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die Haltung von Meeressäuger in Delfinarien wissen sollten und warum diese Anlagen geschlossen werden müssen.

Weltweit werden in 63 Ländern in 343 Einrichtungen mehr als 2.000 Delfine, 227 Beluga-Wale, 52 Orcas, 17 Schwertwale (Kleine Schwertwale) und 37 Schweinswale in Gefangenschaft gehalten. 

http://www.independent.co.uk/voices/comment/nature-studies-stay-away-from-the-dolphins-kept-in-tanks-the-only-ones-to-see-live-wild-9435614.html

Die meisten Freizeitparks und Zoos in Europa verzichten bereits auf die Haltung von Delfinen. In England wurden bereits alle der über 40 Einrichtungen geschlossen! 

In Deutschland ist man diesbezüglich weitaus rückständiger. Noch immer sind zwei Delfinarien in Betrieb. Diese befinden sich in den Zoos in Nürnberg und Duisburg.




EU-AKTION 2015/2016/2017



Videos 

Die oscarprämierte Dokumentation „DIE BUCHT“ in voller Länge in Deutsch (87 Min.) - Die Zusammenhänge der Delfinarien-Industrie und den grausamen Delfin-Treibjagden inTaiji/Japan - https://archive.org/details/DieBucht2009

Blackfish - Sehenswerte Doku über die grausame Sklavenhaltung der Orkashttps://www.youtube.com/watch?v=PagZ4n-TKlQ&feature=youtu.be


Historie über Orcas, die in Gefangenschaft starben - http://www.orcahome.de/orcadead.htm



25.10.17 - Alternative zur Ausplünderung der Meere, Gefangenschaft, Tierquälerei und Tod - Virtuelle Unterwasserwelt ersetzt Aquarium - http://www.n-tv.de/reise/Virtuelle-Unterwasserwelt-ersetzt-Aquarium-article20100703.html


12.10.17 - Delfinarien - Orcas leiden unter Zahnschmerzen - http://www.deutschlandfunk.de/aquarien-orcas-leiden-unter-zahnschmerzen.2850.de.html?drn%3Anews_id=802841


01.09.17 - In Gedenken an „Sindbad" – Ein Delfin, der in Deutschland vor 25 Jahren Selbstmord beging!

Wie viele Delfine und Wale in Deutschland in Gefangenschaft gehalten wurden und starben, ist bis heute nicht bekannt. Die meisten ehemaligen und heutigen Delfinarienbetreiber mauern bei diesem für sie wohl heiklem Thema, denn tote Delfine passen nicht in die „Heile-Welt-Darstellung" der Betreiber. Alleine in den letzten beiden verbliebenen Delfinarien in den Zoos in Nürnberg und Duisburg starben etwa 100 Delfine und Wale! Wir erinnern uns an „Sindbad". Er war ein junger Delfin, der im Tierpark Hagenbeck in Hamburg geboren wurde. „Sindbad" wurde noch in freier Wildbahn gezeugt, bevor seine Mutter in die Fänge der Delfinarien-Industrie geriet und damit in Gefangenschaft kam.

„Sindbad" kam mit den Umständen, in Gefangenschaft leben zu müssen, nicht zurecht - er wollte lieber sterben, als in einem öden Betonbecken den Clown für das Publikum zu spielen!

Am 28. Mai 1992 ereignete sich das Drama. Vor den Augen des Publikums und des Zoopersonals versuchte sich das junge Delfin-Männchen selbst zu ertränken! Die Mutter und andere Delfine versuchten verzweifelt „Sindbad" an die Wasseroberfläche zu drücken, doch der junge Delfin wehrte sich vehement dagegen. Hellste Aufregung herrschte bei den Delfinen, um „Sindbad" doch noch an der Wasseroberfläche zu halten. „Sindbad" war bereits bewegungslos und starb.

Der Vorfall wurde von einem Besucher gefilmt. Ric O`Barry sah sich das Video an und bewertete dies als Beweis für einen Selbstmord des Delfins. Ric O`Barry kannte damals bereits solche Fälle von Delfin-Suiziden: „Delfine atmen im Gegensatz zum Menschen nicht automatisch, sondern bewusst. Sie stellen einfach das Atmen ein."

Der Zoobetreiber sprach nach diesem dramatischen Vorfall lapidar von Rangkämpfen, was zum Tod des jungen Delfins geführt hätte! Daraufhin hagelte es an Kritik.

Weil die Proteste und der Druck auf den Betreiber zunahmen, wurden die übrigen Delfine in einer Nacht- und Nebelaktion in Delfinarien nach Spanien gebracht. Das Delfinarium in Hagenbeck wurde geschlossen.

Wir erinnern uns an „Sindbad". Dieser junge Delfin darf in Deutschland nicht umsonst gestorben sein!

Aus Tierschutzgründen:

Bitte besuchen Sie keine Einrichtungen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!

CAPTIVITY KILLS! - SAY NO TO CAPTIVE DOLPHINS! - DON´T BUY A TICKET!



22.08.17 – Nach Verbot in Frankreich: Können Zoos Delfine artgerecht halten? - http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Nach-Verbot-in-Frankreich-Koennen-Zoos-Delfine-artgerecht-halten-id42465266.html


28.07.17 - Lebenslänglich für Delphine - oder Rettung durch Zoohaltung? - Ein Interview mit Jürgen Ortmüller vom Wal- und Delfinschutz-Forum - http://www.forum-csr.net/News/10964/LebenslnglichfrDelphineoderRettungdurchZoohaltung.html


28.07.17 - Tierschutz statt Urlaubsvergnügen – Reisekonzerne denken um - https://www.morgenpost.de/vermischtes/article211391057/Tierschutz-statt-Urlaubsvergnuegen-Reisekonzerne-denken-um.html


23.07.17 – Delfinarien meiden – Tierschutz im Urlaub - https://www.animalsunited.de/tierschutz-im-urlaub-delfinarien


20.06.17 - Eltern wacht auf und folgt diesem Vorbild! - "Junge soll sich nicht am Leid von Tieren erfreuen." - Warum eine Mutter ihrem Sohn die Klassenfahrt verbietet – und auf Facebook dafür gefeiert wird - https://www.derwesten.de/panorama/warum-eine-mutter-ihrem-sohn-die-klassenfahrt-verbietet-und-auf-facebook-dafuer-gefeiert-wird-id210974995.html


12.05.17 – Teneriffa - Mutter von getötetem Orca-Trainer kämpft für Freiheit der Tiere - http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/teneriffa-mutter-von-getoetetem-orca-trainer-kaempft-fuer-freiheit-der-tiere-15011972.html?GEPC=s2


07.05.17 - Deshalb sind Delfine im Zoo gesünder als in freier Wildbahn - http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Delfine-im-Zoo-gesuender-als-in-freier-Wildbahn-Tierschuetzer-widersprechen;art88523,2652907


10.12.16 - Video - Ein Blick zurück – Zoo Duisburg – Größter Delfin- und Wal-Friedhof Deutschlands! - https://www.youtube.com/watch?v=uDCvNfvDwXo  

Das Walarium wurde mittlerweile geschlossen und abgerissen. Dem Zoo Duisburg wurde auferlegt, dass er nach dem Ableben des letzten in Gefangenschaft gehaltenen Amazonas Fluss-Delfins in Europa, keine solche Delfinart mehr halten darf.
 

Unerträgliche Intransparenz!
 

Obwohl die letzten beiden Delfinarien in Deutschland (ZooDuisburg + Tiergarten Nürnberg) durch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Große Tümmler sicherlich Kenntnisse darüber haben dürften, wo diebeiden Delfine „Olli“ und „Blecky“, die 1979 aus Japan nach Deutschland kamen,verblieben sind, schweigen sich die beiden Zoos, welche mit mehreren Millionen € Steuergeld jedes Jahr subventioniert werden müssen, über den Verbleib dieser Delfine bis heute aus.  

Neben dem Fluss-Delfin in Duisburg werden aktuell noch 14Große Tümmler (je sieben in Duisburg und in Nürnberg) für überwiegend kommerzielle Interessen in Deutschland in Gefangenschaft gehalten.
 

Bitte kaufen Sie aus Tierschutzgründen keine Eintrittskarten für Delfin-Shows, damit die Gefangenschaftshaltung von Delfinen auch in Deutschland endlich sein Ende finden kann!


03.12.16 - Aquarium auf Hawaii: Es ist durchaus möglich, das Publikum über Delfine und Wale zu informieren, ohne dieseMeeressäuger in Gefangenschaft zu halten - http://www.cbc.ca/beta/news/canada/british-columbia/how-an-aquarium-without-whales-can-teach-us-about-them-1.3874291


15.11.16 - Ein aufschlussreicher und lesenswerter Artikel! - Tiergefängnis Zoo-Artgerechtist nur die Freiheit - https://vegan.at/inhalt/tiergefaengnis-zoo-artgerecht-ist-nur-die-freiheit


13.11.16 - Schwimmen Sie niemals mit in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen! - Die Wahrheit über die Programme „Schwimmen mit Delfinen“  

Kurz-Trailer(2 Minuten):
https://vimeo.com/164254861 

Ausführliches Video (19 Minuten):
https://vimeo.com/163986210


06.10.16 – ZDF-Heuteplus-Video über Delfinarien in Deutschland - Leider ein sehr oberflächlicher Beitrag mit nicht belegbaren Behauptungen!

Am Ende des Beitrages wird behauptet, dass Delfine inDelfinarien in der Regel doppelt so alt werden, wie im offenen Meer.
Das ist natürlich völliger Unsinn, denn das wurde noch niebewiesen. Um das Alter von Delfinen in Delfinarien zu bestimmen, müssten demnachseit 50 Jahren weltweit alle Delfine, auch alle Arten von ihnen, erfasst wordensein, die in Gefangenschaft gelebt haben oder noch leben. Eine solche Erhebunggibt es nicht. Das wird nicht einmal in der heutigen Zeit gemacht! Und fallsdas doch möglich gewesen wäre, dann müssten im Gegenzug die Delfine im Meerüber den gleichen Zeitraum erfasst worden sein. Nicht nur lokal, sondernüberall dort, wo Delfine für Delfinarien gefangen wurden. Diesen Aufwandbetreibt niemand und wäre über einen langen Zeitraum weder durchführbar nochfinanzierbar. Was allerdings wissenschaftlich untersucht und belegt wurde,ist die Lebenserwartung von in Gefangenschaft gehaltenen und freileibendenOrcas.

Zur Lebenserwartung von freilebenden Orcas:
„Die mittlere Lebenserwartung von Kühen liegt nach denersten 6 Lebensmonaten bei etwa 50 Jahren, in Ausnahmefällen wird auch einAlter von 80–90 Jahren erreicht. Berechnungen der Pacific Whale WatchAssociation zufolge soll die älteste lebende Kuh die 103-jährige Granny sein. IhrAlter wurde anhand des Reproduktionszyklus berechnet. Bullen hingegen habeneine mittlere Lebenserwartung von etwa 30 Jahren und werden maximal 50–60 Jahrealt.“

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwertwal

Die Lebenserwartung von in Gefangenschaft gehaltenen Orcasbeträgt bei Weibchen 29 Jahre und bei Männchen 17 Jahre!


16.09.16 – Video - Diese Bilder beweisen, warum Orcas nie eingesperrt sein sollten - http://www.travelbook.de/welt/diese-aufnahmen-zeigen-dass-orcas-nie-eingesperrt-werden-duerfen-804748.html?wtmc=fb.post


09.09.16 - Futter in Delfinarien  

Makrelen, Heringe, Sprotten, Wittlinge, und Tintenfische  

Toten Fisch betrachten Delfine als Aas. Freilebende Delfine verpönen ihn und bevorzugen lebende Fische als Nahrung.  

Delfine regeln ihren Flüssigkeitshaushalt über lebende Fische, da sie kein Wasser trinken.  

Weil die Fische nicht fangfrisch in Delfinarien angeliefert werden können, sind diese tiefgefroren. Dadurch wird ihnen eine Menge Wasser entzogen.  

Oftmals werden Delfine in Delfinarien nierenkrank und sie müssen mit Eiswürfeln und Gelatine zugefüttert werden.  

Im Nürnberger Delfinarium wird den Delfinen Moby und Jenny gar ein Schlauch in den Rachen geschoben über den man ihnen täglich etwa 3 Liter Wasser einflößt.  

Nicht allein deshalb, weil es in Deutschland verboten ist, die Delfine mit lebenden Fischen zu füttern, wird ihnen toter Fisch geboten, sondern weil man ihnen in die Futterfische auch bestens Medikamente und Vitamine hinter die Kiemen schieben und Verhütungsmittel in diese hineinspritzen kann.  

Lebende Futterfische würden zudem nur wenige Minuten im Chlor-Wasser, welches in den meisten Delfinarien benutzt wird, überleben, weshalb man schon Delfine, welche in Japan für die weltweite Delfinarien-Industrie dem Meer entrissen wurden, gleich nach ihrem Fang durch Zwang daran gewöhnt, tote Fische zu fressen. Die Abrichtung dafür ist, wie wir selbst dokumentiert haben, brutal! Friss oder stirb, ist dort das Motto!  

Weitere Informationen dazu und warum Fischküchen in Delfinarien für die Delfine nicht einsehbar sind unter:  


http://walschutzaktionen.de/155501/2473401.html    

Foto: ProWal – Tiergarten Nürnberg – Futterfische für Delfine






Es wurden Menschen von in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen verletzt und auch getötet! - https://www.youtube.com/watch?v=YQloiLMRimM 

 

Orca-Drama in SeaWorld und Psychopharmaka im Delfinarium Nürnberg - https://www.youtube.com/watch?v=YVWPJDtPJGw

 

Protest-Aktion im Delfinarium des Zoos in Barcelona - https://www.facebook.com/juancarlos.vilarherrero/videos/704080499725112/


29.10.15 - ProWal-Video - Taiji / Japan - Warum müssen wildgefangene Delfine toten Fisch fressen? Die Antwort ist etwas ganz Perfides! - https://www.youtube.com/watch?v=RE-HUCGUl2A&feature=em-upload_owner


15.10.15 - Ein Video, deren Veröffentlichung SeaWorld gerne verhindert hätte. Es zeigt einen Orca in Gefangenschaft, der aus Frustration, Wut und Verzweiflung immer wieder seinen Kopf auf den Boden aufschlägt.
Der Betreiber behauptet, es sei ein Spiel des Delfins.
In freier Wildbahn wurde ein solches Verhalten jedoch noch nie beobachtet. - https://www.facebook.com/nonalacaptivite/videos/764260977001704/


21.08.15 - Mary Winters, eine ehemalige Mitarbeiterin von SeaWorld: "I looked into Dinah’s eyes and…it was horrible. I realized she would die in this bathtub. In that moment, I knew SeaWorld was wrong." - http://wearesonar.org/another-former-seaworld-employee-speaks-out/


21.08.15 - Kurz-Video: Warum ist die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft falsch? - https://www.facebook.com/RYOT/videos/1162816490398647/


14.08.15 - Müssen tierische Urlaubsfotos sein? - "Den Besuch von Delfinshows dagegen würden auch weiterhin einige deutsche Reiseveranstalter bewerben. Sie förderten damit sowohl direkt die Gefangenschaftshaltung dieser Tiere als auch indirekt den Fang von frei lebenden Delfinen wie bei den blutigen Treibjagden im japanischen Taiji." - http://www.noz.de/deutschland-welt/basketball/artikel/606034/mussen-tierische-urlaubsfotos-sein#gallery&0&0&606034


Nachhaltiger Tourismus „Würde nicht auf einem Elefanten reiten“

"Herr Zeiss, Kinder lieben all die schicken Tiershows in Delfinarien, wo scheinbar gutgelaunte Orcas durch die Luft springen und lustig quiekende Delphine Küsschen geben. Ist diese große Publikumsattraktion wirklich Spaß für beide Seiten?
Es ist nicht gut für Delfine, wenn man sie in kleinen Becken hält, sie lauter Musik aussetzt und Zuschauern erlaubt, die Tiere anzufassen. Tierschutzorganisationen laufen ja dagegen schon länger Sturm. Und in vielen Delfinarien ist die Situation schlecht für die Tiere: keine artgerechte Haltung, schlechte Hygiene, tödliche Unfälle, Tiere aus Treibjagden, die Bassins zu eng und keine richtige Ernährung.

Was kann man als Tourist dagegen tun?
Einfach nicht mehr hingehen. Aus mangelnder Nachfrage und nach Protesten wurden in Deutschland viele Show-Delfinarien geschlossen, in Großbritannien gibt es gar keine mehr. Und einige Reiseveranstalter wie Tui haben sich entschlossen, Ausflüge zu Delfin- und Orca-Spektakeln nicht mehr anzubieten, beispielsweise in der Türkei, auf den Bahamas oder in Italien".
-
http://www.fr-online.de/panorama/nachhaltiger-tourismus--wuerde-nicht-auf-einem-elefanten-reiten-,1472782,31432040.html


03.07.15 - Medikamente-Liste für die Delfine im Marineland in Antibes/Südkfrankreich (franz.) - https://freedolphinsbelgium.wordpress.com/2015/07/03/la-petite-pharmacie-du-marineland-dantibes/


29.06.15 - Video (Englisch) – Mikrobiologen und ehemalige Delfintrainer warnen: Delfinarien gefährden Menschen und Delfine - https://www.youtube.com/watch?v=NyvKQVIJdes&feature=youtu.be


22.04.15 - Schwimmen mit Delfinen ist ein Gesundheitsrisiko - http://www.krone.at/Tierecke/Schwimmen_mit_Delfinen_ist_ein_Gesundheitsrisiko-Doku_deckt_auf-Story-449461


15.04.15 - Video (Englisch) – Mikrobiologen und ehemalige Delfintrainer packen aus und warnen - Delfinarien gefährden Menschen und Delfine - https://www.youtube.com/watch?v=NyvKQVIJdes&feature=youtu.be


05.02.15 - Video – Tierquälerei in einem spanischen Delfinarium auf Mallorca - https://www.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=dm1Pmw0Ou90&app=desktop


26.01.15 - Bundesregierung verurteilt Psychopharmaka-Verabreichung in Zoos als Tierquälerei - http://www.presseportal.de/pm/43450/2934357/bundesregierung-verurteilt-psychopharmaka-verabreichung-in-zoos-als-tierqu-lerei


25.01.15 - Die Bundesregierung hat den Einsatz von Psychopharmaka bei Zootieren verurteilt!

In einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei, über die die "Bild am Sonntag" berichtet, heißt es: "Ein dauerhafter und routinemäßiger Einsatz von Psychopharmaka - etwa Beruhigungsmittel - zur Kompensation ungeeigneter Haltungsbedingungen verstößt nach Auffassung der Bundesregierung gegen die Vorgaben des Tierschutzgesetzes". In der Vergangenheit waren mehrfach Fälle bekannt geworden, in denen Zoos über einen längeren Zeitraum hinweg Tiere auf diese Weise ruhiggestellt haben sollen.




Weiterführende Links:

DELFINARIUM NÜRNBERG


http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien/delfinarium-nuernberg/psychopharmaka

Tabellarische Gesamtübersicht der Psychopharmaka-Gabe bei den Großen Tümmlern im Tiergarten Nürnberg 1.1.2008 - 1.8.2012

http://www.wdsf.eu/images/_wdsf_download/tg_tab_2012.pdf

DELFINARIUM DUISBURG

Zusammenfassung der tiermedizinischen Daten des Zoos Duisburg für Große Tümmler (Tursiops truncatus) von 2008 bis 2014

http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien/delfinarium-duisburg/analyse-tiermed-berichte


14.01.15 - Freiheit statt Dressur - Umdenken bei Delfinarien - http://www.20min.ch/panorama/news/story/Umdenken-bei-Delfinarien-und-Meeresaquarien-29664792


14.11.14 - Delfinarienbefürworter "argumentieren" gerne: "Es sind doch nur einzelne Tiere, warum regt ihr euch so auf? - Ganz einfach, weil es nicht stimmt! Tausende Delfine müssen heute ihr Leben in Gefangenschaft verbringen. Zehntausende Meeressäuger starben bereits für die Delfinarien-Industrie, die dazu beiträgt, wildlebende Populationen zu gefährden! - http://www.ceta-base.com/library/mmir/mmir-complete-09Jul2013.pdf


13.11.14 - Zu überflüssigen Delfinarien gibt es Alternativen - https://www.thedodo.com/community/HeatherMurphy/ocean-walls-captivating-people-795662375.html


06.11.14 - Die Delfinarien-Industrie hält ihr Schein-Argument "Bildung, Wissenschaft, Arterhaltung" immer noch hoch - Die Menschen lassen sich aber nicht mehr für dumm verkaufen! - http://www.ecorazzi.com/2014/02/10/sam-simon-says-kshamenk-is-most-abused-orca-in-the-world/


10.10.14 – 138 dokumentierte Zwischenfälle zwischen Menschen und in Gefangenschaft gehaltenen Orcas - Allerhöchste Zeit, dass diese tierunwürdigen Anlagen endlich geschlossen werden! - http://www.orcahome.de/incidents.htm


24.09.14 - Weitere Gründe, warum man Delfinarien meiden sollte - http://www.seaworldofhurt.com/features/disturbing-videos-caught-tape-seaworlds-visitors/


07.08.14 - Swimming With Dolphins: Time To Kick It Off The Bucket List? - http://www.projects-abroad.co.uk/blog/?content=2014%2Fswimming-with-dolphins%2F


04.05.14 - "Hier wird klar, dass die Tiere leiden"

Die Delfine im Nürnberger Zoo erhielten fast täglich, oft in immensen Dosen das Beruhigungsmittel Diazepam. Dazu Antibiotika, Antimykotika, Hormone, Immunstimulantia, Präparate gegen Magen-/Darmgeschwüre, Schmerzmittel. Bewiesen hat das alles die International Whale and Dolphin Conservation Society, die auf die Herausgabe von Dokumenten geklagt hatte. "Hier wird klar, dass die Tiere leiden. Dass sie unter Bedingungen leben, die nicht ihren biologischen Bedürfnissen entsprechen", heißt es beim Tierschutzbund. -

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article127612535/Die-Tiere-in-deutschen-Zoos-stehen-unter-Drogen.html


04.05.14 - Das Leben hinter Gittern ist für Tiere belastender als bisher bekannt. Es gibt Hinweise auf den systematischen Einsatz von Psychopharmaka - http://www.welt.de/print/wams/wissen/article127589699/Einer-flog-uebers-Affenhaus.html


11.02.14 - Delfinarien rechtfertigen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft mit Wissenschaft, Arterhaltung und Bildung - Wie das in der Realtität aussieht, sieht man hier - http://www.ecorazzi.com/2014/02/10/sam-simon-says-kshamenk-is-most-abused-orca-in-the-world/


Delfinarien und ihre Hintergründe - http://www.youtube.com/watch?v=Q6GjBRnmJqc


Video - Die Wahrheit über die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft - http://www.youtube.com/watch?v=cmZ1faMTC2s


07.09.13 - „Sindbad“ – Ein Delfin, der in Deutschland Selbstmord beging!

Wie viele Delfine und Wale in Deutschland in Gefangenschaft gehalten wurden und starben, ist bis heute nicht bekannt. Die meisten ehemaligen und heutigen Delfinarienbetreiber mauern bei diesem Thema. Tote Delfine passen nicht in die „Heile-Welt-Darstellung“ der Betreiber.

Wir erinnern uns dennoch an „Sindbad“. Er war ein junger Delfin, der im Tierpark Hagenbeck in Hamburg geboren wurde. „Sindbad“ wurde noch in freier Wildbahn gezeugt, bevor seine Mutter in die Fänge der Delfinarien-Industrie geriet und damit in Gefangenschaft kam.

„Sindbad“ kam mit den Umständen, in Gefangenschaft leben zu müssen, nicht zurecht - er wollte lieber sterben, als in einem öden Betonbecken den Clown für das Publikum zu spielen!

Am 28. Mai 1992 ereignete sich das Drama. Vor den Augen des Publikums und des Zoopersonals versuchte sich das junge Delfin-Männchen selbst zu ertränken. Die Mutter und andere Delfine versuchten verzweifelt „Sindbad“ an die Wasseroberfläche zu drücken, doch der junge Delfin wehrte sich vehement dagegen. Hellste Aufregung herrschte bei den Delfinen, um „Sindbad“ doch noch an der Wasseroberfläche zu halten. „Sindbad“ war bereits bewegungslos und starb.

Der Vorfall wurde von einem Besucher gefilmt. Ric O`Barry sah sich das Video an und bewertete dies als Beweis für einen Selbstmord des Delfins. Ric O`Barry kannte damals bereits solche Fälle von Delfin-Suiziden: „Delfine atmen im Gegensatz zum Menschen nicht automatisch, sondern bewusst. Sie stellen einfach das Atmen ein."

Der Zoobetreiber sprach danach lapidar von Rangkämpfen, was zum Tod des jungen Delfins geführt hatte! Daraufhin hagelte es an Kritik.

Weil die Proteste und der Druck auf die Betreiber zunahmen, brachten diese die übrigen Delfine in einer Nacht- und Nebelaktion in Delfinarien nach Spanien. Das Delfinarium in Hagenbeck wurde geschlossen

Wir erinnern uns an „Sindbad“. Dieser junge Delfin darf in Deutschland nicht umsonst gestorben sein!

Aus Tierschutzgründen:

Bitte besuchen Sie keine Einrichtungen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!

CAPTIVITY KILLS! - SAY NO TO CAPTIVE DOLPHINS! - DON´T BUY A TICKET!


01.07.13 - Foto-Serie über den Fang von Orcas für die Delfinarien-Industrie in den USA - http://www.seaworldofhurt.com/orca-capture/


21.06.13 - Heute vor 20 Jahren wurde dieser Bericht veröffentlicht:

DELPHINE - Gequältes Lächeln - Naturschützer kämpfen gegen Flippershows in Delphinarien -
http://www.focus.de/wissen/natur/delphine-gequaeltes-laecheln_aid_143449.html


05.04.13 - ProWal-Video: Delfinarium Nürnberg – Hinter den Kulissen
Das monotone Leben der Show-Delfine im Nürnberger Delfinarium.
Bitte boykottieren Sie alle Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!
DON´T BUY A TICKET!

http://www.youtube.com/watch?v=arPcryzR89w&feature=youtu.be


29.03.13 - Nicht nachvollziehbare Veröffentlichung vom Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. über die Lebenserwartung von in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen.

Um seriöse Zahlen in einer Studie zu verwenden, müssten alle Geburts- und Sterbezahlen von in Gefangenschaft gehaltenen Tieren berücksichtigt werden und solche Zahlen liegen nicht vor. Es gibt keine Bestanderhebungen von allen Delfinarien weltweit. Nicht einmal in Europa oder gar in Deutschland ist bekannt, wie viele Tiere seit Beginn in Gefangenschaft gehalten und wie alt diese Tiere wurden. Bei Wildfängen konnten nur Schätzungen über das Alter der Tiere gemacht werden. In Deutschland allein gibt es schon seit 40 Jahren Delfinarien und in dieser Erhebung werden nur Zahlen ab 1990 genannt. Bis heute gibt es allein in Deutschland keine nachvollziehbare Transparenz. Der Duisburger Zoo verheimlicht bis zum heutigen Tage die Zahlen über seine bisherigen Bestände von Meeressäugetieren, Alter und Todesfälle. Die Bestandserhebungen des EEP über Delfine sind nicht öffentlich, also ebenfalls nicht nachvollziehbar.

Selbst wenn es genaue Zahlen geben würde, dann müssten über den gleichen Zeitraum, also auch über 40 Jahre, Bestandserhebungen von freilebenden Delfinen gegenübergestellt werden. Nicht nur von einzelnen Regionen, sondern von viel mehr freilebenden Populationen und über den exakt gleichen Zeitraum. Solche Zahlen liegen ebenfalls nicht vor.

Nur Zahlen über einen sich ausgesuchten Zeitraum und über einzelne Delfinpopulationen zu veröffentlichen, sind wissenschaftlich wertlos und sollen wohl das katastrophale Image, welches Delfinarien besitzen, aufbessern. Zu mehr taugen sie nicht.

Die Zucht von Delfinen ist in Europa gescheitert. Nach über 40-jährigen Zuchtbemühungen gibt es keinen einzigen Delfin, der in 3. Generation lebt.

http://www.zoodirektoren.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=163%3Agrosser-tuemmler&Itemid=251


Fernsehserie "Flipper" - Tragödie im Tümmlerbecken - http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5061/tragoedie_im_tuemmlerbecken.html


"Flipper" beging Selbstmord - http://unterhaltung.t-online.de/flipper-tv-delfin-beging-selbstmord/id_61467732/index?news


16.10.12 - GfK-Studie zeigt: Die Mehrheit der Deutschen lehnt Delfinarien ab 71 Prozent der Befragten: “Delfine gehören in den Ozean” - http://www.frankennews.com/2012/10/16/aktuelle-gfk-studie-zeigt-die-mehrheit-der-deutschen-lehnt-delfinarien-ab-71-prozent-der-befragten-delfine-gehoeren-in-den-ozean/


„Brauchen wir wirklich Delfinarien? Wer Delfine in Freiheit gesehen hat, kennt die Antwort!“
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Q6GjBRnmJqc



Mehrere Tausend Meeressäuger (Delfine und auch Wale) werden weltweit gefangen und meist lebenslang in ein Delfinarium verbracht. Der Großteil der Tiere überlebt den Fang und den Transport nicht.

Die allgemeinen Umstände bei der Gefangennahme, das Herausgerissen werden aus den gewohnten sozialen Strukturen, sowie der oft tagelange Transport in einer engen Kiste bedeuten für die Tiere ein Trauma, das nach Meinung von Experten nicht selten zu physischen und emotionalen Störungen führt. Die hohe Todesrate während der ersten beiden Jahre in Gefangenschaft ist auf diese traumatischen Erlebnisse zurückzuführen.

Nach Meinung des amerikanischen Biologen Murray Watson „erleben die Tiere durch die Gefangennahme eine Traumatisierung, ähnlich der, die wir Menschen erleben, wenn wir – etwa bei einem Autounfall – nur knapp überleben.“ (vgl. „Delfine lächeln immer – die große Show der kleinen Wale“ von Stefan Austermühle, Natur Ausgabe 5/98, S.20).

Das bestätigt der kanadische Psychologe H. F. Ellenberger, der beobachtet hat, dass Delfine zu Beginn ihrer Gefangenschaft die gleichen Symptome zeigen wie frisch verhaftete Strafgefangene: Angstzustände, fieberhafte Unruhe und stereotype Bewegungen.“ (ebd.)

Auch kommt es zu „Symptomen des Gefangenschaftsschocks. Oft verweigern die Tiere auch Essen und Trinken. Als Ursache gilt die von Tiermedizinern so bezeichnete Fangmyopathie: ein nicht umkehrbarer völliger Zusammenbruch aller Körperfunktionen.“ (ebd.)

Delfine können in der freien Wildbahn täglich mehr als 100 Kilometer zurücklegen und bis zu 500 Meter tief tauchen.

„Biologen entdeckten, dass  sich Delfine in Gefangenschaft in stereotypen Bewegungsabläufen ergehen. Immer wieder tauchen sie an den gleichen Stellen zum Atmen auf, um dann unter Wasser einen exakt bemessenen Kreis zu schwimmen.“ (Quelle „Delfine lächeln immer – die große Show der kleinen Wale“ von Stefan Austermühle, Natur Ausgabe 5/98, S.21).

Die Großen Tümmler leben in freier Wildbahn in großen sozialen Verbänden, sogenannten Schulen. Für die sehr empfindlichen Sozialstrukturen der Tiere bedeuten in Gefangenschaft artfremd von Menschenhand zusammengestellte Gruppen sowie die viel zu enge Begrenzung der kargen Becken eine große Belastung. „Rangordnungskämpfe wie sie auch in freier Natur vorkommen enden tödlich, weil die Unterlegenen nicht in andere Gebiete ausweichen können.“ (vgl. Kommentar, Walexpertin Petra Deimer, Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger, „Delfine lächeln immer – die große Show der kleinen Wale“ von Stefan Austermühle, Natur Ausgabe 5/98, S.24).

Beim Versuch einen Artgenossen zu rammen, prallt ein angreifender Delfin mit voller Wucht gegen die Betonwand. Dies kann wie im Falle eines Schwertwalweibchens in Seaworld, San Diego, zu lebensgefährlichen Verletzungen wie Trümmerfrakturen und inneren Blutungen führen.

Selbst im Dolphin Reef im Roten Meer, das mit seiner Fläche von über zehn Hektar und bis zu 17 Metern Tiefe gut hundertmal größer ist als herkömmliche Delfinarien, entwickeln sich zwischen einzelnen Tieren gefährliche Rangordnungskämpfe. Die Geschäftsleitung zog die Konsequenzen. Den Delfinen wurde die Möglichkeit gegeben, in die Freiheit auszuweichen, was einige von ihnen gerne tun. Fazit: Delfine darf man auf Dauer nicht einsperren.“  (ebd.)

Delfine in Freiheit erlangen Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern. Diese können in einem Delfinarien nicht erreicht und ausgelebt werden, da der Platz zum Beschleunigen fehlt.

Auch die Vielfalt der Meereswelt bleibt den Delfinen für immer verschlossen.

Statt Felsen, Seetang, Wellenreiten und Sonnenlicht gibt es Beton, Kacheln, Chlor, stereotypes im Kreis-Schwimmen und Neonlicht. 

Das Wasser in den öden Betonbecken, welche nur beengte Lebensverhältnisse bieten, wird chemisch aufbereitet. Das kann die Augen und die Haut der Tiere schädigen und weitere Krankheiten, wie Hautkrebs auslösen.

Das Echolot, welches die Tiere zur Orientierung über weite Strecken einsetzen, stößt bei jedem Einsatz auf lähmende Grenzen. Es schallt von Beckenwänden und -boden in fünffacher Lautstärke auf die Delfine zurück. Folge: Sie stellen den Gebrauch weitgehend ein, verstummen. Man macht die Delfine zu Behinderten! (vgl. Kommentar, Walexpertin Petra Deimer, Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger, „Delfine lächeln immer – die große Show der kleinen Wale“ von Stefan Austermühle, Natur Ausgabe 5/98,  S.24). 

Das reizarme und monotone Umfeld, das künstliche Licht, der permanente Lärm von Wasserumwälzpumpen und Filteranlangen, die dazu benötigt werden das Wasser zu reinigen, sowie die laute Musik zur Show und Dressur bedeuten für die sensiblen Meeressäuger enormen Stress. Zudem wirken sich die beengten Bewegungsverhältnisse ohne jede Rückzugsmöglichkeit sowie die ständige Anwesenheit von Menschen nachteilig auf das psychische und soziale Wohlbefinden der hochentwickelten, stark akustisch orientierten Meeressäuger aus. Die Folgen sind dramatisch: sie reichen von Aggressionen untereinander, Schwächung des Immunsystems bis hin zu chronischen Krankheiten und Tod.

In einem Delfinarium beraubt man die Tiere nicht nur ihrer Freiheit, sondern auch ihrer elementarsten Grundbedürfnisse, wie z. B. natürlichen Bewegungsmöglichkeiten, Rückzug oder einer artgerechten Nahrungsaufnahme (Delfine meiden normalerweise toten Fisch). Frustration, Stress und Lethargie machen sich unter den Tieren in Gefangenschaft breit. Nur stressresistente Tiere überleben in Delfinarien!

Es gibt Delfine, die in Gefangenschaft Selbstmord verübt haben, weil sie in der Tristesse ihres stumpfsinnigen und monotonem Lebens in den kleinen Betonschüsseln ihren Lebenswillen verloren haben. Sie öffnen ihr Luftloch und ertrinken oder rammen ihre Schädel so lange gegen eine Betonwand, bis sie tot sind.

Der Ex-Flipper-Trainer Richard O’Barry bestätigt solche Vorfälle: "Der Delfin hatte seine Atmung eingestellt und Selbstmord begangen, weil die nicht artgerechte Haltung in der Gefangenschaft sämtliche Lebensmotivation zerstört hatte." - Ric O´Barry gab seinen Job als Delfintrainer auf, nachdem eines der Delfinweibchen in seinen Armen bei den Dressuren zu den Dreharbeiten für einen Flipperfilm gestorben war. Seit 1970  setzt er sich weltweit gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ein und ist heute Mitarbeiter des Earth Island Institute, www.savejapandolphins.org

Delfine in Gefangenschaft - Flipper verübte Selbstmord - http://www.sfgate.com/cgi-bin/blogs/dailydish/detail?blogid=7&entry_id=62024


Nur sehr wenige Delfine erreichen ihr natürliches Höchstalter. Die meisten Tiere sterben nicht an Altersschwäche, sondern kommen durch Krankheiten wie Lungenentzündung, Blutvergiftung, Organveränderungen oder durch Unfälle frühzeitig um. Durch aufwändige medizinische Maßnahmen versucht man die Tiere künstlich am Leben zu erhalten, oft vergeblich!


„Es ist nur auf unseren Mangel an Wissen zurückzuführen, dass Menschen diese „exclusive“ Spezies bleiben“, sagt Shane Gero, ein Marine-Biologe von der Dalhousie Universität.  „Wir  bekommen eine Menge von Langzeit-Studien über Cetaceans, die mehrere Generationen  umfassen, und wir sind endlich fähig, eine Menge Fragen zu beantworten.  Und, obwohl es  mehr Beweise dafür gibt, dass Primaten Persönlichkeit haben als dies Cetacean haben, wenn wir weiterforschen, werden wir aber noch beweisen können, dass es bei Walen genau so ist. 

Hal Whitehead, Kollege und Freund von Gero, begann schon 1977 mit den Forschungsarbeiten. An Walen. Und er meint, dass, basierend auf das, was wir jetzt vom Sozialverhalten der Wale wissen,  unter Betrachtung der weltweit erforschten Gruppen-Bewegungen, des Jagd-  und Aufzuchtvrhaltens, erforscht haben, können wir davon ausgehen, dass die Kultur der  C. etwa zwischen der der Menschen und der von Schimpansen liegt. Nicht die materielle  Erscheinung von Kultur, aber in allen anderen Erscheinungsformen.  Man habe sogar herausgefunden, dass Wale in ihrem eigenen Dialekt mit ihren Gruppen-Mitgliedern  kommunizieren. Paarungsverhalten, Altruismus, Lachen und die Komplexität der Kommunikation sind Meßwerte für Kultur 

Wale haben einen kritischen Labor-Benchmark für höhrere Erkenntnis gewonnen: nämlich die der Selbst-Wahrnehmung. Diana Reiss und Lori Marino, Wissenschaftlerinnen vom Wildlife Conservation Society, zeigten, dass Bottlenose Delfine Spiegel benutzen können, um versteckte Markierungen an ihren Körpern zu finden. Das heisst, so Reiss und Lori, dass sie, wenn sie in den Spiegel schauen, sagen können: Das bin ich!

Sie haben Selbst-Bewusstsein, sie sind sich ihrer selbst bewusst!

Ein anderes, amerikanisches Forscherteam um John David Smith vom Center for Cognitive Science der University Buffalo, New York, hat in drei parallelen Studien an Mensch, Affe und Delphin untersucht, ob sich metakognitive Muster auch im tierlichen Verhalten nachweisen ließen.

(Der Artikel „The Comparative Psychology of Uncertainty Monitoring and Metacognition“ von Dr. John David Smith, Wendy E. Shields (University of Montana) und David A. Washburn (Georgia State University) wird im Fachjournal „The Behavioral and Brain Sciences“ veröffentlicht, [1]wie die University at Buffalo in einer Veröffentlichung mitteilte.

"Immer wenn der Delfin im Test unsicher war, hielt er eindeutig inne und schwankte merklich zwischen zwei möglichen Optionen. War er sich jedoch sicher, schwamm er direkt und zielgerichtet auf die von ihm gewählte 'Antwort' zu", beschreibt J.D. Smith das Verhalten des Delfins. Zögern ist eine Fähigkeit des Bewusstseins bei Tieren und Menschen, das Zögern bietet Zeit, sich zu entscheiden zwischen richtig und falsch, zwischen ja und nein und auch Zeit, kreativere Lösungen anzusteuern.

Besonders Delfine haben diese Fähigkeit schon mehrfach unter Beweis gestellt. In den aktuellen Tests wurden den Tieren einfache Lernaufgaben auf einem Bildschirm gezeigt. Bei richtiger Beantwortung gab es eine Belohnung in Form von Futter, bei falscher eine leichte Bestrafung. Die Tiere hatten stets die Wahl eine Aufgabe auch einfach auslassen, um einer Bestrafung zu entgehen.

Es ergab sich, dass Tiere ohne Metakognition in der Hoffnung auf das Futter jede Aufgabe auf gut Glück zu lösen versuchten, während bei den Affen und dem Delfin klare Abwägungsprozesse erkennbar waren.

Wissenschaftler sollten Delphine als nicht-menschliche Personen behandeln,da sie die intelligentesten Wesen – nach den Menschen – auf der Erde seien, sagen Wissenschaftler wie Diana Reiss, Lori Marino, aber auch J.D. Smith und viele andere.

Denn das Gehirn der Tiere sei in Relation zu ihrer Körpergröße größer als das Gehirn Unserer nächsten Verwandten, der Schimpansen, und ihr Verhalten deute in allem auf eine komplexe Intelligenz hin. Und sie sollten nicht  nur als Personen,  als nicht-menschliche Personen tituliert werden, sondern man sollte ihnen die entsprechenden Rechte dazu geben.

Denn Verhaltensstudien bei Ceteasn,  besonders der Bottlenose-Delphine zeigten,

dass diese Tiere Persönlichkeit entwickeln können, ein hohes Mass an Selbst-

Bewusstheit aufweisen, und darüber hinaus über ihre Zukunft nachdenken

können.

„ Forschungen, z.B. von Diana Reiss, Professor für Psychologie an der City University von New York, zeigten, dass Delphine komplexe, soziale Strukture  haben, dass Individuen zusammenarbeiten, um Probleme zu lösen, und, dass neues  Verhalten eines Delphins zu anderen Delphinen überging, was auf eine komplexe Lernfähigkeit der Tiere deutet.  Diese Erkenntnisse führen zu der Aussage, dass es unethisch  und nicht vertretbar sei, Delfine in Zoos und Freizeitparks zum Amusement zu halten oder sie gar zum Verzehr für Menschen zu jagen.“ ( Lin Edwards, PhysOrg.com, Jan. 6.2010)


[1]  (Der Artikel „The Comparative Psychology of Uncertainty Monitoring and Metacognition“ von Dr. John David Smith, Wendy E. Shields (University of Montana) und David A. Washburn (Georgia State University) wird im Fachjournal „The Behavioral and Brain Sciences“ veröffentlicht,
 


Ric O`Barry, der EX-TV-Trainer von FLIPPER, berichtet: „Ich weiß, dass die Delfin-Verkäufer in Taiji auch versucht haben, gefangene Tiere nach Deutschland zu verkaufen. Stefan Meister aus Deutschland, der in den USA ein Delfinarium betreibt, vermittelt regelmäßig gefangene Delfine in alle Welt. Die Natur wird missbraucht.“


Ex-TV-Trainer von Flipper verhindert japanischen Delfinexport in die Dominikanische Republik (Ergänzung zu der Meldung von gestern) http://www.openpr.de/news/171076.html


Kinderweb - Besuche keine Delfinarien mehr -  http://www.kinderweb.eu/kinderseiten/wer-wie-was/delfin-shows.php


Tragödie im Tümmlerbecken - http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5061/tragoedie_im_tuemmlerbecken.html


Delfinarien - Todesangst im Schwimmbecken - http://www.sueddeutsche.de/wissen/700/494041/text/


02.05.11 - Sind Delfine zu klug für Gefangenschaft? - http://diepresse.com/home/science/654889/Sind-Delfine-zu-klug-fuer-Gefangenschaft?_vl_backlink=/home/index.do


02.06.2012 - Delfine in Gefangenschaft, sollte man Delfin-Shows unterstützen? - http://www.neuropool.com/berichte/tiere/delfine-in-gefangenschaft-sollte-man-delfinschaus-unterstuetzen.html 


Müssen Delfine zur Schule gehen? - http://www.morgenpost.de/printarchiv/kinderpost/article106407295/Muessen-Delfine-zur-Schule-gehen.html


14.09.12 - Peta - Fakten über die Delfinarien in Deutschland - http://www.peta.de/web/fakten_ueber_die.6382.html


15.09.12 - Fadenscheinige und abstruse Argumente der Zoos und Tierpfleger zur Haltung von Delfinen


„Den Tieren geht’s gut, sie werden ständig medizinisch überprüft, alle Blutwerte sind in Ordnung.“
Dagegen spricht:

Auch Menschen, deren Blutwerte in Ordnung sind, können Depressionen oder andere psychische Erkrankungen ausbilden. Auch Lustlosigkeit und Apathie sind Alarmzeichen.


„Unsere Tiere werden beschäftigt, damit es ihnen nicht langweilig wird.“
Dagegen spricht:
Langeweile in freier Natur kennen die Tiere nicht, dort „spielen“ und „beschäftigen“ sie sich aus purer Lebensfreude.


„Wir kümmern uns liebevoll rund um die Uhr um unsere Tiere.“ Dagegen spricht:
Sagt der Mensch. Aber er kann weder Mutter, Vater, Geschwister oder die sozialen Gefüge frei lebender Tiere ersetzen. Er ist nicht in der Lage, mit Delfinen in ihrer Sprache zu kommunizieren, er kann nur in seinem Sinn interpretieren. Denn dann würde er sicherlich genug über deren tatsächlichen Zustand erfahren. Der Mensch ist kein Delfin und kann auch diesen in seiner Fürsorge niemals ersetzen.


„Sie müssen nicht an Vorführungen teilnehmen, wenn sie nicht wollen.“
Dagegen spricht:
Hier wird mit Futterdosierung gearbeitet, um die Tiere zu „motivieren“. Hungrige Delfine sind eher bereit, sich auf Clownerien einzulassen. Delfintrainer sagen, dass die Tiere immer ihre normale Grundversorgung erhalten. Aber zu Trainingszwecken wird diese deutlich reduziert, um einen Belohnungseffekt zu erreichen.


„Sie werden bei uns weitgehend artgerecht gehalten.“
Dagegen spricht:
Künstliche Landschaften, mit künstlichen Farben und künstlichem Licht. Toter Fisch zur Fütterung, der auch noch mit Medikamenten angereichert werden muss. Kein Delfin kann ausschwimmen, kein Delfin lebt in großen Familienverbänden, wie sie in der Natur vorkommen.
Das Echolot verkümmert, da es nicht benötigt wird.


„Unsere Haltung der Tiere dient auch dem Artenschutz.“
Dagegen spricht:
Nie wurde auch nur ein Delfin ausgewildert oder ein Jungtier auf das Leben im freien Meer vorbereitet. Denn dann ließe sich mit diesen Tieren kein Geld verdienen. Sie werden im Beton geboren und sterben auch in ihm, ohne jemals das offene Meer erlebt zu haben.


„Wir haben einen Bildungsauftrag“
Dagegen spricht:
Es gibt keine offiziellen Konzepte dazu. Auf Anfrage werden angegeblich doch vorhandene Konzepte nicht ausgegeben. Warum wohl? Herkömmliche pädagogische Konzepte werden überall sonst öffentlich gemacht, weil sie auch Werbung für die Sinnhaftigkeit der Arbeit bedeuten.
Kindern werden in diesem Rahmen falsche Informationen vermittelt: Delfine sind lustig, sie spritzen mit Wasser, machen Kunststücke und können sogar Boote ziehen. Kinder wissen nichts über das wahre Leben der Tiere im Meer. Denn würden sie es wissen, wären sicherlich einige unter ihnen, die auf eine Bootsfahrt verzichten würden. Man sollte selbst Kinder nicht für dumm verkaufen.


„Diese Tierschützer haben keine Ahnung, wovon sie reden.“
Dagegen spricht:
Es gibt genügend belegbare Argumente, die gegen eine Haltung von Delfinen sprechen, Fotos traumatisierter und gelangweilter Tiere, Videos mit gleichem Inhalt, Videos, die auch Gefahren für Kinder belegen, medizinische Unterlagen, Aussagen von renommierten Wissenschaftlern, wie Lori Marino et al.,
Aussagen ehemaliger Delfintrainer, die die Arbeit mit den Tieren hautnah erlebt haben.


„Die Delfinhaltung ist erfolgreich, wir sind mittlerweile von Importen unabhängig.“
Dagegen spricht:
Die immense Liste an Krankheiten und an psychischem Stress verstorbener Tiere ist endlos.
Tote Tiere werden durch Zukauf neuer Tiere aus anderen Zoos ersetzt, oftmals findet dies inoffiziell statt. Der Zuschauer erkennt den Unterschied oft nicht und die Zoos sind Meister im Täuschen.


„Wir haben nichts zu verbergen!“
Dagegen spricht:
Zoos müssen erst verklagt werden, um an Informationen (Zuchtbücher) zu gelangen, die die Wahrheit der Haltung ans Tageslicht bringen. Nach dem UIG (Umweltinformationsgesetzt) hat jeder Interessierte das Recht, solche Informationen zu erhalten. Jahrelanges Tauziehen zwischen Wal- und Delfinschutzorganisationen führten zu keinem Ergebnis. Es wurden zwar gezielte Teilinformationen, mit geschwärzten Passagen freigegeben, aber die wirklich wichtigen Interna der Zoos wurden zurückbehalten. Warum wohl?


„Die Tiere müssen bei uns nicht einmal selbst jagen und haben auch keine natürlichen Feinde. Das sollten die Tierschützer auch mal anerkennen!“
Dagegen spricht:
Muss ich zu diesem Unsinn einen Kommentar abgeben?


Mein FAZIT:
Die Zoos haben keine Argumente. Sie müssen so argumentieren, weil sie sonst scheinbar finanzielle Verluste hinnehmen würden.
Es geht aber auch anderes in der finanziellen Denkweise, hier an zwei aktuellen Beispielen:
Münster schließt, weil die Kosten für einen größeren Umbau, der nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch keine deutliche Verbesserung bringen würde, nicht mehr tragbar sind. Münster wird ein neues Konzept erarbeiten und damit die finanzielle Lücke wieder schließen.
Das Connyland schließt seine Delfin-Show, weil der Druck der Öffentlichkeit zu groß wurde. Ein Konzept für die Delfinanlage liegt bereits vor, mit dem sich sicher noch mehr Kohle machen lässt, als mit gequälten Tieren.

Text: Norbert Kochhan – Biologe



Delfine aus Kuba für deutsche Delfinarien: "Delfinarien weltweit"

10.12.09 - Tierschützer auf der Suche nach vermissten Delfinen – Holiday Park verweigert Auskunft - http://www.prcenter.de/Tierschuetzer-auf-der-Suche-nach-vermissten-Delfinen-Holiday-Park-verweigert-Auskunft.98679.html