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(Entwicklungen untenstehend)


18.05.20 - Unglaublich und skandalös! In Bulgarien soll ein zweites Delfin-Gefängnis gebaut werden!

In der Touristenstadt Burgas, welches am Schwarzen Meer liegt, soll nun nach Varna ein „Familien-Vergnügungspark“ mit einem angeschlossenen Delfinarium gebaut werden. Es gibt schon seit längerer Zeit Pläne dafür, die nun offenbar umgesetzt werden sollen. Ein Investor plant einen Neubau mit einer Investitionssumme von über 50 Millionen € und verspricht der Stadt mehrere Hundert ganzjährige Arbeitsplätze.

Es sollen dort unter anderem Delfine, Robben, Pinguine und weitere Wildtiere eingesperrt und natürlich kommerziell ausgebeutet werden. Auch das Schwimmen mit Delfinen und die sinnlose Delfin-Therapie sollen angeboten werden. Ein Außenbecken, welches nicht überdacht sein soll, hat laut Plänen eine Wassertiefe von 1 – 4,5 Meter, was für einen Delfin in den Sommermonaten (über 40 ° C!) wegen der Gefahr eines Sonnenbrandes sehr gefährlich sein kann.

Woher die Tiere kommen sollen, wird geheim gehalten.

Obwohl es Gesetze gibt, dass die Verwendung von Wildtieren für kommerzielle Zwecke in Bulgarien verboten ist (Ausnahme Delfine in 3. Generation) hat die zuständige Behörde und auch die Gemeinde der Stadt keine Bedenken für eine Zustimmung und Erteilung einer baldigen Genehmigung.

Wir werden uns massiv auf vielen Ebenen gegen diese skandalösen Pläne einsetzen, um den Bau eines weiteren Delfinariums in Bulgarien noch rechtzeitig zu stoppen!

https://offnews.bg/ikonomika/praviat-okeanarium-za-110-miliona-v-burgas-682492.html?fbclid=IwAR0K-xJXFzXc_-8rmejoiT199oOMNQgwhAUG3Mn97A8hSQRP6r_GuzfII2g

https://www.burgas.bg/bg/notice/details/61/41465?fbclid=IwAR1Wuna1VrwRF_yxEBL-sQEu7NextQmBuNxTZHt9nWsI5eYWK3r3K9pLOJE


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Offener Brief an die Stadtverwaltung und Bürgermeister der Stadt Burgas / Bulgarien in der Angelegenheit des geplanten Baus eines neuen Delfinariums

Kein neues Delfinarium in Burgas

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dimitar Nikolov,

mit Entsetzen haben wir erfahren, dass in Ihrer Stadt ein Familien-Vergnügungspark mit einem angeschlossenen Delfinarium gebaut werden soll.

Offenbar gibt schon seit längerer Zeit Pläne für diesen Bau, die nun umgesetzt werden sollen. Es sollen unter anderem Delfine, Robben, Pinguine und weitere Wildtiere eingesperrt und natürlich kommerziell ausgebeutet werden. Auch das Schwimmen mit Delfinen und die Delfin-Therapie, welche noch noch nie wissenschaftlich belegbare Erfolge hervorbrachte, sollen angeboten werden.

"Zur Unterstützung des Investitionsprogramms der Gemeinde Burgas für den Zeitraum 2014-2020" erstellt. - Finanzhilfevereinbarung № BG161PO001 / 5-02 / 2012/029 gemäß OPRD 2007-2013. Sie wird im neuen Programmplanungszeitraum 2014-2020 eine europäische Finanzierung beantragen.“


https://offnews.bg/ikonomika/praviat-okeanarium-za-110-miliona-v-burgas-682492.html?fbclid=IwAR0K-xJXFzXc_-8rmejoiT199oOMNQgwhAUG3Mn97A8hSQRP6r_GuzfII2g    

https://www.burgas.bg/bg/notice/details/61/41465?fbclid=IwAR1Wuna1VrwRF_yxEBL-sQEu7NextQmBuNxTZHt9nWsI5eYWK3r3K9pLOJE


Wir protestieren gegen diese Pläne und möchten Sie bitten, diesen Bau in dieser Form nicht zu genehmigen!

Noch können Sie Ihre Stadt und Ihr Land vor einem großen Imageverlust und einem damit verbundenen sicherlich kommenden immensen finanziellen Schaden bewahren!

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir eine deutsche Tierschutzorganisation sind, die sich für den weltweiten Schutz der Delfine und Wale einsetzt. Weil wir die Haltung von diesen Tieren in Gefangenschaft kategorisch ablehnen, engagieren wir uns auch gegen die weltweite Delfinarien-Industrie. Bisher erreichten wir oder in wesentlicher Zusammenarbeit mit anderen Tierschützern und Organisationen Schließungen von Delfinarien in:

Soltau und Münster (Deutschland), ConnyLand (Schweiz), Gardaland (Italien), Kas und Hotel Kefaluka (Türkei), Yalta und Kiew (Ukraine) und in Armenien.


Eine Aufstellung darüber ersehen Sie auf unserer Webseite:

http://walschutzaktionen.de/1970401/home.html

Auch an dem aktuellen Entzug der Betriebsgenehmigung des einzigen Delfinariums in Griechenland trugen wir wesentlich mit bei.

http://walschutzaktionen.de/514601/2629716.html


Wir weisen Sie auf folgendes aktuell gültiges bulgarisches Gesetz hin:

Art. 27. (1) Die Verwendung wildlebender Säugetiere, einschließlich Arten der Primatenklasse, in Zirkussen, Varietés und anderen Unterhaltungsstätten ist verboten.
(2) Das Verbot nach Abs. 1 gilt nicht für Arten der Cetacea, Delphinidae - Tursiops truncatus und Delphinus delphis, die für die Darstellung im Delphinarium aufgezogen und verwendet werden, sofern es sich bei den Exemplaren um Tiere handelt, die in dritter Generation leben, die in Innenräumen und nicht einzeln aufgezogen werden. Dies wurde vom Minister für Umwelt und Wasser nach dem Biodiversitätsgesetz beschlossen und genehmigt.“


Das zuständige Ministry of Environment and Water (MoEV) kennt dieses Gesetz, setzt es aber im Moment beim Festa-Delfinarium unerklärlicherweise noch nicht um. Wir gehen jedoch von einer baldigen Umsetzung und dem damit einhergehenden Lizenzentzug für dieses Delfinarium aus!

Woher die Tiere für diesen geplanten Neubau in Burgas kommen sollen, wird vom Investor der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt. Delfine, die in 3. Generation leben, gibt es so gut wie überhaupt keine in Europa. Eine Zusammenarbeit mit anderen Delfinarien in der EU zum Erwerb und Tausch von Delfinen ist unwahrscheinlich. Das Festa-Delfinarium in Varna, welches wir als kleinstes Delfinarium der Welt ansehen, erhält ebenfalls keine Delfine aus anderen europäischen Anlagen. Noch nicht einmal zu Zuchtzwecken. Sollen Delfine dann aus dubiosen Quellen aus dem europäischen Ausland angeschafft werden? Damit werden Sie sicherlich scheitern!

Die kommerzielle Nutzung und Zurschaustellung von Robben, Pinguinen und weiteren Wildtieren ist laut der bulgarischen Gesetzgebung verboten! Wollen Sie dieses Gesetz wirklich einfach ignorieren?

Dem Investor dieses Neubaus scheinen die Belange der Delfine nicht sonderlich zu interessieren. Ein geplantes Außenbecken, welches nicht überdacht sein soll, hätte eine Wassertiefe von nur bis zu 4,5 Meter, was für einen Delfin in den Sommermonaten (über 40 ° C!) wegen der Gefahr eines Sonnenbrandes sehr gefährlich sein kann.

Weltweit existieren noch etwa 350 Delfinarien, in denen alles auf Kommerz ausgelegt ist. Für die Wissenschaft sind Delfinarien fast bedeutungslos, da sich die wenigen erzielten Ergebnisse nicht auf freilebende Delfinpopulationen übertragen lassen.

Die Tiere leiden an Hunger. Satte Delfine würden sich an der Show nicht beteiligen. Alles was sie bei der Show vorführen müssen, entspricht nicht ihrem natürlichen Verhalten!


Das Vorenthalten von Futter ist absolute Tierquälerei!


Die Delfine erhalten nur Fisch, der zuvor tiefgekühlt war. Tote Fische empfinden Delfine als Aas und würden ihn in freier Wildbahn nicht fressen.

Delfine regeln ihren Flüssigkeitshaushalt über das Fressen von lebenden Fischen. Beim Tiefkühlfisch fehlt Flüssigkeit und viele Delfine in Gefangenschaft leiden dadurch an Nieren-Erkrankungen.


Es ist nicht verwunderlich, dass im Festa Delfinarium in Varna seit 2002 mindestens 11 Delfine starben!

Es geht nur um Geld. Die Delfine sind reine Gelddruckmaschinen!


Vom Betreiber wird einfach ignoriert, dass Delfine Raubtiere sind, die gar in der Lage sind, Haie zu töten!


Die Gefangenschaft ist für die Tiere psychischer und körperlicher Stress. Durch die Gefangenschaft und der Isolation können Delfine aggressiv und depressiv werden. Auch können sie Verhaltensstörungen aufweisen und damit auch gefährlich für Menschen sein!


Die Delfine können, wenn sie zum Beispiel in Panik geraten oder sich unwohl oder bedroht fühlen, einen Menschen ernsthaft verletzen!

Obwohl die Delfine oftmals mit Psychopharmaka ruhig gestellt werden, kam es in anderen Delfinarien schon öfters zu Attacken auf Menschen, die sich Rippenbrüche, Kratz- und Bisswunden zugezogen haben!


Täglich produziert ein Delfin etwa 15 Liter Urin und Kot! Die Fäkalien verdünnen sich zwar, aber die Krankheitserreger befinden sich dennoch im Wasser.


Das Risiko einer Krankheitsübertragung von den Teilnehmern auf die Delfine und umgekehrt ist sehr hoch!


Fäkal- und Fäulnisbakterien können beim Menschen schwere Infektionen auslösen!


Die Teilnehmer verletzen die Delfine mit ihrer empfindlichen Haut durch Schmuck oder durch ihre Fingernägel beim Festhalten. Krankheitserreger, die sich im Wasser befinden, können durch die Hautwunden eindringen!


Wie Sie vielleicht wissen, sind mindestens zwei der Delfine im Festa-Delfinarium Wildfänge. Damit ist auch dieses Delfinarium und auch das Land Bulgarien selbst für die Gefährdung freilebender Delfin-Populationen mitverantwortlich!

Delfine sind von Natur aus für ein Leben in Freiheit im Meer geschaffen und gehören nicht in Gefangenschaft! Wir haben in den letzten 13 Jahren in mehr als 70 Delfinarien in über 30 verschiedenen Ländern weltweit Recherchen betrieben. Überall sind die Delfine eingesperrte Show-Sklaven, die für rein kommerzielle Interessen ausgebeutet werden. Viele dieser Tiere kommen mit ihrem Leben in Gefangeschaft nicht zurecht. In der Ukraine und in China konnten wir gar dokumentieren, wie sich Delfine selbst umbringen wollten!

Ihr Investor plant mit diesem Neubau eine Investitionssumme von über 50 Millionen € und verspricht Ihrer Stadt mehrere Hundert ganzjährige Arbeitsplätze.

Ich möchte Ihnen folgendes dagegenhalten.

Stimmen Sie diesem Neubau zu, dann kündigen wir Ihnen schon jetzt folgende Schritte unsererseits an, die wir dann unternehmen werden.

1.

Internationaler Produkt- und Tourismusboykott-Aufruf

Wir werden einen internationalen Boykottaufruf gegenüber allen Produkten "Made in Bulgaria" ausrufen. Das wird nicht nur Ihre Stadt, sondern Ihr gesamtes Land betreffen!

2.

Zudem werden wir einen internationalen Tourismus-Boykottaufruf starten.

Wir werden alle Anbieter, welche Veranstaltungen in Burgas planen informieren und diese bitten, diese zu stornieren.

Auch werden wir alle Reise-Agenturen, die Reisen nach Burgas oder Hotel-Übernachtungen in Burgas anbieten informieren und diese bitten, ihre Angebote zu stornieren.

Beachten Sie bitte dabei, dass zum Beispiel das Festa-Delfinairum in Varna 80 % seiner Besucher aus dem Ausland verzeichnet. Die gesamte Schwarzmeer-Region Bulgariens wird unter einem Besuchermangel leiden noch bevor der Neubau des Delfinariums fertiggestellt sein wird. Sie persönlich werden dies dann zu verantworten haben!

Wie viele internationale Agenturen sich gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft aussprechen, können Sie in diesem Video ersehen:

https://www.youtube.com/watch?v=WNG8tDh80eI&feature=youtu.be

3.

Wie Sie sicherlich wissen, bemüht sich Ihr Regierungschef Boiko Borissow derzeit bei der EU darum, dass Bulgarien schneller in den europäischen Wechselkursmechanismus aufgenommen wird, damit Bulgarien günstiger Kredite und weitere Vorteile der EU-Zone erhalten kann.

https://www.tagesschau.de/ausland/bulgarien-eu-103.html?fbclid=IwAR2Y7cpShpuWgr44sqV2yreR9cevs1gxkP4roVuPh-YfAnawCTK9UBRcygo

Wir werden die EU-Kommission in Brüssel darüber informieren, dass die Gesetzgebung in Ihrem Land noch nicht gänzlich funktioniert und vorhandene Gesetze, wie Чл. 27. (1) (Изм. - ДВ, бр. 92 от 2011 г.), nicht umgesetzt werden. Wir sind sicher, dass dies die EU-Kommission bei den Bemühungen Ihres Ministerpräsidenten interessieren und bei ihrer Entscheidung darüber berücksichtigen wird!

4.

Wir werden Ihr Vorhaben von einem Neubau eines Delfinariums in Bulgarien und die eben genannten Punkte in einer europaweiten Medien-Kampage der Öffentlichkeit mitteilen.

Bitte wägen Sie Ihre Entscheidung sorgfältig ab. Die Ihnen versprochenen Arbeitsplätze des Investors wird es mit Sicherheit niemals geben können!

Die Regierung in der Schweiz hat in 2013, unter anderem auch nach unserem Tourismus-Boykott-Aufruf, den Import von Cetaceen verboten. Daraufhin schloss das letzte Delfinarium in diesem Land nach 40 Jahren Betrieb.

Eine überwältigende Mehrheit der Bürger in der EU ist heutzutage gegen das Halten von Delfinen in Gefangenschaft. Von etwa 90 Delfinarien in der EU haben bereits etwa 60 in den letzten 25 Jahren geschlossen. Ein weiteres Delfinarium, wie das im Zoo Barcelona in Spanien, hat seine Schließung bereits angekündigt.

Delfinarien haben keine Zukunft mehr in der EU!

Eine wirklich moderne und zeitgenössische Stadt braucht keine eingesperrten Tiere, um ein attraktives Touristenziel zu sein. Entscheiden Sie sich bitte für einen Familien-Freizeitpark ohne Tiere in Burgas. Das wird dem Image Ihrer Stadt sicherlich förderlich sein - alles andere wäre es nicht!

In Erwartung einer tierfreundlichen Entscheidung Ihrerseits verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Andreas Morlok
CEO ProWal

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Projekt Walschutzaktionen (ProWal)
Gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok
Haydnstraße 1
D-78315 Radolfzell
E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de
Internet: www.walschutzaktionen.de


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Open letter to the Municipality and the Mayor of the city of Burgas / Bulgaria regarding the planned construction of a new dolphinarium

No new dolphinarium in Burgas


Dear Sir or Madame,
Dear Mayor Dimitar Nikolov,


We were horrified to learn that a family amusement park with an attached dolphinarium was to be built in your city.


Apparently there have been plans for this construction for a long time and will now to be implemented. Among other things, dolphins, seals, penguins and other wild animals will be held in captivity and of course exploited commercially. Swimming with dolphins and dolphin therapy, which has never been proven successful scientifically, will also be offered.


"In support of the investment program of the Municipality of Burgas for 2014-2020." - grant agreement № BG161PO001 / 5-02 / 2012/029 under OPRD 2007-2013. It will apply for European funding in the new programming period 2014-2020."

https://offnews.bg/ikonomika/praviat-okeanarium-za-110-miliona-v-burgas-682492.html?fbclid=IwAR0K-xJXFzXc_-8rmejoiT199oOMNQgwhAUG3Mn97A8hSQRP6r_GuzfII2g    

https://www.burgas.bg/bg/notice/details/61/41465?fbclid=IwAR1Wuna1VrwRF_yxEBL-sQEu7NextQmBuNxTZHt9nWsI5eYWK3r3K9pLOJE

We are protesting against these plans and are asking you not to approve this construction in this form!

You can still protect your city and your country from a major loss of image and associated immense financial damage!


At this point we would like to point out that we are a German animal welfare organization that is committed to the global protection of dolphins and whales. Because we categorically reject the keeping of these animals in captivity, we are also committed to fighting the global dolphinarium industry. With substantial cooperation and collaboration of other animal rights activists and organizations, so far we have managed to close dolphinariums in:


Soltau and Münster (Germany), ConnyLand (Switzerland), Gardaland (Italy), Kas and Hotel Kefaluka (Turkey), Yalta and Kiev (Ukraine) and in Armenia.


You can find a list of them on our website:


http://walschutzaktionen.de/1970401/home.html

We also made a significant contribution to the current withdrawal of the operating license for the only dolphinarium in Greece.

http://walschutzaktionen.de/514601/2629716.html

We would like to draw your attention to the following currently existing Bulgarian law:

"Чл. 27. (1) (Изм. - ДВ, бр. 92 от 2011 г.) Забранява се използването на диви бозайници, включително видове от разред примати в циркове, вариетета и други увеселителни заведения.
(2) Забраната по ал. 1 не се отнася за видовете от разред Китоподобни (Cetacea), семейство делфини (Delphinidae) - Афала (Tursiops truncatus), и Обикновен делфин (Delphinus delphis), отглеждани и използвани за представления в делфинариуми, при условие че екземплярите са маркирани, най-малко трето поколение, отгледано на затворено, не се отглеждат поединично и за тях е издадено разрешително от министъра на околната среда и водите по Закона за биологичното разнообразие."


The relevant Ministry of Environment and Water (MoEV) is aware of this law, but currently and inexplicably has not implemented it in the case of the Festa Dolphinarium. However, we assume that the implementation will be in place soon and will result in the license of this dolphinarium being withdrawn!

The investor is not telling the public where the animals for this new building in Burgas will be sourced from. There are almost no 3rd generation dolphins in Europe. Collaboration with other dolphinaria in the EU, to purchase and exchange dolphins, is unlikely. The Festa dolphinarium in Varna, which we consider the smallest dolphinarium in the world, also does not receive dolphins from other European facilities. Not even for breeding purposes. Should dolphins be purchased from dubious sources in other European countries? You will surely fail!


The Bulgarian legislation prohibits the commercial use and display of seals, penguins and other wild animals! Do you really want to ignore this law?


The investor of this new building does not seem to be particularly concerned with the interests of the dolphins. A planned outdoor pool, which would not be covered, would have a maximum water depth of only 4.5 meters. This would be very dangerous for dolphins during the summer months when temperatures exceed 40 °C as this posses a high risk of sunburn.


There are still around 350 dolphinariums worldwide, where everything is designed for commerce. Dolphinariums are basically insignificant from a scientific perspective as very few of the results obtained cannot be transferred to wild dolphin populations.


The animals suffer from hunger. Well fed dolphins would not participate in the show. Nothing they do during the show matches their natural behavior!


The denial of food is absolute cruelty for these animals!

The dolphins only food is previously frozen fish. Dolphins regard dead fish as carrion and would not eat it in the wild.

Dolphins regulate their fluid balance by eating live fish. The frozen fish lack liquid and therefore many dolphins in captivity suffer from kidney disease.

It is not surprising that at least 11 dolphins have died at the Festa Dolphinarium in Varna since 2002!


It's all about money. The dolphins are purely money making machines!

The operator simply ignores the fact that dolphins are predators and are more than capable of killing sharks!

This captivity is psychological and physical stress for the animals. Captivity and isolation can make dolphins depressed and aggressive. They can also develop behavioural problems and thus become dangerous for humans!

Dolphins, if panicked, feeling unwell or threatened in any way, can seriously injure a person!

Although the dolphins are often sedated with psychotropic drugs, other dolphinariums have often had attacks on people who end up with such afflictions as broken ribs, scratches and bites!

A dolphin produces about 15 liters of urine and faeces every day! The faeces dilutes, but the pathogens still remain active in the water.


The risk of disease transmission from the dolphins to the participants, and vice versa, is very high!


Faecal and putrefactive bacteria can cause severe infections in humans!

Participants also injure the dolphin's sensitive skin with their jewelry or their fingernails while holding. Pathogens that are in the water can penetrate through the open skin wounds!

As you may know, at least two of the dolphins at the Festa Dolphinarium are wild-caught. This means that this dolphinarium and the country of Bulgaria itself are jointly responsible for the endangerment of wild dolphin populations!


Dolphins are naturally designed for a life of freedom in the ocean and do not belong in captivity! We have done research of more than 70 dolphinariums in over 30 different countries worldwide over the past 13 years. In all cases the dolphins are nothing but imprisoned show slaves who are exploited for purely commercial interests. Many of these animals cannot cope with their life in captivity. In the Ukraine and in China we have documented how dolphins have wanted to kill themselves!


With this new building, your investor plans an investment of over 50 million Euro and promises your city several hundred year-round jobs.


I would like to counter the following to you.


If you agree to this new building, we will take the following action.


1. 

International call to boycott products and tourism


We will call for an international boycott of all products "Made in Bulgaria". This will affect not only your city, but your entire country!


2. 

We will also launch an international call to boycott tourism.


We will inform all tourism providers who plan events in Burgas and ask them to cancel them.


We will also inform all travel agencies that offer trips to Burgas or hotel accommodation in Burgas and ask them to cancel their offers.


Please note that the Festa Delfinairum in Varna, for example, records that 80% of its visitors are from abroad. The entire Black Sea region of Bulgaria will suffer from a reduction of visitors before the new dolphinarium is even completed. You will then be personally responsible for this!


You can see how many international agencies are against the keeping of dolphins in captivity in the following video:


https://www.youtube.com/watch?v=WNG8tDh80eI&feature=youtu.be

3.

As you probably are aware, your head of government Boiko Borissow, is currently trying to speed up the process of Bulgaria implementing the European exchange rate mechanism, so that Bulgaria can get cheaper loans and other advantages of the EU zone.


https://www.tagesschau.de/ausland/bulgarien-eu-103.html?fbclid=IwAR2Y7cpShpuWgr44sqV2yreR9cevs1gxkP4roVuPh-YfAnawCTK9UBRcygo

We will inform the EU Commission in Brussels that the legislation in your country is not yet fully operational and existing laws such as Чл. 27. (1) (Изм. - ДВ, бр. 92 от 2011 г.), are not implemented. We are sure that the EU Commission will be interested in your Prime Minister's efforts and will take this into account when making their decision!

4.

We will announce your plans for a new dolphinarium in Bulgaria and ensure that all of the points just mentioned are part of a Europe-wide media campaign.


Please weigh up your decision carefully. The promised jobs by the investor are unsustainable and won’t come into existence!


The government in Switzerland banned the import of cetaceans in 2013, amongst others after our tourism boycott call. The last dolphinarium in that country closed after 40 years of operation.


An overwhelming majority of citizens in the EU these days are opposed to keeping dolphins in captivity. Out of around 90 dolphinariums in the EU, around 60 have closed in the past 25 years. Another dolphinarium, such as that at Barcelona Zoo in Spain, has already announced its closure.


Dolphinaria have no future in the EU!


A truly modern and contemporary city doesn't need locked up animals to be an attractive tourist destination. Please choose a family amusement park without animals in Burgas. That will certainly better promote your city's image - anything else will not!


I await your response and look forward to an animal-friendly decision on your part. 


Sincerely yours,


Andreas Morlok
CEO ProWal

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ProWal
Projekt Walschutzaktionen (charitable)
Nonprofit Marine Mammals Company gUG
(limited liability)
General Managing Director
Andreas Morlok
Haydnstraße 1
D-78315 Radolfzell
Germany
E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de
Internet: www.walschutzaktionen.de


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21.05.20 - Zum geplanten Neubau eines weiteren Delfinariums in Burgas greifen nun auch die Medien in Bulgarien das Thema auf.

Google-Übersetzer:

Bulgarische und internationale Organisationen protestieren gegen die Idee, in Burgas ein Delphinarium zu errichten

Die Organisation für Tier- und Naturschutz "The Last Cage" hat dem Minister für Umwelt und Wasser Emil Dmitrov und dem Bürgermeister von Burgas Dimitar Nikolov einen Protestbrief gegen das Projekt zum Bau eines Delphinariums in der Stadt geschickt. Dies wurde für "Dnevnik" vom Vorsitzenden des Vereins Snezhanka Boneva angekündigt.


Der der lokalen Verwaltung vorgelegte Investitionsvorschlag gehört der Firma "Water Attractions Company Plus", die ein Vertreter der Investorengesellschaft "Mostovik" ist. Die angekündigte Investition beläuft sich auf 100 Mio. BGN.


Die Attraktion sollte sich im Ezero Park befinden und Teil des Kraimorski-Komplexes sein - eines Familien-Vergnügungsparks mit einer Zone für Wasserattraktionen mit einem Delphinarium, einem Zentrum für den Lebensraum von Tierarten und einem botanischen Garten.


Die "Last Cell" behauptet, dass sie im Investitionsvorschlag zugelassen sind


Verstöße gegen die bulgarische Gesetzgebung


im Bereich des Tierschutzes, da die Idee die Schaffung eines "Siegels" mit einer Trainingshalle und Tribünen mit 500 Sitzplätzen um einen Zaun vorsieht, der von Robben bewohnt wird.


"In Bulgarien ist die Verwendung wilder Säugetiere in Sorten- und Unterhaltungsbetrieben durch das Tierschutzgesetz (Art. 27 Abs. 1 von 2015) verboten", heißt es in dem Protestschreiben. "Darüber hinaus stehen die im Investitionsvorschlag vorgesehenen Leistungen bei Meeressäugern in unannehmbarem Widerspruch zu den international anerkannten Grundsätzen des Tierschutzes und der Richtlinie 1999/22 / EG des Rates vom 29. März 1999 über den Tierschutz


Wildtiere in Zoos halten, die in Bulgarien seit 2007 in Kraft sind ", heißt es in dem Text, der an den Bürgermeister von Burgas und den Minister für Umwelt und Wasser geschickt wurde. (Alle Argumente gegen den Bau des Delphinariums in Burgas - in der beigefügten Akte ).


Wo in Bulgarien das "engste Tiergefängnis der Welt" ist – hier.


Wie die parlamentarische Lobbyarbeit die Tiere aus dem Varna Dolphinarium nicht verschont hat – hier.


Die Last Cage Association erinnert daran, dass Wale intelligente und soziale Tiere sind, die in Gruppen leben, in denen sie stark voneinander abhängig sind und eine wichtige Rolle spielen. Das Schließen auf engstem Raum ist eine Quelle ständigen Stresses und verursacht häufig Ursachen


Spannung und Aggression zwischen Tieren.


Aus diesem Grund treten häufig Situationen auf, in denen ein Delphin ständig von anderen belästigt wird, ohne die Möglichkeit zu haben, wie in der Natur zu entkommen. Am Ende eskaliert der starke Stress manchmal zu Selbstverletzung und Selbstmordversuchen, wie es sie bereits vor Jahren im Varna Dolphinarium gab. Aus diesem Grund müssen Tiere häufig regelmäßig Antidepressiva erhalten, um weiterhin an Delfinarium-Aufführungen teilnehmen zu können.


Nach der Protestmeinung des "Last Cage" sieht das Projekt für ein Delphinarium in Burgas Pools mit unzureichender Tiefe und unzureichendem Tierschutz vor


Mögliche Manifestationen von Grausamkeit.


Darüber hinaus ist die Geburtenrate in Gefangenschaft viel niedriger als in freier Wildbahn, und überlebende Babys sind selten.


Warum ein Seelöwenbaby im Varna Dolphinarium ertrunken ist – hier.


In der Stellungnahme werden Daten zitiert, aus denen hervorgeht, dass zwischen 1978 und 2008 285 Wale in Europa importiert wurden, obwohl 1997 durch eine Verordnung der Europäischen Union ein Verbot verhängt wurde, wie es der Fang von Wilddelfinen ist.


Eine ernsthafte Bedrohung für wild lebende Walpopulationen.

"Eine Reihe von Studien zeigen, dass es keinen pädagogischen Wert hat, wilde Tiere in Gefangenschaft zu halten und Leistungen zu erbringen, bei denen sie Tricks ausführen, die unnatürliches Verhalten demonstrieren, sagte Boneva. Es ist sogar möglich, genau den gegenteiligen Effekt zu erzielen."


Ein Argument des "Last Cage" gegen die Absicht der Gemeinde Burgas, ein Delphinarium zu errichten, ist die erhebliche Gefahr der Übertragung von Delphinkrankheiten auf den Menschen durch direkten Kontakt, wie einige der Attraktionen vermuten lassen. Es ist bekannt, dass Delfine Viren, Bakterien und Parasiten übertragen können, die auf den Menschen übertragen werden können und umgekehrt.


"Delphinarien werden immer weniger populär und verursachen öffentliche Unzufriedenheit mit


Potenzial für schädliche Auswirkungen auf den Tourismus,


Schreiben Sie von der Tierschutzorganisation "The Last Cage". Heute brauchen wir nachhaltige Lösungen, um die biologische Vielfalt zu schützen und Arten zu retten, nicht um bereits abgelehnte, unmenschliche Praktiken zu reproduzieren. Wir glauben, dass es für Bulgarien eine Schande und tragisch wäre, wenn die Investitionsabsicht der Gemeinde Burgas von den Institutionen gebilligt würde, deren Aufgabe es ist, Tiere und die Umwelt zu schützen. Wir bestehen darauf, dass ein weiterer Scherz mit Tieren in unserem Land nicht erlaubt ist."


Wie war der Tod von mindestens fünf Delfinen im Varna Dolphinarium versteckt – hier.


Der Verein hat auch eine Online-Petition gegen das Delphinarium-Projekt in Burgas initiiert, das bereits über 1.000 Unterschriften gesammelt hat.


Die internationale Organisation zum Schutz von Delfinen und Walen ProWal lehnte ebenfalls den Bau der Attraktion ab.

Ihre im letzten Jahr veröffentlichten Forschungsergebnisse zeigten, dass der Pool des einzigen Delfinariums in Bulgarien - in Varna - mit 12 x 15 m und einer Tiefe von 6 m zu den kleinsten der Welt gehört. In diesem Band leben 5 Delfine Jeder von ihnen hat eine Fläche von 36 qm.


Informationen, die in der Weltdatenbank der Wale in Gefangenschaft Ceta-Base zu finden sind, zeigen, dass seit ihrer Entdeckung im Jahr 1984 bis heute im Delfinarium Varna 13 Delfine dokumentiert wurden - 5 lebende und 8 tote. Sie umfassen jedoch nicht drei der vier nicht registrierten toten Baby-Delfine sowie den skandalösen Fall, in dem ein neugeborener Seelöwe starb, nachdem er in einem ungesicherten Schacht eines Pools im Delphinarium ertrunken war.“


https://www.dnevnik.bg/bulgaria/2020/05/21/4069680_bulgarski_i_mejdunarodni_organizacii_protestirat/