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Attica Zoological Park
At Yalou
Po Box 38
Spata
Athens 190 04

http://www.atticapark.com/?lang=en






Aus Tierschutzgründen - Helfen Sie den Delfinen und kaufen Sie keine Eintrittskarten für Anlagen, in denen Meeressäugetiere in Gefangenschaft gehalten werden!







06.02.17 - Mehr als eine Tragödie – Delfin „Delfi“, einer der „Finland 4“, ist tot!

Einer der vier Delfine, die im August 2016 von dem letzten Delfinarium in Finnland in den Attica Zoo bei Athen gebracht wurden, ist nun tot. „Delfi“, ein Wildfang, der vor der Küste Mexikos seiner Familie entrissen wurde, starb angeblich an Herzversagen - er wurde 37 Jahre alt.

Jahrzehntelang kommerziell ausgebeutet, aber kein Geld für eine artgerechtere Unterbringungsmöglichkeit aufgebracht.

Die Geschäftsleitung des finnischen Delfinariums kündigte in 2015 die Schließung seines Delfingefängnisses wegen Besuchermangels an und zog dabei die Möglichkeit einer Schaffung von einer betreuten Meeresbucht für den Verbleib der vier Delfine in Erwägung. Dies wurde aber nie ernsthaft in Betracht gezogen. Man schob die Delfine lieber kostengünstiger in die berüchtigte Anlage nach Athen ab, in der in den letzten Jahren bereits sechs Delfine starben!


https://svenska.yle.fi/artikel/2017/01/26/en-av-sarkanniemis-delfiner-har-dott-i-grekland


31.08.16 - Vier „Finnländer“ im Attischen Delphinarium - "Als Alternative sei u. a. eine Einschläferung vorgeschlagen worden, die von den Finnen jedoch abgelehnt wurde." - https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/20600-vier-%E2%80%9Efinnl%C3%A4nder%E2%80%9C-im-attischen-delphinarium



28.08.16 - Finnland delfinfrei - Von einer Hölle in die andere!  

Die gute Nachricht, dass mit Finnland nun ein weiteres Land in der EU delfinfrei ist, wird natürlich davon überschattet, dass die vier Delfine heute Nacht mit einem Transportflugzeug von Finnland in das Delfinarium im Attica-Zoo in Spata bei Athen gebracht wurden.
 

http://www.sarkanniemi.fi/en/sarkanniemi/attractions/dolphinarium/  

Es war schon seit Monaten absehbar, dass die zwei Wildfänge und zwei Nachzuchten nach der angekündigten Schließung (wegen Besuchermangel) im Oktober 2015 von Finnland nach Athen gebracht werden.
 

Erstens gab es in keinem anderen Delfinarium in der EU Platz für vier weitere Delfine, was wir im Rahmen unserer Kampagne “EU DOLPHINARIUM FREE” festgestellt haben.  

Das “Auffang-Delfinarium” im holländischen Harderweijk, in welches Delfine bei einer Schließung eines Delfinariums normalerweise verbracht werden, wie bei der Schließung des Delfinariums im Zoo Münster in 2013, war mit bereits 38 Großen Tümmlern überbelegt. Zudem grassiert dort eine Hautkrankheit - Manche Delfine leiden unter dem sogenannten Pox-Virus. Zusätzlich beschloss der neue Eigentümer ASPRO (ein spanisches Konsortium), der in 2015 für 18 Millionen € das holländische Delfinarium gekauft hatte, sein Delfinbestand zu reduzieren, weil er bei so vielen Tieren die Gesundheit der Delfine nicht mehr garantieren konnte. Sechs Delfine wurden deshalb im Mai 2016 in andere Delfinarien gebracht, u. a. in das ASPRO-Delfinarium im Palmitos-Park auf Gran Canaria.
 

Zweitens kündigte der finnische Betreiber die Prüfung einer betreuten Meeresbucht für den Verbleib seiner Delfine an. Da eine solche Meeresbucht bisher nicht existiert, war dies wohl eine reine Beruhigungspille für die Öffentlichkeit, denn der Betreiber war nie dazu bereit, eine solche artgerechtere Möglichkeit zu schaffen, bzw. sich bei der Errichtung und Finanzierung daran zu beteiligen. Weil es in dem finnischen Delfinarium seit knapp einem Jahr keine Show-Vorführungen mehr gab und die Betreuung der Delfine täglich 5.000 € kostete, wählte man nun mit der Abschiebung der Delfine nach Griechenland die günstigste und schlechteste aller Möglichkeiten.
 

Das Delfinarium im Attica-Zoo bei Athen hat schon seit langem ein miserables Image. Fünf Delfine starben dort in den letzten vier Jahren. Die Todesfälle wurden lange verheimlicht. Aufgrund der Finanzkrise in Griechenland und der schwindenden Besucherzahlen drohte in 2015 den Delfinen gar der Hungertod, weil die Zooleitung kaum noch an Bargeld herankam, um die Rechnungen für den Futterfisch zu begleichen.
 

Mit nur zwei verbliebenen Delfinen lockte der Attica-Zoo natürlich kaum noch Besucher in sein Delfinarium. Der Betreiber versuchte lange über das Europäische Zuchtprogramm für Große Tümmler, an weitere Delfine heranzukommen und hatte vor ein paar Wochen gar Erfolg, als ihm der Asterix-Park bei Paris zwei seiner Delfine überließ.  

Weil die kommerzielle Verwendung von Wildtieren seit geraumer Zeit in Griechenland verboten ist, werden die täglichen Shows mit dem Argument „Bildung“ getarnt!
 

Dass dies natürlich nur vorgeschoben und eine Farce ist, sieht man auch daran, dass ab Oktober auch die umstrittene und teure Delfin-Therapie angeboten wird.
 

Wir hoffen, dass die vier Delfine den stressigen Transport von einer Hölle in die andere gut überstanden haben und werden uns weiterhin mit dem WDSF für ein EU-weites Gesetz zur Pflicht für die Nutzung von Meerwasser in allen Delfinarien einsetzen, was den Zusammenbruch der Delfinarien-Industrie in Europa und die Errichtung von betreuten Meeresbuchten zur Folge hätte.



10.06.16 - „Orion“ ist tot

Nach bereits vier verstorbenen Delfinen in den letzten vier Jahren wurde nun bekannt, dass ein weiterer Delfin im einzigen Delfinarium Griechenlands im Attica-Zoo in Athen verstorben ist.

„Orion“ war ein männlicher Nachwuchs eines Delfins, die mit weiteren Tieren während der Renovierung und Ausbau (mit EU-Steuergeldern!) des Delfinariums aus Kleipeda/Litauen vorübergehend in Athen untergebracht wurden. Woran „Orion“ verstarb ist noch unklar. Schon öfters kam das Delfinarium im Athener Zoo in die Schlagzeilen, weil es unter anderem keine Betriebsgenehmigung besitzt und illegal betrieben wird.

Erst nach der Prüfung einer Beschwerde über das Fehlen von Delfinen bestätigte das zuständige Veterinäramt, dass in 2012 und 2013 insgesamt vier Delfine in dem Delfinarium verstorben sind. Neben dem Tod eines erwachsenen Delfins (11 Jahre) wurden von der Zooleitung auch die Todesfälle von drei Nachzuchten (1 Tag bis 2,5 Monate alt) verschwiegen.

Kritisiert wird der Zoo auch dafür, dass immer nur die Geburten und die Vorstellung von jungen Tieren hervorgehoben und die Todesfälle unter den Teppich gekehrt wurden.

Aufgrund der Finanzkrise in Griechenland und der schwindenden Besucherzahlen drohte in 2015 den Delfinen gar der Hungertod, weil die Zooleitung kaum noch an Bargeld herankam, um die Rechnungen für den Futterfisch zu begleichen.

Nach der Rückführung der Leihgaben aus Litauen und dem Tod von fünf Delfinen im Delfinarium in Athen sind dort nur noch zwei männliche Delfine (11 und 13 Jahre alt) am Leben.


https://www.youtube.com/watch?v=Ei9SOhd1dSU


Der Eigentümer versucht nun fieberhaft über das Europäische Zuchtprogramm für Große Tümmler an weitere Tiere heranzukommen, damit er die Shows in dem Zoo fortsetzen kann.

Weitere Informationen unter:


https://www.facebook.com/221309034580729/photos/a.222097951168504.62761.221309034580729/1219748334736789/?type=3&theater



PRESSE-MITTEILUNG - ProWal - 04.05.2016


Tierschützer kontra Delfinarien – EU-Parlament soll helfen

Mit einer Demonstrationstour durch sieben europäische Länder vor 19 Delfinarien wollen Tierschützer der deutschen Tierschutzorganisation ProWal jetzt auf das Leid von Delfinen in den 30 Show-Delfinarien in der EU aufmerksam machen und diese letztendlich schließen. Sie setzen dabei auch auf die Unterstützung des EU-Parlamentes in Brüssel.  

Die vierwöchige Demonstrationstour startet am 7. Mai in Deutschland und führt über Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Holland bis nach Belgien. Sie endet am 4. Juni mit einer Abschluss-Kundgebung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel.
 

ProWal bemängelt nicht nur, dass den Meeressäugetieren in den Delfinarien viel zu wenig Platz zur Verfügung steht, sie dort ihre natürlichen Bedürfnisse nicht ausleben können, die Tiere durch den toten Fisch, den sie zum Fressen bekommen oftmals ihren eigenen Flüssigkeitshaushalt nicht ausgleichen können, sondern auch, dass die Tiere in einem Wasser leben müssen, welches chemisch mit Chlor oder Ozon aufbereitet wird.  

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: „In dieser Chemiebrühe können nicht einmal Fische überleben! Obwohl schwerwiegende gesundheitliche Risiken wie Dehydratation, Augen-, Haut- und Lungenprobleme längst bekannt sind, ist der Einsatz von Chlor und Ozon für die Wasseraufbereitung in fast allen Delfinarien gängige Praxis! Das muss nun endlich europaweit gesetzlich verboten werden!“
 

Nach Angaben von ProWal führten Interventionen von Tierschützern letztes Jahr dazu, dass die Regierung der Ukraine als erstes Land der Welt ein Gesetz beschlossen hat, welches die Nutzung von Meerwasser in den Delfinarien vorschreibt! Ein Neubau eines Delfinariums erhielt keine Betriebsgenehmigung, weil es diese Auflage nicht erfüllen konnte.

Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des deutschen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), welcher die Kampagne von ProWal unterstützt, sieht die Delfinarien ohnehin im Zugzwang: „Eine Anlage, die eine Gesetzesvorgabe für die Meerwassernutzung nicht umsetzen kann, soll sich an der Errichtung einer betreuten Meeresbucht beteiligen, in dem die Tiere verhaltensgerechter untergebracht werden können. Die Errichtung eines solchen Sanctuary scheint ohnehin unumgänglich zu sein, denn nach den Schließungen von etwa 50 Delfinarien in West-Europa ist es mittlerweile eng in den verbliebenen Delfinarien geworden. Obwohl das Delfinarium in Finnland seine Schließung auf dieses Frühjahr angekündigt hatte, finden die Betreiber ganz offensichtlich keinen geeigneten Platz mehr für eine geeignete Unterbringung ihrer vier Delfine. Die geplante Schließung wurde deshalb auf den Herbst verschoben.“  

ProWal und WDSF wollen dem Europäischen Parlament nicht nur die Schadhaftigkeit des Chemiewassers für die Delfine belegen, sondern auch, dass die immer wieder vorgetragenen Argumente seitens der Delfinarien-Industrie Bildung, Wissenschaft und Arterhaltung, um den Betrieb ihrer Anlagen überhaupt noch rechtfertigen zu können, eine Farce und ein Deckmantel sind, um kommerzielle Interessen zu verbergen.
 

Andreas Morlok: „Die Besucher lernen in der künstlich geschaffenen Welt der Delfinarien nichts über die Natürlichkeit von Delfinen. Sie erfahren auch nie etwas darüber, dass schon mehrmals wildgefangene Delfine aus Japan nach Europa gelangten, obwohl alle Delfinarien diese brutalen und blutigen Treibjagden offiziell ablehnen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die in Delfinarien erzielt werden, sind auf freilebende Populationen nicht übertragbar und damit wertlos. Mit Arterhaltung haben diese Anlagen in der EU ohnehin nichts zu tun, denn noch nie wurde von ihnen ein in Gefangenschaft gehaltener Delfin ausgewildert.

In Wahrheit stecken hinter jedem Delfinarium rein finanzielle Interessen. Obwohl es kaum noch Platz für weitere Tiere in den europäischen Delfinarien gibt, wird weiterhin an der Zucht festgehalten, denn der Handel mit Delfinen ist immer noch äußerst lukrativ. Wir werden dem Europäischen Parlament auch belegen, dass ein Delfin, der in Italien geboren wurde, für 366.000 € an ein anderes Delfinarium abgegeben wurde!
Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Europäische Parlament ein Gesetz beschließen wird, um die miserablen Haltungsbedingungen für die Delfine zu beenden. Die ersten Parlamentarier haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.“

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Animal rights activists against dolphinaria – the EU Parliament should help  

Animal rights activists from the German animal welfare organisation ProWal now want to draw attention to the suffering of dolphins in the 30 show dolphinaria in the EU by arranging a tour of seven European countries to demonstrate outside 19 of them, the ultimate aim being to have them closed down. In doing so they are also relying on the support of the EU Parliament in Brussels.
 

The four-week demonstration tour will start on 7th of May in Germany and will pass through Italy, France, Spain, Portugal and the Netherlands to finish in Belgium. It will end on 4 June with a final demonstration outside the European Parliament in Brussels.
 

ProWal is complaining not only that the marine mammals are given far too little space in the dolphinaria, that they are unable to satisfy their natural requirements in them and that in many cases the animals are unable to maintain their own fluid balance with the dead fish they are given to eat, but also that the animals are forced to live in water which is treated chemically with chlorine or ozone.                

Andreas Morlok, managing director of ProWal: “Not even fish can survive in this chemical soup! Although serious risks to health, such as dehydration, eye, skin and lung problems have long been known, the use of chlorine and ozone for water treatment is current practice in almost all dolphinaria! This must now be prohibited by law for good throughout Europe!“
 

According to ProWal interventions by animal rights activists last year resulted in the government of Ukraine being the first country in the world to pass a law prescribing the use of seawater in dolphinaria! No operating licence was issued to build a new dolphinarium because it could not comply with this law.                        
 

Jürgen Ortmüller, managing director of the German Whale and Dolphin Conservation Forum (WDSF), which supports ProWal’s campaign, considers that the dolphinaria are under pressure anyway: “A facility which is unable to implement a legal prescription for the use of seawater should contribute to the creation of a sheltered bay in which the animals can be accommodated in a more behaviourally correct manner. The creation of such a sanctuary seems inevitable in any case because after the closure of approximately 50 dolphinaria in Western Europe conditions in the remaining dolphinaria have now become cramped. Although the dolphinarium in Finland announced its closure for this spring, the operators are quite obviously unable to find more space for the suitable accommodation of its four dolphins. The planned closure has therefore been postponed until the autumn”.                

ProWal and WDSF not only wish to demonstrate to the European Parliament the harmfulness of the chemical water to the dolphins but also the fact that the arguments that are repeatedly put forward by the dolphinarium industry relating to education, science and survival of the species in order to justify the operation of their facilities are a farce and a cover used to conceal commercial interests.
 

Andreas Morlok: “The visitors learn nothing about the natural behaviour of the dolphins in the artificially created world of the dolphinaria, nor are they ever informed that dolphins which have already been caught in the wild several times came to Europe from Japan, although all the dolphinaria officially deny these brutal, bloody dolphin hunts. The scientific results which are obtained in dolphinaria cannot be transferred to the wild animals and are therefore worthless. In any case these facilities in the EU have nothing to do with survival of the species because no dolphin within the EU kept in captivity has ever been released back into the wild.

In truth what lie behind every dolphinarium are purely financial interests. Even though there is hardly any space for more animals in the European dolphinaria, breeding continues because trading in dolphins is still extremely lucrative. We will also be providingthe European Parliament with evidence that a dolphin which was born in Italy was delivered to another dolphinarium for 366,000 €!                 

We are very confident that the European Parliament will pass a law to end the miserable conditions in which the dolphins are kept. The first parliamentarians have already promised their support”. 
 


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δελτίο τύπου  

Οι ακτιβιστές υπέρ των δικαιωμάτων των ζώων αντιτίθενται στα δελφινάρια (ενυδρεία για δελφίνια) - το Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο θα πρέπει να βοηθήσει  

Οι ακτιβιστές υπέρ των δικαιωμάτων των ζώων του γερμανικού οργανισμού για την ευζωΐα των ζώων ProWal, επιθυμούν να επιστήσουν την προσοχή στα δεινά που υφίστανται τα δελφίνια στα 30 δελφινάρια της Ευρωπαϊκής Ένωσης που εκτελούν παραστάσεις, διοργανώνοντας μια περιοδεία σε επτά Ευρωπαϊκές χώρες και επιδεικνύοντας σε άλλες 19 χώρες από αυτές τον απώτερο στόχος που είναι να σταματήσει η λειτουργία τους. Για να το επιτύχουν αυτό βασίζονται στην υποστήριξη του Κοινοβουλίου της Ευρωπαϊκής Ένωσης στις Βρυξέλλες.  

Η περιοδία επίδειξης των τεσσάρων εβδομάδων θα ξεκινήσει στις 7 Μαϊου στη Γερμανία και θα περάσει από την Ιταλία, τη Γαλλία, την Ισπανία, την Πορτογαλία και την Ολλανδία για να ολοκληρωθεί στο Βέλγιο. Θα τερματιστεί στις 4 Ιουνίου με μια τελική διαδήλωση έξω από το Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο στις Βρυξέλλες.  

Η ProWal διαμαρτύρεται όχι μόνο γιατί στα θαλάσσια θηλαστικά παρέχεται πολύ λίγος χώρος μέσα στα δελφινάρια με αποτέλεσμα να μην είναι σε θέση να ικανοποιήσουν τις φυσικές τους ανάγκες και επιπροσθέτως τα ζώα σε πολλές περιπτώσεις δεν είναι ικανά να διατηρήσουν τη δική τους ισορροπία των υγρών με τα νεκρά ψάρια που τους δίδονται για τροφή αλλά και γιατί αναγκάζονται να ζουν σε νερό που έχει υποστεί χημική επεξεργασία με χλώριο ή όζον.                

Ανδρέας Μόρλοκ, διευθύνων σύμβουλος της ProWal: «Ούτε καν τα ψάρια δεν μπορούν να επιβιώσουν σε αυτή την χημική σούπα! Παρότι είναι γνωστοί εδώ και πολύ καιρό οι σοβαροί κίνδυνοι για την υγεία, όπως αφυδάτωση, προβλήματα στα μάτια, στο δέρμα και στους πνεύμονες, η χρήση του χλωρίου και του όζοντος για την επεξεργασία του νερού είναι μια τρέχουσα πρακτική σε όλα σχεδόν τα δελφινάρια! Αυτό πρέπει τώρα να απαγορευτεί από τη νομοθεσία για πάντα σε όλη την Ευρώπη!».  

Σύμφωνα με την ProWal, οι παρεμβάσεις των ακτιβιστών για τα δικαιώματα των ζώων τον περασμένο έτος είχε ως αποτέλεσμα η κυβέρνηση της Ουκρανίας να γίνει η πρώτη χώρα στον κόσμο που υιοθέτησε νομοθεσία που καθορίζει τη χρήση του θαλασσινού νερού στα δελφινάρια! Καμία άδεια λειτουργίας δεν χορηγήθηκε για την κατασκευή νέου δελφιναρίου, επειδή δεν ήταν εφικτή η συμμόρφωση με αυτή τη νομοθεσία.                          

Γιούρκεν Όρτουλερ, διευθύνων σύμβουλος του Γερμανικού Φόρουμ για τη Διατήρηση των Φαλαινών και των Δελφινιών (WDSF), το οποίο υποστηρίζει την καμπάνια της ProWal, θεωρεί ότι με τον ένα ή τον άλλο τρόπο τα δελφινάρια βρίσκονται υπό πίεση: Μια εγκατάσταση η οποία δεν είναι σε θέση να εφαρμόσει μια νομική επιταγή για τη χρήση του θαλασσινού νερού θα πρέπει να συμβάλει στη δημιουργία ενός προφυλαγμένου κόλπου, στον οποίο τα ζώα να μπορούν να φιλοξενηθούν με ένα πιο σωστό τρόπο ως προς τη συμπεριφορά. Η δημιουργία ενός τέτοιου ασύλου φαίνεται αναπόφευκτη, σε κάθε περίπτωση, διότι μετά το κλείσιμο των 50 περίπου δελφιναρίων στη Δυτική Ευρώπη οι συνθήκες στα υπόλοιπα δεφλινάρια έχουν γίνει τώρα ασφυκτικές. Μολονότι το δελφινάριο στη Φινλανδία ανακοίνωσε το κλείσιμό του για αυτή την άνοιξη, οι διαχειριστές του βρίσκονται σε προφανή αδυναμία να βρουν περισσότερο χώρο για τη κατάλληλη στέγαση των τεσσάρων δελφινιών. Έτσι το σχεδιαζόμενο κλείσιμο έχει αναβληθεί μέχρι το φθινόπωρο».                

Η ProWal και η WDSF όχι μόνο επιθυμούν να καταδείξουν στο Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο την επικινδυνότητα των χημικών του νερού στα δελφίνια, αλλά και το γεγονός ότι τα επιχειρήματα που έχουν επανειλημμένα προταθεί από τον κλάδο των δελφιναρίων σχετικά με την εκπαίδευση, την επιστήμη και την επιβίωση των ειδών, προκειμένου να δικαιολογηθεί η λειτουργία των εγκαταστάσεων τους είναι μια φάρσα και ένα προκάλυμμα που χρησιμοποιείται για να συγκαλύψει εμπορικά συμφέροντα.  

Ανδρέας Μόρλοκ: «Οι επισκέπτες δεν μαθαίνουν τίποτα σχετικά με τη φυσική συμπεριφορά των δελφινιών στον τεχνητά δημιουργημένο κόσμο των δελφιναρίων, ούτε ενημερώνονται ποτέ ότι τα δελφίνια που έχουν ήδη αλιευθεί από το φυσικό περιβάλλον μεταφέρονται σε αρκετές περιπτώσεις στην Ευρώπη από την Ιαπωνία, αν και όλα τα δελφινάρια αρνούνται επισήμως αυτά τα βίαια, αιματηρά κυνήγια των δελφινιών. Τα επιστημονικά αποτελέσματα που αποκτούνται στα δελφινάρια δεν μπορούν να μεταφερθούν στα άγρια ζώα και επομένως είναι άχρηστα. Σε κάθε περίπτωση, αυτές οι εγκαταστάσεις στην Ευρωπαϊκή Ένωση δεν έχουν τίποτα να κάνουν σχετικά με την επιβίωση των ειδών, διότι κανένα δελφίνι εντός της Ευρωπαϊκής Ένωσης που κρατήθηκε σε αιχμαλωσία δεν έχει ποτέ αφεθεί πίσω στο φυσικό περιβάλλον.  
Στην πραγματικότητα αυτό που κρύβεται πίσω από κάθε δελφινάριο είναι καθαρά τα οικονομικά συμφέροντα. Παρόλο που δεν υπάρχει καθόλου χώρος για περισσότερα ζώα στα Ευρωπαϊκά δελφινάρια, η αναπαραγωγή συνεχίζεται διότι το εμπόριο των δελφινιών είναι ακόμη εξαιρετικά επικερδές. Επίσης, θα παράσχουμε στοιχεία στο Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο που δηλώνουν ότι ένα δελφίνι που γεννήθηκε στην Ιταλία παραδόθηκε σε ένα άλλο δελφινάριο έναντι 366.000 €!                 
Είμαστε πολύ σίγουροι ότι το Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο θα ψηφίσει έναν νόμο για τον τερματισμό των άθλιων συνθηκών στις οποίες φυλάσσονται τα δελφίνια. Οι πρώτοι βουλευτές έχουν ήδη υποσχεθεί την υποστήριξή τους».   





24.07.15 - Tiere, unter anderem Delfine, könnten bald im Athener Zoo nichts mehr zum Fressen haben! Das Delfinarium hat keine Betriebsgenehmigung und wird seit 2011 illegal betrieben! - http://video.tagesspiegel.de/krise-bedroht-tiere-im-athener-zoo.html



07.02.15 - Delfinarium im Attica Zoo (bei Athen/Griechenland) verschwieg Todesfälle bei Delfinen! Verbot der Delfinhaltung beantragt.

Erst nach der Prüfung einer Beschwerde über das Fehlen von Delfinen bestätigte nun das zuständige Veterinäramt, dass in 2012 und 2013 insgesamt 4 Delfine in dem Delfinarium verstorben sind. Neben dem Tod eines erwachsenen Delfins (11 Jahre) wurden von der Zooleitung auch die Todesfälle von drei Nachzuchten (1 Tag bis 2,5 Monate alt) verschwiegen.

Kritisiert wird der Zoo auch dafür, dass immer nur die Geburten und die Vorstellung von jungen Tieren hervorgehoben und die Todesfälle unter den Teppich gekehrt wurden.

In Griechenland entbrannte nun die Diskussion um das einzige Delfinarium im Land. Die Todesfälle offenbaren das Scheitern des Zuchtprogramms für Delfine. Es sei nicht mehr hinnehmbar, dass Delfine in Gefangenschaft unter Stress leiden und sterben. Ein Antrag fordert ein Verbot der Delfinhaltung in Griechenland. - http://www.stokokkino.gr/article/1000000000004051/THanatous-delfinion-sto-Attiko-Zoologiko-Parko-epibebaiose-i-Perifereia





17.01.14 - Dem einzigen Delfinarium in Griechenland, im Attica-Zoo bei Athen, droht die Schließung durch ein neues Gesetz des griechischen Parlaments, welches inhumane Shows mit Tieren verbietet - Der Betreiber versucht mit dem absurden Argument "Bildung" Einfluss auf den Gesetzgeber auszuüben - bisher mit Erfolg - http://dolphinproject.org/blog/post/greece-keeps-ban-on-dolphin-performances





http://filikaki-blog.blogspot.de/2014/01/blog-post.html


http://filikaki-blog.blogspot.de/2014/09/blog-post_74.html



Glatte Lüge!






Während eines Umbaus im litauischen Delfinarium Klaipeda (2010 – 13. September 2013) wurden dem Attica Zoo leihweise sieben Delfine überlassen. Auf einem Schild, welches im Zoo angebracht wurde, stand kurz zusammengefasst, dass kein Delfin ein Wildfang sei und alle Tiere im Delfinarium Klaipeda in Litauen geboren wurden (siehe Foto).  

Dies war glatt gelogen, denn wie uns vorliegende Unterlagen und auch die Bestandsliste von CETA BASE belegen, wurden drei der sieben Delfine im Schwarzen Meer gefangen!


Auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Große Tümmler (EEP) stimmte dem Umzug der „Finland 4“ Delfine in das griechische Delfinarium zu. Das EEP ist ein ominöser und intransparenter Zusammenschluss von kommerziellen Freizeitparks und Zoos, welche Delfine in Gefangenschaft halten - darunter auch die Zoos mit ihren Delfinarien in Duisburg und Nürnberg.  

Foto: Aufgenommen am 24.08.2013 im Attica Zoo Athen






Siehe auch: http://www.ceta-base.org/captive/cetacean/lithuania-sea-museum.html






































September 2013 - Rücktransport der sieben Delfin-Leihgaben nach Kleipeda/Litauen