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Um die Grundlagen für unser Konzept für eine Anlage in Ägypten zu erarbeiten, stand zuerst ein Besuch im "Dolphin Reef" am Roten Meer in Israel an. Dort wurden in der Vergangenheit bereits Delfine ausgewildert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dolphin_Reef


Webseite:


http://www.dolphinreef.co.il/






















Wir rechechierten 5 Tage im Dolphin-Reef und konnten viele Erkenntnisse sammeln.






Für etwa 17 € Eintritt kann man sich im gesamten Gelände aufhalten.











Schnorcheln und Tauchen bei den Delfinen kostet extra.







Eine Katze begrüßt die Besucher am Eingangsbereich. Das Dolphin Reef hat mehrere Dutzend Katzen aufgenommen und übernimmt die Kosten für das Futter und die Kastrationen.






Souvenier-Laden






Eine Mitarbeiterin des Dolphin-Reefs





Der Weg zum Badestrand










Links befindet sich der Badestrand für die Besucher.





Auf mehreren Etagen bietet das Baumhaus Ausblicke auf die Anlage. Neben einem Gastro-Betrieb befindet sich dort auch eine Forschungsstation. Im Hintergrund befindet sich der Touristenort Eilat.






Rechts vom Bereich des Badestrandes befindet sich hinter dem Netz der Bereich, in dem sich die Delfine aufhalten.











Nachbargelände - Ein paar Kilometer befindet sich die Grenze zu Ägypten.





Den Delfinen stehen 10.000 m2 Wasser-Fläche zur Verfügung.





Die Wassertiefe beträgt bis zu 20 Meter.






Im Hintergrund befindet sich das Nachbarland Jordanien.














































Das Dolphin-Reef existiert bereits seit 1990.






Das Dolphin-Reef wilderte mehrere Delfine auf der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer aus. Ein Delfin starb bei einem Auswilderungsversuch.






Im Moment leben im Dolphin-Reef 6 Delfine - Zwei Männchen und vier Weibchen.




































In der Vergangenheit lebten hier bis zu 16 Delfine gleichzeitig.



Über diesen Hund gibt es im Dolphin-Reef gar einen Bildband.















Hydrophon und Lautsprecher





















Alle Delfine leben in einer sozial intakten Gruppe. Kein Tier wird von der Gruppe separiert. Es gibt keine Trennbecken.











Es gibt überhaupt keinen Zwang für die Delfine.

Die Delfine entscheiden selbst, ob sie zu den Besuchern möchten oder lieber Abstand zu ihnen halten möchten.




































Einsammeln von umhertreibenden Plastikmüll.






Auffällig ist, dass die Delfine kaum Kratzer oder Schrammen haben. Ein Zeichen einer harmonischen und intakten sozialer Gruppe.











Das Außennetz hat Löcher, durch die Fische und Tintenfische hereinschwimmen.











In Delfinarien haben wildgefangene Delfine oftmals das Jagen verlernt oder Nachzuchten die Jagd niemals gelernt. Diese Delfine hier jagen alle selbst und fressen Fische und Tintenfische.

Etwa 30 % ihrer täglichen Nahrung jagen sie selbst. 70 % macht der Anteil an totem Fisch aus, mit dem die Delfine gefüttert werden.






Die Delfine werden fünfmal täglich gefüttert und jeder erhält etwa 7 - 8 Kilogramm Fisch. Zusätzliche Vitamin-Präparate und Medikamente, wie in herkömmlichen Delfinarien, bekommen die Delfine hier nicht.


Auch gibt es hier keine Shows!











Die Delfine müssen für ihr Futter keinerlei Mäzchen machen. Belohnungen für das Vorführen von unnatürlichen Kunststücken gibt es hier nicht!
















Die Betreuer kümmern sich um die Delfine und beschäftigen sie.
















Die Tiere nehmen gerne an Abwechslungen teil. Sie entscheiden, nicht der Mensch, was sie tun möchten.































Obwohl die Delfine viel Abwechslung haben, beschäftigen die Betreuer die Delfine zusätzlich noch mit Spielzeug.











Nie stellten wir ein aggressives Verhalten der Delfine untereinander oder gegenüber den Besuchern fest.


























Die Delfine sind gesund. Dennoch übt man mit ihnen, falls sie einmal krank sein sollten, um sie dann besser behandeln zu können.



























































































In der Tauchschule werden die Teilnehmer gebeten, die Delfine weder zu füttern noch sie anzufassen.
















Die Delfine suchen die Nähe zu den Schnorchlern und Tauchern.
































































































Nachbarschaft



















































Über die Schwimmschläuche und Pontons sprang noch nie ein Delfin.
















Tagsüber viele Besucher






Die Anlage liegt in der Flugschneise des Flughafens Eilat.






Touristenboote fahren direkt an die Anlage heran.




































Eine Anlegestelle für Tanker.





Ruhig wird es erst am Abend. Der Zugang zu den Delfinen wird dann komplett gesperrt.































































Immer wieder besuchen freilebende Delfine das Dolphin-Reef. Auch kamen schon Wale zu Besuch vorbei. Aufgrund schlechter Erfahrungen werden die Delfine in den Wintermonaten aus der Anlage hinausgelassen, weil es dann ruhiger ist und keine Touristenboote mehr herumfahren.

Das geschieht heute aber ohne Ankündigung, denn bei früheren angekündigten Öffnungen der Netze gab es viele Probleme. Ein Mann drückte einem Delfin eine Zigarette auf der Haut aus und dieser wehrte sich natürlich. Die Presse berichtete unsachlich und behauptete, die Delfine seien agggressiv und attackieren Menschen. Ein anderer flößte einem Delfin Benzin in sein Blasloch und das Tier starb. Ein anderer schwamm nach Jordanien hinüber und es gab mit den dortigen Behörden große Probleme. Auch fütterten Touristen von Booten aus die Delfine mit ungeeigneter Nahrung.

Eine fast 40-jährige Delfin-Dame schwimmt selbst bei geöffneten Netzen nicht mehr ins Meer hinaus. Sie hält ihre Gruppe sonst zusammen und lässt sich lieber in der Anlage füttern. Manche Delfine kommen bereits nach einem oder zwei Tagen wieder zurück, andere nach einem oder gar mehreren Monaten.


Wir werden die nun in Israel gewonnenen Erkenntnisse und auch die uns von der Schweizer Stiftung Firmm zur Verfügung gestellten eigenen Planungen (gestopptes Projekt in Marokko) in unserem Konzept für das geplante Projekt „Dolphin Care – Rescue Center Red Sea“ in Ägypten berücksichtigen.

Nach der Ausarbeitung werden wir unser Konzept der Regierung in Ägypten vorstellen.