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Die Schulaktion ist beendet. Alle Beiträge wurden auf dem größten Delfin-Schutztransparent der Welt mit eingebunden und veröffentlicht.





Referat und Meinungen über die Haltung von Delfinen in Delfinarien von Mitgliedern der Tierschutz-AG „Schüler für Tiere“ www.schueler-fuer-tiere.de



Schüler für Tiere – Köln - Andia Mirbagheri, Klasse 9 und Schüler aus den 6. Klassen

Der Delfin – wie wir ihn lieben und kennen

„Flipper […], jeder kennt ihn - den klugen Delphin.“ So singt Hans Delfin mit seinen Kindern in der weltberühmten TV-Serie „Flipper“.

In der Tat werden die freundlichen Tümmler, „Flippers“ Artgenossen, als intelligent und lernfähig bezeichnet. Wir lieben sie vor allem wegen ihrer sympathischen Ausstrahlung, immer mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und immer fröhlich am „Klickern“. 

In speziellen Zoos, in den so genannten Delfinarien, zeigen sie uns Kunststückchen, denen wir begeistert Applaus schenken. Ihre Trainer meinen, die Tiere täten es ja nicht, wenn es ihnen keinen Spaß machen würde. So bleibt die heile Welt in Ordnung und alles ist gut.

Doch STOPP!

Delfine sind keine Demonstrationsobjekte, sondern fühlende Lebewesen. Sie haben das Recht, frei in den Weltmeeren zu leben, ohne von Menschen in kleinen, engen Betonbecken vorgeführt zu werden. Dauerlärm und – stress sowie der fehlende Kontakt zu ihren natürlichen Verbänden belasten die Delfine psychisch. Sie werden verhaltensgestört.

Krepieren in Delfinarien     

In kleinen Becken werden die Tiere aufbewahrt oder wohl besser „aufgebahrt“. Normalerweise sind sie in den Weltmeeren täglich 50 - 250 km unterwegs und tauchen um die 500 m tief. Da dies in den Delfinarien nicht ermöglicht wird, sind sie gezwungen, sich die meiste Zeit an der Oberfläche aufzuhalten.

Sie haben keine Rückzugsmöglichkeiten und eine äußerst eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Die Tiere haben nicht einmal die Möglichkeit, ihre Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, da hier der Platz zum Beschleunigen fehlt.

All diese Faktoren lösen bei den Delfinen Probleme aus. Es kommt zu  Kämpfen, die auch mit Todesfällen enden können. Auch Selbstmordversuche wurden schon beobachtet.

Zudem kommen bei den Delfinen haltungsbedingte Krankheiten, vor allem Infektionskrankheiten hinzu. Die Fortpflanzung ist ebenfalls äußerst schwierig; die meisten Babys überleben nicht.

Weltweit werden mit brutalsten Fangmethoden Delfine gefangen. Viele von ihnen sterben dabei schon am Stress, u. a. auch während des schrecklichen Transports.

Das Training ist schlimmer als „nur“ Drill für die Tiere. Im chemisch aufbereiteten Wasser, dessen Chlorgehalt sogar zur Erblindung oder Schälung der Haut führen kann, wird oft mit Zwangsmethoden wie Nahrungsentzug trainiert.

Das Nürnberger Delfinarium

1. Allgemeines & Geschichte  

1971 wurde das Nürnberger Delfinarium eröffnet. Selbst auf der Homepage des Zoos ist von „Todesfällen“ und „nicht zu leugnenden Schwierigkeiten“ die Rede. Seit 1971 starben mehr als 30 Delfine eines vorzeitigen, unnatürlichen Todes. Mindestens 23 Meeressäuger aus freier Wildbahn wurden in den Nürnberger Zoo gebracht, von denen bereits 19 gestorben sind. Sieben gehörten zu den aussterbenden Guayana-Delfinen. Lediglich vier Nachzuchten von ca. 21 Geburten überlebten.

Das Nürnberger Delfinarium arbeitet nicht kostendeckend. Jährlich müssen zusätzliche Steuergelder (ca. 500.000 Euro) für den Erhalt zur Verfügung gestellt werden.

1998 gab es einen besonders traurigen Vorfall:

Ein neugeborenes Delfinbaby sprang hinter eine Absperrung am Beckenrand und klemmte sich dort ein, ohne auftauchen zu können. Es erstickte. Seine Mutter sprang ihm in Panik nach und starb an Herzversagen.

Auch im Sommer letzten Jahres passierten tragische Unfälle: ein Delfinkalb starb bereits im Mutterleib, als die Verantwortlichen des Zoos das tote Baby aus dem Muttertier herauszogen, war dessen Haut und Gewebe bereits aufgelöst. Ein freiliegendes Schulterblatt zerschnitt die Gebärmutter, Daisy, die Mutter starb an den Verletzungen.

Ein anderes Delfinbaby wurde während Kämpfen zwischen der Mutter und eines anderen Delfins durch einen Flossenschlag getötet.

Zwei weitere Delfine starben kurz nach der Geburt.


„Bildung, Forschung, Zucht“ – unter diesem Titel stellt das Nürnberger
Delfinarium seine „Arbeit“ dar. Das sind jedoch nur Scheinargumente, denn was kann man schon an verhaltensgestörten Delfinen in einer künstlichen Umgebung beobachten? Sie sind schließlich nicht aus freien Stücken dort „Versuchstiere“!

In freier Wildbahn leben sie in Gruppen, sogenannten Schulen mit bis zu 100 Tieren; wird nur ein Delfin aus dieser Gruppe herausgeholt, zerreißt alles. Viele der Tiere überleben die Qualen des Transports nicht oder sterben am Schock der Trennung. 

Neuerdings gibt es auch die Delfin-Therapie für behinderte Kinder. Was sich auf den ersten Blick gut anhört, ist in Wahrheit leider nur eine lukrative Einnahmequelle. Kinder sowie Delfine werden für kommerzielle Zwecke missbraucht.

Durch diese „Therapie“, die in engen, chlorierten Becken stattfindet, können  Krankheiten übertragen werden und es kann zu Verletzungen durch Delfine kommen. Das Kind kann den natürlichen, frei lebenden, glücklichen Delfin nicht kennen lernen, das verhaltensgestörte Tier kann schon gar nicht das Kind „heilen“.

Die Delfin-Therapie des Nürnberger Delfinariums kann zudem gar nicht mit denen in Florida (USA), Curacao (Niederländische Antillen) und Eilat (Israel) verglichen werden. Dort gibt es zumindest halboffene Meeresbuchten. Die Delfine können sich dort viel mehr bewegen und das Wasser zirkuliert ständig.

Es gibt andere bewährte, effektive tiergestützte Therapien mit domestizierten, heimischen Tieren wie Hunden und Pferden, bei denen kein Lebewesen zu Schaden kommt und den behinderten Kindern sowie ihrer Familien nicht das Geld aus der Tasche gezogen wird.

Verbote:

Einige Länder haben schon etwas gegen die Delfinarien getan:

Delfinarien und Walarien sind verboten in: Brasilien, Israel, einzelnen Staaten der USA.

In England wurden alle Delfinarien in den 90er Jahren aufgrund der Kampagnen von Tierschützern geschlossen. In den USA wurden seit 1990 etwa 20 Einrichtungen geschlossen.

Zwischen 1998 und 2003 wurden 45 wild gefangene Große Tümmler in die EU eingeführt.

Zwar wurde von der UNO das Jahr 2007 und 2008 das des Delfins genannt, jedoch muss mehr als solch eine nette Geste zum Schutz dieser Tiere getan werden!

Sie/ihr alle da draußen könnt etwas gegen diese Verbrechen in den Delfinarien tun! Ethisch und moralisch können sie nicht vertreten werden, da die Delfine unter unnatürlichen Bedingungen hausen und vorgeführt werden.

Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen. Dazu gehört es auch, es sich vorher gut zu überlegen, ob man wirklich sein Geld für solch eine Einrichtung, die nach Strich und Faden Tierquälerei praktiziert, verschwenden sollte.






Schüler für Tiere – Wörth

 
Delfinarien: 

In der Freiheit gibt es in einer Delfinherde Hebammen. Die sind so ähnlich wie Geburtshelfer. Sie tragen die geborenen Babydelfine an die Oberfläche, denn sie können noch nicht so gut schwimmen.

Aber sie brauchen Sauerstoff zum Überleben, in der Gefangenschaft haben sie keine Hebamme. Oft überleben die Babies die Geburt nicht, sie ersticken. In Gefangenschaft langweilen sich die meisten Delfine, denn sie können nur im Kreis schwimmen und das Delfinarium hat keine Pflanzen oder Verstecke.

Bei mehreren Männchen gibt es Rangkämpfe um die Führung. In Freiheit könnten sie einander ausweichen aber in einem so kleinen Becken geht das nicht. In Florida wurde in einem Delfinarium ein Delfin bei einem Rangkampf schwer verletzt. In der Show drehte er sich auf den Rücken. Die anderen Delfine probierten ihn wieder umzudrehen und ließen die Trainer nicht heran. Schließlich schafften es die Zuschauer den Delfin aus dem Wasser zu ziehen. Er war tot.

Delfine: 

Wir haben in einem Film gesehen wie ein Delfin ausgewildert wurde. Der Delfin Stefania war vorher sehr krank und wollte nichts essen. Viele hatten ihn schon aufgegeben. Doch es gab auch welche, die noch an seine Rettung glaubten. Viele Delfine werden in Delfinarien gehalten, wo sie gefüttert werden und das Jagen verlernen. Das Wasser ist auch ganz anders und sie können nicht weit schwimmen, wie im Meer. Außerdem können sie sich nicht treiben lassen, was ihnen sehr viel Spaß macht. Im Delfinarium müssen sie immer im Kreis schwimmen, dadurch werden sie verhaltensgestört. Auch Wale werden in Gefangenschaft genommen und müssen Filme drehen, oder ihr ganzes Leben in einem Wasserbecken bleiben und Kunststücke aufführen. Das ist kein Leben für ein Tier! Immer eingesperrt, nie etwas von der Natur sehen! Manche Delfine oder Wale die, die Gefangenschaft in so einem kleinen Becken nicht aushalten, schwimmen mit ganzer Kraft gegen den Beckenrand, so dass sie bald sterben.

Über Delfine und Wale!

Delfine werden gefangen, bloß damit sie Kunststücke in einem Delfinarium vorführen. Die Besucher im Delfinarium meinen, den Delfinen machen die Kunststücke Spaß, weil sie ein lachendes Gesicht haben. Doch das stimmt NICHT! Delfine haben so einen Mund, sie können nichts anderes tun als lachen, lachen, lachen.

Delfinen macht das keinen besonderen Spaß, immer wieder in die Höhe zu springen bloß um den Ball zu berühren. Nach der Show schwimmen sie gelangweilt in dem kleinen Becken im Kreis. Delfine müssen frei sein!!! In freier Natur schwimmen sie an einem Tag bis zu 250 km. Im Delfinarium können sie das nicht. Man kann Delfine wieder auswildern aber das ist sehr teuer. Leute haben es fast geschafft den Wal Keiko (Free Willy) wieder auszuwildern. Viele Leute fanden Free Willi Teil 4 so schön, weil er zurück in die Freiheit gesprungen ist. Doch das stimmt nicht. Das wurde alles in einem Swimmingpool gedreht. Keiko hat bei der Schwanzflosse Hautausschlag, weil ihm das Wasser nicht bekommen ist. Seine Rückenflosse ist umgeknickt weil er sehr traurig ist. Wale und Delfine werden leider seit über 100 Jahren gefangen gehalten!



www.schueler-fuer-tiere.de  


     
Solange Menschen denken,

dass Tiere nicht fühlen können,

solange fühlen Tiere,

dass Menschen nicht denken können....

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Die  neue Webseite „SCHULE UND TIERSCHUTZ“ ist seit Oktober 2007
online!

                      www.schule-und-tierschutz.de


Diese Webseite ist in erster Linie für Lehrer gedacht, um ihnen den
Einstieg in das in der heutigen Zeit so wichtige Thema „Tierschutz“ zu
erleichtern. Außerdem ist SCHULE UND TIERSCHUTZ ebenso an Eltern und
Politiker gerichtet sowie an alle Menschen, denen eine lebenswerte Welt
für MENSCH + TIER am Herzen liegt.

Unseren Kindern wird bald die Verantwortung für unsere Erde anvertraut.
Wir können sie in die Lage versetzen, verantwortungsvoll mit Mensch,
Tier und Natur umzugehen.

Politisch ist es sehr bedenklich, dass das Thema „Tierschutz“ in unseren
Schulen so gut wie kein Thema ist. Die Erklärung dafür liegt auf der
Hand: Das Leid, das den Tieren infolge ihrer wirtschaftlichen Nutzung
(industrielle Massenhaltung, Tiertransporte, Tierversuche,
Pelztierzucht) zugefügt wird, ist unermesslich und mit nichts in Worte
zu fassen.

Aufklärung in Sachen „Tierschutz“ findet nicht statt, weil einerseits
mit der Tiernutzung sehr viel Geld verdient wird; andererseits sollen
Kinder und Jugendliche durch ihr Konsumverhalten diesen
Wirtschaftskreislauf als zukünftige Käufergeneration aufrechterhalten.
Die höchste pädagogische Pflicht besteht jedoch in der Vermittlung von
Wissen und Wahrheit! Die Schule, als Ort des Lernens, darf deshalb keine
heile Welt vorgaukeln. Es besteht ein gesellschaftlicher und zugleich
moralischer Auftrag, umfassend und wahrheitsgetreu zu informieren.

Wir, das Team von SCHULE UND TIERSCHUTZ, werden die Inhalte unserer
Webseite im Laufe der Zeit ausbauen, ergänzen und ständig aktualisieren.
Anregungen und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne unter
schule.tierschutz@gmx.de entgegen.

Herzliche Grüße

Regina Kowalzick
SCHULE UND TIERSCHUTZ
--
TIERSCHUTZ FÖRDERT SOZIALE KOMPETENZ
TIERSCHUTZ FÖRDERT MITGEFÜHL
TIERSCHUTZ IST GEWALTPRÄVENTION
TIERSCHUTZ IST MENSCHENSCHUTZ

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16.02.08 -


Leserbrief von Andia Mirbagheri, Pressesprecherin der SCHÜLER
FÜR TIERE


Beschwerde über den Artikel der Nürtinger Zeitung vom 6.2.08 bei „Paulas Nachrichten“, „An Delfinen im Zoo über die Tiere lernen“

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit etwas Verwunderung und Verärgerung nahm ich Ihren Artikel „An Delfinen im Zoo etwas über die Tiere lernen“ der Nürnberger Zeitung vom 6.2.08 auf.

Denn damit möchten Sie doch den Kindern weismachen, dass Delfine in Zoos/ Delfinarien in Ordnung sind. Diesem kann ich nicht zustimmen. Es ist bekannt, dass Delfine in die Freiheit gehören…auch wenn argumentiert wird, dass „dort viele Gefahren“ lauern würden. Was ist die Alternative? Ein eingesperrtes Leben! Und Gefahren gibt es überall…sollen wir Menschen uns etwa auch in unseren Häusern und Gefängnissen verbarrikadieren und nicht mehr hinausgehen, arbeiten, Sport treiben, spazieren etc.? Zudem sind doch Delfine in der freien Natur geboren, sie sind angepasst an ihrer natürlichen Umgebung – und nicht an ein chloriertes enges Becken!

Einem anderen Punkt muss ich auch widersprechen, im Artikel heißt es, der Besucher solle etwas über die Lebensweise und den Lebensraum der Tiere erfahren. Jedoch kann er dies nicht, da die Zoohaltung nicht dem Leben in der freien Natur entspricht.

Und zuletzt merke ich noch an, dass es den Tieren keinesfalls bloß Spaß macht, aus dem Wasser zu springen und mit Wasser zu spritzen, wie es in dem Text heißt. Denn in dem Becken, dass nicht groß genug sein kann, denn egal wie groß es auch sein mag, es entspricht keinem Ozean und der Delfin kann auch nicht seine oft üblichen 100 km Tagesreisen zurücklegen, langweilt sich das Tier. Es wird auf Dauer nervös und unruhig und oftmals neigt es zu selbst zerstörerischen Wahn. Delfine schwimmen in freier Natur in Schulen, also Gruppen, mit bis zu 100 Tieren und das kann ebenfalls in einem Becken nicht der Fall sein.

Daher erwarte ich von der Nürnberger Zeitung wahre Fakten und Tatsachen und hoffe, dass Sie in Zukunft den Kindern auch die ganze Wahrheit schreiben. Ihnen müsste klar sein, dass man so etwa objektiv angehen sollte, das heißt, Sie sollten als seriöse Journalisten immer beide Seiten beleuchten, also zwar die des Zootierpflegers, aber auch die der Tierschützer und anderen Experten.

Mit freundlichen Grüßen

Andia Mirbagheri, Schüler für Tiere











01.12.13 - Von Jana V Taqana:

Liebe Leser,

ich heiße Jana, bin 16 Jahre alt und möchte mit meinem Schreiben auf das unsägliche Leid der Delfine in Delfinarien aufmerksam machen. Delfine sind Säugetiere und Schnellschwimmer, die im Ozean große Distanzen zurücklegen und dabei bis zu 50 km/h erreichen können. Hinter der glänzenden Fassade der Delfinarien verbirgt sich jedoch großes Elend.

Hast du schon einmal in das vermeintlich lachende Gesicht eines Meeressäugers in Gefangenschaft ges...ehen? Was siehst du? Einen glücklichen, motivierten und entspannten "Flipper"? Wohl eher siehst du in die Augen eines Säugetieres, das längst resigniert hat, gedemütigt ist und in keinerlei Weise seinen natürlichen Verhaltensweisen nachkommen kann.

Auch gibt es ethische Bedenken gegen die Delfinhaltung. Wissenschaftler sprechen Delfinen - ähnlich wie sonst nur Primaten - die Fähigkeit zu, sich selbst im Spiegel zu erkennen. Hirnforscher vergleichen die Intelligenz der Meeressäuger mit der der Menschen.

Da in einem Becken nie die Gegebenheiten des Meeres nachempfunden werden können und die Haltung ein natürliches Sozial- und Jagdverhalten verhindert, ist die Gefangenschaft von Delfinen ethisch nicht vertretbar. Das Trainieren der Delfine erfolgt außerdem nicht selten mit Druck und Gewalt. Häufig tritt die sogenannte Stereotypie auf, die sich in Form von Verhaltensanomalien äußert, sodass die Tiere ein qualvolles Dasein fristen.

Ich bitte euch von ganzem Herzen, euch öffentlich und offensiv zur Wehr zu setzen, indem ihr boykottiert, informiert und demonstriert. Des Weiteren appelliere ich an alle Eltern, Pädagogen und Lehrer, Kindern das unvorstellbare Leid der Delfine - kindgerecht - vor Augen zu führen, ihre Sensibilität zu schulen und den Besuch in Delfinarien, generell in zoologischen Einrichtungen, zu vermeiden. Über die fehlende Nachfrage werden die Delfinarien langfristig gezwungen sein, zu schließen. Die Kinder lernen so, alle Lebewesen zu achten und deren natürliche Bedürfnisse und Lebensweisen zu respektieren.

Eine Stunde Vergnügen für dich bedeutet für die Tiere ein ganzes Leben, gekennzeichnet durch Monotonie und Tortur - eingesperrt in einem engen Betongefängnis. Du kannst helfen, indem du den Besuch einer Delfinshow künftig ablehnst und Mitmenschen informierst.

Wir fordern die Schließung aller verbliebenen Delfinarien in Deutschland!