Home
ProWal
Inhaltsverzeichnis
News 2017 - Dies & Das
News 2016
News 2015
News 2014
News 2013
News 2012
News 2011
News 2010
News 2009
News 2008
News 2007
Delfine & Wale
Walfang + Gefahren
Taiji - Japan
Delfinfang Färöer
DOLPHIN CARE - R. C.
Delfinarien
Delfinarien BRD
Delfinarien EUROPA
EU-AKTION 15/16/17
ASPRO - Online-Aktion
HARDERWIJK - Online
Delfinarien Türkei
Delfinarien Ukraine
Delfinarien weltweit
Delfinarien China
PEZOO - Online-Aktion
Marokko - Online-Aktion
GESCHLOSSEN - Erfolge
Ukraine Delfinrettung
Projekt IMPACABA
Tierheim-Hilfe
Tierheim China
Tierheim China - PATEN
YULIN - China
YULIN - Online-Aktion
Jugend-Ecke
Medien-Archiv
Aktionen Anno Archiv
HELFEN SIE MIT
SPENDEN
Dauerauftrag
Online-Spenden PayPal
SMS-Spende  3,- Euro
BOOST
GOODING
BENEFIND
Spenden-Barometer
Spenden-Dosen
Straßen-Sammlungen
Über Andreas Morlok
BÜCHER Andreas Morlok
ProWal bei FACEBOOK
Partner
Links
Impressum - Konto



Über die Entwicklungen unserer Aktionen und allgemeine Neuigkeiten informieren wir Sie auf dieser Seite.


Einen Überblick über unsere aktuellen Aktionen erhalten Sie unter: Home










Wir werden im Juni 2017 erneut nach China reisen und uns für ein Verbot des Hundefleisch-Festivals in Yulin engagieren. Auch werden wir noch einmal das Tierheim in Guangyuan besuchen und dieses unterstützen.  

Dringend gebraucht wird dort immer Futter und Decken und Unterstützung für die Sterilisation der Hunde.

Was uns bei unserem Besuch des Tierheims im Januar 2017 aufgefallen war, dass es überhaupt kein Spielzeug im Tierheim für die Hunde gab, was wir aber für die Sozialisierung und Beschäftigung der Tiere aber für dringend notwendig ansehen. Auch hier werden wir wieder zusammen mit Frau Du Yufeng einkaufen und mit ihr das Guthaben-Konto bei dem Tierarzt Dr. Li wieder aufstocken.  


Weitere Informationen unter: Tierheim China



300 SPENDER-PATEN FÜR EIN WICHTIGES STERILISATIONS/KASTRATIONS-PROJEKT FÜR DAS TIERHEIM IN GUANGYUAN/CHINA GESUCHT




Weitere Informationen unter: Tierheim China - PATEN







VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=WDk0CIamOlI&feature=em-upload_owner

Weitere Informationen und Teilnahmemöglichkeit unter: YULIN - Online-Aktion




Delfinarium Sea World Shenzhen/China

Online-Aktion zum Mitmachen - "PEZOO" - Der verzweifelste Eisbär der Welt!




Videos:

https://www.youtube.com/watch?v=217CYy1h0us

In dieser Anlage befindet sich der Eisbär:

1 - https://www.youtube.com/watch?v=xnpJX3AYoOs&feature=youtu.be

2 - https://www.youtube.com/watch?v=miwxXK-2ReU&feature=youtu.be

Weitere Informationen und Teilnahmemöglichkeit unter: PEZOO - Online-Aktion




Online-Aktion zum Mitmachen - Verhinderung des ersten Delfinariums in Marokko, in das offenkundig Delfine aus Taiji eingesperrt und kommerziell ausgebeutet werden sollen!




Weitere Informationen und Teilnahmemöglichkeit unter: Marokko - Online-Aktion



24.05.17 - Wie die Blauwale zu Giganten wurden - Bartenwale waren nicht immer Riesen der Meere - http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21489-2017-05-24.html


22.05.17 - Grindwalfang-Saison 2017 auf den Färöer-Inseln gestartet - 83 Pilotwale wurden gestern Abend in dem 75 Einwohner Dorf Bøur ermordet - Bilder-Serie: http://jn.fo/myndir+fra+grindini+i+bo.html  

Weitere Informationen über die Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln unter: Delfinfang Färöer


19.05.17 - Heutzutage kann an Walen geforscht werden, ohne dass sie dabei getötet werden müssen - http://www.huffingtonpost.de/2017/05/19/forscher-kamera-wal-aufnahmen-spektakular_n_16701132.html


16.05.17 - Angeschwemmtes Plastik - Abgelegene Südseeinsel wird zur Müllkippe - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/henderson-island-suedseeinsel-wird-zur-muellkippe-a-1147863.html


15.05.17 - Umstrittenes Delfinarium - Ausgezeichnete Tierquälerei im Loro Parque - http://www.veganblog.de/2017/05/ausgezeichnete-tierquaelerei-loro-parque/


15.05.17 - Der Sound einiger Delfine & Wale - https://www.afsc.noaa.gov/news/Gulf-of-Alaska-Cetacean-Sounds/index.html


13.05.17 - Nürnbergs Tiergarten-Direktor Dag Encke - immer wieder unglaubwürdig!

Zum jetzt beschlossenen Nachzucht-Verbot in Frankreichs Delfinarien äußerte er sich zum Raub von essentiellen Bedürfnissen der Tiere.


Genau dieses geschieht aber in diesem Delfinarium - gerade beim Bau der Außenbecken der sogenannten "Delfin-Lagune" und nun auch wieder vor der anstehenden Sanierung!

 
Die Tiere werden oftmals separiert, erhalten Verhütungsmittel und sie werden von Nürnberg aus gar in reine Männergruppen, wie nach Malaga oder Lanzarote, abgeschoben!

https://www.youtube.com/watch?v=mkpie7TIJOM


12.05.17 – Plastikmüll - Ozeanreinigung soll schon 2018 starten - http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/plastikmuell-ozeanreinigung-soll-schon-2018-starten-a-1147318.html


12.05.17 – Teneriffa - Mutter von getötetem Orca-Trainer kämpft für Freiheit der Tiere - http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/teneriffa-mutter-von-getoetetem-orca-trainer-kaempft-fuer-freiheit-der-tiere-15011972.html?GEPC=s2


11.05.17 – Delfinarium Harderwijk - Tierschützer wollen Antworten vom Delfinarium  

Tierschützer der Privat-Initiative "Free Spirit" stellen sich schon lange die Frage, ob das Delfinarium in Harderwijk Geld für die Abgabe des Orcas "Morgan" vom Loro-Park erhalten hat.  

Lizette Maas, Mitbegründerin von "Free Spirit", möchte diese Frage klären: "Gerüchten zufolge seien mehrere Hunderttausend Euros geflossen. Da wir aber Gerüchten nicht viel Glauben schenken möchten, wollten wir dies nun einmal genau überprüfen, was uns aber seit Monaten ziemlich erschwert wird. Die Gründe dafür sind eine fehlendende Bilanz des Delfinariums für das Jahr 2015, welche spätestens im Januar diesen Jahres hätte veröffentlicht werden müssen und die mangelnde Bereitschaft für Auskünfte des Delfinariums und der zuständigen Finanzbehörde. Jeder mauert und da stellen wir uns schon die Frage, ob etwas verheimlicht werden soll?"  

Laut "Free Spirit" ist die Nichteinreichung einer Bilanz eine Straftat, welche mit einer Geldbuße von bis zu 20.000 € geahndet werden kann. Die Tierschützer haben, nach eigenen Angaben, Strafanzeige bei den zuständigen Behörden wegen einer Wirtschaftsstraftat gestellt und hoffen nun darauf, dass das Delfinarium nun zur Veröffentlichung seiner Zahlen dazu gezwungen wird, damit endlich alle offenen Fragen beantwortet werden.  

Die Tierschützer von "Free Spirit", welche jeden Sonntag vor dem Delfinarium Informationsflyer an die Besucher verteilen, werden auch bei der Aktion "EPMTY THE TANKS" am kommenden Samstag teilnehmen, bei der sich Menschen vor 60 Delfinarien rund um den Erdball treffen, um gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen zu protestieren. Vor den Toren des Delfinariums in Harderwijk wird auch Ric O`Barry erwartet. Der ehemalige TV-Trainer von "Flipper" erhielt 2010 für seine Dokumentation "The Cove", welche die Zusammenhänge der grausamen Delfinjagden in Japan und der weltweiten Delfinarien-Industrie aufzeigen, einen Oscar.
 

http://hetkontaktharderwijk.nl/lokaal/activisten-willen-antwoorden-van-dolfinarium-239008


11.05.17 - Widersprüche und Heuchelei bei den Delfinarien-Betreibern

Während sich SeaWorld in den USA für die Beendigung der Zucht seiner Orcas ausgesprochen hatte, spricht der Direktor des Marinelands in Antibes jedoch davon, dass das nun beschlossene gesetzliche Zuchtverbot in Frankreich den Tieren schaden und bei ihnen Stress auslösen könnte.

Reine Heuchelei!

Dass die Tiere ohnehin durch die mehrmaligen täglichen Shows, Besucher, Musikbeschallung, Schwimm-Programmen, enge Betonbecken, etc. gestresst sind, davon will der Leiter des Delfinariums in Südfrankreich nichts wissen.  


http://news.sky.com/story/marine-park-says-whale-and-dolphin-breeding-ban-will-harm-animals-10873050


10.05.17 - Ist eine Rettung noch möglich? - Weltmeere stehen unter Dauerstress - http://www.n-tv.de/wissen/Weltmeere-stehen-unter-Dauerstress-article19831380.html


08.05.17 - Das mittelfristige Ende der Delfinarien in Frankreich - Dank dem Engagement vieler Organisationen und Initiativen mehrerer Generationen  

Anmerkungen von Andreas Morlok - CEO ProWal  

In Frankreich existieren Delfinarien noch in Port Saint Pere bei Nantes (Planète Sauvage), in Plailly bei Paris (Asterix Park), Antibes (Marineland) und eine Anlage in einem Überseegebiet in Franz. Polynesien.  

Das neue Gesetz, welches seit letztem Samstag durch die Veröffentlichung im amtlichen Mitteilungsblatt in Frankreich Rechtsgültigkeit besitzt, wird den vier Delfinarien wohl letztendlich das Genick brechen.  

Die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft wurde verboten. Ausgenommen davon sind nur noch Delfine (Große Tümmler und Orcas), die bereits in Gefangenschaft gehalten werden.  

Die meisten Auflagen, die für die vorhandenen Tiere nun beschlossen wurden, werden die Anlagen wohl noch in einer Übergangszeit erfüllen können, wenn sie viel Geld in die Hand nehmen. Sie bedeuten allesamt mehr oder weniger Verbesserungen für die Meeressäuger.  

Darunter fallen unter anderem:  

Über die in Gefangenschaft gehaltenen Tiere müssen die Betreiber gewisse Bescheinigungen nachweisen. Auch müssen alle Tiere mit einem Mikro-Chip versehen werden, um ihre Identität feststellen zu können. Damit sollen Missbräuche vorgebeugt und ausgeschlossen werden.  

Für die Orcas müssen mindestens 5 und für die Großen Tümmlern mindestens 3 zusammenhängende Becken vorhanden sein.  

Die Schwimmschleusen dazwischen müssen so groß sein, dass sie zwei Tiere gleichzeitig leicht durchschwimmen können.  

Die Außen-Becken der Anlagen müssen eine Mindestfläche und eine gewisse Tiefe vorweisen - bei Orcas muss die Hälfte der Gesamtfläche mindestens 11 Meter und bei Großen Tümmlern mindestens 6 Meter Tiefe betragen.  

Die Becken müssen auch so gestaltet sein, dass sich  die Tiere z. B. bei Sprüngen nicht verletzen können. Auch müssen spezielle Becken zur Isolierung, z. B. bei Krankheit oder Quarantänemaßnahmen, vorhanden sein und bei starker Sonneneinstrahlung den Tieren auch schattige Plätze bieten.  

Es müssen Bereiche eingerichtet werden, in denen sich die Meeressäuger vor Publikum zurückziehen können. Ein Delfinarium verliert dadurch natürlich an Attraktivität, denn außerhalb der Show möchten die Besucher ja die Delfine sehen.  

Zur Entkeimung des Wassers sind nun alle chlorhaltigen Produkte verboten. Eine Umrüstung zu einer Alternative ist für ein Delfinarium zwar teuer, aber technisch möglich. Chlor schadet den Augen und der Haut der Delfine und kann in Zusammensetzung mit anderen Stoffen gar giftig sein.  

Obwohl dies jeder Betreiber eines Delfinariums weiß, wird Chlor noch in den meisten Delfinarien weltweit eingesetzt.  

(ProWal und das WDSF setzen sich seit 2015 bei der EU-Kommission in Brüssel für eine Vorgabe ein, dass die Verwendung von Chlor in allen Delfinarien in der EU verboten wird! Die Regierung der Ukraine hat als erstes Land der Welt per Gesetz den Einsatz von Chlor in den Delfinarien seines Landes untersagt.)  

Es ist streng verboten, chemische oder medizinische Stoffe zu verwenden, um die körperliche Leistungsfähigkeit von Tieren zu verbessern oder ihr natürliches Verhalten zu hemmen.  

Präsentationen für die Öffentlichkeit, welche mit Licht- und Sound-Effekten Stress für die Tiere hervorrufen können, sind verboten. Die Musik und die Schallpegel müssen so angepasst werden, dass sie dem Wohlergehen der Tiere nicht schaden.  

Das Stranden der Tiere während Publikumsvorstellungen ist fortan verboten.  

Es dürfen keine Futtereinschränkungen mehr für die Tiere vor den Shows stattfinden.  

Was den Delfinarien erheblich finanziell schaden wird ist, dass es fortan verboten ist, dass Besucher mit Delfinen schwimmen. Dies konnte bisher zu stressigen und damit erheblichen Belastungen für die Tiere führen.  

Etwas, gegen das die Delfinarien nichts mehr unternehmen können ist, dass die Zucht von Delfinen und Orcas verboten wurde. Weitere Tiere dürfen die Anlagen nicht mehr erwerben.  

Das wird dazu führen, dass es eines Tages ein Ende der Gefangenschaft von Meeressäuger in Frankreich geben wird!  

Falls sich ein Delfinarium dazu entschließen sollte, seine Anlage zu schließen, dann wird dieses Probleme damit haben, seine Tiere woanders unterzubringen. In Frankreichs Delfinarien befinden sich im Moment etwa 30 Delfine, darunter vier Orcas (Antibes), in Gefangenschaft. Die Orcas könnten in Europa eventuell nur in Moskau oder im LoroPark untergebracht werden. Für die Großen Tümmler gibt es in den 30 Delfinarien in der EU kaum noch Anlagen, wo die Tiere überhaupt noch aufgenommen werden könnten, weil die meisten Anlagen übervoll sind. Dies ist nicht darauf zurückzuführen, dass die Zucht in West-Europa eine Erfolgsstory wäre, sondern liegt hauptsächlich daran, dass in den letzten Jahrzehnten etwa 60 Delfinarien in West-Europa geschlossen und die Tiere an andere Anlagen abgegeben wurden.  

Die Delfinarien-Industrie in West-Europa hat sich selbst in eine für sie prekäre Situation manövriert. Die Zeit des Geldverdienens auf Kosten der Tiere ist vorbei. Höhere Auflagen zwingen die Betreiber zu Mehrausgaben. Andauernde und anwachsende Protestaktionen und Aufklärungskampagnen über die Haltung von Meeressäugern in Gefangenschaft haben dazu geführt, dass immer mehr Besucher ausbleiben und dadurch so manche Anlage nicht mehr rentabel ist. Die meisten Delfinarien, welche in städtischen Zoos untergebracht sind, existieren nur noch, weil sie von Steuergeldern subventioniert werden.  

Manche Betreiber erkennen, dass die Zeit der Delfinarien in der EU abläuft und verbringen noch hastig ihre Tiere irgendwohin, wo es ihnen auch nicht besser geht. Z. B. das letzte Delfinarium in Finnland transferierte seine vier Delfine in das verrufene Delfinarium in den Attica-Zoo in Griechenland, in dem ein Tier nur wenige Monate nach seiner Ankunft verstarb.  

Die Errichtung von neuen Delfinarien, wie jetzt im Rancho Texas Park auf Lanzarote bringt insgesamt keine Abhilfe. Die einzige noch verbleibende Option bei weiteren Schließungen ist die Errichtung von einem Sanctuary in einer von Menschen betreuten Meeresbucht, in dem die Delfine auch artgerechter untergebracht werden können. Man wird jedoch von Köpfen, die es bisher gewohnt waren, Geld zu verdienen, kaum erwarten können, dass diese alle freiwillig Geld in die Hand nehmen, um ihre bisherigen Gelddruckmaschinen einfach so hergeben.  

Es ist daher wichtig, dass der Gesetzgeber, wie jetzt in Frankreich, einschreitet!  

Dass dieses Gesetz nun überhaupt beschlossen wurde, ist einer Protestkultur in Frankreich zu verdanken, die sich über Jahrzehnte für die Schließung von Delfinarien engagiert. Ob Akademiker oder Hausfrau, ob jung oder alt, ob Privat-Initiative oder Organisation, alle waren sie da und alle zusammen haben vereint mit ihren Möglichkeiten und auf unterschiedlichen Ebenen für ein gemeinsames Ziel den Kampf aufgenommen.  

Wir durften diese Protestkultur in Frankreich bei unserer Demotour durch halb Europa im letzten Jahr selbst erleben.

Das neue Gesetz in Frankreich ist ein Sieg für die Meeressäuger!  

Ich bin davon überzeugt, dass die Protestkultur in Frankreich in andere Länder überschwappen und die existierende Anti-Delfinarien-Bewegung in ganz Europa beflügeln wird.  

Wenn Frankreich ein solches Gesetz beschließen konnte, dann müssten andere Länder diesem positiven Beispiel doch auch folgen können! Delfinarien gibt es noch in 13 EU-Staaten.  

Setzen wir uns weiterhin gemeinsam für ein Ende der Gefangenschaft von Delfinen und Walen ein!  

Andreas Morlok  
CEO ProWal



07.05.17 - Deshalb sind Delfine im Zoo gesünder als in freier Wildbahn - http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Delfine-im-Zoo-gesuender-als-in-freier-Wildbahn-Tierschuetzer-widersprechen;art88523,2652907


06.05.17 – Delfine und Wale beobachten - Natürlich nur in freier Wildbahn - Island - http://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-reise-wale-auf-3-uhr-_arid,1042010.html


04.05.17 - Hammer-Dekret in Frankreich erlassen! - Delfinarien in Frankreich müssen Verbesserungen leisten!

Per Dekret des französischen Umweltministeriums wurden die französischen Delfinarien verpflichtet, Verbesserungen für ihre in Gefangenschaft gehaltenen Delfine umzusetzen.

Die wichtigsten Anforderungen:

- Die Fläche, welche den Delfinen zur Verfügung steht, muss um 150 % vergrößert werden. Es müssen Bereiche geschaffen werden, in denen sich die Delfine von Besuchern zurückziehen können.

- Es darf kein Chlor im Wasser zur Entkeimung mehr eingesetzt werden.

- Das Schwimmen mit Delfinen ist nicht mehr erlaubt, denn es kann zu Stress führen und sind erhebliche Belastungen für die Tiere.

Für die Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben wird den Betreibern eine Übergangsfrist eingeräumt. 

Die Shows wurden bei diesem Gesetz außen vorgelassen und finden weiterhin statt.

https://www.sciencesetavenir.fr/animaux/animaux-marins/segolene-royal-signe-un-nouvel-arrete-pour-reglementer-les-delphinariums-francais_112641

Anmerkung:

Es ist natürlich lobenswert, dass es Verbesserungen für die Delfine gibt, jedoch bleibt ein Beton-Gefängnis ein Beton-Gefängnis. Kein Delfinarium kann den Ozean ersetzen und den natürlichen Bedürfnissen der Tiere nachkommen.

Wenn jedoch ein solches Dekret dazu führt, dass es die Delfinarien nicht umsetzen können und letztendlich schließen müssen, dann ist dieses natürlich mehr als zu begrüßen!

Informationen zu den drei Delfinarien in Frankreich gibt es unter:

http://walschutzaktionen.de/2881311/2629674.html

Ob das Dekret auch für das vierte Delfinarium in dem Überseegebiet franz. Polynesien gilt, ist uns noch nicht bekannt.



03.05.17 - 1,5 Millionen Wale, Delphine und Schweinswale im europäischen Atlantik - https://idw-online.de/de/news673958


30.04.17 - Rauchbombe bei Nürnberger Delfin-Show - http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/delfinarium-nuernberg-protest-tierschutz-100.html


28.04.17 - Tragik um verzweifelten Delfin im Delfinarium Asterix Park bei Paris

Die weibliche Delfindame "Femke" hat ihren Lebenswillen verloren, denn ihr Zustand verschlechtert sich offensichtlich zusehends.

"Femke" wurde vor Jahrzehnten an der Küste Floridas dem Meer entrissen und sie scheint nach 40 Jahren Gefangenschaft dieses Martyrium nicht mehr ertragen zu können. Die Delfindame scheint in Trauer zu sterben, nachdem die kommerziellen Tierausbeuter ihr auch noch ihren einzigen Sohn "Ekinox" im Juni 2016 weggenommen und ihn in das Katastrophen-Delfinarium in den Attica Zoo bei Athen gebracht haben.

Wie das folgende Video vom letzten Oktober zeigt, ist "Fehmkes" Körper verformt und in schlechter Verfassung. Sie hat gar Probleme zu schwimmen und nimmt an den Shows nicht mehr teil.

Zu Beginn der diesjährigen Saison hat sich ihr Zustand verschlechtert!

BITTE BESUCHEN SIE KEINE ANLAGEN, IN DENEN DELFINE IN GEFANGENSCHAFT GEHALTEN WERDEN!

https://www.facebook.com/onevoiceplanet/videos/1344046559017483/?hc_ref=NEWSFEED



26.04.17 - Pssst! Hier flüstert ein Walbaby - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wale-babys-fluestern-mit-ihren-muettern-a-1144961.html


25.04.17 - Ängstliche Vorkehrungen im Delfinarium in Constanta in Rumänien!

Weil gerade das rumänische Parlament über eine Gesetzesvorlage berät, die beinhaltet, dass die Verwendung von Wildtieren in Zirkussen verboten werden solle, änderte das Delfinarium in Constanta an der rumänischen Schwarzmeerküste nun ganz schnell sein Show-Programm.

Fortan sollen die Delfine keine albernen Kunststücke, wie mit dem Ball jonglieren oder durch Reifen springen, mehr vorführen.

Die Betreiber fürchten wohl den Verlust ihrer Lizenz, falls ein solches Gesetz verabschiedet werden sollte und wenn sie ihre abartige Show mit Delfinen fortsetzen würden!

Das Delfinarium kaufte, nachdem alle seiner Delfine verstarben, in 2010 für 500.000 Euro drei Delfine vom Zoo in Peking. Angeblich wären diese Tiere Nachzuchten gewesen, woran aber zu zweifeln ist. China ist mittlerweile der größte Importeur von wildgefangenen Delfinen aus Taiji/Japan, weil das Land durch den riesigen Boom an Neubauten von Delfinarien den Bedarf an Delfinen schon längst nicht mehr durch eigene Nachzuchten decken kann. 

Das Delfinarium in Constanta machte schon in der Vergangenheit mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam.
In 2016 wurde dieses Delfingefängnis mit EU-Steuergeldern von etwa 900.000 Euro aus einem EU-Strukturfond ausgebaut! ProWal und das WDSF intervenierten daraufhin bei der EU und der EU-Parlamentarier Stefan B. Eck (MdEP) sagte uns seine Unterstützung zu. Er hat bereits reagiert und Anfragen an die Kommission gestellt. Zusammen wollen wir verhindern, dass diese Praxis, die mehr als skandalös ist, zukünftig nicht mehr möglich ist.

Medienbericht:

http://www.romania-insider.com/no-acrobatic-performances-constanta-dolphinarium/?utm_content=buffer5f7e5&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

ProWal-Recherche 2013 im Delfinarium in Constanta
http://walschutzaktionen.de/2881311/2184001.html



24.04.17 - Schweinswale in Ostsee stark gefährdet: 130 Warngeräte zum Schutz im Praxistest - https://www.sat1regional.de/videos/article/schweinswale-in-ostsee-stark-gefaehrdet-130-warngeraete-zum-schutz-im-praxistest-232095.html


24.04.17 - Schiffe rammen Wale viel öfter als angenommen - http://www.20min.ch/wissen/news/story/30508942


23.04.17 - Video - Neues Delfinarium "Rancho Texas Park" auf Lanzarote - Trostlose Betonlöcher für unbeliebte Männchen

Erneut entstand in Spanien ein Delfinarium, in dem eine Gruppe aus nur männlichen Delfinen besteht!

Die Großen Tümmler "Kai" (geboren im holländischen Delfinarium Harderwijk), "Noah" (geboren im Delfinarium Nürnberg), "Diego" und "Darwin" (beide im Duisburger Delfinarium geboren) wurden alle zusammen am 26.11.2016 von Duisburg und Nürnberg in das neue Delfinarium auf Lanzarote abgeschoben.

Männchen, die nicht für das Zuchtprogramm des dubiosen, intransparenten und von den Delfinarien-Betreibern selbst initiierte „Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Große Tümmler" (EEP) geeignet sind, gibt es nun immer häufiger in West-Europa. Auch das Delfinarium in Malaga gilt als "Abstellgleis" für männliche Delfine, die nicht in das Zuchtprogramm passen.

Seit beinahe 50 Jahren Delfinhaltung und Zuchtbemühungen gibt es Große Tümmler in West-Europas Delfinarien nur in 2. Generation. Gäbe es eine solche Reproduktionsrate in der freien Wildbahn, dann wären die Delfine sicherlich schon längst ausgestorben! Es ist feststellbar, dass die Nachzucht von Großen Tümmlern in West-Europas Delfinarien insgesamt als gescheitert zu betrachten ist.

Das von der Delfinarien-Industrie immer wieder propagierte Argument, der „Artenschutz und die Arterhaltung" sei der Hauptgrund für die Fortsetzung der Zucht, ist schlichtweg vorgeschoben und falsch, denn noch nie wurde von den Delfinarien in West-Europa auch nur ein Delfin im Meer ausgewildert!

Wir erinnern an den großen Aufschrei und der Ablehnung von Delfinarien-Befürwortern, nachdem SeaWorld in den USA letztes Jahr bekannt gab, dass die Zucht von Orcas eingestellt wird. Zur Begründung dieser Ablehnung wurde von Seiten der ProCaps angeführt, dass die Orcas dann separiert werden müssten oder mit Anti-Baby-Medikamenten vollgestopft würden, die nach langer Verabreichung schadhaft für die Tiere wären. Die Verweigerung von natürlichen Verhaltensweisen, wie die sexuellen Bedürfnisse der Delfine, wäre zudem reine Tierquälerei, womit wir mal ausnahmsweise mit den Delfinarien-Befürwortern einer Meinung sind!

Aber genau solche Gruppen von nur männlichen Delfinen gab und gibt es auch in der EU, wie gerade in Malaga und jetzt auch auf Lanzarote und eben auch schon früher in dem in 2013 geschlossenen Delfinarium in Münster.

Die Fortsetzung der Zucht ist für die Gemeinschaft der zusammengeschlossenen Delfinarien von außen her betrachtet nicht notwendig und sie ist auch sinnlos und mit Sicherheit auch nicht tiergerecht.

Warum jedoch an der Fortsetzung der Delfinzucht festgehalten wird, hat rein wirtschaftliche Gründe, denn jedes Delfinarium verfolgt ganz eigene Interessen!

Delfine sind für die europäische Delfinarien-Industrie immer noch sehr wertvoll. Das wird an dem Beispiel des Delfins „Blue" deutlich, der in 2014 für 366.000 € von dem italienischen Delfinarium in Rimini an das Delfinarium in Riccione verkauft wurde. (Soviel auch zur Behauptung mancher Delfinarien-Betreiber, dass Delfine in der EU nicht verkauft würden!)

Delfine, welche in einem Delfinarium geboren werden, bleiben im Eigentum dieses Delfinariums! Werden sie im Rahmen des EEP an andere Delfinarien abgegeben, dann werden diese Tiere nur verliehen und nicht verschenkt! Falls ein Delfinarium einmal über viele Jahre keine Zuchterfolge vorweisen kann und Tiere sterben, so hat diese Anlage ein Anrecht darauf, „seine Delfine" wieder zurückzuholen, um seinen eigenen Betrieb aufrecht erhalten zu können!

Nicht ein ausreichender Genpool oder die vorgeschobenen Schein-Argumente der Arterhaltung, Artenschutz oder der noch lächerlicher klingender Bildungsauftrag sind die wahren Gründe für die Fortsetzung der Delfinzucht, sondern die ganz eigene Interessen jedes einzelnen Delfinariums sind es, welche versuchen den eigenen Fortbestand mit eigenen Delfinen zu sichern, um damit auch weiterhin wirtschaftliche Interessen verfolgen zu können!

Die Interessen und Bedürfnisse der Tiere spielen hierbei eine untergeordnete Rolle!

Es gibt Pläne, dass vier weitere Delfine in das neue Delfinarium auf Lanzarote abgeschoben werden sollen. Woher diese kommen sollen, das wird natürlich von diesem intransparenten EEP verschwiegen.

Von den ehemals etwa 90 Delfinarien in West-Europa existieren mittlerweile noch 30 Anlagen, in denen Delfine für überwiegend kommerzielle Interessen gehalten werden. Allesamt befinden sich diese in der EU.

Bitte besuchen Sie keine Anlagen, in denen Delfine und Wale in Gefangenschaft gehalten werden!

Andreas Morlok

CEO ProWal

-------

Video bei Facebook:

https://www.facebook.com/Rancho.Texas.Lanzarote.Park/videos/879283018881258/?hc_ref=NEWSFEED



22.04.17 - Einer der größten Zoos in Südkorea, Grand Parc in Seoul, hat angekündigt, im Sommer zwei seiner Delfine auszuwildern. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.

Die beiden Delfine verfingen sich 1999 und 2002 in Fischernetzen und wurden daraufhin in das Delfinarium in diesen Zoo gebracht.

Der Zoo betreibt die Auswilderung nicht ganz freiwillig, denn diese Gefangenschaftsnahmen waren illegal.

Wir drücken alle Daumen für diese Projekt und wünschen uns sehr, dass die Auswilderung nach so einer langen Zeit in Gefangenschaft gelingt und "Geumdeung" und "Daepo" noch ein langes Leben in Freiheit genießen werden!
http://world.kbs.co.kr/french/news/news_Dm_detail.htm?No=55943 


21.04.17 - Die schönsten Orte auf der Welt, um mit Delfinen zu schwimmen

"Davon träumen viele Urlauber: einmal im Leben mit Delfinen zu schwimmen – in der freien Wildbahn, versteht sich. Die Quälerei der Meeressäuger bei Shows in Zoos, Delfinarien oder anderen Einrichtungen sollte nicht unterstützt werden. Es gibt einige Anbieter weltweit, die Schwimmen mit Delfinen anbieten – und zwar artgerecht."
http://www.travelbook.de/welt/in-freier-wildbahn-die-schoensten-orte-um-mit-delfinen-zu-schwimmen-915280.html


20.04.17 - Video - ProWal-Recherche im angeblich größten Aquarium der Welt - Viel Platz für Besucher - kaum Platz für die Tiere - Verletzter Delfin wird blutend für Foto-Shooting missbraucht. - https://youtu.be/l9U9qC74ogU






20.04.17 - Auf der Rankingliste der 50 beliebtesten Freizeitparks in Holland befindet sich das Delfinarium nun auf Platz 30 (2015: Platz 27). - Delfinarium in Harderwijk/Holland verlor auch in 2016 weiter an Zuspruch! http://www.mailswitch.nl/c/c340b1fde3d86ff995f90337c3ecff31/987-1e00576a1c670e82585c8a873a99511e.pdf


20.04.17 - In einem Vergnügungspark der Kette Seaworld ist zum letzten Mal ein Orca zur Welt gekommen. Mit der Geburt des Schwertwals endet ein umstrittenes Zuchtprogramm. - http://www.spiegel.de/panorama/seaworld-san-antonio-letztes-orca-baby-in-gefangenschaft-geboren-a-1144022.html


19.04.17 - Auch in Irland kann man Delfine und Wale in freier Wildbahn beobachten - https://www.travel4news.at/101071/irland-wale-und-delfine-im-wilden-suedwesten/


16.04.17 – Eine Auflistung der Todesfälle in den Delfinarien Frankreichs - http://www.cestassez.fr/2016/10/delphinariums-francais-liste-des.html


18.04.17 - Walfang 2017 in Island - Eine erfreuliche Nachricht und eine sehr ärgerliche Entwicklung.  

Die gute Nachricht vorweg. Das einzige Walfang-Unternehmen Islands (Hvalur hf), welches in der Vergangenheit überhaupt noch Finnwale bejagte, wird, wie in 2016, auch dieses Jahr keines dieser Tiere töten. Die Gründe dafür liegen wohl bei Absatzschwierigkeiten auf dem japanischen Markt. Finnwalfleisch wird in Island selbst nicht verkauft, weil es auch dort keiner mehr essen möchte.  

Sehr ärgerlich dagegen ist die Entwicklung beim Fang von Zwergwalen in Island. Diese Jagd geht unvermindert weiter. Nicht weil die Isländer selbst ein größeres Interesse an diesem Fleisch hätten, sondern weil es die Touristen haben! Rund 100 Restaurants bieten mittlerweile das Fleisch der Minkwale an, was etwa 60 % der Gesamtabnahme ausmacht.  


https://www.nrdc.org/experts/taryn-kiekow-heimer/fin-whales-safe-iceland-hunt-minke-whales-not-lucky  

Schon in 2012 stellten wir bei eigenen Recherchen diese fatale Entwicklung in Island fest und leider setzte sich dieser Trend in den folgenden Jahren bis heute fort.  

Weitere Informationen dazu unter:


http://walschutzaktionen.de/26252/1633101.html

und

http://walschutzaktionen.de/26252/1798101.html


18.04.17 - Die Deutschen im Eismeer - Erinnerungen eines Matrosen an den Walfang - http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-erinnerungen-eines-matrosen-an-den-walfang-_arid,1584752.html


16.04.17 - Dolfinarium Harderwijk plant größten Aquapark der Niederlande: Wasserspielplatz für Kinder soll bereits im Sommer 2017 eröffnen - http://www.parkerlebnis.de/dolfinarium-harderwijk-plant-groessten-aquapark-der-niederlande-wasserspielplatz-fuer-kinder-soll-bereits-im-sommer-2017-eroeffnen_39833.html


14.04.17 - Delfinarien-Boom in China - Ein gigantischer Markt für wildgefangene Delfine und Wale - http://www.thatsmags.com/shanghai/post/18529/inside-the-rise-of-whale-and-dolphin-captivity-in-China siehe auch Delfinarien China


05.04.17 - Video - ProWal-Recherche im Delfinarium im Zoo „Safari Park" Shenzhen/China – Ein verzweifelter Delfin unternimmt einen Selbstmordversuch – Das Leiden eines geschundenen Elefanten - https://www.youtube.com/watch?v=DkzwBtIwVM0&feature=youtu.be


03.04.17 - Das "NEMO"-Delfinarium in Donezk sieht nach Bürgerkrieg und Zerstörung jetzt so aus. Die Delfine wurden in anderen Delfinarien des Konsortiums "NEMO", welches bereits zweimal Delfine aus Taiji/Japan in die Ukraine importiert hatte, untergebracht.

So sah dieses Delfinarium noch in 2012 aus - http://walschutzaktionen.de/1532401/1556143.html






03.04.17 - Mittelmeer - 93 Prozent der Fischbestände sind überfischt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/mittelmeer-93-prozent-der-fischbestaende-sind-ueberfischt-a-1141685.html


31.03.17 - In der Antarktis haben japanische Walfänger 333 Zwergwale getötet – offiziell zu wissenschaftlichen Zwecken - http://www.deutschlandfunk.de/walfang-japanische-flotte-toetet-mehr-als-300-wale.2850.de.html?drn:news_id=728141


29.03.17 - ProWal-Recherche im Delfinarium „SeaWorld“ Shenzhen/Xiaomeisha/China – 

Video 1 - https://www.youtube.com/watch?v=xnpJX3AYoOs&feature=youtu.be

Video 2 - https://www.youtube.com/watch?v=miwxXK-2ReU&feature=youtu.be


24.03.17 - Mit Delfinen aus Nürnberg und Duisburg - Lanzarote - Delfinarium ab Sommer geöffnet - http://www.atlantisfm.de/nachrichten/1684-lanzarote-delfinarium-ab-sommer-geoeffnet


24.03.17 - In der Förde leben 20 Schweinswale - http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/in-der-foerde-leben-20-schweinswale-id16425971.html


24.03.17 – Video – ProWal-Recherche in einem Delfinarium im Zoo von Guangzhou/China - https://www.youtube.com/watch?v=1Xo5oaZLcOU&feature=em-upload_owner


23.03.17 - Sizilianische Fischer streiken gegen Delfine - http://orf.at/stories/2384519/


22.03.17 - Video ProWal-Recherche über ein Delfinarium in einem Kaufhaus in Guangzhou / China - https://www.youtube.com/watch?v=83ZjA66aJgs&feature=youtu.be

Weitere Informationen unter: http://walschutzaktionen.de/3265752/3287752.html


19.03.17 - Indonesien: Wie Delfine im Zirkus gequält werden - http://news.rtl2.de/gesellschaft/indonesien-delfine-im-zirkus-gequaelt/


17.03.17 - 25 Jahre UN-Abkommen zum Schutz der Kleinwale - http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/wissen-und-bildung/wissenschaft/Kleine-Wale-kleine-Schritte-article3508464.html


07.03.17 - Forscher filmen seltene True-Wale - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/true-wale-forscher-filmen-seltene-meeressaeuger-a-1137647.html


28.02.17 - Delfinarium in China importiert wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan - 10 Delfine "landen“ in Yantai - http://german.china.org.cn/txt/2017-02/28/content_40377225.htm


27.02.17 - Delfin "Freddy" ist jetzt Franzose - http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Delfin-Freddy-ist-jetzt-Franzose,delfin252.html


23.02.17 - Pfusch und Pannen am laufenden Band in der Nürnberger "Delfin-Lagune" - http://www.mittelbayerische.de/bayern-nachrichten/nach-panne-zoo-gelaende-in-nuernberg-mit-salzwasser-belastet-21705-art1490305.html


23.02.17 - Das geheime Leben der Delfine - Rückenkameras gewähren einzigartigen Blick auf die Meeressäuger - http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21190-2017-02-23.html


22.02.17 - Ein weiterer Delfin ist im Delfingefängnis Harderwijk/Holland gestorben - Letzten Samstag wurde sie 55 Jahre alt – nun ist “Skinny” tot – gestorben an einem bösartigen Tumor. Mit etwa fünf Jahren wurde sie vor der Küste Floridas ihrer Familie entrissen und ein halbes Jahrhundert wurde sie kommerziell ausgebeutet ohne je eine Aussicht darauf gehabt zu haben, jemals wieder das Meer zu spüren und es erleben zu dürfen. - http://www.telegraaf.nl/binnenland/27667423/__Stokoude_dolfijn_Skinny_overleden__.html


19.02.17 - Massenstrandungen: Sonnenstürme könnten Wale in die Irre führen - http://derstandard.at/2000052689998/Massenstrandungen-Sonnenstuerme-koennten-Wale-in-die-Irre-fuehren


19.02.17 - Genua - Protestmarsch für die Schließung aller Delfinarien - Mit Video - http://www.ilsecoloxix.it/p/genova/2017/02/18/ASngi3JG-animalisti_settembre_traffico.shtml


15.02.17 - Tatsächlich soll in Marokko nun ein neues Delfinarium gebaut werden!  

Wie aus dieser Meldung zu entnehmen ist, soll bei Agadir ein neuer Vergnügungspark gebaut werden. Neben einem Kino, Wasserpark, Campingplatz, Restaurants und Cafés soll dort auch das erste Delfinarium Marokkos entstehen. Die Betreiber wollen etwa 30 Millionen € investieren und versprechen 1.000 neue Jobs. Das Grundstück sei bereits gefunden und der Bau ist nur noch deshalb nicht gestartet worden, weil noch ein paar Genehmigungen fehlen. Das geplante Grundstück soll in einem Erdbebengebiet liegen.
 

Woher die Delfine kommen sollen, verschweigt der Betreiber wohlwissentlich! Absehbar, dass sie aus Taiji stammen werden. In Nordafrika (Ägypten und Tunesien) gibt es mehrere Delfinarien, die in der Vergangenheit allesamt Delfine aus Japan importiert hatten. Im tunesischen Friguia-Park wurde das Delfinarium letztes Jahr vorübergehend wegen Besuchermangel geschlossen und die Delfine an einen unbekannten Ort abgegeben (vermutlich in ein Delfinarium in der Türkei).
 

Wir werden mit einer ONLINE-AKTION versuchen, diesen geplanten Neubau zu stoppen!
 

https://www.moroccoworldnews.com/2017/02/207601/construction-agadir-land-agadir-camp-tourism-projects-suspended/


14.02.17 – Marianengraben - Tiefseegräben sind so stark belastet wie Industriegebiete - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/marianengraben-tiefsee-ist-belastet-wie-industriegebiet-a-1134389.html


14.02.17 - Neuseeland  - Explosionsgefahr: Wale werden vom Strand entfernt - http://www.morgenpost.de/vermischtes/article209603491/Explosionsgefahr-Wale-werden-vom-Strand-entfernt.html


13.02.17 - Neuseeland warnt vor explodierenden Walkadavern - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/neuseeland-warnt-vor-explodierenden-walkadavern-nach-massensterben-a-1134319.html


13.02.17 - Enge und Lärm - So grausam werden Delfine transportiert - Tierschützer kritisieren schon lange die Haltung von Delfinen in Zoos und Delfinarien. Nun taucht ein Video aus Indonesien auf, das zeigt, wie grausam die Meerestiere dorthin transportiert werden. - http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/indonesien--so-grausam-werden-delfine-transportiert-7325434.html


12.02.17 - Erleichterung in Neuseeland - 240 gestrandete Wale schwimmen in Freiheit - http://www.n-tv.de/panorama/240-gestrandete-Wale-schwimmen-in-Freiheit-article19698594.html


11.02.17 - Neuseeland - Erneut 200 Wale gestrandet - https://www.tagesschau.de/ausland/neuseeland-wale-101.html


11.02.17 - Protest-Aktion in einem SeaWorld Delfinarium in Australien, an der sich etwa 20 Aktivisten beteiligten.

Anmerkung: Auch ohne gleich ins Wasser zu springen, kann man gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Delfinarien mit dem gleichen Aufmerksamskeitsgrad demonstrieren - http://www.smh.com.au/queensland/sea-world-dolphin-show-sabotaged-by-justice-for-captives-animal-activists-20170211-guanq5.html


10.02.17 - Tragödie in Neuseeland - Mehr als 400 Grindwale gestrandet - Retter warteten auf die nächste Flut und brachten etwa 100 Tiere ins Meer zurück. Letzten Meldungen zufolge sind diese nun erneut gestrandet - http://www.dailymail.co.uk/news/article-4209902/Hundreds-whales-stranded-New-Zealand-beach.html


10.02.17 - Norwegen – Walfangquote um 119 Zwergwale für 2017 gegenüber 2016 erhöht.

http://www.epochtimes.de/umwelt/tierschuetzer-kritisieren-erhoehung-von-norwegens-walfangqote-a2042950.html  

Walfang-Quoten und tatsächliche Fänge seit 1992:

Walfang-Statistik Norwegen (Greenpeace) 1992 - 2013

https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/walfang-statistik-norwegen-07.02.2014.pdf  

Fangquote 2014: 1.286 - Tatsächlicher Fang: 736

Fangquote 2015: 1.286 - Tatsächlicher Fang: 660

Fangquote 2016: 880 – Tatsächlicher Fang: 591

Fangquote 2017: 999


07.02.17 - Vom Aussterben bedroht - Es gibt nur noch 30 weltweit: Darum rotten Asiaten die Vaquita-Delfine aus - http://www.focus.de/wissen/videos/vaquita-delfin-kurz-vor-dem-aussterben-darum-rotten-die-asiaten-den-meeressaeuger-aus_id_6611199.html


06.02.17 - Mehr als eine Tragödie – Delfin „Delfi“, einer der „Finland 4“, ist tot!

Einer der vier Delfine, die im August 2016 von dem letzten Delfinarium in Finnland in den Attica Zoo bei Athen gebracht wurden, ist nun tot. „Delfi“, ein Wildfang, der vor der Küste Mexikos seiner Familie entrissen wurde, starb angeblich an Herzversagen - er wurde 37 Jahre alt.

Jahrzehntelang kommerziell ausgebeutet, aber kein Geld für eine artgerechtere Unterbringungsmöglichkeit aufgebracht.

Die Geschäftsleitung des finnischen Delfinariums kündigte in 2015 die Schließung seines Delfingefängnisses wegen Besuchermangels an und zog dabei die Möglichkeit einer Schaffung von einer betreuten Meeresbucht für den Verbleib der vier Delfine in Erwägung. Dies wurde aber nie ernsthaft in Betracht gezogen. Man schob die Delfine lieber kostengünstiger in die berüchtigte Anlage nach Athen ab, in der in den letzten Jahren bereits sechs Delfine starben!

https://svenska.yle.fi/artikel/2017/01/26/en-av-sarkanniemis-delfiner-har-dott-i-grekland

Weitere Informationen über das Delfinarium in Athen unter:

http://walschutzaktionen.de/2881311/2629716.html



06.02.17





Kurzmeldung - Zurück aus China

Unsere fast zweiwöchige Reise in China ist zu Ende. Leider ist in China Facebook völlig blockiert und auch über Umwege, wie die VPN-Server im Ausland, war uns der Zugang zu Facebook unmöglich, sodass wir erst ab jetzt wieder über die Geschehnisse und erhaltenen Informationen berichten können.

Monatelang wurde diese Reise im Vorfeld geplant, um erstens herauszufinden, ob der dreijährige Eisbär „Pizza“ wirklich aus dem Einkaufszentrum in Guangzhou in ein größeres Gehege in einem anderen Ort, wo auch seine Eltern leben, weggebracht wurde, in dem er in einem kleinen „Zimmer“ in einem Aquarium eingesperrt war und elendig litt (die Medien berichteten weltweit und Tierschützer bezeichneten „Pizza“ als den ärmsten Eisbären der Welt). Angeblich sollte das Zimmer "optimiert und nachgerüstet" werden, um dann den Eisbären dort wieder „artgerechter“ einzusperren. Kurzum, „Pizza“ war nicht mehr dort und der Raum wurde tatsächlich umgebaut. Aber nicht mehr dafür, um dort Tiere einzusperren, sondern für die Besucher, die für einen Extra-Eintritt, einmal Kälte spüren wollen! Es schneit von der Decke und die Besucher stehen Schlange vor einer Tiefkühltüre. Belugawale sind in diesem Einkaufszentrum über zwei Etagen eingesperrt. Wir werden in Kürze ausführlicher darüber berichten.
Auch über einen Eisbären in einem anderen Delfinarium, der in einem Raum eingesperrt ist, der weniger als halb so groß ist, wie der von „Pizza“. Der Polarbär ist völlig am Verzweifeln! Er biss sich selbst und will nicht mehr leben! Wir werden baldigst eine Online-Aktion dazu starten und wir hoffen auf eine rege Beteiligung! Er muss da sofort raus!

Zweitens wollten wir in China in Delfinarien recherchieren, weil das Land mittlerweile zum größten Importeur von wildgefangenen Delfinen aus Taiji mutiert ist. Taiji kann die gigantische Nachfrage aus China kaum noch bedienen, da es dort mittlerweile über 30 Delfinarien gibt und ein Dutzend weitere Anlagen im Bau oder in der Planung sind und das Land deshalb nach weiteren Beschaffungsmöglichkeiten sucht, wie z.B. vor der Küste Namibias, um dort 100 Delfine im Jahr selbst fangen zu können. 

Wir recherchierten nun in sieben Delfinarien und werden unser gesamtes Material, welches wir dokumentiert haben, nach und nach veröffentlichen. Dringend wird auch hierbei ebenfalls Unterstützung benötigt, denn in China gibt es absolut keine Aufklärung über die Hintergründe der Delfinarien und Informationen darüber, woher die Delfine eigentlich stammen. Die Dokumentation „Die Bucht“ gab es zwar auch in Chinesisch bei YouTube, aber was nützt es, wenn in China auch diese Video-Plattform gesperrt ist und keiner dort etwas davon erfährt? Leider rein gar nichts! Andere Plattformen für Veröffentlichungen müssen deshalb schnellstens gesucht und gefunden werden, um auch dort Prozesse in Gang zu bringen. Es gibt viele Tierschutzvereine in China. Sicherlich gibt es deshalb auch gute Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in diesem Bereich.

Um die Delfin-Hölle in Taiji zu beenden, muss die Nachfrage nach weiteren Delfinen gestoppt werden und deshalb müssen die Delfinarien geschlossen werden! Es führt kein anderer Weg daran vorbei! Dass dies durchaus möglich ist, haben ProWal und das WDSF mit insgesamt sieben erreichten Schließungen in verschiedenen Ländern in den letzten Jahren vorgemacht. Es gibt weltweit etwa 350 Delfinarien. Der Zeiger in West-Europa steht auf Schließungen, in Osteuropa auf Stagnation und in Asien auf Boom (mit wenigen Ausnahmen, wie SeaWorld in Hongkong). Wir möchten betonen, dass es sehr wichtig ist, dass alle Delfinarien geschlossen werden müssen, auch wenn manche mittlerweile mit wildgefangenen Delfinen direkt aus Japan nichts mehr zu tun haben. Allesamt geben schlechte Vorbilder ab, wie z.B. das Delfinarium in Duisburg, deren Show-Elemente, wie das Schlauchbootziehen mit einem Besucherkind durch einen Delfin, gerade auch in Chinas Delfinarien übernommen wurde!

Drittens waren wir auf der Suche nach Tierheimen und Tierschutzorganisationen in China, welche sich gegen das Hundefleisch-Festival in Yulin engagieren. Wir wollten uns selbst ein Bild von der Situation machen und fanden ein Tierheim in einer Vier-Millionen-Stadt, welches als einziges für mehrere Hundert Hunde, darunter auch viele, die keine Chance mehr auf eine Vermittlung haben, eine Unterkunft bietet. Etwa 60 Hunde davon wurden letztes Jahr von diesem Tierheim vor dem Kochtopf vor dem Festival aus Yulin gerettet. Privat sind dort die Katzen untergebracht. Obwohl ein Wandel in den Köpfen im Gange ist, die Polizei erschießt z.B. in Guangyuan keine Straßenhunde mehr, sondern bringt sie ins Tierheim, erhält das Tierheim keine staatlichen oder städtischen Unterstützungen.
Zusammen mit der Tierheimleiterin besorgten wir mehrere Hundert Kilogramm Tierfutter und alles was für die Versorgung der Tiere benötigt wurde. Weiteres Futter und Notwendigkeiten für die Versorgung der Tiere können durch ein Geld-Depot in den nächsten Wochen beschafft werden - es war gerade das Neujahrsfest, welches in China über eine Woche lang gefeiert wird und deshalb viele Geschäfte geschlossen hatten. Bei einem Tierarzt richteten wir zudem ein Guthabenkonto ein, damit die Tiere weiterhin medizinisch versorgt und auch kastriert werden können. Nicht alle Hunde waren bis jetzt kastriert worden und manche hatten schon wieder Nachwuchs. Wir vereinbarten eine engere Kooperation und schmiedeten auch Pläne, was wir alle für ein Verbot des Hunde-Festivals, welches am 21. Juni in Yulin wieder beginnt, tun können.

Mehr Informationen dazu dann auch in der nächsten Zeit auf unserer Webseite, die wir nach und nach aktualisieren werden.

An dieser Stelle danken wir allen Unterstützern, die es uns überhaupt ermöglichen, unsere Tierschutzarbeit zu finanzieren und fortzusetzen!

Andreas Morlok
CEO ProWal



30.01.17 - Baby-Delfin stirbt nach Selfie mit Touristen - http://www.bigfm.de/buzzhaltestelle/18024/baby-delfin-stirbt-selfie-Touristen


25.01.17 – Zoo Nürnberg - Zeitplan für Sanierung der Delfinlagune unklar - http://www.sueddeutsche.de/bayern/nuernberg-zeitplan-fuer-sanierung-der-delfinlagune-unklar-1.3349023


19.01.17 - Nord- und Ostsee - Da freuen sich Wale: Hamburg bekommt leises Forschungsschiff - http://www.abendblatt.de/hamburg/article209328995/Da-freuen-sich-Wale-Hamburg-bekommt-leises-Forschungsschiff.html


18.01.17 - Mehr als 80 Tiere an Floridas Küste verendet - MysteriösesDelfin-Sterben gibt Rätsel auf! - http://www.bild.de/news/ausland/delfin/delfin-sterben-in-florida-gibt-raetsel-auf-49833294.bild.html 

http://www.reuters.com/article/us-florida-whales-idUSKBN1511IF


18.01.17 - Nachtrag – Ergebnis der Weihnachts-Tombola 2016  

In einem Einzelhandelsgeschäft in Magdeburg fand ab Anfang Dezember 2016 eine Tombola zur Unterstützung unserer Tierschutzaktionen statt.  


http://walschutzaktionen.de/3212852.html  

Im Vorfeld riefen wir dazu auf, Sachpreise für diese Aktion zu spenden. Viele Privatpersonen, Vertreter von Brauereien, Firmen und auch eine Polizei-Dienststelle zeigten sich großzügig und stellten Preise zur Verfügung.  

Nun steht das Ergebnis fest:  

Die stattliche Summe von 1.106,82 EUR wurde bei dieser Aktion gesammelt!  

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Spendern und Unterstützern für diese Aktion und vor allem bei Jacqueline Jaritz, welche diese Tombola überhaupt ermöglichte und auch durchführte!  

Wir werden den Erlös nun vollumfänglich für unsere Tierschutzaktionen zum Schutz von Delfinen und Hunden & Katzen in China verwenden, die nun an diesem Wochenende beginnen.  

Weitere Informationen dazu unter:


http://walschutzaktionen.de/3128352.html  

Andreas Morlok
CEO ProWal






17.01.17 - Tödliche Gefahr: Hainetze töten mehr Delfine und Schildkröten - http://www.news38.de/welt/article209302865/Toedliche-Gefahr-Hainetze-toeten-mehr-Delfine-und-Schildkroeten.html



17.01.17  

Stellte Hauptsponsor EPSON nach Online-Protesten Sponsoring für japanisches Delfinarium ein?  

Ende 2015 besuchten wir das EPSON-Delfinarium in Tokio und stellten dort katastrophale Haltungsbedingungen fest.  

Das Delfinarium befindet sich im "Epson Aquapark" in dem Stadtteil Shinagawa in Tokio in einem riesigen Gebäudekomplex. Neben dem Prince-Hotel mit seinen 3.600 Zimmern, befinden sich dort auch Shopping-Malls, Restaurants, Bowling-Bahnen, Schwimmbäder, Parkhäuser, etc.  

Fünf Große Tümmler, vier Weißseiten-Delfine und zwei Kleine Schwertwale (False killer whales) fristeten damals in einem winzigen Show-Becken und in einem kleinen Außenbecken bei einem Parkhaus ihr Dasein. Ein Seehund war zudem in einem winzigen Käfig eingesperrt.  


Video:   
https://www.youtube.com/watch?v=Mg_LjQqdBKc&feature=em-upload_owner    

Der Eigentümer dieses Delfinariums ist das japanische Firmen-Konsortium Seibu-Group, welches durch ihren Hauptsponsor EPSON unterstützt wurde. EPSON gehört zu den weltweit größten Herstellern von Druckern, Scannern, digitalen Fotoapparaten, Personal Computern, Laptops, etc. Vor und in dem Delfinarium, auch auf Flyern, war das Konterfei von EPSON überdimensional präsent und die Firma profitierte davon auch mit dem Verkauf seiner Produkte!  

Ende 2015 erstellten wir eine Online-Aktion auf unserer Webseite und auch bei Facebook, bei der sich jeder u.a. auch bei der Firma EPSON über seine inakzeptable Unterstützung für diese Tierquälerei beschweren konnte.  


http://walschutzaktionen.de/2915211.html  

Vor ein paar Tagen führten wir eine weitere Recherche in diesem Delfinarium durch. Die großen Werbetafeln mit dem Schriftzug EPSON sind überall ausgetauscht worden. Der Name EPSON war nirgendwo mehr zu lesen! Auch auf den Werbe-Flyern des Delfinariums und auch auf diversen Webseiten sind der Name und auch das EPSON-Logo nirgendwo mehr zu finden!  

Wir werden die Firma EPSON kontaktieren, um herauszufinden, ob ihr Sponsoring für dieses Delfinarium eingestellt wurde, was natürlich hinsichtlich der fehlenden Werbung und auch finanzieller Unterstützung gegen diese Anlage ein großer Erfolg wäre!  

Bei der Recherche jetzt im Januar 2017 stellten wir fest, dass ein Kleiner Schwertwal fehlte. Ob er verstarb oder an ein anderes Delfinarium abgegeben wurde, ist uns nicht bekannt. Die Show, welche noch vor einem Jahr über 1.000 Besucher anlockte, scheint heute kein Magnet mehr zu sein. Etwa 100 Personen verloren sich auf den weiten Rängen. Wir werden dazu noch berichten.  

Wir warten nun die Antwort von EPSON ab und werden dann die Online-Aktion gegen den Betreiber (Prince-Hotelkette und deren Vermittler) erneuen, bei der sich dann hoffentlich auch wieder viele beteiligen werden.  

Andreas Morlok
CEO ProWal


2015



2017



2015



2017





16.01.17 - Australien kritisiert japanischen Walfang im Südpolarmeer - http://www.stern.de/video-australien-kritisiert-japanischen-walfang-im-suedpolarmeer-7284202.html


15.01.17





Taiji – Ein Höllenort für Delfine ohne ersichtlichen Wandel – Strategiewechsel erforderlich!  

Seit 2010 besuchte ich den Fischerort Taiji in Japan nun das vierte Mal, um mir auch ein persönliches Bild von der Situation vor Ort und dem Werdegang zu verschaffen. Addiert werden diese Besuche noch von Teams, welche für meine Organisation ProWal in und um Taiji Undercover-Aktionen zum Schutz der Delfine durchführten und ebenfalls Erfahrungen sammelten.  

Warum es nun an der Zeit ist, über einen Strategiewechsel nachzudenken, darauf komme ich gleich zurück. Zuvor möchte ich noch schildern, wie ich überhaupt auf diesen Höllenort für Delfine, auf Taiji an der japanischen Pazifikküste gelegen, überhaupt aufmerksam wurde.  

In 2008 lud Jürgen Ortmüller vom WDSF, den ich bei der IWC-Tagung 2003 in Berlin kennenlernte, den ehemaligen Delfintrainer und Tierschutzaktivisten Ric O`Barry zu einer gemeinsamen Demonstration nach Berlin ein, bei der wir am Brandenburger Tor und vor dem Reichstagsgebäude ein Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine nach Deutschland von der damaligen Bundesregierung forderten. Damals waren in Deutschland noch vier Delfinarien in Betrieb. Die Delfinarien im Heide Park in Soltau und im Allwetterzoo in Münster wurden durch langjährige Interventionen durch ProWal und dem WDSF geschlossen. Das damals geforderte Importverbot wurde jedoch nicht beschlossen, obwohl es durchaus Politiker und auch Parteien gab, welche unsere Forderung unterstützten. Parteiübergreifend fand sich für ein solches Gesetz bis heute keine Mehrheit, obwohl es immer wieder von einzelnen Parteien, zuletzt von Bündnis 90/Die Grünen im Oktober 2016, gefordert wurde.  

Bei der damaligen Demo in 2008 zeigte mir Ric O`Barry auf seinem Laptop Filmszenen, welche die grausamen Delfinjagden in Taiji dokumentierten. Es waren Ausschnitte, die für die mittlerweile weltbekannte Dokumentation „The Cove - Die Bucht“ vorgesehen waren.  

https://archive.org/details/DieBucht2009    

Ich konnte damals gar nicht glauben, zu was Menschen überhaupt fähig waren! Dass die Delfine in Delfinarien nicht vom Himmel in Betonbecken reinfielen, war mir ja klar, aber dass Menschen so brutal und so erbarmungslos mit unseren Mitgeschöpfen umgingen, das raubte mir damals alle Sinne.  

Mit Jürgen Ortmüller reiste ich in 2009 zum Film-Festival nach Hamburg und traf dort erneut Ric. Damals wurde bei diesem Event die Dokumentation „The Cove - Die Bucht“ vorgestellt, welche reihenweise Preise abräumte und gar mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Obwohl dieser Film bereits eine Freigabe ab sechs Jahren erhielt und die schlimmsten Szenen, gerade über den langen Todeskampf und den Schlachtungen der Delfine in Taiji nicht ausführlich gezeigt wurden, wurde mir deutlich vor Augen geführt, dass dies alles eine bittere Realität war. Mich ließen diese Bilder nie mehr los und ich wollte viel mehr über die Hintergründe und Zusammenhänge erfahren, um auch zu erkennen, was man dagegen unternehmen kann.  

Meine erste Reise führte mich dann bereits im Jahr 2010 nach Taiji. In den Jahren darauf und nun zuletzt in den ersten zwei Januar-Wochen 2017 bereiste ich erneut Japan und immer stand auch ein Besuch in Taiji an. Deshalb erlaube ich mir, meine persönlichen Eindrücke über den Werdegang in diesem kleinen Fischerort in den letzten Jahren zu beschreiben. Manche Aktivisten befanden sich gar mehrere Monate an diesem Ort und diese haben sicherlich ihre ganz eigenen Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Ich möchte nun von meinen berichten und werde hier keine Analyse über die Fänge von den sieben Arten aufstellen, die in Taiji bejagt werden „dürfen“, sondern auf das Drumherum eingehen.  

In 2010 waren neben einigen Privatpersonen mehrere Tierschutz-/Umweltschutz-Gruppen vor Ort, die mit einer relativ hohen Anzahl an Personen auftraten, welche die Delfinfänge und auch das Morden der Meeressäuger dokumentierten. Meistens waren es Aktivisten aus dem Ausland, aber es gab durchaus auch Japaner, die sich als Privatpersonen in Taiji aufhielten, welche auch diese Treibjagden verurteilten. Damals stellte ich auch noch eine tolle Zusammenarbeit zwischen allen Organisationen und Privatpersonen fest. Man half und unterstützte sich gegenseitig, ging gemeinsam zum Essen und tauschte Informationen aus. Damals war ich noch voller Hoffnung, dass sich durch die Präsenz von Privatpersonen und Organisationen aus dem In- und Ausland etwas bewirken lässt. In aller Ausführlichkeit konnten die Delfintreibjagden mit all ihren Abscheulichkeiten dokumentiert werden. Medien rund um die Welt veröffentlichten Berichte und auch in Japan selbst wurden über diese Massaker an wehrlosen Tieren berichtet.  

Weil das Internet in Japan nicht zensiert ist und jeder auf alle Berichte zugreifen kann, ist es ein Fehlglaube und eben auch ein Märchen anzunehmen, dass die japanische Bevölkerung rein gar nichts über die Vorgänge in Taiji weiß. Die Präfektur Wakayama gilt in Japan zwar als Provinz, aber sie ist, gerade in der Region um Taiji, wegen ihrer schönen Landschaft, dem höchsten Wasserfall Japans, vielen Bademöglichkeiten im Sommer und auch wegen der kulinarischen Küche bei Japanern ein beliebtes Reise- und Urlaubsziel. Kaum ein Tourist wird die Fülle von angebotenem Delfin- und auch Walfleisch, welches hauptsächlich in Geschäften und Restaurants in der Region angeboten werden, übersehen. Ob das Walfleisch aus eigenen Fängen oder aus Finnwal-Importen von der Firma Hvlur aus Island stammt, war nicht feststellbar. Der Preis für ein Kilogramm betrug jetzt im Januar 40 – 60 €.  

Zudem finden alljährlich in acht Präfekturen Japans Delfintötungen statt, die den Japanern sicherlich auch nicht unbekannt geblieben sein dürften. Bis zum Jahr 2003 wurden in dem Ort Futo, ebenso wie in Taiji, die Delfine an der Küste abgeschlachtet. Die anderen Delfintötungen, bei denen die meisten Tiere umgebracht werden, finden auf dem offenen Meer vor der japanischen Küste statt und haben bisher leider so gut wie überhaupt keine Aufmerksamkeit erfahren! Ich frage mich schon länger, warum eigentlich nicht? Warum ist der Fokus rein nur auf Taiji ausgerichtet?  

Grundsätzlich habe ich vor jeder Person, die nach Taiji reist, unabhängig davon, ob diese eine Privatperson ist oder einer Organisation angehört, absoluten Respekt. All diese Menschen, welche ihre Freizeit oder ihren Urlaub dafür verwenden, dort zu sein, wo für mich der schlimmste Ort für Delfine auf diesem Planeten ist, sind etwas Besonderes! Sie nehmen meistens nicht nur eine lange Reise auf sich, bezahlen ihre Kosten für Kost und Logis meist aus ihren eigenen Geldbeuteln, sondern sie riskieren auch ihr eigenes Seelenheil. Ich sah schon viele Menschen, darunter auch gestandene Männer, die während den Schlachtungen weinten. Menschen aus verschiedenen Ländern dieser Erde teilten sich die gleichen schrecklichen Erfahrungen und sie lagen sich gegenseitig tröstend in den Armen, wohlwissend, dass sie dazu verdammt waren, nichts gegen diese Abartigkeit in diesen Momenten unternehmen zu können. Alle, welche das freiwillig auf sich nahmen, sind für mich großartige Menschen, die einen Ort besuchten, wo es scheinbar keine Menschlichkeit mehr gibt. Ich wünsche mir so sehr, dass alle dieser wunderbaren Menschen diese Eindrücke verkraften konnten und keiner mit anschließenden psychologischen Problemen zu kämpfen hatte!  

Die Geräusche des Hämmerns auf Metallstangen, wenn die Delfinkiller auf ihren Booten die Delfine vor sich hertrieben, die Motorengeräusche der kleinen Boote, wenn sie andauernd vor- und zurückfuhren, um die Delfine in Der Bucht in Schach zu halten und dabei auch noch rücksichtslos über die Tiere hinweg zufahren und die gesehenen Bilder von orientierungslosen Delfin-Babys, die neben ihren toten Müttern im blutroten Wasser am Ende des Massakers ertränkt wurden und auch der Anblick von toten Delfinen, die noch vor der Schlachtung an Stress gestorben waren, werden mich und sicherlich vielen, die das auch erlebt haben, wohl bis an das Ende meiner und deren Tage begleiten.  

Vieles hat sich im Laufe der Jahre in Taiji zum Negativen für die Aktivisten verändert, aber die Delfinfänge gehen ungehindert weiter. Ich stelle mir schon länger die Frage, ob die hier angewandten Strategien wirklich eines Tages zur Beendigung der Delfintreibjagden beitragen? Ich habe Bedenken und auch große Skepsis, denn mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass es an der Zeit ist, dass zumindest vorübergehend andere und auch neue Wege gegangen werden müssen!  

Silvester bei der Immigrationsbehörde  

Bei meinem jetzigen Besuch im Januar 2017 in Japan wurde ich von der Immigrationsbehörde am Flughafen in Osaka fünf Stunden lang befragt, was meine Beweggründe für meinen Besuch in Japan seien. Ich durfte letztendlich in das Land nur unter der Bedingung einreisen, wenn ich per Eid und das auch schriftlich versicherte, dass ich die japanischen Gesetze befolgen und die Fischer und die Polizei bei ihrer Arbeit nicht stören würde. Ich erhielt auch nicht, wie bisher, einen Aufenthaltsstatus von 90 Tagen in meinen Reisepass geklebt, sondern musste Japan nach 15 Tagen wieder verlassen! Eine Begründung für diese Auflagen wurde mir nicht genannt. Das ist skandalös, denn noch nie habe ich persönlich gegen japanische Gesetze verstoßen. Man ist wohl schon verdächtig, wenn man öfters in Japan einreist! Es gibt viele Aktivisten, welchen bereits die Einreise nach Japan schon völlig untersagt wurde. Dies alles schließe ich auf den Wandel in Taiji zurück, welcher sich in den letzten Jahren dort vollzog.  

In 2010 konnte man sich in Taiji noch relativ frei bewegen. Natürlich gab es damals auch schon Polizeikräfte vor Ort, aber nicht in solch einer Größenordnung wie es heute der Fall ist. Mächtig wurde aufgerüstet. Direkt an der Straße zur BUCHT gab es damals noch keine zusätzliche Polizeistation. Es gab nur einen Parkplatz, der heute völlig gesperrt ist. Ein stark motorisiertes Schlauch-Boot der Küstenwache, welches im Hafen von Taiji stationiert ist und jedes Mal bei einer erfolgreichen Treibjagd die Schlachtbucht absichert, gab es vor Jahren auch noch nicht. In 2015 war gar ein ein großes Schiff der Küstenwache vor Ort, welches Kanonen an Bord hatte.  

Chaoten aus Deutschland demolierten in Taiji einmal ein Denkmal und sorgten für viel Wirbel mit der Folge, dass Laptops und Handys beschlagnahmt wurden.  

In Taiji macht heutzutage keiner einen Schritt mehr, ohne dass die Polizei einen begleitet oder gar verfolgt. Gleich drei Autos, darunter auch Zivilfahrzeuge, verfolgten mich, als ich am Wal-Museum vorbeiging, welches etwa 500 Meter von der Schlachtbucht entfernt liegt. Ich wollte in einem Shop ein Ticket für eine kurze Bootsfahrt kaufen, um in einem Nachbarort in mein Hotel zurückzukehren. Zwei Polizisten begleiteten mich bis an die Türe des Ladens und ich bedankte mich bei ihnen für ihre „Fürsorglichkeit“ und dass ich die Türe nun selbst finden würde. Natürlich folgten noch Fragen, wo ich seit dem Morgen war, was ich jetzt und morgen tun würde, etc.  

Eine gewisse Polizeipräsenz finde ich zum Selbstschutz ja in Ordnung, denn es gibt auch einige Chaoten, wie die Nationalisten, die den Aktivisten dort gerne auch eine Lektion auf ihre Art erteilen würden. Aber der Aufwand und auch die Repressalien dort sind wohl kaum noch zu toppen. Ich selbst habe mitbekommen, wie jetzt ein deutsches Pärchen Taiji bereiste und diese von der Polizei über den Grund ihres Daseins befragt wurde.  

Nicht nur, dass ihr Auto von oben bis unten und ihr mitgeführtes Gepäck akribisch durchsucht wurde, nein, ihnen wurden gar die Abdrücke von ihren Händen und allen Fingern abgenommen und es gipfelte darin, dass sie gar ihre Schuhe bei der Polizeiwache ausziehen mussten, von denen dann auch Abdrücke der Sohlen gemacht wurden! Mir wurde diese Prozedur auch „angeboten“, die ich aber bestimmt und höflich ablehnte, was akzeptiert wurde!  

Diese Kontrollen hatten wohl auch den Hintergrund, dass die Polizei auf der Suche nach einer oder mehreren Personen waren, die angeblich ein Loch in ein Netz von einem Sea Pen des DolphinBase geschnitten hätten, durch das angeblich Delfine entkommen seien. Ich halte das persönlich für Unfug und für eine Erfindung des DolphinBase, welches einer der drei dortigen Delfinhändler ist, um das Leben der Aktivisten dort noch mehr zu erschweren. In 2014 dokumentierte ich, wie genau an diesem Ort sich mehrere Delfine außerhalb des Seegeheges aufhielten. Sie sprangen wohl über die Absperrungen und schwammen aber nie weit davon entfernt, obwohl sich das offene Meer nicht weit davon befindet. Die Abrichter des DolphinBase wissen zu genau, dass die sozialen Tiere ihre Artgenossen nicht zurücklassen würden und sahen das dort damals ziemlich gelassen, da sie diese Vorgänge wohl schon länger kannten. Über eine Schleuse, die mit ein paar Handgriffen geöffnet werden kann, schwammen die Delfine wieder in ihr Gefängnis zurück. Nur ein Idiot, der keine Ahnung von Delfinen hat, würde ein Loch, welches sehr klein ausfallen würde, in ein Netz dort rein schneiden. Delfine haben Angst davor, weil sie eben nur vorwärts schwimmen können, enge Passagen zu durchschwimmen.  

In den letzten Jahren und insbesondere dieses Jahr konnte ich immer mehr Einschränkungen feststellen. Wege, die bisher offen waren, wurden wohl aus vorgeschobenen Gründen gesperrt. Auf einen Aussichtshügel, um die Delfintreibjagden beobachten zu können, kam ich dieses Mal erst gar nicht, weil der Zugang mit einem Baustellenschild versperrt war. Bauarbeiter oder Baufahrzeuge sah ich jedoch dort keine.  

Eine echte Zusammenarbeit zwischen den Organisationen konnte ich in den letzten Jahren leider nicht mehr feststellen. Man kocht halt gerne seine eigene Suppe.  

Die „Tradition“ wird verborgen, was zu ungenauen Zahlen führt.  

Eine Bestimmung der Arten, welche in Die Bucht getrieben werden, ist noch möglich. Auch die Anzahl der in Gefangenschaft genommenen Tiere ist noch überprüfbar, aber die Anzahl der getöteten Meeressäuger basieren wohl auf Schätzungen. Erstens fand die Schlachtung von zum Beispiel 30 – 35 Streifen-Delfinen am 5. Januar d. J. innerhalb von wenigen Minuten statt, was ich vom Strand von Der Bucht aus, als Einziger (andere Aktivisten befanden sich auf dem Tsunami-Hill) neben zwei Personen von der Küstenwache auf einem Boot und vier weiteren an Land, selbst dokumentiert habe und zweitens ist Aufgrund von aufgehängten Planen in der Schlachtbucht und beim Schlachthaus im Hafen von Taiji ein Zählen nicht mehr möglich. Die Schlachtbarkasse ist seit Jahren nicht mehr im Einsatz und auf den kleinen Transportbooten liegen Planen über den Tieren.  

Deutlich wird dies auch bei den Statistikzahlen von CetaBase. Dort werden immer öfters gerade Zahlen wie 20, 30 oder 50 genannt. Genaue Zahlen sind also nicht mehr feststellbar.  

http://www.cetabase.org/taiji/drive-results    

Damit sich etwas überhaupt ändern kann, braucht es Veränderung!  

Dies sind alles Resultate jahrelanger Dokumentationen, die vor Ort durchgeführt wurden. Nichts ist dafür einfacher geworden, im Gegenteil, alles hat sich erschwert. Die Anzahl der Aktivisten vor Ort hat in den letzten Jahren rapide abgenommen, was eigentlich sehr begrüßenswert ist. Um nach wie vor in Taiji zu recherchieren und zu dokumentieren reichen meines Erachtens auch insgesamt zwei Personen aus.  

Die Jahre der Aufklärung über die grausamen Delfintreibjagden und deren Hintergründe in der westlichen Welt sind vorbei! Diejenigen, die es noch erreichen könnte, haben wohl etwas Kenntnis davon, aber sie ignorieren es eben und besuchen weiterhin Delfinarien, deren Anzahl im Westen schon seit Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist.  

Delfinarien im Osten und in Asien, welche Delfine aus Taiji kaufen, vermehren sich hingegen. China erlebt gerade einen Boom und ein Ende ist nicht absehbar. Mehr als drei Dutzend Delfinarien gibt es dort und ein weiteres Dutzend ist in Planung oder schon im Bau. Die Nachfrage nach weiteren Delfinen ist gigantisch und Taiji alleine kann diese Nachfrage wohl kaum noch decken. Pläne, um Hunderte Delfine im Jahr vor der Küste Namibias fangen zu dürfen, wurden vorerst auf Eis gelegt, was nichts zu bedeuten hat. Eine Aufklärung über die Hintergründe der Delfinarien findet in China kaum statt, obwohl es die Doku „Die Bucht“ auch in chinesischer Sprache gibt. Dort hinkt man wohl noch 20 Jahre in diesem Bereich hinterher.  

Ich bin der Meinung, dass wenigstens für eine gewisse Zeit alle Privatpersonen und Organisationen aus dem Ausland Taiji nicht mehr betreten sollten, um die Situation dort nicht noch weiter zu verschlimmern. Es würde völlig ausreichen, dass nur noch zwei Wege gesperrt werden, um überhaupt nichts mehr dokumentieren zu können (den Weg auf den Tsunami-Hill und der Zugang zur Bucht selbst). Das Dokumentieren könnten zwei Aktivisten aus Japan selbst übernehmen, die das erstens genauso gut und zweitens auch viel günstiger machen könnten. Es gäbe keinen Unterschied. Auf Live-Streams könnte gar verzichtet werden, denn wer schaut sich diese Massaker denn noch regelmäßig an?  

Der Vorteil von einem Engagement Einheimischer wäre auch, dass das gesammelte Wissen, die Erkenntnisse und die Erfahrungen von Aktivisten, nicht mehr überwiegend ins Ausland mehr mitgenommen werden, sondern dann im Land selbst bleiben würde und darauf aufgebaut werden könnte.  

Die Hauptabnehmer für Delfine aus Taiji sind die Delfinarien in Japan selbst. Gegen diese Einrichtungen wird kaum etwas unternommen. Es müsste von japanischen Aktivisten eine Webseite mit allen Delfinarien, die es in Japan gibt, erstellt und dort auch recherchiert werden. Dabei könnten Aktivisten aus dem Ausland behilflich sein. Ich selbst war vor ein paar Tagen in einem Delfinarium in Tokio, in dem ich schon vor einem Jahr recherchierte und danach eine Online-Aktion ins Leben rief. Die Show war langweilig und kurz. Nur etwa 100 Besucher sahen sich die 15-minütige Show an - vor einem Jahr waren es noch etwa 1.000!  

Auf die Informationen einer solchen Webseite könnten alle Japaner zugreifen, was für sie auch vertrauenswürdiger wäre, wenn diese von Landsleuten stammen würde.  

Zudem fehlt bis heute eine gewisse Kontinuität zu Kontaktpersonen. Dazu wären Einheimische ideal. Bisher sind ja andauernd andere Personen dort, die nie länger als drei Monate dort bleiben dürfen und das Land dann wieder verlassen müssen. Über die vielen Jahre hinweg traf ich keinen einzigen Aktivisten, der sich dort regelmäßig aufgehalten hat.  

Wichtig wäre auch, dass die einheimischen Aktivisten auch finanziell unterstützt werden, damit sie viel mehr Spielräume erhalten.  

Beispielsweise könnten sie dann auch Rechtsanwälte engagieren, welche unter anderem auch die Rechtsfragen bearbeiten und abklären könnten, ob eventuell Verstöße gegen japanische oder gar internationale Gesetze, Regelungen und Rechte vorliegen.  

Klären könnten diese dann zum Beispiel folgendes, um Ansätze zu finden, die Treibjagden zu beenden:  

Warum gibt es in Japan in 8 Präfekturen nur noch Offshore-Delfinjagden und warum ist es gerade noch in Taiji erlaubt?

Wie und warum wurden in Futo die Küsten-Delfintreibjagden beendet? Waren sie illegal oder welche Gründe gab es sonst noch?

Verstoßen die Treibjagden gegen japanische Gesetze? Wie sind diese geregelt? Verstoßen die Fänge gegen japanische Gesetze? Wie ist der Status der Naturschutzgebiete?
Dürfen dort überhaupt Treibjagden, Fänge und Tötungen stattfinden?

Sind die angewendeten Tötungsmethoden legal? Verstoßen die Abrichtungsmethoden gegen japanische Gesetze?

Ist der Handel legal?

Wer erstellt die Fangquoten aufgrund welcher Basis und werden die Fangzahlen korrekt wiedergegeben?

Welche Konsequenzen sind bei Überschreitungen einzelner Quoten möglich?

Früher waren die Treibjagdboote meistens noch gut von der Küste aus zu sehen. Heute verschwinden sie oftmals am Horizont. Alle Boote haben eine Kennzeichnung und sie könnten wohl per Satellit geortet werden. Werden Delfine in japanischen oder auch in internationalen Gewässern gefangen? Welche Regelungen gibt es hierbei jeweils?  

Solche Dinge könnten japanische Aktivisten gar noch viel besser vorantreiben, als welche, die aus dem Ausland stammen.  

In der Nähe von Taiji gibt es in einem Nachbarort ein Unternehmen, welches von März bis Anfang September Whale-Watching-Touren anbietet.  

http://nanki-marin.net/    

Ob es Sinn macht, diese als Alternative zu einem Delfinarien-Besuch zu bewerben, um auch die Japaner für freilebende Delfine und Wale zu sensibilisieren, können meines Erachtens auch nur einheimische Aktivisten beurteilen. Ich hätte dabei durchaus Zweifel, wie man am Beispiel in Island sehen kann. Die Nachfrage von Touristen nach Walfleisch, die gar zuvor an einer Whale-Watching-Tour teilgenommen haben, ist enorm. Der Zwergwalfang wäre ansonsten dort schon längst vorbei!  

Die Zeit drängt!  

Ich bin davon überzeugt, dass es viele Vorteile hätte, wenn japanische Aktivisten zumindest für eine gewisse Zeit das Ruder in Taiji übernehmen würden. Möglicherweise entsteht im Laufe der Zeit aus wenigen Aktivisten eine ganze Bewegung in Japan, die schlagkräftig genug wäre, um den Delfinfang in Taiji endgültig zu beenden. Sie sollten diese Chance erhalten, denn die Zeit für die Delfine läuft ab!  

Die Fortsetzung von Protesten, Demonstrationen, Beschwerdebriefen an die Botschaften und Regierung, ja auch Boykottaufrufe, usw. macht natürlich Sinn, weil diese eben auch die japanischen Verantwortlichen erreichen!  

Für die Delfine!  

Andreas Morlok
CEO ProWal




14.01.17 - Nippons blutiger Mythos - Japan fängt Wale trotz Verbot – und bringt damit die Welt gegen sich auf. Warum ist für den Inselstaat diese Jagd so bedeutend? - http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/nippons-blutiger-mythos/story/31405950


13.01.17 - Fortpflanzungkonflikt - Mutter-Tochter-Stress im Orca-Reich - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schwertwale-und-fortpflanzung-mutter-tochter-stress-im-orca-reich-a-1129587.html


11.01.17 - Seglers Alptraum - Kollisionen: Wal-Ramming – Wie sich Segler und Säuger gegenseitig gefährden - http://segelreporter.com/panorama/kollisionen-wal-ramming-wie-sich-segler-und-saeuger-gegenseitig-gefaehrden/


08.01.17 - Jahrelange Kritik - Die Wal-Qual hat ein Ende: Letzte Orka-Show in San Diego - http://m.heute.at/freizeit/szene/Die-Wal-Qual-hat-ein-Ende-Letzte-Orka-Show-in-San-Diego;art23668,1387045


08.01.17 - Chinesen werfen Delfinschützern in Namibia Rassismus vor - http://business-panorama.de/news.php?newsid=404555


07.01.17 – „Der Tod des gestern Freitag im «SeaWorld» verendeten Schwertwals «Tilikum» steht ein weiteres Mal symbolisch für den Zynismus der Aquarienindustrie. Diese geht für den Profit buchstäblich über Leichen. Der durch die Gefangenhaltung traumatisierte Orca hatte drei Menschen getötet.“ - http://www.ffw.ch/de/actualidad_detalle/07012017-ae-tilikums-tod-steht-fur-die-grausamkeit-der-aquarienindustrie/2/263  

06.01.17 - Tilikum, ein Orca-Männchen, der im Alter von 2 Jahren vor Island für die Delfinarien-Industrie gefangen wurde, ist tot. Er wurde nur 36 Jahre alt - http://www.heute.de/seaworld-orlando-florida-orca-tilikum-ist-tot-46269068.html


Blackfish – Trailer in Deutsch -  https://www.youtube.com/watch?v=QWI3G4hStvw&feature=share


Historie über Orcas, die in Gefangenschaft starben - http://www.orcahome.de/orcadead.htm


04.01.17 - Ältester Orka der Welt ist vermutlich tot - http://www.sueddeutsche.de/wissen/wale-aeltester-orka-der-welt-ist-vermutlich-tot-1.3320747