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24.09.16 - An der Küste der 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim im Schwarzen Meer wurden bereits 50 Kadaver von Delfinen und Schweinswalen aufgefunden. Beinahe allen Tieren wurden von Unbekannten die Flipper entfernt. Gemutmaßt wird nun auch, dass Wilderer die Tiere gefangen und getötet haben, um die Flossen als Delikatesse Restaurants als Haifischflossen anzubieten. Kaum ein Restaurantbetreiber wird wissen, wie eine Haifischflosse aussieht oder schmeckt. - http://racurs.ua/news/76821-na-pobereje-kryma-nashli-bolshe-50-trupov-delfinov-s-otrublennymi-plavnikami





ProWal beteiligt sich an einer wissenschaftlichen Studie über freilebende Delfine im Schwarzen Meer vor der Halbinsel Krim/Ukraine.










Wissenschaftliche Auswertung einer Studie über eine lokale Gruppe von Großen Tümmlern in den Küstengewässern des Schwarzen Meeres vor Sudak auf der Halbinsel Krim/Ukraine

English:

http://www.degruyter.com/view/j/vzoo.2016.50.issue-1/vzoo-2016-0006/vzoo-2016-0006.xml?format=INT  

PDF-Datei:  

http://www.degruyter.com/dg/viewarticle.fullcontentlink:pdfeventlink/$002fj$002fvzoo.2016.50.issue-1$002fvzoo-2016-0006$002fvzoo-2016-0006.pdf/vzoo-2016-0006.pdf?format=INT&t:ac=j$002fvzoo.2016.50.issue-1$002fvzoo-2016-0006$002fvzoo-2016-0006.xml  

Abundance and Summer Distribution of a Local Stock of Black Sea Bottlenose Dolphins, Tursiops truncatus (Cetacea, Delphinidae), in Coastal Waters near Sudak (Ukraine, Crimea) E. V. Gladilina1 / P. E. Gol’din1  

1Schmalhausen Institute of Zoology, NAS of Ukraine, vul. B. Khmelnytskogo, 15, Kiev, 01030 Ukraine  

© 2016 E. V. Gladilina et al., published by De Gruyter Open. This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 3.0 License. (CC BY-NC-ND 3.0)





ProWal-Video – 15 Minuten - Freilebende Delfine im Schwarzen Meer in der Ukraine – Mit dabei sind sehr seltene Aufnahmen von einem Großen Tümmler-Albino, von denen es weltweit erst drei dokumentierte Sichtungen gab.

Einfach zurücklehnen und am besten per Vollbild genießen! Viel Spaß!


Deutsch - http://www.youtube.com/watch?v=XdmhSjpTHVc

Englisch - http://www.youtube.com/watch?v=fwzGP9uUxDA

Türkisch - http://www.youtube.com/watch?v=10HTho57H_w&feature=youtu.be

Ukrainisch - http://www.youtube.com/watch?v=SCeEmIfqBK8


Kurzfilm: Very rare - Albino-Bottlenose-Dolphin in Black Sea -   http://www.youtube.com/watch?v=HyZTY2tV3l0&feature=youtu.be



Meeressäuger im Schwarzen Meer:

Nach aktuellen Zählungen und Schätzungen befinden sich im Moment etwa 10.000 Große Tümmler, 10.000 gewöhnliche Delfine und 5.000 bis 10.000 Schweinswale im Schwarzen Meer. Diese Bestände sind auch im „Roten Buch“ aufgelistet, die durch Biologen in der Ukraine, Russland und der Türkei erfasst wurden.

Das Wasser im Schwarzen Meer ist durch industrielle Abwässer stark belastet. Die Delfinpopulationen werden auch durch Fischernetze, Lärm und Schiffskollisionen gefährdet. Wie ukrainische Biologen bestätigten, gibt es auch noch die Fortsetzung einer alten Tradition. Delfine werden von Fischern, als Beifang, in ihren Netzen gefangen und das Fleisch findet heute immer noch als Nahrung Verwendung. Es wird von den Fischern gegessen und gar auch illegal verkauft. Auf dem Markt in Simferopol und in Restaurants kleinerer Dörfer auf der Krim werden Schaschlik-Spieße mit Delfinfleisch angeboten.

Im November 2011 wurde aufgrund von Protesten von ukrainischen Tier- und Umweltschutzverbänden ein dreijähriges Fangmoratorium für Delfine im Schwarzen Meer eingeführt. ProWal bekam die Zusage des ukrainischen Vize-Umweltministers, Igor Vildman, dass das Moratorium nicht ausläuft und immer um drei weitere Jahre verlängert wird.

Die ukrainische Bevölkerung ist sehr delfinliebend, aber über die Delfinarienproblematik nicht aufgeklärt, da es auch kein Medienthema ist. Der Film „Die Bucht“ ist weitestgehend unbekannt.

Biologen sehen die Möglichkeit der Umsetzung von Delfin-Safari-Touren an der Küste der Krim, da sich dort mehrere Delfinschulen dauerhaft aufhalten.



Marine Mammals in the Black Sea:

As per actual counts and estimates there exist currently bout 10.000 bottle-nose dolphins, 10.000 common dolphins, and about 5,000 to 10.000 harbor porpoises in the Black Sea. These numbers are documented by Ukrainian, Russian and Turkish biologists in the so-called “Red Book”.

The water in the Black Sea is heavily polluted by industrial waste waters. The dolphin population is also threatened by fishing nets, noise pollution as well as ship collisions.

Ukrainian biologists agree that it is still the old custom is being pursued of fishermen killing dolphins that are stuck in the nets as by-catch and the meat is still being used as food even today. The fishermen will eat it and even sell it illegally. At the market of Simferopol and in the restaurants of smaller villages on the Crimean peninsula shish kebab with dolphin meat is being offered.

In November 2011 as a result of protests lodged by Ukrainian animal rights and environmental groups a three year moratorium on catching dolphins was implemented in the Black Sea. ProWal received the pledge of the Ukrainian vice environmental minister, Igor Vildman, that the moratorium will never end and will always be extended for another three years.

The Ukrainian population loves dolphins, but not very knowledgable about the problems encountered by the dolphinariums, since this is not a big newsmaker. The movie “The Cove” is not known too well.

Biologist are discussing the possibility of safari-like tours along the coast of the Crimea since there are several pods of dolphins that permanently hang out there.




Wissenschaftliche Bestandserfassung


ES GIBT SIE (NOCH)! 

Delfine im Schwarzen Meer 

Zusammen mit einem Wissenschaftler, Volontären und ukrainischen Tierschützern führte ProWal Anfang August 2012 an vier Tagen eine Bestandserfassung von freilebenden Delfinen im Schwarzen Meer vor der Küste der Halbinsel Krim/Ukraine durch. Die Zählung der Tiere fand in einem Gebiet von 200 km2 statt. 

Hunderte Delfine und auch Kleinwale, darunter gar eine Delfinschule mit mehr als 80 Tieren, konnten beobachtet werden. 
 
Die Anzahl der Bestände und auch die Örtlichkeit der Sichtungen wurden dokumentiert und die gesammelten Daten zur Erfassung und Ergänzung einer schon vorhandenen Bestands-Datei für Meeressäuger der Universität Simferopol/Krim zur Verfügung gestellt. 



Ein Touristenort bei Sudak auf der Krim.





















Bei 40° C im Schatten sucht man sich gerne eine Abkühlung







Wir sind auf der Suche nach diesen Delfinen, die in 2011 vor Sudak gesichtet und in der bisherigen Bestandsliste erfasst wurden.


































Wir chartern ein Motorboot












Beeindruckende Landschaft - Begehbare Grotte






Verkehrsregeln auf dem Wasser gibt es nicht. Gestern kamen bei einem Zusammenstoß von zwei Motor-Booten zwei Touristen ums Leben.












Ein verlassenes Hotel aus Sowjetzeiten rottet vor sich hin.







Zum Glück ist das Wasser ruhig und das Wetter spielt mit. Drei Schwimmwesten für sieben Personen könnten sicherlich für Diskussionen sorgen, wenn das Wetter umschlägt oder das Boot eine gravierende Panne hat. Bei der nächsten Ausfahrt werden wir auf die vorhandene Ausrüstung genauer achten.















Es gibt mehrere ortsansässige Delfin-Schulen, die sich hier über die meiste Zeit des Jahres aufhalten.






















Die Delfine schwimmen einem Fisch-Trawler hinterher.





















Die Rückenfinne ist das Erkennungszeichen, welche bei jedem Tier anders aussieht.







Überall Delfine. Links, rechts, vorne, hinten und unter dem Boot. Menschenscheu sind die Tiere nicht.

































































































Nach einem genauen Plan wird die zuvor festgelegte Route befahren.







Ein Kompass dient der Orientierung.






200 km2 Seefläche






Jede Sichtung wird in eine Liste eingetragen...












Mit einem GPS-Gerät wird die genaue Position der Sichtungen bestimmt.




































Das motivierte Team freut sich über so viele Begegnungen mit Delfinen.











































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Filmen mit einer Unterwasserkamera

















































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Wird ein Fisch-Trawler in Küstennähe gesichtet, kommen Boote mit Touristen, um die Delfine zu beobachten.
















Die Tiere sind das gewohnt und haben keine Scheu vor Menschen. Die neugierigen Delfine kommen gar zu den Booten geschwommen. Anstatt Delfin-Watching, ist das hier eher ein Menschen-Watching.











































































































































































Albino - Großer Tümmler - Weltweit gab es bisher nur drei Sichtungen solcher Delfine!





















































































































PLASTIK - EINE UNNÖTIGE UND TÖDLICHE GEFAHR FÜR DELFINE UND WALE!

Viele Meeressäuger sterben einen grauenvollen Tod, weil sie Plastikteile oder Plastiktüten verschluckt haben. Die Magensäure verklumpt den Plastik und dieser kann dadurch nicht mehr ausgeschieden werden. Die Folge ist, dass die Tiere verhungern.


Wir stellen Plastik-Müll von der Meeresoberfläche bis zum Meeresgrund fest.
































Gefahr durch eine Plastiktüte












Beunruhigend ist, dass die Bestände durch viele Gefahren, u. a. Plastikmüll, der an der Oberfläche und in allen Tiefen im Meer herumtreibt, eingeleitete Industrieabwässer, verlorene Fischernetze und Beifänge, Überfischung, Krankheiten, ausgelöst durch Viren und Bakterien und auch illegale Fänge für die Delfinarien-Industrie akut bedroht sind. Mehr als 350 tote Tiere wurden dieses Jahr allein an der Küste der Ukraine aufgefunden.

Hoffnung macht, dass viele Muttertiere mit ihrem Nachwuchs, der erst dieses Jahr zur Welt kam, gesichtet wurden.



Video - August 2012 - - Seltene Begegnung mit einem Albino-Delfin - http://www.youtube.com/watch?v=fdtWhz7jdWQ&feature=youtu.be

 

ProWal-Video – 15 Minuten - Freilebende Delfine im Schwarzen Meer in der Ukraine – Mit dabei sind sehr seltene Aufnahmen von einem Großen Tümmler als Albino, von dem es weltweit erst drei dokumentierte Sichtungen gab.

Einfach zurücklehnen und am besten per Vollbild genießen! Viel Spaß!


Deutsch - http://www.youtube.com/watch?v=XdmhSjpTHVc

Englisch - http://www.youtube.com/watch?v=fwzGP9uUxDA



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