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http://en.nemo.ua/od/



Das Delfinarium liegt direkt am Schwarzen Meer.






Hauptsitz des Unternehmens NERUM (NEMO), welches mehrere Delfinarien in der Ukraine, Aserbaidschan (wieder geschlossen), Russland und in Weißrussland betreibt. 2015 wurde von NEMO in Phuket (Thailand) ein Delfinarium errichtet, welches bisher aber noch keine Betriebsgenehmigung besitzt.





11.02.15 - Ukraine-Konflikt – Auch die Delfine leiden – Scheinbar illegales „Delfin-Lager“ entdeckt!

Der größte Betreiber von Delfinarien in der Ukraine "Nerum Ltd", mit Sitz in der südukrainischen Stadt Odessa, versucht zu retten, was wohl nicht mehr zu retten ist. Die Leidtragenden sind die Delfine!

Im Mai 2013 kaufte das Konsortium für seine „Nemo-Delfinarien“ zwanzig wildgefangene und untrainierte Große Tümmler zu einem „Schnäppchenpreis“ von insgesamt 153.000 € aus Taiji/Japan, die in der Fangsaison 2012/2013 dort gefangen wurden. Die Abrichtung der Delfine fand in verschiedenen „Nemo-Delfinarien“ statt. Die ukrainischen „Delfintrainer“ sind berüchtigt für ihre Härte! Wo sich diese Delfine aus Japan nun genau aufhalten, wissen nicht einmal die Behörden!

Das Konsortium befand sich damals noch auf Expansionskurs und im In- und Ausland wurden weitere Delfinarien gebaut. Zuletzt eines in Thailand, welches im Moment noch keine Betriebsgenehmigung besitzt.

Bei bisher sieben Reisen in die Ukraine recherchierten wir in fast allen Delfinarien und stellten auch bei der Zusammenarbeit ukrainischer Tierschützer immer wieder fest, dass viele Anlagen weder eine Betriebsgenehmigung hatten noch die Herkunft aller Delfine dokumentiert werden konnte.

Mehrmals bemängelten wir beim Umweltministerium in Kiew diese Zustände und forderten als Konsequenz eine Überprüfung der Anlagen und ein Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine und Beluga-Wale aus Russland zu beschließen.
Unserer ersten Forderung kam das Ministerium gleich nach und bei der Überprüfung aller Anlagen bestätigten sich die katastrophalen Zustände. Manche Delfinarien wurden illegal gebaut. In Kiew wurde zum Beispiel einfach ein Grundstück von einem Privatmann vom Betreiber beschlagnahmt, der dort ein Delfinarium errichtete. Dies wäre wohl ohne Unterstützung des Bruders des Betreibers, der damals im Stadtrat saß, nie gebaut worden, denn das Grundstück befindet sich in der Nähe einer U-Bahn und Teile des Geländes senkten sich bereits ab. Proteste von ukrainischen Tierschützern wurden mit Tritten und Prügel seitens der Betreiber begegnet.
In Sudak auf der Krim wurde mit Hilfe eines Bürgermeisters ein Delfinarium eröffnet, welches keine Statik-Genehmigung hatte. Das Gebäude drohte einzustürzen. Es wurde von den Behörden geschlossen und der Betreiber musste eine Geldstrafe bezahlen. Obwohl die Delfine von den Behörden beschlagnahmt wurden, brachte Nerum die Tiere in einer Nacht- und Nebelaktion in das Delfinarium nach Kiew.

Für viele Delfine konnten die Betreiber keine Dokumente über ihre Herkunft vorlegen. Sie wurden wohl illegal im Schwarzen Meer gefangen. Der Fang von wildlebenden Delfinen für kommerzielle Zwecke ist verboten. Wir schlugen dem Umweltministerium in Kiew auch vor, DNA-Analyse-Daten von allen Delfinen zu erheben, damit die Herkunft zweifelsfrei nachgewiesen werden kann.

Nachdem die ukrainische Halbinsel Krim von Russland in 2014 annektiert wurde, brachten die Betreiber in aller Eile acht Delfine von der Ukraine in ein Mini-Delfinarium in einer Zeltstadt auf die Krim, weil sie die Beschlagnahmung der Tiere durch die ukrainischen Behörden fürchteten. Auf der Krim gibt es in fast jeder Touristenstadt ein Delfinarium, etwa die Hälfte aller 20 ursprünglich ukrainischen Delfinarien. Die Betreiber fühlten sich dort wohl sicher vor dem Zugriff der ukrainischen Behörden, welche die Tiere wohl beschlagnahmt hätte.

Nun scheinen die Geschäfte der Delfinarien-Betreiber auf der Krim auch nicht mehr so gut wie früher zu laufen, weil viele Urlauber diese Region meiden und einfach fernbleiben. Auf der Krim gibt es wohl ein Überschuss an Delfinen, welche das Konsortium lieber woanders kommerziell ausbeuten möchte. Nerum dachte sich nun wohl auch, die Krisenzeit in der Ostukraine ausnutzen zu können und versuchte vor ein paar Tagen, am 2. Februar 2015, sechs Delfine mit dubioser Herkunft von der Krim wieder in die Ukraine zurückzubringen.

Dieses Vorhaben scheiterte jedoch, weil die russischen Behörden feststellten, dass die Papiere für die Delfine allesamt gefälscht waren! Die Ausfuhr der Delfine von der Krim in die Ukraine fand deshalb nicht statt!

http://www.aif.ru/society/nature/1437748

Womöglich wollte Nerum die Delfine über die Ukraine in sein neues Delfinarium nach Thailand bringen!

Scheinbar gibt es ein illegales „Delfin-Lager“ in Odessa!

Die kriminellen Machenschaften der Delfinarien-Betreiber haben am 10. Februar 2015 einen weiteren Höhepunkt erreicht!

Inmitten eines Wohngebietes in Odessa steht ein unscheinbares Haus. Im Keller befindet sich ein Schwimmbecken, in dem sieben Delfine eingesperrt sind!

http://dumskaya.net/news/v-bassejne-ska-sodergat-v-nevole-neskolko-delfin-043560/

Woher die Delfine stammen und ob sie auch dem Nerum-Konsortium, welches dort seinen Sitz hat, gehören, ist unklar. Tierschützern wird der Zutritt verwehrt. Der Bürgermeister von Odessa, der mit den Delfinarien-Betreibern gut befreundet ist, zeigt keinerlei Interesse an einer Aufklärung!










Von NEMO gekaufter Delfin aus Taiji/Japan







Hauptpool - Im Hintergrund ein Hotel - auf dem Dach ein Restaurant







Samstagabend finden hier in den Sommermonaten regelrechte Partys mit lauter Disco-Musik statt.

















Die Delfine sind ausgehungert - Sie können es kaum erwarten, bis die Show beginnt, weil sie dann etwas zum Fressen bekommen.





































































































































































































Die ausgehungerten Delfine machen alles, was von ihnen verlangt wird, um an Futter zu gelangen!































































































































Der Konflikt in der Ost-Ukraine hat die Touristen verschreckt. Die Besuchermassen, die wir in den letzten Jahren hier festgestellt haben, bleiben aus.








Neben dem älteren Hotel wurde angebaut. Mehr als 100 luxuriöse Zimmer bieten den Gästen alle Annehmlichkeiten.







Eine Strandbar und Pools bieten den Gästen viel Platz.






















Kaum Platz hingegen werden drei Delfine und einem Belugawal geboten, die in einem kleinen Pool eingesperrt sind.















































Großzügige Pool-Landschaft für die Gäste.































































































Im Delfinarium in Odessa werden sechs Delfine und zwei Beluga-Wale in Gefangenschaft gehalten. Angeboten werden neben der Show mit Delfinen auch die sinnlose Delfintherapie.






Video 2011:

http://www.youtube.com/watch?v=jtdIX-8eaLI&feature=related



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