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SPENDEN-SAMMLUNG FÜR DAS ProWal-PROJEKT ZUR RETTUNG DER DELFINE & WALE IN KENIA!


Liebe Tierfreunde,

nach unseren ersten Aktionen im Juli 2018 und den darauffolgenden Monaten im August und September wollen wir in den nächsten Wochen erneut nach Kenia reisen.

Wir wollen unser gestartetes Projekt zum Schutz der Delfine, Wale, Meeresschildkröten und vielen anderen Tierarten in Malindi fortsetzen und brauchen dazu Ihre Unterstützung!


Müll und Netze töten viele Tiere!

Was erst unmöglich erschien und dann doch real wurde. Wir gewannen ein Fischer-Dorf mitten in dem Touristenort Malindi mit mehr als 200 Personen für unser Projekt. In dem Dorf, welches ohne Strom auskommen muss, stapelte sich noch im Juli der Müll zum Teil meterhoch. Es lagen Glasscherben, Plastikmüll, Elektroschrott, kaputte Energiesparlampen, etc. herum, was nun nach und nach beseitigt wird. Der Strand vor dem Fischer-Dorf glich ebenso einer Müllhalde.

Die Dorfbewohner sind arme Leute und können sich kaum etwas leisten. Die meisten Kinder haben nicht einmal Schuhe und durch den überall herumliegenden Müll entzündeten sich bei fast 50 Kinder die Füße. Böse Infektionen führten dazu, dass manche von ihnen Ihre Nägel verloren.

Wir führten zusammen mit den Dorfbewohnern bereits drei Strandsäuberungen durch und auch im Dorf, welches nicht an die städtische Müllabfuhr angeschlossen ist, wird aufgeräumt. Wir stellten den Bewohnern alles Notwendige, wie Rechen, Hacken, Sammeltaschen, Handschuhe und Schubkarren zur Verfügung. Der eingesammelte Müll muss jedoch umständlich zu einer nahegelegenen Sammelstelle der Stadt gebracht werden. Es fehlen Mülltonnen mit Rädern in diesem Dorf, damit der eingesammelte Müll vom Strand und der eigene Müll sachgerecht entsorgt werden kann.

Nach jedem CleanUp übergaben wir den Dorfbewohnern das begehrte Maismehl, aus welchem sie verschiedene Gerichte zubereiten können. Bei den bereits drei stattgefundenen Strandsäuberungen erhielten die Dorfbewohner bereits fast eine Tonne dieses Maismehls, was natürlich eine willkommene Abwechslung als nur der Fischverzehr bietet. Manchmal gab es bislang nicht mal Fisch und die Bewohner hungerten. An die Kinder verteilten wir zur Belohnung Brot, Sodas, Biskuits und Süßigkeiten.

Wir organisierten mehrere Male ein Ärzteteam, welches die üblen Entzündungen bei den Kindern behandelten. Ohne Schuhe sind solche Aktionen jedoch fast sinnlos. Die schulpflichtigen Kinder müssen ohne Schuhe zur Schule auf vermüllten und im Sommer heißen Straßen gehen. Alle Kinder brennen darauf, auch bei den Säuberungs-Aktionen im Dorf und am Strand mitzuhelfen, aber das dürfen sie natürlich noch nicht. Die Kinder, die Schuhe hatten oder gesund waren, halfen auch bei den bisherigen CleanUps mit. Für sie ist es ein großer Spass und bietet Abwechslung. Auch lernen sie dabei, wie wichtig das Beseitigen des Mülls für die Tiere, ihrer Umwelt und für sich selbst ist.

Im Norden von Malindi gibt es die Initiative am Sabaki-Fluss-Delta. Im Süden gibt es den Marine Park und das Recycling-Projekt in Watamu, welche den angeschwemmten Müll einsammeln. Jedoch fehlte bisher eine solche Sammelstelle direkt in Malindi, dessen Lücke wir nun mit diesem Projekt mit dem Fischer-Dorf geschlossen haben. Diese Abschnitte, die sich zusammen auf eine Länge von etwa 20 Kilometer belaufen, müssen flächendeckend und regelmäßig vom Müll befreit werden, wozu wir weiterhin beitragen möchten.

Der Müll stammt zu 80 % aus dem Meer und zu 20 % von Land. Die Gezeiten spülen angelandeten Müll zum Teil wieder vom Strand ins Meer zurück, was für Delfine, Wale, Schildkröten, Fischen und Vögel eine enorme Gefahrenquelle darstellt.

Große Tümmler sind dauerhaft vor Ort und seit ein paar Wochen sind auch die Buckelwale dort. Dieser Strandabschnitt vor dem Fischerdorf könnte zudem der wohl noch einzige Ort in Malindi und Umgebung werden, an dem die Schildkröten zurückkehren, um zu laichen. Ein Luxushotel wurde im letzten Laichgebiet in einem eigentlichen Naturschutzgebiet gebaut und davor ein illegaler Steinwall errichtet. Die Riesenschildkröten haben dort keinen Zugang mehr zum Strand und sind von ihrem letzten Laichplatz, der ihnen noch zur Verfügung stand, verschwunden. Der Strandabschnitt vor dem Fischer-Dorf wäre ideal für die Schildkröten, da er kaum von Touristen besucht wird. Es wäre die Rettung für den Bestand der Schildkröten an diesem Teil des Indischen Ozeans!

Es ist extrem wichtig, dass dieser große Strandabschnitt vom Müll und alten Netzen befreit bleibt, bevor der Wind und die Tide diese ins Meer hinaustreiben! Genau an dieser Stelle strandeten bereits tote Delfine. Ein paar Kilometer weiter strandete im April ein toter Delfin, dessen Magen voll mit Plastikmüll war!

Was ich den Bewohnern des Fischerdorfes bei meinem letzten Besuch klar zu verstehen gab, ist die Gefahr, dass sich das Plastik im Laufe der Zeit zersetzt und die Fische die kleinen Teile fressen könnten, was bereits in allen Ozeanen der Welt stattfindet. Die Existenz des gesamten Dorfes ist in Gefahr, denn Fische voller Plastikteile werden unverkäuflich sein!

Große Sorgen bereiten uns die Netze. Sie sind entweder verlorengegangen oder wurden einfach im Meer entsorgt, weil sie kaputt waren. Sie sind eine enorme Gefahrenquelle für alle Lebewesen im Meer und auch für die Vögel an Land. Bei unserer letzten Aktion kauften wir alte Netze den Dorf-Bewohnern ab und ließen sie der städtischen Müllsammelstelle zuführen. Wir wollen dies ausbauen und eine große Netzsammelaktion machen. Die Fischer im Dorf könnten diese Netze überall in Malindi sammeln. Am Strand, im Hafen und natürlich im Meer. Wenn sie Geld dafür bekommen würden, so würde keiner mehr von ihnen ein altes Netz mehr im Meer entsorgen. Wenn sie damit Geld verdienen, dann würden sie diese auch einsammeln. Der Erlös könnte für Anschaffungen in dem Dorf oder für die Gesundheit der Bewohner verwendet werden.

Obwohl die Bewohner selbst kaum Nahrung haben, bieten sie fünf Hunden und 14 Katzen, die zuvor auf der Straße ein ärmliches Leben führen mussten, ein Ort in Sicherheit. Wir kauften für diese Tiere bei jeder Aktion im Dorf auch immer Futter ein, damit sich diese nicht nur von Fischabfällen ernähren müssen. Impfungen und Kastrationen können sich die Dorf-Bewohner natürlich nicht leisten.

Wir besuchten im Juli die Müllsammelstelle in Watamu, was etwa 20 Kilometer südlich von Malindi liegt. Plastikmüll wird sortiert und was dazu geeignet ist, wird recycelt. Neben Baumaterial wird auch Kunst, z.B. Bilder, daraus hergestellt und an Touristen oder an Hotels verkauft. Die Kenianer sind ziemlich kreativ, wenn man ihnen eine Chance dafür bietet. Wir haben mit dem Chef des Dorfes gesprochen und schlugen ihm diese Möglichkeit vor. Das Interesse war groß und es gäbe schon einige Frauen, welche dies Bilder aus ehemaligem Müll herstellen würden. Sie bräuchten eben nur Material, wie Leinwände, Kleber, usf. dazu. Die Kunstwerke könnten die Dorf-Bewohner selbst verkaufen und sie könnten von der Fischerei unabhängig werden, was natürlich der Clou wäre!


WIR BRAUCHEN IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Bei unsere nächsten Reise nach Kenia benötigen wir Spenden u. a. für:

- Wir benötigen dringend ein funktionierendes Müll-System in dem Dorf und es sollen Mülleimer mit Rollen beschafft werden.

- Den Kauf von etwa 230 paar Schuhen. Wir wollen allen Dorfbewohnern Schuhe zur Verfügung stellen, denn es sollen sich auch alle an den CleanUps am Strand beteiligen können. Dort liegen auch Glasscherben herum. Wir wollen auch keinen Neid schüren, wenn nur ein Teil der Dorf-Bewohner neue Schuhe bekommen, denn das Leben ist dort schon beschwerlich genug.


- Den Aufkauf von alten Fischernetzen.

- Wir wollen im Dorf einen Vorrat an Maismehl, Brot, Sodas und Biscuits anlegen, denn die Bewohner sollen monatlich den CleanUp an ihrem Strand selbst durchführen.

- Wir wollen nicht nur ein Vorrat an Futter für die Hunde- und Katzen anlegen, sondern die Tiere dort in einer Tierklinik auch impfen und kastrieren lassen.

- Wir wollen auch Material besorgen, damit die Dorfbewohner endlich auch damit starten können, ihre eigenen Kunstbilder herzustellen.


Bitte helfen Sie mit, damit wir durch dieses Projekt dazu beitragen können, dass die Artenvielfalt an Kenias Küste geschützt und viele Leben vor einem vermeidbaren Tod bewahrt werden können!




Bankverbindung:

ProWal

Sparkasse Hegau-Bodensee

IBAN: DE38 6925 0035 0004 6154 72

BIC: SOLADES1SNG

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Online-Spenden PayPal

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https://www.betterplace.org/de/projects/61875-spende-fur-ein-schutzprojekt-zur-rettung-der-delfine-wale-in-kenia?utm_campaign=user_share&utm_medium=ppp_share_overlay&utm_source=Facebook

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Kenia


Da wir als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt sind, erhalten Sie auf Wunsch eine Spenden-Bescheinigung, die steuerlich geltend gemacht werden kann.

Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung!

Andreas Morlok

CEO ProWal


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Kunstwerk aus Deckeln von Plastikflaschen





Dringend notwendige Mülleimer mit Räder





Plastikfreie Schuhe





Durch Müll entzündete Füße





Das Ärzteteam bei der Desinfektion der Füße





Netze, eine extrem gefährliche Art für alle Tierarten an Land und im Meer





Aufkauf alter Fischernetze





Eine der 14 Katzen, die im Dorf aufgenommen wurde und nun in Sicherheit ist.









Futter für die fünf Dorfhunde





Das begehrte Maismehl für alle Dorfbewohner und Getränke für die Kinder.









Unser Ziel: Der sauberste Strand Kenias!









Buckelwal vor der Küste Kenias