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Themen - siehe linke Menüleiste




Freilebende Delfine (Große Tümmler) - National-Park Sian Ka'an - Mexiko






































Themen - siehe auch linke Menüleiste



Delfinarien in Mexiko


Die Delfine in den Delfinarien haben kaum Platz zum Schwimmen und Tauchen.

Die Meeressäuger sind ständigem Lärm ausgesetzt und haben fast nie Ruhe.

Die Becken sind an ihren tiefsten Stelle oftmals nur drei Meter tief, wie im Bahia-Hotel Prinicipe Tulum in Akumal.

Durch die geringe Tiefe können die Delfine nicht tief tauchen. Sie befinden sich die meiste Zeit an der Wasseroberfläche. Die Gefahr, dass sie einen Sonnenbrand bekommen, ist sehr hoch!

Manche Delfine im HYATT Hotel Ziva in Cancun sind verletzt und wenn sie nicht so schnell wie möglich aus diesem Hotel-Pool gebracht werden, dann werden sie sterben!

Die Delfine müssen hungern, damit sie bei den Programmen teilnehmen!
Gefüttert werden die Delfine jedoch nur, wenn sie die geforderten Kommandos ausführen!

Für Futter machen sie alles mit, auch wenn es nicht ihre natürlichen Verhaltensweisen sind, wie z.B. Menschen durch das Wasser schieben oder ziehen oder Küsschen zu geben!

Außerhalb der Programme haben die Delfine keine Spielsachen. Sie können sich mit nichts beschäftigen. Bälle bekommen sie nur während den Programmen mit den Teilnehmern. Es soll so gewährleistet werden, dass die Delfine sich auf die Programme freuen!

Das Vorenthalten von Futter und Beschäftigungsmöglichkeiten ist absolute Tierquälerei!

Es geht nur um Geld. Die Delfine sind reine Gelddruckmaschinen!
Vom Betreiber und auch den Gästen wird einfach ignoriert, dass Delfine Raubtiere sind, die gar in der Lage sind, Haie zu töten!

Die Gefangenschaft ist für die Tiere psychischer und körperlicher Stress. Durch die Gefangenschaft und der Isolation können Delfine aggressiv und depressiv werden. Auch können sie Verhaltensstörungen aufweisen und damit auch gefährlich für Menschen sein!

Die Delfine können, wenn sie zum Beispiel in Panik geraten oder sich unwohl oder bedroht fühlen, einen Menschen ernsthaft verletzen!

Obwohl die Delfine oftmals mit Psychopharmaka ruhig gestellt werden, kam es in anderen Delfinarien schon öfters zu Attacken auf Menschen, die sich Rippenbrüche, Kratz- und Bisswunden zugezogen haben!

Es wurde gar dokumentiert, dass der Betreiber des Delfinariums „Delphinus“ eine Teilnehmerin ins Becken ließ, die überhaupt nicht schwimmen konnte!

Die Delfine müssen in Algen, Bakterien und in ihren eigenen Fäkalien schwimmen!

Täglich produziert ein Delfin etwa 15 Kilogramm Urin und Kot! Die Fäkalien verdünnen sich zwar, aber die Krankheitserreger befinden sich dennoch im Wasser.

Das Risiko einer Krankheitsübertragung von den Teilnehmern auf die Delfine und umgekehrt ist sehr hoch!

Fäkal- und Fäulnisbakterien können beim Menschen schwere Infektionen auslösen!

Die Teilnehmer verletzen die Delfine mit ihrer empfindlichen Haut durch Schmuck oder durch ihre Fingernägel beim Festhalten. Krankheitserreger, die sich im Wasser befinden, können durch die Hautwunden eindringen!

Allein im Bundesstaat Quintana Roo befinden sich 19 Anlagen, in denen sich Delfine in Gefangenschaft befinden.

Es ist wohl völlig unklar, woher die Delfine alle ursprünglich stammen!

Sicherlich wurden die Tiere früher in eigenen Gewässern gefangen. Auch wurden Delfine früher in Taiji/Japan und von den Salomonen-Inseln gekauft und importiert. Die wenigsten Anlagen sind auf die Zucht von Delfinen ausgelegt und es ist sehr wahrscheinlich, dass es auch in Zukunft zu weiteren Fängen in den eigenen Gewässern und zu weiteren Importen kommen kann.

Die Delfinarien in Mexiko sind für die Gefährdung freilebender Delfin-Populationen mitverantwortlich!







Aus Tierschutzgründen rufen wir zum Boykott der Hotelkette HYATT auf, solange in diesem Hotel Delfine in Gefangenschaft leben müssen!

For animal welfare reasons, we appeal for a boycott of the HYATT hotel chain, as long as dolphins are forced to live in captivity in this hotel!




Aus Tierschutzgründen: Bitte kaufen Sie keine Hyatt-Aktien!  

For animal welfare reasons: Please do not buy Hyatt shares!




ProWal-Kampagne zur Schließung eines Delfinariums im HYATT-Hotel ZIVA - Cancun / Mexiko - ONLINE-AKTION ZUM MITMACHEN







Aus Tierschutzgründen rufen wir zum Boykott der BAHIA-Hotels auf, solange in diesem Hotel Delfine in Gefangenschaft leben müssen!

For animal welfare reasons, we call for a boycott of the BAHIA hotel chain as long as dolphins in this hotel are forced to live in captivity!




ProWal-Kampagne zur Schließung eines Delfinariums im Hotel Bahia Principe Tulum in Acumal - Mexiko - ONLINE-AKTION ZUM MITMACHEN







Delfinarium La Isla - Cancun / Mexiko


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Gesetz für ein Zucht-, Fang- und Importverbot für Delfine in Mexiko




Weitere Infos unter Mexiko - Online-Aktion



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06.10.20 - VIDEO - Eine ehemalige „Delfin-Trainerin“ gibt tiefe Einblicke in die Machenschaften und Lügen der Delfinarien-Industrie!

Vielen Dank Daniela Thiel für die Übersetzung!

Du fängst neu an, bist sehr naiv, alles was man Dir sagt, glaubst Du. Weil sie Dich glauben lassen, dass sie die Experten sind. Diejenigen, die alles über Meeressäuger wissen.“

Dies ist die verborgene Wahrheit hinter Delphinarien

Eine ehemalige Delphintrainerin erzählt ihre Geschichte.

Sie sagen Dir alles was Du sagen und glauben sollst....

Delphine in Gefangenschaft leiden auf unterschiedliche Weise,

- sie werden ihrer Nahrung beraubt (Futterentzug), - mit Zwangsreproduktionsprogrammen - mit den zur Wasseraufbereitung verwendeten Chemikalien

Du bist für diese Tiere verantwortlich ohne jedes Wissen“

Durch ein Lächeln getäuscht

Mein Name ist Lorena Lopez, ich bin eine ehemalige Delphintrainerin. Ich habe 10 Jahre in der Delphinarienindustrie gearbeitet.

Ich widme mich der Verteidigung der Rechte der Meeressäuger. 17 Jahre alt war ich, als ich anfing, in den Delfinarien zu arbeiten. Es war eine sehr aufregende Erfahrung. Als ich unter so vielen Menschen aus dem ersten Delphinarium, in dem ich arbeitete, ausgewählt wurde, Teil eines Teams zu sein, fühlte ich mich sehr glücklich. Die einzige die ausgewählt wurde um sich um diese Tiere zu kümmern. Es ist eine sehr emotionale Erfahrung, mit ihnen zusammen zu sein und sich um sie zu kümmern. In den Delphinarien, wenn Sie Ihren Tag beginnen, kontrollieren Sie zuerst die Tiere, die Delphine, die Seelöwen, die Seekühe, um zu sehen, ob sie in ihren Becken sind, wir vergewissern uns, dass es ihnen gut geht, dass sie alle da sind, dann teilen wir uns die Aufgaben, einige Ausbilder bereiten ihre Mahlzeit im "Fischhafen" zu, andere gehen zum Reinigen der Becken oder ins Büro.

Dann beginnen wir mit den Schwimmübungen, und je nach Austragungsort reiht sich eine Schwimmstunde an die andere.“

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Dr. Yolanda Alanis Pasini (Mexico Marine Mammals Conservation) :

"Derzeit gibt es in Mexiko drei grundlegende Aktivitäten mit Delphinen: Die erste ist die Show mit Delphinen, die älteste und für das Publikum erschwinglichste, bei der die Tiere springen, Bälle fangen und andere ähnliche Tricks zeigen. Das zweite ist das Schwimmen mit Delfinen, das in den 90er Jahren eingeführt wurde und bei dem mehrere Personen mit einem oder mehreren Delfinen ins Wasser gehen, was dem Unternehmen größere Gewinne bringt.

Die dritte ist die "Delphin-assistierte Therapie".

Nick Stewart (President of Wildlife / Dolphins campaign / World animal protection):

"Für viele Menschen ist das Schwimmen und die Interaktion mit Delfinen eine einmalige Gelegenheit, eine Aktivität auf ihrer 'Wunschliste', sie sehen es als etwas Magisches an, und es wird als solches von der Industrie beworben und verkauft. In Wirklichkeit erledigt der Delphin nur einen "Job". Leider zeigen unsere Untersuchungen, dass es heute über 3.000 Delfine gibt, die nur zum Zweck der menschlichen Unterhaltung in Gefangenschaft gehalten werden, und von diesen 3.000 Delfinen, die weltweit in Gefangenschaft gehalten werden, befindet sich etwa ein Fünftel in Mexiko, in der Karibik, auf den Bermudas und den Bahamas, und allein in Mexiko gibt es etwa 250 Delfine in Gefangenschaft, was dieses Land in Bezug auf die Zahl der in Gefangenschaft gehaltenen Delfine unter die ersten 10 Länder der Welt bringt. Diese Gefangenschaft wird direkt durch die Reise- und Tourismusindustrie, durch Touristen, die ein Ticket kaufen, und durch Reiseveranstalter, die Touristen an diese Orte bringen, angeheizt.“

Lorena Lopez (marine animal trainer/animal educator) :

"Ich sage immer, dass Delphinarien nicht nur Delphine ausbilden, sie bilden auch Ausbilder aus: sie programmieren dich, was du sagen sollst und wie du es sagen sollst, wenn du anfängst, geben sie dir das Gefühl, dass du der glücklichste Mensch bist, der diesen Job hat, und wenn du mit dem, was du siehst, nicht zufrieden bist, kannst du gehen, denn es gibt viele andere, die diesen Job wollen... Zwischen dem Schwimmen, dem Training und den Trainingseinheiten gibt es ein paar Momente der Ruhe, aber es ist ein sehr anstrengender Job.“

Nick Stewart:

"Das wirkliche Problem sind nicht die Ausbilder, sondern die Nachfrage der Touristen, es ist der Ticketverkauf, der diese gefangenen Tiere an die erste Stelle setzt.“

Lorena Lopez:

"Ich begann zu bemerken, dass die Leute, die für die Wasserqualität in den Pools verantwortlich waren, nicht viel mehr wussten, und in der Regel waren es Leute, die für Hotel- oder Privatpools zuständig waren, es war die einzige Ausbildung, die sie hatten. Ich bemerkte, dass sie eine Menge Chemikalien ins Wasser taten, dieses Wasserproblem begann meine Aufmerksamkeit zu erregen, und ich bemerkte, dass die Tiere verbrannte Haut hatten".

Nick Stewart:

"Ein wildes Tier wie der Delphin, der ein reisendes Meeresraubtier ist, kann also in Gefangenschaft nicht gedeihen, und gerade dieser Platzmangel ist für das Wohlbefinden des Tieres am wichtigsten, und unsere Forschungen auf der ganzen Welt haben gezeigt, dass man, wenn man den Durchschnitt der größten Becken nimmt, etwa 444 m2 erhält, was einer Imax-Kinoleinwand entspricht. Vergleicht man sie mit dem, was ein Delfin in seiner natürlichen Umgebung zwischen 100 und 400 Quadratkilometern hat, wird deutlich, dass eine Umgebung in Gefangenschaft ihren Bedürfnissen in keiner Weise gerecht werden kann".

Cecilia Vega (Antonio Haghenbeck y de la Lam, I.A.P foundation) :

In Wirklichkeit ist der Pool im Vergleich zum Meer ein Eimer“

Lorena Lopez:

" Abgesehen von den Problemen mit der Wasserqualität begann ich das Problem der Dominanz zu bemerken, in Bezug auf die Nahrung wurden sie mit Fischen kontrolliert "

Nick Stewart:

"Die meisten der Tricks, die Delphine bei Shows vorführen, sind natürliche Verhaltensweisen in einer "übertriebenen" Version. Diese Verhaltensweisen sind völlig künstlich, wie z.B. das "Schwanzgehen", ein Verhalten, das man bei einem Delfin in freier Wildbahn nie sehen wird. Sie wurden auf diese Darbietungen und Tricks konditioniert, weil sie wissen, dass sie gefüttert werden. Es ist ein Verhalten, das durch Hunger erreicht wird. Und darüber zu debattieren, ob ein Verhalten natürlich ist oder nicht, nur dass es einem Delphin freisteht, in freier Wildbahn aus dem Meer zu springen, ist keineswegs dasselbe wie durch einen Reifen zu springen, wie in einer Zirkusvorstellung, denn sie wurden dafür trainiert und wissen, dass sie dafür ein Stück toten Fisch bekommen".

Lorena Lopez:

Delfine sind, wenn sie einem hohen Maß an Stress durch die ganze Arbeit ausgesetzt sind, gezwungen zu tun, was jedes lebende, aufmerksame und denkende Wesen tun würde.... Was ist ein gutes Ventil für Stress?..... Es ist Frustration und Aggression!

Dr. Yolanda Alanis Pasini:

"Die Gefangenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass es keinen Ort gibt, an dem man sich verstecken kann. Wenn es zu einem Kampf kommt, gibt es keinen Ort, an den man gehen kann, und so ist es üblich, dass Delphine Todeskämpfe oder schwere Verletzungen erleiden.“

Lorena Lopez:

" Zusätzlich zu all dem Stress, unter dem sie standen, gab es auch Kompatibilitätsprobleme zwischen ihnen, Triton war ein Alphamännchen, das immer Probleme mit Bashal hatte, und sie stritten immer, Bashal wurde immer verletzt, und er war immer von Triton eingeschüchtert.“

Nick Stewart:

"In Gefangenschaft sehen wir sehr oft Tiere mit Kratzern auf dem Rücken, und die Mitarbeiter versuchen, dies als eine normale Form der Kommunikation für Delphine darzustellen. Es stimmt, dass sich die Delfine in freier Wildbahn gegenseitig kratzen, weil es Teil ihrer ausgeglichenen sozialen Bindungen ist, es ist Teil des Verhaltens in Bezug auf Dominanz und etablierte soziale Hierarchie, aber natürlich können diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung frei wählen, mit welcher Gruppe sie sich vergesellschaften wollen, sie können frei kommen und gehen, während dies in Gefangenschaft nicht der Fall ist. Tiere sind gezwungen, zusammen zu leben, in Gruppen, die nicht natürlich sind, und sie können Aggressionssituationen nicht entkommen, selbst wenn sie es wollten.“

Cecilia Vega:

Da wir die Umstände kennen, unter denen sie leben, haben wir eine Vorstellung davon, dass es viele gibt, die sterben werden. Aber wir wissen es nicht wirklich, und das wird wohl für immer so bleiben. Weil sie (die Delphin-Einrichtungen) nicht transparent sind, verbergen sie all diese wichtigen Informationen. Wir haben sie angefordert, aber sie verbergen sie. Wenn sie es verheimlichen, dann nur, weil etwas nicht stimmt, oder?“

Lorena Lopez:

Ich erinnere mich an einen der Delfine, mit denen ich einmal gearbeitet habe. Nach einem sehr langen Rehabilitierungsprozess, um ihm zu helfen, sich emotional und physisch zu erholen, gelang es uns, ihn in eine Einrichtung zu überführen, in der es ihm besser gehen würde. Wir wussten, dass er nicht weiter arbeiten oder weiter Shows veranstalten oder mit Menschen schwimmen konnte. Aber als wir ihn dorthin brachten, sagte uns der Betriebsleiter, dass der Delphin arbeiten müsse, dass er seinen Fisch verdienen müsse. Er wusste, dass er nicht die emotionale oder physische Fähigkeit dazu hatte und dass er sich kaum in diese soziale Gruppe integrieren würde.“

Nick Stewart:

Der Tourismus ist eine Industrie, ein wichtiger Motor für den Handel mit Wildtieren wie Delfinen, die entweder aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen werden oder in Gefangenschaft geboren werden, einzig und allein zu Unterhaltungszwecken, und hält das alles sehr profitabel. Jedes Ticket, das von einem Touristen gekauft wird, oder jedes Ticket, das von einem Reisebüro verkauft wird, gibt diesen Orten Gründe, mehr Tiere zu züchten oder zu fangen, es ist eine einfache Gleichung von Angebot und Nachfrage".

Dr. Yolanda Alanis Pasini:

"Die nationale Population, die an diesem Delphinschwimmen teilnimmt, ist klein, weil es für Mexikaner sehr teuer ist, aber für das internationale Publikum, das in Dollar bezahlt, ist es möglich, und es ist dieses Publikum, das die Fortsetzung der Delphinarien ermöglicht.“

Cecilia Vega:

"Sie züchten Tiere wie Delphine, in ihrem eigenen Delphinarium, in ihrem eigenen Becken, sie verkaufen sie, sie vermieten sie, sie haben ihre eigene Samenbank, und sie verkaufen diesen Samen auch an andere Parks, und es wird niemals enden, denn sie züchten diese Tiere immer und immer wieder, und zwar auf diese völlig unmoralische Art und Weise".

Nick Stewart:

"Es ist ein endloser Kreislauf von Grausamkeit, Geburt, Ausbildung und Einfangen von Tieren zu Unterhaltungszwecken, und es ist eine "Delfinfabrik", die durch Tourismus und kommerzielle Interessen angeheizt wird. Die Frage ist nicht, ob es fair ist, Delfine zu unserer Unterhaltung in Gefangenschaft zu halten, es ist sicherlich keine wissenschaftliche Frage, sondern eine ethische Frage, und wir müssen uns als globale Gesellschaft fragen: Ist dies die Art von Beziehung, die wir zu wilden Tieren haben wollen?“

Lorena Lopez:

"Wenn ich die schmerzliche Erfahrung machte, ein Tier leiden oder sogar sterben zu sehen, war das für mich emotional sehr stark, und es hat mich sehr beeinflusst, und ich war wirklich somatisierend, ich war wirklich krank, viele Male, und ich musste mich mit diesen Situationen auseinandersetzen, und da sagte ich das ist nicht fair, da stimmt etwas nicht, denn das ist keine Liebe, das ist kein Naturschutz, das ist keine Erziehung, und all das, das ist der Vermarktungsprozess dieser Parks, von Anfang an, wenn man ankommt, gibt es Informationen, die einem die Illusion geben... Es ist beruhigend, und sie sagen einem, dass diese Tiere hier sehr glücklich sind, und dass es für sie besser ist, hier in ihrer natürlichen Umgebung zu leben, denn hier haben sie alles, was sie brauchen, sie haben Nahrung, Schutz, Liebe, Fürsorge, und man glaubt es... Diese Einrichtungen sind anscheinend sehr schön, das Wasser ist kristallklar, sauber, also glaubt man als Tourist unschuldig all das".

Cecilia Vega:

"Die Menschen sehen Delfine in einem Tümpel und denken das ist in Ordnung. Aber was sie nicht wissen, ist, wie ein Delfin wirklich in der Wildnis lebt, und ich denke, das ist es, was wir der Öffentlichkeit in der Welt zeigen müssen.“

Nick Stewart:
" Alles, was wir künftigen Generationen beibringen, ist, dass es akzeptabel ist, ein wildes Tier wie einen Delphin in Gefangenschaft zu halten "

Lorena Lopez:

"Die Delphinarien nutzen den Naturschutz als Rechtfertigung, damit sie der Öffentlichkeit weiterhin sagen können, dass sie wissen, was sie tun. Aber letzten Endes ist der Große Tümmler weder in Mexiko noch in der Welt eine gefährdete Art. Es ist eine große Lüge, die ihnen hilft…"

Nick Stewart:

"Dieser Gedanke des Naturschutzes ist eines der größten Missverständnisse in dieser Branche, das angegangen werden muss. Zunächst einmal sind Delphine nicht gefährdet, vor allem nicht der Bottlenose-Delphin, das Tier par excellence, das man in diesen Infrastrukturen finden möchte. Die Industrie trägt finanziell nur sehr wenig zu den Umweltschutzbemühungen bei, obwohl sie ihre Rolle in all diesen Bereichen oft übertreibt. Wenn es also nicht für den Naturschutz ist, wozu ist es dann gut? Es dient der Unterhaltung, dem Tourismus und dem Profit. Die Delphinunterhaltungsindustrie ist eine hochprofitable Branche, da jedes Tier seinem Besitzer pro Jahr zwischen 400.000 und 2,2 Millionen Dollar einbringt, und das allein durch den Verkauf von Eintrittskarten, ohne all das Merchandising um das Tier herum, was alles zusammengenommen diese Multi-Millionen-Dollar-Industrie ausmacht, die insgesamt mehr als 5,5 Milliarden Dollar pro Jahr ausmacht.“

Lorena Lopez:

"Es ist sehr traurig, dass die Menschen, die diese Orte besitzen oder leiten, sich nicht um Tiere kümmern. Was ich meinen Kollegen, die mit dieser Branche zu tun haben, sagen möchte, ist für mich: Glauben Sie nicht alles, was die Unterhaltungsindustrie Ihnen erzählt, seien Sie kritischer, stellen Sie Fragen, aber vor allem untersuchen Sie, denn die Politik der Delphinarien besteht darin, uns, die Ausbilder, glauben zu machen, dass wir Experten auf diesem Gebiet sind, und dass die Leute oder sogar die renommiertesten Wissenschaftler Extremisten sind, und dass sie die Verrückten sind, und dass sie nicht Recht haben. Seien Sie also kritisch, fragen Sie, untersuchen Sie, es gibt jetzt eine Menge Informationen, die bestätigen können, dass das, was in Gefangenschaft für alle ansässigen Arten geschieht, definitiv nicht richtig ist.“

Nick Stewart:

"Wenn uns das Coronavirus eines gelehrt hat, dann, da die Pandemie weithin bekannt ist, dass wir neben der Ausbeutung von Wildtieren auch unser Verhältnis zur Natur und zu den Wildtieren anpassen müssen. Tiere gehören zur Natur, und wir sind der Meinung, dass sie dort bleiben sollten".

Dr. Yolanda Alanis Pasini:

Wir müssen überlegen, und wir müssen dafür sorgen, dass die leidenden Tiere unterstützt und versorgt werden.“

Cecilia Vega:

"Wie man in Spanien sagt, ist ein Käfig, auch wenn er aus Gold ist, immer noch ein Käfig".

Lorena Lopez:

Kommen Sie zusammen, bilden Sie andere aus, sprechen Sie mit Menschen, erheben Sie Ihre Stimme. Heute haben wir mehr denn je viele Formen der Kommunikation. Durch soziale Medien haben wir alle die Möglichkeit, unsere Stimme zu erheben und keine Angst zu haben. Habt keine Angst, denn es ist für sie, es ist für die Tiere. Sie leiden, und sie haben keine Stimme, um zu sagen, was vor sich geht. Wir sind ihre einzige Stimme, diejenigen, die einmal da drin waren, diejenigen, die sie berührt haben, diejenigen, die sie gefühlt haben, diejenigen, die mit ihnen interagiert haben. Lassen Sie uns sprechen und etwas für sie tun.“

Jedes gekaufte oder verkaufte Ticket hält die Delphine in Gefangenschaft.

Unterzeichnen Sie unsere globale Petition und fordern Sie ein Ende des internationalen Handels mit Wildtieren. Für immer.

www.wolrdanimalprotection.org/G20

Besonderer Dank gilt Lorena Lopez.

https://www.youtube.com/watch?v=co9-PQduUzU&fbclid=IwAR2weEHvo68syo5uYc6V-KT4y_MQ1SCqysw8oXKjRjxng8oxzVE6TT0su1k


August 2019


Wohin mit den Delfinen?

Immer wieder taucht die Frage auf, was passiert mit den Delfinen, wenn ein Delfinarium in Mexiko geschlossen wird? Es ist absehbar, dass die Delfine nicht freigelassen werden und in ein anderes Delfinarium gebracht werden.

Uns gefällt dies natürlich auch nicht, dass die Delfine von einem Gefängnis ins nächste gebracht werden, wenn ein Delfinarium schließt. Aber wir müssen realistisch bleiben.

Zu lange kam Mexiko mit Aktionen gegen die dortigen Delfinarien davon. Wer machte denn bisher wirklich effektiv etwas dagegen? In einem Land, in dem es gar verboten ist, dass Ausländer gegen irgendetwas demonstrieren! Es gibt drei große Betreiber von Delfinarien und sie breiteten sich in den letzten Jahren wie eine Krake dort aus.

Es ist völlig unklar, woher die Delfine stammen! Sicherlich wurden die Tiere früher in eigenen Gewässern gefangen. Das Land hat gar Delfine exportiert, wie z.B. nach Nürnberg. Auch wurden Delfine früher in Taiji und gar von den Salomonen-Inseln gekauft.

Die meisten Anlagen sind nicht auf die Zucht von Delfinen ausgelegt. Auch weniger auf Shows, sondern eher auf Interaktionen mit zahlenden Gästen, wie z.B. das Schwimmen mit den Delfinen. Das liegt auch daran, dass sie bei den vielen Anlagen so schnell auch keine geeigneten „Trainer“ finden konnten, welche Shows durchführen können.

Scheinbar ist heutzutage das Fangen von freilebenden Delfinen verboten. Ein Umdenken, dass die Zucht in Zukunft wichtig sein wird, ist jedoch noch nicht vorhanden, denn offensichtlich gibt es noch genügend Delfine. Ein „Vorrat“ an Delfinen, wie es sich die Delfinarien in West-Europa anlegen, ist scheinbar noch nicht nötig.

Erst in der letzten Zeit tut sich etwas und die Branche bekommt Gegenwind. Mexiko-Stadt hat letztes Jahr die Delfinarien in seiner Stadt verboten. Die Delfine mussten gar raus aus der Stadt gebracht werden. Klar, sie wurden in andere Delfinarien gebracht.

Wir haben bereits letztes Jahr mit einer Online-Aktion begonnen, gegen das Delfinarium im HYATT-Hotel Ziva in Cancun zu wettern und konnten gar schon einige Hotel-Vermittler davon überzeugen, dieses Hotel aus ihren Programmen zu nehmen. Wir haben dieses Delfinarium nun auch auch besucht und katastrophale Zustände dort dokumentiert. Wir werden das alles in den nächsten Wochen veröffentlichen und auch unsere Online-Aktion aktualisieren. Wir sind uns sicher, dass dann noch weitere Hotel-Vermittler aussteigen werden und die Hotelkette HYATT wird ein immenses Image-Problem haben. Der Betreiber dieses Delfinariums ist auch, wie im Hotel Bahia Principe Tulum, die Firma Delphinaris.

In beiden Hotel-Delfinarien sind momentan 11 Delfine untergebracht. Bei einer Schließung würden die Tiere dann natürlich in andere Anlagen dieser Firma gebracht werden, die es dort in der Nähe gibt. Der Vorteil einer Schließung ist natürlich der, dass diese Firma sicherlich keine weiteren Delfine benötigt, was dazu führt, dass derjenige, welche die Delfine bisher beschafft hat, erst einmal keine weiteren Geschäfte machen kann!

Für eine von Menschen betreute Meeresbucht oder von einer Auswilderung der Tiere ist das Land noch ewig weit entfernt. Viele Menschen in Mexiko lieben die Delfine, auch wenn sie in Gefangenschaft sind. Es gibt zwar dort auch freilebende Delfine, aber es gibt keine Dolphin-Watching-Touren, weil solche Gäste meistens eben auch Wale sehen wollen, die es natürlich auf der anderen Seite von Mexiko im Pazifik zuhauf gibt. Im karibischen Teil eher nicht.

Zudem ist ja völlig unklar, woher die Delfine ursprünglich stammten. Große Tümmler vom Pazifik, wie z.B. aus Taiji oder von den Salomonen-Inseln haben andere Gene, als die z.B. aus dem Atlantik. Noch weiß die Wissenschaft nicht, ob bei Kreuzungen solcher Tiere im Freiland es den Populationen schaden könnte. Das war bisher auch immer der Grund, warum zum Beispiel das Schutzabkommen ACCOBAMS ein Sanctuary für ehemalige Show-Delfine in Europa im Mittelmeer abgelehnt hatte!

Also, insgesamt ist die Situation nicht einfach in Mexiko und wir können nur versuchen, dass wir dazu beitragen können, dass dort Delfinarien geschlossen werden, damit mittelfristig keine weiteren wildgefangenen Delfine mehr ins Land kommen.

In ein paar Monaten werden wir eine weitere Online-Aktion starten. Die ist an die Regierung gerichtet. Wir werden dann ein gesetzliches ausnahmsloses Fang-, Import- und Zucht-Verbot fordern. Bei Umsetzung wäre dann das natürlich das langfristige Aus für alle Delfinarien in Mexiko. So wie es nun auch Kanada vorgemacht hat. Ein politischer Wille scheint ja vorhanden zu sein, sonst wären die Delfinarien in der Hauptstadt letztes Jahr nicht verboten worden.

Also, es lohnt sich, dass wir hier kämpfen. Freilebende Delfine werden damit indirekt geschützt!

Euer

Andreas Morlok
CEO ProWal




Aus Tierschutzgründen - Wenn keine Recherche-Arbeit betrieben wird, um mit der Zielsetzung ein Delfinarium zu schließen, dann machen Sie bitte einen großen Bogen um solche Tiergefängnisse!











13.12.19 – Mexiko – Die Delfinarien-Industrie expandiert weiter!

Dolphin Discovery baut zum 24. Mal einen neuen Park in Cancún
Das Unternehmen sagt, es wird das weltweit größte Angebot an Delphinschwimmerlebnissen


Ein mexikanisches Unternehmen, das zu einem der weltweiten Spezialisten für das Schwimmen mit Delfinen geworden ist, hat den Bau eines neuen Parks in Cancún angekündigt. Es wird das größte von Dolphin Discovery im Land sein.


Der CEO des Unternehmens, Eduardo Albor Villanueva, sagte, das 10-Millionen-US-Dollar-Projekt werde das Unternehmen als weltweit größtes Delfinschwimmerlebnisunternehmen festigen und die US-amerikanische Sea World übertreffen.

Er sagte, die Investition werde die Karibikküste Mexikos zur Hauptbesucherquelle des Unternehmens machen und ein Viertel der zwei Millionen Menschen begrüßen, die jedes Jahr die Parks des Unternehmens besuchen.

Das Unternehmen erwartet weiterhin ein jährliches Besucherwachstum von 6% in Mexiko und anderswo.

Dolphin Discovery begann 1994 in Quintana Roo und hat sich seitdem zu einem multinationalen Unternehmen mit 23 Delphinparks und neun Wasserparks in Mexiko, der Karibik, den USA und Europa entwickelt.

Das Unternehmen gab bekannt, dass es plant, bis 2020 20 Millionen US-Dollar in neue Projekte zu investieren. Die Hälfte davon wird in den neuen Cancún-Park fließen, der fünf Kilometer vom Flughafen entfernt in der Nähe des Hotels Moon Palace und 20 Kilometer von der Innenstadt von Cancún entfernt sein wird .

„Das Projekt möchte unseren Besuchern und der Community im Allgemeinen etwas bieten. . . die Möglichkeit, Meeressäugerarten wie Delfine kennenzulernen und gleichzeitig den Schutz der Umwelt und der Meeressäuger durch interaktive Programme zu fördern. . . ”Liest die Umwelteinflusserklärung des Projekts.

Der neue Delphinpark ist der erste seiner Art in zwei Jahren, nachdem eine Initiative der Grünen 2017 ein vorübergehendes Moratorium für den Bau von Einrichtungen verhängt hatte, die Meeressäugetiere in Gefangenschaft halten.

https://mexiconewsdaily.com/news/dolphin-discovery-to-build-new-dolphin-park/?fbclid=IwAR3BLXL0N0Pbq_QDOOhRDbaU5Xl8lWzPw-78hthnqMV0kSf_G1oSG2oxDuQ


30.11.19 – Delfinarium in Cancun/Mexiko – 10-jährige von Delfinen angegriffen und verletzt - https://www.focus.de/panorama/welt/familienurlaub-in-cancun-10-jaehrige-wird-brutal-von-delphinen-angegriffen-sie-erleidet-schwere-bisswunden_id_11408912.html?fbclid=IwAR1RyZReMCSgtFDhOsyEDp2NPV8qaevtVtz-2iFV05DKhd5S4YVOkcL5rW4