshavn bot noch in 2013 Grindwalfleisch und Speck in seinem Restaurant an, was wir selbst überprüft haben. Dieser Verkauf wurde von den örtlichen Behörden genehmigt!

Nach einer Online-Protest-Aktion und der Einschaltung aller internationalen relevanten Hotel-Vermittler hatte sich das Hotel-Management uns gegenüber bereit erklärt, kein Grindwalfleisch mehr in seinem Hotel-Restaurant anzubieten! Bei einer gemeinsamen Recherche mit dem WDSF nach Grindwal-Produkten auf den Färöer-Inseln 2014 konnten wir den Verkaufsstopp feststellen!

Die Fährlinie und auch das Hotel zählten in 2013 zu den größten kommerziellen Verkäufern von Grindwalspeck und Grindwalfleisch der Färöer-Inseln!

In 2013 gab es noch einen weiteren Versuch, neue Absatzmärkte für Grindwal-Produkte zu erschließen. Das Fleisch und der Speck der Grindwale tauchte in der EU auf, welche in Dänemark in Restaurants von sogenannten „Heimathäuser für Exil-Färinger“ angeboten wurde. Etwa 20.000 Färinger haben ihre Heimat auf den Färöer-Inseln verlassen und leben im Mutterland Dänemark.

Manche dieser sogenannten Heimat-Häuser waren illegale Umschlagplätze für Grindwal-Produkte von den Färöer-Inseln!

Jedermann konnte in diese Heimat-Häuser zum Essen gehen, was wir 2013 selbst in Kopenhagen versucht hatten. In Kopenhagen hätten wir ohne Probleme unter dem Decknamen „Großer Schwarzer Fisch“ Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln bestellen können. Die Betreiber waren zwar sehr vorsichtig und misstrauisch gegenüber Fremden, aber wir kamen ohne Probleme in diese Heimat-Häuser, in denen diese dubiosen Restaurants angeschlossen sind.

Wir konnten belegen, dass nicht nur in der dänischen Hauptstadt, sondern auch in anderen Städten, wie in Esbjerg in Dänemark, Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln angeboten und verkauft wurde!

Laut einer CITES-Sondererlaubnis ist es den Färingern erlaubt, wenige Kilogramm Grindwalfleisch oder Speck für den eigenen Privatverbrauch nach Dänemark, also in die EU, einzuführen. Strengstens verboten war jedoch der Verkauf, was die Betreiber von manchen Heimat-Häusern in Dänemark nicht besonders beeindruckte. Diese skandalträchtige Sondererlaubnis der CITES, also des Washingtoner Artenschutzabkommens, öffnet bis heute skrupellosen Händlern von Walfleisch-Produkten das Tor in die EU!

Wir stellten schon oftmals fest, dass es keinerlei Zollkontrollen bei der Einreise nach Dänemark gab, wenn man von den Färöer-Inseln nach Dänemark anreiste!

Wir hatten Strafanzeige bei den zuständigen Behörden in Dänemark gestellt und die EU-Kommission darüber informiert, damit dieses völlig unkontrollierte Import-Schlupfloch für Grindwal-Produkte in die EU geschlossen wird.

Die Beendigung der kommerziellen Angebote von Walfleisch-Produkten durch legale und illegale Absatzmärkte ist ein enorm wichtiger Beitrag, um den Grindwal-Schlachtungen auf den Färöer-Inseln zu begegnen!

Dass die dänische und färöische Regierung immer noch behaupten, dass der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln keinerlei kommerziellen Charakter aufweist, ist ein Skandal für sich, denn die färöischen Behörden erlauben ja wissentlich manchen Händlern den Verkauf!

Dass aber beide Regierungen es in Kauf nehmen, dass trotz Warnungen färöischer Wissenschaftler, überhaupt keine Grindwal-Produkte mehr zu konsumieren, unwissentliche Touristen durch den Verzehr von mit Umweltgiften kontaminierten Grindwal-Produkten gefährdet werden und die eigene Bevölkerung schleichend vergiftet wird, das ist ein von der Weltgemeinschaft nicht mehr hinzunehmendes Verbrechen!

 

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429:0 für den Norden - Irrsinniger Wettbewerb auf den Färöer-Inseln kostet vielen Meeressäugern ihre Leben!

Gestern Nacht fand in Torshavn die vierte Grindwaljagd in diesem Jahr auf den Färöer-Inseln statt, bei der 142 Tiere ermordet wurden. Insgesamt töteten die Färinger damit bisher 429 Grindwale.

Alle vier bisherigen Schlachtorte (Midvagur, Hvannasund, Bour und Torshavn) liegen im Norden der Färöer-Inseln und es steht für die Färinger 429:0.

Was hat es damit auf sich?

Der Grindwalfang ist für die Färinger schon lange kein Mittel mehr zur Nahrungsbeschaffung alleine mehr und hat mit der Fortsetzung einer alten Tradition überhaupt nichts zu tun.
Zu Essen haben die Inselbewohner alle genug. In 2008 gab es auf den Färöer-Inseln keinen Grindwalfang und niemand musste deshalb an Hunger leiden. Es geht um noch etwas ganz anderes, was viel perfider ist!


Der Norden der Färöer-Inseln gilt als modern und fortschrittlich und der Süden eher als Provinz, in der schon lange die Zeit stehen geblieben ist. Beide Seiten verstehen sich nicht besonders und es gibt ständig Reibereien untereinander.

Wie uns Einheimische anvertrauten, herrscht deshalb schon seit vielen Jahren ein interner Wettbewerb auf den insgesamt 18 bewohnten Inseln. Es geht darum, wer tötet mehr Delfine - Der Norden oder der Süden?

Ob das Fleisch und der Speck der Grindwale oder anderer getöteter Delfinarten genutzt wird oder eben auch nicht, ist vielen Färingern nicht so wichtig. Es gab schon Grindwaljagden, bei denen die Tiere getötet, das Fleisch aber nicht genutzt wurde und die Kadaver der Tiere einfach wieder im Meer versenkt wurden! Vielen Färingern geht es nur darum, wer diesen jährlichen Wettbewerb gewinnt! Der Süden oder der Norden?

Der Norden hat nun vorgelegt und es steht nun 429:0. Die Bewohner der südlichen Inseln fühlen sich nun herausgefordert und sie werden alles dafür tun, damit dies nicht so bleibt!

Die Grindwalfang-Saison kann bis zum Beginn des Winters im November andauern.



24.07.15 – Delfinarium Nürnberg - Tiergarten kontert Vorwürfe: "Delfinen geht es hervorragend"

Organisation ProWal hat 14 Strafanzeigen gestellt, Tiergarten aber wehrt sich


http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/tiergarten-kontert-vorwurfe-delfinen-geht-es-hervorragend-1.4540934


Die Verstöße gegen Vorgaben und Anzeigen im Detail unter:  Dossier 2015 Nürnberg


22.07.15 – Nürnberger Delfinarium - Am 17.07.2015 wiesen wir bereits daraufhin, was auf die Delfine im Nürnberger Delfinarium zukommen könnte. Dies scheint nun Realität zu werden!

„Im September soll angeblich eine Sanierung der „Delfin-Lagune“ anstehen, weil austretendes Salz-Wasser, die Umwelt und das Grundwasser schädigen! Um eine Sanierung der Außen-Becken durchzuführen und um die Delfine vor übermäßigem Lärm zu schützen, gibt es nur wenige Varianten, wo die zehn Tiere untergebracht werden sollen. Da im Duisburger Delfinarium in den nächsten Wochen Nachwuchs erwartet wird und es dort keinen Platz für weitere Delfine gibt, könnten die Nürnberger Delfine nur nach Holland transferiert werden. Jedoch ist das auch nicht für alle Tiere möglich, vor allem nicht den alten Delfinbullen „Moby“ und die Delfinmutter „Sunny“ mit ihrem Nachwuchs „Nami“. Alle oder die restlichen Delfine könnten nur in das alte Delfinariumsgebäude eingesperrt werden, in dem ihnen nicht der vorgeschriebene Platz zur Verfügung gestellt werden kann. Die Alternative wäre, dass manche Delfine in Teilen der Außen-Becken eingesperrt und damit einem illegalen permanenten Lärm ausgesetzt werden!

Die Vorgabe des Säugetiergutachtens schreibt vor:

„Die Tiere sind vor übermäßigem Lärm zu schützen. Die Haltungsbedingungen (technische Anlagen und akustische Programme) dürfen im Regelbetrieb keine Umgebungslautstärken verursachen, die im Wasser einen Geräuschpegel von 40 dB über der Hörschwelle (bei definierter Frequenz gemäß dem Audiogramm für Große Tümmler) überschreiten und länger als 1 Minute pro Tag andauern."

Die Sanierung könnte gar eine Zeit von neun Monaten in Anspruch nehmen!

Wir möchten schon jetzt darauf hinweisen, dass wir es niemals hinnehmen werden, dass durch die geplante Sanierung, wahrscheinlich durch Baupfusch verursacht, die Delfine illegal in viel zu kleine Becken eingesperrt oder sie durch permanentem Lärm gefährdet werden!“

 

Salzwasser-Austritt: Stadt muss Delfinlagune doch sanieren -
http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/salzwasser-austritt-stadt-muss-delfinlagune-doch-sanieren-1.4534686


22.07.15 - Plastikmüll im Meer – was kann ich dafür? - https://news.utopia.de/ratgeber/plastikmuell-im-meer-kann-ich-dafuer/


20.07.15 - Islands Finnwalfangsaison hat erst vor drei Wochen begonnen und schon sind 36 Finnwale getötet worden. Das Fleisch der Finnwale wird in Island nicht konsumiert und ist ausschließlich für den Export vorgesehen - http://grapevine.is/news/2015/07/19/36-fin-whales-hunted/


19.07.15 - Delfine können einen Sonnenbrand bekommen, wenn sie keine Möglichkeit mehr haben, tief zu tauchen - Verirrter Delfin in einem Fluss in England - http://www.telegraph.co.uk/news/earth/wildlife/11749825/Sunburnt-dolphin-put-down-by-vet.html


19.07.15 - Bei jeder Recherche über das Delfinarium im Nürnberger Zoo bekommen wir über die dortigen Zustände das Grausen!

Das Foto zeigt das Delfin-Kalb „Nami“ am gestrigen Samstag vor der Panoramascheibe in der sogenannten „Delfin-Lagune“. Im Maul hatte sie ein Blatt einer Pflanze oder eines Baumes.

Laub haben wir in den Außenbecken der „Delfin-Lagune“ und auch in dem Vorführbecken der Halle des Alten Delfinariums I schon öfters dokumentiert. Das Laub gelangt in der Halle durch viel zu nah an den Becken stehende Pflanzen-Kübel und in die Außenbecken durch die Gebüsche. Da es kein Schutzdach für die Zoo-Besucher und für die Delfine in der „Delfin-Lagune“ gibt und ringsherum auch keine Auffanginstallationen vorhanden sind, weht der Wind auch das Laub der umstehenden Bäume ungehindert direkt in die Wasserbecken.

Was harmlos klingt, kann eine tödliche Gefahr für die Delfine sein, die von den Zoo-Verantwortlichen und Mitarbeitern wohl sehr unterschätzt wird! Erst recht bei einem unerfahrenen erst neun Monate alten Delfin-Nachwuchs!

Jüngst wurde vom Betreiber des Marineland Antibes/Südfrankreich zugegeben, dass der in Gefangenschaft gehaltene Delfin „Mila-Tami“ vor ein paar Monaten an einem Magenverschluss starb – verursacht durch zu viel gefressenes Laub!

„Nami“ frisst angeblich noch keinen Fisch, weil sie diesen nicht mag (Laut Akteneinträgen fraß „Nami“ bereits im März 2015 ab und zu Sprotten – eine Heringsart). Wir hoffen sehr, dass das Delfin-Kalb nicht aus Hunger oder Langeweile anfängt die Laubblätter zu fressen!

Gestern warfen Kinder gar noch Steine in die Außen-Becken der „Delfin-Lagune“ in Nürnberg! Zum Glück trafen diese nicht die Delfine! Würde ein Stein in das oben am Kopf befindliche Blasloch eines Delfins gelangen, das Tier würde elendig ersticken! Auch können Delfine durch verschluckte Steine sterben, was bei in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen schon vorkam!





„Nami“ – 18.07.2015 – Delfinarium Nürnberg



17.07.15 - Nürnberger Tiergarten – Die Zeiten, um mit Tierbabys Besuchermassen anzulocken sind vorbei!

Hunderte neue Parkplätze und weitere Busparkplätze eingerichtet! – Zusätzlich aufgestellte Kassenhäuschen sollen den erwarteten Besucheransturm bewältigen! – Medien aus aller Welt finden sich zu einer Presse-Konferenz im Zoo ein und gar viele TV-Sender übertragen live in viele Länder!

So klangen die in die Welt hinausgetragenen Schlagzeilen im Jahre 2008 aus Nürnberg, als der Tiergarten Nürnberg das im Dezember 2007 geborene Eisbärbaby „Flocke“ der Öffentlichkeit vorgestellt hatte.

Das Eisbärbaby wurde damals von ihrer Mutter „Vera“ getrennt, welches dann von Hand aufgezogen werden musste. Kurz davor verschwanden spurlos zwei Eisbärjungen von „Vilma“, die vermutlich von der Mutter aufgefressen wurden. Ein weiterer Verlust eines Tierbabys wäre nicht sehr imagefördernd gewesen.

In Nürnberg versprach man sich in 2008 den gleichen Hype, wie der, der Jahre zuvor um das Eisbärbaby „Knut“ in Berlin ausgelöst wurde und damals Massen an Besuchern in den Zoo lockten, die Millionen in die Zookasse spülten. Die Vermarktungs-Maschinerie setzte sich auch in Franken in Gang. Die Stadt Nürnberg hat gar „Eisbär-Flocke“ als Marke schützen lassen!

„Flocke“ sollte sogar als Umwelt-Botschafter herhalten, um auf die Folgen des Klimawandels und auf die Bedrohung seiner in freier Wildbahn lebenden Artgenossen in der Arktis aufmerksam zu machen. Schon damals war das natürlich völlig unglaubwürdig, denn der Zoo hätte dann besser keine neuen Parkplätze für Autos und Busse errichten, sondern eher für eine umweltfreundlichere Anreise werben sollen.

Tatsächlich verzeichnete der Zoo in 2008 einen Besucheransturm, was diese Zahlen verdeutlichen:

Jahr / Besucher

1996: 878.269

1997: 994.050

1998: 890.372

1999: 1.056.126

2000: 941.011

2001: 1.007.163

2002: 1.023.496

2003: 1.054.667

2004: 1.100.664

2005: 1.130.454

2006: 1.101.717

2007: 1.062.089

2008: 1.281.286

Doch der Hype um „Flocke“ war schnell verflogen. Von einem Umwelt-Botschafter sprach schon bald keiner mehr und auch die Besucher-Zahlen floppten in den nächsten beiden Jahren.

2009: 1.039.106

2010: 933.880

„Flocke“ war kein Besucher-Magnet mehr und wurde 2010 in den Freizeitpark Marineland nach Antibes an die Côte d’Azur abgeschoben. Das ist übrigens der Park, in dem vor kurzem der wildgefangene Orca „Freya“ viel zu früh starb und es dort momentan einen großen Wirbel um drei verschollene Delfine gibt, die entweder abgeschoben wurden oder verstorben sind.

Ein neues Highlight musste im Nürnberger Tiergarten her, um Besucher-Massen für den von der Stadt jährlich mit etwa 3.000.000 € subventionierten eigenen Zoo anzulocken.

Die „Delfin-Lagune“ sollte dies nun werden.

Sie sollte ein „Leuchtturmprojekt für die gesamte Metropol-Region Franken“ werden. Die „Delfin-Lagune“ sollte Besucher in Massen anlocken, die dann natürlich auch in der Stadt übernachten, speisen und ihr Geld beim Shopping ausgeben sollten. So schätzten die meisten der politischen Verantwortlichen die Zukunft des Zoos und der Stadt ein.

Obwohl es kritische Stimmen aus allen Parteien in Nürnberg und von Seiten der Tierschützer gab, hielt man unbeirrt an dem risikobehafteten Projekt fest.

31.000.000 € sollen in etwa dafür verbaut worden sein. Selbst finanzieren konnte der Zoo die zusätzlichen Außenbecken des Delfinariums nicht. Mit Spenden, Förderungen und durch die Aufnahme von Krediten konnte das Projekt dann schlussendlich doch finanziert werden.

Im Jahr der Eröffnung der „Delfin-Lagune“ haben 1.217.853 Personen den Zoo besucht, um sich ein eigenes Bild von der viel diskutierten und auch kritisierten Anlage zu machen. Viele Besucher zeigten sich enttäuscht, denn die Becken, die den Delfinen zusätzlich geboten wurden, empfanden nicht wenige als viel zu klein. Das gesamte Wasser-Volumen aller Becken, welches den Delfinen zur Verfügung steht, passt in einen Quader von 43,5 m x 43,5 m mit einer Tiefe von gerade einmal 3,5 m! Da heute noch mehr Delfine im Nürnberger Delfinarium leben, als vor dem Ausbau, haben die Delfine kaum eine Verbesserung erhalten. Oftmals verstößt der Zoo gar gegen die vorgegebenen Vorschriften, wie wir hundertfach dokumentiert und zur Anzeige gebracht haben.

Ernüchterung bei den Besuchern machte sich schon rasch nach der Eröffnung der „Delfin-Lagune“ breit. Viele frühere Gäste besuchten den Zoo schon aus dem Grund nicht mehr, weil sie vor dem Ausbau des Delfinariums noch wählen konnten, ob sie für den Besuch des Delfinariums noch extra Eintritt bezahlen wollten oder nicht. Aus dem Tages-Eintritt für Erwachsene von 7,50 € plus freiwilliger Eintritt in das alte Delfinarium von 4,50 € wurden über Nacht nun 13,50 € für jeden Erwachsenen. Jeder Besucher sollte nun für die Mitfinanzierung der „Delfin-Lagune“ herangezogen werden, was sich natürlich viele nicht gefallen ließen und und den Zoo in Nürnberg einfach nicht mehr besuchten.

Knapp 1.200.000 Besucher benötigt der Zoo im Jahr, um auch seinen Kreditverpflichtungen nachzukommen.

Dies sind die Besucher-Zahlen für 2012, 2013 und 2014

2012: 1.095.357

2013: 986.837

2014: 1.071.754

Wie man unschwer erkennen kann, waren die Besucherzahlen des Zoos schon vor zehn Jahren, also ohne die „Delfin-Lagune“, besser als in den letzten Jahren! Schon früher musste der Zoo jährlich mit Millionen subventioniert werden. Es ist klar absehbar, dass der Zoo seinen Kreditverpflichtungen nicht nachkommen kann und die Stadt, also auch der Steuerzahler, für die Fehleinschätzungen der Verantwortlichen aufkommen muss! Ein privater Betreiber wäre längst in die Insolvenz gegangen!

Eisbärbaby „Charlotte“ und das Delfinkalb „Nami“ locken keine Besucher-Massen!

Selbst jetzt, als über weitere Tier-Babys versucht wird, an die alten Zeiten, wie z. B. im Flocke-Jahr 2008 oder im Jahr der Eröffnung der „Delfin-Lagune“ 2011, anzuknüpfen, sind keine Massen an Besucherströmen im Nürnberger Tiergarten mehr festzustellen. Nur um Tierkinder zu sehen, kommen keine Besuchermassen mehr.

Die aktuellen Besucherzahlen bis April 2015 im Vergleich zum Vorjahr:

Januar:
2014: 35.767
2015: 36.675

Februar:
2014: 43.479
2015: 39.017

März:
2014: 96.350
2015: 66.884

April:
2014: 116.663
2015: 122.437

Aufgelaufen in 2015:

- 27.246 zu 2014

Die Besucher kann man auch nicht mehr für dumm verkaufen! Sie haben es längst verstanden, dass diese Tierbabys weder als Botschafter ihrer Art gelten können, noch dass sie jemals das Leben in freier Wildbahn erleben werden.

Längst haben die Aktionen der vielen Initiativen und Organisationen die breite Öffentlichkeit erreicht und vermittelt, wie es um die in Gefangenschaft gehaltener Eisbären, Delfinen und anderen Tierarten wirklich steht.

Die Menschen haben die Zeichen der Zeit erkannt! Die Zoo-Betreiber und Verantwortlichen können und sollten sich davor nicht mehr länger verschließen und sich umgehend von der sinnlosen Delfin-Zucht verabschieden und das Delfinarium mittelfristig schließen!

Das weitere Verbrennen von weiteren Millionen € durch die Sanierung der „Delfin-Lagune“, die ohnehin nur abschreckt und nie ein Leuchtturm-Projekt werden wird, ist unverantwortlich für die Zukunft des Zoos!

Im September soll angeblich eine Sanierung der „Delfin-Lagune“ anstehen, weil austretendes Salz-Wasser, die Umwelt und das Grundwasser schädigen! Um eine Sanierung der Außen-Becken durchzuführen und um die Delfine vor übermäßigem Lärm zu schützen, gibt es nur wenige Varianten, wo die zehn Tiere untergebracht werden sollen. Da im Duisburger Delfinarium in den nächsten Wochen Nachwuchs erwartet wird und es dort keinen Platz für weitere Delfine gibt, könnten die Nürnberger Delfine nur nach Holland transferiert werden. Jedoch ist das auch nicht für alle Tiere möglich, vor allem nicht den alten Delfinbullen „Moby“ und die Delfinmutter „Sunny“ mit ihrem Nachwuchs „Nami“. Alle oder die restlichen Delfine könnten nur in das alte Delfinariumsgebäude eingesperrt werden, in dem ihnen nicht der vorgeschriebene Platz zur Verfügung gestellt werden kann. Die Alternative wäre, dass manche Delfine in Teilen der Außen-Becken eingesperrt und damit einem illegalen permanenten Lärm ausgesetzt werden!

Die Vorgabe des Säugetiergutachtens schreibt vor:

„Die Tiere sind vor übermäßigem Lärm zu schützen. Die Haltungsbedingungen (technische Anlagen und akustische Programme) dürfen im Regelbetrieb keine Umgebungslautstärken verursachen, die im Wasser einen Geräuschpegel von 40 dB über der Hörschwelle (bei definierter Frequenz gemäß dem Audiogramm für Große Tümmler) überschreiten und länger als 1 Minute pro Tag andauern."

Die Sanierung könnte gar eine Zeit von neun Monaten in Anspruch nehmen!

Wir möchten schon jetzt darauf hinweisen, dass wir es niemals hinnehmen werden, dass durch die geplante Sanierung, wahrscheinlich durch Baupfusch verursacht, die Delfine illegal in viel zu kleine Becken eingesperrt oder sie durch permanentem Lärm gefährdet werden!

Andreas Morlok

CEO ProWal





16.07.15 - Sehr erfreulich! - Die beiden in Korea ausgewilderten Delfine haben sich einer Gruppe von 40 weiteren Delfinen angeschlossen! - http://koreabizwire.com/dolphins-taesan-and-boksoon-rejoice-with-their-friends/38512


15.07.15 - SeaWorld blamiert sich - «Delfin-Schützer» legt Tierschutz rein - http://www.20min.ch/panorama/news/story/-Delfin-Schuetzer--veraeppelt-Tierschutz-19035947


15.07.15 - Japans Schummelei bei Walfang-Statistiken - Unglaubwürdige Fangzahlen - http://www.natur.de/de/20/Unglaubwuerdige-Fangzahlen,1,,1696.html 


13.07.15 - Es ist geschafft! - Ein grandioser Tag für den Schutz der Delfine! - Ukraine übernimmt weltweite Vorreiterrolle!

Liebe Delfinfreunde, liebe Teilnehmer dieser Online-Aktion,wir haben euch etwas sehr Erfreuliches mitzuteilen!

Alle Versuche der ukrainischen Delfinarien-Betreiber, das im Mai vom ukrainischen Parlament beschlossene Gesetz einer Pflicht zur Nutzung von Meerwasser in den Delfinarien zu kippen, sind gescheitert!

Die Regierung hat den Widerspruch der Delfinarien-Betreiber abgelehnt und das Gesetz behält seine Gültigkeit!

Dies hat die direkte Folge, dass nun alle neun Delfinarien in der Ukraine zukünftig kein Chlor-Wasser mehr einsetzen dürfen, sondern Meerwasser verwenden müssen! Für vier Inlands-Delfinarium wird dies kaum umsetzbar sein, denn sie müssten täglich mehrere Tanklastwagen mit Meerwasser auf den Weg bringen, was sich diese mit Sicherheit nicht leisten können. Die Folge wird die Schließungen von mehreren Delfinarien sein!

Die indirekte Folge ist, dass es einen Überschuss an Delfinen in der Ukraine geben wird. Schon heute ist ein Überschuss feststellbar, denn in Odessa werden schon seit etwa einem Jahr sieben Delfine in einem alten Keller-Hallenbad in einem Haus eingesperrt, weil das Delfinarium in Koblevo in der Nähe von Odessa noch nicht geöffnet werden konnte.
Bei Schließung der Delfinarien wird sich dieser Überschuss noch weiter erhöhen, denn die restlichen Delfinarien müssen diese Tiere aufnehmen und mit Sicherheit werden auf lange Zeit hinaus keine Delfine mehr im Schwarzen Meer illegal gefangen oder welche aus Japan importiert.

Mit diesem Gesetz verlieren die Delfin-Händler in Taiji ihren wichtigsten Käufer von wildgefangenen Delfinen in Europa! Eine große finanzielle Einbuße durch den geringeren Bedarf an zu fangenden Großen Tümmlern ist die Folge!

Die Ukraine ist das erste Land überhaupt, welches mit der Einführung eines solchen Gesetzes diese Pflicht und große Hürde den Delfinarien-Betreibern aufbürdet. Die Ukraine übernimmt damit eine weltweite Vorreiterrolle! Die EU und alle Länder, in denen Delfinarien betrieben werden, können und müssen diesem Beispiel folgen! Wir werden der EU die Argumentation, die in der Ukraine benutzt wurde, vorlegen, damit auch sie ein Verbot der Chlor-Wasser-Nutzung und die Pflicht zur Meerwasser-Nutzung für alle etwa 30 Delfinarien in der EU beschließt!

Wir danken allen Teilnehmern dieser erfolgreichen Online-Aktion zur Stärkung von diesem wichtigen Gesetz in der Ukraine! Die ukrainische Regierung hat zur Kenntnis genommen, dass viele Menschen, auch aus dem Ausland, das Thema der Gefangenschaftshaltung von Delfinen berührt und viele große Erwartungen zum Fortbestand des Gesetzes hatten.

Wir danken dem ukrainischen Parlament (Rada) für die mehrheitliche Verabschiedung dieses Gesetzes und dem Präsidenten Petro Poroschenko für seine Unterzeichnung!

Wir danken den ukrainischen Tierschutzfreunden für ihre Initiative und dem langen Kampf für den Schutz der Delfine und ihre Zusammenarbeit mit uns in dieser doch sehr schwierigen Zeit in diesem von vielen Krisen gebeutelten Land!
Wir werden zusammen mit unseren Tierschutzfreunden in der Ukraine an dem Thema dranbleiben und weiterhin ein Gesetz für ein Import- und Exportverbot für Delfine und Beluga-Wale aus Russland und auch die Schließung aller Delfinarien in der Ukraine fordern!

Für die Delfine!

Andreas Morlok

CEO ProWal




Umweltministerium Kiew/Ukraine – Mai 2015




13.07.15 - 700 Tierfreunde protestieren gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Gefangenschaft in Antibes/Südfrankreich - http://www.19actionnews.com/story/29528358/protesters-urge-french-riviera-marine-park-to-free-dolphins


13.07.15 - Solomon Islanders on collision course with authorities over dolphin hunting - http://www.sbs.com.au/news/article/2015/07/13/solomon-islanders-collision-course-authorities-over-dolphin-hunting


13.07.15 - Bewohner des Karibikstaates St. Vincent und Grenadinen töten vier Orcas und verkaufen das Fleisch der Meeressäuger - http://www.iwnsvg.com/2015/07/13/in-photos-four-killer-whales-caught-in-bagga/


12.07.15 - San Francisco Dutzende Wale bringen Bootsverkehr durcheinander - http://www.sueddeutsche.de/panorama/san-francisco-dutzende-wale-bringen-bootsverkehr-durcheinander-1.2561880


12.07.15 - Herz für Delfine - Harry Styles warnt Fans vor SeaWorld - http://www.heute.at/stars/international/art23693,1184504


11.07.15 - Tierschützer sorgen sich um Delfin-Kalb und kündigen weitere Belege einer illegalen Delfinhaltung in Nürnberg an - http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/tierschutzer-sorgen-sich-um-delfin-kalb-und-kundigen-weitere-belege-einer-illegalen-delfinhaltung-in-nurnberg-an-1191472


08.07.15 - Ganz nah dran - Hier können Sie Wale beobachten - http://www.bluewin.ch/de/leben/reisen/bildergalerien-reisen/2015/15-07/wale-beobachten-die-besten-orte-weltweit.html


07.07.2015 - Nürnberger Delfinarium – Delfinhaltung weltweit vorbildlich?

In einem Bericht des BR vom 25.06.2015 behauptet der Zoo-Direktor Dag Encke, dass andere Delfinarien-Betreiber das Nürnberger Delfinarium besuchen und dieses als vorbildlichste Anlage weltweit ansehen würden!


 

http://www.ardmediathek.de/…/D…/Bayerisches-Fernsehen/Video…

Ob diese Behauptung wirklich wahr ist? Wir haben daran erhebliche Zweifel! Machen Sie sich einfach selbst ein Bild davon!

Kurz-Video:
Delfinarium Nürnberg - 04.01.2015 - "Nami" mit ihrer Mutter "Sunny" vor lautem Publikum in einem 176 m2-Becken ohne Rückzugsmöglichkeit eingesperrt.

https://www.youtube.com/watch?v=lmg5LBLAxL8

Eine Auswahl von Bildern zeigt, wo das Delfin-Baby „Nami“ von November 2014 bis März 2015 seine ersten Lebensmonate verbringen musste! Siehe unter: "Nami`s Zuhause".

In unserer 14. Strafanzeige gegen den Nürnberger Tiergarten wegen illegaler Delfinhaltung und Tierquälerei schrieben wir unter anderem dieses:

„Das Alte Delfinarium I bietet keine geeignete Umgebung, um dort Delfine zu züchten und zu halten. Die Becken sind viel zu klein. Es gibt eine unerlaubte Sackgasse. Die Halle bietet kein vorgeschriebenes natürliches Sonnenlicht und kein Regen kann eindringen, da sich das Dach nicht öffnen lässt. Die Beckenränder sind veralgt. Es gibt keine vorgeschriebene Abwechslung der Böden und der Wände in den Becken. An der Decke ist es schimmlig und es hängen Teile herum, die ins Wasser fallen und die Delfine gefährden könnten.“

Hunderte Verstöße gegen Vorgaben zur Haltung von Delfinen in Gefangenschaft haben wir auszugsweise in einem „Dossier“ zusammengefasst, das auf der ProWal-Webseite einsehbar ist:

http://walschutzaktionen.de/2656911/home.html



04.07.15 - Gefangene Delfine durften ins Meer zurück - Noch immer müssen Tausende gefangene Delfine vor Publikum Kunststücke vorführen. Doch einige dürfen wieder zurück in den  Ozean – nachdem man ihnen das Leben in Freiheit beigebracht hat. - http://mobil.stern.de/panorama/wissen/gefangene-delfinde-duerfen-ins-meer-zurueck-6325840.html



03.07.15 - Medikamente-Liste für die Delfine im Marineland in Antibes/Südkfrankreich (franz.) - https://freedolphinsbelgium.wordpress.com/2015/07/03/la-petite-pharmacie-du-marineland-dantibes/


30.06.15 - Nachfrage nach Fleisch gesunken - Island macht weiter Jagd auf Finnwale - http://www.noz.de/deutschland-welt/vermischtes/artikel/590953/island-macht-weiter-jagd-auf-finnwale


29.07.2015 - Auf den Färöer-Inseln fand soeben die 2. Grindwalschlachtung in diesem Jahr statt. 22 Grindwale wurden ermordet - http://www.nordlysid.fo/raksturin+av+grindini+og+drapid+gingu+otruliga+skjott.html


29.06.15 - Video (Englisch) – Mikrobiologen und ehemalige Delfintrainer warnen: Delfinarien gefährden Menschen und Delfine - https://www.youtube.com/watch?v=NyvKQVIJdes&feature=youtu.be


25.06.15 - WDSF:

Bayerischer Rundfunk (TV): "Es waren bis zu sieben Delfine, die Beruhigungsmittel bekamen (Anm.: Psychopharmaka wie Diazepam (Valium) und das Mittel Serenin gegen Angst und Aggressionen), zwar nicht regelmäßig, aber bei Bedarf, darunter auch Sunny, die Mutter des jüngsten Delfinbabys. ... Aber eine konsequente Ruhigstellung der Delfine, die gab es wohl nicht".

http://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau/Delfine-ruhiggestellt/Bayerisches-Fernsehen/Video?documentId=29234928&bcastId=14913430


24.06.15 - "Nürnberger Tiergartendirektor Dag Encke der Lüge überführt" - Psychopharmaka nicht nur bei Appetitlosigkeit - http://www.presseportal.de/pm/43450/3054687


24.06.15 - Das Aussterben der Maui-Delfine - Katastrophe im Hobbit-Land - http://www.stern.de/panorama/wissen/natur/das-aussterben-der-maui-delfine--eine-umweltkatastrophe-in-neuseeland-6313616.html


23.06.15 - Mehr als 2.200 Färinger erhielten bisher eine Lizenz, um an den künftigen Grindwaljagden teilzunehmen zu können. Die Propaganda mancher Färinger, dass das Interesse der heimischen Bevölkerung an der Grindwaljagd nur noch sehr gering sei, entpuppt sich nun als reines Märchen und Wunschvorstellung! Auch wenige ausländische Akteure fielen auf diese Propaganda herein und riefen ebenfalls dazu auf, dass sich alle Tierschutz-Organisationen und Ausländer aus dem Grindwalfang heraushalten sollten, denn die Färinger würden das schon selbst lösen und auch beenden.
Wir waren schon immer der Meinung, dass nur der Druck und auch die Aktionen von außen den Grindwalfang auf den Färöer-Inseln beenden kann!
Auf den 18 bewohnten Inseln leben insgesamt 48.000 Einwohner. Seit dem Frühjahr gibt es ein Gesetz welches vorschreibt, dass nur noch Färinger an der Grindwaljagd teilnehmen dürfen, die eine Lizenz dafür besitzen. Bisher konnte das jeder, auch Touristen! Schon letztes Jahr wurde die Umsetzung einer neu eingeführten Bannzone eingeführt. Findet eine Grindwaljagd statt, dann dürfen sich keine nichtlizensierte Personen mehr in dieser Zone befinden. Die Bannzone gilt an Land, im Wasser und in der Luft. Wer diese Bestimmung verletzt, muss mit der Verhaftung, kurzem Gewahrsamsaufenthalt bei der Polizei oder im Gefängnis, Zahlung einer Geldstrafe rechnen oder kann gar ausgewiesen und mit einem Einreiseverbot belegt werden - http://www.faroeislands.fo/Default.aspx?ID=13709&Action=1&NewsId=5951&PID=31221


23.06.15 - Rote Liste: 23.000 Arten sind vom Aussterben bedroht - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/iucn-rote-liste-bedrohter-arten-auf-23-000-erweitert-a-1040130.html


21.06.15 - Delfine, Lederschildkröten und ein Albatros: Verschleppt, verirrt, vermehrt – so kommen tierische Einwanderer nach SH - http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein-am-sonntag/verschleppt-verirrt-vermehrt-so-kommen-tierische-einwanderer-nach-sh-id10025696.html


20.06.2015 - Das Orca-Weibchen „Freya“ ist tot!

Vor wenigen Stunden starb das Orca-Weibchen „Freya“ in dem Vergnügungspark „Marineland“ in Antibes in Südfrankreich!

„Freya“ war erst etwa zwei Jahre alt, als sie und andere Orcas im Oktober 1982 in Island gefangen und dann zum Verkauf angeboten wurden. „Freya“ und der ebenfalls junge männliche Schwertwal „Kim2“ kamen im März 1983 in den Vergnügungspark an die Côte d'Azur.

Dort wurden die freiheitsliebenden Orcas in viel zu kleine Pools eingesperrt und als Show-Sklaven für rein kommerzielle Zwecke missbraucht und ausgebeutet.

„Freya“ bekam Tumore und litt unter Depressionen.

„Freya“ wurde nur etwa 34 Jahre alt.

In freier Wildbahn können weibliche Orcas 90 Jahre alt werden.

„Freya“ ist ein weiteres Beispiel dafür, was die Delfinarien-Industrie unter ihrem hohlen Begriff „Arterhaltung“ versteht, um die Gefangenschaftshaltung dieser intelligenten Meeressäuger rechtzufertigen. Die Wahrheit jedoch ist, dass kein einziges Delfinarium in Europa jemals einen Delfin ausgewildert hat! Wenn freilebende Tiere gefangen und bis zu ihrem Tod in Gefangenschaft gehalten werden, dann hat dies rein gar nichts mit dem Erhalt, sondern ausschließlich mit der Ausplünderung der Meere und der Gefährdung von freilebenden Populationen zu tun!

Es ist allerhöchste Zeit dafür, dass dieser naturwidrigen und rein auf Kommerz ausgerichteten Industrie ihr Handwerk gelegt und alle Delfinarien geschlossen werden!

Einen Foto-Bericht über das „Marineland“ in Antibes unter:


http://walschutzaktionen.de/514601/2635726.html



19.06.15 - Maui-Delfine - Seltenste Delfinart der Welt ist wohl schon bald ausgestorben - http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Seltenste-Delfinart-der-Welt-ist-wohl-schon-bald-ausgestorben-id34460282.html


18.06.15 - Fehlende Abwehr Ein Gendefekt – der Auslöser für das Wal- und Delphinsterben? - http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/fehlende-abwehr-ein-gendefekt-der-ausloeser-fuer-das-wal-und-delphinsterben-13649027.html


16.06.15 - Der Klimawandel ist schuld: Eisbären fressen jetzt Delfine - http://www.news.de/panorama/855605881/eisbaeren-fressen-delfine-neue-beute-wegen-der-klimaerwaermung/1/


15.06.15 - In Pakistan sterben jährlich 12.000 Delfine als ungewollter Beifang - http://www.dawn.com/news/1188214


13.06.15 - Schönberg - Delfine gesichtet: „Eine richtig schöne Begleitung“ - http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Delfine-gesichtet-Eine-richtig-schoene-Begleitung


12.06.15 - Die Suche nach Öl und Gas bringt die Wale um - http://www.vice.com/de/read/die-seismischen-tests-der-usa-qualen-wale-0001053-v11n5


11.06.15 - Die Zeichen der Zeit erkannt! - Kanadischer Senator fordert die Abschaffung von Delfinen und Walen in Gefangenschaft! - http://globalnews.ca/news/2049081/liberal-senator-calls-for-ban-on-whales-and-dolphins-in-captivity/


11.06.15 - Die neue Fassung von EARTHLINGS in deutscher Fassung, gesprochen von Profisprecher Helmut Krauss - http://vegane-jobs.de/earthlings-mit-profisprecher-helmut-kraus/


10.06.15 - Wale beobachten: Das sind die 7 besten Whalewatching-Plätze in Europa - http://www.focus.de/reisen/reisewelt/den-giganten-der-meere-auf-der-spur-das-sind-die-6-besten-whalewatching-plaetze-in-europa_id_4679669.html


10.06.15 - Tradition oder sinnloses Abschlachten? - Blutiger Walfang auf den Färöer-Inseln - http://www.natur.de/de/20/Blutiger-Walfang-auf-den-Faeroeer-Inseln,1,,1666.html


09.06.15 - Faszinierende Fotos: Killerwale auf Kuschelkurs - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/orca-fotos-killerwale-auf-kuschelkurs-a-1036751.html


08.06.15 - Delfine tratschen über ihre Artgenossen - http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article205368065/Delfine-tratschen-ueber-ihre-Artgenossen.html


06.06.15 - Auf den Färöer-Inseln wurden heute in dem Dorf Midvagur 154 Grindwale getötet. Es war die erste Grindwaljagd in diesem Jahr und leider verloren mehr als dreimal so viele Tiere dieser Delfinart ihre Leben, wie im gesamten Jahr 2014. Wir bedauern es sehr, dass wir dieses Jahr keine Vergrämeraktion mit Pingern auf diesen Inseln durchführen können. - http://www.vp.fo/grein-um-grind-skapti-mikid-kjak/


07.06.15 - „Free Willy“ in Argentinien: Umweltaktivisten fordern Freilassung von „Kshamenk“ - http://latina-press.com/news/201332-free-willy-in-argentinien-umweltaktivisten-fordern-freilassung-von-kshamenk/


07.06.15 - Half the dolphins caught in Japan hunt exported despite global outcry - http://www.theguardian.com/world/2015/jun/07/half-the-dolphins-caught-in-japan-hunt-exported-despite-global-outcry-report


05.06.15 - Iceland ships 1,700 tonnes of whale meat to Japan - https://au.news.yahoo.com/thewest/a/28345345/iceland-ships-1-700-tonnes-of-whale-meat-to-japan/?cmp=st


03.06.15 - Posse! - Fürchten die Nürnberger Zoo-Mitarbeiter unangenehme Fragen? - Tiergarten findet kein Mikrofon für Fragen bei Delfin-Show - http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-findet-kein-mikrofon-fur-fragen-bei-delfin-show-1.4425180


03.06.15 - Irland - 21 Grindwale gestrandet - http://www.irishexaminer.com/examviral/animal-life/ongoing-emergency-rescue-efforts-save-21-stranded-pilot-whales-334359.html


01.06.15 - US-Bundesbehörde verbietet aus Sicherheitsgründen nach Tierschützerbeschwerden den Aufenthalt von Trainern während der Shows im Becken des Orcas "Lolita" - http://www.miaminewtimes.com/news/miami-seaquarium-stops-trainers-from-performing-with-lolita-after-federal-safety-ruling-7654701


29.05.15 - In Istanbul wurde ein weiblicher Delfin gefunden, der mit einer Schrotflinte erschossen wurde. Die Großen Tümmler, die der Schwarzmeer-Population zugerechnet werden, sind von ihrem Bestand her als bedroht eingestuft worden. - http://www.hurriyetdailynews.com/endangered-dolphin-killed-by-shotgun-in-istanbuls-bosphorus-.aspx?pageID=238&nid=83155


29.05.15 - Ontario verbietet als erste kanadische Provinz den Kauf, Verkauf und die Zucht von Orcas! - http://www.thestar.com/news/canada/2015/05/28/new-ontario-law-bans-breeding-and-sale-of-orcas.html


29.05.15 - Die Wahrheit, die Sie in Delfinarien nie erfahren würden!

Die Besucher-Aufklärung mit Informations-Flyern vor dem Eingang des Nürnberger Tiergartens geht natürlich weiter und wird so lange fortgesetzt, bis die Haltung von Delfinen in diesen kleinen Beton-Becken beendet wird!

Vielen Dank an die engagierten Verteiler Tina, Harro und Thomas!Heute wurden weitere Flyer, die auf CO2-neutralem Papier gedruckt sind, von der Druckerei abgeholt.






28.05.15 - Japan verfehlt Wal-Jagdquote - http://www.n-tv.de/panorama/Japan-verfehlt-Wal-Jagdquote-article15187246.html


28.05.15 - Razzien in Ecuador: Behörden beschlagnahmen Zehntausende Haifischflossen - http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ecuador-behoerden-beschlagnahmen-haifischflossen-a-1036049.html


27.05.15 -  Kinderwissen -  Fischer wollen Delfine jagen - http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kinderwissen-fischer-wollen-delfine-jagen.0399e6d6-e26f-4a96-afea-9c6670a2999b.html


27.05.15 -  Seltener Besuch - Zwei Delfine in der Ostsee gesichtet - https://www.nordkurier.de/aus-aller-welt/zwei-delfine-in-der-ostsee-gesichtet-2715134305.html


27.05.15 - Manipulation der Öffentlichkeit in Japan durch falsche Aussagen einer japanischen Tageszeitung über die Delfin-Jagd in Taiji!

In diesem Online-Artikel ist zu lesen:

„Die Belieferung von Aquarien mit Lebendtieren stelle nur einen geringen Teil der Einnahmen aus der Delfinjagd dar, die meisten Delfine würden zum Verzehr gefangen, berichtete die Onlineausgabe der japanischen Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" am Mittwoch.“

http://www.maz-online.de/Nachrichten/Wissenschaft/Japanische-Fischer-wollen-Delfinjagd-fortsetzen


Richtig und falsch!

Dass die meisten Delfine zum Verzehr gefangen werden, das stimmt.

Falsch hingegen ist definitiv, dass die Belieferung von Aquarien mit Lebendtieren nur einen geringen Teil der Einnahmen aus der Delfinjagd darstellen.

Dazu haben wir schon am Ende der Delfin-Treibjagd-Saison 2014/2015 folgendes veröffentlicht:


Laden-Verkaufspreis Delfinfleisch - 2015:

Preis: 2,00 – 2,60 €/Kilogramm

Fleischgewicht der 751 getöteten Tiere von fünf Arten:

Etwa 68.000 Kilogramm

Gesamterlös Ladenverkauf: 136.000 € - 176.800 €

Durchschnitt: 180 € - 235 € pro getötetem Tier

Der Verkauf des Fleisches der getöteten Delfine deckt bei langem nicht die Kosten zur Unterhaltung der Treibjagdflotte von 12 Booten.

==================================

Durchschnitts-Verkaufspreise verkaufter und exportierter Delfine aus Japan (2013):

Für einen untrainierten Delfin: 8.000 €

Für einen trainierten/abgerichteten Delfin: 34.000 €

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Von den 41 Großen Tümmlern, die in der letzten Treibjagd-Saison (2014/2015) in Taiji gefangen wurden, sind bereits mindestens 4 Delfine untrainiert an Delfinarien verkauft worden. Der Erlös beträgt pro Tier etwa 8.000 €. Die restlichen Großen Tümmler werden, falls sie die grausame Zeit ihrer Abrichtung überhaupt überleben, nach etwa ein bis zwei Jahren für etwa 34.000 € pro Tier verkauft werden können.

Der Fang und der Verkauf von Großen Tümmlern aus der letzten Saison (2014/2015) bringt den Delfinkillern und Händlern etwa 1,3 Millionen € ein.

In den Jahren zuvor konnte noch ein Vielfaches davon erzielt werden, weil die Fänge der lukrativen Großen Tümmler um 66 % zur letzten Saison (2013/2014) und zu 75 % zur Fangsaison 2012/2013 zurück ging!

Dies betrifft nur den Handel mit den Großen Tümmlern.

In der Treibjagd-Saison 2014/2015 wurden in Taiji insgesamt 2 Grindwale, 7 Rundkopf-Delfine, 24 Schlankdelfine, 6 Pazifische Weißseiten-Delfine und 41 Große Tümmler in Gefangenschaft genommen.

Die in Gefangenschaft genommenen Grindwale und Rundkopf-Delfine sind für die weltweite Delfinarien-Industrie nicht von Interesse und zum Teil auch in Japan unverkäuflich, weil es keine geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für diese Tiere gibt. Sie werden in den Meerwasser-Gehegen des Wal-Museums in Taiji verbleiben, weil sich dieses gerne mit seltenen Exemplaren gegenüber anderen japanischen Delfinarien hervorheben möchte. Ebenso verbleiben die Tiere mit einem Gen-Defekt im Wal-Museum. Der Albino Große Tümmler „Angel“, der im Februar 2014 gefangen und für 500.000,- € zum Verkauf angeboten wurde, befindet sich nach wie vor im Wal-Museum.

Schlankdelfine eignen sich auch nicht sonderlich für die Haltung in Gefangenschaft und werden nur für Delfinarien in Japan gefangen. Im Moment wird in Taiji mit den jetzt gefangenen Tieren dieser Art versucht, sie länger am Leben zu halten, um sie für den japanischen Markt „salonfähiger“ zu machen.

Pazifische Weißseiten-Delfine sind selten und deshalb für die Delfinarien-Betreiber zwar interessant, aber der Erwerb ist mit einem hohen Risiko behaftet. Obwohl die Pazifischen Weißseiten-Delfine in Gefangenschaft 20 Jahre alt werden können, sterben die meisten von ihnen innerhalb des ersten Jahres.

Der Verkauf von wildgefangenen Delfinen ist definitiv lukrativer als der Verkauf des Fleisches von getöteten Tieren!


27.05.15 - Japans Zuchtbemühungen für Delfine sind nicht nachhaltig - Von 10 Geburten in japanischen Delfinarien im Jahr 2014 waren bereits am Ende des Jahres nur noch 4 Delfine am Leben.

Einige japanische Delfinarien-Betreiber, welche bisher als Mitglied der JAZA angehörten, treten nun aus der WAZA aus, um weiterhin wildgefangene Delfine in Taiji kaufen zu können. Die kürzliche Zusage des japanischen Zoo- und Aquarien-Verbandes JAZA an den Welt-Verband WAZA, keine Delfine mehr in Taiji zu kaufen, ist damit als eine reine PR-Ente entlarvt und reine Makulatur.
Die WAZA verurteilt zwar die Delfinfänge in Taiji, aber eine Verpflichtung, dass alle seiner Mitgliedsverbände und Mitglieder zukünftig keine Delfine mehr in Japan kaufen werden, gab der Welt-Verband (bisher noch) nicht ab.
Der Kauf von Delfinen aus Fängen in Futo/Ito ist für die JAZA-Mitglieder damit nicht ausgeschlossen!

Eine Einschränkung der Delfinjagd in Taiji ist nicht zu erwarten, weil die meisten in Taiji gefangenen Delfine ins Ausland verkauft werden. Viele von diesen Delfinarien gehören der WAZA nicht als Mitglied an und sind außerhalb jeglicher Kontrolle.

Die Delfinjäger und Händler in Taiji berufen sich auf ihre Tradition Delfine und Wale zu fangen.
Sicherlich werden sie auf den lukrativen Delfin-Handel nicht freiwillig verzichten -
http://www.the-japan-news.com/news/article/0002176846



25.05.15 - Free Willy! Eighty-six per cent of tourists no longer want to watch killer whales and dolphins performing tricks in captivity - http://www.dailymail.co.uk/travel/article-2638686/Free-Willy-Tourists-no-longer-want-whales-dolphins-performing-tricks-captivity-finds-new-survey.html


25.05.15 - Experten schlagen Alarm: Anzahl der Maui-Delfine sinkt erstmals auf unter 50 - http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f94efe5564b3c0_325959&a_no=30026


25.05.15 - Analyse belegt - Orcas in Gefangenschaft sterben viel früher als freilebende Schwertwale - http://onlinelibrary.wiley.com/d…/10.1111/mms.12225/abstract


23.05.15 - Vor ein paar Tagen trafen wir einen Tierschützer aus Mykolayiv in der Ukraine. Erneut erhielten wir die Bestätigung, dass in dem Fluss Bug seit unseren Pinger-Platzierungen in den Jahren 2012 und 2013 keine weiteren Delfine oder Hafenschweinswale mehr gesehen wurden. Das Massensterben der Meeressäuger konnte Dank dieser Vergrämer-Technik erfolgreich beendet werden! - Weitere Informationen unter: Ukraine Delfinrettung


22.05.15 - Verkaufsstopp für Zoo-Delfine aus Taiji – Ende der grausamen Jagd? - http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/verkaufsstopp-fuer-zoo-delfine-aus-taiji-ende-der-grausamen-jagt-49567-51ca-24-2320442.html


22.05.15 - USA - Olpest - Einstiger Traumstrand voller verendeter Tiere - http://de.euronews.com/2015/05/22/oelpest-einstiger-traumstrand-voller-verendeter-tiere/


21.05.15 - Wenn der Orca plötzlich am Paddelbrett knabbert - http://www.suedkurier.de/nachrichten/panorama/Wenn-der-Orca-ploetzlich-am-Paddelbrett-knabbert;art409965,7871915


21.05.15 - "Deepwater Horizon" tötete massenhaft Delfine - http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article141256517/Deepwater-Horizon-toetete-massenhaft-Delfine.html



20.05.15 - Kein Ende der Delfin-Treibjagden in Japan in Sicht!

Ein großer Bluff der WAZA und JAZA?

Schon seit Jahren steht der Welt-Verband der Zoos und Aquarien (WAZA) in der Kritik, nicht ernsthaft gegen die grausamen Delfin-Treibjagden in Taiji/Japan vorzugehen, obwohl ihm die Möglichkeiten dafür zur Verfügung standen, denn einer der Mitglieds-Verbände ist auch die JAZA, der japanische Zoo- und Aquarien-Verband (89 Zoos und 63 Aquarien).

Vor wenigen Wochen drohte die WAZA der JAZA mit dem Ausschluss, falls deren japanischen Mitglieder weiterhin an dem Kauf von Delfinen aus Taiji festhalten sollten. Die WAZA setzte der JAZA dazu ein Frist, um sich bis zum 21.05.2015 darüber zu erklären. Der Ausschluss aus der WAZA hätte für die JAZA unter anderem bedeutet, dass sie sich an der Zucht von seltenen Tieren, die über internationale Kooperationen laufen, nicht mehr hätte beteiligen können.

Nun vermeldete die Nachrichtenagentur Kyodo, dass die Mehrheit der JAZA-Mitglieder bereit ist, zukünftig keine Delfine mehr aus den blutigen Delfin-Treibjagden aus Taji mehr zu erwerben. Das ist eigentlich begrüßenswert und dennoch hat diese Entscheidung mehrere Haken!

Weltweit begrüßen die Medien den Entschluss der JAZA, Tierschützer feiern und sehen bereits das Ende der Delfin-Treibjagden in Taiji in naher Zukunft in Sicht.

Wir sehen hinter der Entscheidung der JAZA eigentlich keine großen Veränderungen für die Delfintreibjagden in Japan und vermuten dahinter gar nur einen großen Bluff der Zoo-Verbände!

Es steht zu befürchten, dass der Versuch unternommen wird, noch viel mehr Delfine in Taiji abzuschlachten als bisher!

Betrachten wir einmal die Tötungen und auf die Fänge von Delfinen, die in den letzten Jahren in Taiji für die weltweite Delfinarien-Industrie in Gefangenschaft genommen worden sind:

Saison 2014/2015: 751 getötet – 80 in Gefangenschaft – gesamt 831

Saison 2013/2014: 834 getötet – 158 in Gefangenschaft – gesamt 992

Saison 2012/2013: 899 getötet – 247 in Gefangenschaft – gesamt 1.146

Große Tümmler, die in Gefangenschaft genommen wurden:

Saison 2014/2015: 41

Saison 2013/2014: 121

Saison 2012/2013: 156

Im Detail für die Saison 2014/2015:

In Gefangenschaft genommen wurden:

2 Grindwale, 7 Rundkopf-Delfine, 24 Schlankdelfine, 6 Pazifische Weißseiten-Delfine und 41 Große Tümmler

Die in Gefangenschaft genommenen Grindwale und Rundkopf-Delfine sind für die weltweite Delfinarien-Industrie nicht von Interesse und zum Teil auch in Japan unverkäuflich, weil es keine geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für diese Tiere gibt. Sie werden in den Meerwasser-Gehegen des Wal-Museums in Taiji verbleiben, weil sich dieses gerne mit seltenen Exemplaren gegenüber anderen japanischen Delfinarien hervorheben möchte. Ebenso verbleiben die Tiere mit einem Gen-Defekt im Wal-Museum. Der Albino Große Tümmler „Angel“, der im Februar 2014 gefangen und für 500.000,- € zum Verkauf angeboten wurde, befindet sich nach wie vor im Wal-Museum.

Schlankdelfine eignen sich auch nicht sonderlich für die Haltung in Gefangenschaft und werden nur für Delfinarien in Japan gefangen. Im Moment wird in Taiji mit den jetzt gefangenen Tieren dieser Art versucht, sie länger am Leben zu halten, um sie für den japanischen Markt „salonfähiger“ zu machen.

Pazifische Weißseiten-Delfine sind selten und deshalb für die Delfinarien-Betreiber zwar interessant, aber der Erwerb ist mit einem hohen Risiko behaftet. Obwohl die Pazifischen Weißseiten-Delfine in Gefangenschaft 20 Jahre alt werden können, sterben die meisten von ihnen innerhalb des ersten Jahres.

Der Große Tümmler, bekannt geworden durch die TV-Serie „Flipper“, ist die gefragteste Art der weltweiten Delfinarien-Industrie.

(Den Rückgang der Tötungszahlen, die Halbierung der Lebendfänge zur vorigen Saison und der Rückgang der Fänge der lukrativen Großen Tümmler um 66 % zur letzten Saison und zu 75 % zur Fangsaison 2012/2013 schreiben wir zum großen Teil der Vergrämergeräte (Pinger) zu, die wir vor der Fangsaison im Küstenbereich vor Taiji platziert hatten. Die Pinger sind die einzige Möglichkeit, den Delfinfängen vor Ort zu begegnen und die Fang- und Tötungszahlen zu reduzieren.)

Die 37 japanischen Aquarien, die der JAZA angeschlossen sind, kaufen etwa 20 Delfine im Jahr in Taiji. Hier wird sehr deutlich, dass die Nachfrage der japanischen Delfinarien nach wildgefangenen Delfinen nicht sehr erheblich ist! Der Großteil der in Taiji gefangenen Delfine wird ins Ausland verkauft!

Für das Jahr 2013 liegen uns diese Zahlen der japanischen Regierung vor:

78 Delfine wurden nach Russland (15), Ukraine (20 untrainiert), China (32), Süd-Korea (6) und Vietnam (5) verkauft.

Der Gesamtverkaufspreis lag bei 278.059.000 japanischen YEN, was umgerechnet etwa 2.060.630,- € sind.

Im Durchschnitt wurde für einen Delfin 26.418,- € bezahlt.

Folglich würde durch den Ausfall der 20 Delfine, welche die etwa 30 JAZA-Delfinarien im Jahr in Taiji kaufen, den dortigen Fischern und angeschlossenen Händlern etwa 530.000 € Verlust einbringen, was sicherlich nicht zum Zusammenbruch dieser „Branche“ in Taiji führen wird!

Für die Fischer in Taiji könnte dieser Verkaufs-Ausfall bedeuten, dass sie nun noch mehr Delfine töten, als bisher, um über den Fleischverkauf diesen Verlust zu kompensieren!

In Japan gibt es 54 Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden. 17 Delfinarien sind keine JAZA-Mitlieder und stehen außerhalb jeglicher Kontrolle des japanischen Verbandes. Sie können weiterhin Delfine in Taiji kaufen.

Der japanische Zoo-Verband hat angekündigt, dass er nun auch mehr auf die Zucht Wert legen würden. Dies bedeutet, dass zukünftig vermehrt Delfine und auch Gen-Material unterhalb der Delfinarien-Betreiber ausgetauscht werden. Können die WAZA und die JAZA ausschließen, dass dabei nicht doch weitere wildgefangene Delfine aus Taiji in die von den JAZA-Mitgliedern betriebenen Anlagen gelangen? Wohl nicht!

Die WAZA und die JAZA fühlen sich nun aus dem Schneider und können wohl nun jegliche Mitverantwortung für die Delfin-Treibjagden in Taiji von sich weisen!

Doch so einfach sollte es ihnen nicht gemacht werden!

Der Entschluss, dass die japanischen Mitglieder der JAZA zukünftig keine Delfine mehr aus Taiji kaufen, bedeutet nicht, dass sie gar keine wildgefangenen Delfine mehr aus japanischen Treibjagden kaufen!

Neben Taiji gibt es auch noch ein weiteres Fischerdorf, welche eine Lizenz zum Küsten-Delfinfang besitzt! Dieser Ort liegt einige Hundert Kilometer von Taiji entfernt und heißt Futo.

Dort wurden zwar die Tötungen von Delfinen seit mehr als 10 Jahren eingestellt, aber die Jagd und der Fang von Großen Tümmlern scheinen dort fortgesetzt zu werden.

In 2010 besuchten wir diesen Ort und im Hafenbereich fielen uns 10 Treibjagdboote auf, deren Art auch in Taiji eingesetzt wird.

Nur wenige Kilometer von Futo entfernt entdeckten wir ein bis dahin völlig unbekanntes Abrichtungsgehege für Delfine im Hafen von Ito.

Fünf Große Tümmler waren in diesem engen Gehege eingesperrt. Sie wurden abgerichtet und wohl für den Verkauf an Delfinarien vorbereitet.

Woher diese Delfine stammen, erschloss sich uns kaum. In unserem Hotel äußerte sich die Hotelleitung dazu, dass sie dort vor der Küste gefangen wurden. Dies konnte zwar nirgendwo offiziell bestätigt werden, aber es ist sehr wahrscheinlich, denn auch ein Fischer teilte uns mit, dass dort in 2010 insgesamt 10 Delfine gefangen wurden.

Es ist kaum vorstellbar, dass die Delfine von Taiji aus mehrere Hundert Kilometer durch Japan transportiert werden, um sie dann in Ito als Showdelfine abzurichten, wenn sich dort vor der Küste selbst auch Delfine befinden. Die Treibjagdboote im Hafen von Futo hatten sicherlich auch einen Zweck.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass zukünftig die Delfinfänge in Futo wieder in einem größeren Umfang stattfinden werden, denn bei einer Polizei-Übung im dortigen Hafen wurde letztes Jahr die Abwehr von Demonstranten geprobt!

Falls die 30 Aquarien, die der JAZA angeschlossen sind, ihre im Jahr 20 notwendigen Delfine anstatt in Taiji nun in Futo/Ito kaufen, dann würde sich die ganze Entscheidung der heutigen Abstimmung als großer Bluff der WAZA/JAZA entpuppen! Die JAZA wäre glaubwürdiger, wenn sie zusichern würde, dass ihre Mitglieder überhaupt keine wildgefangenen Delfine mehr aufnehmen würden. Seitens der WAZA besteht auch hier noch kräftig Nachholbedarf!

ProWal wird seine Vergrämeraktionen in Taiji zum Schutz der Delfine fortsetzen, denn durch die reduzierten Fänge in der letzten Saison und den dadurch entstandenen Verlusten in Millionenhöhe stehen die Fischer und auch die Händler in Taiji auch durch die weltweite Delfinarien-Industrie mächtig unter Druck, um wieder mehr Delfine zu fangen.

Noch nie gab es einen so großen Bedarf an Delfinen seitens der weltweiten Delfinarien-Industrie. Neue Delfinarien, wie in Thailand und in Marokko, sind geplant.

106 Delfinarien weltweit haben in der Vergangenheit bereits wildgefangene Delfine aus Taiji erworben und die Nachfrage nach weiteren Tieren in China, Korea, Taiwan, Philippinen, Russland, Georgien, Ukraine, Saudi-Arabien, Arabische Emirate, Iran, Ägypten, Tunesien und in der Türkei wird nicht geringer!

WAZA - Presse-Mitteilung:

http://www.waza.org/en/site/pressnews-events/press-releases/waza-statement-regarding-jaza-decision-to-prohibit-its-members-from-acquiring-dolphins-from-taiji




Foto: ProWal – Abrichtung von wildgefangenen Delfinen im Hafen von Ito/Japan - 2010




19.05.15 - Guia / Zoomarine - Ozeanpark: Tierschützer und Behörden verhindern Fernsehshow mit Delfinen - http://algarve-reisen-news.blogspot.de/2015/05/guia-zoomarine-ozeanpark-tierschutzer.html



18.05.15 - Nürnberger Tierpark - Die Lagune leckt - http://www.sueddeutsche.de/bayern/mitten-in-nuernberg-die-lagune-leckt-1.2483350



15.05.15 - ProWal in der Ukraine

Hintergründe:

Seit 2012 setzt sich ProWal als einzige ausländische Tierschutzorganisation für den Schutz der Delfine und für die Schließung der Delfinarien in der Ukraine ein.

Die Ukraine ist die größte Drehscheibe für wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan in Europa. Die ukrainischen Delfinarienbetreiber sind auf Importe angewiesen, denn Zuchterfolge gibt es in diesen Show-Anlagen kaum. Zudem werden aus der Ukraine importierte Delfine wieder ausgeführt - unter anderem nach Ägypten, Tunesien, Aserbaidschan, Weißrussland, Russland und aktuell geplant nach Thailand.

Neben direkten Aktionen, bei denen uns bereits eine Schließung eines Delfinariums in Yalta auf der Halbinsel Krim gelang, setzen wir uns in der Ukraine auch für ein Gesetz ein, welches den Import und den Export von Delfinen und Beluga-Walen verbietet.

Wenn uns das gelingt, dann würden die Delfinhändler in Taiji einen großen Kunden verlieren und die Delfintreibjagden unlukrativer machen.

Aktuell:

Trotz dem Krieg im Süd-Osten des Landes und der Annexion der Halbinsel Krim durch Russland, brachen unsere langjährige Kontakte zu einheimischen Tierschützern, die unsere Ziele unterstützen, nie ab, worüber wir sehr dankbar sind.

Gemeinsam kommen wir dem Zusammenbruch der Delfinarien-Industrie in der Ukraine immer näher, denn über eine Hintertüre gelang nun ein Passus in einem Gesetz, welches einigen Delfinarien so große Probleme bereiten wird, dass sie wohl schließen müssen! An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die ukrainische Regierung! Details dazu folgen.

In der Ukraine selbst gibt es aktuell 9 Delfinarien. Auf der Halbinsel Krim, auf die die Ukraine jeglichen Einfluss auf die Delfinarien-Betreiber verloren hat, gibt es aktuell 12 Anlagen, in denen Delfine und Beluga-Wale in Gefangenschaft gehalten werden.

Weitere Informationen unter: http://walschutzaktionen.de/1532401/home.html  




Treffen mit dem Umweltminister Igor Shevchenko am 12.05.2015 in Kiew/Ukraine




13.05.15 - Meeresschutzgebiete - ohne Schutz? - http://www.dw.de/meeresschutzgebiete-ohne-schutz/a-18447706


13.05.15 - Eintrittspreise im Zoo Duisburg erneut erhöht - Tierschützer mahnen Delfinarieneintritt - http://www.lokalkompass.de/duisburg/leute/eintrittspreise-im-zoo-duisburg-erneut-erhoeht-tierschuetzer-mahnen-delfinarieneintritt-d545931.html#form


08.05.15 - Undichte Delfinlagune - Salzwasser-Lösung in Sicht

Seit Jahren sickert Salzwasser aus dem undichten Becken der Delfinlagune im Nürnberger Tiergarten. Das verstößt gegen Umweltrecht – nun scheint eine Lösung in Sicht.

http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/leck-delfinlagune-tiergarten-nuernberg-100.html 


07.05.15 - Undichte Delfinlagune: Längere Schließung droht - http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/undichte-delfinlagune-langere-schliessung-droht-1.4361603  


06.05.15 - Treibjagd in der Südsee - Jagdbeute Delfin - http://www.natur.de/de/20/Jagdbeute-Delfin,1,,1642.html

Unerwähnt ist in diesem Artikel, dass die Delfine auch an die Delfinarien-Industrie verkauft werden!


06.05.15 – Delfinarium Duisburg - Der größte Delfin-Friedhof Europas wurde vor 50 Jahren eröffnet - http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/delfin/als-die-delfine-nach-duisburg-kamen-40831982.bild.html 


05.05.15 - Nürnberger Tiergarten will Image aufpolieren - https://www.sat1bayern.de/news/20150505/neues-konzept-fuer-delphin-lagune/


05.05.15 - Buckel- und Finnwalsichtungen : Meeressäuger in SH: Wenn sich Wale in die Ostsee verirren - http://www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/meeressaeuger-in-sh-wenn-sich-wale-in-die-ostsee-verirren-id9631581.html


04.05.15 - Walfang-Saison in Island beginnt - http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/b7f1551e6d696a


04.05.2015 - Wale haben Nerven wie Bungee-Seile - http://science.orf.at/stories/1758447/


04.05.15 - Wal in Eckernförder Bucht gesichtet - http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article205291487/Wal-in-Eckernfoerder-Bucht-gesichtet.html


01.05.2015 - Fische aus Zuchtanlagen stark mit Medikamenten belastet - http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/fische-aus-zuchtanlagen-stark-mit-medikamenten-belastet-a-1031675.html

Siehe auch weitere Informationen unter: Lachszucht Färöer-Inseln



29.04.15 - Studie offenbart Belastung von Meeressäugern mit toxischen Chemikalien - Flammschutzmittel-Belastung bei Delfinen in der Straße von Gibraltar festgestellt - http://www.wochenblatt.es/1000003/1000012/0/34654/article.html


28.04.15 - Kinderhilfswerk steigt nach Tierschutzkritik aus Delfintherapie aus - http://www.presseportal.de/pm/43450/3007848/kinderhilfswerk-steigt-nach-tierschutzkritik-aus-delfintherapie-aus


27.04.15 - Ölteppich bedroht Kanarische Inseln – Was wird uns verheimlicht? - http://netzfrauen.org/2015/04/27/oelteppich-bedroht-kanarische-inseln-was-wird-uns-verheimlicht-derrame-de-petroleo-amenaza-islas-canarias-espana-en-alerta/


25.04.2015 - Wir haben nun die ersten Verstöße gegen geltende Vorgaben für die Haltung von Delfinen und den Nürnberger Tiergarten wegen Tierquälerei angezeigt. Viele weitere Anzeigen werden folgen! Auch bereiten wir die ersten Klagen vor, damit dem Nürnberger Zoo seine Betriebsgenehmigung für das Delfinarium entzogen wird! - -Siehe auch unter: KLAGE - Nürnberg


24.04.15 - Die oscarprämierte Doku "The Cove - Die Bucht" in voller Länge nun auch in japanischer Sprache! - http://thecovemovie.com/freejapanesedownload?tr=Agree


23.04.15 - Öl bedroht spanisches Ferienparadies - Ein gesunkener russischer Fischkutter verliert seit Tagen Öl, welches nun auf die Insel Gran Canaria zutreibt. - http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Oel-bedroht-spanisches-Ferienparadies/story/30458774


23.04.15 - ProWal-Anmerkung zum Rauswurf der JAZA (Japanischer Zoo-Aquarien-Verband) aus der WAZA (Welt-Verband der Zoos und Aquarien)

Was bringt der Ausschluss den Delfinen in Japan?

Ob der Rauswurf der JAZA aus der WAZA nun wirklich ein zu umjubelnder Umstand ist, wird sich noch herausstellen. Wir haben Zweifel daran, denn es könnte ein großer Fehler gewesen sein – Zum Leidwesen vieler Großer Tümmler!

Zu den Mitglieds-Verbänden der WAZA (Hauptsitz in Gland in der Schweiz) gehörte bisher auch die JAZA, der japanische Verband der Zoos und Aquarien. Viele der über 50 Aquarien in Japan sind Mitglieder der JAZA und erwarben Delfine in Taiji, um sie in ihren Delfinarien für rein kommerzielle Zwecke auszubeuten. Selbst einer der größte Delfin-Händler der Welt, das „Wal-Museum“ in Taiji, ist Mitglied der JAZA und entscheidend für den lukrativen Lebendhandel mit Delfinen und für eines der größten Delfinmassaker weltweit mitverantwortlich.

Die WAZA hatte sich bereits vor mehr als zehn Jahren gegen die Methoden der Delfin-Treibjagden und gegen das Massenabschlachten von Meeressäugern ausgesprochen und diese in einer Erklärung streng verurteilt.

Die JAZA sprach sich dagegen nicht gegen die brutalen Methoden der Delfin-Treibjagden aus und widersetzte sich gar der Einhaltung der Grundsätze für Ethik und Tierschutz (Ethik-Kodex) der WAZA.

Immer wieder forderte die WAZA die JAZA auf, sich an den Ethik-Kodex zu halten - jedoch ohne Erfolg. Die WAZA stand nun zusehends unter Druck, auch von ihren eigenen Mitgliedern, denn von den Zoos in Deutschland, die Delfine in Gefangenschaft halten und auch vom VDZ (Verband Deutscher Zoodirektoren) und der EAZA (Europäischer Verband der Zoos und Aquarien), die allesamt Mitglieder der WAZA sind, wurde in letzter Zeit zusehends mehr Engagement gegen die Delfin-Treibjagden in Japan erwartet und auch gefordert.

Dieser Druck dürfte sich nun nach dem Rauswurf der JAZA aus der WAZA in Luft auflösen, denn nun kann sich die WAZA und auch alle seiner Mitglieder darauf berufen, dass sie rein gar nichts mit den Delfin-Treibjagden in Japan zu tun und auch keinerlei Einfluss darauf haben! Ein bequemes Ergebnis für die WAZA!

Direkte Auswirkungen könnte der Ausschluss der JAZA aus der WAZA nun aber auf die Delfine in Taiji haben!

Die WAZA und die JAZA vereinbarten in der Vergangenheit ein sogenanntes „Delfin-Management-Protokoll“, was den Fang von Großen Tümmlern in Taiji betraf. In dieser Vereinbarung wurde festgelegt, dass im ersten Monat der beginnenden Delfin-Treibjagd-Saisons, also immer im September, in Taiji nur Große Tümmler in Gefangenschaft genommen werden, aber nicht getötet werden durften! An diese Vereinbarung hielten sich seit Jahren auch die Delfin-Killer in Taiji weitestgehend!
Mehrere Hundert Große Tümmler wurden in den letzten Jahren im September, obwohl sie in die Schlacht-Bucht in Taiji getrieben wurden, nach der Selektierung von schönen Delfinen für die Delfinarien-Industrie, nicht getötet, sondern wieder freigelassen!

Siehe dazu auch folgende Statistik:
http://www.ceta-base.com/drivefisheries.html

Obwohl das „Delfin-Management-Protokoll“ auch ein fauler Kompromiss war, denn es schränkte die Delfin-Treibjagden nicht wesentlich ein, sondern legitimierte geradezu das Töten und die Gefangenschaftsnahmen von Meeressäugern und nahm dabei auch die Gefährdung der Delfin-Populationen vor den Küsten Japans in Kauf, wird sich die JAZA nach ihrem Rauswurf aus der WAZA nun nicht mehr an diese Vereinbarung gebunden fühlen!

Der WAZA verbleiben nun keinerlei Einflussmöglichkeiten mehr auf die JAZA!

Wohl zum Leidwesen vieler Großer Tümmler!

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Ethik-Kodex der WAZA:

Der Ethik-Kodex und Tierschutz wurde auf der Grundlage des Ethik-Kodex 1999 und 2002 Code of Animal Welfare vorbereitet und von der WAZA 2003 angenommen.

http://www.waza.org/…/code_of_eth…/Code%20of%20Ethics_DE.pdf

Auszüge der WAZA Grundsätze für Ethik und Tierschutz

Einen Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung von Tierarten zu leisten, muss das Ziel aller Mitglieder unseres Berufsstandes sein.

WAZA lehnt die schlechte Behandlung oder Grausamkeit gegenüber allen Tieren ab.

WAZA stellt sich gegen grausame und wahllose Fangmethoden für Wildtiere.

Alle Mitglieder bemühen sich, Neuanschaffungen auf in menschlicher Obhut zur Welt gekommene Tiere zu beschränken.

Es kann gelegentlich ein gerechtfertigter Bedarf für aus der Natur entnommene Tiere zum Zwecke von Erhaltungszuchten, Bildungsprogrammen oder für die biologische Grundlagenforschung bestehen. Bei der Anschaffung solcher Tiere müssen sich die Mitglieder sicher sein, dass diese Anschaffung keine Schädigung der wildlebenden Populationen nach sich zieht.

Alle Gehege müssen groß genug sein, um den darin gehaltenen Tieren ein natürliches Verhalten zu erlauben. Die Gehege müssen so ausgestattet sein, dass sie einer verhaltensbiologischen Bereicherung (Behavioural enrichment) zuträglich sind und ein natürliches Verhalten zulassen.

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MITGLIEDS-VERBÄNDE DER WAZA:

http://www.waza.org/en/site/about-waza/members

AKTUELLE PRESSE-Mitteilung der WAZA (engl.):

http://www.waza.org/en/site/pressnews-events/press-releases/waza-council-votes-to-suspend-japanese-association-of-zoos-and-aquariums-jaza



22.04.15 - Schwimmen mit Delfinen ist ein Gesundheitsrisiko - http://www.krone.at/Tierecke/Schwimmen_mit_Delfinen_ist_ein_Gesundheitsrisiko-Doku_deckt_auf-Story-449461


19.04.15 - Nürnberger Zoo - Undichtes Delfinarium vergiftet die Böden - http://www.stern.de/wirtschaft/news/delfinarium-nuernberg-steuerverschwendung-und-umweltverschmutzung-2187781.html


19.04.15 - Ruhe da unten! Der Lärm im Meer bedroht die Wale - http://www.welt.de/wissenschaft/article139756709/Ruhe-da-unten-Der-Laerm-im-Meer-bedroht-die-Wale.html


19.04.15 - Wale sind gut fürs Klima - Kot macht erfinderisch - http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/wale-sind-gut-fuers-klima-kot-macht-erfinderisch-13544315.html


17.04.15 - An diesen Orten können Sie am besten Wale beobachten -
http://www.rp-online.de/leben/reisen/fernreisen/whale-watching-wo-und-wann-sie-am-besten-wale-beobachten-koennen-aid-1.5011388


17.04.15 - Video (Englisch) – Mikrobiologen und ehemalige Delfintrainer packen aus und warnen - Delfinarien gefährden Menschen und Delfine - https://www.youtube.com/watch?v=NyvKQVIJdes&feature=youtu.be


17.04.15 - Sehr erfreuliche Nachricht aus Mexiko! - Wegen 100 Walen wird die Fischerei verboten - http://www.20min.ch/panorama/news/story/Fuer-100-Wale-wird-die-Fischerei-verboten-25167608


15.04.15 - Rekord: Grauwal schwimmt um die halbe Welt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/rekord-grauwal-legt-22-500-kilometer-zurueck-a-1028584.html


15.04.15 - Australien: Extrem seltener Omurawal gestrandet - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/omurawal-in-australien-gestrandet-seltene-entdeckung-a-1028529.html


14.04.15 - Verbot bleibt bestehen: Japan scheitert mit Waljagd-Trick - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/walfang-japan-darf-keine-wale-in-antarktis-jagen-a-1028560.html


11.04.15 - Im Taiji-Wal-Museum (einer der größten Delfin-Händler weltweit) wurde während einer Zeremonie dem Tod von 16 Meeressäugern gedacht, die dort im letzten Jahr gestorben sind. Darunter waren Grindwale, Große Tümmler und 12 Schlankdelfine, die an einer zu niedrigen Wassertemperatur im Wal-Museum starben. Die Zeremonie findet jedes Jahr Anfang April zur Feier der Eröffnung des Wal-Museums am 2. April 1969 in Taiji statt. Momentan befinden sich 51 Meeressäuger im Wal-Museum - http://www.sankei.com/west/news/150404/wst1504040030-n1.html


10.04.15 - Japan - Wal-Jagd begonnen - Wale abgeschlachtet, aber Delfine gerettet - http://www.bz-berlin.de/welt/japan-wale-abgeschlachtet-aber-delfine-gerettet


10.04.15 - Laue Lagune in Nürnberg - Delfinbecken-Streit wird immer grotesker - http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.laue-lagune-in-nuernberg-delfinbecken-streit-wird-immer-grotesker.09915f25-c081-4d54-9fe4-e35c4867761c.html


07.04.15 - Ausführlicher Bild/Text-Bericht über die ProWal/WDSF-Recherche im "Dolphin Reef" in Israel für unser "Projekt DOLPHIN CARE - Rescue Center Red Sea" unter:
http://www.walschutzaktionen.de/2536301/2757011.html



04.04.15 - ProWal-Video

Delfinarium Nürnberg – Reizarmut pur!

Einfallsreicher Delfin versucht vergeblich an Spielzeug zu gelangen.

Laut Vorgabe des Säugetiergutachtens ist den Delfinen ein abwechslungsreiches Angebot an Spielzeug mit und ohne Futter zu gewährleisten!

Fakt ist, dass den Delfinen entweder viel zu wenig oder überhaupt kein Spielzeug zur Verfügung gestellt wird!

ProWal wird Anzeige wegen Tierquälerei erstatten!

https://www.youtube.com/watch?v=i9ucaYthy6k&feature=em-upload_owner



02.04.15 - Die Weltkarte der Walbeobachter - http://www.travelbook.de/welt/Grosses-Naturerlebnis-Hier-koennen-Sie-weltweit-Wale-beobachten-492086.html



02.04.15

Aktueller Stand zum ProWal/WDSF-Projekt „Dolphin Care – Rescue Center Red Sea“:





Wir haben nun unsere angekündigte Recherche-Arbeit im „Dolphin Reef“ in Israel abgeschlossen und viele wertvolle Erkenntnisse für unsere Projektplanung erhalten. Die Spendensammlung für diesen bedeutenden Schritt ist nun beendet! Wir danken allen Spendern für ihre wichtige Unterstützung!

Wir werden die nun in Israel gewonnenen Erkenntnisse und auch die uns von der Schweizer Stiftung Firmm zur Verfügung gestellten eigenen Planungen (gestopptes Projekt in Marokko) in unserem Konzept für das geplante Projekt „Dolphin Care – Rescue Center Red Sea“ in Ägypten berücksichtigen.

Nach der Ausarbeitung werden wir unser Konzept der Regierung in Ägypten vorstellen.

Andreas Morlok - CEO ProWal

Jürgen Ortmüller – CEO WDSF


Ausführlicher Bild/Text-Bericht über die ProWal/WDSF-Recherche im "Dolphin Reef" in Israel für unser "Projekt DOLPHIN CARE - Rescue Center Red Sea" unter:
http://www.walschutzaktionen.de/2536301/2757011.html


23.03.15 - Gestrandete Meeressäuger - Grindwale vor Australien verendet - http://www.nzz.ch/panorama/grindwale-vor-australien-verendet-1.18507952


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Februar 2014

Abschluss-Bericht über den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln und zur ProWal-Kampagne „Operation Whale-Guard 2014“ - Abschluss-Bericht





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20.03.2015 - Abschluss-Bericht:

ProWal-Kampagne „Blue Cove 2014/2015“ zum Schutz der Delfine in Taiji





Zahlen – Statistiken:

Fangsaison: 2014/2015

Fangquote: 1.938

Arten: 7

Fangquote/Tatsächlicher Fang:

Kurzflossen-Grindwale (Short-finned Pilot):

Fangquote: 114
Getötet: 41
In Gefangenschaft: 2

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Große Tümmler (Bottlenose):

Fangquote: 509
Getötet: 28
In Gefangenschaft: 41

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Kleine Schwertwale (False Killer Whale):

Fangquote: 70
Getötet: 0
In Gefangenschaft: 0

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Schlankdelfine (Pantropical Spotted):

Fangquote: 400
Getötet: 40
In Gefangenschaft: 24

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Streifen-Delfine (Striped):

Fangquote: 450
Getötet: 383
In Gefangenschaft: 0

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Pazifische Weißseiten-Delfine (Pacific White-sided)

Fangquote: 134
Getötet: 0
In Gefangenschaft: 6

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Rundkopf-Delfine (Risso's):

Fangquote: 261
Getötet: 259
In Gefangenschaft: 7

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Vergleiche Fangsaisons:

2014/2015: 751 getötet – 80 in Gefangenschaft – gesamt 831

2013/2014: 834 getötet – 158 in Gefangenschaft – gesamt 992

2012/2013: 899 getötet – 247 in Gefangenschaft – gesamt 1.146

Große Tümmler in Gefangenschaft:

2014/2015: 41

2013/2014: 121

2012/2013: 156

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Laden-Verkaufspreis Delfinfleisch - 2015:

Preis: 2,00 – 2,60 €/Kilogramm

Fleischgewicht 751 getöteter Tiere von fünf Arten:

Etwa 68.000 Kilogramm

Gesamterlös Ladenverkauf: 136.000 € - 176.800 €

Durchschnitt: 180 € - 235 € pro getötetem Tier

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Durchschnitts-Verkaufspreise exportierter Delfine aus Japan (2013):

Für einen untrainierten Delfin: 8.000 €

Für einen trainierten/abgerichteten Delfin: 34.000 €

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Saison 2014/2015:

In Gefangenschaft genommen wurden:

2 Grindwale, 7 Rundkopf-Delfine, 24 Schlankdelfine, 6 Pazifische Weißseiten-Delfine und 41 Große Tümmler

Die in Gefangenschaft genommenen Grindwale und Rundkopf-Delfine sind für die weltweite Delfinarien-Industrie nicht von Interesse und zum Teil auch in Japan unverkäuflich, weil es keine geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für diese Tiere gibt. Sie werden in den Meerwasser-Gehegen des Wal-Museums in Taiji verbleiben, weil sich dieses gerne mit seltenen Exemplaren gegenüber anderen japanischen Delfinarien hervorheben möchte. Ebenso verbleiben die Tiere mit einem Gen-Defekt im Wal-Museum. Der Albino Große Tümmler „Angel“, der im Februar 2014 gefangen und für 500.000,- € zum Verkauf angeboten wurde, befindet sich nach wie vor im Wal-Museum.

Schlankdelfine eignen sich auch nicht sonderlich für die Haltung in Gefangenschaft und werden nur für Delfinarien in Japan gefangen. Im Moment wird in Taiji mit den jetzt gefangenen Tieren dieser Art versucht, sie länger am Leben zu halten, um sie für den japanischen Markt „salonfähiger“ zu machen.

Pazifische Weißseiten-Delfine sind selten und deshalb für die Delfinarien-Betreiber zwar interessant, aber der Erwerb ist mit einem hohen Risiko behaftet. Obwohl die Pazifischen Weißseiten-Delfine in Gefangenschaft 20 Jahre alt werden können, sterben die meisten von ihnen innerhalb des ersten Jahres. 

Große Tümmler, bekannt geworden durch die TV-Serie „Flipper“, ist die gefragteste Art der weltweiten Delfinarien-Industrie.

Noch nie gab es einen so großen Bedarf an Delfinen seitens der weltweiten Delfinarien-Industrie. Neue Delfinarien, wie in Thailand und in Marokko, sind geplant.

106 Delfinarien haben bereits wildgefangene Delfine aus Taiji erworben, hauptsächlich die etwa 50 japanischen Delfinarien. Verkauft werden die Meeressäuger auch ins Ausland, vorwiegend nach China, aber auch nach Korea, Taiwan, Philippinen, Russland, Georgien, Ukraine, Saudi-Arabien, Arabische Emirate, Iran, Ägypten, Tunesien und in die Türkei.

1979 wurden drei Delfine aus Japan in das Delfinarium in den Neunkircher Zoo nach Deutschland gebracht. Sie wurden damals für jeweils 60.000 Mark inklusive Transport gekauft. Ein Delfin starb. Der Verbleib der beiden anderen Tiere ist bis heute unklar, da die deutschen und auch jedes europäische Delfinarium eine DNA-Analyse seiner Delfine verweigert.

Taiji - Wirtschaftlich angeschlagen!

Der Verkauf des Fleisches der getöteten Delfine deckt bei langem nicht die Kosten zur Unterhaltung der Treibjagdflotte von 12 Booten.

Der Fang der lukrativen Großen Tümmler ging um 66 % zur letzten Saison und zu 75 % zur Fangsaison 2012/2013 zurück!

Von den 41 Großen Tümmlern, die in der letzten Saison gefangen wurden, sind bereits mindestens 4 Delfine untrainiert an Delfinarien verkauft worden. Der Erlös beträgt pro Tier etwa 8.000 €. Die restlichen Großen Tümmler werden, falls sie die grausame Zeit ihrer Abrichtung überhaupt überleben, nach etwa ein bis zwei Jahren für etwa 34.000 € pro Tier verkauft werden können.

Der Fang und der Verkauf von Großen Tümmlern aus der letzten Saison bringt den Delfinkillern und Händlern etwa 1,3 Millionen € ein.

In den Jahren zuvor konnte noch ein Vielfaches davon erzielt werden!

Taiji hat schon sehr bald ein weiteres Problem. Die Delfinhändler können die große weltweite Nachfrage nach Großen Tümmlern im Moment nur noch aus den Beständen von Fängen aus früheren Treibjag-Saisons abdecken und schon sehr bald könnten die Meeresgehege dort leer sein. Es drohen Umsatzverluste von mehreren Hundert Millionen € für die Betreiber von Delfinarien, wenn sie keine weiteren Delfine mehr für ihre Anlagen bekommen würden!

Für die Delfinarien-Betreiber ist Taiji aufgrund seiner geringen Fänge von Großen Tümmlern in der letzten Saison ab nun und für die Zukunft ein unzuverlässiger Delfin-Lieferant!

Es steht zu befürchten, dass deshalb schon in der nächsten Saison (September 2015 – März 2016) in dem japanischen Fischerdorf Futo wieder größere Delfinfänge begonnen werden, nachdem dort die Tötungen vor ein paar Jahren völlig eingestellt und nur noch wenige Große Tümmler für den japanischen Markt gefangen wurden.
Auch auf den Salomonen-Inseln werden schon manche wieder sehr große Dollaraugen haben, wenn sie wieder Delfine fangen und verkaufen könnten. Bisher erhielten die Einwohner dort eine „Erpressungs-Entschädigung“ dafür, dass wenn sie keine Delfine töten und für die Delfinarien-Industrie fangen, sie einen finanziellen Ausgleich dafür erhalten. Die Angebote der Delfinarien-Betreiber werden jedoch sicherlich höher und  verlockender sein, als diese Ausgleichszahlungen!

Weitere Pinger-Aktion von ProWal

Auffallend war während der letzten Treibjagd-Saison in Taiji, dass sich die Delfine oftmals nicht mehr so küstennah befanden, wie das noch in den vorigen Saisons der Fall war, was wir der Platzierung unserer Pinger zuschreiben.
Dadurch haben die Delfine auch deutlich bessere Chancen, der Treibjagdflotte zu entkommen! Oft versuchten die Delfinkiller über mehrere Stunden die Delfingruppen zusammenzuhalten und sie in Richtung Küste zur Schlachtbucht zu treiben. Oftmals gelang dies nicht und die Delfine konnten entkommen!

Auch wenn die Pinger leider nicht alle Delfin-Arten gleichermaßen ansprechen, so konnte dennoch ein Rückgang der Tötungen und die Halbierung der Fänge zur Vorsaison festgestellt werden!

Wir danken an dieser Stelle recht herzlich allen Spendern, die uns bei der letzten Vergrämeraktion unterstützt haben!

ProWal wird seine Kampagne bei ausreichender Unterstützung zum Schutz der Delfine in Japan fortsetzen.

Wir haben nun auch einen Weg gefunden, um die Pinger noch weiter vor der Küste vor Taiji platzieren zu können, als was bisher für uns möglich war.

Weitere Informationen zur neuen Kampagne „BLUE COVE – 2015/2016“ folgen.

Andreas Morlok

CEO ProWal

Mehr Informationen unter: "BLUE COVE" 2014/2015


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13.03.15 - Mexiko: Umweltbehörde entdeckt 55 tote Delfine - http://latina-press.com/news/196242-mexiko-umweltbehoerde-entdeckt-55-tote-delfine/


12.03.15 - Mensch erlegte über drei Millionen Wale  - http://www.spektrum.de/news/mensch-erlegte-ueber-drei-millionen-wale/1337278


12.03.15 - Volkszählung der Ozeane: Forscher entdecken 1451 unbekannte Spezies im Meer - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/inventur-im-meer-forscher-entdecken-1451-unbekannte-arten-a-1023085.html


09.03.15 - Die Gefahren einer Delfintherapie - http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/die-gefahren-einer-delfintherapie-1127549?utm_campaign=facebook&utm_medium&utm_source=sendgrid%3Futm_source%3Dchannel&utm_content&fb_ref=Default

 

08.03.15 - Nachwuchs im Delfinarium - Ist das noch Flipper? - http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/nachwuchs-im-delfinarium-ist-das-noch-flipper-13468206.html

 

07.03.15 - Delfin-Trainer tot aufgefunden - http://mallorcamagazin.com/aktuelles/nachrichten/2015/03/07/41861/delphin-trainer-tot-aufgefunden.html

 

06.03.15 - Video - Delfinarium Nürnberg - Zoo-Mitarbeiter sagt die Unwahrheit - Delfine leiden! - https://www.youtube.com/watch?v=FlpD-xhMq0k&feature=youtu.be


06.03.2015 - Warum ist die Fischküche in Delfinarien für die Delfine nicht einsehbar?




In dem Buch „Delphine …wie sie wirklich sind“ beschreibt der ehemalige Delfintrainer des Nürnberger Delfinariums, Siegbert Stümpke, wie intelligent die Delfine sind und auf Tabletten, die im Futter-Fisch versteckt waren, reagierten.

Bilder der Fischküche im Nürnberger Delfinarium und die Erfahrungen einer Praktikantin unter: Fischküche



06.03.15 - Norwegen - Die Jagd auf Wale beginnt wieder - http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europachronik/739082_Die-Jagd-auf-Wale-beginnt-wieder.html


05.03.15 - Mutmaßlicher Delfin-Quäler vermisst - http://www.mallorcazeitung.es/lokales/2015/03/05/ex-delfintrainer-marineland-verschwunden/35266.html


03.03.15 - Costa Kreuzfahrten: Engagement für den Schutz der Delfine - Zur Unterstützung des Delphinprojekts im Mittelmeer wird Costa Kreuzfahrten insgesamt 22 elektronisch betriebene Akustikgeräte, sogenannte “Pinger”, finanzieren und italienischen Großfischereien zur Verfügung stellen. Mit Hilfe dieser Apparate werden Wale und Delphine akustisch gewarnt und damit von den riesigen Fischernetzen ferngehalten, in denen alljährlich viele von ihnen verenden. - http://www.captain-kreuzfahrt.de/news/costa-kreuzfahrten-engagement-schutz-der-delfine-23568/


01.03.15 - Warum stranden eigentlich immer mehr Wale? - http://www.welt.de/wissenschaft/article137948820/Warum-stranden-eigentlich-immer-mehr-Wale.html


27.02.15 - Delfin-Treibjagd-Saison in Taiji ist beendet!

Fangzahlen lukrativer Delfine erheblich gesunken, was massive Auswirkungen für die weltweite Delfinarien-Industrie haben wird!ProWal wird Vergrämeraktionen in Japan fortsetzen!

Großer Dank an alle Unterstützer!

Ausführlicher Bericht folgt.


26.02.15 - In Casablanca soll das erste Delfinarium Marokkos entstehen. Beluga-Wale und Delfine sollen dort eingesperrt und kommerziell ausgebeutet werden. In Nordafrika gibt es bereits Delfinarien in Tunesien und in Ägypten. Beide Länder importierten wildgefangene Delfine aus Taiji. In Marokko wird es sicherlich nicht anders sein! - http://www.le360.ma/fr/societe/laquarium-de-la-casablanca-marina-verra-le-jour-30195


26.02.15 - This Global Dolphin Captivity Map Shows That There Are Very Few Safe Places for Dolphins - http://www.onegreenplanet.org/news/global-dolphin-captivity-map/


23.02.15 - Besucherzahlen im Zoo Duisburg weiterhin rückläufig - Vorstandsgehälter massiv gestiegen - http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/besucherzahlen-im-zoo-duisburg-weiterhin-rucklaeufig-vorstandsgehaelter-massiv-gestiegen-1120991?utm_campaign=facebook&utm_medium&utm_source=sendgrid%3Futm_source%3Dchannel&utm_content&fb_ref=Default


23.02.15 - Zwischenstand Projekt "Dolphin Care - Rescue Center Red Sea"

Am letzten Samstag trafen wir Katharina Heyer von der Schweizer Stiftung Firmm. Nach mehreren Jahren Planungen und Vorbereitungen scheiterte ja leider ihr Dolphin-Sanctuary-Projekt in Marokko aus folgenden Gründen: 

http://www.dolphinsanctuary.org/

Wir erhielten von Katharina einige Informationen, welche wir in unserem Konzept berücksichtigen werden.

Nun steht im Frühjahr die Informationsreise von ProWal und WDSF im Dolphin Reef in Eilat in Israel an.

Danach werden wir unser Konzept weiter ausarbeiten und den zuständigen Behörden in Ägypten vorlegen.

Bitte unterstützt dieses Projekt weiterhin. Die reinen Selbstkosten für die Israelreise betragen etwa 3.000,- €. Der aktuelle Spendenstand beträgt: 2.020,63 €.

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten unter:

Projekt "Dolphin Care - Rescue Center Red Sea

Andreas Morlok (ProWal)

Jürgen Ortmüller (WDSF)





23.02.15 - Einsicht nach Kritik von Tierschützern und öffentlichem Druck - Bei SeaWorld dürfen Besucher nun keine Delfine mehr füttern!

Nachdem es einige Vorfälle gab, dass Besucher bei Fütterungen von Delfinen gebissen wurden, stellt SeaWorld das Füttern von Delfinen von Besuchern nun völlig ein.

Das „Streicheln“ von Delfinen soll den Besuchern aber weiterhin erlaubt sein. Auch hierbei wurden in der Vergangenheit bereits Besucher gebissen und auch dieses müsste verboten werden! Es würde zudem auch das Übertragen von gefährlichen Bakterien auf die Tiere verhindern!

http://www.orlandosentinel.com/business/tourism/os-seaworld-dolphin-feeding-20150223-story.html




Foto: ProWal – Delfinarium Nürnberg - Januar 2015

Fahrlässig, rückständig und verantwortungslos!

Im Nürnberger Delfinarium dürfen Besucher im Rahmen des kommerziellen Angebotes „Begegnung mit Delphinen“ immer noch Delfine füttern und auch anfassen.

http://tiergarten.nuernberg.de/extras-fuer-sie/fuehrungen-und-besondere-augenblicke/begegnung-mit-delphinen.html

In der Vergangenheit starben in diesem Delfinarium bereits mehrere Delfine durch Bakterien menschlichen Ursprungs!



22.02.15 - Lachszucht - Färöer-Inseln - Die Insel der Profiteure - http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Die-Insel-der-Profiteure/story/12489216

Weitere Informationen unter: Lachszucht


Grindwalfang - Färöer-Inseln - Reportage - Die Färöer, der Walfänger und das Gift (43 Minuten) - http://www.arte.tv/guide/de/048188-000/die-faeroeer-der-walfaenger-und-das-gift?vid=048188-000_PLUS7-D

Weitere Informationen unter: Kontamination



20.02.15 - Aktuelle Statistik Treibjagdsaison Taiji/Japan

In den Treibjagdsaisons 2012/2013 und 2013/2014 gab es je am 20. Februar die letzte Delfin-Schlachtung. Danach war die Fangsaison beendet.

Es gibt leider keine Informationen darüber, ob die Saison 2014/2015 nun auch Ende Februar endet oder ob sie Aufgrund der bisher geringen Gefangenschaftsnahmen von Delfinen noch bis Ende März verlängert wird. 

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Aktuelle Statistik


Zeitraum 1. September – 20. Februar

 
2012/2013: 899 getötet / 247 in Gefangenschaft – Gesamt: 1.146

2013/2014: 834 getötet / 158 in Gefangenschaft – Gesamt: 992

2014/2015: 751 getötet / 80 in Gefangenschaft – Gesamt: 831

 
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Große Tümmler in Gefangenschaft genommen:


Zeitraum 1. September – 20. Februar


2012/2013: 156

2013/2014: 121

2014/2015: 41


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Tage Treibjagdsaison insgesamt: 170

Bisher: 162 Tage

Noch: 8 Tage




Foto: ProWal – Taiji – Walmuseum – Angebot für Besucher: „Delfin-Trainer für einen Tag“ – Der Delfin wurde in der Treibjagdsaison 2013/2014 in der vom Wal-Museum 500 Meter entfernten Schlachtbucht gefangen und soll sich bei seiner Abrichtung an Menschen gewöhnen, bevor er dann für einen sechsstelligen Dollarbetrag an ein Delfinarium verkauft wird.



14.02.15 - "Hertz 52" ist der einsamste Wal der Welt - http://www.welt.de/vermischtes/article137456866/Hertz-52-ist-der-einsamste-Wal-der-Welt.html


14.02.15 - Neuseeland: Wale verenden in der "Todesfalle" - http://www.feelgreen.de/neuseeland-wale-verenden-in-der-todesfalle-/id_72893566/index


13.02.15 - Drama - 143 Grindwale in Neuseeland gestrandet - http://www.theguardian.com/environment/2015/feb/13/143-whales-stuck-on-beach-at-farewell-spit-in-new-zealand


12.02.15 - Delfinquälerei in Delfinarium auf Mallorca - Thomas Cook ignoriert Tierschützer - http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-02/32799741-delfinquaelerei-in-delfinarium-auf-mallorca-thomas-cook-ignoriert-tierschuetzer-007.htm


11.02.15 - Ukraine-Konflikt – Auch die Delfine leiden – Scheinbar illegales „Delfin-Lager“ entdeckt!

Der größte Betreiber von Delfinarien in der Ukraine "Nerum Ltd", mit Sitz in der südukrainischen Stadt Odessa, versucht zu retten, was wohl nicht mehr zu retten ist. Die Leidtragenden sind die Delfine!

Im Mai 2013 kaufte das Konsortium für seine „Nemo-Delfinarien“ zwanzig wildgefangene und untrainierte Große Tümmler zu einem „Schnäppchenpreis“ von insgesamt 153.000 € aus Taiji/Japan, die in der Fangsaison 2012/2013 dort gefangen wurden. Die Abrichtung der Delfine fand in verschiedenen „Nemo-Delfinarien“ statt. Die ukrainischen „Delfintrainer“ sind berüchtigt für ihre Härte! Wo sich diese Delfine aus Japan nun genau aufhalten, wissen nicht einmal die Behörden!

Das Konsortium befand sich damals noch auf Expansionskurs und im In- und Ausland wurden weitere Delfinarien gebaut. Zuletzt eines in Thailand, welches im Moment noch keine Betriebsgenehmigung besitzt.

Bei bisher sieben Reisen in die Ukraine recherchierten wir in fast allen Delfinarien und stellten auch bei der Zusammenarbeit ukrainischer Tierschützer immer wieder fest, dass viele Anlagen weder eine Betriebsgenehmigung hatten noch die Herkunft aller Delfine dokumentiert werden konnte.

Mehrmals bemängelten wir beim Umweltministerium in Kiew diese Zustände und forderten als Konsequenz eine Überprüfung der Anlagen und ein Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine und Beluga-Wale aus Russland zu beschließen.
Unserer ersten Forderung kam das Ministerium gleich nach und bei der Überprüfung aller Anlagen bestätigten sich die katastrophalen Zustände. Manche Delfinarien wurden illegal gebaut. In Kiew wurde zum Beispiel einfach ein Grundstück von einem Privatmann vom Betreiber beschlagnahmt, der dort ein Delfinarium errichtete. Dies wäre wohl ohne Unterstützung des Bruders des Betreibers, der damals im Stadtrat saß, nie gebaut worden, denn das Grundstück befindet sich in der Nähe einer U-Bahn und Teile des Geländes senkten sich bereits ab. Proteste von ukrainischen Tierschützern wurden mit Tritten und Prügel seitens der Betreiber begegnet.
In Sudak auf der Krim wurde mit Hilfe eines Bürgermeisters ein Delfinarium eröffnet, welches keine Statik-Genehmigung hatte. Das Gebäude drohte einzustürzen. Es wurde von den Behörden geschlossen und der Betreiber musste eine Geldstrafe bezahlen. Obwohl die Delfine von den Behörden beschlagnahmt wurden, brachte Nerum die Tiere in einer Nacht- und Nebelaktion in das Delfinarium nach Kiew.

Für viele Delfine konnten die Betreiber keine Dokumente über ihre Herkunft vorlegen. Sie wurden wohl illegal im Schwarzen Meer gefangen. Der Fang von wildlebenden Delfinen für kommerzielle Zwecke ist verboten. Wir schlugen dem Umweltministerium in Kiew auch vor, DNA-Analyse-Daten von allen Delfinen zu erheben, damit die Herkunft zweifelsfrei nachgewiesen werden kann.

Nachdem die ukrainische Halbinsel Krim von Russland in 2014 annektiert wurde, brachten die Betreiber in aller Eile acht Delfine von der Ukraine in ein Mini-Delfinarium in einer Zeltstadt auf die Krim, weil sie die Beschlagnahmung der Tiere durch die ukrainischen Behörden fürchteten. Auf der Krim gibt es in fast jeder Touristenstadt ein Delfinarium, etwa die Hälfte aller 20 ursprünglich ukrainischen Delfinarien. Die Betreiber fühlten sich dort wohl sicher vor dem Zugriff der ukrainischen Behörden, welche die Tiere wohl beschlagnahmt hätte.

Nun scheinen die Geschäfte der Delfinarien-Betreiber auf der Krim auch nicht mehr so gut wie früher zu laufen, weil viele Urlauber diese Region meiden und einfach fernbleiben. Auf der Krim gibt es wohl ein Überschuss an Delfinen, welche das Konsortium lieber woanders kommerziell ausbeuten möchte. Nerum dachte sich nun wohl auch, die Krisenzeit in der Ostukraine ausnutzen zu können und versuchte vor ein paar Tagen, am 2. Februar 2015, sechs Delfine mit dubioser Herkunft von der Krim wieder in die Ukraine zurückzubringen.

Dieses Vorhaben scheiterte jedoch, weil die russischen Behörden feststellten, dass die Papiere für die Delfine allesamt gefälscht waren! Die Ausfuhr der Delfine von der Krim in die Ukraine fand deshalb nicht statt!

http://www.aif.ru/society/nature/1437748

Womöglich wollte Nerum die Delfine über die Ukraine in sein neues Delfinarium nach Thailand bringen!

Scheinbar gibt es ein illegales „Delfin-Lager“ in Odessa!

Die kriminellen Machenschaften der Delfinarien-Betreiber haben am 10. Februar 2015 einen weiteren Höhepunkt erreicht!

Inmitten eines Wohngebietes in Odessa steht ein unscheinbares Haus. Im Keller befindet sich ein Schwimmbecken, in dem sieben Delfine eingesperrt sind!

http://dumskaya.net/news/v-bassejne-ska-sodergat-v-nevole-neskolko-delfin-043560/

Woher die Delfine stammen und ob sie auch dem Nerum-Konsortium, welches dort seinen Sitz hat, gehören, ist unklar. Tierschützern wird der Zutritt verwehrt. Der Bürgermeister von Odessa, der mit den Delfinarien-Betreibern gut befreundet ist, zeigt keinerlei Interesse an einer Aufklärung!

ProWal wird sich weiterhin für ein Importverbotsgesetz von Meeressäugern in die Ukraine einsetzen, um auch den Zustrom von wildgefangenen Delfinen aus Japan zu stoppen.
Die Ukraine ist die größte Drehscheibe für Im- und Exporte von Delfinen in Europa. Ägypten hatte bereits ein Import von Delfinen aus der Ukraine verweigert, weil auch dort gefälschte Dokumente festgestellt wurden. Mindestens ein Delfin starb während des langen Aufenthaltes in der Transportbox. Ein Zirkusunternehmen versuchte Delfine aus der Ukraine nach Prag, also in die EU, zu importieren, was gerade noch rechtzeitig verhindert werden konnte.

Alle 30 Delfinarien in der EU lassen es bis heute an Transparenz fehlen! Eine ProWal/WDSF-Anfrage in 2014 nach DNA-Analyse-Daten, um die Herkunft der Delfine zu belegen, wurde von keinem einzigen Delfinarium in der EU beantwortet. Es wird gemauert und gelogen, auch in Deutschland!

Um die grausamen Machenschaften der Delfinarien-Industrie aufzudecken, müssen wir leider solche Anlagen besuchen. Wir raten aber jedem, der keine Recherchen vornehmen muss, alle Anlagen, in denen Meeressäuger in Gefangenschaft gehalten werden, aus Tierschutzgründen zu meiden!




Foto: ProWal – Wildgefangene Delfine aus Taiji im „Nemo-Delfinarium“ in Odessa/Ukraine



10.02.15 - Delfine im Nürnberger Zoo - Die Letzten ihrer Art - http://www.zeit.de/2015/04/delfine-tierschutz-delfinarium-nuernberg


07.02.15 - Gleiches Recht für alle Schwertwale - Orca Lolita kommt auf Artenschutz-Liste - http://www.n-tv.de/wissen/Orca-Lolita-kommt-auf-Artenschutz-Liste-article14461106.html


07.02.15 - Delfinarium im Attica Zoo (bei Athen/Griechenland) verschwieg Todesfälle bei Delfinen! Verbot der Delfinhaltung beantragt.

Erst nach der Prüfung einer Beschwerde über das Fehlen von Delfinen bestätigte nun das zuständige Veterinäramt, dass in 2012 und 2013 insgesamt 4 Delfine in dem Delfinarium verstorben sind. Neben dem Tod eines erwachsenen Delfins (11 Jahre) wurden von der Zooleitung auch die Todesfälle von drei Nachzuchten (1 Tag bis 2,5 Monate alt) verschwiegen.

Kritisiert wird der Zoo auch dafür, dass immer nur die Geburten und die Vorstellung von jungen Tieren hervorgehoben und die Todesfälle unter den Teppich gekehrt wurden.

In Griechenland entbrannte nun die Diskussion um das einzige Delfinarium im Land. Die Todesfälle offenbaren das Scheitern des Zuchtprogramms für Delfine. Es sei nicht mehr hinnehmbar, dass Delfine in Gefangenschaft unter Stress leiden und sterben. Ein Antrag fordert ein Verbot der Delfinhaltung in Griechenland. - http://www.stokokkino.gr/article/1000000000004051/THanatous-delfinion-sto-Attiko-Zoologiko-Parko-epibebaiose-i-Perifereia


05.02.15 - Video – Tierquälerei in einem spanischen Delfinarium auf Mallorca - https://www.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=dm1Pmw0Ou90&app=desktop

Marineland behauptet: Video von gequälten Delfinen ist nicht echt - http://www.mallorcazeitung.es/tiere/2015/02/05/marineland-mallorca-delfine-qualen/34827.html


04.02.15 - Wunderschöne Bilder von einer Drohne aus aufgenommen - https://www.youtube.com/watch?v=Bo_f8mV5khg


03.02.15 - Zahlreiche Parteien fordern Schutzgebiet für Wale und Delfine vor den Kanaren - http://www.kanarenmarkt.de/2015/02/zahlreiche-parteien-fordern-schutzgebiet-fuer-wale-und-delfine-vor-den-kanaren/9677

Zwei tote Delfine auf Fuerteventura gestrandet - http://www.teneriffa-news.com/news/kanaren/zwei-tote-delfine-auf-fuerteventura-gestrandet_9874.html


31.01.15 - Aktuelle Statistik Delfin-Treibjagdsaison 2014/2015 Taiji/Japan – Getötete und in Gefangenschaft genommene Meeressäuger

Tage Treibjagdsaison insgesamt: 170

Bisher: 142 Tage

Noch: 28 Tage

(Stand 31.01.2015)

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Aktuelle Statistik

Zeitraum 1. September – 31. Januar

2012/2013: 709 getötet / 229 in Gefangenschaft – Gesamt: 938
2013/2014: 768 getötet / 155 in Gefangenschaft – Gesamt: 923
2014/2015: 596 getötet / 68 in Gefangenschaft – Gesamt: 664

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Große Tümmler in Gefangenschaft genommen:

Zeitraum 1. September – 31. Januar

2012/2013: 145
2013/2014: 118
2014/2015: 31

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Infos zur ProWal-Aktion „Blue Cove“ unter: "BLUE COVE" 2014/2015



30.01.15 - Hunde-Rollis in der Ukraine angekommen!

Abschluss der Aktion „Hunde-Rollis für lebensfrohe Handicap-Hunde in der Ukraine gesucht“!

Nach Wochen kam unser Paket mit den 3 Hunde-Rollis und dem vielen Hundezubehör wohlbehalten in Mykolayiv an.

Leider kam unsere Hilfe für zwei Handicap-Hunde zu spät, denn sie sind inzwischen verstorben.

Für die Ukrainer ist ein solcher Rolli wie etwas von einem anderen Stern. Niemand hat dort so etwas und das einzig verfügbare Modell russischer Bauart ist wenig praktikabel und für kaum jemand erschwinglich.

In Mykolayiv gibt es leider viele Straßenhunde, die von Autos angefahren wurden und nun teilweise gelähmt sind. Sie wurden zwar gerettet und in privaten Tierheimen untergebracht, aber sie haben kaum eine Chance auf eine Vermittlung an Privatpersonen und sind in ihrer Bewegung doch sehr eingeschränkt.

Das wird sich nun ändern und die drei Rollis werden ihnen nun viel Erleichterung in ihrem Leben verschaffen. Eine Tierklinik in Odessa wird die Rollis den Handicap-Hunden individuell anpassen.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Spendern und Unterstützern, die diese Hilfe überhaupt erst ermöglicht haben!

Andreas Morlok

CEO ProWal

Mehr Infos unter:
http://walschutzaktionen.de/2384901/2422701.html









29.01.15 - Do Dolphins Have Healing Abilities, or is Dolphin Therapy Just Another Excuse for Captivity? - http://www.onegreenplanet.org/animalsandnature/dolphin-therapy-and-captivity/


29.01.15 - Frau zieht gestrandete Delfinmutter zurück ins Meer - http://www.focus.de/panorama/sie-rettete-ihr-das-leben-heldenhaft-frau-zieht-gestrandete-delfinmutter-zurueck-ins-meer_id_4437622.html


29.01.15 - "A Washington state senator wants to make it a crime for a zoo or aquarium in Washington to hold a wild-caught or captive-bred whale, dolphin or porpoise for purposes of entertainment or performance." - http://nwpr.org/post/preemptive-ban-whale-and-dolphin-performances-proposed


28.01.15 - Infos über die Wale vor Sylt - Mit Tafeln an den Stränden soll Syltern und Urlaubern das Schweinswalschutzgebiet nahe gebracht werden - http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/infos-ueber-die-wale-vor-sylt-id8803791.html


27.01.15 - Der Anfang vom Ende - Ontario to ban acquisition and sale of killer whales - http://www.cbc.ca/news/canada/toronto/ontario-to-ban-acquisition-and-sale-of-killer-whales-1.2933251


27.01.15 - Allianz aus Umweltorganisationen verklagt Bundesregierung wegen fehlendem Meeresschutz in Nord- und Ostsee  - http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/vermischtes/47225653-allianz-aus-umweltorganisationen-verklagt-bundesregierung-wegen-fehlendem-meeresschutz-in-nord-und-ostsee


26.01.15 - Bundesregierung verurteilt Psychopharmaka-Verabreichung in Zoos als Tierquälerei - http://www.presseportal.de/pm/43450/2934357/bundesregierung-verurteilt-psychopharmaka-verabreichung-in-zoos-als-tierqu-lerei 


25.01.15 - Die Bundesregierung hat den Einsatz von Psychopharmaka bei Zootieren verurteilt!

In einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei, über die die "Bild am Sonntag" berichtet, heißt es: "Ein dauerhafter und routinemäßiger Einsatz von Psychopharmaka - etwa Beruhigungsmittel - zur Kompensation ungeeigneter Haltungsbedingungen verstößt nach Auffassung der Bundesregierung gegen die Vorgaben des Tierschutzgesetzes". In der Vergangenheit waren mehrfach Fälle bekannt geworden, in denen Zoos über einen längeren Zeitraum hinweg Tiere auf diese Weise ruhiggestellt haben sollen.


http://neuesausbraunschweig.de/welt/deutschland/34599-bundesregierung-verurteilt-einsatz-von-psychopharmaka-bei-zootieren

http://www.bild.de/news/inland/zoo/zootiere-werden-mit-psychodrogen-ruhig-gestellt-39484106.bild.html

Weiterführende Links:

DELFINARIUM NÜRNBERG


http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien/delfinarium-nuernberg/psychopharmaka

Tabellarische Gesamtübersicht der Psychopharmaka-Gabe bei den Großen Tümmlern im Tiergarten Nürnberg 1.1.2008 - 1.8.2012

http://www.wdsf.eu/images/_wdsf_download/tg_tab_2012.pdf

DELFINARIUM DUISBURG

Zusammenfassung der tiermedizinischen Daten des Zoos Duisburg für Große Tümmler (Tursiops truncatus) von 2008 bis 2014

http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien/delfinarium-duisburg/analyse-tiermed-berichte

 
Psychopharmaka - Die Tiere in deutschen Zoos stehen unter Drogen - http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article127612535/Die-Tiere-in-deutschen-Zoos-stehen-unter-Drogen.html


24.01.15

Taiji – Rätselraten über Rekordtief bei Tötungen und Gefangenschaftsnahmen von Delfinen 

Nach 134 der 170 Tage dauernden Delfintreibjagd-Saison 2014/2015 hat das Rätselraten begonnen, warum die Anzahl der getöteten und in Gefangenschaft genommenen Delfine bisher um mehrere Hundert Meeressäuger geringer ist, als in den Fangsaisons zuvor.

http://www.takepart.com/article/2015/01/23/dolphin-killings-cove-drop-record-low

Statistik über Tötungen und Gefangenschaftsnahmen von Meeressäugern in Taiji:

 

Zeitraum 1. September – 24. Januar 

2012/2013: 662 getötet / 219 in Gefangenschaft – Gesamt: 881

2013/2014: 694 getötet / 149 in Gefangenschaft – Gesamt: 843

2014/2015: 530 getötet / 58 in Gefangenschaft – Gesamt: 588




Foto ProWal:

Pinger-Platzierung – Küstengewässer Taiji/Japan

Informationen zur ProWal-Aktion „Blue Cove“ zur Vergrämung der Delfine unter: "BLUE COVE" 2014/2015



23.01.15 - Island: "Zum großen Ärger von Tierschützern wirbt die Brauerei Stedji dazu mit einem Bier, das mit Hoden von Finnwalen aromatisiert ist. Die Walhoden sind zudem „auf traditionelle Weise“ geräuchert: über einem Feuer aus getrocknetem Schafkot." - http://www.sz-online.de/nachrichten/volle-pulle-geschmacklos-3018549.html



22.01.2015 – Taiji – Zweistellige Millionen-Verluste bei bisherigen Delfin-Treibjagden – Wird der Delfinfang in Futo dieses Jahr wieder in größerem Umfang aufgenommen?

Wie Sea Shepherd berichtete, wurden gestern 10 Große Tümmler in Taiji in Gefangenschaft genommen. Diese Delfine sind bei der weltweiten Delfinarien-Industrie die gefragteste Art und werden nach ihrer Abrichtungszeit von etwa 1 – 2 Jahren für sehr viel Geld verkauft. Sea Shepherd gibt den Gesamtwert der gestern in Gefangenschaft genommenen 10 Großen Tümmler mit 2 Millionen Dollar (1.727.000 €) an. 
 
Die Fangquote für Große Tümmler beträgt in dieser Treibjagdsaison 2014/2015 insgesamt 509 Tiere.

Bisher wurden 31 Große Tümmler in Taiji in die Schlachtbucht getrieben. 12 Große Tümmler, die für die Delfinarien-Industrie nicht schön genug waren oder kein entsprechendes Alter oder Geschlecht hatten, wurden getötet. Für das Fleisch eines getöteten Delfins erhalten die Fischer gerade einmal etwa 300 €.

19 Große Tümmler wurden bisher in Gefangenschaft genommen. 4 von ihnen wurden bereits untrainiert an ein Delfinarium verkauft. Die 15 verbliebenen Delfine haben nach ihrer Abrichtung einen Verkaufswert von etwa 3 Millionen Dollar.

In der Fangsaison 2013/2014 wurden im gleichen Zeitraum bereits 118 Große Tümmler in Gefangenschaft genommen! Diese hatten einen Verkaufswert von etwa 23 Millionen Dollar.

In der Fangsaison davor 2012/2013 wurden im gleichen Zeitraum gar 145 Große Tümmler mit einem Verkaufswert von etwa 29 Millionen Dollar in Gefangenschaft genommen.

Mindestens 106 Delfinarien haben bereits wildgefangene Delfine aus Taiji gekauft. Der Nachschub an weiteren Großen Tümmlern an die Delfinarien-Industrie wird ins Stocken geraten, wenn in den nächsten 5 Wochen nicht noch viele dieser Art gefangen werden!

Die Delfinkiller und Händler stehen unter immensem Druck. Bisher wurden insgesamt gerade einmal 58 Meeressäuger in Gefangenschaft genommen. In der Saison 2013/2014 waren es im gleichen Zeitraum 143 und in der Saison 2012/2013 bereits 203 Tiere!

133 Tage der Treibjagdsaison in Taiji sind vorbei – 37 Tage stehen noch bevor.

Wir haben nun die große Befürchtung, falls in Taiji in den nächsten 37 Tagen keine große Anzahl von Großen Tümmlern mehr gefangen werden, dass der Fischerort Futo, der ebenso wie Taiji, eine Lizenz für den Küsten-Delfinfang besitzt, im Herbst seinen Delfinfang in größerem Umfang wieder aufnehmen könnte! Polizeikräfte übten dort im letzten Herbst bereits einen Einsatz zur Abwehr von Demonstranten!

Seit einigen Jahren wurden in Futo zwar wenige Große Tümmler, vorwiegend für die japanische Delfinarien-Industrie gefangen, aber keine Delfine mehr getötet. Eine Treibjagdflotte von 10 Booten liegt einsatzbereit im Hafen von Futo!

In einem kleinen Meerwassergehege im Hafen der benachbarten Stadt Ito werden die gefangenen Delfine abgerichtet und von dort aus an japanische Delfinarien verkauft. Ein Ausbau von größeren Gehegen ist in diesem Hafen durchaus möglich, um noch viel mehr Delfine einzusperren und abzurichten.

Eine weitere Pinger-Aktion zur Vergrämung der Delfine vor diesem Küstenabschnitt wäre wohl eine finanzielle Mammutaufgabe. Wir planen die Platzierung von etwa 150 Geräten vor der Küste Taijis bis zum Start der neuen Treibjagdsaison 2015/2016. 

Video von früheren Delfin-Fängen in Futo – https://www.youtube.com/watch?v=oNFHXwIbz8M 




Foto ProWal – Abrichtungsgehege für wildgefangene Delfine in Ito mit Großen Tümmlern, die in dem benachbarten Fischerdorf Futo gefangen wurden.  



22.01.15 - Erfolgreicher Protest auf den Kanaren - Ölbohrungen werden eingestellt - Delfine & Wale außer Gefahr - http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/erfolgreicher-protest-auf-den-kanaren-sonnenoel-statt-erdoel-spanischer-konzern-zieht-sich-zurueck/11262160.html


21.01.15 - Tierschützer warnen vor Ozonkatastrophe im Tiergarten Nürnberg - http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/tierschutzer-warnen-vor-ozonkatastrophe-im-tiergarten-nurnberg-1107853




Siehe auch unter: Ozon-Gas-Gefahr-Protest



20.01.15 - Den Meeren droht Artensterben - http://www.fr-online.de/wissenschaft/artensterben-im-meer-den-meeren-droht-artensterben,1472788,29617832.html


16.01.15 - Video - Electric shock fishing poses risk to Myanmar's dolphins - http://www.bbc.com/news/world-asia-30837830 


14.01.15 - Laut Angaben von Sea Shepherd wurden heute in Taiji 6 Pazifische Weißstreifendelfine in Gefangenschaft genommen. 

Dies war der erste Fang dieser Art in dieser Treibjagdsaison. Die genehmigte Fangquote dieser Delfinart beträgt 134 Tiere.

Die gefangenen Weißstreifendelfine werden wohl ins „Wal-Museum“ in Taiji gebracht und dort mit brutalen Methoden abgerichtet, um sie dann an Delfinarien zu verkaufen. Diese Art wird von den Delfinarienbetreibern jedoch nicht sehr geschätzt, weil, obwohl sie in Gefangenschaft 20 Jahre alt werden können, die meisten von ihnen diese Tortur nicht überstehen und im ersten Jahr sterben. 

In der jetzigen Treibjagdsaison 2014/2015 wurden in Taiji bisher zusammen 48 Meeressäuger in Gefangenschaft genommen.

In der Saison 2013/2014 waren es zum gleichen Zeitpunkt bereits 96 und in der Saison 2012/2013 davor 163 Tiere, die in Gefangenschaft genommen wurden. 

Die weltweite Delfinarien-Industrie verlangt nach Großen Tümmlern.

Bisher wurden in dieser Treibjagdsaison 9 Große Tümmler in Gefangenschaft genommen. Vier von ihnen wurden bereits untrainiert an ein Delfinarium verkauft. Die 5 anderen gefangenen Großen Tümmler werden nach ihrer Abrichtung in ein bis zwei Jahren und dem Verkauf an die Delfinarien-Industrie einen Verkaufserlös von etwa 150.000 € pro Tier einbringen!

In der Saison 2013/2014 wurden zum gleichen Zeitpunkt bereits 71 Große Tümmler in Gefangenschaft genommen. In der Saison 2012/2013 waren es gar 132 Tiere dieser von der weltweiten Delfinarien-Industrie bevorzugten Art.

125 Tage der Treibjagdsaison 2014/2015 sind vorbei. 45 nervenaufreibende Tage stehen noch bevor.




Foto: ProWal – „Wal-Museum“ in Taiji – Brutale Abrichtung von Delfinen

Ausführlicher Bericht zur Delfin-Abrichtung in Taiji  unter: http://walschutzaktionen.de/2209201/2338601.html



14.01.15 - Auch in Russland formiert sich der Widerstand gegen die Haltung von Meeressäugern in Delfinarien - Staatsanwaltschaften eingeschaltet - Proteste gegen das "Moskauer Mobile Delfinarium" in Irkutsk angekündigt - http://www.irk.ru/news/20150113/dolphinarium/


13.01.15 - In Island wird erneut ein "Wal-Bier" getestet - Iceland brewery makes beer using smoked whale testicles - http://www.theguardian.com/environment/2015/jan/12/iceland-whale-testicle-beer


12.01.15 - Delfine in europäischen Delfinarien - As of 12 Jan 2015 there are approximately 316 captive whales and dolphins in 34 facilities across Europe. They are exhibited in 15 countries and listed by those with the most captive animals to the least they are: Spain (106), Netherlands (51), France (35), Italy (27), Portugal (26), Germany (18), Lithuania (9), Sweden (9) Malta (7) Belgium (7), Bulgaria (6), Greece (6), Finland (4), Denmark (3) and Romania (2), This number represents only known animals and may not be 100% accurate due to both a lack of transparency and reporting from some facilities.

Of the 316 total animals 86 (27%) were acquired through capture, 212 (67%) are the result of captive births and 18 (6%) are the result of rescue. There are six species exhibited. Listed by majority with the number of individuals per species in parentheses they are: bottlenose dolphins (283), harbor porpoise (17), killer whale (12), beluga (2), Amazon river dolphin (1) and common dolphin (1). - http://www.ceta-base.org/captive/cetacean/list/europe.html



09.01.15 - Duisburger Zoo - "Walarium" wird abgerissen - Wann folgt das Delfinarium? - http://www.lokalkompass.de/duisburg/kultur/ein-stueck-zoogeschichte-verschwindet-unbemerkt-d505818.html 

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/bagger-zernagen-das-alte-walarium-im-duisburger-zoo-id10216134.html


07.01.15 - Sehr erfreulich - Ein vorbildlicher Meilenstein im Delfin- und Walschutz!

Feds Agree to Implement Seafood Import Ban to Protect Whales and Dolphins

http://www.biologicaldiversity.org/news/press_releases/2015/marine-mammals-01-06-2015.html


06.01.15 - Japan stoppt den Walfang in der Antarktis (vorerst) - http://www.mz-web.de/politik/forschungsmission-japan-stoppt-den-walfang,20642162,29493742.html


06.01.15 - Geheimnis des Alterns: Was den Grönlandwal 200 Jahre leben lässt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/groenlandwale-warum-werden-die-tiere-200-jahre-alt-a-1011304.html


04.01.15 - Buckelwale singen für ihr Abendessen - http://kurier.at/lebensart/leben/buckelwale-singen-fuer-ihr-abendessen/106.053.372


03.01.15 - Es gibt mmer mehr Albino-Delfin-Sichtungen - Große Tümmler mit einem Gendefekt - Schwarzes Meer, Adria, vor der Küste Japans und nun auch wieder vor der Küste Floridas - http://patch.com/florida/sarasota/watch-rare-albino-dolphin-spotted-florida-coast-0


02.01.2015 - Es gibt mmer mehr Sichtungen von Albinos - Große Tümmler mit einem Gendefekt - Schwarzes Meer, Adria, vor der Küste Japans und nun auch wieder vor der Küste Floridas - http://patch.com/florida/sarasota/watch-rare-albino-dolphin-spotted-florida-coast-0