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Futter in Delfinarien  

Makrelen, Heringe, Sprotten, Wittlinge und Tintenfische  

Toten Fisch betrachten Delfine als Aas. Freilebende Delfine verpönen ihn und bevorzugen lebende Fische als Nahrung.  

Delfine regeln ihren Flüssigkeitshaushalt über lebende Fische, da sie kein Wasser trinken.  

Weil die Fische nicht fangfrisch in Delfinarien angeliefert werden können, sind diese tiefgefroren. Dadurch wird ihnen eine Menge Wasser entzogen.  

Oftmals werden Delfine in Delfinarien nierenkrank und sie müssen mit Eiswürfeln und Gelatine zugefüttert werden.  

Im Nürnberger Delfinarium wird den Delfinen Moby und Jenny gar ein Schlauch in den Rachen geschoben über den man ihnen täglich etwa 3 Liter Wasser einflößt.  

Nicht allein deshalb, weil es in Deutschland verboten ist, die Delfine mit lebenden Fischen zu füttern, wird ihnen toter Fisch geboten, sondern weil man ihnen in die Futterfische auch bestens Medikamente und Vitamine hinter die Kiemen schieben und Verhütungsmittel in diese hineinspritzen kann.  

Lebende Futterfische würden zudem nur wenige Minuten im Chlor-Wasser, welches in den meisten Delfinarien benutzt wird, überleben, weshalb man schon Delfine, welche in Japan für die weltweite Delfinarien-Industrie dem Meer entrissen wurden, gleich nach ihrem Fang durch Zwang daran gewöhnt, tote Fische zu fressen. Die Abrichtung dafür ist, wie wir selbst dokumentiert haben, brutal! Friss oder stirb, ist dort das Motto!








Warum ist die Fischküche in Delfinarien für die Delfine nicht einsehbar?


Bilder: Nürnberger Delfinarium - Januar 2015





















Futtertafel - Kilogramm Futter pro Tag










Huste-Liste










In Deutschland ist es verboten, Delfine mit lebenden Fischen zu füttern.





Toten Fisch betrachten Delfine als Aas. Freilebende Delfine verpönen ihn.

Delfine regeln ihren Flüssigkeitshaushalt über lebende Fische, da sie kein Wasser trinken.
 






Die Blöcke müssen erst aufgetaut werden.













































Die Nahrung für die Delfine besteht zumeist aus Meeresfischen (z. B. Hering, Makrele, Sprotte und Wittling) und Tintenfischen (Kalmare).





































In dem Buch „Delphine …wie sie wirklich sind“ (1. Auflage 1979) beschreibt der ehemalige Delfintrainer des Nürnberger Delfinariums, Siegbert Stümpke, wie intelligent die Delfine sind und auf Tabletten, die im Futter-Fisch versteckt waren, reagierten.


„Das Füllen der Fische mit den Tabletten muß aber hinter verschlossenen Türen stattfinden. Marina darf es auf keinen Fall sehen. Wir versuchten einmal einen Fisch neben ihrem Becken zu präparieren, doch als sie ihn erhielt, warf sie ihn sofort wieder vor unsere Füße. Ein andermal mußte sie trotz aller Vorkehrungen etwas mitbekommen haben, denn als wir ihr den Fisch zuwarfen, spuckte sie ihn wieder aus, paßte dabei aber höllisch auf, daß keiner ihrer Gefährten die Beute wegschnappte. Da Delphine ja die Fische mit dem Kopf voran schlucken, drehte sie den Fisch um und packte ihn am Schwanz. Dann schüttelte sie ihn so lange, bis sämtliche Tabletten herausgefallen waren und langsam auf den Grund des Beckens sanken. Nun hatte sie ihr Ziel erreicht und schluckte den Fisch mit sichtlichem Behagen hinunter.“


Anmerkung:

Das Delfinweibchen „Marina“ wurde im Meer vor der Küste Florida gefangen. Sie kam über Spanien ins Nürnberger Delfinarium und starb dort 1986 im Alter von etwa 22 Jahren. (Bronchopneunomie, Sepsis mit Streptococcuspneunomiae A - menschlichen Ursprungs)



Eine Praktikantin, die vor wenigen Jahren im Nürnberger Delfinarium gearbeitet hatte, berichtete uns von ihren Erfahrungen:


„Die Delfine haben die Fischpräparationen nie gesehen, das wurde alles in der Fischküche und immer nur von Pflegern gemacht. Als ich dort arbeitete, habe ich nie einen Tierarzt bei der Futterpräparation gesehen. Eine medizinische Ausbildung habe ich nicht. Man drückte mir einfach Tabletten in die Hände. In die linke Hand die für "Jenny" und in die rechte Hand die für "Noah". Ich durfte nichts falsch machen, denn das waren etwa 4 – 5 Tabletten für jeden Delfin. Nur Vitamintabletten waren das nicht, weil jeder Delfin etwas anderes bekommen hatte. Es wäre ja sonst egal gewesen, wer was bekommt. Die Tabletten musste ich dann hinter die Kiemen der toten Fische stecken.

In die Futterfische wurde auch ein Verhütungsmittel gespritzt, aber das durfte nur mit Handschuhen und von männlichem Personal gemacht werden. Das ist wohl für Frauen nicht ganz ungefährlich, denn falls man sich mal aus Versehen mit der Spritze piksen würde, wäre das nicht sehr gut, falls mal eine Schwangerschaft eintreten sollte. Einmal hat es ein Mann ohne Handschuhe gemacht, da hat er ganz schön einen Anschiss kassiert.

Die Medikamente und Spritzen waren in einem großen Kühlschrank im Aufenthaltsraum aufbewahrt.“





Foto 2009: Fischküche im Nürnberger Delfinarium