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Bitte beteiligen Sie sich an unserer Online-Aktion und fordern Sie mit uns die Verantwortlichen in Süd Korea auf, den Import von weiteren Delfinen und Belugas für die dortigen Delfinarien und den Verkauf von Wal- und Hundefleisch gesetzlich zu verbieten.

Millionen von Tieren würde damit viel Leid erspart bleiben!




Informationen und Teilnahmemöglichkeit unter:

Online-Aktion







ProWal-Recherche über den Walfang in Süd Korea – früher und heute

Wir waren auf der Suche nach Walfleisch in diesem Land, welches ja anscheinend seit dem Walfang-Moratorium von 1986 keinen kommerziellen Walfang mehr betreibt. Wir fanden es!


Wir werfen Süd Korea vor, den kommerziellen Walfang, der seit 1986 durch die Internationale Walfangkommission (IWC) verboten wurde, zu umgehen und bis heute fortzusetzen! Auch Süd Korea ist an dieses Moratorium gebunden und hat sich verpflichtet, keine Großwale mehr zu jagen und zu töten!
 
Warum es in Süd Korea auch heute noch massenhaft Walfleisch gibt und auch verkauft wird, dokumentierte ProWal Anfang 2018 in der südkoreanischen Stadt Ulsan.
 
In einer ganzen Häuserreihe im Hafen von Ulsan befinden sich mehrere Restaurants, in denen Walfleisch in allen Variationen und einzelne Gerichte zum Preis von bis zu 114 € angeboten werden!
 
Woher das Walfleisch kommt, daraus macht die Regierung kein Geheimnis mehr! Die Wale seien zufällige Beifänge der Fischer und das Walfleisch darf dann auch verkauft werden, wenn die Tiere versehentlich in die Fischernetze geraten und ertrunken sind und der Regierung gemeldet wurden.
 
Mehr als auffällig ist jedoch, dass in Süd Korea einhundert mal mehr Delfine und Wale als sogenannter Beifang in die Netze gehen, als in jenen Ländern, die mit dem Walfleischhandel nichts zu tun haben!
 
Ein paar offizielle Zahlen für das Jahr 2014:
 
Süd Korea:
 
Bei Behörden gemeldeter und registrierter Beifang:
 
1.849 Wale von 13 verschiedenen Arten!
 
Welche Arten genau angeblich in den Netzen der Fischer gerieten, ist unbekannt, jedoch wurde in der Vergangenheit durch Gentests auch das Fleisch von Zwergwalen nachgewiesen.
 
Im Vergleich dazu:
 
In 2014 tötete Norwegen 736 Zwergwale.
 
In Island fielen 24 Zwergwale und 134 Finnwale den Harpunen zum Opfer.
 
Japan fing 2014 aus "wissenschaftlichen Gründen" 30 Zwergwale im Pazifik und 251 Zwergwale in der Antarktis.
 
In 2014 töteten diese drei Walfangländer zusammen insgesamt 1.175 Großwale von zwei Arten!

Weitaus weniger, als 1.849 Wale von 13 verschiedenen Arten in Südkorea!
 
Genau gegenüber den Walfleisch-Restaurants in Ulsan liegt neben dem Wal-Museum an Land das angeblich letzte Harpunen-Walfangschiff der Südkoreaner, welches 1985 ausgemustert wurde. Großwale, zu denen die Zwergwale zählen, fängt man jedoch nicht so einfach in normalen Fischernetzen! Es ist davon auszugehen, dass diese entweder immer noch harpuniert oder auch absichtlich in spezielle Netze gelockt oder getrieben werden. Da dieses immer auf dem offenen Meer geschieht, sind diese Vorgänge leider nicht so leicht nachzuweisen!
 
In der Vergangenheit führte ein internationales Forscherteam der amerikanischen Oregon State Universität aus Newport Gentests an Fleischproben durch und stellte fest, dass zwischen 1999 und 2003 insgesamt 827 Zwergwale gestorben sein mussten. Der Regierung wurden von den Fischern jedoch nur 458 Zwergwale als Beifang gemeldet!
 
Wie hoch der Beifang in Wirklichkeit ist, bleibt deshalb unbekannt. Jedoch ist davon auszugehen, dass wenn schon etwa die Hälfte der Beifänge gar nicht gemeldet werden, in 2014 etwa über 3.500 Wale gefangen wurden!
 
Diese immens hohe Beifangzahlen gibt es sonst in keinem anderen Land und es ist ein klarer Beleg dafür, dass in Süd Korea vorsätzlich Wale gefangen werden und sich das Land über das Moratorium des kommerziellen Walfangverbotes von 1986 hinwegsetzt!
 
Wal-Populationen gefährdet!
 
Für die Zwergwalpopulationen stellt dieser verdeckte kommerzielle Walfang Südkoreas eine erhebliche Gefahr dar, weil auch Japan Jagd in diesem Gebiet auf diese Art betreibt.
 
Die Zwergwale, die äußerlich nicht zu unterscheiden sind, werden in zwei Populationen eingestuft, weil sie sich gentechnisch voneinander unterscheiden. Es gibt eine sogenannte O-Population und eine J-Population. Die Zwergwale der J-Population wird auf nur noch wenige Hundert Tiere geschätzt und wurde neben dem Walfangmoratorium noch einmal unter gesonderten Schutz gestellt, was jedoch die japanischen Walfänger und auch die Fischer Südkoreas überhaupt nicht interessiert.
 
Es ist zu befürchten, dass der Bestand der J-Population schon bald ausgerottet sein könnte, falls keine Maßnahmen gegen die immens hohen "Beifänge" der Südkoreaner und dem Walfang der Japaner eingeleitet werden!
 
Große Profite sind zu erzielen! Es geht um einen Handel von Hunderten Millionen € jährlich!
 
Ein einziger Zwergwal kann in Süd Korea ein Profit von bis zu 75.000 € einbringen! Es ist daher nicht verwunderlich, dass der legale und auch illegale Handel mit Walfleisch in Süd-Korea ein florierendes Geschäft ist.
 
Die Regierung und die Behörden gehen entweder gar nicht oder nur zaghaft gegen den illegalen Handel vor, auch wenn in 2008 in Ulsan mehr als 50 Tonnen Zwergwalfleisch beschlagnahmt und dabei 70 Personen, darunter Fischer und Restaurantbetreiber, verhaftet wurden.
 
Die Regierung Südkoreas hegte gar Pläne, den sogenannten wissenschaftlichen Walfang bei der IWC zu beantragen, verwarf diese jedoch, weil es heftige Proteste von Umweltschutzorganisationen und auch IWC-Mitgliedsländern gab.
 
Der Fisch stinkt vom Kopf her!
 
Über die Korruption und Vetternwirtschaft in Süd Korea passt nun auch, dass am 6. April 2018 die frühere Präsidentin Südkoreas Park Geun Hye wegen Korruption und Machtmissbrauchs von einem Bezirksgericht in Seoul für schuldig befunden worden ist. Sie wurde zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt.



https://youtu.be/F-Y915RuJ3Q





January 2018

ProWal research on whaling in South Korea - previously and up to the present


We were looking for whale meat in this country, that had allegedly stopped commercial whaling back in 1986 with the introduction of the whaling moratorium. We found it!

We accuse South Korea of ​​evading the embargo on commercial whaling, that was instigated by the International Whaling Commission (IWC) in 1986 and continues in place to this day! Also South Korea is bound by this moratorium and is legally obligated not to hunt and kill large whales!
In early 2018, ProWal documented in the South Korean city of Ulsan, why South Korea still has whale meat in great quantities and that it continues to be sold.

Along an entire street frontage in the harbor of Ulsan, there are several restaurants where whale meat is offered, in all variations and individual dishes for as much as €114 per dish!

The government no longer makes a secret as to where the whale meat comes from! The whales are incidental by-catch from commercial fishing and whale meat may be sold if the animals have accidentally drowned after being caught in fishing nets and that those dead animals have been reported to the government.

More than conspicuous however, is that South Korea has one hundred times more dolphins and whales caught as by-catch in fishing nets than in those countries that have nothing to do with the whale meat trade!

A few official figures for 2014:


South Korea:

By-catch reported and registered by authorities:


1,849 whales of 13 different species!

It is unknown what species were reported to have been found in fishermen's nets, but past genetic testing has proven the existence of minke whale meat.

In comparison:

In 2014, Norway killed 736 minke whales.

In Iceland, 24 minke whales and 134 fin whales became victims to harpoons.

In 2014, Japan caught 30 minke whales "for scientific reasons" in the Pacific and 251 minke whales in the Antarctic.

In 2014, these three whaling nations together killed a total of 1,175 large whales of just two species!

Far less than the 1,849 whales of 13 different species in South Korea!

Just opposite the whale meat restaurants in Ulsan, standing right next to the Whale Museum is allegedly the last harpoon whaling ship used by the South Koreans, which was retired in 1985. However, you can not catch large whales like minke whales in normal fishing nets! It can be safely assumed that these are either still harpooned or intentionally lured or driven into specially designed nets. Since these activities always happen in the open sea, they are unfortunately not that easy to prove!

An international research team from Oregon State University, based out of Newport, conducted genetic testing on meat samples and found that 827 minke whales had died between 1999 and 2003. However, fishermen only reported 458 minke whales as by-catch to the government!

The exact number of whales caught as by-catch really remains unknown. However, given that roughly half of all by-catch goes unreported, it can be assumed that more than 3,500 whales were caught in 2014 alone!

This immense number of by-catch can not be found in any other country and it is clear evidence that whales are being deliberately caught in South Korea and that the country is blatantly disregarding the moratorium of the 1986 commercial whaling ban!


Whale populations endangered!

This covert commercial whaling by South Korea poses a significant threat for minke whale populations, because Japan also hunts in this region in the very same way.

Indistinguishable externally, minke whales are classified into two populations because they differ genetically from each other. They are classified as either an O-population or a J-population. The minke whales of the J-population are estimated in number to just a few hundred animals. The J-population was also listed for “Special Protection” in the whaling moratorium, however the Japanese whalers and the fishermen of South Korea are not interested in that fact at all.

It is feared that the J-population stock could soon be eradicated, if no action is taken against the immense “by-catch" of the South Koreans and the continued whale hunting of the Japanese!

Huge profits can be achieved! We are talking about an annnual trade of hundreds of millions of Euros!

A single minke whale can earn a supplier upwards of € 75,000 Euros in South Korea! It is therefore not surprising that the legal and also illegal trade of whale meat in South Korea is a flourishing business.

The government and the authorities either do not act at all or only cautiously against the illegal trade, even though more than 50 tons of minke whale meat were confiscated in Ulsan in 2008. This resulted in the arrest of 70 people, including fishermen and restaurant operators.

The government of South Korea even had plans to apply for so-called scientific whaling at the IWC, but rejected those plans because of fierce protests from environmental organisations and opposition from IWC member countries.

The fish rots from the head!

The corruption and nepotism in South Korea became clear when on April 6, 2018, the former President of South Korea, Park Geun Hye, was found guilty of corruption and abuse of power by a Seoul district court. She was sentenced to 24 years in prison.



https://youtu.be/F-Y915RuJ3Q



Walfang in Südkorea, der angeblich 1986 beendet wurde.


Whaling in South Korea, which was allegedly ended in 1986.













Produkte, die aus Walen hergestellt wurden.


Products made from whales.





































Das angeblich letzte Walfangschiff Südkoreas, welches 1985 stillgelegt wurde.


Allegedly the last whaling ship of South Korea, which was retired in 1985.


























Südkorea verpflichtet sich durch das Walfang-Moratorium von 1986 keine Großwale zu kommerziellen Zwecken mehr zu fangen!


South Korea is obligated by the whaling moratorium of 1986, not to catch any large whales for commercial purposes!






Die Walfangschiffe sind angeblich alle ausgemustert.


The whaling ships are allegedly all retired.





Rostige Harpune auf einem ausgemusterten Walfangschiff.


A rusty harpoon on a disused whaling ship.













Ulsan - Hafen


Ulsan - harbour









Januar 2018 - In einer ganzen Häuserreihe im Hafen von Ulsan befinden sich mehrere Restaurants, in denen Walfleisch in allen Variationen und einzelne Gerichte zum Preis von bis zu 114 € angeboten werden!


January 2018 - An entire street frontage in the harbour of Ulsan where several restaurants offer whale meat, in all variations and individual dishes, for as much as €114 per dish!


























































Toter Minkwal


Dead minke whale






https://youtu.be/F-Y915RuJ3Q



Auf der anderen Straßenseite befindet sich das Wal-Museum und ein Delfinarium.

Siehe Bericht unter

Delfinarium Ulsan


On the other side of the street is the Whale Museum and a dolphinarium.

See report under

Dolphinarium Ulsan