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Laufende Kampagnen des Projektes IMPACABA:


Beendigung des Grindwalfangs auf den Faröer-Inseln

Weitere Informationen unter: Walfang Färöer/Dän. Färöer-Aktion 2013 und Färöer-Aktion 2014

31.12.2013 - ProWal-Bericht 2013 über den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln und zur Kampagne „Good-Bye 2013“ - Färöer-Aktion 2013

2014 Fortsetzung der ProWal-Kampagne - Färöer-Aktion 2014

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Beendigung des Walfangs in Island

Weitere Infos unter: Island 2012


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21.12.16 - Obamas Förderverbot - Schutz für Arktis und Atlantik - http://www.tagesschau.de/ausland/obama-arktis-101.html


28.10.16 - „Vor der Küste der Antarktis soll das größte Meeresschutzgebiet der Erde entstehen. Das Schutzgebiet im ökologisch bedeutsamen Rossmeer soll 1,55 Millionen Quadratkilometer umfassen.“  

Falls dieses Schutzgebiet wirklich realisiert werden sollte, dann stellt sich natürlich die Frage, wer das überhaupt kontrollieren und bei Verstößen dann auch sanktionieren soll? In einem dort schon ausgewiesenen Walschutzgebiet jagt bekanntlich Japan Großwale, ohne dass dies Konsequenzen zur Folge hätte!
 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antarktis-im-rossmeer-soll-die-groesste-meeresschutzzone-der-welt-entstehen-a-1118628.html


28.08.16 - Pazifik - Obama schafft vor Hawaii größtes Meeresschutzgebiet der Welt - http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Obama-schafft-vor-Hawaii-groesstes-Meeresschutzgebiet-der-Welt_article1472367618.html


27.01.15 - Allianz aus Umweltorganisationen verklagt Bundesregierung wegen fehlendem Meeresschutz in Nord- und Ostsee - http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/vermischtes/47225653-allianz-aus-umweltorganisationen-verklagt-bundesregierung-wegen-fehlendem-meeresschutz-in-nord-und-ostsee


14.08.14 - Zahlreiche neue Meeresschutzgebiete in Europa - http://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/meeresschutz/meeres-schutzgebiete/neue-meeresschutzgebiete-in-europa/?utm_source=infonewsletter


01.03.14 - Danke Chile! – Nach Uruguay im letzten Jahr, richtet nun auch Chile ein weiteres Schutzgebiet für Wale in Südamerika ein - http://derstandard.at/1392686631662/Neues-Refugium-fuer-das-groesste-Tier-aller-Zeiten


01.01.14 - Fortsetzung der ProWal-Kampagne zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln - Färöer-Aktion 2014


31.12.2013 - ProWal-Bericht 2013 über den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln und zur Kampagne „Good-Bye 2013“ - Färöer-Aktion 2013


30.12.13 - Geo-Engineering: Kommerzielle Düngung der Meere endlich verboten - http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/f9e014b071e04f9


23.12.13 - Nordostatlantik - Mehr Schutz für Schildkröten, Wale und Co. - http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article123231309/Mehr-Schutz-fuer-Schildkroeten-Wale-und-Co.html


01.11.13 - Antarktis: Staaten verpassen erneut Chance zum Meeresschutz - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antarktis-staaten-verpassen-erneut-chance-zum-meeresschutz-a-931305.html

05.09.13 - Erfolg für die Meeressäuger – Uruguay kommt ProWal-Forderung nach und beschließt Schutzzone für Wale und Delfine!

DANKE URUGUAY!

Bereits seit 2009 setzt sich ProWal mit seinem Projekt „IMPACABA“ bei allen Atlantik-Anrainer-Staaten dafür ein, Maßnahmen zum Schutz für Wale und Delfine zu beschließen.


http://www.zeit.de/news/2013-09/04/uruguay-parlament-uruguays-beschliesst-schutzzone-fuer-wale-und-delfine-04224804

03.07.12 - Einrichtung eines Wal-Schutzgebietes gescheitert -
http://derstandard.at/1339639602278/IWC-Jahrestagung-Einrichtung-eines-Wal-Schutzgebietes-gescheitert

29.06.12 - Ein enorm wichtiger Schritt - Schutz für die Hohe See verdoppelt - http://www.wwf.de/2012/juni/schutz-fuer-die-hohe-see-verdoppelt/?utm_source=pressenewsletter

03.03.12 - Koalition von Umweltverbänden fordern Schutzgebiet - http://www.tauchen.de/aktuell/news/detail.php?objectID=6570&class=59

02.12.11 - EU-Fördergelder für die Fischerei - http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111202_OTS0121/ocean2012-bezeichnet-eu-foerdergelder-fuer-fischereien-als-blinde-ausgaben

05.08.11 - Umweltverschmutzung - Die Tiefsee verkommt zur tödlichen Müllhalde - http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1723505/Die-Tiefsee-verkommt-zur-toedlichen-Muellhalde.html

02.08.11 - Zonen der Artenvielfalt - Wo im Wasser das Leben tobt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,777796,00.html

22.07.11 - Fischfang - Schwund kleiner Fische stört ganze Ökosysteme - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,775897,00.html

15.07.11 - IWC - Keine neuen Schutzgebiete - http://naturschutz.ch/news/keine-neuen-schutzgebiete-fur-wale/38675

14.07.11 - Bitterer Verlust - http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/313840.html

13.07.11 - Walkampf: Schweinswale sollen vertrieben werden - http://www.abendblatt.de/region/article1955125/Walkampf-Schweinswale-sollen-vertrieben-werden.html

12.07.11 - EU will Überfischung bis 2015 stoppen - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,774002,00.html

30.06.11 - Übersäuerung der Ozeane trifft Menschen - http://www.n24.de/news/newsitem_7018512.html

28.06.11 -  Kein Fisch mehr auf den Tisch - http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/tid-22774/welternaehrung-kein-fisch-mehr-auf-den-tisch_aid_640598.html#Szene_1

25.06.11 - Doktorarbeit über Walsterben auf den Kanaren - http://www.kanarenexpress.com/1000003/1000006/0/33343/article_tf.html

21.06.11 - Weltmeeren droht ein Massensterben - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,769558,00.html

26.05.11 - Klimawandel und Meeressäuger: Gewinner und Verlierer - http://www.idw-online.de/pages/de/news425348

18.05.11 - Die Ostsee: Ein Meer von Plastik - http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/die-ostsee-einmeer-vonplastik/4191390.html

18.05.11 - Umweltschutz - EU erwägt Verbot von Plastiktüten - http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,763465,00.html

22.03.11 - Südatlantik - Ölpest bedroht seltene Pinguinart - http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,752566,00.html

07.03.11 - Gefahr für die Antarktis - Touristen bedrohen die Natur am Südpol - http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article12719349/Gefahr-fuer-die-Antarktis.html

14.02.11 -  Schutz der Wale auf den Kanaren soll verbessert werden - http://www.comprendes-grancanaria.de/news/newsdetails/datum/2011/02/14/schutz-der-wale-auf-den-kanaren-soll-verbessert-werden/

28.12.10 - Erste Volkszählung in den Meeren beendet - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,735972,00.html

28.11.10 - Fischerei im Atlantik - Kommission beschließt Hai-Schutz - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,731586,00.html

19.11.10 - Die Weltmeere - ausgebeutet und vermüllt - http://www.stern.de/wissen/natur/world-ocean-review-die-weltmeere-ausgebeutet-und-vermuellt-1625180.html

11.11.10 - Argentinien - Ölpest als Lehre - Mehr Meeresschutzgebiete - http://womblog.de/2010/11/11/lpest-als-lehre-mehr-schutz-fr-das-patagonische-meer-zugesagt/

09.11.10 - Zerstörte Umwelt rächt sich finanziell - http://derstandard.at/1288659896496/Artenschutz-Zerstoerte-Umwelt-raecht-sich-finanziell

08.11.10 - Flippers missbrauchte Verwandtschaft – So schlecht behandeln wir die Delfine - mit Quiz - http://weltderwunder.de.msn.com/wal-spezial-gallery.aspx?cp-documentid=155192590

04.11.10 - Großbritannien hat im Indischen Ozean das größte Meeresschutzgebiet der Welt eingerichtet - http://www.suedkurier.de/news/panorama/panorama/Eine-neue-Chance-fuer-die-Meere;art410967,4561026

01.11.10 - Artenvielfalt - Große Naturschutzgebiete liegen am falschen Ort - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,726451,00.html

28.10.10 - Kampf um Schutzgebiete - Wie das Meer vor den Menschen zu retten ist - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,725790,00.html


28.10.10 - Pressemitteilung von Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. Oktober 2010

"Groß-Koalition gegen notwendigen Schutz der Fischbestände"

Parteiübergreifendes Plädoyer für Missachtung wissenschaftlicher Fangmengenempfehlungen

"Es gibt im Bundestag ganz offensichtlich eine Groß-Koalition für die Überfischung der Meere - von Union und FDP über die SPD bis hin zur Linken." Dieses Fazit zog die Fischereipolitikerin der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia Behm, nach der Beratung der beiden vorliegenden Anträge von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Reform der EU-Fischereipolitik am Mittwoch im Agrarausschuss des Deutschen Bundestages.

"Diese Groß-Koalition zeigt sich darin, dass diese Fraktionen die SPD-Forderung unterstützen, die Gesamtfangmengen nicht nur nach ökologischen, sondern auch nach sozialen und ökonomischen Kriterien festzusetzen. Im Klartext: Auch in Zukunft sollen die Fischfangmengen höher festgesetzt werden als unter dem Aspekt der Bestandserhaltung vertretbar, um auf die kurzfristigen Ertragseinbußen Rücksicht zu nehmen, die die Fischereibetriebe bei Fangmengenabsenkungen haben."

"Was so vernünftig und sozial klingt, ist in Wahrheit extrem kurzsichtig," kritisiert Behm. "Um kurzfristig Erträge erzielen zu können, wird die Zukunft der Fischerei insgesamt aufs Spiel gesetzt. Dabei gehen Fischereiwissenschaftler davon aus, dass die Fischer 60 % mehr fischen könnten, wenn sich die Fischbestände nach einer Schonfrist wieder erholt haben werden.

Voraussetzung dafür ist aber, dass fischereibiologisch angebrachte Fangmengensenkungen unmittelbar vollzogen werden. Werden die Bestände jedoch aus Rücksicht auf kurzfristige Ertragsausfälle stärker befischt als fischereibiologisch angebracht, dann ist genau die Überfischung die Folge, die viele Fischbestände an den Rand biologisch sicherer Grenzen gebracht hat. Das ist genau die Logik der Überfischung, die seit Jahrzehnten betrieben wird und dazu führt, dass die Fischer weniger fischen als sie es bei einer vernünftigen Bewirtschaftung der Bestände könnten.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen dagegen erreichen, dass die Fischer dauerhaft wieder mehr Fische fangen können. Und deswegen treten wir dafür ein, dass die Gesamtfangmengen strikt entsprechend den wissenschaftlichen Empfehlungen festgelegt werden."

Zum bündnisgrünen Antrag zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik
http://www.cornelia-behm.de/cms/default/dokbin/356/356446.antrag_reform_der_eufischereipolitik_201.pdf


Büro Cornelia Behm MdB,
Sprecherin für Ländliche Entwicklung und für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel. 030-227 71566, Fax 76165
www.cornelia-behm.de


Ein toller Erfolg ist zu vermelden!

24.09.10 - Schleppnetze in Teilen des Atlantik verboten - http://www.bielertagblatt.ch/News/Ausland/185470

Ein weiterer wichtiger Schritt!

13.09.10 - EU führt Schwarze Liste für unsichere Schiffe ein - http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,717277,00.html

10.09.10 - Zu den Zielen des Projektes IMPACABA gehören auch die Schließungen der Delfinarien in Deutschland und Europa. Dazu folgende Meldung:

Keine Investitionsmittel: Delfine verlassen bis Ende 2012 den Allwetterzoo - http://www.ivz-online.de/lokales/muenster/nachrichten/1389837_Delfine_verlassen_bis_Ende_2012_den_Allwetterzoo.html siehe auch ANTI-DELFINARIEN

28.08.10 - Europa kauft die Meere leer - Fischfang vor Afrikas Küste - http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,712541,00.html

20.08.10 - Plastikabfall - Müll-Mysterium auf hoher See - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,712863,00.html

Erfolgreiche Walschutzaktion!

16.08.10 - Deutsche "Undercover-Angler" verhindern weiteres Blutbad auf den Färöer-Inseln - http://www.presseportal.de/pm/43450/1665248/journal_society_gmbh weitere Infos unter *Walfang Färöer-Inseln*

21.07.10 - Vom Auffüllen des Ozeans - http://www.merkur.de/2010_29_Vom_Auffuellen_des.43608.0.html?&no_cache=1

19.07.10 - Mehr als zwei Drittel des Meeresmülls besteht aus Plastik - http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Plastiktueten-Schaedliches-Abfallprodukt-445645144

13.07.10 - Uno wirft Konzernen Raubbau an der Natur vor - http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,706160,00.html

08.07.10 - Pilotprojekt für die Eckernförder Bucht - Fischerei und Walschutz Hand in Hand - http://www.kn-online.de/lokales/rendsburg_eckernfoerde/160384-Fischerei-und-Walschutz-Hand-in-Hand.html

07.07.10 - Wale müssen wegen Schiffslärm lauter rufen - http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article8338293/Wale-muessen-wegen-Schiffslaerm-lauter-rufen.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,705139,00.html

03.07.10 - Das Ende des Finnwals - Zerstörung der Vielfalt - http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=505521


Pressemitteilung - zur Tagung der IWC - Juni 2010 - IWC 2010



IWC unfähig Wale zu schützen - ProWal setzt auf eigenes Projekt

Radolfzell – 25.06.2010 - Der faule Kompromiss ist vom Tisch. Es gibt keine weitere Legalisierung des Walfangs für die nächsten 10 Jahre und das Walfang-Moratorium von 1986 bleibt bestehen, mit all seinen Ausnahmen und Hintertürchen. Island, Norwegen und Japan werden weiterhin ihren kommerziellen und angeblich wissenschaftlichen Walfang fortsetzen und Tausende Wale töten, obwohl die Walfangländer auf einem Kühlhausberg von mehreren Tausend Tonnen Walfleisch sitzen, für das es keine Abnehmer gibt. Neue Absatzmärkte für Kosmetika, Medikamente und Mehl als Tierfutter sollen erschlossen werden.

Andreas Morlok von ProWal wird deutlich: „Die Internationale Walfangkommission ist unfähig, die Wale ausreichend zu schützen. Sie ist in vielen Teilen korrupt und ein reiner Papiertiger. Die IWC mit ihren 88 Mitgliedsstaaten ist immer noch eine Walfangkommission und sie wird auch nie eine wirkliche und schlagkräftige WalSCHUTZkommission werden, was mir durch Besuche bei drei IWC-Tagungen, bei der CITES in Genf und bei der UNO in New York klar geworden ist. Fast drei Jahre Vorbereitungen, um aus dieser unsäglichen Sackgasse des Nichthandels, in der sich Walfangbefürworter und Gegner unversöhnlich gegenüberstanden, gingen ins Land und heraus kam dabei nichts. In diesen drei Jahren starben weltweit fast eine Million Meeressäuger, wobei der Walfang nur einen kleinen Prozentsatz ausmacht. Die großen Gefahren, wie der Beifang durch die Fischereiindustrie, Verlärmung und Verschmutzung der Meere, sind der IWC zwar bekannt, aber wirkliche und umsetzbare Schutzmaßnahmen wurden keine beschlossen. Zudem kümmert man sich nur um die Großwale. Kleinwale, wie Delfine, bleiben bei der IWC außen vor, obwohl sie den gleichen Gefahren und Bedrohungen ausgesetzt sind, wie ihre großen Verwandten. In einem Jahr möchte die IWC weiterverhandeln. Zeit, welche die Wale nicht mehr haben.“

Die Delfin- und Walschutzorganisation ProWal setzt deshalb auf ein eigenes Pilot-Projekt, um den Bedrohungen gegenüber allen Meeressäugern im Atlantik zu begegnen.

Morlok: „Alle Länder können sich nicht einig werden. Nur regionale Umsetzungen von Schutzmaßnahmen von einzelnen und mehreren Ländern sind der Schlüssel zu einem ganz großen Schritt in Richtung Erhalt der Delfin- und Walarten. Alle Anrainerstaaten des Atlantiks wurden bereits informiert und eingeladen, an diesem weltweit einmaligen Projekt mitzuwirken.“

Um auf das ProWal-ProjektInternationales marines Schutzgebiet für Meeressäugetiere und Biodiversität Atlantik“, auf das Schicksal der Delfine und Wale und die Bedrohung des ökologischen Lebensraumes Atlantik hinzuweisen, wird ProWal-Geschäftsführer Andreas Morlok, der schon durch viele abenteuerliche Aktionen zum Schutz der Wale von sich reden machte, mit einem Spezialruderboot den Atlantik mit reiner Muskelkraft und unter vollständigem Verzicht auf motor- bzw. windgestützten Antrieb überqueren.

Im August werden Tierschutzaktivisten von ProWal und dem Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) die zum Königreich Dänemark gehörenden Färöer-Inseln besuchen, um gegen das grausame Massaker von Hunderten Meeressäugern zu intervenieren. Für die Walschützer sind die Färöer-Inseln das Taiji Europas, in Anlehnung an das jährliche Massenabschlachten von 20.000 Delfinen in Japan.


25.06.10 - GEFAHR FÜR MENSCHLICHE ERNÄHRUNG - Hohe Schwermetall­belastung bei Pottwalen festgestellt - http://www.epochtimes.de/articles/2010/06/24/591530.html

22.06.10 - Unberechenbare Ölpest - http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/unberechenbare-oelpest/1865558.html

21.06.10 - Wattenmeer - Was das Unesco-Wapperl bringt - http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/deutschland/wattenmeer-was-das-unesco-wapperl-bringt_aid_521770.html

04.06.10 - Umweltdesaster im Golf von Mexiko - Ölteppich driftet in den Atlantik - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,698722,00.html

04.06.10 - Das Meer ist eine Müllkippe - http://www.volksfreund.de/nachrichten/kindernachrichten/startseite/wichtigstesthema/Das-wichtigste-Thema-KINA-Wissenschaft-Umwelt-Meere;art57716,2460922

Lärm im Meer - http://www.volksfreund.de/nachrichten/kindernachrichten/wissen/hintergruende/Hintergruende-KINA-Wissenschaft-Umwelt-Meere;art57717,2460913

01.06.10 - Meer als Müllkippe - Überfischung: Jedes zweite Fischerboot müsste stillgelegt werden - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,698127,00.html

25.05.10 - Leere Meere - Forscher warnen vor Kollaps der Fischerei bis 2050 - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,696639,00.html

25.05.10 -Die Tiefsee muss geschützt werden - http://www.nachhaltigkeit.org/201005254823/natur-landwirtschaft/interviews/die-tiefsee-muss-geschuetzt-werden

21.05.10 - Dött/Liebing: Meere nachhaltig schützen - http://www.ptext.de/pressemitteilung/doettliebing-meere-nachhaltig-schuetzen-73769

17.05.10 - Erderwärmung bedroht Meeres-Nahrungsquelle - http://www.wir-klimaretter.de/hintergruende/70-forschung/5857-plankton-reisst-die-grundmauern-ein

11.05.10 - Schutz der Artenvielfalt - Uno wirft den Ländern Versagen vor - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,694365,00.html

11.05.10 - Forscher suchen Strategien, um durch Windparks bedrohte Vögel und Wale zu schützen - http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1492044/Damit-die-Natur-nicht-unter-die-Raeder-kommt.html

04.05.10 -Ausgebeutete Meere - Britische Gewässer nahezu leergefischt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,693002,00.html

02.05.10 -  Das SAMBAH-Projekt in der Ostsee läuft an - http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1174117/

17.04.10 - Buckelwal in Seglerparadies getötet - http://blog.oceancare.org/2010/04/17/buckelwal-in-bequia-getotet.html

Endlich wird das Problem Plastikmüll in den Ozeanen auch von der EU wahrgenommen:

19.03.10 - EU-Parlament stimmt einem Abkommen einer internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen den Plastikmüll im Atlantik zu! - http://www.europarl.europa.eu/news/public/story_page/064-70049-067-03-11-911-20100305STO70033-2010-08-03-2010/default_de.htm

15.03.10 - EU lässt sich Zeit im Kampf gegen das Artensterben - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,683672,00.html

02.03.10 - Kanada sieht sich nicht in der Lage, sich an unserem Projekt "Delfin- und Walschutzgebiet Atlantik" zu beteiligen - Briefwechsel unter: Anrainerstaaten

25.02.10 - Kunststoffabfall - Forscher entdecken riesigen Müllteppich im Atlantik - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,680347,00.html

24.02.10 - Chance für die Wale? - Island kommt der EU näher - http://www.focus.de/politik/ausland/eu-island-kommt-der-eu-naeher_aid_483879.html

05.02.10 - ProWal-Schirmherr für das Projekt IMPACABA - Jüngster Schirmherr Deutschlands will die Wale retten - http://www.pr-inside.com/de/j-ngster-schirmherr-deutschlands-will-die-wale-retten-r1707509.htm

04.02.10 - Delfinschutzprojekt in Namibia - http://www.az.com.na/tourismus/natur-und-umwelt/namibias-delfine-tanzen-in-den-wellen.101764.php

12.12.09 - Nunavut könnte arktisches Schutzgebiet beherbergen - http://derstandard.at/1259281511957/Nunavut-koennte-arktisches-Schutzgebiet-beherbergen


09.12.09 - Kanada erwägt Naturschutzpark in der Arktis - http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews%5Btt_news%5D=68379&tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&cHash=da1ac9a70c und http://de.news.yahoo.com/2/20091208/tts-kanada-prueft-einrichtung-von-naturs-c1b2fc3.html

26.11.09 - Biologische Auswirkungen des Klimawandels in den Polarmeeren - http://www.openpr.de/news/375293/Biological-Studies-in-Polar-Oceans-Biologische-Auswirkungen-des-Klimawandels-in-den-Polarmeeren.html


22.11.09 - ProWal-Delfin- und Walschutzprojekt IMPACABA - alle Atlantikanrainerstaaten und relevanten Institutionen wurden nun über dieses Projekt und unseren Forderungen informiert - siehe unter ...Anrainerstaaten

19.11.09 - Ozeane als Kohlendioxid-Speicher offenbar überlastet - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,662072,00.html

13.11.09 - Umweltreport - So lohnt sich der Naturschutz - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,661068,00.html


12.11.09 - 94 000 Quadratkilometer Schutzzone - Erstes Hochseeschutzgebiet eingerichtet - http://www.bielefelderblatt.de/aktuell/vermischtes/11118770-erstes-hochsee-meeresschutzgebiet-im-bereich-der-antarktis

06.11.09 - Überfällig - EDEKA verbannt Haie und weitere bedrohte Fischarten aus dem Regal -  http://www.focus.de/finanzen/news/supermarkt-edeka-verbannt-haie-aus-dem-regal_aid_451620.html

03.11.09 - Rote Liste - http://www.iucnredlist.org/

01.11.09 - Showdown für den Fisch - http://www.rnz.de/zusammen19/00_20091101114400_Showdown_fuer_den_Fisch.php

28.10.09 - Claudia Roth Bundesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Projekt IMPACABA:


An die Mitglieder der Gruppe „Walschutzgebiet Atlantik“,

als Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIEGRÜNEN unterstütze ich im Namen meiner Partei das hier vorgestellte Projekt „IMPACABA“ des Wal- und Delfinschützers Andreas Morlok.

Dieses Projekt ist ein wichtiger, zusätzlicher Beitrag zu einer der letzten noch umsetzbaren Chancen, die meisten der noch vorhandenen Delfin- und Walarten vor dem endgültigen Aussterben zu bewahren und die Vielfalt der Arten für das sensible marine Ökosystem Atlantik zu erhalten.

Es gibt seit Jahren einen lähmenden Stillstand auf vielen Verhandlungsebenen und bei internationalen Abkommen.

Die Internationale Walfang-Kommission (IWC) ist nicht in der Lage, ein solches Walschutzgebiet einzurichten. Schon seit Jahren gibt es für lokale Schutzzonen im Atlantik zwar Anstrengungen, aber die
Stimmenmehrheiten kommen dafür bei dieser Kommission nicht zustande. Auch werden solche dringend notwendigen Schutzgebiete, zum Beispiel im Südatlantik, u. a. von Dänemark blockiert.

Der Schutz der Meeressäugetiere in ihrem natürlichen Lebensraum muss verbessert und geschützt werden. Meeresverschmutzung, Klimawandel und der damit ein- hergehende Verlust natürlicher Lebensräume aber auch der Beifang sowie gezielte Fang von Walen und Delfinen stellen immense Bedrohungen für deren Arterhalt dar.
Zudem gefährdet die weltweite Überfischung das Nahrungsangebot vieler Wal- und Delfinarten. Weitere Bedrohungen gehen unter anderem von Tätigkeiten aus, die diese Tierart verängstigen, vertreiben oder schädigen können, wie z. B. Lärmverschmutzung der Meere durch Schiffsverkehr, Windkraftanlagen, seismische Studien und militärische Sonarsysteme.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern daher in ihrem Antrag „Die Bedrohung der Meeresumwelt durch Unterwasserlärm stoppen“ die Bundesregierung auf, nationale Maßnahmen gegen den anthropogenen Unterwasserlärm zu erlassen.

Anthropogene Aktivitäten, die mit Unterwasserlärm verbunden sind, sollen besonders in Schutzgebieten aber auch in hoch frequentierten Aufenthaltsgebieten von Waltieren und weiteren geschützten maritimen Arten nicht mehr genehmigt werden dürfen.
Zudem muss außerhalb der Schutzgebiete dafür Sorge getragen werden, dass anthropogene Aktivitäten, die mit Unterwasserlärm verbunden sind, nur noch nach einer verpflichtenden Umweltverträglichkeitsprüfung stattfinden dürfen. Darüber hinaus dürfen die Aktivitäten nicht zu Beginn der Reproduktionszeit der Meeressäuger durchgeführt werden und nur mit Unterstützung von wirkungsvollen Vermeidungs- und Minimierungsmaß- nahen sowie im Abstand einer adäquaten Pufferzone zu den Schutzgebieten stattfinden.

Der Erhalt der Artenvielfalt muss eine höhere Priorität besitzen, als ökonomische Interessen!

Ich wünsche Andreas Morlok für sein Projekt alles Gute und möge er von diesem Unternehmen erfolgreich und gesund zurückkehren!

Gleichzeitig möchte ich alle Gruppenmitglieder bitten, sich ebenfalls für dieses Projekt stark zu machen, jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, auch wenn die angebotene Hilfe noch so klein erscheinen mag.

Eine Unterstützung durch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Projekt sicher haben.

Herzlichst Ihre

Claudia Roth
Bundesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Platz vor dem Neuen Tor 1
10115 Berlin

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Anmerkung Andreas Morlok

Liebe Claudia Roth,

haben Sie vielen Dank für Ihren Eintrag und Ihre Unterstützung für dieses wichtige Projekt zum Schutz der Cetaceen und der Biodiversität.

Ich weiß und schätze es sehr, dass wir mit solchen Themen und Projekten bei Ihnen und Ihrer Partei auf offene Ohren stoßen. Reden tun viele in der Politik, aber wirklich etwas anpacken und unterstützen, leider nur sehr wenige.

Als das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und wir letztes Jahr vor dem Brandenburger Tor im Rahmen unserer Kundgebung, stellvertretend für 200 Tierschutzorgas, ein ausnahmsloses Importverbot für Wale und Delfine nach Deutschland forderten, hatte Ihre Kollegen Undine Kurth bereits einen Bundestags-Antrag für ein solches Importverbot vorbereitet und mitgebracht.
Leider fand sich bei den Parteien im Bundestag nur noch DIE LINKE, welche diese längst überfällige Forderung unterstützte. Dieses Jahr wurde Euer Antrag leider durch die FDP, SPD und CDU/CSU abgelehnt, was wir sehr bedauerten.
Unser Land hat dadurch in der Welt einen immensen Imageschaden davongetragen, denn wie kann die deutsche Bundesregierung den kommerziellen Walfang anderer Länder glaubhaft verurteilen, wenn das Land selbst für kommerzielle Absichten Meeressäugetiere für Delfinarien importiert?

In Sachen Delfinarien in Deutschland sehen die meisten Parteien andere Interessen im Vordergrund. Meist wirtschaftlicher Art, obwohl deren Lobby sehr gering ist. Vergessen wird aber, dass bereits sechs von neun Delfinarien im Land geschlossen wurden. Nicht weil die Politik es so wollte, sondern weil dies durch Aktionen von Tierschutzseite so erreicht wurde.

Am Anfang des UNO-Jahrs des Delfins 2007 reiste ich als Privatperson nach New York und mit viel Glück gelang es mir, mich mit den Verantwortlichen der UNEP auszutauschen. In den Gesprächen wurde mir vieles klar, warum es so schwer ist, internationale Abkommen umzusetzen und weitere Schutzmaßnahmen für die Meeressäugetiere zu erreichen. In den Gesprächen fiel auch das Wort Deutschland und man fragte mich, wie viele Delfinarien denn es noch in meinem Land gäbe. Die Frage überraschte mich und mir war auch klar, was sie bezwecken sollte. Kehren Sie erst einmal vor Ihrer eigenen Haustüre, bevor Sie international etwas erreichen möchten. Wie stand ich da. Ich dachte mir, bin ich dafür verantwortlich, dass es Delfinarien in Deutschland gibt? Nein, aber ich wäre es wohl auch, wenn ich nichts dagegen unternehmen würde. Ab diesem Zeitpunkt engagierte ich mich fortan für die Schließung der Delfinarien, nicht nur in Deutschland. Mit dem WDSF zusammen bilden wir die größte Anti-Delfinarien-Bewegung, die es je in unserem Land gegeben hat. Das Delfinarium in Soltau schlossen wir durch unsere ausgerufenen Boykottmaßnahmen im letzten Jahr und wir werden alles daran setzen, auch die restlichen Delfinarien in Deutschland zu schließen.

Ich werde eines Tages erneut die UNO besuchen ;-)

Liebe Frau Roth, das Projekt IMPACABA ist natürlich von viel größerer Dimension und mir ist klar, dass nur viele Kräfte und Unterstützer dazu beitragen können, Fortschritte für den Schutz der Delfine und Wale und deren Lebensräume zu erreichen.

Ich freue mich sehr, dass ich auf Sie und auf Ihre Partei zählen kann.

Vielen Dank dafür!

Mit walschutzfreundlichen Grüßen

Andreas Morlok



21.10.09 - IWC weiterhin handlungsunfähig - Sondertreffen ohne Ergebnis - http://blog.greenpeace.de/kein-durchbruch-beim-schutz-der-wale/

04.10.09 - Leisere Schiffsschrauben - Kampf gegen Lärm unter Wasser - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,652873,00.html

19.09.09 - Aktionsplan Erhaltung Kleinwale Nordsee - http://www.nordseewolf.de/magazin/19-09-2009/aktionsplan-erhaltung-kleinwale-nordsee/


01.09.09 - 91 Staaten wollen gegen illegalen Fischfang vorgehen - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,646396,00.html


Positionspapier zum Wal- und Delfinschutz, DIE LINKE

Jährlich werden 85 Millionen Tonnen Fisch gefangen. Ungewollt gehen dabei mehr als 30 Millionen Tonnen Meerestiere, Jungfische, Seesterne, Muscheln, Krebse, Haie und 60.000 Wale mit in die Netze. Es handelt sich dabei um sogenannten Beifang. Zu diesen Beifang gehören auch Riesen wie der Grauwal. Das Meer stellt inzwischen einen der gefährdetsten Lebensräume der Erde dar. Ein Lebensraum, der in Wirklichkeit ein hochkomplexes Ökosystem darstellt, von dem wir Menschen abhängen, der aber in der Politik immer nur eine Rolle als unerschöpfliche Lebensmittelressource spielt.

Inzwischen stehen viele ehemals fischreiche Gewässer kurz vor dem Kollaps. Studien gehen davon aus, dass 75 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände bereits überfischt sind.

Wale und Delfine sind in vielerlei Hinsicht bedroht. Zum einen durch den direkten Walfang, der insbesondere von Japan und einigen skandinavischen Ländern betrieben wird. Zum anderen durch die Überfischung, den Unterwasserlärm, die Wasserverschmutzung und die Zerstörung der Nahrungsgrundlagen (z.B. den Krill). Nicht nur in den Meeren, auch in den Flüssen sind die meisten Delfine inzwischen gefährdet. So zum Beispiel der Amazonas-Delfin oder der kurz vor er Ausrottung stehende Irawadi-Delfin.

Zwar besteht seit 1982 ein internationales Walfangmoratorium, das aber immer wieder Anlass zu Diskussionen gibt. Einige Länder möchten es gern aufgelockert oder gar abgeschafft sehen. Die Treib- und Grundschleppnetzfischerei und die Umweltverschmutzung stellen nach wie vor die größten Gefahren für Fisch- und Säugetierbestände der Weltmeere dar.

Schiffsverkehr, Erdbohrungen , Feldforschungen mit Sonar, militärische Übungen und Sprengungen führen zu immensem Unterwasserlärm. Der führt einerseits zur Desorientierung von Walen und Delfinen, andererseits kann er auch physische Schäden, wie die Zerstörung des sensiblen Hörapparates führen. Die Spitze des Eisberges sind gestrandete Tiere, die an den Küsten verenden. Die weniger sichtbaren Folgen sind Erkrankungen der Tiere, Verhaltensänderungen und z.T massive Rückgänge bei der Fortpflanzung.

DIE LINKE fordert einen weltweiten und umfassenden Schutz von Walen und Delfinen. Hierzulande ist die Regierung in der Pflicht, nicht nur die unsägliche Schleppnetzfischerei in der Ostsee zu verbieten, sondern neben einer nachhaltigen Fischereipolitik auch alles daran zu setzen, dass beispielsweise die Schweinswalpopulation geschützt wird. Daraus ergibt sich ein umfangreicher Forderungskatalog, in dem unter anderem auch die Errichtung großflächiger Meeresschutzgebete angemahnt wird.

DIE LINKEfordert ein sofortiges Verbot des kommerziellen und des als wissenschaftlich getarnten Walfangs.

 befürwortet nur den Walfang zur Deckung des Eigenbedarfs (Subsistenzwalfang-Quote), z.B. für Inuit-Gemeinde in Alaska und Russland.

 lehnt sowohl das „Revised Management Scheme“, als auch das Small-Type-Costal-Whaling als Zugeständnisse an die Wahlfangbefürworter ab.

 fordert die Aufrechterhaltung des Walfangmoratoriums.

 fordert selektive Fischfangmethoden, die Beifänge verhindern.

 fordert ein Verbot der Grundschleppnetz-, der Hochsee-Treibnetz-, der Ringwadennetz-, (Purse-Seine-Technik), und der Langleinen-Fischerei.

 fordert, dass weder Fischereirechte, noch Meeresgebiete privatisiert werden dürfen.

 fordert die Einrichtung von Meeres- und Walschutzgebieten.

 fordert ein Verbot von Delfinarien.

 fordert ein Verbot des Wildfanges von Delfinen für Delfinarien oder andere Zwecke.

 fordert ein Verbot des Einsatzes von militärischem Sonar.

 fordert ein Verbot der Sonar- und Explosionsortung von Energiequellen wie Erdöl und Erdgas in Meeren.

 fordert Maßnahmen gegen den Nährstoffeintrag aus der Landwirtschaft in die Meere.

 fordert Maßnahmen gegen den zunehmenden Schiffsverkehr.

 fordert Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Meere mit Treibstoffen und Öl.


06.04.09 - Walschutz per Internet - http://www.abendblatt.de/daten/2009/04/06/1112848.html und  http://www.ftd.de/politik/international/:Tiersch%FCtzer-richten-WorldWideWeb-f%FCr-Wale-ein/496571.html

24.03.09 - EU-Staaten beraten über neue Meeresschutzgebiete - http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=24766

15.03.09 - Regierung räumt katastrophale Überfischung ein - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,613336,00.html

11.03.09 - Wachsen die sauerstofffreien „Todeszonen“ im Meer? - http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-9624-2009-03-11.html

25.02.09 - ICMMPA - Vom 29.03. - 03.04.09 tagt die 1. Internationale Konferenz zu Schutzgebiete für Meeressäuger - http://www.icmmpa.org/

19.02.09 - EU-Parlamentarier fordern umfassenden internationalen Schutz der Wale - http://www.europarl.europa.eu/news/public/story_page/033-49495-047-02-08-904-20090213STO49402-2009-16-02-2009/default_de.htm  

19.12.08 - Brasiliens Küste wird zum Wal- und Delfinschutzgebiet! - http://planetsave.com/blog/2008/12/19/brazil-establishes-whale-sanctuary-along-its-entire-coast/

05.12.08 - Klimawandel macht Meere saurer und lauter - http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/15003.php

Beifang-Drama kann gestoppt werden - http://linkszeitung.de/content/view/170335/1/

25.11.08 - Meere versauern schneller als gedacht - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,592470,00.html

22.11.08 - Raubbau der Meere: Ringwadennetzfischerei - http://www.online-artikel.de/article/raubbau-der-meere-ringwadennetzfischerei-im-tropischen-ostpazifik-12381-1.html

06.11.08 - Kampf dem Beifang - Fischernetz mit Schlupfloch - http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id1798.htm

02.11.08 - Zählung und Bedrohung der Arten: http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/der_untergang_der_unflexiblen_1.1204990.html

21.10.08 - 'Rote Liste' wird immer länger - Meeressäuger besonders betroffen - http://www.online-artikel.de/article/rote-liste-wird-immer-laenger-meeressaeuger-besonders-betroffen-10872-1.html

12.10.08 - Plünderung der Meere könnte zu Todeszonen führen - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,583449,00.html

10.10.08 - Zwölf Zonen für die Wale - http://derstandard.at/?url=/?id=1220460411327

WELTWEITER ERFOLG! 19.09.08 - Giftige Schiffsanstriche endlich verboten - http://www.gruene-bundestag.de/cms/umwelt/dok/225/225580.html

12.09.08 - Wichtiges Vorbild - Schutzgebiet für Wale - Jagdverbot an Chiles Küste - http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/09/12/international/schutzgebiet_fuer_wale

"Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Panama und Mexiko haben den Walfang bereits untersagt". Sehr erfreulich!

26.08.08 - USA wollen Wale retten - Tempolimit für Schifffahrt vorgeschlagen - http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/08/26/international/usa_wollen_wale_retten dazu auch http://www.kurier.at/nachrichten/193204.php

15.08.08 - Todeszonen in Weltmeeren breiten sich rasant aus - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,572172,00.html

07.08.08 - Bedrohtes Mittelmeer -  Viele Arten, wenig Fische - http://www.mallorcamagazin.net/thema.dba?-1+1+6863

11.07.08 - Korallensterben hat sich dramatisch beschleunigt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,565274,00.html

30.06.08 - WWF begrüßt historische Entscheidung für ein Meeresschutzgebiet im Atlantik:   http://www.urquellwasser.eu/news/wasserbelebung/kalkschutz/wwf-begruesst-historische-entscheidung-fuer-meeresschutzgebiet-im-atlantik/33486/

27.06.08 - "Alpen der Tiefsee" werden Schutzgebiet -  http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/899312.html

Anmerkung Andreas Morlok: "Endlich ein wichtiger Schritt für den Erhalt der Biodiversität und für den Schutz der Meeressäuger. Die IWC hat sich auch 2008 nicht zu einem Wal-Schutzgebiet im Atlantik einigen können. Lokale Schutzgebiete sind deshalb die einzige umsetzbare Alternative, um das gesamte Ökosystem Atlantik doch noch vor dem Zusammenbruch zu bewahren."  

30.05.08 - UN-Naturschutzkonferenz - wie befürchtet: Wirtschafliche Interessen überwiegen: Fischereinationen verweigern Schutzgebiete: 

http://linkszeitung.de/content/view/168901/1/