Wie die tatsächlichen Bestände der Grindwale heute noch sind, ist unbekannt, denn es gibt keine Bestandserfassungen. Fakt ist jedoch, dass die Färöer-Inseln zum Aussterben dieser Art im Nord-Ost-Atlantik beitragen, denn es wird immer ein ganzer Familienverband getötet. Ein einzigartiger Genpool geht jedes Mal verloren. Zudem gibt es heute keine Schulen von mehr als 1.000 Tieren mehr, was an den Fangzahlen von früher und heute feststellbar ist.
29.12.18 - Demo zur Schließung des Attica Zoos in Athen – Vor ein paar Wochen brachen dort zwei Jaguare aus und rissen eine Antilope, bevor sie vom Personal erschossen wurden! - In diesem Skandalzoo starben seit 2012 bereits sechs Delfine! -
20.12.18 - Delfinarien in Mexiko auf Erfolgs- und Erweiterungskurs
Dank der wachsenden Tourismus-Branche boomt die Delfinarien-Industrie in Mexiko.
Allein in dem an der Karibik liegenden Bundesstaat Quintana Roo befinden sich derzeit 24 Anlagen, in denen sich 260 Delfine und 45 Seelöwen in Gefangenschaft befinden. Mehr als zwei Millionen Besucher zählten allein diese Anlagen in Mexiko in diesem Jahr, in denen nach Angaben der Betreiber etwa die Hälfte mit den Tieren interagierten.
Die Touristen spülen so viel Geld in die Kassen der Betreiber, dass sich diese auch im Ausland um neue Delfinarien-Standorte interessieren. Nun wurde ein Park in Argentinien gekauft. Was dort entstehen wird, ist absehbar.
Dass die Delfine nicht von selbst in diese Beton-Gefängnisse sprangen, ist wohl auch jedem Ignoranten klar, der diese Anlagen besucht.
Erschreckend ist, dass es heutzutage fast überhaupt keine Dokumentationen über die Fänge von freilebenden Delfinen in diesem Land gibt! Vieles wird verheimlicht und wirkliche Schutzinteressen stehen in diesem Land hintenan. Die Anti-Delfinarien-Bewegung scheint in diesem Land noch nicht angekommen zu sein!
Niemand weiß genau, wie sich die Fänge auf freilebende Populationen auswirken. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass diese fatal sind, wenn zugrunde gelegt wird, dass bei einem einzigen überlebenden Show-Delfin etwa mindestens 40 andere gefangen worden sind.
18.12.18 - Programm-Hinweis - Tiermythen - Die Kinder des rosa Delfin - Sonntag, 23. Dezember um 19:30 - Arte
"Naturvölker erzählen sich seit Jahrhunderten Märchen über ihre
heimische Tierwelt. Sie verknüpfen die Vergangenheit mit der Gegenwart,
bringen den Kindern die Schöpfung näher, dienen der Erziehung und nicht
zuletzt der Unterhaltung. Dokureihe. Diese Folge nimmt den Zuschauer mit
zu den geheimnisvollen Flussdelfinen im Amazonas.
Der Flussdelfin ist für die Amazonasindianer ein heiliges Tier, der
Bote der Wassergöttin. Obwohl der Indianer Silvio Carallio Romáo schon
früh sein Dorf verließ, um für ein Studium in die Millionenstadt Manaus
zu ziehen, glaubt er fest an die uralten Mythen und Sagen, die sich um
den Boto ranken. Diese besagen, dass ein ertrunkener Mensch zu einem
Flussdelfin wird. Andere erzählen, dass der Amazonasdelfin nachts als
gut aussehender junger Mann im weißen Anzug mit Hut an Land kommt,
Mädchen verführt und dann am nächsten Morgen wieder im Fluss als Delfin
verschwindet. Fakt ist: Der Boto ist ein geheimnisvolles Tier. Wie viele
Flussdelfine es tatsächlich noch gibt, weiß niemand, sie leben in meist
unzugänglichen Bereichen des Amazonas. Doch je öfter Silvio den
Delfinen bei seinen Reisen auf dem wasserreichsten Fluss der Erde
begegnet, umso mehr interessiert er sich für diese Tiere, trifft
Wissenschaftler und andere Menschen, die die Geheimnisse der Botos zu
ergründen und ihr Verhalten zu verstehen versuchen. Jahrtausendelang
haben in Amazonien die uralten Geschichten, der Glaube an die Magie und
das einzigartige Wissen über Tiere und Pflanzen, ein Gleichgewicht
zwischen Mensch und Natur bewahrt. Silvio beginnt sich zu engagieren,
denn er weiß: Der Mensch zerstört den Lebensraum des Botos und damit
auch die Lebensgrundlage der Ureinwohner. Genau das versucht der
38-Jährige zu verhindern."
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Anmerkung ProWal:
Auch Delfinarien tragen zur Bedrohung der freilebenden Boto-Populationen bei!
Der Duisburger Zoo-Direktor, Dr. Wolfgang Gewalt, fing mit einem Team
fünf dieser Tiere in einem Fluss in Venezuela und brachte sie 1975 in
seinen Zoo nach Duisburg, wo sie in einem Becken von gerade mal 40 m2
mit einer max. Tiefe von 2,5 Metern eingepfercht wurden. Schon bald
darauf starben mehrere dieser Tiere - angeblich an "Altersschwäche"!
Seit mehr als 10 Jahren ist "Baby" ganz alleine in einem Pool in diesem Zoo.
Die zuständigen Behörden haben festgelegt, dass nach dem Tod dieses
Tieres keine weiteren Flussdelfine mehr nach Duisburg gebracht werden
dürfen.
Keines der Tiere erlangte jemals wieder seine Freiheit!
An diesem Beispiel erkannt man leicht, dass das Wort "Artenschutz",
welches alle Delfinarien gerne verwenden, nur eine hohle Phrase ist.
Delfinarien tragen nicht zum Erhalt der natürlichen Populationen bei!
18.12.18 - Entsetzlicher Fund an einem Strand in Almeria/Südspanien
An
einem Strand in Almeria wurde ein toter Delfin aufgefunden, der dort
angespült wurde. Besonders perfide ist, dass in den Delfin der Name
„Juan“ eingemeißelt wurde.
Die Behörden nahmen die Ermittlungen auf.
Bisher steht fest, dass der Delfin nicht am Strand getötet wurde und
dass er bei der Namenseinmeißelung bereits tot war. Der Körper weist
jedoch Verletzungen am ganzen Körper auf.
Die Behörden gehen
davon aus, dass Fischer den Delfin getötet haben, weil sie die
Meeressäuger als Konkurrenz ansehen, die ihnen „ihre“ Fische wegfressen
und ihre Netze zerstören würden.
Es bleibt die Hoffnung, dass
der Täter ausfindig gemacht werden kann und er dann hoffentlich auch
seine Lizenz zum Fischen verlieren wird!
Vor zwei Wochen kam es zu einem Vorfall im Attica Zoo in Spata bei Athen, den man sich bildlich eigentlich gar nicht vorstellen kann!
Neben dem Skandal-Delfinarium, in dem seit 2012 bereits 6 Delfine starben, gibt es auf dem Gelände noch einige Gehege, in denen Wildtiere eingesperrt sind. Darunter auch Großkatzen.
Wie nun durch Beobachter zu erfahren war, was dann auch der Eigentümer auf Nachfrage bestätigte, brachen vor zwei Wochen zwei Jaguare aus ihrem wohl schlecht gesicherten Gehege aus und spazierten auf dem Gelände herum.
Offenbar gerieten die Antilopen in Panik und ein Tier wurde von den Geparden anscheinend gerissen und getötet. Eilig rannten Mitarbeiter des einzigen größeren Zoos Griechenlands mit Gewehren herbei und haben die zwei Großkatzen erschossen.
Dies ereignete sich gegen 14.00 Uhr. Der Parkbetreiber behauptet, dass der Vorfall keine Gefahr für die Mitarbeiter und Besucher darstellte, was natürlich erstens eine reine Schutzbehauptung ist und zweitens der Betreiber in der Vergangenheit schon öfters seiner Lügen überführt wurde.
Schon bei einer unserer Recherchen im Mai d. J. fielen uns die unsicheren Gehege für die Tiere auf. Aus einem völlig unzureichend gesicherten Teich entkamen mehrere von der Art her geschützte Schildkröten, die einfach auf den Gehwegen herumliefen. Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad auf dem Gelände unterwegs waren oder auch Zoobesucher hätten diese Tiere verletzen können.
Der Attica Park besaß mehrere Jahre keine Genehmigung für einen Zoobetrieb. Das Delfinarium wurde 2010 illegal errichtet. Nach Zahlung einer Millionenstrafe durfte der Betreiber den Betrieb seines Delfinariums einfach fortsetzen.
Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass der Betreiber auch eine Spende in Höhe von 5.000 € der örtlichen Polizei zukommen ließ. Für was genau, ist unbekannt.
Nach unserer Recherche im November 2017 stellten wir Strafanzeige wegen Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen gegen den Zoo. Die Delfine mussten an einer Show teilnehmen, die gesetzlich verboten ist. Der Betreiber wurde deshalb Ende September 2018 vom Umweltministerium zur Zahlung einer Geldstrafe von 44.360 € verdonnert.
Der Eigentümer des Zoos gab vor wenigen Wochen bekannt, dass er in Heraklion auf Kreta einen weiteren Zoo, fast identisch zu dem in Athen, errichten möchte – womöglich gar mit einem weiteren Delfinarium!
Wir werden alles daran setzen, dass dieser Zoo seine Lizenzen verliert und samt Delfinarium schließen muss
07.12.18 - Superklasse – Der lange Kampf hat sich gelohnt! - Breiter Konsens der meisten Parteien in Kanada – Die Haltung von weiteren Delfinen und Walen in Gefangenschaft ist von nun an verboten! - Die Zucht und die Einfuhr von Meeressäugetieren und auch die Einfuhr von Spermien sind nicht mehr erlaubt, was das mittelfristige aus der vorhandenen Delfinarien bedeutet! - Das Strafgesetzbuch wird nun dahin geändert, dass die Zucht als Verbrechen bezeichnet wird! - Ebenfalls verboten wurde nun auch der Import von Haifischflossen! - Großer Dank den unermüdlichen Tierschutzaktivisten und den entscheidenden Parteien in Kanada! Ihr seid auf dem richtigen Weg und Vorbild für alle Länder, in denen Delfine und Wale in Gefangenschaft gehalten werden! - https://www.disclose.tv/captivity-of-dolphins-and-whales-now-illegal-in-canada-354686?fbclid=IwAR3zvJqH0JxAFo9wmDDvMFN0h4YZ4c0OySQIiMoMQ22T2AOVnXQb_wSkmJI
06.12.18 - Taiwan – Unfassbar, gar verboten und wohl doch gängige Praxis - Skrupellose Fischer töten illegal Delfine auf hoher See, um ihr Fleisch als Köder zu benutzen! - „Delfine besitzen viel Blut, so wie Menschen und es eignet sich hervorragend, um Haie anzulocken“ - Mit Haifischflossen werden gigantische Gewinne erwirtschaftet – Ein einziges Fischerboot der weltgrößten Langleinen-Fischereiflotte kommt mit 400 – 500 Säcken a 70 – 80 kg Haifischflossen in den Hafen Taiwans zurück - Auch Wale werden illegal gefangen und getötet, denn auch ihre Zähne sind selten und gewinnbringende Souvenirs – Schildkröten werden für Medizinprodukte gefangen – All diese Tiere sind vom Gesetz her geschützt, doch wen interessiert das schon auf hoher See? An Land sind die Behörden überfordert und versagen bei den Kontrollen völlig - Video (nichts für schwache Nerven!) - https://vimeo.com/304244172
02.12.18 - Reine Gier! - Neues Delfinarium in Ungarn geplant!
In Budapest soll in dem im Jahr 2000 eröffneten „Meereszoo Tropicarium“ nach dem Willen des Betreibers ein Delfinarium entstehen – das erste in Ungarn! Wie der Direktor des Zoos beteuert, braucht Ungarn im Unterhaltungssektor ein neues Spektakel! Er hat sich bereits mit anderen Delfinarien-Betreibern in Europa und in den USA ausgetauscht und die Pläne scheinen ziemlich konkret zu sein. Weil es verboten ist, weitere Wildfänge in die EU einzuführen, plant der Betreiber die Delfine aus anderen europäischen Delfinarien zu übernehmen und obwohl dieser überhaupt keine Erfahrung damit hat, weitere Delfine zu züchten! -https://dailynewshungary.com/hungary-to-open-its-first-dolphinarium-in-budapest/?fbclid=IwAR2iJGTZJfYqxXBHI-TlxgTDuYFW_DiPZGsH1_Zl3ZgA6UVj0VQ6mntIMeI
28.11.18 - Färöer-Inseln – Von wegen Walfleisch sei nur für den Eigenbedarf!
Gebetsmühlenartig behaupten so manche Jagd-Befürworter und die dänische und färöische Regierungen schon seit Jahren, dass das Fleisch der getöteten Grindwale ausschließlich für den Eigenbedarf der Insulaner verwendet und nicht verkauft wird.
Dies ist natürlich glatt gelogen!
Schon mehrmals dokumentierten wir vor Ort, dass der Grindwalfang durchaus kommerziellen Charakter hat, denn das Fleisch und der Speck der Tiere wurde in Restaurants, auf Märkten und in Geschäften angeboten. Mit dem WDSF zusammen deckten wir gar einen Schwarzmarkt von Privatpersonen für diese Produkte auf!
Zudem gab es illegale Exporte nach Dänemark, die wir durch Strafanzeigen unterbinden konnten. Auch den Verkauf von Grindwalfleisch in einem Luxus-Hotel in der Hauptstadt Torshavn konnten wir unterbinden.
Jedoch lockt das Geld und seit kurzem bietet ein gieriger Händler das Walfleisch und den Speck gar über eine Online-Handels-Plattform im Internet an. Eine Portion mit Fisch, Walfleisch und Speck wird für etwa 200 € angeboten und bei Bestellung in und um der Hauptstadt frei Haus geliefert.
Das Walfleisch und der Speck ist mit Umweltgiften, wie Quecksilber und PCB, angereichert und eigentlich für den menschlichen Verzehr nicht geeignet.
Machen diese Verkäufe weiterhin Schule, dann werden wohl bald an jeder Ecke auf den Färöer-Inseln diese Giftstücke angeboten, was nicht nur die Gesundheit der Färinger selbst, sondern auch die der Touristen gefährdet. In der EU würde das Fleisch und der Speck der Grindwale als Sondermüll behandelt und entsorgt werden!
Fänge von Orcas und Belugas in Russland für die Delfinarien-Industrie hat Folgen
Vor kurzem wurde bekannt, dass es in Russland ein „Wal-Gefängnis“ gibt, in denen sich Orcas und Belugawale befinden. Diese Tiere wurde dieses Jahr gefangen, um der gigantischen Nachfrage von Delfinarien in China nachzukommen.
Internationale Berichterstattungen und Proteste riefen nun auch die staatlichen Behörden in Russland auf den Plan und die Fänge wurden von diesen als völlig ungerechtfertigt und für überzogen befunden. Die Anzahl von 13 gefangenen Orcas wurde nicht genehmigt und die meisten der 90 Belugas sind viel zu jung und deren Fänge wären gesetzlich verboten!
Die Behörden entschieden nun, dass 2019 keine Fang-Genehmigungen für Orcas und Belugawale in den Gewässern im Osten Russlands erteilt werden!
Zudem wird nun geprüft, dass falls es Fänge in Zukunft noch geben sollte, diese nur für wissenschaftliche und nicht mehr für kulturelle oder pädagogische Zwecke bestimmt seien. Damit wären zukünftige Fänge für die Delfinarien-Industrie ausgeschlossen!
Was nun mit den gefangenen 13 Orcas und 90 Belugas geschehen soll, darüber haben die Behörden noch nicht entschieden.
Chinas boomenden Delfinarien-Industrie ist bereit, jede noch so utopische Summe zu bezahlen, um an Delfine und Wale heranzukommen. Belugas werden für sechsstellige Summen gehandelt und auf dem Schwarzmarkt werden Orcas für bereits 6 Millionen US-Dollar angeboten!
Nachdem das griechische Umweltministerium dem Betreiber des Zoos in Spata Ende September wegen Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen eine Geldstrafe zu 44.360 € verdonnert hatte, wehrt sich dieser natürlich dagegen und fordert die Aufhebung der Strafe. Der Betreiber hat noch eine Woche Zeit, um gegen den Bescheid Widerspruch einzulegen.
Hintergrund ist, dass in Griechenland das Vorführen von dressierten Tieren seit 2012 gesetzlich verboten ist. ProWal recherchierte vor einem Jahr in diesem Delfinarium und dokumentierte, dass die Delfine illegal an einer Show teilnehmen mussten und brachte dies zur Anzeige.
Im Mai 2018 brachte Stefan B. Eck (MdEP) dies u.a. bei einem Treffen mit dem damals zuständigen Agrarminister Evangelos Apostolou im Landwirtschaftsministerium in Athen zur Sprache und forderte ein gesetzliches Importverbot für Delfine nach Griechenland.
Im Oktober 2018 stellte die Initiative „Save the Ocean“ bei einer Protest-Aktion im Delfinarium fest, dass der Zoo-Betreiber weiterhin illegal Delfin-Shows anbietet und dokumentierte diese ausführlich.
Abschluss-Bericht - Unterstützung Tierheim in Athen
Liebe Tierfreunde,
die neuen Hundehäuser sind passgenau zusammengebaut und stehen in den Unterkünften. Zeitweise hatte ich echt Zweifel, ob wir das alles stemmen können, aber Dank Eurer Unterstützung gelang es, dass die 50 neuen Hundehäuser jetzt vor dem einsetzenden Winter den Fellnasen zur Verfügung stehen.
Auch klasse, dass nun bei einigen Gehegen ordentliche wetterfeste Überdachungen montiert wurden. Sie sorgen nun dafür, dass die Unterkünfte trocken bleiben und bieten im nächsten Sommer ausreichend Schatten. In der nächsten Zeit sollen noch Feinarbeiten in den Gehegen stattfinden - Einschweißen von neuen Metallträgern, wo es noch nötig ist und das Entfernen von Rost bei den alten Metallstangen und deren neuen Lackierung.
Das Katzengebäude wird nun ebenfalls so ausgestaltet, dass sich die 24 Samtpfoten darin wohl fühlen. Wir hoffen natürlich, dass auch sie ein gutes Zuhause für immer finden werden.
Jenny aus England wird noch weitere Hunde in ihrem Tierheim aufnehmen und diese vermitteln. Die Chance ihres Lebens für viele Hunde und eine enorme Entlastung für das Tierheim in Athen selbst.
Heute traf nun auch die zweite Lieferung an Futter im Tierheim ein. Nun sind die etwa 90 Hunde und 24 Katzen für eine Weile gut versorgt!
Bei unseren beiden diesjährigen Besuchen in diesem Tierheim konnten wir enorm viel helfen, was nur durch Eure Unterstützung möglich war!
Falls es noch weitere News geben sollte, dann werden wir diese auf unseren beiden Seiten auf unserer Webseite veröffentlichen:
Wir werden uns in Athen weiterhin für die Schließung des einzigen Delfinariums Griechenlands im Zoo in Spata engagieren und bei der Regierung ein Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Cetaceen fordern, was das mittelfristige Aus dieses Delfin-Gefängnisses bedeuten würde!
Mit dankbaren und tierfreundlichen Grüßen im Namen aller Beteiligten und natürlich auch von den Fellnasen und Samtpfoten
27.10.18 - Dank der EU! - Rekordumsätze und Rekordbesucherzahlen im Delfinarium in Constanta/Rumänien!
In dem seit 1972 existierenden Delfinarium am Schwarzen Meer wird gefeiert!
Noch nie wurden in seiner Geschichte so viele Besucher gezählt, wie in diesem Jahr - auch die Umsätze stiegen kräftig an.
Vor fünf Jahren recherchierten wir in diesem Delfinarium, welches völlig heruntergekommen war und kaum noch Besucher anlockte. Doch wie kam es zu diesem Wandel?
Es gab einen Umbau in dem Delfinarium und die Europäische Union beteiligte sich über den "Europäischen Strukturfond für regionale Entwicklungen" an den Kosten daran! Fast eine Million € Steuergelder der EU-Bürger wurden dafür ausgegeben, was ein Skandal für sich ist!
Gewusst wie!
Die Anträge für diese Strukturfonds werden in Brüssel wohl nicht so genau geprüft. Auf eine Anfrage hieß es, dass es vieler solche Anträge gibt, deren Verwendungszwecke nicht explizit angegeben werden müssen und ohne großes Nachfragen oder Kontrollen genehmigt werden, was ein weiterer Skandal ist!
Schon seit längerer Zeit steht der Verdacht im Raum, dass genau dieses Delfinarium über den Umweg Peking wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan gekauft hat. Solche Importe in die EU sind eigentlich verboten!
Eine von uns geforderte DNA-Analyse der Delfine wurde von den Betreibern natürlich abgelehnt.
Ceta Base listet die beiden Delfine "Chen Chen" und "Ni Ni" als wildgefangen in Japan auf!
Wir sind nun aus Athen zurückgekehrt. Der Aufenthalt dort war verbunden mit der Unterstützung für das Tierheim, einer Teilnahme einer Demo mit der Forderung zur Schließung des Delfinariums im dortigen Zoo, Besprechungen wegen unserer Anzeige gegen den dortigen Betreiber, die zu einer Geldstrafe von etwa 45.000 € führte, Unterstützung für eine Protest-Aktion von bekannten Tierschutz-Aktivisten im Delfinarium und einem Treffen mit dem Europa-Parlamentarier Stefan B. Eck, der an der gestarteten europaweiten Kampage "End the cage age" im dortigen Gebäude der Europäischen Kommission an einer Konferenz teilnahm. Zusammen mit Stefan wollen wir erreichen, dass die griechische Regierung ein Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine beschließt, was das mittelfristige Aus des einzigen Delfinariums in Griechenland bedeuten würde, in dem seit 2012 bereits sechs Delfine starben.
Auf unserer Rückreise hatten wir noch einen kurzen Abstecher auf Malta eingelegt, um in dem dortigen Delfinarium zu recherchieren und ebenfalls mit bekannten Tierschutz-Aktivisten eine Protestaktion durchzuführen.
Zum Tierheim in Athen:
1.) Hundehäuser
Mit unserem kleinen Team und der Unterstützung der Tierschützer aus dem Tierheim konnten alle 50 Hundehäuser zusammengebaut werden. Mehrere Tage dauerte dies und mehrere Tausend Schrauben sorgten bei manchen für blaue Finger.
Da es absehbar war, dass wir nicht für alle Gehege neue Überdachungen finanzieren können, wurde die Bestellung für die Hundehäuser abgeändert und anstatt einem Spitzdach wurde ein Flachdach bestellt, damit das Wasser vom Regen in eine und nicht in zwei Richtungen in den Gehegen ablaufen kann. Die Flachdächer sind auch dazu geeignet, dass sich die Hunde darauf legen können. Mit dazu geliefert wurden noch 600 Holzleisten, die uns ermöglichten, die Höhe der Häuser variabel zu bauen weil die Hunde ja nicht alle gleich groß sind. Für ganz große oder mehreren Hunde, manchmal kommen trächtige Mütter oder Mamas mit ihrem Nachwuchs ins Tierheim, konnten wir das Material von zwei Hundehäusern miteinander verbinden.
Viele der bisherigen Hundehäuser sind mehrere Jahrzehnte alt und es wurde echt Zeit, dass die Fellnasen neue Unterkünfte bekamen, die sie vor allen Wettereinflüssen schützen. Die Hunde beobachten unser Treiben sehr aufmerksam und mit großer Neugier inspizierten manche von ihnen mit einem Schnuppern ihre neuen Unterkünfte.
2.) Überdachungen
Durch eine großzügige Spende kurz vor Sammlungsende konnten wir nun doch einige Überdachungen für die Gehege bestellen. Das Material für ein Gehege stand bei unserem Besuch bereits zum Probebau zur Verfügung. Um die Stabilität zu testen wurden keine Metallstangen eingebaut, was jedoch nicht überzeugte. Bei schönem Wetter mag diese Konstruktion sicherlich halten, da auch noch ein Mitarbeiter auf dem neuen Dach herumturnte. Bei richtig schweren Stürmen, die Athen in den letzten Jahren öfters heimsuchten, wollten wir das Risiko eines Einsturzes natürlich vermeiden. Die Metallplatten, die mit einer isolierenden Zwischenschicht aus Minerallwolle hergestellt sind, haben doch ein ganz schönes Gewicht.
Wir konnten bei der Firma Material für 3 weitere Gehege kaufen, was vor Ort war und Material für 9 weitere Gehege bestellen. Insgesamt werden also in 13 Gehegen neue Überdachungen installiert. Allesamt erhalten alle Metallstreben, die eingeschweißt werden, damit die Konstruktion alle Wetterverhältnisse standhält.
3.) Tierarzt und Futter
Kurz vor unserer Abreise nach Athen erhielten wir die freudige Nachricht von einem uns bekannten Tierfreund, dass er gerne noch einen vierstelligen Betrag für die Versorgung der Hunde und Katzen spenden möchte. Das Geld wurde am Anfang der Woche, als wir bereits in Athen waren, auf unserem Konto gutgeschrieben.
Wir konnten mit dem bisher gesammelten Geld und dieser Spende mehrere Dinge finanzieren.
Das Veterinäramt, welches bei unserem Aufenthalt im Tierheim auftauchte, bemängelte, dass keine der 24 Katzen gechipt waren. Sie sind zwar alle sterilisiert, haben jedoch keinen Chip und den dazugehörigen Ausweis. Innert einer Frist von 14 Tagen müsste dies gemacht werden. Ansonsten gab es keine Beanstandungen, auch die Bücher über alle Tiere wurden ordentlich geführt. Beim Tierarzt konnten wir die Rechnung für alle Katzen, die nun bald gechipt werden, bezahlen und zusätzlich dort noch ein Guthabenkonto für Notfelle einrichten. Auch konnten wir Medikamente für einen Hund besorgen, der an Epilepsie leidet und diese täglich benötigt.
In einem Baumarkt besorgten wir Material, damit die Fenster im renovierten Katzengebäude abgedichtet werden. Wind und Regen werden nun bald nicht mehr dort eindringen können.
Im Petshop konnten wir Medikamente, Futter, Spielsachen, Katzen-Toiletten, Leinen, usf. bestellen, welche bei einer ersten Lieferung gestern ins Tierheim gebracht wurden. Richtig zugeschlagen haben wir beim Futter, denn die Hunde wurden mangels finanziellen Mitteln bisher nur einmal am Tag gefüttert!
Im Namen von der Tierheimleitung und den Mitarbeitern dort soll ich viele Grüße mit einem riesengroßen DANKESCHÖN an Euch allen, die diese tolle Unterstützung ermöglicht haben, ausrichten.
Zusammen mit dem EU-Parlamentarier Stefan B. Eck und weiteren Tierrechtsaktivisten aus Deutschland und der Schweiz fordern wir von der griechischen Regierung ein ausnahmsloses Importverbot für Cetaceen nach Griechenland, was das mittelfristige Aus für das Delfinarium im Attica Park bedeuten würde!
Hier bei der Auftaktveranstaltung der europaweiten Tierschutz-Initiative "End of the cage age" vor dem Gebäude der Vertretung des Europäischen Parlamentes in Athen.
07.10.18 - Geldstrafe für illegale Nutzung von Delfinen im Attica-Zoo in Athen
Wegen eines Rechtsverstoßes muss der Betreiber des Delfinariums im Attica-Zoo eine Geldstrafe von 44.350 Euro bezahlen.
ProWal stellte im November 2017 bei einer Inspektion im Delfinarium fest, dass der Betreiber die Delfine für reine Show-Elemente eingesetzt hatte. Die Verwendung von Wildtieren für Shows ist laut Gesetz (4039/12) in Griechenland verboten. ProWal stellte Strafanzeige bei den zuständigen Behörden, die nun reagierten und diese illegale Verwendung der Delfine ahndeten.
unsere beiden letzten Spendensammlungen zur Unterstützung für das Tierheim in Athen sind beendet.
Die aktuellen Spendenstände:
Die 50 neuen Hundehäuser, die 4.960 € gekostet haben sind finanziert, bezahlt und kamen vor ein paar Tagen im Tierheim an.
Für neue Überdachungen, welche über die neuen Hundehäuser angebracht werden müssen, wurden 2.604,20 € gespendet. Dieser Betrag reicht nun für Überdachungen für etwa 13 Gehege. Die Paneelen, Metallstreben und das Befestigungsmaterial dazu wurde nun bestellt.
Für neue Kratzbäume und für Schlafkörbe im renovierten Katzenhaus, Futter, Medikamente und einem Guthabenkonto für Kastrationen und zukünftigen Notfellen stehen 420 € zur Verfügung.
Wir danken allen Spendern recht herzlich für die tolle Unterstützung!
Wir werden nun mit einem kleinen Team nach Athen reisen, um den Tierschützern beim Zusammenbau der neuen Hundehäuser zu helfen.
Ein Bericht über die Verwendung der Spendengelder und über die aktuelle Situation im Tierheim erfolgt dann nach unserer Rückkehr.
03.10.18 - Island - Auch die Fangsaison für Finnwale wurde beendet - Nach offiziellen Angaben wurden 146 Finnwale getötet. Die ungeborenen Wale der trächtigen Mutterkühe wurden wohl bei dieser Erhebung nicht berücksichtigt.
Finnwale sind, nach den Blauwalen, die zweitgrößte Art und stehen unter Schutz, was die isländische Regierung nicht arg kümmert. Das Finnwalfleisch soll nach Japan verkauft werden, da es in Island nicht konsumiert wird.
Die Fangsaison für die Zwergwale endete bereits im August. Dabei wurden dieses Jahr sechs Minkwale getötet. Das Fleisch dieser Tiere wird in Island konsumiert. Es wird in Supermärkten und vorwiegend in Restaurants angeboten. Kaum ein Isländer isst heute noch Walfleisch. Touristen sind der Hauptgrund, warum es die Zwergwaljagd heute überhaupt noch gibt!
Noch immer wurde keine Lösung für die vom Betreiber zurückgelassenen Tiere in dem Delfinarium in Choshi gefunden.
Im Inubosaki Marine Park leben heute noch etwa 500 Tiere, darunter der wildgefangene Delfin "Honey", 46 Pinguine und Fische verschiedener Arten.
Vier bis fünf Verwandte des Betreibers kümmern sich um die Fütterung der Tiere. Die monatlichen Kosten für das Futter und für den Strom belaufen sich auf etwa 11.300 €, die zum Teil von einem Betreiber eines Restaurants beglichen werden, welches sich in der Nähe des Delfinariums befindet.
Auch in diesem Bericht wird den Japanern nicht ganz die Wahrheit gesagt. Es wird behauptet, dass die Anlage wegen seinem Alter geschlossen wurde. Wahr ist jedoch, dass in den letzten Jahren kaum noch Besucher in dieses Delfinarium kamen, der Betreiber Pleite ging und seit sieben Monaten untergetaucht ist, ohne sich vorher um den Verbleib seiner Tiere zu kümmern.
Es ist eine Schande, dass sich die Stadtverwaltung vor seiner Verantwortung drückt, denn die Stadt war Eigentümer dieses Delfinariums, bevor sie es an diesen skrupellosen Betreiber veräußerte.
Die etwa 50 Delfinarien in Japan zeigen bislang keinerlei Interesse an der Aufnahme dieser Tiere. Sie sind auch eher daran interessiert, ihrem Publikum Shows mit gesunden Delfinen zu zeigen und damit Geld zu verdienen. Delfine, die nicht an den Shows teilnehmen können, sondern erst gesund gepflegt werden müssen, wie "Honey", kosten nur Geld und die Beschaffung schon abgerichteter Show-Delfine aus Taiji ist eben auch einfacher und lukrativer.
22.09.18 - Ein weiterer Sklave der Delfinarien-Industrie!
Der Loro Park auf der kanarischen Insel Teneriffa verkündet heute in seinem Blog, dass das Orca-Weibchen "Morgan" ein gesundes Baby zur Welt gebracht hat.
Orcas werden in der EU im Loro Park und im Marineland im französischen Antibes in Gefangenschaft gehalten und für kommerzielle Zwecke missbraucht.
Die Japan Times, eine englischsprachige Zeitung mit Sitz in Tokio, hält seine Leser auch für dumm!
Wohlwissend, dass Japan in den letzten Jahren mehrere Hundert wildgefangene Delfine aus Taiji für die boomende Delfinarien-Industrie nach China exportierte, verschweigt die Zeitung diesen wesentlichen Fakt in diesem eigentlich sehr informativen Artikel komplett!
In diesem Artikel wird über die rasant anwachsende Anzahl von Delfinarien in China und über die oftmals dubiose Herkunft der Tiere berichtet.
Mittlerweile gibt es bereits über 60 Anlagen in China, in denen die intelligenten Meeressäuger in Gefangenschaft und für rein kommerzielle Interessen ausgebeutet werden. Monatlich wird eine neue Anlage eröffnet und in den kommenden zwei Jahren sollen gar 36 dieser Tiergefängnisse hinzukommen.
Im November werden zwei Delfinarien zum ersten Mal Shows mit Orcas in China gezeigt.
Orcas und Belugawale werden oftmals illegal gefangen und für Millionen von Dollars verkauft.
Mindestens 15 Orcas aus Russland wurden zwischen 2013 und 2017 nach Informationen der CITES, dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten, nach China importiert. Weitere Importe werden für 2018 erwartet. . Seit 2014 wurden 872 Cetaceen, darunter Wale, Delfine und Tümmler, nach China in Gefangenschaft gebracht.
Derzeit gibt es keine lokalen Regierungsvorschriften oder internationale Standards, um den Handel zu überwachen
In viele chinesischen Delfinarien gibt es Walhaie, Belugas, Delfine und Manta-Rochen. Die Herkunft der Tiere ist oftmals dubios.
Allgemein bekannt in China ist: "Wenn du zu den Fischern hier auf der Insel gehst, dann können sie dir beschaffen, was immer du willst. Sie können dir einen Walhai bringen, sie können dir jede Art bringen, gefährdet oder nicht, weil es keine Kontrollen gibt."
Dass China jedoch der größte Importeuer von wildgefangenen Delfinen aus Japan ist, wird in diesem Artikel mit keiner Silbe erwähnt! Japan exportierte nach Angaben des Finanz-Ministeriums zwischen 2010 - 2017 ganz offiziell insgesamt 406 Delfine nach China!
Wichtige Fakten zu unterschlagen ist sicherlich nichts anderes, als falsch darüber zu berichten!
Über das Warum kann man wohl nur spekulieren.
In Japan gab es in den letzten Wochen und Monaten eine miserable Darstellung der eigenen Delfinarien-Industrie. Viele Medien berichteten über das Schicksal des Delfins "Honey", welcher zusammen mit 46 Pinguinen in einem Pleite gegangenen Delfinarium einfach zurückgelassen wurden und sich bisher keines der über 50 japanischen Delfinarien dazu bereit erklärt hat, die Tiere aufzunehmen. Viele Japaner sind erschüttert und bekommen so langsam mit, was sich in ihrem Land wirklich so alles ereignet. Auch die grausamen Delfin-Treibjagden in Taiji werden thematisiert.
Der Boom neuer Bauten von Delfinarien ist in Japan vorbei. Womöglich wird befürchtet, dass sich in Japan eine wachsende Tierrechtsbewegung entwickelt, welche den Delfinarien im Land den Garaus machen könnte, wie es seit Jahren in der westlichen Welt geschieht (Allein in West-Europa wurden von 90 Delfinarien mittlerweile 60 geschlossen!). Auch könnten die Millionen-Einnahmen durch die Delfin-Exporte gefährdet sein.
Wahre wichtige Fakten zu unterschlagen sind unseriös und schaden dem Image aller Medien. Bleibt zu hoffen, dass eines Tages nicht nur der Niedergang der gesamten weltweiten Delfinarien-Industrie zu vermelden ist, sondern auch der Untergang solcher unseriöser Medien!
20.09.18 - VIDEO - Insider packen aus! - Tote Tiere stapeln sich in den Kühlhäusern! - Einblicke hinter die Kulissen der Delfinarien-Industrie in China - Korruption bei den Behörden machen es den Tierausbeutern einfach - Schlechte Vorbilder für diese Entwicklungen und für dieses Tierleid in China sind die Delfinarien in der westlichen Welt! - http://josweb.co.uk/china-caging-the-oceans-wild-101-east/
20.09.18 - Geschacher um Zuständigkeit im Stich gelassener Tiere in einem ehemaligen Delfinarium in Japan
Die 46 Pinguine und der 18 Jahre alter Delfin "Honey" befinden sich noch immer in dem Pleite gegangenen Aquarium des Inubosaki Marine Park in Japan!
Die Verwaltung der Stadt Choshi gibt sich ratlos und weist jede Verantwortung von sich, obwohl die Stadt das Delfinarium 1954 selbst gebaut und später an einen privaten Betreiber veräußerte, der nach dem Erdbeben 2011 mit einem massiven Besucherrückgang zu kämpfen hatte und seit Monaten untergetaucht ist und seine Tiere im Stich gelassen hatte.
Die Stadtverwaltung inspiziert einmal im Monat die Anlage und behauptet, dass die Tiere weiterhin von Mitarbeitern des Delfinariums gefüttert werden und ihr Gesundheitszustand angeblich nicht besorgniserregend sei.
Seit in Japan bekannt wurde, dass auch in einem ehemaligen und auch Pleite gegangenen Bärenpark die Tiere dort nur mit Essensresten gefüttert wurden, steigt auch das Interesse der Bevölkerung an diesen Tieren in diesem ehemaligen Delfinarium und so einige Japaner machen sich Sorgen, obwohl das Thema Tierschutz in diesem Land bislang kaum in Erscheinung trat und auch in den Medien dort fast nie eine Rolle spielte. 1.500 Briefe und eMails erreichten die Stadtverwaltung in den letzten Wochen und dass der Delfin aus einer früheren Treibjagd in Taiji stammt, war angeblich vielen Japanern nicht bekannt. "Honey" thematisiert somit diese furchtbaren Treibjagden, obwohl ja jedem in Japan einleuchten dürfte, dass die Delfine in den etwa 50 Delfinarien des Landes nicht vom Himmel gefallen sein können!
Wir stehen in Kontakt mit der japanischen Tierschutzorganisation, welche auf das Schicksal der Tiere in dem verlassenen Delfinarium aufmerksam gemacht hatte. Sie bereitet gerade eine weitere Demonstration vor, um das Thema weiterhin in der Öffentlichkeit zu halten und um Druck auf die Stadtverwaltung auszuüben, damit endlich gehandelt wird. Die Tierschützer können und dürfen die Tiere nicht füttern.
06.09.18 - JUHUU - Wir haben es geschafft! - Eisbär PEZOO hat sein Mini-Gefängnis verlassen!
Endlich!
Heute bekamen wir von PETA Deutschland die freudige Nachricht, dass PEZOO vor kurzem sein Mini-Gehege im Delfinarium "Sea World" in Xiaomeisha bei Shenzhen in China verlassen hat.
Der Eisbär, der in Gefangenschaft geboren wurde, war dort ganz allein in einem etwa 30m2 kleinen Betonloch mit einer Pfütze an Wasser eingesperrt. Andauernd war PEZOO den Belästigungen durch die Besucher ausgesetzt und er drehte durch und zeigte schlimme Verhaltensauffälligkeiten. Er biß sich gar selbst und wenn er es hätte können, dann hätte sich PEZOO auch selbst umgebracht!
Eisbären sind zwar von Natur aus Einzelgänger, doch die Aussicht nie mehr einen Artgenossen zu treffen, ist für ein solches Tier unerträglich.
PEZOO wurde vor wenigen Wochen in den Haichang Polar Ocean Park in Tianjin umgesiedelt, in dem er geboren wurde und welches den Eisbären mehr als vier Jahre an das Delfinarium in Shenzhen "vermietet" hatte.
In dem Delfinarium in Tianjin ist PEZOO nun auch mit dem Eisbären YATOU zusammen. Anscheinend soll auch der Eisbär PIZZA in dieser Anlage sein, der vorher in einem Kaufhaus in Guangzhou, in dem es auch zwei Belugawale gibt, in einem Mini-Gefängnis eingesperrt war. Wir können dies nicht bestätigen. Ein Bekannter von uns, der sich um gerettete Hunde in China kümmert, wird Ende Oktober nach Tianjin reisen und diese Anlage besuchen, um mehr darüber herauszufinden.
Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass PEZOO in einen Bärenpark umgesiedelt wird, sind jedoch mehr als froh darüber, dass er dieses Martyrium überstanden hat und sein Mini-Gefängnis verlassen konnte und nun auch nicht mehr alleine ist.
Weitere Hintergründe:
Bei unserer China-Recherche-Tour im Januar 2017 in sieben Delfinarien wurden wir mit viel Tierleid konfrontiert. Besonders am Herzen lag uns ein Eisbär, der elendig leidet und der dringend aus einem Mini-Gefängnis in einen größeren Park umgesiedelt werden musste!
Seit Februar 2014 befand sich der PEZOO in dem Delfinarium „Sea World“ in Xiaomeisha/Shenzhen in China. Der Eisbär war den ganzen Tag über in einer winzigen Zelle aus Beton, Glasscheiben und einem Minipool eingesperrt. Es gab weder Tageslicht noch irgendeine Beschäftigungsmöglichkeit für den Eisbären. Die Besucher klopften ständig an die Scheiben, um ein Selfie-Foto mit ihm zu machen. Nie hatte PEZOO tagsüber Ruhe, was ihn aggressiv machte. Der Eisbär zeigte deutliche Verhaltensstörungen und wirkte depressiv. Die Gefangenschaft war für diesen Eisbären unerträglich.
Nach unseren Recherchen in China starteten wir hier und auf unserer Webseite diese Online-Aktion und wandten uns an die verantwortlichen Behörden.
Es müssen viele an dieser Online-Aktion teilgenommen haben, denn seit ein paar Wochen wurden alle eMail-Adressen der Behörden gesperrt!
Wir wollte jedoch nicht nur die Behörden auf das Schicksal von PEZOO aufmerksam machen, sondern auch die Chinesen selbst, damit sie auch über die Schattenseiten der Delfinarien-Industrie informiert werden.
Weil die meisten Chinesen keinen Zugang zu Facebook, sondern ein eigenes Soziales Medium (WeChat) haben, war es für uns natürlich unmöglich, dies von hier aus zu erreichen. PETA Deutschland bot uns an, sich auch dem Schicksal von PEZOO anzunehmen und sich über ihre Schwesterorganisation PETA Asia auch um eine Umsiedlung zu engagieren. PETA ASIA hat natürlich Zugang zu den sozialen Medien in China und es wurde auch ein Video erstellt, welches bereits nach nur wenigen Wochen von mehr als drei Millionen Chinesen angeklickt wurde!
Wir danken allen Teilnehmern recht herzlich, die sich an unserer Online-Aktion, die nun beendet ist, beteiligt haben! Besonders bedanken wir uns auch bei PETA Deutschland für die freundliche und konstruktive Zusammenarbeit!
Wir werden nun die Recherchen unseres bekannten Tierfreundes Ende Oktober abwarten und sehen, wie die Zustände für die Eisbären in dem Delfinarium in Tianjin sind. Auch PETA Asia bleibt dran und versucht an mehr Informationen heranzukommen.
03.09.18 - Das Schicksal vieler Wale entscheidet sich nun in Florianopolis!
Ab morgen und bis zum 14. September entscheidet sich beim 67. Treffen der Internationalen Walfang Kommission (IWC) in Brasilien, ob Japan mit seinem Vorstoß Erfolg haben wird, das seit mehr als 30 Jahre bestehende kommerzielle Walfangverbot wieder aufzuheben.
Japan versucht schon seit vielen Jahren, korrupte Regierungen durch Beihilfen dazu zu bewegen, stimmberechtigte Mitglieder in der IWC zu werden, welche bei Abstimmungen für die Interessen Japans abstimmen sollen.
01.09.18 - Takataka Malindi - ProWal-Beitrag zum Schutz der Tierwelt an Kenias Küste
Heute führten wir die 3. Strandsäuberung vor dem Fischer-Dorf in Malindi/Kenia durch.
Es wird aufgeräumt! Zum Wohle der Menschen, der Tiere und der Umwelt!
Jedes der 105 Häuser des Dorfes stellte einen Repräsentanten ab, die an dem CleanUp teilnahmen. Gesammelt wurde während der 1,5 Stunden andauernden Aktion der gesamte herumliegende Müll an diesem großen Strand, darunter leider auch wieder Motoröl-Flaschen und erneut auch wieder einige Fischernetze, die uns mächtig Sorgen bereiten.
Der Müll stammt zu 80 % aus dem Meer und zu 20 % von Land. Die Gezeiten spülen angelandeten Müll zum Teil wieder vom Strand ins Meer zurück, was für Delfine, Wale, Schildkröten und Vögel eine enorme Gefahrenquelle darstellt.
Es ist enorm wichtig, dass dieser große Strandabschnitt vom Müll und alten Netzen befreit bleibt, bevor der Wind und die Tide diese ins Meer hinaustreiben! Genau an dieser Stelle strandeten bereits tote Delfine. Ein paar Kilometer weiter, strandete im April ein toter Delfin, dessen Magen voll mit Plastikmüll war!
Heute ist dieser große Strandabschnitt wieder der sauberste Strand in Kenia, worauf alle Beteiligten und natürlich auch wir sehr stolz sind! Der eingesammelte Müll wurde heute der städtischen Müllsammelstelle zugeführt.
Große Tümmler sind dauerhaft vor Ort und seit ein paar Wochen sind auch die Buckelwale dort. Dieser Strandabschnitt vor dem Fischerdorf könnte zudem der wohl noch einzige Ort in Malindi und Umgebung werden, an dem die Schildkröten zurückkehren, um zu laichen. Ein Luxushotel wurde im letzten Laichgebiet in einem eigentlichen Naturschutzgebiet gebaut und davor ein illegaler Steinwall errichtet. Die Riesenschildkröten haben dort keinen Zugang mehr zum Strand und sind von ihrem letzen Laichplatz, der ihnen noch zur Verfügung stand, verschwunden. Unser Strandabschnitt wäre ideal für die Schildkröten, da er kaum von Touristen besucht wird. Es wäre die Rettung für den Bestand der Schildkröten an diesem Teil des Indischen Ozeans!
Im Norden von Malindi gibt es die Initiative am Sabaki-Fluss-Delta. Im Süden gibt es den Marine Park und das Recycling-Projekt in Watamu, welche den angeschwemmten Müll einsammeln. Jedoch fehlte bisher eine solche Sammelstelle direkt in Malindi, dessen Lücke wir nun mit diesem Projekt geschlossen haben. Diese Abschnitte, die sich zusammen auf eine Länge von etwa 20 Kilometer belaufen, müssen flächendeckend und regelmäßig vom Müll befreit werden, wozu wir weiterhin beitragen möchten.
Sorgen bereiten uns, wie bereits erwähnt, die Netze. Sie sind entweder verlorengegangen oder wurden einfach im Meer entsorgt, weil sie kaputt waren. Das müssen wir beenden! Sie sind eine enorme Gefahrenquelle für alle Lebewesen im Meer und auch für die Vögel an Land. Wir haben schon in den letzten Tagen mit Elias, dem Leiter des Dorfes, ausgemacht, dass sie die alten Netze bereits sammeln sollen. In kurzer Zeit waren 13 Netze beisammen. Heute kamen wieder welche hinzu. Wir machten aus, dass wir ihm 500 kenianische Schilling, etwa 4,50 €, für einen Kubikmeter alten Netzen bezahlen werden, wenn diese gesammelt und der städtischen Müllsammelstelle zugeführt werden. Einen Kubikmeter hatten die heute schnell beisammen. Wir sind am überlegen, ob wir eine große Netzsammelaktion machen sollten. Die Fischer im Dorf könnten diese Netze überall in Malindi sammeln. Am Strand, im Hafen und natürlich im Meer. Wenn sie Geld dafür bekommen würden, so würde keiner mehr von ihnen auch nur ein altes Netz mehr im Meer entsorgen. Ganz im Gegenteil, sie könnten damit gar Geld verdienen und würden sie einsammeln. Der Erlös könnte für Anschaffungen in dem Dorf, das ja völlig ohne Strom auskommt oder für die Gesundheit der Bewohner verwendet werden. Dieses Geld müssten wir jedoch erst über eine Spendensammlung zusammenbekommen.
An die Teilnehmer des heutigen CleanUps übergaben wir wieder dieses begehrte Maismehl, aus welchem sie verschiedene Gerichte zubereiten können. Mehr als 200 KG davon wurden heute gerecht verteilt. Es bietet eine Abwechslung zur Nahrung, die sonst fast nur aus Fisch besteht. Zudem gab es auch Brot und für die Kinder Sodas, Biskuits und Süßigkeiten.
Für die fünf Hunde und 14 Katzen des Dorfes besorgten wir erneut Futter, denn sie bekamen bisher nur Fischabfälle zum Fressen.
26.08.18 - Sehr erfreulich! - Südkorea - Erneute Geburt eines ehemaligen Show-Delfins in Freiheit!
"Boksunis" wurde 2009 mit einem anderen Delfin mit einem Netz vor der Küste der Insel Jeju gefangen und in das Delfinarium "Pazifik Land" gebracht, in denen die Delfine als Show-Clowns kommerziell ausgebeutet wurden. "Boksunis" kam anschließend in ein Delfinarium in den Zoo in Seoul.
Ein Urteil des Obersten Gerichtshofes bestätigte die Gefangennahme von mehreren Delfinen als illegal und ordnete an, dass diese Tiere wieder ins Meer zurückgebracht werden mussten. Kein leichtes Unterfangen, denn manche dieser Tiere waren bereits an die 20 Jahre in Gefangenschaft und eine Auswilderung war eine große Herausforderung. Doch es gelang!
Zwei ausgewilderte Delfine brachten bisher Nachwuchs in Freiheit zur Welt und nun wurde auch bei "Boksunis" ein Junges dokumentiert. Jede Geburt dieser Delfine trägt einen großen Beitrag zur Wiederherstellung der Anzahl der Tümmler bei, die in dieser Region stark gefährdet sind. Derzeit sind dort nur noch etwa 100 Tiere am Leben, wie sich ein Professor der Meereswissenschaft äußerte!
Südkoreanische Delfinarien versuchten in der Vergangenheit schon öfters illegal an Delfine aus heimischen Gewässern heranzukommen, um sich die hohen Anschaffungskosten von wildgefangenen und bereits abgerichteten Delfinen aus Taiji/Japan zu ersparen.
Die Haltungsbedingungen in den winzigen Becken südkoreanischer Delfinarien sind miserabel und die Delfine sterben massenweise. In dem Delfinarium "Sea World" in Geoje kommen sie gar nicht mehr hinterher, ihr Prospekt auf dem Laufenden zu halten. In dem Prospekt, welches wir bei unserer Recherche in die Hand gedrückt bekamen, wurde noch ein Bestand von aktuell 16 Großen Tümmlern aufgezählt. Tatsächlich waren nur noch 10 von ihnen am Leben!
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Foto: ProWal - 2018 - Delfinarium "Pazifik Land auf der Insel Jeju/Südkorea, in dem die ausgewilderte Delfindame "Boksunis" mehrere Jahre ihrer Freiheit beraubt gewesen war.Kommerzielles Foto-Shooting nach der Show - "Delfintrainerin" zwingt ängstliches Kind, einen Delfin anzufassen!
16.08.18 - Färöer-Inseln - Erneutes Massaker an hilflosen Delfinen - Heute fand in Havannasund die bereits siebte Grindwaljagd der diesjährigen Saison statt, bei der 87 Grindwale und 12 Weißseiten-Delfine sinnlos abgeschlachtet wurden. - https://nordlysid.fo/tidindi/22925/syslumadurin-fylgid-vid-nordlysinum
10.08.18 - Ein Hohn - Chinas Behörden sprechen mit gespaltener Zunge! - Auf der einen Seite wollen sie die Population des Chinesischen Weißen Delfins mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln schützen und auf der anderen Seite lassen sie es zu, dass China der größte Importeuer von wildgefangenen Delfinen aus Japan und von Beluga-Walen aus Russland für ihre boomende Delfinarien-Industrie ist! - http://www.xinhuanet.com/english/2018-08/09/c_137379199.htm
08.08.18 - Island - Video - Jagd auf gefährdete Wale -
Trotz weltweiter Proteste und eines jahrelangen Walfangstopps macht Island wieder Jagd auf Finnwale. Dagegen laufen nicht nur Umweltschützer, sondern auch immer mehr Isländer Sturm. Denn Whale Watching ist deutlich lukrativer als der Walfang.
29.07.18 - Englands größter Reiseveranstalter Thomas Cook, dem auch Neckermann-Reisen angeschlossen ist, streicht wegen der katastrophalen Haltung von Orcas in Gefangenschaft alle Angebote für SeaWorld und dem LoroPark auf Teneriffa!
Danke Thomas Cook! Mögen sich dieser Entscheidung viele andere anschließen!
28.07.18 - Neuigkeiten über die Zukunft der Delfine im Zoo Barcelona
Weil der Stadtrat von Barcelona beschlossen hatte, sein Delfinarium bis zum Jahresende zu schließen, suchte dieser natürlich eine Lösung für den Verbleib seiner Delfine.
Vor zwei Jahren waren bei unserem Recherchebesuch noch sechs Delfine in dem winzigen Delfinarium. Danach wurden zwei der Tiere an das Delfinarium nach Valencia abgegeben. Die jetzt noch vier verbliebenen Delfine sollen nun offenbar "vorübergehend" auch getrennt werden. Zwei Delfine sollen in ein Delfinarium nach Portugal gebracht und die beiden anderen in eine andere Anlage in der EU untergebracht werden, die bisher nicht genannt wurde.
Vorübergehend deshalb, weil dann zumindest diese vier Delfine in eine betreute Meeresbucht in die USA gebracht werden, wenn diese Anlage fertiggestellt sein sollte. Das Delfinarium in Baltimore, welches ebenfalls seine Delfinhaltung aufgibt und federführend bei diesem Projekt ist, sucht noch nach einem geeigneten Standort, der sich aber an der Küste Floridas befinden soll. Die von Menschen betreute Meeresbucht soll in zwei Jahren für die ehemaligen Show-Delfine bezugsfertig sein, in der die Tiere dann ihren Lebensabend verbringen werden. Derweil werden andere Delfine in den USA und dann wohl auch die vier Barcelona-Delfine auf ihre Semi-Freiheit vorbereitet.
Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass es endlich auch eine solche Anlage im Mittelmeer geben würde, aber die Hürden für die Genehmigungen scheinen im Moment noch zu hoch zu sein. Erfreulich ist jedoch, dass die vier Delfine nicht bis zu ihrem Tod in einem elenden Delfingefängnis verbringen müssen.
Wir danken allen recht herzlich, die sich an unserer Online-Aktion beteiligt haben! Wir freuen uns darauf, dass die vier Delfine bald wieder im Meer sein können!
25.07.18 - Wie trauern Wale, nachdem sie ihr „Baby" verloren haben? Eine trauernde Orca trug ihr totes Baby für mehr als 24 Stunden - https://netzfrauen.org/2018/07/27/orca/
Ihr habt es sicherlich mitbekommen, wie die Feuersbrunst in den letzten Tagen in Teilen Athens gewütet hatte. So viele Menschen sind dabei gestorben und wie so oft bei solchen Katastrophen, berichten die Medien kaum über das Schicksal der Tiere. Doch es gibt sie, Bilder, die verstörend sind. Hunde, die ihr Zuhause verloren haben oder auch Straßenhunde, die sich vor den Flammen retten konnten und nun völlig traumatisiert und teilweise auch verletzt verzweifelt herumirren. Ich möchte Euch diese Bilder hier ersparen.
Wie ich schon gestern gepostet habe, war das Tierheim von diese Feuersbrunst glücklicherweise nicht betroffen. Alle Menschen und Tiere sind wohlauf. Es ist nun durchaus möglich, dass das Tierheim solche Hunde, die alles verloren haben, aufnehmen wird. Das Tierheim nahm schon letztes Jahr verletzte Straßenhunde nach einem Waldbrand auf. Doch das kann nur geschehen, wenn auch diesen Tieren ordentliche Unterkünfte zur Verfügung stehen.
Wir haben uns dazu entschlossen, die 50 neuen Hundehäuser fix zu bestellen. Das geschah gestern. Wir werden diese Woche die Anzahlung von 1.500 € der Herstellerfirma TESIAS in Metsovo in Griechenland überweisen.
Der aktuelle Spendenstand beträgt: 2.010 € - An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle bisherigen Spender!!!
Die 50 Hundehäuser kosten 4.000 € + 24 % Steuer insgesamt 4.960 €. Wir benötigen also noch einen Betrag von 2.950 €, damit die Firma mit der Herstellung beginnen kann.
SPENDEN-AUFRUF
Wer kann, den möchten wir bitten, den geretteten Hunden und Katzen mit einer Spende zu helfen. Jeder EURO ist wichtig, damit die Tiere alle eine wetterfeste Unterkunft bekommen!
Da wir als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt sind, erhalten Sie auf Wunsch eine Spenden-Bescheinigung, die steuerlich geltend gemacht werden kann.
29.07.18 - Englands größter Reiseveranstalter Thomas Cook, dem auch Neckermann-Reisen angeschlossen ist, streicht wegen der katastrophalen Haltung von Orcas in Gefangenschaft alle Angebote für SeaWorld und dem LoroPark auf Teneriffa!
Danke Thomas Cook! Mögen sich dieser Entscheidung viele andere anschließen!
Islands letzter verbliebener Finnwaljäger Kristján Loftsson tötet illegal einen Blauwal! Diese Walart ist international strengstens geschützt, weil die Bestände durch den früheren kommerziellen Walfang kurz vor dem Zusammenbruch standen.
Loftson hat von Islands Regierung keine Genehmigung, die größten Meeressäuger, die es (noch) gibt, zu bejagen und zu töten.
Loftson, der mit einer Fischfabrik und mit dem Verkauf von Walfleisch nach Japan zum Millionär wurde, setzt sich über internationales Recht hinweg. Dieser Mann ist kriminell und muss vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden!
09.07.18
– Am letzten Samstag (07.07.2018) führte die private
Tierrechts-Initiative "Save the Ocean" aus Deutschland im Delfinarium
des Asterix Parks in Paris eine aufsehenerregende Aktion durch, um gegen die
Haltung von Delfinen in Gefangenschaft zu protestieren.
Tierschutzaktivisten
beenden Delfin-Show im Asterix Park Am
Samstag, 07. Juli 2018, kam es im Asterix Park zu einem Zwischenfall.
Tierschützer aus Deutschland und Frankreich protestierten mit Plakaten
lautstark im Delfinarium des Freizeitparks gegen die Haltung von Delfinen in
Gefangenschaft. Jörn
Kriebel, Gründer der Privat-Initiative "Save the Ocean", aus
Deutschland: "Wir wollten mit dieser Aktion die Besucher auf das Leid der
Delfine hinweisen, welches diese jeden Tag erleben müssen. Die Besucher können
nach der Show nach Hause gehen - die Delfine nicht! Der
Asterix Park bietet keine geeignete Umgebung, in denen diese intelligenten und
freiheitsliebenden Tiere artgemäß untergebracht werden können. Es ist nicht
verwunderlich, dass dort bereits mindestens 12 Delfine, darunter auch fünf
Wildfänge, gestorben sind. Alle Delfine erreichten kein hohes Alter. Wir
fordern den Betreiber auf, das Delfinarium aufzugeben und sich an der
Errichtung einer von Menschen betreuten Meeresbucht für ehemalige Show-Delfine
zu beteiligen. Ein Sanctuary für ehemalige Show-Belugawale entsteht gerade in
Island und wird in 2019 eröffnet. Für die Delfine aus dem Asterix Park, welche
auch in Mexiko, Kuba und den USA dem Meer entrissen wurden, wäre eine solche
betreute Meeresbucht in der Karibik vorstellbar. Nach jahrelanger kommerziellen
Ausbeutung und den vielen Todesfällten ist das der Betreiber den acht
verbliebenen Delfine schließlich auch schuldig! Delfinarien
sind nicht mehr zeitgemäß und haben auch keine große Akzeptanz mehr. In
West-Europa wurden von 90 Delfinarien bereits 60 wieder geschlossen." Die
Protestaktion führte dazu, dass die Show abgesagt wurde und alle Besucher das
Delfinarium verlassen mussten. Die Delfine wurden zu keiner Zeit gefährdet. Die
Tierrechtsaktivisten erhielten ein Hausverbot und feierten diese Aktion als
Erfolg und als einen wichtigen Etappensieg auf dem Weg zur Schließung dieses
Delfinariums. In Frankreich existieren neben dem Asterix Park noch Delfinarien
in Nantes, Antibes und im Überseegebiet Französisch-Polynesien.
05.07.18 - Es ist passiert - Das nächste Land in Afrika hat ein Delfinarium!
Das "Agadir Dolphin World" in Marokko hat seinen Betrieb aufgenommen. Die Delfine stammen aus Russland. Woher genau und ob die Tiere zuvor in Taiji gekauft wurden, ist noch unbekannt.
Damit hat Afrika nach Südafrika und Ägypten nun mit Marokko wieder drei Länder, in denen Delfine für kommerzielle Zwecke ausgebeutet werden. Das Delfinarium im Friguia-Park in Tunesien wurde im August 2016 wegen der Tourismusflaute geschlossen.
Es ist sehr bedauerlich, dass nun in Agadir dieses Delfin-Gefängnis gebaut werden konnte. Schon vor Jahren wurden diese Pläne dafür bekannt und es gab Online-Aktionen dagegen, an denen sich leider kaum jemand beteiligte! Hoffentlich machen wenigstens die Touristen einen großen Bogen um diese neue Hölle für Delfine!
05.07.18 - Was für eine Schande und ein Verbrechen gegen die Natur der Delfine!
"Femke", ein Wildfang, die 1984 in den Gewässern vor Florida ihrer Familie entrissen wurde, leidet sehr in Gefangenschaft. Sie ist verzweifelt und hat sich bereits aufgegeben.
Die Delfindame, die sich auch von ihren Artgenossen distanziert hat, ist in einem der vier Delfinarien Frankreichs, im Asterix Park bei Paris, eingesperrt und wird ihre Freiheit im Meer nie mehr erleben.
Lasst uns die Generation sein, welche diese Tiergefängnisse allesamt schließen wird!
Dies ist die neue Schutzzone für die Wanderungen von Delfinen und Walen zwischen den Balearen und dem spanischen Festland.
In dem nun geschützten Gebiet verläuft die Wanderroute der Finnwale zu ihren Nahrungs- und Fortpflanzungsgebieten im nördlichen Mittelmeer. Die Region bietet auch Lebensraum und Nahrungsgründe für viele andere Wal- und Delfinarten wie Pottwale, Große Tümmler, Streifendelfine, Grindwale und Cuvier-Schnabelwale. Auch weitere Tierarten wie Meeresschildkröten oder Seevögel werden davon profitieren. In diesem Gebiet, welches mehr als 46.000 km2 umfasst, ist es nun auch verboten, nach fossilen Brennstoffen zu suchen.
30.06.18 - Spanien errichtet ein Meeresschutzgebiet im Mittelmeer für die Wanderungen von Walen und Delfinen zwischen den Balearen und dem Festland. In diesem Gebiet, welches mehr als 46.000 km2 umfasst, ist es nun auch verboten, nach fossilen Brennstoffen zu suchen. -
29.06.18 - Illegales Fischernetz tötet Delfin einer vom Aussterben bedrohten Art in Kambodscha!
Laut einer Studie hat sich der Bestand der Irawadi-Delfine im Mekong von 80 in 2015 im Jahr 2017 erfreulicherweise leicht auf 92 Tiere erhöht. In 2018 gab es vier Geburten und zwei Todesfälle.
Jeder einzelne Verlust dieser Fluß-Delfine kann durch einen fehlenden Genpool zur Folge haben, dass diese Art in Kambodscha vollends ausstirbt.
28.06.18 -Thailand - So muss eine Rettung verlaufen - Nach einer Strandung einer Delfinmutter mit ihrem Baby wurden die beiden nach einer kurzen Reha wieder ins Meer zurückgebracht - In manchen Ländern warten nur Geschäftemacher auf solche Gelegenheiten und behalten gestrandete Meeressäuger länger als notwendig in Gefangenschaft, um sie dann kommerziell für Shows zu missbrauchen und auszubeuten - http://www.nationmultimedia.com/detail/around_thailand/30348762
Alle von Sebastian Margenfeld und von mir vor einem Jahr aus einem Schlachthaus in China geretteten Hunde sind in Deutschland - auch der Welpe, der nach der Rettung in der Auffangstation zur Welt kam. Einige der Hunde haben bereits einen tollen Platz gefunden und einige Wauzis haben die Aussicht auf einen solchen. Diese Hunde sind momentan noch auf guten Pflegeplätzen von Sebastian untergebracht.
Sebastian und ich haben unser Versprechen, welches wir den geretteten Hunden gegeben haben, eingelöst. Sie werden alle ein gutes Leben in Deutschland haben.
An dieser Stelle ein dickes DANKESCHÖN an alle Spender, die es ermöglicht haben, dass die Hunde hier sein können!
Wie Ihr ja alle wisst, geht das Schlachten und Essen der Hunde und Katzen in China weiter.
Sebastian und ich haben unser gesamtes Material, was wir über diese Massaker haben, dem Abgeordneten des EU-Parlamentes Stefan Eck gegeben. Stefan hat uns zugesichert, dass er und sein Team dieses Material sichten und es auszugsweise den Mitgliedern im Parlament zeigen werden. Es sind Aufnahmen dabei, die wir nie veröffentlicht haben, so brutal sind sie. Dieses Doku-Material wird ganz sicher dazu führen, dass in Brüssel viele Tränen vergossen werden! Ziel ist, dass auf politischen Weg versucht wird, dass das Essen der Hunde und Katzen in China gesetzlich verboten wird.
Wir haben große Hoffnung, dass dies, wie z.B. in Taiwan, auch geschehen wird.
Ihr selbst könnt Euch auch an diesem Ziel beteiligen und bei unserer Online-Aktion mitmachen.
Einen vorformulierten Text und die eMail-Adressen der Verantwortlichen stehen in unserer Gruppe zur Verfügung.
20.06.18 - Update zur ProWal-Kampagne zur Schließung eines Delfinariums im Hyatt-Hotel Ziva in Cancun/Mexiko -
Wir haben nun alle relevanten Hotel-Vermittler und Reiseveranstalter (fast 100) gebeten, die Hyatt-Hotels aus ihren Angeboten zu streichen, solange sich noch Delfine in dem Hyatt-Hotel Ziva in Cancun befinden.
Darüber haben wir nun auch alle Hyatt-Hotels und auch die Zentrale informiert.
Im Delfinarium in Odessa in der Ukraine musste eine trächtige Delfindame an der Show teilnehmen. Hunderte Besucher wurden Zeugen, wie ein Wildfang aus Japan während der Show ihr Kalb zur Welt brachte. Der Mutter wurde jedoch keine Zeit gegeben, damit sich diese um ihr Baby kümmern konnte und musste zuerst die Show-Einlagen absolvieren und beenden!
In diesem Delfinarium beobachteten wir in 2014 selbst, wie ein Delfin, ebenfalls ein Wildfang aus Taiji, ein Selbstmordversuch unternahm! Der Delfin versuchte sich selbst zu ertränken, indem er einfach zu Boden sackte und keine Luft mehr atmen wollte! Nur durch das beherzte Eingreifen eines Belugawals, der sich im gleichen Becken befand und die Situation erkannte, rettete dem Delfin das Leben. Der Weißwal tauchte unter den Delfin und trieb ihn an die Wasseroberfläche, damit er atmen konnte.
Weitere Infos über dieses Delfinarium auf unserer Webseite unter:
In dem Bericht oben steht, dass sich aktuell weltweit 2.360 Meeressäuger in Gefangenschaft befinden. Darunter sind etwa 2.000 Delfine, 227 Belugawale und 53 Orcas. Mehr als 5.000 Meeressäuger starben in Gefangenschaft seit den 50er-Jahren.
Wie viele Delfine beim Fang und beim Transport in diese Betongefängnisse gestorben sind, wird wohl eines der dunkelsten Geheimnisse dieser kommerziellen Ausbeuter-Industrie bleiben.
Polnische Fußball-Nationalmannschaft besuchte gestern das Delfinarium in der russischen Schwarzmeerstadt Sotchi, in dem sich auch wildgefangene Delfine aus Taijibefinden.
Was halten Sie davon? Gerne können Sie per eMail Polens Fußballverband Ihre Meinung darüber mitteilen.
12.06.18 - Protest von Isländer gegen die Finnwaljagd
Hintergrund:
Nach zwei Jahren Pause erneute Finnwaljagd in Island!
Obwohl immer mehr Isländer gegen den Walfang sind und die Art als bedroht eingestuft ist, beginnt im Juni erneut die Finnwaljagd.
Kristján Loftsson, Eigentümer der Firma Hvalur und mehrfacher Millionär, ist der einzig verbliebene Walfänger in Island, der Jagd auf die bedrohten Finnwale macht.
Die Fangqoute für dieses Jahr beträgt 161 Tiere dieser zweitgrößten Walart.
Finnwalfleisch wird in Island nicht verkauft oder gegessen und ist nur für den Export nach Japan bestimmt.
Von Trump und auch von Abe nicht anders zu erwarten. Für Japans Regierung scheint der Plastikmüll im Meer eh ein Segen zu sein, da er die Konkurrenten für die Fischer beseitigt. Japans Walfang-Lobby, welche von der Regierung unterstützt wird, bezeichnet die Wale als "Kakerlaken der Meere!"
01.06.18- Finanzdrama des Delfinariums im holländischen Harderwijk - Erneute Millionenverluste Die finanzielle Situation des bekannten Meerestierparks ist dramatisch. Im Geschäftsjahr 2015/2016 musste das Delfinarium erneut Verluste in Millionenhöhe hinnehmen. Dies geht aus einem Finanzbericht hervor, der kürzlich bei der Handelskammer eingereicht wurde. Der Nettoverlust betrug fast 2,8 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte das Delfinarium noch einen Verlust von 3,9 Millionen Euro zu verzeichnen.DasEigenkapital verringerte sich von 4,3 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro.DieZahl der Mitarbeiter sank von 173 im Jahr 2015 auf 117 im Jahr 2016. DieVerluste sind besorgniserregend, aber der Besitzer des angeschlagenen Parks hatversprochen, dass das Delfinarium vorerst keine finanziellen Probleme haben wird. "Das Management garantiert im kommenden Jahr alle finanziellen Verbindlichkeiten, Verpflichtungen und Zusagen im Falle eines finanziellen Engpasses." Das Delfinarium veröffentlichte für 2017 keine Besucherzahlen. Laut Van de Hoef istes "absurd und nutzlos", diese Zahlen zu veröffentlichen, weil Konkurrenten oft betrügen. https://www.looopings.nl/weblog/10161/Dolfinarium-Harderwijk-lijdt-weer-miljoenen-euros-verlies.html
30.05.18 - Japan tötet über 120 schwangere Wale für "Forschung" - Japans"wissenschaftlicher" Walfang in der Antarktis ist nicht nur illegal, sondern ein Verbrechen an wehrlosen Tieren, was von der internationalen Staatengemeinschaft toleriert und nicht sanktioniert wird - von den 333 getöteten Walen, waren 122 Weibchen schwanger! https://www.rtl.de/cms/japan-toetet-ueber-120-schwangere-wale-fuer-forschung-4170153.html
24.05.18 - Abriss des Delfinariums in Tel Aviv - Interessante Hintergründe!
"1981 hatte der markante Bau seine Pforten für die Städter als das geöffnet, was sein Name verhieß: ein Wasserpark mit Delfinshow. Das Land war von der israelischen Landbehörde (ILA) gepachtet. Damit sich der Architekt Nachum Zolotov den Traum erfüllen konnte, lockte er in- und ausländische Investoren an.
Doch die Geschäftspartner aus Südafrika mit Beziehungen zur Mafia waren mehr an Geldwäsche denn an Kunststücken von Flipper interessiert. Als der Skandal publik wurde, verließen sie das Projekt. Dem Delfinarium ging das Geld aus. Schon 1985 schloss der Wasserpark seine Pforten."
In der tschetschenischen Hauptstadt Grosny wurde vor ein paar Tagen ein Delfinarium eröffnet.
Die vier männlichen Delfine im einzigen Delfinarium im Nordkaukasus stammen aus einem Delfinarium in Russland, das als Aufkäufer von wildgefangenen Delfinen im japanischen Taiji bekannt ist.
Das Delfinarium, welches sich in einem Freizeitpark befindet, scheint nicht sehr groß zu sein, denn es fasst "nur" 665 Besucher.
Neben der Delfin-Show wird auch die Teilnahme an der sinnlosen Delfintherapie angeboten.
22.05.18 - - Alle Proteste wurden ignoriert. Nun sterben die Delfine!
Das Delfinarium in Scottsdale/Arizona wurde im Oktober 2015 nach vielen kontroversen Diskussionen und Protesten dennoch eröffnet.
Acht Delfine wurden dort für rein kommerzielle Interessen in die Wüste gebracht.
Stetig hoben die Betreiber die Wissenschaft, die Bildungsmöglichkeiten, die erfahrene Mannschaft und die guten Bedingungen hervor, in denen die Delfine dort leben dürften. Natürlich waren das alles nur vorgeschobene Pseudo-Argumente, um nur ein Ziel zu verfolgen - so viel Geld mit den Delfinen zu scheffeln wie nur möglich!
Wie gut es den Delfinen dort wirklich ging, zeigen diese beiden Todesfälle!
Nach nicht einmal zwei Jahren Betrieb starb "Bodie", der nur sieben Jahre alt wurde.
Am Dienstag Morgen starb nun "Alia". Sie wurde nur 10 Jahre alt.
Katastrophale Zustände und etliche Todesfälle im Delfinarium des Athener Attica Zoo
Der Delfin-Dompteur Robert Gojecta, Zuchtbuchführer des EEP im Delfinarium des Athener Attica Zoo, desinfiziert weder seine Straßenschuhe noch seine Hände beim Präsentieren einer „seiner" sieben Delfine.
Es verwundert kaum, dass in dem katastrophalen Delfinarien in Athen seit 2010 sechs Delfine verstorben sind.
Die Delfinarien in Duisburg und Nürnberg bezeichnete Gojecta uns gegenüber als "terrible" und „horrible" (furchtbar und schrecklich).
Zeitweise hatte der Athener Zoo ab 2013 keine behördliche Genehmigung das Delfinarium zu betreiben und hielt sich aber nicht an die rechtlichen Vorgaben.
Ein Delfin weist üble Verletzungen auf.
Spielzeug für die Delfine wird in einem Holzschuppen gelagert und kommt kaum zum Einsatz.
Foto (v. lks.): Zoodirektor Jean-Jacques Lesueur und Delfin-Dompteur Robert Gojecta mit Stefan B. Eck MEP und Jürgen Ortmüller (WDSF).
KEIN DELFINARIENBESUCH!!! - außer zur Dokumentation von Missständen wie hier!
Unter einem Vorwand gelang es ProWal 2012, als erste Organisation überhaupt, in einem Militärstützpunkt in der Ukraine zu recherchieren, in dem Delfine in Gefangenschaft gehalten wurden.
50 Jahre lang wurden wildgefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer für militärische Zwecke in der Kosakenbucht in Sevastopol auf der Krim ausgebildet. Unter anderem auch zum Aufspüren von Minen, Töten von feindlichen Tauchern oder als lebende Torpedos. Den Delfinen wurden Sprengladungen auf ihren Köpfen montiert, mit denen sie feindliche Schiffe hätten angreifen müssen.
Die Anlage in Sevastopol hatte einen Freibrief und fing für sein jahrzehntelanges militärisches Programm Hunderte Delfine aus dem Schwarzen Meer.
Aus Geldmangel wurde ein kleiner Teil des strengbewachten Militär-Areals zugänglich gemacht, um zivilen Personen das "Schwimmen mit Delfinen" und die sinnlose "Delfin-Therapie" anzubieten.
In dem Militärgelände gab es zwei Anlagen, in denen wildgefangene Delfine eingesperrt waren. In einer Anlage wurde die sinnlose Delfin-Therapie und das Schwimmen mit Delfinen angeboten. Sechs Tiere waren in kleinen Gehegen untergebracht. Das Schwimmen mit Delfinen kostete damals für 10 Minuten 50,- €. Für die Ukrainer war das ein halbes Vermögen, wenn man das Durchschnittseinkommen von etwa 150,- € im Monat betrachtet. Die Gewinne aus dieser kommerziellen Ausbeutung von Delfinen floßen in eine zweite Anlage auf dem gleichen Gelände, in der sich damals zehn weitere Delfine befanden. Diese Tiere wurden für die ukrainische Marine als Kampf-Delfine ausgebildet.
Wir intervenierten mehrmals beim Umweltministerium in Kiew, damit diese katastrophale Anlage geschlossen wird. Mit Erfolg! Das Verteidigungsministerium kündigte an, dass diese Ausbildungsstation für Kampf-Delfine in Sevastopol bis zum 31. März 2014 geschlossen wird!
Die militärische Anlage in Sevastopol hatte zudem noch eine Kooperation mit einem Delfinarium in Karadag, in dem früher ebenfalls Kampf-Delfine für das Militär ausgebildet wurden. Heute dient diese völlig heruntergekommene Anlage in Karadag als öffentliches Delfinarium, in dem Touristen Delfin-Shows angeboten werden und immer noch wildgefangene Delfine für Shows abgerichtet und auch ins Ausland, unter anderem in die Türkei, verkauft werden.
ProWal-Video - Unter "wissenschaftlicher Leitung"- Tierunwürdige Zustände im Delfinarium in Karadag - Ukraine - August 2012 -
Im März 2014 kam es zur Annexion der Krim durch Russland und die Kampf-Delfine fielen in den Verantwortungsbereich des russischen Militärs, welche das Programm leider fortsetzte.
Wir sind sehr bestürzt über diesen so tragischen Ausgang, denn manche dieser Delfine waren ihrer Freiheit so nah!
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Weitere Informationen auf der ProWal-Webseite unter:
16.05.18 - Heute beginnt der Abriss des Delfinariums in Tel Aviv!
Es wird etwa zwei Monate dauern, bis die Trümmer dieses ehemaligen Delfingefängnisses beseitigt sind. Anstelle des Gebäudes wird die Gemeinde einen städtischen Küstenpark, ein Wassersportzentrum und eine öffentliche Promenade am Strand bauen.
Das Delfinarium wurde geschlossen, nachdem sich 2001 ein Selbstmordattentäter in einer Warteschlange vor der Disko "Dolphy" in die Luft sprengte und dabei 21 Menschen mit in den Tod riss.
11.05.18 - Eklat und politischer Erfolg zur Delfinhaltung im Attica Zoo in Athen - WDSF-Abschlussbericht
Unsere Aktionstour in Athen gegen die katastrophale Delfinhaltung im Attica Zoo begann am Samstag, den 05. Mai, mit einem Eklat und endete am Montag, den 07. Mai 2018, mit einem politischen Erfolg.
Vor unserer Demo vor dem Athener Zoo am Sonntag, den 06. Mai, wollten wir zusammen mit dem EU-Abgeordneten Stefan B. Eck, seiner Assistentin Sandra Gabriel, dem Geschäftsführer von ProWal, Andreas Morlok, und den deutschen Tierschützern Suzanne und Henry Pucher sowie Anita Hansen das Delfinarium im Athener Attica Zoo inspizieren.
Wir wurden, nachdem wir bereits den Eintritt bezahlt hatten, von dem Zoodirektor Jean-Jacques Lesueur, dem Delfintrainer Robert Gojceta und deren Zoo-Crew direkt hinter dem Eingang abgefangen. Insbesondere aufgrund der intensiven Kritik von Andreas Morlok, der das Delfinarium im letzten November inspiziert hatte und einen YouTube-Film über die katastrophalen Hintergründe des Delfinariums veröffentlicht hat, wurden wir aufgefordert, den Zoo wieder zu verlassen. Kameraaufnahmen wurden uns untersagt und mit vorgehaltener Hand gestört. Wir haben trotzdem die Situation gefilmt und fotografiert.
Nach lautstarken Diskussionen und dem Vorzeigen des EU-Parlamentsausweises von Stefan Eck und seiner Assistentin wurde letztendlich „nur" Andreas Morlok aus dem Zoo verwiesen. Wir anderen durften unter Aufsicht des Zoo-Direktors und des Delfintrainers die Delfin-Show besichtigen und fotografieren. Offenbar im Hinblick auf den diplomatischen Status von Stefan schwenkte der Zoodirektor mit seinem Delfindompteur um und beide gaben uns bereitwillig Auskunft zur Delfinhaltung in ihrem Zoo.
Der Zoodirektor Lesueur teilte uns mit, dass er das Delfinarium sofort schließen würde, wenn es eine betreute Meeresbucht für die Delfine geben würde, was aber derzeit nicht der Fall sei (s. unsere Pressemitteilung). Das einzige Weibchen der sieben Delfine wolle er am liebsten sofort wieder los werden, da es sich permanent von der Delfingruppe separieren würde. Wie wir dokumentieren konnten (s. Fotos) hält sich das Delfinweibchen nach der Show in einem kleinen Minibecken der Anlage auf. Ein Delfin zeigte schwere Verletzungen an der Finne und den Flippern (Flossen) auf, die er angeblich bereits seit 11 Jahren hätte. Alle Delfine hatten Beißspuren am ganzen Körper, die durch Rangkämpfe in der kleinen Betonanlage stammen.
Lesueur sagte, dass er bei einer Schließung der Anlage kein Personalproblem bekommen würde, da von insgesamt 70 Mitarbeitern/innen lediglich vier für das Delfinarium zuständig seien. Vermutlich würde der Delfintrainer Robert Gojceta seinen Job verlieren. Gojceta äußerte gegenüber dem WDSF-Geschäftsführer, Jürgen Ortmüller, dass die beiden Delfinarien in Duisburg und Nürnberg „terrible und horrible" (furchtbar und schrecklich) seien. Er sei allerdings Stolz auf das Athener Delfinarium.
Am nächsten Tag hatten wir unsere Demonstration vor dem Attica Zoo mit über 80 Tierschützern überwiegend aus Griechenland gegen die Delfinhaltung. Hunderte von Besuchern erhielten Info-Flyer und einige drehten mit ihrem Auto um, weil sie das Tierleid durch ihren Besuch nicht unterstützen wollten.
Am Montag hatte Stefan Eck dann terminierte Treffen aufgrund der Delfinschutzinitiative von ProWal und WDSF mit dem griechischen Landwirtschaftsminister Evangelos Apostolou und Mitgliedern des parlamentarischen Umweltausschusses. Eck forderte eine politische Lösung der Delfinhaltung, die seines Erachtens gegen bereits bestehende Gesetze verstoße. Apostolou beauftragte noch während des Gesprächs mit Eck den griechischen Parlamentarier Giorgos Dimaras, der als tierfreundlich gilt, mit dem Entwurf eines neuen Gesetzesvorschlags zur Delfinhaltung. Eck erfuhr inzwischen aus gut informierten Kreisen, dass darüber bereits direkt nach der Sommerpause im Parlament beraten werden soll.
Alles in allem war die Delfinschutzaktion in Athen ein voller Erfolg gegen die Delfinhaltung. ProWal, WDSF und der griechische Panhellenische Tierschutzverband fordern den Stopp der Delfin-Shows, ein Delfin-Importverbot, ein Nachzuchtverbot und das Verbot weiterer Delfinarien. Damit wäre die Delfinhaltung auch in Griechenland beendet. Bisher ist es ProWal und WDSF durch intensive und kooperative Interventionen europaweit gelungen, acht Delfinarien zu stoppen.
Sollte es in Griechenland keine politische Lösung geben, werden die Organisationen europaweit einen Boykottaufruf gegen Griechenland starten, der zu erheblichen Einnahmeverlusten in der für das Krisenland so wichtigen Tourismusbranche führen könnte.
11.05.18 - Stefan Bernhard Eck (MEP)
Mission Griechenland in Sachen Tierschutz (Teil 5)
Erfolgreicher Abschluss - „Mission accomplished“: Treffen mit Landwirtschaftsminister Evangelos Apostolou und verschiedenen Parlamentsabgeordneten
Am Montag, den 07.05.2018, standen zwei Gesprächsrunden mit hochrangigen Politikern auf der Agenda. Die Treffen kamen durch die Bemühungen von Olga Kikou (Compassion in World Farming), mit der Stefan Eck auch in Brüssel zusammenarbeitet, und Maria Manta (seine politische Fraktionsberaterin) zustande, die auch beide an den Gesprächen teilnahmen.
Als erstes Treffen war ein einstündiges Gespräch mit dem griechischen Agrarminister Evangelos Apostolou im Landwirtschaftsministerium anberaumt.
MdEP Stefan Eck machte zu Beginn in seinen Ausführungen darauf aufmerksam, dass Griechenland im Jahr 2012 mit dem Gesetz 4039/2012, Artikel 12, 13 und 14, das Vorführungen von dressierten Tieren verbietet, eine Vorreiterrolle in der EU eingenommen habe und auch weltweit das zweite Land war, in dem Tierdressuren zu Unterhaltungszwecken ausnahmslos untersagt wurden. Er erläuterte dezidiert, warum das Delfinarium eindeutig ein Verstoß gegen das Gesetz 4039/2012 darstelle und daher eine kurz- bis mittelfristige politische Lösung unumgänglich sei, da ein Gesetzesverstoß von der Regierung offensichtlich gebilligt werde, was die Glaubwürdigkeit zuständigen Ministerien und der Regierungspartei (Syriza) unterminiere.
Danach gab er zu bedenken, dass ein Boykott Griechenlands als Urlaubsdestination durch enttäuschte europäische Tierfreund*innen zu enormen Einnahmeverlusten in der für das Krisenland so wichtigen Tourismusbrache führen könnte. Ein nicht unbemerkt gebliebener Wink mit dem Zaunpfahl!
Auf jeden Fall sollte sich die Regierung dafür entscheiden, den Bau weiterer Delfinarien zu verbieten und ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine nach Griechenland zu erlassen. Daneben seien Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung der bereits geltenden Gesetze unumgänglich, insbesondere im Hinblick, ob es sich bei den Delfinvorführungen tatsächlich um ein Bildungsangebot für die Öffentlichkeit handele oder um Vorführung zu Unterhaltungszwecken.
Das zweite Thema waren die griechischen Streunertiere. MdEP Stefan Eck drängte eindringlich darauf, endlich ein tierfreundliches und effektives Populationsmanagement auszuarbeiten und schnellstmöglich umzusetzen, da neben ethischen und wirtschaftlichen Aspekten auch der öffentlichen Gesundheit Rechnung getragen werde müsse und ein Ausbruch von Tollwut innerhalb der Straßenhundepopulation jederzeit möglich sei. Im Verlauf der Diskussion machte der EU-Abgeordnete unmissverständlich deutlich, dass Griechenland sein „Streuner-Problem“ nur mit Unterstützung inländischer und ausländischer NGOs lösen könne und dies bei einer zukünftigen Gesetzgebung berücksichtigt werden müsse.
Abschließend schnitt Stefan Eck die tierquälerische Käfighaltung von Nutztieren an, was auch durch eine in Kürze geplante Europäische Bürgerinitiative in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wird.
Dann die große Überraschung: Landwirtschaftsminister Apostolou beauftragte im Beisein von Stefan Eck, den als tierfreundlich einzustufenden griechischen Parlamentarier Giorgos Dimaras (Umweltausschuss), der an dem Treffen teilnahm, mit dem Entwurf eines Gesetzesvorschlags hinsichtlich einer neuen Regelung für Delfinarien in Griechenland!
Aus gut informierten Kreisen haben wir zwischenzeitlich erfahren, dass darüber bereits nach der Sommerpause im Parlament beraten werden soll. Auch was die Streunerhunde betrifft, scheint sich nun endlich etwas zu tun: Griechenland will das Problem nun durch eine neue Gesetzgebung zügig anpacken und finanzielle Mittel bereitstellen.
Was das Treffen mit Landwirtschaftsminister Apostolou betrifft, kann man also mit Fug und Recht sagen: Mission accomplished, denn durch den Besuch des Abgeordneten Eck in Griechenland wurden die beiden Themen, Delfinarium und Streunertiere, wieder auf die höchste politische Ebene gesetzt.
Bei dem zweiten Treffen mit Giorgos Dimaras, zwei weiteren Mitgliedern des Umweltausschusses und einem tierschutzpolitischen Berater der Syriza-Partei am Nachmittag im griechischen Parlament ging es um die bereits mit Minister Apostolou angesprochenen Themen, jedoch unter weniger Zeitdruck. In dem zweistündigen Gespräch wurden noch einmal alle Aspekte beleuchtet, insbesondere die Notwendigkeit einer notwendigen Unterstützung durch seriöse ausländische Tierschutz-NGOs beim Streunerhunde-Management.
Man war sich prinzipiell einig, dass nur die Methode „Catch-Neuter-Release“ eine nachhaltige Lösung bringen kann, da es für Griechenland finanziell unmöglich ist, alle Straßentiere in öffentlichen Sheltern artgerecht unterzubringen.
Abschließend wurde noch über die eine oder andere tierschutzpolitische Schieflage Griechenlands debattiert und man kann auch dieses Gespräch als Erfolg werten, da Giorgos Dimaras offenbar auf der Seite der Tiere steht und seinen Einfluss im Parlament geltend machen möchte.
Beide Treffen haben sich also gelohnt und der EU-Abgeordnete und sein Team werden die nun zu erwartenden tierschutzpolitischen Schritte im Auge behalten, um gegebenenfalls erneut zu intervenieren.
Vor dem griechischen Parlament - eine nicht angemeldete "Spontandemo".
"Wir fordern ein gesetzliches Importverbot von Delfinen nach Griechenland!"
10.05.18 - Stefan Bernhard Eck (MEP)
Mission Griechenland in Sachen Tierschutz (Teil 4)
Klares Zeichen gegen Tierausbeutung setzen: Demonstration vor dem Attica Zoo / Delfinarium
Am Vormittag des 06.05.2018 hatten sich rund 80 Tierschützer*innen - neben angereisten ProWal-Unterstützern aus Deutschland und der Schweiz - insbesondere von griechischen Tierschutz- und Tierrechtsgruppen zur Teilnahme an der Demonstration gegen das Definarium im Attica Zoo eingefunden.
Neben einigen Polizeikräften und der Security des Zoos erwartete auch Jean-Jaques Lesueur, der Betreiber, die Demonstrant*innen. Obwohl das gesamte Gelände zum Attica Zoo gehört, zeigte sich der Besitzer der zoologischen Anlage in einem ad hoc Gespräch mit MdEP Stefan Eck vor Beginn der Demonstration überraschender Weise – insbesondere in Anbetracht der Vorfälle am vorherigen Tag - kooperativ und wies den Demonstrant*innen einen günstig gelegen Standort (einschl. Parkplätze) zu. Die Bitte seinerseits war, auf eine Sitzblockade vor den Reisebussen und sonstigen Kraftfahrzeugen zu verzichten, um einen Einsatz der Polizeikräfte zu vermeiden…
Gegen 10:00 Uhr hatten die bis dahin 50 anwesenden Aktivist*innen ihren Info-Stand aufgebaut, ihre großflächigen Transparente gut sichtbar aufgestellt und begannen die Flugblätter an die Besucher*innen zu verteilen und Informationsgespräche zu führen. Etliche Busse wurden bei der Einfahrt zum Parkplatz für kurze Zeit gestoppt, um die Fahrgäste mit Schildern über die Lebensverhältnisse von Delfinen in Delfinarien aufmerksam zu machen; auf eine (Sitz)-Blockade wurde aufgrund der vorherigen Absprachen verzichtet.
Zur Mittagszeit war die Anzahl der Demonstrant*innen, die in zeitlichen Intervallen lautstark skandierten, dann auf mehr als 80 Personen angewachsen.
Andreas Morlok von ProWal und der EU-Abgeordnete Eck hielten während der Veranstaltung kurze Reden, in denen sie ihre Sichtweise klar darlegten.
Stefan Eck nutzte während der Kundgebung nochmals die Gelegenheit zu einem Gespräch im Beisein seiner griechischen politischen Beraterin, Maria Manta, mit dem Betreiber des Zoos, der ihm nochmals versicherte, jetzt und in Zukunft auf eine Nachzucht von Delfinen zu verzichten, was er ihm auch im Nachhinein nochmals schriftlich zusagte.
Weiterhin wurde in dem Gespräch seitens des EU-Abgeordneten vorgeschlagen, auf die katastrophale Situation der Weltmeere und ihrer Bewohner durch die Vermüllung mit Plastik und die Überfischung hinzuweisen - jedenfalls so lange das Delfinarium in Betrieb ist.
Jean-Jaques Lesueur sicherte Stefan Eck auch zu, sich beim Europäischen Verband der Delfinarien anzufragen, ob der EU-Abgeordnete Eck Einblick in die Zuchtbücher erhalten kann. Die Einsichtnahme war der EU und nationalen Regierungen der Union bisher verweigert worden.
Besonders hervorzuheben ist, dass auch die Medien – ganz anders als man es aus Deutschland kennt - vor Ort waren, um über diese Demonstration zu berichten. Allein dies ist als Demonstrationserfolg zu bewerten!
Fazit: Die Versammlung war ein guter Auftakt für die am Folgetag geplanten Gespräche auf höchster politischer Ebene.
Mit ProWal und WDSF in Aktion für ein Delfinarium-freies Griechenland
Am 04.05.2018 flog der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck von Brüssel aus nach Griechenland. Bereits am Anreisetag wurden mit Andreas Morlok (Pro Wal), Jürgen Ortmüller (WDSF) und die begleitenden Aktivist*innen bis spät in die Nacht Gespräche über den Attica Zoo und das dort befindliche Delfinarium geführt sowie Bildmaterial gesichtet.
Der Folgetag sollte mit einem gemeinsamen Besuch des Delfinariums beginnen, um sich ein Gesamtbild – insbesondere über das „Bildungsprogramm“, wie die Delfinshow durch den französischen Betreiber, Jean-Jacques Lesueur, bezeichnet wird – zu machen.
Kaum hatten die Tierschutzaktivisten die Einrichtung betreten, erschien der Betreiber in Begleitung von mehreren Sicherheitskräften und forderte Andreas Morlok und eine Assistentin von Stefan Eck auf, den Zoo unverzüglich zu verlassen. Nachdem letztgenannte den EU-Abgeordneten Eck hinzurief, wurde auch diesem zu verstehen gegeben, dass er hier unerwünscht sei. Erst nachdem sich Stefan Bernhard Eck als Abgeordneter des Europäischen Parlaments zu erkennen gab und er darauf aufmerksam machte, dass sein Besuch eine politische Mission sei, wurde die Aufforderung zurückgenommen. Für Andreas Morlok blieb die Aufforderung jedoch bestehen und er folgte ihr schließlich unter Protest.
Die Zoomitarbeiter und der Betreiber versuchten von Beginn an, die Assistentin von MdEP Eck am Filmen zu hindern, ihr die Kamera zuzuhalten bzw. ihr diese zu entwenden. Auch sie wurde vehement aufgefordert, den Zoo zu verlassen. Erst als sie den Sicherheitsausweis des EU-Parlaments vorzeigte, wurde ihr ein Verbleib im Zoogelände gewährt. Man wies sie trotzdem darauf hin, dass sie keine Foto- oder Videoaufnahmen machen dürfe. Dies war jedoch der Zweck ihres Besuches. Stefan Eck wies den Betreiber darauf hin, dass man es seiner Assistentin nicht untersagen könne, zu fotografieren und zu filmen, da sie in seinem Auftrag handeln würde und es auch allen anderen Besucher*innen des Zoos und Delfinariums gestattet sei, Foto- und Videoaufnahmen zu erstellen.
Unter der Beobachtung der Sicherheitskräfte sahen sich Stefan Eck, seine Mitarbeiterin, Jürgen Ortmüller und weitere Tierschützer*innen der Gruppe den Ablauf der Delfinshow an. Der Betreiber, der sich mittlerweile eingefunden hatte, berichtete dem EU-Abgeordneten ausführlich über die Entstehung des Zoos und Delfinariums und verwies dabei auf die strikte Einhaltung der diesbezüglichen europäischen Gesetze. Mehrfach beschwerte er sich in dem Gespräch über die in seinen Augen gezielt verfälschte Darstellung des Delfinariums und der Präsentation der Delfine durch ProWal.
Am 05.05.2018 wurde neben der üblichen „Delfinshow“ auch über die Situation von Delfinen in freier Wildbahn und über die Spezies im Allgemeinen während der Vorführung über Lautsprecher berichtet. Dies reicht sicherlich nicht aus, die Vorführung als Bildungsprogramm zu klassifizieren.
Nach der „Show“ wurde dem EU-Abgeordneten erlaubt, die Delfinanlage und die Tiere persönlich in Augenschein zu nehmen. Dabei fiel MdEP Eck auf, dass sich ein Delfin (ein angeblich 40 Jahre altes weibliches Tier) von den anderen 6 männlichen Tieren abgesondert hatte und lethargisch in einem sehr kleinen Bassin bewegungslos aufhielt. Aufgrund des Fehlens eines Schattensegels war der Delfin der prallen Sonne ausgesetzt. Als Stefan Eck später auf diesen Mangel hinwies, versprach der Betreiber, zeitnah einen Sonnenschutz anzubringen, auch wenn es aus seiner Sicht nicht unbedingt notwendig sei. Während und nach der Vorführung sprach der EU-Abgeordnete Eck auch mit Robert Gojceta (Kurator für Meeressäuger) und brachte ihm gegenüber seine persönliche Meinung zum Ausdruck, dass Delfine in die Freiheit gehören, er ein Gegner von Delfinarien sei und dementsprechend seine Möglichkeiten als Abgeordneter des Europäischen Parlamentes nutzen werde.
Trotz der konträren Sichtweisen und der anfänglich unschönen Auseinandersetzung verliefen die Gespräche zwischen dem EU-Abgeordneten, dem Betreiber der Anlage und dem Kurator in einer freundlichen Atmosphäre und sind als informativ und konstruktiv zu bewerten.
Die Tierschützer*innen trafen sich nach Verlassen der Anlage zu einem angeregten Gedankenaustausch und besprachen den Ablauf der am Folgetag geplanten Demonstration. Andreas Morlok machte dabei im Besonderen deutlich, dass bei seinem ersten Undercover-Besuch des Attica Parks vor einigen Monaten die Delfinpräsentation weitaus mehr Showeffekte beinhaltet hätte, als jetzt auf dem Videomaterial zu sehen war.
09.05.18 - Mexiko-City verbietet Delfinarien in seiner Stadt!
Nachdem letztes Jahr bereits die Shows und das Schwimmen mit Delfinen verboten wurden, geht die Stadtverwaltung nun noch radikaler gegen diese Tierausbeuter-Industrie vor.
Als erste Stadt in Mexiko wurde nun auch die Existenz von Delfinarien verboten. Die vorhandenen Delfine müssen innerhalb von sechs Monaten aus dieser Stadt gebracht werden!
Anmerkung:
Da die Delfine von Mexiko-City natürlich nicht von heute auf morgen ausgewildert werden können, werden sie sicherlich an andere Delfinarien abgegeben. Laut Ceta Base gibt es zwei Delfinarien in Mexiko-City und über 30 weitere Delfin-Gefängnisse im ganzen Land, in denen etwa 350 Delfine kommerziell ausgebeutet werden. Die Abgabe an andere Delfinarien hat natürlich den Vorteil, dass die Nachfrage nach weiteren Wildfängen in Mexiko sinkt!
Mexiko hat sich in der Vergangenheit einen katastrophalen Ruf wegen dem Fang und dem Verkauf von wildlebenden Delfinen eingehandelt. Auch deutsche Delfinarien, wie das in Nürnberg, hatten keine Skrupel, sich an diesem Markt zu bedienen. Wir erinnern an "Andrea", die 1976 an Mexikos Küste gefangen wurde und in einem Alter von nur etwa 10 Jahren im Tiergarten in Nürnberg verstarb. Auch der letzte verstorbene Delfin im Nürnberger Zoo ("Eva") war ein Wildfang und stammte aus Mexiko.
03.05.18 - „Semo“ ist gestorben – Fast 50 Jahre unschuldig in Gefangenschaft
Er war der älteste Delfin in den USA und wurde 54 Jahre alt.
„Semo“ wurde 1969 seiner Familie im Atlantik entrissen und in Gefangenschaft genommen. Er musste 49 Jahre lang für die Delfinarien-Industrie den Show-Clown spielen, die sich an ihm bereicherte. Zuerst war er in SeaWorld San Diego, die ihm seine Freiheit nahmen und kam dann in einen Zoo in Minnesota, bevor er schließlich im kalifornischen Vergnügungspark Six Flags Park die letzten sechs Jahre seines Lebens verbrachte.
„Semo“ sah seit seiner Gefangennahme nie wieder das Meer!
Bitte macht aus Tierschutzgründen einen großen Bogen um Anlagen, in denen Meeressäugetiere für kommerzielle Zwecke ausgebeutet werden und engagiert euch für die Schließung dieser Tier-Gefängnisse!
Unter dem Motto „Delfine gehören in die Ozeane und sollten nicht im Interesse der menschlichen Unterhaltung in Gefangenschaft leben" wird am 06. Mai eine Demonstration von 10.00 bis 13.00 Uhr vor dem Attica Zoo Park in Athen stattfinden.
Die Protestaktion erfolgt durch zwei deutsche Organisationen zum Schutz von Walen, ProWal und Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) in Zusammenarbeit mit dem Panhellenischen Tierschutz und Umweltverband.
Mit dabei wird auch Stefan B. Eck MdEP sein, der für seine Aktionen zugunsten der Tierrechte bekannt ist.
(Für eine weitere Übersetzung des Artikels empfehlen wir den Google-Übersetzer)
Nachdem die Herstellerfirma der Rollis noch kleine Veränderungen vorgenommen hatte, hat nun auch der Handicap-Hund "Jonny" seinen eigenen Rolli, mit dem er super klarkommt.
Wir freuen uns, dass nun alle vier Rollis behinderten Hunden ein besseres Leben ermöglichen werden.
Zusammenfassend ist es nun so:
Ein Rolli hat "Jingi" im Tierheim in China bekommen.
Nachdem die Mitarbeiter und auch die Leiterin des Tierheimes die drei weiteren Rollis, die für Handicap-Hunde dort speziell gebaut wurden, trotz Lagerung von zwei Wochen in einem Postdepot in China, dort nicht abgeholt hatten, kamen diese über England wieder zurück zur Herstellerfirma nach Deutschland. Dies war sehr enttäuschend für uns. Wir haben bereits die Zusammenarbeit mit der Tierschutzorganisation Bo Ai, welches das Tierheim leitet, eingestellt und werden das Tierheim zukünftig auch nicht mehr unterstützen.
Ein weiterer Rolli kam dem Handicap-Hund "Gracie" in Thailand zugute.
Den dritten und vierten Rolli haben nun "Andjela" und "Jonny" in Deutschland.
Kassensturz:
Wir werden nun alle eingegangenen Spenden und die Ausgaben für die vier Rollis zusammenrechnen. Da wir eigentlich damit rechneten, dass der Zoll in China noch Steuern und Gebühren verlangt, dies aber nicht geschah, sind noch gut 200 € in der Rolli-Kasse (Genauer Stand folgt). Wir werden dieses Geld als Anzahlung für den Bau eines weiteren Rollis verwenden und diesen einem Handicap-Hund zur Verfügung stellen, der nie eine Aussicht auf einen solchen gehabt hätte. Darüber werden wir noch berichten.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz recht herzlich bei den Spendern für ihre Unterstützung bedanken!
01.05.18 - Spät, aber dennoch die Zeichen der Zeit erkannt!
Der Stadtrat von Barcelona stimmte letzten Freitag einer offiziellen Erklärung zu, die sich gegen die Gefangenschaft von Delfinen positioniert!
Dem Text zufolge wird die Stadt Barcelona die Nachzucht von Tieren dieser Art nicht mehr erlauben.
Nach dem spanischen Gesetz 31/2003 müssen Zoos das Wohlergehen der Tiere gewährleisten und ihre Bedürfnisse erfüllen! Aus Platzgründen und der Komplexität des natürlichen Lebensraumes von Walen kann ein Zoo diese Anforderungen nicht erfüllen, so die Hauptaussagen dieser Erklärung!
Der Zoo in Barcelona wird bis zum Ende des Jahres sein Delfinarium schließen.
Zwei der sechs Delfine wurden bereits in ein anderes Delfinarium nach Valencia abgeschoben. Es gibt Pläne, die verbliebenen vier Delfine in das rumänische Delfinarium nach Constanta abzugeben. Dies darf nicht geschehen und würde auch der jetzigen Erklärung widersprechen!
Bitte beteiligen Sie sich an unserer eMail-Aktion und fordern Sie mit uns, dass die Stadt Barcelona sich an der Einrichtung einer betreuten Meeresbucht beteiligt.
Alle Informationen, eMail-Adressen und einen vorformulierten Text zum Versenden unter
Wir werden weiterhin der Privat-Initiative „Free Spirit" Flyer in mehreren Sprachen sponsern, die schon seit Jahren an fast jedem Wochenende dort die Besucher über die katastrophalen Bedingungen, in denen Delfine in Gefangenschaft leben müssen, informiert.
30.04.18 - Die ersten Medien berichten bereits über unsere gemeinsame Kampagne zur Schließung des Delfinariums in Athen - Es ist auch wichtig, dass die Bevölkerung über die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft informiert wird!
Delfinschutz-Demo mit Europaparlamentarier und Tierschutzorganisationen in Athen
„Delfine sind nach den Menschen wahrscheinlich die intelligentesten Lebewesen auf unserem Planeten. Sie gehören ins Meer aber nicht zur menschlichen Belustigung in Gefängnisse gesteckt.
Delfine sollten nicht für Vorführungen oder andere kommerzielle Veranstaltungen in Becken gehalten werden", so der EU-Parlamentarier Stefan B. Eck, der am Sonntag, den 6. Mai 2018, von 10:00 – 13:00 Uhr zusammen mit dem „Panhellenische Tierschutz- und Umweltverband" aus Griechenland und den deutschen Organisationen ProWal und dem Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) eine Demonstration vor dem zoologischen Attica Park mit seinem Delfinarium in Athen plant.
Der „Panhellenische Tierschutz- und Umweltverband" unterstützt die Bemühungen der Protestveranstalter und beteiligt sich daran im Rahmen seiner vielgestaltigen Aktionen für die Schließung des Delfinariums des Attica Zooparks und dem Verbot der Einfuhr von Walen und Delfinen nach Griechenland. Dies stehe im Einklang mit dem Verbot von Zirkussen mit Tieren, das nach vielen Jahren des Kampfes im Jahr 2012 gesetzlich in Griechenland erreicht wurde, so der Verband. Andreas Morlok (CEO ProWal): „Wir haben mit vielen Griechen über das Thema Delfinarium gesprochen und niemand von ihnen befürwortet die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft. Alle waren sehr wütend darüber und viele bezeichnen die sechs toten Delfine im Attica Park seit 2010 als Skandal. Die Regierung steht in der Pflicht, dieses traurige Kapitel nun endlich zu beenden!"
Der Geschäftsführer des WDSF, Jürgen Ortmüller, zu der Aktion: „ Nachdem wir kooperativ mit ProWal europaweit bereits mehrfach durch Mängelaufdeckungen Delfinarienschließungen veranlassen konnten, ist diese Aktion in Athen zusammen mit einem EU-Abgeordneten außerordentlich wichtig und kann zukunftsweisend mit der weiteren Schließung dieser Betongefängnisse in Europa für die sensiblen Meeressäuger sein."
Da der Betreiber des Athener Zoos von 2013 bis 2017 nach Angaben von ProWal keine Lizenz besaß, hatte die Organisation Anfang des Jahres eine Strafanzeige eingereicht und Behörden angeschrieben, worüber griechische Medien mehrfach berichteten. Zusammen mit Stefan B. Eck (MdEP) wollen die Organisationen auch bei den zuständigen Ministerien in Athen vorsprechen, um einen Stopp der Delfinhaltung zu erreichen.
Stefan B. Eck: „Meine Botschaft an die Verantwortlichen ist: Europa braucht keine Delfinarien! Griechenland könnte eine Vorreiterrolle übernehmen. Schließung des Gefängnisses für intelligente Meeressäuger, jetzt!"
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Dolphin protection demonstration with MEPs (Members of the European Parliament) and animal welfare organisations in Athens
"After humans, dolphins are probably the most intelligent creatures on our planet. Dolphins belong in the ocean and not in captivity for human amusement. Dolphins should not be kept in cymbals for shows or other commercial events", said MEP Stefan B. Eck, who is planning a demonstration in front of the zoological Attica Park and its dolphinarium, in Athens from 10am to 1pm on Sunday, 6th of May 2018. The demonstration will be held along side the "Panhellenic Animal Welfare and Environmental Federation" from Greece as well as German organisations, ProWal and the Whale and Dolphin Conservation Forum (WDSF).
The "Panhellenic Animal Welfare and Environmental Federation" supports the efforts of the protest organisers and participates in it as part of its multi-faceted actions for the closure of the dolphinarium at the Attica Zoopark and the ban on the import of whales and dolphins into Greece. This is consistent with the ban on circuses involving animals that was legally achieved in Greece in 2012, after many years of fighting, the association stated.
Andreas Morlok (CEO ProWal): "We talked to many Greeks about Dolphinariums and none of them advocated the keeping of dolphins in captivity. Everyone was very angry about it and many described the six dead dolphins in the Attica Park since 2010 as a scandal. The government has a duty to finally end this sad chapter!"
The managing director of the WDSF, Jürgen Ortmüller, commented on the campaign: "After having cooperated with ProWal on several occasions throughout Europe in dolphinarium closures by exposing their deficiencies, this campaign in Athens together with an MEP is extremely important and can point the way forward to further closures of these concrete prisons for the sensitive marine mammals in Europe."
According to ProWal, the operator of the Athens zoo did not have a license from 2013 to 2017. At the beginning of the year, the organisation filed a lawsuit and wrote to authorities, which was reported by the Greek media several times. Together with Stefan B. Eck (MEP), the organisations plan to visit the relevant Ministries in Athens in order to stop dolphin captivity.
Stefan B. Eck: "My message to those responsible is: Europe does not need dolphinariums! Greece could take on a pioneering role. Closure of the prison for intelligent marine mammals, now!"
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ΔΕΛΤΙΟ ΤΥΠΟΥ
Διαμαρτυρία για την προστασία των δελφινιών με Μέλη του Ευρωπαϊκού Κοινοβουλίου και Φιλοζωικές Οργανώσεις στην Αθήνα.
Μετά τους ανθρώπους, τα δελφίνια είναι πιθανόν τα πιο έξυπνα πλάσματα στον πλανήτη μας. Τα δελφίνια ανήκουν στους ωκεανούς και δεν πρέπει να ζουν αιχμάλωτα χάριν της ανθρώπινης διασκέδασης. «Τα δελφίνια δεν θα έπρεπε να κρατούνται σε πισίνες για σόου ή άλλα εμπορικές εκδηλώσεις», δήλωσε ο Ευρωβουλευτής Stefan B. Eck, ο οποίος οργανώνει διαμαρτυρία μπροστά από το Αττικό Ζωολογικό Πάρκο και το δελφινάριό του στην Αθήνα στις 06 Μαΐου από τις 10.00 έως τις 13.00 . Η διαμαρτυρία θα πραγματοποιηθεί σε συνεργασία των γερμανικών οργανισμών ProWal και Whale and Dolphin Conservation Forum (WDSF).με την Πανελλαδική Φιλοζωική και Περιβαλλοντική Ομοσπονδία.
Σε δήλωσή της η Π.Φ.Π.Ο. τονίζει: «Η Πανελλαδική Φιλοζωική και Περιβαλλοντική Ομοσπονδία στηρίζει τις προσπάθειες των διοργανωτών της διαμαρτυρίας και συμμετέχει σε αυτήν ως μέρος των πολύπλευρων ενεργειών της για το κλείσιμο του δελφινάριου του Αττικού Ζωολογικού Πάρκου και την απαγόρευση εισαγωγής κητωδών στην Ελλάδα κατ αντιστοιχία με την απαγόρευση των τσίρκο με ζώα που επιτεύχθηκε με τον νόμο το 2012 μετά από πολύχρονους αγώνες.
Andreas Morlok (CEO ProWal): «Μιλήσαμε με πολλούς Έλληνες σχετικά με τα δελφινάρια και κανείς δεν υποστήριζε την αιχμαλωσία των δελφινιών. Όλοι τους ήταν πολύ οργισμένοι και πολλοί περιέγραψαν το θάνατο των έξι δελφινιών στο Αττικό Ζωολογικό Πάρκο από το 2010 ως σκάνδαλο. Η κυβέρνηση έχει καθήκον να βάλει ένα τέλος σε αυτό το θλιβερό κεφάλαιο!»
Ο διευθύνων σύμβουλος του WDSF, Jürgen Ortmüller, σχολίασε για την καμπάνια: «Συνεργαστήκαμε σε αρκετές περιπτώσεις σε όλη την Ευρώπη με την ProWal για το κλείσιμο δελφιναρίων κάνοντας αναφορά στα αρνητικά τους. Αυτή η καμπάνια στην Αθήνα με έναν ευρωβουλευτή είναι εξαιρετικά σημαντική και μπορεί να ανοίξει το δρόμο για το κλείσιμο και άλλων φυλακών αυτών των ευαίσθητων θαλάσσιων θηλαστικών στην Ευρώπη».
Σύμφωνα με την ProWal, ο διαχειριστής του Αττικού Ζωολογικού Κήπου δεν είχε άδεια από το 2013 έως το 2017. Στην αρχή του έτους, ο οργανισμός κατέθεσε μήνυση και έστειλε επιστολή στις Αρχές γεγονός που επισημάνθηκε ευρέως από τα ΜΜΕ Μαζί με τον Ευρωβουλευτή Stefan B. Eck, οι οργανισμοί σχεδιάζουν επίσης να συναντηθούν με τα αρμόδια Υπουργεία στην Αθήνα, με σκοπό να σταματήσει η αιχμαλωσία των δελφινιών.
Stefan B. Eck: «Το μήνυμά μου προς τους υπεύθυνους είναι: Η Ευρώπη δε χρειάζεται δελφινάρια! Η Ελλάδα θα μπορούσε να πρωτοπορήσει τώρα στο κλείσιμο της φυλακής των ευφυών αυτών θαλάσσιων θηλαστικών!».
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ProWal Projekt Walschutzaktionen (charitable) Nonprofit Marine Mammals Company gUG (limited liability) General Managing Director Andreas Morlok Haydnstraße 1 D-78315 Radolfzell E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de Internet: www.walschutzaktionen.de
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Wal- und Delfinschutz-Forum WDSF Whale and Protection-Forum (charitable) Nonprofit Marine Mammals Company gUG (limited liability) General Managing Director Jürgen Ortmüller Möllerstr. 19 D-58119 Hagen 0049/(0)2334/919022 tel 0049/(0)2334/919019 fax Mobil: 0049/(0)1512 4030 952 E-mail: wds-forum@t-online.de Internet: www.wdsf.de Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wal-_und_Delfinschutz-Forum
21.04.18 - HURRA - Es ist vollbracht - Die Yulin-Hunde sind in Deutschland! Herzlich Willkommen!
Auf seiner Rückreise aus Indonesien hat Sebastian noch einen Abstecher nach China gemacht und die beiden Hunde Yukon und BaoBao nach Deutschland gebracht.
Yukon und sechs weitere Hunde, darunter Mama, die trächtig war, wurden von Sebastian und mir im Juni 2017 aus einem Schlachthaus gerettet und kamen dann in das von Sebastian unterstützte Tierheim von Suki nach Changsha. BaoBao kam kurz danach dort auf die Welt, zusammen mit zwei Geschwisterchen, die aber leider starben. Kein Wunder, was die Mama und die anderen dort auch durchmachen mussten.
Ich freue mich riesig, dass nun alle sieben Hunde in Deutschland sind. Vier von ihnen sind bereits vermittelt und haben ein tolles Zuhause gefunden und die anderen werden sicherlich auch bald einen tollen Platz finden. Mama fand vor ein paar Tagen eine tolle Familie und sie ist auch sehr daran interessiert, BaoBao, ihr Kind, aufzunehmen. Es wäre ein so schönes Happyend für alle.
Ich möchte mich an dieser Stelle besonders bei Sebastian bedanken. Auch großer Dank an seine Frau Janina und auch an die tollen Menschen, welche die Hunde bis zur ihrer Vermittlung bei sich aufgenommen haben. Ohne sie alle wäre dies alles überhaupt nicht möglich gewesen. Auch ein dickes Dankeschön an alle Spender. Nur durch euch war es uns möglich, die Hälfte der Transportkosten für alle Hunde zu übernehmen!
17.04.18 - Nach zwei Jahren Pause erneute Finnwaljagd in Island!
Obwohl immer mehr Isländer gegen den Walfang sind und die Art als bedroht eingestuft ist, beginnt im Juni erneut die Finnwaljagd.
Kristján Loftsson, Eigentümer der Firma Hvalur und mehrfacher Millionär, ist der einzig verbliebene Walfänger in Island, der Jagd auf die bedrohten Finnwale macht. Die Fangqoute für dieses Jahr beträgt 161 Tiere dieser zweitgrößten Walart.
Finnwalfleisch wird in Island nicht verkauft oder gegessen und ist nur für den Export nach Japan bestimmt.
08.04.18 - ProWal-Recherche über den Walfang in Südkorea – früher und heute
Tötet Südkorea mehr Wale als Norwegen, Island und Japan zusammen?
ProWal wirft Südkorea vor, den kommerziellen Walfang, der seit 1986 durch die Internationale Walfangkommission (IWC) verboten wurde, zu umgehen und bis heute fortzusetzen! Auch Südkorea ist an dieses Moratorium gebunden und hat sich verpflichtet, keine Großwale mehr jagen und töten!
Warum es in Südkorea auch heute noch massenhaft Walfleisch gibt und auch verkauft wird, dokumentierte ProWal Anfang 2018 in der südkoreanischen Stadt Ulsan.
In einer ganzen Häuserreihe im Hafen von Ulsan befinden sich mehrere Restaurants, in denen Walfleisch in allen Variationen und einzelne Gerichte zum Preis von bis zu 114 € angeboten werden!
Woher das Walfleisch kommt, daraus macht die Regierung kein Geheimnis mehr! Die Wale seien zufällige Beifänge der Fischer und das Walfleisch darf dann auch verkauft werden, wenn die Tiere versehentlich in die Fischernetze geraten und ertrunken sind und der Regierung gemeldet wurden.
Mehr als auffällig ist jedoch, dass in Südkorea einhundertmal mehr Delfine und Wale als sogenannter Beifang in die Netze gehen, als in jenen Ländern, die mit dem Walfleischhandel nichts zu tun haben!
Ein paar offizielle Zahlen für das Jahr 2014:
Südkorea:
Bei Behörden gemeldeter und registrierter Beifang:
1.849 Wale von 13 verschiedenen Arten!
Welche Arten genau angeblich in den Netzen der Fischer gerieten, ist unbekannt, jedoch wurde in der Vergangenheit durch Gentests auch das Fleisch von Zwergwalen nachgewiesen.
Im Vergleich dazu:
In 2014 tötete Norwegen 736 Zwergwale.
In Island fielen 24 Zwergwale und 134 Finnwale den Harpunen zum Opfer.
Japan fing 2014 aus "wissenschaftlichen Gründen" 30 Zwergwale im Pazifik und 251 Zwergwale in der Antarktis.
In 2014 töteten diese drei Walfangländer zusammen insgesamt 1.175 Großwale von zwei Arten!
Weitaus weniger, als 1.849 Wale von 13 verschiedenen Arten in Südkorea!
Genau gegenüber den Walfleisch-Restaurants in Ulsan liegt neben dem Wal-Museum an Land das angeblich letzte Harpunen-Walfangschiff der Südkoreaner, welches 1985 ausgemustert wurde. Großwale, zu denen die Zwergwale zählen, fängt man jedoch nicht so einfach in normalen Fischernetzen! Es ist davon auszugehen, dass diese entweder immer noch harpuniert oder auch absichtlich in spezielle Netze gelockt oder getrieben werden. Da dieses immer auf dem offenen Meer geschieht, sind diese Vorgänge leider nicht so leicht nachzuweisen!
In der Vergangenheit führte ein internationales Forscherteam der amerikanischen Oregon State Universität aus Newport Gentests an Fleischproben durch und stellte fest, dass zwischen 1999 und 2003 insgesamt 827 Zwergwale gestorben sein mussten. Der Regierung wurden von den Fischern jedoch nur 458 Zwergwale als Beifang gemeldet!
Wie hoch der Beifang in Wirklichkeit ist, bleibt deshalb unbekannt. Jedoch ist davon auszugehen, dass wenn schon etwa die Hälfte der Beifänge gar nicht gemeldet werden, in 2014 etwa über 3.500 Wale gefangen wurden!
Diese immens hohe Beifangzahlen gibt es sonst in keinem anderen Land und es ist ein klarer Beleg dafür, dass in Südkorea vorsätzlich Wale gefangen werden und sich das Land über das Moratorium des kommerziellen Walfangverbotes von 1986 hinwegsetzt!
Wal-Populationen gefährdet!
Für die Zwergwalpopulationen stellt dieser verdeckte kommerzielle Walfang Südkoreas eine erhebliche Gefahr dar, weil auch Japan Jagd in diesem Gebiet auf diese Art betreibt.
Die Zwergwale, die äußerlich nicht zu unterscheiden sind, werden in zwei Populationen eingestuft, weil sie sich gentechnisch voneinander unterscheiden. Es gibt eine sogenannte O-Population und eine J-Population. Die Zwergwale der J-Population wird auf nur noch wenige Hundert Tiere geschätzt und wurde neben dem Walfangmoratorium noch einmal unter gesonderten Schutz gestellt, was jedoch die japanischen Walfänger und auch die Fischer Südkoreas überhaupt nicht interessiert.
Es ist zu befürchten, dass der Bestand der J-Population schon bald ausgerottet sein könnte, falls keine Maßnahmen gegen die immens hohen "Beifänge" der Südkoreaner und dem Walfang der Japaner eingeleitet werden!
Große Profite sind zu erzielen! Es geht um einen Handel von Hunderten Millionen € jährlich!
Ein einziger Zwergwal kann in Südkorea ein Profit von bis zu 75.000 € einbringen! Es ist daher nicht verwunderlich, dass der legale und auch illegale Handel mit Walfleisch in Südkorea ein florierendes Geschäft ist.
Die Regierung und die Behörden gehen entweder gar nicht oder nur zaghaft gegen den illegalen Handel vor, auch wenn in 2008 in Ulsan mehr als 50 Tonnen Zwergwalfleisch beschlagnahmt und dabei 70 Personen, darunter Fischer und Restaurantbetreiber, verhaftet wurden.
Die Regierung Südkoreas hegte gar Pläne, den sogenannten wissenschaftlichen Walfang bei der IWC zu beantragen, verwarf diese jedoch, weil es heftige Proteste von Umweltschutzorganisationen und auch IWC-Mitgliedsländern gab.
Der Fisch stinkt vom Kopf her!
Über die Korruption und Vetternwirtschaft in Südkorea passt nun auch, dass am 6. April 2018 die frühere Präsidentin Südkoreas Park Geun Hye wegen Korruption und Machtmissbrauchs von einem Bezirksgericht in Seoul für schuldig befunden worden ist. Sie wurde zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt.
ProWal wird, neben dem Hundefleischhandel und den Delfinarien, auch über den verdeckten kommerziellen Walfang in Südkorea eine Dokumentation erstellen und diese einem befreundeten Mitglied des EU-Parlamentes übergeben, damit von politischer Seite interveniert und der Handel von Walfleisch in diesem Land nun jetzt endlich auch verboten wird!
02.04.18 - Unser offener Brief an die Regierung von Palau von heute:
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Schließung des Delfinariums - Euthanasie von Hunden
Sehr geehrte Damen und Herren,
Anfang Februar 2018 besuchten wir Ihr Insel-Paradies Palau.
Schon bei unseren Planungen für die Reise zu Ihnen fiel uns auf, dass es neben der wundervollen Natur, die Sie zu schützen wissen, es leider auch ein Delfinarium gibt.
Bei unserem Aufenthalt in Palau besuchten wir auch diese Anlage und wir waren sehr bestürzt darüber, was wir sahen! Die Delfine sind in winzigen Seapens eingesperrt und manche von ihnen gar noch separiert voneinander. Wir sahen einen Delfin, der sein Gehege gerade einmal in zwei Sekunden durchschwamm, mehr Platz hatte er nicht! Das Delfinarium bezeichnet sich gar selbst, als größtes "Research Center" weltweit, was ein Hohn ist! Alle Angebote für die Gäste sind rein kommerziell!
Dieses Delfinarium widerspricht doch sehr Ihrem Image, dass Sie Ihre Umwelt zu Lande und zu Wasser doch sehr pflegen und schützen! Das Delfinarium jedoch ist ein Schandfleck, welches nicht zu Ihrem Insel-Paradies und Ihrem noch guten Image passt!
In 2001 importierten Sie 11 bis 12 Große Tümmler, die aus den grausamen Delfin-Treibjagden in Taiji aus Japan stammten. Von diesen Tieren waren im Februar 2018 nur noch vier am Leben. Vermutlich werden die anderen Delfine diese Gefangenschaft nicht überlebt haben! Weder Ihre Besucher noch die meisten Einheimischen wissen davon, dass Palau mit dem Kauf der Delfine dafür mitverantwortlich ist, dass in dem japanischen Fischerort Taiji Delfine gefangen und auch ermordet werden! Natürlich wissen die meisten auch nicht, dass es in Ihren Gewässern überhaupt keine Große Tümmler (Bottlenose Dolphins) gibt und die Tiere in Ihrem Delfinarium aus Japan stammen, die durch den Fang und der Abrichtung dort Grausamstes durchstehen und erleben mussten! Dazu empfehlen wir Ihnen die oscarpreisgekrönte Dokumentation "Die Bucht" ("The Cove")
Mit wenigen Zuchterfolgen werden Sie den ursprünglichen Bestand in Ihrem Delfinarium nicht wieder aufstocken können und es ist jetzt schon zu befürchten, dass Sie weitere Delfine in Japan kaufen werden, was wir nicht hinnehmen werden!
Wir lehnen jegliche Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ab und wenn Sie unsere Webseite besuchen, dann werden Sie erfahren, dass wir uns sehr erfolgreich für die Schließungen von Delfinarien engagieren.
Wir waren am überlegen, ob wir nicht sofort nach unserem Besuch eine Kampagne zur Schließung des Delfinariums beginnen werden. Diese beinhaltet unter anderem, dass wir alle touristischen Einrichtungen auf Palau darüber informieren, dass wir einen weltweiten Tourismus-Boykott gegenüber Palau ausrufen werden. Dieser beinhaltet, dass wir alle relevanten Reiseanbieter und Vermittler über Ihr Delfinarium und seine Hintergründe informieren und diese bitten werden, alle touristischen Angebote für Palau auszusetzen, solange dieses Delfinarium noch in Betrieb ist. Diese Kampagne soll auch von einer weltweiten Medien-Kampagne begleitet werden. Bevorzugt in den Ländern, aus denen Ihre Besucher stammen.
Als Geschäftsführer unserer Tierschutzorganisation möchte ich Ihnen jedoch die Möglichkeit geben, dieses noch abzuwenden. Es würde Ihrem Image auf lange Zeit sehr schaden und die finanziellen Folgen für Ihre gesamte Bevölkerung wären immens und sicherlich für jeden spürbar! Ich möchte Ihnen etwas Zeit geben, damit Sie prüfen können, welche Möglichkeiten Sie haben, das Delfinarium zu schließen, was über einen Entzug der Betriebsgenehmigung und/oder auch über ein Gesetz für ein Importverbot von Delfinen in Ihr Land erfolgen kann. Eine Schließung des Delfinariums wird früher oder später ohnehin erfolgen, denn wir werden uns sehr dafür einsetzen, dass dieses geschieht!
Auch möchten wir in diesem Zusammenhang Sie nicht nur bitten, sondern auffordern, dass Sie das Töten von Hunden in Ihrem Tierheim nach einem Aufenthalt von nur 48 Stunden sofort unterbinden! Es ist ein Skandal, von welchem die Welt auch nichts weiß, dass Hunde, die nicht innerhalb von 48 Stunden einen Adoptionsplatz finden, euthanisiert werden! Bei unserem Besuch in dem Tierheim wurden vier unschuldige Hunde getötet, was völlig inakzeptabel ist und sicherlich auch nicht zu Ihrem guten Ruf in der Welt passt! Ändern Sie Ihre Gesetze und verbieten Sie dieses umgehend! Investieren Sie in den Ausbau Ihres Tötungshelters und geben Sie den Hunden eine wirkliche Chance, dass Sie ein neues Zuhause finden!
In Erwartung einer baldigen positiven Nachricht verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Andreas Morlok CEO ProWal
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Open Letter Government of Palau
Closure of Dolphinarium - Euthanasia of dogs
Dear Sir or Madam,
At the beginning of February 2018 we visited your island paradise Palau.
While we were planning for the journey to Palau, we noticed that in addition to the wonderful natural environment that you know and protect, there is unfortunately also a dolphinarium.
During our stay in Palau we visited this dolphinarium facility and we were very upset about what we saw! The dolphins are trapped in tiny sea pens and some of them are even separated from each other. We saw one dolphin swim through his tiny enclosure in just a mere two seconds, he had no more space! The dolphinarium calls itself the largest "Research Centre" worldwide, which is a mockery! Everything on offer for the guests is purely commercial!
This dolphinarium is completely contrary to your image, that you care for and protect your environment on land and water! The dolphinarium, however, is a shame that does not match your island paradise and your good image!
In 2001, you imported 11 to 12 bottlenose dolphins from the cruel dolphin hunts in Taiji, Japan. Of these animals, only four remained alive in February 2018. The other dolphins have most likely not survived this captivity! Neither your visitors nor most of the locals know that Palau is responsible for dolphins being caught and killed in the Japanese fishing village of Taiji! Of course, most do not even know that there are no bottlenose dolphins in your waters at all and that the animals in your dolphinarium come from Japan and had to endure and experience the cruelty of being caught and drilled! To further understand this we recommend viewing the Oscar award-winning documentary "The Cove”.
With few breeding successes you will not be able to replenish the original stock in your dolphinarium and it is already feared that you will buy more dolphins from Japan, which we will not accept!
We reject any keeping of dolphins in captivity and when you visit our website you will learn that we are very successfully engaged in the closure of dolphinariums.
After our visit we considered commencing a campaign to close the dolphinarium immediately. Among other things, this would include contacting all tourist facilities in Palau that we will declare a worldwide tourism boycott of Palau. In addition we would inform all relevant travel agents and tour operators about your dolphinarium and its background and be asking them to suspend all tourist offerings for Palau while this dolphinarium is still operational. This campaign would also be accompanied by a worldwide media campaign targeted in the countries where your visitors come from.
However, in my position as the manager of our animal welfare organisation, I would like to give you the opportunity to avert this campaign. It would hurt your image for a long time, resulting in financial consequences for your entire population that would be immense and certainly noticeable for everyone! I would like to give you some time to consider what options you have for closing the dolphinarium, which could also be achieved by withdrawal of the operating license and / or a law prohibiting the import of dolphins into your country. The closure of the dolphinarium will take place sooner or later anyway, as we will do our utmost to make this happen!
Also, in this regard, we not only ask, but demand that you immediately stop killing dogs in your shelter after only 48 hours! The fact that dogs who are not re-homed within 48 hours will be euthanised is scandalous and a disgrace, of which the world knows nothing about! During our visit to the shelter, four innocent dogs were killed, which is totally unacceptable and certainly does not align with your good reputation around the world! Change your laws and ban the killings immediately! Invest in changing your kill shelter and give the dogs a real chance to find new homes!
I am looking forward to receiving a positive message soon,
Andreas Morlok CEO ProWal
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ProWal Projekt Walschutzaktionen (charitable) Nonprofit Marine Mammals Company gUG (limited liability) General Managing Director Andreas Morlok Haydnstraße 1 D-78315 Radolfzell E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de Internet: www.walschutzaktionen.de
Aufgrund der Überfischung suchen immer öfters Delfine gezielt nach Fischernetzen, um überhaupt noch an Nahrung zu gelangen und zerstören dabei oftmals die Netze.
Die Delfine sehen an den Netzen angebrachte Vergrämergeräte, sogenannte Pinger, als "Essensglocken" an und folgen diesen Tönen, weil sie wissen, dass sie von Netzen stammen, in denen es Nahrung für sie gibt. Noch tragischer ist, dass manche Delfine dabei auch Teile der Netze und auch eingefangener Plastikmüll fressen, an dem sie sterben.
29.03.18 - Schottland/Nordsee - Die weltweit am nördlichsten beheimatete Große Tümmler-Population mit rund 200 Delfinen hat sich stabilisiert, auch wenn sie noch als anfällig gilt. Experten sehen gar eine langfristige Stabilität für diese Population, was Hoffnung macht. - Die lokale Wirtschaft und auch Einheimische profitieren von der Anwesenheit der Delfine vor ihrer Küste und generieren durch den Tourismus etwa 5 Millionen € jährlich - https://www.eveningexpress.co.uk/fp/news/local/dolphin-population-in-area-stabilising-but-still-considered-vulnerable/
26.03.18 - Vier Wochen nach einem Massensterben von Delfinen an der Küste Brasiliens, höchstwahrscheinlich verursacht durch einen Virus, strandeten nun auch in Argentinien über 60 Delfine. Nur 12 von ihnen konnten ins Meer zurückgebracht werden -https://www.nau.ch/news/argentinien-49-gestrandete-delfine-verenden-65315084
Das Delfinarium in Dilidschan/Armenien wurde nach aktueller Aussage des Managements des Best Western Hotels geschlossen!
ProWal recherchierte als erste Tierschutzorganisation im Oktober 2017 in diesem Delfinarium, nachdem es erfahren hatte, dass in einem Hotelpool im Keller des Best Western Hotels zwei Delfine eingesperrt sein sollen.
Die beiden im September aus dem russischen Delfinarium in Sotchi nach Armenien gebrachten Delfine wurden für Schwimmprogramme und für die Delfin-Therapie kommerziell ausgebeutet. Der heutige Hotel-Manager gründete gar eine eigene Firma, über die die Delfine nach Armenien gebracht wurden. Das Becken war sehr klein und die Delfine hatten kaum Platz.
ProWal intervenierte bei der Best Western-Zentrale in Phoenix/USA und als diese nur Ausreden parat hatte, rief ProWal zum Boykott der weltweit 4.200 Hotels umfassenden Kette auf. ProWal informierte darüber 2.500 Best Western Hotels, die zum Teil gar Verständnis für den weltweiten Boykottaufruf zeigten und sich selbst bei der Best Western Zentrale über diese Tierquälerei beschwerten!
Laut Hotel-Management des BW-Hotels in Dilidschan sind die beiden Delfine nun in eine Anlage in den Iran gebracht worden. Wohin genau, werden wir sicherlich noch erfahren.
Wir freuen uns, dass die beiden Delfine dieses Martyrium überlebt haben, was wie an ein Wunder grenzt!
Die Schließung des Delfinariums hat für die Beteiligten natürlich auch finanzielle Folgen. Neben dem etwa 8 Millionen € teuren Bau des Hotels, wurde für etwa 1 Million € zusätzlich dieses Gebäude errichtet, in dem die Delfine eingesperrt waren. Das Hotel wird es wohl als zweites Schwimmbad für seine Gäste nutzen, obwohl das andere Hallenbad direkt nebenan liegt.
Für die Investoren ist diese Schließung natürlich ein Desaster, denn die Kosten haben sich nach einem halben Jahr Betrieb natürlich nicht amortisiert. Das ist ein wichtiges abschreckendes Zeichen, welches in die Welt hinausgesendet wird. Gerade für skrupellose Geschäftemacher, die auch abwägen, Delfine für kommerzielle Interessen auszubeuten!
Dass die Delfine in den Iran gebracht wurden, deutet daraufhin, dass dort welche gebraucht wurden. Iran hatte bisher Delfine aus den grausamen Delfintreibjagden in Taiji/Japan bezogen. Durch den Neuzugang der beiden Delfine kann man davon ausgehen, dass Iran im Moment keine weiteren Delfine mehr in Japan kauft, was natürlich auch begrüßenswert ist.
ProWal wird nun der Best Western-Zentrale in Phoenix danken, denn wir sind uns sicher, dass immenser Druck auf die Hotelkette aufgebaut wurde, nachdem auch andere Organisationen in diesem Hotel recherchierten und die Medien informiert wurden. Wir werden auch erneut die 2.500 Hotels anschreiben und diese darüber informieren, dass unser ausgerufener Boykott gegenüber allen BW-Hotels aufgehoben wird. Auch informieren wir die Hotel-Vermittler darüber, die wir gebeten hatten, alle BW-Hotels aus ihren Angeboten zu streichen.
Wir danken allen ganz recht herzlich, auch den Aktiven in dieser Gruppe, für ihre Beteiligung an dieser Aktion! Ein dickes Dankeschön auch dem Team, welches über Wochen die eMail-Adressen der Hotels weltweit zusammengetragen hat! Zusammen haben wir es geschafft und natürlich werden wir dran bleiben und auch weiterhin alles versuchen, diese Höllen für die Delfine zu schließen!
20.03.18 - NEWS - Diesem Bericht zufolge wird das Delfinarium in dem Best Western Hotel in Armenien nun nach sechsmonatigem Betrieb geschlossen und die beiden Delfine, die zum Glück noch leben, nicht in ihr Ursprungsdelfinarium nach Sotchi/Russland zurücktransferiert, sondern in ein Delfinarium in den Iran gebracht. -http://hetq.am/eng/news/86712/dilijan-dolphins-to-be-sent-to-iran.html
17.03.18 - Besorgniserregend – Traurige Fotos zeigen, wie in Japan gefangene Delfine nach China zu boomenden Themenparks geflogen werden! - https://netzfrauen.org/2018/03/17/delfine/
16.03.2018 - Aktualisiert - Tote Fische für Delfine in Delfinarien - Billig, unnatürlich und krankheitsfördernd!
15.03.18 - Vorbildliches Engagement muss unterstützt werden!
ProWal sponsert auch dieses Jahr Flyer für die Privat-Initiative "Free Spirit", die an jedem Sonntag vor dem Eingang des Delfinariums im holländischen Harderwijk die Besucher über die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft aufklärt.
Neben holländisch gibt es die Flyer nun auch noch in Deutsch und in Englisch für die Besucher aus dem Ausland.
Die Besucherzahlen in diesem Delfinarium sind seit Jahren rückläufig.
Weitere Infos über "Free Spirit" in dieser Facebook-Gruppe
Sechs weitere Monate der Unerträglichkeit sind vorbei. Monate des Bangens, der Hoffnungen, der Erleichterung und oftmals auch wieder schlaflose Nächte, wenn es von den Berichterstattern vor Ort hieß: "Formation" oder "Sie haben einen Pod" oder "Die Bucht ist wieder rot". Es wurden wieder Delfine in Gefangenschaft genommen oder getötet.
Jedoch ist in der vergangenen Delfin-Treibjagdsaison etwas anders. Selten wurden in den letzten Jahren so wenige Große Tümmler gefangen, wie in dieser Saison (September 2017 - Februar 2018). Auch ging die Fangzahl insgesamt weiter zurück, obwohl zwei weitere Arten zur Bejagung hinzukamen (von 7 erhöht auf 9).
Ein paar nüchterne Zahlen, die hinter viel Leid und Tod stecken:
Delfin-Treibjagdsaison 2017/2018
Große Tümmler - 0 getötet - 25 in Gefangenschaft - Quote: 414
Interessant für die Delfinjäger und die vier Händler in Taiji sind natürlich die Großen Tümmler. Sie werden von der Delfinarien-Industrie weltweit bevorzugt und nachgefragt. Nicht nur, weil die Besucher der Delfinarien "Flipper" sehen wollen, sondern weil diese Tierart am längsten in Gefangenschaft überlebt. Delfinarienbetreiber wollen schließlich so lange die Delfine für ihre kommerziellen Interessen ausbeuten, wie es nur geht. Jährliche Neuanschaffungen wären nicht lukrativ.
Deshalb kostet ein Großer Tümmler, der bereits für die Show abgerichtet ist, momentan noch etwa 60.000 €. Ein lukratives Geschäft für die Delfinjäger!
Andere in Gefangenschaft genommenen Arten sind kaum verkäuflich und werden auch von der Delfinarien-Industrie wenig nachgefragt. Das Wal-Museum in Taiji hat sich neben der Abrichtung der Delfine auf seltene Tiere mit Gen-Defekten zur Haltung und für Zuchtbemühungen spezialisiert. Kaum ein anderes Delfinarium ist an solchen Tieren interessiert. Auch der Albino-Große Tümmler "Angel", der im Januar 2014 in DER BUCHT gefangen wurde, scheint unverkäuflich zu sein, obwohl kurz nach ihrem Fang es von Seiten der Tierschützer hieß, ein "Millionen-Fang", was sich als falsche Vermutung herausstellte. "Angel" befindet sich noch immer in einem kleinen Betontank im Wal-Museum.
Viele Große Tümmler aus den Fängen der Vorjahre wurden über den letzten Winter verkauft, nachdem sie für die Show abgerichtet wurden. China ist neben den Delfinarien in Japan der größte Abnehmer. Mehr als 100 Delfinarien weltweit haben bereits wildgefangene Delfine aus Taiji gekauft und die Nachfrage nach weiteren Tieren ist immer noch hoch.
Obwohl die Nachzucht in seltenen Fällen gelingt und deshalb nicht nachhaltig ist oder die Zucht überhaupt auch gar nicht möglich ist, weil die Becken der meisten Delfinarien rein auf die Shows ausgerichtet sind, sinken natürlich die Bestände der Großen Tümmler in den Delfinarien. Wir haben dies z.B. bei unseren Recherchen in Asien vor ein paar Wochen dokumentiert. Im Delfinarium in Palau beispielsweise gab es zwar einen Nachwuchs, es waren jedoch nur vier ausgewachsene Große Tümmler vorhanden. Das Delfinarium importierte in 2001 jedoch 12 Delfine aus Japan! Im "Pazifikland" in Südkorea, welches keine Zucht betreibt, kommen sie gar nicht mehr hinterher ihren Flyer auf dem aktuellsten Stand zu halten, so viele Delfine sterben dort in Gefangenschaft! Im aktuellsten Flyer hieß es noch, dass sie 16 Große Tümmler dort haben. Bei unserer Recherche waren nur noch 10 Tiere dieser Art dort noch vorhanden!
Taiji hat nun ein großes Problem!
Nur der Verkauf von trainierten Großen Tümmlern an die weltweite Delfinarien-Industrie machen diese Treibjagden überhaupt lukrativ! Wenn also 100 Große Tümmler weniger gefangen werden, dann entgehen den vier Händlern in Taiji eine Summe von 6 - 10 Millionen €.
Die 25 jetzt gefangenen Große Tümmler werden, wenn sie die Prozedur der brutalen Abrichtung für ihr zukünftiges Dasein in einem tristen Betongefängnis überhaupt überleben, einen Verkaufserlös von etwa 1,5 - 2,5 Millionen € einbringen. Der Fleischverkauf der mehr als 600 abgeschlachteten Tiere wird etwa 300.000 € einbringen, was wohl nicht einmal die Kosten der Treibjagdflotte decken wird. An diesen Zahlen wird mehr als deutlich, dass nur der Delfinhandel dafür verantwortlich ist, dass in Taiji überhaupt noch Treibjagden stattfinden!
Nachdem nun in der vergangenen Saison "nur" 25 Große Tümmler gefangen wurden, wird dieser Fischerort bei der Delfinarien-Industrie sicher nicht mehr als zuverlässiger Lieferant angesehen werden, was natürlich erfreulich ist!
Bei den Delfinarien-Betreibern scheint Panik ausgebrochen zu sein. Sie scheinen in Sorge zu sein, dass Taiji nicht mehr liefern kann! Ende Januar 2018 kaufte ein Delfinarium in Russland 12 Delfine in Taiji, obwohl die übliche vorab notwendige Einfuhrgenehmigung noch gar nicht vorhanden war.
China hatte schon Pläne, mit einem eigenen Schiff vor der Küste Namibias 100 Delfine im Jahr zu fangen, was aber verworfen wurde. Ein Delfinarium in Japan hatte vor kurzem seine Pforten nach jahrzehntelangem Betrieb geschlossen, weil es so hohe Preise für die Delfine nicht mehr bezahlen kann. Die Preise für Große Tümmler werden jetzt natürlich noch weiter ansteigen. Sechsstellige Summen sind pro Tier zu erwarten. Delfinarien in China, wie z. B. das angeblich größte Delfinarium der Welt im Chimelong Ocean Kingdom Vergnügungspark in Zhuhai, welches 2,4 Milliarden € gekostet hatte, werden solche Summen noch bezahlen können, aber viele andere Betreiber werden hier wohl nicht mehr mithalten können!
Ob nun weitere Delfinarien schließen oder erst gar nicht gebaut werden oder ob gar der frühere Fangort Futo in Japan wieder für Delfinfänge reaktiviert wird, gehört momentan in den Bereich der Spekulationen, woran wir uns nicht beteiligen werden.
Auch ist es schwierig, die Ursachen der sinkenden Fangzahlen insgesamt, der mehr als Halbierung der Gefangenschaftsnahmen zur Vorsaison (107 diese Saison - 232 vorige Saison) und der geringen Fangzahl der Großen Tümmler in dieser Saison herauszufinden.
Dass die Delfinpopulationen zusammenbrechen, dafür gibt momentan keine Anzeichen und leider auch keine Forschungen darüber. Die meisten Arten sind ja nicht ortsansässig und wandern. Sie kommen, streifen Japans Küste und verlassen diese wieder.
Sicher gibt es Schwankungen der Meerestemperaturen. Genauso veränderte Strömungen im Meer und wechselnde Wetterbedingungen und gar auch Taifune könnten Ursachen sein, aber auch diese gab es in den Jahren zuvor mehr oder weniger auch.
Möglicherweise hängen die verminderten Fangzahlen der Großen Tümmler auch mit unseren Vergrämeraktionen zusammen. Wir führten diese in der Saison 2014/2015 und auch vor der letzten Fangsaison in und um Taiji durch. Die sogenannten Pinger wurden speziell für die Fischerei-Industrie entwickelt. Sie sollen verhindern, dass sich z.B. die Großen Tümmler nicht an die Netze herantrauen und darin als ungewollter Beifang sterben. Pinger werden normalerweise an die Fischereinetze angebracht und werden weltweit zur Vergrämung der Delfine eingesetzt. Natürlich weniger aus Sorge um die Delfine, sondern viel mehr deshalb, weil die Fischer die Zerstörung der teuren Netze befürchten.
Bei der letzten Vergrämeraktion platzierten wir Anfang 2017 die Pinger in der Nähe und auch direkt vor der Küste Taijis. Drei verschiedene Arten mit verschiedenen Frequenzen und Laufzeiten kamen zum Einsatz. Die Geräte hatten eine Laufzeit bei ständigem Betrieb von bis zu einem Jahr.
Anbei noch einmal die Fangzahlen der Großen Tümmler in Taiji:
2012/2013 – 156
2013/2014 – 121
2014/2015 – 41 (ProWal-Pinger/Vergrämeraktion)
2015/2016 – 104
2016/2017 - 179
2017/2018 - 25 (ProWal-Pinger/Vergrämeraktion)
Bedauerlich ist natürlich, dass es solche Vergrämergeräte nicht für alle Arten gibt, die in Taiji gefangen und auch getötet werden. Die Meeressäuger haben auch unterschiedliche Hörfrequenzen und nicht alle Arten sind beifanggefährdet, weshalb solche Vergrämergeräte erst gar nicht entwickelt werden, weil es dafür leider keine Nachfrage seitens der Fischerei-Industrie gibt.
Da wir schon vor einigen Monaten angesprochen haben, dass sich alle ausländischen Tierschutzorganisationen aus Taiji zurückziehen sollten und die Dokumentationen vor Ort Einheimischen überlassen sollten, weil diese bei der japanischen Bevölkerung viel glaubwürdiger sind, so werden wir uns auch daran halten und keine weiteren Pingeraktionen mehr in Japan durchführen.
Wir sind der Meinung, dass die grausamen Delfinfänge in Taiji nur dann beendet werden, wenn es keine Nachfrage seitens der Delfinarien-Industrie nach wildgefangenen Delfinen mehr gibt. Die gut 50 Delfinarien in Japan, um deren Schließung müssen sich japanische Aktivisten kümmern. Niemand sonst wird das je erreichen!
Wir werden weiterhin unser Augenmerk auf alle Delfinarien ausrichten, welche Delfine in Gefangenschaft halten und uns für deren Schließungen einsetzen und unsere Aktivitäten in den Ländern verstärken, die bereits außerhalb Japans Delfine in Taiji gekauft haben.
Eine gewaltige Aufgabe, an der sich hoffentlich auch viele Delfinfreunde und auch weitere Organisationen beteiligen werden!
Abschließend wollen wir noch mit einem Beispiel darauf hinweisen, dass der Delfinarien-Industrie kein Wort zu glauben ist. Sie verdrehen Tatsachen und schmeißen mit Halbwahrheiten nur um sich, um ihre eigenen kommerziellen Interessen zu schützen!
Bei unserer Recherche vor ein paar Wochen im Delfinarium in Palau, dem angeblich größten "Research-Center" weltweit, sprachen wir eine Mitarbeiterin auf die Herkunft ihrer Delfine an. Die Schwedin, eine ehemalige Mitarbeiterin des Delfinariums im schwedischen Kolmarden, gab gar offen zu, dass ihre Delfine aus Taiji stammten. Sie rühmte sich gar damit auch vor anderen Besuchern und sagte wortwörtlich und voller Ernst: "Ja, die Delfine stammen aus Japan. Wir haben sie vor ihrer Abschlachtung bewahrt und gerettet!" Das dies natürlich völliger Unsinn ist, belegen oben geschilderte Ausführungen. Die Treibjagden in Taiji finden hauptsächlich wegen dem lukrativen Verkauf von wildgefangenen Delfinen statt. In den letzten beiden Treibjagd-Saisons wurden überhaupt keine Großen Tümmler in Taiji getötet! Dies geschah zuletzt am 07.02.2016. Warum sollten sie auch noch getötet werden, wenn ihr Fleisch nur etwa 500 € und der Lebendverkauf das Hundertfache oder mehr einbringt?
Lasst euch nicht beirren!
Für die Freiheit der Delfine!
Andreas Morlok CEO ProWal
Fotos: ProWal – Platzierung von
akustischen Pingern vor der Küste Taijis/Japan - Anfang 2017
10.03.18 - Noch immer befinden sich die zwei Delfine in dem Mini-Hallenbad in dem Best Western Hotel in Dilidschan/Armenien. Von einer angekündigten Schließung des Delfinariums seitens der Behörden ist nichts feststellbar.
Norwegen kündigte heute an, seine Walfangquote um 28 % auf 1.278 Tiere zu erhöhen.
Norwegen, welches sich an das internationale Walfangverbot von 1986 nicht gebunden fühlt, schätzt den Bestand der Minkwale in seinen Gewässern auf etwa 100.000 Tiere.
Kaum noch Nachfrage nach Walfleisch!
Während es in Norwegen 1950 noch 350 Walfangschiffe gab, so waren es in 2017 nur noch 11.
Obwohl die Fangquote für 2017 insgesamt 999 betrug, wurden letztes Jahr insgesamt 432 Minkwale ermordet. Die niedrigste Quote seit Jahren.
Völlig unverständlich, dass Norwegen heute überhaupt noch am Walfang festhält!
28.02.18 - Nach 63 Jahren Betrieb schließt nun auch ein Delfinarium in Japan wegen Besuchermangel!
Die Schließungen von Delfinarien ist ein Trend in entwickelten Ländern, dem die Delfinarien-Industrie nichts mehr entgegenzusetzen hat.
In West-Europa schlossen in den letzten Jahrzehnten von etwa 90 Delfinarien bereits etwa 60. Heute existieren noch 30 Anlagen, in denen Delfine und Wale in Gefangenschaft gehalten werden. Tendenz: weitere Schließungen! - http://www.onegreenplanet.org/news/japanese-dolphin-aquarium-shuts/
25.02.18 - Unfassbar! Die Leitung des Zuchtprogramms für Große Tümmler, an dem alle 30 Delfinarien in West-Europa angeschlossen sind, wurde vom Delfinarium Harderwijk auf den Skandal-Zoo Attica Park in Athen übertragen, in dem seit seiner Eröffnung seines Delfinariums im Jahr 2010 bisher sechs Delfine gestorben sind! -http://scherperugvinnen.nl/?p=2717
08.02.18 - Laut der neuesten Erhebung von CetaBase befinden sich in West-Europas Delfinarien insgesamt 305 Meeressäuger von fünf Arten in Gefangenschaft.
Davon sind 283 Große Tümmler, 10 Orcas, 8 Schweinswale, 3 Belugawale und ein Amazonas-Flussdelfin. 28% dieser Tiere sind Wildfänge.
Die im August 20017 von einem Delfinarium in Ägypten an einen Zirkus in Beirut/Libanon ausgeliehenen drei Delfine wurden nun per Cargo-Flug wieder nach Ägypten zurückgebracht.
Dieser Rücktransport wurde bei einem Treffen von ProWal und dem WDSF von Dr. Luay El Sayed (Coordinator of Wildlife Program) im Umweltministerium in Kairo im November 2017 uns gegenüber auch angekündigt. Damit bestätigt sich unser Eindruck, dass nichts in Sachen Delfine/Delfinarien ohne die Zustimmung der Behörden in Ägypten gemacht wird oder gemacht werden kann und wir uns auf die Aussagen von diesen auch verlassen können.
Obwohl die drei Delfine nur etwa ein halbes Jahr im Libanon waren, scheint sich diese Leihgabe für alle Beteiligte gelohnt zu haben, denn solche Cargo-Transporte sind immens teuer. Für die Delfine bedeuten sie Stress pur.
ProWal und das WDSF setzen sich dafür ein, dass ein Importverbot für Delfine nach Ägypten gesetzlich beschlossen wird, was wir auch in der Schweiz gefordert und erreicht haben. Damit wären solche Leihgaben und auch weitere Importe von wildgefangenen Delfinen aus Taiji/Japan in Zukunft nicht mehr möglich.
22.01.18 - Den als bedroht eingestufter Gangesdelfin droht die völlige Ausrottung - Schuld daran ist der Mensch!
Der Klimawandel verursacht eine Verlangsamung der Fließgeschwindigkeit des Flusses und die Senkung des Wasserstandes, was ein schlechtes Zeichen ist. Die zunehmende Verschmutzung des Flusses und die sinkenden Fischbestände gefährden die Population diesem selten gewordenen südasiatischen Flußdelfins dramatisch. - https://www.thethirdpole.net/2018/01/22/climate-change-threatens-dolphin-habitats-in-ganga/
19.01.18 – ProWal-Video - Taiji-Delfine
in panischer Angst in einem Delfinarium in China
ProWal-Recherche im Delfinarium “Haichang Polar Ocean World“ in Chengdu/China
- 2017
Hier befinden sich drei Beluga-Wale und sechs Delfine in Gefangenschaft.Das Delfinarium erwarb 2010 fünf Große Tümmler und zwei Falsche
Orcas über das Delfinarium Polar Ocean World Qingdao. In 2013 kamen weitere
fünf Große Tümmler über das Delfinarium aus Shandong hinzu, die in Taiji/Japan
gefangen wurden.
Über den Verbleib von mindestens vier Großen Tümmlern und zwei falschen Orcas
ist nichts bekannt. Ob sie starben oder abgegeben wurden, bleibt wohl ein
dunkles Betriebsgeheimnis des Betreibers.
18.01.18 – Sehr erfreulich!: "Das Vancouver Aquarium gibt seinen Kampf auf, um Wale und Delfine in Gefangenschaft zu halten, und sagt, dass die hitzige öffentliche Debatte überdas Thema seine Erhaltungsarbeit behindert. - Der Betreiber räumte ein, dass die Besucherzahlen des Aquariums nach dem Tod von zwei Belugas im Herbst 2016 einbrachen, aber er glaubt, dass die Öffentlichkeit immer noch kommen wird, um mehr über die Welt unter der Meeresoberfläche zu erfahren, sobald die Wale und Delfine verschwunden sind." -http://www.cbc.ca/news/canada/british-columbia/vancouver-aquarium-will-no-longer-keep-whales-dolphins-in-captivity-1.4492316
17.01.18 - Nach Tankerunglück vor China Experten befürchten eine Umweltkatastrophe von historischemAusmaß
"Dass das iranische Schiff sank, bevor die Ölladung komplett verbrannt war, ist für den Leiter des Pekinger Instituts für Öffentliche und Umweltangelegenheiten, Ma Jun, das Schlimmste, was nach der Havarie passieren konnte.
"Das Ölkondensat ist für alle Meereslebewesen besonders giftig", sagte Ma der Zeitung "Global Times".Anders als Rohöl bildet Ölkondensat keinen Teppich auf der Meeresoberfläche, sondern erzeugt unter Wasser eine giftige Säule aus Kohlenwasserstoffen, die von der Meeresoberfläche aus nicht zu sehen ist. Für die Wale, Seevögel, Fische und das Plankton im Ostchinesischen Meer bedeutet dies Lebensgefahr, sagte Steiner." -https://www.merkur.de/welt/schlimme-umweltfolgen-nach-tankerunglueck-erwartet-zr-9526916.html
ProWal und der Förderverein Animal Hope & Wellness e.V. retteten im Juni 2017 aus einem Schlachthaus in der Nähe der Stadt Yulin/China im letzten Moment vor ihrem Tod sieben Hunde. Darunter war gar eine trächtige Hündin.
Die ersten beiden von ihnen sind nun wohlbehalten im Schwarzwald angekommen. Die anderen der "Lucky 7" werden folgen.
12.01.18 - Frankreichs
Delfinarienbetreiber kämpfen mit allen Mitteln gegen das Gesetz, welches im Mai
2017 von der damaligen Umweltministerin Ségolène Royal beschlossen wurde.
Bei einer heutigen Anhörung beim Staatrat ging es weniger
um den Inhalt, sondern eher um den knappen Zeitrahmen, welches das Gesetz die
Delfinarien-Betreiber zur Umsetzung der Vorgaben auferlegt wurde. Wegen „Verfahrensfehler“
soll dieses Gesetz, was u.a. die Zucht von Delfinen verbietet, wieder
aufgehoben werden!
09.01.18 - Holland macht es vor –
Tierrechtsorganisationen rufen 6.000 Schulen auf, keine Klassenfahrten mehr ins
Delfinarium zu organisieren!
Es ist an der Zeit, dass auch in
Deutschland und in anderen Ländern diese unsägliche „Zwangsverschleppung“ von
Kindern und Jugendlichen von Kindergärten und Schulen in Delfinarien, zum Teil
gegen den Willen der Kinder und auch der Eltern, beendet wird!
09.01.18
- "Sprengversuche in der Ostsee - Die Bundeswehr plant demnach ab Mai in
ihrem Ostsee-Sperrgebiet zwischen Damp und Port Olpenitz vor Schönhagen zu
erproben, wie sich Sprengungen im Umfeld auf eine Fregatte sowie Beschuss aus
der Luft auswirken. Umweltschützer
befürchten unter anderem negative Auswirkungen auf Schweinswale, auf die
Laichgebiete der Dorsche und auf eine große Uferschwalbenkolonie an der
Ostseeküste." - https://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article213058883/Sprengversuche-in-der-Ostsee-Linke-kritisiert-Habeck.html
09.01.18 - Nach
zahlreichen Medien-Berichten in Griechenland über unsere Recherchen und Anzeige
gegenüber dem Betreiber des Delfinariums im Attica Zoo in Athen wegen
Gesetzesverstöße und Tierquälerei soll nun auch das griechische Parlament über
diese Angelegenheit beraten!
06.01.18 - HERZLICH WILLKOMMEN IM SCHWARZWALD "LANA" & "SALLY"!
Es ist geschafft - Sie sind da!
Die ersten beiden Hunde haben eine halbe Weltreise hinter sich und sind wohlbehalten im Schwarzwald angekommen!
Janina und Sebastian Margenfeld vom Förderverein Animal Hope & Wellness e.V. haben die beiden ersten der sieben Luckys heute aus China nach Deutschland geholt und bei sich Zuhause gut untergebracht. Danke Janina & Basti - supertolle und erfolgreiche Arbeit!
Nun können sich alle erst einmal von der langen Reise erholen, bevor es dann in drei Tagen zum gründlichen Check zum Tierarzt geht.
Die beiden Wauzis sollen dann in 2018 an die besten Plätze vermittelt werden, die wir für sie finden können. Sie werden es gut haben!
Im Februar 2018 wollen wir alle weiteren geretteten Hunde und auch die Mama mit ihrem Welpen nachholen.
Ich persönlich bin sehr glücklich und freue mich riesig, dass alles geklappt hat und die ersten beiden Hunde nun in Sicherheit sind. Noch immer sehr tief sitzen bei mir die grausigen Ereignisse, die ich mit Sebastian zusammen in den Schlachthäusern in China erlebt habe. Oft muss ich an die Hunde und Katzen denken, die uns winselnd aus ihren rostigen Drahtkäfigen angesehen haben und für die wir nichts tun konnten.
Obwohl wir nur mit der Zielsetzung der Dokumentation nach China gereist sind, war jedoch die Rettung von 13 Katzen und sieben Wauzis, darunter gar eine trächtige Hündin, für uns jedoch eine Genugtuung, ohne die wir China im Juni nicht hätten verlassen können.
Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass in China der Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch gesetzlich verboten wird, was durchaus realistisch ist! China hat ab 2018 den Handel mit Elfenbein verboten, was viele für undenkbar gehalten haben.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Spender, die uns bei der Finanzierung der Transportkosten der sieben Luckys unterstützt haben! ProWal und der Förderverein Animal Hope & Wellness e.V. tragen diese Kosten für den Transport nach Deutschland je zur Hälfte.
Unsere Pressemitteilung über unsere Recherche im Delfinarium
im Attica Zoo in Athen/Griechenland (Deutsch, Englisch, Griechisch, Finnisch,
Holländisch und Französisch) und Anzeige wegen Gesetzesverstöße und
Tierquälerei.
Deutsche Tierschutzorganisation dokumentiert Gesetzesverstöße im Delfinarium im Attica Park in Athen und erstattet Strafanzeige
Laut Angaben der deutschen Tierschutzorganisation ProWal stellte diese bei ihrer Inspektion im Delfinarium des Attica Parks in Spata Verstöße gegen geltende Gesetze fest.
Laut ProWal ist das vom Zoo angebotene und angebliche „Bildungsprogramm mit Delfinen“ nichts anderes als eine getarnte Show, bei der das Publikum unterhalten werden soll. Solch eine Show, bei der Tiere in öffentlichen Anlagen verwendet werden, sei jedoch laut griechischem Gesetz (4039/2012, Art. 12) strikt verboten.
Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: „Die Delfine erhielten Kommandos und führten diese vor Publikum aus. Je spektakulärer die Sprünge, Pirouetten oder Saltos waren, umso lauter war der Applaus der Zoobesucher. Die Delfine mussten auch auf harte Betonböden außerhalb der Becken springen, was sicherlich kein natürliches Verhalten dieser Tiere ist! Von einem Bildungsprogramm kann überhaupt keine Rede sein. Was gezeigt wurde, sind reine Show-Elemente, die wir in etwa 50 anderen Delfinarien weltweit, in denen wir recherchierten, auch gesehen haben!“
ProWal kritisiert zudem die Haltung der Delfine und stellte bei seiner Inspektion gravierende Mängel fest.
Morlok: „Unterhalb der Zuschauertribüne befanden sich Kartons mit Spraydosen mit aufgedruckten Warnhinweisen, rostiges Werkzeug, Drähte und Kabel. Jeder Besucher, auch Kinder, könnten diese Gegenstände greifen und in das Delfinbecken werfen. Wenn Delfine solche Dinge verschlucken, dann könnten sie dadurch sterben!
Das größere Becken wies keine Sonnensegel auf. Die Delfine sind in diesem Bereich vor Sonneneinstrahlung nicht geschützt. Sie könnten Sonnenbrand bekommen, da sie in diesen Becken nicht tief tauchen können!
Wie uns eine Mitarbeiterin versicherte, hätten alle Delfine jederzeit Zugang zu allen Becken. Dies mag zwar zum Zeitpunkt unserer Recherche gestimmt haben, aber das ist sicher nicht immer so, denn auf dem Boden lagen Trennschieber für alle Becken. Die Delfine werden auch voneinander separiert und in den viel zu kleinen Becken eingesperrt, was bei dem großen Bewegungsdrang dieser Tiere überhaupt nicht akzeptabel ist. Das Größte der Becken ist für Delfine, welche in Freiheit bis zu 100 Kilometer am Tag schwimmen, völlig ungeeignet. Die Delfine durchschwammen das Becken in gerade einmal fünf Sekunden!
Wir sahen nirgendwo Spielsachen für die Delfine, damit diese sich damit hätten beschäftigen können. Das Vorenthalten von Spielsachen wird in jedem Show-Delfinarium weltweit vor Show-Beginn praktiziert. Der Grund dafür ist simpel. Die Delfine sollen in dieser beschäftigungslosen Zeit Langeweile haben und sollen sich dann bei der Show richtig austoben. Müde Delfine würden sich an keiner Show beteiligen.
Ein Delfin hatte eine üble Verletzung und musste auch an der Show teilnehmen, was nichts anderes als Tierquälerei ist!
Neben einem Becken standen große Kanister mit Chlor, welches auch zur Abtötung von Fäkal-Bakterien im Wasser verwendet wird, aber eben auch zu massiven Haut- und Augenschäden bei den Delfinen führen kann! Der Einsatz von Chlor bei einem offensichtlich verletzten Delfin ist skandalös!
Mehrere Delfine versuchten vor der Show an aufgestellte Futtereimer heranzukommen, indem sie auf harte Betonböden außerhalb der Becken sprangen. Delfine würden nicht einfach zum Spaß auf Betonböden springen. Die Tiere waren ausgehungert und versuchten verzweifelt und erfolglos an Futter heranzukommen! Das Aushungern der Delfine hat den Grund, dass die Tiere dann während der Show Elemente vorführen, die nach geforderten und ausgeführten Kommandos mit Futter belohnt werden. Ein satter Delfin würde sich an solchen Shows nicht beteiligen. Die Delfine sind die einzigen Tiere in diesem Zoo, die sich ihr Futter selbst verdienen müssen! Wir betrachten das Vorenthalten von Futter ebenso als Tierquälerei!
Etwas versteckt entdeckten wir ein Target. Dieser Stock wird für die Abrichtung von Delfinen zur Ausführung von Kommandos für Show-Elemente benutzt! Targets gibt es in allen Show-Delfinarien und es steckt harter Drill dahinter! Der Einsatz eines Targets wäre für eine reine Vorstellung von Delfinen und für die Fütterung nicht notwendig!
Der Attica Park ist für die Haltung von Delfinen ungeeignet, was auch daran erkennbar ist, dass seit der Eröffnung des Delfinariums in 2010 bisher sechs Delfine verstorben sind.“
ProWal erstattete bei den zuständigen Behörden wegen Gesetzesverstöße und Tierquälerei eine Strafanzeige und stellte auch den Antrag, dass dem Zoo die Betriebsgenehmigung für sein Delfinarium entzogen wird.
Die Tierschützer kritisieren auch alle anderen Delfinarien in der EU.
Andreas Morlok: „Es existiert ein Erhaltungszuchtprogramm für Große Tümmler, an dem sich alle Delfinarien in der EU beteiligen. Koordiniert wird dieses Zuchtprogramm im holländischen Delfinarium in Harderwijk. Es ist skandalös, dass dieser Zusammenschluss in 2016 mehreren Transfers von Delfinen aus Frankreich und aus Finnland in den Attica Park in Spata zustimmte, obwohl der Zoo zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine behördliche Genehmigung für einen Betrieb besaß!
Wir hoffen, dass die zuständigen Behörden nun endlich reagieren und das traurige Kapitel von in Gefangenschaft lebenden Delfinen in Griechenland beenden!“
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English
German animal welfare organisation documents violations of the law by the dolphinarium at Attica Park, Athens and presses criminal charges
According to the German animal protection organisation ProWal, violations of existing laws were found during their inspection of the dolphinarium at Attica Park located in Spata.
According to ProWal, the "dolphin education program" offered by the zoo is nothing more than a disguised show for the entertainment of an audience. ProWal further states that a show using animals in public facilities is strictly prohibited under Greek law (4039/2012, Art. 12).
Andreas Morlok, Managing Director of ProWal: "The dolphins were given commands and performed in front of an audience. The more spectacular the jumps, pirouettes or somersaults, the louder the applause from the zoo visitors became. The dolphins had to jump on hard concrete floors outside the pool, which is certainly not a natural behaviour of these animals! This cannot be regarded as an educational program. Based on our research, what was shown are pure show elements that we have also seen in about 50 other dolphinaria worldwide!”
ProWal also criticises the inadequate keeping of the dolphins and found serious shortcomings during their inspection.
Morlok: "Below the grandstand were boxes of spray cans with printed warnings, rusty tools, wires and cables. Every visitor, even children, could have grabbed these objects and thrown them into the dolphin pool. Dolphins could die if any of these objects were ingested!
The larger pool had no shade sails. The dolphins are not protected in this area from sunlight. They are at risk of sunburn because they can not dive deep enough in these pools!
As one employee assured us, all dolphins have access to all pools at all times. This may have been true at the time of our research, but that's not always the case because on the floor there were isolation valves for all pools. The dolphins are also separated from each other and locked in much too small enclosures, which is not acceptable at all given the great urge of these animals for movement.
The largest of the pools is totally unsuitable for dolphins, as they swim for up to 100 kilometres a day in the wild. The dolphins swam through that pool in just five seconds!
We did not see any toys for the dolphins that they could have played with. The deprivation of toys is practiced in every show dolphinarium worldwide before the show starts. The reason is simple. The dolphins are said to become bored during this time with nothing to do and as a result they let off steam during the show. Tired dolphins would not participate in any show.
One dolphin had a bad injury and still had to participate in the show, which is plain animal cruelty!
Next to a basin stood large canisters of chlorine. Chlorine is used to kill faecal bacteria in the water, but it can also lead to massive skin and eye damage in dolphins! The use of chlorine around an obviously injured dolphin is scandalous!
Several dolphins tried to get hold of food buckets before the show started by jumping onto hard concrete floors outside of the pools. Dolphins don't just jump on concrete floors for fun. The animals were starving and tried desperately and unsuccessfully to get to the food! The starvation of the dolphins is the reason that the animals then perform during the show and are rewarded accordingly with food for the successful execution of commands. A fed dolphin would not participate in such shows. The dolphins are the only animals in this zoo who have to earn their food! We consider the denial of food as plain animal cruelty!
Somewhat hidden, we discovered a target. This cane is used for the training of dolphins to execute commands for show elements! Targets are used in all show dolphinariums and there are hard core training drills associated with them! The use of a target would not be necessary if it was purely for the presentation of dolphins and for feeding!
Attica Park is unsuitable for dolphins which is evident from the fact that six dolphins have died since the dolphinarium was opened in 2010."
ProWal filed a lawsuit with the authorities for violating the law and for animal cruelty and also petitioned for the zoo's dolphinarium permit to be revoked.
The animal rights activists also criticised all other dolphinariums in the EU.
Andreas Morlok: "There is a conservation program for bottlenose dolphins in which all dolphinariums in the EU participate. This breeding program is coordinated by the Dutch dolphinarium in Harderwijk. It is scandalous that this merger in 2016 agreed to several transfers of dolphins from France and Finland to the Attica Park in Spata, even though the zoo did not have any official approval to operate at that time!
We hope that the relevant authorities will finally respond and end the sad chapter of captive dolphins in Greece!“
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ελληνικά
Δελτίο Τύπου
Ο Γερμανικός Οργανισμός Προστασίας των Ζώων ProWal,επισκέφθηκε το Αττικό Παρκο και δελφινάριο στα Σπάτα Αθήνα,και αφού κατέγραψε παραβάσεις της ισχύουσας νομοθεσίας προβαίνει σε μήνυση γιά εγκληματική συμπεριφορά.
Ειδαμε με τα ίδια μας τα ματια και καταγράψαμε σε βιντεο και φωτογραφίες το “πρόγραμμα επιμόρφωσης με δελφίνια” το οποίο δεν είναι τίποτα λιγότερο από μία συχαμένη και απεχθής παράσταση που στοχεύει ΟΧΙ σε επιμόρφωση αλλά στο κέρδος ττων ιδιοκτητών του δελφιναρίου και στη ψυχαγωγία των θεατών,κάτι που ρητά απογορεύεται από την Ελληνική νομοθεσία(νόμος 4039/2012, Aρ. 12).
Ο Ανδρέας Μόρλοκ,διευθύνων σύμβουλος της ProWal,κατέγραψε προσωπικά τις παραστάσεις των δελφινιών και δηλώνει: “ Στα δελφίνια δίνονατι εντολές από τους εκπαιδευτές να εκτελούν παραστάσεις ενώπιον του κοινού.Οσο πιο θεαματικές είναι οι “ τούμπες“ και οι πιρουέτες των δελφινιών τόσο πιό δυνατό είναι το χειροκρότημα του κοινού. Παρατηρήσαμε και καταγράψαμε σε βίντεο ότι τα δελφίνια έπρεπε να πηδούν πάνω από τσιμεντένιους τοίχους εκτός της πισίνας,σίγουρα όχι φυσιολογική συμπεριφορά των δελφινιών. Μάθαμε ότι η επίσημες Ελληνκές αρχές θεωρούν αυή τη συμπεριφορά “ εκπαιδευτική“ ,εμείς όμως έχουμε διαφορετική άποψη αφο’υ έχουμε καταγράψει και παρατηρησει δελφίνια σε πάνω από50 δλφινάρια του κόσμου .
Καταγράψαμε επίσης ελλειπείς εγκαστάσεις κράτησης των φυλακισμένων δελφινιών και διαπιστώσαμε σοβαρότατες παραβάσεις κατά την επιθεώρησή μας.
Ο Ανδρέας Μόρλοκ στη καταγραφή και αναφορά του παρατηρεί: Πίσω από τις κερκίδες υπήρχαν κουτιά με σπρέυ μπογιάς,σκουριασμένα εργαλεία,καλώδια και σύρματα. Οπιοσδήποτε επισκέπτης,ακόμα και ένα παιδί, μπορούσε να πετάξει στη πισίνα κάποιο από αυτά τα αντικείμενα,κάτι που αποτελεί θανάσιμο κίνδυνομ γιά τα έγκλειστα δελφίνια.
Η μεγαλύτερη πισίνα στερείται σκιερών σκεπάστρων με αποτέλεσμα τη παντελή έλειψη προστασίας των δελγινιών από τον ήλιο.
Ενας εργαζόμενος στο πάρκο μας διαβεβαίωσε ότι όλα τα δελφίνια έχουν πρόσβαση σε όλες τις πισίνες. Ακόμα και αν αυτό αληθεύει, δεν ισχύει πάντα καθώς παρατηρήσαμε βαλβίδες απομόνωσης στο πάτωμα σε όλες τις πισίνες. Καταγράψαμε είσης ότι τα δελφίνια είναι απομονωμένα το ένα από το άλλο και κλειδωμένα σε μινιμαλιστικά περιφράγματα,κάτιμ που φυσικά είναι απαράδεκτο γιά τόσο κινητικά ζώα όπως τα δελφίνια είναι.
Ακόμη και η μεγαλύτερη από τις πισίνες του πάρκου έιναι ΕΝΤΕΛΩΣ ακατάλληλη γία δελφίνια,ζώα που στο φυσικό τους περιβάλλον κολυμπουν μέχρι 100 km την ημέρα.
Παρατηρήσαμε είσης τη παντελή απουσία παιχνιδιών γιά τα δελφίνια,συνηθισμένη πρακτική σε δελφινάρια καθώς η στέρηση απο παιχνιδια είναι συνηθισμένη πρακτική σε δελφινάρια έτσι ώστε τα δελφίνια να βαριούνται και να θεωρούν παιχνίδι την παράσταση.
Καταγράψαμε επίσης την απάνθρωπη συμπεριφορα προς ένα τραυματισμένο δελφίνι που παρά το τραυματισμό του αναγκάστηκε να συμετάσχει στη παράσταση,κάτι που είναι καθαρά εγκληματική συμπεριφορά απέναντι σ’αυτ’ο το ζώο.
Καταγράψαμε επίσης κιβώτια με χλωρίνη. Ναι μεν απολυμαίνει το νερό της πισίνας αλλά η έκθεση τραυματιμένου δελφινιού σε χλωρίνη είναι καθαρή εγκληματική ενέργεια και η καταγραφή του γεγονότος περιλαμβάνεται στη μήνυσή μας και στη δημοσίευση της αναφοράς μας στις μεγαλύτερς Ελληνικές και Γρεμανικές εφημερίδες.
Και φυσικά παρατηρήσαμε και καταγράψαμε τη τακτική του δελφιναρίου,γνωστή μέθοδος σε όλα τα δελφινάρια,που είναι η στέρηση τροφής. Είδαμε δελφίνια να προσπαθούν να φτάσουν ένα κουβά με τροφή πηδώντας έξω από τη πισίνα πάνω στο τσιμέντο. Τα δελφίνια δεν πηδούν πάνω σε τσιμεντένια πατώματα για διασκέδαση. Η γνωστή πρακτική των δελφιναρίων,και του Αττικού πάρκου εν προκειμένω,είναι η στέρηση τροφής στα δελφίνια έτσι ώστε να αμοίβονται με κάτι που τους στερέιται,δηλαδή τροφή,μετά από κάθε εκτέλαση εντολής.
Αν εσεις τέτοια συμπεριφορά τη θεωρείτε ”...εκπαιδευτική ”,εμείς τη θεωρούμε ΕΓΚΛΗΜΑΤΙΚΗ και ως τέτοια τη καταγκέλουμε.
Το συμπέρασμα από την επίσκεψή μας στο Αττικό πάρκο και μετα από καταγραφή των πάντων,συνοψίζεται στη φραση : Το Αττικό πάρκο είναι ΕΝΤΕΛΏΣ ακατάλληλο γιά δελφίνια και ο θάνατος έξι δελφινιών απο το 2010 ενισχύει αυτή μας την άποψη.
Η ProWal υπέβαλλε μήνυση κατά των υπευθύνων αρχών γιά παράβαση του ισχύοντος Ελληνικού νόμου και για εγκληματική συμπεριφορά προς τα ζώα. Επίσης δημοσίευσε πλήρη αναφορά και σε συνεργασία με άλλες ακτιβιστικές οργανώσεις,έθεσε αυτή την αναφορά στη διάθεση των μέσων ενημέρωσης σε Γερμανία και Ελλάδα.
Κλείνουμε αυτή την αναφορά μας υπογρμμίζοντας οτι υπάρχει πρόγραμμα διατήρησης των ρινοδέλφινων της Ευρωπαικής Ενωσης στο οποίο συμμετέχουν όλα τα δελφινάρια της ΕΟΚ. Αυτό το πρόγραμμα συντονίζεται από το Ολλανδικό δελφινάριο στο Harderwijk. Είναι σκανδαλώδες ότι αυτή η συγχώνευση το 2016 συγκατατέθηκε στη μεταφορά δελφινιών από τη Γαλία και τη Φιλανδία στο Αττκό πάρκο στα Σπάτα,αφού ο συγκεκριμένος ζοολογικός κήπος λειτουργουσε παράνομα και χωρίς άδεια επί χρόνια.
Ελπίζουμε ότι οι αρμόδιες αρχές θα θελήσουν τελικά ώστε να δώσουν ένα οριστικό τέλος στη λθπηρή ιστορία των αιχμάλωτων δελφινιων στην Ελλάδα.
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Suomalainen
LEHDISTÖTIEDOTE
Saksalainen eläinsuojelujärjestö ProWal dokumentoi Attica Zoon delfinaarion lainvastaisia toimia ja nostaa rikossyytteitä.
ProWalin tekemässä Attica Zoon tarkastuksessa paljastui, että delfinaarion toiminta on lakien vastaista.
ProWalin mukaan eläintarhan toteuttamat "opetukselliset näytökset" eivät ole muuta kuin naamioituja esityksiä yleisön viihdyttämiseksi. ProWal muistuttaa myös, että eläimiä hyödyntävät esitykset julkisissa laitoksissa ovat Kreikan lain mukaan ankarasti kiellettyjä (4039/2012, Art. 12).
Andreas Morlok, ProWalin toimitusjohtaja, toteaa: "Delfiineille annettiin käskyjä ja ne esiintyivät yleisön edessä. Mitä vaikuttavampia hyppyjä, piruetteja ja voltteja, sitä kovempina yleisön aplodit raikuivat. Delfiinien piti hypätä altaan ulkopuolella oleville koville betonipinnoille, mikä ei todellakaan ole delfiineille luonnollista toimintaa! Tätä ei voi pitää opetuksellisena näytöksenä. Näkemämme asiat ovat tutkimuksemme mukaan samoja, pelkästään esityksellisiä elementtejä, joita olemme nähneet noin viidessäkymmenessä muussa delfinaariossa ympäri maailman."
Lisäksi ProWal kritisoi delfiineihin kohdistuvaa puutteellista huolenpitoa ja löysi vakavia puutteita järjestön tarkastuksen aikana.
Morlok jatkaa: "Katsomon alapuolella oli varoitusmerkeillä merkittyjä suihkepulloja, ruosteisia työkaluja, johtoja ja kaapeleita. Kaikki vierailijat, mukaan lukien lapset, olisivat voineet koska tahansa poimia näitä esineitä ja heittää niitä delfiinien altaaseen. Delfiinit voivat kuolla, jos ne nielevät niitä!"
Isommassa altaassa ei ole lainkaan varjoa. Delfiinit eivät ole tällä alueella lainkaan suojassa auringolta. Ne ovat alttiina ihon palamiselle, sillä ne eivät voi sukeltaa tarpeeksi syvälle altaaseen.
Yksi työntekijöistä vakuutti järjestön edustajille, että kaikilla delfiineillä on vapaa pääsy kaikkiin altaisiin ympäri vuorokauden. Tämä on voinut olla totta tarkastuksen aikana, mutta se ei pidä paikkaansa kaiken aikaa. Kaikkien altaiden väliin voidaan laittaa eristyssäleikköjä. Delfiinit ovat näin eristyksissä toisistaan ja lukittuina aivan liian pieniin altaisiin, mitä ei voi hyväksyä, kun huomioi eläinten suuren liikkumistarpeen.
Suurinkin allas on täysin soveltumaton delfiineille, jotka voivat uida luonnossa jopa 100 km päivässä. Tämän isoimman altaan päästä päähän delfiinit uivat vain viidessä sekunnissa!
Delfiinien tavoitettavissa ei ollut yhtään lelua, jolla ne olisivat voineet leikkiä. Lelujen riistäminen ennen esityksiä on yleinen käytäntö delfinaarioissa ympäri maailman. Syy tähän on yksinkertainen. Delfiineille tulee tylsää kun niillä ei ole mitään tekemistä. Tylsyyden tuloksena ne irrottelevat esityksessä. Väsyneet delfiinit eivät voisi osallistua mihinkään esityksiin.
Yhdellä delfiineistä oli pahoja vammoja, mutta se pakotettiin niistä huolimatta osallistumaan esitykseen. Tämä on silkkaa eläimeen kohdistuvaa julmuutta!
Altaan vieressä oli isoja kloorikanistereita. Klooria käytetään tappamaan ulostebakteereja vedestä, mutta se voi myös aiheuttaa massiivisia iho- ja silmävaurioita delfiineille! Kloorin käyttäminen selkeästi loukkaantuneen delfiinin ympärillä on skandaalimaista!
Useat delfiinit yrittivät päästä käsiksi ruokaämpäreihin ennen esityksen alkamista hyppimällä altaiden ulkopuolella sijaitseville koville betonitasoille. Delfiinit eivät hypi betonille huvikseen. Eläimet olivat nälissään ja yrittivät epätoivoisesti päästä ruoan luokse siinä onnistumatta! Delfiinien nälkiinnyttäminen on syy, miksi eläimet esiintyvät näytösten aikana. Ne palkitaan ruualla sen perusteella, kuinka hyvin ne noudattavat käskyjä. Kylläinen delfiini ei osallistuisi tällaisiin esityksiin. Delfiinit ovat tämän eläintarhan ainoat eläimet, joiden pitää ansaita ruokansa! Ruuan evääminen on silkkaa eläinrääkkäystä!
ProWalin edustajat löysivät delfiinien lähiympäristöstä myös hieman piilotettuna olleen koulutuskepin. Delfiinien kouluttamisessa käytetään keppiä, jotta ne saataisiin noudattamaan komentoja esityksissä.(Huom. Keppi on ikäänkuin käsivarren jatke, jolla komennot laitetaan täytäntöön. Sillä ei lyödä delfiinejä.) Keppiä käytetään kaikissa delfinaarioissa ja niiden avulla tehdään kovia ydinkoulutus- harjoitteita. Kepin käyttö ei olisi millään tavoin tarpeellista, mikäli esityksissä olisi kyse vain delfiinien ja niiden ruokinnan esittelystä.
Attica Zoo on delfiineille epäsopiva paikka. Siellä on kuollut kuusi delfiiniä sen avattua ovensa vuonna 2010."
ProWal on nostanut syytteen lain rikkomisesta ja eläinrääkkäyksestä ja on tämän ohella vedonnut, että eläintarhan delfinaariolupa evätään.
Eläinoikeusaktivistit kritisoivat kaikkia EU:n alueella toimivia delfinaarioita.
Andreas Morlok toteaa: "Pullokuonodelfiineille on olemassa suojeluohjelma, jonka piiriin kaikki EU: ssa toimivat delfinaariot kuuluvat. Tätä kasvatussohjelmaa koordinoi Alankomaiden Harderwijkin delfinaario. On skandaalimaista, että tämä yritys hyväksyi vuonna 2016 useiden delfiinien siirron Ranskasta ja Suomesta Attican puistoon Spatassa, vaikka eläintarhalla ei edes tuolloin ollut minkäänlaista virallista toimintalupaa.
Toivomme, että asiaankuuluvat viranomaiset viimeinkin vastaavat tilantesta ja päättävät tämän surullisen vangittujen delfiinien ajanjakson Kreikassa!“
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Nederlands
Duitse dierenwelzijnsorganisatie documenteert schendingen van de wet in het dolfinarium in Attica Park in Athene en doet aangifte voor strafrechtelijke vervolging - Ook kritiek op het dolfinarium te Harderwijk
Volgens de Duitse dierenbeschermingsorganisatie ProWal werden, tijdens hun inspectie in het dolfinarium van het Attica Park in Sparta, schendingen van geldende wetten gevonden.
Volgens ProWal is het "dolfijnen-educatieprogramma" van de dierentuin niets meer dan een verkapte show waarin het publiek wordt vermaakt. Een dergelijke show met dieren in openbare voorzieningen is echter strikt verboden volgens de Griekse wetgeving (4039/2012, artikel 12).
Andreas Morlok, CEO van ProWal: "De dolfijnen kregen opdrachten en speelden voor een publiek. Hoe spectaculairder de sprongen, pirouettes of salto's, des te luider was het applaus van de bezoekers van de dierentuin. De dolfijnen moesten op harde betonnen vloeren buiten het zwembad springen, wat zeker geen natuurlijk gedrag van deze dieren is! Van een educatief programma kan geen sprake zijn. Wat werd getoond waren pure showelementen die we ook hebben gezien in ongeveer 50 andere dolphinaria in de wereld waar we onderzoek hebben gedaan! "
ProWal bekritiseert ook de wijze waarop de dolfijnen in gevangenschap gehouden worden en constateert bij zijn inspectie ernstige tekortkomingen.
Morlok: "Onder de tribunes stonden dozen met spuitbussen met gedrukte waarschuwingen, roestig gereedschap, draden en kabels. Elke bezoeker, zelfs kinderen, konden deze voorwerpen pakken en bij de dolfijnen in het zwembad gooien. Als dolfijnen zulke dingen inslikken, dan zouden ze eraan kunnen sterven!
Het grotere zwembad had geen zonneluifels. De dolfijnen worden in dit gebied dus helemaal niet beschermd tegen zonlicht. Ze kunnen op de manier zonnebrand krijgen omdat ze in deze zwembaden niet diep kunnen duiken zoals dat in de oceaan wel kan!
Zoals één medewerker ons verzekerde, zouden alle dolfijnen te allen tijde toegang hebben tot alle baden. Dit was misschien waar op het moment van ons onderzoek, maar dat is niet altijd het geval, want op de vloer bevonden zich scheidingswanden tussen alle zwembaden. De dolfijnen worden dus ook van elkaar gescheiden en opgesloten in veel te kleine baden, wat helemaal niet acceptabel is gezien de grote drang van deze dieren om zich te verplaatsen en te bewegen.
De grootste van de bassins is volledig ongeschikt voor dolfijnen die tot 100 kilometer per dag vrij kunnen zwemmen. De dolfijnen zwommen in slechts vijf seconden door het hele zwembad!
We zagen nergens speelgoed voor de dolfijnen,zodat ze zich hadden kunnen bezig houden met iets voordat de show begint. De reden is simpel. De dolfijnen gaan zich dus vervelen en gaan zich daardoor uitleven op de show. Vermoeide dolfijnen zouden niet deelnemen aan een show.
Een dolfijn had een zware blessure maar moest desondanks toch deelnemen aan de show, wat niets anders is dan pure dierenmishandeling!
Naast een bassin stonden grote containers met chloor, die ook worden gebruikt om fecale bacteriën in het water te doden, maar het kan ook leiden tot enorme huid- en oogbeschadiging bij de dolfijnen! Het gebruik van chloor bij een duidelijk gewonde dolfijn is gewoon schandalig!
Verschillende dolfijnen probeerden vóór de show een voedselemmer te bemachtigen door op harde betonvloeren buiten de zwembaden te springen. Dolfijnen springen normaal niet zomaar op betonvloeren voor de lol. De dieren zijn uitgehongerd en probeerden wanhopig en tevergeefs voedsel te bemachtigen! De uithongering van de dolfijnen heeft als reden dat men de dieren vervolgens, tijdens de showelementen kan belonen met voedsel, mits ze de vereiste en opgedragen opdrachten hebben uitgevoerd. Een tevreden dolfijn zou niet deelnemen aan dergelijke shows. De dolfijnen zijn de enige dieren in deze dierentuin die hun eigen voedsel moeten verdienen! We beschouwen de ontzegging van voldoende voedsel dan ook als dierenmishandeling!
Enigszins verborgen, ontdekten we een targetstok. Deze stok wordt gebruikt voor het trainen van dolfijnen zodat ze commando's uitvoeren tijdens de training en de shows! Targetstokken zijn beschikbaar in alle showdolfinaria en gaan gepaard met een strikte en harde oefening! Het gebruik van een targetstok zou niet nodig zijn voor een zuivere presentatie van dolfijnen en voor het voeren!
Het Attica Park is totaal ongeschikt voor het houden van dolfijnen, wat ook weer blijkt uit het feit dat reeds zes dolfijnen zijn gestorven sinds het dolfinarium in 2010 werd geopend. "
ProWal diende een aangifte tot strafrechtelijke vervolging in bij de autoriteiten wegens het overtreden van de wet en dierenmishandeling en diende tevens een verzoekschrift in om de dierentuin geen vergunning voor het dolfinarium te verlenen.
De dierenrechtenactivisten bekritiseren ook alle andere dolfinaria in de EU.
Andreas Morlok: "Er is een bedreigd diersoorten programma voor tuimelaars, waaraan alle dolfinaria in de EU deelnemen. Dit fokprogramma wordt gecoördineerd in het Nederlandse dolfinarium in Harderwijk. Het is schandalig dat deze coordinator in 2016 instemde met verschillende transfers van dolfijnen uit Frankrijk en Finland naar het Attica Park in Sparta, hoewel de dierentuin op dat moment geen officiële goedkeuring had voor het exploiteren van een bedrijf!
We hopen dat de bevoegde autoriteiten eindelijk zullen reageren en het trieste hoofdstuk van het houden van gevangen dolfijnen in Griekenland zullen beëindigen!"
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Français
Une association allemande de protection animale fournit les preuves que le dolphinarium « Attica park » situé dans les environs d’Athènes ne respecte pas la loi, et fait pression pour engager une procédure pénale.
Selon l’association de défense des animaux allemande, les preuves de violations de lois pré-existantes ont été trouvées lors de l’inspection du dolphinarium d’Attica Park situé à Spata.
D’après ProWal, le « programme d’éducation des dauphins » distribué par le zoo n’est rien d’autre qu’un spectacle déguisé pour divertir les spectateurs. ProWal ajoute qu’un spectacle utilisant des animaux dans un espace dédié au public est formellement interdit par la loi grecque (4039/2012,Art.12).
Andreas Morlok, Directeur Général de ProWal: « Les dauphins recevaient des ordres et réalisaient le spectacle devant les spectateurs. Plus les sauts, pirouettes et tonneaux étaient spectaculaires, plus les applaudissements des visiteurs du zoo étaient intenses. Les dauphins étaient obligés de sauter sur le sol en béton entourant le bassin, ce qui n’est certainement pas un comportement naturel pour ces animaux! Cela ne peut pas être considéré comme un programme d’éducation. Selon nos recherches, ce qui était montré n’était que pures éléments de spectacle, que nous avions déjà vu dans les quelques 50 autres dolphimariums à travers le monde! »
ProWal dénonce également des conditions de détentions inadéquates et de graves défaillances trouvées lors de l’inspection.
Morlok: « En dessous des tribunes se trouvaient des boites pleines d’aérosols portant une signalétique de danger, des outils rouillés, du fil barbelé et des câbles. Tous les visiteurs y compris les enfants auraient pu attraper ces objets et les jeter dans le bassin des dauphins. Les dauphins pourraient mourir s’ils ingéraient n’importe lequel de ces objets!
Le bassin le plus grand n’était pas ombragé. Les dauphins se trouvant dans cet espace n’étaient pas protégés du soleil. Ils sont à risque de coups de soleil graves car ils ne peuvent pas plonger assez profond dans ces bassins!
Une des employées nous a assuré que tous les dauphins ont toujours accès à l’ensemble des bassins. Cela aurait pu être vrai au moment de notre recherche, mais ce n’est pas toujours le cas car des valves d’isolation de chaque bassin étaient visibles dans le sol. Les dauphins sont aussi séparés les uns des autres et enfermés dans des enclos trop petits, ce qui n’est pas acceptable vu le besoin qu’ont ces animaux de nager dans de grands espaces.
La taille de ces bassins est totalement inadéquate pour les dauphins, car ils peuvent nager parfois jusqu’à 100 kilomètres par jour dans leur milieu naturel. Or, les dauphins parcouraient le périmètre du bassin en seulement 5 secondes!
Nous n’avons vu aucun jouet à leur disposition, avec lequel les dauphins pouvaient jouer. La privation de jouets est une pratique courante dans tous les dolphinariums destinés à des shows à travers le monde, avant chaque représentation. La raison est simple. Les dauphins sont volontairement placés dans des situations d’ennui juste avant le show, sans pouvoir s’occuper, afin de pouvoir ensuite se défouler pour réaliser le spectacle. Des dauphins fatigués ne pourraient en effet participer à aucun spectacle.
Un dauphin présentait une blessure grave et participait quand même au spectacle, ce qui est clairement une preuve de cruauté envers l’animal!
A côté du bassin se trouvait un grand bidon de chlore. Le chlore est utilisé pour éliminer les bactéries fécales dans l’eau, mais cela peut aussi générer d’importantes lésions oculaires et cutanées chez les dauphins! L’utilisation du chlore dans l’environnement directe d’un dauphin blessé est scandaleuse!
Plusieurs dauphins tentaient d’attraper les seaux de nourriture avant le spectacle en sautant directement sur le sol en béton à l’extérieur du bassin. Les dauphins ne sautent pas sur des surfaces dures juste pour le fun. Ces animaux mourraient de faim et essayaient désespérément et sans succès d’atteindre la nourriture! La privation de nourriture des dauphins est la raison pour laquelle ces animaux performent pendant le show et sont ensuite récompensés avec de la nourriture pour l’exécution correcte des ordres. Un dauphin bien nourri ne pourrait pas participer à ces spectacles. Dans ce zoo, les dauphins sont les seuls animaux à devoir mériter leur nourriture! Nous considérons le manque de nourriture comme une preuve de cruauté avérée!
A moitié caché, nous avons découvert un stick. Ce bâton est utilisé pour entrainer les dauphins à exécuter les ordres pour les différents éléments du show. Les sticks sont utilisés dans tous les shows de dolphinariums et sont associés à un entrainement intensif. L’utilisation du stick ne serait pas nécessaire si c’était simplement pour présenter les dauphins ou les nourrir!
Attica Park est clairement inadapté pour les dauphins étant donné le fait que 6 dauphins soient morts depuis l’ouverture du dolphinarium en 2010.»
ParoWal a déposé une plainte auprès des autorités pour violation de la loi et maltraitance envers les animaux, et a aussi lancé une pétition pour retirer le permis du dolphinarium dans ce zoo.
Les activistes pour le droit des animaux ont aussi dénoncé tous les autres dolphinariums au sein de l’Union Européenne.
Andreas Morlok: « Il y a un programme de conservation pour les dauphins à long bec auquel tous les dolphinariums de l’UE participent. Ce programme de reproduction est coordonné par le dolphinarium hollandais de Harderwijk. C’est scandaleux que suite à ce fusionnement en 2016, il soit autorisé les transferts de dauphins de France et Finlande vers Attica Park à Spata, alors même que le zoo n’avait pas d’autorisation officielle de mettre en place un dolphinarium à cette époque!
Nous espérons que les autorités compétentes répondront et mettront un terme au triste chapitre des dauphins en captivité en Grèce ! »
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02.01.18 - Erlös der Weihnachts-Tombola zugunsten der Delfinschutz-Kampagnen von ProWal: 1.900 €
Ein toller Betrag, der durch
die diesjährige Weihnachts-Tombola erlöst wurde!
Wir danken allen recht herzlich, die
dazu beigetragen haben! Allen voran die Tierfreunde und auch den Vertretern
vieler Getränke-Unternehmen, welche auch dieses Jahr wieder viele Preise für
die Tombola zur Verfügung gestellt haben.
Danke natürlich auch an die vielen
Kunden des Einzelhandelsgeschäftes, welche so begeistert mitgemacht und die
ganze Lostrommel geleert hat!
Ein besonderer Dank gilt Jacqueline,
welche schon das ganze Jahr über Preise gesammelt und diese mit doch viel
Aufwand betriebene 3. Weihnachts-Tombola durchgeführt hat!
HEZRLICHEN DANK
ALLEN!
Wie wir schon erwähnt haben, wird
dieser Betrag vollumfänglich für unsere Kampagnen gegen Delfinarien eingesetzt
werden, die wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan gekauft haben - diese liegen
vor allem in Asien.
01.01.18 - Ein Schandfleck Europas - Delfinfang auf den Färöer-Inseln – Die Ausrottung der Grindwale ist in vollem Gange!
Auf den Färöer-Inseln (etwa 50.000 Einwohner) wurden 2017 insgesamt 1.691 Delfine von zwei Arten getötet!
Ein paar traurige Zahlen hinter diesen Massenmorden:
Davon waren 488 Weißseiten-Delfine und 1.203 Grindwale.
Von den Grindwalen werden auch das „gewonnene“ Fleisch und der Speck nach einer alten Maßeinheit (Skinn) erfasst. Ein Skinn beinhaltet 38 Kilogramm Fleisch und 34 Kilogramm Speck.
Durch die Ermordung der 1.203 Grindwale gewannen die Färinger 93.965 Skinns.
Das ergab:
Fleisch = 357.067 KG + Speck = 319.481 KG
Gesamt = 676.548 KG
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Beleg dafür, dass die Färinger aktiv zur Ausrottung der Grindwale beitragen
Die großen Grindwalschulen früherer Zeiten gibt es heute nicht mehr!
Fakten:
Tötungen von Grindwalen bei einer einzigen Schlachtung:
Jahr: 1940 – Sandur: 1.200 Grindwale
Jahr: 1879 – Vestmanna: 900 Grindwale
Jahr: 1872 – Klaksvík: 856 Grindwale
Jahr: 1938 – Hvalba: 854 Grindwale
Jahr: 1852 – Klaksvík: 852 Grindwale
Jahr: 1931 – Klaksvík: 820 Grindwale
Jahr: 1939 – Klaksvík: 800 Grindwale
Solch große Grindwalschulen gibt es heute keine mehr, denn Schlachtungen von mehreren Hundert Grindwalen waren in den vergangenen Jahren auf den Färöer-Inseln sehr selten!
Da die Färinger immer alle Grindwale einer Familie töten, ist zu beobachten, dass seit etwa 80 Jahren die Größen der Grindwalschulen kontinuierlich kleiner geworden sind!
Dies ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass die Färöer-Inseln dazu beitragen, dass sich die Grindwalbestände durch die über fünfhundertjährige Bejagung und durch das Hinzukommen neuer Gefahren nicht mehr erholen können!
Bei jeder Schlachtung geht ein einzigartiger Genpool für immer verloren und dafür sind die Färinger direkt verantwortlich!