Home
ProWal
Inhaltsverzeichnis
Aktionen anno/aktuell
News 2015 - Dies & Das
Delfine & Wale
Walfang + Gefahren
Taiji - Japan
Taiji 2014
Taiji Meer
Taiji Hafen
Taiji - Die Bucht
Taiji - Treibjagd
TWM 1 - Außen
TWM 2 - Innen
TWM 3 - Becken (1)
TWM 3 - Becken (2)
TWM 4 - Tunnel
TWM 5 - "Angel"
TWM 6 - Abrichtung
TWM 7 - Show
Dolphin-Resort 1
Dolphin-Resort 2
Dolphin-Resort 3
Dolphin-Resort 4
Thunfischmarkt
Video-Filme
Entwicklungen
"BLUE COVE" 2014/2015
Ukraine Delfinrettung
Delfinfang Färöer
DOLPHIN CARE - R. C.
Delfinarien
KLAGE - Nürnberg
Delfinarien EUROPA/WELT
DNA-Tests - EU
Delfinarien Türkei
Delfinarien Ukraine
GESCHLOSSEN - Erfolge
Ukraine-Tierheimhilfe
* Projekt IMPACABA *
Jugend-Ecke
Links
Medien-Archiv
HELFEN SIE MIT
EINMAL - SPENDEN
Online-Spenden PayPal
Dauerauftrag
SMS-Spende  3,- Euro
BOOST
Spenden-Barometer
Spenden-Dosen
Straßen-Sammlungen
Über Andreas Morlok
BÜCHER Andreas Morlok
ProWal bei FACEBOOK
Impressum - Kontakt


Ende Januar/Anfang Februar 2014



Gefangene Delfine in Taiji – Sie hungern und schreien! Brutale Methoden brechen ihren Willen!

Was geschieht mit den wildgefangenen Delfinen?

Im sogenannten Wal-Museum, im Dolphin-Resort und im Hafen von Taiji durchlaufen die Delfine einen genau festgelegten Prozess.

Nach dem Fang in der Bucht werden die Delfine in den meisten Fällen in Meerwasser-Gehege gesperrt - oftmals über Monate. Die Tiere sind nach der Treibjagd und Trennung von ihrer Familie traumatisiert und fühlen sich in ihrer neuen Umgebung lange nicht zurecht.

Für die Delfin-Händler und für die Delfinarien-Industrie sind diese Tiere jetzt noch ohne Wert, denn sie können noch nicht für Shows eingesetzt und deshalb nicht verkauft werden.

Die Delfine haben einem starken Willen und sind es gewohnt, ihr Leben selbst zu bestimmen. Diese Eigenschaft ist für die Händler und Delfinarien-Betreiber jedoch nicht erwünscht.


Langeweile pur, Hunger und Isolation bei der Delfin-Abrichtung!

Wir haben zwei Tage lang das Abrichten von wildgefangenen Delfinen im Wal-Museum in Taiji beobachtet und dokumentiert.

Um den ausgeprägten Willen von wildgefangenen Delfinen zu brechen und sie dabei für die Delfinarien-Industrie abzurichten, wenden die Abrichter drei Methoden an. Futterentzug, Isolation und Reizarmut, also das Versagen von Beschäftigung! Die Delfine „freuen“ sich nach einer isolierten Phase, in der sie alleine oder mit wenigen Artgenossen ausgehungert werden, auf die Show. Für die Delfine gibt es dann endlich wieder Kontakte mit anderen Artgenossen, etwas zum Fressen und Beschäftigung und auch Spielsachen, wie Ringe und Bälle! Die Delfine würden jedes noch so alberne Kunststück vorführen, auch wenn es gegen ihre Natur ist, um an der Show teilnehmen zu können. Nach der Show dümpeln die Delfine wieder hungrig, isoliert und ohne Beschäftigungsmöglichkeiten in ihren kleinen Becken vor sich hin und können es kaum erwarten, bis die nächste Show stattfindet.

In Delfinarien wird behauptet, die Tiere nehmen gerne an den Shows teil und es geht ihnen gut, was man daran sieht, dass sie gerne mit irgendwelchen Sachen spielen.

In den meisten Delfinarien ist zu beobachten, wann den Delfinen Spielzeug vorenthalten wird. Auch gibt es kein Futter vor jeder Show und es ist zu beobachten, dass vor der Show nicht immer alle Delfine zusammen sind! Es ist kein Wunder, dass die Delfine dann „gerne“ an der Show teilnehmen, bei der sie dann etwas zum Fressen bekommen, beschäftigt werden und meistens dann auch andere Artgenossen treffen, von denen sie ansonsten die meiste Zeit getrennt werden!


Die Abrichtung von wildgefangenen Delfinen für die Delfinarien-Industrie ist nichts anderes als brutalste Tierquälerei!



Im Hintergrund ist das Meer zu sehen, welches die Delfine nie mehr erleben werden. In der Mitte oben im hellen Gebäude befindet sich ein Delfin-Becken mit einem Glastunnel, durch den die Besucher durchlaufen können. In der Bildmitte sind die Salzwasser-Gehege und unten ein Chlorwasserpool zu sehen.







In der Außenanlage befinden sich überall Lautsprecher. Die Meeressäuger werden ständig mit Musik beschallt, damit sie sich an den Lärm gewöhnen, der ihnen dann später, nach ihrem Verkauf, in den Delfinarien auch begegnet.

Gewisse und immer die gleichen Musikstücke werden dann abgespielt, wenn den Besuchern Shows geboten werden. Die Tiere stellen sich dann schon darauf ein, weil sie dann etwas zum Fressen bekommen und durch die Shows wieder Beschäftigung finden.






Zum ersten Mal in ihrem Leben befinden sich die Delfine hier in Betonbecken mit Chlorwasser. Das Chlor wird fast in jedem Delfinarium eingesetzt, um Bakterien im Wasser zu töten. Das Chlor im Wasser ist stark ätzend und zerfrisst nicht nur Teile der Anlage, sondern schadet auch den Augen der Delfine.






Die Anlage besteht aus drei Becken, die durch Trenn-Schieber voneinander getrennt sind. Alles besteht aus Beton und Glas, damit sich die Tiere an diese Umgebung gewöhnen. Es gibt eine Strandungsbühne, auf welche die Tiere springen müssen. Das ist ein völlig unnatürliches Verhalten, denn die Delfine tun dies im Meer natürlich nirgendwo.

In ihrem späteren Leben in Gefangenschaft müssen das die Delfine ebenfalls tun, denn in Delfinarien stellt man die Tiere vor, müssen Mätzchen mitmachen und sich von Besuchern für Foto-Aufnahmen anfassen lassen.







Es gibt eine Zuschauertribüne, damit sich die Delfine an das Klatschen des Publikums gewöhnen.

Was Besuchern hier nicht auffällt, kann man nur feststellen, wenn man sich in diesem Bereich über einen längeren  Zeitraum aufhält. In diesen drei Becken findet ganz offensichtlich brutale Tierquälerei statt!

Anfang Februar 2014 befanden sich insgesamt sieben Delfine in diesen drei kleinen Becken. Hinten links ist der vor ein paar Wochen gefangene Albino-Delfin "Angel" - im mittleren Becken und rechten Becken waren insgesamt sechs Tiere.

Die Tiere im linken und rechten Becken befinden sich noch nicht so lange in Gefangenschaft, wie die im mittleren Becken. Warum das so ist, hat einen bestimmten Grund. Die Delfine in den zwei Außenbecken bekommen wesentlich mehr Futter als die Tiere im mittleren Becken. Sie sind noch nicht so weit, dass sie an den Shows teilnehmen können. Die Delfine in den beiden Außenbecken werden gedrillt. Sie erhalten nur dann Futter, wenn sie die von ihnen geforderten, jetzt noch einfache Aufgaben, erfüllen. Sie erhalten dann auch noch ganze Fische als Belohnung.

Die Delfine im mittleren Becken haben diese Prozedur schon hinter sich und werden nun völlig ausgehungert. Sie nehmen an den täglichen Shows teil, um überhaupt an Futter zu gelangen. Sie bekommen keine  Fische mehr, sondern meist nur noch zerschnittene Fischhäppchen, die mit Medikamenten versehen sind.

Die Delfine in den zwei Außenbecken sehen und lernen von den Tieren im Mittelbecken, dass wenn sie Kunststücke vorführen, es auch etwas zum Fressen gibt!

Das wird dann auch immer wieder mal ausprobiert und die Delfine in den Außenbecken müssen dann in das mittlere Becken, um völlig widernatürliche Verhaltensweisen, wie Kunststücke und Tricks, zu erlernen. Das macht kein Tier freiwillig! Sie werden dazu gezwungen, denn sonst bekommen sie nichts zum Fressen!


Das Motto der "Delfin-Abrichter" lautet knallhart:

MACH MIT UND FRISS ODER WEIGER DICH WEITER UND STIRB!


In Delfinarien wird es später heißen: Die Delfine machen die Kunststücke alle freiwillig. Sie haben Spaß daran!

In Wahrheit steckt jedoch diese brutale Abrichtung zuvor dahinter!

In jedem Delfinarium bekommen die Delfine Futterbelohnungen, wenn sie alberne Kunststücke vorführen. Satte Delfine würden sich an den von ihnen geforderten Kunststücken nicht beteiligen!












































Die Delfine werden an kleine und flache Becken gewöhnt.












































































Es gibt überhaupt nichts, womit sich die Define beschäftigen können!






















Neugierig schauen die Delfine, wenn mal jemand vorbeiläuft. Damit gewöhnt man die Tiere an Menschen.







Wenn die Delfine merken, dass sie nichts zum Fressen bekommen oder dass man sich nicht mit ihnen beschäftigt, drehen sie weiterhin monoton ihre Kreise.








Im Hintergrund das offene Meer, in dem die Delfine gefangen wurden. In den Bäumen hängen Lautsprecher. Im hinteren Becken befindet sich der Albino-Delfin "Angel".


Rechts unten im Bild:


Der in der Bucht gefangene und nun im Wal-Museum eingesperrte und hungernde Delfin versucht mit allen Mitteln an Futter heranzukommen.

Das Tier legt sich gar freiwillig auf den Betonboden der Bühne des Vorführbeckens, was er sonst niemals machen würde.







Die hungrigen Delfine schreien!






Die Delfine bekommen Fischbelohnungen, wenn sie während den Show-Vorführungen vor Besucher auf den Betonboden springen.

Jetzt ist allerdings keine Show und niemand füttert den hungrigen Delfin. Er würde für Futter alles tun, was man von ihm verlangen würde!






Auch mit dieser brutalen Methode brechen die Abrichter den Willen der Delfine!



























Die hungrigen Delfine schauen sich um und hoffen, dass sie bald was zum Fressen bekommen.





















Niemand ist anwesend!
















Völlige Reizarmut - Die Delfine haben nichts, womit sie sich beschäftigen könnten. Die Ringe links im Bild bekommen sie erst wieder bei der nächsten Show.







Die sozialen Tiere sind durch Trenn-Schieber zwischen den Becken voneinander getrennt. Sie sind es gewöhnt in einem großen Familien-Verband zu leben.


























Endlich kommt jemand.

Die Delfine hoffen nun, dass sie an der Show teilnehmen können, um beschäftigt zu sein und dass sie dann endlich auch wieder was zum Fressen bekommen. Auch hoffen sie, wieder mit ihren Artgenossen zusammen schwimmen zu können.







Aus der Fischküche. Mit Medikamenten und Vitaminen präparierte Fische.






















Die Delfine bekommen jedoch nur etwas zum Fressen, wenn sie den Kommandos ihrer Abrichter folgen!






















Die Delfine in dem linken und rechten Becken beobachten das Geschehen im mittleren Becken. Sie lernen, dass das Springen auf den harten Betonboden der Bühne mit Fischhäppchen belohnt wird.











Natürlich bekommen die Delfine nicht so viel Futter, bis sie satt sind. Sie würden sich sonst an nichts mehr beteiligen.






Die Delfine merken, dass mit dem Futter etwas nicht stimmt!

















Dieser ausgehungerter Delfin spuckte einen Fischhappen immer wieder aus. Er war sicherlich hungrig, aber es widerte ihn an, toten Fisch zu fressen, den er im offenen Meer eher als Aas betrachtet und verpönt.

Der Delfin protestierte immer wieder lautstark gegen sein Futter, das ihm nicht schmeckte. Das Tier würgte ein paar Mal und spukte es letztendlich aber immer wieder aus. Der anwesende Delfin-Abrichter ließ dies jedoch alles völlig kalt. Er schaute dem hungernden Delfin eine Weile zu und ging dann einfach weg.

Weil Delfine nicht trinken, regeln sie ihren Flüssigkeitshaushalt über die Nahrung. 

Im Delfinarium wird die Nahrung für die Tiere radikal umgestellt. Lebenden Fisch gibt es keinen mehr.

Die Fische und Häppchen, welche die Delfine während der Abrichtung und als Belohnung für die vorgeführten Kunststücke bei den Shows bekommen, sind bereits mit Medikamenten versetzt.


FRESSEN ODER STERBEN!

Die Methoden der Abrichtung sind brutal. Fressen die Delfine nicht, dann werden sie verhungern! Durch Futterentzug den Willen der Delfine zu brechen ist grausamste Tierquälerei!

















Der Delfin schrie und er schaute uns immer wieder an und zeigte uns seinen Fischhappen, mit dem er nicht einverstanden war. Normalerweise spuken Delfine Fische wieder aus, wenn sie verdorben sind. Das hier war reiner Protest.












Ausgehungerter Delfin im Wal-Museum protestiert gegen sein Futter.

https://www.youtube.com/watch?v=jQtmH77OYpA&feature=youtu.be




Mit dem Chlor im Wasser kommen die Delfine nicht zurecht. Sie schließen oftmals ihre Augen.












Die Tiere betteln die Besucher um Futter an. Es herrscht natürlich Fütterungsverbot.







Der Drill der Abrichtung ist grausam!


























Die Tiere sind so ausgehungert, dass sie bereit sind, alles zu machen, was von ihnen verlangt wird, um an Futter zu gelangen.

Die Delfine lernen schnell, dass sie nur dann etwas zum Fressen erhalten, wenn sie die geforderten Kommandos ausführen.











Mit dem Zeigestock (Target) wird der Delfin dazu gebracht, dass er mit seinem Kopf dem Stock folgen soll. Hat der Delfin das gelernt, dann wird das Tier wie an einer Leine geführt, um dann weitere Kommandos, wie Sprünge, etc. auszuführen.



















































Das Abrichtungs-Training findet mehrmals täglich statt. Die Händler wollen die Tiere so schnell wie möglich an die Delfinarien-Betreiber aus aller Welt verkaufen.















































































































In Delfinarien spricht man später lapidar von “Positiv-Training”. Die Tiere bekommen eine Belohnung für das Vorführen von Show-Einlagen, die sie angeblich gerne machen.

Was die Tiere hier lernen müssen, entspricht nicht ihren natürlichen Verhaltensweisen. Sie werden durch Futterentzug, Reizarmut und Isolation dazu gezwungen. 

Setzen die Delfine ihre von den Abrichtern erhaltenen Kommandos nicht um, dann bekommen sie nichts zum Fressen. Die Tiere leiden so lange an Hunger, bis sie das tun, was von ihnen verlangt wird! 

Delfin-Trainer und Händler kaufen hier die trainierten Delfine für ungeheure Summen von bis zu 150.000 Euro pro Tier.

Vom Fang in der Bucht bis zum Verkauf der trainierten Delfine kann ein Jahr oder mehr vergehen.

In der Regel sind junge Delfinweibchen gefragt, die sich auch zur Zucht eignen.







Delfin-Abrichtung mit Methoden aus dem Strafvollzug!

Sensorische Deprivation (Reizarmut)

Die Sensorische Deprivation wird in Strafvollzugsanstalten, auch in der Isolationshaft, angewendet und wird laut Amnesty International als sogenannte "Weiße Folter" bezeichnet.

Sie gehört zu den Foltermethoden, die keine offensichtlichen Spuren an den Opfern verursachen. Auch diese Form der Folter widerspricht den Menschenrechten nach der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen und der Europäischen Menschenrechtskonvention: „Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.“




Abrichtung wildgefangener Delfine im Wal-Museum 

https://www.youtube.com/watch?v=jGU2tnq9zf4&feature=youtu.be





Weltweit werden in 63 Ländern in 343 Einrichtungen mehr als 2.000 Delfine, 227 Beluga-Wale, 52 Orcas, 17 Schwertwale (Kleine Schwertwale) und 37 Schweinswale in Gefangenschaft gehalten.

In diese Länder werden wildgefangene Delfine aus Taiji verkauft. Es gibt 99 Delfinarien  in 19 Länder, die Tiere aus Japan für ihre kommerziellen Zwecke missbrauchen. 

China (26), Egypt, Republic of Georgia (1), Iran (1), Japan (55), South Korea (4), Mexico (1), Palau (1), Philippines (1), Russia (1), Saudi Arabia, Taiwan (1), Thailand (1), Tunisia (1), Turkey (1), Ukraine (1), United Arab Emirates (1), United States (1) and Vietnam (1)


Auch nach Deutschland wurden in der Vergangenheit Delfine aus Japan verkauft!




=========================


Neben unserem erfolgreichen Engagement zur Schließung von Delfinarien, werden wir nun auch direkt vor Ort aktiv werden, um zu versuchen, die Delfine von der Küste fernzuhalten!









Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne "Blue Cove 2014/2015" zum Schutz der Delfine.


Informationen dazu erhalten Sie unter: "BLUE COVE" 2014/2015