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Foto: Monika Laubach ML/Copyright


Wir haben alle Regierungen der Atlantik-Anrainer-Länder und alle relevanten Institutionen (u. a. UNO, UNEP, CITES, IWC, FAO, IUCN, NAMMCO) kontaktiert und sie aufgefordert, sich für das Projekt IMPACABA  einzusetzen.




Dies sind die wichtigsten Forderungen für dieses Projekt:

- Einrichtung eines internationalen Wal- & Delfinschutzgebietes Atlantik

- Beendigung des kommerziellen und wissenschaftlichen Walfangs in Island und Norwegen.

- Beendigung von Delfintreibjagden und Tötungen von Delfinen, u. a. Grindwalfang auf den Färöer-Inseln, welche zum Königreich Dänemark gehören.

- Einführung eines Moratoriums und Schutz für alle Meeressäuger (auch Delfine und Kleinwale).

- Handelsverbot für Cetacea-Wildfänge u. a. für die Delfinarienindustrie. Ausnahmsloses Importverbot von Cetaceen in die EU.

- Ausnahmsloses Handelsverbot von Walprodukten - national und international - z. B. Walfleisch in Island, Norwegen, Dänemark (Färöer/Grönland) oder Schmuck aus Walknochen und Zähnen auf den Azoren.

- Abschaffung des europäischen Arterhaltungszuchtprogramms EEP für Delfine (jeder 2. Delfin in europäischen Delfinarien ist ein Wildfang!)

- Abwicklung/Betriebserlaubnisentzug/Verbot aller Delfinarien.

- Verbot von nationalem und internationalem Handel mit Walen und Delfinen.

- Einrichtung und Überwachung auch von nationalen Schutzgebieten für die Meeressäuger.

- Einrichtung von mehr Kläranlagen z. B. an Flüssen, welche zum Meer führen.

- Verbote und drastische Sanktionsmaßnahmen für die Verklappung von Müll und Einleitung von umweltschädlichen Stoffen, wie Öl, Treibstoffen, Schwermetallen und Düngemitteln, in die Flüsse und Meere.

- Verbindliche und umweltschonende Regelungen (u. a. Antibiotikaeinsatz) bei Aquakulturen (Fischzuchten)

- Verbote von umweltschädlichen Schiffslacken umsetzen.

- Verbote von Einsätzen gefährlicher Schiffstransporter (u. a. Öl-, Chemikalien-Tanker) in ökologisch sensiblen Gewässern einführen.

- Aufstellung von Müll-Containern in jedem Hafen, damit der gigantische und gefährliche Plastikmüll sowie alte Fischernetze an Land entsorgt werden können.

- Vermeidung von Lärm in den Meeren. Verbot von Schallkanonen (zumeist von der Erdölindustrie eingesetzt). Internationale meeressäugerfreundliche Regelungen für den Einsatz von Sonarsystemen in den Meeren (zumeist vom Militär eingesetzt).

- Einsatz von Walerkennungsbojen in viel befahrenen Schifffahrtsstraßen, um Kollisionen zu vermeiden. Es existieren z.B. nur noch 400 Nord-Atlantik-Glattwale und Schiffskollisionen sind die häufigste Todesursache.

- Regelungen gegen den zunehmenden Schiffsverkehr

- Alternative Regelungen von Sprengungen (z.B. Munitionsentsorgungen)

- Auch der Klimawandel hat schon jetzt katastrophale Auswirkungen auf die Meeressäuger (u. a. Vernichtung und Verschiebung der Nahrungsquellen, Hautkrebs durch Ozonlochfolgen bei Walarten mit geringer Pigmentierung). Auch deshalb muss die Verbrennung von fossilen Brennstoffen überall drastisch reduziert werden.

- Verbot von künstlicher Düngung des Meeres, um damit das Treibhausgas Kohlendioxid im Wasser zu binden.

- Mehr Nachhaltigkeitsprogramme und sofortige Einleitung von Maßnahmen, um die Überfischung der Meere nicht zum völligen Desaster werden zu lassen. Pro Woche sterben vier Fischarten aus! 75% der kommerziell genutzten Fischarten gelten schon heute als überfischt. Förderung von alternativen und selektiven Fischfangtechniken. Verbot von Netzeinsätzen (u. a. Treib-, Stell-, Ringwadennnetze und Langleinen), welche die Riffe, die Böden und alles Leben vernichten. Verbot auch der Netzfischerei in der Tiefsee. Mit einem Fang werden ganze Ökosysteme vernichtet und dadurch werden auch die Nahrungsquellen für die Meeressäuger immer weniger. 

- Abschaffung der EU-Subventionen für Fischfang

- Verlorene Netze (Geisternetze) müssen wieder geborgen werden, da ihr Material in den nächsten 100 Jahren nicht verrottet. Eine Kennzeichnung mit elektronischen Navigationsgeräten muss vorgeschrieben werden. 2/3 der Buckelwalbestände im Atlantik sind mittlerweile von dieser Gefahr gekennzeichnet! In Schlingen und Netzteilen verheddern sich die Wale und viele andere Arten. Tod durch Ersticken und Hunger sind die Folgen. - Jedes Land sollte deshalb ein Rettungsteam mit Spezialisten bereithalten, um Meeressäugetiere aus diesen tödlichen Netzen befreien zu können. Wenige Ansätze dazu gibt es bereits.

Effizientere Regelungen, Kontrollen und Sanktionsmöglichkeiten, damit auch endlich der immens hohe Beifang reduziert oder gar ganz abgeschafft werden kann. Tausende Wale und Delfine ersticken jedes Jahr in den Netzen! 

Auch wenn unsere Forderungen nur zum Teil und nur in manchen Regionen umgesetzt werden, besteht dadurch weiterhin die Möglichkeit, die gefährdeten Delfin- und Walarten vor dem Aussterben zu bewahren und Grundsteine dafür zu legen, die Artenvielfalt zu erhalten. Gewaltige Anstrengungen sind nun erforderlich. 

Falls Andreas Morlok die fast 4727 Kilometer lange Atlantiküberfahrt mit dem Ruderboot glücken sollte, dann wird er sich auch mit Vertretern mehrerer Karibik-Staaten (u.a. Kuba und Mexiko) treffen, um gegen den Fang und den Verkauf von Delfinen für Delfinarien nach Europa und Deutschland zu intervenieren. Wenn die 200 Delfinarien, die es noch weltweit gibt, keinen weiteren Nachschub an wildlebenden Delfinen mehr erhalten, dann werden die heutigen Anlagen zwangsläufig alle schließen müssen.

Auch wird Andreas Morlok bei den Behörden der Karibik-Inseln St. Vincent - Grenadinen gegen den immer noch fortgesetzten und völlig unnötigen Walfang intervenieren.



Sponsoren der Aktion - Walschutzgebiet Atlantik - Mit dem Ruderboot über den Atlantik: siehe auch: ...Sponsorenliste


www.wdsf.de