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ProWal-Projekt zum Schutz der Delfine, Wale, Schildkröten, Vögel und anderen Tierarten in Kenia
 
Berichte von Andreas Morlok - CEO ProWal


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In Malindi gibt es kein Tierheim. Trotz Hungersnöte in Teilen Kenias werden dort Hunde und Katzen, die auch zuhauf auf den Straßen leben, von den Kenianern nicht gegessen. Sie werden respektiert und eben irgendwie mit durchgefüttert. Hotels füttern die Katzen mit dem was aus dem Restaurant übrigbleibt und die Fischer geben das ab, was nicht zu verkaufen ist.
 
Was mich störte, war der Umgang mit anderen Tieren. Esel, Kühen, Ziegen und auch Vögel werden meistens nicht gut gehalten. Sie haben kaum Platz und sind oftmals an einem Baum oder aneinander mit einem kurzen Strick angebunden.
 
Weil immer mehr illegale Fischer aus dem Ausland das Meer vor Kenias Küste ungeniert plündern, sind die Fischbestände wohl als bedroht einzustufen. Es wird wohl alles gefangen, ob illegal oder nicht, ob bedroht oder nicht. Ein halber Meter langer gefangener Hammerhai trieb mir die Zornesröte ins Gesicht!
 
Offenbar gibt es auch illegale Delfinfänge in Kenia! Andrew bekam letztes Jahr Fisch in einem Beutel angeboten, in dem sich ganz unten Delfinfleisch befand. Er zögerte keinen Moment und zeigte den Verkäufer an.
 
Die Korruption im Land ging mir auf den Nerv. Rein zufällig traf ich den Ex-Verkehrsminister in meinem Hotel. Ich berichtete ihm von unseren Erfahrungen mit den Polizisten an der Sabaki-Brücke und dass dies doch nicht zu dulden sei. Er lachte nur laut und wie wohl vorbereitet auf Beschwerden über die Korruption schallte aus ihm heraus: "Kenya is a big Disneyland!". Das war es zum Thema. Es wird wohl noch eine Zeit brauchen, bis dieses System verschwindet. Zum Wohl der Bewohner und dem Image des Landes!
 
Andrew und ich planen eine Medienkampagne in Kenia, um auf die Probleme und die Gefahren mit dem Plastikmüll und den Netzen hinzuweisen und die Regierung aufzufordern, auch mehr zu tun. Plastiktüten sind seit geraumer Zeit verboten. Der Wille ist also da, das Geld durch die Visumsgebühren für Touristen von derzeit 40 € schließlich auch. Ohne eine intakte Umwelt hat das Land keine Zukunft, was vielen in Kenia schon heute klar geworden ist.
 
Kenia habe ich als sicheres Reiseland kennengelernt. Ich begab mich zwar nur in der Region in und um Malindi und war zweimal in der Hauptstadt Nairobi, aber nirgendwo hatte ich das Gefühl, dass es gefährlich sei. Auch erlebte ich nirgendwo Religionskonflikte. Christen und Muslime leben in Kenia in Eintracht miteinander. Probleme gibt es eher mal mit dem indischen Teil der Bevölkerung, was ich persönlich nur einmal am Flughafen in Nairobi beobachten konnte.
 
Mit Andrew habe ich einen zuverlässigen Partner gefunden, der in seiner Stadt alles und jeden kennt. Ohne ihn wären solche Projekte für uns nicht umsetzbar. Unser Plan, ProWal finanziert die Aktionen und Andrew setzt diese vor Ort um. Belege über die Kosten und Fotos der Aktionen erhalten wir ebenfalls.
 
Ich persönlich freue mich über die Zusammenarbeit sehr. Obwohl jetzt der Winter vorbei ist und für Andrew nun auch die Safari-Saison in Kenia und benachbarten Ländern beginnt
( http://www.pathwaysafaris.com/ ), nimmt er sich die Zeit, unsere angefangenen Projekte am Laufen zu halten. Er weiß nur zu gut, was auf das Land zukommt, wenn es keine Veränderungen gibt.
 
Wir hoffen auf Unterstützung für dieses Projekt, welches wir dem Namen "TakaTaka Malindi" gegeben haben. TakaTaka ist Kisuaheli und heißt übersetzt Müll.
 
Zum ersten Mal könnte nun ein etwa 20 Kilometer Strandabschnitt beinahe lückenlos und regelmäßig von Müll und alten Netzen gesäubert werden.

https://www.google.de/maps/place/Malindi,+Kenia/@-3.2799099,40.035357,12.62z/data=!4m5!3m4!1s0x18158fa8aba15693:0xcbebf1008265d79d!8m2!3d-3.2191864!4d40.1168906


Vorausgesetzt ist natürlich, dass wir dafür auch die notwendige Unterstützung erhalten! Jedes einzelne eingesammelte Plastikteil kann dazu beitragen, Leben zu retten! Wenn dieses Projekt auch nur einem einzigen Tier sein Leben rettet, so haben sich alle Anstrengungen dafür sicherlich gelohnt!
 
Andrew bat schon so einige Tier- und Umweltschutzorganisationen, auch in Kenia tätig zu werden. Bisher Fehlanzeige, keiner wollte.

Unser Projekt ist sicherlich im Laufe der Zeit noch ausbaufähig und könnte auch Vorbildfunktion für die gesamte Küste Kenias und in anderen Ländern werden.
 
Bitte unterstützen Sie dieses Projekt, damit die Artenvielfalt an Kenias Küste geschützt und viele Leben vor einem vermeidbaren Tod bewahrt werden können.
 
SPENDEN-SAMMLUNG

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Bankverbindung:

ProWal

Sparkasse Hegau-Bodensee

IBAN: DE38 6925 0035 0004 6154 72

BIC: SOLADES1SNG

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PayPal:


http://walschutzaktionen.de/878001.html
 
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BETTERPLACE

https://www.betterplace.org/de/projects/61875-spende-fur-ein-schutzprojekt-zur-rettung-der-delfine-wale-in-kenia?utm_campaign=user_share&utm_medium=ppp_share_overlay&utm_source=Facebook

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Verwendungszweck: Kenia

Da wir als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt sind, erhalten Sie auf Wunsch eine Spenden-Bescheinigung, die steuerlich geltend gemacht werden kann.

Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung!

Andreas Morlok
CEO ProWal



"Autowaschanlage" in Malindi - Die Chemie fließt in den Straßengraben und gelangt früher oder später ins Meer





Bei diesem Fischhändler tummeln sich sieben Katzen. Er füttert sie mit seinen Fischabfällen.













Viel Grün zum Fressen gibt es an den Straßenrändern nicht.





Angebunden am Straßenrand





Das dreiwöchige Kalb ist mit einem kurzen Strick an ihrer Mutter angebunden





Fischernetze - eine tödliche Gefahr für die Schildkröten





Buckelwal vor der Küste