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ProWal-Demo-Tour Türkei 2021

Schließung weiterer Delfinarien & Hilfe für Hunde und Katzen in Not




Weitere Infos unter Türkei 2021



Freiheit für Kshamenk!

Wir setzen uns für die Schließungen von zwei Delfinarien und einer Unterbringung des Orcas Kshamenk und etwa 20 Delfinen in einem Sanctuary in Argentinien ein.




Weitere Infos unter SPENDEN Argentinien



Aufkauf von kaputten Fischernetzen + Futter für Hunde & Katzen in Kenia




Weitere Infos unter Spenden Kenia



Beendigung des Delfinfangs auf den Salomonen-Inseln




Weitere Infos unter Delfinfang Salomonen








Weitere Infos unter HELFEN SIE MIT






26.01.21





Ein Grund zum Jubeln!

Jahrelanges Engagement zahlt sich aus!

Furchtbares Delfinarium in der Ukraine geschlossen!

Weitere Importe von wildgefangenen Delfinen aus Taiji verhindert!

Wie wir erfahren haben und uns auch vom Betreiber bestätigt wurde, hat ein weiteres Delfinarium in der Ukraine für immer geschlossen!

Unter einem Vorwand gelang uns in 2013 erstmals der Zutritt in das ominöseste Delfinarium Europas.


In einem Sanatorium der Kurstadt Khmelnik in der West-Ukraine, die für seine Radon-Therapien weithin bekannt ist, wurden in einem kleinen Schwimmbad aus Sowjetzeiten mehrere Delfine in Gefangenschaft gehalten. Die Delfine wurden entweder illegal im Schwarzen Meer gefangen oder aus Taiji/Japan importiert, was nie genau zu klären war.



Webseite des Sanatoriums:

https://sanatoriipodillia.ua/en/istoriya/

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Video 1: Delfin-Show - 2012

https://www.youtube.com/watch?v=CMBSHkFuPIQ


Video 2: Delfin-Show - 2016

https://www.youtube.com/watch?v=IsQLkBKrB7w&fbclid=IwAR1cDOeXYkfuqTLfLJRzwALymy3nv4EJI8vikWnedKCLlxEWKVPV8-oSbjo

Das Schwimmbad hat eine Länge von 25 m und eine Breite von etwa 11 m – Die Tiefe beträgt 1,2 m im flachen Wasser und 3,5 m an seiner tiefsten Stelle.


Neben Shows mit den Delfinen bot ein dubioser sogenannter „Dr. Delfin“ (eine Firma) in diesem Sanatorium die sinnlose Delfin-Therapie mit großen Versprechungen an.


In 10 Tagen konnte ein Patient ein paar Mal mit den Delfinen im Wasser schwimmen. Das Paket, welches 1.000,- Dollar kostete, beinhaltete zudem noch ein paar Massagen in einer heruntergekommenen Besenkammer! 1.000,- Dollar sind in der Ukraine ein Vermögen und entspricht ungefähr dem Halbjahresgehalt einer Krankenschwester.


Die versprochenen wundersamen Heilungen behinderter Menschen durch die Delfin-Therapie blieben natürlich aus und die zumeist ausgenutzten und verzweifelten Eltern von behinderten Kindern blieben auf einem Schuldenberg sitzen. Beschwerden waren sinnlos, denn die Anlage war gut bewacht und ohne einen Termin gab es keinen Zutritt.


Die ominöse Firma „Dr. Delfin“ schien mit seinen Versprechungen ein Vermögen zu scheffeln. Er plante bereits die Errichtung eines öffentlichen Delfinariums mit Delfin-Show auch in Khmelnik.


Weil das von der ukrainischen Regierung beschlossene Fangmoratorium für wildgefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer immer noch greift und weil es kaum Nachzuchten in den ukrainischen Delfinarien gab, war zu befürchten, dass weitere Delfine für die zweite Anlage in Khmelnik nur aus Japan importiert werden können! Die Ukraine importierte bereits in 2010 und 2013 mehrere Delfine aus Taiji.


Dr. Delfin“ mietete dieses alte Schwimmbad vom Betreiber des Sanatoriums.

Aufgrund der immer größer werdenden Kritik von unzufriedenen Delfin-Therapie-Kunden und auch von Tierschützern geriet die Klinik jedoch immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit und unter Beschuß.

Die Klinik-Leitung und „Dr. Delfin“ versuchten vor wenigen Jahren dagegenzusteuern und etwas für ihr ramponiertes Image zu tun. Sie boten in ihrer Klinik für Soldaten, die von ihren Kriegs-Erfahrungen an der Front im Donbass traumatisiert waren, Therapien an. Dies verbesserte jedoch kaum die Situation und verbesserte das ramponierte Image nicht.

Der Mietvertrag lief bis Ende 2015. Der Klinik-Betreiber und die Firma „Dr. Delfin“ wollten einen neuen Mietvertrag aushandeln und sie waren sich zunächst einig. Dann gab es Streit um die Mietzahlungen und der Fall kam gar vor Gericht. „Dr. Delfin“ wurde zur Zahlung der ausstehenden Mieten und zu mehreren Geldstrafen verurteilt.

Der Direktor des Sanatoriums zog im Mai 2016 die Notbremse. Er war an dem Fortbestehen des Delfinariums in seiner Klinik nicht mehr interessiert. „Dr. Delfin verlor damit seine Geldgrube und musste mit seinen Delfinen die Klinik verlassen. Was mit den Delfinen dann geschah, ist bis heute nicht in Erfahrung zu bringen.

Das Sanatorium renovierte das alte Schwimmbad aus Sowjetzeiten und bietet nun ein modernes Hallenbad für seine Patienten an.

Wir freuen uns enorm über diese Schließung, auch wenn wir nicht wissen, was mit den Delfinen geschah. Ein 2. Delfinarium in Khmelnik wurde nie gebaut.

Vor zehn Jahren begannen wir unsere Aktionen zur Schließung der Delfinarien und reisten insgesamt achtmal in die Ukraine. Nach unserer Schließung des Delfinariums in einem Hotel in Yalta in 2012 und der Schließung des Nemo-Delfinariums in Kiew in 2017 ist die Schließung dieses Delfin-Kerkers in Khmelnik ein weiterer wichtiger Erfolg.

Auch wenn die Delfine bei den Schließungen der Anlagen in andere Delfinarien gebracht wurden, so ist damit für eine gewisse Zeit gewährleistet, dass keine weiteren Delfine aus Taiji in die Ukraine importiert werden.

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ProWal-Webseite – Delfinarium Khmelnik:

http://walschutzaktionen.de/1532401/2180701.html



26.01.21 - Vom Weg abgekommen - Pottwale auf Wangerooge - https://www.nwzonline.de/friesland/pottwale-wangerooge-nordsee-gestrandet-wissneschaftler_a_50,11,3856639207.html


25.01.21 - Asterix-Park bei Paris schließt Delfinarium - https://de.nachrichten.yahoo.com/asterix-park-paris-schlie%C3%9Ft-delfinarium-120500960.html


25.01.21 - Pandemiemüll gefährdet Tiere 1,5 Milliarden Einwegmasken landen in Meeren - https://www.n-tv.de/panorama/1-5-Milliarden-Einwegmasken-landen-in-Meeren-article22311285.html?fbclid=IwAR1Z5mZsGCaw-jJGQ1SYLKq3P82Tea0yVKRlD9IFKyTm_kdSCznyTgNLllc


23.01.21 - Aktueller Stand „Türkei-Aktion 2021“ – Mit der Bitte um Beachtung für eventuelle Teilnehmer

Bisher ist geplant, dass die Demo-Tour, bei der sich uns eine begrenzte Anzahl an Aktivisten anschließen können, am 30.05.2021 in Alanya starten und am 10.06.2021 in Istanbul enden soll.

Dieser Termin hängt auch damit zusammen, weil wir noch vor dem Start der Fußball-EM (11. Juni 21), die Demo-Tour beenden müssen. Wir möchten bei unserer Aktion auch die türkischen Medien miteinbinden, die schon bei unserer Aktion in 2010 sehr zahlreich berichtet haben (mehr als 1.000 veröffentlichte Online-Artikel). Über die Medienberichte können wir natürlich mächtig Druck auf die Betreiber der Delfinarien ausüben. Natürlich fokusieren sich die türkischen Medien in diesem fußballbegeisterten Land auf die EM, die am 11. Juli 21 endet. Kaum ein Medium wird während der EM über unsere Aktion berichten wollen.

Wir ziehen in Betracht, dass sich die Teilnehmer dieser Aktion gegen das Corona-Virus impfen lassen sollen. Mit einer solchen Impfung könnten wir etwaigen Scherereien (Anreise, Unterwegs und Rückkehr) und womöglichen Einschränkungen aus dem Weg gehen.

Die angelaufene Impfpkampagne kommt im Moment hier ja nicht so richtig in Schwung und es ist nicht absehbar, wann man geimpft werden kann.
Wir halten erst einmal an dem Starttermin für die Demo-Tour 30. Mai 2021 fest. Sollte sich aber in ein paar Wochen zeigen, dass das mit einer vorherigen Impfung für die Teilnehmer nichts werden kann, dann verschieben wir den Start der Demo-Tour auf den 12. Juli 21, weil ein Tag zuvor die EM zu Ende geht.

Andreas Morlok
CEO ProWal

Weitere Infos unter Türkei 2021


21.01.21 - Gestrandeter Finnwal bei Neape - Gefährdete Giganten - https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gestrandeter-finnwal-bei-neapel-gefaehrdete-giganten-a-5fa10410-17a0-4620-870e-6acb269023db?fbclid=IwAR3Buyxg2egtiCOsMoka4gGUo6TllzJpdd-i2SGOXl_cJ6dm_XnQKuShAP4


17.01.21 - Meeresbiologe hat Hoffnung „Unsere Meere erholen sich schneller, als wir denken“ - https://www.mopo.de/im-norden/meeresbiologe-hat-hoffnung--unsere-meere-erholen-sich-schneller--als-wir-denken--37635170?fbclid=IwAR3GkqZm4ZWWOKiuhcp9qOs7RFO6ZUYk9XYlheuNIWvqeh3ucEGOZnm58aY


12.01.21 - Furchtbare Nachricht aus Taiji/Japan!

Der junge weibliche Zwergwal, der in einem Fischernetz vor der Küste des kleinen japanischen Fischerdorfes Taiji fast drei Wochen gefangen gehalten wurde, ist gestern nicht, wie zuerst fälschlicherweise berichtet, von einer Spreng-Harpune schnell getötet worden, sondern wurde auf besonders grausame Art und Weise ertränkt!

https://www.sueddeutsche.de/panorama/japan-fischer-ertraenken-zwergwal-1.5170951?fbclid=IwAR2flAU48Mu1IlfrDJl9sONzYXjOpM8enrdGVyr7tc_n8JYUPG-ggbbVwdU

Wir haben lange abgewogen, ob wir dieses Video hier veröffentlichen. Wir haben es dennoch getan, weil es der Realität entspricht.

Warnung!

Falls Sie schwache Nerven haben, dann schauen Sie sich dieses Video bitte nicht an!

https://www.youtube.com/watch?fbclid=IwAR24yW1iXh5kcvnTxaduW29wl9j9WaIDo-RK5mwm70rpgS77qASRicndfck&v=OIZ8kls9FTM&feature=youtu.be


09.01.21 - Weniger Schweinswale in der Nordsee - Menschliche Aktivitäten bedrohen die Meeressäuger – stärkere Schutzmaßnahmen gefordert - https://www.scinexx.de/news/biowissen/weniger-schweinswale-in-der-nordsee/?fbclid=IwAR2Ri7zsKRxEKkI9EOir05d_YUB4ZKvxU2VZccnpjz-khNSb-YTuXxnyxts


08.01.21 – Drama um einen in einem Fischernetz gefangenen Zwergwal in Taiji/Japan - https://www.sueddeutsche.de/panorama/japan-delfinjagd-zwergwal-fischerei-1.5167906?fbclid=IwAR3vgiP6hPCPSnCSUaRaGmRbw2cM3NUvS61laFgZIeOMmXRN02nurVhe9gc


06.01.21 - Trotz einiger Gefahren, viel Zuversicht für die Zukunft vieler Walarten

Google-Übersetzer:

Nach 40 Jahren kehren die Wale endlich in die Polarregionen unseres Planeten zurück

Die trostlose Geschichte des Walfangs brachte viele Arten an den Rand des Aussterbens, selbst in den abgelegenen Gewässern des Nord- und Südpols. Allein in der Antarktis wurden in nur 70 Jahren über 1,3 Millionen Wale getötet. Das Ausmaß dieser industriellen Ernte dezimierte viele Populationen großer Wale im Südpolarmeer vollständig.

Aber fast 40 Jahre nach dem Ende des kommerziellen Walfangs sehen wir endlich Anzeichen dafür, dass sich einige der am stärksten betroffenen Arten erholen.

In einer kürzlich durchgeführten Studie berichteten Wissenschaftler, dass die Zahl der Blauwale, die einst von Walfängern für ihre gigantische Größe geschätzt wurden, in den Gewässern rund um die subantarktische Insel Südgeorgien zunimmt. In den letzten neun Jahren wurden 41 neue Individuen katalogisiert.

In Südgeorgien wurden jedes Jahr auf dem Höhepunkt der Jagd im frühen 20. Jahrhundert rund 3.000 Blauwale getötet. Das Wasser rund um die Insel ist reich an Krill, den diese Wale fressen, und Wissenschaftler glauben, dass ihre Rückkehr eine "Wiederentdeckung" dieser ozeanischen Speisekammer durch neue Generationen ankündigt.

Ähnliche Anzeichen einer Erholung wurden für Buckelwale auf der westlichen Antarktischen Halbinsel dokumentiert. Im hohen Norden scheinen sich die westlichen arktischen Grönlandwale den Zahlen zu nähern, die zuletzt in den Tagen vor dem Walfang gesehen wurden, während Flossen- und Zwergwale heute regelmäßig in der Tschuktschensee in der Nähe von Alaska zu sehen sind.

Da die Walfangindustrie weg ist, gehören die Polarmeere zu den besten Orten für diese Ozeanriesen, um ihre Populationen wiederherzustellen. Ihre Lebensräume sind hier noch relativ unberührt und enthalten derzeit relativ stabile Nahrungsvorräte.

In der Arktis werden immer noch Subsistenzernten von indigenen Gemeinschaften geerntet, obwohl diese Jagden sorgfältig verwaltet werden.

Die Einstellung des kommerziellen Walfangs im Jahr 1984 verhinderte das Aussterben großer Wale in Polargewässern, kann sie jedoch nicht vor dem neuen Druck schützen, der entstehen wird, wenn die globale Erwärmung diese Regionen verändert. Was bedeuten diese schnellen Veränderungen für die immer noch fragile Erholung der Polarwalarten?

Lasst sie blasen

In den nächsten Jahrzehnten werden Wale an den Polen mehreren neuen Stressquellen ausgesetzt sein, von der Erwärmung des Wassers, das ihre Nahrungsversorgung stört, bis hin zur Umweltverschmutzung und kommerziellen Fischerei. Mit weniger Meereis und längeren eisfreien Perioden im Sommer verleitet ein einfacherer Zugang zu den arktischen und südlichen Ozeanen und ihren Ressourcen viele Industrien dazu, in diesen abgelegenen Gewässern zu expandieren oder sich zu etablieren.

Der Schiffsverkehr, insbesondere in der Arktis, nimmt zu, und Wale sind am anfälligsten für den zunehmenden Lärm und die potenziell tödliche Kollisionsgefahr.

Wir haben gelernt, wie die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Wale in geschäftigeren Gewässern außerhalb der Arktis und Antarktis minimiert werden können. Im Rahmen eines laufenden Forschungsprojekts, das von der Europäischen Kommission finanziert wird, versuchen ich und meine Kollegen, diese Lehren in der Arktis anzuwenden, um Wale vor der wachsenden Präsenz der Schifffahrt zu schützen.

Wir wissen, dass die Verlangsamung von Schiffen die Wahrscheinlichkeit tödlicher Kollisionen mit Walen verringert und den zusätzlichen Vorteil hat, dass weniger Lärm von den Schiffen erzeugt wird. Ähnlich wie die Planer für Geschwindigkeitsbeschränkungen in geschäftigen Stadtzentren, um das Risiko zu verringern, dass Autos Fußgänger treffen, können wir an Orten, von denen wir wissen, dass sie von Walen genutzt werden, Verlangsamungsbereiche für Schiffe schaffen.

Die Herausforderung in der Arktis besteht darin, herauszufinden, wo solche Maßnahmen am effektivsten sind, wo sie sicher umgesetzt werden können (Eis macht das Segeln in der Arktis bereits gefährlich) und wie wir sicherstellen können, dass solche Maßnahmen durchgeführt werden, wenn die Menschen nicht so leicht in der Nähe sind Überwachung der Einhaltung.

Eine Stressquelle, die wir gut überwachen und bewerten können, ist die Prävalenz der Meereslärmbelastung dank Unterwasseraufzeichnungsgeräten, die als Hydrophone bezeichnet werden. Große Schiffe erzeugen laute, niederfrequente Geräusche, die weit unter Wasser fahren können. Wale sind auf Geräusche angewiesen, um sich in ihren dunklen Unterwasserlebensräumen zurechtzufinden, aber Schiffsgeräusche können sie daran hindern, effektiv zu kommunizieren und zu suchen. Es ist ein bisschen so, als würde man versuchen, mit einem Freund in einem überfüllten Restaurant zu sprechen.

Für Wale kann dies jedoch mehr als eine einfache Belästigung sein, es kann tödlich sein: Eine Studie ergab, dass Umgebungsgeräusche das Risiko einer Trennung von Buckelmüttern und Kälbern erhöhen. In der Arktis wird derzeit geforscht, um Gebiete zu identifizieren, in denen zunehmender Lärm von Schiffen die Wale beeinträchtigen kann und in denen Maßnahmen - wie das Verschieben von Schifffahrtswegen weiter entfernt - hilfreich sein könnten.

In vielen Fällen hat die Faszination die Gier in unserer Beziehung zu Walen ersetzt. Wir verstehen sie jetzt als nützliche Indikatoren für die Gesundheit der Ozeane sowie als hochintelligente Wesen mit komplexen Kulturen, die wir schützen müssen.

Trotzdem hat es mehr als 40 Jahre gedauert, bis wir dort sind, wo wir sind, und die Tatsache, dass viele Walpopulationen - darunter Belugas, Bugköpfe und einige Buckelwale - immer noch Probleme haben, deutet darauf hin, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben.

Selbst mit langfristigen Schutzmaßnahmen scheinen sich nicht alle kommerziellen Walarten zu erholen, die einmal gejagt wurden. Pottwale in der südlichen Hemisphäre und westliche Grauwale in der russischen Arktis sind bemerkenswerte Beispiele.

Als Wissenschaftler müssen wir noch viel lernen. Aber wir wissen genug, um zu verstehen, dass eine weitsichtige Sicht auf die Bedürfnisse und Schwachstellen dieser schönen Kreaturen notwendig ist, um ihnen eine Zukunft zu sichern.

Lauren McWhinnie, Assistenzprofessorin für Meeresgeographie, Heriot-Watt University.“

https://www.sciencealert.com/after-40-years-of-recovery-whales-are-finally-returning-to-the-polar-regions


01.01.2021

Traurige Bilanz über die Grindwal-Massaker auf den Färöer-Inseln 2020 – Die Bewohner der Färöer-Inseln tragen aktiv zur Ausrottung der Grindwale bei – Grindwalbestände können sich nicht mehr erholen! - Seit 1902 ermordete Grindwale: 128.418!

Auf den Färöer-Inseln wurden 2020 insgesamt 564 Delfine von zwei Arten getötet! Davon waren 35 Weißseiten-Delfine und 529 Grindwale.

Das „gewonnene“ Fleisch und der Speck der Grindwale wird nach einer alten Maßeinheit (Skinn) erfasst. Ein Skinn beinhaltet 38 Kilogramm Fleisch und 34 Kilogramm Speck.

Durch die Ermordung der 529 Grindwale bei insgesamt vier Treibjagden gewannen die Färinger 4.111 Skinns. Das ergab an Fleisch = 156.218 KG + Speck = 139.774 KG

Gesamt = 295.992 KG


2020 wurden zudem 11 streng geschützte Schnabelwale ermordert, die wie fast jedes Jahr, nach einer „Strandung“, laut Angaben der Färinger, getötet werden mussten.


Statistik 2020:

06.06.20 -Bøur - 18 Grindwale

15.07.20 - Hvalba - 252 Grindwale - 35 Weißseiten-Delfine

30.07.20 - Sandur - 193 Grindwale

17.08.20 - Sandvik - 6 Schnabelwale

19.08.20 -Hvalba - 5 Schnabelwale

16.10.20 - Hvalvík - 66 Grindwale

------------

Getötete Grindwale seit 1902 - 2020

Grindwalfang-Jahr/Getötete Grindwale

1902: 481

1903: 212

1904: 566

1905: 221

1906: 414

1907: 242

1908: 1.793

1909: 985

1910: 1.324

1911: 1.650

1912: 669

1913: 168

1914: 291

1915: 1.203

1916: 397

1917: 263

1918: 848

1919: 153

1920: 803

1921: 1.076

1922: 473

1923: 1.047

1925: 468

1926: 347

1928: 480

1929: 17

1930: 266

1931: 2.386

1932: 1.282

1933: 959

1934: 178

1935: 652

1936: 1.633

1937: 886

1938: 2.094

1939: 3.384

1940: 2.847

1941: 4.482

1942: 1.931

1943: 1.041

1944: 1.386

1945: 1.558

1946: 1.040

1947: 1.839

1948: 587

1949: 955

1950: 569

1951: 2.794

1952: 1.242

1953: 2.100

1954: 2.010

1955: 885

1956: 1.816

1957: 2.085

1958: 2.619

1959: 1.426

1960: 1.795

1961: 1.892

1962: 1.813

1963: 2.204

1964: 1.064

1965: 1.620

1966: 1.485

1967: 1.973

1968: 1.650

1969: 1.395

1970: 388

1971: 1.015

1972: 511

1973: 1.050

1974: 679

1975: 1.086

1976: 760

1977: 897

1978: 1.433

1979: 1.433

1980: 3.083

1981: 2.909

1982: 2.649

1983: 1.589

1984: 1.926

1985: 2.596

1986: 1.676

1987: 1.450

1988: 1.738

1989: 1.260

1990: 917

1991: 722

1992: 1.637

1993: 808

1994: 1.201

1995: 228

1996: 1.524

1997: 1.162

1998: 815

1999: 608

2000: 588

2001: 918

2002: 626

2003: 479

2004: 1.010

2005: 302

2006: 856

2007: 631

2009: 310

2010: 1.107

2011: 726

2012: 716

2013: 1.104

2014: 48

Stand Ende 2014 - In den letzten 100 Grindwalfang-Jahren wurden insgesamt 124.587 Grindwale getötet.

Das ergibt einen Durchschnitt von 1.245 getöteten Grindwalen pro Jahr.

2015: 501

2016: 296

2017: 1.203

2018: 624

2019: 678

2020: 529

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1902 - 2020 - Getötete Grindwale: 128.418

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Die Grindwalbestände können sich nicht mehr erholen!

Die Bewohner der Färöer-Inseln tragen aktiv zur Ausrottung der Grindwale bei!

Die Regierung der Färöer-Inseln behauptet fortwährend, dass es im Nordost-Atlantik mehr als 800.000 Grindwale gibt und der Fang von jährlich etwa 1.000 Tieren würden die Populationen nicht gefährden.

Die Zahl von 800.000 Tieren ist eine reine Schätzung und kann tatsächlich durch nichts belegt werden!

Die Grindwalbestände sind durch verklappte Gifte im Meer, wie Quecksilber und PCBs belastet und leiden enorm darunter. Von Fischern verlorene Geisternetze und weitere Gefahren bedrohen die Grindwalbestände zusätzlich.

Die großen Grindwalschulen früherer Zeiten gibt es heute nicht mehr!


Fakten:

Tötungen von Grindwalen bei einer einzigen Schlachtung:

Jahr: 1940 – Sandur: 1.200 Grindwale

Jahr: 1879 – Vestmanna: 900 Grindwale

Jahr: 1872 – Klaksvík: 856 Grindwale

Jahr: 1938 – Hvalba: 854 Grindwale

Jahr: 1852 – Klaksvík: 852 Grindwale

Jahr: 1931 – Klaksvík: 820 Grindwale

Jahr: 1939 – Klaksvík: 800 Grindwale

Solch große Grindwalschulen gibt es heute wohl keine mehr, denn Schlachtungen von mehreren Hundert Grindwalen waren in den vergangenen Jahren auf den Färöer-Inseln sehr selten. 






01.01.21 - Wie Hurrikane bei Delfinen eine tödliche Hautkrankheit auslösen - https://www.tierwelt.ch/news/wildtiere/wie-hurrikane-bei-delfinen-eine-toedliche-hautkrankheit-ausloesen?fbclid=IwAR1mDMR079P6QafIgK-9GqcoLvfBw9EZlhH83i5Ap5dITOeN79uikcetvJQ