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Zoo Barcelona
Parc de la Ciutadella s/n
08003 Barcelona

http://www.zoobarcelona.cat









ONLINE-AKTION ZUR SCHLIESSUNG DES DELFINARIUMS IM ZOO BARCELONA BEENDET!


ProWal-Video: https://www.youtube.com/watch?v=Xnx_y5GO7Wk




Teilnahmemöglichkeit unter: BARCELONA - Online



06.09.17 - Sehenswertes Video – „Das Geschäft mit den Delfinen in Spanien – Delfine in Gefangenschaft - dagegen protestieren Tierschützer seit langem. In einigen EU-Ländern sind Delfinarien verboten. Anders in Spanien, dort steigt die Zahl. International agierende Firmen machen Millionen mit ihren Freizeitparks.“    

https://www.youtube.com/watch?v=pIpxFgLDZnU



23.12.16 - Hurra – Es wird wieder ein Delfinarium in der EU geschlossen! - Die Stadt Barcelona wird sein Delfinarium im Zoo nicht ausbauen, sondern schließen!  

Vier der sieben politisch vertretenen Parteien im Stadtrat und eine eingesetzte Arbeitsgruppe entschieden sich nun nicht für einen Ausbau, der mindestens 10 Millionen € gekostet hätte, sondern für die Schließung des Delfinariums bis spätestens zum Ende des Jahres 2018.
 

Der Stadtrat und die Bürgermeister setzen auf eine Neuausrichtung mit mehr Qualität anstatt Quantität des Zoos in ihrer Stadt. Es kehrte bei den Verantwortlichen nun endlich auch die Einsicht ein, dass den Delfinen kein ausreichender Platz zur Verfügung gestellt werden könne und sie durch den Lärm der Besucher gestresst seien. Das seien auch Gründe, warum zwei der sechs Delfine letzten September für 10 Jahre an das größere Delfinarium in Valencia ausgeliehen und abgegeben wurden. Zudem mache eine Delfinhaltung zur Erhalt der Art keinen Sinn und sie wäre auch nicht mehr zeitgemäß. Der Ausbau des Delfinariums käme auch deshalb nicht in Betracht, weil die über mehrere Monate andauernden Bauarbeiten und der damit verursachte Baulärm sich wohl auf die meisten Zootiere negativ auf ihre Gesundheit ausgewirkt hätten.
 

Einige der vier verbliebenen Delfine, drei davon sind Nachzuchten, einer davon ist ein Wildfang aus Kuba, leiden unter Krankheiten und sollen bis zur Abgabe an keinen herkömmlichen Shows mit albernen Kunststücken vor Publikum mehr teilnehmen.
 

Die Stadt Barcelona hat nun mehrere Optionen auf dem Tisch, was mit seinen insgesamt sechs Delfinen geschehen soll. Alle Möglichkeiten sollen nun geprüft werden. Eine Option, die Tiere in ein zukünftiges Sanctuary in einer betreuten Meeresbucht in Griechenland unterzubringen, würde, nach Angaben eines Wissenschaftlers, ein Risiko für die Tiere bedeuten, deren Ursprung eben nun mal die karibischen Gewässer und nicht das Mittelmeer sei.
 

Uns stellt sich dann die Frage, wenn es denn dann so sei und der Stadt Barcelona das zukünftige Wohlergehen ihre Delfine, welche so viele Jahre die Kassen des Zoos gefüllt haben, wirklich am Herzen liegt, warum wird dann nicht in der Karibik ein solches Sanctuary errichtet, um die Tiere artgerechter unterzubringen? Zumindest einen Transport steht den Tieren nach ihrer Genesung ohnehin noch bevor und dass ein solcher Umzug von Delfinen in die Karibik organisiert und gestemmt werden kann, hat das ConnyLand mit der Abgabe seiner letzten Tiere in eine Anlage nach Jamaica vor drei Jahren vorgemacht.
 

Die Errichtung von betreuten Meeresbuchten ist in Zukunft ohnehin unausweichlich, denn der Trend zu weiteren Schließungen von Delfinarien in der EU wird sich auch in Zukunft fortsetzen, auch wenn auf Lanzarote nun ein neues Delfinarium gebaut wurde. Nach mehr als 60 Schließungen von den ehemals etwa 90 Delfinarien in West-Europa geht es in allen verbliebenen Anlagen eng zu. Sprich, die jetzigen Delfinarien sind proppenvoll mit Delfinen und die Betreiber nehmen es gar in Kauf, dass, obwohl es völlig entgegen der Natur der Delfine ist, gar Gruppen gehalten werden, die nur aus männlichen Tieren bestehen. Ein völliger Irrsinn ist es deshalb auch, noch weiterhin an der Zucht von weiteren Delfinen festzuhalten!
 

Wir freuen uns darüber, dass mit der nun beschlossenen Schließung des Delfinariums eine weitere Ära Delfin-Elend zu Ende geht! Seit Mai 1965 wurden in Barcelona Delfine in Gefangenschaft gehalten. Damals wurden vier Tiere aus dem Sea Aquarium in Miami beschafft, von denen zwei schon nach wenigen Monaten starben.
 

Wir bedanken uns bei der Stadt Barcelona für ihre einzig richtige Entscheidung, das Delfinarium abzuwickeln und zu schließen. Wir werden den Werdegang in Barcelona genau verfolgen und werden uns auch dafür einsetzen, dass die verbliebenen Delfine in eine Anlage gebracht, in denen sie ohne Show-Mätzchen wider ihrer Natur, auch artgerechter untergebracht werden können.
 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern unserer ONLINE-AKTION zur Schließung des Delfinariums, die wir nun beenden werden! –
http://walschutzaktionen.de/3106152.html  

https://www.facebook.com/events/1700413083553202/?notif_t=plan_user_joined¬if_id=1465930055982376  

Erwähnen und danken möchten wir auch der Tierschutzorganisation FAADA, welche 35.000 Unterschriften gesammelt und sich seit längerer Zeit für die Schließung des Delfinariums engagiert hatte.
 

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Aktuelle Medienberichte:
 

http://ecodiario.eleconomista.es/ciencia/noticias/8045080/12/16/Barcelona-dice-adios-a-los-delfines-y-apuesta-por-un-nuevo-modelo-de-Zoo.html    

http://www.elperiodico.cat/ca/noticias/barcelona/barcelona-sera-ciutat-sense-dofins-a-partir-del-2019-5708092  

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Andreas Morlok

CEO ProWal
 

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Foto ProWal: Mai 2016 – Demo vor dem Zoo Barcelona










VIDEO – ProWal-Demo-Tour – “EU – DOLPHINARIUM FREE” - https://www.youtube.com/watch?v=m0YoHnZ3QKA&feature=em-upload_owner























































Am 14.05.2016 recherchierten wir während unserer Kampagne „EU – DOLPHINARIUM FREE“ auch im Zoo in Barcelona und wir waren über die Platzverhältnisse, die den Delfinen zugestanden wurden, geschockt! Es gehört wohl zu den kleinsten Delfin-Gefängnissen in Europa!  

In kleinsten Mini-Pools waren sechs Delfine eingesperrt. Zwei von ihnen waren in einer maroden Halle, in der man schnell den Eindruck hatte, dass das Dach in jedem Moment einstürzen würde. Vier Delfine waren gar separiert in einem Mini-Außenbecken eingesperrt, welches nicht öffentlich zugänglich war und nur wenige Quadratmeter Wasserfläche aufwieß. Geschlossene Schleusen verwehrten den Tieren den Zugang in die Halle zu ihren Artgenossen!  

Die Delfine in der Halle waren völlig unterfordert und machten einen verstörten Eindruck. Ständig schob einer von ihnen seinen Kopf unter einen Vorhang am Beckenrand, um zu sehen, ob es Futter gibt oder er mit irgendetwas beschäftigt wird. Es gab überhaupt keine Spielsachen oder Ähnliches, mit was sich die Delfine hätten beschäftigen können. Ein anderer Delfin hing ständig an einer geschlossenen Schleuse und machte einen lethargischen Eindruck.  

Öffentliche Shows fanden in diesem Delfinarium keine mehr statt. Die Besucher-Tribünen waren gesperrt worden und es gab keine Sitzgelegenheiten mehr. Die Zoobesucher wurden durch einen Gang in der Halle geschleust und sie erhielten über ein Tonband Informationen über den Großen Tümmler. Nach ein paar Minuten verließ jeder Besucher wieder die Halle.  

Bei einem der folgenden Bilder ist erkennbar, wie breit das Becken in der Halle ist, welches die Delfine nutzen konnten.  

Es ist allerhöchste Zeit, dass auch dieses Delfinarium schnellstens geschlossen wird!  

Bitte beteiligen Sie sich an unserer oben erwähnten Online-Aktion und fordern Sie mit uns die Bürgermeisterin, die Stadtratsmitglieder, den Zoo und den Tourismusverband in Barcelona auf, das Delfinarium zu schließen und sich dafür einzusetzen, dass die Delfine in einer betreuten Meeresbucht artgerechter untergebracht werden!
















Zwei Delfine in einem Mini-Becken





Vier Delfine in einem winzigen Außen-Becken








































































PRESSE-MITTEILUNG - ProWal - 04.05.2016


Tierschützer kontra Delfinarien – EU-Parlament soll helfen

Mit einer Demonstrationstour durch sieben europäische Länder vor 19 Delfinarien wollen Tierschützer der deutschen Tierschutzorganisation ProWal jetzt auf das Leid von Delfinen in den 30 Show-Delfinarien in der EU aufmerksam machen und diese letztendlich schließen. Sie setzen dabei auch auf die Unterstützung des EU-Parlamentes in Brüssel.  

Die vierwöchige Demonstrationstour startet am 7. Mai in Deutschland und führt über Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Holland bis nach Belgien. Sie endet am 4. Juni mit einer Abschluss-Kundgebung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel.
 

ProWal bemängelt nicht nur, dass den Meeressäugetieren in den Delfinarien viel zu wenig Platz zur Verfügung steht, sie dort ihre natürlichen Bedürfnisse nicht ausleben können, die Tiere durch den toten Fisch, den sie zum Fressen bekommen oftmals ihren eigenen Flüssigkeitshaushalt nicht ausgleichen können, sondern auch, dass die Tiere in einem Wasser leben müssen, welches chemisch mit Chlor oder Ozon aufbereitet wird.  

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: „In dieser Chemiebrühe können nicht einmal Fische überleben! Obwohl schwerwiegende gesundheitliche Risiken wie Dehydratation, Augen-, Haut- und Lungenprobleme längst bekannt sind, ist der Einsatz von Chlor und Ozon für die Wasseraufbereitung in fast allen Delfinarien gängige Praxis! Das muss nun endlich europaweit gesetzlich verboten werden!“
 

Nach Angaben von ProWal führten Interventionen von Tierschützern letztes Jahr dazu, dass die Regierung der Ukraine als erstes Land der Welt ein Gesetz beschlossen hat, welches die Nutzung von Meerwasser in den Delfinarien vorschreibt! Ein Neubau eines Delfinariums erhielt keine Betriebsgenehmigung, weil es diese Auflage nicht erfüllen konnte.

Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des deutschen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), welcher die Kampagne von ProWal unterstützt, sieht die Delfinarien ohnehin im Zugzwang: „Eine Anlage, die eine Gesetzesvorgabe für die Meerwassernutzung nicht umsetzen kann, soll sich an der Errichtung einer betreuten Meeresbucht beteiligen, in dem die Tiere verhaltensgerechter untergebracht werden können. Die Errichtung eines solchen Sanctuary scheint ohnehin unumgänglich zu sein, denn nach den Schließungen von etwa 50 Delfinarien in West-Europa ist es mittlerweile eng in den verbliebenen Delfinarien geworden. Obwohl das Delfinarium in Finnland seine Schließung auf dieses Frühjahr angekündigt hatte, finden die Betreiber ganz offensichtlich keinen geeigneten Platz mehr für eine geeignete Unterbringung ihrer vier Delfine. Die geplante Schließung wurde deshalb auf den Herbst verschoben.“  

ProWal und WDSF wollen dem Europäischen Parlament nicht nur die Schadhaftigkeit des Chemiewassers für die Delfine belegen, sondern auch, dass die immer wieder vorgetragenen Argumente seitens der Delfinarien-Industrie Bildung, Wissenschaft und Arterhaltung, um den Betrieb ihrer Anlagen überhaupt noch rechtfertigen zu können, eine Farce und ein Deckmantel sind, um kommerzielle Interessen zu verbergen.
 

Andreas Morlok: „Die Besucher lernen in der künstlich geschaffenen Welt der Delfinarien nichts über die Natürlichkeit von Delfinen. Sie erfahren auch nie etwas darüber, dass schon mehrmals wildgefangene Delfine aus Japan nach Europa gelangten, obwohl alle Delfinarien diese brutalen und blutigen Treibjagden offiziell ablehnen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die in Delfinarien erzielt werden, sind auf freilebende Populationen nicht übertragbar und damit wertlos. Mit Arterhaltung haben diese Anlagen in der EU ohnehin nichts zu tun, denn noch nie wurde von ihnen ein in Gefangenschaft gehaltener Delfin ausgewildert.

In Wahrheit stecken hinter jedem Delfinarium rein finanzielle Interessen. Obwohl es kaum noch Platz für weitere Tiere in den europäischen Delfinarien gibt, wird weiterhin an der Zucht festgehalten, denn der Handel mit Delfinen ist immer noch äußerst lukrativ. Wir werden dem Europäischen Parlament auch belegen, dass ein Delfin, der in Italien geboren wurde, für 366.000 € an ein anderes Delfinarium abgegeben wurde!
Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Europäische Parlament ein Gesetz beschließen wird, um die miserablen Haltungsbedingungen für die Delfine zu beenden. Die ersten Parlamentarier haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.“

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Animal rights activists against dolphinaria – the EU Parliament should help  

Animal rights activists from the German animal welfare organisation ProWal now want to draw attention to the suffering of dolphins in the 30 show dolphinaria in the EU by arranging a tour of seven European countries to demonstrate outside 19 of them, the ultimate aim being to have them closed down. In doing so they are also relying on the support of the EU Parliament in Brussels.
 

The four-week demonstration tour will start on 7th of May in Germany and will pass through Italy, France, Spain, Portugal and the Netherlands to finish in Belgium. It will end on 4 June with a final demonstration outside the European Parliament in Brussels.
 

ProWal is complaining not only that the marine mammals are given far too little space in the dolphinaria, that they are unable to satisfy their natural requirements in them and that in many cases the animals are unable to maintain their own fluid balance with the dead fish they are given to eat, but also that the animals are forced to live in water which is treated chemically with chlorine or ozone.                

Andreas Morlok, managing director of ProWal: “Not even fish can survive in this chemical soup! Although serious risks to health, such as dehydration, eye, skin and lung problems have long been known, the use of chlorine and ozone for water treatment is current practice in almost all dolphinaria! This must now be prohibited by law for good throughout Europe!“
 

According to ProWal interventions by animal rights activists last year resulted in the government of Ukraine being the first country in the world to pass a law prescribing the use of seawater in dolphinaria! No operating licence was issued to build a new dolphinarium because it could not comply with this law.                        
 

Jürgen Ortmüller, managing director of the German Whale and Dolphin Conservation Forum (WDSF), which supports ProWal’s campaign, considers that the dolphinaria are under pressure anyway: “A facility which is unable to implement a legal prescription for the use of seawater should contribute to the creation of a sheltered bay in which the animals can be accommodated in a more behaviourally correct manner. The creation of such a sanctuary seems inevitable in any case because after the closure of approximately 50 dolphinaria in Western Europe conditions in the remaining dolphinaria have now become cramped. Although the dolphinarium in Finland announced its closure for this spring, the operators are quite obviously unable to find more space for the suitable accommodation of its four dolphins. The planned closure has therefore been postponed until the autumn”.                

ProWal and WDSF not only wish to demonstrate to the European Parliament the harmfulness of the chemical water to the dolphins but also the fact that the arguments that are repeatedly put forward by the dolphinarium industry relating to education, science and survival of the species in order to justify the operation of their facilities are a farce and a cover used to conceal commercial interests.
 

Andreas Morlok: “The visitors learn nothing about the natural behaviour of the dolphins in the artificially created world of the dolphinaria, nor are they ever informed that dolphins which have already been caught in the wild several times came to Europe from Japan, although all the dolphinaria officially deny these brutal, bloody dolphin hunts. The scientific results which are obtained in dolphinaria cannot be transferred to the wild animals and are therefore worthless. In any case these facilities in the EU have nothing to do with survival of the species because no dolphin within the EU kept in captivity has ever been released back into the wild.

In truth what lie behind every dolphinarium are purely financial interests. Even though there is hardly any space for more animals in the European dolphinaria, breeding continues because trading in dolphins is still extremely lucrative. We will also be providingthe European Parliament with evidence that a dolphin which was born in Italy was delivered to another dolphinarium for 366,000 €!                 

We are very confident that the European Parliament will pass a law to end the miserable conditions in which the dolphins are kept. The first parliamentarians have already promised their support”. 
 




09.2015 - Protest-Aktion im Delfinarium des Zoos in Barcelona - https://www.facebook.com/juancarlos.vilarherrero/videos/704080499725112/