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Impressionen, Begegnungen und Erfahrungen während den ProWal/WDSF-Aktionen zur Schließung aller Delfinarien in der Türkei im April 2011



Ein Journalist (li.) begleitet unser Team in unserem angemieteten Bus...










Die Türkei ist ein schönes Reiseland...allerdings gibt es auch viel Tierelend...





und mit der Natur wird an manchen Orten zu sorglos umgegangen...





Alte Autoreifen und viel Müll befindet sich am Strand hinter dem Rathaus von Alanya...










Tiertransporter...





Pause an einem Rastplatz hinter einer Tankstelle...





Die zwei Hunde freuten sich über unser Kommen...










Dieser hier hatte zwei Wolfskrallen an den Hinterbeinen, die nicht abgeschnitten wurden und sich ins Fleisch einwachsen...











er wird nicht gut behandelt...wenigstens können die Hunde dort frei herumlaufen....wir sahen viele Hunde, die an viel zu kurzen Ketten angebunden waren...











Eine Auffangstation für Hunde und Katzen im Wald...















Ca. 500 Hunde und 130 Katzen leben dort...









Viele Hunde wurden von perversen Menschen vergewaltigt...





Wir ließen 30 KG Hundefutter dort...

















Der Fang von wildlebenden Delfinen ist in der Türkei seit ein paar Jahren verboten...dennoch bieten Fischer immer wieder solche Tiere den Delfinarienbetreibern an...













Viele schöne Strände...





für die wir leider keine Zeit haben, denn Schreibarbeiten, Korrespondenzen mit Behörden, Bürgermeister, Gouverneure, Medien, etc. haben Vorrang...





Ayca, eine türkische Tierschützerin, kam extra aus Ankara angereist und begleitete uns auch als Dolmetscherin...














Mit dabei auch:





"Vom 02.04.-09.04.2011 nahm Sabine Brigitte Pankau (stellvertretende Landesvorsitzende des LV Niedersachsen und Bundesschriftführerin) an der Demonstrationsreise des Wal- und Delfinschutzforums (WDSF) und ProWal teil. An der Reise nahmen Tierschützer aus Deutschland teil, die in der Türkei von ortsansässigen Bürgern unterstützt wurden. Die Demonstrationsreise führte quer durch die Südtürkei bis in die Ägais und wurde mit großem Interesse verfolgt.

In Alanya, Kemer, Belek, Antalya, Kas, Bodrum, Marmaris und Kusadasi wurde vor den Delfinarien demonstriert und jeweils Treffen mit den örtlichen Bürgermeistern oder Gouvaneuren organisiert. Jürgen Ortmüller vom WDSF und Andreas Morlok von ProWal hatten die Reise perfekt organisiert. In allen Orten fanden sich Journalisten und Fernsehteams ein, jeden Tag wurde in den Medien berichtet. Das Delfinarium in Kas ist bereits geschlossen worden und es ist zu hoffen, dass die anderen Orten folgen werden."

Webredaktion: 13.04.2011

Text: Sabine Brigitte Pankau

http://www.tierschutzpartei-niedersachsen.de/



In der Türkei legt man Wert auf den Erhalt alter Kulturgegenstände...





Hoffentlich besinnt man sich bald darauf, dass die Natur mit all seinen Lebensformen und der Biodiversität ebenfalls ein wichtiger Schatz ist, den es für kommende Generationen zu erhalten gilt.

 

Die Vielfalt der Arten ist wie eine Kette. Gehen zu viele Arten verloren, dann brechen die Ökosysteme zusammen. Wenn bei der Kette einzelne Glieder herausgenommen werden, dann hat auch diese für keinen einen Wert oder Nutzen mehr.   





Die Türkei hat eine besondere Verantwortung gegenüber den Delfinen und anderen Meeressäugern. Die Ausplünderung der Meere, die Beteiligung am internationalen Delfinhandel, die direkte Unterstützung an den japanischen Delfintreibjagden im japanischen Taiji durch den Kauf von Delfinen, die tierquälerische Haltung und die kommerzielle Ausbeutung der Tiere in türkischen Delfinarien kann und muss gestoppt werden.